Untere Klassen
22.06.2011 - 16:19 Uhr
30.04.2014 - 15:17 Uhr
Komisch das es dann keine gemeinnützigen Fußballvereine gibt, wenn es völlig daneben ist mit einem Fußballverein Geld zu verdienen. Fußballvereine sind Wirtschaftsunternehmen aber man bedient sich nur zu gerne mit Deckmäntelchen die da heißen Tradition, Mitbestimmung oder Mitgliedschaft. Mir kräuseln sich jedes mal die Haare wenn ich hier die Kommentare lese, unglaublich. In Leipzig wäre locker Platz gewesen für LOK oder Chemie, aber Unfähigkeit, fehlende Sponsoren und wirre Rechtsradikale hatten wohl was dagegen, nu haben wir die Essens daraus. Leipzig lechzt nach höherklassigem Fußball und die Dosen werden ihren Weg gehen. Ich würde ja gern einen Ostdeutschen Fußballverein aus der Tristesse herausheben und nach 24 Jahren Wende ein positives Fazit ziehen, aber weit und breit ist kein Licht am Ende des Tunnels.
30.04.2014 - 15:31 Uhr
Zitat von spassmagnet:
das wars dann wohl mit dem Aufstieg - wenn man sich auf die Juristerei verlässt, ist man doch verlassen :p
Link: www.sz-online.de
Mittwoch, 30.04.2014
Verschwurbelt und schmallippig
RB Leipzig weiß längst, was man für die Bundesliga-Lizenz ändern muss. Trotzdem gerät der Verein nun plötzlich unter Zeitdruck.
Von John Hennig
Dass die Ostsee ein schönes Ziel für einen Kurzurlaub ist, hat sich bis nach Frankfurt rumgesprochen. Andreas Rettig wurde am Wochenende mehrfach gesichtet, etwa auf einem Spaziergang die Strandpromenade in Warnemünde entlang.
Spätestens im Ostseestadion in Rostock vermischte sich der vermeintlich private Ausflug des Geschäftsführers der Deutschen Fußball-Liga (DFL) jedoch mit Beruflichem. Denn bei Hansa Rostock spielte und gewann RasenBallsport Leipzig, also der designierte Aufsteiger ins Hoheitsgebiet der DFL. Seit Rettig auf einem Fankongress im Januar in Berlin äußerte, dass die Mitbestimmung in deutschen Fußballklubs ein unantastbares Gut sei, steht RB Leipzig unter gesonderter Beobachtung. Auch wenn Rettig den Verein nicht explizit genannt hatte, war allen klar, wer gemeint ist.
Seine Worte wurden auch in Leipzig als öffentliche Warnung verstanden – und auf einer geheimen Jahreshauptversammlung noch im Januar gewünschte Änderungen in die Wege geleitet und die Satzung überarbeitet: mit neuem Vorstand und neuer Mitgliedsordnung. Sogar ein neues Logo ist entwickelt worden, um auch optisch zu untermalen, dass sich RB Leipzig den Statuten anpasst. Seit Kurzem amtiert mit Oliver Mintzlaff schon ein neuer Vorstandsvorsitzender, der kein Mitarbeiter von Red Bull ist. Mintzlaff arbeitet seit Jahren als Berater und Manager – und betreut unter anderem RB-Sportdirektor Ralf Rangnick.
Dass die Leipziger bei der Lizenzierung nun trotzdem Auflagen und Bedingungen gestellt bekamen, liegt auch daran, dass die neue Satzung bis heute nicht wirksam ist. Das Amtsgericht Leipzig lehnte sie ab und bat um eine weitere Überarbeitung, die nächste Frist läuft am 8. Mai ab. RB gerät nun zunehmend unter Zeitdruck. Noch eine negative Prüfung wäre fatal, denn am 28. Mai fällt die endgültige Entscheidung durch den Lizenzierungsausschuss. Bis dahin muss die neue Satzung wirksam sein.
Rangnick verriet nach der Partie in Rostock, dass Rettig im gleichen Hotel wie RB residierte. „Zwischen ihm und mir hat es keine Gespräche gegeben. Das ist auch gar nicht meine Baustelle“, sagte Rangnick mit Verweis auf den ebenfalls anwesenden Geschäftsführer Ulrich Wolter. Der Jurist hat vor seiner Zeit in Leipzig unter anderem für den Deutschen Fußball-Bund (DFB) gearbeitet und gilt als gut vernetzt.
Vom DFB hat Leipzig auch ohne größeren Widerstand die Lizenz für die 3. Fußball-Liga erhalten, die seit jeher nur als Zwischenstation eingeplant war. Doch die DFL, die sich perspektivisch dauerhaft mit dem Thema RB beschäftigen muss, missfällt die Vereinsstruktur im Graubereich. Vor allem, weil sie deutlich gegen die Idee hinter der 50+1-Regel verstößt – auch wenn formal alles in Ordnung ist, solange RasenBallsport nur ein Verein ist, der eben zufällig von Red-Bull-Mitarbeitern gegründet und geführt wird.
So ambitioniert und professionell, wie der Verein aufgestellt ist, würde es verwundern, wenn er auf die Forderungen nicht schon lange vorbereitet gewesen wäre. Als nachteilig erweist sich jedoch womöglich, dass in Leipzig in den ersten Jahren große Fluktuation auf den strategischen Positionen herrschte. Als Red Bull vor etwas mehr als fünf Jahren mit sächsischem Fußballverband und DFB das Startrecht und die ursprüngliche Satzung verhandelte, waren weder Rangnick noch Wolter dabei. Entscheidend sind deshalb Rechtsanwälte wie Christoph Schickhardt, auf den zum Beispiel der verschwurbelte Vereinsname zurückgehen soll.
Der Verein versucht, das Thema auszusitzen und gibt sich schmallippig. Abgesehen von einem knappen Statement, dass Auflagen und Bedingungen geprüft werden, äußert sich nur Rangnick, allerdings optimistisch: „Wenn wir sportlich aufsteigen, spielen wir auch in der 2. Bundesliga.“ Mit der DFL dürfte man sich nicht erst bei Rettigs Besuch in Rostock geeinigt haben.
So viel dazu!
das wars dann wohl mit dem Aufstieg - wenn man sich auf die Juristerei verlässt, ist man doch verlassen :p
Link: www.sz-online.de
Mittwoch, 30.04.2014
Verschwurbelt und schmallippig
RB Leipzig weiß längst, was man für die Bundesliga-Lizenz ändern muss. Trotzdem gerät der Verein nun plötzlich unter Zeitdruck.
Von John Hennig
Dass die Ostsee ein schönes Ziel für einen Kurzurlaub ist, hat sich bis nach Frankfurt rumgesprochen. Andreas Rettig wurde am Wochenende mehrfach gesichtet, etwa auf einem Spaziergang die Strandpromenade in Warnemünde entlang.
Spätestens im Ostseestadion in Rostock vermischte sich der vermeintlich private Ausflug des Geschäftsführers der Deutschen Fußball-Liga (DFL) jedoch mit Beruflichem. Denn bei Hansa Rostock spielte und gewann RasenBallsport Leipzig, also der designierte Aufsteiger ins Hoheitsgebiet der DFL. Seit Rettig auf einem Fankongress im Januar in Berlin äußerte, dass die Mitbestimmung in deutschen Fußballklubs ein unantastbares Gut sei, steht RB Leipzig unter gesonderter Beobachtung. Auch wenn Rettig den Verein nicht explizit genannt hatte, war allen klar, wer gemeint ist.
Seine Worte wurden auch in Leipzig als öffentliche Warnung verstanden – und auf einer geheimen Jahreshauptversammlung noch im Januar gewünschte Änderungen in die Wege geleitet und die Satzung überarbeitet: mit neuem Vorstand und neuer Mitgliedsordnung. Sogar ein neues Logo ist entwickelt worden, um auch optisch zu untermalen, dass sich RB Leipzig den Statuten anpasst. Seit Kurzem amtiert mit Oliver Mintzlaff schon ein neuer Vorstandsvorsitzender, der kein Mitarbeiter von Red Bull ist. Mintzlaff arbeitet seit Jahren als Berater und Manager – und betreut unter anderem RB-Sportdirektor Ralf Rangnick.
Dass die Leipziger bei der Lizenzierung nun trotzdem Auflagen und Bedingungen gestellt bekamen, liegt auch daran, dass die neue Satzung bis heute nicht wirksam ist. Das Amtsgericht Leipzig lehnte sie ab und bat um eine weitere Überarbeitung, die nächste Frist läuft am 8. Mai ab. RB gerät nun zunehmend unter Zeitdruck. Noch eine negative Prüfung wäre fatal, denn am 28. Mai fällt die endgültige Entscheidung durch den Lizenzierungsausschuss. Bis dahin muss die neue Satzung wirksam sein.
Rangnick verriet nach der Partie in Rostock, dass Rettig im gleichen Hotel wie RB residierte. „Zwischen ihm und mir hat es keine Gespräche gegeben. Das ist auch gar nicht meine Baustelle“, sagte Rangnick mit Verweis auf den ebenfalls anwesenden Geschäftsführer Ulrich Wolter. Der Jurist hat vor seiner Zeit in Leipzig unter anderem für den Deutschen Fußball-Bund (DFB) gearbeitet und gilt als gut vernetzt.
Vom DFB hat Leipzig auch ohne größeren Widerstand die Lizenz für die 3. Fußball-Liga erhalten, die seit jeher nur als Zwischenstation eingeplant war. Doch die DFL, die sich perspektivisch dauerhaft mit dem Thema RB beschäftigen muss, missfällt die Vereinsstruktur im Graubereich. Vor allem, weil sie deutlich gegen die Idee hinter der 50+1-Regel verstößt – auch wenn formal alles in Ordnung ist, solange RasenBallsport nur ein Verein ist, der eben zufällig von Red-Bull-Mitarbeitern gegründet und geführt wird.
So ambitioniert und professionell, wie der Verein aufgestellt ist, würde es verwundern, wenn er auf die Forderungen nicht schon lange vorbereitet gewesen wäre. Als nachteilig erweist sich jedoch womöglich, dass in Leipzig in den ersten Jahren große Fluktuation auf den strategischen Positionen herrschte. Als Red Bull vor etwas mehr als fünf Jahren mit sächsischem Fußballverband und DFB das Startrecht und die ursprüngliche Satzung verhandelte, waren weder Rangnick noch Wolter dabei. Entscheidend sind deshalb Rechtsanwälte wie Christoph Schickhardt, auf den zum Beispiel der verschwurbelte Vereinsname zurückgehen soll.
Der Verein versucht, das Thema auszusitzen und gibt sich schmallippig. Abgesehen von einem knappen Statement, dass Auflagen und Bedingungen geprüft werden, äußert sich nur Rangnick, allerdings optimistisch: „Wenn wir sportlich aufsteigen, spielen wir auch in der 2. Bundesliga.“ Mit der DFL dürfte man sich nicht erst bei Rettigs Besuch in Rostock geeinigt haben.
So viel dazu!
30.04.2014 - 15:39 Uhr
Eine Schande für Chemie Leipzig...
30.04.2014 - 15:49 Uhr
Zitat von Gossenboss:
Eine Schande für Chemie Leipzig...
Du bereitest Deinem Pseudonym gerade große Ehre! :p
Eine Schande für Chemie Leipzig...
Du bereitest Deinem Pseudonym gerade große Ehre! :p
30.04.2014 - 16:15 Uhr
Zitat von BSGChemiker:
Zitat von Gossenboss:
Eine Schande für Chemie Leipzig...
Du bereitest Deinem Pseudonym gerade große Ehre! :p
Wenigstens einer von uns Beiden. ;)
Zitat von Gossenboss:
Eine Schande für Chemie Leipzig...
Du bereitest Deinem Pseudonym gerade große Ehre! :p
Wenigstens einer von uns Beiden. ;)
30.04.2014 - 17:15 Uhr
RBL legt Beschwerde bei der DFL ein. Da scheint also doch nicht alles so leicht änderbar zu sein.
30.04.2014 - 21:06 Uhr
Zitat von keinschimmer:
Komisch das es dann keine gemeinnützigen Fußballvereine gibt, wenn es völlig daneben ist mit einem Fußballverein Geld zu verdienen. Fußballvereine sind Wirtschaftsunternehmen aber man bedient sich nur zu gerne mit Deckmäntelchen die da heißen Tradition, Mitbestimmung oder Mitgliedschaft. Mir kräuseln sich jedes mal die Haare wenn ich hier die Kommentare lese, unglaublich. In Leipzig wäre locker Platz gewesen für LOK oder Chemie, aber Unfähigkeit, fehlende Sponsoren und wirre Rechtsradikale hatten wohl was dagegen, nu haben wir die Essens daraus. Leipzig lechzt nach höherklassigem Fußball und die Dosen werden ihren Weg gehen. Ich würde ja gern einen Ostdeutschen Fußballverein aus der Tristesse herausheben und nach 24 Jahren Wende ein positives Fazit ziehen, aber weit und breit ist kein Licht am Ende des Tunnels.
Da versteht jemand das 'Wesentliche' nicht. Das Wesentliche eines Fußballvereins ist der Sport. Das Wesentliche eine Liga ist der Wettbewerb.
Und die Summe aus beiden macht nicht nur das Wesentliche am Profifußball aus, es ist auch das Wesentliche für den Fan/Zuschauer, der nebenbei direkt oder indirekt das ganze bezahlt. Denn ohne Interesse keine Sponsoren. Ohne das Wesentliche aber keine Fans.
RB unterminiert das Wesentlich, nämlich den Wettbewerbsgedanken. Geld an sich ist also nicht das Schlechte, sondern Geldtruhen außerhalb des Wettbewerbs.
Dass ist so, als würde man als Erwachsener bei nem Kinderwettrennen teilnehmen und sich dann fragen, warum am Ende alles sinnlos ist.
Oder bei nem Seifenkistenrennen mit dem Ferrari von Pappa auftauchen.
Klaro?: Kein echter Wettbewerb...alles erkauft.
Das hat nichts mit Sport oder Wettbewerb zu tun.
Deshalb macht das den Wettbewerb kaputt und die Freude daran auch!
Komisch das es dann keine gemeinnützigen Fußballvereine gibt, wenn es völlig daneben ist mit einem Fußballverein Geld zu verdienen. Fußballvereine sind Wirtschaftsunternehmen aber man bedient sich nur zu gerne mit Deckmäntelchen die da heißen Tradition, Mitbestimmung oder Mitgliedschaft. Mir kräuseln sich jedes mal die Haare wenn ich hier die Kommentare lese, unglaublich. In Leipzig wäre locker Platz gewesen für LOK oder Chemie, aber Unfähigkeit, fehlende Sponsoren und wirre Rechtsradikale hatten wohl was dagegen, nu haben wir die Essens daraus. Leipzig lechzt nach höherklassigem Fußball und die Dosen werden ihren Weg gehen. Ich würde ja gern einen Ostdeutschen Fußballverein aus der Tristesse herausheben und nach 24 Jahren Wende ein positives Fazit ziehen, aber weit und breit ist kein Licht am Ende des Tunnels.
Da versteht jemand das 'Wesentliche' nicht. Das Wesentliche eines Fußballvereins ist der Sport. Das Wesentliche eine Liga ist der Wettbewerb.
Und die Summe aus beiden macht nicht nur das Wesentliche am Profifußball aus, es ist auch das Wesentliche für den Fan/Zuschauer, der nebenbei direkt oder indirekt das ganze bezahlt. Denn ohne Interesse keine Sponsoren. Ohne das Wesentliche aber keine Fans.
RB unterminiert das Wesentlich, nämlich den Wettbewerbsgedanken. Geld an sich ist also nicht das Schlechte, sondern Geldtruhen außerhalb des Wettbewerbs.
Dass ist so, als würde man als Erwachsener bei nem Kinderwettrennen teilnehmen und sich dann fragen, warum am Ende alles sinnlos ist.
Oder bei nem Seifenkistenrennen mit dem Ferrari von Pappa auftauchen.
Klaro?: Kein echter Wettbewerb...alles erkauft.
Das hat nichts mit Sport oder Wettbewerb zu tun.
Deshalb macht das den Wettbewerb kaputt und die Freude daran auch!
30.04.2014 - 22:00 Uhr
Zitat von GOALiath11:
Zitat von keinschimmer:
Komisch das es dann keine gemeinnützigen Fußballvereine gibt, wenn es völlig daneben ist mit einem Fußballverein Geld zu verdienen. Fußballvereine sind Wirtschaftsunternehmen aber man bedient sich nur zu gerne mit Deckmäntelchen die da heißen Tradition, Mitbestimmung oder Mitgliedschaft. Mir kräuseln sich jedes mal die Haare wenn ich hier die Kommentare lese, unglaublich. In Leipzig wäre locker Platz gewesen für LOK oder Chemie, aber Unfähigkeit, fehlende Sponsoren und wirre Rechtsradikale hatten wohl was dagegen, nu haben wir die Essens daraus. Leipzig lechzt nach höherklassigem Fußball und die Dosen werden ihren Weg gehen. Ich würde ja gern einen Ostdeutschen Fußballverein aus der Tristesse herausheben und nach 24 Jahren Wende ein positives Fazit ziehen, aber weit und breit ist kein Licht am Ende des Tunnels.
Da versteht jemand das 'Wesentliche' nicht. Das Wesentliche eines Fußballvereins ist der Sport. Das Wesentliche eine Liga ist der Wettbewerb.
Und die Summe aus beiden macht nicht nur das Wesentliche am Profifußball aus, es ist auch das Wesentliche für den Fan/Zuschauer, der nebenbei direkt oder indirekt das ganze bezahlt. Denn ohne Interesse keine Sponsoren. Ohne das Wesentliche aber keine Fans.
RB unterminiert das Wesentlich, nämlich den Wettbewerbsgedanken. Geld an sich ist also nicht das Schlechte, sondern Geldtruhen außerhalb des Wettbewerbs.
Dass ist so, als würde man als Erwachsener bei nem Kinderwettrennen teilnehmen und sich dann fragen, warum am Ende alles sinnlos ist.
Oder bei nem Seifenkistenrennen mit dem Ferrari von Pappa auftauchen.
Klaro?: Kein echter Wettbewerb...alles erkauft.
Das hat nichts mit Sport oder Wettbewerb zu tun.
Deshalb macht das den Wettbewerb kaputt und die Freude daran auch!
ach gibt es einen echten und einen unechten Wettbewerb und wieso darf der eine kaufen und der andere nicht? Das ist alles echt verwirrend was Du da schreibst und wenn die Spieler von RB nicht an einem Wettbewerb teilnehmen was machen die dann und warum schauen tausende diesem Schauspiel zu? :rolleyes
Zitat von keinschimmer:
Komisch das es dann keine gemeinnützigen Fußballvereine gibt, wenn es völlig daneben ist mit einem Fußballverein Geld zu verdienen. Fußballvereine sind Wirtschaftsunternehmen aber man bedient sich nur zu gerne mit Deckmäntelchen die da heißen Tradition, Mitbestimmung oder Mitgliedschaft. Mir kräuseln sich jedes mal die Haare wenn ich hier die Kommentare lese, unglaublich. In Leipzig wäre locker Platz gewesen für LOK oder Chemie, aber Unfähigkeit, fehlende Sponsoren und wirre Rechtsradikale hatten wohl was dagegen, nu haben wir die Essens daraus. Leipzig lechzt nach höherklassigem Fußball und die Dosen werden ihren Weg gehen. Ich würde ja gern einen Ostdeutschen Fußballverein aus der Tristesse herausheben und nach 24 Jahren Wende ein positives Fazit ziehen, aber weit und breit ist kein Licht am Ende des Tunnels.
Da versteht jemand das 'Wesentliche' nicht. Das Wesentliche eines Fußballvereins ist der Sport. Das Wesentliche eine Liga ist der Wettbewerb.
Und die Summe aus beiden macht nicht nur das Wesentliche am Profifußball aus, es ist auch das Wesentliche für den Fan/Zuschauer, der nebenbei direkt oder indirekt das ganze bezahlt. Denn ohne Interesse keine Sponsoren. Ohne das Wesentliche aber keine Fans.
RB unterminiert das Wesentlich, nämlich den Wettbewerbsgedanken. Geld an sich ist also nicht das Schlechte, sondern Geldtruhen außerhalb des Wettbewerbs.
Dass ist so, als würde man als Erwachsener bei nem Kinderwettrennen teilnehmen und sich dann fragen, warum am Ende alles sinnlos ist.
Oder bei nem Seifenkistenrennen mit dem Ferrari von Pappa auftauchen.
Klaro?: Kein echter Wettbewerb...alles erkauft.
Das hat nichts mit Sport oder Wettbewerb zu tun.
Deshalb macht das den Wettbewerb kaputt und die Freude daran auch!
ach gibt es einen echten und einen unechten Wettbewerb und wieso darf der eine kaufen und der andere nicht? Das ist alles echt verwirrend was Du da schreibst und wenn die Spieler von RB nicht an einem Wettbewerb teilnehmen was machen die dann und warum schauen tausende diesem Schauspiel zu? :rolleyes
30.04.2014 - 22:18 Uhr
Zitat von GOALiath11:
Zitat von keinschimmer:
Komisch das es dann keine gemeinnützigen Fußballvereine gibt, wenn es völlig daneben ist mit einem Fußballverein Geld zu verdienen. Fußballvereine sind Wirtschaftsunternehmen aber man bedient sich nur zu gerne mit Deckmäntelchen die da heißen Tradition, Mitbestimmung oder Mitgliedschaft. Mir kräuseln sich jedes mal die Haare wenn ich hier die Kommentare lese, unglaublich. In Leipzig wäre locker Platz gewesen für LOK oder Chemie, aber Unfähigkeit, fehlende Sponsoren und wirre Rechtsradikale hatten wohl was dagegen, nu haben wir die Essens daraus. Leipzig lechzt nach höherklassigem Fußball und die Dosen werden ihren Weg gehen. Ich würde ja gern einen Ostdeutschen Fußballverein aus der Tristesse herausheben und nach 24 Jahren Wende ein positives Fazit ziehen, aber weit und breit ist kein Licht am Ende des Tunnels.
Da versteht jemand das 'Wesentliche' nicht. Das Wesentliche eines Fußballvereins ist der Sport. Das Wesentliche eine Liga ist der Wettbewerb.
Und die Summe aus beiden macht nicht nur das Wesentliche am Profifußball aus, es ist auch das Wesentliche für den Fan/Zuschauer, der nebenbei direkt oder indirekt das ganze bezahlt. Denn ohne Interesse keine Sponsoren. Ohne das Wesentliche aber keine Fans.
RB unterminiert das Wesentlich, nämlich den Wettbewerbsgedanken. Geld an sich ist also nicht das Schlechte, sondern Geldtruhen außerhalb des Wettbewerbs.
Dass ist so, als würde man als Erwachsener bei nem Kinderwettrennen teilnehmen und sich dann fragen, warum am Ende alles sinnlos ist.
Oder bei nem Seifenkistenrennen mit dem Ferrari von Pappa auftauchen.
Klaro?: Kein echter Wettbewerb...alles erkauft.
Das hat nichts mit Sport oder Wettbewerb zu tun.
Deshalb macht das den Wettbewerb kaputt und die Freude daran auch!
Oder wie Christian Müller sagt:
Es ist als ob du bei einer Regatta teilnimmst und einer mit nem Außenboardmotor mitmacht.
Zitat von keinschimmer:
Komisch das es dann keine gemeinnützigen Fußballvereine gibt, wenn es völlig daneben ist mit einem Fußballverein Geld zu verdienen. Fußballvereine sind Wirtschaftsunternehmen aber man bedient sich nur zu gerne mit Deckmäntelchen die da heißen Tradition, Mitbestimmung oder Mitgliedschaft. Mir kräuseln sich jedes mal die Haare wenn ich hier die Kommentare lese, unglaublich. In Leipzig wäre locker Platz gewesen für LOK oder Chemie, aber Unfähigkeit, fehlende Sponsoren und wirre Rechtsradikale hatten wohl was dagegen, nu haben wir die Essens daraus. Leipzig lechzt nach höherklassigem Fußball und die Dosen werden ihren Weg gehen. Ich würde ja gern einen Ostdeutschen Fußballverein aus der Tristesse herausheben und nach 24 Jahren Wende ein positives Fazit ziehen, aber weit und breit ist kein Licht am Ende des Tunnels.
Da versteht jemand das 'Wesentliche' nicht. Das Wesentliche eines Fußballvereins ist der Sport. Das Wesentliche eine Liga ist der Wettbewerb.
Und die Summe aus beiden macht nicht nur das Wesentliche am Profifußball aus, es ist auch das Wesentliche für den Fan/Zuschauer, der nebenbei direkt oder indirekt das ganze bezahlt. Denn ohne Interesse keine Sponsoren. Ohne das Wesentliche aber keine Fans.
RB unterminiert das Wesentlich, nämlich den Wettbewerbsgedanken. Geld an sich ist also nicht das Schlechte, sondern Geldtruhen außerhalb des Wettbewerbs.
Dass ist so, als würde man als Erwachsener bei nem Kinderwettrennen teilnehmen und sich dann fragen, warum am Ende alles sinnlos ist.
Oder bei nem Seifenkistenrennen mit dem Ferrari von Pappa auftauchen.
Klaro?: Kein echter Wettbewerb...alles erkauft.
Das hat nichts mit Sport oder Wettbewerb zu tun.
Deshalb macht das den Wettbewerb kaputt und die Freude daran auch!
Oder wie Christian Müller sagt:
Es ist als ob du bei einer Regatta teilnimmst und einer mit nem Außenboardmotor mitmacht.
30.04.2014 - 22:31 Uhr
Zitat von keinschimmer:
Komisch das es dann keine gemeinnützigen Fußballvereine gibt, wenn es völlig daneben ist mit einem Fußballverein Geld zu verdienen. Fußballvereine sind Wirtschaftsunternehmen aber man bedient sich nur zu gerne mit Deckmäntelchen die da heißen Tradition, Mitbestimmung oder Mitgliedschaft. Mir kräuseln sich jedes mal die Haare wenn ich hier die Kommentare lese, unglaublich. In Leipzig wäre locker Platz gewesen für LOK oder Chemie, aber Unfähigkeit, fehlende Sponsoren und wirre Rechtsradikale hatten wohl was dagegen, nu haben wir die Essens daraus. Leipzig lechzt nach höherklassigem Fußball und die Dosen werden ihren Weg gehen. Ich würde ja gern einen Ostdeutschen Fußballverein aus der Tristesse herausheben und nach 24 Jahren Wende ein positives Fazit ziehen, aber weit und breit ist kein Licht am Ende des Tunnels.
Wer vom deutschen Vereinsleben auch nur ansatzweise einen Schimmer hat, der würde niemals Begriffe wie "Mitbestimmung" und "Mitgliedschaft" als "Deckmäntelchen" vergewaltigen. Das ändert auch nichts daran, dass Proficlubs mittlerweile in der Tat Wirtschaftsunternehmen sind. Der Unterschied zwischen ECHTEN Fußballclubs und RBL ist aber, dass die echten Clubs wirtschaften müssen und deren Ressourcen knapp sind. Das kann man von RBL nicht behaupten. Auch wenn das Geld bisher überwiegend sinnvoll angelegt ist (Infrastruktur), mutet es pervers an, mit welchen Summen Jugendspieler abgeworben werden. Wenn es nötig ist, wird Matteschitz eine Überweisung veranlassen, wo andere Vereine um ihre Zukunft bangen müssen.
Dass man sich dabei natürlich so wenig internen Gegenwind wie möglich ins Haus holt und daher die Eintrittsbarrieren für Mitglieder quasi unbezahlbar ansetzt, ist die pure Berechnung. Und wenn es bei dem ganzen widerlichen Konstrukt einen Deckmantel gibt, dann den dass man das Gebilde so verkauft, dass die boomende Stadt Leipzig ja so dringend einen Bundesligisten braucht, um den Osten aufzuwerten. Hoffentlich bekommen sie, was sie verdienen! Jedes Jahr ohne RB in der Bundesliga ist ein gutes Jahr und mir blutet das Herz mit ansehen zu müssen, wenn ein Verein wie Cottbus runter muss und dieser Nicht-Verein wohl hoch kommt.
Komisch das es dann keine gemeinnützigen Fußballvereine gibt, wenn es völlig daneben ist mit einem Fußballverein Geld zu verdienen. Fußballvereine sind Wirtschaftsunternehmen aber man bedient sich nur zu gerne mit Deckmäntelchen die da heißen Tradition, Mitbestimmung oder Mitgliedschaft. Mir kräuseln sich jedes mal die Haare wenn ich hier die Kommentare lese, unglaublich. In Leipzig wäre locker Platz gewesen für LOK oder Chemie, aber Unfähigkeit, fehlende Sponsoren und wirre Rechtsradikale hatten wohl was dagegen, nu haben wir die Essens daraus. Leipzig lechzt nach höherklassigem Fußball und die Dosen werden ihren Weg gehen. Ich würde ja gern einen Ostdeutschen Fußballverein aus der Tristesse herausheben und nach 24 Jahren Wende ein positives Fazit ziehen, aber weit und breit ist kein Licht am Ende des Tunnels.
Wer vom deutschen Vereinsleben auch nur ansatzweise einen Schimmer hat, der würde niemals Begriffe wie "Mitbestimmung" und "Mitgliedschaft" als "Deckmäntelchen" vergewaltigen. Das ändert auch nichts daran, dass Proficlubs mittlerweile in der Tat Wirtschaftsunternehmen sind. Der Unterschied zwischen ECHTEN Fußballclubs und RBL ist aber, dass die echten Clubs wirtschaften müssen und deren Ressourcen knapp sind. Das kann man von RBL nicht behaupten. Auch wenn das Geld bisher überwiegend sinnvoll angelegt ist (Infrastruktur), mutet es pervers an, mit welchen Summen Jugendspieler abgeworben werden. Wenn es nötig ist, wird Matteschitz eine Überweisung veranlassen, wo andere Vereine um ihre Zukunft bangen müssen.
Dass man sich dabei natürlich so wenig internen Gegenwind wie möglich ins Haus holt und daher die Eintrittsbarrieren für Mitglieder quasi unbezahlbar ansetzt, ist die pure Berechnung. Und wenn es bei dem ganzen widerlichen Konstrukt einen Deckmantel gibt, dann den dass man das Gebilde so verkauft, dass die boomende Stadt Leipzig ja so dringend einen Bundesligisten braucht, um den Osten aufzuwerten. Hoffentlich bekommen sie, was sie verdienen! Jedes Jahr ohne RB in der Bundesliga ist ein gutes Jahr und mir blutet das Herz mit ansehen zu müssen, wenn ein Verein wie Cottbus runter muss und dieser Nicht-Verein wohl hoch kommt.
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