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Untere Klassen

22.06.2011 - 16:19 Uhr
Untere Klassen |#2211
03.05.2014 - 16:06 Uhr
Leute, der Beitrag ist so übertrieben klischeemäßig, dass er ein Fake sein muss. Da hat sich jnd. einen Spaß erlaubt.
Untere Klassen |#2212
03.05.2014 - 16:10 Uhr
Zitat von SGD_Rattikarl:
Zitat von Tobisch78:
Heute schreibe ich mal meinen ersten Beitrag.


Hättest du dir, ehrlich gesagt, lieber sparen sollen... :rolleyes


Zitat von Tobisch78:

Sorry, aber ich finde langsam sollte man erkennen, dass RB die Zukunft ist.


Wenn das die Zukunft ist, dann ist Fußball für mich wohl bald "gestorben".

...
.


dann schonmal willkommen auf dem friedhof.

dass der profi-fussball für mich als mitfiebernder anhänger bald gestorben sein wird, ist mir schon seit langem ziemlich klar. kohle und event sind schliesslich schon ein großteil der profi-fussball-gegenwart. . muss man sich nicht erst uefa, fifa und ihre wettbwerbe ansehen.
der profi-fussballverein ist für jeden spieler eine firma wie für jeden anderen irgendein arbeitgeber. mancher identifiziert sich mehr damit, ein anderer weniger. und mancher von den arbeitgebern kann mehr bezahlen, ein anderer weniger (je nach sponsoring). entweder man akzeptiert das als zuschauer oder guckt sich amateure ab fünfte abwärts an.

das rad dreht niemand zurück.

•     •     •

pyrotechnik ist kein verbrechen,
ABER SIE STINKT!
Untere Klassen |#2213
03.05.2014 - 16:14 Uhr
Zitat von tiro_libre:
oder guckt sich amateure ab fünfte abwärts an.


Wo dann Tischerlrei Müller seinen Dorfverein unterstützt und Spieler Meier 400€ p.M. fürs Spielen kassiert. ;)
Untere Klassen |#2214
03.05.2014 - 18:43 Uhr
Zitat von Zinedine:
Leute, der Beitrag ist so übertrieben klischeemäßig, dass er ein Fake sein muss. Da hat sich jnd. einen Spaß erlaubt.


Auf jeden Fall hat er eins erreicht: Sein Postfach ist voll.

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Ohne Wein und Weiber holt der Teufel unsre Leiber.
Untere Klassen |#2215
03.05.2014 - 22:00 Uhr
Zitat von Tobisch78:
Heute schreibe ich mal meinen ersten Beitrag.

Sorry, aber ich finde langsam sollte man erkennen, dass RB die Zukunft ist. Professionell gemanaged, straff geführt und speziell durch die "Premium"-Mitgliedsbeiträge kein bizarres Sammelbecken von HarzIV-Fussballsachverständigen, Hooligans sowie rechthaberischer und streitsüchtiger (Früh-)Rentner.

Auch auf dem Rasen zeigt RB Leipzig wie man spielen muss wenn es um was geht (zzt 5:1 gegen Saarbrücken). Dynamos gestolper können wir uns morgen wieder anschauen.

Das ganze gequatsche á la "Alles nur gekauft", "nur so gut weil RB die sponsort" lasse ich nicht gelten !
Dynamos Hauptsponsor in der 3.Liga wird eine Frau Helma Orosz sein (Christstollenkonzern oder so) !

"Tradition" was für ein dummes Gerede, was hat Dynamo denn gerissen im letzen ..naja sagen wir mal Vierteljahrhundert ?
Und das da im Keller noch irgendwelche verstaubten FDGB Pokale rumliegen interessiert auch keinen mehr.

Ja ich gebe es zu ich würde gern ein Erfolgsfan sein, jemand der in einem Fussballverein das Wesentliche sieht, eine Möglichkeit um Spass zu haben und eine gute Zeit aber auf jeden Fall genügend Abstand um sich im Ernstfall nicht nahezu jedes Wochenende die Laune versauen zu lassen.
Steigt Dynamo ab versuche ich ein solcher zu werden und kündige meine langjährige Mitgliedschaft, denn einen erneuten jahrelangen Gang durch ein Tal der Tränen tue ich mir und meiner Familie nicht an !


Herzlich Willkommen @tobisch, so sollte man es zumindest beim ersten Post zum Ausdruck bringen.
Nun gut, Erfolg wollen wir alle haben und der Schmerz, den wir bis jetzt in dieser Saison hatten, ist groß genug. Ich hoffe, dass wir trotzdem noch ordentlich feiern können und die Saison versöhnlich zu Ende geht.
Nun zu Deinem Post. Hier ist eine Menge Wahrheit drin, auch wenn diejenigen mit der rein Schwarz-Gelben Brille, es nicht sehen wollen.
Hier entwickelt sich gerade ein Erfolgsmodell und ob wir es wollen oder nicht, ob wir es akzeptieren oder nicht, dieser Verein 120 km vor unserer Haustür, wird seinen Weg gehen.
Ich gehe davon aus, dass wir in 2 Jahren Bundesliga in Sachsen haben werden, und es wird noch viel mehr kommen. Das Modell wird bereits jetzt angenommen (42.000 Zuschauer sprechen für sich). Leipzig ist hungrig auf Spitzenfußball, nach 18 Jahren Abstinenz.
All das, was wir uns seit 2 Jahrzehnten für Dresden wünschen, wird dort Realität, ob wir diesen Verein als Schei..verein bezeichnen oder nicht. Sie werden ihren Weg gehen und der Verein ist neben dem vielen Geld professionell aufgestellt. Herr Rangnick und Herr Zorninger machen alles richtig, in einem intelligenten Umfeld von dem sie selbst sagen, dass sie sich zu 100 % auf das Sportliche konzentrieren können. Ich wäre froh, wenn wir so etwas von unserem Verein sagen könnten.
Ich habe heute das Interview mit Franz Beckenbauer gesehen und er meinte, dass er sich für den Osten noch mehr solche Investoren wünscht.
Aus meiner Sicht sollten wir RB nicht kopieren, aber wir sollten davon lernen.
Wir werden mit unserem fangesteuerten Aufsichtsrat und mit unserem mitgliedergeführten Verein nicht konkurrenzfähig werden, nicht heute und nicht morgen.
Wir waren über fast 3 Jahrzehnte die Nummer Eins im Osten, auch wenn die anderen Dynamos aus Berlin öfters Meister geworden sind.
Heute sind wir die Nummer 4 im Osten und wissen noch nicht einmal, in welcher Liga wir nächste Saison spielen werden. Während andere schon fleißig Spieler verpflichten und Spielerverträge verlängern, wissen wir nicht, wo wir spielen, mit wem wir spielen, wer unser Trainer ist, welchen Brustsponsor wir haben werden, wie das Stadion demnächst heißt, wer als kaufmännischer Manager anheuert und wie es überhaupt weiter geht.
Das was wir wissen ist, wir trainieren wahrscheinlich auch im nächsten Jahr im Großen Garten, im Winter vielleicht im Stadion, unser Trikot wird gelb sein und die Hosen schwarz. Der Mitgliedsbeitrag wird doppelt so hoch sein, wir werden erneut um Zulagen für die Finanzierung des Stadions im Rathaus betteln und ob wir es schaffen, Koelmel abzulösen, steht in den Sternen.
Und das Schlimme an dieser Situation ist, es ist alles hausgemacht und die Richtung, die eingeschlagen wurde, wird nicht einmal ansatzweise überdacht. Nicht einmal die Hausaufgaben werden durch den Aufsichtsrat fristgemäß erledigt.
Wer das alles für Gut befindet, bei dem ist das Hämoglobin im Blut durch Schwarz-Gelben Saft ersetzt worden. Das Problem dabei ist, es feht der Sauerstoffträger. Und ohne Sauerstoff ist im Profifußball eben kein Blumentopf zu gewinnen.

•     •     •

Forrest Gump: "Mama hat immer gesagt Wunder geschehen an jedem Tag. Es gibt Leute die glauben nicht daran, aber es ist so."

Dieser Beitrag wurde zuletzt von SGD-Adlershof53 am 03.05.2014 um 22:28 Uhr bearbeitet
Untere Klassen |#2216
03.05.2014 - 23:16 Uhr
Zitat von SGD-Adlershof53:
Nun zu Deinem Post. Hier ist eine Menge Wahrheit drin, auch wenn diejenigen mit der rein Schwarz-Gelben Brille, es nicht sehen wollen.

In dem Beitrag steht wohl so ziemlich der größte Quatsch auf über 100 Seiten drinne.

Zitat
Hier entwickelt sich gerade ein Erfolgsmodell und ob wir es wollen oder nicht, ob wir es akzeptieren oder nicht, dieser Verein 120 km vor unserer Haustür, wird seinen Weg gehen.
Ich gehe davon aus, dass wir in 2 Jahren Bundesliga in Sachsen haben werden, und es wird noch viel mehr kommen. Das Modell wird bereits jetzt angenommen (42.000 Zuschauer sprechen für sich). Leipzig ist hungrig auf Spitzenfußball, nach 18 Jahren Abstinenz.

Mein Beileid an die armen, armen Leipziger, dass es immer noch kein Grundgesetzt gibt, dass einer deutschen Großstadt das Recht auf Profifußball gibt.

Zitat
All das, was wir uns seit 2 Jahrzehnten für Dresden wünschen, wird dort Realität, ob wir diesen Verein als Schei..verein bezeichnen oder nicht. Sie werden ihren Weg gehen und der Verein ist neben dem vielen Geld professionell aufgestellt. Herr Rangnick und Herr Zorninger machen alles richtig, in einem intelligenten Umfeld von dem sie selbst sagen, dass sie sich zu 100 % auf das Sportliche konzentrieren können. Ich wäre froh, wenn wir so etwas von unserem Verein sagen könnten.

Mit den Millionen ist das keine Leistung. Wahre Leistung wäre es gewesen, wenn Rangnick und Zorniger Lok genommen hätten und ohne die Millionen zurück geholt hätten, aber das bedeutet ja Arbeit. Arbeit für Rangnick, Arbeit für Zorniger und nicht zuletzt vor allem Arbeit für die armen, gebäutelten Leipziger. :rolleyes

Zitat
Ich habe heute das Interview mit Franz Beckenbauer gesehen und er meinte, dass er sich für den Osten noch mehr solche Investoren wünscht.

Ich hab Interviews von deinem Schutzheiligen Christian Müller gelesen, der verteufelt das Ding. Ich würde auch lieber mehr 11Freunde-Interviews und Artikel lesen, aber bei diesen aalglatten Geblubber, dass der "Kaiser", einer absolut größten Schwätzer im deutschen Fußball, ablässt bekommen hier zulande ja leider alle enge Hosen. Ich leider bekomme beim Schwätzer leider immer Brechreiz.

Zitat
Aus meiner Sicht sollten wir RB nicht kopieren, aber wir sollten davon lernen.
Wir werden mit unserem fangesteuerten Aufsichtsrat und mit unserem mitgliedergeführten Verein nicht konkurrenzfähig werden, nicht heute und nicht morgen.

Armer, armer Adler. Muss schlimm sein in einer Demokratie zu leben für dich. Es gibt im übrigen auch Leute die sagen, dass ein politisches System wo viele mitbestimmen nicht funktionieren kann. Diese Leute findest du vor allem in der Sächsischen Schweiz, aber auch zahlreich in Dortmund, oder haben wir hier vielleicht sogar jemanden von diesen Leuten, welche die Demokratie loswerden wollen?

Zitat
Heute sind wir die Nummer 4 im Osten und wissen noch nicht einmal, in welcher Liga wir nächste Saison spielen werden. Während andere schon fleißig Spieler verpflichten und Spielerverträge verlängern, wissen wir nicht, wo wir spielen, mit wem wir spielen, wer unser Trainer ist, welchen Brustsponsor wir haben werden, wie das Stadion demnächst heißt, wer als kaufmännischer Manager anheuert und wie es überhaupt weiter geht.

Stimmt, alles Probleme die RB an unserer Stelle natürlich nicht hätte, oder irgend ein anderer Verein da unten. Wer kann sich schließlich nicht an die zahlreichen Verpflichtungen von Bochum, Frankfurt und Bielefeld zuletzt erinnern?

Adler, hör doch auf. :rolleyes

Zitat
Das was wir wissen ist, wir trainieren wahrscheinlich auch im nächsten Jahr im Großen Garten, im Winter vielleicht im Stadion, unser Trikot wird gelb sein und die Hosen schwarz. Der Mitgliedsbeitrag wird doppelt so hoch sein, wir werden erneut um Zulagen für die Finanzierung des Stadions im Rathaus betteln und ob wir es schaffen, Koelmel abzulösen, steht in den Sternen.

Sag bloß das ist beschlossene Sache mir den Beiträgen? :ugly
Ich weiß leider noch etwas, wir werden dich auch nächstes Jahr hier haben. :rolleyes

Zitat
Und das Schlimme an dieser Situation ist, es ist alles hausgemacht und die Richtung, die eingeschlagen wurde, wird nicht einmal ansatzweise überdacht. Nicht einmal die Hausaufgaben werden durch den Aufsichtsrat fristgemäß erledigt.

Richtig, RB wird dies ja durch seinen Firmengesteuerten AR nicht haben und das ist absolut erstrebenswert.

Zitat
Wer das alles für Gut befindet, bei dem ist das Hämoglobin im Blut durch Schwarz-Gelben Saft ersetzt worden. Das Problem dabei ist, es feht der Sauerstoffträger. Und ohne Sauerstoff ist im Profifußball eben kein Blumentopf zu gewinnen.


Adler, lass dich mal auf Achromasie untersuchen. Solche wie dich haben wir zu genüge schon im Verein, Leute die nur in ihrem Schachteldenken funktionieren und arbeiten und dabei nur Schwarz, oder Weiß sehen können, bzw. wollen. :rolleyes
Untere Klassen |#2217
03.05.2014 - 23:48 Uhr
@cookie, Du kannst hier noch 100.000 Beiträge schreiben, es wird sich nichts ändern, wenn man immer das Gleiche im Verein macht.
Aber schreibe ruhig weiter, andere werden Europapokal spielen und Du hast Deinen fangesteuerten Aufsichtsrat und Deine Demokratie, die eben nur eine Scheindemokratie ist, weil sie durch die aktive Fanszene maßgeblich beeinflußt wird (siehe letzte Aufsichtsratswahl, vgl. Interview mit Gert Mackenroth).
Eigentlich hätte nur noch gefehlt, dass der Lehmann und der Gaschi die Hand beim Ankreuzen geführt hätten. Was hat das mit Demokratie zu tun, wenn eine Frau Schantin äußert, bloß nichts gegen die Ultras zu unternehmen?

Und als Letztes dazu, wir sind seit 25 Jahren im Kapitalismus oder der Markwirtschaft angelangt. Dort hat Geld das Primat. Wer sich dem Markt verschließt, oder am Markt vorbei rumwerkelt (rumwerkelt ist in diesem Zusammenhang bewußt gewählt, weil es sich mit dem Kicker-Zitat deckt), wird am Markt scheitern. Das ist eine der grundlegenden Gesetzmäßigkeiten des Kapitalismus.
Wer in die Gremien ahnungslose Hobbyaufsichtsratsmitglieder wählt, die nicht einmal ihre grundlegenden Hausaufgaben termingerecht erledigen, kann ebenfalls keinen Blumentopf gewinnen.
Träum weiter @cookie, ich gönne sie Dir alle, Deine Träume! :rolleyes

•     •     •

Forrest Gump: "Mama hat immer gesagt Wunder geschehen an jedem Tag. Es gibt Leute die glauben nicht daran, aber es ist so."

Dieser Beitrag wurde zuletzt von SGD-Adlershof53 am 03.05.2014 um 23:49 Uhr bearbeitet
Untere Klassen |#2218
04.05.2014 - 04:40 Uhr
Lieber Monsignore Keks,

ich wollte Dich kurz noch aus Deinen Schwarz Gelben Träumereien der "Dynamo Demokratie" holen und Dich mit der Wirklichkeit im Verein konfrontieren. Die Auszüge aus dem Interview mit Geert Mackenroth sind schon eine Weile her, fast solange her, als das der neue Aufsichtsrat begonnen hat, an der Dynamo Zukunft "herumzuwerkeln". Die Auszüge sind aber immer noch so etwas von aktuell, dass ich sie Dir leider nicht ersparen kann:

Welches ist aus Ihrer Sicht das größte Strukturproblem des Vereins?

Dass wir AMATEURHAFT und UNPROFESSIONELL aufgestellt sind. Es ist keiner da, der die Sache regelt, der den Kahn lenkt, der den Karren aus dem Dreck zieht. Wir haben stattdessen eine Art PSEUDODEMOKRATISIERUNG, es reden und entscheiden viele Anhänger und unsere zahlreichen Gremien mit, in Foren, sozialen Netzwerken, in Kneipen und im Stadion, entschieden wird nicht dort, wo die Entscheidungen fallen sollten und für die die Entscheidungsträger sich hinterher natürlich auch zu verantworten haben. Und die meisten haben ANGST vor 30, 40 Hardlinern, die diesen Verein geschickt – übrigens ohne jede Legitimation – aus dem Hintergrund in die Richtung steuern, die sie für richtig halten. Ihre Botschaft lautet: GELD ist MIST, ERFOLG und PROFESSIONALISIERUNG sind MIST, weil mit Geld verbunden. Profifußball ist Kapitalismus. Und: Niemand darf uns unsere schönen Erinnerungen kaputt machen. Dass sich die schweigende Mehrheit, die Mitglieder, die tollen Fans dies auf Dauer gefallen lassen, wundert mich. Jedenfalls kann man so einen Verein nicht zielgerichtet steuern, so kann man auch NICHT AUFSTEIGEN – wenn man es denn will. Das Scheitern des Führungspersonals ist damit vorprogrammiert, personelle Kontinuität seit Jahren Fehlanzeige.

Wie könnte der Weg aus der Krise aussehen? Geht es nur über eine Ausgliederung der Profi-Abteilung?

Nein, es gibt Mittelwege, aber dass wir an die Satzung ran müssen und dass wir diesen vielstimmigen Chor zu einer Erfolgsmelodie zusammenführen müssen, das ist klar. Zu Beginn meiner Amtszeit hat es klare Problemanalysen und entsprechende Prüfaufträge gegeben – passiert ist nichts. Wir haben in der Satzung verankert eine Tätigkeit des Aufsichtsrates, die ins operative Geschäft hineinragt. Das darf nicht sein. Das operative Geschäft muss bei der Geschäftsführung und der sportlichen Leitung liegen, der Aufsichtsrat die strategische Richtung vorgeben. Die Satzung legt auch dem Ehrenrat Fesseln an, er sollte nur tätig werden, um Schaden vom Verein abzuwenden, nicht aber aus kleinlicher Rechthaberei instrumentalisiert werden dürfen. Wenn der Aufsichtsrat mal eine Tagung fünf Minuten zu spät angefangen hat, dann war das schon wieder ein Satzungsverstoß. Wir kümmern uns immer noch viel zu wenig darum, dass dieser Verein auch repräsentiert werden, dass er in der Gesellschaft seine Ziele verdeutlichen, ankommen und das Verhältnis zu Politik, Wirtschaft, Sponsoren und Hinterland verbessert werden muss.

Wie sind Sie ansonsten mit der wirtschaftlichen und sportlichen Entwicklung des Vereins zufrieden?

Sportlich haben wir manches erreicht. Aber eine LANGFRISTIGE wirtschaftliche Konsolidierung wurde bisher nicht angepackt. Die Altlasten sind praktisch unverändert geblieben, dabei hat sich die Gesamtsituation in Sachsen verändert: Wir haben mit Red Bull Leipzig einen Verein, der nur darauf wartet, dass Dynamo sich weiter zerlegt. Dann wird Red Bull auch das wunderbare Hinterland von Dynamo für sich okkupieren. Der Vater mit dem Sohn oder der Opa mit der Enkelin aus Oschatz oder Freiberg werden dann lieber nach Leipzig fahren, wenn es da Bundesliga-Fußball gibt. Dynamo hat NICHT MEHR VIEL ZEIT, sich dieser Entwicklung entgegenzustellen. Wenn wir unsere Position halten und vielleicht sogar ausbauen wollen, dann muss die Professionalisierung jetzt kommen, jetzt für den nachhaltigen sportlichen Erfolg gearbeitet werden, jetzt mit der Stadt über neue Stadionverträge und unseren Gläubigern über die Darlehensstreckung oder -rückzahlung verhandelt werden. Alle müssen sich diesem Ziel unterordnen, aber dieses Ziel ist im Verein eben noch nicht Konsens. Die eben schon angesprochenen Leute wollen dieses Ziel torpedieren. Das ist traurig. Ich sehe für mich keine Möglichkeiten mehr zu helfen. Ich wünsche aber den neuen Aufsichtsräten, dass sie es packen, Dynamo in diesem Sinne voranzubringen.

Wo sehen Sie den Verein in fünf Jahren?

Wenn NICHTS IN SACHEN PROFESSIONALISIERUNG passiert, dann spielt in fünf Jahren Red Bull in der ERSTEN Liga, Dynamo in der VIERTEN.

Es ist nicht allein das viele Geld, dass RB einen wesentlichen Wettbewerbsvorteil verschafft, es sind eben auch professionelle Strukturen.
Geld werden wir heute oder morgen nicht besitzen. Das Kapital wird aber ganz sicher kommen, wenn die "Braut" so aufgehübscht wurde, dass das Kapital einen Mehrwert daraus zieht.
Zum Aufhübschen gehören professionelle Strukturen, gehört ein Einfluß der Fanszene, der sich auschließlich auf den friedlichen Support der Mannschaft beschränkt, gehört intelligentes Handeln in einem intelligenten Umfeld.
Unser Blümelchen, Paule kann sich sogar eine goldene Nase verdienen, wenn er es mit seinen Mannen schaffen sollte, dass die Braut so richtig attraktiv herüber kommt, und sie nicht als ewiges Fräulein dahin vegitiert und letztendlich verblüht. Dazu muß er aber erst einmal über den eigenen Schatten springen und an die Satzung des Vereins herangehen.
Ich verspreche Dir sogar @cookie, wenn er das schafft, dann denke ich sogar noch einmal über Pauls richtigen Vornamen nach.

So @cookielein, jetzt kannst Du wieder träumen gehen, ich tue das jetzt ebenfalls, aber ausschließlich zum Zwecke der Regeneration.
Und nicht böse sein, @cookie, ich schreibe das Ganze nicht, um Dich zu ärgern.
Ich will eigentlich nur, dass wir beginnen, über Alternativen zum gegenwärtigen Jammertal umfassend nachzudenken, und es nicht als gesetzmäßig erachten, was in der Vergangenheit und der Gegenwart im Verein passiert.

•     •     •

Forrest Gump: "Mama hat immer gesagt Wunder geschehen an jedem Tag. Es gibt Leute die glauben nicht daran, aber es ist so."

Dieser Beitrag wurde zuletzt von SGD-Adlershof53 am 04.05.2014 um 05:09 Uhr bearbeitet
Untere Klassen |#2219
04.05.2014 - 08:19 Uhr
Es gibt vieles zu hinterfragen bei RB, nur nicht ihren sportlichen Erfolg.
Nach anfänglichen Schwierigkeiten der Annahme durch die Fans, haben sie heute einen großen Zulauf.
Wenn RB erst einmal 1.BL spielt, werden viele Fans der umliegenden Vereine ( auch von Dynamo ) etwas neidisch nach Leipzig schauen. Dort sind sie aus den Nachwendeträumen endlich aufgewacht.
Viele Nicht-RB-Fans werden trotzdem zu den Punkt-und CL-Spielen pilgern, werden ihren Wismut bzw Dynamo-Schal zu Hause lassen und sich die Spiele vor Ort anschauen.

Ohne Geld funktioniert heute im Fussball nichts mehr, selbst junge Spieler aus der Region wollen gut bezahlt werden.

Wie der Adler es schon gesagt hat, ob wir es wollen oder nicht aber von RB können andere Vereine lernen. Und das muss schnell passieren, weil wenn RB erst einmal in der 1.BL spielt, werden sich die Sponsoren auf RB konzentrieren. Für Dynamo, Aue und für die anderen alle bleiben dann nur die kleinen Sponsoren übrig.
Untere Klassen |#2220
04.05.2014 - 08:26 Uhr
Kannst Du bitte nochmal kurz darlegen, was der von Dir vielgelobte Herr M. in seiner Amtszeit bewegt hat? Außer einem tränenreichen Abschiedsinterview mit kräftig Nachwaschen natürlich. Mir fehlt da grad die Erinnerung an hilfreiche Taten.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Dynamo-68 am 04.05.2014 um 08:28 Uhr bearbeitet
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