Transferwünsche
20.05.2015 - 18:40 Uhr
20.10.2021 - 21:05 Uhr
Zitat von Fck_Fan
Und genau so einen Spieler tauschen Sie dann mit Huth
Zitat von mirko79
Gefällt mir auch gut, könnte man im Winter vielleicht ein Tauschgeschäft machen.
Sticht in jeden Spiel raus von Zwickau, dazu mit 20 Jahren voll in der Entwicklung.
Zitat von Buggy_FCK
Ich denke dass ein Huth-Abgang Richtung Zwickau vor der Runde nicht nur deswegen nicht verwirklicht wurde, da man ihm nochmal eine Chance geben wollte - sondern wohl auch deswegen, dass Zwickau nicht die Mittel hat, um eine Ablöse zu generieren.
Ich finde diesen Mann äußerst interessant:
https://www.transfermarkt.de/johan-gomez/profil/spieler/673925
Im Spiel gegen uns und in Zusammenfassungen von Spielen von Zwickau wirkt mir dieser Mann extrem beweglich, technisch und laufstark und sehr torgefährlich. Vielleicht könnte man da ja ein Tauschgeschäft inkl. einer kleinen Ablöse für Zwickau verwirklichen.
Ich denke dass ein Huth-Abgang Richtung Zwickau vor der Runde nicht nur deswegen nicht verwirklicht wurde, da man ihm nochmal eine Chance geben wollte - sondern wohl auch deswegen, dass Zwickau nicht die Mittel hat, um eine Ablöse zu generieren.
Ich finde diesen Mann äußerst interessant:
https://www.transfermarkt.de/johan-gomez/profil/spieler/673925
Im Spiel gegen uns und in Zusammenfassungen von Spielen von Zwickau wirkt mir dieser Mann extrem beweglich, technisch und laufstark und sehr torgefährlich. Vielleicht könnte man da ja ein Tauschgeschäft inkl. einer kleinen Ablöse für Zwickau verwirklichen.
Gefällt mir auch gut, könnte man im Winter vielleicht ein Tauschgeschäft machen.
Sticht in jeden Spiel raus von Zwickau, dazu mit 20 Jahren voll in der Entwicklung.
Und genau so einen Spieler tauschen Sie dann mit Huth
Leute, glaubt Ihr ehrlich, dass die Verantwortlichen des FSV Zwickau sich darauf einlassen könnten?! Aufgrund der Haltung der Verantwortlichen in Kaiserslautern seit Sommer 2020 habe ich da Zweifel. Der FSV wollte Elias Huth damals gern gleich behalten. Die Ablehnung des FCK war bedauerlich, aber nachvollziehbar. Als allerdings die Anfrage sowohl im Winter als auch nach Saisonende, als man doch eindeutig gemerkt haben musste, dass er nicht ins System von Lautern passt, wieder so radikal abgelehnt wurde, stiegen die Chancen, ihn teuer an Zwickau „verkaufen“ zu können, nicht gerade. Irgendwann erwacht auch in der Vereins- und Mannschaftsführung des FSV Stolz - passend zum Wappentier. Sie wollen nicht um einen Spieler betteln, der bei seinem Verein weder glücklich wird noch tatsächlich Nutzen bringt. Und es ist ja auch alles andere als sicher, dass er (ob in relativ kurzer Zeit oder überhaupt) zu seiner Form von 2019/20 zurückfindet. Der Kopf spielt dabei eine nicht zu unterschätzende Rolle. Elias ist hier herzlich willkommen - aber nicht um jeden Preis.
Und Johan Gomez hat Vertrag bis 2023. Sicher hat er große Ziele - und zweifellos das dafür erforderliche Talent. Aber jetzt tut ihm dieser familiäre Verein mit einem Trainer, der wie er aus den USA stammt, richtig gut. Er kann lernen, und der FSV hat viel Erfahrung darin, begabte junge Spieler auszubilden - sportlich wie menschlich. 2023 kann Johan gern in die 2. Liga (oder höher) wechseln. Noch lieber darf er natürlich hier bleiben, aber das ist, zumindest aus aktueller Sicht, sehr unwahrscheinlich.
https://www.sportschau.de/regional/mdr/mdr-fussball-story-fsv-zwickau---johan-gomez-sorgt-fuer-furore-video100.html
21.10.2021 - 02:16 Uhr
Zitat von anniz312
Leute, glaubt Ihr ehrlich, dass die Verantwortlichen des FSV Zwickau sich darauf einlassen könnten?! Aufgrund der Haltung der Verantwortlichen in Kaiserslautern seit Sommer 2020 habe ich da Zweifel. Der FSV wollte Elias Huth damals gern gleich behalten. Die Ablehnung des FCK war bedauerlich, aber nachvollziehbar. Als allerdings die Anfrage sowohl im Winter als auch nach Saisonende, als man doch eindeutig gemerkt haben musste, dass er nicht ins System von Lautern passt, wieder so radikal abgelehnt wurde, stiegen die Chancen, ihn teuer an Zwickau „verkaufen“ zu können, nicht gerade. Irgendwann erwacht auch in der Vereins- und Mannschaftsführung des FSV Stolz - passend zum Wappentier. Sie wollen nicht um einen Spieler betteln, der bei seinem Verein weder glücklich wird noch tatsächlich Nutzen bringt. Und es ist ja auch alles andere als sicher, dass er (ob in relativ kurzer Zeit oder überhaupt) zu seiner Form von 2019/20 zurückfindet. Der Kopf spielt dabei eine nicht zu unterschätzende Rolle. Elias ist hier herzlich willkommen - aber nicht um jeden Preis.
Und Johan Gomez hat Vertrag bis 2023. Sicher hat er große Ziele - und zweifellos das dafür erforderliche Talent. Aber jetzt tut ihm dieser familiäre Verein mit einem Trainer, der wie er aus den USA stammt, richtig gut. Er kann lernen, und der FSV hat viel Erfahrung darin, begabte junge Spieler auszubilden - sportlich wie menschlich. 2023 kann Johan gern in die 2. Liga (oder höher) wechseln. Noch lieber darf er natürlich hier bleiben, aber das ist, zumindest aus aktueller Sicht, sehr unwahrscheinlich.
https://www.sportschau.de/regional/mdr/mdr-fussball-story-fsv-zwickau---johan-gomez-sorgt-fuer-furore-video100.html
Zitat von Fck_Fan
Und genau so einen Spieler tauschen Sie dann mit Huth
Zitat von mirko79
Gefällt mir auch gut, könnte man im Winter vielleicht ein Tauschgeschäft machen.
Sticht in jeden Spiel raus von Zwickau, dazu mit 20 Jahren voll in der Entwicklung.
Zitat von Buggy_FCK
Ich denke dass ein Huth-Abgang Richtung Zwickau vor der Runde nicht nur deswegen nicht verwirklicht wurde, da man ihm nochmal eine Chance geben wollte - sondern wohl auch deswegen, dass Zwickau nicht die Mittel hat, um eine Ablöse zu generieren.
Ich finde diesen Mann äußerst interessant:
https://www.transfermarkt.de/johan-gomez/profil/spieler/673925
Im Spiel gegen uns und in Zusammenfassungen von Spielen von Zwickau wirkt mir dieser Mann extrem beweglich, technisch und laufstark und sehr torgefährlich. Vielleicht könnte man da ja ein Tauschgeschäft inkl. einer kleinen Ablöse für Zwickau verwirklichen.
Ich denke dass ein Huth-Abgang Richtung Zwickau vor der Runde nicht nur deswegen nicht verwirklicht wurde, da man ihm nochmal eine Chance geben wollte - sondern wohl auch deswegen, dass Zwickau nicht die Mittel hat, um eine Ablöse zu generieren.
Ich finde diesen Mann äußerst interessant:
https://www.transfermarkt.de/johan-gomez/profil/spieler/673925
Im Spiel gegen uns und in Zusammenfassungen von Spielen von Zwickau wirkt mir dieser Mann extrem beweglich, technisch und laufstark und sehr torgefährlich. Vielleicht könnte man da ja ein Tauschgeschäft inkl. einer kleinen Ablöse für Zwickau verwirklichen.
Gefällt mir auch gut, könnte man im Winter vielleicht ein Tauschgeschäft machen.
Sticht in jeden Spiel raus von Zwickau, dazu mit 20 Jahren voll in der Entwicklung.
Und genau so einen Spieler tauschen Sie dann mit Huth
Leute, glaubt Ihr ehrlich, dass die Verantwortlichen des FSV Zwickau sich darauf einlassen könnten?! Aufgrund der Haltung der Verantwortlichen in Kaiserslautern seit Sommer 2020 habe ich da Zweifel. Der FSV wollte Elias Huth damals gern gleich behalten. Die Ablehnung des FCK war bedauerlich, aber nachvollziehbar. Als allerdings die Anfrage sowohl im Winter als auch nach Saisonende, als man doch eindeutig gemerkt haben musste, dass er nicht ins System von Lautern passt, wieder so radikal abgelehnt wurde, stiegen die Chancen, ihn teuer an Zwickau „verkaufen“ zu können, nicht gerade. Irgendwann erwacht auch in der Vereins- und Mannschaftsführung des FSV Stolz - passend zum Wappentier. Sie wollen nicht um einen Spieler betteln, der bei seinem Verein weder glücklich wird noch tatsächlich Nutzen bringt. Und es ist ja auch alles andere als sicher, dass er (ob in relativ kurzer Zeit oder überhaupt) zu seiner Form von 2019/20 zurückfindet. Der Kopf spielt dabei eine nicht zu unterschätzende Rolle. Elias ist hier herzlich willkommen - aber nicht um jeden Preis.
Und Johan Gomez hat Vertrag bis 2023. Sicher hat er große Ziele - und zweifellos das dafür erforderliche Talent. Aber jetzt tut ihm dieser familiäre Verein mit einem Trainer, der wie er aus den USA stammt, richtig gut. Er kann lernen, und der FSV hat viel Erfahrung darin, begabte junge Spieler auszubilden - sportlich wie menschlich. 2023 kann Johan gern in die 2. Liga (oder höher) wechseln. Noch lieber darf er natürlich hier bleiben, aber das ist, zumindest aus aktueller Sicht, sehr unwahrscheinlich.
https://www.sportschau.de/regional/mdr/mdr-fussball-story-fsv-zwickau---johan-gomez-sorgt-fuer-furore-video100.html
Geb dir da vollkommen recht. Ich denk es macht wenig Sinn für Gomez, sich uns im Winter überhaupt anzuschließen. Man sieht es ja aktuell bei uns, wie schwer es ist, in eine funktionierende Mannschaft hineinzukommen. Das kann seine Entwicklung enorm bremsen.
Ich sehe ihn für uns nicht als Sofortgewinn an, sondern wenn, als Invest in die Zukunft. Zwickau wird uns sicher nicht den Gefallen tun und ihn günstig gegen Huth tauschen, der komplett außer Form ist und sicher auch bei Zwickau ne gewisse Zeit bräuchte, bis er wieder der alte wäre. Wenn überhaupt.
Dass Huth im Sommer nicht hergegeben wurde war aber Alternativlos. Mit Pourie haben wir unseren (stärksten) Stürmer hergegeben. Hanslik konnte man fest binden. Kiprit kam er spät hinzu. Man musste auf Huth setzen. Hätten wir Pourie gehalten, hätte es also diesen Eklat gegen Ende letzter Runde nicht gegeben, dann bin ich mir sicher, hätte man auch Huth ziehen lassen. Jetzt wirds wohl im Winter geschehen.
21.10.2021 - 03:10 Uhr
Für mich gibt es nur einen festen Transferwunsch:
Dominique Heintz.
Den kennt hier jeder, den liebt hier jeder. Ist bei Freiburg seit mittlerweile über einem Jahr außen vor und hat mittlerweile nen festen Platz auf der Bank eingenommen. Sein Vertrag läuft im Sommer aus, aber Freiburg würde ihm eh keine Steine in den Weg legen, wenn er sich im Winter schon umorientieren sollte.
Bei uns hat er die Möglichkeit, seinem Herzensverein noch viele Jahre zu verstärken. Er liket jeden Post auf Facebook und Insta, teilweise auch von Fanseiten, kommentiert sogar regelmäßig, ist sehr Heimatverbunden und hat hier in der Pfalz noch sehr viele Freunde.
Außerdem könnte er hier sich hier schon die Karriere nach der Karriere aufbauen. Niemand, und zwar wirklich niemand, würde Heintzi nicht im Verein integrieren wollen, ähnlich wie Bugera, Dick und Schönheim.
Da können wir ihm etwas bieten, dass wir anderen, finanziell deutlich stärker aufgestellten und sportlich besseren Vereinen aus der 1. und 2. Liga voraus haben. Er hat mit Sicherheit schon genug in der Bundesliga verdient, warum nicht einfach auf den Spieler zugehen und ihn mit Weitblick versuchen zu überzeugen.
Sportlich wäre Heintz natürlich eine riesen große Verstärkung. Er ist deutlich schneller als alle 3 unserer aktuell spielenden IVs. Er kennt die 3er Kette sehr gut aus Freiburg, hat sowohl innen als auch links schon gespielt. Könnte also sowohl für Kraus, als auch für Winkler spielen.
Was mit ihm allerdings auch wieder möglich wäre: 4er Kette. Kraus und Winkler bekommen bei der 4er Kette Probleme, wenn wir hoch stehen. Besonders, weil sie mit Zuck und Tomiak auch keinen schnellen Nebenmann haben. Wir könnten so auch taktisch wieder anders auftreten, sobald es die Gegner schaffen, sich auf unseren Matchplan einzustellen. Der Tag wird kommen, das war bei der Siegesserie Schommers damals ähnlich.
Ansonsten kann man auf folgenden Positionen bzw. auf folgende Spielertypen schauen:
1) Schneller, defensivstarker LV
2) Flügelspieler mit Tempo und 1gegen1 und Abschlussqualitäten, der auch mal in der Schlussphase gegen müde Gegner das Spiel alleine entscheiden kann (natürlich ist hier auch an Pick zu denken, allerdings muss dieser auch wollen)
3) Kantiger und treffsicherer Stürmer
Bis auf Pick hab ich hierfür allerdings keine geeigneten Kandidaten, die bei ihren Teams nicht mehr so zum Zuge kommen und uns auf schnelle verstärken würden.
Edit besagt allerdings: Bei allen 4 Optionen ist das natürlich nur ein KANN, nicht MUSS. Auf keinen Fall sollte man Geld raushauen um nen möglichen Aufstieg zu forcieren. Sollte sich irgendwo die Möglichkeit im kostengünstigen Rahmen ergeben, der Spieler dann auch wirklich zur Mannschaft passt, dann kann man das im Winter machen. Mehr als 2 Neuzugänge sollten es auf gar keinen Fall werden.
Dominique Heintz.
Den kennt hier jeder, den liebt hier jeder. Ist bei Freiburg seit mittlerweile über einem Jahr außen vor und hat mittlerweile nen festen Platz auf der Bank eingenommen. Sein Vertrag läuft im Sommer aus, aber Freiburg würde ihm eh keine Steine in den Weg legen, wenn er sich im Winter schon umorientieren sollte.
Bei uns hat er die Möglichkeit, seinem Herzensverein noch viele Jahre zu verstärken. Er liket jeden Post auf Facebook und Insta, teilweise auch von Fanseiten, kommentiert sogar regelmäßig, ist sehr Heimatverbunden und hat hier in der Pfalz noch sehr viele Freunde.
Außerdem könnte er hier sich hier schon die Karriere nach der Karriere aufbauen. Niemand, und zwar wirklich niemand, würde Heintzi nicht im Verein integrieren wollen, ähnlich wie Bugera, Dick und Schönheim.
Da können wir ihm etwas bieten, dass wir anderen, finanziell deutlich stärker aufgestellten und sportlich besseren Vereinen aus der 1. und 2. Liga voraus haben. Er hat mit Sicherheit schon genug in der Bundesliga verdient, warum nicht einfach auf den Spieler zugehen und ihn mit Weitblick versuchen zu überzeugen.
Sportlich wäre Heintz natürlich eine riesen große Verstärkung. Er ist deutlich schneller als alle 3 unserer aktuell spielenden IVs. Er kennt die 3er Kette sehr gut aus Freiburg, hat sowohl innen als auch links schon gespielt. Könnte also sowohl für Kraus, als auch für Winkler spielen.
Was mit ihm allerdings auch wieder möglich wäre: 4er Kette. Kraus und Winkler bekommen bei der 4er Kette Probleme, wenn wir hoch stehen. Besonders, weil sie mit Zuck und Tomiak auch keinen schnellen Nebenmann haben. Wir könnten so auch taktisch wieder anders auftreten, sobald es die Gegner schaffen, sich auf unseren Matchplan einzustellen. Der Tag wird kommen, das war bei der Siegesserie Schommers damals ähnlich.
Ansonsten kann man auf folgenden Positionen bzw. auf folgende Spielertypen schauen:
1) Schneller, defensivstarker LV
2) Flügelspieler mit Tempo und 1gegen1 und Abschlussqualitäten, der auch mal in der Schlussphase gegen müde Gegner das Spiel alleine entscheiden kann (natürlich ist hier auch an Pick zu denken, allerdings muss dieser auch wollen)
3) Kantiger und treffsicherer Stürmer
Bis auf Pick hab ich hierfür allerdings keine geeigneten Kandidaten, die bei ihren Teams nicht mehr so zum Zuge kommen und uns auf schnelle verstärken würden.
Edit besagt allerdings: Bei allen 4 Optionen ist das natürlich nur ein KANN, nicht MUSS. Auf keinen Fall sollte man Geld raushauen um nen möglichen Aufstieg zu forcieren. Sollte sich irgendwo die Möglichkeit im kostengünstigen Rahmen ergeben, der Spieler dann auch wirklich zur Mannschaft passt, dann kann man das im Winter machen. Mehr als 2 Neuzugänge sollten es auf gar keinen Fall werden.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von schorlefrontt am 21.10.2021 um 03:14 Uhr bearbeitet
21.10.2021 - 03:12 Uhr
Zitat von schorlefrontt
Geb dir da vollkommen recht. Ich denk es macht wenig Sinn für Gomez, sich uns im Winter überhaupt anzuschließen. Man sieht es ja aktuell bei uns, wie schwer es ist, in eine funktionierende Mannschaft hineinzukommen. Das kann seine Entwicklung enorm bremsen.
Ich sehe ihn für uns nicht als Sofortgewinn an, sondern wenn, als Invest in die Zukunft. Zwickau wird uns sicher nicht den Gefallen tun und ihn günstig gegen Huth tauschen, der komplett außer Form ist und sicher auch bei Zwickau ne gewisse Zeit bräuchte, bis er wieder der alte wäre. Wenn überhaupt.
Dass Huth im Sommer nicht hergegeben wurde war aber Alternativlos. Mit Pourie haben wir unseren (stärksten) Stürmer hergegeben. Hanslik konnte man fest binden. Kiprit kam er spät hinzu. Man musste auf Huth setzen. Hätten wir Pourie gehalten, hätte es also diesen Eklat gegen Ende letzter Runde nicht gegeben, dann bin ich mir sicher, hätte man auch Huth ziehen lassen. Jetzt wirds wohl im Winter geschehen.
Geb dir da vollkommen recht. Ich denk es macht wenig Sinn für Gomez, sich uns im Winter überhaupt anzuschließen. Man sieht es ja aktuell bei uns, wie schwer es ist, in eine funktionierende Mannschaft hineinzukommen. Das kann seine Entwicklung enorm bremsen.
Ich sehe ihn für uns nicht als Sofortgewinn an, sondern wenn, als Invest in die Zukunft. Zwickau wird uns sicher nicht den Gefallen tun und ihn günstig gegen Huth tauschen, der komplett außer Form ist und sicher auch bei Zwickau ne gewisse Zeit bräuchte, bis er wieder der alte wäre. Wenn überhaupt.
Dass Huth im Sommer nicht hergegeben wurde war aber Alternativlos. Mit Pourie haben wir unseren (stärksten) Stürmer hergegeben. Hanslik konnte man fest binden. Kiprit kam er spät hinzu. Man musste auf Huth setzen. Hätten wir Pourie gehalten, hätte es also diesen Eklat gegen Ende letzter Runde nicht gegeben, dann bin ich mir sicher, hätte man auch Huth ziehen lassen. Jetzt wirds wohl im Winter geschehen.
Es geht nicht (nur) um das Nein - die Art und Weise scheint (ich kann’s nicht aus eigenem Erleben sagen) nicht wirklich diplomatisch gewesen zu sein. Aber warten wir den Winter ab - und hoffen wir, dass Elias, ob in Zwickau oder bei einem anderen Verein, wieder Selbstvertrauen und Mut findet und damit auch seine sportliche Form wiedererlangt.
Und bitte kommt nicht auf die Idee, dass Yannic Voigt etwas für den FCK sein könnte. Der Junge braucht noch ein bisschen Zeit in der Heimat (er stammt aus dem 30km entfernten Auerbach/Vogtland). Irgendwann zieht‘s ihn vielleicht in die weite Welt, aber jetzt ist er beim FSV, der ihn behutsam aufbauen will (eben auch trotz großer Begabung - die hat er letzte Saison als 17-Jähriger in der Regionalliga ebenso bewiesen wie in den Testspielen und den ersten Spieltagen beim FSV - nicht gleich voll einsetzt, um ihn nicht zu verheizen), sehr gut aufgehoben.
https://www.mdr.de/sport/fussball_3l/bericht-fsv-zwickau-msv-duisburg-102.html https://www.youtube.com/watch?v=jP5yeexpnks
Davy Fricks Bemerkung über die „vielen Spiele für den FSV“, auf die er stolz ist, lässt sich leicht erklären:
https://www.facebook.com/FSVZwickau/photos/a.180782385307131/4514444895274170
Fricker kam 2011 als Neunzehnjähriger nach Zwickau und hat mittlerweile ganz tiefe Wurzeln geschlagen…
Dieser Beitrag wurde zuletzt von anniz312 am 21.10.2021 um 03:20 Uhr bearbeitet
21.10.2021 - 04:20 Uhr
Puh, also so sehr ich mir das auch wünsche, aber das wird wohl so schnell leider nicht passieren. Ich kann mir wirklich sehr gut vorstellen, dass Heintz noch mal zum Abschluss seiner Karriere für den FCK spielen will, glaube aber wirklich nicht, dass das in nächster Zukunft der Fall sein wird. Auf der einen Seite kann 3. Liga für den Wettkämpfer Heintz absolut nicht der Eigenanspruch sein und auf der anderen wird unter den drei Parteien sicher keine wirtschaftliche Lösung darstellbar sein, mit der alle zufrieden sein können (Heintz' Jahressalär dürfte doch min. 1/3 unseres Lizenzspieleretats sein oder nicht?).
Das absolut Höchste der Gefühle wäre ein Wechsel im Sommer, und das auch nur im Szenario Aufstieg + unveränderte Rolle beim SCF.
Sollte sich ein Abnehmer für Huth finden und die SPI für ein etwaiges Aufstiegsrennen vllt. noch ein paar Gulden frei machen, könnte man tatsächlich noch mal im Sturm nachlegen.
In dem Fall hoffe ich, dass Hengen noch immer die Regionalliga West im Visier hat.
Einen Namen den ich schon mal beim wilden Sommerratespiel hier in den Ring geworfen habe könnte nämlich wieder interessant werden: Torben Müsel.
Erstmal freu ich mich, dass es für den Jungen nach seiner bösen Knieverletzung endlich wieder läuft. Derzeit hat er sich nämlich mit 7 Treffern bei Gladbach II wieder in den Fokus geballert und war bei der Ersten gegen Stuttgart auch schon wieder im Spieltagskader. Vielleicht kann man, wenn man ganz lieb fragt, ihn ja für ein halbes Jahr (oder länger) leihen, mal schauen.
Eine andere Personalie, die ich für sehr spannend halte ist Lex-Tyger Lobinger von DüDo II. Ich kann leider nicht so viel über den Spieler sagen, bin aber über seine Person gestolpert als ich im Sommer eine Zusammenfassung von Gladbach II vs. Fortuna II geschaut habe (selbstredend um Tomiak und Niehues zu "scouten"). In dem Spiel war er sehr auffällig und an nahezu jeder Offensivaktion beteiligt. Im Sommer hat er dann im Gegensatz zu Tomiak die Beförderung bei der Fortuna angenommen, konnte aber noch nicht so recht bei der Ersten durchstarten.
Bei der Zweiten hat er aber auch dieses Jahr wieder gut gescored und jüngst gegen Schalke II ziemlich stark performt (hier eine Zusammenfassung).
Von den (zugegebenermaßen wenigen) Highlights die ich gesehen habe, ist er ein physisch sehr starker Stürmer (wirklich brutal schnell für seinen Frame, bei den Eltern die beide Weltklasse-Leichtathleten waren vllt. aber nicht verwunderlich), der hart aber nicht immer präzise abschließt. Von Zusammenfassungen kann man natürlich auch absolut nix über Verhalten gegen den Ball und nur wenig über Stellungspiel und Effizienz schließen, aber seine Scorerwerte und Physis sind absolut nicht schlecht. Also wenn man eine günstige, sprintstarke "Kante" ausleihen will, könnte man durchaus ein 3. Mal in DüDo anrufen, die bisherigen Erfahrungen waren ja nicht so schlecht...
Oh, und außerdem hab ich irgendwo gelesen (wo war das?), dass dieser Yannic Voigt recht gut sein soll. So 'n Bub' der ein last-minute Siegtor schießen kann, kann man doch eiglt. immer gebrauchen...
21.10.2021 - 06:52 Uhr
Ich möchte hier niemandem zu nahe treten, aber vielleicht sollte man den Fußball Manager mal kurz ausschalten.
Dass man sich wirklich die Mühe macht und über Heintz diskutiert… klar ist der Lautrer durch und durch. Aber die Realität sieht nun mal so aus, dass wir ein Mittelklasse-Drittligist sind, der absolut kein Geld für solche Spielchen hat. Das höchste der Gefühle momentan sind Kaderspieler aus der 2. Liga.
Liebe Grüße
311
Dass man sich wirklich die Mühe macht und über Heintz diskutiert… klar ist der Lautrer durch und durch. Aber die Realität sieht nun mal so aus, dass wir ein Mittelklasse-Drittligist sind, der absolut kein Geld für solche Spielchen hat. Das höchste der Gefühle momentan sind Kaderspieler aus der 2. Liga.
Liebe Grüße
311
21.10.2021 - 08:23 Uhr
Salamis Vertrag in Freiburg endet wohl aus unserer Sicht einfach ein Jahr zu früh.
Der Junge wird im Sommer 29 und kann dann immer noch einen lukrativen Dreijahresvertrag bei einem kleinen Bundesligisten oder ambitionierten Zweitligisten unterschreiben.
Selbst wenn bei uns jetzt endlich einmal ein nachhaltiger Aufwärtstrend eingesetzt haben sollte und selbst wenn uns dieses Jahr der lang ersehnte Erfolg gelingen sollte, so sind wir höchstwahrscheinlich noch nicht gut genug aufgestellt, um so einen Deal zu stemmen.
Andererseits hätte ich auch jeden für bekloppt erklärt, der mir vor einem Jahr erzählt hätte, dass im Januar Jean Zimmer hier unterschreibt und über die Saison weg gehalten werden kann.
Vielleicht könnte es sich wirklich lohnen - ein Mitspielen in der Spitzengruppe natürlich vorausgesetzt - Heintz ab Januar regelmäßig zu kontaktieren.
Einfach mal unverbindlich vorfühlen, was so seine Vorstellungen über seine restliche Karriere sind und ob für ihn eine Rückkehr in naher Zukunft generell in Frage kommt.
Sagen, was unsere Möglichkeiten sind, wenn es hochgehen sollte.
Abklopfen, was seine Gehaltsansprüche sind.
Schauen, ob das irgendwie in Einklang mit unseren Möglichkeiten zu bringen ist.
Beobachten, ob er nicht doch vielleicht noch den Winkler in Freiburg macht; so etwas geht mitunter rasant.
Und je nachdem, wie die restliche Saison dann für Dominique Heintz und uns verläuft, hat man Mitte Mai vielleicht schon so gut vorgebaut, dass sich etwas machen lässt.
Einfach wird so ein Deal also mit Sicherheit nicht. Aber seine Heimatverbundenheit, sein erklärter Wunsch, noch einmal für uns zu spielen und sicherlich auch das Vorbild Jean Zimmer sind Faktoren, die nicht per se ausschließen, dass Heintz verpflichtet werden könnte.
Entscheidend dürfte sein, dass man frühzeitig mit „Vorsondierungen“ beginnt. Wenn ein Thomas Hengen in der Winterpause bei Dominique Heintz anruft, wird der sicherlich nicht direkt auflegen, sondern sich alles erst einmal seriös anhören.
In die Dritte Liga, und das möchte ich dann auch deutlich formulieren, bekommen wir Heintz aber mit Sicherheit nicht gelockt. Dass er alleine etwa ein Viertel unseres gesamten aktuellen Etats bezieht, halte ich für eine realistische Größenordnung.
Der Junge wird im Sommer 29 und kann dann immer noch einen lukrativen Dreijahresvertrag bei einem kleinen Bundesligisten oder ambitionierten Zweitligisten unterschreiben.
Selbst wenn bei uns jetzt endlich einmal ein nachhaltiger Aufwärtstrend eingesetzt haben sollte und selbst wenn uns dieses Jahr der lang ersehnte Erfolg gelingen sollte, so sind wir höchstwahrscheinlich noch nicht gut genug aufgestellt, um so einen Deal zu stemmen.
Andererseits hätte ich auch jeden für bekloppt erklärt, der mir vor einem Jahr erzählt hätte, dass im Januar Jean Zimmer hier unterschreibt und über die Saison weg gehalten werden kann.
Vielleicht könnte es sich wirklich lohnen - ein Mitspielen in der Spitzengruppe natürlich vorausgesetzt - Heintz ab Januar regelmäßig zu kontaktieren.
Einfach mal unverbindlich vorfühlen, was so seine Vorstellungen über seine restliche Karriere sind und ob für ihn eine Rückkehr in naher Zukunft generell in Frage kommt.
Sagen, was unsere Möglichkeiten sind, wenn es hochgehen sollte.
Abklopfen, was seine Gehaltsansprüche sind.
Schauen, ob das irgendwie in Einklang mit unseren Möglichkeiten zu bringen ist.
Beobachten, ob er nicht doch vielleicht noch den Winkler in Freiburg macht; so etwas geht mitunter rasant.
Und je nachdem, wie die restliche Saison dann für Dominique Heintz und uns verläuft, hat man Mitte Mai vielleicht schon so gut vorgebaut, dass sich etwas machen lässt.
Einfach wird so ein Deal also mit Sicherheit nicht. Aber seine Heimatverbundenheit, sein erklärter Wunsch, noch einmal für uns zu spielen und sicherlich auch das Vorbild Jean Zimmer sind Faktoren, die nicht per se ausschließen, dass Heintz verpflichtet werden könnte.
Entscheidend dürfte sein, dass man frühzeitig mit „Vorsondierungen“ beginnt. Wenn ein Thomas Hengen in der Winterpause bei Dominique Heintz anruft, wird der sicherlich nicht direkt auflegen, sondern sich alles erst einmal seriös anhören.
In die Dritte Liga, und das möchte ich dann auch deutlich formulieren, bekommen wir Heintz aber mit Sicherheit nicht gelockt. Dass er alleine etwa ein Viertel unseres gesamten aktuellen Etats bezieht, halte ich für eine realistische Größenordnung.
21.10.2021 - 08:33 Uhr
Das sehe ich genauso. Wobei ich die Bedeutung des FCK für den Spieler mal nicht unterschätzen würde. Und auch unsere Investoren sind anfällig für solche Deals (s. Jean Zimmer). Unabdingbare Voraussetzung, um auch nur im Entferntesten einen Gedanken daran zu verschwenden, wäre jetzt aber der spielerisch überzeugende Durchmarsch an die Tabellenspitze. Unterschätze niemand die Wucht, die dadurch entfaltet würde, dass wir nach vier Jahren im Verlies wieder den Weg nach oben fänden. Und dann könnte es - hinter vorgehaltener Hand, selbstredend - noch ein ganz anderes "Projekt Durchmarsch" geben, an dem ein Heintz wohl durchaus Gefallen fände! *träum*
Es ist aber so, wie der Tribun es sagt: Wahrscheinlich käme das alles für den Spieler zu spät. Das Timing ist echt bescheiden.
Es ist aber so, wie der Tribun es sagt: Wahrscheinlich käme das alles für den Spieler zu spät. Das Timing ist echt bescheiden.
21.10.2021 - 10:27 Uhr
Zitat von anniz312
Leute, glaubt Ihr ehrlich, dass die Verantwortlichen des FSV Zwickau sich darauf einlassen könnten?! Aufgrund der Haltung der Verantwortlichen in Kaiserslautern seit Sommer 2020 habe ich da Zweifel. Der FSV wollte Elias Huth damals gern gleich behalten. Die Ablehnung des FCK war bedauerlich, aber nachvollziehbar. Als allerdings die Anfrage sowohl im Winter als auch nach Saisonende, als man doch eindeutig gemerkt haben musste, dass er nicht ins System von Lautern passt, wieder so radikal abgelehnt wurde, stiegen die Chancen, ihn teuer an Zwickau „verkaufen“ zu können, nicht gerade. Irgendwann erwacht auch in der Vereins- und Mannschaftsführung des FSV Stolz - passend zum Wappentier. Sie wollen nicht um einen Spieler betteln, der bei seinem Verein weder glücklich wird noch tatsächlich Nutzen bringt. Und es ist ja auch alles andere als sicher, dass er (ob in relativ kurzer Zeit oder überhaupt) zu seiner Form von 2019/20 zurückfindet. Der Kopf spielt dabei eine nicht zu unterschätzende Rolle. Elias ist hier herzlich willkommen - aber nicht um jeden Preis.
Und Johan Gomez hat Vertrag bis 2023. Sicher hat er große Ziele - und zweifellos das dafür erforderliche Talent. Aber jetzt tut ihm dieser familiäre Verein mit einem Trainer, der wie er aus den USA stammt, richtig gut. Er kann lernen, und der FSV hat viel Erfahrung darin, begabte junge Spieler auszubilden - sportlich wie menschlich. 2023 kann Johan gern in die 2. Liga (oder höher) wechseln. Noch lieber darf er natürlich hier bleiben, aber das ist, zumindest aus aktueller Sicht, sehr unwahrscheinlich.
https://www.sportschau.de/regional/mdr/mdr-fussball-story-fsv-zwickau---johan-gomez-sorgt-fuer-furore-video100.html
Naja... dass Lautern die Offerte damals von Zwickau abgelehnt hat, dürfte auch mit den Konditionen zusammen hängen. Daraus dann abzuleiten, dass der FSV aus Stolz nun von einer erneuten Anfrage absieht, das ist schon ein wenig abwegig.. ich denke das weißt du selbst. Oder was genau ist damals von der Vereinsführung nicht korrekt gewesen? Dass man einen ausgeliehenen Spieler, der bei seiner Leihe sehr gut performt hat nicht verschenken wollte, siehst du als ein nicht gerechtfertiges Handeln an, dass dazu führt keine Geschäfte mehr mit dem FCK machen zu wollen? Die Konditionen dürften sich ja nun komplett geändert haben. Ich denke nicht dass Lautern Stand heute auf eine Ablöse bestehen würde. Zitat von Fck_Fan
Und genau so einen Spieler tauschen Sie dann mit Huth
Zitat von mirko79
Gefällt mir auch gut, könnte man im Winter vielleicht ein Tauschgeschäft machen.
Sticht in jeden Spiel raus von Zwickau, dazu mit 20 Jahren voll in der Entwicklung.
Zitat von Buggy_FCK
Ich denke dass ein Huth-Abgang Richtung Zwickau vor der Runde nicht nur deswegen nicht verwirklicht wurde, da man ihm nochmal eine Chance geben wollte - sondern wohl auch deswegen, dass Zwickau nicht die Mittel hat, um eine Ablöse zu generieren.
Ich finde diesen Mann äußerst interessant:
https://www.transfermarkt.de/johan-gomez/profil/spieler/673925
Im Spiel gegen uns und in Zusammenfassungen von Spielen von Zwickau wirkt mir dieser Mann extrem beweglich, technisch und laufstark und sehr torgefährlich. Vielleicht könnte man da ja ein Tauschgeschäft inkl. einer kleinen Ablöse für Zwickau verwirklichen.
Ich denke dass ein Huth-Abgang Richtung Zwickau vor der Runde nicht nur deswegen nicht verwirklicht wurde, da man ihm nochmal eine Chance geben wollte - sondern wohl auch deswegen, dass Zwickau nicht die Mittel hat, um eine Ablöse zu generieren.
Ich finde diesen Mann äußerst interessant:
https://www.transfermarkt.de/johan-gomez/profil/spieler/673925
Im Spiel gegen uns und in Zusammenfassungen von Spielen von Zwickau wirkt mir dieser Mann extrem beweglich, technisch und laufstark und sehr torgefährlich. Vielleicht könnte man da ja ein Tauschgeschäft inkl. einer kleinen Ablöse für Zwickau verwirklichen.
Gefällt mir auch gut, könnte man im Winter vielleicht ein Tauschgeschäft machen.
Sticht in jeden Spiel raus von Zwickau, dazu mit 20 Jahren voll in der Entwicklung.
Und genau so einen Spieler tauschen Sie dann mit Huth
Leute, glaubt Ihr ehrlich, dass die Verantwortlichen des FSV Zwickau sich darauf einlassen könnten?! Aufgrund der Haltung der Verantwortlichen in Kaiserslautern seit Sommer 2020 habe ich da Zweifel. Der FSV wollte Elias Huth damals gern gleich behalten. Die Ablehnung des FCK war bedauerlich, aber nachvollziehbar. Als allerdings die Anfrage sowohl im Winter als auch nach Saisonende, als man doch eindeutig gemerkt haben musste, dass er nicht ins System von Lautern passt, wieder so radikal abgelehnt wurde, stiegen die Chancen, ihn teuer an Zwickau „verkaufen“ zu können, nicht gerade. Irgendwann erwacht auch in der Vereins- und Mannschaftsführung des FSV Stolz - passend zum Wappentier. Sie wollen nicht um einen Spieler betteln, der bei seinem Verein weder glücklich wird noch tatsächlich Nutzen bringt. Und es ist ja auch alles andere als sicher, dass er (ob in relativ kurzer Zeit oder überhaupt) zu seiner Form von 2019/20 zurückfindet. Der Kopf spielt dabei eine nicht zu unterschätzende Rolle. Elias ist hier herzlich willkommen - aber nicht um jeden Preis.
Und Johan Gomez hat Vertrag bis 2023. Sicher hat er große Ziele - und zweifellos das dafür erforderliche Talent. Aber jetzt tut ihm dieser familiäre Verein mit einem Trainer, der wie er aus den USA stammt, richtig gut. Er kann lernen, und der FSV hat viel Erfahrung darin, begabte junge Spieler auszubilden - sportlich wie menschlich. 2023 kann Johan gern in die 2. Liga (oder höher) wechseln. Noch lieber darf er natürlich hier bleiben, aber das ist, zumindest aus aktueller Sicht, sehr unwahrscheinlich.
https://www.sportschau.de/regional/mdr/mdr-fussball-story-fsv-zwickau---johan-gomez-sorgt-fuer-furore-video100.html
Gomez ist auf jedenfall ein sehr sehr interessanter Kicker und wenn der so weiter spielt, dann wird es Interessenten geben. Mich würde schon die Schmerzgrenze von Zwickau interessieren. Und ob eine Schmerzgrenze - Huth Tausch in einem machbaren Bereich liegt.
P.s. Familiäres Umfeld ist natürlich in Lautern auch gegeben und eine gewisse Nähe zu seinen Landsleuten hätte er in Lautern auch. Das ist sicherlich nicht das schlagende Argument.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Buggy_FCK am 21.10.2021 um 10:39 Uhr bearbeitet
21.10.2021 - 22:50 Uhr
Ich hatte ja geschrieben, dass die Ablehnung 2020 bedauerlich, aber nachvollziehbar war. Aber Winter und vor allem nach Saisonende 2021 waren die Bedingungen komplett anders.
Wenn ich an den FCK denke, dann fallen mir Begriffe ein, die durchaus positiv belegt sind, wie „erfolgsorientiert“, „begeisterungsfähig“ etc. - „familiär“ gehört da eher nicht dazu.
Beim FSV Zwickau wird extrem viel Wert auf das familiäre Miteinander gelegt. Das ist auch der Punkt, den die Spieler immer wieder nennen. Ob auf die Frage, was Neuankömmlingen in ihren ersten Tagen aufgefallen ist, ob als Fazit beim Abschied oder wenn aktive Mannschaftsmitglieder gefragt werden, was ihnen am FSV besonders gefällt.
Der Verein ist klein, alle ziehen an einem Strang - von den Frauen, die die Trikots waschen, über das Team im Schwäneshop (Fanshop) bis zum Vorstandsvorsitzenden. Und selbstverständlich die Spieler & Trainer - vom Nachwuchs bis zu den Drittligaprofis. Da ist es für die Fans manchmal schwer, nicht aus den Augen zu lassen, dass es ein Profi-Verein ist, der eben auch im Profi-Geschäft bestehen muss und die wirtschaftlichen Aspekte nicht aus den Augen verlieren darf.
Die Spieler werden nicht nur nach sportlichen sondern auch menschlichen Gesichtspunkten ausgewählt. Die Chemie im Kader muss stimmen. Da mag tatsächlich jeder jeden. Natürlich sind das nicht 24 ganz enge Freunde, aber eine grundsätzliche Sympathie ist vorhanden, man kann miteinander. Wer beim FSV spielen will, muss bodenständig, bescheiden und umgänglich sein. Einfach „pflegeleicht“. Anderenfalls kann es eben wie im Frühjahr passieren, dass ein Spieler, der wirklich gute Leistungen zeigt, in der akuten Phase, wo die allerletzten Punkte für den Klassenerhalt gesammelt werden sollen, für 7 Tage (3 Spiele) gesperrt wird. Er hat nichts tatsächlich Illegales (Strafbares) getan, auch keine Mannschaftsmitglieder beleidigt o.ä. Er hatte die Zusage, in der kommenden Saison bei einem Zweitligisten zu spielen, und ist daraufhin beim Training recht großspurig aufgetreten, hat Unruhe in die Mannschaft gebracht. Mit ihm hätte der FSV den Klassenerhalt vermutlich 2 Spieltage früher in trockenen Tüchern gehabt und wäre am Ende höher als auf dem tatsächlich erreichten 10. Platz gelandet. Aber Trainerteam und Mannschaftsrat war die erzieherische Maßnahme wichtiger als der Tabellenrang. Im Gegensatz dazu hat Morris Schröter, als er die Entscheidung vor der Brust hatte, in die 2. Liga zu wechseln, sensibel reagiert und auf dem Spielfeld Fehler gemacht, die ihm schon länger nicht mehr passiert sind. Da kam von den Fans „Setzt Morris mal für ein, zwei Spiele auf die Bank. Er muss seine Gedanken sortieren.“ Die rot-weiße Familie hatte Verständnis und hat ihm die Pannen nicht übel genommen. Man war (und ist) ihm dankbar für 6 Jahre im FSV-Trikot. Er ist jederzeit herzlich willkommen - und immerhin hat er seinen Schritt nach oben beim (aus Fan-Sicht) richtigen Verein gemacht, ist „in der Familie geblieben“.
Natürlich schlägt nicht jeder Spieler voll ein, und es gibt auch die Momente, wo man als Zuschauer erleichtert ist, wenn ein Vertrag nicht verlängert wird. Doch man spricht normalerweise nicht davon, Spieler zu kaufen/verkaufen. Und keiner muss Angst haben, in einer weniger erfolgreichen Phase - ob als einzelner Sportler oder wenn die ganze Mannschaft wochenlang „Scheiße am Schuh hat“ - beim Einkaufen o.ä. negativ angesprochen oder im Internet niedergemacht zu werden. Eventuell kommt dann vereinzelt mal was in der Art von „Menschenskind, was war denn das?! Wie konnte das passieren?“ oder sogar „Junge, da hast du Mist gebaut! Tu uns den Gefallen und pass beim nächsten Mal auf!“, aber schlimmer wird’s nicht. Normalerweise gibt es Zuspruch und Ermutigung. Man ist bemüht, die Spieler nicht unter Druck zu setzen (abgesehen von dem, den sie sich selbst machen - schließlich sind sie Leistungssportler). Ganz nebenbei gehört es u.a. auch dazu, dass Spieler, Trainer, Sportdirektor, Vorstandssprecher & Co. meist geduzt werden, auch von den lokalen Medienvertretern (damit meine ich nicht den MDR etc. sondern „TV Westsachsen“, „Radio Zwickau“ usw.) Da heißt es üblicherweise nicht „Herr Enochs, wie ist die Stimmung in der Mannschaft?“ sondern „Joe, wie geht‘s euch vor dem morgigen Spiel?“ oder „Pommes (Johannes Brinkies), wie ist die bisherige Saisonvorbereitung gelaufen?“ Das ist eine Kleinigkeit, die aber ein Gefühl von Vertrautheit fördert. Das befördert die legendäre „Zwickauer Mentalität“. Der FSV hat nicht das Budget, Spieler zu holen, deren sportliche Qualität bereits an hohen Marktwerten erkennbar ist. Auch die Fans erwarten keinen „schönen“ Fußball - sie wollen eine Mannschaft sehen, die eine Einheit ist und sich den Hintern aufreißt, das Zwickauer Herz verkörpert. Und langjährige, verdiente Spieler werden auch im Falle eines nicht mehr verlängerten Vertrags nicht einfach „rausgeschmissen“. Da kommt es durchaus vor, dass der Verein sie unterstützt, einen neuen Klub in der Nähe zu finden - und manchmal gibt es ein Jobangebot für die Zeit nach der aktiven Karriere und sogar ein Abschiedsvideo:
https://www.youtube.com/watch?v=lmVAlEi2Peo
In so einem Umfeld können sich junge Spieler ohne viel Druck entwickeln, sich wohl fühlen. Und ältere können den Spaß am Fußball zurückerlangen:
https://www.tag24.de/sport/fußall/verein/fsv-zwickau/julius-reinhardt-macht-feierabend-fsv-hat-mir-den-spaß-am-fußball-zurückgebracht-1991236
https://www.kicker.de/koenig-bleibt-auch-nach-dem-karriereende-in-zwickau-719538/artikel
Für manchen Fan (anderer Vereine) ist das ganz bestimmt zu wenig, ihm ist Erfolg wichtiger als dieses „gemütliche“ Gefühl. Sie finden das vielleicht sogar ungünstig rfür den Ehrgeiz. Bei FSV -Fans steht das Wohlfühlen vor dem Tabellenplatz - zumindest solange der am Saisonende über dem Strich liegt (und es nicht akut um den Aufstieg geht)…
PS: Okay, im Bezug zur Menge an US-Amerikanern hat Kaiserslautern natürlich einen deutlichen quantitativen Vorteil gegenüber Zwickau. Hier sind die eher die Ausnahme. Trotzdem ist Joe Enochs nicht nur ein Ami sondern auch ein „väterlicher“ Trainer.
Wenn ich an den FCK denke, dann fallen mir Begriffe ein, die durchaus positiv belegt sind, wie „erfolgsorientiert“, „begeisterungsfähig“ etc. - „familiär“ gehört da eher nicht dazu.
Beim FSV Zwickau wird extrem viel Wert auf das familiäre Miteinander gelegt. Das ist auch der Punkt, den die Spieler immer wieder nennen. Ob auf die Frage, was Neuankömmlingen in ihren ersten Tagen aufgefallen ist, ob als Fazit beim Abschied oder wenn aktive Mannschaftsmitglieder gefragt werden, was ihnen am FSV besonders gefällt.
Der Verein ist klein, alle ziehen an einem Strang - von den Frauen, die die Trikots waschen, über das Team im Schwäneshop (Fanshop) bis zum Vorstandsvorsitzenden. Und selbstverständlich die Spieler & Trainer - vom Nachwuchs bis zu den Drittligaprofis. Da ist es für die Fans manchmal schwer, nicht aus den Augen zu lassen, dass es ein Profi-Verein ist, der eben auch im Profi-Geschäft bestehen muss und die wirtschaftlichen Aspekte nicht aus den Augen verlieren darf.
Die Spieler werden nicht nur nach sportlichen sondern auch menschlichen Gesichtspunkten ausgewählt. Die Chemie im Kader muss stimmen. Da mag tatsächlich jeder jeden. Natürlich sind das nicht 24 ganz enge Freunde, aber eine grundsätzliche Sympathie ist vorhanden, man kann miteinander. Wer beim FSV spielen will, muss bodenständig, bescheiden und umgänglich sein. Einfach „pflegeleicht“. Anderenfalls kann es eben wie im Frühjahr passieren, dass ein Spieler, der wirklich gute Leistungen zeigt, in der akuten Phase, wo die allerletzten Punkte für den Klassenerhalt gesammelt werden sollen, für 7 Tage (3 Spiele) gesperrt wird. Er hat nichts tatsächlich Illegales (Strafbares) getan, auch keine Mannschaftsmitglieder beleidigt o.ä. Er hatte die Zusage, in der kommenden Saison bei einem Zweitligisten zu spielen, und ist daraufhin beim Training recht großspurig aufgetreten, hat Unruhe in die Mannschaft gebracht. Mit ihm hätte der FSV den Klassenerhalt vermutlich 2 Spieltage früher in trockenen Tüchern gehabt und wäre am Ende höher als auf dem tatsächlich erreichten 10. Platz gelandet. Aber Trainerteam und Mannschaftsrat war die erzieherische Maßnahme wichtiger als der Tabellenrang. Im Gegensatz dazu hat Morris Schröter, als er die Entscheidung vor der Brust hatte, in die 2. Liga zu wechseln, sensibel reagiert und auf dem Spielfeld Fehler gemacht, die ihm schon länger nicht mehr passiert sind. Da kam von den Fans „Setzt Morris mal für ein, zwei Spiele auf die Bank. Er muss seine Gedanken sortieren.“ Die rot-weiße Familie hatte Verständnis und hat ihm die Pannen nicht übel genommen. Man war (und ist) ihm dankbar für 6 Jahre im FSV-Trikot. Er ist jederzeit herzlich willkommen - und immerhin hat er seinen Schritt nach oben beim (aus Fan-Sicht) richtigen Verein gemacht, ist „in der Familie geblieben“.
Natürlich schlägt nicht jeder Spieler voll ein, und es gibt auch die Momente, wo man als Zuschauer erleichtert ist, wenn ein Vertrag nicht verlängert wird. Doch man spricht normalerweise nicht davon, Spieler zu kaufen/verkaufen. Und keiner muss Angst haben, in einer weniger erfolgreichen Phase - ob als einzelner Sportler oder wenn die ganze Mannschaft wochenlang „Scheiße am Schuh hat“ - beim Einkaufen o.ä. negativ angesprochen oder im Internet niedergemacht zu werden. Eventuell kommt dann vereinzelt mal was in der Art von „Menschenskind, was war denn das?! Wie konnte das passieren?“ oder sogar „Junge, da hast du Mist gebaut! Tu uns den Gefallen und pass beim nächsten Mal auf!“, aber schlimmer wird’s nicht. Normalerweise gibt es Zuspruch und Ermutigung. Man ist bemüht, die Spieler nicht unter Druck zu setzen (abgesehen von dem, den sie sich selbst machen - schließlich sind sie Leistungssportler). Ganz nebenbei gehört es u.a. auch dazu, dass Spieler, Trainer, Sportdirektor, Vorstandssprecher & Co. meist geduzt werden, auch von den lokalen Medienvertretern (damit meine ich nicht den MDR etc. sondern „TV Westsachsen“, „Radio Zwickau“ usw.) Da heißt es üblicherweise nicht „Herr Enochs, wie ist die Stimmung in der Mannschaft?“ sondern „Joe, wie geht‘s euch vor dem morgigen Spiel?“ oder „Pommes (Johannes Brinkies), wie ist die bisherige Saisonvorbereitung gelaufen?“ Das ist eine Kleinigkeit, die aber ein Gefühl von Vertrautheit fördert. Das befördert die legendäre „Zwickauer Mentalität“. Der FSV hat nicht das Budget, Spieler zu holen, deren sportliche Qualität bereits an hohen Marktwerten erkennbar ist. Auch die Fans erwarten keinen „schönen“ Fußball - sie wollen eine Mannschaft sehen, die eine Einheit ist und sich den Hintern aufreißt, das Zwickauer Herz verkörpert. Und langjährige, verdiente Spieler werden auch im Falle eines nicht mehr verlängerten Vertrags nicht einfach „rausgeschmissen“. Da kommt es durchaus vor, dass der Verein sie unterstützt, einen neuen Klub in der Nähe zu finden - und manchmal gibt es ein Jobangebot für die Zeit nach der aktiven Karriere und sogar ein Abschiedsvideo:
https://www.youtube.com/watch?v=lmVAlEi2Peo
In so einem Umfeld können sich junge Spieler ohne viel Druck entwickeln, sich wohl fühlen. Und ältere können den Spaß am Fußball zurückerlangen:
https://www.tag24.de/sport/fußall/verein/fsv-zwickau/julius-reinhardt-macht-feierabend-fsv-hat-mir-den-spaß-am-fußball-zurückgebracht-1991236
https://www.kicker.de/koenig-bleibt-auch-nach-dem-karriereende-in-zwickau-719538/artikel
Für manchen Fan (anderer Vereine) ist das ganz bestimmt zu wenig, ihm ist Erfolg wichtiger als dieses „gemütliche“ Gefühl. Sie finden das vielleicht sogar ungünstig rfür den Ehrgeiz. Bei FSV -Fans steht das Wohlfühlen vor dem Tabellenplatz - zumindest solange der am Saisonende über dem Strich liegt (und es nicht akut um den Aufstieg geht)…
PS: Okay, im Bezug zur Menge an US-Amerikanern hat Kaiserslautern natürlich einen deutlichen quantitativen Vorteil gegenüber Zwickau. Hier sind die eher die Ausnahme. Trotzdem ist Joe Enochs nicht nur ein Ami sondern auch ein „väterlicher“ Trainer.
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