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Thomas Tuchel
Geburtsdatum 29.08.1973
Alter 52
Nat. Deutschland  Deutschland
Funktion Trainer
Akt. Verein England

Thomas Tuchel [Trainer]

15.05.2015 - 14:23 Uhr
Thomas Tuchel [Trainer] |#1581
26.07.2015 - 12:15 Uhr
Zitat von Onkel5687
Zitat von Zersorger
Interessant wäre immer ein ganzer zitierter Abschnitt. So zwei Sätze können eine Intention auch immer etwas verwässern bzw. in Bahnen führen, die derjenige so gar nicht gemeint hat bzw. auch so gar nicht gesagt hat. Gerade auch gelesen hören sich dann so einzelne Sätze aus dem Zusammenhang gerissen immer etwas anders an, als wenn man den gesamten Absatz bzw. den gesamten Gedankengang im O-Ton hört.

Also die Frage: Gibt es dieses Interview auch noch in einer längeren Version?


SSNHD hat ein Interviewausschnitt gezeigt. Leider gibt's das Video noch in der Mediathek.

Aber grundsätzlich deckt sich diese Aussage mit seiner getätigten auf der Vorstellungs-PK, als gesagt hat, dass er sich erstmal von allen Spielern einen Eindruck schaffen will und es zu dem Zeitpunkt keine Entscheidungen über Transfers gibt.

Und Tag gestern, hat er das eben so bestätigt, dass er jetzt alle Spielern unter Beobachtung hatte und jetzt folgerichtig Schlüsse daraus gezogen werden.



Es gibt eine Möglichkeit, Sky kaufen smile

Die Aussagen gab es auch in der kleinen Presserunde, die es per Stream/Persicope übertragen wurde, hat er das auch so ähnlich erklärt.

Bei der Stürmersituation bezieht sich das nicht generell auf nur 2 Stürmer, sondern eben auf den verletzt Ramos. Man will Auba nicht überlasten, daher testen man alles mögliche. Kampl, Reus, Hofmann, Dudziak haben in den Teste jetzt schon Stürmer gespielt, werden das in der Liga wohl nie wieder smile

Das der Kader zu groß ist, wurde nun auch von allen Ecken bestätigt, es wird sich etwas ändern. Nur will niemand gehen, also müssen sie gegangen werden. Leitner, KG, Kirch sind wohl die Spieler, die ganz oben auf der Liste stehe. Nicht weil sie so unglaublich schlecht sind, es gibt jedoch auf ihren Positionen jeweils 2-3 Spieler die besser sind, verletzungsunanfälliger sind und mehr Erfahrung haben.

Diesen Spielern kann man einfach keine Spielpraxis, Perspektive bieten. Das Argument, wenn sich noch 2 Speiler verletzten, dann wird er wichtig, hat doch überhaupte keinen Wert. So kann man nicht planen.

Dieser Kader, in der Breite voll gestopft mit Namhaften-Spielern, nimmt zudem den jungen Spielern die Perspektive.
Thomas Tuchel [Trainer] |#1582
26.07.2015 - 16:48 Uhr
Zitat von Zersorger
Interessant wäre immer ein ganzer zitierter Abschnitt. So zwei Sätze können eine Intention auch immer etwas verwässern bzw. in Bahnen führen, die derjenige so gar nicht gemeint hat bzw. auch so gar nicht gesagt hat. Gerade auch gelesen hören sich dann so einzelne Sätze aus dem Zusammenhang gerissen immer etwas anders an, als wenn man den gesamten Absatz bzw. den gesamten Gedankengang im O-Ton hört.

Also die Frage: Gibt es dieses Interview auch noch in einer längeren Version?


ssnhd-Interview
Weiß allerdings nicht, ob es nicht noch eine ausführlichere Variante gibt
Thomas Tuchel [Trainer] |#1583
27.07.2015 - 12:24 Uhr
Quelle: www.ran.de
"Mit Tuchels Idee, noch mehr Ballbesitz zu generieren, hat man den Eindruck, als würde sich der BVB der Spielidee von Bayern-Coach Pep Guardiola annähern."
Sehr guter Artikel über Tuchel und den BVB!
Dieser Beitrag wurde zuletzt von besiger am 27.07.2015 um 12:24 Uhr bearbeitet
Thomas Tuchel [Trainer] |#1584
28.07.2015 - 00:24 Uhr
Zitat von Onkel5687
Interessante Aussage von Tuchel (Quelle SSND), sinngemäß so: "Der Kader ist für zielgerichtetes Training zu groß. Ich konnte mir jetzt von allen Spielern einen Eindruck verschaffen."

Weiterhin sprach er davon, dass das Sturmzentrum sehr dünn besetzt ist, und Ramos dringend benötigt und man schauen muss, ob noch Handlungsbedarf besteht.

Sieht für mich stark danach aus, dass sich sowohl auf der Abgabe als auch auf der Zugangsseite noch was tun wird.


Ich vermute wie die meisten, dass 2 aus 3 von Kirch, Kevin, Leitner gehen werden. Der Kader spricht hier eine zu deutliche Sprache. Und im Angriff hat er jetzt auch gesehen, was los ist, wenn auch nur ein Angreifer fehlt. Ich hege allerdings Zweifel, ob unter Aki ein so gutes Talent wie Oulare kommt. Eher backen wir kleine Brötchen...
Thomas Tuchel [Trainer] |#1585
28.07.2015 - 07:37 Uhr
http://spielverlagerung.de/2015/07/26/tuchels-bvb-die-aufregenden-ersten-tage/

Letzter Update der Analyse, sry wenns schon gepostet wurde. Zwinkernd

Update 4:
Begeisternden Fußball präsentiert Borussia Dortmund phasenweise in der letzten Vorbereitungspartie vor dem ersten Pflichtspiel der Saison – am 30. Juli in der dritten Runde der Europa-League-Qualifikation gegen den WAC. Man schlägt Juventus mit 2:0, muss aber auch festhalten, dass sich der italienische Meister erst seit neun Tagen im Training befindet. Nichtsdestotrotz wird die Handschrift von Tuchel nun immer deutlicher. Der 41-Jährige präferiert recht klar eine 4-1-4-1- oder 4-2-3-1-Grundordnung, also zumindest auf dem Aufstellungsbogen nichts anderes als Jürgen Klopp.
Gegen Juventus startet einmal mehr Weigl als zentraler Sechser vor der Abwehr. Der junge Neuzugang wird häufig von den Innenverteidigern im Spielaufbau gesucht. Allerdings schaltet sich auch Gündoğan immer wieder durch tiefe Bewegungen in die frühe Spielgestaltung ein. Weigl balanciert dies dann sehr gut. Übrigens fiel er früher bereits bei 1860 München durch ein starkes Gespür für balancierendes Verhalten im zentralen Mittelfeld auf. Der mittlerweile zurückgetretene Sebastian Kehl wird sich freuen.

Dortmund fokussiert gegen die Turiner einmal mehr auf breite, flügellastige Angriffe. Insbesondere Schmelzer profitiert erneut von diesem Konzept. Die Offensivakteure überladen gewollt das Zentrum und schaffen so Räume für den 27-jährigen Linksverteidiger, der ebenso besser am Angriffsspiel teilnehmen kann, weil ihm mehr Anspielstationen angeboten werden. Gerade Mkhitaryan zeigt interessante Bewegungen. Denn der nominelle Linksaußen, der eher selten mit Marco Reus die Positionen tauscht, weicht des Öfteren hinter Schmelzer zurück und bietet sich im Rückraum der linken Außenbahn an. Also rückt der Flügelstürmer nicht etwa wie zuletzt ins offensive Zentrum, um dort größere Präsenz zu schaffen, während die Achter etwas tiefer in der Mitte bleiben. Auf der linken Seite hat dies gegen Juventus aber auch sicherlich mit der Rolle von Reus zu tun. Denn Dortmunds Star pendelt zwischen Acht und Sturmspitze. Zu Beginn der Partie bleibt er hin und wieder sogar hinter Gündoğan zurück, wenn dieser nach vorn stößt. Im Verlauf des Spiels rückt Reus aber immer häufiger an die Seite von Aubameyang, wodurch ein 4-1-3-2 entsteht. Selten tauscht er mal mit Rechtsaußen Kampl die Positionen oder weicht, wie erwähnt, nach links aus.

Schematische Struktur, wenn Schmelzer im letzten Drittel links den Ball hat
Schematische Struktur, wenn Schmelzer im letzten Drittel links den Ball hat

Unterdessen scheint die Positionierung von Hummels innerhalb der Innenverteidigung zu variieren oder das Experiment, ihn von links nach rechts zu ziehen, ist womöglich ad acta gelegt. Denn zum zweiten Mal in Folge spielt der BVB-Kapitän wieder auf der altbekannten linken Position, wo er im Spielaufbau versucht, mit etwas Schwung die Zuspiele seines Nebenmanns aufzunehmen und so im Halbraum vorzustoßen.

Derweil überzeugt Mkhitaryan mit seiner intelligenten Positionsfindung, was nicht nur am Zusammenspiel mit Schmelzer deutlich wird. Der Armenier agiert immens weiträumig, bietet sich im Aufbau tief an oder läuft diagonal bis zur Abseitsgrenze durch. Beim Dortmunder Führungstreffer in der 40. Minute erläuft er beispielsweise im Konter einen Ball von Aubameyang und verzögert an der linken Strafraumgrenze den Angriff, um das Spielgerät zu Aubameyang zurückzulegen, der von der Grenze des Sechzehners verwandelte. Insgesamt wirkt der Angriffsrhythmus des BVB gegen Juventus sehr ansprechend. Viele Pässe gelangen präzise in die Bewegung des Mitspielers, sodass Tuchels Team das Tempo in Spielzügen erhalten kann.

Gegen den Ball gibt es die eigentlich aus den letzten Jahren und in der letzten Saison teils abhanden gekommene Intensität im Gegenpressing, weil der BVB wieder weniger ausrechenbar scheint. Die herausrückenden Bewegungen, das situative Durchpressen mit mehreren Spielern bis zum gegnerischen Torhüter und auch die sehr variablen Läufe der flexiblen Offensivakteure zeigen Wirkung. Im geordneten Pressing positionieren sich die Schwarzgelben häufig im bekannten 4-3-3, wobei einmal mehr Mkhitaryan in der Regel zurückgezogener spielt. Schmelzer schiebt derweil mehrfach nach vorn, um überraschende Attacken zu fahren.


“In der Kompaktheit der Reihen kam das unseren Vorstellungen sehr nahe.” (Tuchel)

In der zweiten Halbzeit gegen Juventus wechselt Tuchel natürlich vielfach durch. In einem 4-2-3-1 bilden Bender und Castro die Doppelsechs hinter Reus, Kagawa und Hofmann zunächst. Benders Abkippen beispielsweise und auch die weiter auseinandergezogenen Staffelungen erschweren allerdings den Spielaufbau und verleiten zu einer gefühlt höheren Fehlpassquote. Das zweite Tor durch Reus ist sicherlich ein traumhafter Konter vom eigenen Strafraum und mit einem gewieften Trick am Ende gegen Bonucci, aber keinesfalls sollte das über die Probleme, die der BVB in dieser Phase hatte, hinwegtäuschen. Im Verlaufe der zweiten Halbzeit kommen noch Akteure wie Kirch, Dudziak und Leitner aufs Feld. Interessanterweise spielt Kirch nominell als Linksverteidiger, in der Realität aber eher als einrückender linker Achter. Zumindest ein interessanter Versuch, der ebenso wie Durms Rolle auf links zumindest als temporäre Alternative dienen kann. Zum Ende hin wirkt der BVB im Mittelfeld rautenhafter. Castro und Leitner besetzen die Halbpositionen hinter Kagawa, der zwischen Neuner und Zehner pendelt, während Dudziak sowie Hofmann etwas breiter stehen, jedoch auch vielfach in den Strafraum vorstoßen. So beschließt der BVB das Trainingslager in Bad Ragaz.

Fazit

Irgendwo steckt das Fazit der ersten vier Wochen von Tuchels Amtszeit in den vielen kleinen Details, die hier genannt wurden. Nach und nach scheint er sich auf eine gewisse Grundordnung festzulegen. Der BVB pendelt sicherlich zwischen diversen Formationen, doch das 4-1-4-1 ist am ehesten die Basis, von der aus dann insbesondere im Zentrum kleinere Anpassungen erfolgen. In dieser Art stellt Tuchel auch sein Team auf die unterschiedlichen Gegner ein. Komplett andersartige Formationen sind zumindest in dieser Frühphase nicht zu erwarten. In den besten Minuten der Vorbereitungsspiele überzeugen die Dortmunder vor allem mit gelungenen Angriffen, wo sie im richtigen Moment in die Breite spielen, diese Flügelangriffe jedoch auch ordentlich vorbereiten. An sich sind derartige Überladungen und raumöffnende Bewegungen natürlich keine taktische Revolution, aber die war auch bei weitem nicht zu erwarten. Die Borussia möchte sich vor allem stabilisieren und nicht vom großen Angriff auf die Bayern träumen.

Der Kader selbst scheint noch zu groß, wie Tuchel selbst verlauten ließ. Immerhin kann er mehr als zwei volle Teams aufbieten. Dass sich ein Nachwuchsmann wie Stenzel zudem noch festspielt, verbessert die Situation für andere Kadermitglieder nicht unbedingt. Also die endgültige Saisonplanung ist beim BVB noch nicht abgeschlossen.

•     •     •

Scope 2017/2018:
TW: Dragowski
IV: Süyüncü
R(I)V: Kluenter
DM: Machach
OM: Juanpi, Bartels
ST: Dolberg (Auba), Choupo-Moting (BU)

Dieser Beitrag wurde zuletzt von NuriS am 28.07.2015 um 07:38 Uhr bearbeitet
Thomas Tuchel [Trainer] |#1586
28.07.2015 - 07:43 Uhr
Zitat von Seppinho

Ich vermute wie die meisten, dass 2 aus 3 von Kirch, Kevin, Leitner gehen werden.


Dann oute ich mich mal als Minderheit. Mag sein dass man Leitner abgibt, weil man einfach keinen Mehrwert in ihm sieht.
Gk wird als Backup für die AV meiner Ansicht nach dringend benötigt und Kirch ist ein guter und günstiger Backup fürs Mittelfeld, vllt. in manchen Aspekten wie Passspiel sogar einem Bender überlegen. Macht aus meiner Sicht wenig Sinn so jemand abzugeben.

Und ganz grundsätzlich: Kader ausdünnen macht IMO nur Sinn, wenn man dabei auch Geld spart. Sich selbst die Notfalloptionen wie Kirch etc. nehmen, nur damit die Kaderkosten von (jetzt mal frei erfundenen) 55 Mio auf 52 Mio sinken halte ich irgendwie für absurd.
Thomas Tuchel [Trainer] |#1587
28.07.2015 - 07:51 Uhr
Zitat von dcfdcf
Zitat von Seppinho

Ich vermute wie die meisten, dass 2 aus 3 von Kirch, Kevin, Leitner gehen werden.


Dann oute ich mich mal als Minderheit. Mag sein dass man Leitner abgibt, weil man einfach keinen Mehrwert in ihm sieht.
Gk wird als Backup für die AV meiner Ansicht nach dringend benötigt und Kirch ist ein guter und günstiger Backup fürs Mittelfeld, vllt. in manchen Aspekten wie Passspiel sogar einem Bender überlegen. Macht aus meiner Sicht wenig Sinn so jemand abzugeben.

Und ganz grundsätzlich: Kader ausdünnen macht IMO nur Sinn, wenn man dabei auch Geld spart. Sich selbst die Notfalloptionen wie Kirch etc. nehmen, nur damit die Kaderkosten von (jetzt mal frei erfundenen) 55 Mio auf 52 Mio sinken halte ich irgendwie für absurd.


Es geht doch nicht nur um die Gehaltskosten. Ergänzungsergänzungsspieler Spieler sind logischerweise unzufrieden mit ihrem Status. Des Weiteren hat Tuchel angemerkt, dass er bei dem großen Kader kaum auf einzelne Spieler eingehen kann. Auch senkt sich der Verkaufswert der Spieler sehr stark, wenn sie erstmal ein Jahr auf der Tribüne gesessen haben.
Thomas Tuchel [Trainer] |#1588
28.07.2015 - 07:59 Uhr
Zitat von dcfdcf
Zitat von Seppinho

Ich vermute wie die meisten, dass 2 aus 3 von Kirch, Kevin, Leitner gehen werden.


Dann oute ich mich mal als Minderheit. Mag sein dass man Leitner abgibt, weil man einfach keinen Mehrwert in ihm sieht.
Gk wird als Backup für die AV meiner Ansicht nach dringend benötigt und Kirch ist ein guter und günstiger Backup fürs Mittelfeld, vllt. in manchen Aspekten wie Passspiel sogar einem Bender überlegen. Macht aus meiner Sicht wenig Sinn so jemand abzugeben.

Und ganz grundsätzlich: Kader ausdünnen macht IMO nur Sinn, wenn man dabei auch Geld spart. Sich selbst die Notfalloptionen wie Kirch etc. nehmen, nur damit die Kaderkosten von (jetzt mal frei erfundenen) 55 Mio auf 52 Mio sinken halte ich irgendwie für absurd.


- Leitner sollte und muss gehen, da er sich als doch erfahrener Spieler insgesamt auf dem aktuellen Niveau/Leistungsvermögen von Burnic, Passlack, Pulisic befindet, somit lieber die Jungen hungrigen mit wahrscheinlich mehr Potential fördern.

- KG wird m.E. nicht zwingend benötigt, auch nicht auf AV. Pishu,Durm, Kirch, Schmelle, Dudziak, Stenzel, evtl. noch Kuba

- Kirch: hier gebe ich dir Recht, ich liebe diesen (Pass-)Spieler, einzigartig in dem Gehaltssegment, da er als einziger auf der Welt in der Lage ist, Weltklassespiele abzuliefern. Zwinkernd

•     •     •

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ST: Dolberg (Auba), Choupo-Moting (BU)
Thomas Tuchel [Trainer] |#1589
28.07.2015 - 08:42 Uhr
Zitat von dcfdcf
Zitat von Seppinho

Ich vermute wie die meisten, dass 2 aus 3 von Kirch, Kevin, Leitner gehen werden.


Dann oute ich mich mal als Minderheit. Mag sein dass man Leitner abgibt, weil man einfach keinen Mehrwert in ihm sieht.
Gk wird als Backup für die AV meiner Ansicht nach dringend benötigt und Kirch ist ein guter und günstiger Backup fürs Mittelfeld, vllt. in manchen Aspekten wie Passspiel sogar einem Bender überlegen. Macht aus meiner Sicht wenig Sinn so jemand abzugeben.

Und ganz grundsätzlich: Kader ausdünnen macht IMO nur Sinn, wenn man dabei auch Geld spart. Sich selbst die Notfalloptionen wie Kirch etc. nehmen, nur damit die Kaderkosten von (jetzt mal frei erfundenen) 55 Mio auf 52 Mio sinken halte ich irgendwie für absurd.


Also zum einen mal halte ich es nicht absurd 3 Mio an Gehalt zu sparen und zum anderen geht es ja laut Tuchel auch einfach darum einen schlankeren Kader zu haben der individuelles Training besser möglich macht. Und unser Kader ist nunmal sehr groß.

Zum anderen nimmt man sich die Notfalloptionen nicht, sondern lässt dafür die Spieler aus der A-Jugend oder zweiten Mannschaft (wie Stenzel statt Großkreutz!) mittrainieren und greift in eben solchen Notfällen auf sie zurück.
So machen das selbst die ganz großen Clubs und genau davon ist Tuchel ein Fan. Ich ehrlich gesagt (solange die Qualität aus der Jugend kommt - und das tut sie bei uns!) auch. Man kann nicht ständig was von Durchlässigkeit und toller Jugendarbeit faseln und dann 30 Spieler im A-Kader haben.
Thomas Tuchel [Trainer] |#1590
28.07.2015 - 11:08 Uhr
Zitat von DerMoe

Also zum einen mal halte ich es nicht absurd 3 Mio an Gehalt zu sparen und zum anderen geht es ja laut Tuchel auch einfach darum einen schlankeren Kader zu haben der individuelles Training besser möglich macht. Und unser Kader ist nunmal sehr groß.


3 Mio sparen ist natürlich per se nicht absurd, aber der Benefit hält sich in engen Grenzen wenn in dafür 3 Spieler abgeben muss. Ich würde lieber sehen, dass man dafür nur einen Spieler abgibt. Aber das wird wohl erst nächstes Jahr passieren, wenn man sieht wer nicht ins neue System passt bzw. wenn man für die Ladenhüter Immobile und Gündogan Abnehmer gefunden hat.

Zitat von DerMoe
Zum anderen nimmt man sich die Notfalloptionen nicht, sondern lässt dafür die Spieler aus der A-Jugend oder zweiten Mannschaft (wie Stenzel statt Großkreutz!) mittrainieren und greift in eben solchen Notfällen auf sie zurück.


Was genau ist der Unterschied zwischen "zu großem Kader" und "die A-Jugend mittrainieren lassen"? In beiden Fällen laufen doch "zu viele" Nasen beim Training rum?

Und wie sinnvoll es ist, Stenzel oder auch Dudziak fest einzuplanen, da kann man geteilter Meinung sein. Chance geben schön und gut, aber ich finde CL spielen wollen und komplette Bundesliga-Frischlinge auf den Platz stellen beißt sich schon ein bisschen.
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