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Stefan Leitl
Geburtsdatum 29.08.1977
Alter 48
Nat. Deutschland  Deutschland
Funktion Trainer
Akt. Verein Hertha BSC

Stefan Leitl [Trainer]

08.05.2022 - 14:54 Uhr
Stefan Leitl [Trainer] |#1141
16.12.2024 - 19:08 Uhr
Zitat von last_minute

@Tuniz4life hat mich direkt wieder heiß gemacht aufs Spiel am Sonntag!
Danke für deine Worte!! Endlich mal jemand mit Optimismus hier im Forum!!


Ich bin tatsächlich optimistisch, aber wirklich zum größten Teil wegen der Berichte, dass 2 neue für die Offensive kommen sollen.

Zitat von Jernals

Was ich zur Rückrunde auch erwarte, hier aber meiner Meinung nach noch kaum Beachtung fand:

Es wird medial sicher immer wieder die Frage auftauchen, ob man den Vertrag mit Stefan Leitl verlängern wird. Entweder man eiert dann monatelang rum und flüchtet sich in "gibt gerade Wichtigeres", "wird zu gegebener Zeit entschieden", "befinden uns in ersten Gesprächen" oder man entscheidet sich für eine klare Position wie "wenn der Aufstieg gelingt, wird der Vertrag verlängert".

Kann sich einerseits positiv auswirken, weil Druck aufkommt, kann andererseits aber auch eine unsichere Situation hervorrufen in der dann vielleicht nicht mehr alles wie gewünscht funktioniert.


Ich dachte das wäre ganz klar. So verstehe ich zumindest den Bericht in der NP:

"Sicher ist: Steigt Leitl nicht auf, wird sein Vertrag am Saisonende nicht verlängert. Steigt er auf, bekommt er nur einen Kurzzeitvertrag, wenn er dann überhaupt bleiben will."

https://www.neuepresse.de/sport/regional/gefaehrliche-96-wahrheiten-kind-in-der-geldfalle-die-fans-zu-satt-BGT7GARLOJEQLBHWHPIXIEOAOM.html
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Tuniz4life am 16.12.2024 um 19:10 Uhr bearbeitet
Stefan Leitl [Trainer] |#1142
16.12.2024 - 19:48 Uhr
Zitat von handycap
Zitat von Androesen96

Der dritte Punkt ist die menschliche Seite, wo ich starke Defizite bei Leitl sehe, auch wenn er mal mit Nicolo ein väterliches Gespräch führt. Seine Interviews sind grauenvoll und wenn ich dann überlege, wie wohl die Kommunikation intern stattfindet, wird mir ehrlich gesagt schlecht.


Ich habe ähnliches schon von @Falke007 gelesen, kannst du das bitte mal konkretisieren?
Oder soll wir das tatsächlich so verstehen, wie du es geschrieben hast, du siehst etwas, was du nicht weißt, aber vermutest?


Du hast gelesen, aber geschrieben habe ich das nicht 😉
Stefan Leitl [Trainer] |#1143
16.12.2024 - 20:40 Uhr
Zitat von Pablo_Aimar
Zitat von Skordie

Zitat von handycap

Und Baumgart z.B. ist doch genau so ein Typ wie du ihn haben möchtest und dennoch, ich denke, du wirst mir zustimmen, dass der kleine HSV von der Elbe den besseren Kader hat und was genau hat Baumgart damit erreicht?


Also Baumgart ist weder ein Menschenfänger, noch ein fachlich herausragender Trainer.
Manche finden ihn kultig, ich finde ihn sehr prollig und bin froh, dass er stand heute noch nicht bei 96 war!
Abseits von Paderborn waren seine Erfolge sehr überschaubar und er ist nicht durch seine taktischen Finessen aufgefallen, wie bspw. ein Tim Walter.

Den Wunsch einen fachlich guten Trainer zu haben, der auch das Attribut Menschenfänger mitbringt, kann ich absolut verstehen. Letzteres scheint Leitl tatsächlich abzugehen.
Wer das sein könnte, der für uns auch erreichbar wäre, weiß ich jedoch nicht. Vielleicht ein Breitenreiter?

Dieser Hype um Baumgart und der Kultstatus nur wegen seiner bescheuerten Mütze ist schon skurril. Und er ist nun wirklich keiner, dem ich das Attribut Menschenfänger zuschreiben würde. Ganz im Gegenteil. Aufgrund seiner fehlenden Englischkenntnisse hat der doch schon Probleme mit Spielern, die kein Deutsch sprechen.

Finde auch nicht, dass ein Menschenfänger-Typ unbedingt gebraucht wird. Das ist in unserer Situation eher ein Nice to Have. Und ich denke auch nicht, dass es bei Leitl daran scheitert. Mag sein, dass die Spieler für ihn nicht durchs Feuer laufen würden, aber die Moral und Mentalität scheint ja in Ordnung zu sein, wenn man Spiele wie gegen Ulm sieht.
Die Probleme bei Leitl sind hauptsächlich taktischer Natur. Er hat zwar seine Ideen, aber er schafft es selten, einen Gegner wirklich auszucoachen. Lösungen on the fly, wenn der Matchplan nicht aufgeht, sieht man bei ihm nicht. So können uns regelmäßig schwächere Gegner wie Braunschweig, Münster oder Fürth den Schneid abkaufen, sobald sie richtig eingestellt sind.
Es ist offensichtlich, dass er mit der aktuellen Kaderqualität an sein Limit gestoßen ist. Eine Lösung könnte natürlich sein einfach den Kader zu verbessern und zu hoffen, dass die individuelle Qualität Leitls Mängel ausgleicht. Aber wie will man dann mit ihm in der Bundesliga bestehen?



Stimme ich absolut zu!
Nur verbessert man die Kaderqualität nicht eben mal einfach so. Wäre es so einfach, hätte MM das ja viel mehr noch als ohnehin schon umgesetzt. Wir stoßen halt an die Grenzen des finanziell machbaren.
Vielleicht wird das wegen der Erlöse in den nächsten Jahren besser. Aber das hat jetzt nichts mehr mit Leitl zu tun…
Stefan Leitl [Trainer] |#1144
16.12.2024 - 21:08 Uhr
Zitat von Tuniz4life
Zitat von last_minute

@Tuniz4life hat mich direkt wieder heiß gemacht aufs Spiel am Sonntag!
Danke für deine Worte!! Endlich mal jemand mit Optimismus hier im Forum!!


Ich bin tatsächlich optimistisch, aber wirklich zum größten Teil wegen der Berichte, dass 2 neue für die Offensive kommen sollen.

Zitat von Jernals

Was ich zur Rückrunde auch erwarte, hier aber meiner Meinung nach noch kaum Beachtung fand:

Es wird medial sicher immer wieder die Frage auftauchen, ob man den Vertrag mit Stefan Leitl verlängern wird. Entweder man eiert dann monatelang rum und flüchtet sich in "gibt gerade Wichtigeres", "wird zu gegebener Zeit entschieden", "befinden uns in ersten Gesprächen" oder man entscheidet sich für eine klare Position wie "wenn der Aufstieg gelingt, wird der Vertrag verlängert".

Kann sich einerseits positiv auswirken, weil Druck aufkommt, kann andererseits aber auch eine unsichere Situation hervorrufen in der dann vielleicht nicht mehr alles wie gewünscht funktioniert.


Ich dachte das wäre ganz klar. So verstehe ich zumindest den Bericht in der NP:

"Sicher ist: Steigt Leitl nicht auf, wird sein Vertrag am Saisonende nicht verlängert. Steigt er auf, bekommt er nur einen Kurzzeitvertrag, wenn er dann überhaupt bleiben will."

https://www.neuepresse.de/sport/regional/gefaehrliche-96-wahrheiten-kind-in-der-geldfalle-die-fans-zu-satt-BGT7GARLOJEQLBHWHPIXIEOAOM.html


Joa, ist halt ein Bericht ohne Zitat der Verantwortlichen dazu."Ganz klar" ist dadurch für mich nichts und sicherlich wird das auch nicht die medialen Nachfragen dazu verhindern.

•     •     •

„Unabhängig von arbeitsgerichtlich zu klärenden Rechtsfragen genießt Gerhard Zuber das volle Vertrauen der Geschäftsführung."

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Stefan Leitl [Trainer] |#1145
17.12.2024 - 08:50 Uhr
Zitat von Androesen96

Sorry Adrian, aber an der Stelle hast Du einfach nicht verstanden. Bitte beschäftige Dich tiefer, abseits des Forums mit der generellen Thematik und dann können wir darüber auch wirklich diskutieren. Vorher klingt Du wie ein Boomer, der moderne Führung nicht verstehen möchte.


Ich denke, ich habe Deine Westentaschen-Psychologie ganz gut verstanden, wenn Du glaubst, weil Du ein-zwei semi-schlaue Artikel über Psychologie gelesen hast, Leitl einen schlechten Umgang mit Menschen zu bescheinigen, dann solltest Du, wie man Dir bereits in einem anderen Faden nahegelegt hat, weiterhin Deinen Fifa-Kariere-Modus spielen und Deine errungenen Weisheiten vielleicht auf Dich selbst anwenden.

Und seid, wann nennen wir uns hier im Forum bei unseren Klarnamen?

•     •     •

Bier, welches während eines Torjubels verloren geht, sollte, im Falle einer Rücknahme durch den VAR, von der DFL finanziell erstattet werden.
Stefan Leitl [Trainer] |#1146
17.12.2024 - 09:29 Uhr
Zitat von Androesen96
Zitat von handycap

Zitat von Androesen96

Zitat von handycap

Zitat von Androesen96

Der dritte Punkt ist die menschliche Seite, wo ich starke Defizite bei Leitl sehe, auch wenn er mal mit Nicolo ein väterliches Gespräch führt. Seine Interviews sind grauenvoll und wenn ich dann überlege, wie wohl die Kommunikation intern stattfindet, wird mir ehrlich gesagt schlecht.


Ich habe ähnliches schon von @Falke007 gelesen, kannst du das bitte mal konkretisieren?
Oder soll wir das tatsächlich so verstehen, wie du es geschrieben hast, du siehst etwas, was du nicht weißt, aber vermutest?

Bevor ich nun mit einem kurzen "Nein" antworte, will ich auch erklären warum. Ich kann dazu eine längere Abhandlung schreiben, wozu ich heute leider keine Zeit habe zwinker.
Grundsätzlich kannst Du Dich mit der Thematik eines Servant Leaders beschäftigen und wie sich eine solche Person in einigen Situationen verhalten sollte.
Beispiel dafür ist die Kommunikation nach einem Spiel, wo man sich vor die Mannschaft stellt, wenn es negativ läuft (Niederlage) und nicht einzelne "Mitarbeiter" oder gar das Team öffentlich als Schuldige benennt. Wenn man sich dieses anschaut und die Spieler Börner, Rochelt und auch andere betrachtet, dann lässt sich bei Leitl ein Muster erkennen. Leitl hingegen sonnt sich gerne im Erfolg, aber genau das ist der Moment, wo man die Mannschaft und einzelne Spieler hervorhebt. Slomka und Doll waren in dem Zusammenhang noch deutlich schlimmer, aber Leitl scheint hier auch wenig lernwillig zu sein.
So erzeugt man eine Demotivierung und bereits im ersten Jahr hat er aus meiner Sicht beinahe die Mannschaft verloren ("bis auf 2 Spieler hat hier keiner das notwendige Format"). Ich glaube tatsächlich nicht, dass er die menschliche Führungskompetenz hat, die notwendig wäre. Leider ist diese Art im Fußball relativ verbreitet und in Gesprächen mit potentiellen Trainern wäre es ein zentrales Element, wie diese Führung leben und sowohl intern, wie auch extern kommunizieren. Ich erwarte dabei immer noch keinen holistischen Ansatz, aber zumindest die Gedanken daran, wie die eigenen Worte auf die Mannschaft wirken.

Wer dieses relativ gut beherrscht ist Pep. Durch die Medien ging gerade die Aussage "Ich bin der Boss, ich bin der Manager und ich bin nicht gut genug. Ich muss Lösungen finden und das habe ich bisher nicht. Das ist die Realität". Alle Medien sprechen nun über diese Aussage, auch wenn jedem klar ist, dass einzelne Spieler nicht die gewünschte Leistung bringen. Er nimmt sich selbst in den Fokus und riskiert damit sogar seinen eigenen Job. Gegenbeispiel ist Nuri Sahin, der nach einem 1:1 gegen Hoffenheim mal wieder auf die Mannschaft losgeht.

Jetzt habe ich schon wieder viel zu viel geschrieben, aber es gibt noch viele weitere Punkte, auf die ich eingehen kann. Die Äußerung von Börner nach der Zeit bei uns kommt auch nicht aus dem Himmel gefallen. Man kann nun überlegen, ob es wirklich am Spieler lag oder was noch dahinter stecken könnte.


Also zusammengefasst ein Schuss ins Blaue und eine Ferndiagnose.
Und zu Börner, das war doch der Spieler, der bei uns aussortiert wurde, oder?
(Natürlich wäre er jetzt noch immer Leistungsträger und mit ihm hätten wir kein Spiel verloren)
Sorry, ich will dir gar nicht deine Meinung madig reden, aber für mich ist, dass nichts mit dem Hausieren gehen sollte.

Sorry Adrian, aber an der Stelle hast Du einfach nicht verstanden. Bitte beschäftige Dich tiefer, abseits des Forums mit der generellen Thematik und dann können wir darüber auch wirklich diskutieren. Vorher klingt Du wie ein Boomer, der moderne Führung nicht verstehen möchte.


Manchmal ist besser, nichts zu schreiben und einen Dialog verlaufen zu lassen, bevor man so eine Antwort gibt....

•     •     •

Scheiß egal in welcher Liga, immer wieder HSV (96)
Stefan Leitl [Trainer] |#1147
17.12.2024 - 10:35 Uhr
Zitat von handycap

Zitat von Androesen96

Sorry, aber an der Stelle hast Du einfach nicht verstanden. Bitte beschäftige Dich tiefer, abseits des Forums mit der generellen Thematik und dann können wir darüber auch wirklich diskutieren. Vorher klingt Du wie ein Boomer, der moderne Führung nicht verstehen möchte.
Ich denke, ich habe Deine Westentaschen-Psychologie ganz gut verstanden, wenn Du glaubst, weil Du ein-zwei semi-schlaue Artikel über Psychologie gelesen hast, Leitl einen schlechten Umgang mit Menschen zu bescheinigen, dann solltest Du, wie man Dir bereits in einem anderen Faden nahegelegt hat, weiterhin Deinen Fifa-Kariere-Modus spielen und Deine errungenen Weisheiten vielleicht auf Dich selbst anwenden.

Was Du als Westentaschen-Psychologie bezeichnest und mir unterstellst, dass ich zwei wie auch immer geartete Artikel gelesen habe, so sei Dir versichert, dass es weitaus mehr ist als das.
Ein Teil meines Berufslebens handelt davon, dass ich Führungskräfte im Management von Konzernen berate. Dazu gehören Elemente wie die IT-Strategie von Unternehmen, welche kaskadiert von den stragischen Visionen abgeleitet werden, aber ebenso Projekte im Bereich Organizational Change, wo es eben auch um die Elemente geht, wie man idealerweise Führung definiert und lebt. Falls es Dich interessiert, kannst Du gerne mal nach den 8 Schritten von John Kotter im Changemanagement googlen. Dabei geht es letztlich zwar um das Changemanagement im Ganzen, aber eben auch die Befähigung von Mitarbeitern und Etablierung von einer neuen Kultur.

Eine erste Übersicht über die Thematik des Servant Leaders findest Du unter diesem Link . Dort sind sogar einige Nachteile benannt.
Wenn man sich die Evolution menschlicher Organisationsformen anschaut, dann wirst Du ableiten können, dass sich die Art und Weise wie Leitl die Führung etabliert hat, auf eine der unteren Stufen zu finden ist. Ein holistischer Ansatz ist wahrscheinlich auf Grund der Struktur eines Fußballunternehmens nicht zielführend, aber es gibt durchaus Ebenen, die man erreichen kann.
Nimmt man allerdings das Barrett Modell ( etwas weiter unten auf der Seite mit 7 Stufen), dann bewegen wir uns in Teilen auf den Stufen 1-2. Selbst die Dritte Stufe (archieving excellence) erreichen wir nicht einmal im Ansatz.
Gerade die Generation der Boomer (nicht negativ gemeint, denn ich bin selbst GenX und somit nicht weit entfernt) und älter klammert sich starr an der hirarchischen Führung. Hier war auch mein Hauptkritikpunkt an Martin Kind und es ist nicht verwunderlich, dass solange er der Hauptentscheider war, er letztlich Personen um sich herum gesucht hat, die einen ähnlichen Führungsstil praktizieren. Interessanterweise ist Mann nicht ganz so ausgeprägt, obwohl er auch über Ansätze verfügt. Schaut man nun auf die heutigen jungen Erwachsenen (also Gen Z und Gen Alpha (ab Jahrgang 2011)), dann lassen sich die Tendenzen klar erkennen, dass die Ansprüche auf die Führung sich bereits deutlich gewandelt haben. Was vor 20 Jahren noch normal war, wird heute in der Form nicht mehr gemacht. Die Handlung der Boomer+AlterX ist letztlich daraus begründet, dass die Angst vor dem Machtverlust damit einhergeht und es schon immer in alter Weise funktioniert hat, dass man die Mitarbeiter nur laut genug anschreien muss, damit etwas passiert (Leitl schreit selten, aber ist in seinen Aussagen dennoch auf dem hirarchisdchen Gedanken liminiert). Letztlich ist es aber so, dass die Motivation und Leistungsbereitschaft in dem Kontext dramatisch sinkt und sich heutzutage junge Menschen nicht in der Form merh führen lassen.

In meinen Ausführungen habe ich nur ein plakatives Beispiel gegeben und ich könnte es noch deutlich mehr ausufern lassen. Jetzt hatte ich schon Probleme die Inhalte auf Deutsch zu finden zwinker - aber ein paar Ansätze kannst Du vielleicht auch dem entnehmen. Lustigerweise bedienen wir Berater und Coaches uns oft dem Fußball, weil man so klar die Fehler aufzeigen kann und die Ergebnisse leicht sieht.

Was würde ich also gerne bei einem Fußballverein sehen? Idealerweise sogar bei Hannover 96. Es müsste ein komplette Disruption entstehen, wo wir die Führung und Verantwortung neu definieren. Auf Grund der Schnellebigkeit des Geschäfts, hätte das natürlich einen direkten Impact, der auch bedeuten kann, dass in der Zwischenzeit nicht die gewünschten Ergebnisse eingefahren werden. Mit einem Agieren bereits jetzt im Winter, könnte man aus der gesicherten Punktelage in der Liga dieses in Kauf nehmen. Ähnlich wie unter diesem Link des Fish Modells, welcher leider auf Englisch ist wäre diese ggf. mit etwas erhöhten Kosten verbunden. Schafft man die Transition bis zum Start der Saison 2025/26 könnte man deutlich gestärkt daraus hervorgehen. Auch dieses ist ein Wunsch und wird wahrscheinlich keine Realität.

Vorerst abschließend kann ich für mich persönlich sagen, dass ich aus diversen Gründen den Führungsstil von Leitl nicht für gut erachte und das eben auf mehreren Ebenen, was ich initial als menschliche Komponente herangeführt habe. Leider sind die damit verbundenen Handlungsweisen bei vielen Fußballtrainern zu beobachten, wie bereits ewähnt. Will man dieses wirklich ändern, dann muss man eben bei der Auswahl speziell darauf achten, ohne die anderen aufgeführten Elemente zu vernachlässigen. Die dann resultierende Auswahl wird gerade unter diesen Aspekten deutlich kleiner, aber für mich wichtig, wenn wir in der Zukunft erfolgreich sein wollen.

Zitat von NoName1896
Zitat von Androesen96
Zitat von handycap
Zitat von Androesen96
...
Also zusammengefasst ein Schuss ins Blaue und eine Ferndiagnose.
Und zu Börner, das war doch der Spieler, der bei uns aussortiert wurde, oder?
(Natürlich wäre er jetzt noch immer Leistungsträger und mit ihm hätten wir kein Spiel verloren)
Sorry, ich will dir gar nicht deine Meinung madig reden, aber für mich ist, dass nichts mit dem Hausieren gehen sollte.

Sorry, aber an der Stelle hast Du einfach nicht verstanden. Bitte beschäftige Dich tiefer, abseits des Forums mit der generellen Thematik und dann können wir darüber auch wirklich diskutieren. Vorher klingt Du wie ein Boomer, der moderne Führung nicht verstehen möchte.
Manchmal ist besser, nichts zu schreiben und einen Dialog verlaufen zu lassen, bevor man so eine Antwort gibt....

Die Äußerung von mir war allerdings auch nicht in Ordnung, aber bereits mit Aussagen wie "Schuss ins Blaue" und einer Meinung, mit der ich nicht "hausieren" gehen sollte war ich leicht angepisst, da @handycap eben nicht hinterfragt hat, ob vielleicht noch mehr in meiner Meinungsbildung dahinter steckt. Deshalb habe ich eben nur das Beispiel verwendet und ich könnte fast aus jeder Pressekonferenz ein paar Elemente herausnehmen, die meine Eindrücke belegen. Selbst wenn Leitl ein anderes Bild innerhalb des Trainings aufzeigen würde, wäre die Kommunikation nach Außen derart demotivierend, dass Auswirkungen auf einzelne Spieler vorhanden wären.
Natürlich spielt Börner nicht mehr für uns und ich behaupte auch nicht, dass wir mit Börner jedes Spiel gewinnen würden, was dumm wäre. Es ging um die Aspekte, welche man bei der Auswahl eines Trainers beachten sollte und was ich an Leitl kritisiere. Die Ebene der Exzellenz (siehe oben - 3 Stufe des Barrett-Modells) ist schon jetzt mit dem Spielern nicht einfach, aber eben durch geschickte Führung deutlich einfacher zu erreichen.
Daher @handycap : Sorry, von meiner Seite, aber bitte versuche selbst auch nicht die Meinungen anderer so herabzuwürdigen.
Ach ja, da war noch der Fifa-Karriere-Modus: Natürlich war das ähnlich zu dem, was man da so spielen kann zwinker. Es ging mir in dem dortigen Post darum Möglichkeiten aufzuzeigen und ich finde das finale Bild nicht so schlecht, auch wenn so manche Spieler nicht realistisch sind. Andere sprechen über eine Rückkehr von Hübers, was ebenso unwahrscheinlich ist. Es sind allerdings zumeist Spieler, wo man zumindest einmal anfragen könnte, da diese uns womöglich weiterbringen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Androesen96 am 17.12.2024 um 10:52 Uhr bearbeitet
Stefan Leitl [Trainer] |#1148
17.12.2024 - 13:39 Uhr
Danke @Androesen96 für die ausführliche Darstellung! Ich habe mich in einem anderen Kontext als deinem mal mit Organisationsformen und Führungsstilen auseinander gesetzt und finde es sehr interessant, die Perspektive eines Experten dargestellt zu bekommen. Ich bin der Meinung, dass der Job des Fußballlehrers so viele verschiedene Aspekte aus anderen Berufsgruppen mitbringt, dass der Prozentsatz derjenigen, die in all den relevanten Bereichen Bestnoten erzielen, verschwindend gering ist. Der Fußballlehrer muss einerseits sein Handwerk im taktischen wie technischen Bereich beherrschen und vermitteln können, muss Führungskraft und Pädagoge sein, gleichzeitig aber auch im Umgang mit den Medien kompetent wirken. Wie gesagt, ich glaube kaum, dass es wirklich Trainer gibt, die all das perfekt beherrschen. Genau aus diesem Grund finde ich es wichtig, nicht das Trainerteam aus den Augen zu verlieren. Wir sind glücklicherweise auf dem Level, dass diese ganzen Aufgaben nicht an einer einzigen Person hängen und eben verteilt werden können. In den letzten Wochen haben wir hier im Forum ja schon einige Male ausarbeiten können, dass bspw. Mijatovic und Barelmann die Verantwortung für verschiedene Spielformen und -phasen tragen und es dort eine klare Aufgabenteilung gibt. Aus verschiedenen Berichten können wir entnehmen, dass das bei uns kein Einzelfall ist, bspw. ist Jürgen Klopp als charismatischer Menschenfänger exzellent für die zwischenmenschliche Komponente und die Medienarbeit, hat mit der alltäglichen, fußballerischen Arbeit aber weniger zu tun, wofür dann die von ihm benannten "Taktikgenies" Buvac und später Lijnders zuständig waren. Daher empfinde ich es naheliegend, dass nicht-fußballerische Komponenten ebenfalls unterschiedlich verteilt werden.

Für mich sind Leitl und Mijatovic der Inbegriff eines Trainerduos und stellen sich auch so dar. Für das Außen braucht es dennoch den einen "starken Mann", so wie es Völler oder Klinsmann waren, obwohl andere eine größere Verantwortung im fußballerischen Bereich trugen. Wir können dementsprechend kaum beurteilen, wer im Umgang mit den einzelnen Spielern eher den Hut auf hat. Auch da finde ich es wichtig zu betonen, dass jede Gruppe aus verschiedenen Charakteren besteht, die unterschiedliche Beziehungen zu all den anderen Gruppenmitgliedern pflegen und unterschiedliche Bedürfnisse haben. Da rückt die Rolle des Pädagogen wieder mehr in den Fokus, weil du in der Menschenführung nicht "die eine" Ansprache für alle anwenden kannst, sondern verschiedene Ansprachen für verschiedene Menschen brauchst. Runtergebrochen & Überspitzt: Der eine braucht heute Zuckerbrot, der andere Peitsche und morgen genau andersherum. Dazu eben auch die unterschiedlichen Beziehungen: Manch einer wird eher mit Leitl sprechen wollen, andere suchen da eher das Gespräch mit Mijatovic oder Barelmann, manch einer kann Feedback/Kritik besser von Leitl annehmen, der Andere wiederum nicht.

Generell finde ich es schwierig, die zwischenmenschlichen Kompetenzen des Trainerteams allgemein und Stefan Leitl's im Speziellen ohne interne Einblicke beurteilen zu können. Ich für meinen Teil bin immer wieder überrascht, wenn Einblicke über verschiedene Trainer gewährt werden. Bspw. hat Christian Streich auf mich wie der "Kumpeltyp" gewirkt, aus Aussagen von Ex-Spielern lässt sich herausziehen, dass er ein strenger Choleriker war. Im Bezug auf Leitl würde ich seine Worte auf den PK's auch nicht zu hoch hängen und diese auf seinen Führungsstil mit der Mannschaft ummünzen. Wir haben vor ein paar Wochen ja schon mal darüber geschrieben, dass wir die Aussagen zu einzelnen Spielern verschieden interpretieren und da eine unterschiedliche "Schärfe" sehen. Inwieweit das ganze "Medienspiel" Relevanz für unsere Profis hat, steht natürlich auf einem anderen Blatt und das mag ich nicht beurteilen. Für mich klingt Leitl in Interviews wie jemand, der im Mediencoaching interessiert zugehört hat und das Einmaleins beherrscht, ohne groß davon abweichen zu wollen, was für den Zuschauer meist langweilig wirkt. Ich persönlich würde mir in diesem Punkt auch einen Typen wie Tim Walter wünschen, der einfach wesentlich unterhaltsamer ist und mich mehr mitreißen würde.

Off Topic: Für das Klima im Forum würde ich mir wünschen, dass User öfter ihre Perspektive so umfassend darstellen, wie du es in deinem Beitrag jetzt getan hast. So können wir unsere doch oft unterschiedlichen Meinungen schön diskutieren, ohne sie als die einzig richtige Wahrheit hinzustellen. Natürlich ist das zeitlich nicht allen oder immer möglich, dennoch lese ich derzeit viele Beiträge, die andere Meinungen (und tlw. auch die User, welche diese äußern) indirekt bis direkt angreifen und ihnen die Wahrnehmung absprechen. Im Endeffekt können wir mit der jeweiligen Expertise vielleicht die Taktik oder die Menschenführung vermuten und unsere Schlüsse daraus ziehen (und zu ganz unterschiedlichen Schlüssen kommen, ohne die Expertise des Gegenübers anzuzweifeln), aber diese abschließend beurteilen zu können, traue ich persönlich niemandem ohne Interna zu. So wie @Falke007 seine Kritik an Leitl vor Kurzem begründet hat, können wir uns alle ein Beispiel nehmen.

Zitat von Falke007
Mir persönlich machen die Spiele aktuell keinen Spaß, daher würde ich einen anderen Trainer begrüßen. Ob das Sinn macht und Alternativen besser sein können, müssen ja zum Glück andere entscheiden
Stefan Leitl [Trainer] |#1149
17.12.2024 - 14:45 Uhr
Vorab: @RoterStern96 : Ich habe Deinen Beitrag ein wenig auseinandergepflückt, hoffe aber, dass es in Ordnung ist.
Zitat von RoterStern96

Danke @Androesen96 für die ausführliche Darstellung! Ich habe mich in einem anderen Kontext als deinem mal mit Organisationsformen und Führungsstilen auseinander gesetzt und finde es sehr interessant, die Perspektive eines Experten dargestellt zu bekommen.

Vielen Dank für Deine Wertschätzung und die positiven Wertungen, dabei habe ich tatsächlich nur ein paar der Westentaschenansätze geschrieben, die man einleitend in den Raum wirft, wenn man beginnt die Situation zu analysieren. Wenn man einen Wandel entsprechend umsetzen möchte, bedarf es noch deutlich mehr. Deswegen habe ich in der Vergangenheit auch oft nur einzelne kleine Beispiele geschrieben und werde auch jetzt nicht weiter in die Tiefe gehen. Für eine solche Analyse, müsste ich komplett intern in die Organisation eintauchen. Das würde bei 96 auch nicht unbedingt funktionieren, da ich dieses für große IT-Organisationen mache. Die Strukturen in Unternehmen wie Hannover sind doch unterschiedlich.
Zitat von RoterStern96

Ich bin der Meinung, dass der Job des Fußballlehrers so viele verschiedene Aspekte aus anderen Berufsgruppen mitbringt, dass der Prozentsatz derjenigen, die in all den relevanten Bereichen Bestnoten erzielen, verschwindend gering ist. Der Fußballlehrer muss einerseits sein Handwerk im taktischen wie technischen Bereich beherrschen und vermitteln können, muss Führungskraft und Pädagoge sein, gleichzeitig aber auch im Umgang mit den Medien kompetent wirken. Wie gesagt, ich glaube kaum, dass es wirklich Trainer gibt, die all das perfekt beherrschen. Genau aus diesem Grund finde ich es wichtig, nicht das Trainerteam aus den Augen zu verlieren. Wir sind glücklicherweise auf dem Level, dass diese ganzen Aufgaben nicht an einer einzigen Person hängen und eben verteilt werden können. In den letzten Wochen haben wir hier im Forum ja schon einige Male ausarbeiten können, dass bspw. Mijatovic und Barelmann die Verantwortung für verschiedene Spielformen und -phasen tragen und es dort eine klare Aufgabenteilung gibt.

Die Aufteilung im Trainerteam ist korrekt. Mijatovic ist ein absoluter Abwehrspezialist, was man sehr gut von David Raum im Podcast Phrasenmäher erläutert bekommt. Bei ihm kommt Leitl im Übrigen nicht so schlecht weg. Barlemann ist im Schwerpunkt für die Standards zuständig, was ebenso immer wieder zu lesen ist.
Auslöser der Diskussion mit @handycap war ursprünglich die Zusammenfassung, was ich bei Leitl kritisiere und was man ggf. bei einer neuen Besetzung einer Trainerposition bedenken könnte. Der Führungsaspekt ist für mich tatsächlich ein Hauptkriterium, wenn es um die Beurteilung geht. Nur hilft natürlich niemand, der sich dem Servant Leadership verschrieben hat, aber von Fußball keine Ahnung hat. Dann könnte ich es ja auch machen zwinker
Zitat von RoterStern96

Für mich sind Leitl und Mijatovic der Inbegriff eines Trainerduos und stellen sich auch so dar. Für das Außen braucht es dennoch den einen "starken Mann", so wie es Völler oder Klinsmann waren, obwohl andere eine größere Verantwortung im fußballerischen Bereich trugen.

Das ist für mich allerdings zu kurz gesprungen, denn wir sprechen hier von Personen, die wahrscheinlich mehr verdienen, als die meisten von uns. Eine dem entsprechende Qualifikation erwarte ich auf der Position und wenn einem solchen Angestellten eine der Kernkompetenzen fehlt, dann sollte die Bereitschaft und Fähigkeit vorhanden sein, sich entsprechend weiterzubilden. Hier ist leider im Fußball zu wenig davon zu finden.
Der von Dir zitierte "starke Mann" ist für mich ein Relikt der Vergangenheit. Martin Kind hat sich selbst immer als eine solche Person gesehen. Stärke erreicht man aus meiner Sicht nicht durch eine starke Wortwahl, sondern durch die Elemente der Stufe 5 des Barrett-Modells. Dieses beudetet Alignment (Ausrichtung), welches auf Commitment (Verpflichtung), Honesty (Ehrlichkeit), Integrity (Integrität), positive Attitüde, Transparenz und Vertrauen basiert. Wir sind dann in einem Bereich, den @Falke007 mit der Aussage anspricht.
Zitat von Falke007

Mir persönlich machen die Spiele aktuell keinen Spaß, daher würde ich einen anderen Trainer begrüßen. Ob das Sinn macht und Alternativen besser sein können, müssen ja zum Glück andere entscheiden

Warum machen uns die Spiele keinen Spaß? Was muss sich ändern, damit wir als Konsument wieder Spaß empfinden? In welchen Phasen haben wir Spaß an Hannover 96 gehabt und was fehlt aktuell?
Zitat von RoterStern96

Für mich klingt Leitl in Interviews wie jemand, der im Mediencoaching interessiert zugehört hat und das Einmaleins beherrscht, ohne groß davon abweichen zu wollen, was für den Zuschauer meist langweilig wirkt. Ich persönlich würde mir in diesem Punkt auch einen Typen wie Tim Walter wünschen, der einfach wesentlich unterhaltsamer ist und mich mehr mitreißen würde.

Vorab wünsche ich mir eben keinen Tim Walter, da wir mit ihm das Problem in der Führung eher vergrößern, aber das ist ein anderes Thema. Um zurückzukommen auf die Spaßfrage und meinen Barrett-Ansatz, so fehlt es gänzlich am Alignment, was auch durch die Kommunikation von Leitl ausgelöst wird, da man nie wirklich das Gefühl hat, dass seine Aussagen ehrlich und vertrauensvoll sind. Nicht immer einfach im Fußballgeschäft, aber ein Punkt, wo die Vereinsbindung deutlich erhöht werden kann.
Zitat von RoterStern96

Auch da finde ich es wichtig zu betonen, dass jede Gruppe aus verschiedenen Charakteren besteht, die unterschiedliche Beziehungen zu all den anderen Gruppenmitgliedern pflegen und unterschiedliche Bedürfnisse haben. Da rückt die Rolle des Pädagogen wieder mehr in den Fokus, weil du in der Menschenführung nicht "die eine" Ansprache für alle anwenden kannst, sondern verschiedene Ansprachen für verschiedene Menschen brauchst. Runtergebrochen & Überspitzt: Der eine braucht heute Zuckerbrot, der andere Peitsche und morgen genau andersherum.

Grundsätzlich gebe ich Dir an der Stelle Recht, dass es eine unterschiedliche Ansprache braucht, wenn man denn überhaupt die Ansprache in der Version machen möchte. Ein Beispiel, was ich immer wieder erlebe: Wenn man "moderne" Strukturen etablieren möchte, dann sagt schon der erste Satz des Agile Manifesto: "people and interactions over processes and tools". Es gibt in den umsetzenden Teams allerdings "people" die Schwierigkeiten in der Kommunikation haben, also das Interagieren lieber vermeiden, obwohl diese eine enorme Expertise besitzen. Diese Personen vollends zu integrieren, ist dann die große Kunst. Nicht weniger meiner Beraterkollegen gehen sogar soweit, dass man diese Nerds sogar aus der Organisation entfernen sollte, was ich absolut verneine.
Durch das Servant Leadership (dienende Führungskraft) gibt es letztlich eine Umkehr dessen und eine Würdigung einer jeden Person. Wenn Spieler wie in unserem Fall aus dem Raster fallen, dann erfolgt das Auffangen zum Teil durch das Team.
Recht schön lässt sich dieses aufteilen, wenn man sich die Begriffe des Verantwortungs- und Einflussbereiches anschaut. Leitl als Trainer ist natürlich in seinem Verantwortungsbereich (Bereiche oder Aktivitäten, bei denen eine Person die Befugnis hat, die Handlungen anderer zu lenken oder die erforderlichen Ergebnisse zu definieren) das Team unter sich. Die Spieler haben diesen Verantwortungsbereich für die eigene Leistung auf dem Platz, welche durch die taktischen Vorgaben von Leitl definiert werden. Der Einflussbereich ist allerdings ungleich größer (umfasst auch den Verantwortungsbereich). Jeder Spieler (und auch der Trainer) kann Einfluss nehmen. Der Unterschied zwischem dem, was eine Person steuern kann, und dem, was eas sie ändern möchte, zeigt die Notwendigkeit kreativer Einflussnahme. Genau da setzt die Kooperation an, welche auch die Spieler untereinander haben. Wenn nun ein Trainer eine Einflussnahme zulässt (ohne dem Egoismus einzelner freie Bahn zu lassen), werden die Spieler sich gegenseitig unterstützen. Gibt Leitl oder ein Verantwortlicher dieses nicht frei, dann werden die Fähigkeiten der einzelnen limitiert.
Zitat von RoterStern96

...Im Bezug auf Leitl würde ich seine Worte auf den PK's auch nicht zu hoch hängen und diese auf seinen Führungsstil mit der Mannschaft ummünzen. Wir haben vor ein paar Wochen ja schon mal darüber geschrieben, dass wir die Aussagen zu einzelnen Spielern verschieden interpretieren und da eine unterschiedliche "Schärfe" sehen. Inwieweit das ganze "Medienspiel" Relevanz für unsere Profis hat, steht natürlich auf einem anderen Blatt und das mag ich nicht beurteilen.

Auch die Äußerungen in den PK´s sind Elemente, mit denen Leitl Einfluss nimmt und für mich lassen sich durchaus Rückschlüsse dazu führen, wie er in anderen Situationen agiert.

Ich will Leitl am Ende gar nicht unterstellen, dass er ein "schlechter Mensch" ist, aber in seinem Agieren und Handeln ist er leider noch in der Vergangenheit behaftet. Wir sehen es auch an anderen Stellen. Sahin in Dortmund wird scheitern, weil er die Mannschaft nicht erreicht. Genauso war es bei Tuchel und den Bayern. Nimm Pep oder auch Alonso, die eine komplett andere Art verkörpern. Selbst Company ist ein anderer Typ. Achte darauf, wie diese nach Siegen oder Niederlagen agieren und welche Äußerungen von deren Seite kommen. Nochmal als Wiederholung ist das Beispiel von Pep, wo er am letzten Wochenende sogar sagt, dass er nicht gut genug ist. Keine Äußerung, dass es die Spieler verbockt haben. Nein, es ist seine Schuld. Es ist überspitzt und jeder weiß, dass die Mannschaft nicht die notwendige Leistung bringt, aber mit solchen Aussagen lenkt er den Fokus auf sich und die Mannschaft kann versuchen sich selbst zu regulieren. Natürlich mit Unterstützung durch den Trainer. Als (dienende) Führungskraft spielt man zwar in dem Moment mit seinem Job, aber es ist nun mal der Verantwortungsbereich, in dem sich der Trainer befindet und wenn eine Mannschaft in Gänze schlecht agiert, was wird dann wohl unweigerlich passieren. Verliert dann ein Trainer auch noch die Mannschaft, indem er die "Schuld" bei denen sucht, wird eine Entscheidung von den Vorgesetzten des Trainers wohl wesentlich einfach zu treffen sein.

Wenn man etwas darauf geschult ist, wie sich Personen in bestimmten Situation verhalten bzw. verhalten sollten, dann erkennt man sehr schnell, welche Führungsmethoden wahrscheinlich dahinterstecken.

So, nun aber genug von der ganzen Theorie. Ich will Euch ja nicht zu viel Kopfschmerzen bereiten Zunge rausCool

Ich hoffe, dass ich den meisten nun auch erklären konnte, warum ich Leitl auf der menschlichen Perspektive nicht unbedingt schätze. Dennoch kann es Gründe geben, warum man an ihm festhält. Es ist letztlich auch eine Frage der Alternative und leider auch dem Fokus, welchen man aktuell setzt. Wir wissen noch nicht einmal wer die Geschäftsführung übernimmt, was auch wieder ein anderes Thema ist. Dieser Verantwortungsbereich ist aktuell nämlich nicht klar besetzt. Prokura für Mann ist da nicht ausreichend.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Androesen96 am 17.12.2024 um 14:53 Uhr bearbeitet
Stefan Leitl [Trainer] |#1150
17.12.2024 - 19:57 Uhr
Zitat von Androesen96
Die Äußerung von mir war allerdings auch nicht in Ordnung, aber bereits mit Aussagen wie "Schuss ins Blaue" und einer Meinung, mit der ich nicht "hausieren" gehen sollte war ich leicht angepisst, da @handycap eben nicht hinterfragt hat, ob vielleicht noch mehr in meiner Meinungsbildung dahinter steckt.


Da hast du natürlich recht wie gesagt ich wollte dir deine Meinung auch nicht streitig machen, es klang für mich allerdings eher wie ein Fakt den du Hand einer Studie, die nichts mit Leitl als Person hast begründet und eher weniger als eine Meinung daher auch mein "leicht angepisste Art." daher schön, dass du es noch einmal Ausführlich dargestellt hast.

Also alles nicht so heiß wie im Affekt geschrieben. 😉

•     •     •

Bier, welches während eines Torjubels verloren geht, sollte, im Falle einer Rücknahme durch den VAR, von der DFL finanziell erstattet werden.
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