Scouting beim FCK
Sicher hat der FCK nicht die Millionen zur Verfügung - aber war denn nicht zu erwarten, dass uns diese Stürmer nicht weiterbringen? So wurde schon hier im Forum vor dem Karadas-Transfer bemerkt, dass dessen Trefferquote bei seinen bisherigen Stationen sehr, sehr mager war. Warum soll er sich dann beim FCK zur Torkanone wandeln?
Pavlovic hat keinen richtig bei den Testspielen überzeugt - plötzlich wurde er doch verpflichtet, obwohl er lange Zeit vorher schon verletzt war? Wo liegt der Sinn in solchen Transfers? Sie scheinen mir nur nach dem Prinzip Hoffnung zu erfolgen...
Bei Sanogo war wenigstens zu erwarten, dass er weiß, wo das Tor steht.
Wenn im Winter nicht entscheidend im Sturm verbessert wird, haben wir mit dem Aufstieg nichts zu tun!
Boris Notzon kommt zum 1. FC Kaiserslautern und wird bei den Roten Teufeln künftig als Leiter der Scoutingabteilung für Spielbeobachtung und Spielanalyse zuständig sein. Auch die Verbesserung der Club-Strukturen und eine enge Vernetzung der Profiabteilung mit dem Nachwuchsleistungszentrum gehört zu den Aufgaben des 34-Jährigen.
Das klingt alles sehr 2014. Aber die Frage, die sich mir stellt: Wird Fehse jetzt in seinen Aufgaben beschnitten? Lt. Organigramm ist er Chefscout. Herr Notzon wird u.a. als Leiter der Scouting-Abteilung eingestellt. Wobei sich seine Vita ja schon beeindruckend liest.
Dazu kommt, dass Schupp da offenbar der Initiator war, gerade wenn man liest, dass man sich in Sachen "Spielanalyse" neu aufstellen muss. Besonders vor dem Hintergrund der Nachhaltigkeit eine sehr interessante Verpflichtung. Lobenswert zudem, dass er den FCK auch Vereinen aus der Bundesliga vorgezogen hat.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von kappel1719 am 14.08.2014 um 09:58 Uhr bearbeitet Und selbst der finanziell nicht auf Rosen gebettete Hamburger SV beschäftigt drei Spezialisten auf einem Gebiet, in dem Boris Notzon als einer der Pioniere gilt. „Die Videoanalyse ist unerlässlich geworden“, sagt der Spielanalytiker, der von 2008 das Sportslab des 1. FC Köln mit aufgebaut hat und bei der WM als Chefanalyst für die Nationalelf von Kamerun tätig war, da ihn Nationaltrainer Volker Finke aus der gemeinsamen Kölner Zeit gut kannte. „Wer nicht anfängt, mit Fachleuten zu arbeiten, bleibt auf der Strecke“, behauptet Finke. Der Vormarsch der videogestützten Spielvorbereitung ist gar nicht mehr aufzuhalten, „weil sie bereits im Nachwuchsbereich fest verankert ist“, erklärt Notzon. Diese Generation kenne es gar nicht anders, so der 34-Jährige, interaktiv an Bildschirmen zu lernen. „Und mitunter ist es ja ein bisschen wie an der Playstation...
...Generell stellt Notzon eine große Offenheit für die Thematik fest; der Baustein „Spielanalyse“ ist als fester Bestandteil in der Fußballlehrer-Ausbildung verankert. Es bringe aber nichts, „jeden Tag in den Kinosaal zu bitten.“ In der prosperierenden Branche sei es mittlerweile leicht möglich, die digitalen Spieldaten – Torschüsse, Zweikämpfe, Laufwerte – mit den Spielbildern zu „verheiraten“. Es gebe einige Klubs, erzählt Notzon, „die senden ihren Spielern die wichtigen Erkenntnisse in einer Dropbox zu.“ Anderswo sind Kennwörter an die Kicker vergeben, damit diese sich am iPad ihre Szenen anschauen. E-Learning im Profifußball...
Dieser Beitrag wurde zuletzt von OlafMarschall am 14.08.2014 um 10:47 Uhr bearbeitet Preuß sagt, dass in Sachen solcher Partnerschaften Mainz 05 heutzutage ,,Vorreiter in der Region ist. Leute aus deren Scoutingabteilung sieht man öfter bei uns auf dem Platz, als die des 1. FC Kaiserslautern.
Wobei mir nicht einleuchtet, warum er stattdessen auf den Co Trainer Job bei der U23 verzichtet hat.
weil das Testspiel zwischen dem VfL Bochum und dem FC Groningen abgesagt wurde. Der Ex-Nationalspieler hatte einen Auftrag vom 1. FC Kaiserslautern.
Die weiteste Anfahrt zum Topspiel im Telgter Takko-Stadion hatte vermutlich Olaf Marschall . Der 17-fache deutsche Nationalspieler war am Mittwoch eigens aus Kaiserslautern angereist, um den deutschen Zweit- und den holländischen Erstligisten fußballtechnisch unter die Lupe zu nehmen....
Traumjob Spieler-Scout? Das Stadion ist ihr Arbeitsplatz - dort sichten Basti und Dombel die FCK-Spieler von morgen - und: sie reisen durch die ganze Welt! Aber, der Job hat auch Nachteile...
Obwohl beide noch mega jung sind - Dombel ist 28, Basti sogar 26 - haben beide schon Verantwortung. Dafür sind beide auch viel unterwegs. Während Dombel in Deutschland und den Benelux-Ländern nach Nachwuchs-Kickern für den FCK schaut, reist Basti durch die Welt.
Ist "Spieler-Scout" wirklich ein Traumjob?
Manfred Paula, der Leiter des Nachwuchsleistungszentrums, freut sich über die Besetzung des Postens: „Die Position des Leiters unseres Nachwuchs-Scoutings ist für uns von hoher strategischer Bedeutung. Daher sind wir sehr froh, mit John Antuna eine sehr gute Lösung gefunden zu haben, da er eine hohe Qualifikation mitbringt. Da er von seinen vorherigen Stationen auch über viel Erfahrung als Trainer verfügt, wird er uns auch helfen, das Individualtraining unserer Talente auszubauen.“
Inzwischen gab es weitere Treffen – unter anderem mit Olaf Marschall (53) und Marcel Maltritz (40).
Marschall, ein Mann mit Lok-Vergangenheit, arbeitet noch als Scout für Drittligist Kaiserslautern. Dieser Vertrag läuft am Saisonende aus.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Zwangspause am 02.05.2019 um 00:35 Uhr bearbeitet Heutzutage ist alles gläsern. Du hast mittlerweile aus der ganzen Welt Videomaterial von Spielern, die du dann auch erst einmal abarbeiten musst, obwohl die Abteilung im Vergleich zu meiner Anfangszeit immens gewachsen ist. Da war der Olaf Marschall, unser Chefscout, alleine. Jetzt haben wir vier im Scouting.
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Aber du kannst nicht den ganzen Markt abdecken, das ist unmöglich. Allein wegen der geografischen Lage macht das Sinn, dass Vereine aus Norddeutschland eher nach Skandinavien gehen und suchen. Das ist ein kurzer Weg und passt von der Mentalität her. So versuchen wir das auch erstmal. Wir haben ein, zwei Leute im Westen sitzen, da kannst du relativ viel in Holland, Belgien scouten. Aber da sind die Preise mittlerweile explodiert. Du musst ein bisschen versuchen, kreativer zu sein. Das sind wir auch.
Wie werden deren Ergebnisse gesammelt und verwaltet?
Es wird alles in unserem SAP-System verwaltet und gespeichert. Da sind alle aktuellen Berichte der jeweiligen Scouts sowie sämtliche Berichte der letzten Jahre eingetragen. Es wird natürlich viel datenbasiert gearbeitet, aber nicht nur. Dann werden alle Erkenntnisse, die Daten, das Live-Event, das man da gesehen hat, die Videosequenzen, plus die Kontakte bei denen man nachgefragt hat, also den ein oder anderen Trainer oder Kollegen, der mit dem jeweiligen Spieler schon gearbeitet hat, erörtert. Es wird aber immer schwieriger, denn sobald du irgendwo anrufst, gehen Infos raus.
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Dieser Beitrag wurde zuletzt von FCKMitglied_16927 am 19.06.2024 um 08:54 Uhr bearbeitet Hab heute ein interessantes Interview vom Christian Titz gelesen, über das Scouting von Magdeburg.
"Wir wissen, was wir brauchen, was wir wollen und was wir dafür investieren können."
Ein zentraler Aspekt im Scouting war etwa, wie gut etwaige Neuzugänge mit der "Intensität" in der 2. Bundesliga umgehen können: "Intensive Läufe, Geschwindigkeit, Laufdistanz, Sprinthäufigkeit, An- und Abtrittbewegungen sind Parameter, die man im Vorfeld über das Scouting abklären kann." Hinzu kämen "die Mentalität und die fußballerische Qualität".
Trifft auf uns irgendwie nicht zu, wenn man sieht nach welchen Parametern Magdeburg sucht und was wir verpflichtet haben.
Muss man sich nur unsere Werte anschauen
Laufleistung 16
Intensive Läufe 18
Sprints 17
Da frag ich mich schon was zb Olaf da oben macht als Chef Scout, und welche Vorgaben die Scouts bekommen für die Suche.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von mirko79 am 15.10.2024 um 11:27 Uhr bearbeitet

