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Quo Vadis, VfL?

25.01.2020 - 19:09 Uhr
Quo Vadis, VfL? |#171
01.02.2026 - 09:34 Uhr
Zitat von FlashWOB
Zitat von DoppelWobber

Aber konstanter Erfolg, unabhängiger von Trainer & GF muss doch das Ziel sein?!


Es ist ein Ziel. Aber ein nachrangiges Ziel gegenüber kurzfristigem Erfolg. Das wichtigste Ziel muss immer der kurzfristige Erfolg sein.

Schwaches Management argumentiert in gerne damit, dass man erst eine Durststrecke durchlaufen müsse, bevor sich langfristiger Erfolg einstellt. In sehr wenigen Fällen mag das stimmen. Fast immer aber führen die richtigen Entscheidungen auch kurz- und mittelfristig zu besseren Ergebnissen.

Mal für Väter übersetzt:
„Papa, ich werde mich jetzt richtig anstrengen. Aber weil ich langfristig Erfolg haben will, bleibe ich dieses Jahr sitzen. Und nächstes auch. Aber irgendwann wird alles großartig.“

Christiansen sagte vor der Saison, dass im Verein nun perfekte Bedingungen herrschen. Später hieß es dann, dass noch vieles nicht gut genug sei.

Zitat von DoppelWobber

Kurzfristige Erfolge haben wir, mehr als viele andere Vereine. Es würde mich auch nicht wundern, wenn wir in 1-2 Jahren wieder europäisch spielen, weil der nächste Trainer/Manager einen guten Plan hat. Doch um langfristig erfolgreich zu sein, braucht es tiefgreifende Veränderungen. Wir sollten uns einfach an Freiburg orientieren, die machen in Sachen langfristiger Kaderplanung, einen sehr guten Job. Da ist es auch als Trainer leichter erfolgreich zu arbeiten.


Zu Freiburg: Dort kommt man an Streich nicht vorbei. Dessen Langfristigkeit lag vor allem in der Nachwuchsarbeit. Seine Trainerphilosophie selbst war hochgradig flexibel und konsequent auf kurzfristigen Erfolg ausgerichtet - immer mit dem Ziel, den nächsten Gegner zu schlagen. Seine besondere Stärke war die individuelle Entwicklung jeder einzelnen Spielerpersönlichkeit. Ein Spieler wurde so sein Nachfolger. Der “Freiburger Weg” war Christian Streich und keine langfristige Philosophie. Persönlichkeit statt langfristiges Konzept.

Genau das unterscheidet ihn fundamental von dem, was Christiansen propagiert. Abgesehen vom Bekenntnis zum Nachwuchs ist Christiansens “Wolfsburger Weg” nahezu das Gegenteil von Streichs Vorgehen in Freiburg.


Das wichtigste Ziel ist im Fußball bei fast allen Vereinen immer der kurzfristige Erfolg. Darin liegt für mich aber das Problem. Dieser Fokus bedeutet, dass man Spieler wie Kruse oder Behrens holt und nicht Shiogai oder Bialek.
Man wird ja trotzdem jedes Apiel gewinnen wollen, aber für die Bewertung gibt es eben einen anderen Maßstab.
Um dein Beispiel aufzugreifen: Man guckt wie sich die Fähigkeiten des Kindes innerhalb eines Jahres entwickeln und sieht nicht durch jeden Misserfolg zwischendurch dessen Entwicklung gefährdet. Dafür braucht es Vertrauen und einen differenzierten Blick, um Fehlentwicklungen zu erkennen, ohne bei kurzfristigem Misserfolg alles über den Haufen zu werfen.
Ein perfektes Bsp. auf uns selbst bezogen ist vermutlich Labbadia. Er hat trotz anfänglicher Probleme das Vertrauen bekommen und wurde dann trotz Erfolg entlassen, um eine Weiterenwicklung zu ermöglichen. Es sollte immer im Fokus stehen, wie man langfristig konstant gute Arbeit macht.
Quo Vadis, VfL? |#172
01.02.2026 - 11:03 Uhr
Zitat von DoppelWobber

Das wichtigste Ziel ist im Fußball bei fast allen Vereinen immer der kurzfristige Erfolg. Darin liegt für mich aber das Problem. Dieser Fokus bedeutet, dass man Spieler wie Kruse oder Behrens holt und nicht Shiogai oder Bialek.
Man wird ja trotzdem jedes Apiel gewinnen wollen, aber für die Bewertung gibt es eben einen anderen Maßstab.


Es geht nicht um bedingungslose Kurzfristigkeit. Man benötigt keinen Fünf- bis Zehn-Jahresplan, um einen Shiogai statt eines Kruse zu holen.

Christiansen redet über eine langfristige Perspektive von über fünf Jahren, der sich die kurzfristige Perspektive von einem Jahr unterordnen soll.

Und das funktioniert aus meiner Sicht nicht.

Zitat von DoppelWobber
Um dein Beispiel aufzugreifen: Man guckt wie sich die Fähigkeiten des Kindes innerhalb eines Jahres entwickeln und sieht nicht durch jeden Misserfolg zwischendurch dessen Entwicklung gefährdet. Dafür braucht es Vertrauen und einen differenzierten Blick, um Fehlentwicklungen zu erkennen, ohne bei kurzfristigem Misserfolg alles über den Haufen zu werfen.


Es geht nicht um jeden Misserfolg. Wir spielen seit Wochen schlechter und schlechter. Wir verlieren Spiele gegen bezwingbare Gegner. Nahezu alle Spieler spielen unter ihrem Niveau.

In der Schule gibt es vor allem zwei Wege, sich zu verbessern: bessere Konzentration und mehr investierte Zeit. Beides führt in der Regel auch kurzfristig zu Verbesserungen.

Zitat von DoppelWobber
Ein perfektes Bsp. auf uns selbst bezogen ist vermutlich Labbadia. Er hat trotz anfänglicher Probleme das Vertrauen bekommen und wurde dann trotz Erfolg entlassen, um eine Weiterenwicklung zu ermöglichen. Es sollte immer im Fokus stehen, wie man langfristig konstant gute Arbeit macht.


Gutes Beispiel! Ich halte die Trennung von Labbadia für den maßgeblichen Sündenfall, der uns in die heutige Situation gebracht hat.

Den Verein vor dem Abstieg gerettet, anschließend für Europa qualifiziert und den höchsten Sieg unserer Bundesligageschichte eingefahren. Labbadia hat offensichtlich zu uns gepasst.

Dann konnte man Glasner bekommen, der sicherlich ein Trainer mit mehr Potenzial war. Doch während Labbadia vermutlich bis zum bitteren Ende geblieben wäre, hatte Glasner genug Perspektive, den VfL als Zwischenstation zu sehen. Nach zwei Jahren ging es für ihn weiter – und für uns bergab.

Wo genau lag da die Weiterentwicklung? Meinst du, Freiburg hätte während der Streich-Ära keinen „moderneren“ Trainer „mit mehr Potenzial“ bekommen können? Sicherlich. Doch Loyalität ist keine Einbahnstraße: Wenn man eine passende Persönlichkeit gefunden hat, hält man an ihr fest.
Quo Vadis, VfL? |#173
01.02.2026 - 11:33 Uhr
Zitat von FlashWOB
Zitat von DoppelWobber

Das wichtigste Ziel ist im Fußball bei fast allen Vereinen immer der kurzfristige Erfolg. Darin liegt für mich aber das Problem. Dieser Fokus bedeutet, dass man Spieler wie Kruse oder Behrens holt und nicht Shiogai oder Bialek.
Man wird ja trotzdem jedes Apiel gewinnen wollen, aber für die Bewertung gibt es eben einen anderen Maßstab.


Es geht nicht um bedingungslose Kurzfristigkeit. Man benötigt keinen Fünf- bis Zehn-Jahresplan, um einen Shiogai statt eines Kruse zu holen.

Christiansen redet über eine langfristige Perspektive von über fünf Jahren, der sich die kurzfristige Perspektive von einem Jahr unterordnen soll.

Und das funktioniert aus meiner Sicht nicht.

Zitat von DoppelWobber

Um dein Beispiel aufzugreifen: Man guckt wie sich die Fähigkeiten des Kindes innerhalb eines Jahres entwickeln und sieht nicht durch jeden Misserfolg zwischendurch dessen Entwicklung gefährdet. Dafür braucht es Vertrauen und einen differenzierten Blick, um Fehlentwicklungen zu erkennen, ohne bei kurzfristigem Misserfolg alles über den Haufen zu werfen.


Es geht nicht um jeden Misserfolg. Wir spielen seit Wochen schlechter und schlechter. Wir verlieren Spiele gegen bezwingbare Gegner. Nahezu alle Spieler spielen unter ihrem Niveau.

In der Schule gibt es vor allem zwei Wege, sich zu verbessern: bessere Konzentration und mehr investierte Zeit. Beides führt in der Regel auch kurzfristig zu Verbesserungen.

Zitat von DoppelWobber

Ein perfektes Bsp. auf uns selbst bezogen ist vermutlich Labbadia. Er hat trotz anfänglicher Probleme das Vertrauen bekommen und wurde dann trotz Erfolg entlassen, um eine Weiterenwicklung zu ermöglichen. Es sollte immer im Fokus stehen, wie man langfristig konstant gute Arbeit macht.


Gutes Beispiel! Ich halte die Trennung von Labbadia für den maßgeblichen Sündenfall, der uns in die heutige Situation gebracht hat.

Den Verein vor dem Abstieg gerettet, anschließend für Europa qualifiziert und den höchsten Sieg unserer Bundesligageschichte eingefahren. Labbadia hat offensichtlich zu uns gepasst.

Dann konnte man Glasner bekommen, der sicherlich ein Trainer mit mehr Potenzial war. Doch während Labbadia vermutlich bis zum bitteren Ende geblieben wäre, hatte Glasner genug Perspektive, den VfL als Zwischenstation zu sehen. Nach zwei Jahren ging es für ihn weiter – und für uns bergab.

Wo genau lag da die Weiterentwicklung? Meinst du, Freiburg hätte während der Streich-Ära keinen „moderneren“ Trainer „mit mehr Potenzial“ bekommen können? Sicherlich. Doch Loyalität ist keine Einbahnstraße: Wenn man eine passende Persönlichkeit gefunden hat, hält man an ihr fest.


Aber es hat seine Gründe warum Labbadia danach nirgends erfolgreich war. Letzendlich ist alles Spekulation, aber das er diese Saison nicht bestätigen kann wäre wahrscheinlich gewesen.

Ich möchte übrigens auch nicht PC verteidigen, in unser aktuellen Situation sehr ich sehr wenig Plan und wenn sich nichts ändert würde ich PC inzwischen auch ernsthaft anzählen. Ich möchte schon so etwas wie PC es ausgeführt hat, ein Projekt auf mehrere Jahre angelegt, mit ambotionierten Zielen, einem klaren Plan und zwischedurch Ruhe und überlegtes Handeln. Dabei ist es mir auch egal, ob wir mit viel Geld in die CL wollen oder als Standort für junge Spieler im Mittelfeld mitschwimmen. Mitteleinsatz & Ziele sollten aber zusammenpassen und man sollte sich nicht ablenken lassen. Eine solche Herangehensweise haben wir hier meiner Meinung nach noch nie gehabt. Es wurde immer kurzfristig versucht etwas besser zu machen oder neue Verantwortliche Person zu holen, die es vielleicht besser machen. Ich möchte das man endlich etwas aufbaut und sich Gedanken macht wo die Reise hingehen soll und diese Ideen dann auch umsetzt.
Quo Vadis, VfL? |#174
01.02.2026 - 12:23 Uhr
Grundsätzlich finde ich, dass Christiansen einige mutige, aber interessante Entscheidungen getroffen hat. Simonis hatte in den Niederlanden einen sehr guten Ruf, allerdings hat man es verpasst ihm die passenden Spieler für sein bevorzugtes System (4-3-3) zu verpflichten.
Transferideen wie Lindström, Eriksen, Zehnter, Kumbendi, Souza, Daghim oder auch Seelt waren auf dem Papier ebenfalls nachvollziehbar. Allerdings scheint die Mischung im Kader nicht zu stimmen.

Den größten Fehler hat Christiansen begangen als man sich für Bauer und gegen Fischer entschieden hat. Ich finde es sehr interessant neue und junge Trainer "auszuprobieren", aber dazu war die Situation beim VfL bereits viel zu kritisch.
So leid es mir tut, aber meine Prognose ist, dass man mit Bauer als Trainer keinen Turnover mehr schaffen wird und man am Saisonende schlechter als Platz 15 sein wird. Speziell Mainz und Bremen (je nachdem wen man als Trainer holt) wird Wolfsburg voraussichtlich noch überholen.

Deshalb muss es eigentlich die nächste Maßnahme zu sein, Bauer zu ersetzen. Einerseits sicherlich eine Bankrotterklärung, aber das Prinzip Hoffnung ist aufgebraucht, ähnlich wie bei Polanski und Gladbach. Ohne Frage gibt der Trainermarkt aktuell wenig Lösungen her, die ohne Risiko behaftet sind, aber es hätte auch kaum jemand gedacht, dass Fischer bei Mainz landen wird. Frankfurt hat es vorgemacht, dass man auch mal das übliche Schema durchbrechen kann.
Ich persönlich finde Brian Priske (Sparta Prag) oder Kosta Runjaić (Udinese) durchaus interessant, aber beide Trainer werden vermutlich erst im Sommer verfügbar. Meine Favoriten wären jedoch Jakob Poulsen (Aarhus) und als Topkandidat Knut Knutsen (Glimt).
Henrik Rydström hätte ich ebenfalls als starke Lösung empfunden, aber dieser ist gerade erst in die USA gewechselt.
Sollten alle die Trainer nicht realisierbar sein, gibt es auch noch Trainer Rose, Terzic oder Roger Schmidt. Speziell Terzic und Schmidt werden aber höchstwahrscheinlich auf "bessere" Angebote warten, wobei ich mir aktuell nicht vorstellen kann, dass wirkliche Topvereine a la Tottenham, Juventus etc. an diese denken, weshalb Wolfsburg durchaus eine Chance sein könnte, sich für andere Vereine zu empfehlen, d.h. ein Kurzzeitengagement evtl. sogar eine Win-Win Situation für beide Parteien wäre. Damit müssten jedoch auch noch 2-3 Nachbesserungen im Kader einhergehen und dafür läuft Wolfsburg wiederum die Zeit davon. Trotzdem glaube ich, dass ein anderer Trainer mit dem bestehenden Spielermaterial mehr rausholen könnte. Von Lösungen wie Labbadia oder Hütter wäre ich nur bedingt angetan.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Patty am 01.02.2026 um 12:27 Uhr bearbeitet
Quo Vadis, VfL? |#175
01.02.2026 - 12:35 Uhr
Zitat von Patty
Grundsätzlich finde ich, dass Christiansen einige mutige, aber interessante Entscheidungen getroffen hat. Simonis hatte in den Niederlanden einen sehr guten Ruf, allerdings hat man es verpasst ihm die passenden Spieler für sein bevorzugtes System (4-3-3) zu verpflichten.
Transferideen wie Lindström, Eriksen, Zehnter, Kumbendi, Souza, Daghim oder auch Seelt waren auf dem Papier ebenfalls nachvollziehbar. Allerdings scheint die Mischung im Kader nicht zu stimmen.

Den größten Fehler hat Christiansen begangen als man sich für Bauer und gegen Fischer entschieden hat. Ich finde es sehr interessant neue und junge Trainer "auszuprobieren", aber dazu war die Situation beim VfL bereits viel zu kritisch.
So leid es mir tut, aber meine Prognose ist, dass man mit Bauer als Trainer keinen Turnover mehr schaffen wird und man am Saisonende schlechter als Platz 15 sein wird. Speziell Mainz und Bremen (je nachdem wen man als Trainer holt) wird Wolfsburg voraussichtlich noch überholen.

Deshalb muss es eigentlich die nächste Maßnahme zu sein, Bauer zu ersetzen. Einerseits sicherlich eine Bankrotterklärung, aber das Prinzip Hoffnung ist aufgebraucht, ähnlich wie bei Polanski und Gladbach. Ohne Frage gibt der Trainermarkt aktuell wenig Lösungen her, die ohne Risiko behaftet sind, aber es hätte auch kaum jemand gedacht, dass Fischer bei Mainz landen wird. Frankfurt hat es vorgemacht, dass man auch mal das übliche Schema durchbrechen kann.
Ich persönlich finde Brian Priske (Sparta Prag) oder Kosta Runjaić (Udinese) durchaus interessant, aber beide Trainer werden vermutlich erst im Sommer verfügbar. Meine Favoriten wären jedoch Jakob Poulsen (Aarhus) und als Topkandidat Knut Knutsen (Glimt).
Henrik Rydström hätte ich ebenfalls als starke Lösung empfunden, aber dieser ist gerade erst in die USA gewechselt.
Sollten alle die Trainer nicht realisierbar sein, gibt es auch noch Trainer Rose, Terzic oder Roger Schmidt. Speziell Terzic und Schmidt werden aber höchstwahrscheinlich auf "bessere" Angebote warten, wobei ich mir aktuell nicht vorstellen kann, dass wirkliche Topvereine a la Tottenham, Juventus etc. an diese denken, weshalb Wolfsburg durchaus eine Chance sein könnte, sich für andere Vereine zu empfehlen, d.h. ein Kurzzeitengagement evtl. sogar eine Win-Win Situation für beide Parteien wäre. Damit müssten jedoch auch noch 2-3 Nachbesserungen im Kader einhergehen und dafür läuft Wolfsburg wiederum die Zeit davon. Trotzdem glaube ich, dass ein anderer Trainer mit dem bestehenden Spielermaterial mehr rausholen könnte. Von Lösungen wie Labbadia oder Hütter wäre ich nur bedingt angetan.


Ich wäre kein Fan von Fischer gewesen. Er hätte uns kurzfristig sicherlich stabilisiert, aber das hat Bauer auch geschafft. Langfristig sehe ich bei Fischer wenig Perspektive. Bauer war eine sehr nachvollziehbare Entscheidung, weil wir einfach gut gespielt haben. Vermutlich gab es durch das Bayern Spiel aber einen Bruch und seit dem sieht es wieder sehr schlecht aus. Gleichzeitig hat man es verpasst den Kader entsprechend anzupassen.
Ich finde daher die Trainerentscheidung von PC bis jetzt allesamt nachvollziehbar und hätte sie ähnlich getroffen. Es wird aber sehr wahrscheinlich einen weiteren Wechsel geben und daran sieht man auch, dass der Kader nicht gut aufgestellt ist. Diesbezüglich hätte man nachbessern müssen, nachdem ich den Sommer eigentlich ganz ordentlich fand. Im Winter hat man es aber bis jetzt verpasst die Probleme zu beheben.
Quo Vadis, VfL? |#176
01.02.2026 - 14:45 Uhr
Solide wäre es gewesen, wenn man einen gestandenen Trainer verpflichtet und ihm Bauer als Assistenztrainer zur Seite gestellt hätte. Bauer hätte als Assistenztrainer ohne Probleme nebenher seine Pro-Lizenz machen und Erfahrung sammeln können.
Quo Vadis, VfL? |#177
01.02.2026 - 14:57 Uhr
Zitat von FlashWOB
Solide wäre es gewesen, wenn man einen gestandenen Trainer verpflichtet und ihm Bauer als Assistenztrainer zur Seite gestellt hätte. Bauer hätte als Assistenztrainer ohne Probleme nebenher seine Pro-Lizenz machen und Erfahrung sammeln können.


Wieso hätte man Bauer nach seinen Leistungen in der U-19 und als Interimstrainer zum Co degradieren sollen?
Und wer wäre als so ein Platzhalter Cheftrainer geeignet?
Quo Vadis, VfL? |#178
01.02.2026 - 19:25 Uhr
Zitat von DoppelWobber

Wieso hätte man Bauer nach seinen Leistungen in der U-19 und als Interimstrainer zum Co degradieren sollen?
Und wer wäre als so ein Platzhalter Cheftrainer geeignet?


Zunächst hätte man auch einen neuen Trainer präsentieren können, ohne das Bauer erneut Interimstrainer wird. Ich hatte damit gerechnet. Es war für mich die einzige Erklärung, warum Simonis nicht längst rausgeschmissen hat.

Ich sehe es nicht als Degradierung. U19-Trainer war Bauer bereits. Co-Trainer in der Bundesliga noch nicht. Da hätte er sich als Co eines gestandenen Trainer einiges abgucken können und seine Pro-Lizenz erwerben können.

Der Schritt vom Co zum Chef ist in der Bundesliga auch weitaus häufiger als vom U19. Als Endstation mag U19-Trainer “mehr” sein als Co-Trainer in der Bundesliga. Doch als Zwischenschritt ist es deutlich passender.

Es wäre auch nicht um einen Platzhalter-Cheftrainer gegangen. Wenn der Cheftrainer performt, dann würde sein Co nicht befördert. Es geht um das Beste für den Verein, nicht um das beste für Einzelpersonen.
Quo Vadis, VfL? |#179
07.02.2026 - 21:31 Uhr
Ich denke es geht in Lique 2 .

•     •     •






Quo Vadis, VfL? |#180
08.02.2026 - 13:48 Uhr
Letzten Endes wird sich hier langfristig nicht viel ändern. Nach 29 Jahren Bundesliga habe ich diese Hoffnung verloren.

Man geht immer noch stets den bequemsten Weg, sitzt Probleme einfach aus, verkörpert keinerlei Siegermentalität. Was der VfL aus seinen Mitteln macht, ist, von ein paar Ausreißern abgesehen, einfach absurd.

Es wird bis zum Verderben an gescheiterten Verantwortlichen festgehalten, sehenden Auges ins Verderben gerannt, immer auf den allerletzten Drücker reagiert. Keine Weitsicht, kein Gespür, keine Vision.
Dazu spart man man stets am falschen Ende, holt immer noch viel zu viele, mittelmäßige Spieler, die selten zusammenpassen.

Der AR spottet jeder Beschreibung, trifft gefühlt immer die falschen Entscheidungen. Ich bin mir mittlerweile sicher, dass es da schlichtweg an ernsthaftem Interesse fehlt.

In dieser Saison geht es nur noch ums Überleben. Ich warne eindringlich davor, eine gute Halbzei, gegen ein Topteam wie Dortmund, überzubewerten. Die Vergangenheit zeigt, dass das keinerlei Einfluss auf die kommenden Spiele hat. Man hat in der Rückrunde gegen direkte Konkurrenten noch kein Spiel gewonnen, spielt jetzt in Leipzig. Und nicht vergessen, das letzte Heimspiel der Saison ist gegen Bayern. Da holen wir wie immer nichts, egal, ob die da schon lange als Meister feststehen. Kennen wir alles schon, wir werden trotzdem nicht gewinnen.

Egal, wie sehr es einen ankotzt, man wird immer Fan bleiben. Daran würde sich auch nichts ändern, wenn wir in die 3. Liga abstürzen würden. Man geht den Weg zwangsläufig mit, das Herz ist immer dabei. Aber, wie schon in all den Jahren zuvor, werde ich niemals akzeptieren, einen Abstieg hinzunehmen. Diesen muss man mit allen Mitteln verhindern.
Egal, wie stark der Gegner ist, wenn man in Leipzig verliert, muss man erneut reagieren und einen bundesligaerprobten, kompetenten Trainer installieren. Mit 19 Punkten plus dem schweren Restprogramm, kann man nicht riskieren, mit Daniel Bauer abzusteigen.
Der Verein steht über jeder Einzelperson.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von OneEightSeven am 08.02.2026 um 13:49 Uhr bearbeitet
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