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Pressethread

06.07.2015 - 16:42 Uhr
Pressethread |#11
03.05.2017 - 08:18 Uhr
Würzburger Kickers im freien Fall: So stehen die Chancen im Abstiegskampf

Erneut kein Sieg für die Würzburger Kickers: Nach famoser Hinrunde droht jetzt sogar der direkte Wiederabstieg. Ist de Absturz noch aufzuhalten?
Zitat von infranken.de


Bei den Würzburger Kickers hat endgültig die Zeit der Durchhalteparolen begonnen. Nach dem 1:3 (0:3) im direkten Duell beim Mitkonkurrenten Erzgebirge Aue scheint der Absturz aus der 2. Fußball-Bundesliga zwölf Monate nach dem Aufstieg unaufhaltsam. Auch wenn Trainer Bernd Hollerbach nach dem Tiefschlag am Sonntag in Sachsen erklärte: "Ich glaube nach wie vor daran, dass man uns nicht abschreiben sollte." Düsseldorf, Sandhausen und Stuttgart heißen die letzten drei Gegner, gegen die gepunktet werden kann und muss.


Fröde: Haben absoluten Scheißtag erwischt

Nur die bessere Tordifferenz gegenüber dem punktgleichen TSV 1860 München bewahrte die Unterfranken davor, am 31. Spieltag auf den Relegationsplatz zu stürzen. Am Willen habe es aber nicht gelegen, meinte Mittelfeldspieler Lukas Fröde nach der Niederlage in Aue: "Wir haben echt einen absoluten Scheißtag erwischt. Nach dem frühen Rückstand schleppst du einen riesigen Rucksack mit über das Feld."


Das Warten auf den ersten Sieg im Jahr 2017 geht weiter

Nach 18 Minuten war das Spiel im Grunde gelaufen. Da stand es 0:3. Das Warten auf den ersten Kickers-Sieg 2017 geht weiter. "Durch eine Fehlentscheidung sind wir in Rückstand geraten, der Freistoß war keiner", beschwerte sich Offensivspieler Nejmeddin Daghfous über das erste Gegentor: "Dann waren wir unachtsam bei der Aktion vor dem Elfmeter. Nach einem 0:2 ist es schwer, ins Spiel zu kommen." Die zweiten 45 Minuten hatten Daghfous besser gefallen. "Wir standen mit dem Rücken zur Wand, haben in der zweiten Halbzeit ein anderes Gesicht gezeigt und waren auch die bessere Mannschaft", sagte er.

Vor 9600 Zuschauern bestraften Fabian Kalig (3. Minute), Dimitrij Nazarov (10./Foulelfmeter) mit seinem neunten Saisontor und Pascal Köpke (18.) mit seinem zehnten Saisontor das Würzburger Versagen in der Anfangsphase. Das 1:3 von Joker Patrick Weihrauch nach einer Stunde Spielzeit sorgte nur noch für wenig Spannung. "Was wir momentan spielen ist Wahnsinn", kommentierte Aues Nazarov.


Hollerbach: "Wir schießen zu wenige Tore"

"Wir schießen zu wenige Tore, sonst ist es wie in der Vorrunde", meinte Hollerbach. "Jetzt hat man mal ein bisschen Gegenwind, da müssen wir aber durch und dagegen arbeiten", lautete seine Ansage.


Das Restprogramm der Würzburger Kickers

32. Spieltag: Samstag, 6. Mai, 13 Uhr: Fortuna Düsseldorf (A)
33. Spieltag: Sonntag, 14. Mai, 15.30 Uhr: SV Sandhausen (H)
34. Spieltag: Sonntag, 21. Mai, 15.30 Uhr: VfB Stuttgart (A)

Evtl: Relegationsspiele - falls die Würzburger Kickers die Saison auf Platz 16 beenden
Hinspiel: Freitag, 26. Mai, 3. der 3. Liga : 16. der 2. Bundesliga
Rückspiel: Dienstag, 30. Mai, 16. der 2. Bundesliga : 3. der 3. Liga


Rechenspiele: So stehen die Chancen auf den Klassenerhalt für die Kickers

Nach dem 31. Spieltag stehen die Würzburger Kickers mit 33 Punkten auf Rang 15, was am Ende den Klassenerhalt bedeuten wurde. Allerdings ist der Tabellen-16., der TSV 1860 München, punktgleich und hat ein nur um vier Tore schlechteres Torverhältnis als die Hollerbach-Elf. Auch Arminia Bielefeld (17.) hat nur einen Punkt weniger als die Löwen und die Kickers und ist damit auch noch im Rennen. Sicher abgestiegen ist bislang nur der Tabellenletzte aus Karlsruhe (22 Punkte).

Rein rechnerisch können noch eine ganze Reihe Teams absteigen, realistisch betrachtet dürften aber alle Teams mit aktuell 38 Punkten und mehr durch sein. Das heißt: Mit Erzgebirge Aue (13., 36 Punkte) und Fortuna Düsseldorf (14. 35 Punkte) sind noch zwei Teams in akuter Abstiegsgefahr. Alle möglichen Szenarien durchzuspielen ist an dieser Stelle noch verfrüht. Das Duell am kommenden Samstag könnte womöglich schon eine kleine Vorentscheidung bringen, wenn die Kickers in Düsseldorf antreten. Parallel müssen sämtliche Konkurrenten übrigens allesamt auswärts ran: 1860 München in Dresden, Aue in Stuttgart und Bielefeld in Bochum. Am letzen Spieltag treffen Düsseldorf und Aue nochmal im direkten Duell aufeinander, was zumindest bedeutet, dass nicht beide gewinnen können.

Fazit: Es gibt noch genügend Chancen zum Klassenerhalt aus eigener Kraft für die Rothosen. Allerdings braucht man dafür endlich Siege, am besten schon am Samstag in Düsseldorf.

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„Trotzdem ist diese Konstruktion eine reine Werbemaßnahme für ein Kaltgetränk und sonst nix.“ Manni Breuckmann
Pressethread |#12
17.05.2017 - 11:43 Uhr
Quelle: www.br.de
Trainingsgelände am Hubland in Sicht

Der Konversionsausschuss hat dem Würzburger Stadtrat empfohlen, den Würzburger Kickers den ehemaligen Sportplatz der US-Armee am Hubland als Trainingszentrum zu überlassen. Das gab ein Sprecher der Stadt nach der nichtöffentlichen Sitzung bekannt.
Zitat von br.de

Über die finanziellen Konditionen der Vergabe herrscht Stillschweigen. Öffentlich hatte der Ausschuss zuvor über die verschiedenen Bewerber für das Rasenfeld diskutiert. Vorangegangen war ein Eilantrag der Grünen, die ein transparentes Verfahren gefordert hatten. Neben den Kickers hatten sich nämlich auch die „Würzburger Panthers“ - das American Football Team der „Würzburger Turner“ - für den Platz beworben, sowie eine Kricket-Mannschaft mit zahlreichen Asylbewerbern aus Afghanistan.



Längere Suche vor dem Abschluss

Die endgültige Entscheidung über den Sportplatz trifft der Stadtrat voraussichtlich am 1. Juni. Die verschiedenen Mannschaften der Kickers sind zum Training über das gesamte Stadtgebiet und anliegende Landkreisgemeinden verteilt. Der Fußball-Zweitligist ist schon länger auf der Suche nach einem geeigneten Trainingsgelände und trainiert mit den Profis derzeit in Randersacker im Landkreis Würzburg.

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„Trotzdem ist diese Konstruktion eine reine Werbemaßnahme für ein Kaltgetränk und sonst nix.“ Manni Breuckmann
Pressethread |#13
11.07.2017 - 18:42 Uhr
Quelle: www.noz.de
SAISON 2017/18 – DIE VEREINE DER 3. LIGA
Würzburger Kickers nach Abstieg und Umbruch vor dem Neustart


Würzburg. Am 21. Juli ist Anstoß für die Saison 2017/18 in der 3. Fußball-Liga. In einer Serie stellen wir die Klubs der 3. Liga vor. Heute: Der FC Würzburger Kickers.
Zitat von noz.de



Geschichte & Tradition

Sogar Lothar Emmerich trug schon das Kickers-Trikot. Der Dortmunder Fußballheld kickte im Herbst seiner Karriere in der Saison 1977/78 in der 2. Bundesliga Süd für die Würzburger. 2003 waren die Rothosen, wie die Kickers in Würzburg auch genannt werden, in die siebtklassige Bezirksliga abstiegen. Der Tiefpunkt der Klubgeschichte. Seither geht es aufwärts. Dem über Jahrzehnte mit Inbrunst ausgetragenen Kampf mit dem Würzburger FV um die Vorherrschaft in der Stadt am Main scheint der Klub nun endgültig entwachsen zu sein. Mittlerweile spielt die zweite Mannschaft der Kickers gegen den Stadtrivalen in der Bayernliga. Die zweite Zweitliga-Saison der Vereinsgeschichte endete im Mai nach einer fulminanten Vorrunde mit einem einmaligen Absturz: Von Platz sechs auf Abstiegsrang 17 purzelten Bernd Hollerbach und seine Schützlinge in der zweiten Saisonhälfte nach unten.


Stadion & Stimmung

Der „Dalle“, wie das aus der Zeit gefallene Kickers-Stadion am Dallenberg im Volksmund genannt wird, ist längst zum Millionengrab und Streitobjekt geworden. Der Klub hat das 1967 erbaute Tribünenviereck in den letzten Jahren mühsam und notdürftig den Erfordernissen des modernen Profifußballs angepasst. Einigen Anwohnern passt das überhaupt nicht. Sie klagen gegen den Ausbau. Die vereinseigene „Flyeralarm-Arena“, so der offizielle Name, ist trotz der 2016 errichteten Stahlrohrtribünen auf der Gegengerade ein Auslaufmodell. Die Stadt Würzburg sucht gerade nach einem möglichen Standort für ein neues Stadion. Finanzieren müssten dieses aber die Kickers alleine.


Trainer & Team

Die Würzburger Kickers ohne Bernd Hollerbach – was noch vor wenigen Monaten schlicht undenkbar schien, ist nun Realität. Der Klub hätte trotz Abstieg mit dem Coach weitergemacht, doch Hollerbach zog selbst den Schlussstrich. Womöglich fehlte ihm auch die Lust auf einen kompletten Neuanfang. Den bewerkstelligt jetzt Stephan Schmidt. Für den in den Nachwuchsleistungszentren von Schalke und Wolfsburg erfolgreichen Talentförderer ist das Engagement in Würzburg die Chance, sich im Profibereich zu etablieren. Ein Unterfangen, das ihm bei seinen Zweitliga-Stationen in Cottbus und Paderborn noch nicht gelungen war.


Führung & Management

Der einstige Erstliga-Handballer Daniel Sauer ist nicht mehr nur Vorstandsvorsitzender der AG, in die der Profi-Betrieb seit 2014 ausgegliedert ist, sondern seit Hollerbachs Rücktritt auch Sportdirektor und seit neustem auch noch Präsident des Stammvereins. Im Hintergrund laufen die Fäden freilich noch immer bei Thorsten Fischer zusammen. Der Gründer und Besitzer der Online-Druckerei Flyeralarm ist nach wie vor der wichtigste Geldgeber und Antreiber des Würzburger Profifußball-Projekts. Die Herausforderungen sind groß: Der Klub hat jüngst ein neues Nachwuchsleistungszentrum geschaffen, plant ein Trainingsgelände für die Profis und muss sich ständig mit der Stadionfrage auseinandersetzen.


Finanzen & Etatplan

Über Geld spricht man nicht. Die Etatzahlen sind ein gut gehütetes Geheimnis. Allerdings dürfte der Spieleretat im oberen Drittliga-Drittel angesiedelt sein. Das liegt nicht nur an Flyeralarm-Finanzspritzen, sondern auch daran, dass der Verein relativ schlanke Strukturen besitzt und finanziell gesund ist.


Kommen & Gehen

Mit dem Zweitliga-Team der Vorsaison hat die neue Kickers-Mannschaft nichts mehr zu tun. Es ist eine echte Herausforderung, sich bis zum Saisonstart all die neuen Namen bei den Kickers einzuprägen. 16 Spieler gingen nach dem Abstieg, darunter der einstige Osnabrücker Daniel Nagy (nach Budapest). 16 Neue kamen, 14 davon haben immerhin schon Drittliga-Erfahrung. Die meisten, wie der Ex-Osnabrücker Anthony Syhre, Jannis Nikolaou (Erfurt) und Patrick Göbel (Zwickau) waren bei ihren Klubs Leistungsträger.


Stars & Talente

Torwart Wolfgang Hesl, Verteidiger Sebastian Schuppan und Stürmer Elia Soriano verfügen über Bundesliga- und Zweitligaerfahrung. Der verletzte Florian Kohls, 22, wartet noch auf den Durchbruch im Profifußball. Enis Bytyqi ist mit seinen 20 Jahren einer der Jüngsten im Team, hat aber schon 42 Drittligaspiele absolviert.


Auf & Ab

Eines hat Bernd Hollerbach als Kickers-Trainer in den vergangenen Jahren nie geschafft: den Kassenerhalt. 2014 hatte er sein Traineramt beim damaligen Regionalligisten mit dem Ziel angetreten den Klub binnen drei Jahren in die 3. Liga zu führen. Nur war wohl eher daran gedacht, 2017 dorthin auf- und nicht abzusteigen. Bei aller Enttäuschung über die sieglose Zweitliga-Rückrunde sollte man nicht vergessen: 2011/12 spielten die Kickers noch in der sechstklassigen Landesliga.


Chancen & Pläne

Das Ziel direkter Wiederaufstieg nimmt in Würzburg niemand in den Mund. Unter Druck wollen sich die Kickers nicht setzen lassen. Über kurz oder lang, daran lässt man aber keinen Zweifel, will man wieder zurück in die 2. Bundesliga. Nur dort dürfte sich auch ein ambitioniertes Stadionprojekt sinnvoll finanzieren lassen.






Die Klubs der 3. Fußball-Liga: Alle bisherigen Teile

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„Trotzdem ist diese Konstruktion eine reine Werbemaßnahme für ein Kaltgetränk und sonst nix.“ Manni Breuckmann
Pressethread |#14
18.07.2017 - 08:32 Uhr
Mast im Interview: "In Würzburg geht es unaufgeregter zu"

Im Interview mit liga3-online.de spricht Dennis Mast von den Würzburger Kickers über die Gründe für seinen Wechsel nach Würzburg, das Fernziel 2. Bundesliga und die Favoritenrolle in der kommenden Saison.
Zitat von liga3-online.de


liga3-online.de: Hallo Herr Mast. Wie kam Ihr Wechsel zu den Kickers zustande?

Dennis Mast: Das ging im Endeffekt alles ganz schnell. Der Trainer hatte mich vor ein paar Wochen persönlich kontaktiert. Es waren sehr gute Gespräche, in denen er mir auch die Perspektive aufgezeigt hat, was hier in Würzburg mittelfristig entstehen kann, wie die Mannschaft aussehen soll und welche Rolle er mir zugedacht hat. Stephan Schmidt selbst kannte ich auch noch aus meiner Jugendzeit, als er damals die U19 des VfL Wolfsburg trainiert hat.

liga3-online.de: Aber es war auch zu hören, dass die Arminia Sie gerne zurückgehabt hätte.

Dennis Mast: Ja, das hieß es anfangs auch, änderte sich aber wenige Wochen später wieder. So läuft das Geschäft. Fakt ist: Ich hatte eine schöne Zeit in Bielefeld. Der Wechsel zu den Kickers ging dann innerhalb einer Woche über die Bühne. So richtigen Urlaub hatte ich diesen Sommer zwar nicht, aber ich bin froh, jetzt in Würzburg zu sein.

liga3-online.de: Was hat Sie an den Kickers, außer den Gesprächen mit Trainer Stephan Schmidt, noch überzeugt?

Dennis Mast: Über den Verein wusste ich zugegebenermaßen noch nicht sehr viel. Die Stadt kannte ich nur vom Durchfahren. Zu meiner Zeit beim Karlsruher SC nahm ich gerne die Abkürzung über den Stadtring. Da habe ich zwar mal gelesen, dass da irgendwo rechts ein Fußballstadion sein soll. Aber zu der Zeit war Würzburg noch nicht wirklich auf der Fußballlandkarte vertreten. Als ich mich vor dem Wechsel etwas umgehört habe, bekam ich nur Gutes über die Kickers zu hören. Mir persönlich gefällt auch, dass hier alles etwas unaufgeregter und vor allem familiärer zugeht.

liga3-online.de: Sie haben eine starke Saison in der 3. Liga beim Chemnitzer FC gespielt, an dem Sie von Arminia Bielefeld ausgeliehen wurden. War da nicht der Wunsch in dieser Saison wieder eine Klasse höher anzugreifen?

Dennis Mast: Erst einmal war es schon mein Ziel, wieder in die 2. Bundesliga zu kommen. Sei es bei der Arminia oder bei einem anderen Verein. Wichtig war mir aber auch, dass ich zu einem Klub wechsle, bei dem ich auch spielen darf. Alles andere macht keinen Sinn. Es kam im Sommer jetzt auch kein Zweitligist um die Ecke, der sagte "Du bist unsere Nummer eins. Wir wollen dich unbedingt“. Das Paket hier bei den Kickers war dann für mich letztlich so interessant, dass ich es für mich und meine Entwicklung als den Schritt in die richtige Richtung sehe.

liga3-online.de: Der Spielstil von Stephan Schmidt scheint Ihnen zu dem auch sehr entgegen zu kommen…

Dennis Mast: Das stimmt. Da waren wir uns in den Gesprächen auch schnell einig. Der Trainer hat für den vorderen Bereich ebenso variable wie flexibel einsetzbare Leute gesucht, die nicht nur starr auf einer Position spielen können. Das passt perfekt zu mir. Das war für mich ein wichtiger Grund für den Wechsel.

liga3-online.de: Wie würden Sie denn Ihren Spielstil beschreiben?

Dennis Mast: Ich bin auf den Außen zuhause, egal, ob über rechts oder über links. Zuletzt in Chemnitz spielte ich meist auf dem rechten Flügel, zuvor in Bielefeld meist auf dem linken. Ich bin einer, der immer viel unterwegs ist, Räume aufreißt, in offene Lücken reinstößt und auch selber gerne den Torabschluss sucht.

liga3-online.de: Und Sie zählen mit 25 Jahren schon zu den erfahreneren im neuen Rothosen-Kader.

Dennis Mast: Ja, das ist schon verrückt, dass ich der sechst- oder siebtälteste in der Mannschaft bin. Das ist eine neue Situation, in der ich mich auch erst einfinden muss. Ich bin ganz sicher nicht der Typ, der auf dem Platz pausenlos Ansagen macht und dirigiert. Trotzdem will ich der Mannschaft mit meiner Art auf dem Rasen weiterhelfen.

liga3-online.de: Viele letztjährige Drittliga-Gegenspieler sind plötzlich ihre Mitspieler. Wie findet sich die neuformierte Truppe zusammen?

Dennis Mast: Es ist alles sehr interessant. Maxi Ahlschwede beispielsweise war am letzten Spieltag noch mein direkter Gegenspieler. Ich finde der Verein hat sich sehr gut verstärkt. Stephan Schmidt konnte sich quasi nach seinen Vorstellungen einen Kader zusammenstellen. Die Mischung stimmt. Wir haben gute Persönlichkeiten mit viel Erfahrung wie Ahlschwede und Schuppan hinzugewonnen, mit "Wolle" einen super Drittliga-Keeper und dazu viele junge Leute, die zwar noch nicht ganz so viel Erfahrung in der 3. Liga haben, dafür aber diesen jungen Spielwitz mit ins Team bringen.

liga3-online.de: Also kein Wunder, dass die Trainer der Drittligisten Euch die Favoritenrolle zuschieben?

Dennis Mast: Naja, das machen die Trainer auch schon clever, wenn sie den anderen die Rolle unterschieben. Letzte Saison gehörten wir, dem Voting nach, mit dem Chemnitzer FC auch zu den Top-Favoriten. Wir sollten einfach auf uns schauen, dass wir einen guten Start erwischen, uns als Mannschaft komplett finden und – so platt es klingt – von Spiel zu Spiel denken. Dann werden wir sehen, was am Ende dabei herumkommt. Das, was die anderen sagen, interessiert mich nicht.

liga3-online.de: Abschließend bleibt noch die Frage offen. Wie gefällt es Ihnen in Würzburg links und rechts vom Stadtring?

Dennis Mast: Was ich bis jetzt von der Innenstadt und auch vom drumherum gesehen habe, finde ich es sehr schön in Würzburg. Ich lebe zwar noch im Hotel, aber ich freue mich schon auf die Zeit, die ich hier in den eigenen vier Wänden verbringen darf. So viel steht fest: Es gibt noch viel zu erkunden.


Zitat von Dennis Mast
"Die Stadt kannte ich nur vom Durchfahren"


Zitat von Dennis Mast
"Bin einer, der immer viel unterwegs ist, Räume aufreißt"

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„Trotzdem ist diese Konstruktion eine reine Werbemaßnahme für ein Kaltgetränk und sonst nix.“ Manni Breuckmann
Pressethread |#15
27.09.2017 - 17:01 Uhr
Bierbecher-Wurf: Geldstrafe für die Würzburger Kickers

Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat die Würzburger Kickers am Mittwoch mit einer Geldstrafe in Höhe von 1.000 Euro belegt.

Der Grund: Nach Heimspiel gegen den SC Paderborn am 9. September hatte ein Zuschauer einen vollen Bierbecher in Richtung des Schiedsrichter-Teams geworfen, dessen Inhalt teilweise den Unparteiischen traf. Der Verein hat dem Urteil zugestimmt, es ist damit rechtskräftig.

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„Trotzdem ist diese Konstruktion eine reine Werbemaßnahme für ein Kaltgetränk und sonst nix.“ Manni Breuckmann
Pressethread |#16
12.12.2017 - 19:12 Uhr
Die Würzburger Kickers blicken auf ein katastrophales Jahr zurück. Dem Abstieg aus der 2. Bundesliga folgte sogar der Absturz ans Tabellenende der 3. Liga. Doch seit Ende Oktober scheint über dem Dallenberg wieder die Sonne. Aber wer sind "die neuen Kickers" und was macht sie aus?

Der Kicker nennt Gründe für den Aufschwung der Schiele-Elf und auch Neumann spricht von den "neuen Kickers".

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- Alle Träume klingen verrückt. Bis sie wahr werden -
Pressethread |#17
03.03.2018 - 10:41 Uhr
Nun kommt auch noch die Meldung hinzu, dass Helmut Rahner nicht mehr Sportlicher Leiter beim Nachwuchsleistungszentrum (NLZ) der Kickers ist. Der Klub hat die Trennung auf Nachfrage dieser Redaktion bestätigt.
Nach Gerüchten um eine mögliche Abmeldung der U23 der Kickers nun auch die bestätigte Nachricht, dass Helmut Rahner aus dem NLZ aussteigt. Er kam mit einer Trainerlizenz an den Dallenberg, was sehr hilfreich für einen hoffentlich baldigen Zuschuss durch die DFL gewesen wäre.

Ich finde, dass ein offiziell unterstütztes NLZ unheimlich viel wert ist und die Etablierung eines solchen sollte mit die höchste Priorität von Herrn Sauer sein. Es kann nicht sein, dass die meisten talentierten jungen Kicker der Region Unterfranken zur Konkurrenz aus Mittelfranken, Bayern oder Hessen kommen.

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♥ Die Luft der Freiheit weht ♥
Pressethread |#18
16.04.2018 - 16:04 Uhr
Den bisherigen Saisonverlauf der Kickers aus Würzburg kann man mit einem "was wäre, wenn..." beschreiben. Am 12. Spieltag übernahm Trainer Michael Schiele von Stephan Schmidt, startete zwar direkt mit drei Niederlagen am Stück und stand mit dem FWK an Spieltag 14 am Tabellenende. Danach griff die Idee des gebürtigen Heidenheimers, und die Unterfranken starteten eine starke Serie von sieben Siegen am Stück.
Der kicker bringt ein paar Zahlen nach dem erneuten Aufschwung zu Papier: In der Schiele-Tabelle holten die Kickers 1,87 Zähler pro Partie, was Rang drei hinter Paderborn und Magdeburg in der Tabelle bedeutet. Gegen Chemnitz geht man als klarer Favorit in die Partie, insgesamt ist das Restprogramm nicht allzu schwer, 2 der drei Absteiger sind noch zu bespielen. Ziel sollte zunächst einmal die 60-Punkte-Marke sein, alles weitere wäre natürlich schön, wenngleich Platz vier nicht mehr zu schaffen sein wird.

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- Alle Träume klingen verrückt. Bis sie wahr werden -
Pressethread |#19
28.05.2018 - 13:57 Uhr
Ein neuer Partner wird in der kommenden Drittliga-Spielzeit 2018/19 die Brust des FC Würzburger Kickers zieren: Die mit ihrem Hauptsitz in Würzburg beheimatete BVUK. Gruppe (BVUK: Betriebliche Vergütungs- und Versorgungssysteme für Unternehmen und Kommunen) wird ab dem 1. Juli 2018 neuer Haupt- und Trikotsponsor des mainfränkischen Drittligisten.
Ein neuer Haupt- und auch gleichzeitig Trikotsponsor wurde für die Kickers gefunden.

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♥ Die Luft der Freiheit weht ♥
Pressethread |#20
25.07.2018 - 12:26 Uhr
Würzburger Kickers: Teamcheck 2018/19
Analyse & Prognose zur neuen Saison


Vor der vergangenen Saison als Mitfavorit um den Aufstieg gehandelt, erlebten die Würzburger Kickers einen Horror-Start und stabilisierten sich erst ab dem 15. Spieltag. Unter dem neuen Coach Michael Schiele rollten die Mainfranken dann das Feld von hinten auf und landeten auf einem guten fünften Platz.

Wo geht es für Würzburg in der kommenden Spielzeit hin? Wir haben uns unter anderem den Kader und die aktuelle Form genauer angeschaut und verraten im Fazit, wo die Schiele-Truppe landen könnte.
Zitat von liga-drei.de


Kader & Transfers
Der FWK hat durchaus einen gewissen personellen Aderlass zu verkraften, wobei die Abgänge von Abwehrchef Sebastian Neumann sowie von Mittelfeld-Organisator Jannis Nikolaou besonders bitter sind. Antreten sollen das schwere Erbe Nikolaous der junge Janik Bachmann (kam von Chemnitz) sowie der erfahrene Daniel Hägele (Großaspach).

Für die Abwehr kommt mit Ibrahim Hajtic (Heidenheim) ein entwicklungsfähiger Spieler, der sich in der dritten Liga allerdings erst zurechtfinden muss. Das gleiche gilt für Dave Gnaase (ebenfalls Heidenheim) sowie für Regionalliga-Spielmacher Enes Küc (Berliner AK).

Für den Angriff stehen nach dem Abgang von Marco Königs bislang nur Orhan Ademi, Dominic Baumann sowie Enis Bytyqi zur Verfügung. Hier will und muss Würzburg noch nachlegen. Generell stecken die Kickers vor der kommenden Saison in einem kleinen Umbruch, wo sich die Automatismen erst finden müssen.

Die aktuelle Form
Klasse statt Masse könnte das Motto der FWK-Vorbereitung lauten. In den eher wenigen Testspielen gegen hochklassige Gegner präsentierten sich die Mainfranken meist bereits gut eingespielt und setzten die spielerische Weiterentwicklung unter Schiele fort.

Gegen den FC Augsburg (0:2) sowie den 1. FC Nürnberg (0:4) gab es zwar zwei Niederlagen und kein eigenes Tor, allerdings kombinierte sich Würzburg gut ins letzte Drittel. Was vor dem Saisonstart noch fehlt, ist der berühmte letzte Pass.

Stärken & Schwächen
Würzburg kam nur behäbig in die vergangene Spielzeit, feierte seinen ersten Sieg am sechsten Spieltag. Der Saisonstart in Osnabrück und Aalen sowie zuhause gegen den KFC Uerdingen und Cottbus ist alles andere als leicht, sodass Syhre und Co. aufpassen müssen, nicht erneut anfangs hinten rein zu rutschen.

Verbessern muss der FWK seine Heimbilanz. Auf dem Dallenberg gab es im vergangenen Jahr 1,47 Zähler im Schnitt, auswärts waren es 1,74. Zudem verloren die Kickers mit Sebastian Neumann und Jannis Nikolaou zwei Anführer.

Dies ist allerdings auch als Chance zu begreifen, holten die Kickers doch dafür junge und entwicklungsfähige Spieler nach den Vorstellungen von Michael Schiele. Und der Coach hat in der vergangenen Saison bereits bewiesen, dass seine Spielidee in Würzburg funktioniert: Zwischenzeitlich gewann der FWK sieben Spiele in Folge.


Der Trainer
Michael Schiele übernahm die Würzburger Kickers in der vergangenen Saison nach dem elften Spieltag und führte sie aus dem Tabellenkeller ins obere Drittel. Der 40-Jährige überzeugt mit einer klaren Spielidee, die ebenso modern wie variabel daher kommt.

Im ruhigen Würzburger Umfeld kann der gebürtige Heidenheimer seine Vorstellungen gut umsetzen, muss allerdings die aufgrund der starken Rückrunde teils hohen Erwartungen bremsen. Beim Vorstand genießt Schiele Vertrauen, was die vergangene Spielzeit beweist, als er trotz zweier Niederlagen vom Interims- zum Cheftrainer befördert wurde.

Die mögliche Startelf
Anders als so mancher Kollege macht Schiele aus seiner Formation kein großes Geheimnis: Die Dreierabwehrkette bleibt bestehen. In Ihr haben Syhre und Schuppan ihren Platz sicher, um den dritten streiten sich Bachmann und Hajtic.

Der FWK möchte das Spiel breit machen, dementsprechend besetzt sein werden die Außenbahnen, voraussichtlich mit Göbel und Wagner. Davor können sich die Offensivspieler austoben wie Mast und Kaufmann. Das Zentrum halten soll derweil ein defensiver Mittelfeldspieler, den Bachmann oder Gnaase geben könnten. Beide spielten in der Vorbereitung gut auf. Im Sturm beginnen aller Voraussicht nach Baumann und Ademi.

Die voraussichtliche Aufstellung: Drewes – Syhre, Bachmann, Schuppan – Göbel, Gnaase, Wagner – Kaufmann, Mast – Baumann, Ademi

Fazit & Prognose
Würzburg muss nach dem Abgang von Schlüsselspielern seine Hierarchie erst neu finden, spielerisch sahen die Darbietungen in der Vorbereitung bereits recht reif aus. Allerdings fehlte dabei der letzte Zug zum Tor. Unter Coach Schiele halten wir die Mainfranken für so stabil, dass es ein einstelliger Tabellenplatz werden sollte. Für mehr ist die Konkurrenz wohl zu stark.

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