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Perspektive der Eintracht

15.02.2009 - 01:30 Uhr
Perspektive der Eintracht |#4551
06.06.2026 - 11:49 Uhr
Zitat von zap100
Ich befürchte fast, dass wir das zweite Schalke 04 werden. Wir lassen Talente gehen und verpflichten fast nur noch teure Spieler und das Silber ist verkauft worden oder wird verkauft.
Und irgend wann ist das Geld auch weg und wir haben nur noch eine Mannschaft, die weit weg ist von dem, was sie einmal war. Auch Werder Bremen lässt grüßen.

Muß nicht so kommen. Aber ich persönlich habe Angst davor


Na dann empfehle ich die Krösche PK zu schauen und die Vorstellung PK von Hütter. Auch in der Verlängerung PK von Hellmann gibt es aufschlussreiche Aussagen.

Transfers wie Johnny Burkhardt und Ritsu Doan werden die Ausnahme bleiben. Transfers wie der von Ayoube die Regel und die GAP zum NLZ soll durch eine Kaderreduktion verkleinert werden.

Du musst halt die richtige Mischung finden, immer mal wieder auch fertige Spieler einbauen, aber auch junge Spieler ranführen. Wenn man nur das letzte Jahr nimmt, dann haben wir mit Ayoube, Brown und Uzun da schon Werte geschaffen. Natürlich ist es hart wenn die dann gleich wieder gehen, aber so ist das eben.
Schwierig finde ich eher Spieler die einen Markt haben, dann mit viel Geld zu binden und damit ins Risiko zu gehen (wie jetzt Stuttgart bei Undav). Aber auch das kann natürlich funktionieren.

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Nur die SGE

#StandwithUkraine
Perspektive der Eintracht |#4552
06.06.2026 - 13:10 Uhr
Eine Perspektive zu 2026/2027 erlaube ich mir erst nach Abschluss aller Transfers,generell sehe ich die Perspektive immer noch positiv. Da ich einen nicht europäischen Platz immer als gut möglich angesehen hatte, hält sich bei mir der Katzenjammer in Grenzen
Eine Saison mir mehr Biss und Leidenschaft ist aber mehr zu erwarten
Perspektive der Eintracht |#4553
08.06.2026 - 13:51 Uhr
Zitat von zap100
Ich befürchte fast, dass wir das zweite Schalke 04 werden. Wir lassen Talente gehen und verpflichten fast nur noch teure Spieler und das Silber ist verkauft worden oder wird verkauft.
Und irgend wann ist das Geld auch weg und wir haben nur noch eine Mannschaft, die weit weg ist von dem, was sie einmal war. Auch Werder Bremen lässt grüßen.

Muß nicht so kommen. Aber ich persönlich habe Angst davor

Ich kann die Sorge verstehen. Die meisten Vereine haben mal gute Phasen, mal schlechtere Phasen, die wenigsten Vereine sind seit 10, 20 Jahren konstant in eine Richtung unterwegs.

Für mich ist wichtig, und das Thema sehe in den o.g. PK adressiert, dass die Verantwortlichen nicht größenwahnsinnig agieren, Erfolg erzwingen wollen und weiter negatives Transfersaldo produzieren.
Dann muss man sich eben wieder etwas gesund schrumpfen. Und ich habe durchaus den Eindruck, dass genau das getan werden soll.

Von daher bin ich Stand heute optimistisch, dass den Verein (vorerst) nicht dasselbe Schicksal erleidet.

Edit:
Zumal ich hoffe, dass das mit den leistungsorientierten Gehältern auch wirklich so stimmt und eben auch die Spitzenverdiener betrifft, sodass man bei relativer Erfolgslosigkeit (abgelaufene Saison) direkt mal einen Batzen einspart.

Edit Nr.2:
Was ich mich aber frage, wie du ausgerechnet jetzt (vorgestern) auf den Gedanken kommst?
Es ist noch niemand gekauft und noch niemand verkauft?
Es ist doch noch alles offen?

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VfL Bochum, Eintracht Frankfurt & Tura 88 Duisburg

Dieser Beitrag wurde zuletzt von ruhrpott_adler am 08.06.2026 um 13:53 Uhr bearbeitet
Perspektive der Eintracht |#4554
17.08.2026 - 21:29 Uhr
Wer seit Jahrzehnten die Bundesliga verfolgt, stellt fest, dass wir genau an dem Punkt sind der schon vielen Bundesligsten zum Verhängis wurde.

Man ist über 4- 6 Jahre erfolgreich, die Teilnahme an einem europäischen Wettbewerb wird zur Normalität. Man investiert in immer bessere und teuerere Spieler und auf einmal stimmt die Chemie im Team nicht mehr, Leistungsträger werden aus Gewinnsucht verkauft und durch Perspektivspieler, was nicht immer sofort funktioniert, ersetzt, Unzufriedneheit kommt auf, das Saisonziel wird verfehlt und man geht von einem einmaligen Ausrutscher aus, den es zu korregieren gilt. Dazu werden Leistungsträger verkauft und durch Talente ersetzt. Gleiczeitig stellt man fest, dass die Talente, von vor zwei Jahren nicht die gepante Entwicklung auf dem Transfermarkt genommen haben und zu dem Preis, den man sich vorstellt, keinen Markt haben. Dafür laufen die Kosten ohne Europapokaleinnahmen aus dem Ruder. Nun sucht man krampfhaft nach Verstärkung, vor allem in der Defensive, hat aber schon jede Menge Geld in die anderen Mannschafteile gesteckt und kann sich Spieler, die sofort weiterhelfen kaum noch leisten.

Das alles hat man in Hamburg, Schalke, Berlin, Mönchengladbach, Wolfsburg, Bremen etc. auch schon durchgemacht. Die Ergebnisse sind hinreichend bekannt. Bitte liebe Eintracht Verantworltichen, macht nicht den gleichen Fehler, den andere gemacht haben und dafür Lehrgeld bezahlt haben. Baut in Ruhe eine neue schlagkräftige und motivierte Truppe auf und vor allem erklärt unserem Trainer seine eigentliche Aufgabe, nämlich aus den vorhanden Spielern und deren induvielllen Fähigkeiten das beste herauszuholen. Spieler in ein System zu zwängen, das sie nicht können, und meistens auch nicht wollen, führt garantiert nicht zum gewünschten Erfolg.

Ich halte das, was offentsichtlich taktisch vorgeben wird und wie die Spieler eingesetzt werden nicht für zielführend.

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Die interessantes Mannschaft des Kontinent kommt aus Saarbrücken
Jules Rimet, Präsident der FIFA von 1921 bis 1954
Perspektive der Eintracht |#4555
17.08.2026 - 22:26 Uhr
Zitat von Munga
Wer seit Jahrzehnten die Bundesliga verfolgt, stellt fest, dass wir genau an dem Punkt sind der schon vielen Bundesligsten zum Verhängis wurde.

Man ist über 4- 6 Jahre erfolgreich, die Teilnahme an einem europäischen Wettbewerb wird zur Normalität. Man investiert in immer bessere und teuerere Spieler und auf einmal stimmt die Chemie im Team nicht mehr, Leistungsträger werden aus Gewinnsucht verkauft und durch Perspektivspieler, was nicht immer sofort funktioniert, ersetzt, Unzufriedneheit kommt auf, das Saisonziel wird verfehlt und man geht von einem einmaligen Ausrutscher aus, den es zu korregieren gilt. Dazu werden Leistungsträger verkauft und durch Talente ersetzt. Gleiczeitig stellt man fest, dass die Talente, von vor zwei Jahren nicht die gepante Entwicklung auf dem Transfermarkt genommen haben und zu dem Preis, den man sich vorstellt, keinen Markt haben. Dafür laufen die Kosten ohne Europapokaleinnahmen aus dem Ruder. Nun sucht man krampfhaft nach Verstärkung, vor allem in der Defensive, hat aber schon jede Menge Geld in die anderen Mannschafteile gesteckt und kann sich Spieler, die sofort weiterhelfen kaum noch leisten.

Das alles hat man in Hamburg, Schalke, Berlin, Mönchengladbach, Wolfsburg, Bremen etc. auch schon durchgemacht. Die Ergebnisse sind hinreichend bekannt. Bitte liebe Eintracht Verantworltichen, macht nicht den gleichen Fehler, den andere gemacht haben und dafür Lehrgeld bezahlt haben. Baut in Ruhe eine neue schlagkräftige und motivierte Truppe auf und vor allem erklärt unserem Trainer seine eigentliche Aufgabe, nämlich aus den vorhanden Spielern und deren induvielllen Fähigkeiten das beste herauszuholen. Spieler in ein System zu zwängen, das sie nicht können, und meistens auch nicht wollen, führt garantiert nicht zum gewünschten Erfolg.

Ich halte das, was offentsichtlich taktisch vorgeben wird und wie die Spieler eingesetzt werden nicht für zielführend.


Sehe ich komplett anders. Wir kommen aus einem schlechten Jahr heraus und haben jetzt 0:7 gegen ein PL Club verloren. Ist natürlich nicht schön, trotzdem sollte man jetzt auch nicht alles schwarz sehen. Die genannten Vereine haben sich alle finanziell über Jahre übernommen, was bei uns nicht der Fall ist (Interviews und Berichte dazu sollten so langsam bei jedem angekommen sein).
So eine Saison darf sich eher nicht mehr wiederholen. Da vertraue ich aber der Leitung, dass die kommende Saison wieder besser wird.
An Geld mangelt es uns nicht, es wird eher gut gehaushaltet und nicht um uns geworfen, weil jetzt einige um den Verein herum unruhig werden.
Perspektive der Eintracht |#4556
17.08.2026 - 22:37 Uhr
Zitat von Munga
Wer seit Jahrzehnten die Bundesliga verfolgt, stellt fest, dass wir genau an dem Punkt sind der schon vielen Bundesligsten zum Verhängis wurde.

Man ist über 4- 6 Jahre erfolgreich, die Teilnahme an einem europäischen Wettbewerb wird zur Normalität. Man investiert in immer bessere und teuerere Spieler und auf einmal stimmt die Chemie im Team nicht mehr, Leistungsträger werden aus Gewinnsucht verkauft und durch Perspektivspieler, was nicht immer sofort funktioniert, ersetzt, Unzufriedneheit kommt auf, das Saisonziel wird verfehlt und man geht von einem einmaligen Ausrutscher aus, den es zu korregieren gilt. Dazu werden Leistungsträger verkauft und durch Talente ersetzt. Gleiczeitig stellt man fest, dass die Talente, von vor zwei Jahren nicht die gepante Entwicklung auf dem Transfermarkt genommen haben und zu dem Preis, den man sich vorstellt, keinen Markt haben. Dafür laufen die Kosten ohne Europapokaleinnahmen aus dem Ruder. Nun sucht man krampfhaft nach Verstärkung, vor allem in der Defensive, hat aber schon jede Menge Geld in die anderen Mannschafteile gesteckt und kann sich Spieler, die sofort weiterhelfen kaum noch leisten.

Das alles hat man in Hamburg, Schalke, Berlin, Mönchengladbach, Wolfsburg, Bremen etc. auch schon durchgemacht. Die Ergebnisse sind hinreichend bekannt. Bitte liebe Eintracht Verantworltichen, macht nicht den gleichen Fehler, den andere gemacht haben und dafür Lehrgeld bezahlt haben. Baut in Ruhe eine neue schlagkräftige und motivierte Truppe auf und vor allem erklärt unserem Trainer seine eigentliche Aufgabe, nämlich aus den vorhanden Spielern und deren induvielllen Fähigkeiten das beste herauszuholen. Spieler in ein System zu zwängen, das sie nicht können, und meistens auch nicht wollen, führt garantiert nicht zum gewünschten Erfolg.

Ich halte das, was offentsichtlich taktisch vorgeben wird und wie die Spieler eingesetzt werden nicht für zielführend.


Tja wie bei den genannten Vereinen ist die Trainerwahl wichtiger als der Kader an sich. Ein guter Trainer kann aus der sprichwörtlichen Fäkalie Gold formen und die anderen eben nicht. Nach Gladbach bin ich bei Hütter sehr skeptisch und nach dieser Vorbereitung umso mehr. Wie man so offensichtlich gegen den Kader arbeiten kann ist schon bemerkenswert.

Ich habe aber auch nicht den Eindruck das auf sportlicher Leitungsebene in Sachen Trainer wirklich viel Kompetenz vorhanden ist.
Perspektive der Eintracht |#4557
17.08.2026 - 22:57 Uhr
Zitat von FrankieB
Zitat von Munga

Wer seit Jahrzehnten die Bundesliga verfolgt, stellt fest, dass wir genau an dem Punkt sind der schon vielen Bundesligsten zum Verhängis wurde.

Man ist über 4- 6 Jahre erfolgreich, die Teilnahme an einem europäischen Wettbewerb wird zur Normalität. Man investiert in immer bessere und teuerere Spieler und auf einmal stimmt die Chemie im Team nicht mehr, Leistungsträger werden aus Gewinnsucht verkauft und durch Perspektivspieler, was nicht immer sofort funktioniert, ersetzt, Unzufriedneheit kommt auf, das Saisonziel wird verfehlt und man geht von einem einmaligen Ausrutscher aus, den es zu korregieren gilt. Dazu werden Leistungsträger verkauft und durch Talente ersetzt. Gleiczeitig stellt man fest, dass die Talente, von vor zwei Jahren nicht die gepante Entwicklung auf dem Transfermarkt genommen haben und zu dem Preis, den man sich vorstellt, keinen Markt haben. Dafür laufen die Kosten ohne Europapokaleinnahmen aus dem Ruder. Nun sucht man krampfhaft nach Verstärkung, vor allem in der Defensive, hat aber schon jede Menge Geld in die anderen Mannschafteile gesteckt und kann sich Spieler, die sofort weiterhelfen kaum noch leisten.

Das alles hat man in Hamburg, Schalke, Berlin, Mönchengladbach, Wolfsburg, Bremen etc. auch schon durchgemacht. Die Ergebnisse sind hinreichend bekannt. Bitte liebe Eintracht Verantworltichen, macht nicht den gleichen Fehler, den andere gemacht haben und dafür Lehrgeld bezahlt haben. Baut in Ruhe eine neue schlagkräftige und motivierte Truppe auf und vor allem erklärt unserem Trainer seine eigentliche Aufgabe, nämlich aus den vorhanden Spielern und deren induvielllen Fähigkeiten das beste herauszuholen. Spieler in ein System zu zwängen, das sie nicht können, und meistens auch nicht wollen, führt garantiert nicht zum gewünschten Erfolg.

Ich halte das, was offentsichtlich taktisch vorgeben wird und wie die Spieler eingesetzt werden nicht für zielführend.


Tja wie bei den genannten Vereinen ist die Trainerwahl wichtiger als der Kader an sich. Ein guter Trainer kann aus der sprichwörtlichen Fäkalie Gold formen und die anderen eben nicht. Nach Gladbach bin ich bei Hütter sehr skeptisch und nach dieser Vorbereitung umso mehr. Wie man so offensichtlich gegen den Kader arbeiten kann ist schon bemerkenswert.

Ich habe aber auch nicht den Eindruck das auf sportlicher Leitungsebene in Sachen Trainer wirklich viel Kompetenz vorhanden ist.


Ah ok, was müssen denn noch für Trainer geholt werden, wenn ein Trainer der mit uns die Euro League gewonnen hat, und der Nachfolger uns erstmals über die Liga in die Champions League geführt hat, um nachzuweisen, das in Sachen Trainer viel Kompetenz auf sportlicher Leitungsebene vorhanden ist? Riera war ein Fehlgriff? Und jetzt? Schön das du Hütter quasi schon unterstellst, das er auch ein Fehlgriff ist, obwohl nicht mal ein Pflichtspiel absolviert wurde. Wenn man das so liest, fragt man sich wirklich, was manche Leute den langen Tag über zu sich nehmen.

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SG Eintracht Frankfurt 1899
Perspektive der Eintracht |#4558
17.08.2026 - 23:12 Uhr
@Knark selbstverständlich darfst du das anders sehen und selbstverständlich darfst Du unserer sportlichen Leitung vertrauen und natürlich kannst Du auch dass Blah blah blah der Interwiews glauben. Genau so hat es bei allen von mir genannten Vereinen auch angefangen. Keiner hat es wirklich gemerkt, keiner wollte es wahrhaben, es war ja immer genug Geld da,

Ja, man mußte dann mal eine Sasion kürzer treten, aber, das ist ja dann eine Ausnahme, die sich wieder normalisiert, weil man in der kommenden Saison ja selbstverständlich wieder in einem europäischen Wettbewerb teilnimmt, das ist alles ja nur ein Ausrutscher gewesen. Wie sich doch die Szenarien in den von mir genannten Vereinen mit dem, was jetzt hier in Frankfurt geschieht, gleichen. Verharmlosen und Schönreden ist genau das, was dem weiteren Abrutschen in den nächsten Jahren Vorschub leistet.

Aber wie gesagt, Du kannst gerne bei Deiner Sicht der Situation bleiben, ich bleibe auf jeden Fall bei meiner, hoffe aber, dass ich mich irre.

Zu @nurdiesge
Also darf man, Deiner Meinung nach, den Trainer erst kritisieren, wenn es nachweislich nicht funktionert, wie er spielen läßt. Oder anders formuliert, man darf erst anderer Meinung als der Trainer sein, wenn dessen taktisches Konzept gescheitert ist?

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Die interessantes Mannschaft des Kontinent kommt aus Saarbrücken
Jules Rimet, Präsident der FIFA von 1921 bis 1954

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Munga am 17.08.2026 um 23:22 Uhr bearbeitet
Perspektive der Eintracht |#4559
18.08.2026 - 07:08 Uhr
Zitat von Munga
@Knark selbstverständlich darfst du das anders sehen und selbstverständlich darfst Du unserer sportlichen Leitung vertrauen und natürlich kannst Du auch dass Blah blah blah der Interwiews glauben. Genau so hat es bei allen von mir genannten Vereinen auch angefangen. Keiner hat es wirklich gemerkt, keiner wollte es wahrhaben, es war ja immer genug Geld da,

Ja, man mußte dann mal eine Sasion kürzer treten, aber, das ist ja dann eine Ausnahme, die sich wieder normalisiert, weil man in der kommenden Saison ja selbstverständlich wieder in einem europäischen Wettbewerb teilnimmt, das ist alles ja nur ein Ausrutscher gewesen. Wie sich doch die Szenarien in den von mir genannten Vereinen mit dem, was jetzt hier in Frankfurt geschieht, gleichen. Verharmlosen und Schönreden ist genau das, was dem weiteren Abrutschen in den nächsten Jahren Vorschub leistet.

Aber wie gesagt, Du kannst gerne bei Deiner Sicht der Situation bleiben, ich bleibe auf jeden Fall bei meiner, hoffe aber, dass ich mich irre.

Zu @nurdiesge
Also darf man, Deiner Meinung nach, den Trainer erst kritisieren, wenn es nachweislich nicht funktionert, wie er spielen läßt. Oder anders formuliert, man darf erst anderer Meinung als der Trainer sein, wenn dessen taktisches Konzept gescheitert ist?


Wa bringt es, das vorher zu kritisieren? Nur um dann hinterher sagen zu können, das man es ja gewusst hat? Lasst doch erstmal die ersten 5 Ligaspiele gespielt sein und dann werden wir sehen, wie es klappt. Sicherlich wird nach dem 0:7 auch bei Hütter angekommen sein, das er was ändern muss.

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SG Eintracht Frankfurt 1899
Perspektive der Eintracht |#4560
18.08.2026 - 07:27 Uhr
Wer uns ernsthaft mit den genannten Vereinen und deren damaligen Personalien vergleicht, der soll es tun, der verkennt aber die Gegebenheiten bzw. die Realitäten.

Dass es bei keinem Verein der Welt immer nur positiv und nur nach steil nach oben geht, ist bekannt und unsere einzige "Delle" war letzte Saison so gesehen und da sind wir (um mal im Vergleich zu bleiben) niemals in Abstiegsgefahr geraten, etc. - da wurden wir halt nur 8. und spielen daher jetzt nach langen Jahren einmal nicht international.

Die Ambitionen sind natürlich weiterhin da, das ist ja auch ganz logisch und finde ich auch sehr gut und richtig so.

Das Fundament bei uns wurde bzw. wird seit Jahren gelegt; aus einem sinnbildlich gesprochen sehr dünnem wurde nach und nach ein bombenfestes, sehr stabiles und tragfähiges, worauf man auch ein mehr als ordentliches Gebäude stellen konnte.

Dies alles kostete und kostet Geld, daher steckte und steckt man auch nicht jeden verfügbaren Euro nur in Beine, sondern eben auch weiterhin in Steine (die aber, Hellmann hatte kürzlich den Konzert-Sommer erwähnt; auch einiges an Geldern saisonal zurück bringen).

Wir reden mittlerweile über sportliche "Probleme" dahingehend, dass ein Kader nicht ganz rund ist und es auf gewissen Positionen noch Bedarf gibt.

Das ist so gesehen richtig, aber auch nichts, worauf wir ein Alleinstellungs-Merkmal hätten und vor allem steht ein Grundgerüst zur Verfügung, was im Normalfall (wenn nicht wieder 15 Verletzungen quasi parallel passieren...) niemals in Abstiegsnöte kommen sollte (und das ist etwas, was wir bis vor einigen Jahren quasi jede Saison befürchten mussten).

Wir arbeiten weiterhin wirtschaftlich seriös und machen eben kein Harakiri - dass man dafür teilweise kritisiert wird, ist eh für mich immer schon ein Hohn (ich finde es richtig und wichtig, dass man auch mal mit dem auskommt, was man hat und nicht immer von neuen Schulden, Risiko gehen, etc. spricht).

Weil, genau da kann man den großen Bogen nun schließen - durch eben dieses latente "Gejammer" von außen nach eben solchen Dingen (neue Spieler, mehr Risiko, sei es eben durch neue Schulden, usw.) brachte die benannten Vereine genau dorthin, wo sie waren bzw. noch sind.

Wir hatten auch den Fehler so gesehen von Gladbach nicht gemacht und unsere Superspieler verkauft, als es die sehr guten Angebote gab (fairerweise hatten die nicht solche Angebote wie wir für Kolo, Hugo und Omar, das muss man dazu sagen) und uns damit eben auch wenn man so will das Fundament ein zweites und drittes mal zementiert.

Daher (weil man eben diesen Weg NICHT verlässt!) ist unsere Perspektive weiterhin in meinen Augen gut, sogar richtig gut.

Ich kann für mich selbst wunderbar mit der Rolle bzw. Ausgangs-Position für diese Saison leben. Medial spricht man zum ersten mal seit längerem nicht mehr von uns als sicherem internationalen Kandidaten; man hat also eine gewisse Fallhöhe nicht mehr quasi automatisch (die auch dann in schlechten Phasen täglich von Medien ausgeschlachtet würde, haben wir ja letztes Jahr erlebt) und man hat sogar viel Trainings-Zeiten, was es so auch seit langem nicht mehr gab.

Dazu einen erfahrenen Trainer, der auch zu uns passt und eine Mannschaft, die in meinen Augen weiterhin sehr viele Qualitäten inne hat und die daher dennoch für mich eine ist, die wieder einiges erreichen kann.

Ich war, bin und bleibe (da nichts darauf hindeuten lässt) sehr, sehr einverstanden und zufrieden mit meiner Eintracht - da ändert auch wahrlich die "komische" letzte Saison nichts dran.
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