Parteiische Berichtserstattung?
29.11.2009 - 15:03 Uhr
01.12.2009 - 14:49 Uhr
Zitat von paddelboot:
Zitat von Emma778:
Nur um es klar zustellen. Ich halte überhaupt nichts von der Hintergehung der 50+1 Regel, wie es in Wolfsburg, Leverkusen oder Hoffenheim läuft. Die Art, wie man damit umgeht, ist aber absolut nicht in Ordnung. In Duisburg steckt ein Hellmich auch Kohle in den Verein und keiner regt sich auf. Ebenso war es bei dem Teppichhändler in Nürnberg wenn ich mich nicht irre. Das ist alles in einer anderen Größenordnung, aber im Endeffekt das Selbe in Grün!!!
Nein, es ist eben nicht das selbe. Duisburg und Nürnberg haben Aufsichtsräte, Hoffenheim nicht.
Sicherlich hatte auch in Nürnberg das Wort von Michael A. Roth ein größeres Gewicht als manch anderes. In Hoffenheim scheint es aber so zu sein, dass Dietmar Hopp alleine sagt, was gemacht wird und kein anderer. Und wohlgemerkt, Michael Roth war Präsident in Nürnberg und Hopp ist ... ja, was ist der eigentlich? Mitglied und Sponsor?
Oh ja die Aufsichtsräte...was meinst du denn was die machen, wenn Roth oder Hellmich ihre Kohle einbringen wollen? "Nein Walter, wir würden das Geld lieber in neue Bürogeräte stecken anstatt in den Kader." "Ja klar, hier habt ihr es und macht damit was ihr wollt".
Jeder, der als Privatmann Kohle investiert, will wissen was damit passiert.
Ich weiß sowieso nicht, warum er jetzt so ein Drama daraus macht, dass andere Vereine wirtschaftlich besser da stehen. Borussia Dortmund hätte den FC Bayern München dauerhaft sportlich, sowie finanziell Paroli bieten können! Aber das hat man nunmal selbst verbockt. Natürlich nicht Watzke selbst, der zieht den Karren seit Jahren aus dem Dreck, aber es waren die Verantwortlichen seines Vereins! Jetzt einen auf beleidigt zu machen und vom Münchener Speckgürtel zu sprechen, ist für mich einfach dumm! Er selbst hat vor nicht allzu langer Zeit gesagt, dass die Konsolidierung des Vereins seine Zeit in Anspruch nehmen wird. Dann spielt man eine überragende Rückrunde durch die man fast noch ins internationale Geschäft rutscht und schon ist ein gesicherter Mittelfeld-Platz nicht mehr genug?
Sorry, aber für mich hat Watzke in den letzten Tagen nichts anderes abgelassen als (und da zitiere ich Uli Hoeneß von seiner Wutrede gegen die Bayern-Fans) als "populistischen Scheißdreck".
Zitat von Emma778:
Nur um es klar zustellen. Ich halte überhaupt nichts von der Hintergehung der 50+1 Regel, wie es in Wolfsburg, Leverkusen oder Hoffenheim läuft. Die Art, wie man damit umgeht, ist aber absolut nicht in Ordnung. In Duisburg steckt ein Hellmich auch Kohle in den Verein und keiner regt sich auf. Ebenso war es bei dem Teppichhändler in Nürnberg wenn ich mich nicht irre. Das ist alles in einer anderen Größenordnung, aber im Endeffekt das Selbe in Grün!!!
Nein, es ist eben nicht das selbe. Duisburg und Nürnberg haben Aufsichtsräte, Hoffenheim nicht.
Sicherlich hatte auch in Nürnberg das Wort von Michael A. Roth ein größeres Gewicht als manch anderes. In Hoffenheim scheint es aber so zu sein, dass Dietmar Hopp alleine sagt, was gemacht wird und kein anderer. Und wohlgemerkt, Michael Roth war Präsident in Nürnberg und Hopp ist ... ja, was ist der eigentlich? Mitglied und Sponsor?
Oh ja die Aufsichtsräte...was meinst du denn was die machen, wenn Roth oder Hellmich ihre Kohle einbringen wollen? "Nein Walter, wir würden das Geld lieber in neue Bürogeräte stecken anstatt in den Kader." "Ja klar, hier habt ihr es und macht damit was ihr wollt".
Jeder, der als Privatmann Kohle investiert, will wissen was damit passiert.
Ich weiß sowieso nicht, warum er jetzt so ein Drama daraus macht, dass andere Vereine wirtschaftlich besser da stehen. Borussia Dortmund hätte den FC Bayern München dauerhaft sportlich, sowie finanziell Paroli bieten können! Aber das hat man nunmal selbst verbockt. Natürlich nicht Watzke selbst, der zieht den Karren seit Jahren aus dem Dreck, aber es waren die Verantwortlichen seines Vereins! Jetzt einen auf beleidigt zu machen und vom Münchener Speckgürtel zu sprechen, ist für mich einfach dumm! Er selbst hat vor nicht allzu langer Zeit gesagt, dass die Konsolidierung des Vereins seine Zeit in Anspruch nehmen wird. Dann spielt man eine überragende Rückrunde durch die man fast noch ins internationale Geschäft rutscht und schon ist ein gesicherter Mittelfeld-Platz nicht mehr genug?
Sorry, aber für mich hat Watzke in den letzten Tagen nichts anderes abgelassen als (und da zitiere ich Uli Hoeneß von seiner Wutrede gegen die Bayern-Fans) als "populistischen Scheißdreck".
01.12.2009 - 15:01 Uhr
Zitat von Supersky:
Zitat
die aktion von maicousel, kommt einer tätlichkeit, nicht nur nahe, sodern ist eine.
somit hat weidenfeller, nicht dem bvb einen vorteil verschafft,
sondern maicosuel, seinem team einen bärendienst erwiesen.
Ich stimme dem zu. Maicousel begeht mit dem Schlag gegen rw eindeutig eine Tätlichkeit und dass diese mit einer Roten Karte bestraft wird, ist vertretbar.
Über Schauspieleinlagen in der 1. Bundesliga wollen wir aber hier nicht wirklich diskutieren. Da gibt es jede Woche so viel Material, wir würden diskutieren bis Schalke wieder Meister wird ;)
Von der Sache her ist es korrekt, was du schreibst. Doch will ich das mal Schiedsrichterdeutsch übersetzen: Legt der Schiedsrichter den "Schlag" von Maicosuel als Tätlichkeit aus, ist die Entscheidung Rot zu zeigen zwingend notwendig. Um die Härte des Schlages hat sich der Schiedsrichter im Übrigen nicht zu kümmern. Dafür ist dann der DFB zuständig, bei der Vergabe des Strafmaßes.
Zum 2. Teil möchte ich dir dann aber vorbehaltlos zustimmen. Die Schauspieleinlagen der Spieler (welche im Übrigen bei manchen Mannschaften als clever hingestellt werden in den Medien) kommen doch in jeder Mannschaft vor.
Zitat
die aktion von maicousel, kommt einer tätlichkeit, nicht nur nahe, sodern ist eine.
somit hat weidenfeller, nicht dem bvb einen vorteil verschafft,
sondern maicosuel, seinem team einen bärendienst erwiesen.
Ich stimme dem zu. Maicousel begeht mit dem Schlag gegen rw eindeutig eine Tätlichkeit und dass diese mit einer Roten Karte bestraft wird, ist vertretbar.
Über Schauspieleinlagen in der 1. Bundesliga wollen wir aber hier nicht wirklich diskutieren. Da gibt es jede Woche so viel Material, wir würden diskutieren bis Schalke wieder Meister wird ;)
Von der Sache her ist es korrekt, was du schreibst. Doch will ich das mal Schiedsrichterdeutsch übersetzen: Legt der Schiedsrichter den "Schlag" von Maicosuel als Tätlichkeit aus, ist die Entscheidung Rot zu zeigen zwingend notwendig. Um die Härte des Schlages hat sich der Schiedsrichter im Übrigen nicht zu kümmern. Dafür ist dann der DFB zuständig, bei der Vergabe des Strafmaßes.
Zum 2. Teil möchte ich dir dann aber vorbehaltlos zustimmen. Die Schauspieleinlagen der Spieler (welche im Übrigen bei manchen Mannschaften als clever hingestellt werden in den Medien) kommen doch in jeder Mannschaft vor.
01.12.2009 - 15:32 Uhr
Zitat von Scarc:
Ball aus der Hand schlagen gehört sich aber nicht.
Ball festhalten aber auch nicht.
Zitat
Wers macht, darf sich über Strafen nicht beschweren.
Stimmt
Zitat
Ihr tut mir zu sehr, als wäre es ok, dem Torwart den Ball wegzunehmen. Ist es aber nicht.
Wie gesagt, den Ball nicht rauszugeben ist auch nicht OK, für beides gibt es normalerweise aber nichts, höchstens gelb.
Zitat
Und wer sich dabei noch dumm anstellt, bekommt eben rot. Fertig.
Haben wir ja gesehen, ändert aber nichts an Weidenfellers durchgehendem Fehlverhalten in der gesamten Situation.
Zitat von Scarc:
Im übrigen noch einmal: Jeder Spieler fällt bei dem leichtesten Schubser leichter als es normal wäre.
Nein, jeder Spieler nicht, Owomoyela würde mir spontan einfallen, der hatte ja dank Ibisevic auch eine Vorlage zur Schauspielerei, reagierte aber angemessen.
Ball aus der Hand schlagen gehört sich aber nicht.
Ball festhalten aber auch nicht.
Zitat
Wers macht, darf sich über Strafen nicht beschweren.
Stimmt
Zitat
Ihr tut mir zu sehr, als wäre es ok, dem Torwart den Ball wegzunehmen. Ist es aber nicht.
Wie gesagt, den Ball nicht rauszugeben ist auch nicht OK, für beides gibt es normalerweise aber nichts, höchstens gelb.
Zitat
Und wer sich dabei noch dumm anstellt, bekommt eben rot. Fertig.
Haben wir ja gesehen, ändert aber nichts an Weidenfellers durchgehendem Fehlverhalten in der gesamten Situation.
Zitat von Scarc:
Im übrigen noch einmal: Jeder Spieler fällt bei dem leichtesten Schubser leichter als es normal wäre.
Nein, jeder Spieler nicht, Owomoyela würde mir spontan einfallen, der hatte ja dank Ibisevic auch eine Vorlage zur Schauspielerei, reagierte aber angemessen.
01.12.2009 - 15:59 Uhr
Zitat von Sneijder_92:
Unsinn!
Roman handelt genau richtig.Er handelt in dem Moment genau so,das sein Verein einen Vorteil bekommt.
Bleibt er stehen und es gibt kein Rot,ist der der Depp des Tages in Dortmund
Maicousel handelt falsch und damit fertig
Genau. Wer nicht simuliert ist selber schuld.
Hauptsache, man hat einen Vorteil, egal wie.
Wo kommen wir denn da hin, wenn die Idole unsrer Jugend nicht mehr vorleben, dass nur der im Leben weiterkommt, der sich memmenhaft am Boden rumwindet, sobald er angehustet wurde!
Unsinn!
Roman handelt genau richtig.Er handelt in dem Moment genau so,das sein Verein einen Vorteil bekommt.
Bleibt er stehen und es gibt kein Rot,ist der der Depp des Tages in Dortmund
Maicousel handelt falsch und damit fertig
Genau. Wer nicht simuliert ist selber schuld.
Hauptsache, man hat einen Vorteil, egal wie.
Wo kommen wir denn da hin, wenn die Idole unsrer Jugend nicht mehr vorleben, dass nur der im Leben weiterkommt, der sich memmenhaft am Boden rumwindet, sobald er angehustet wurde!
01.12.2009 - 16:02 Uhr
Zitat von Sneijder_92:
Was heißt hier Simulieren? :rolleyes
Er fällt ja nicht einfach um.
Ihm wird der Ball entrissen,von der Seite!
Da ist sowas auf jeden Fall in Ordnung.
Tut mir leid, aber wenn du in der Diskussion noch soweit am Anfang stehst, sollte man deine Beiträge besser überlesen.
Was heißt hier Simulieren? :rolleyes
Er fällt ja nicht einfach um.
Ihm wird der Ball entrissen,von der Seite!
Da ist sowas auf jeden Fall in Ordnung.
Tut mir leid, aber wenn du in der Diskussion noch soweit am Anfang stehst, sollte man deine Beiträge besser überlesen.
01.12.2009 - 16:05 Uhr
Zitat von Sneijder_92:
Unsinn!
Roman handelt genau richtig.Er handelt in dem Moment genau so,das sein Verein einen Vorteil bekommt.
Bleibt er stehen und es gibt kein Rot,ist der der Depp des Tages in Dortmund
Maicousel handelt falsch und damit fertig
Weidenfeller erkennt, wie wohl ein Großteil der Bundesligaprofis, dass man eine Fehltat (jene vom Hoffenheimer) nur dadurch als ganz grobe dastehen lässt, wenn man höchst spektakulär und übertrieben seine Opferrolle interpretiert.
Würden Schiedsrichter nicht meist von der Ausführung der Reaktion geleitet über Schwere der Aktion richten, sondern sämtliche Aktionen ohne Drumherum gleich bewerten, dürfte man diese Schauspieler auch deutlich anprangern. So bleibt es aber ein Millionengeschäft, in dem man "mitspielt".
Macht Weidenfeller nicht sympathischer, aber nachvollziehbar ist es. Der Profifußballer, welcher auf alle hinterhältigen Stilmittel verzichtet, darf gern hier präsentiert werden. Man wird keinen finden, der nicht hier und da in ein Extrem, je nach Situation, verfällt. Geht es um viel, leidet das Fairplay in diesem Bereich.
Offensichtliche Verstöße (der Schlag) wird dann schon fast als harmlos angesehen, obwohl es die eigentliche Straftat ist, welche in ihrer Bestrafung, auch bei schwächeren Vergehen, durchaus einen Sinn hat.
Unsinn!
Roman handelt genau richtig.Er handelt in dem Moment genau so,das sein Verein einen Vorteil bekommt.
Bleibt er stehen und es gibt kein Rot,ist der der Depp des Tages in Dortmund
Maicousel handelt falsch und damit fertig
Weidenfeller erkennt, wie wohl ein Großteil der Bundesligaprofis, dass man eine Fehltat (jene vom Hoffenheimer) nur dadurch als ganz grobe dastehen lässt, wenn man höchst spektakulär und übertrieben seine Opferrolle interpretiert.
Würden Schiedsrichter nicht meist von der Ausführung der Reaktion geleitet über Schwere der Aktion richten, sondern sämtliche Aktionen ohne Drumherum gleich bewerten, dürfte man diese Schauspieler auch deutlich anprangern. So bleibt es aber ein Millionengeschäft, in dem man "mitspielt".
Macht Weidenfeller nicht sympathischer, aber nachvollziehbar ist es. Der Profifußballer, welcher auf alle hinterhältigen Stilmittel verzichtet, darf gern hier präsentiert werden. Man wird keinen finden, der nicht hier und da in ein Extrem, je nach Situation, verfällt. Geht es um viel, leidet das Fairplay in diesem Bereich.
Offensichtliche Verstöße (der Schlag) wird dann schon fast als harmlos angesehen, obwohl es die eigentliche Straftat ist, welche in ihrer Bestrafung, auch bei schwächeren Vergehen, durchaus einen Sinn hat.
01.12.2009 - 16:10 Uhr
Zitat von Emma778:
Ich weiß sowieso nicht, warum er jetzt so ein Drama daraus macht, dass andere Vereine wirtschaftlich besser da stehen. Borussia Dortmund hätte den FC Bayern München dauerhaft sportlich, sowie finanziell Paroli bieten können! Aber das hat man nunmal selbst verbockt. Natürlich nicht Watzke selbst, der zieht den Karren seit Jahren aus dem Dreck, aber es waren die Verantwortlichen seines Vereins! Jetzt einen auf beleidigt zu machen und vom Münchener Speckgürtel zu sprechen, ist für mich einfach dumm! Er selbst hat vor nicht allzu langer Zeit gesagt, dass die Konsolidierung des Vereins seine Zeit in Anspruch nehmen wird. Dann spielt man eine überragende Rückrunde durch die man fast noch ins internationale Geschäft rutscht und schon ist ein gesicherter Mittelfeld-Platz nicht mehr genug?
Sorry, aber für mich hat Watzke in den letzten Tagen nichts anderes abgelassen als (und da zitiere ich Uli Hoeneß von seiner Wutrede gegen die Bayern-Fans) als "populistischen Scheißdreck".
HJ Watzke fordert zu Recht, dass Vereine, die einen signifikanten Anteil daran haben dass die Liga boomt, gerecht entlohnt werden. Ich sehe ebenfalls keinen Grund, weshalb die zahlenden Dortmunder Fans die Vereine, welche die 50+1 Regel umgehen zusätzlich zum Nachteil der eigenen Mannschaft subventionieren müssen. Das gleiche gilt für die Fans von B. München, Schalke, Hamburg, Stuttgart oder Bremen.
Einen Zuschuss aus Dortmund haben die 50+1-Teams garnicht nötig. Wenn ein Teil der Vereine seine Bilanzen in Balance halten muss und der andere Teil eben nicht und zusätzlich an der finanziellen Substanz der ordentlichen Vereine nagt, so ist dies eine schreiende Ungerechtigkeit.
Der aktuelle Schlüssel zur Verteilung der Fernsehgelder sollte ursprünglich die Liga ausgeglichener gestalten und die Qualität der deutschen Liga gewährleisten. Schwächeren Vereinen zu helfen ist ehrenhaft, jedoch ist es absolut nicht fair, wenn finanzschwächere Vereine Restriktionen unterliegen indem Sie ihre Fernsehgelder nicht marktgerecht generieren dürfen und zugleich die Konkurrenz stärken dürfen.
Ich weiß sowieso nicht, warum er jetzt so ein Drama daraus macht, dass andere Vereine wirtschaftlich besser da stehen. Borussia Dortmund hätte den FC Bayern München dauerhaft sportlich, sowie finanziell Paroli bieten können! Aber das hat man nunmal selbst verbockt. Natürlich nicht Watzke selbst, der zieht den Karren seit Jahren aus dem Dreck, aber es waren die Verantwortlichen seines Vereins! Jetzt einen auf beleidigt zu machen und vom Münchener Speckgürtel zu sprechen, ist für mich einfach dumm! Er selbst hat vor nicht allzu langer Zeit gesagt, dass die Konsolidierung des Vereins seine Zeit in Anspruch nehmen wird. Dann spielt man eine überragende Rückrunde durch die man fast noch ins internationale Geschäft rutscht und schon ist ein gesicherter Mittelfeld-Platz nicht mehr genug?
Sorry, aber für mich hat Watzke in den letzten Tagen nichts anderes abgelassen als (und da zitiere ich Uli Hoeneß von seiner Wutrede gegen die Bayern-Fans) als "populistischen Scheißdreck".
HJ Watzke fordert zu Recht, dass Vereine, die einen signifikanten Anteil daran haben dass die Liga boomt, gerecht entlohnt werden. Ich sehe ebenfalls keinen Grund, weshalb die zahlenden Dortmunder Fans die Vereine, welche die 50+1 Regel umgehen zusätzlich zum Nachteil der eigenen Mannschaft subventionieren müssen. Das gleiche gilt für die Fans von B. München, Schalke, Hamburg, Stuttgart oder Bremen.
Einen Zuschuss aus Dortmund haben die 50+1-Teams garnicht nötig. Wenn ein Teil der Vereine seine Bilanzen in Balance halten muss und der andere Teil eben nicht und zusätzlich an der finanziellen Substanz der ordentlichen Vereine nagt, so ist dies eine schreiende Ungerechtigkeit.
Der aktuelle Schlüssel zur Verteilung der Fernsehgelder sollte ursprünglich die Liga ausgeglichener gestalten und die Qualität der deutschen Liga gewährleisten. Schwächeren Vereinen zu helfen ist ehrenhaft, jedoch ist es absolut nicht fair, wenn finanzschwächere Vereine Restriktionen unterliegen indem Sie ihre Fernsehgelder nicht marktgerecht generieren dürfen und zugleich die Konkurrenz stärken dürfen.
01.12.2009 - 16:25 Uhr
Zitat von Premier:
HJ Watzke fordert zu Recht, dass Vereine, die einen signifikanten Anteil daran haben dass die Liga boomt, gerecht entlohnt werden. Ich sehe ebenfalls keinen Grund, weshalb die zahlenden Dortmunder Fans die Vereine, welche die 50+1 Regel umgehen zusätzlich zum Nachteil der eigenen Mannschaft subventionieren müssen. Das gleiche gilt für die Fans von B. München, Schalke, Hamburg, Stuttgart oder Bremen.
Hmmm, vielleicht habe ich da was verpasst, aber muss Dortmund denn Zuschauer- und Merchandisingeinnahmen mit den "Retortenclubs" teilen?
Ich dachte immer, es geht hier um die Fernsehgelder.
Und natürlich bieten die Traditionsvereine wirklich ergreifende Folklore. Chapeau.
Aber für mich als Fernsehkonsument zählt auch noch, ganz nebenbei, das Fußballspiel selbst. Und da haben sowohl Hoffenheim, Leverkusen als auch Wolfsburg "signifikanten Anteil" an der Attraktivität der Liga - jedenfalls, wenn man sich für guten Fußball interessiert.
HJ Watzke fordert zu Recht, dass Vereine, die einen signifikanten Anteil daran haben dass die Liga boomt, gerecht entlohnt werden. Ich sehe ebenfalls keinen Grund, weshalb die zahlenden Dortmunder Fans die Vereine, welche die 50+1 Regel umgehen zusätzlich zum Nachteil der eigenen Mannschaft subventionieren müssen. Das gleiche gilt für die Fans von B. München, Schalke, Hamburg, Stuttgart oder Bremen.
Hmmm, vielleicht habe ich da was verpasst, aber muss Dortmund denn Zuschauer- und Merchandisingeinnahmen mit den "Retortenclubs" teilen?
Ich dachte immer, es geht hier um die Fernsehgelder.
Und natürlich bieten die Traditionsvereine wirklich ergreifende Folklore. Chapeau.
Aber für mich als Fernsehkonsument zählt auch noch, ganz nebenbei, das Fußballspiel selbst. Und da haben sowohl Hoffenheim, Leverkusen als auch Wolfsburg "signifikanten Anteil" an der Attraktivität der Liga - jedenfalls, wenn man sich für guten Fußball interessiert.
01.12.2009 - 16:44 Uhr
Zitat von X-TREME:
Zitat von slavesnyder:
Zitat von Premier:
HJ Watzke fordert zu Recht, dass Vereine, die einen signifikanten Anteil daran haben dass die Liga boomt, gerecht entlohnt werden. Ich sehe ebenfalls keinen Grund, weshalb die zahlenden Dortmunder Fans die Vereine, welche die 50+1 Regel umgehen zusätzlich zum Nachteil der eigenen Mannschaft subventionieren müssen. Das gleiche gilt für die Fans von B. München, Schalke, Hamburg, Stuttgart oder Bremen.
Hmmm, vielleicht habe ich da was verpasst, aber muss Dortmund denn Zuschauer- und Merchandisingeinnahmen mit den "Retortenclubs" teilen?
Ich dachte immer, es geht hier um die Fernsehgelder.
Und natürlich bieten die Traditionsvereine wirklich ergreifende Folklore. Chapeau.
Aber für mich als Fernsehkonsument zählt auch noch, ganz nebenbei, das Fußballspiel selbst. Und da haben sowohl Hoffenheim, Leverkusen als auch Wolfsburg "signifikanten Anteil" an der Attraktivität der Liga - jedenfalls, wenn man sich für guten Fußball interessiert.
also bitte... wieviel Leute gibt es denn die "nur" Fußball für Geld abonnieren um irgendwas zu sehen?
>95% der Konsumenten sind doch von irgendeinem Verein Fan...
Du gehst doch schließlich auch nicht ins Kino um irgendwas zu sehen, sondern suchst dir ein Film aus...
Ich schaue aber auch 24 wegen der Handlung und nicht wegen der Kostüme.
Zitat von slavesnyder:
Zitat von Premier:
HJ Watzke fordert zu Recht, dass Vereine, die einen signifikanten Anteil daran haben dass die Liga boomt, gerecht entlohnt werden. Ich sehe ebenfalls keinen Grund, weshalb die zahlenden Dortmunder Fans die Vereine, welche die 50+1 Regel umgehen zusätzlich zum Nachteil der eigenen Mannschaft subventionieren müssen. Das gleiche gilt für die Fans von B. München, Schalke, Hamburg, Stuttgart oder Bremen.
Hmmm, vielleicht habe ich da was verpasst, aber muss Dortmund denn Zuschauer- und Merchandisingeinnahmen mit den "Retortenclubs" teilen?
Ich dachte immer, es geht hier um die Fernsehgelder.
Und natürlich bieten die Traditionsvereine wirklich ergreifende Folklore. Chapeau.
Aber für mich als Fernsehkonsument zählt auch noch, ganz nebenbei, das Fußballspiel selbst. Und da haben sowohl Hoffenheim, Leverkusen als auch Wolfsburg "signifikanten Anteil" an der Attraktivität der Liga - jedenfalls, wenn man sich für guten Fußball interessiert.
also bitte... wieviel Leute gibt es denn die "nur" Fußball für Geld abonnieren um irgendwas zu sehen?
>95% der Konsumenten sind doch von irgendeinem Verein Fan...
Du gehst doch schließlich auch nicht ins Kino um irgendwas zu sehen, sondern suchst dir ein Film aus...
Ich schaue aber auch 24 wegen der Handlung und nicht wegen der Kostüme.
01.12.2009 - 16:52 Uhr
Zitat von X-TREME:
Zitat von slavesnyder:
Zitat von Premier:
HJ Watzke fordert zu Recht, dass Vereine, die einen signifikanten Anteil daran haben dass die Liga boomt, gerecht entlohnt werden. Ich sehe ebenfalls keinen Grund, weshalb die zahlenden Dortmunder Fans die Vereine, welche die 50+1 Regel umgehen zusätzlich zum Nachteil der eigenen Mannschaft subventionieren müssen. Das gleiche gilt für die Fans von B. München, Schalke, Hamburg, Stuttgart oder Bremen.
Hmmm, vielleicht habe ich da was verpasst, aber muss Dortmund denn Zuschauer- und Merchandisingeinnahmen mit den "Retortenclubs" teilen?
Ich dachte immer, es geht hier um die Fernsehgelder.
Und natürlich bieten die Traditionsvereine wirklich ergreifende Folklore. Chapeau.
Aber für mich als Fernsehkonsument zählt auch noch, ganz nebenbei, das Fußballspiel selbst. Und da haben sowohl Hoffenheim, Leverkusen als auch Wolfsburg "signifikanten Anteil" an der Attraktivität der Liga - jedenfalls, wenn man sich für guten Fußball interessiert.
also bitte... wieviel Leute gibt es denn die "nur" Fußball für Geld abonnieren um irgendwas zu sehen?
>95% der Konsumenten sind doch von irgendeinem Verein Fan...
Du gehst doch schließlich auch nicht ins Kino um irgendwas zu sehen, sondern suchst dir ein Film aus...
Und welchen Film guckst du? Den Film mit deinem Lieblingsschauspieler, der schlechte Kritiken bekommen hat, oder einen bei dem du nahezu sicher sein kannst, unterhalten zu werden?
Grundsätzlich hat er ja auch Recht mit seiner Meinung. Er sollte nur schlau genug sein, damit in der Öffentlichkeit anders umzugehen. Ich finde es doch auch ka*** das diese Clubs sich Vorteile verschaffen haben, oder ihnen Vorteile verschafft wurden. Auch ohne internationale Beteiligung denke ich, dass Vereine wie Gladbach oder Köln reichlich "Kunden" an das Produkt Fußball binden, was letztendlich Sky zu Gute kommt. Natürlich holt man sich so ein Abo, weil man Fan von seinem Verein ist und deshalb alles sehen will. Und natürlich weiß ich, dass Hoffenheim, Leverkusen und Wolfsburg zusammen nicht so viele "Sky-Kunden" haben wie einer der großen Vereine (Bayern, HSV, Schalke, Dortmund, Gladbach, Köln). Aber sie verstoßen nunmal nicht gegen derzeit lautendes Recht. Sie haben eine Marktlücke genutzt und das würde vermutlich jeder andere Verein auch so machen.
Wenn Bayern Anteile an Audi verkauft, ist das für mich im Endeffekt nichts anderes. Genauso sieht es für mich mit dem Aktien-Produkt BvB ist. Da werden die Dortmunder sagen, dass das andere Vereine ja auch machen könnten...klar....Aber wer hindert Dortmund daran jemanden zu finden, der in den Verein investiert? Sicherlich nicht die DFL, Herr Hopp oder sonst wer.
Zitat von slavesnyder:
Zitat von Premier:
HJ Watzke fordert zu Recht, dass Vereine, die einen signifikanten Anteil daran haben dass die Liga boomt, gerecht entlohnt werden. Ich sehe ebenfalls keinen Grund, weshalb die zahlenden Dortmunder Fans die Vereine, welche die 50+1 Regel umgehen zusätzlich zum Nachteil der eigenen Mannschaft subventionieren müssen. Das gleiche gilt für die Fans von B. München, Schalke, Hamburg, Stuttgart oder Bremen.
Hmmm, vielleicht habe ich da was verpasst, aber muss Dortmund denn Zuschauer- und Merchandisingeinnahmen mit den "Retortenclubs" teilen?
Ich dachte immer, es geht hier um die Fernsehgelder.
Und natürlich bieten die Traditionsvereine wirklich ergreifende Folklore. Chapeau.
Aber für mich als Fernsehkonsument zählt auch noch, ganz nebenbei, das Fußballspiel selbst. Und da haben sowohl Hoffenheim, Leverkusen als auch Wolfsburg "signifikanten Anteil" an der Attraktivität der Liga - jedenfalls, wenn man sich für guten Fußball interessiert.
also bitte... wieviel Leute gibt es denn die "nur" Fußball für Geld abonnieren um irgendwas zu sehen?
>95% der Konsumenten sind doch von irgendeinem Verein Fan...
Du gehst doch schließlich auch nicht ins Kino um irgendwas zu sehen, sondern suchst dir ein Film aus...
Und welchen Film guckst du? Den Film mit deinem Lieblingsschauspieler, der schlechte Kritiken bekommen hat, oder einen bei dem du nahezu sicher sein kannst, unterhalten zu werden?
Grundsätzlich hat er ja auch Recht mit seiner Meinung. Er sollte nur schlau genug sein, damit in der Öffentlichkeit anders umzugehen. Ich finde es doch auch ka*** das diese Clubs sich Vorteile verschaffen haben, oder ihnen Vorteile verschafft wurden. Auch ohne internationale Beteiligung denke ich, dass Vereine wie Gladbach oder Köln reichlich "Kunden" an das Produkt Fußball binden, was letztendlich Sky zu Gute kommt. Natürlich holt man sich so ein Abo, weil man Fan von seinem Verein ist und deshalb alles sehen will. Und natürlich weiß ich, dass Hoffenheim, Leverkusen und Wolfsburg zusammen nicht so viele "Sky-Kunden" haben wie einer der großen Vereine (Bayern, HSV, Schalke, Dortmund, Gladbach, Köln). Aber sie verstoßen nunmal nicht gegen derzeit lautendes Recht. Sie haben eine Marktlücke genutzt und das würde vermutlich jeder andere Verein auch so machen.
Wenn Bayern Anteile an Audi verkauft, ist das für mich im Endeffekt nichts anderes. Genauso sieht es für mich mit dem Aktien-Produkt BvB ist. Da werden die Dortmunder sagen, dass das andere Vereine ja auch machen könnten...klar....Aber wer hindert Dortmund daran jemanden zu finden, der in den Verein investiert? Sicherlich nicht die DFL, Herr Hopp oder sonst wer.
Post-Optionen
Den kompletten Thread wirklich löschen?
Paten-Optionen
Möchtest Du den Beitrag wirklich löschen?
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Lesezeichen
Abonnierte Threads
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Post-Optionen
Nutze die Thread-Suche, wenn Du diesen Post in einen anderen Thread verschieben möchtest. Drücke Thread erstellen, wenn aus diesem Post ein eigenständiger Thread werden soll.




