| Geburtsdatum | 08.10.1966 |
|---|---|
| Alter | 59 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Trainer |
| Akt. Verein | Vereinslos |
Olaf Janßen [Trainer]
05.09.2013 - 06:14 Uhr
Eine lange, verworrene, chaotische und für unseren Verein teils peinliche Trainersuche hat ein Ende und der bisherige Co-Trainer der aserbaidschanischen Nationalmannschaft, Olaf Janßen, wird bei Dynamo Dresden seine erste Station als Cheftrainer erleben. Damit setzte sich der Wunschkandidat von GF Christian Müller durch.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Zostl am 05.09.2013 um 06:17 Uhr bearbeitet
05.09.2013 - 08:51 Uhr
Lieber Olaf P.,
willkommen auf unserem dynamischen Schiff.
Das Steuerruder klemmt leider, das hat irgendeiner so verrammelt, dass der Kahn nur Richtung des fernen Eilands Eurobabogaaal fährt. Wir waren schon lange nicht mehr dort, wollen dort aber wieder hin und kennen leider nur dieses Ziel. Dadurch sind wir unbeweglich geworden und schon in so manchen Strudel und Sturm geraten und dabei fast gesunken. Das muss zuerst repariert werden, ist aber nicht ihre Aufgabe.
Das zweite Problem ist die lange Schlange von Leuten die am Steuerrad anstehen, weil jeder da dran drehen will. Neuerdings versuchen sich sogar welche vorzudrängeln und begründen das damit, dass Sie auf ihre Heuer verzichten.
Dann wäre da noch das Problem mit dem ständigen Schaukeln das Schiffs. Das kommt nicht vom Wind, nein, die Segel sind im Moment eh nicht gehisst. Das Schaukeln verursachen die ganzen verunsicherten, zahlenden Passagiere, treue Fans dieses Seglers, die ständig auf dem Schiff von rechts nach links und umgekehrt und diagonal etc. hin und her rennen. Weil ständig jemand irgendwo über den Rand schauen will, alle haben Angst vor Riffen, Sandbänken etc., sind ständig um ihr Schiff besorgt.
Ihre Matrosen, wegen der sie jetzt mitfahren und für die Sie hier jetzt das Kommando haben, sitzen unten in den Kajüten verteilt mit hängenden Köpfen rum. Jeder in seiner, die Türen sind zu. Die meutern jeder für sich bissel rum. Die müssen erstmal hochgeholt werden und dann muss das Hissen der Segel in Angriff genommen werden, damit das Schiff wieder Fahrt aufnehmen kann.
Also lassen Sie sich von den Typen am Steuer nicht irritieren, unser Schiff fährt eh nur in eine Richtung.
Wichtig sind die Segel, wir müssen wieder Fahrt aufnehmen. Es muss zu sehen sein, dass ihre Matrosen koordiniert versuchen die Segel zu setzten, auch wenn der Wind nicht gleich ordentlich bläst. Und wenn ihre Passagiere den Fahrtwind im Gesicht wieder spüren, hören die wahrscheinlich auch wieder auf wie wild rumzurennen und das Schaukeln hat ein Ende.
Ich wünsche immer `ne frische Brise und ne Handbreit Wasser unterm Kiel
Olaf P., olé olé olé
willkommen auf unserem dynamischen Schiff.
Das Steuerruder klemmt leider, das hat irgendeiner so verrammelt, dass der Kahn nur Richtung des fernen Eilands Eurobabogaaal fährt. Wir waren schon lange nicht mehr dort, wollen dort aber wieder hin und kennen leider nur dieses Ziel. Dadurch sind wir unbeweglich geworden und schon in so manchen Strudel und Sturm geraten und dabei fast gesunken. Das muss zuerst repariert werden, ist aber nicht ihre Aufgabe.
Das zweite Problem ist die lange Schlange von Leuten die am Steuerrad anstehen, weil jeder da dran drehen will. Neuerdings versuchen sich sogar welche vorzudrängeln und begründen das damit, dass Sie auf ihre Heuer verzichten.
Dann wäre da noch das Problem mit dem ständigen Schaukeln das Schiffs. Das kommt nicht vom Wind, nein, die Segel sind im Moment eh nicht gehisst. Das Schaukeln verursachen die ganzen verunsicherten, zahlenden Passagiere, treue Fans dieses Seglers, die ständig auf dem Schiff von rechts nach links und umgekehrt und diagonal etc. hin und her rennen. Weil ständig jemand irgendwo über den Rand schauen will, alle haben Angst vor Riffen, Sandbänken etc., sind ständig um ihr Schiff besorgt.
Ihre Matrosen, wegen der sie jetzt mitfahren und für die Sie hier jetzt das Kommando haben, sitzen unten in den Kajüten verteilt mit hängenden Köpfen rum. Jeder in seiner, die Türen sind zu. Die meutern jeder für sich bissel rum. Die müssen erstmal hochgeholt werden und dann muss das Hissen der Segel in Angriff genommen werden, damit das Schiff wieder Fahrt aufnehmen kann.
Also lassen Sie sich von den Typen am Steuer nicht irritieren, unser Schiff fährt eh nur in eine Richtung.
Wichtig sind die Segel, wir müssen wieder Fahrt aufnehmen. Es muss zu sehen sein, dass ihre Matrosen koordiniert versuchen die Segel zu setzten, auch wenn der Wind nicht gleich ordentlich bläst. Und wenn ihre Passagiere den Fahrtwind im Gesicht wieder spüren, hören die wahrscheinlich auch wieder auf wie wild rumzurennen und das Schaukeln hat ein Ende.
Ich wünsche immer `ne frische Brise und ne Handbreit Wasser unterm Kiel
Olaf P., olé olé olé
Dieser Beitrag wurde zuletzt von asskicker am 05.09.2013 um 09:12 Uhr bearbeitet
05.09.2013 - 17:12 Uhr
Auch hier nochmal:
Interessante Sache!
Ich freue mich für Olaf! Bekanntermaßen lange ein sehr guter Bundesliga-Spieler beim FC. Ich bin 75 geboren und durfte die letzte große Zeit meines FC noch live miterleben. Dazu gehörte Auch Olaf.
Und auch, wenn er noch nichts nachgewiesen hat, was wir alle gerne so oberflächlich bewerten, freue ich mich für Dresden! Und das meine ich aufrichtig und sarkasmusfrei. Olaf war als Spieler technisch sehr gut. Und er hatte ein verdammt gutes Spielverständnis. Dass er nicht zu einem Topspielmacher wurde, lag zunächst mal an den Ikonen Litti und Haessler, in deren Schatten er stand. Aber er fand, wenn er fit war immer seinen Platz im Team. Er war nie der Lautsprecher, sondern intelligent und zurückhaltend. Ich bin mir sicher, dass Dresden einen guten Trainer verpflichtet hat. Olaf ist cool! Der hat sich auch durch die Komplexe Medienlandschaft in Köln nie verunsichern lassen. Er hat Ahnung von Fussball, da könnt Ihr euch sicher sein. Er war als Spieler auch immer extrem fleissig. Es spricht wohl Bände, wenn man sieht nach wievielen harten Verletzungen er wieder zurück kam. Und damals war der mediz. Bereich der Clubs nicht vergleichbar. Diesen Fleiss wird er auch als Trainer an den Tag legen. Er hat Ehrgeiz! Er will etwas erreichen. Und er ist klug genug, diese 1. Chance, die euer Club ihm gab, zu würdigen.
Natürlich weiß man nie, was draus wird, wenn jemand neues kommt!
Erst recht, wenn er bisher noch nie in der Verantwortung stand und etwas zeigen konnte. Bisher hat er aber auch nichts falsch gemacht!
Ich verstehe, als leidgeprüfter FC-Fan natürlich, dass sich einige bestimmte Kandidaten gewünscht haben, und diese jetzt erstmal enttäuscht sind. Sie haben auch das Recht dazu!
Aber bitte gebt ihm eine faire Chance! Ich wünsche euch nicht nur, dass es klappt. Ich glaube wirklich, dass Olaf das Zeug dazu hat, positiv zu überraschen. Hoffentlich nicht unbedingt gegen uns
Ich wünsche euch jedenfalls viel Freude an und mit Olaf! Und Olaf einen guten Start in eine erfolgreiche Trainerkarriere!
P.S. Wenn man sieht, was er bisher alles nach seiner Fussballerlaufbahn gemacht hat, scheint er auch nicht schlecht vernetzt zu sein. Kann bei Transfers ja nicht schaden, sich über Deutschland hinaus auszukennen.
Interessante Sache!
Ich freue mich für Olaf! Bekanntermaßen lange ein sehr guter Bundesliga-Spieler beim FC. Ich bin 75 geboren und durfte die letzte große Zeit meines FC noch live miterleben. Dazu gehörte Auch Olaf.
Und auch, wenn er noch nichts nachgewiesen hat, was wir alle gerne so oberflächlich bewerten, freue ich mich für Dresden! Und das meine ich aufrichtig und sarkasmusfrei. Olaf war als Spieler technisch sehr gut. Und er hatte ein verdammt gutes Spielverständnis. Dass er nicht zu einem Topspielmacher wurde, lag zunächst mal an den Ikonen Litti und Haessler, in deren Schatten er stand. Aber er fand, wenn er fit war immer seinen Platz im Team. Er war nie der Lautsprecher, sondern intelligent und zurückhaltend. Ich bin mir sicher, dass Dresden einen guten Trainer verpflichtet hat. Olaf ist cool! Der hat sich auch durch die Komplexe Medienlandschaft in Köln nie verunsichern lassen. Er hat Ahnung von Fussball, da könnt Ihr euch sicher sein. Er war als Spieler auch immer extrem fleissig. Es spricht wohl Bände, wenn man sieht nach wievielen harten Verletzungen er wieder zurück kam. Und damals war der mediz. Bereich der Clubs nicht vergleichbar. Diesen Fleiss wird er auch als Trainer an den Tag legen. Er hat Ehrgeiz! Er will etwas erreichen. Und er ist klug genug, diese 1. Chance, die euer Club ihm gab, zu würdigen.
Natürlich weiß man nie, was draus wird, wenn jemand neues kommt!
Erst recht, wenn er bisher noch nie in der Verantwortung stand und etwas zeigen konnte. Bisher hat er aber auch nichts falsch gemacht!
Ich verstehe, als leidgeprüfter FC-Fan natürlich, dass sich einige bestimmte Kandidaten gewünscht haben, und diese jetzt erstmal enttäuscht sind. Sie haben auch das Recht dazu!
Aber bitte gebt ihm eine faire Chance! Ich wünsche euch nicht nur, dass es klappt. Ich glaube wirklich, dass Olaf das Zeug dazu hat, positiv zu überraschen. Hoffentlich nicht unbedingt gegen uns
Ich wünsche euch jedenfalls viel Freude an und mit Olaf! Und Olaf einen guten Start in eine erfolgreiche Trainerkarriere!
P.S. Wenn man sieht, was er bisher alles nach seiner Fussballerlaufbahn gemacht hat, scheint er auch nicht schlecht vernetzt zu sein. Kann bei Transfers ja nicht schaden, sich über Deutschland hinaus auszukennen.
09.09.2013 - 20:28 Uhr
Quelle: http://m.sz-online.de/articles/view/2659545
Janßens Taktik-Schulung
Von Sven Geisler
Diesen freien Tag heute brauchen alle. Olaf Janßen ist nach Köln gefahren, um zu Hause ein paar Sachen zu holen. Und die Spieler sollen „den Kopf frei kriegen“, wie Dynamos neuer Trainer sagt. Und er meint das wörtlich, denn in den ersten Tagen hat er den Jungs, wie er die Profis nennt, „so viele Informationen gegeben, dass sie mal durchatmen müssen“. Vielleicht nutzen sie aber auch die Zeit, um im „Kicker“ noch mal nachzulesen.
Janßen erläutert in der Fachzeitschrift nämlich gerade, wie man bei Eckbällen verteidigen sollte. Die erste Folge erschien vorigen Donnerstag, also zeitgleich mit seiner Ankunft in Dresden. Was wie ein Zufall wirkt, ist eher die logische Folge der Hängepartie bei Dynamos Trainersuche. Janßen hatte nämlich schon nicht mehr mit dem Zuschlag gerechnet und eine Stunde vorher dem „Kicker“ die Analyse zugesagt. „Als Co-Trainer von Aserbaidschan konnte ich mir die Zeit nehmen“, meint der Fußballlehrer, der natürlich von Berufs wegen als Experte gelten darf. Wie andere auch.
Die Wahl fiel trotzdem auf Janßen, weil er in der Branche als besonders guter Taktierer gilt, seit er für Jos Luhukay zu seiner Augsburger Zeit in der Bundesliga die Gegner ausführlich und präzise analysiert hat. Es sind sicher keine Weltneuheiten, die er im „Kicker“ verkündet, aber er bringt Vor- und Nachteile auf den Punkt. Sollen beim Verteidigen von Eckbällen beide Pfosten besetzt sein? Oder nur einer? Der kurze oder der lange? Janßen erklärt schlüssig, wann welche Variante am besten ist.
„Die Entscheidung des Trainers ist abhängig von der Strafraumbeherrschung seines Torwarts und der Kopfballstärke der Feldspieler“, schreibt er: „Manuel Neuer verzichtet auf Spieler an den Pfosten, er pflückt sich die Ecken meist sicher runter.“ Da Neuer aber bei den Bayern und nicht für Dynamo spielt, dürfte Janßen eine andere Lösung wählen. Wenn rechts und links einer steht, werde das Tor „rein rechnerisch von 7,32 auf 3,32m verkleinert… Ein Vorteil für den Torwart ist, dass er sich nur auf die Tormitte und auf hoch vor das Tor geschlagene Bälle konzentrieren muss.“
In der gestrigen „Kicker“-Ausgabe gibt Janßen auf die Frage nach „Raumdeckung oder Manndeckung?“ drei mögliche Antworten. Welche davon für Dynamo am sinnvollsten ist, lässt er jedoch offen. Denn das will er mit der Mannschaft besprechen. „Die Spieler müssen sich sicher fühlen“, erklärt der Chefcoach. „Es bringt nichts, wenn ich sage, wir verteidigen im Raum, und drei denken: Das kann ich überhaupt nicht.“ Im Test gegen Mönchengladbach hat er sie die Variante bewusst probieren lassen, damit sie wissen, wie es sich anfühlt, wenn man sich nicht an einem Gegenspieler orientiert.
Das ist nur ein Aspekt, aber Janßen legt generell viel Wert auf taktische Dinge. „Wenn alle elf auf dem Platz die gleichen Gedanken haben, dann hilft das“, begründet er: „Taktische Abläufe sind für die Mannschaft wichtig, weil sie etwas hat, woran sie sich halten kann, und nicht alle wie ein Hühnerhaufen durcheinanderlaufen.“ Wenn er die Marschroute nicht einfach vorgibt, sondern im Team erarbeitet, ist das kein Indiz für Entscheidungsschwäche. „Natürlich fälle ich die Entscheidungen“, sagt Janßen, „aber mir ist die Meinung derer, die sie umsetzen müssen, nicht so unwichtig.“
Dagegen stellt Janßen seine Erläuterungen im Fachblatt ein. „Cheftrainer und Experte – das sind zwei unterschiedliche Schuhe, die man nicht gleichzeitig anziehen sollte.“ Jetzt konzentriert er sich auf Dynamo, und da gibt es viel zu tun, wobei Eckbälle nicht mal der schwächste Punkt bei den Gegentreffern sind. Sechs Tore kassierten die Schwarz-Gelben vorige Saison, in dieser klingelte es nach bisher 37Ecken nur einmal beim 1:3 gegen Union Berlin.
Janßens Taktik-Schulung
Von Sven Geisler
Diesen freien Tag heute brauchen alle. Olaf Janßen ist nach Köln gefahren, um zu Hause ein paar Sachen zu holen. Und die Spieler sollen „den Kopf frei kriegen“, wie Dynamos neuer Trainer sagt. Und er meint das wörtlich, denn in den ersten Tagen hat er den Jungs, wie er die Profis nennt, „so viele Informationen gegeben, dass sie mal durchatmen müssen“. Vielleicht nutzen sie aber auch die Zeit, um im „Kicker“ noch mal nachzulesen.
Janßen erläutert in der Fachzeitschrift nämlich gerade, wie man bei Eckbällen verteidigen sollte. Die erste Folge erschien vorigen Donnerstag, also zeitgleich mit seiner Ankunft in Dresden. Was wie ein Zufall wirkt, ist eher die logische Folge der Hängepartie bei Dynamos Trainersuche. Janßen hatte nämlich schon nicht mehr mit dem Zuschlag gerechnet und eine Stunde vorher dem „Kicker“ die Analyse zugesagt. „Als Co-Trainer von Aserbaidschan konnte ich mir die Zeit nehmen“, meint der Fußballlehrer, der natürlich von Berufs wegen als Experte gelten darf. Wie andere auch.
Die Wahl fiel trotzdem auf Janßen, weil er in der Branche als besonders guter Taktierer gilt, seit er für Jos Luhukay zu seiner Augsburger Zeit in der Bundesliga die Gegner ausführlich und präzise analysiert hat. Es sind sicher keine Weltneuheiten, die er im „Kicker“ verkündet, aber er bringt Vor- und Nachteile auf den Punkt. Sollen beim Verteidigen von Eckbällen beide Pfosten besetzt sein? Oder nur einer? Der kurze oder der lange? Janßen erklärt schlüssig, wann welche Variante am besten ist.
„Die Entscheidung des Trainers ist abhängig von der Strafraumbeherrschung seines Torwarts und der Kopfballstärke der Feldspieler“, schreibt er: „Manuel Neuer verzichtet auf Spieler an den Pfosten, er pflückt sich die Ecken meist sicher runter.“ Da Neuer aber bei den Bayern und nicht für Dynamo spielt, dürfte Janßen eine andere Lösung wählen. Wenn rechts und links einer steht, werde das Tor „rein rechnerisch von 7,32 auf 3,32m verkleinert… Ein Vorteil für den Torwart ist, dass er sich nur auf die Tormitte und auf hoch vor das Tor geschlagene Bälle konzentrieren muss.“
In der gestrigen „Kicker“-Ausgabe gibt Janßen auf die Frage nach „Raumdeckung oder Manndeckung?“ drei mögliche Antworten. Welche davon für Dynamo am sinnvollsten ist, lässt er jedoch offen. Denn das will er mit der Mannschaft besprechen. „Die Spieler müssen sich sicher fühlen“, erklärt der Chefcoach. „Es bringt nichts, wenn ich sage, wir verteidigen im Raum, und drei denken: Das kann ich überhaupt nicht.“ Im Test gegen Mönchengladbach hat er sie die Variante bewusst probieren lassen, damit sie wissen, wie es sich anfühlt, wenn man sich nicht an einem Gegenspieler orientiert.
Das ist nur ein Aspekt, aber Janßen legt generell viel Wert auf taktische Dinge. „Wenn alle elf auf dem Platz die gleichen Gedanken haben, dann hilft das“, begründet er: „Taktische Abläufe sind für die Mannschaft wichtig, weil sie etwas hat, woran sie sich halten kann, und nicht alle wie ein Hühnerhaufen durcheinanderlaufen.“ Wenn er die Marschroute nicht einfach vorgibt, sondern im Team erarbeitet, ist das kein Indiz für Entscheidungsschwäche. „Natürlich fälle ich die Entscheidungen“, sagt Janßen, „aber mir ist die Meinung derer, die sie umsetzen müssen, nicht so unwichtig.“
Dagegen stellt Janßen seine Erläuterungen im Fachblatt ein. „Cheftrainer und Experte – das sind zwei unterschiedliche Schuhe, die man nicht gleichzeitig anziehen sollte.“ Jetzt konzentriert er sich auf Dynamo, und da gibt es viel zu tun, wobei Eckbälle nicht mal der schwächste Punkt bei den Gegentreffern sind. Sechs Tore kassierten die Schwarz-Gelben vorige Saison, in dieser klingelte es nach bisher 37Ecken nur einmal beim 1:3 gegen Union Berlin.
03.11.2013 - 18:48 Uhr
Ein Anfang wäre, wenn ihr erstmal den Namen unseres Trainers lernt: Janßen
Nicht Jansen oder Janssen - nein, einfach Janßen!
Nicht Jansen oder Janssen - nein, einfach Janßen!
04.11.2013 - 13:06 Uhr
Ich würde es mal so sagen: Als Janßen auf der Kandidatenliste auftauchte und schließlich verpflichtet wurde, kannten ihn die wenigsten hier. Jegliche Meinungsäußerung, ob positiv oder negativ, war also zum großen Teil Spekulation - die eine oder andere skeptischere Haltung somit sicher verzeihlich.
Was mich aber damals wie heute maßlos ärgerte war und ist, wie unser SD von vielen, teilweise selbsternannten, Fachleuten im Verein und drumherum für diese Personalie (und nicht nur für diese) runtergemacht wurde. Angeblich "fehlende Qualität" ist da nur ein Stichwort. Die mehr oder weniger unterschwelligen Vorwürfe gingen bis hin zur Vetternwirtschaft - OJ könne ja nur auf die Kandidatenliste gekommen sein, weil er mit SM von irgendeinem Lehrgang her noch irgendwie befreundet wäre..
Nun zeigt sich langsam, wer hier von der Sache Fußball tatsächlich was versteht und zu durchdachten Entscheidungen in der Lage ist (was Fehler nicht ausschließt!) und wer nur zur Fraktion der "Möchtegernegroßsprücheklopfer" gehört. Man sollte das insbesondere mit Blick auf die MV demnächst nicht vergessen..
Was mich aber damals wie heute maßlos ärgerte war und ist, wie unser SD von vielen, teilweise selbsternannten, Fachleuten im Verein und drumherum für diese Personalie (und nicht nur für diese) runtergemacht wurde. Angeblich "fehlende Qualität" ist da nur ein Stichwort. Die mehr oder weniger unterschwelligen Vorwürfe gingen bis hin zur Vetternwirtschaft - OJ könne ja nur auf die Kandidatenliste gekommen sein, weil er mit SM von irgendeinem Lehrgang her noch irgendwie befreundet wäre..
Nun zeigt sich langsam, wer hier von der Sache Fußball tatsächlich was versteht und zu durchdachten Entscheidungen in der Lage ist (was Fehler nicht ausschließt!) und wer nur zur Fraktion der "Möchtegernegroßsprücheklopfer" gehört. Man sollte das insbesondere mit Blick auf die MV demnächst nicht vergessen..
10.11.2013 - 20:48 Uhr
Also die Wechsel waren alle nachvollziehbar, übrigens auch die nicht vollzogenen.
Susac war gelbrot gefährdet, nach der Pause fehlte es uns vorne an Manpower(was man danch auch deutlich gesehen hat) und nach dem 1:0 stelltste natürlich wieder auf kompakte Abwehr um. IV für IV für IV wird's nie geben. Ausserdem wird Mravac gesagt ham das es für ihn weiter geht.
So ein Schwachsinn jetzt irgendwo die zwei Punkte zu suchen.
Das Unentschieden war gerecht, Punkt!
Wir sind seit fünf Spielen unbesiegt und haben elf Punkte geholt, das gabs noch nie in den letzten Zeitligajahren.
Also ich bin zufrieden.
Susac war gelbrot gefährdet, nach der Pause fehlte es uns vorne an Manpower(was man danch auch deutlich gesehen hat) und nach dem 1:0 stelltste natürlich wieder auf kompakte Abwehr um. IV für IV für IV wird's nie geben. Ausserdem wird Mravac gesagt ham das es für ihn weiter geht.
So ein Schwachsinn jetzt irgendwo die zwei Punkte zu suchen.
Das Unentschieden war gerecht, Punkt!
Wir sind seit fünf Spielen unbesiegt und haben elf Punkte geholt, das gabs noch nie in den letzten Zeitligajahren.
Also ich bin zufrieden.
16.02.2014 - 09:48 Uhr
Zitat von Ginfiz:
Versteh gar nicht was los ist. Stellen wir schon wieder den Trainer in Frage, weil wir mit unserem Sach- & Fachverstand von der Couch aus es besser gemacht hätten?
Die Mannschaft hat meiner Meinung nach eine gute erste Halbzeit gespielt und bekommt dann diesen Samstags-Schuss. Das die dann oben auf waren und Müllmann den Aufschwung nutzt und Offensiv (trotz unterzahl) wechselt... Respekt!
Ich bin da sehr nahe bei Dir, weil:
1. Wir durchaus erfahrene Spieler in unseren Reihen haben und keine Mannschaft, die im Schnitt 21 Jahre ist und erst gesammelt 20 Zweitligaspiele hinter sich hat. Die müssen - unabhängig von jedem Trainer - in der Lage sein, so eine Ausgangssituation nach Platzverweis und Führung nach Hause zu bringen. Wenn ich aber wieder die zahlreichen "Stockfehler" bei Ballannahmen etc. gesehen habe, dann frage ich mich, was einige Jungs den ganzen Tag tun?! Von wiederholt und immer präsenten egoistischen Aktionen ( Dedic etc.) mal ganz abgesehen.
2. Es besteht durchaus breite Zustimmung hier, das systemisch-taktisch OJ durchaus Einiges bewirkt hat - in der ersten Halbzeit war das auch zu sehen. Was willst Du als Trainer noch mehr machen?
3. OJ hat die täglichen Trainingseindrücke und nicht wir. Auch ich verstehe "von der Couch aus" nicht, warum z.B. Tobi nicht mit dabei war. Es wird da aber sicherlich Gründe geben. Ob uns gestern 3 Auswechslungen zu früherer Zeit gerettet hätten, wage ich ohnehin zu bezweifeln. Wir hätten ein höheres Wechselkontingent gebraucht.
4. Möhlmann ist sicherlich ein alter Hase im Geschäft - ob ich hier aber von "ausgecoacht" sprechen würde, na ja :rolleyes . Vielmehr hatte er und seine Mannschaft nach 10 min. einfach mal gar nichts mehr zu verlieren. Jede Aktion, jede Umstellung und jeder Wechsel war eine Chance; die Halbzeitansprache in der Heimkabine hätten wir wahrscheinlich genau so locker über die Lippen gebracht, wie er. Unter den Ausgangsvoraussetzungen im Abstiegskampf, war das Kopfkino dann doch eher bei unserer Mannschaft präsent - FFM konnte einfach engagiert aufspielen.
5. Wenn man die Seitenlinie das Spiel über mal so betrachtet, dann ist OJ im Vergleich zu seinen Vorgängern ja mehr als kommunikativ. Was braucht die Mannschaft denn nun? Wenn OJ sich jetzt schon wieder im Verhältnis zur Mannschaft abgenutzt hätte, dann ist die Truppe schlicht und ergreifend untrainierbar.
6. Ich bleibe mal beim Thema Mannschaft zum Abschluss. Möglicherweise sind ja Aussagen vom ARV + im Rahmen der PK von RM in einem von uns hier so noch gar nicht betrachteten Kontext zu sehen. Vielleicht weiß man intern, dass das Mannschaftsgefüge nicht wirklich harmoniert (persönlich / sprachlich / Gruppen) u.s.w.. Das ist zwar sehr spekulativ, könnte aber eine globale Erklärung dafür liefern, dass man der Einkaufs-/Verpflichtungstaktik von SM einen Riegel vorgeschoben hat. Die Präsentation der Mannschaft in Berlin und Frankfurt könnte durchaus auf solche Beweggründe hindeuten.
Als Fazit bleibt für mich insofern, die Baustelle Trainer nicht wirklich zu eröffnen. Er muss mit denen arbeiten, die da sind - seine Verpflichtungen waren es nicht. Und die Spieler müssen jetzt den Speed auf die Straße bringen - niemand Anderer :( !
Versteh gar nicht was los ist. Stellen wir schon wieder den Trainer in Frage, weil wir mit unserem Sach- & Fachverstand von der Couch aus es besser gemacht hätten?
Die Mannschaft hat meiner Meinung nach eine gute erste Halbzeit gespielt und bekommt dann diesen Samstags-Schuss. Das die dann oben auf waren und Müllmann den Aufschwung nutzt und Offensiv (trotz unterzahl) wechselt... Respekt!
Ich bin da sehr nahe bei Dir, weil:
1. Wir durchaus erfahrene Spieler in unseren Reihen haben und keine Mannschaft, die im Schnitt 21 Jahre ist und erst gesammelt 20 Zweitligaspiele hinter sich hat. Die müssen - unabhängig von jedem Trainer - in der Lage sein, so eine Ausgangssituation nach Platzverweis und Führung nach Hause zu bringen. Wenn ich aber wieder die zahlreichen "Stockfehler" bei Ballannahmen etc. gesehen habe, dann frage ich mich, was einige Jungs den ganzen Tag tun?! Von wiederholt und immer präsenten egoistischen Aktionen ( Dedic etc.) mal ganz abgesehen.
2. Es besteht durchaus breite Zustimmung hier, das systemisch-taktisch OJ durchaus Einiges bewirkt hat - in der ersten Halbzeit war das auch zu sehen. Was willst Du als Trainer noch mehr machen?
3. OJ hat die täglichen Trainingseindrücke und nicht wir. Auch ich verstehe "von der Couch aus" nicht, warum z.B. Tobi nicht mit dabei war. Es wird da aber sicherlich Gründe geben. Ob uns gestern 3 Auswechslungen zu früherer Zeit gerettet hätten, wage ich ohnehin zu bezweifeln. Wir hätten ein höheres Wechselkontingent gebraucht.
4. Möhlmann ist sicherlich ein alter Hase im Geschäft - ob ich hier aber von "ausgecoacht" sprechen würde, na ja :rolleyes . Vielmehr hatte er und seine Mannschaft nach 10 min. einfach mal gar nichts mehr zu verlieren. Jede Aktion, jede Umstellung und jeder Wechsel war eine Chance; die Halbzeitansprache in der Heimkabine hätten wir wahrscheinlich genau so locker über die Lippen gebracht, wie er. Unter den Ausgangsvoraussetzungen im Abstiegskampf, war das Kopfkino dann doch eher bei unserer Mannschaft präsent - FFM konnte einfach engagiert aufspielen.
5. Wenn man die Seitenlinie das Spiel über mal so betrachtet, dann ist OJ im Vergleich zu seinen Vorgängern ja mehr als kommunikativ. Was braucht die Mannschaft denn nun? Wenn OJ sich jetzt schon wieder im Verhältnis zur Mannschaft abgenutzt hätte, dann ist die Truppe schlicht und ergreifend untrainierbar.
6. Ich bleibe mal beim Thema Mannschaft zum Abschluss. Möglicherweise sind ja Aussagen vom ARV + im Rahmen der PK von RM in einem von uns hier so noch gar nicht betrachteten Kontext zu sehen. Vielleicht weiß man intern, dass das Mannschaftsgefüge nicht wirklich harmoniert (persönlich / sprachlich / Gruppen) u.s.w.. Das ist zwar sehr spekulativ, könnte aber eine globale Erklärung dafür liefern, dass man der Einkaufs-/Verpflichtungstaktik von SM einen Riegel vorgeschoben hat. Die Präsentation der Mannschaft in Berlin und Frankfurt könnte durchaus auf solche Beweggründe hindeuten.
Als Fazit bleibt für mich insofern, die Baustelle Trainer nicht wirklich zu eröffnen. Er muss mit denen arbeiten, die da sind - seine Verpflichtungen waren es nicht. Und die Spieler müssen jetzt den Speed auf die Straße bringen - niemand Anderer :( !
24.02.2014 - 21:26 Uhr
Zitat von acerdom:
Erstaunlich wie stark Janßen noch unterstützt wird.
Eine Entwicklung mit negativer Tendenz bei immer gut gelauntem und kaum kritischen Trainer, der stets auf die gleichen Leute setzt - ohne Erfolg.
Für mich die Konsequenz:
Janßen muss gehen und zwar jetzt - in 2 Wochen ist es zu spät... Auch die 3. Liga möchte ich nicht mit ihm als Trainer angehen wollen...
alles in den medien bereit zu tratschen würde natürlich einiges bringen. es kommt darauf an wie intern mit dem problem umgegangen wird zum 100sten mal. mit pacult liefs ja viel besser und der hat in den konferenzen ganz anders gesprochen. ich kann dieses trainer raus gefordere nicht mehr hören. oder meinst du jetz wo ralf von münster bezahlt wird brauchen wir nen neuen auf der gehaltsliste sonst stimmen die bilanzen nicht mehr?
Erstaunlich wie stark Janßen noch unterstützt wird.
Eine Entwicklung mit negativer Tendenz bei immer gut gelauntem und kaum kritischen Trainer, der stets auf die gleichen Leute setzt - ohne Erfolg.
Für mich die Konsequenz:
Janßen muss gehen und zwar jetzt - in 2 Wochen ist es zu spät... Auch die 3. Liga möchte ich nicht mit ihm als Trainer angehen wollen...
alles in den medien bereit zu tratschen würde natürlich einiges bringen. es kommt darauf an wie intern mit dem problem umgegangen wird zum 100sten mal. mit pacult liefs ja viel besser und der hat in den konferenzen ganz anders gesprochen. ich kann dieses trainer raus gefordere nicht mehr hören. oder meinst du jetz wo ralf von münster bezahlt wird brauchen wir nen neuen auf der gehaltsliste sonst stimmen die bilanzen nicht mehr?
24.02.2014 - 21:38 Uhr
Zitat von acerdom:
Erstaunlich wie stark Janßen noch unterstützt wird.
Eine Entwicklung mit negativer Tendenz bei immer gut gelauntem und kaum kritischen Trainer, der stets auf die gleichen Leute setzt - ohne Erfolg.
Für mich die Konsequenz:
Janßen muss gehen und zwar jetzt - in 2 Wochen ist es zu spät... Auch die 3. Liga möchte ich nicht mit ihm als Trainer angehen wollen...
Und ein neuer Trainer bringt Erfolg weil......? Ja weil???? Weil er auf einmal das schafft was vier andere nicht geschafft haben? Weil er auf einmal auf einen Koch setzt, oder weil er Fiél spielen lässt? Was würde ein anderer Trainer machen, der Ahnung hat? Er würde wohl das gleiche feststellen wie seine Vorgänger: Die die spielen sind das beste was wir haben. :rolleyes
Oh ja. Ein Trainerwechsel bringt Erfolg. :D :ugly :p
Wechseln wir den Trainer und schaffen der Mannschaft ein Alibi. Dann kann der Neue auch die ganzen kämpfenden Fanlieblinge aufstellen, denn vom Kämpfen hält man ja bekanntlich die Klasse....wozu spielerisch was drauf haben. KOCH UND FIÉL KÄMPFEN JA, DAS IST JA DIE HAUPTSACHE.... Die Pässe kommen auf fünf Meter nicht an, aber die Spieler kämpfen...
Man könnte meinen das hier wäre ein KampfsportForum so oft wie von kämpfenden Spielern gefaselt wird.
Janßen ist nicht schuld an der Miesere, es sind die Spieler die seit drei Jahren für jeden Mist ein Alibi bekommen.
Der Gegner war gut, die Platzverhältnisse waren schlecht, naja auswärts spielen wir nicht so gut, es war ein Montagsspiel, wir haben halt gegen nen starken Gegner gespielt, der schiri ist schuld, der DFB hat uns benachteiligt, der Trainer hat scheiße gewechselt, der Trainer stellt die falschen auf, der Trainer trainiert scheiße...
Der Trainer....die Gegner....der Schiri...der DFB....aber niemals die Mannschaft
Seit zwei drei Jahren diskutieren wir hier über den sportlichen Misserfolg und jedes mal sagen wir uns "die Mannschaft ist gut, wir brauchen nen Trainer der das nur rausholen muss...".
Hier könnte morgen Guardiola aufschlagen und die Mannschaft würde nach nem halben Jahr wieder scheiße spielen.
Die Mannschaft kann es nicht besser und das liegt nicht an der falschen Seitenwahl und dem Wind, sondern ganz einfach an dem Alibi das man der Mannschaft seit langem gibt.
Erstaunlich wie stark Janßen noch unterstützt wird.
Eine Entwicklung mit negativer Tendenz bei immer gut gelauntem und kaum kritischen Trainer, der stets auf die gleichen Leute setzt - ohne Erfolg.
Für mich die Konsequenz:
Janßen muss gehen und zwar jetzt - in 2 Wochen ist es zu spät... Auch die 3. Liga möchte ich nicht mit ihm als Trainer angehen wollen...
Und ein neuer Trainer bringt Erfolg weil......? Ja weil???? Weil er auf einmal das schafft was vier andere nicht geschafft haben? Weil er auf einmal auf einen Koch setzt, oder weil er Fiél spielen lässt? Was würde ein anderer Trainer machen, der Ahnung hat? Er würde wohl das gleiche feststellen wie seine Vorgänger: Die die spielen sind das beste was wir haben. :rolleyes
Oh ja. Ein Trainerwechsel bringt Erfolg. :D :ugly :p
Wechseln wir den Trainer und schaffen der Mannschaft ein Alibi. Dann kann der Neue auch die ganzen kämpfenden Fanlieblinge aufstellen, denn vom Kämpfen hält man ja bekanntlich die Klasse....wozu spielerisch was drauf haben. KOCH UND FIÉL KÄMPFEN JA, DAS IST JA DIE HAUPTSACHE.... Die Pässe kommen auf fünf Meter nicht an, aber die Spieler kämpfen...
Man könnte meinen das hier wäre ein KampfsportForum so oft wie von kämpfenden Spielern gefaselt wird.
Janßen ist nicht schuld an der Miesere, es sind die Spieler die seit drei Jahren für jeden Mist ein Alibi bekommen.
Der Gegner war gut, die Platzverhältnisse waren schlecht, naja auswärts spielen wir nicht so gut, es war ein Montagsspiel, wir haben halt gegen nen starken Gegner gespielt, der schiri ist schuld, der DFB hat uns benachteiligt, der Trainer hat scheiße gewechselt, der Trainer stellt die falschen auf, der Trainer trainiert scheiße...
Der Trainer....die Gegner....der Schiri...der DFB....aber niemals die Mannschaft
Seit zwei drei Jahren diskutieren wir hier über den sportlichen Misserfolg und jedes mal sagen wir uns "die Mannschaft ist gut, wir brauchen nen Trainer der das nur rausholen muss...".
Hier könnte morgen Guardiola aufschlagen und die Mannschaft würde nach nem halben Jahr wieder scheiße spielen.
Die Mannschaft kann es nicht besser und das liegt nicht an der falschen Seitenwahl und dem Wind, sondern ganz einfach an dem Alibi das man der Mannschaft seit langem gibt.
15.03.2014 - 16:56 Uhr
Leute, Leute... Könnt ihr euch eigentlich mal entscheiden?! Entweder sind es die Stürmer, die nicht treffen. Oder die Mittelfeldspieler, die nicht zweitligatauglich sind. Oder die Abwehrspieler, die zu viele einfache Fehler machen. Wenn es aber nicht daran liegt, dann ist der Trainer Schuld. Je nachdem was gerade am besten paßt.
Objektiv ist gestern nichts Unerwartetes passiert. Wir haben gegen die beste Rückrundenmannschaft verloren. Über das wie und warum kann man trefflich diskutieren. Aber das hat doch nichts mit dem Trainer zu tun. Paderborn hat das in den ersten 30 Minuten wirklich stark gemacht. Und bei Fiél hat man gesehen, was ich schon letzte Saison immer geschrieben habe. Er ist zu langsam. Und Paderborn hat das gnadenlos ausgenutzt. Trotzdem kann man so eine Niederlage nicht an einem einzelnen Spieler festmachen. Und dem Trainer sind nunmal die Hände gebunden, wenn das Spiel angepfiffen wird.
Also, hakt es ab. Es war eine vorhersehbare Niederlage.
Der Trainer kann keinen Spieler in den ersten 45 Minuten auswechseln - außer bei Verletzung. Ansonsten würdest du eine verunsicherte Mannschaft nur weiter verunsichern. Und nach der Pause hat er sofort reagiert. Was wollt ihr denn noch? Soll er den Minge bringen? Oder sich selbst aufstellen?
Objektiv ist gestern nichts Unerwartetes passiert. Wir haben gegen die beste Rückrundenmannschaft verloren. Über das wie und warum kann man trefflich diskutieren. Aber das hat doch nichts mit dem Trainer zu tun. Paderborn hat das in den ersten 30 Minuten wirklich stark gemacht. Und bei Fiél hat man gesehen, was ich schon letzte Saison immer geschrieben habe. Er ist zu langsam. Und Paderborn hat das gnadenlos ausgenutzt. Trotzdem kann man so eine Niederlage nicht an einem einzelnen Spieler festmachen. Und dem Trainer sind nunmal die Hände gebunden, wenn das Spiel angepfiffen wird.
Also, hakt es ab. Es war eine vorhersehbare Niederlage.
Der Trainer kann keinen Spieler in den ersten 45 Minuten auswechseln - außer bei Verletzung. Ansonsten würdest du eine verunsicherte Mannschaft nur weiter verunsichern. Und nach der Pause hat er sofort reagiert. Was wollt ihr denn noch? Soll er den Minge bringen? Oder sich selbst aufstellen?
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