| Geburtsdatum | 15.10.1971 |
|---|---|
| Alter | 54 |
| Nat. |
Kroatien |
| Funktion | Trainer |
| Akt. Verein | Borussia Dortmund |
Niko Kovac [Trainer]
29.01.2025 - 23:50 Uhr
24.04.2025 - 18:35 Uhr
Zitat von MrStatistik
Wenn du Datennalyst bist, wieso lässt du dann die ersten beiden Spiele unter Kovac weg? Nur um die Statistiken pro Kovac zu beschönigen?! Wenn man schon Datenanalyst ist, dann muss man alle relevanten Werte berücksichtigen. Denn sonst müsstest du bei Sahin auch das Leverkusen-Spiel zu Hause außen vor lassen, weil dort quasi alle IV gefehlt haben, oder?!
Ich sehe übrigens auch nicht wirklich eine Stabilisierung der Defensive. Vor Kovac hat man pro Spiel 1,7 Gegentore kassiert (34 in 20 Spielen) und unter Kovac sind es 1,3 Gegentore kassiert (13 in 10 Spielen).
Zitat von MichaelZorc
Als Datenanalyst muss ich jetzt ehrlich mal kurz dazwischenfunken – nicht, um hier einen Streit weiter anzuheizen, sondern weil mir in dieser Diskussion viel zu viele pauschale und teils unhaltbare Aussagen gefallen sind, die einer nüchternen, faktenbasierten Betrachtung einfach nicht standhalten. Ich will nicht auf alles eingehen, aber UnderratedCritic verdient in Teilen definitiv Rückendeckung.
xG und xGA sind keine Esoterik, sondern zentrale Bewertungsgrößen:
Du sagst, du hältst nichts von xG – das ist dein gutes Recht, aber das macht die Metrik nicht wertlos. xG (Expected Goals) und xGA (Expected Goals Against) sind Standard in der taktischen und sportlichen Analyse und helfen, genau das zu erkennen, was du kritisierst: ob eine Defensive wirklich wackelt oder einfach „unglücklich“ Gegentore kassiert.
Fakten laut Understat:
Unter Kovac hat der BVB einen xGA-Schnitt von 1,02 – unter Sahin lag er bei 1,43.
Das ist eine deutliche Verbesserung in der Defensivstabilität – auch wenn du das optisch anders wahrnimmst.
Dein Punkt, dass Gegner mit wenig xG viele Tore erzielen, ist gerade ein Hinweis darauf, dass die Defensive individuelle Fehler oder Torwartprobleme hat – aber es heißt eben nicht, dass die Struktur an sich schlecht ist. Genau das ist die Aussagekraft von xG: Qualität > bloße Anzahl.
Torschüsse sind keine Qualitätsmetrik:
Nochmal: Du führst sehr viele Torschussverhältnisse an. Aber: 18 Torschüsse mit 0,2 xG sind nicht das Gleiche wie 8 Torschüsse mit 1,5 xG. Quantität ist nicht gleich Qualität. Was zählt, sind Big Chances und Shot Quality – nicht bloße Volumenwerte.
UnderratedCritic liegt in vielen Punkten näher an der Realität – und das hat nichts mit „polemisch“ zu tun, sondern schlicht mit einer sauberen Bewertung dessen, was tatsächlich auf dem Platz passiert.
"Eine defensive Stabilisierung findet und fand unter Kovac einfach nicht statt." -> Doch, und die Zahlen untermauern dies. Hier hinzuzufügen ist auch noch der Aspekt, dass Kovac keinerlei Vorbereitung hatte und ein unfittes Team übernommen hat. Auge hier auf die unter Sahin erschreckende Laufleistung im Vergleich zur jetzigen!
Klammert man die ersten beiden Spiele direkt nach Übernahme aus, so liegt der BVB seit dem deutlich!!! mit Bayern vorne. Unter Sahin war man hier in ganz anderen Dimensionen - weit abgeschlagen.
1. Bayern (23,76) 2. BVB (22,04) 3. Frankfurt (16,04)
Und bei den xGA liegt man ebenfalls auf dem 2. Platz:
1. Bayern (6,97) 2. BVB (10,32) 3. Augsburg (10,59)
Ich finde deine Meinungen zu Kovac sind weit hergeholt. Subjektiv kannst du da gerne dagegen angehen; die Fakten sprechen eine andere Sprache.
Ich bin selber nicht der größte Kovac Fan auf Grund vieler "Soft-Faktoren" und dem allgemeinen Spielstil. Aber momentan scheint es definitiv mit ihm immer besser zu klappen. Ob man sich im Sommer nach jemand anderem umsehen möchte, ist eine Frage, die man sich stellen kann. Zur Beantworten sollte man aber evtl. nicht die Anzahl von Torschüssen heranziehen.
Als Datenanalyst muss ich jetzt ehrlich mal kurz dazwischenfunken – nicht, um hier einen Streit weiter anzuheizen, sondern weil mir in dieser Diskussion viel zu viele pauschale und teils unhaltbare Aussagen gefallen sind, die einer nüchternen, faktenbasierten Betrachtung einfach nicht standhalten. Ich will nicht auf alles eingehen, aber UnderratedCritic verdient in Teilen definitiv Rückendeckung.
xG und xGA sind keine Esoterik, sondern zentrale Bewertungsgrößen:
Du sagst, du hältst nichts von xG – das ist dein gutes Recht, aber das macht die Metrik nicht wertlos. xG (Expected Goals) und xGA (Expected Goals Against) sind Standard in der taktischen und sportlichen Analyse und helfen, genau das zu erkennen, was du kritisierst: ob eine Defensive wirklich wackelt oder einfach „unglücklich“ Gegentore kassiert.
Fakten laut Understat:
Unter Kovac hat der BVB einen xGA-Schnitt von 1,02 – unter Sahin lag er bei 1,43.
Das ist eine deutliche Verbesserung in der Defensivstabilität – auch wenn du das optisch anders wahrnimmst.
Dein Punkt, dass Gegner mit wenig xG viele Tore erzielen, ist gerade ein Hinweis darauf, dass die Defensive individuelle Fehler oder Torwartprobleme hat – aber es heißt eben nicht, dass die Struktur an sich schlecht ist. Genau das ist die Aussagekraft von xG: Qualität > bloße Anzahl.
Torschüsse sind keine Qualitätsmetrik:
Nochmal: Du führst sehr viele Torschussverhältnisse an. Aber: 18 Torschüsse mit 0,2 xG sind nicht das Gleiche wie 8 Torschüsse mit 1,5 xG. Quantität ist nicht gleich Qualität. Was zählt, sind Big Chances und Shot Quality – nicht bloße Volumenwerte.
UnderratedCritic liegt in vielen Punkten näher an der Realität – und das hat nichts mit „polemisch“ zu tun, sondern schlicht mit einer sauberen Bewertung dessen, was tatsächlich auf dem Platz passiert.
"Eine defensive Stabilisierung findet und fand unter Kovac einfach nicht statt." -> Doch, und die Zahlen untermauern dies. Hier hinzuzufügen ist auch noch der Aspekt, dass Kovac keinerlei Vorbereitung hatte und ein unfittes Team übernommen hat. Auge hier auf die unter Sahin erschreckende Laufleistung im Vergleich zur jetzigen!
Klammert man die ersten beiden Spiele direkt nach Übernahme aus, so liegt der BVB seit dem deutlich!!! mit Bayern vorne. Unter Sahin war man hier in ganz anderen Dimensionen - weit abgeschlagen.
1. Bayern (23,76) 2. BVB (22,04) 3. Frankfurt (16,04)
Und bei den xGA liegt man ebenfalls auf dem 2. Platz:
1. Bayern (6,97) 2. BVB (10,32) 3. Augsburg (10,59)
Ich finde deine Meinungen zu Kovac sind weit hergeholt. Subjektiv kannst du da gerne dagegen angehen; die Fakten sprechen eine andere Sprache.
Ich bin selber nicht der größte Kovac Fan auf Grund vieler "Soft-Faktoren" und dem allgemeinen Spielstil. Aber momentan scheint es definitiv mit ihm immer besser zu klappen. Ob man sich im Sommer nach jemand anderem umsehen möchte, ist eine Frage, die man sich stellen kann. Zur Beantworten sollte man aber evtl. nicht die Anzahl von Torschüssen heranziehen.
Wenn du Datennalyst bist, wieso lässt du dann die ersten beiden Spiele unter Kovac weg? Nur um die Statistiken pro Kovac zu beschönigen?! Wenn man schon Datenanalyst ist, dann muss man alle relevanten Werte berücksichtigen. Denn sonst müsstest du bei Sahin auch das Leverkusen-Spiel zu Hause außen vor lassen, weil dort quasi alle IV gefehlt haben, oder?!
Ich sehe übrigens auch nicht wirklich eine Stabilisierung der Defensive. Vor Kovac hat man pro Spiel 1,7 Gegentore kassiert (34 in 20 Spielen) und unter Kovac sind es 1,3 Gegentore kassiert (13 in 10 Spielen).
Auch wenn man die ersten beiden Spiele mit rein nimmt, bleibt die Kernaussage die gleiche. Statistisch hat man sich in Sachen erspielte und zugelassene Chancen unter Kovac deutlich verbessert. Das ist Fakt.
Was man sicher anführen kann, ist, dass die Samplesize mit 10 Ligapartien noch relativ klein ist. Daher würde ich auf der Basis auch noch keine Prognose wagen, inwiefern unter Kovac eine nachhaltige positive Entwicklung zu erwarten ist. Man hat noch nicht gegen alle Gegner gespielt und hat schlicht noch nicht genug Beobachtungszeit, um das seriös abschätzen zu können. Die aktuelle Tendenz ist aber in jedem Fall positiv und gibt Grund zur Hoffnung.
Deine letzte Aussage verstehe ich zudem nicht. Du führst doch selber Zahlen an, die eine eindeutige Stabilisierung zeigen. Eine Reduzierung von 1,7 auf 1,3 ist definitiv signifikant. Das ist eine Reduzierung um über 20% oder anders ausgedrückt einmal eine Saison mit 58 Gegentoren und einmal eine Saison mit 44 Gegentoren. Letzteres entspricht ziemlich genau dem Durchschnitt der letzten 10 Jahre (ca. 43) wohingegen 58 Gegentore der mit Abstand schlechteste Wert der letzten Dekade wären (einzige Saison mit >50 Gegentoren war 21/22 mit 52).
24.04.2025 - 19:39 Uhr
Zitat von kinglui2510
Auch wenn man die ersten beiden Spiele mit rein nimmt, bleibt die Kernaussage die gleiche. Statistisch hat man sich in Sachen erspielte und zugelassene Chancen unter Kovac deutlich verbessert. Das ist Fakt.
Was man sicher anführen kann, ist, dass die Samplesize mit 10 Ligapartien noch relativ klein ist. Daher würde ich auf der Basis auch noch keine Prognose wagen, inwiefern unter Kovac eine nachhaltige positive Entwicklung zu erwarten ist. Man hat noch nicht gegen alle Gegner gespielt und hat schlicht noch nicht genug Beobachtungszeit, um das seriös abschätzen zu können. Die aktuelle Tendenz ist aber in jedem Fall positiv und gibt Grund zur Hoffnung.
Deine letzte Aussage verstehe ich zudem nicht. Du führst doch selber Zahlen an, die eine eindeutige Stabilisierung zeigen. Eine Reduzierung von 1,7 auf 1,3 ist definitiv signifikant. Das ist eine Reduzierung um über 20% oder anders ausgedrückt einmal eine Saison mit 58 Gegentoren und einmal eine Saison mit 44 Gegentoren. Letzteres entspricht ziemlich genau dem Durchschnitt der letzten 10 Jahre (ca. 43) wohingegen 58 Gegentore der mit Abstand schlechteste Wert der letzten Dekade wären (einzige Saison mit >50 Gegentoren war 21/22 mit 52).
Zitat von MrStatistik
Wenn du Datennalyst bist, wieso lässt du dann die ersten beiden Spiele unter Kovac weg? Nur um die Statistiken pro Kovac zu beschönigen?! Wenn man schon Datenanalyst ist, dann muss man alle relevanten Werte berücksichtigen. Denn sonst müsstest du bei Sahin auch das Leverkusen-Spiel zu Hause außen vor lassen, weil dort quasi alle IV gefehlt haben, oder?!
Ich sehe übrigens auch nicht wirklich eine Stabilisierung der Defensive. Vor Kovac hat man pro Spiel 1,7 Gegentore kassiert (34 in 20 Spielen) und unter Kovac sind es 1,3 Gegentore kassiert (13 in 10 Spielen).
Zitat von MichaelZorc
Als Datenanalyst muss ich jetzt ehrlich mal kurz dazwischenfunken – nicht, um hier einen Streit weiter anzuheizen, sondern weil mir in dieser Diskussion viel zu viele pauschale und teils unhaltbare Aussagen gefallen sind, die einer nüchternen, faktenbasierten Betrachtung einfach nicht standhalten. Ich will nicht auf alles eingehen, aber UnderratedCritic verdient in Teilen definitiv Rückendeckung.
xG und xGA sind keine Esoterik, sondern zentrale Bewertungsgrößen:
Du sagst, du hältst nichts von xG – das ist dein gutes Recht, aber das macht die Metrik nicht wertlos. xG (Expected Goals) und xGA (Expected Goals Against) sind Standard in der taktischen und sportlichen Analyse und helfen, genau das zu erkennen, was du kritisierst: ob eine Defensive wirklich wackelt oder einfach „unglücklich“ Gegentore kassiert.
Fakten laut Understat:
Unter Kovac hat der BVB einen xGA-Schnitt von 1,02 – unter Sahin lag er bei 1,43.
Das ist eine deutliche Verbesserung in der Defensivstabilität – auch wenn du das optisch anders wahrnimmst.
Dein Punkt, dass Gegner mit wenig xG viele Tore erzielen, ist gerade ein Hinweis darauf, dass die Defensive individuelle Fehler oder Torwartprobleme hat – aber es heißt eben nicht, dass die Struktur an sich schlecht ist. Genau das ist die Aussagekraft von xG: Qualität > bloße Anzahl.
Torschüsse sind keine Qualitätsmetrik:
Nochmal: Du führst sehr viele Torschussverhältnisse an. Aber: 18 Torschüsse mit 0,2 xG sind nicht das Gleiche wie 8 Torschüsse mit 1,5 xG. Quantität ist nicht gleich Qualität. Was zählt, sind Big Chances und Shot Quality – nicht bloße Volumenwerte.
UnderratedCritic liegt in vielen Punkten näher an der Realität – und das hat nichts mit „polemisch“ zu tun, sondern schlicht mit einer sauberen Bewertung dessen, was tatsächlich auf dem Platz passiert.
"Eine defensive Stabilisierung findet und fand unter Kovac einfach nicht statt." -> Doch, und die Zahlen untermauern dies. Hier hinzuzufügen ist auch noch der Aspekt, dass Kovac keinerlei Vorbereitung hatte und ein unfittes Team übernommen hat. Auge hier auf die unter Sahin erschreckende Laufleistung im Vergleich zur jetzigen!
Klammert man die ersten beiden Spiele direkt nach Übernahme aus, so liegt der BVB seit dem deutlich!!! mit Bayern vorne. Unter Sahin war man hier in ganz anderen Dimensionen - weit abgeschlagen.
1. Bayern (23,76) 2. BVB (22,04) 3. Frankfurt (16,04)
Und bei den xGA liegt man ebenfalls auf dem 2. Platz:
1. Bayern (6,97) 2. BVB (10,32) 3. Augsburg (10,59)
Ich finde deine Meinungen zu Kovac sind weit hergeholt. Subjektiv kannst du da gerne dagegen angehen; die Fakten sprechen eine andere Sprache.
Ich bin selber nicht der größte Kovac Fan auf Grund vieler "Soft-Faktoren" und dem allgemeinen Spielstil. Aber momentan scheint es definitiv mit ihm immer besser zu klappen. Ob man sich im Sommer nach jemand anderem umsehen möchte, ist eine Frage, die man sich stellen kann. Zur Beantworten sollte man aber evtl. nicht die Anzahl von Torschüssen heranziehen.
Als Datenanalyst muss ich jetzt ehrlich mal kurz dazwischenfunken – nicht, um hier einen Streit weiter anzuheizen, sondern weil mir in dieser Diskussion viel zu viele pauschale und teils unhaltbare Aussagen gefallen sind, die einer nüchternen, faktenbasierten Betrachtung einfach nicht standhalten. Ich will nicht auf alles eingehen, aber UnderratedCritic verdient in Teilen definitiv Rückendeckung.
xG und xGA sind keine Esoterik, sondern zentrale Bewertungsgrößen:
Du sagst, du hältst nichts von xG – das ist dein gutes Recht, aber das macht die Metrik nicht wertlos. xG (Expected Goals) und xGA (Expected Goals Against) sind Standard in der taktischen und sportlichen Analyse und helfen, genau das zu erkennen, was du kritisierst: ob eine Defensive wirklich wackelt oder einfach „unglücklich“ Gegentore kassiert.
Fakten laut Understat:
Unter Kovac hat der BVB einen xGA-Schnitt von 1,02 – unter Sahin lag er bei 1,43.
Das ist eine deutliche Verbesserung in der Defensivstabilität – auch wenn du das optisch anders wahrnimmst.
Dein Punkt, dass Gegner mit wenig xG viele Tore erzielen, ist gerade ein Hinweis darauf, dass die Defensive individuelle Fehler oder Torwartprobleme hat – aber es heißt eben nicht, dass die Struktur an sich schlecht ist. Genau das ist die Aussagekraft von xG: Qualität > bloße Anzahl.
Torschüsse sind keine Qualitätsmetrik:
Nochmal: Du führst sehr viele Torschussverhältnisse an. Aber: 18 Torschüsse mit 0,2 xG sind nicht das Gleiche wie 8 Torschüsse mit 1,5 xG. Quantität ist nicht gleich Qualität. Was zählt, sind Big Chances und Shot Quality – nicht bloße Volumenwerte.
UnderratedCritic liegt in vielen Punkten näher an der Realität – und das hat nichts mit „polemisch“ zu tun, sondern schlicht mit einer sauberen Bewertung dessen, was tatsächlich auf dem Platz passiert.
"Eine defensive Stabilisierung findet und fand unter Kovac einfach nicht statt." -> Doch, und die Zahlen untermauern dies. Hier hinzuzufügen ist auch noch der Aspekt, dass Kovac keinerlei Vorbereitung hatte und ein unfittes Team übernommen hat. Auge hier auf die unter Sahin erschreckende Laufleistung im Vergleich zur jetzigen!
Klammert man die ersten beiden Spiele direkt nach Übernahme aus, so liegt der BVB seit dem deutlich!!! mit Bayern vorne. Unter Sahin war man hier in ganz anderen Dimensionen - weit abgeschlagen.
1. Bayern (23,76) 2. BVB (22,04) 3. Frankfurt (16,04)
Und bei den xGA liegt man ebenfalls auf dem 2. Platz:
1. Bayern (6,97) 2. BVB (10,32) 3. Augsburg (10,59)
Ich finde deine Meinungen zu Kovac sind weit hergeholt. Subjektiv kannst du da gerne dagegen angehen; die Fakten sprechen eine andere Sprache.
Ich bin selber nicht der größte Kovac Fan auf Grund vieler "Soft-Faktoren" und dem allgemeinen Spielstil. Aber momentan scheint es definitiv mit ihm immer besser zu klappen. Ob man sich im Sommer nach jemand anderem umsehen möchte, ist eine Frage, die man sich stellen kann. Zur Beantworten sollte man aber evtl. nicht die Anzahl von Torschüssen heranziehen.
Wenn du Datennalyst bist, wieso lässt du dann die ersten beiden Spiele unter Kovac weg? Nur um die Statistiken pro Kovac zu beschönigen?! Wenn man schon Datenanalyst ist, dann muss man alle relevanten Werte berücksichtigen. Denn sonst müsstest du bei Sahin auch das Leverkusen-Spiel zu Hause außen vor lassen, weil dort quasi alle IV gefehlt haben, oder?!
Ich sehe übrigens auch nicht wirklich eine Stabilisierung der Defensive. Vor Kovac hat man pro Spiel 1,7 Gegentore kassiert (34 in 20 Spielen) und unter Kovac sind es 1,3 Gegentore kassiert (13 in 10 Spielen).
Auch wenn man die ersten beiden Spiele mit rein nimmt, bleibt die Kernaussage die gleiche. Statistisch hat man sich in Sachen erspielte und zugelassene Chancen unter Kovac deutlich verbessert. Das ist Fakt.
Was man sicher anführen kann, ist, dass die Samplesize mit 10 Ligapartien noch relativ klein ist. Daher würde ich auf der Basis auch noch keine Prognose wagen, inwiefern unter Kovac eine nachhaltige positive Entwicklung zu erwarten ist. Man hat noch nicht gegen alle Gegner gespielt und hat schlicht noch nicht genug Beobachtungszeit, um das seriös abschätzen zu können. Die aktuelle Tendenz ist aber in jedem Fall positiv und gibt Grund zur Hoffnung.
Deine letzte Aussage verstehe ich zudem nicht. Du führst doch selber Zahlen an, die eine eindeutige Stabilisierung zeigen. Eine Reduzierung von 1,7 auf 1,3 ist definitiv signifikant. Das ist eine Reduzierung um über 20% oder anders ausgedrückt einmal eine Saison mit 58 Gegentoren und einmal eine Saison mit 44 Gegentoren. Letzteres entspricht ziemlich genau dem Durchschnitt der letzten 10 Jahre (ca. 43) wohingegen 58 Gegentore der mit Abstand schlechteste Wert der letzten Dekade wären (einzige Saison mit >50 Gegentoren war 21/22 mit 52).
44 Gegentore sollte aber nicht die Benchmark darstellen, sondern die 22 und 25 Gegentore aus den beiden Meisterjahren unter Klopp. Auch wenn es schwer ist, diese Gegentoranzahk zu erreichen, sollte man knapp über 30 Gegentore anvisieren. Und wieso der BVB das die letzten 13 Saisons immer klar verpasst hat trotz unterschiedlicher Trainer und Spieler sollte hinterfragt werden.
24.04.2025 - 19:58 Uhr
Zitat von MrStatistik
44 Gegentore sollte aber nicht die Benchmark darstellen, sondern die 22 und 25 Gegentore aus den beiden Meisterjahren unter Klopp. Auch wenn es schwer ist, diese Gegentoranzahk zu erreichen, sollte man knapp über 30 Gegentore anvisieren. Und wieso der BVB das die letzten 13 Saisons immer klar verpasst hat trotz unterschiedlicher Trainer und Spieler sollte hinterfragt werden.
Zitat von kinglui2510
Auch wenn man die ersten beiden Spiele mit rein nimmt, bleibt die Kernaussage die gleiche. Statistisch hat man sich in Sachen erspielte und zugelassene Chancen unter Kovac deutlich verbessert. Das ist Fakt.
Was man sicher anführen kann, ist, dass die Samplesize mit 10 Ligapartien noch relativ klein ist. Daher würde ich auf der Basis auch noch keine Prognose wagen, inwiefern unter Kovac eine nachhaltige positive Entwicklung zu erwarten ist. Man hat noch nicht gegen alle Gegner gespielt und hat schlicht noch nicht genug Beobachtungszeit, um das seriös abschätzen zu können. Die aktuelle Tendenz ist aber in jedem Fall positiv und gibt Grund zur Hoffnung.
Deine letzte Aussage verstehe ich zudem nicht. Du führst doch selber Zahlen an, die eine eindeutige Stabilisierung zeigen. Eine Reduzierung von 1,7 auf 1,3 ist definitiv signifikant. Das ist eine Reduzierung um über 20% oder anders ausgedrückt einmal eine Saison mit 58 Gegentoren und einmal eine Saison mit 44 Gegentoren. Letzteres entspricht ziemlich genau dem Durchschnitt der letzten 10 Jahre (ca. 43) wohingegen 58 Gegentore der mit Abstand schlechteste Wert der letzten Dekade wären (einzige Saison mit >50 Gegentoren war 21/22 mit 52).
Zitat von MrStatistik
Wenn du Datennalyst bist, wieso lässt du dann die ersten beiden Spiele unter Kovac weg? Nur um die Statistiken pro Kovac zu beschönigen?! Wenn man schon Datenanalyst ist, dann muss man alle relevanten Werte berücksichtigen. Denn sonst müsstest du bei Sahin auch das Leverkusen-Spiel zu Hause außen vor lassen, weil dort quasi alle IV gefehlt haben, oder?!
Ich sehe übrigens auch nicht wirklich eine Stabilisierung der Defensive. Vor Kovac hat man pro Spiel 1,7 Gegentore kassiert (34 in 20 Spielen) und unter Kovac sind es 1,3 Gegentore kassiert (13 in 10 Spielen).
Zitat von MichaelZorc
Als Datenanalyst muss ich jetzt ehrlich mal kurz dazwischenfunken – nicht, um hier einen Streit weiter anzuheizen, sondern weil mir in dieser Diskussion viel zu viele pauschale und teils unhaltbare Aussagen gefallen sind, die einer nüchternen, faktenbasierten Betrachtung einfach nicht standhalten. Ich will nicht auf alles eingehen, aber UnderratedCritic verdient in Teilen definitiv Rückendeckung.
xG und xGA sind keine Esoterik, sondern zentrale Bewertungsgrößen:
Du sagst, du hältst nichts von xG – das ist dein gutes Recht, aber das macht die Metrik nicht wertlos. xG (Expected Goals) und xGA (Expected Goals Against) sind Standard in der taktischen und sportlichen Analyse und helfen, genau das zu erkennen, was du kritisierst: ob eine Defensive wirklich wackelt oder einfach „unglücklich“ Gegentore kassiert.
Fakten laut Understat:
Unter Kovac hat der BVB einen xGA-Schnitt von 1,02 – unter Sahin lag er bei 1,43.
Das ist eine deutliche Verbesserung in der Defensivstabilität – auch wenn du das optisch anders wahrnimmst.
Dein Punkt, dass Gegner mit wenig xG viele Tore erzielen, ist gerade ein Hinweis darauf, dass die Defensive individuelle Fehler oder Torwartprobleme hat – aber es heißt eben nicht, dass die Struktur an sich schlecht ist. Genau das ist die Aussagekraft von xG: Qualität > bloße Anzahl.
Torschüsse sind keine Qualitätsmetrik:
Nochmal: Du führst sehr viele Torschussverhältnisse an. Aber: 18 Torschüsse mit 0,2 xG sind nicht das Gleiche wie 8 Torschüsse mit 1,5 xG. Quantität ist nicht gleich Qualität. Was zählt, sind Big Chances und Shot Quality – nicht bloße Volumenwerte.
UnderratedCritic liegt in vielen Punkten näher an der Realität – und das hat nichts mit „polemisch“ zu tun, sondern schlicht mit einer sauberen Bewertung dessen, was tatsächlich auf dem Platz passiert.
"Eine defensive Stabilisierung findet und fand unter Kovac einfach nicht statt." -> Doch, und die Zahlen untermauern dies. Hier hinzuzufügen ist auch noch der Aspekt, dass Kovac keinerlei Vorbereitung hatte und ein unfittes Team übernommen hat. Auge hier auf die unter Sahin erschreckende Laufleistung im Vergleich zur jetzigen!
Klammert man die ersten beiden Spiele direkt nach Übernahme aus, so liegt der BVB seit dem deutlich!!! mit Bayern vorne. Unter Sahin war man hier in ganz anderen Dimensionen - weit abgeschlagen.
1. Bayern (23,76) 2. BVB (22,04) 3. Frankfurt (16,04)
Und bei den xGA liegt man ebenfalls auf dem 2. Platz:
1. Bayern (6,97) 2. BVB (10,32) 3. Augsburg (10,59)
Ich finde deine Meinungen zu Kovac sind weit hergeholt. Subjektiv kannst du da gerne dagegen angehen; die Fakten sprechen eine andere Sprache.
Ich bin selber nicht der größte Kovac Fan auf Grund vieler "Soft-Faktoren" und dem allgemeinen Spielstil. Aber momentan scheint es definitiv mit ihm immer besser zu klappen. Ob man sich im Sommer nach jemand anderem umsehen möchte, ist eine Frage, die man sich stellen kann. Zur Beantworten sollte man aber evtl. nicht die Anzahl von Torschüssen heranziehen.
Als Datenanalyst muss ich jetzt ehrlich mal kurz dazwischenfunken – nicht, um hier einen Streit weiter anzuheizen, sondern weil mir in dieser Diskussion viel zu viele pauschale und teils unhaltbare Aussagen gefallen sind, die einer nüchternen, faktenbasierten Betrachtung einfach nicht standhalten. Ich will nicht auf alles eingehen, aber UnderratedCritic verdient in Teilen definitiv Rückendeckung.
xG und xGA sind keine Esoterik, sondern zentrale Bewertungsgrößen:
Du sagst, du hältst nichts von xG – das ist dein gutes Recht, aber das macht die Metrik nicht wertlos. xG (Expected Goals) und xGA (Expected Goals Against) sind Standard in der taktischen und sportlichen Analyse und helfen, genau das zu erkennen, was du kritisierst: ob eine Defensive wirklich wackelt oder einfach „unglücklich“ Gegentore kassiert.
Fakten laut Understat:
Unter Kovac hat der BVB einen xGA-Schnitt von 1,02 – unter Sahin lag er bei 1,43.
Das ist eine deutliche Verbesserung in der Defensivstabilität – auch wenn du das optisch anders wahrnimmst.
Dein Punkt, dass Gegner mit wenig xG viele Tore erzielen, ist gerade ein Hinweis darauf, dass die Defensive individuelle Fehler oder Torwartprobleme hat – aber es heißt eben nicht, dass die Struktur an sich schlecht ist. Genau das ist die Aussagekraft von xG: Qualität > bloße Anzahl.
Torschüsse sind keine Qualitätsmetrik:
Nochmal: Du führst sehr viele Torschussverhältnisse an. Aber: 18 Torschüsse mit 0,2 xG sind nicht das Gleiche wie 8 Torschüsse mit 1,5 xG. Quantität ist nicht gleich Qualität. Was zählt, sind Big Chances und Shot Quality – nicht bloße Volumenwerte.
UnderratedCritic liegt in vielen Punkten näher an der Realität – und das hat nichts mit „polemisch“ zu tun, sondern schlicht mit einer sauberen Bewertung dessen, was tatsächlich auf dem Platz passiert.
"Eine defensive Stabilisierung findet und fand unter Kovac einfach nicht statt." -> Doch, und die Zahlen untermauern dies. Hier hinzuzufügen ist auch noch der Aspekt, dass Kovac keinerlei Vorbereitung hatte und ein unfittes Team übernommen hat. Auge hier auf die unter Sahin erschreckende Laufleistung im Vergleich zur jetzigen!
Klammert man die ersten beiden Spiele direkt nach Übernahme aus, so liegt der BVB seit dem deutlich!!! mit Bayern vorne. Unter Sahin war man hier in ganz anderen Dimensionen - weit abgeschlagen.
1. Bayern (23,76) 2. BVB (22,04) 3. Frankfurt (16,04)
Und bei den xGA liegt man ebenfalls auf dem 2. Platz:
1. Bayern (6,97) 2. BVB (10,32) 3. Augsburg (10,59)
Ich finde deine Meinungen zu Kovac sind weit hergeholt. Subjektiv kannst du da gerne dagegen angehen; die Fakten sprechen eine andere Sprache.
Ich bin selber nicht der größte Kovac Fan auf Grund vieler "Soft-Faktoren" und dem allgemeinen Spielstil. Aber momentan scheint es definitiv mit ihm immer besser zu klappen. Ob man sich im Sommer nach jemand anderem umsehen möchte, ist eine Frage, die man sich stellen kann. Zur Beantworten sollte man aber evtl. nicht die Anzahl von Torschüssen heranziehen.
Wenn du Datennalyst bist, wieso lässt du dann die ersten beiden Spiele unter Kovac weg? Nur um die Statistiken pro Kovac zu beschönigen?! Wenn man schon Datenanalyst ist, dann muss man alle relevanten Werte berücksichtigen. Denn sonst müsstest du bei Sahin auch das Leverkusen-Spiel zu Hause außen vor lassen, weil dort quasi alle IV gefehlt haben, oder?!
Ich sehe übrigens auch nicht wirklich eine Stabilisierung der Defensive. Vor Kovac hat man pro Spiel 1,7 Gegentore kassiert (34 in 20 Spielen) und unter Kovac sind es 1,3 Gegentore kassiert (13 in 10 Spielen).
Auch wenn man die ersten beiden Spiele mit rein nimmt, bleibt die Kernaussage die gleiche. Statistisch hat man sich in Sachen erspielte und zugelassene Chancen unter Kovac deutlich verbessert. Das ist Fakt.
Was man sicher anführen kann, ist, dass die Samplesize mit 10 Ligapartien noch relativ klein ist. Daher würde ich auf der Basis auch noch keine Prognose wagen, inwiefern unter Kovac eine nachhaltige positive Entwicklung zu erwarten ist. Man hat noch nicht gegen alle Gegner gespielt und hat schlicht noch nicht genug Beobachtungszeit, um das seriös abschätzen zu können. Die aktuelle Tendenz ist aber in jedem Fall positiv und gibt Grund zur Hoffnung.
Deine letzte Aussage verstehe ich zudem nicht. Du führst doch selber Zahlen an, die eine eindeutige Stabilisierung zeigen. Eine Reduzierung von 1,7 auf 1,3 ist definitiv signifikant. Das ist eine Reduzierung um über 20% oder anders ausgedrückt einmal eine Saison mit 58 Gegentoren und einmal eine Saison mit 44 Gegentoren. Letzteres entspricht ziemlich genau dem Durchschnitt der letzten 10 Jahre (ca. 43) wohingegen 58 Gegentore der mit Abstand schlechteste Wert der letzten Dekade wären (einzige Saison mit >50 Gegentoren war 21/22 mit 52).
44 Gegentore sollte aber nicht die Benchmark darstellen, sondern die 22 und 25 Gegentore aus den beiden Meisterjahren unter Klopp. Auch wenn es schwer ist, diese Gegentoranzahk zu erreichen, sollte man knapp über 30 Gegentore anvisieren. Und wieso der BVB das die letzten 13 Saisons immer klar verpasst hat trotz unterschiedlicher Trainer und Spieler sollte hinterfragt werden.
Fängst du dir 25 Buden in einem Bundesligajahr wirst du mit ziemlicher Sicherheit über 80 Punkte und die Meisterschaft hohlen. Diese Zahl ist absolut unrealistisch und wurde in den letzten Jahren nur von Leverkusen (23/24) einmal unterboten. Selbst die 30 Gegentore wurde in den letzten Jahren nur 1 mal erreicht. Meistermannschaften der Münchener haben häufig sogar über 35 Tore kassiert.
24.04.2025 - 20:16 Uhr
Zitat von MrStatistik
44 Gegentore sollte aber nicht die Benchmark darstellen, sondern die 22 und 25 Gegentore aus den beiden Meisterjahren unter Klopp. Auch wenn es schwer ist, diese Gegentoranzahk zu erreichen, sollte man knapp über 30 Gegentore anvisieren. Und wieso der BVB das die letzten 13 Saisons immer klar verpasst hat trotz unterschiedlicher Trainer und Spieler sollte hinterfragt werden.
Zitat von kinglui2510
Auch wenn man die ersten beiden Spiele mit rein nimmt, bleibt die Kernaussage die gleiche. Statistisch hat man sich in Sachen erspielte und zugelassene Chancen unter Kovac deutlich verbessert. Das ist Fakt.
Was man sicher anführen kann, ist, dass die Samplesize mit 10 Ligapartien noch relativ klein ist. Daher würde ich auf der Basis auch noch keine Prognose wagen, inwiefern unter Kovac eine nachhaltige positive Entwicklung zu erwarten ist. Man hat noch nicht gegen alle Gegner gespielt und hat schlicht noch nicht genug Beobachtungszeit, um das seriös abschätzen zu können. Die aktuelle Tendenz ist aber in jedem Fall positiv und gibt Grund zur Hoffnung.
Deine letzte Aussage verstehe ich zudem nicht. Du führst doch selber Zahlen an, die eine eindeutige Stabilisierung zeigen. Eine Reduzierung von 1,7 auf 1,3 ist definitiv signifikant. Das ist eine Reduzierung um über 20% oder anders ausgedrückt einmal eine Saison mit 58 Gegentoren und einmal eine Saison mit 44 Gegentoren. Letzteres entspricht ziemlich genau dem Durchschnitt der letzten 10 Jahre (ca. 43) wohingegen 58 Gegentore der mit Abstand schlechteste Wert der letzten Dekade wären (einzige Saison mit >50 Gegentoren war 21/22 mit 52).
Zitat von MrStatistik
Wenn du Datennalyst bist, wieso lässt du dann die ersten beiden Spiele unter Kovac weg? Nur um die Statistiken pro Kovac zu beschönigen?! Wenn man schon Datenanalyst ist, dann muss man alle relevanten Werte berücksichtigen. Denn sonst müsstest du bei Sahin auch das Leverkusen-Spiel zu Hause außen vor lassen, weil dort quasi alle IV gefehlt haben, oder?!
Ich sehe übrigens auch nicht wirklich eine Stabilisierung der Defensive. Vor Kovac hat man pro Spiel 1,7 Gegentore kassiert (34 in 20 Spielen) und unter Kovac sind es 1,3 Gegentore kassiert (13 in 10 Spielen).
Zitat von MichaelZorc
Als Datenanalyst muss ich jetzt ehrlich mal kurz dazwischenfunken – nicht, um hier einen Streit weiter anzuheizen, sondern weil mir in dieser Diskussion viel zu viele pauschale und teils unhaltbare Aussagen gefallen sind, die einer nüchternen, faktenbasierten Betrachtung einfach nicht standhalten. Ich will nicht auf alles eingehen, aber UnderratedCritic verdient in Teilen definitiv Rückendeckung.
xG und xGA sind keine Esoterik, sondern zentrale Bewertungsgrößen:
Du sagst, du hältst nichts von xG – das ist dein gutes Recht, aber das macht die Metrik nicht wertlos. xG (Expected Goals) und xGA (Expected Goals Against) sind Standard in der taktischen und sportlichen Analyse und helfen, genau das zu erkennen, was du kritisierst: ob eine Defensive wirklich wackelt oder einfach „unglücklich“ Gegentore kassiert.
Fakten laut Understat:
Unter Kovac hat der BVB einen xGA-Schnitt von 1,02 – unter Sahin lag er bei 1,43.
Das ist eine deutliche Verbesserung in der Defensivstabilität – auch wenn du das optisch anders wahrnimmst.
Dein Punkt, dass Gegner mit wenig xG viele Tore erzielen, ist gerade ein Hinweis darauf, dass die Defensive individuelle Fehler oder Torwartprobleme hat – aber es heißt eben nicht, dass die Struktur an sich schlecht ist. Genau das ist die Aussagekraft von xG: Qualität > bloße Anzahl.
Torschüsse sind keine Qualitätsmetrik:
Nochmal: Du führst sehr viele Torschussverhältnisse an. Aber: 18 Torschüsse mit 0,2 xG sind nicht das Gleiche wie 8 Torschüsse mit 1,5 xG. Quantität ist nicht gleich Qualität. Was zählt, sind Big Chances und Shot Quality – nicht bloße Volumenwerte.
UnderratedCritic liegt in vielen Punkten näher an der Realität – und das hat nichts mit „polemisch“ zu tun, sondern schlicht mit einer sauberen Bewertung dessen, was tatsächlich auf dem Platz passiert.
"Eine defensive Stabilisierung findet und fand unter Kovac einfach nicht statt." -> Doch, und die Zahlen untermauern dies. Hier hinzuzufügen ist auch noch der Aspekt, dass Kovac keinerlei Vorbereitung hatte und ein unfittes Team übernommen hat. Auge hier auf die unter Sahin erschreckende Laufleistung im Vergleich zur jetzigen!
Klammert man die ersten beiden Spiele direkt nach Übernahme aus, so liegt der BVB seit dem deutlich!!! mit Bayern vorne. Unter Sahin war man hier in ganz anderen Dimensionen - weit abgeschlagen.
1. Bayern (23,76) 2. BVB (22,04) 3. Frankfurt (16,04)
Und bei den xGA liegt man ebenfalls auf dem 2. Platz:
1. Bayern (6,97) 2. BVB (10,32) 3. Augsburg (10,59)
Ich finde deine Meinungen zu Kovac sind weit hergeholt. Subjektiv kannst du da gerne dagegen angehen; die Fakten sprechen eine andere Sprache.
Ich bin selber nicht der größte Kovac Fan auf Grund vieler "Soft-Faktoren" und dem allgemeinen Spielstil. Aber momentan scheint es definitiv mit ihm immer besser zu klappen. Ob man sich im Sommer nach jemand anderem umsehen möchte, ist eine Frage, die man sich stellen kann. Zur Beantworten sollte man aber evtl. nicht die Anzahl von Torschüssen heranziehen.
Als Datenanalyst muss ich jetzt ehrlich mal kurz dazwischenfunken – nicht, um hier einen Streit weiter anzuheizen, sondern weil mir in dieser Diskussion viel zu viele pauschale und teils unhaltbare Aussagen gefallen sind, die einer nüchternen, faktenbasierten Betrachtung einfach nicht standhalten. Ich will nicht auf alles eingehen, aber UnderratedCritic verdient in Teilen definitiv Rückendeckung.
xG und xGA sind keine Esoterik, sondern zentrale Bewertungsgrößen:
Du sagst, du hältst nichts von xG – das ist dein gutes Recht, aber das macht die Metrik nicht wertlos. xG (Expected Goals) und xGA (Expected Goals Against) sind Standard in der taktischen und sportlichen Analyse und helfen, genau das zu erkennen, was du kritisierst: ob eine Defensive wirklich wackelt oder einfach „unglücklich“ Gegentore kassiert.
Fakten laut Understat:
Unter Kovac hat der BVB einen xGA-Schnitt von 1,02 – unter Sahin lag er bei 1,43.
Das ist eine deutliche Verbesserung in der Defensivstabilität – auch wenn du das optisch anders wahrnimmst.
Dein Punkt, dass Gegner mit wenig xG viele Tore erzielen, ist gerade ein Hinweis darauf, dass die Defensive individuelle Fehler oder Torwartprobleme hat – aber es heißt eben nicht, dass die Struktur an sich schlecht ist. Genau das ist die Aussagekraft von xG: Qualität > bloße Anzahl.
Torschüsse sind keine Qualitätsmetrik:
Nochmal: Du führst sehr viele Torschussverhältnisse an. Aber: 18 Torschüsse mit 0,2 xG sind nicht das Gleiche wie 8 Torschüsse mit 1,5 xG. Quantität ist nicht gleich Qualität. Was zählt, sind Big Chances und Shot Quality – nicht bloße Volumenwerte.
UnderratedCritic liegt in vielen Punkten näher an der Realität – und das hat nichts mit „polemisch“ zu tun, sondern schlicht mit einer sauberen Bewertung dessen, was tatsächlich auf dem Platz passiert.
"Eine defensive Stabilisierung findet und fand unter Kovac einfach nicht statt." -> Doch, und die Zahlen untermauern dies. Hier hinzuzufügen ist auch noch der Aspekt, dass Kovac keinerlei Vorbereitung hatte und ein unfittes Team übernommen hat. Auge hier auf die unter Sahin erschreckende Laufleistung im Vergleich zur jetzigen!
Klammert man die ersten beiden Spiele direkt nach Übernahme aus, so liegt der BVB seit dem deutlich!!! mit Bayern vorne. Unter Sahin war man hier in ganz anderen Dimensionen - weit abgeschlagen.
1. Bayern (23,76) 2. BVB (22,04) 3. Frankfurt (16,04)
Und bei den xGA liegt man ebenfalls auf dem 2. Platz:
1. Bayern (6,97) 2. BVB (10,32) 3. Augsburg (10,59)
Ich finde deine Meinungen zu Kovac sind weit hergeholt. Subjektiv kannst du da gerne dagegen angehen; die Fakten sprechen eine andere Sprache.
Ich bin selber nicht der größte Kovac Fan auf Grund vieler "Soft-Faktoren" und dem allgemeinen Spielstil. Aber momentan scheint es definitiv mit ihm immer besser zu klappen. Ob man sich im Sommer nach jemand anderem umsehen möchte, ist eine Frage, die man sich stellen kann. Zur Beantworten sollte man aber evtl. nicht die Anzahl von Torschüssen heranziehen.
Wenn du Datennalyst bist, wieso lässt du dann die ersten beiden Spiele unter Kovac weg? Nur um die Statistiken pro Kovac zu beschönigen?! Wenn man schon Datenanalyst ist, dann muss man alle relevanten Werte berücksichtigen. Denn sonst müsstest du bei Sahin auch das Leverkusen-Spiel zu Hause außen vor lassen, weil dort quasi alle IV gefehlt haben, oder?!
Ich sehe übrigens auch nicht wirklich eine Stabilisierung der Defensive. Vor Kovac hat man pro Spiel 1,7 Gegentore kassiert (34 in 20 Spielen) und unter Kovac sind es 1,3 Gegentore kassiert (13 in 10 Spielen).
Auch wenn man die ersten beiden Spiele mit rein nimmt, bleibt die Kernaussage die gleiche. Statistisch hat man sich in Sachen erspielte und zugelassene Chancen unter Kovac deutlich verbessert. Das ist Fakt.
Was man sicher anführen kann, ist, dass die Samplesize mit 10 Ligapartien noch relativ klein ist. Daher würde ich auf der Basis auch noch keine Prognose wagen, inwiefern unter Kovac eine nachhaltige positive Entwicklung zu erwarten ist. Man hat noch nicht gegen alle Gegner gespielt und hat schlicht noch nicht genug Beobachtungszeit, um das seriös abschätzen zu können. Die aktuelle Tendenz ist aber in jedem Fall positiv und gibt Grund zur Hoffnung.
Deine letzte Aussage verstehe ich zudem nicht. Du führst doch selber Zahlen an, die eine eindeutige Stabilisierung zeigen. Eine Reduzierung von 1,7 auf 1,3 ist definitiv signifikant. Das ist eine Reduzierung um über 20% oder anders ausgedrückt einmal eine Saison mit 58 Gegentoren und einmal eine Saison mit 44 Gegentoren. Letzteres entspricht ziemlich genau dem Durchschnitt der letzten 10 Jahre (ca. 43) wohingegen 58 Gegentore der mit Abstand schlechteste Wert der letzten Dekade wären (einzige Saison mit >50 Gegentoren war 21/22 mit 52).
44 Gegentore sollte aber nicht die Benchmark darstellen, sondern die 22 und 25 Gegentore aus den beiden Meisterjahren unter Klopp. Auch wenn es schwer ist, diese Gegentoranzahk zu erreichen, sollte man knapp über 30 Gegentore anvisieren. Und wieso der BVB das die letzten 13 Saisons immer klar verpasst hat trotz unterschiedlicher Trainer und Spieler sollte hinterfragt werden.
Dein Anspruch ist also klar geworden und darauf basierend kann man auch die Unzufriedenheit mit Kovac erklären.
Unabhängig von dieser äußerst anspruchsvollen Haltung ist eine isolierte Versteifung auf die Anzahl der Gegentore aber völlig sinnlos.
Du musst die Gegentore immer ins Verhältnis zu den geschossenen Toren setzen und und auch die Varianz über die Saison hinweg betrachten.
Ich habe z.B. überhaupt kein Problem mit 45 Gegentoren, wenn diese sich stabil verteilen und ebenso stabil verteilten 80+ Toren gegenüberstehen.
24.04.2025 - 20:29 Uhr
Zitat von Holzschuh85
Dein Anspruch ist also klar geworden und darauf basierend kann man auch die Unzufriedenheit mit Kovac erklären.
Unabhängig von dieser äußerst anspruchsvollen Haltung ist eine isolierte Versteifung auf die Anzahl der Gegentore aber völlig sinnlos.
Du musst die Gegentore immer ins Verhältnis zu den geschossenen Toren setzen und und auch die Varianz über die Saison hinweg betrachten.
Ich habe z.B. überhaupt kein Problem mit 45 Gegentoren, wenn diese sich stabil verteilen und ebenso stabil verteilten 80+ Toren gegenüberstehen.
Zitat von MrStatistik
44 Gegentore sollte aber nicht die Benchmark darstellen, sondern die 22 und 25 Gegentore aus den beiden Meisterjahren unter Klopp. Auch wenn es schwer ist, diese Gegentoranzahk zu erreichen, sollte man knapp über 30 Gegentore anvisieren. Und wieso der BVB das die letzten 13 Saisons immer klar verpasst hat trotz unterschiedlicher Trainer und Spieler sollte hinterfragt werden.
Zitat von kinglui2510
Auch wenn man die ersten beiden Spiele mit rein nimmt, bleibt die Kernaussage die gleiche. Statistisch hat man sich in Sachen erspielte und zugelassene Chancen unter Kovac deutlich verbessert. Das ist Fakt.
Was man sicher anführen kann, ist, dass die Samplesize mit 10 Ligapartien noch relativ klein ist. Daher würde ich auf der Basis auch noch keine Prognose wagen, inwiefern unter Kovac eine nachhaltige positive Entwicklung zu erwarten ist. Man hat noch nicht gegen alle Gegner gespielt und hat schlicht noch nicht genug Beobachtungszeit, um das seriös abschätzen zu können. Die aktuelle Tendenz ist aber in jedem Fall positiv und gibt Grund zur Hoffnung.
Deine letzte Aussage verstehe ich zudem nicht. Du führst doch selber Zahlen an, die eine eindeutige Stabilisierung zeigen. Eine Reduzierung von 1,7 auf 1,3 ist definitiv signifikant. Das ist eine Reduzierung um über 20% oder anders ausgedrückt einmal eine Saison mit 58 Gegentoren und einmal eine Saison mit 44 Gegentoren. Letzteres entspricht ziemlich genau dem Durchschnitt der letzten 10 Jahre (ca. 43) wohingegen 58 Gegentore der mit Abstand schlechteste Wert der letzten Dekade wären (einzige Saison mit >50 Gegentoren war 21/22 mit 52).
Zitat von MrStatistik
Wenn du Datennalyst bist, wieso lässt du dann die ersten beiden Spiele unter Kovac weg? Nur um die Statistiken pro Kovac zu beschönigen?! Wenn man schon Datenanalyst ist, dann muss man alle relevanten Werte berücksichtigen. Denn sonst müsstest du bei Sahin auch das Leverkusen-Spiel zu Hause außen vor lassen, weil dort quasi alle IV gefehlt haben, oder?!
Ich sehe übrigens auch nicht wirklich eine Stabilisierung der Defensive. Vor Kovac hat man pro Spiel 1,7 Gegentore kassiert (34 in 20 Spielen) und unter Kovac sind es 1,3 Gegentore kassiert (13 in 10 Spielen).
Zitat von MichaelZorc
Als Datenanalyst muss ich jetzt ehrlich mal kurz dazwischenfunken – nicht, um hier einen Streit weiter anzuheizen, sondern weil mir in dieser Diskussion viel zu viele pauschale und teils unhaltbare Aussagen gefallen sind, die einer nüchternen, faktenbasierten Betrachtung einfach nicht standhalten. Ich will nicht auf alles eingehen, aber UnderratedCritic verdient in Teilen definitiv Rückendeckung.
xG und xGA sind keine Esoterik, sondern zentrale Bewertungsgrößen:
Du sagst, du hältst nichts von xG – das ist dein gutes Recht, aber das macht die Metrik nicht wertlos. xG (Expected Goals) und xGA (Expected Goals Against) sind Standard in der taktischen und sportlichen Analyse und helfen, genau das zu erkennen, was du kritisierst: ob eine Defensive wirklich wackelt oder einfach „unglücklich“ Gegentore kassiert.
Fakten laut Understat:
Unter Kovac hat der BVB einen xGA-Schnitt von 1,02 – unter Sahin lag er bei 1,43.
Das ist eine deutliche Verbesserung in der Defensivstabilität – auch wenn du das optisch anders wahrnimmst.
Dein Punkt, dass Gegner mit wenig xG viele Tore erzielen, ist gerade ein Hinweis darauf, dass die Defensive individuelle Fehler oder Torwartprobleme hat – aber es heißt eben nicht, dass die Struktur an sich schlecht ist. Genau das ist die Aussagekraft von xG: Qualität > bloße Anzahl.
Torschüsse sind keine Qualitätsmetrik:
Nochmal: Du führst sehr viele Torschussverhältnisse an. Aber: 18 Torschüsse mit 0,2 xG sind nicht das Gleiche wie 8 Torschüsse mit 1,5 xG. Quantität ist nicht gleich Qualität. Was zählt, sind Big Chances und Shot Quality – nicht bloße Volumenwerte.
UnderratedCritic liegt in vielen Punkten näher an der Realität – und das hat nichts mit „polemisch“ zu tun, sondern schlicht mit einer sauberen Bewertung dessen, was tatsächlich auf dem Platz passiert.
"Eine defensive Stabilisierung findet und fand unter Kovac einfach nicht statt." -> Doch, und die Zahlen untermauern dies. Hier hinzuzufügen ist auch noch der Aspekt, dass Kovac keinerlei Vorbereitung hatte und ein unfittes Team übernommen hat. Auge hier auf die unter Sahin erschreckende Laufleistung im Vergleich zur jetzigen!
Klammert man die ersten beiden Spiele direkt nach Übernahme aus, so liegt der BVB seit dem deutlich!!! mit Bayern vorne. Unter Sahin war man hier in ganz anderen Dimensionen - weit abgeschlagen.
1. Bayern (23,76) 2. BVB (22,04) 3. Frankfurt (16,04)
Und bei den xGA liegt man ebenfalls auf dem 2. Platz:
1. Bayern (6,97) 2. BVB (10,32) 3. Augsburg (10,59)
Ich finde deine Meinungen zu Kovac sind weit hergeholt. Subjektiv kannst du da gerne dagegen angehen; die Fakten sprechen eine andere Sprache.
Ich bin selber nicht der größte Kovac Fan auf Grund vieler "Soft-Faktoren" und dem allgemeinen Spielstil. Aber momentan scheint es definitiv mit ihm immer besser zu klappen. Ob man sich im Sommer nach jemand anderem umsehen möchte, ist eine Frage, die man sich stellen kann. Zur Beantworten sollte man aber evtl. nicht die Anzahl von Torschüssen heranziehen.
Als Datenanalyst muss ich jetzt ehrlich mal kurz dazwischenfunken – nicht, um hier einen Streit weiter anzuheizen, sondern weil mir in dieser Diskussion viel zu viele pauschale und teils unhaltbare Aussagen gefallen sind, die einer nüchternen, faktenbasierten Betrachtung einfach nicht standhalten. Ich will nicht auf alles eingehen, aber UnderratedCritic verdient in Teilen definitiv Rückendeckung.
xG und xGA sind keine Esoterik, sondern zentrale Bewertungsgrößen:
Du sagst, du hältst nichts von xG – das ist dein gutes Recht, aber das macht die Metrik nicht wertlos. xG (Expected Goals) und xGA (Expected Goals Against) sind Standard in der taktischen und sportlichen Analyse und helfen, genau das zu erkennen, was du kritisierst: ob eine Defensive wirklich wackelt oder einfach „unglücklich“ Gegentore kassiert.
Fakten laut Understat:
Unter Kovac hat der BVB einen xGA-Schnitt von 1,02 – unter Sahin lag er bei 1,43.
Das ist eine deutliche Verbesserung in der Defensivstabilität – auch wenn du das optisch anders wahrnimmst.
Dein Punkt, dass Gegner mit wenig xG viele Tore erzielen, ist gerade ein Hinweis darauf, dass die Defensive individuelle Fehler oder Torwartprobleme hat – aber es heißt eben nicht, dass die Struktur an sich schlecht ist. Genau das ist die Aussagekraft von xG: Qualität > bloße Anzahl.
Torschüsse sind keine Qualitätsmetrik:
Nochmal: Du führst sehr viele Torschussverhältnisse an. Aber: 18 Torschüsse mit 0,2 xG sind nicht das Gleiche wie 8 Torschüsse mit 1,5 xG. Quantität ist nicht gleich Qualität. Was zählt, sind Big Chances und Shot Quality – nicht bloße Volumenwerte.
UnderratedCritic liegt in vielen Punkten näher an der Realität – und das hat nichts mit „polemisch“ zu tun, sondern schlicht mit einer sauberen Bewertung dessen, was tatsächlich auf dem Platz passiert.
"Eine defensive Stabilisierung findet und fand unter Kovac einfach nicht statt." -> Doch, und die Zahlen untermauern dies. Hier hinzuzufügen ist auch noch der Aspekt, dass Kovac keinerlei Vorbereitung hatte und ein unfittes Team übernommen hat. Auge hier auf die unter Sahin erschreckende Laufleistung im Vergleich zur jetzigen!
Klammert man die ersten beiden Spiele direkt nach Übernahme aus, so liegt der BVB seit dem deutlich!!! mit Bayern vorne. Unter Sahin war man hier in ganz anderen Dimensionen - weit abgeschlagen.
1. Bayern (23,76) 2. BVB (22,04) 3. Frankfurt (16,04)
Und bei den xGA liegt man ebenfalls auf dem 2. Platz:
1. Bayern (6,97) 2. BVB (10,32) 3. Augsburg (10,59)
Ich finde deine Meinungen zu Kovac sind weit hergeholt. Subjektiv kannst du da gerne dagegen angehen; die Fakten sprechen eine andere Sprache.
Ich bin selber nicht der größte Kovac Fan auf Grund vieler "Soft-Faktoren" und dem allgemeinen Spielstil. Aber momentan scheint es definitiv mit ihm immer besser zu klappen. Ob man sich im Sommer nach jemand anderem umsehen möchte, ist eine Frage, die man sich stellen kann. Zur Beantworten sollte man aber evtl. nicht die Anzahl von Torschüssen heranziehen.
Wenn du Datennalyst bist, wieso lässt du dann die ersten beiden Spiele unter Kovac weg? Nur um die Statistiken pro Kovac zu beschönigen?! Wenn man schon Datenanalyst ist, dann muss man alle relevanten Werte berücksichtigen. Denn sonst müsstest du bei Sahin auch das Leverkusen-Spiel zu Hause außen vor lassen, weil dort quasi alle IV gefehlt haben, oder?!
Ich sehe übrigens auch nicht wirklich eine Stabilisierung der Defensive. Vor Kovac hat man pro Spiel 1,7 Gegentore kassiert (34 in 20 Spielen) und unter Kovac sind es 1,3 Gegentore kassiert (13 in 10 Spielen).
Auch wenn man die ersten beiden Spiele mit rein nimmt, bleibt die Kernaussage die gleiche. Statistisch hat man sich in Sachen erspielte und zugelassene Chancen unter Kovac deutlich verbessert. Das ist Fakt.
Was man sicher anführen kann, ist, dass die Samplesize mit 10 Ligapartien noch relativ klein ist. Daher würde ich auf der Basis auch noch keine Prognose wagen, inwiefern unter Kovac eine nachhaltige positive Entwicklung zu erwarten ist. Man hat noch nicht gegen alle Gegner gespielt und hat schlicht noch nicht genug Beobachtungszeit, um das seriös abschätzen zu können. Die aktuelle Tendenz ist aber in jedem Fall positiv und gibt Grund zur Hoffnung.
Deine letzte Aussage verstehe ich zudem nicht. Du führst doch selber Zahlen an, die eine eindeutige Stabilisierung zeigen. Eine Reduzierung von 1,7 auf 1,3 ist definitiv signifikant. Das ist eine Reduzierung um über 20% oder anders ausgedrückt einmal eine Saison mit 58 Gegentoren und einmal eine Saison mit 44 Gegentoren. Letzteres entspricht ziemlich genau dem Durchschnitt der letzten 10 Jahre (ca. 43) wohingegen 58 Gegentore der mit Abstand schlechteste Wert der letzten Dekade wären (einzige Saison mit >50 Gegentoren war 21/22 mit 52).
44 Gegentore sollte aber nicht die Benchmark darstellen, sondern die 22 und 25 Gegentore aus den beiden Meisterjahren unter Klopp. Auch wenn es schwer ist, diese Gegentoranzahk zu erreichen, sollte man knapp über 30 Gegentore anvisieren. Und wieso der BVB das die letzten 13 Saisons immer klar verpasst hat trotz unterschiedlicher Trainer und Spieler sollte hinterfragt werden.
Dein Anspruch ist also klar geworden und darauf basierend kann man auch die Unzufriedenheit mit Kovac erklären.
Unabhängig von dieser äußerst anspruchsvollen Haltung ist eine isolierte Versteifung auf die Anzahl der Gegentore aber völlig sinnlos.
Du musst die Gegentore immer ins Verhältnis zu den geschossenen Toren setzen und und auch die Varianz über die Saison hinweg betrachten.
Ich habe z.B. überhaupt kein Problem mit 45 Gegentoren, wenn diese sich stabil verteilen und ebenso stabil verteilten 80+ Toren gegenüberstehen.
Aber das ist es doch, weshalb der BVB seit über einem Jahrzehnt Probleme hat. Man bekommt es nicht hin, eine Balance im Spiel zu haben. Die Defensive ist seit den Meisterjahren bis auf eine Saison immer so schlecht gewesen, so dass man über 40 Gegentore kassierte.
Nun hat man zudem seit 2 Saisons auch noch Probleme in der Offensive. Wenn Kovac nun der Stabilisator sein soll, dann ist diese minimale Verbesserung viel zu wenig, um die kränkelnde Offensive zu kompensieren.
Ganz abgesehen davon sollte ein Trainer die Verantwortung auf sich nehmen. Kovac hat aber bereits bei den Bayern und auch schon beim BVB bewiesen, dass er einzelnen Spielern oder den Spielern im Allgemeinen die Schuld gibt, aber selten sich selbst. Von daher ist er kein Trainer, der bei einem Topteam wie dem BVB lange verbleiben dürfte.
25.04.2025 - 09:52 Uhr
Zitat von MrStatistik
Wenn du Datennalyst bist, wieso lässt du dann die ersten beiden Spiele unter Kovac weg? Nur um die Statistiken pro Kovac zu beschönigen?! Wenn man schon Datenanalyst ist, dann muss man alle relevanten Werte berücksichtigen. Denn sonst müsstest du bei Sahin auch das Leverkusen-Spiel zu Hause außen vor lassen, weil dort quasi alle IV gefehlt haben, oder?!
Wenn du Datennalyst bist, wieso lässt du dann die ersten beiden Spiele unter Kovac weg? Nur um die Statistiken pro Kovac zu beschönigen?! Wenn man schon Datenanalyst ist, dann muss man alle relevanten Werte berücksichtigen. Denn sonst müsstest du bei Sahin auch das Leverkusen-Spiel zu Hause außen vor lassen, weil dort quasi alle IV gefehlt haben, oder?!
Was für ein angenehmer Ton in einer Diskussion - nicht. Man könnte sich die Frage auch mit gesundem Menschenverstand erklären, aber für dich führe ich es nochmal aus; in der Hoffnung, dass etwas hängen bleibt:
Das ist ein völlig legitimer methodischer Ansatz in der Datenanalyse, um Anlaufphasen oder Übergangsszenarien differenziert zu betrachten – erst recht, wenn ein Trainer keine Vorbereitung hatte.
Ich habe nicht Kovacs schlechteste Spiele rausgerechnet, sondern gesagt, dass unter Berücksichtigung des Umstands „kein Sommertraining, keine Zeit, unfittes Team“ eine differenzierte Bewertung möglich ist. Wer Daten bewerten will, sollte nicht nur zählen, sondern auch verstehen.
Bezüglich "Schönrechnen": Inkludiert man diese Spiele, so ist der Kovac BVB immer noch deutlich auf dem 2. Platz für XG und 3. bei xGA...
Ja, das Leverkusen-Spiel könnte man als Ausreißer identifizieren und rausrechnen. Wäre auch ein gängiger Ansatz, welchen man verfolgen könnte, Mr. Statistik.
Zitat von MrStatistik
Ich sehe übrigens auch nicht wirklich eine Stabilisierung der Defensive. Vor Kovac hat man pro Spiel 1,7 Gegentore kassiert (34 in 20 Spielen) und unter Kovac sind es 1,3 Gegentore kassiert (13 in 10 Spielen).
Ich sehe übrigens auch nicht wirklich eine Stabilisierung der Defensive. Vor Kovac hat man pro Spiel 1,7 Gegentore kassiert (34 in 20 Spielen) und unter Kovac sind es 1,3 Gegentore kassiert (13 in 10 Spielen).
Und im Gegensatz zu dir habe ich meine Aussagen mit belastbaren Zahlen und Kontext versehen, während du dich auf einfache Gegentor-Durchschnitte berufst, die keinerlei Rückschluss auf Spielverläufe, Chancenqualität oder strukturelle Entwicklung zulassen. Das ist keine Analyse – das ist Stammtisch.
Wenn du von „nur“ 1,3 Gegentoren redest, tust du so, als sei das keine Verbesserung. Allein diese Aussage zeigt, dass dir offenbar das Verständnis für grundlegende kontextuelle Bewertung fehlt. Das ist eine Reduktion von über 23 % im Vergleich zu vorher – das ist nicht „minimal“, das ist signifikant.
Zitat von MrStatistik
44 Gegentore sollte aber nicht die Benchmark darstellen, sondern die 22 und 25 Gegentore aus den beiden Meisterjahren unter Klopp. Auch wenn es schwer ist, diese Gegentoranzahk zu erreichen, sollte man knapp über 30 Gegentore anvisieren. Und wieso der BVB das die letzten 13 Saisons immer klar verpasst hat trotz unterschiedlicher Trainer und Spieler sollte hinterfragt werden.
44 Gegentore sollte aber nicht die Benchmark darstellen, sondern die 22 und 25 Gegentore aus den beiden Meisterjahren unter Klopp. Auch wenn es schwer ist, diese Gegentoranzahk zu erreichen, sollte man knapp über 30 Gegentore anvisieren. Und wieso der BVB das die letzten 13 Saisons immer klar verpasst hat trotz unterschiedlicher Trainer und Spieler sollte hinterfragt werden.
Dass du in deiner Argumentation plötzlich Klopp-Jahre als Benchmark aufmachst, ist ebenfalls irreführend. Klopp hatte ein völlig anderes Umfeld, einen anderen Kader, weniger finanzielle Konkurrenz und konnte über Jahre hinweg eine Mannschaft aufbauen. Diese Vergleichsebene bringt nichts – außer Polemik.
Gute Idee die 22 oder 25 Gegentore als Benchmark zu nehmen. Ein ganz neuer Ansatz - die Idee solltest du an die BVB-Geschäftsführung weiterleiten. Und dann vielleicht auch direkt die europäischen Spitzenmannschaften in CC, denn auf 34 Spieltage gerechnet schaut es da so aus:
Neapel 26 Gegentore (nur Zweiter)
Atletico 28 Gegentore (nur Dritter)
Arsenal 29 Gegentore (nur Zweiter)
Real 32 Gegentore (nur Zweiter)
Juve 32 Gegentore (Fünfter!)
PSG 32 Gegentore
Liverpool 32 Gegentore
Bayern 33 Gegentore
Barca 33 Gegentore
Inter 33 Gegentore
Leverkusen 40 Gegentore
Chelsea 41 Gegentore
City 43 Gegentore
Es ist einfach eine komplett unrealistische Benchmark in deinem Kopf. Ein Vergleich hiermit ist komplett nichts bringend.
Zitat von MrStatistik
Aber das ist es doch, weshalb der BVB seit über einem Jahrzehnt Probleme hat. Man bekommt es nicht hin, eine Balance im Spiel zu haben. Die Defensive ist seit den Meisterjahren bis auf eine Saison immer so schlecht gewesen, so dass man über 40 Gegentore kassierte.
Nun hat man zudem seit 2 Saisons auch noch Probleme in der Offensive. Wenn Kovac nun der Stabilisator sein soll, dann ist diese minimale Verbesserung viel zu wenig, um die kränkelnde Offensive zu kompensieren.
Ganz abgesehen davon sollte ein Trainer die Verantwortung auf sich nehmen. Kovac hat aber bereits bei den Bayern und auch schon beim BVB bewiesen, dass er einzelnen Spielern oder den Spielern im Allgemeinen die Schuld gibt, aber selten sich selbst. Von daher ist er kein Trainer, der bei einem Topteam wie dem BVB lange verbleiben dürfte.
Aber das ist es doch, weshalb der BVB seit über einem Jahrzehnt Probleme hat. Man bekommt es nicht hin, eine Balance im Spiel zu haben. Die Defensive ist seit den Meisterjahren bis auf eine Saison immer so schlecht gewesen, so dass man über 40 Gegentore kassierte.
Nun hat man zudem seit 2 Saisons auch noch Probleme in der Offensive. Wenn Kovac nun der Stabilisator sein soll, dann ist diese minimale Verbesserung viel zu wenig, um die kränkelnde Offensive zu kompensieren.
Ganz abgesehen davon sollte ein Trainer die Verantwortung auf sich nehmen. Kovac hat aber bereits bei den Bayern und auch schon beim BVB bewiesen, dass er einzelnen Spielern oder den Spielern im Allgemeinen die Schuld gibt, aber selten sich selbst. Von daher ist er kein Trainer, der bei einem Topteam wie dem BVB lange verbleiben dürfte.
Was deine Bewertung von Kovacs Charakter betrifft („er schiebt die Schuld auf andere“) – das ist weder durch Fakten belegt noch in diesem Kontext hilfreich. Du gleitest hier von sachlicher Kritik zu persönlicher Abwertung – und das ist nicht nur unsachlich, sondern auch respektlos. Es ist vollkommen legitim, einen Trainerstil kritisch zu sehen – aber solche Aussagen ohne Substanz helfen der Diskussion nicht weiter. Ich habe in meinem Ursprungsbeitrag übrigens auch angemerkt, dass Kovac nicht mein persönlich Ideal eines Trainers ist. Es ging in meinem Beitrag darum eine Verbesserung zu Sahin darzulegen und den simplen Ansatz der Betrachtung von Torschüssen zu hinterfragen. Nicht darum Kovac als Heiland oder Klopp 2.0 darzustellen.
Wenn du echte Argumente hast – bring sie. Aber pauschal zu unterstellen, ich würde bewusst Zahlen fälschen, und dann auf dieser Basis unsaubere und teils polemische Schlüsse zu ziehen, ist kein konstruktiver Beitrag. Und bevor du weiter inhaltliche Kritik anbringst: Lerne bitte erst, wie man Daten korrekt liest – und noch wichtiger: wie man respektvoll diskutiert.
25.04.2025 - 10:01 Uhr
Zitat von GonzoFronzo
Du willst daraus defensive Stabilisierung schliessen, dass der xG-Wert der Gegner kleiner war als die erzielten Tore?
Als Beispiel gegen Stuttgart 16 zu 4 Torschüße, trotzdem 2:1 Niederlage. Ich kann das ganze auch umdrehen und sagen, dass die Defensive Müll ist, weil man nur einen kleinen xG braucht um auch Tore zu schiessen. Du wiederlegst das mit xG eigentlich noch, weil das bedeutet, dass die Gegner nichtmal sonderlich große Chancen herausspielen müssen um Tore gegen den BVB zu erzielen.
Ich halte aber nichts von xG, dementsprechend ist mir das relativ egal, was du aus xG-Werten erkennen willst.
Aber so zu tun, als wären die xG ja so klein, und die Gegentore deswegen gar nicht aussagekräftig, weil nicht verdient. Also bitte.
Du willst daraus defensive Stabilisierung schliessen, dass der xG-Wert der Gegner kleiner war als die erzielten Tore?
Als Beispiel gegen Stuttgart 16 zu 4 Torschüße, trotzdem 2:1 Niederlage. Ich kann das ganze auch umdrehen und sagen, dass die Defensive Müll ist, weil man nur einen kleinen xG braucht um auch Tore zu schiessen. Du wiederlegst das mit xG eigentlich noch, weil das bedeutet, dass die Gegner nichtmal sonderlich große Chancen herausspielen müssen um Tore gegen den BVB zu erzielen.
Ich halte aber nichts von xG, dementsprechend ist mir das relativ egal, was du aus xG-Werten erkennen willst.
Aber so zu tun, als wären die xG ja so klein, und die Gegentore deswegen gar nicht aussagekräftig, weil nicht verdient. Also bitte.
Wie gesagt, es ist polemischer Stammtisch. Wenn du meinst, deine subjektive (Fehl-)Einschätzung würden mehr aussagen, als vorliegende Zahlen, Daten und Fakten, dann kannst du es gerne tun. Sehr weit kommst du damit nicht.
Es ist hat genau dieselbe Aussagekraft, als du damals Can für die offensive Mittelfeldposition vorgeschlagen hast, weil er mit drei Toren so torgefährlich wäre. Dabei sagten die Fakten, dass alle Treffer Elfmeter waren. So viel zu deiner Einschätzung vs. Fakten.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von UnderratedCritic am 25.04.2025 um 10:01 Uhr bearbeitet
25.04.2025 - 10:52 Uhr
xG hat eine ähnliche Aussagekraft wie andere Statistiken. Es ist nur eine Statistik.
xG berücksichtigt einen willkürlichen Faktor der Wahrscheinlichkeit ohne Einberechnung der Stärken des jeweiligen schussabgebenden Spielers dahingehend, dass der Gegner einen Fehler macht, normalerweise der Torhüter, anstatt eine kontextbezogene Wahrscheinlichkeit.
Wenn die Mannschaft 20 Schüsse mit insgesamt 1 xG hatte und nicht getroffen hat, ist es weniger wahrscheinlich, dass der Gegner einen Fehler macht. Es besteht die Möglichkeit, dass er vielen Fernschüssen und Versuchen aus einem überfüllten Raum ausgesetzt war, was bedeutet, dass er weiß, dass die Schüsse kommen, und sich entsprechend positioniert und vorbereitet. Diese Schüsse haben vielleicht jeweils einen Wert von 0,05 xG, aber gegen eine Abwehr, die bereit ist, den Schuss zu blocken, und einen Torhüter, der ihn erwartet, wird man wahrscheinlich weniger als 1 von 20 erzielen.
An xG müssen wir uns nicht festbeißen...
xG berücksichtigt einen willkürlichen Faktor der Wahrscheinlichkeit ohne Einberechnung der Stärken des jeweiligen schussabgebenden Spielers dahingehend, dass der Gegner einen Fehler macht, normalerweise der Torhüter, anstatt eine kontextbezogene Wahrscheinlichkeit.
Wenn die Mannschaft 20 Schüsse mit insgesamt 1 xG hatte und nicht getroffen hat, ist es weniger wahrscheinlich, dass der Gegner einen Fehler macht. Es besteht die Möglichkeit, dass er vielen Fernschüssen und Versuchen aus einem überfüllten Raum ausgesetzt war, was bedeutet, dass er weiß, dass die Schüsse kommen, und sich entsprechend positioniert und vorbereitet. Diese Schüsse haben vielleicht jeweils einen Wert von 0,05 xG, aber gegen eine Abwehr, die bereit ist, den Schuss zu blocken, und einen Torhüter, der ihn erwartet, wird man wahrscheinlich weniger als 1 von 20 erzielen.
An xG müssen wir uns nicht festbeißen...
25.04.2025 - 11:17 Uhr
gibt es irgendwelche wichtigen inhalte oder neuigkeiten im ruhrnachrichten interview?
https://www.ruhrnachrichten.de/bvb/bvb-trainer-niko-kovac-im-exklusiv-interview-es-gab-zwei-schluesselmomente-w1024633-2001635722/
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25.04.2025 - 11:45 Uhr
Zitat von Zock2887
xG hat eine ähnliche Aussagekraft wie andere Statistiken. Es ist nur eine Statistik.
xG berücksichtigt einen willkürlichen Faktor der Wahrscheinlichkeit ohne Einberechnung der Stärken des jeweiligen schussabgebenden Spielers dahingehend, dass der Gegner einen Fehler macht, normalerweise der Torhüter, anstatt eine kontextbezogene Wahrscheinlichkeit.
Wenn die Mannschaft 20 Schüsse mit insgesamt 1 xG hatte und nicht getroffen hat, ist es weniger wahrscheinlich, dass der Gegner einen Fehler macht. Es besteht die Möglichkeit, dass er vielen Fernschüssen und Versuchen aus einem überfüllten Raum ausgesetzt war, was bedeutet, dass er weiß, dass die Schüsse kommen, und sich entsprechend positioniert und vorbereitet. Diese Schüsse haben vielleicht jeweils einen Wert von 0,05 xG, aber gegen eine Abwehr, die bereit ist, den Schuss zu blocken, und einen Torhüter, der ihn erwartet, wird man wahrscheinlich weniger als 1 von 20 erzielen.
An xG müssen wir uns nicht festbeißen...
xG hat eine ähnliche Aussagekraft wie andere Statistiken. Es ist nur eine Statistik.
xG berücksichtigt einen willkürlichen Faktor der Wahrscheinlichkeit ohne Einberechnung der Stärken des jeweiligen schussabgebenden Spielers dahingehend, dass der Gegner einen Fehler macht, normalerweise der Torhüter, anstatt eine kontextbezogene Wahrscheinlichkeit.
Wenn die Mannschaft 20 Schüsse mit insgesamt 1 xG hatte und nicht getroffen hat, ist es weniger wahrscheinlich, dass der Gegner einen Fehler macht. Es besteht die Möglichkeit, dass er vielen Fernschüssen und Versuchen aus einem überfüllten Raum ausgesetzt war, was bedeutet, dass er weiß, dass die Schüsse kommen, und sich entsprechend positioniert und vorbereitet. Diese Schüsse haben vielleicht jeweils einen Wert von 0,05 xG, aber gegen eine Abwehr, die bereit ist, den Schuss zu blocken, und einen Torhüter, der ihn erwartet, wird man wahrscheinlich weniger als 1 von 20 erzielen.
An xG müssen wir uns nicht festbeißen...
Beispielsweise gibt's bei statsbomb ein paar Artikel darüber, wie die xG-Werte berechnet werden und was berücksichtigt wird (z. B. hier: xG). Würde ich nicht als "willkürlich" bezeichnen.
Es ist in dem Sinne auch keine Statistik wie jede andere, da hier viele Daten kombiniert werden, um die Aussagekraft zu erhöhen. Ansonsten könnte man auch einfach die Anzahl der Schüsse zählen und beispielsweise behaupten, dass aus 20 Schüsse normalerweise 3 Tore fallen müssten.
Nun, xG-Werte sind sicherlich nicht fehlerfrei. Aber eben eine ausgeklügelte Statistik, die sehr sehr viel berücksichtigt. Die Aussagekraft von xG-Werten ist zumindest über einen gewissen Zeitraum gesehen, beispielsweise eine ganze Saison, sehr groß. Über so einen Zeitraum würde ich immer auf die xG-Werte anstatt auf subjektive Meinungen oder die real erzielte Anzahl an Toren setzen, wenn es um die Bewertung der erzeugten oder zugelassenen Chancen geht.
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