| Geburtsdatum | 15.10.1971 |
|---|---|
| Alter | 54 |
| Nat. |
Kroatien |
| Funktion | Trainer |
| Akt. Verein | Borussia Dortmund |
Niko Kovac [Trainer]
29.01.2025 - 23:50 Uhr
23.04.2025 - 02:19 Uhr
Laut dem Podcast Auffe Süd von Patrick Berger und Jesco von Eichmann gibt es einige Spieler im Kader die weder was mit Kovac als Trainer noch etwas mit seinen Trainingsinhalten anfangen können.
Natürlich kann man sagen, dass er die Mannschaft defensiv etwas stabilisieren konnte. Das Pressing ist ebenfalls etwas besser geworden. Die Frage die man sich stellen sollte ist: Wie nachhaltig ist das ganze? In diesem Fall bin ich immer noch sehr skeptisch.
Kovac konnte in keiner seiner Station nachhaltig überzeugen. In Frankfurt ließ er damals pragmatisch spielen. Da blieb ihm wohl nichts anderes übrig. Die spielerische Entwicklung fand aber erst unter Hütter statt.
Beim FC Bayern München konnte er ebenfalls nicht überzeugen. Er hatte damals Spieler wie Alaba, Thiago, Boateng, Hummels, Süle, Martínez und Lewandowski im Kader. Ich würde sogar behaupten, dass er den besten Bayern Kader der letzten Jahre hatte. Das er mit diesem Kader das Double gewann wundert mich nicht. Dieser Kader war allen anderen Vereinen in der Bundesliga haushoch überlegen. Trotzdem spielten sie eine nicht zufriedenstellende Bundesliga Saison. In der zweiten Saison war Kovac schnell Geschichte. Hansi Flick hat der Mannschaft geholfen zu alter Stärke zurück zu finden.
In Monaco und Wolfsburg konnte er ebenfalls nichts nachhaltiges aufbauen. Kovac ist und bleibt ein Pragmatiker. Der BVB benötig jedoch einen Entwickler bzw. Visionär. Letzten Sommer gab es genügend Trainer wie Hürzeler, Slot oder De Zerbi. In diesem Sommer sieht es anders aus, weshalb man mit Kovac vorerst vorlieb nehmen muss.
Jesco von Eichmann sagte ebenfalls, dass sich die sportliche Führung nicht von der Mannschaft diktieren lassen soll wer Trainer bleibt oder nicht. Es kam in der Vergangenheit schon öfter vor, dass Spieler bei den Bossen waren und sich über den Trainer beschwerten.
Ich würde Jesco grundsätzlich recht geben. Das Problem ist nur, dass man der Mannschaft bei einer erneuten Krise ein Alibi gibt. Falls es nächste Saison zu einer erneuten Krise kommen sollte und die Spieler sich früh für eine Trennung von Kovac aussprechen sollten, können sie einfach zu den Bossen gehen und sagen, dass Kovac bei all seinen Stationen gescheitert ist und keine Mannschaft nachhaltig entwickelt hat. Das wäre noch nicht einmal gelogen.
Das erinnert mich an Tedesco und RB Leipzig. Er hat Leipzig mit seinem pragmatischen Ansatz in der Bundesliga stabilisiert. Er gewann den DFB Pokal und kam ins Halbfinale der Europa League und flog kläglich gegen die Glasgow Rangers raus. In der Saison 22/23 flog er bereits am 5. Spieltag und nach einer desaströsen 4:1 Niederlage in der CL gegen Donezk.
Trainer wie Kovac, Terzic und Tedesco sind Pragmatiker und nutzen sich schnell ab. Das sind die perfekten Trainer für Augsburg oder Union Berlin. Mit diesen Trainer-Typen ist es schwer etwas zu entwickeln geschweige denn aufzubauen.
Ich denke schon, dass Kovac Kleinigkeiten verbessern kann. Das konnte Edin ebenfalls. Nachhaltig hat es Edin nicht geschafft den BVB zu stabilisieren oder strukturelle Abläufe zu installieren. Das traue ich Kovac ebenfalls nicht zu.
Die Frage die ich mir stelle ist, was bei einer vorzeitigen Trennung von Kovac passieren wird. Wird man jetzt den Vertrag mit Tullberg verlängern und ihn befördern (zweite Mannschaft) ? Dann wäre er der Schattentrainer von Kovac.
Natürlich kann man sagen, dass er die Mannschaft defensiv etwas stabilisieren konnte. Das Pressing ist ebenfalls etwas besser geworden. Die Frage die man sich stellen sollte ist: Wie nachhaltig ist das ganze? In diesem Fall bin ich immer noch sehr skeptisch.
Kovac konnte in keiner seiner Station nachhaltig überzeugen. In Frankfurt ließ er damals pragmatisch spielen. Da blieb ihm wohl nichts anderes übrig. Die spielerische Entwicklung fand aber erst unter Hütter statt.
Beim FC Bayern München konnte er ebenfalls nicht überzeugen. Er hatte damals Spieler wie Alaba, Thiago, Boateng, Hummels, Süle, Martínez und Lewandowski im Kader. Ich würde sogar behaupten, dass er den besten Bayern Kader der letzten Jahre hatte. Das er mit diesem Kader das Double gewann wundert mich nicht. Dieser Kader war allen anderen Vereinen in der Bundesliga haushoch überlegen. Trotzdem spielten sie eine nicht zufriedenstellende Bundesliga Saison. In der zweiten Saison war Kovac schnell Geschichte. Hansi Flick hat der Mannschaft geholfen zu alter Stärke zurück zu finden.
In Monaco und Wolfsburg konnte er ebenfalls nichts nachhaltiges aufbauen. Kovac ist und bleibt ein Pragmatiker. Der BVB benötig jedoch einen Entwickler bzw. Visionär. Letzten Sommer gab es genügend Trainer wie Hürzeler, Slot oder De Zerbi. In diesem Sommer sieht es anders aus, weshalb man mit Kovac vorerst vorlieb nehmen muss.
Jesco von Eichmann sagte ebenfalls, dass sich die sportliche Führung nicht von der Mannschaft diktieren lassen soll wer Trainer bleibt oder nicht. Es kam in der Vergangenheit schon öfter vor, dass Spieler bei den Bossen waren und sich über den Trainer beschwerten.
Ich würde Jesco grundsätzlich recht geben. Das Problem ist nur, dass man der Mannschaft bei einer erneuten Krise ein Alibi gibt. Falls es nächste Saison zu einer erneuten Krise kommen sollte und die Spieler sich früh für eine Trennung von Kovac aussprechen sollten, können sie einfach zu den Bossen gehen und sagen, dass Kovac bei all seinen Stationen gescheitert ist und keine Mannschaft nachhaltig entwickelt hat. Das wäre noch nicht einmal gelogen.
Das erinnert mich an Tedesco und RB Leipzig. Er hat Leipzig mit seinem pragmatischen Ansatz in der Bundesliga stabilisiert. Er gewann den DFB Pokal und kam ins Halbfinale der Europa League und flog kläglich gegen die Glasgow Rangers raus. In der Saison 22/23 flog er bereits am 5. Spieltag und nach einer desaströsen 4:1 Niederlage in der CL gegen Donezk.
Trainer wie Kovac, Terzic und Tedesco sind Pragmatiker und nutzen sich schnell ab. Das sind die perfekten Trainer für Augsburg oder Union Berlin. Mit diesen Trainer-Typen ist es schwer etwas zu entwickeln geschweige denn aufzubauen.
Ich denke schon, dass Kovac Kleinigkeiten verbessern kann. Das konnte Edin ebenfalls. Nachhaltig hat es Edin nicht geschafft den BVB zu stabilisieren oder strukturelle Abläufe zu installieren. Das traue ich Kovac ebenfalls nicht zu.
Die Frage die ich mir stelle ist, was bei einer vorzeitigen Trennung von Kovac passieren wird. Wird man jetzt den Vertrag mit Tullberg verlängern und ihn befördern (zweite Mannschaft) ? Dann wäre er der Schattentrainer von Kovac.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Hunger-Games am 23.04.2025 um 02:30 Uhr bearbeitet
23.04.2025 - 06:59 Uhr
Zitat von Hunger-Games
Laut dem Podcast Auffe Süd von Patrick Berger und Jesco von Eichmann gibt es einige Spieler im Kader die weder was mit Kovac als Trainer noch etwas mit seinen Trainingsinhalten anfangen können.
Natürlich kann man sagen, dass er die Mannschaft defensiv etwas stabilisieren konnte. Das Pressing ist ebenfalls etwas besser geworden. Die Frage die man sich stellen sollte ist: Wie nachhaltig ist das ganze? In diesem Fall bin ich immer noch sehr skeptisch.
Kovac konnte in keiner seiner Station nachhaltig überzeugen. In Frankfurt ließ er damals pragmatisch spielen. Da blieb ihm wohl nichts anderes übrig. Die spielerische Entwicklung fand aber erst unter Hütter statt.
Beim FC Bayern München konnte er ebenfalls nicht überzeugen. Er hatte damals Spieler wie Alaba, Thiago, Boateng, Hummels, Süle, Martínez und Lewandowski im Kader. Ich würde sogar behaupten, dass er den besten Bayern Kader der letzten Jahre hatte. Das er mit diesem Kader das Double gewann wundert mich nicht. Dieser Kader war allen anderen Vereinen in der Bundesliga haushoch überlegen. Trotzdem spielten sie eine nicht zufriedenstellende Bundesliga Saison. In der zweiten Saison war Kovac schnell Geschichte. Hansi Flick hat der Mannschaft geholfen zu alter Stärke zurück zu finden.
In Monaco und Wolfsburg konnte er ebenfalls nichts nachhaltiges aufbauen. Kovac ist und bleibt ein Pragmatiker. Der BVB benötig jedoch einen Entwickler bzw. Visionär. Letzten Sommer gab es genügend Trainer wie Hürzeler, Slot oder De Zerbi. In diesem Sommer sieht es anders aus, weshalb man mit Kovac vorerst vorlieb nehmen muss.
Jesco von Eichmann sagte ebenfalls, dass sich die sportliche Führung nicht von der Mannschaft diktieren lassen soll wer Trainer bleibt oder nicht. Es kam in der Vergangenheit schon öfter vor, dass Spieler bei den Bossen waren und sich über den Trainer beschwerten.
Ich würde Jesco grundsätzlich recht geben. Das Problem ist nur, dass man der Mannschaft bei einer erneuten Krise ein Alibi gibt. Falls es nächste Saison zu einer erneuten Krise kommen sollte und die Spieler sich früh für eine Trennung von Kovac aussprechen sollten, können sie einfach zu den Bossen gehen und sagen, dass Kovac bei all seinen Stationen gescheitert ist und keine Mannschaft nachhaltig entwickelt hat. Das wäre noch nicht einmal gelogen.
Das erinnert mich an Tedesco und RB Leipzig. Er hat Leipzig mit seinem pragmatischen Ansatz in der Bundesliga stabilisiert. Er gewann den DFB Pokal und kam ins Halbfinale der Europa League und flog kläglich gegen die Glasgow Rangers raus. In der Saison 22/23 flog er bereits am 5. Spieltag und nach einer desaströsen 4:1 Niederlage in der CL gegen Donezk.
Trainer wie Kovac, Terzic und Tedesco sind Pragmatiker und nutzen sich schnell ab. Das sind die perfekten Trainer für Augsburg oder Union Berlin. Mit diesen Trainer-Typen ist es schwer etwas zu entwickeln geschweige denn aufzubauen.
Ich denke schon, dass Kovac Kleinigkeiten verbessern kann. Das konnte Edin ebenfalls. Nachhaltig hat es Edin nicht geschafft den BVB zu stabilisieren oder strukturelle Abläufe zu installieren. Das traue ich Kovac ebenfalls nicht zu.
Die Frage die ich mir stelle ist, was bei einer vorzeitigen Trennung von Kovac passieren wird. Wird man jetzt den Vertrag mit Tullberg verlängern und ihn befördern (zweite Mannschaft) ? Dann wäre er der Schattentrainer von Kovac.
Laut dem Podcast Auffe Süd von Patrick Berger und Jesco von Eichmann gibt es einige Spieler im Kader die weder was mit Kovac als Trainer noch etwas mit seinen Trainingsinhalten anfangen können.
Natürlich kann man sagen, dass er die Mannschaft defensiv etwas stabilisieren konnte. Das Pressing ist ebenfalls etwas besser geworden. Die Frage die man sich stellen sollte ist: Wie nachhaltig ist das ganze? In diesem Fall bin ich immer noch sehr skeptisch.
Kovac konnte in keiner seiner Station nachhaltig überzeugen. In Frankfurt ließ er damals pragmatisch spielen. Da blieb ihm wohl nichts anderes übrig. Die spielerische Entwicklung fand aber erst unter Hütter statt.
Beim FC Bayern München konnte er ebenfalls nicht überzeugen. Er hatte damals Spieler wie Alaba, Thiago, Boateng, Hummels, Süle, Martínez und Lewandowski im Kader. Ich würde sogar behaupten, dass er den besten Bayern Kader der letzten Jahre hatte. Das er mit diesem Kader das Double gewann wundert mich nicht. Dieser Kader war allen anderen Vereinen in der Bundesliga haushoch überlegen. Trotzdem spielten sie eine nicht zufriedenstellende Bundesliga Saison. In der zweiten Saison war Kovac schnell Geschichte. Hansi Flick hat der Mannschaft geholfen zu alter Stärke zurück zu finden.
In Monaco und Wolfsburg konnte er ebenfalls nichts nachhaltiges aufbauen. Kovac ist und bleibt ein Pragmatiker. Der BVB benötig jedoch einen Entwickler bzw. Visionär. Letzten Sommer gab es genügend Trainer wie Hürzeler, Slot oder De Zerbi. In diesem Sommer sieht es anders aus, weshalb man mit Kovac vorerst vorlieb nehmen muss.
Jesco von Eichmann sagte ebenfalls, dass sich die sportliche Führung nicht von der Mannschaft diktieren lassen soll wer Trainer bleibt oder nicht. Es kam in der Vergangenheit schon öfter vor, dass Spieler bei den Bossen waren und sich über den Trainer beschwerten.
Ich würde Jesco grundsätzlich recht geben. Das Problem ist nur, dass man der Mannschaft bei einer erneuten Krise ein Alibi gibt. Falls es nächste Saison zu einer erneuten Krise kommen sollte und die Spieler sich früh für eine Trennung von Kovac aussprechen sollten, können sie einfach zu den Bossen gehen und sagen, dass Kovac bei all seinen Stationen gescheitert ist und keine Mannschaft nachhaltig entwickelt hat. Das wäre noch nicht einmal gelogen.
Das erinnert mich an Tedesco und RB Leipzig. Er hat Leipzig mit seinem pragmatischen Ansatz in der Bundesliga stabilisiert. Er gewann den DFB Pokal und kam ins Halbfinale der Europa League und flog kläglich gegen die Glasgow Rangers raus. In der Saison 22/23 flog er bereits am 5. Spieltag und nach einer desaströsen 4:1 Niederlage in der CL gegen Donezk.
Trainer wie Kovac, Terzic und Tedesco sind Pragmatiker und nutzen sich schnell ab. Das sind die perfekten Trainer für Augsburg oder Union Berlin. Mit diesen Trainer-Typen ist es schwer etwas zu entwickeln geschweige denn aufzubauen.
Ich denke schon, dass Kovac Kleinigkeiten verbessern kann. Das konnte Edin ebenfalls. Nachhaltig hat es Edin nicht geschafft den BVB zu stabilisieren oder strukturelle Abläufe zu installieren. Das traue ich Kovac ebenfalls nicht zu.
Die Frage die ich mir stelle ist, was bei einer vorzeitigen Trennung von Kovac passieren wird. Wird man jetzt den Vertrag mit Tullberg verlängern und ihn befördern (zweite Mannschaft) ? Dann wäre er der Schattentrainer von Kovac.
Herrje, man sollte diesen Mann doch erstmal arbeiten lassen.
Man merkt, dass der Podcastmarkt aktuell von Clickbaitjournalismus geflutet wird. Sky hat keinerlei Anspruch an sich selbst auch nur eine rudimentäre Qualität zu liefern. Genau wie die Bild blubbert man irgendein Hörensagen vom Cousin irgendeines Vereinsmitabeiters in den Äther und verkauft es als „heiße Insiderinfos“. Das Ganze in dieser heißen Saisonphase, wo Störgeräusche mal wieder über sind wie ein Kropf, aber eben Clicks generieren.
Bei einem Kader von rund 25 Spielern wird man immer ein paar haben, die mit dem Trainer nicht können. Aber unterm Strich hat Kovac ganz klar auf seiner Habenseite, dass er das seit Jahren bestehende Problem der extremen Schwankungen und Instabilität innerhalb eines Spieles halbwegs in den Griff bekommen hat. Die Mannschaft bricht nach Rückschlägen nicht mehr so auseinander. Das habe ich seit Tuchel nicht mehr gesehen.
Natürlich schmeckt es einigen nicht, wenn nach Leistung aufgestellt wird. Aber die können dann auch gerne gehen. Es muss in Dortmund ein Ende haben, dass wechselnde Teile der Mannschaft den Trainer quasi feuern können. Das sind Profis, wer Diva sein möchte, soll zur Oper gehen.
Kovac ist nicht die 1a Lösung, aber in meinen Augen aktuell der richtige Trainer am richtigen Platz. Und auch an der Art und Weise, wie wir jetzt mit ihm umgehen, entscheidet sich, wie attraktiv wir für die nächste 1a Lösung sein werden. Denn 1a Lösungen setzen sich nicht gern auf Schleudersitze.
23.04.2025 - 08:39 Uhr
Zitat von djhaax
Herrje, man sollte diesen Mann doch erstmal arbeiten lassen.
Man merkt, dass der Podcastmarkt aktuell von Clickbaitjournalismus geflutet wird. Sky hat keinerlei Anspruch an sich selbst auch nur eine rudimentäre Qualität zu liefern. Genau wie die Bild blubbert man irgendein Hörensagen vom Cousin irgendeines Vereinsmitabeiters in den Äther und verkauft es als „heiße Insiderinfos“. Das Ganze in dieser heißen Saisonphase, wo Störgeräusche mal wieder über sind wie ein Kropf, aber eben Clicks generieren.
Bei einem Kader von rund 25 Spielern wird man immer ein paar haben, die mit dem Trainer nicht können. Aber unterm Strich hat Kovac ganz klar auf seiner Habenseite, dass er das seit Jahren bestehende Problem der extremen Schwankungen und Instabilität innerhalb eines Spieles halbwegs in den Griff bekommen hat. Die Mannschaft bricht nach Rückschlägen nicht mehr so auseinander. Das habe ich seit Tuchel nicht mehr gesehen.
Natürlich schmeckt es einigen nicht, wenn nach Leistung aufgestellt wird. Aber die können dann auch gerne gehen. Es muss in Dortmund ein Ende haben, dass wechselnde Teile der Mannschaft den Trainer quasi feuern können. Das sind Profis, wer Diva sein möchte, soll zur Oper gehen.
Kovac ist nicht die 1a Lösung, aber in meinen Augen aktuell der richtige Trainer am richtigen Platz. Und auch an der Art und Weise, wie wir jetzt mit ihm umgehen, entscheidet sich, wie attraktiv wir für die nächste 1a Lösung sein werden. Denn 1a Lösungen setzen sich nicht gern auf Schleudersitze.
Zitat von Hunger-Games
Laut dem Podcast Auffe Süd von Patrick Berger und Jesco von Eichmann gibt es einige Spieler im Kader die weder was mit Kovac als Trainer noch etwas mit seinen Trainingsinhalten anfangen können.
Natürlich kann man sagen, dass er die Mannschaft defensiv etwas stabilisieren konnte. Das Pressing ist ebenfalls etwas besser geworden. Die Frage die man sich stellen sollte ist: Wie nachhaltig ist das ganze? In diesem Fall bin ich immer noch sehr skeptisch.
Kovac konnte in keiner seiner Station nachhaltig überzeugen. In Frankfurt ließ er damals pragmatisch spielen. Da blieb ihm wohl nichts anderes übrig. Die spielerische Entwicklung fand aber erst unter Hütter statt.
Beim FC Bayern München konnte er ebenfalls nicht überzeugen. Er hatte damals Spieler wie Alaba, Thiago, Boateng, Hummels, Süle, Martínez und Lewandowski im Kader. Ich würde sogar behaupten, dass er den besten Bayern Kader der letzten Jahre hatte. Das er mit diesem Kader das Double gewann wundert mich nicht. Dieser Kader war allen anderen Vereinen in der Bundesliga haushoch überlegen. Trotzdem spielten sie eine nicht zufriedenstellende Bundesliga Saison. In der zweiten Saison war Kovac schnell Geschichte. Hansi Flick hat der Mannschaft geholfen zu alter Stärke zurück zu finden.
In Monaco und Wolfsburg konnte er ebenfalls nichts nachhaltiges aufbauen. Kovac ist und bleibt ein Pragmatiker. Der BVB benötig jedoch einen Entwickler bzw. Visionär. Letzten Sommer gab es genügend Trainer wie Hürzeler, Slot oder De Zerbi. In diesem Sommer sieht es anders aus, weshalb man mit Kovac vorerst vorlieb nehmen muss.
Jesco von Eichmann sagte ebenfalls, dass sich die sportliche Führung nicht von der Mannschaft diktieren lassen soll wer Trainer bleibt oder nicht. Es kam in der Vergangenheit schon öfter vor, dass Spieler bei den Bossen waren und sich über den Trainer beschwerten.
Ich würde Jesco grundsätzlich recht geben. Das Problem ist nur, dass man der Mannschaft bei einer erneuten Krise ein Alibi gibt. Falls es nächste Saison zu einer erneuten Krise kommen sollte und die Spieler sich früh für eine Trennung von Kovac aussprechen sollten, können sie einfach zu den Bossen gehen und sagen, dass Kovac bei all seinen Stationen gescheitert ist und keine Mannschaft nachhaltig entwickelt hat. Das wäre noch nicht einmal gelogen.
Das erinnert mich an Tedesco und RB Leipzig. Er hat Leipzig mit seinem pragmatischen Ansatz in der Bundesliga stabilisiert. Er gewann den DFB Pokal und kam ins Halbfinale der Europa League und flog kläglich gegen die Glasgow Rangers raus. In der Saison 22/23 flog er bereits am 5. Spieltag und nach einer desaströsen 4:1 Niederlage in der CL gegen Donezk.
Trainer wie Kovac, Terzic und Tedesco sind Pragmatiker und nutzen sich schnell ab. Das sind die perfekten Trainer für Augsburg oder Union Berlin. Mit diesen Trainer-Typen ist es schwer etwas zu entwickeln geschweige denn aufzubauen.
Ich denke schon, dass Kovac Kleinigkeiten verbessern kann. Das konnte Edin ebenfalls. Nachhaltig hat es Edin nicht geschafft den BVB zu stabilisieren oder strukturelle Abläufe zu installieren. Das traue ich Kovac ebenfalls nicht zu.
Die Frage die ich mir stelle ist, was bei einer vorzeitigen Trennung von Kovac passieren wird. Wird man jetzt den Vertrag mit Tullberg verlängern und ihn befördern (zweite Mannschaft) ? Dann wäre er der Schattentrainer von Kovac.
Laut dem Podcast Auffe Süd von Patrick Berger und Jesco von Eichmann gibt es einige Spieler im Kader die weder was mit Kovac als Trainer noch etwas mit seinen Trainingsinhalten anfangen können.
Natürlich kann man sagen, dass er die Mannschaft defensiv etwas stabilisieren konnte. Das Pressing ist ebenfalls etwas besser geworden. Die Frage die man sich stellen sollte ist: Wie nachhaltig ist das ganze? In diesem Fall bin ich immer noch sehr skeptisch.
Kovac konnte in keiner seiner Station nachhaltig überzeugen. In Frankfurt ließ er damals pragmatisch spielen. Da blieb ihm wohl nichts anderes übrig. Die spielerische Entwicklung fand aber erst unter Hütter statt.
Beim FC Bayern München konnte er ebenfalls nicht überzeugen. Er hatte damals Spieler wie Alaba, Thiago, Boateng, Hummels, Süle, Martínez und Lewandowski im Kader. Ich würde sogar behaupten, dass er den besten Bayern Kader der letzten Jahre hatte. Das er mit diesem Kader das Double gewann wundert mich nicht. Dieser Kader war allen anderen Vereinen in der Bundesliga haushoch überlegen. Trotzdem spielten sie eine nicht zufriedenstellende Bundesliga Saison. In der zweiten Saison war Kovac schnell Geschichte. Hansi Flick hat der Mannschaft geholfen zu alter Stärke zurück zu finden.
In Monaco und Wolfsburg konnte er ebenfalls nichts nachhaltiges aufbauen. Kovac ist und bleibt ein Pragmatiker. Der BVB benötig jedoch einen Entwickler bzw. Visionär. Letzten Sommer gab es genügend Trainer wie Hürzeler, Slot oder De Zerbi. In diesem Sommer sieht es anders aus, weshalb man mit Kovac vorerst vorlieb nehmen muss.
Jesco von Eichmann sagte ebenfalls, dass sich die sportliche Führung nicht von der Mannschaft diktieren lassen soll wer Trainer bleibt oder nicht. Es kam in der Vergangenheit schon öfter vor, dass Spieler bei den Bossen waren und sich über den Trainer beschwerten.
Ich würde Jesco grundsätzlich recht geben. Das Problem ist nur, dass man der Mannschaft bei einer erneuten Krise ein Alibi gibt. Falls es nächste Saison zu einer erneuten Krise kommen sollte und die Spieler sich früh für eine Trennung von Kovac aussprechen sollten, können sie einfach zu den Bossen gehen und sagen, dass Kovac bei all seinen Stationen gescheitert ist und keine Mannschaft nachhaltig entwickelt hat. Das wäre noch nicht einmal gelogen.
Das erinnert mich an Tedesco und RB Leipzig. Er hat Leipzig mit seinem pragmatischen Ansatz in der Bundesliga stabilisiert. Er gewann den DFB Pokal und kam ins Halbfinale der Europa League und flog kläglich gegen die Glasgow Rangers raus. In der Saison 22/23 flog er bereits am 5. Spieltag und nach einer desaströsen 4:1 Niederlage in der CL gegen Donezk.
Trainer wie Kovac, Terzic und Tedesco sind Pragmatiker und nutzen sich schnell ab. Das sind die perfekten Trainer für Augsburg oder Union Berlin. Mit diesen Trainer-Typen ist es schwer etwas zu entwickeln geschweige denn aufzubauen.
Ich denke schon, dass Kovac Kleinigkeiten verbessern kann. Das konnte Edin ebenfalls. Nachhaltig hat es Edin nicht geschafft den BVB zu stabilisieren oder strukturelle Abläufe zu installieren. Das traue ich Kovac ebenfalls nicht zu.
Die Frage die ich mir stelle ist, was bei einer vorzeitigen Trennung von Kovac passieren wird. Wird man jetzt den Vertrag mit Tullberg verlängern und ihn befördern (zweite Mannschaft) ? Dann wäre er der Schattentrainer von Kovac.
Herrje, man sollte diesen Mann doch erstmal arbeiten lassen.
Man merkt, dass der Podcastmarkt aktuell von Clickbaitjournalismus geflutet wird. Sky hat keinerlei Anspruch an sich selbst auch nur eine rudimentäre Qualität zu liefern. Genau wie die Bild blubbert man irgendein Hörensagen vom Cousin irgendeines Vereinsmitabeiters in den Äther und verkauft es als „heiße Insiderinfos“. Das Ganze in dieser heißen Saisonphase, wo Störgeräusche mal wieder über sind wie ein Kropf, aber eben Clicks generieren.
Bei einem Kader von rund 25 Spielern wird man immer ein paar haben, die mit dem Trainer nicht können. Aber unterm Strich hat Kovac ganz klar auf seiner Habenseite, dass er das seit Jahren bestehende Problem der extremen Schwankungen und Instabilität innerhalb eines Spieles halbwegs in den Griff bekommen hat. Die Mannschaft bricht nach Rückschlägen nicht mehr so auseinander. Das habe ich seit Tuchel nicht mehr gesehen.
Natürlich schmeckt es einigen nicht, wenn nach Leistung aufgestellt wird. Aber die können dann auch gerne gehen. Es muss in Dortmund ein Ende haben, dass wechselnde Teile der Mannschaft den Trainer quasi feuern können. Das sind Profis, wer Diva sein möchte, soll zur Oper gehen.
Kovac ist nicht die 1a Lösung, aber in meinen Augen aktuell der richtige Trainer am richtigen Platz. Und auch an der Art und Weise, wie wir jetzt mit ihm umgehen, entscheidet sich, wie attraktiv wir für die nächste 1a Lösung sein werden. Denn 1a Lösungen setzen sich nicht gern auf Schleudersitze.
Naja, Abwehr stabilisiert? Sehe ich nicht so, die Gegentore sprechen auch eine andere Sprache.
Ihn erstmal arbeiten lassen? 16 Spiele stand er schon an der Aussenlinie. Da kann man schon einen Eindruck gewinnen.
Nach Leistung aufgestellt? Muss jetzt ein Witz von dir sein, reicht das Beispiel Brandt.
Seit Tuchel hast du das nicht mehr gesehen, dass man nach Rückschlägen nicht zusammenbricht? Puh, dann hast du echt seit fast 8 Jahren nur wenige Spiele verfolgt. Favre hast du wohl komplett verpasst auch. Mir fällt doch sofort das Augsburg-Spiel mit Haaland-Debut ein. Und jetzt wird's noch besser, letztes Jahr unter Terzic ausgerechnet gegen Gladbach, 0:2 hinten, am Ende 4:2 gewonnen??? Aber nein, seit Tuchel nicht mehr gesehen. Union fällt mir noch ein, unter Sahin fällt mir in der Hinrunde das Spiel gegen Bochum ein, 0:2 hinten, 4:2 gewonnen.
Das Problem der extremen Schwankungen hat er behoben? :-D Nachdem man erst gegen Barca eine unterirdische Leistung gezeigt hat vor ca 2 Wochen? Und dann eine hervorragende vor einer Woche? Und dann eine eher durchwachsen gute gegen Gladbach? Oder man 6:0 gegen Union gewinnt um 2 Wochen später 0:1 zuhause gegen Augsburg zu verlieren?
Also deine Argumentation macht einfach so überhaupt gar keinen Sinn, selbst wenn du im Kern der Sache vielleicht recht hast, nämlich dass das Clickbait sein könnte.
So wie dir geht es vielen, sie lassen sich von guten Leistungen und Siegen blenden und verwischen die Fakten unter Kovac. Auf einmal ist dann alles super, weil er die Pflichtsiege holt oder weil er einen Punkt in München holt. Mir wären die 3 eingeplanten Punkte gegen Augsburg deutlich lieber gewesen, als der Punkt in München, dir nicht? Oder 3 Punkte in Bochum.
Mich hat Kovac auch schnell verloren, er ist halt charmant und als Typ ganz nett. Aber man braucht doch nicht ernsthaft so tun, als würde es jetzt so laufen, wie du es beschrieben hast. Er stellt nicht nach Leistung auf. Beier hat die ersten Spiele unter ihm unterirdisch gespielt. Aber im Gegensatz zu Gittens hat er spielen dürfen.
Er stellt so auf, wie es bequem für ihn ist.
Mir gefällt es auch nicht, wie z.B. Gittens, aber auch Adeyemi, zu Defensivloosern gemacht wurden nach dem Barca-Spiel. Das war reine Ablenkung davon, dass er keinen Plan hatte und alles falsch gemacht hat dort.
Das Team hat übrigens schon unter Sahin ähnlich gut gegen Barca gespielt, nur das Ergebnis hat nicht gestimmt.
Warum sollte das nicht stimmen mit den Spielern? Ich habe nichtmal annähernd das Gefühl, dass sich zwischen den Spielern und Kovac ein gutes Verhätnis aufgebaut hat. Bei anderen Trainern sieht man das meistens, dass da ein sozialer Aspekt zwischen Team und Trainern stattfindet. Der ist mal gut, mal schlecht.
Aber Kovac wirkt da relativ wenig emphatisch seinen Spielern gegenüber. Und ja, dieses Anschreien von Anton zum Beispiel, das ist ein weiteres Indiz dafür, dass Kovac seine Art mit Spielern umzugehen noch ziemlich auf die Füße fallen könnte.
Mir ist aktuell wirklich egal wie, Hauptsache man gewinnt und er bügelt diese lächerlichen Niederlagen gegen Stuttgart, Augsburg und Bochum wieder aus. Das kann man nur, wenn man die nächsten 4 Spiele alle gewinnt.
Wenn er das nicht schafft und man verpasst dann nur deswegen die CL (also wenn 4 Siege für die CL gereicht hätten und er es nicht hinbekommt), dann kann man ihn aus meiner Sicht sofort entlassen. Weil alles was du sagst, keinen Nährboden hat. Er hat nichts davon erreicht.
Gladbach hat ausserordentlich schlecht gespielt am Wochenende. So ist es realistisch ausgedrückt. Und gegen so eine harmlose Mannschaft hat man trotzdem 2 Tore kassiert. Und es musste erst der erzwungene Wechsel kommen, damit sich vorne mal richtig was tut und nicht alles vor dem Tor verpufft.
Also einfach mal akzeptieren, dass es sehr gut möglich ist, dass Spieler keinen Bock mehr auf ihn haben. Weil am Ende ist es nicht seine Idee, die wirklich erfolgreich ist. Es sind am Ende doch die Spieler, die ja angeblich an allen Niederlagen schuld sind, die dann eben doch Topleistungen abrufen können.
Ich frag mich auch, wie stark der MW von Gittens gesunken ist, seit Kovac Trainer ist. Oder wie weit es Duranville in seiner Entwicklung nach hinten geworfen hat. Oder ob man sich das auf Dauer tatsächlich so vorstellt, dass man keine kreativen Topspieler mehr auf dem Platz haben will, weil man lieber defensiv mit 5-er Kette spielt und es mit schnellen Angriffen versucht?
Also ich hab eigentlich weniger Lust so Bensebainis und Ryersons beim Fußball spielen zuzusehen, als so Duranvilles. Sorry, dass ich mit Spielern wie Haaland, Sancho, Dembelé viel mehr Bock hatte, Fußball zu gucken. 😘 Und da sehe ich halt das Problem bei Kovac. Mit der Spielweise und Taktik wird er keine Künstler und Könner anlocken können. Dann verliert man einfach nur ein weiteres Jahr. Sinnbildlich wechselt er lieber Özcan regelmäßig ein, als mal Reyna, Duranville oder Gittens einzuwechseln. 🫣🤫.
Ich bin von ihm als Trainer genauso überzeugt, wie ich es von Stöger war. Das sind sicherlich beides keine schlechten Trainer, aber man kann keinen großen Unterschied erkennen, warum jetzt ausgerechnet dieser Trainer diesen Verein führen sollte und nicht ein x-beliebiger anderer. Du kannst einen Kovac sicher auch bei ManCity, Barcelona und Co. als Trainer einsetzen. Er wird sicherlich seine Siege holen, wird vielleicht sogar Titel gewinnen, aber sicherlich nicht weil er das Team so stark trainiert wie es bei Barca eben ein Flick tut oder bei City ein Guardiola....Er hat auch bei Bayern seine Pflichten erfüllt, aber Flick hat das gleiche Team nach ihm auf ein anderes Level gehoben. Und genau das ist der Punkt. Der BVB braucht dringend, um nicht ins Mittelmaß, vor allem ins europäische Mittelmaß, abzustürzen, einen absoluten Toptrainer, wie Nagelsmann eben, oder einen sehr talentierten Trainer, den man sich in Sahin erhofft hat, was leider vor allem beim Training aus physischer Sicht nicht so war.
23.04.2025 - 10:12 Uhr
Zitat von Koga09
Ich kann diesen unsäglichen Quatsch langsam auch nicht mehr hören. Bei welchem Trainer seit Klopp hatten gewisse Spieler eigentlich mal nichts zu jammern?
Vielleicht sollte man genau hier mal ansetzen und sich von diesen Unruhestiftern trennen, um die Trainer beim BVB in Ruhe arbeiten zu lassen.
Ohne es zu wissen, könnte ich mir aktuell gut vorstellen, dass es sich da um Konsorten wie Brandt, Gittens oder Sabitzer handelt, die allesamt aus unterschiedlichen Gründen ab Sommer hoffentlich ohnehin kein BVB Trikot mehr tragen...
Kovac ist aktuell voll auf Kurs und hat es geschafft, die Mannschaft mit der Systemumstellung zu stabilisieren. Sollte der Lauf bis Saisonende so weitergehen und man noch die internationalen Plätze (von der CL will ich noch gar nicht reden) erreichen, dann wird man sicherlich einen Teufel tun und ihn entlassen und das völlig zurecht.
Zitat von Hunger-Games
Laut dem Podcast Auffe Süd von Patrick Berger und Jesco von Eichmann gibt es einige Spieler im Kader die weder was mit Kovac als Trainer noch etwas mit seinen Trainingsinhalten anfangen können.
Natürlich kann man sagen, dass er die Mannschaft defensiv etwas stabilisieren konnte. Das Pressing ist ebenfalls etwas besser geworden. Die Frage die man sich stellen sollte ist: Wie nachhaltig ist das ganze? In diesem Fall bin ich immer noch sehr skeptisch.
Kovac konnte in keiner seiner Station nachhaltig überzeugen. In Frankfurt ließ er damals pragmatisch spielen. Da blieb ihm wohl nichts anderes übrig. Die spielerische Entwicklung fand aber erst unter Hütter statt.
Beim FC Bayern München konnte er ebenfalls nicht überzeugen. Er hatte damals Spieler wie Alaba, Thiago, Boateng, Hummels, Süle, Martínez und Lewandowski im Kader. Ich würde sogar behaupten, dass er den besten Bayern Kader der letzten Jahre hatte. Das er mit diesem Kader das Double gewann wundert mich nicht. Dieser Kader war allen anderen Vereinen in der Bundesliga haushoch überlegen. Trotzdem spielten sie eine nicht zufriedenstellende Bundesliga Saison. In der zweiten Saison war Kovac schnell Geschichte. Hansi Flick hat der Mannschaft geholfen zu alter Stärke zurück zu finden.
In Monaco und Wolfsburg konnte er ebenfalls nichts nachhaltiges aufbauen. Kovac ist und bleibt ein Pragmatiker. Der BVB benötig jedoch einen Entwickler bzw. Visionär. Letzten Sommer gab es genügend Trainer wie Hürzeler, Slot oder De Zerbi. In diesem Sommer sieht es anders aus, weshalb man mit Kovac vorerst vorlieb nehmen muss.
Jesco von Eichmann sagte ebenfalls, dass sich die sportliche Führung nicht von der Mannschaft diktieren lassen soll wer Trainer bleibt oder nicht. Es kam in der Vergangenheit schon öfter vor, dass Spieler bei den Bossen waren und sich über den Trainer beschwerten.
Ich würde Jesco grundsätzlich recht geben. Das Problem ist nur, dass man der Mannschaft bei einer erneuten Krise ein Alibi gibt. Falls es nächste Saison zu einer erneuten Krise kommen sollte und die Spieler sich früh für eine Trennung von Kovac aussprechen sollten, können sie einfach zu den Bossen gehen und sagen, dass Kovac bei all seinen Stationen gescheitert ist und keine Mannschaft nachhaltig entwickelt hat. Das wäre noch nicht einmal gelogen.
Das erinnert mich an Tedesco und RB Leipzig. Er hat Leipzig mit seinem pragmatischen Ansatz in der Bundesliga stabilisiert. Er gewann den DFB Pokal und kam ins Halbfinale der Europa League und flog kläglich gegen die Glasgow Rangers raus. In der Saison 22/23 flog er bereits am 5. Spieltag und nach einer desaströsen 4:1 Niederlage in der CL gegen Donezk.
Trainer wie Kovac, Terzic und Tedesco sind Pragmatiker und nutzen sich schnell ab. Das sind die perfekten Trainer für Augsburg oder Union Berlin. Mit diesen Trainer-Typen ist es schwer etwas zu entwickeln geschweige denn aufzubauen.
Ich denke schon, dass Kovac Kleinigkeiten verbessern kann. Das konnte Edin ebenfalls. Nachhaltig hat es Edin nicht geschafft den BVB zu stabilisieren oder strukturelle Abläufe zu installieren. Das traue ich Kovac ebenfalls nicht zu.
Die Frage die ich mir stelle ist, was bei einer vorzeitigen Trennung von Kovac passieren wird. Wird man jetzt den Vertrag mit Tullberg verlängern und ihn befördern (zweite Mannschaft) ? Dann wäre er der Schattentrainer von Kovac.
Laut dem Podcast Auffe Süd von Patrick Berger und Jesco von Eichmann gibt es einige Spieler im Kader die weder was mit Kovac als Trainer noch etwas mit seinen Trainingsinhalten anfangen können.
Natürlich kann man sagen, dass er die Mannschaft defensiv etwas stabilisieren konnte. Das Pressing ist ebenfalls etwas besser geworden. Die Frage die man sich stellen sollte ist: Wie nachhaltig ist das ganze? In diesem Fall bin ich immer noch sehr skeptisch.
Kovac konnte in keiner seiner Station nachhaltig überzeugen. In Frankfurt ließ er damals pragmatisch spielen. Da blieb ihm wohl nichts anderes übrig. Die spielerische Entwicklung fand aber erst unter Hütter statt.
Beim FC Bayern München konnte er ebenfalls nicht überzeugen. Er hatte damals Spieler wie Alaba, Thiago, Boateng, Hummels, Süle, Martínez und Lewandowski im Kader. Ich würde sogar behaupten, dass er den besten Bayern Kader der letzten Jahre hatte. Das er mit diesem Kader das Double gewann wundert mich nicht. Dieser Kader war allen anderen Vereinen in der Bundesliga haushoch überlegen. Trotzdem spielten sie eine nicht zufriedenstellende Bundesliga Saison. In der zweiten Saison war Kovac schnell Geschichte. Hansi Flick hat der Mannschaft geholfen zu alter Stärke zurück zu finden.
In Monaco und Wolfsburg konnte er ebenfalls nichts nachhaltiges aufbauen. Kovac ist und bleibt ein Pragmatiker. Der BVB benötig jedoch einen Entwickler bzw. Visionär. Letzten Sommer gab es genügend Trainer wie Hürzeler, Slot oder De Zerbi. In diesem Sommer sieht es anders aus, weshalb man mit Kovac vorerst vorlieb nehmen muss.
Jesco von Eichmann sagte ebenfalls, dass sich die sportliche Führung nicht von der Mannschaft diktieren lassen soll wer Trainer bleibt oder nicht. Es kam in der Vergangenheit schon öfter vor, dass Spieler bei den Bossen waren und sich über den Trainer beschwerten.
Ich würde Jesco grundsätzlich recht geben. Das Problem ist nur, dass man der Mannschaft bei einer erneuten Krise ein Alibi gibt. Falls es nächste Saison zu einer erneuten Krise kommen sollte und die Spieler sich früh für eine Trennung von Kovac aussprechen sollten, können sie einfach zu den Bossen gehen und sagen, dass Kovac bei all seinen Stationen gescheitert ist und keine Mannschaft nachhaltig entwickelt hat. Das wäre noch nicht einmal gelogen.
Das erinnert mich an Tedesco und RB Leipzig. Er hat Leipzig mit seinem pragmatischen Ansatz in der Bundesliga stabilisiert. Er gewann den DFB Pokal und kam ins Halbfinale der Europa League und flog kläglich gegen die Glasgow Rangers raus. In der Saison 22/23 flog er bereits am 5. Spieltag und nach einer desaströsen 4:1 Niederlage in der CL gegen Donezk.
Trainer wie Kovac, Terzic und Tedesco sind Pragmatiker und nutzen sich schnell ab. Das sind die perfekten Trainer für Augsburg oder Union Berlin. Mit diesen Trainer-Typen ist es schwer etwas zu entwickeln geschweige denn aufzubauen.
Ich denke schon, dass Kovac Kleinigkeiten verbessern kann. Das konnte Edin ebenfalls. Nachhaltig hat es Edin nicht geschafft den BVB zu stabilisieren oder strukturelle Abläufe zu installieren. Das traue ich Kovac ebenfalls nicht zu.
Die Frage die ich mir stelle ist, was bei einer vorzeitigen Trennung von Kovac passieren wird. Wird man jetzt den Vertrag mit Tullberg verlängern und ihn befördern (zweite Mannschaft) ? Dann wäre er der Schattentrainer von Kovac.
Ich kann diesen unsäglichen Quatsch langsam auch nicht mehr hören. Bei welchem Trainer seit Klopp hatten gewisse Spieler eigentlich mal nichts zu jammern?
Vielleicht sollte man genau hier mal ansetzen und sich von diesen Unruhestiftern trennen, um die Trainer beim BVB in Ruhe arbeiten zu lassen.
Ohne es zu wissen, könnte ich mir aktuell gut vorstellen, dass es sich da um Konsorten wie Brandt, Gittens oder Sabitzer handelt, die allesamt aus unterschiedlichen Gründen ab Sommer hoffentlich ohnehin kein BVB Trikot mehr tragen...
Kovac ist aktuell voll auf Kurs und hat es geschafft, die Mannschaft mit der Systemumstellung zu stabilisieren. Sollte der Lauf bis Saisonende so weitergehen und man noch die internationalen Plätze (von der CL will ich noch gar nicht reden) erreichen, dann wird man sicherlich einen Teufel tun und ihn entlassen und das völlig zurecht.
Die (Schein-)Diskussion um Unruhestifer (o. Anführer/Typen?) innerhalb der Mannschaft begleitet uns doch seit Jahren. Mittlerweile sind die damals als Unruhestifter ausgemachten Reus und Hummels nicht mehr Bestandteil der Mannschaft und dennoch soll nun erneut intern Kritik an dem Trainer geäußert werden? Insoweit, wenn sich ein Muster mit anderen Spielern wiederholt, würde ich mir an der Stelle die Frage stellen, ob es dann vielmehr ein Thema in der Trainerauswahl denn an den Unruhestiftern ist. Die von dir genannten Spieler sehe ich bis auf Brandt in keiner Position, um derartige Aussagen zu tätigen und dass diesen ein besonderes Gewicht zugemessen wird. Sabitzer ist aktuell komplett draußen und Gittens ist innerhalb der mannschaftsinternen Hierarchie sicher nicht weit oben anzusiedeln. Sicher wird Gittens aktuell unzufrieden sein, jedoch sehe ich ehrlicherweise nicht den Weg von Gittens zu Berger.
In der Vergangenheit gab es bereits unter Tuchel (menschlich), Terzic (fachlich) und Kovac (fachlich, ggfls.. auch menschlich). Bis auf Tuchel konzentriert sich die Kritik dabei auf fachlicher Ebene. Besonders Terzic wurde für den Spielstil intern und am Ende ganz offen von Hummels kritisiert. Ich glaube, ohne diese Geschichte komplett aufzurollen, dass Hummels hier innerhalb der Mannschaft auch Zuspruch erfahren hat, ohne die er sich vor dem CL-Finale nicht derart offensiv und öffentlich positioniert hätte. Passend dazu war Sahin innerhalb der Mannschaft hoch angesehen, seine Ideen wurden von dem Team in den öffentlichen Aussagen komplett mitgetragen und nach der Entlassung hat man auch dahingehend keinerlei negativen Stimmn aus der Mannschaft wahrgenommen. Nun ist dies bereits nach 16 Kovac-Spielen der Fall. Den Bogen auf den ersten Absatz spannend, sehe ich ein Muster bei Trainern, die "pragmatisch" Fußball spielen lassen wollen. Vielleicht liegt darin auch der Ursprung der Kritik und nicht bei unzufriedenen Spieler, die bis auf Gittens sowieso den sportlichen Niedergang des BVB personifizieren?
Die inhaltliche fachliche Kritik an Kovac kann ich auch teilen. Es war sicher nicht die Erwartungshaltung, dass Kovac hier nun ab Ferbruar einen offensiven Hurra-Fußball spielen lässt. Es war allerdings die Anforderung, dass er mit seiner Erfahrung frühzeitig Potenziale erkennt und die Mannschaft nicht nur stabilisiert, sondern schnell erfolgreich spielen lässt. Und das war nicht der Fall. Von den ersten 4 Spielen gingen 2 verloren (Stuttgart + Bochum), hinzu kommt die schmerzliche Niederlage gegen Augsburg. Kovac ließ weiterhin im 4-2-3-1 agieren, die "erfolgreiche" Systemumstellung kam erst in seinem 11. Spiel als Trainer, bedingt durch den kurzfristigen Ausfall Guirassys. Hat Kovac also die Einstellungsanforderungen erfüllt? Nein, wenn nur bedingt. Der Punkteschnitt liegt nur leicht über dem seines Vorgängers, eine Serie wurde bisher nicht gestartet und die Chancen auf Platz 4 liegen letztlich in der schwachen Konkurrent denn in der eigenen Stärke begründet. Ähnliches Szenario, insbesondere wenn nun doch durch 4 Siege in den letzten 4 Spielen die CL erreicht werden sollte, wie seinerzeit mit Terzic in seinem ersten Versuch, der die Grundlage für die zweite Chance bildete, die letztlich auch nicht den Erfolg brachte, den man sich erhoffte, nämlich wieder längerfristig mit einem Trainer zusammenzuarbeiten, der sowohl menschlich von Verein, Mannschaft und Umfeld akzeptiert wird als eben auch fachlich überzeugt. Ich sehe daher weder inhaltlich noch menschlich ausreichend Argumente für Kovac die berechtigten Anlass zur Hoffnung geben, hier längerfristig ein funktionierendes Gebilde zu schaffen. Offenbar eine Einschätzung, die der ein oder andere Spieler teilt.
Insoweit ist sicher zutreffend, dass Spieler oder die Mannschaft nicht der sportlichen Führung diktiert, wer Trainer werden soll. Jedoch sollte man die Mannschaft (hier: z.B. Mannschaftsrat) als wesentliches Element ernst nehmen, insbesondere wenn Kritik sachlich geäußert wird. Zumindest in Hinblick auf die Entscheidung, ob Kovac der richtige Trainer ab Juli 2025 ist.
Die einzige Argumentation für Kovac ist, dass man leider Gottes der sportlichen Führung zutrauen muss, abermals tief ins Trainer-Klo zu greifen.
23.04.2025 - 10:43 Uhr
Zitat von Koga09
Ich kann diesen unsäglichen Quatsch langsam auch nicht mehr hören. Bei welchem Trainer seit Klopp hatten gewisse Spieler eigentlich mal nichts zu jammern?
Vielleicht sollte man genau hier mal ansetzen und sich von diesen Unruhestiftern trennen, um die Trainer beim BVB in Ruhe arbeiten zu lassen.
Ohne es zu wissen, könnte ich mir aktuell gut vorstellen, dass es sich da um Konsorten wie Brandt, Gittens oder Sabitzer handelt, die allesamt aus unterschiedlichen Gründen ab Sommer hoffentlich ohnehin kein BVB Trikot mehr tragen...
Kovac ist aktuell voll auf Kurs und hat es geschafft, die Mannschaft mit der Systemumstellung zu stabilisieren. Sollte der Lauf bis Saisonende so weitergehen und man noch die internationalen Plätze (von der CL will ich noch gar nicht reden) erreichen, dann wird man sicherlich einen Teufel tun und ihn entlassen und das völlig zurecht.
Zitat von Hunger-Games
Laut dem Podcast Auffe Süd von Patrick Berger und Jesco von Eichmann gibt es einige Spieler im Kader die weder was mit Kovac als Trainer noch etwas mit seinen Trainingsinhalten anfangen können.
Natürlich kann man sagen, dass er die Mannschaft defensiv etwas stabilisieren konnte. Das Pressing ist ebenfalls etwas besser geworden. Die Frage die man sich stellen sollte ist: Wie nachhaltig ist das ganze? In diesem Fall bin ich immer noch sehr skeptisch.
Kovac konnte in keiner seiner Station nachhaltig überzeugen. In Frankfurt ließ er damals pragmatisch spielen. Da blieb ihm wohl nichts anderes übrig. Die spielerische Entwicklung fand aber erst unter Hütter statt.
Beim FC Bayern München konnte er ebenfalls nicht überzeugen. Er hatte damals Spieler wie Alaba, Thiago, Boateng, Hummels, Süle, Martínez und Lewandowski im Kader. Ich würde sogar behaupten, dass er den besten Bayern Kader der letzten Jahre hatte. Das er mit diesem Kader das Double gewann wundert mich nicht. Dieser Kader war allen anderen Vereinen in der Bundesliga haushoch überlegen. Trotzdem spielten sie eine nicht zufriedenstellende Bundesliga Saison. In der zweiten Saison war Kovac schnell Geschichte. Hansi Flick hat der Mannschaft geholfen zu alter Stärke zurück zu finden.
In Monaco und Wolfsburg konnte er ebenfalls nichts nachhaltiges aufbauen. Kovac ist und bleibt ein Pragmatiker. Der BVB benötig jedoch einen Entwickler bzw. Visionär. Letzten Sommer gab es genügend Trainer wie Hürzeler, Slot oder De Zerbi. In diesem Sommer sieht es anders aus, weshalb man mit Kovac vorerst vorlieb nehmen muss.
Jesco von Eichmann sagte ebenfalls, dass sich die sportliche Führung nicht von der Mannschaft diktieren lassen soll wer Trainer bleibt oder nicht. Es kam in der Vergangenheit schon öfter vor, dass Spieler bei den Bossen waren und sich über den Trainer beschwerten.
Ich würde Jesco grundsätzlich recht geben. Das Problem ist nur, dass man der Mannschaft bei einer erneuten Krise ein Alibi gibt. Falls es nächste Saison zu einer erneuten Krise kommen sollte und die Spieler sich früh für eine Trennung von Kovac aussprechen sollten, können sie einfach zu den Bossen gehen und sagen, dass Kovac bei all seinen Stationen gescheitert ist und keine Mannschaft nachhaltig entwickelt hat. Das wäre noch nicht einmal gelogen.
Das erinnert mich an Tedesco und RB Leipzig. Er hat Leipzig mit seinem pragmatischen Ansatz in der Bundesliga stabilisiert. Er gewann den DFB Pokal und kam ins Halbfinale der Europa League und flog kläglich gegen die Glasgow Rangers raus. In der Saison 22/23 flog er bereits am 5. Spieltag und nach einer desaströsen 4:1 Niederlage in der CL gegen Donezk.
Trainer wie Kovac, Terzic und Tedesco sind Pragmatiker und nutzen sich schnell ab. Das sind die perfekten Trainer für Augsburg oder Union Berlin. Mit diesen Trainer-Typen ist es schwer etwas zu entwickeln geschweige denn aufzubauen.
Ich denke schon, dass Kovac Kleinigkeiten verbessern kann. Das konnte Edin ebenfalls. Nachhaltig hat es Edin nicht geschafft den BVB zu stabilisieren oder strukturelle Abläufe zu installieren. Das traue ich Kovac ebenfalls nicht zu.
Die Frage die ich mir stelle ist, was bei einer vorzeitigen Trennung von Kovac passieren wird. Wird man jetzt den Vertrag mit Tullberg verlängern und ihn befördern (zweite Mannschaft) ? Dann wäre er der Schattentrainer von Kovac.
Laut dem Podcast Auffe Süd von Patrick Berger und Jesco von Eichmann gibt es einige Spieler im Kader die weder was mit Kovac als Trainer noch etwas mit seinen Trainingsinhalten anfangen können.
Natürlich kann man sagen, dass er die Mannschaft defensiv etwas stabilisieren konnte. Das Pressing ist ebenfalls etwas besser geworden. Die Frage die man sich stellen sollte ist: Wie nachhaltig ist das ganze? In diesem Fall bin ich immer noch sehr skeptisch.
Kovac konnte in keiner seiner Station nachhaltig überzeugen. In Frankfurt ließ er damals pragmatisch spielen. Da blieb ihm wohl nichts anderes übrig. Die spielerische Entwicklung fand aber erst unter Hütter statt.
Beim FC Bayern München konnte er ebenfalls nicht überzeugen. Er hatte damals Spieler wie Alaba, Thiago, Boateng, Hummels, Süle, Martínez und Lewandowski im Kader. Ich würde sogar behaupten, dass er den besten Bayern Kader der letzten Jahre hatte. Das er mit diesem Kader das Double gewann wundert mich nicht. Dieser Kader war allen anderen Vereinen in der Bundesliga haushoch überlegen. Trotzdem spielten sie eine nicht zufriedenstellende Bundesliga Saison. In der zweiten Saison war Kovac schnell Geschichte. Hansi Flick hat der Mannschaft geholfen zu alter Stärke zurück zu finden.
In Monaco und Wolfsburg konnte er ebenfalls nichts nachhaltiges aufbauen. Kovac ist und bleibt ein Pragmatiker. Der BVB benötig jedoch einen Entwickler bzw. Visionär. Letzten Sommer gab es genügend Trainer wie Hürzeler, Slot oder De Zerbi. In diesem Sommer sieht es anders aus, weshalb man mit Kovac vorerst vorlieb nehmen muss.
Jesco von Eichmann sagte ebenfalls, dass sich die sportliche Führung nicht von der Mannschaft diktieren lassen soll wer Trainer bleibt oder nicht. Es kam in der Vergangenheit schon öfter vor, dass Spieler bei den Bossen waren und sich über den Trainer beschwerten.
Ich würde Jesco grundsätzlich recht geben. Das Problem ist nur, dass man der Mannschaft bei einer erneuten Krise ein Alibi gibt. Falls es nächste Saison zu einer erneuten Krise kommen sollte und die Spieler sich früh für eine Trennung von Kovac aussprechen sollten, können sie einfach zu den Bossen gehen und sagen, dass Kovac bei all seinen Stationen gescheitert ist und keine Mannschaft nachhaltig entwickelt hat. Das wäre noch nicht einmal gelogen.
Das erinnert mich an Tedesco und RB Leipzig. Er hat Leipzig mit seinem pragmatischen Ansatz in der Bundesliga stabilisiert. Er gewann den DFB Pokal und kam ins Halbfinale der Europa League und flog kläglich gegen die Glasgow Rangers raus. In der Saison 22/23 flog er bereits am 5. Spieltag und nach einer desaströsen 4:1 Niederlage in der CL gegen Donezk.
Trainer wie Kovac, Terzic und Tedesco sind Pragmatiker und nutzen sich schnell ab. Das sind die perfekten Trainer für Augsburg oder Union Berlin. Mit diesen Trainer-Typen ist es schwer etwas zu entwickeln geschweige denn aufzubauen.
Ich denke schon, dass Kovac Kleinigkeiten verbessern kann. Das konnte Edin ebenfalls. Nachhaltig hat es Edin nicht geschafft den BVB zu stabilisieren oder strukturelle Abläufe zu installieren. Das traue ich Kovac ebenfalls nicht zu.
Die Frage die ich mir stelle ist, was bei einer vorzeitigen Trennung von Kovac passieren wird. Wird man jetzt den Vertrag mit Tullberg verlängern und ihn befördern (zweite Mannschaft) ? Dann wäre er der Schattentrainer von Kovac.
Ich kann diesen unsäglichen Quatsch langsam auch nicht mehr hören. Bei welchem Trainer seit Klopp hatten gewisse Spieler eigentlich mal nichts zu jammern?
Vielleicht sollte man genau hier mal ansetzen und sich von diesen Unruhestiftern trennen, um die Trainer beim BVB in Ruhe arbeiten zu lassen.
Ohne es zu wissen, könnte ich mir aktuell gut vorstellen, dass es sich da um Konsorten wie Brandt, Gittens oder Sabitzer handelt, die allesamt aus unterschiedlichen Gründen ab Sommer hoffentlich ohnehin kein BVB Trikot mehr tragen...
Kovac ist aktuell voll auf Kurs und hat es geschafft, die Mannschaft mit der Systemumstellung zu stabilisieren. Sollte der Lauf bis Saisonende so weitergehen und man noch die internationalen Plätze (von der CL will ich noch gar nicht reden) erreichen, dann wird man sicherlich einen Teufel tun und ihn entlassen und das völlig zurecht.
Im Zweifel können Spieler den Trainer aber besser beurteilen als das Management.
Nicht jeder und auch nicht jeder hat dabei die richtige Motivation. Bei Sabitzer hätte ich z.B. unter Sahin auch gesagt, dass er sich mal zurücknehmen soll aber wenn Hummels und Reus sich sorgen machen, dass ein Terzic es nicht schafft die Mannschaft taktisch weiterzuentwickeln sollte man dem durchaus Gehör schenken.
Vor allem wenn unsere Geschäftsführung bislang wenig Entscheidungskompetenz nachweisen konnte.
Als Spieler verbringst du ja viel mehr Zeit mit dem Trainer und hast über eine längere Karriere auch verschiedene Trainer kennenlernen dürfen. Dabei kann man durchaus ein Verständnis dafür entwickeln ob man einen guten oder schlechten Trainer vor sich hat.
Deshalb wäre es ein Fehler pauschal jede Spielerkritik zu ignorieren.
23.04.2025 - 12:35 Uhr
Ich würde auch mal Kovac mal die Chance geben, denn ich finde, das sieht doch mal seit – inklusive – Favre(!) nicht mal so schlecht aus: Wenn die mal losgelassen sind, wie man in den ausgezeichneten Spielen sieht, dann geht das auch.
Ohne eine Trainerdiskussion eröffnen zu wollen, die hier im Faden fehl am Platz ist, muss man auch mal sagen, dass mit Favré der aufsehenerregende Niedergang mit seinem "Bremsfussball" – der so gar nicht zur BVB DNA passt– anfing, und Terzic da nahtlos verwirrt weitermachte. IMHO, soweit man das aus den medialen Schnitzeln ich es mir zusammen basteln und reimen kann, war Edins einziger Unterschied zu Favre, dass der Edin immer sich als Kumpel darstellte, und Favre als Oberlehrer. Wie Rose sich darstellte, kann ich mir nicht erklären – es wird irgendwas dazwischen gewesen sein. Bei allen gilt, sie hatten Top-Top-Fussballer, wie Håland, Bellingham, Sancho usw. Und etwas mehr Glück als Sahin.
Sahin probierte es zuerst als Favre – dann auf Freund- und Kollege wie Edin. Bei JEDEM arbeiteten Menschen (hier: Trainer und die Spieler) auch mal mit Fehlern. Außerdem gesellten sich ein nicht durchsetzungsfähiger Kehl und ein konzeptionsloser Ricken dazu. Dazu ein Arme-Kirchenmaus-Sparkonzept, mit weniger Mannschaft mehr zu erreichen … Das Ergebnis sehen wir heute.
Ich bin immer noch der Meinung, Kovac sollte mal durchhalten. Er zeigt nicht so viel Sympathie und Strahlkraft wie Klopp. Er versucht, den Boliden BVB mit abgefahrenen Reifen und unfahrbaren Fahrwerk noch in die WM-Punkte zu bringen, um ihn mit der Formel 1 zu vergleichen.
Es wäre nur zu begrüßen, wenn das Management auch mal etwas wagen würde, anstatt wieder deutsche Durchschnittskicker einzukaufen, auch mal etwas in höhere Regale zu schielen. Natürlich sind die 50+1-Regel und wir haben keinerlei Zuwendungen, Ölscheichs oder Investoren, wir sind kein FCB. Aber etwas besseres Material an die Hand zugeben, ist ein Muss. Du kannst ja auch keinen Verstappen in einen Haas setzen und dann viel erwarten.
Ohne eine Trainerdiskussion eröffnen zu wollen, die hier im Faden fehl am Platz ist, muss man auch mal sagen, dass mit Favré der aufsehenerregende Niedergang mit seinem "Bremsfussball" – der so gar nicht zur BVB DNA passt– anfing, und Terzic da nahtlos verwirrt weitermachte. IMHO, soweit man das aus den medialen Schnitzeln ich es mir zusammen basteln und reimen kann, war Edins einziger Unterschied zu Favre, dass der Edin immer sich als Kumpel darstellte, und Favre als Oberlehrer. Wie Rose sich darstellte, kann ich mir nicht erklären – es wird irgendwas dazwischen gewesen sein. Bei allen gilt, sie hatten Top-Top-Fussballer, wie Håland, Bellingham, Sancho usw. Und etwas mehr Glück als Sahin.
Sahin probierte es zuerst als Favre – dann auf Freund- und Kollege wie Edin. Bei JEDEM arbeiteten Menschen (hier: Trainer und die Spieler) auch mal mit Fehlern. Außerdem gesellten sich ein nicht durchsetzungsfähiger Kehl und ein konzeptionsloser Ricken dazu. Dazu ein Arme-Kirchenmaus-Sparkonzept, mit weniger Mannschaft mehr zu erreichen … Das Ergebnis sehen wir heute.
Ich bin immer noch der Meinung, Kovac sollte mal durchhalten. Er zeigt nicht so viel Sympathie und Strahlkraft wie Klopp. Er versucht, den Boliden BVB mit abgefahrenen Reifen und unfahrbaren Fahrwerk noch in die WM-Punkte zu bringen, um ihn mit der Formel 1 zu vergleichen.
Es wäre nur zu begrüßen, wenn das Management auch mal etwas wagen würde, anstatt wieder deutsche Durchschnittskicker einzukaufen, auch mal etwas in höhere Regale zu schielen. Natürlich sind die 50+1-Regel und wir haben keinerlei Zuwendungen, Ölscheichs oder Investoren, wir sind kein FCB. Aber etwas besseres Material an die Hand zugeben, ist ein Muss. Du kannst ja auch keinen Verstappen in einen Haas setzen und dann viel erwarten.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Zeh-Lizenz am 23.04.2025 um 12:37 Uhr bearbeitet
23.04.2025 - 13:29 Uhr
Zitat von Zeh-Lizenz
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Ohne eine Trainerdiskussion eröffnen zu wollen, die hier im Faden fehl am Platz ist, muss man auch mal sagen, dass mit Favré der aufsehenerregende Niedergang mit seinem "Bremsfussball" – der so gar nicht zur BVB DNA passt– anfing, und Terzic da nahtlos verwirrt weitermachte. IMHO, soweit man das aus den medialen Schnitzeln ich es mir zusammen basteln und reimen kann, war Edins einziger Unterschied zu Favre, dass der Edin immer sich als Kumpel darstellte, und Favre als Oberlehrer. Wie Rose sich darstellte, kann ich mir nicht erklären – es wird irgendwas dazwischen gewesen sein. Bei allen gilt, sie hatten Top-Top-Fussballer, wie Håland, Bellingham, Sancho usw. Und etwas mehr Glück als Sahin.
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Es wäre nur zu begrüßen, wenn das Management auch mal etwas wagen würde, anstatt wieder deutsche Durchschnittskicker einzukaufen, auch mal etwas in höhere Regale zu schielen. Natürlich sind die 50+1-Regel und wir haben keinerlei Zuwendungen, Ölscheichs oder Investoren, wir sind kein FCB. Aber etwas besseres Material an die Hand zugeben, ist ein Muss. Du kannst ja auch keinen Verstappen in einen Haas setzen und dann viel erwarten.
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Ohne eine Trainerdiskussion eröffnen zu wollen, die hier im Faden fehl am Platz ist, muss man auch mal sagen, dass mit Favré der aufsehenerregende Niedergang mit seinem "Bremsfussball" – der so gar nicht zur BVB DNA passt– anfing, und Terzic da nahtlos verwirrt weitermachte. IMHO, soweit man das aus den medialen Schnitzeln ich es mir zusammen basteln und reimen kann, war Edins einziger Unterschied zu Favre, dass der Edin immer sich als Kumpel darstellte, und Favre als Oberlehrer. Wie Rose sich darstellte, kann ich mir nicht erklären – es wird irgendwas dazwischen gewesen sein. Bei allen gilt, sie hatten Top-Top-Fussballer, wie Håland, Bellingham, Sancho usw. Und etwas mehr Glück als Sahin.
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Es wäre nur zu begrüßen, wenn das Management auch mal etwas wagen würde, anstatt wieder deutsche Durchschnittskicker einzukaufen, auch mal etwas in höhere Regale zu schielen. Natürlich sind die 50+1-Regel und wir haben keinerlei Zuwendungen, Ölscheichs oder Investoren, wir sind kein FCB. Aber etwas besseres Material an die Hand zugeben, ist ein Muss. Du kannst ja auch keinen Verstappen in einen Haas setzen und dann viel erwarten.
1) Du vergleichst Favre mit Terzic, in der Art des Fußballs? Really? Der einzige Unterschied ist die Art der Menschenführung und das Auftreten? Sorry, aber da zweifel ich stark an deinem Erinnerungsvermögen oder am Fußballsachverstand. Favre und Terzic haben von der Umsetzung der Spielidee ungefähr so viel gemeinsam wie Klopp und Pep Mitte des letzten Jahrzehnts.
2) Was wären denn für dich höhere Regale, die für den BVB realistisch erreichbar sein könnten? Sind das für dich Spieler, die Qualität bewiesen haben und erwartbar CL-format haben? Wie teuer dürfen die deiner Meinung nach sein und wie viele davon erwartest du beim BVB?
23.04.2025 - 13:49 Uhr
Zu 1) Favre hat für mich einen gar grausigen Fussballstil implementiert, der nicht zum BVB passte, und so glaube ich, auch viele BVB-Fans nicht beim BVB sehen wollen. Mir ist klar, dass der Level nicht passt – da geb ich Dir schon recht. Den Edin hat aber chaotisch weitergeführt. Und den Favre-Stiefel spielen wir tw. doch bis heute weiter durch. Egal welcher Trainer dann kam. Bei Kovac wird das wieder etwa vorwärts orientierter.
Zu 2) Das passt hier a) nicht Faden, und b) meine ich damit die polemische Umschreibung, den man mit "lieber 20-25 Mio. für einen Koch statt einem PL-Spieler" – verstehst Du wie ich das meine? Oder so: Wir geben das Geld lieber direkt und überhöht an unsere Mitbewerber, anstatt mal wieder in Frankreich oder so umzusehen.
Zu 2) Das passt hier a) nicht Faden, und b) meine ich damit die polemische Umschreibung, den man mit "lieber 20-25 Mio. für einen Koch statt einem PL-Spieler" – verstehst Du wie ich das meine? Oder so: Wir geben das Geld lieber direkt und überhöht an unsere Mitbewerber, anstatt mal wieder in Frankreich oder so umzusehen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Zeh-Lizenz am 23.04.2025 um 13:54 Uhr bearbeitet
23.04.2025 - 14:42 Uhr
Zitat von Zeh-Lizenz
Zu 1) Favre hat für mich einen gar grausigen Fussballstil implementiert, der nicht zum BVB passte, und so glaube ich, auch viele BVB-Fans nicht beim BVB sehen wollen. Mir ist klar, dass der Level nicht passt – da geb ich Dir schon recht. Den Edin hat aber chaotisch weitergeführt. Und den Favre-Stiefel spielen wir tw. doch bis heute weiter durch. Egal welcher Trainer dann kam. Bei Kovac wird das wieder etwa vorwärts orientierter.
Zu 2) Das passt hier a) nicht Faden, und b) meine ich damit die polemische Umschreibung, den man mit "lieber 20-25 Mio. für einen Koch statt einem PL-Spieler" – verstehst Du wie ich das meine? Oder so: Wir geben das Geld lieber direkt und überhöht an unsere Mitbewerber, anstatt mal wieder in Frankreich oder so umzusehen.
Zu 1) Favre hat für mich einen gar grausigen Fussballstil implementiert, der nicht zum BVB passte, und so glaube ich, auch viele BVB-Fans nicht beim BVB sehen wollen. Mir ist klar, dass der Level nicht passt – da geb ich Dir schon recht. Den Edin hat aber chaotisch weitergeführt. Und den Favre-Stiefel spielen wir tw. doch bis heute weiter durch. Egal welcher Trainer dann kam. Bei Kovac wird das wieder etwa vorwärts orientierter.
Zu 2) Das passt hier a) nicht Faden, und b) meine ich damit die polemische Umschreibung, den man mit "lieber 20-25 Mio. für einen Koch statt einem PL-Spieler" – verstehst Du wie ich das meine? Oder so: Wir geben das Geld lieber direkt und überhöht an unsere Mitbewerber, anstatt mal wieder in Frankreich oder so umzusehen.
Selten so einen Unsinn gelesen! Favre legte extrem viel Wert auf Ballbesitz und dieses BVB DNA Gelaber hat uns doch erst in die Situation der letzten Zeit gebracht. Favre hatte eine klare Vorstellung, er forderte viel Geduld im Ballbesitz, was viele wohl bis heute nicht verstanden haben oder mit nicht mutig deklarieren. Der wusste eben genau was passiert wenn man ungeduldig spielt, dadurch entstehen leichte Ballverluste und Umschaltmomente, die der damalige Kader nicht gut verteidigen konnte. Mir gefiel die Art der Verteidigung unter Favre nicht weil man im gegnerischen Ballbesitz sehr tief stand und die Spieler damals oftmals Probleme hatten wenn man zu tief stand. Trotzdem fand ich es enorm wichtig als Topverein den Ball zu haben und das ist auch heute noch die richtige Lösung gegen tiefstehende Gegner. Ebenfalls gegen pressende Gegner die man mit sicheren Ballbesitzphasen überspielen und vor allem müde spielen kann. Favre ist zwar von der Persönlichkeit her nicht unbedingt mein Fall gewesen aber seinen Ansatz wie man Fußball spielt, befürworte ich in großen Teilen noch heute.
Heavy Metal Fußball brauchen wir in der Liga einfach nicht und dieses Gelaber von BVB DNA ebenfalls nicht.
23.04.2025 - 17:01 Uhr
Zitat von GonzoFronzo
Naja, Abwehr stabilisiert? Sehe ich nicht so, die Gegentore sprechen auch eine andere Sprache.
Ihn erstmal arbeiten lassen? 16 Spiele stand er schon an der Aussenlinie. Da kann man schon einen Eindruck gewinnen.
Nach Leistung aufgestellt? Muss jetzt ein Witz von dir sein, reicht das Beispiel Brandt.
Seit Tuchel hast du das nicht mehr gesehen, dass man nach Rückschlägen nicht zusammenbricht? Puh, dann hast du echt seit fast 8 Jahren nur wenige Spiele verfolgt. Favre hast du wohl komplett verpasst auch. Mir fällt doch sofort das Augsburg-Spiel mit Haaland-Debut ein. Und jetzt wird's noch besser, letztes Jahr unter Terzic ausgerechnet gegen Gladbach, 0:2 hinten, am Ende 4:2 gewonnen??? Aber nein, seit Tuchel nicht mehr gesehen. Union fällt mir noch ein, unter Sahin fällt mir in der Hinrunde das Spiel gegen Bochum ein, 0:2 hinten, 4:2 gewonnen.
Das Problem der extremen Schwankungen hat er behoben? :-D Nachdem man erst gegen Barca eine unterirdische Leistung gezeigt hat vor ca 2 Wochen? Und dann eine hervorragende vor einer Woche? Und dann eine eher durchwachsen gute gegen Gladbach? Oder man 6:0 gegen Union gewinnt um 2 Wochen später 0:1 zuhause gegen Augsburg zu verlieren?
Also deine Argumentation macht einfach so überhaupt gar keinen Sinn, selbst wenn du im Kern der Sache vielleicht recht hast, nämlich dass das Clickbait sein könnte.
So wie dir geht es vielen, sie lassen sich von guten Leistungen und Siegen blenden und verwischen die Fakten unter Kovac. Auf einmal ist dann alles super, weil er die Pflichtsiege holt oder weil er einen Punkt in München holt. Mir wären die 3 eingeplanten Punkte gegen Augsburg deutlich lieber gewesen, als der Punkt in München, dir nicht? Oder 3 Punkte in Bochum.
Mich hat Kovac auch schnell verloren, er ist halt charmant und als Typ ganz nett. Aber man braucht doch nicht ernsthaft so tun, als würde es jetzt so laufen, wie du es beschrieben hast. Er stellt nicht nach Leistung auf. Beier hat die ersten Spiele unter ihm unterirdisch gespielt. Aber im Gegensatz zu Gittens hat er spielen dürfen.
Er stellt so auf, wie es bequem für ihn ist.
Mir gefällt es auch nicht, wie z.B. Gittens, aber auch Adeyemi, zu Defensivloosern gemacht wurden nach dem Barca-Spiel. Das war reine Ablenkung davon, dass er keinen Plan hatte und alles falsch gemacht hat dort.
Das Team hat übrigens schon unter Sahin ähnlich gut gegen Barca gespielt, nur das Ergebnis hat nicht gestimmt.
Warum sollte das nicht stimmen mit den Spielern? Ich habe nichtmal annähernd das Gefühl, dass sich zwischen den Spielern und Kovac ein gutes Verhätnis aufgebaut hat. Bei anderen Trainern sieht man das meistens, dass da ein sozialer Aspekt zwischen Team und Trainern stattfindet. Der ist mal gut, mal schlecht.
Aber Kovac wirkt da relativ wenig emphatisch seinen Spielern gegenüber. Und ja, dieses Anschreien von Anton zum Beispiel, das ist ein weiteres Indiz dafür, dass Kovac seine Art mit Spielern umzugehen noch ziemlich auf die Füße fallen könnte.
Mir ist aktuell wirklich egal wie, Hauptsache man gewinnt und er bügelt diese lächerlichen Niederlagen gegen Stuttgart, Augsburg und Bochum wieder aus. Das kann man nur, wenn man die nächsten 4 Spiele alle gewinnt.
Wenn er das nicht schafft und man verpasst dann nur deswegen die CL (also wenn 4 Siege für die CL gereicht hätten und er es nicht hinbekommt), dann kann man ihn aus meiner Sicht sofort entlassen. Weil alles was du sagst, keinen Nährboden hat. Er hat nichts davon erreicht.
Gladbach hat ausserordentlich schlecht gespielt am Wochenende. So ist es realistisch ausgedrückt. Und gegen so eine harmlose Mannschaft hat man trotzdem 2 Tore kassiert. Und es musste erst der erzwungene Wechsel kommen, damit sich vorne mal richtig was tut und nicht alles vor dem Tor verpufft.
Also einfach mal akzeptieren, dass es sehr gut möglich ist, dass Spieler keinen Bock mehr auf ihn haben. Weil am Ende ist es nicht seine Idee, die wirklich erfolgreich ist. Es sind am Ende doch die Spieler, die ja angeblich an allen Niederlagen schuld sind, die dann eben doch Topleistungen abrufen können.
Ich frag mich auch, wie stark der MW von Gittens gesunken ist, seit Kovac Trainer ist. Oder wie weit es Duranville in seiner Entwicklung nach hinten geworfen hat. Oder ob man sich das auf Dauer tatsächlich so vorstellt, dass man keine kreativen Topspieler mehr auf dem Platz haben will, weil man lieber defensiv mit 5-er Kette spielt und es mit schnellen Angriffen versucht?
Also ich hab eigentlich weniger Lust so Bensebainis und Ryersons beim Fußball spielen zuzusehen, als so Duranvilles. Sorry, dass ich mit Spielern wie Haaland, Sancho, Dembelé viel mehr Bock hatte, Fußball zu gucken. 😘 Und da sehe ich halt das Problem bei Kovac. Mit der Spielweise und Taktik wird er keine Künstler und Könner anlocken können. Dann verliert man einfach nur ein weiteres Jahr. Sinnbildlich wechselt er lieber Özcan regelmäßig ein, als mal Reyna, Duranville oder Gittens einzuwechseln. 🫣🤫.
Ich bin von ihm als Trainer genauso überzeugt, wie ich es von Stöger war. Das sind sicherlich beides keine schlechten Trainer, aber man kann keinen großen Unterschied erkennen, warum jetzt ausgerechnet dieser Trainer diesen Verein führen sollte und nicht ein x-beliebiger anderer. Du kannst einen Kovac sicher auch bei ManCity, Barcelona und Co. als Trainer einsetzen. Er wird sicherlich seine Siege holen, wird vielleicht sogar Titel gewinnen, aber sicherlich nicht weil er das Team so stark trainiert wie es bei Barca eben ein Flick tut oder bei City ein Guardiola....Er hat auch bei Bayern seine Pflichten erfüllt, aber Flick hat das gleiche Team nach ihm auf ein anderes Level gehoben. Und genau das ist der Punkt. Der BVB braucht dringend, um nicht ins Mittelmaß, vor allem ins europäische Mittelmaß, abzustürzen, einen absoluten Toptrainer, wie Nagelsmann eben, oder einen sehr talentierten Trainer, den man sich in Sahin erhofft hat, was leider vor allem beim Training aus physischer Sicht nicht so war.
Zitat von djhaax
Herrje, man sollte diesen Mann doch erstmal arbeiten lassen.
Man merkt, dass der Podcastmarkt aktuell von Clickbaitjournalismus geflutet wird. Sky hat keinerlei Anspruch an sich selbst auch nur eine rudimentäre Qualität zu liefern. Genau wie die Bild blubbert man irgendein Hörensagen vom Cousin irgendeines Vereinsmitabeiters in den Äther und verkauft es als „heiße Insiderinfos“. Das Ganze in dieser heißen Saisonphase, wo Störgeräusche mal wieder über sind wie ein Kropf, aber eben Clicks generieren.
Bei einem Kader von rund 25 Spielern wird man immer ein paar haben, die mit dem Trainer nicht können. Aber unterm Strich hat Kovac ganz klar auf seiner Habenseite, dass er das seit Jahren bestehende Problem der extremen Schwankungen und Instabilität innerhalb eines Spieles halbwegs in den Griff bekommen hat. Die Mannschaft bricht nach Rückschlägen nicht mehr so auseinander. Das habe ich seit Tuchel nicht mehr gesehen.
Natürlich schmeckt es einigen nicht, wenn nach Leistung aufgestellt wird. Aber die können dann auch gerne gehen. Es muss in Dortmund ein Ende haben, dass wechselnde Teile der Mannschaft den Trainer quasi feuern können. Das sind Profis, wer Diva sein möchte, soll zur Oper gehen.
Kovac ist nicht die 1a Lösung, aber in meinen Augen aktuell der richtige Trainer am richtigen Platz. Und auch an der Art und Weise, wie wir jetzt mit ihm umgehen, entscheidet sich, wie attraktiv wir für die nächste 1a Lösung sein werden. Denn 1a Lösungen setzen sich nicht gern auf Schleudersitze.
Zitat von Hunger-Games
Laut dem Podcast Auffe Süd von Patrick Berger und Jesco von Eichmann gibt es einige Spieler im Kader die weder was mit Kovac als Trainer noch etwas mit seinen Trainingsinhalten anfangen können.
Natürlich kann man sagen, dass er die Mannschaft defensiv etwas stabilisieren konnte. Das Pressing ist ebenfalls etwas besser geworden. Die Frage die man sich stellen sollte ist: Wie nachhaltig ist das ganze? In diesem Fall bin ich immer noch sehr skeptisch.
Kovac konnte in keiner seiner Station nachhaltig überzeugen. In Frankfurt ließ er damals pragmatisch spielen. Da blieb ihm wohl nichts anderes übrig. Die spielerische Entwicklung fand aber erst unter Hütter statt.
Beim FC Bayern München konnte er ebenfalls nicht überzeugen. Er hatte damals Spieler wie Alaba, Thiago, Boateng, Hummels, Süle, Martínez und Lewandowski im Kader. Ich würde sogar behaupten, dass er den besten Bayern Kader der letzten Jahre hatte. Das er mit diesem Kader das Double gewann wundert mich nicht. Dieser Kader war allen anderen Vereinen in der Bundesliga haushoch überlegen. Trotzdem spielten sie eine nicht zufriedenstellende Bundesliga Saison. In der zweiten Saison war Kovac schnell Geschichte. Hansi Flick hat der Mannschaft geholfen zu alter Stärke zurück zu finden.
In Monaco und Wolfsburg konnte er ebenfalls nichts nachhaltiges aufbauen. Kovac ist und bleibt ein Pragmatiker. Der BVB benötig jedoch einen Entwickler bzw. Visionär. Letzten Sommer gab es genügend Trainer wie Hürzeler, Slot oder De Zerbi. In diesem Sommer sieht es anders aus, weshalb man mit Kovac vorerst vorlieb nehmen muss.
Jesco von Eichmann sagte ebenfalls, dass sich die sportliche Führung nicht von der Mannschaft diktieren lassen soll wer Trainer bleibt oder nicht. Es kam in der Vergangenheit schon öfter vor, dass Spieler bei den Bossen waren und sich über den Trainer beschwerten.
Ich würde Jesco grundsätzlich recht geben. Das Problem ist nur, dass man der Mannschaft bei einer erneuten Krise ein Alibi gibt. Falls es nächste Saison zu einer erneuten Krise kommen sollte und die Spieler sich früh für eine Trennung von Kovac aussprechen sollten, können sie einfach zu den Bossen gehen und sagen, dass Kovac bei all seinen Stationen gescheitert ist und keine Mannschaft nachhaltig entwickelt hat. Das wäre noch nicht einmal gelogen.
Das erinnert mich an Tedesco und RB Leipzig. Er hat Leipzig mit seinem pragmatischen Ansatz in der Bundesliga stabilisiert. Er gewann den DFB Pokal und kam ins Halbfinale der Europa League und flog kläglich gegen die Glasgow Rangers raus. In der Saison 22/23 flog er bereits am 5. Spieltag und nach einer desaströsen 4:1 Niederlage in der CL gegen Donezk.
Trainer wie Kovac, Terzic und Tedesco sind Pragmatiker und nutzen sich schnell ab. Das sind die perfekten Trainer für Augsburg oder Union Berlin. Mit diesen Trainer-Typen ist es schwer etwas zu entwickeln geschweige denn aufzubauen.
Ich denke schon, dass Kovac Kleinigkeiten verbessern kann. Das konnte Edin ebenfalls. Nachhaltig hat es Edin nicht geschafft den BVB zu stabilisieren oder strukturelle Abläufe zu installieren. Das traue ich Kovac ebenfalls nicht zu.
Die Frage die ich mir stelle ist, was bei einer vorzeitigen Trennung von Kovac passieren wird. Wird man jetzt den Vertrag mit Tullberg verlängern und ihn befördern (zweite Mannschaft) ? Dann wäre er der Schattentrainer von Kovac.
Laut dem Podcast Auffe Süd von Patrick Berger und Jesco von Eichmann gibt es einige Spieler im Kader die weder was mit Kovac als Trainer noch etwas mit seinen Trainingsinhalten anfangen können.
Natürlich kann man sagen, dass er die Mannschaft defensiv etwas stabilisieren konnte. Das Pressing ist ebenfalls etwas besser geworden. Die Frage die man sich stellen sollte ist: Wie nachhaltig ist das ganze? In diesem Fall bin ich immer noch sehr skeptisch.
Kovac konnte in keiner seiner Station nachhaltig überzeugen. In Frankfurt ließ er damals pragmatisch spielen. Da blieb ihm wohl nichts anderes übrig. Die spielerische Entwicklung fand aber erst unter Hütter statt.
Beim FC Bayern München konnte er ebenfalls nicht überzeugen. Er hatte damals Spieler wie Alaba, Thiago, Boateng, Hummels, Süle, Martínez und Lewandowski im Kader. Ich würde sogar behaupten, dass er den besten Bayern Kader der letzten Jahre hatte. Das er mit diesem Kader das Double gewann wundert mich nicht. Dieser Kader war allen anderen Vereinen in der Bundesliga haushoch überlegen. Trotzdem spielten sie eine nicht zufriedenstellende Bundesliga Saison. In der zweiten Saison war Kovac schnell Geschichte. Hansi Flick hat der Mannschaft geholfen zu alter Stärke zurück zu finden.
In Monaco und Wolfsburg konnte er ebenfalls nichts nachhaltiges aufbauen. Kovac ist und bleibt ein Pragmatiker. Der BVB benötig jedoch einen Entwickler bzw. Visionär. Letzten Sommer gab es genügend Trainer wie Hürzeler, Slot oder De Zerbi. In diesem Sommer sieht es anders aus, weshalb man mit Kovac vorerst vorlieb nehmen muss.
Jesco von Eichmann sagte ebenfalls, dass sich die sportliche Führung nicht von der Mannschaft diktieren lassen soll wer Trainer bleibt oder nicht. Es kam in der Vergangenheit schon öfter vor, dass Spieler bei den Bossen waren und sich über den Trainer beschwerten.
Ich würde Jesco grundsätzlich recht geben. Das Problem ist nur, dass man der Mannschaft bei einer erneuten Krise ein Alibi gibt. Falls es nächste Saison zu einer erneuten Krise kommen sollte und die Spieler sich früh für eine Trennung von Kovac aussprechen sollten, können sie einfach zu den Bossen gehen und sagen, dass Kovac bei all seinen Stationen gescheitert ist und keine Mannschaft nachhaltig entwickelt hat. Das wäre noch nicht einmal gelogen.
Das erinnert mich an Tedesco und RB Leipzig. Er hat Leipzig mit seinem pragmatischen Ansatz in der Bundesliga stabilisiert. Er gewann den DFB Pokal und kam ins Halbfinale der Europa League und flog kläglich gegen die Glasgow Rangers raus. In der Saison 22/23 flog er bereits am 5. Spieltag und nach einer desaströsen 4:1 Niederlage in der CL gegen Donezk.
Trainer wie Kovac, Terzic und Tedesco sind Pragmatiker und nutzen sich schnell ab. Das sind die perfekten Trainer für Augsburg oder Union Berlin. Mit diesen Trainer-Typen ist es schwer etwas zu entwickeln geschweige denn aufzubauen.
Ich denke schon, dass Kovac Kleinigkeiten verbessern kann. Das konnte Edin ebenfalls. Nachhaltig hat es Edin nicht geschafft den BVB zu stabilisieren oder strukturelle Abläufe zu installieren. Das traue ich Kovac ebenfalls nicht zu.
Die Frage die ich mir stelle ist, was bei einer vorzeitigen Trennung von Kovac passieren wird. Wird man jetzt den Vertrag mit Tullberg verlängern und ihn befördern (zweite Mannschaft) ? Dann wäre er der Schattentrainer von Kovac.
Herrje, man sollte diesen Mann doch erstmal arbeiten lassen.
Man merkt, dass der Podcastmarkt aktuell von Clickbaitjournalismus geflutet wird. Sky hat keinerlei Anspruch an sich selbst auch nur eine rudimentäre Qualität zu liefern. Genau wie die Bild blubbert man irgendein Hörensagen vom Cousin irgendeines Vereinsmitabeiters in den Äther und verkauft es als „heiße Insiderinfos“. Das Ganze in dieser heißen Saisonphase, wo Störgeräusche mal wieder über sind wie ein Kropf, aber eben Clicks generieren.
Bei einem Kader von rund 25 Spielern wird man immer ein paar haben, die mit dem Trainer nicht können. Aber unterm Strich hat Kovac ganz klar auf seiner Habenseite, dass er das seit Jahren bestehende Problem der extremen Schwankungen und Instabilität innerhalb eines Spieles halbwegs in den Griff bekommen hat. Die Mannschaft bricht nach Rückschlägen nicht mehr so auseinander. Das habe ich seit Tuchel nicht mehr gesehen.
Natürlich schmeckt es einigen nicht, wenn nach Leistung aufgestellt wird. Aber die können dann auch gerne gehen. Es muss in Dortmund ein Ende haben, dass wechselnde Teile der Mannschaft den Trainer quasi feuern können. Das sind Profis, wer Diva sein möchte, soll zur Oper gehen.
Kovac ist nicht die 1a Lösung, aber in meinen Augen aktuell der richtige Trainer am richtigen Platz. Und auch an der Art und Weise, wie wir jetzt mit ihm umgehen, entscheidet sich, wie attraktiv wir für die nächste 1a Lösung sein werden. Denn 1a Lösungen setzen sich nicht gern auf Schleudersitze.
Naja, Abwehr stabilisiert? Sehe ich nicht so, die Gegentore sprechen auch eine andere Sprache.
Ihn erstmal arbeiten lassen? 16 Spiele stand er schon an der Aussenlinie. Da kann man schon einen Eindruck gewinnen.
Nach Leistung aufgestellt? Muss jetzt ein Witz von dir sein, reicht das Beispiel Brandt.
Seit Tuchel hast du das nicht mehr gesehen, dass man nach Rückschlägen nicht zusammenbricht? Puh, dann hast du echt seit fast 8 Jahren nur wenige Spiele verfolgt. Favre hast du wohl komplett verpasst auch. Mir fällt doch sofort das Augsburg-Spiel mit Haaland-Debut ein. Und jetzt wird's noch besser, letztes Jahr unter Terzic ausgerechnet gegen Gladbach, 0:2 hinten, am Ende 4:2 gewonnen??? Aber nein, seit Tuchel nicht mehr gesehen. Union fällt mir noch ein, unter Sahin fällt mir in der Hinrunde das Spiel gegen Bochum ein, 0:2 hinten, 4:2 gewonnen.
Das Problem der extremen Schwankungen hat er behoben? :-D Nachdem man erst gegen Barca eine unterirdische Leistung gezeigt hat vor ca 2 Wochen? Und dann eine hervorragende vor einer Woche? Und dann eine eher durchwachsen gute gegen Gladbach? Oder man 6:0 gegen Union gewinnt um 2 Wochen später 0:1 zuhause gegen Augsburg zu verlieren?
Also deine Argumentation macht einfach so überhaupt gar keinen Sinn, selbst wenn du im Kern der Sache vielleicht recht hast, nämlich dass das Clickbait sein könnte.
So wie dir geht es vielen, sie lassen sich von guten Leistungen und Siegen blenden und verwischen die Fakten unter Kovac. Auf einmal ist dann alles super, weil er die Pflichtsiege holt oder weil er einen Punkt in München holt. Mir wären die 3 eingeplanten Punkte gegen Augsburg deutlich lieber gewesen, als der Punkt in München, dir nicht? Oder 3 Punkte in Bochum.
Mich hat Kovac auch schnell verloren, er ist halt charmant und als Typ ganz nett. Aber man braucht doch nicht ernsthaft so tun, als würde es jetzt so laufen, wie du es beschrieben hast. Er stellt nicht nach Leistung auf. Beier hat die ersten Spiele unter ihm unterirdisch gespielt. Aber im Gegensatz zu Gittens hat er spielen dürfen.
Er stellt so auf, wie es bequem für ihn ist.
Mir gefällt es auch nicht, wie z.B. Gittens, aber auch Adeyemi, zu Defensivloosern gemacht wurden nach dem Barca-Spiel. Das war reine Ablenkung davon, dass er keinen Plan hatte und alles falsch gemacht hat dort.
Das Team hat übrigens schon unter Sahin ähnlich gut gegen Barca gespielt, nur das Ergebnis hat nicht gestimmt.
Warum sollte das nicht stimmen mit den Spielern? Ich habe nichtmal annähernd das Gefühl, dass sich zwischen den Spielern und Kovac ein gutes Verhätnis aufgebaut hat. Bei anderen Trainern sieht man das meistens, dass da ein sozialer Aspekt zwischen Team und Trainern stattfindet. Der ist mal gut, mal schlecht.
Aber Kovac wirkt da relativ wenig emphatisch seinen Spielern gegenüber. Und ja, dieses Anschreien von Anton zum Beispiel, das ist ein weiteres Indiz dafür, dass Kovac seine Art mit Spielern umzugehen noch ziemlich auf die Füße fallen könnte.
Mir ist aktuell wirklich egal wie, Hauptsache man gewinnt und er bügelt diese lächerlichen Niederlagen gegen Stuttgart, Augsburg und Bochum wieder aus. Das kann man nur, wenn man die nächsten 4 Spiele alle gewinnt.
Wenn er das nicht schafft und man verpasst dann nur deswegen die CL (also wenn 4 Siege für die CL gereicht hätten und er es nicht hinbekommt), dann kann man ihn aus meiner Sicht sofort entlassen. Weil alles was du sagst, keinen Nährboden hat. Er hat nichts davon erreicht.
Gladbach hat ausserordentlich schlecht gespielt am Wochenende. So ist es realistisch ausgedrückt. Und gegen so eine harmlose Mannschaft hat man trotzdem 2 Tore kassiert. Und es musste erst der erzwungene Wechsel kommen, damit sich vorne mal richtig was tut und nicht alles vor dem Tor verpufft.
Also einfach mal akzeptieren, dass es sehr gut möglich ist, dass Spieler keinen Bock mehr auf ihn haben. Weil am Ende ist es nicht seine Idee, die wirklich erfolgreich ist. Es sind am Ende doch die Spieler, die ja angeblich an allen Niederlagen schuld sind, die dann eben doch Topleistungen abrufen können.
Ich frag mich auch, wie stark der MW von Gittens gesunken ist, seit Kovac Trainer ist. Oder wie weit es Duranville in seiner Entwicklung nach hinten geworfen hat. Oder ob man sich das auf Dauer tatsächlich so vorstellt, dass man keine kreativen Topspieler mehr auf dem Platz haben will, weil man lieber defensiv mit 5-er Kette spielt und es mit schnellen Angriffen versucht?
Also ich hab eigentlich weniger Lust so Bensebainis und Ryersons beim Fußball spielen zuzusehen, als so Duranvilles. Sorry, dass ich mit Spielern wie Haaland, Sancho, Dembelé viel mehr Bock hatte, Fußball zu gucken. 😘 Und da sehe ich halt das Problem bei Kovac. Mit der Spielweise und Taktik wird er keine Künstler und Könner anlocken können. Dann verliert man einfach nur ein weiteres Jahr. Sinnbildlich wechselt er lieber Özcan regelmäßig ein, als mal Reyna, Duranville oder Gittens einzuwechseln. 🫣🤫.
Ich bin von ihm als Trainer genauso überzeugt, wie ich es von Stöger war. Das sind sicherlich beides keine schlechten Trainer, aber man kann keinen großen Unterschied erkennen, warum jetzt ausgerechnet dieser Trainer diesen Verein führen sollte und nicht ein x-beliebiger anderer. Du kannst einen Kovac sicher auch bei ManCity, Barcelona und Co. als Trainer einsetzen. Er wird sicherlich seine Siege holen, wird vielleicht sogar Titel gewinnen, aber sicherlich nicht weil er das Team so stark trainiert wie es bei Barca eben ein Flick tut oder bei City ein Guardiola....Er hat auch bei Bayern seine Pflichten erfüllt, aber Flick hat das gleiche Team nach ihm auf ein anderes Level gehoben. Und genau das ist der Punkt. Der BVB braucht dringend, um nicht ins Mittelmaß, vor allem ins europäische Mittelmaß, abzustürzen, einen absoluten Toptrainer, wie Nagelsmann eben, oder einen sehr talentierten Trainer, den man sich in Sahin erhofft hat, was leider vor allem beim Training aus physischer Sicht nicht so war.
Ich habe die meisten Spiele der letzten 10 Jahre gesehen.
Klar ist die Wahrnehmung immer etwas verzerrt. Aber der Trend der vergangenen 10 Jahre ging stets nach unten und zwar nicht zwingend punktetechnisch, sondern spielerisch. Es gab auch Highlight Spiele, aber ein Trend ist mir besonders aufgefallen, nämlich das klassische Auseinanderbrechen bzw Nervöswerden nach Rückschlägen innerhalb eines Spiels. Das ist u.a. genau das, was die Mentalitätsdebatte angestoßen hat, die sich wie ein roter Faden durch die Saisons zieht. Und auch wenn unter Kovac diverse Kackspiele dabei waren: die Nervosität hat erheblich abgenommen.
Verstehe mich nicht falsch, ich bin nicht der große Kovac Fan. Aber man muss auch anerkennen können, was gut funktioniert.
Vor allem aber muss man anerkennen bzw. begreifen können, dass der BVB nicht mehr die erste Adresse im Fußball darstellt. Welcher dringend benötigte Weltklassetrainer leckt sich denn die Finger nach einem Engagement bei uns? Nagelsmann? Ich glaube Nagelsmann hat so gar keine Lust auf das Umfeld hier. Woanders wird auch gut verdient. Wie bei den Spielern müssen wir uns ein Regal tiefer bedienen.
Guck dir die Entwicklung doch an, wie hier mit Trainern umgegangen wird. Wie ein beziehungsunfähiger Millenial, der noch immer seiner Ex (Klopp) hinterhertrauert und keine gut genug ist, weil er immer mit der Ex vergleicht.
Da muss mal wieder ehrliche, leise und gute Arbeit her, um für Spitzentrainer wieder attraktiv zu werden.
Vielleicht ist Hoeneß ja bald auf dem Markt. Das ist das Kaliber, das wir wahrscheinlich noch zu einem Engagement überzeugen können. Aber solange sind wir mit Kovac gut bedient und sollte mal wieder Kosntanz ausstrahlen.
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