| Geburtsdatum | 17.08.1969 |
|---|---|
| Alter | 57 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Trainer |
| Akt. Verein | Vereinslos |
Markus Gisdol [Ex-Trainer]
02.04.2013 - 19:13 Uhr
05.11.2013 - 09:19 Uhr
Zitat von ChampionChris:
Zitat von Lovin:
Zitat von hoffe_raptor:
Zitat von Kraichtaler:
Zitat von Lovin:
Mit noch zu erwähnen wie ansehnlich unser Fußball geworden ist! Und das alles bei fast gleichem Kader.
Die letzte Saison war fußballerisch, das langweiligste, schlechteste, katastrophalste was ich je von der TSG sehen durfte. Das war für die Bundesliga so peinlich bei so einem Kader.
Wie man das vergessen konnte, kann ich nur wirklicher Verdrängung zuschreiben...
Es gibt aber einige hier im Forum, welche sich lieber einen dreckigen 1:0 Sieg nach miesem Spiel wünschen, als unglückliche Remis oder Niederlagen nach rauschendem Auftritt - also Vorstellungen im Babbelstil. :angry
Naja, bei Babbel kann ich mich irgendwie nur an die desolaten Auftritte Woche für Woche erinnern und Babbels Sprüche hinterher. Soviele dreckige 1:0 Siege kann er gar nicht geholt haben, sonst wäre er ja nicht gefeuert wurden. :)
Ich persönlich sehe zwar auch liebe rauschende Auftritte, aber irgendwie kann ich die nur bei einem Sieg richtig genießen. Und ich sehe halt der TSG lieber beim Gewinnen zu als beim verlieren, ist doch viel besser zu gewinnen und in der Tabelle zu klettern als mit rauschendem Fußball zu verlieren. Das ist aber nur meine Privatmeinung.
Ich glaube aber das man jetzt gerade extreme Fußballkunst entwickelt, die später ständig Punkte abwerfen. Die glücklichen Siege wären ja nur Dusel. Ganz krass gesprochen: In der ersten Saison von Klopp beim BVB wurden sie Elfter, danach haben sie so einiges an die Wand gespielt.
Äh, nö. In Klopps erster Saison landete der BVB auf Platz 6.
Ups hatte es anders im Kopf ;) Aber ändert nicht meine Meinung.
Zitat von Lovin:
Zitat von hoffe_raptor:
Zitat von Kraichtaler:
Zitat von Lovin:
Mit noch zu erwähnen wie ansehnlich unser Fußball geworden ist! Und das alles bei fast gleichem Kader.
Die letzte Saison war fußballerisch, das langweiligste, schlechteste, katastrophalste was ich je von der TSG sehen durfte. Das war für die Bundesliga so peinlich bei so einem Kader.
Wie man das vergessen konnte, kann ich nur wirklicher Verdrängung zuschreiben...
Es gibt aber einige hier im Forum, welche sich lieber einen dreckigen 1:0 Sieg nach miesem Spiel wünschen, als unglückliche Remis oder Niederlagen nach rauschendem Auftritt - also Vorstellungen im Babbelstil. :angry
Naja, bei Babbel kann ich mich irgendwie nur an die desolaten Auftritte Woche für Woche erinnern und Babbels Sprüche hinterher. Soviele dreckige 1:0 Siege kann er gar nicht geholt haben, sonst wäre er ja nicht gefeuert wurden. :)
Ich persönlich sehe zwar auch liebe rauschende Auftritte, aber irgendwie kann ich die nur bei einem Sieg richtig genießen. Und ich sehe halt der TSG lieber beim Gewinnen zu als beim verlieren, ist doch viel besser zu gewinnen und in der Tabelle zu klettern als mit rauschendem Fußball zu verlieren. Das ist aber nur meine Privatmeinung.
Ich glaube aber das man jetzt gerade extreme Fußballkunst entwickelt, die später ständig Punkte abwerfen. Die glücklichen Siege wären ja nur Dusel. Ganz krass gesprochen: In der ersten Saison von Klopp beim BVB wurden sie Elfter, danach haben sie so einiges an die Wand gespielt.
Äh, nö. In Klopps erster Saison landete der BVB auf Platz 6.
Ups hatte es anders im Kopf ;) Aber ändert nicht meine Meinung.
05.11.2013 - 10:10 Uhr
Allein was babbel an talenten vom hof gejagd hat geht auf keine kuhhaut, zudem noch die völlig wahsinnige transferpolitik die uns noch auf jahre hohe millionenbeträge kosten wird. Dazu noch der fast abstieg verbunden mit einem gewaltigen imageschaden. Wie kann man diese pfeife nur ansatzweise mit gisdol vergleichen, unglaublich.
05.11.2013 - 10:54 Uhr
Zitat von Master_Mind:
Wie kann man diese pfeife nur ansatzweise mit gisdol vergleichen, unglaublich.
WORD! Danke!
Wie kann man diese pfeife nur ansatzweise mit gisdol vergleichen, unglaublich.
WORD! Danke!
05.11.2013 - 22:47 Uhr
Zitat von TSG-Analyse:
Es kristalisiert sich mal wieder heraus, was hier viele schon lange wahrnehmen. Es gibt eine kleine Gruppe, die sich für Elitefans hält und jegliche Kritiker mundtot machen will. Ich habe meine Aussagen wie immer mit objektiven Fakten belegt und schon unterstellt man mir ich wäre unzurechnungsfähig und wolle der TSG schaden...sehr traurig.
Einspruch. Ja, Du hast Deine Aussage mit Fakten unterlegt. Allerdings hast Du das gleiche gemacht, was Bankberater machen - die nehmen auch immer nur den Ausschnitt der Aktienkursentwicklung, der das entsprechende Papier als besonders lukrativ (oder in dem Fall Gisdol als besonders schwach bzw. nur knapp besser als Markus Babbel) erscheinen lässt. Trotz Fakten kann somit doch eine ziemlich subjektive Welt entstehen.
Schauen wir uns doch mal die GANZEN Fakten an - und nicht nur die laufende Saison im Vergleich mit der letzten, sondern ALLE Spiele, die die TSG unter Babbel und Gisdol gemacht hat.
Unter Babbel:
29 Ligaspiele
7 Siege
8 Unentschieden
14 Niederlagen
29 Punkte insgesamt
Torverhältnis 41:59
Schnitt 1 Punkt pro Spiel
Hochgerechnet auf eine Saison: 34 Punkte
Toreschnitt: 1,4:2,0 pro Spiel
Hochgerechnet auf eine Saison: 48:69 Tore (-21)
Unter Gisdol:
18 Ligaspiele
6 Siege
6 Unentschieden
6 Niederlagen
24 Punkte insgesamt
Torverhältnis 38:40
Schnitt 1,3 Punkt pro Spiel
Hochgerechnet auf eine Saison: 44 Punkte
Toreschnitt: 2,1:2,2 pro Spiel
Hochgerechnet auf eine Saison: 72:76 (-4)
Im Schnitt haben wir unter Gisdol etwas mehr Tore kassiert. Dafür haben wir deutlich mehr Tore erzielt unter Gisdol. Das ist auch der Grund, warum wir mehr Punkte unter Gisdol holen. Mit 44 Punkten am Saisonende ist man in der Regel irgendwo im Mittelfeld, so Platz 10 bis 12. Mit 34 Punkten ist man in der Regel in höchster Abstiegsnot und kann von Glück reden, wenn man drin bleibt.
Allein aufgrund der Fakten kann man also sagen: mit Babbel Abstiegsangst, mit Gisdol sicherer Mittelfeldplatz in der Liga.
Aber die Fakten enden hier noch nicht. Schauen wir uns den Pokal an:
Unter Babbel:
Aus in der ersten Runde gegen einen Viertligisten, 0:4 Tore.
Unter Gisdol:
Achtelfinale erreicht, mit einem
Sieg über einen Fünftligisten, 9:0 Tore und einem
Sieg über einen Zweitligisten, 3:0 Tore
Insgesamt 12:0.
Da gibt's wohl keine zwei Meinungen - Gisdol klar erfolgreicher als Babbel.
Zu erwähnen sind noch die zwei Relegationsspiele gegen den FCK, die die TSG unter Leitung von Markus Gisdol souverän gewonnen hat (mit 5:2 Tore).
Die Fakten sehen Gisdol klar vor Babbel, er ist deutlich erfolgreicher.
Hinzu kommen noch die sogenannten "soft facts":
Babbel hat gern mal rumgebabbelt. Er hat die Europaleague als Ziel ausgegeben. Er hat Journalisten erklärt, dass er sie auch mal anlügt. Die Spiele waren oft ein ziemliches Rumgewürge - unattraktives Gekicke. Er hat die Mannschaft komplett umgebaut, so dass man sich als Fan mehrfach fragen musste, wie man sich mit dem Team identifizieren kann - mit einem Delpierre, mit einem Chris (ein Sinnbild für eigenartige oder überflüssige Transfers), mit einem Wiese. All das - allem voran das anhaltende Theater um Tim Wiese - hat dem Verein keine Sympathien gebracht, sondern das Ansehen der TSG stark ramponiert (auch wenn Babbel da nicht alleine schuld dran ist).
Gisdol ist klar in seiner Kommunikation. Er macht klare Aus- und Ansagen und steht zu seinem Wort. Sein Ziel ist es, Spieler zu entwickeln und gute Spiele abzuliefern. All das gelingt ihm ganz offensichtlich - in nahezu jedem Spiel ist ein klarer Plan erkennbar, die Mannschaft spielt deutlich attraktiver als vor Gisdol. Es ist immer Spektakel (wenn auch nicht immer zu unseren Gunsten), das ist aber nur auf dem Platz. Abseits des Platzes herrscht weitgehend Ruhe, die Gründung der TG 2 kann man sicher zwiespältig sehen, aber es war scheinbar die bestmögliche Lösung zur Aufarbeitung der Babbelschen Altlasten. Er hat ebenfalls die Mannschaft kräftig umgebaut - er hat eine ganze Menge Leute aus der Zweiten eingebaut und von Anfang an ziemlich kompromisslos auf die jungen Spieler gesetzt - Süle, Thesker, Szarka, Vestergaard. Gisdol ist der Schlüsselfaktor, dass die TSG wieder deutlich positiver wahrgenommen wird.
Fazit: die Fakten sprechen glasklar für Gisdol. Mit Babbel wären wir höchstwahrscheinlich abgestiegen, mit einem unfassbar ramponierten Image. Mit Gisdol erleben wir die erste erfolgreiche und attraktive Phase seit den Tagen von Ralf Rangnick.
Schade finde ich, dass es ein paar ganz wenige User gibt, die das ganz offenbar madig machen wollen, indem sie auf subtile Art und Weise die Fakten verdrehen. Und dann anschließend noch behaupten, andere Fans würden sie mundtot machen wollen.
Es kristalisiert sich mal wieder heraus, was hier viele schon lange wahrnehmen. Es gibt eine kleine Gruppe, die sich für Elitefans hält und jegliche Kritiker mundtot machen will. Ich habe meine Aussagen wie immer mit objektiven Fakten belegt und schon unterstellt man mir ich wäre unzurechnungsfähig und wolle der TSG schaden...sehr traurig.
Einspruch. Ja, Du hast Deine Aussage mit Fakten unterlegt. Allerdings hast Du das gleiche gemacht, was Bankberater machen - die nehmen auch immer nur den Ausschnitt der Aktienkursentwicklung, der das entsprechende Papier als besonders lukrativ (oder in dem Fall Gisdol als besonders schwach bzw. nur knapp besser als Markus Babbel) erscheinen lässt. Trotz Fakten kann somit doch eine ziemlich subjektive Welt entstehen.
Schauen wir uns doch mal die GANZEN Fakten an - und nicht nur die laufende Saison im Vergleich mit der letzten, sondern ALLE Spiele, die die TSG unter Babbel und Gisdol gemacht hat.
Unter Babbel:
29 Ligaspiele
7 Siege
8 Unentschieden
14 Niederlagen
29 Punkte insgesamt
Torverhältnis 41:59
Schnitt 1 Punkt pro Spiel
Hochgerechnet auf eine Saison: 34 Punkte
Toreschnitt: 1,4:2,0 pro Spiel
Hochgerechnet auf eine Saison: 48:69 Tore (-21)
Unter Gisdol:
18 Ligaspiele
6 Siege
6 Unentschieden
6 Niederlagen
24 Punkte insgesamt
Torverhältnis 38:40
Schnitt 1,3 Punkt pro Spiel
Hochgerechnet auf eine Saison: 44 Punkte
Toreschnitt: 2,1:2,2 pro Spiel
Hochgerechnet auf eine Saison: 72:76 (-4)
Im Schnitt haben wir unter Gisdol etwas mehr Tore kassiert. Dafür haben wir deutlich mehr Tore erzielt unter Gisdol. Das ist auch der Grund, warum wir mehr Punkte unter Gisdol holen. Mit 44 Punkten am Saisonende ist man in der Regel irgendwo im Mittelfeld, so Platz 10 bis 12. Mit 34 Punkten ist man in der Regel in höchster Abstiegsnot und kann von Glück reden, wenn man drin bleibt.
Allein aufgrund der Fakten kann man also sagen: mit Babbel Abstiegsangst, mit Gisdol sicherer Mittelfeldplatz in der Liga.
Aber die Fakten enden hier noch nicht. Schauen wir uns den Pokal an:
Unter Babbel:
Aus in der ersten Runde gegen einen Viertligisten, 0:4 Tore.
Unter Gisdol:
Achtelfinale erreicht, mit einem
Sieg über einen Fünftligisten, 9:0 Tore und einem
Sieg über einen Zweitligisten, 3:0 Tore
Insgesamt 12:0.
Da gibt's wohl keine zwei Meinungen - Gisdol klar erfolgreicher als Babbel.
Zu erwähnen sind noch die zwei Relegationsspiele gegen den FCK, die die TSG unter Leitung von Markus Gisdol souverän gewonnen hat (mit 5:2 Tore).
Die Fakten sehen Gisdol klar vor Babbel, er ist deutlich erfolgreicher.
Hinzu kommen noch die sogenannten "soft facts":
Babbel hat gern mal rumgebabbelt. Er hat die Europaleague als Ziel ausgegeben. Er hat Journalisten erklärt, dass er sie auch mal anlügt. Die Spiele waren oft ein ziemliches Rumgewürge - unattraktives Gekicke. Er hat die Mannschaft komplett umgebaut, so dass man sich als Fan mehrfach fragen musste, wie man sich mit dem Team identifizieren kann - mit einem Delpierre, mit einem Chris (ein Sinnbild für eigenartige oder überflüssige Transfers), mit einem Wiese. All das - allem voran das anhaltende Theater um Tim Wiese - hat dem Verein keine Sympathien gebracht, sondern das Ansehen der TSG stark ramponiert (auch wenn Babbel da nicht alleine schuld dran ist).
Gisdol ist klar in seiner Kommunikation. Er macht klare Aus- und Ansagen und steht zu seinem Wort. Sein Ziel ist es, Spieler zu entwickeln und gute Spiele abzuliefern. All das gelingt ihm ganz offensichtlich - in nahezu jedem Spiel ist ein klarer Plan erkennbar, die Mannschaft spielt deutlich attraktiver als vor Gisdol. Es ist immer Spektakel (wenn auch nicht immer zu unseren Gunsten), das ist aber nur auf dem Platz. Abseits des Platzes herrscht weitgehend Ruhe, die Gründung der TG 2 kann man sicher zwiespältig sehen, aber es war scheinbar die bestmögliche Lösung zur Aufarbeitung der Babbelschen Altlasten. Er hat ebenfalls die Mannschaft kräftig umgebaut - er hat eine ganze Menge Leute aus der Zweiten eingebaut und von Anfang an ziemlich kompromisslos auf die jungen Spieler gesetzt - Süle, Thesker, Szarka, Vestergaard. Gisdol ist der Schlüsselfaktor, dass die TSG wieder deutlich positiver wahrgenommen wird.
Fazit: die Fakten sprechen glasklar für Gisdol. Mit Babbel wären wir höchstwahrscheinlich abgestiegen, mit einem unfassbar ramponierten Image. Mit Gisdol erleben wir die erste erfolgreiche und attraktive Phase seit den Tagen von Ralf Rangnick.
Schade finde ich, dass es ein paar ganz wenige User gibt, die das ganz offenbar madig machen wollen, indem sie auf subtile Art und Weise die Fakten verdrehen. Und dann anschließend noch behaupten, andere Fans würden sie mundtot machen wollen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Bassmann am 05.11.2013 um 22:57 Uhr bearbeitet
06.11.2013 - 00:34 Uhr
Zitat von Bassmann:
Zitat von TSG-Analyse:
Es kristalisiert sich mal wieder heraus, was hier viele schon lange wahrnehmen. Es gibt eine kleine Gruppe, die sich für Elitefans hält und jegliche Kritiker mundtot machen will. Ich habe meine Aussagen wie immer mit objektiven Fakten belegt und schon unterstellt man mir ich wäre unzurechnungsfähig und wolle der TSG schaden...sehr traurig.
Einspruch. Ja, Du hast Deine Aussage mit Fakten unterlegt. Allerdings hast Du das gleiche gemacht, was Bankberater machen - die nehmen auch immer nur den Ausschnitt der Aktienkursentwicklung, der das entsprechende Papier als besonders lukrativ (oder in dem Fall Gisdol als besonders schwach bzw. nur knapp besser als Markus Babbel) erscheinen lässt. Trotz Fakten kann somit doch eine ziemlich subjektive Welt entstehen.
Schauen wir uns doch mal die GANZEN Fakten an - und nicht nur die laufende Saison im Vergleich mit der letzten, sondern ALLE Spiele, die die TSG unter Babbel und Gisdol gemacht hat.
Unter Babbel:
29 Ligaspiele
7 Siege
8 Unentschieden
14 Niederlagen
29 Punkte insgesamt
Torverhältnis 41:59
Schnitt 1 Punkt pro Spiel
Hochgerechnet auf eine Saison: 34 Punkte
Toreschnitt: 1,4:2,0 pro Spiel
Hochgerechnet auf eine Saison: 48:69 Tore (-21)
Unter Gisdol:
18 Ligaspiele
6 Siege
6 Unentschieden
6 Niederlagen
24 Punkte insgesamt
Torverhältnis 38:40
Schnitt 1,3 Punkt pro Spiel
Hochgerechnet auf eine Saison: 44 Punkte
Toreschnitt: 2,1:2,2 pro Spiel
Hochgerechnet auf eine Saison: 72:76 (-4)
Im Schnitt haben wir unter Gisdol etwas mehr Tore kassiert. Dafür haben wir deutlich mehr Tore erzielt unter Gisdol. Das ist auch der Grund, warum wir mehr Punkte unter Gisdol holen. Mit 44 Punkten am Saisonende ist man in der Regel irgendwo im Mittelfeld, so Platz 10 bis 12. Mit 34 Punkten ist man in der Regel in höchster Abstiegsnot und kann von Glück reden, wenn man drin bleibt.
Allein aufgrund der Fakten kann man also sagen: mit Babbel Abstiegsangst, mit Gisdol sicherer Mittelfeldplatz in der Liga.
Aber die Fakten enden hier noch nicht. Schauen wir uns den Pokal an:
Unter Babbel:
Aus in der ersten Runde gegen einen Viertligisten, 0:4 Tore.
Unter Gisdol:
Achtelfinale erreicht, mit einem
Sieg über einen Fünftligisten, 9:0 Tore und einem
Sieg über einen Zweitligisten, 3:0 Tore
Insgesamt 12:0.
Da gibt's wohl keine zwei Meinungen - Gisdol klar erfolgreicher als Babbel.
Zu erwähnen sind noch die zwei Relegationsspiele gegen den FCK, die die TSG unter Leitung von Markus Gisdol souverän gewonnen hat (mit 5:2 Tore).
Die Fakten sehen Gisdol klar vor Babbel, er ist deutlich erfolgreicher.
Hinzu kommen noch die sogenannten "soft facts":
Babbel hat gern mal rumgebabbelt. Er hat die Europaleague als Ziel ausgegeben. Er hat Journalisten erklärt, dass er sie auch mal anlügt. Die Spiele waren oft ein ziemliches Rumgewürge - unattraktives Gekicke. Er hat die Mannschaft komplett umgebaut, so dass man sich als Fan mehrfach fragen musste, wie man sich mit dem Team identifizieren kann - mit einem Delpierre, mit einem Chris (ein Sinnbild für eigenartige oder überflüssige Transfers), mit einem Wiese. All das - allem voran das anhaltende Theater um Tim Wiese - hat dem Verein keine Sympathien gebracht, sondern das Ansehen der TSG stark ramponiert (auch wenn Babbel da nicht alleine schuld dran ist).
Gisdol ist klar in seiner Kommunikation. Er macht klare Aus- und Ansagen und steht zu seinem Wort. Sein Ziel ist es, Spieler zu entwickeln und gute Spiele abzuliefern. All das gelingt ihm ganz offensichtlich - in nahezu jedem Spiel ist ein klarer Plan erkennbar, die Mannschaft spielt deutlich attraktiver als vor Gisdol. Es ist immer Spektakel (wenn auch nicht immer zu unseren Gunsten), das ist aber nur auf dem Platz. Abseits des Platzes herrscht weitgehend Ruhe, die Gründung der TG 2 kann man sicher zwiespältig sehen, aber es war scheinbar die bestmögliche Lösung zur Aufarbeitung der Babbelschen Altlasten. Er hat ebenfalls die Mannschaft kräftig umgebaut - er hat eine ganze Menge Leute aus der Zweiten eingebaut und von Anfang an ziemlich kompromisslos auf die jungen Spieler gesetzt - Süle, Thesker, Szarka, Vestergaard. Gisdol ist der Schlüsselfaktor, dass die TSG wieder deutlich positiver wahrgenommen wird.
Fazit: die Fakten sprechen glasklar für Gisdol. Mit Babbel wären wir höchstwahrscheinlich abgestiegen, mit einem unfassbar ramponierten Image. Mit Gisdol erleben wir die erste erfolgreiche und attraktive Phase seit den Tagen von Ralf Rangnick.
Schade finde ich, dass es ein paar ganz wenige User gibt, die das ganz offenbar madig machen wollen, indem sie auf subtile Art und Weise die Fakten verdrehen. Und dann anschließend noch behaupten, andere Fans würden sie mundtot machen wollen.
Besser kann man die Vergangenheit und die aktuelle Situation nicht beschreiben. Respekt dafür!!! :)
Zitat von TSG-Analyse:
Es kristalisiert sich mal wieder heraus, was hier viele schon lange wahrnehmen. Es gibt eine kleine Gruppe, die sich für Elitefans hält und jegliche Kritiker mundtot machen will. Ich habe meine Aussagen wie immer mit objektiven Fakten belegt und schon unterstellt man mir ich wäre unzurechnungsfähig und wolle der TSG schaden...sehr traurig.
Einspruch. Ja, Du hast Deine Aussage mit Fakten unterlegt. Allerdings hast Du das gleiche gemacht, was Bankberater machen - die nehmen auch immer nur den Ausschnitt der Aktienkursentwicklung, der das entsprechende Papier als besonders lukrativ (oder in dem Fall Gisdol als besonders schwach bzw. nur knapp besser als Markus Babbel) erscheinen lässt. Trotz Fakten kann somit doch eine ziemlich subjektive Welt entstehen.
Schauen wir uns doch mal die GANZEN Fakten an - und nicht nur die laufende Saison im Vergleich mit der letzten, sondern ALLE Spiele, die die TSG unter Babbel und Gisdol gemacht hat.
Unter Babbel:
29 Ligaspiele
7 Siege
8 Unentschieden
14 Niederlagen
29 Punkte insgesamt
Torverhältnis 41:59
Schnitt 1 Punkt pro Spiel
Hochgerechnet auf eine Saison: 34 Punkte
Toreschnitt: 1,4:2,0 pro Spiel
Hochgerechnet auf eine Saison: 48:69 Tore (-21)
Unter Gisdol:
18 Ligaspiele
6 Siege
6 Unentschieden
6 Niederlagen
24 Punkte insgesamt
Torverhältnis 38:40
Schnitt 1,3 Punkt pro Spiel
Hochgerechnet auf eine Saison: 44 Punkte
Toreschnitt: 2,1:2,2 pro Spiel
Hochgerechnet auf eine Saison: 72:76 (-4)
Im Schnitt haben wir unter Gisdol etwas mehr Tore kassiert. Dafür haben wir deutlich mehr Tore erzielt unter Gisdol. Das ist auch der Grund, warum wir mehr Punkte unter Gisdol holen. Mit 44 Punkten am Saisonende ist man in der Regel irgendwo im Mittelfeld, so Platz 10 bis 12. Mit 34 Punkten ist man in der Regel in höchster Abstiegsnot und kann von Glück reden, wenn man drin bleibt.
Allein aufgrund der Fakten kann man also sagen: mit Babbel Abstiegsangst, mit Gisdol sicherer Mittelfeldplatz in der Liga.
Aber die Fakten enden hier noch nicht. Schauen wir uns den Pokal an:
Unter Babbel:
Aus in der ersten Runde gegen einen Viertligisten, 0:4 Tore.
Unter Gisdol:
Achtelfinale erreicht, mit einem
Sieg über einen Fünftligisten, 9:0 Tore und einem
Sieg über einen Zweitligisten, 3:0 Tore
Insgesamt 12:0.
Da gibt's wohl keine zwei Meinungen - Gisdol klar erfolgreicher als Babbel.
Zu erwähnen sind noch die zwei Relegationsspiele gegen den FCK, die die TSG unter Leitung von Markus Gisdol souverän gewonnen hat (mit 5:2 Tore).
Die Fakten sehen Gisdol klar vor Babbel, er ist deutlich erfolgreicher.
Hinzu kommen noch die sogenannten "soft facts":
Babbel hat gern mal rumgebabbelt. Er hat die Europaleague als Ziel ausgegeben. Er hat Journalisten erklärt, dass er sie auch mal anlügt. Die Spiele waren oft ein ziemliches Rumgewürge - unattraktives Gekicke. Er hat die Mannschaft komplett umgebaut, so dass man sich als Fan mehrfach fragen musste, wie man sich mit dem Team identifizieren kann - mit einem Delpierre, mit einem Chris (ein Sinnbild für eigenartige oder überflüssige Transfers), mit einem Wiese. All das - allem voran das anhaltende Theater um Tim Wiese - hat dem Verein keine Sympathien gebracht, sondern das Ansehen der TSG stark ramponiert (auch wenn Babbel da nicht alleine schuld dran ist).
Gisdol ist klar in seiner Kommunikation. Er macht klare Aus- und Ansagen und steht zu seinem Wort. Sein Ziel ist es, Spieler zu entwickeln und gute Spiele abzuliefern. All das gelingt ihm ganz offensichtlich - in nahezu jedem Spiel ist ein klarer Plan erkennbar, die Mannschaft spielt deutlich attraktiver als vor Gisdol. Es ist immer Spektakel (wenn auch nicht immer zu unseren Gunsten), das ist aber nur auf dem Platz. Abseits des Platzes herrscht weitgehend Ruhe, die Gründung der TG 2 kann man sicher zwiespältig sehen, aber es war scheinbar die bestmögliche Lösung zur Aufarbeitung der Babbelschen Altlasten. Er hat ebenfalls die Mannschaft kräftig umgebaut - er hat eine ganze Menge Leute aus der Zweiten eingebaut und von Anfang an ziemlich kompromisslos auf die jungen Spieler gesetzt - Süle, Thesker, Szarka, Vestergaard. Gisdol ist der Schlüsselfaktor, dass die TSG wieder deutlich positiver wahrgenommen wird.
Fazit: die Fakten sprechen glasklar für Gisdol. Mit Babbel wären wir höchstwahrscheinlich abgestiegen, mit einem unfassbar ramponierten Image. Mit Gisdol erleben wir die erste erfolgreiche und attraktive Phase seit den Tagen von Ralf Rangnick.
Schade finde ich, dass es ein paar ganz wenige User gibt, die das ganz offenbar madig machen wollen, indem sie auf subtile Art und Weise die Fakten verdrehen. Und dann anschließend noch behaupten, andere Fans würden sie mundtot machen wollen.
Besser kann man die Vergangenheit und die aktuelle Situation nicht beschreiben. Respekt dafür!!! :)
06.11.2013 - 12:29 Uhr
Zitat von Bassmann:
Fazit: die Fakten sprechen glasklar für Gisdol.
Danke, viel Arbeit gespart!!
Fazit: die Fakten sprechen glasklar für Gisdol.
Danke, viel Arbeit gespart!!
06.11.2013 - 17:23 Uhr
von mir auch vielen dank! klasse beitrag! :)
06.11.2013 - 17:59 Uhr
Mensch Bassmann, Hut ab.
Da musste ich doch gleich mal den Haken bei "Lesenswerter Beitrag" setzen.
Da musste ich doch gleich mal den Haken bei "Lesenswerter Beitrag" setzen.
06.11.2013 - 18:00 Uhr
Zitat von zappa:
Mensch Bassmann, Hut ab.
Da musste ich doch gleich mal den Haken bei "Lesenswerter Beitrag" setzen.
Ich war Nummer 14 ;) - Daumen hoch
Mensch Bassmann, Hut ab.
Da musste ich doch gleich mal den Haken bei "Lesenswerter Beitrag" setzen.
Ich war Nummer 14 ;) - Daumen hoch
06.11.2013 - 18:02 Uhr
Und ich wäre die gedankliche Nummer 16. Leider ist es mir noch vergönnt, Beiträge zu bewerten. :P
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