Lucien Favre [Trainer]
12.03.2014 - 14:53 Uhr
03.04.2014 - 12:44 Uhr
Zitat von Kning:
Das ein Xhaka aufmuckt ist klar, bedenkt man, das es für ihn um die Teilnahme an der WM geht. Was nutzt es Favre oder Borussia diese Motivation NICHT zu nutzen. Xhaka würde sich für dieses Ziel zerreissen.
Ich nehme mal den Teil deines Posts um zu antworten. Der Rest ist mir inhaltlich nicht fundiert genug.
Sollte es so sein wie du vermutest, dass Xhaka sich für die WM zerreist, dann würde ich Ihn sofort nach Hause schicken. Er soll sich nicht für die WM Teilnahme zerreisen, sondern für Borussia. Die WM ist dann eine logische Folge und Belohnung.
Borussia darf von den Spielern nicht als Mittel zum Zweck verstanden werden.
Das ein Xhaka aufmuckt ist klar, bedenkt man, das es für ihn um die Teilnahme an der WM geht. Was nutzt es Favre oder Borussia diese Motivation NICHT zu nutzen. Xhaka würde sich für dieses Ziel zerreissen.
Ich nehme mal den Teil deines Posts um zu antworten. Der Rest ist mir inhaltlich nicht fundiert genug.
Sollte es so sein wie du vermutest, dass Xhaka sich für die WM zerreist, dann würde ich Ihn sofort nach Hause schicken. Er soll sich nicht für die WM Teilnahme zerreisen, sondern für Borussia. Die WM ist dann eine logische Folge und Belohnung.
Borussia darf von den Spielern nicht als Mittel zum Zweck verstanden werden.
03.04.2014 - 12:57 Uhr
Zitat von DaddyMack:
...
Borussia darf von den Spielern nicht als Mittel zum Zweck verstanden werden.
Schöne Aussage, aber 30 Jahre zu spät. ;)
Natürlich sind wir Mittel zum Zweck für die Leute wie Xhaka, Kruse, Reus etc. So gehts halt jedem Verein außer einer Handvoll. Wichtig ist, dass wir ein gutes Mittel sind, davon leben die meisten Clubs ja. Die Zeiten, in denen man neben dem Training Bürokaufmann gelernt hat und Geld noch nicht der alles entscheidende Faktor war, sind vorbei (ok, außer bei Zimmermann ;) ).
...
Borussia darf von den Spielern nicht als Mittel zum Zweck verstanden werden.
Schöne Aussage, aber 30 Jahre zu spät. ;)
Natürlich sind wir Mittel zum Zweck für die Leute wie Xhaka, Kruse, Reus etc. So gehts halt jedem Verein außer einer Handvoll. Wichtig ist, dass wir ein gutes Mittel sind, davon leben die meisten Clubs ja. Die Zeiten, in denen man neben dem Training Bürokaufmann gelernt hat und Geld noch nicht der alles entscheidende Faktor war, sind vorbei (ok, außer bei Zimmermann ;) ).
03.04.2014 - 13:12 Uhr
Zitat von Kning:
Nach dieser Logik sind Rupp, Jantschke, Daems, Kramer Super Kicker und de Jong, Younes, Dominguez, Xhaka Graupen.
So dreht man es halt, wenn man die ´"dunkle Seite der Macht" eines Trainers anspricht, der in diser Saison viel von unverschämten Glück lebt. Ich mag die Partien, in denen wir grottig waren, und glücklich Punkte holten gar nicht aufzählen. Wenn dieses Glück einmal aufgebraucht ist, kanns duster werden.
Und wenn ich hier lese, das Dominguez nur ein durchschnittlicher IV ist. Was reitet denn favre, der Jantschkes Zukunft eben da oder auf der Sechser Position sieht?
Das ein Xhaka aufmuckt ist klar, bedenkt man, das es für ihn um die Teilnahme an der WM geht. Was nutzt es Favre oder Borussia diese Motivation NICHT zu nutzen. Xhaka würde sich für dieses Ziel zerreissen. Da bin ich mir sicher. Stattdessen beglückt man uns mit Kramer - Nordtveidt - Jantschke, mit dem Ergebnis, das spielerisch gar nix läuft und letztendlich einige wenige geniale Einzelaktionen zu Toren führen.
Der Umgang des Trainers mit jungen Talenten wird sich herumsprechen. Und ob wir dann noch "hungrige" junge Leute bekommen, die wenig kosten, bezweifel ich.
Ist aber müßig. Denn wenns gut läuft ists Favre. Wenn schlecht läuft die Spieler.
Oder eben andersum....wenns gut läuft sind es die Spieler. Wenn es schlecht läuft ist es der Trainer.
Klar gab es glückliche Spiele, es gab aber auch reichlich Spiele, die im Ergebnis sehr unglücklich für uns liefen. Warum blendest du diese komplett aus?
Favre hat doch nie gesagt, dass Dominguez ein durchschnbittlicher IV ist, somit verstehe ich jetzt den Zusammenhang nicht. Ebenso hat Favre lediglich gesagt, dass er Jantschke eher im Zentrum sieht. Das beinhaltet sowohl die IV als auch die 6.
Aktuell scheinen wir doch für Talente oder gestandene Spieler eine gute Adresse zu sein. Sowohl Hahn als auch Johnsen haben sich bewusst für uns entschieden, obwohl andere Angebote mit vergleichbarer oder sogar besserer Perspektive vorgelegen haben.
Nach dieser Logik sind Rupp, Jantschke, Daems, Kramer Super Kicker und de Jong, Younes, Dominguez, Xhaka Graupen.
So dreht man es halt, wenn man die ´"dunkle Seite der Macht" eines Trainers anspricht, der in diser Saison viel von unverschämten Glück lebt. Ich mag die Partien, in denen wir grottig waren, und glücklich Punkte holten gar nicht aufzählen. Wenn dieses Glück einmal aufgebraucht ist, kanns duster werden.
Und wenn ich hier lese, das Dominguez nur ein durchschnittlicher IV ist. Was reitet denn favre, der Jantschkes Zukunft eben da oder auf der Sechser Position sieht?
Das ein Xhaka aufmuckt ist klar, bedenkt man, das es für ihn um die Teilnahme an der WM geht. Was nutzt es Favre oder Borussia diese Motivation NICHT zu nutzen. Xhaka würde sich für dieses Ziel zerreissen. Da bin ich mir sicher. Stattdessen beglückt man uns mit Kramer - Nordtveidt - Jantschke, mit dem Ergebnis, das spielerisch gar nix läuft und letztendlich einige wenige geniale Einzelaktionen zu Toren führen.
Der Umgang des Trainers mit jungen Talenten wird sich herumsprechen. Und ob wir dann noch "hungrige" junge Leute bekommen, die wenig kosten, bezweifel ich.
Ist aber müßig. Denn wenns gut läuft ists Favre. Wenn schlecht läuft die Spieler.
Oder eben andersum....wenns gut läuft sind es die Spieler. Wenn es schlecht läuft ist es der Trainer.
Klar gab es glückliche Spiele, es gab aber auch reichlich Spiele, die im Ergebnis sehr unglücklich für uns liefen. Warum blendest du diese komplett aus?
Favre hat doch nie gesagt, dass Dominguez ein durchschnbittlicher IV ist, somit verstehe ich jetzt den Zusammenhang nicht. Ebenso hat Favre lediglich gesagt, dass er Jantschke eher im Zentrum sieht. Das beinhaltet sowohl die IV als auch die 6.
Aktuell scheinen wir doch für Talente oder gestandene Spieler eine gute Adresse zu sein. Sowohl Hahn als auch Johnsen haben sich bewusst für uns entschieden, obwohl andere Angebote mit vergleichbarer oder sogar besserer Perspektive vorgelegen haben.
03.04.2014 - 13:20 Uhr
Wir sollten bei aller Liebe zum Verein nicht vergessen, dass Spieler keine Maschinen sind.
Natürlich müssen sie "funktionieren", aber die Gleichung die kassieren viel Geld, sollten dafür Leistung bringen und die Fresse halten geht nicht immer auf.
Beim Umgang mit Menschen ist nunmal Fingerspitzengefühl gefragt, erst recht, wenn man viel aus ihnen herausholen will.
Das soll jetzt nicht heißen, dass dies bei der Borussia nicht passiert. Es geht mir lediglich um den teilweise hier herrschenden Tenor den Spielern gegenüber.
Es gibt viele Gründe, wegen denen man das Geflecht einer leistungsorientierten Profifußballmannschaft nicht mit dem selbst erlebten in der Arbeitswelt vergleichen kann.
Beispielhaft scheint da der Umgang bei den Bayern zu sein, jedenfalls wenn man den Aussagen einiger Profis glauben darf, der Fall Breno mag als Ausnahme gelten.
Das Kümmern um Spieler, gerade um junge Profis, aus anderer Umgebung, ist wichtig und wird immer positiv aufgenommen. Es geht ja nicht nur ums Training und bei dem ein oder anderen ist auch noch der Erziehungsaspekt nicht aus dem Auge zu verlieren.
Man braucht die Kerle sicherlich nicht zu "pampern" oder in Watte zu packen, aber auch nicht als reine Erfüllungsgehilfen auf dem Weg zum Erfolg zu betrachten.
Natürlich müssen sie "funktionieren", aber die Gleichung die kassieren viel Geld, sollten dafür Leistung bringen und die Fresse halten geht nicht immer auf.
Beim Umgang mit Menschen ist nunmal Fingerspitzengefühl gefragt, erst recht, wenn man viel aus ihnen herausholen will.
Das soll jetzt nicht heißen, dass dies bei der Borussia nicht passiert. Es geht mir lediglich um den teilweise hier herrschenden Tenor den Spielern gegenüber.
Es gibt viele Gründe, wegen denen man das Geflecht einer leistungsorientierten Profifußballmannschaft nicht mit dem selbst erlebten in der Arbeitswelt vergleichen kann.
Beispielhaft scheint da der Umgang bei den Bayern zu sein, jedenfalls wenn man den Aussagen einiger Profis glauben darf, der Fall Breno mag als Ausnahme gelten.
Das Kümmern um Spieler, gerade um junge Profis, aus anderer Umgebung, ist wichtig und wird immer positiv aufgenommen. Es geht ja nicht nur ums Training und bei dem ein oder anderen ist auch noch der Erziehungsaspekt nicht aus dem Auge zu verlieren.
Man braucht die Kerle sicherlich nicht zu "pampern" oder in Watte zu packen, aber auch nicht als reine Erfüllungsgehilfen auf dem Weg zum Erfolg zu betrachten.
03.04.2014 - 13:28 Uhr
Zitat von kastenmaier83:
Zitat von DaddyMack:
...
Borussia darf von den Spielern nicht als Mittel zum Zweck verstanden werden.
Schöne Aussage, aber 30 Jahre zu spät. ;)
Natürlich sind wir Mittel zum Zweck für die Leute wie Xhaka, Kruse, Reus etc. So gehts halt jedem Verein außer einer Handvoll. Wichtig ist, dass wir ein gutes Mittel sind, davon leben die meisten Clubs ja. Die Zeiten, in denen man neben dem Training Bürokaufmann gelernt hat und Geld noch nicht der alles entscheidende Faktor war, sind vorbei (ok, außer bei Zimmermann ;) ).
Hier ging es aber mehr um die These man müsse Xhakas "WM-Motivation" nutzen. Wenn dies seine Motivation um bei Borussia Leistung zu bringen, dann wäre er falsch bei uns.
Zitat von DaddyMack:
...
Borussia darf von den Spielern nicht als Mittel zum Zweck verstanden werden.
Schöne Aussage, aber 30 Jahre zu spät. ;)
Natürlich sind wir Mittel zum Zweck für die Leute wie Xhaka, Kruse, Reus etc. So gehts halt jedem Verein außer einer Handvoll. Wichtig ist, dass wir ein gutes Mittel sind, davon leben die meisten Clubs ja. Die Zeiten, in denen man neben dem Training Bürokaufmann gelernt hat und Geld noch nicht der alles entscheidende Faktor war, sind vorbei (ok, außer bei Zimmermann ;) ).
Hier ging es aber mehr um die These man müsse Xhakas "WM-Motivation" nutzen. Wenn dies seine Motivation um bei Borussia Leistung zu bringen, dann wäre er falsch bei uns.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von DaddyMack am 03.04.2014 um 13:31 Uhr bearbeitet
03.04.2014 - 13:48 Uhr
Ist aber sicher bei nahezu allen WM-Fahrern so. Beim Zwicken lieber etwas mehr Vorsicht als weniger und aus meiner Sicht legitim. Seien wir froh, dass wir überhaupt WM-Fahrer haben, die nochmal ein bisschen Extramotivation haben. ;)
03.04.2014 - 13:59 Uhr
Zitat von Dahlin:
Ist aber sicher bei nahezu allen WM-Fahrern so. Beim Zwicken lieber etwas mehr Vorsicht als weniger und aus meiner Sicht legitim. Seien wir froh, dass wir überhaupt WM-Fahrer haben, die nochmal ein bisschen Extramotivation haben. ;)
Traurig wenn es wirklich so wäre. Und legitim finde ich es nicht, wenn man sich bei seinem Arbeitgeber schont um dann woanders Vollgas geben zu können.
Ist aber sicher bei nahezu allen WM-Fahrern so. Beim Zwicken lieber etwas mehr Vorsicht als weniger und aus meiner Sicht legitim. Seien wir froh, dass wir überhaupt WM-Fahrer haben, die nochmal ein bisschen Extramotivation haben. ;)
Traurig wenn es wirklich so wäre. Und legitim finde ich es nicht, wenn man sich bei seinem Arbeitgeber schont um dann woanders Vollgas geben zu können.
03.04.2014 - 14:01 Uhr
Habe mich lange davon entfernt, meine Werte auf heutige Profifussballer zu übertragen und daher finde ich es legitim und so ist das Geschäft. Borussia hat letztlich ja auch etwas davon wenn Spieler abgestellt werden. Letztlich muss die Balance stimmen und ohne Leistung im Verein kommt auch niemand in die jeweilige Nationalmannschaft.
03.04.2014 - 14:13 Uhr
Zitat von DaddyMack:
Zitat von Dahlin:
Ist aber sicher bei nahezu allen WM-Fahrern so. Beim Zwicken lieber etwas mehr Vorsicht als weniger und aus meiner Sicht legitim. Seien wir froh, dass wir überhaupt WM-Fahrer haben, die nochmal ein bisschen Extramotivation haben. ;)
Traurig wenn es wirklich so wäre. Und legitim finde ich es nicht, wenn man sich bei seinem Arbeitgeber schont um dann woanders Vollgas geben zu können.
Mit Schonung schafft es wohl kaum ein Spieler in eine N11 und geschweige denn in einen N11 Kader. Um dahin zu kommen muß schon eine gewisse Klasse vorliegen und abgerufen worden sein. Speziell wenn man bei einem Verein wie Borussia spielt reicht es nicht einfach nur da zu sein.
Zitat von Dahlin:
Ist aber sicher bei nahezu allen WM-Fahrern so. Beim Zwicken lieber etwas mehr Vorsicht als weniger und aus meiner Sicht legitim. Seien wir froh, dass wir überhaupt WM-Fahrer haben, die nochmal ein bisschen Extramotivation haben. ;)
Traurig wenn es wirklich so wäre. Und legitim finde ich es nicht, wenn man sich bei seinem Arbeitgeber schont um dann woanders Vollgas geben zu können.
Mit Schonung schafft es wohl kaum ein Spieler in eine N11 und geschweige denn in einen N11 Kader. Um dahin zu kommen muß schon eine gewisse Klasse vorliegen und abgerufen worden sein. Speziell wenn man bei einem Verein wie Borussia spielt reicht es nicht einfach nur da zu sein.
03.04.2014 - 14:19 Uhr
Zitat von Dahlin:
Habe mich lange davon entfernt, meine Werte auf heutige Profifussballer zu übertragen und daher finde ich es legitim und so ist das Geschäft. Borussia hat letztlich ja auch etwas davon wenn Spieler abgestellt werden. Letztlich muss die Balance stimmen und ohne Leistung im Verein kommt auch niemand in die jeweilige Nationalmannschaft.
Natürlich hast du da recht. Die Diskussion hat sich auch ein wenig vom Thema wegbewegt. Ursprünglich ging es um Favre`s Kommunikationsstil und dass sich Spieler darüber beschweren. Um den Bogen wieder zu Spannen, stelle ich die Behauptung in den Raum, dass Spieler zunächst bei sich Fehler suchen müssen und zudem kein Recht haben öffentlich Kritik zu äußern, wenn sie gleichzeitig den Verein nur als Mittel zum Zweck sehen.
Habe mich lange davon entfernt, meine Werte auf heutige Profifussballer zu übertragen und daher finde ich es legitim und so ist das Geschäft. Borussia hat letztlich ja auch etwas davon wenn Spieler abgestellt werden. Letztlich muss die Balance stimmen und ohne Leistung im Verein kommt auch niemand in die jeweilige Nationalmannschaft.
Natürlich hast du da recht. Die Diskussion hat sich auch ein wenig vom Thema wegbewegt. Ursprünglich ging es um Favre`s Kommunikationsstil und dass sich Spieler darüber beschweren. Um den Bogen wieder zu Spannen, stelle ich die Behauptung in den Raum, dass Spieler zunächst bei sich Fehler suchen müssen und zudem kein Recht haben öffentlich Kritik zu äußern, wenn sie gleichzeitig den Verein nur als Mittel zum Zweck sehen.
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