Lucien Favre [Trainer]
12.03.2014 - 14:53 Uhr
03.04.2014 - 09:50 Uhr
Zitat von DaddyMack:
Kommt es niemandem seltsam vor, dass die kritischen Stimmern der Spieler immer dann kommen, wenn diese gerade nicht spielen?
Hat ein Stranzl, ter Stegen oder Jantschke schonmal die Kommunikation mit dem Trainer bemängelt? Habe ich noch nicht mitbekommen. Das ist ein typischer Reflex, der bei vielen Menschen vorkommt, sobald etwas nicht so läuft wie gewünscht.
Die Urasche bzw. die Schuld wird bei der Person gesucht, die Entscheidungen treffen muss. Ein wenig mehr Selbstkritik bzgl. der eigenen Leistungsfähigkeit täte auch einigen unseren Spielern gut.
Sehe ich ganz und gar nicht so. Als Profispieler musst du einen so enormen Druck aushalten, dass einige sich nur mit Selbstfixierung und teilweise Arroganz dem entziehen können und trotzdem ihre Leistung bringen. Bei dem was da auf einen einprasselt musst du so dermaßen über den Dingen stehen, um gleichzeitig selbstreflektiert zu sein UND deine Leistung zu bringen, das kann man menschlich vom Gros der Spieler wirklich nicht erwarten. Selbstzweifel sind da oft echt kein guter Berater...
Kommt es niemandem seltsam vor, dass die kritischen Stimmern der Spieler immer dann kommen, wenn diese gerade nicht spielen?
Hat ein Stranzl, ter Stegen oder Jantschke schonmal die Kommunikation mit dem Trainer bemängelt? Habe ich noch nicht mitbekommen. Das ist ein typischer Reflex, der bei vielen Menschen vorkommt, sobald etwas nicht so läuft wie gewünscht.
Die Urasche bzw. die Schuld wird bei der Person gesucht, die Entscheidungen treffen muss. Ein wenig mehr Selbstkritik bzgl. der eigenen Leistungsfähigkeit täte auch einigen unseren Spielern gut.
Sehe ich ganz und gar nicht so. Als Profispieler musst du einen so enormen Druck aushalten, dass einige sich nur mit Selbstfixierung und teilweise Arroganz dem entziehen können und trotzdem ihre Leistung bringen. Bei dem was da auf einen einprasselt musst du so dermaßen über den Dingen stehen, um gleichzeitig selbstreflektiert zu sein UND deine Leistung zu bringen, das kann man menschlich vom Gros der Spieler wirklich nicht erwarten. Selbstzweifel sind da oft echt kein guter Berater...
03.04.2014 - 09:52 Uhr
Die Aufregung ist jetzt natürlich groß, weil Rotation bei uns komplett neu ist. Einige müssen sich erst daran gewöhnen, dass man nicht gescheitert ist, nur weil man bei Borussia mal auf der Bank sitzt. Wie gesagt, schwieriger Prozess, aber da muss man durch. Favre und Eberl sind hier gefragt, den Prozess zu führen und zubegleiten.
03.04.2014 - 09:58 Uhr
Zitat von Poda81:
Die Aufregung ist jetzt natürlich groß, weil Rotation bei uns komplett neu ist. Einige müssen sich erst daran gewöhnen, dass man nicht gescheitert ist, nur weil man bei Borussia mal auf der Bank sitzt. Wie gesagt, schwieriger Prozess, aber da muss man durch. Favre und Eberl sind hier gefragt, den Prozess zu führen und zubegleiten.
Nicht falsch verstehen aber Rotation haben wir nun wahrlich nicht sondern wir haben Wechsel in der Stammformation über dann etliche Spiele. Rotation für mich wäre eine z. B. andere Doppel-6 gegen tiefstehende oder mitspielende Teams, also ein Eingehen auf die Gegner. Haben wir in der Form nicht sondern Wechsel auf Grund von Sperren oder Verletzungen.
Rotation ist für die neue Saison wohl die größte Hausaufgabe. :)
Die Aufregung ist jetzt natürlich groß, weil Rotation bei uns komplett neu ist. Einige müssen sich erst daran gewöhnen, dass man nicht gescheitert ist, nur weil man bei Borussia mal auf der Bank sitzt. Wie gesagt, schwieriger Prozess, aber da muss man durch. Favre und Eberl sind hier gefragt, den Prozess zu führen und zubegleiten.
Nicht falsch verstehen aber Rotation haben wir nun wahrlich nicht sondern wir haben Wechsel in der Stammformation über dann etliche Spiele. Rotation für mich wäre eine z. B. andere Doppel-6 gegen tiefstehende oder mitspielende Teams, also ein Eingehen auf die Gegner. Haben wir in der Form nicht sondern Wechsel auf Grund von Sperren oder Verletzungen.
Rotation ist für die neue Saison wohl die größte Hausaufgabe. :)
03.04.2014 - 09:59 Uhr
Zitat von Poda81:
Zitat von DaddyMack:
Kommt es niemandem seltsam vor, dass die kritischen Stimmern der Spieler immer dann kommen, wenn diese gerade nicht spielen?
Hat ein Stranzl, ter Stegen oder Jantschke schonmal die Kommunikation mit dem Trainer bemängelt? Habe ich noch nicht mitbekommen. Das ist ein typischer Reflex, der bei vielen Menschen vorkommt, sobald etwas nicht so läuft wie gewünscht.
Die Urasche bzw. die Schuld wird bei der Person gesucht, die Entscheidungen treffen muss. Ein wenig mehr Selbstkritik bzgl. der eigenen Leistungsfähigkeit täte auch einigen unseren Spielern gut.
Sehe ich ganz und gar nicht so. Als Profispieler musst du einen so enormen Druck aushalten, dass einige sich nur mit Selbstfixierung und teilweise Arroganz dem entziehen können und trotzdem ihre Leistung bringen. Bei dem was da auf einen einprasselt musst du so dermaßen über den Dingen stehen, um gleichzeitig selbstreflektiert zu sein UND deine Leistung zu bringen, das kann man menschlich vom Gros der Spieler wirklich nicht erwarten. Selbstzweifel sind da oft echt kein guter Berater...
Ich rede auch nicht von Selbstzweifeln, sondern von Selbstkritik oder auch Selbstreflexion. Das sind 2 völlig unterschiedliche Dinge. Ich gebe dir recht, dass ein enormer Druck herrscht und egozentrische Denkweisen gefördert werden, gerade vom Umfeld eines Spielers.
Dennoch ist es in meinen Augen viel zu stereotyp mit dem Finger auf den bösen Vorgesetzten ( in diesem Fall Trainer) zu zeigen und sich zu beschweren. Wer so leistungs- und selbstfixiert ist wie ein Profifußballer, der ist auch in der Pflicht selbstkritisch seine Leistung zu hinterfragen. Kann er dass nicht, muss er bereit sein sich dabei helfen zu lassen.
Einfach nur Beschweren ist der falsche Weg.
Dieses Verhalten sieht man aber auch an jedem anderen Arbeitsplatz. Wenn es nicht so läuft wie man es sich vorstellt wird der Entscheider verantwortlich gemacht. Das haben Fußballspieler nicht exklusiv.
Zitat von DaddyMack:
Kommt es niemandem seltsam vor, dass die kritischen Stimmern der Spieler immer dann kommen, wenn diese gerade nicht spielen?
Hat ein Stranzl, ter Stegen oder Jantschke schonmal die Kommunikation mit dem Trainer bemängelt? Habe ich noch nicht mitbekommen. Das ist ein typischer Reflex, der bei vielen Menschen vorkommt, sobald etwas nicht so läuft wie gewünscht.
Die Urasche bzw. die Schuld wird bei der Person gesucht, die Entscheidungen treffen muss. Ein wenig mehr Selbstkritik bzgl. der eigenen Leistungsfähigkeit täte auch einigen unseren Spielern gut.
Sehe ich ganz und gar nicht so. Als Profispieler musst du einen so enormen Druck aushalten, dass einige sich nur mit Selbstfixierung und teilweise Arroganz dem entziehen können und trotzdem ihre Leistung bringen. Bei dem was da auf einen einprasselt musst du so dermaßen über den Dingen stehen, um gleichzeitig selbstreflektiert zu sein UND deine Leistung zu bringen, das kann man menschlich vom Gros der Spieler wirklich nicht erwarten. Selbstzweifel sind da oft echt kein guter Berater...
Ich rede auch nicht von Selbstzweifeln, sondern von Selbstkritik oder auch Selbstreflexion. Das sind 2 völlig unterschiedliche Dinge. Ich gebe dir recht, dass ein enormer Druck herrscht und egozentrische Denkweisen gefördert werden, gerade vom Umfeld eines Spielers.
Dennoch ist es in meinen Augen viel zu stereotyp mit dem Finger auf den bösen Vorgesetzten ( in diesem Fall Trainer) zu zeigen und sich zu beschweren. Wer so leistungs- und selbstfixiert ist wie ein Profifußballer, der ist auch in der Pflicht selbstkritisch seine Leistung zu hinterfragen. Kann er dass nicht, muss er bereit sein sich dabei helfen zu lassen.
Einfach nur Beschweren ist der falsche Weg.
Dieses Verhalten sieht man aber auch an jedem anderen Arbeitsplatz. Wenn es nicht so läuft wie man es sich vorstellt wird der Entscheider verantwortlich gemacht. Das haben Fußballspieler nicht exklusiv.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von DaddyMack am 03.04.2014 um 10:01 Uhr bearbeitet
03.04.2014 - 10:02 Uhr
Hm, Favre hat ja erklärt weshalb Xhaka nicht spielt (siehe torfabrik). Auch bei Mlapa hat er mehrmals angedeutet, dass es immer das selbe Problem sei (ich schätze die Spielintelligenz, das Zusammenspiel fehlt zu sehr). Öffentlich sagt er das Problem natürlich nicht gerne. Aber intern gibt es für jeden ja individuelles Training. Die sollten dann schon wissen woran es liegt. Bei Younes hat sogar Stranzl mal gesagt, dass man ihm bezüglich defensive den Kopf waschen muss (und mMn ist er defensiv klar schwächer als Arango). Bei Luuk hat Favre mal gesagt, dass er zu wenig nach aussen ausweicht, und mMn ist es doch extrem offensichtlich dass Luuk einen miserablen Antritt hat. Bei Rupp sagte Favre dass ihm die offensive Durchschlagskraft fehle. Bei Xhaka wurde mal kommuniziert, dass er sich an das Tempo gewöhnen muss, und seien wir doch mal ehrlich, auch wenn er sich verbessert hat, ist er sehr anfällig wenn gepresst wird. Daems ist offensiv schwach und Wendt hat defensiv immer wieder zu viel Abstand.
... also, obwohl wir nicht im Training sind, könnten wir mit ein paar mickrigen öffentlichen Aussagen alles nachvollziehen, wenn man es will. Aber hier wird ja so getan als ob Favre gar nichts sagt, und das Leistungsprinzip ausgehebelt ist.
Sorry ich habe lieber einen formschwachen Arango oder Herrmann drin, als den sehr defensivschwachen Younes (oder Hrgota) oder den offensiv impotenten Rupp. Arango und Herrmann sind defensiv meistens gut (zumindest besser als Younes, Hrgota) und zudem haben sie offensiv ihre Waffen, und können auch an schlechten Tag mit dem linken Fuss oder Schnelligkeit was reissen. Das ist auch Leistungsprinzip. Der Trainer muss halt mal das kleinere Übel wählen. Einige tun ja fast so, als ob unsere Ersatzspieler keinerlei Schwächen hätten...
... also, obwohl wir nicht im Training sind, könnten wir mit ein paar mickrigen öffentlichen Aussagen alles nachvollziehen, wenn man es will. Aber hier wird ja so getan als ob Favre gar nichts sagt, und das Leistungsprinzip ausgehebelt ist.
Sorry ich habe lieber einen formschwachen Arango oder Herrmann drin, als den sehr defensivschwachen Younes (oder Hrgota) oder den offensiv impotenten Rupp. Arango und Herrmann sind defensiv meistens gut (zumindest besser als Younes, Hrgota) und zudem haben sie offensiv ihre Waffen, und können auch an schlechten Tag mit dem linken Fuss oder Schnelligkeit was reissen. Das ist auch Leistungsprinzip. Der Trainer muss halt mal das kleinere Übel wählen. Einige tun ja fast so, als ob unsere Ersatzspieler keinerlei Schwächen hätten...
Dieser Beitrag wurde zuletzt von DerDa am 03.04.2014 um 10:06 Uhr bearbeitet
03.04.2014 - 10:05 Uhr
Zitat von DaddyMack:
Zitat von Poda81:
Zitat von DaddyMack:
Kommt es niemandem seltsam vor, dass die kritischen Stimmern der Spieler immer dann kommen, wenn diese gerade nicht spielen?
Hat ein Stranzl, ter Stegen oder Jantschke schonmal die Kommunikation mit dem Trainer bemängelt? Habe ich noch nicht mitbekommen. Das ist ein typischer Reflex, der bei vielen Menschen vorkommt, sobald etwas nicht so läuft wie gewünscht.
Die Urasche bzw. die Schuld wird bei der Person gesucht, die Entscheidungen treffen muss. Ein wenig mehr Selbstkritik bzgl. der eigenen Leistungsfähigkeit täte auch einigen unseren Spielern gut.
Sehe ich ganz und gar nicht so. Als Profispieler musst du einen so enormen Druck aushalten, dass einige sich nur mit Selbstfixierung und teilweise Arroganz dem entziehen können und trotzdem ihre Leistung bringen. Bei dem was da auf einen einprasselt musst du so dermaßen über den Dingen stehen, um gleichzeitig selbstreflektiert zu sein UND deine Leistung zu bringen, das kann man menschlich vom Gros der Spieler wirklich nicht erwarten. Selbstzweifel sind da oft echt kein guter Berater...
Ich rede auch nicht von Selbstzweifeln, sondern von Selbstkritik. Das sind 2 völlig unterschiedliche Dinge. Ich gebe dir recht, dass ein enormer Druck herrscht und egozentrische Denkweisen gefördert werden, gerade vom Umfeld eines Spielers.
Dennoch ist es in meinen Augen viel zu stereotyp mit dem Finger auf den bösen Vorgesetzten ( in diesem Fall Trainer) zu zeigen und sich zu beschweren. Wer so leistungs- und selbstfixiert ist wie ein Profifußballer, der ist auch in der Pflicht selbstkritisch seine Leistung zu hinterfragen. Kann er dass nicht, muss er bereit sein sich dabei helfen zu lassen.
Einfach nur Beschweren ist der falsche Weg.
Dieses Verhalten sieht man aber auch an jedem anderen Arbeitsplatz. Wenn es nicht so läuft wie man es sich vorstellt wird der Entscheider verantwortlich gemacht. Das haben Fußballspieler nicht exklusiv.
Also ich persönlich finde, dass Xhaka während der letzten Saison bewiesen hat, dass er zur Selbstkritik fähig ist. Außerdem "beschwert" er sich ja gar nicht über den Trainer. Er hat lediglich erklärt, dass er kein Verständnis dafür hat, dass er nicht spielt. Das sollte man - bei aller Forderung nach Selbstreflexion - einem Spieler schon zugestehen, ohne dass das gleich als Meuterei gesehen wird. Es gibt nicht den geringsten Hinweis dass er sich hängen lässt oder "die Schuld allein beim Trainer sieht." Ich könnte jetzt zig Zitate von Xhaka rausholen, wo er über seine Fehler spricht und den Willen sich immer zu verbessern und dass er weiß, dass er noch viel lernen muss. Wo jetzt da mangelnde Selbstreflexion sein soll, erschließt sich mir überhaupt nicht. Nur weil jemand einen Gedanken äußert, heißt es ja nicht, dass er keine anderen hat...
Zitat von Poda81:
Zitat von DaddyMack:
Kommt es niemandem seltsam vor, dass die kritischen Stimmern der Spieler immer dann kommen, wenn diese gerade nicht spielen?
Hat ein Stranzl, ter Stegen oder Jantschke schonmal die Kommunikation mit dem Trainer bemängelt? Habe ich noch nicht mitbekommen. Das ist ein typischer Reflex, der bei vielen Menschen vorkommt, sobald etwas nicht so läuft wie gewünscht.
Die Urasche bzw. die Schuld wird bei der Person gesucht, die Entscheidungen treffen muss. Ein wenig mehr Selbstkritik bzgl. der eigenen Leistungsfähigkeit täte auch einigen unseren Spielern gut.
Sehe ich ganz und gar nicht so. Als Profispieler musst du einen so enormen Druck aushalten, dass einige sich nur mit Selbstfixierung und teilweise Arroganz dem entziehen können und trotzdem ihre Leistung bringen. Bei dem was da auf einen einprasselt musst du so dermaßen über den Dingen stehen, um gleichzeitig selbstreflektiert zu sein UND deine Leistung zu bringen, das kann man menschlich vom Gros der Spieler wirklich nicht erwarten. Selbstzweifel sind da oft echt kein guter Berater...
Ich rede auch nicht von Selbstzweifeln, sondern von Selbstkritik. Das sind 2 völlig unterschiedliche Dinge. Ich gebe dir recht, dass ein enormer Druck herrscht und egozentrische Denkweisen gefördert werden, gerade vom Umfeld eines Spielers.
Dennoch ist es in meinen Augen viel zu stereotyp mit dem Finger auf den bösen Vorgesetzten ( in diesem Fall Trainer) zu zeigen und sich zu beschweren. Wer so leistungs- und selbstfixiert ist wie ein Profifußballer, der ist auch in der Pflicht selbstkritisch seine Leistung zu hinterfragen. Kann er dass nicht, muss er bereit sein sich dabei helfen zu lassen.
Einfach nur Beschweren ist der falsche Weg.
Dieses Verhalten sieht man aber auch an jedem anderen Arbeitsplatz. Wenn es nicht so läuft wie man es sich vorstellt wird der Entscheider verantwortlich gemacht. Das haben Fußballspieler nicht exklusiv.
Also ich persönlich finde, dass Xhaka während der letzten Saison bewiesen hat, dass er zur Selbstkritik fähig ist. Außerdem "beschwert" er sich ja gar nicht über den Trainer. Er hat lediglich erklärt, dass er kein Verständnis dafür hat, dass er nicht spielt. Das sollte man - bei aller Forderung nach Selbstreflexion - einem Spieler schon zugestehen, ohne dass das gleich als Meuterei gesehen wird. Es gibt nicht den geringsten Hinweis dass er sich hängen lässt oder "die Schuld allein beim Trainer sieht." Ich könnte jetzt zig Zitate von Xhaka rausholen, wo er über seine Fehler spricht und den Willen sich immer zu verbessern und dass er weiß, dass er noch viel lernen muss. Wo jetzt da mangelnde Selbstreflexion sein soll, erschließt sich mir überhaupt nicht. Nur weil jemand einen Gedanken äußert, heißt es ja nicht, dass er keine anderen hat...
03.04.2014 - 10:08 Uhr
Und wenn hier schon die menschlichen Defizite des Trainers seziert werden, dann möchte ich die Charakterfrage einzelner Spieler hier gerne auch mal hinterfragen. Wenn ein Dominguez ohne stichhaltige Argumente öffentlich über Wechselabsichten debatiert und ein Xhaka, der sicher Qualitäten hat aber eben auch noch einige Defizite aufweist, in einer Phase in der es nur noch um den maximalen Mannschaftserfolg geht den Weg über die Öffentlichkeit suchen, empfinde ich das als Frechheit.
03.04.2014 - 10:12 Uhr
Zitat von Poda81:
Zitat von DaddyMack:
Zitat von Poda81:
Zitat von DaddyMack:
Kommt es niemandem seltsam vor, dass die kritischen Stimmern der Spieler immer dann kommen, wenn diese gerade nicht spielen?
Hat ein Stranzl, ter Stegen oder Jantschke schonmal die Kommunikation mit dem Trainer bemängelt? Habe ich noch nicht mitbekommen. Das ist ein typischer Reflex, der bei vielen Menschen vorkommt, sobald etwas nicht so läuft wie gewünscht.
Die Urasche bzw. die Schuld wird bei der Person gesucht, die Entscheidungen treffen muss. Ein wenig mehr Selbstkritik bzgl. der eigenen Leistungsfähigkeit täte auch einigen unseren Spielern gut.
Sehe ich ganz und gar nicht so. Als Profispieler musst du einen so enormen Druck aushalten, dass einige sich nur mit Selbstfixierung und teilweise Arroganz dem entziehen können und trotzdem ihre Leistung bringen. Bei dem was da auf einen einprasselt musst du so dermaßen über den Dingen stehen, um gleichzeitig selbstreflektiert zu sein UND deine Leistung zu bringen, das kann man menschlich vom Gros der Spieler wirklich nicht erwarten. Selbstzweifel sind da oft echt kein guter Berater...
Ich rede auch nicht von Selbstzweifeln, sondern von Selbstkritik. Das sind 2 völlig unterschiedliche Dinge. Ich gebe dir recht, dass ein enormer Druck herrscht und egozentrische Denkweisen gefördert werden, gerade vom Umfeld eines Spielers.
Dennoch ist es in meinen Augen viel zu stereotyp mit dem Finger auf den bösen Vorgesetzten ( in diesem Fall Trainer) zu zeigen und sich zu beschweren. Wer so leistungs- und selbstfixiert ist wie ein Profifußballer, der ist auch in der Pflicht selbstkritisch seine Leistung zu hinterfragen. Kann er dass nicht, muss er bereit sein sich dabei helfen zu lassen.
Einfach nur Beschweren ist der falsche Weg.
Dieses Verhalten sieht man aber auch an jedem anderen Arbeitsplatz. Wenn es nicht so läuft wie man es sich vorstellt wird der Entscheider verantwortlich gemacht. Das haben Fußballspieler nicht exklusiv.
Also ich persönlich finde, dass Xhaka während der letzten Saison bewiesen hat, dass er zur Selbstkritik fähig ist. Außerdem "beschwert" er sich ja gar nicht über den Trainer. Er hat lediglich erklärt, dass er kein Verständnis dafür hat, dass er nicht spielt. Das sollte man - bei aller Forderung nach Selbstreflexion - einem Spieler schon zugestehen, ohne dass das gleich als Meuterei gesehen wird. Es gibt nicht den geringsten Hinweis dass er sich hängen lässt oder "die Schuld allein beim Trainer sieht." Ich könnte jetzt zig Zitate von Xhaka rausholen, wo er über seine Fehler spricht und den Willen sich immer zu verbessern und dass er weiß, dass er noch viel lernen muss. Wo jetzt da mangelnde Selbstreflexion sein soll, erschließt sich mir überhaupt nicht. Nur weil jemand einen Gedanken äußert, heißt es ja nicht, dass er keine anderen hat...
Ich kann dein Beispiel Xhaka nicht rekonstruieren. Mag sein, dass es so war. Dennoch hat auch er sich nicht öffentlich kritisch geäußert als er spielte, sondern erst als er auf der Bank saß.
Diese Phänomen beobachtet man fast ausschließlich.
Zudem ging es mir auch weniger um einzelnen Personen, als vielmehr um den Tenor favre würde bewusst mit einigen Spielern die Kommunikation verweigern oder gar das Leistungsprinzip außer Kraft setzen.
Das halte ich für nicht beweisbar, erst recht nicht durch Aussagen unuzufriedener Spieler.
Würde ein Stranzl solche Hinweise geben, dann hätte das schon einen deutlich stärkeren Impact. So sind diese öffentlichen Aussagen für mich nur das Schreien eines Jungen, der nicht bekommt was er will.
Zitat von DaddyMack:
Zitat von Poda81:
Zitat von DaddyMack:
Kommt es niemandem seltsam vor, dass die kritischen Stimmern der Spieler immer dann kommen, wenn diese gerade nicht spielen?
Hat ein Stranzl, ter Stegen oder Jantschke schonmal die Kommunikation mit dem Trainer bemängelt? Habe ich noch nicht mitbekommen. Das ist ein typischer Reflex, der bei vielen Menschen vorkommt, sobald etwas nicht so läuft wie gewünscht.
Die Urasche bzw. die Schuld wird bei der Person gesucht, die Entscheidungen treffen muss. Ein wenig mehr Selbstkritik bzgl. der eigenen Leistungsfähigkeit täte auch einigen unseren Spielern gut.
Sehe ich ganz und gar nicht so. Als Profispieler musst du einen so enormen Druck aushalten, dass einige sich nur mit Selbstfixierung und teilweise Arroganz dem entziehen können und trotzdem ihre Leistung bringen. Bei dem was da auf einen einprasselt musst du so dermaßen über den Dingen stehen, um gleichzeitig selbstreflektiert zu sein UND deine Leistung zu bringen, das kann man menschlich vom Gros der Spieler wirklich nicht erwarten. Selbstzweifel sind da oft echt kein guter Berater...
Ich rede auch nicht von Selbstzweifeln, sondern von Selbstkritik. Das sind 2 völlig unterschiedliche Dinge. Ich gebe dir recht, dass ein enormer Druck herrscht und egozentrische Denkweisen gefördert werden, gerade vom Umfeld eines Spielers.
Dennoch ist es in meinen Augen viel zu stereotyp mit dem Finger auf den bösen Vorgesetzten ( in diesem Fall Trainer) zu zeigen und sich zu beschweren. Wer so leistungs- und selbstfixiert ist wie ein Profifußballer, der ist auch in der Pflicht selbstkritisch seine Leistung zu hinterfragen. Kann er dass nicht, muss er bereit sein sich dabei helfen zu lassen.
Einfach nur Beschweren ist der falsche Weg.
Dieses Verhalten sieht man aber auch an jedem anderen Arbeitsplatz. Wenn es nicht so läuft wie man es sich vorstellt wird der Entscheider verantwortlich gemacht. Das haben Fußballspieler nicht exklusiv.
Also ich persönlich finde, dass Xhaka während der letzten Saison bewiesen hat, dass er zur Selbstkritik fähig ist. Außerdem "beschwert" er sich ja gar nicht über den Trainer. Er hat lediglich erklärt, dass er kein Verständnis dafür hat, dass er nicht spielt. Das sollte man - bei aller Forderung nach Selbstreflexion - einem Spieler schon zugestehen, ohne dass das gleich als Meuterei gesehen wird. Es gibt nicht den geringsten Hinweis dass er sich hängen lässt oder "die Schuld allein beim Trainer sieht." Ich könnte jetzt zig Zitate von Xhaka rausholen, wo er über seine Fehler spricht und den Willen sich immer zu verbessern und dass er weiß, dass er noch viel lernen muss. Wo jetzt da mangelnde Selbstreflexion sein soll, erschließt sich mir überhaupt nicht. Nur weil jemand einen Gedanken äußert, heißt es ja nicht, dass er keine anderen hat...
Ich kann dein Beispiel Xhaka nicht rekonstruieren. Mag sein, dass es so war. Dennoch hat auch er sich nicht öffentlich kritisch geäußert als er spielte, sondern erst als er auf der Bank saß.
Diese Phänomen beobachtet man fast ausschließlich.
Zudem ging es mir auch weniger um einzelnen Personen, als vielmehr um den Tenor favre würde bewusst mit einigen Spielern die Kommunikation verweigern oder gar das Leistungsprinzip außer Kraft setzen.
Das halte ich für nicht beweisbar, erst recht nicht durch Aussagen unuzufriedener Spieler.
Würde ein Stranzl solche Hinweise geben, dann hätte das schon einen deutlich stärkeren Impact. So sind diese öffentlichen Aussagen für mich nur das Schreien eines Jungen, der nicht bekommt was er will.
03.04.2014 - 10:17 Uhr
Zitat von FB-Fohle79:
Und wenn hier schon die menschlichen Defizite des Trainers seziert werden, dann möchte ich die Charakterfrage einzelner Spieler hier gerne auch mal hinterfragen. Wenn ein Dominguez ohne stichhaltige Argumente öffentlich über Wechselabsichten debatiert und ein Xhaka, der sicher Qualitäten hat aber eben auch noch einige Defizite aufweist, in einer Phase in der es nur noch um den maximalen Mannschaftserfolg geht den Weg über die Öffentlichkeit suchen, empfinde ich das als Frechheit.
Klar, voll wichtig, auch mit dem Finger auf andere zu zeigen. Sonst kämen wir ja in der Sache nicht weiter. Nicht, dass deine Anmerkung nicht zutreffend wäre. Aber was hat das mit dem Trainer zu tun??? "Der hat aber auch..." war noch nie ein gutes Argument und wird es auch nie werden.
Und wenn hier schon die menschlichen Defizite des Trainers seziert werden, dann möchte ich die Charakterfrage einzelner Spieler hier gerne auch mal hinterfragen. Wenn ein Dominguez ohne stichhaltige Argumente öffentlich über Wechselabsichten debatiert und ein Xhaka, der sicher Qualitäten hat aber eben auch noch einige Defizite aufweist, in einer Phase in der es nur noch um den maximalen Mannschaftserfolg geht den Weg über die Öffentlichkeit suchen, empfinde ich das als Frechheit.
Klar, voll wichtig, auch mit dem Finger auf andere zu zeigen. Sonst kämen wir ja in der Sache nicht weiter. Nicht, dass deine Anmerkung nicht zutreffend wäre. Aber was hat das mit dem Trainer zu tun??? "Der hat aber auch..." war noch nie ein gutes Argument und wird es auch nie werden.
03.04.2014 - 10:22 Uhr
Zitat von DaddyMack:
Dennoch hat auch er sich nicht öffentlich kritisch geäußert als er spielte, sondern erst als er auf der Bank saß.
Diese Phänomen beobachtet man fast ausschließlich.
Zudem ging es mir auch weniger um einzelnen Personen, als vielmehr um den Tenor favre würde bewusst mit einigen Spielern die Kommunikation verweigern oder gar das Leistungsprinzip außer Kraft setzen.
Das halte ich für nicht beweisbar, erst recht nicht durch Aussagen unuzufriedener Spieler.
Würde ein Stranzl solche Hinweise geben, dann hätte das schon einen deutlich stärkeren Impact. So sind diese öffentlichen Aussagen für mich nur das Schreien eines Jungen, der nicht bekommt was er will.
Ich habe gar keine Intention, den Trainer in dieser Hinsicht zu kritisieren, deswegen reden wir vielleicht aneinander vorbei. Ich habe mich nur auf deine eingangs zitierte Aussage bezogen.
Der Sache nach verstehe ich deinen Hinweis aber nicht. Warum sollte sich ein Spieler beschweren, wenn er spielt? Es schreit ja auch keiner nach Essen, wenn er satt ist?
Außerdem sehe ich nach wie vor nicht, dass sich Xhaka über die mangelnde Kommunikation beschwert. Vielleicht habe ich aber auch ein Zitat verpasst.
Dennoch hat auch er sich nicht öffentlich kritisch geäußert als er spielte, sondern erst als er auf der Bank saß.
Diese Phänomen beobachtet man fast ausschließlich.
Zudem ging es mir auch weniger um einzelnen Personen, als vielmehr um den Tenor favre würde bewusst mit einigen Spielern die Kommunikation verweigern oder gar das Leistungsprinzip außer Kraft setzen.
Das halte ich für nicht beweisbar, erst recht nicht durch Aussagen unuzufriedener Spieler.
Würde ein Stranzl solche Hinweise geben, dann hätte das schon einen deutlich stärkeren Impact. So sind diese öffentlichen Aussagen für mich nur das Schreien eines Jungen, der nicht bekommt was er will.
Ich habe gar keine Intention, den Trainer in dieser Hinsicht zu kritisieren, deswegen reden wir vielleicht aneinander vorbei. Ich habe mich nur auf deine eingangs zitierte Aussage bezogen.
Der Sache nach verstehe ich deinen Hinweis aber nicht. Warum sollte sich ein Spieler beschweren, wenn er spielt? Es schreit ja auch keiner nach Essen, wenn er satt ist?
Außerdem sehe ich nach wie vor nicht, dass sich Xhaka über die mangelnde Kommunikation beschwert. Vielleicht habe ich aber auch ein Zitat verpasst.
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