Lucien Favre [Trainer]
12.03.2014 - 14:53 Uhr
02.04.2014 - 15:20 Uhr
Zitat von kripsmann:
Ich will nicht ausschliessen, dass es Fälle in einem Team gibt, die einfach auf einer persönlich-emotionalen Ebene mit dem Führungspersonal nicht klar kommen. Da ist Favre aber auch nicht der große Exot. Jeder Chef, jeder Angestellte kennt das aus seinem Beruf doch auch. Mit einigen Mitarbeiter ist der Kontakt eher sachlich - funktional. Mit manchen verbindet ein besonderer Draht mit den entsprechenden Einflüssen auf die Verteilung der Arbeit und Leistungsbeurteilung. Irgendwo ungerecht, aber ein völlig normaler Vorgang der sich durch keinen Führungsstiel der Welt verändern lässt.
Das nennt man in der Wirtschaft "Situational Leadership" und zeichnet eine gute Führungskraft aus. Das man mit dem einen Mitarebiter eher "persönlicher" umgeht und mit einem anderen "sachlich" ergibt sich aus den individuellen Charaktereigenschaften eines jeden einzelnen. Es hat aber nichts mit Sympathie zu tun.
Sollte Favre über diese Fähigkeit verfügen, dann kann ich darin nur Positives erkennen.
Ich will nicht ausschliessen, dass es Fälle in einem Team gibt, die einfach auf einer persönlich-emotionalen Ebene mit dem Führungspersonal nicht klar kommen. Da ist Favre aber auch nicht der große Exot. Jeder Chef, jeder Angestellte kennt das aus seinem Beruf doch auch. Mit einigen Mitarbeiter ist der Kontakt eher sachlich - funktional. Mit manchen verbindet ein besonderer Draht mit den entsprechenden Einflüssen auf die Verteilung der Arbeit und Leistungsbeurteilung. Irgendwo ungerecht, aber ein völlig normaler Vorgang der sich durch keinen Führungsstiel der Welt verändern lässt.
Das nennt man in der Wirtschaft "Situational Leadership" und zeichnet eine gute Führungskraft aus. Das man mit dem einen Mitarebiter eher "persönlicher" umgeht und mit einem anderen "sachlich" ergibt sich aus den individuellen Charaktereigenschaften eines jeden einzelnen. Es hat aber nichts mit Sympathie zu tun.
Sollte Favre über diese Fähigkeit verfügen, dann kann ich darin nur Positives erkennen.
02.04.2014 - 15:27 Uhr
Zitat von Kning:
Ich bin arg überrascht, das die derzeitge Unruhe in Teilen der Mannschaft nicht diskutiert wird. Nicht feststellbar? Finde ich schon. Die Nicht-Nominierung Xhakas, die Aussagen Mlapas, das Transfergerücht um Dominguez, die Stagnation der Herren Hrgota und Hermmann, das wochenalte Gerücht, Teile der Mannschaft wären unzufrieden wegen des Trainingseinerleis ist für mich mehr als ein Grundrauschen.
Der Trainer, der angeblich so für Talentförderung steht, rasiert ein Talent nach dem anderen. Xhaka, Mlapa, Younes, de Jong in erster Linie. In zweiter Kurt, Dominguez,Hrgota.
Wir kaufen nur nach. Fertige Spieler, die anderswo ausgebildet wurden. Selbst passiert im Bereich Ausbildung nicht mehr viel. Und bei keinem unserer Spieler unter 23 wurde wirklich ein Leistungssprung erreicht. Im´Gegenteil.
Ich bezweifel das wir wirklich auf einem guten und richtigen Weg sind.
Und wenn jetzt wieder die Korbs und Jantschkes genannt werden, oder die Äusserungen unserer Neuverpflichtungen. Korb und Jantschke sind Mittelmaß. Und selbst Mlapa hatte vor seinem Wechsel von guten Gesprächen mit Favre geredet.
Ein richtig guter Trainer schafft es, die Stimmung in der GESAMTEN Mannschaft hochzuhalten. Nicht nur bei 11 oder 12 Stammspielern.
Schöner Beitrag und bestimmt was fürs Sommerloch oder früher wenn bmg europa verpasst.
Und iwer meinte, es sei nicht möglich die Stimmung der gesamten Mannschaft hochzuhalten. oh, das geht und genau das ist doch die Hauptaufgabe des Trainers, n bissl Taktik können doch alle in der Buli.
interessant wird auch wie favre bmg aus der krise holt, der manager hat ja jetzt schon sein pulver verschossen
Ich bin arg überrascht, das die derzeitge Unruhe in Teilen der Mannschaft nicht diskutiert wird. Nicht feststellbar? Finde ich schon. Die Nicht-Nominierung Xhakas, die Aussagen Mlapas, das Transfergerücht um Dominguez, die Stagnation der Herren Hrgota und Hermmann, das wochenalte Gerücht, Teile der Mannschaft wären unzufrieden wegen des Trainingseinerleis ist für mich mehr als ein Grundrauschen.
Der Trainer, der angeblich so für Talentförderung steht, rasiert ein Talent nach dem anderen. Xhaka, Mlapa, Younes, de Jong in erster Linie. In zweiter Kurt, Dominguez,Hrgota.
Wir kaufen nur nach. Fertige Spieler, die anderswo ausgebildet wurden. Selbst passiert im Bereich Ausbildung nicht mehr viel. Und bei keinem unserer Spieler unter 23 wurde wirklich ein Leistungssprung erreicht. Im´Gegenteil.
Ich bezweifel das wir wirklich auf einem guten und richtigen Weg sind.
Und wenn jetzt wieder die Korbs und Jantschkes genannt werden, oder die Äusserungen unserer Neuverpflichtungen. Korb und Jantschke sind Mittelmaß. Und selbst Mlapa hatte vor seinem Wechsel von guten Gesprächen mit Favre geredet.
Ein richtig guter Trainer schafft es, die Stimmung in der GESAMTEN Mannschaft hochzuhalten. Nicht nur bei 11 oder 12 Stammspielern.
Schöner Beitrag und bestimmt was fürs Sommerloch oder früher wenn bmg europa verpasst.
Und iwer meinte, es sei nicht möglich die Stimmung der gesamten Mannschaft hochzuhalten. oh, das geht und genau das ist doch die Hauptaufgabe des Trainers, n bissl Taktik können doch alle in der Buli.
interessant wird auch wie favre bmg aus der krise holt, der manager hat ja jetzt schon sein pulver verschossen
02.04.2014 - 15:33 Uhr
Zitat von kripsmann:
Zitat von owlborussia:
Zitat von kripsmann:
Ich finde die "Trainer schuld" - Diskussion absolut lächerlich.
Der Trainer ist für den sportlichen Erfolg des Vereins (in unserem Fall: Tabellenplatz in der Liga)
verantwortlich. Mit welchem Personal er dies tut, ist absolut unerheblich.
Der Trainer ist nicht für die Motivation oder pers. Berufsplanung der Spieler verantwortlich.
Subjektiv entscheidet er, mit welcher Stammelf, mit welchem Kader er in die Spiele geht.
Das der einzelne Spieler damit nicht einverstanden ist, ist nachvollziebar - aber furchtbar egal.
Auch wir Fans können da gerne unsere Meinung haben. Aber im Falle einer extrem kritischen (sportlichen) Situation wird nun mal der Trainer in Frage gestellt und nicht die Fans bzw. Spieler.
Der gesammte Kader einer Borussia muss sich darüber klar werden, dass es "die Stammelf", "den Stammplatz" und einen Anspruch darauf nicht mehr so wirklich gibt.
Einige Spieler sind unverzichtbarer, andere "nah' dran", einige sind nicht mal mehr auf der Ersatzbank. Es gilt das Leistungsprinzip und hier zählt ausschließlich die Meinung des Trainers - selbst wenn wir alle leidenschaftlich darüber diskutieren.
Aber wir haben hier ggf. unsere Vorlieben und Leidenschaften. Wir sind aber nicht im Training, nicht im Einzeltraining oder bei pers. Gesprächen anwesend.
Für Fans und Presse hilt: Meinungsfreiheit gerne - Relevanz= "Null".
Was die konkreten Spieler angeht:
PM: es ist seine verdammte Pflicht sich im Training reinzuknieen. Er bekommt über die Mannschaftsaufstellung und Kadernominierung wöchentlich mitgeteilt ob er dabei ist, oder nicht. Wenn er jetzt meckert, dass "mit ihm keiner spricht", dann kann ich nur sagen, dass er selbst mal "1 und 1" rechnen soll. Warum spielt er nicht? Antwort: "Die, die gesund sind sind besser!"
AD: Hier kann es m.E. kein Problem bzgl. des Stellenwertes in der Mannschaft geben.
Er war / ist Stammspieler. Die Nichtberücksichtigung waren erklärbar und er bewegt sich regelmässig im Kreis der Startaufstellung. Hier vermute ich mal, dass es wirklich pers. Gründe sind, die er gedanklich vorantreibt.
Ich will nicht ausschliessen, dass es Fälle in einem Team gibt, die einfach auf einer persönlich-emotionalen Ebene mit dem Führungspersonal nicht klar kommen. Da ist Favre aber auch nicht der große Exot. Jeder Chef, jeder Angestellte kennt das aus seinem Beruf doch auch. Mit einigen Mitarbeiter ist der Kontakt eher sachlich - funktional. Mit manchen verbindet ein besonderer Draht mit den entsprechenden Einflüssen auf die Verteilung der Arbeit und Leistungsbeurteilung. Irgendwo ungerecht, aber ein völlig normaler Vorgang der sich durch keinen Führungsstiel der Welt verändern lässt.
In einer solchen Gruppe muss man funktionieren und es ist nun mal so, dass alle Spieler nunmal nicht an Fravre, dem Trainerteam und letztlich auch an ME vorbei kommen.
Das kann funktionieren - muss es aber nicht.
Und da heißt es schließlich: "love-it", "chance -it", or leave it". Wie in jedem anderen Unterehmen auch.
Wieder ein schöner Beitrag!
Bei der Motivation denk ich aber anders. Für mich ist es eine, wenn nicht DIE, Hauptaufgabe einer Führungskraft die Motivation der Spieler zu erhöhen. Die muss von innen kommen, ist klar, aber sie hervorzuholen ist für mich zu 100% die Aufgabe von Favre.
Und für das Gesamtgefüge und die mittel- und langfristige Sicht ist eben kein Einzelschicksal eines Spielers egal. Kompliziert und nicht einfach. Aber dafür wird Favre bezahlt. Doch nicht nur wegen Taktik und Mannschaftsaufstellung!?
Der (Tabellen-)Zweck heiligt zunächst mal die Mittel.
Mittelfristig - da bin ich bei dir - muss es der sportlichen Leitung natürlich gelingen, dass der Kader, der zukunftsorientiert zusammengestellt wurde auch zukunftssicher beisammen bleibt.
Aber hier ist ein Trainer auch nur ein Rädchen im System. Wenn andere Vereine locken, sich familiäre Perspektiven und Ansichten ändern, andere Spieler einfach durchsetzungsfähiger sind usw. usw., dann ändert ein Spieler ein Spieler auch schon mal seine Berufsplanung.
Anyway. Aufräumen muss man - so glaube ich - mit dem Irrglauben, dass ein Trainer für die Motivation eines Spielers verantwortlich ist. Leistungsfähigkeit und LeistungsWILLE sind Fähigkeiten, die (mit welcher Ausprägung auch immer) in jedem einzelnen Menschen ruhen.
Und bei diesem Willen ist die Ausprägung so vielfältig wie die Mennscheit selbst.
Manche brauchen Widerstände um mit einer "jetzt erst recht" - Mentalität alle Hebel in Bewegung setzen. Manche brauchen einen kleinen Anfangserfolg um die inneren Kräfte loszulassen.
Was ein Verein, ein Trainer tun kann ist, dass er Motivationshemmnisse abbaut und gleichzeitig versucht, die Motivation auf den Sport auszurichten.
Helfen können noch eigene und fremdgesteuerte Anreizsysteme
That's it. Ich denke ein Spieler von MG sollte mit der Motivation keine Probleme haben.
Verein, Umfeld, Stadion, Fans, Zuneigung, Perspektive, Einkommen, Trainingsqualität, med. Betreuung sind ja wohl nicht übel.
Die eigenen Ziele (Stammspieler/sportliche Ziele / ggf. Nationalmannschaft usw) kommen noch dazu.
Wenn ein Spieler in MG ein Motivationsproblem hat, dann ist die beste Entscheidung den Verein zu verlassen. Wenn er ein Problem hat, weil er nicht regelmässig spielt dann muss er versuchen dies über Trainings- und Spielleistung zu ändern. Wenn er das nicht hinkriegt, dann reicht es sportlich einfach nicht oder er fällt durch das unbewusste Sympathie-Raster des Trainers. In beiden Fälle ist dann ebenfalls eine Trennung notwendig oder ein Sportarten-Wechsel. Im Teamsport gelten nun mal unausgesprochene Gesetzmäßigkeiten. Wenn ich da nicht klar komme, dann muss man halt Tennis spielen.
Wir sind nah beieinander und doch weit auseinander.
Ich seh die Motivation anders.
Zum einen gibt es die extrinsische Motivation. Damit kann ich kurzfristig Mitarbeiter motivieren, z.B. Mit ner Prämie.
Die für mich entscheidende ist aber die intrinsische Motivation, d.h. aus sich selbst heraus. Klar muss ich als Profi selbst daran arbeiten und nur wenn das schon von sich aus sehr ausgeprägt ist, komm ich weit (oder ich hab ein riesen Talent).
Aber der Trainer muss das Optimum aus der Mannschaft herausholen, das ist seine Aufgabe als Führungskraft. Er muss diese Motivation hervorkitzeln.
Daher ist das für mich weit weg von einem Irrglaube, sondern brutale Realität. Eine Führungskraft muss immer wieder daran erinnern und Anreize setzen. Nicht umsonst ist das seit längerem Bestandteil in vielen Führungsfortbildungen. Wenn du darauf vertraust, dass das die Spieler allein und nur von sich aus im Auge behalten sollen, ist das für mich absolut nur Theorie.
Du kannst von einem Profi viel erwarten, hier aber zuviel. Es sind doch Menschen. Ein Trainer, der sich darauf verlässt, dass dir Profis sich selbst genug motivieren, wäre für mich ein unrealistischer und miserabler Trainer. Und ich kenne auch keinen solchen Trainer.
Zitat von owlborussia:
Zitat von kripsmann:
Ich finde die "Trainer schuld" - Diskussion absolut lächerlich.
Der Trainer ist für den sportlichen Erfolg des Vereins (in unserem Fall: Tabellenplatz in der Liga)
verantwortlich. Mit welchem Personal er dies tut, ist absolut unerheblich.
Der Trainer ist nicht für die Motivation oder pers. Berufsplanung der Spieler verantwortlich.
Subjektiv entscheidet er, mit welcher Stammelf, mit welchem Kader er in die Spiele geht.
Das der einzelne Spieler damit nicht einverstanden ist, ist nachvollziebar - aber furchtbar egal.
Auch wir Fans können da gerne unsere Meinung haben. Aber im Falle einer extrem kritischen (sportlichen) Situation wird nun mal der Trainer in Frage gestellt und nicht die Fans bzw. Spieler.
Der gesammte Kader einer Borussia muss sich darüber klar werden, dass es "die Stammelf", "den Stammplatz" und einen Anspruch darauf nicht mehr so wirklich gibt.
Einige Spieler sind unverzichtbarer, andere "nah' dran", einige sind nicht mal mehr auf der Ersatzbank. Es gilt das Leistungsprinzip und hier zählt ausschließlich die Meinung des Trainers - selbst wenn wir alle leidenschaftlich darüber diskutieren.
Aber wir haben hier ggf. unsere Vorlieben und Leidenschaften. Wir sind aber nicht im Training, nicht im Einzeltraining oder bei pers. Gesprächen anwesend.
Für Fans und Presse hilt: Meinungsfreiheit gerne - Relevanz= "Null".
Was die konkreten Spieler angeht:
PM: es ist seine verdammte Pflicht sich im Training reinzuknieen. Er bekommt über die Mannschaftsaufstellung und Kadernominierung wöchentlich mitgeteilt ob er dabei ist, oder nicht. Wenn er jetzt meckert, dass "mit ihm keiner spricht", dann kann ich nur sagen, dass er selbst mal "1 und 1" rechnen soll. Warum spielt er nicht? Antwort: "Die, die gesund sind sind besser!"
AD: Hier kann es m.E. kein Problem bzgl. des Stellenwertes in der Mannschaft geben.
Er war / ist Stammspieler. Die Nichtberücksichtigung waren erklärbar und er bewegt sich regelmässig im Kreis der Startaufstellung. Hier vermute ich mal, dass es wirklich pers. Gründe sind, die er gedanklich vorantreibt.
Ich will nicht ausschliessen, dass es Fälle in einem Team gibt, die einfach auf einer persönlich-emotionalen Ebene mit dem Führungspersonal nicht klar kommen. Da ist Favre aber auch nicht der große Exot. Jeder Chef, jeder Angestellte kennt das aus seinem Beruf doch auch. Mit einigen Mitarbeiter ist der Kontakt eher sachlich - funktional. Mit manchen verbindet ein besonderer Draht mit den entsprechenden Einflüssen auf die Verteilung der Arbeit und Leistungsbeurteilung. Irgendwo ungerecht, aber ein völlig normaler Vorgang der sich durch keinen Führungsstiel der Welt verändern lässt.
In einer solchen Gruppe muss man funktionieren und es ist nun mal so, dass alle Spieler nunmal nicht an Fravre, dem Trainerteam und letztlich auch an ME vorbei kommen.
Das kann funktionieren - muss es aber nicht.
Und da heißt es schließlich: "love-it", "chance -it", or leave it". Wie in jedem anderen Unterehmen auch.
Wieder ein schöner Beitrag!
Bei der Motivation denk ich aber anders. Für mich ist es eine, wenn nicht DIE, Hauptaufgabe einer Führungskraft die Motivation der Spieler zu erhöhen. Die muss von innen kommen, ist klar, aber sie hervorzuholen ist für mich zu 100% die Aufgabe von Favre.
Und für das Gesamtgefüge und die mittel- und langfristige Sicht ist eben kein Einzelschicksal eines Spielers egal. Kompliziert und nicht einfach. Aber dafür wird Favre bezahlt. Doch nicht nur wegen Taktik und Mannschaftsaufstellung!?
Der (Tabellen-)Zweck heiligt zunächst mal die Mittel.
Mittelfristig - da bin ich bei dir - muss es der sportlichen Leitung natürlich gelingen, dass der Kader, der zukunftsorientiert zusammengestellt wurde auch zukunftssicher beisammen bleibt.
Aber hier ist ein Trainer auch nur ein Rädchen im System. Wenn andere Vereine locken, sich familiäre Perspektiven und Ansichten ändern, andere Spieler einfach durchsetzungsfähiger sind usw. usw., dann ändert ein Spieler ein Spieler auch schon mal seine Berufsplanung.
Anyway. Aufräumen muss man - so glaube ich - mit dem Irrglauben, dass ein Trainer für die Motivation eines Spielers verantwortlich ist. Leistungsfähigkeit und LeistungsWILLE sind Fähigkeiten, die (mit welcher Ausprägung auch immer) in jedem einzelnen Menschen ruhen.
Und bei diesem Willen ist die Ausprägung so vielfältig wie die Mennscheit selbst.
Manche brauchen Widerstände um mit einer "jetzt erst recht" - Mentalität alle Hebel in Bewegung setzen. Manche brauchen einen kleinen Anfangserfolg um die inneren Kräfte loszulassen.
Was ein Verein, ein Trainer tun kann ist, dass er Motivationshemmnisse abbaut und gleichzeitig versucht, die Motivation auf den Sport auszurichten.
Helfen können noch eigene und fremdgesteuerte Anreizsysteme
That's it. Ich denke ein Spieler von MG sollte mit der Motivation keine Probleme haben.
Verein, Umfeld, Stadion, Fans, Zuneigung, Perspektive, Einkommen, Trainingsqualität, med. Betreuung sind ja wohl nicht übel.
Die eigenen Ziele (Stammspieler/sportliche Ziele / ggf. Nationalmannschaft usw) kommen noch dazu.
Wenn ein Spieler in MG ein Motivationsproblem hat, dann ist die beste Entscheidung den Verein zu verlassen. Wenn er ein Problem hat, weil er nicht regelmässig spielt dann muss er versuchen dies über Trainings- und Spielleistung zu ändern. Wenn er das nicht hinkriegt, dann reicht es sportlich einfach nicht oder er fällt durch das unbewusste Sympathie-Raster des Trainers. In beiden Fälle ist dann ebenfalls eine Trennung notwendig oder ein Sportarten-Wechsel. Im Teamsport gelten nun mal unausgesprochene Gesetzmäßigkeiten. Wenn ich da nicht klar komme, dann muss man halt Tennis spielen.
Wir sind nah beieinander und doch weit auseinander.
Ich seh die Motivation anders.
Zum einen gibt es die extrinsische Motivation. Damit kann ich kurzfristig Mitarbeiter motivieren, z.B. Mit ner Prämie.
Die für mich entscheidende ist aber die intrinsische Motivation, d.h. aus sich selbst heraus. Klar muss ich als Profi selbst daran arbeiten und nur wenn das schon von sich aus sehr ausgeprägt ist, komm ich weit (oder ich hab ein riesen Talent).
Aber der Trainer muss das Optimum aus der Mannschaft herausholen, das ist seine Aufgabe als Führungskraft. Er muss diese Motivation hervorkitzeln.
Daher ist das für mich weit weg von einem Irrglaube, sondern brutale Realität. Eine Führungskraft muss immer wieder daran erinnern und Anreize setzen. Nicht umsonst ist das seit längerem Bestandteil in vielen Führungsfortbildungen. Wenn du darauf vertraust, dass das die Spieler allein und nur von sich aus im Auge behalten sollen, ist das für mich absolut nur Theorie.
Du kannst von einem Profi viel erwarten, hier aber zuviel. Es sind doch Menschen. Ein Trainer, der sich darauf verlässt, dass dir Profis sich selbst genug motivieren, wäre für mich ein unrealistischer und miserabler Trainer. Und ich kenne auch keinen solchen Trainer.
02.04.2014 - 15:43 Uhr
Zitat von FB-Fohle79:
Zitat von Kning:
Ich bin arg überrascht, das die derzeitge Unruhe in Teilen der Mannschaft nicht diskutiert wird. Nicht feststellbar? Finde ich schon. Die Nicht-Nominierung Xhakas, die Aussagen Mlapas, das Transfergerücht um Dominguez, die Stagnation der Herren Hrgota und Hermmann, das wochenalte Gerücht, Teile der Mannschaft wären unzufrieden wegen des Trainingseinerleis ist für mich mehr als ein Grundrauschen.
Der Trainer, der angeblich so für Talentförderung steht, rasiert ein Talent nach dem anderen. Xhaka, Mlapa, Younes, de Jong in erster Linie. In zweiter Kurt, Dominguez,Hrgota.
Wir kaufen nur nach. Fertige Spieler, die anderswo ausgebildet wurden. Selbst passiert im Bereich Ausbildung nicht mehr viel. Und bei keinem unserer Spieler unter 23 wurde wirklich ein Leistungssprung erreicht. Im´Gegenteil.
Ich bezweifel das wir wirklich auf einem guten und richtigen Weg sind.
Und wenn jetzt wieder die Korbs und Jantschkes genannt werden, oder die Äusserungen unserer Neuverpflichtungen. Korb und Jantschke sind Mittelmaß. Und selbst Mlapa hatte vor seinem Wechsel von guten Gesprächen mit Favre geredet.
Ein richtig guter Trainer schafft es, die Stimmung in der GESAMTEN Mannschaft hochzuhalten. Nicht nur bei 11 oder 12 Stammspielern.
Sorry, aber ich halte es für ausgeschlossen, dass irgendein Trainer das schafft. Jeder der schon mal Fussball gespielt hat, müsste das bestätigen können. Unabhängig davon würde ich das auch für unmöglich in der freien Wirtschaft halten. Wir reden hier über ein Team vom 20-30 "jungen" Leuten. Das hier nicht jeder die gleiche Wertschätzung erhält, ist normal.
Wir reden aktuell über 2-3 Kandidaten, die ggf. mit ihrer Situation unzufrieden sind. Das ist verständlich und legitim. Ich würde mir mehr Gedanken machen, wenn alle schön ruhig sind und sich über ihren Bankplatz freuen.
Ok, jetzt erklär mir mal, was das zu tun hat mit " jeder der mal Fußball gespielt hat, kann dies bestätigen." Du warst wohl nur Bankdrücker und auch frustriert auf deinen Trainer, weil du nie gespielt hast, oder wie. Wir sind hier in der Bundesliga, da sollte jeder im Kader eine gute Qualität mitbringen und jeder Spieler auch seine Vorteile haben und nicht in der Kreisliga, oder sonst wo. Wo die Hälfte den Ball nicht trifft.
Zitat von Kning:
Ich bin arg überrascht, das die derzeitge Unruhe in Teilen der Mannschaft nicht diskutiert wird. Nicht feststellbar? Finde ich schon. Die Nicht-Nominierung Xhakas, die Aussagen Mlapas, das Transfergerücht um Dominguez, die Stagnation der Herren Hrgota und Hermmann, das wochenalte Gerücht, Teile der Mannschaft wären unzufrieden wegen des Trainingseinerleis ist für mich mehr als ein Grundrauschen.
Der Trainer, der angeblich so für Talentförderung steht, rasiert ein Talent nach dem anderen. Xhaka, Mlapa, Younes, de Jong in erster Linie. In zweiter Kurt, Dominguez,Hrgota.
Wir kaufen nur nach. Fertige Spieler, die anderswo ausgebildet wurden. Selbst passiert im Bereich Ausbildung nicht mehr viel. Und bei keinem unserer Spieler unter 23 wurde wirklich ein Leistungssprung erreicht. Im´Gegenteil.
Ich bezweifel das wir wirklich auf einem guten und richtigen Weg sind.
Und wenn jetzt wieder die Korbs und Jantschkes genannt werden, oder die Äusserungen unserer Neuverpflichtungen. Korb und Jantschke sind Mittelmaß. Und selbst Mlapa hatte vor seinem Wechsel von guten Gesprächen mit Favre geredet.
Ein richtig guter Trainer schafft es, die Stimmung in der GESAMTEN Mannschaft hochzuhalten. Nicht nur bei 11 oder 12 Stammspielern.
Sorry, aber ich halte es für ausgeschlossen, dass irgendein Trainer das schafft. Jeder der schon mal Fussball gespielt hat, müsste das bestätigen können. Unabhängig davon würde ich das auch für unmöglich in der freien Wirtschaft halten. Wir reden hier über ein Team vom 20-30 "jungen" Leuten. Das hier nicht jeder die gleiche Wertschätzung erhält, ist normal.
Wir reden aktuell über 2-3 Kandidaten, die ggf. mit ihrer Situation unzufrieden sind. Das ist verständlich und legitim. Ich würde mir mehr Gedanken machen, wenn alle schön ruhig sind und sich über ihren Bankplatz freuen.
Ok, jetzt erklär mir mal, was das zu tun hat mit " jeder der mal Fußball gespielt hat, kann dies bestätigen." Du warst wohl nur Bankdrücker und auch frustriert auf deinen Trainer, weil du nie gespielt hast, oder wie. Wir sind hier in der Bundesliga, da sollte jeder im Kader eine gute Qualität mitbringen und jeder Spieler auch seine Vorteile haben und nicht in der Kreisliga, oder sonst wo. Wo die Hälfte den Ball nicht trifft.
02.04.2014 - 16:02 Uhr
Zitat von Kraspun:
Zitat von FB-Fohle79:
Zitat von Kning:
Ich bin arg überrascht, das die derzeitge Unruhe in Teilen der Mannschaft nicht diskutiert wird. Nicht feststellbar? Finde ich schon. Die Nicht-Nominierung Xhakas, die Aussagen Mlapas, das Transfergerücht um Dominguez, die Stagnation der Herren Hrgota und Hermmann, das wochenalte Gerücht, Teile der Mannschaft wären unzufrieden wegen des Trainingseinerleis ist für mich mehr als ein Grundrauschen.
Der Trainer, der angeblich so für Talentförderung steht, rasiert ein Talent nach dem anderen. Xhaka, Mlapa, Younes, de Jong in erster Linie. In zweiter Kurt, Dominguez,Hrgota.
Wir kaufen nur nach. Fertige Spieler, die anderswo ausgebildet wurden. Selbst passiert im Bereich Ausbildung nicht mehr viel. Und bei keinem unserer Spieler unter 23 wurde wirklich ein Leistungssprung erreicht. Im´Gegenteil.
Ich bezweifel das wir wirklich auf einem guten und richtigen Weg sind.
Und wenn jetzt wieder die Korbs und Jantschkes genannt werden, oder die Äusserungen unserer Neuverpflichtungen. Korb und Jantschke sind Mittelmaß. Und selbst Mlapa hatte vor seinem Wechsel von guten Gesprächen mit Favre geredet.
Ein richtig guter Trainer schafft es, die Stimmung in der GESAMTEN Mannschaft hochzuhalten. Nicht nur bei 11 oder 12 Stammspielern.
Sorry, aber ich halte es für ausgeschlossen, dass irgendein Trainer das schafft. Jeder der schon mal Fussball gespielt hat, müsste das bestätigen können. Unabhängig davon würde ich das auch für unmöglich in der freien Wirtschaft halten. Wir reden hier über ein Team vom 20-30 "jungen" Leuten. Das hier nicht jeder die gleiche Wertschätzung erhält, ist normal.
Wir reden aktuell über 2-3 Kandidaten, die ggf. mit ihrer Situation unzufrieden sind. Das ist verständlich und legitim. Ich würde mir mehr Gedanken machen, wenn alle schön ruhig sind und sich über ihren Bankplatz freuen.
Ok, jetzt erklär mir mal, was das zu tun hat mit " jeder der mal Fußball gespielt hat, kann dies bestätigen." Du warst wohl nur Bankdrücker und auch frustriert auf deinen Trainer, weil du nie gespielt hast, oder wie. Wir sind hier in der Bundesliga, da sollte jeder im Kader eine gute Qualität mitbringen und jeder Spieler auch seine Vorteile haben und nicht in der Kreisliga, oder sonst wo. Wo die Hälfte den Ball nicht trifft.
"Ein richtig guter Trainer schafft es, die Stimmung in der GESAMTEN Mannschaft hochzuhalten. Nicht nur bei 11 oder 12 Stammspielern"
Auf diese Aussage von Kning habe ich mich bezogen. Letztlich ist es dabei vollkommen egal, ob ich einer der frustrierten Bankdrücker war oder über Jahre Stammspieler in der Landesliga. Es kommt auf ein Mannschaftsgefüge an. Ich glaube, dass es schwer möglich ist in einem Team von 20-30 "jungen" Menschen immer dafür zu sorgen, dass jeder immer glücklich und zufrieden ist.
Ich gehe sogar so weit zu behaupten, dies gelingt den wenigsten Führungspersonen in der freien Wirtschaft.
Da ich sowohl im sportlichen Bereich als auch in der freien Wirtschaft Einblicke in dieses Gefüge genießen durfte, erlaube ich mir einen Rückschluss auf das Innenleben eines Bundesligateams. Fussballprofis sind nur auf Grund ihrer Berufung keine Roboter sondern auch nur Menschen. Gleiches gilt für Trainer.
Ist das jetzt etwas verständlicher für Dich?
Zitat von FB-Fohle79:
Zitat von Kning:
Ich bin arg überrascht, das die derzeitge Unruhe in Teilen der Mannschaft nicht diskutiert wird. Nicht feststellbar? Finde ich schon. Die Nicht-Nominierung Xhakas, die Aussagen Mlapas, das Transfergerücht um Dominguez, die Stagnation der Herren Hrgota und Hermmann, das wochenalte Gerücht, Teile der Mannschaft wären unzufrieden wegen des Trainingseinerleis ist für mich mehr als ein Grundrauschen.
Der Trainer, der angeblich so für Talentförderung steht, rasiert ein Talent nach dem anderen. Xhaka, Mlapa, Younes, de Jong in erster Linie. In zweiter Kurt, Dominguez,Hrgota.
Wir kaufen nur nach. Fertige Spieler, die anderswo ausgebildet wurden. Selbst passiert im Bereich Ausbildung nicht mehr viel. Und bei keinem unserer Spieler unter 23 wurde wirklich ein Leistungssprung erreicht. Im´Gegenteil.
Ich bezweifel das wir wirklich auf einem guten und richtigen Weg sind.
Und wenn jetzt wieder die Korbs und Jantschkes genannt werden, oder die Äusserungen unserer Neuverpflichtungen. Korb und Jantschke sind Mittelmaß. Und selbst Mlapa hatte vor seinem Wechsel von guten Gesprächen mit Favre geredet.
Ein richtig guter Trainer schafft es, die Stimmung in der GESAMTEN Mannschaft hochzuhalten. Nicht nur bei 11 oder 12 Stammspielern.
Sorry, aber ich halte es für ausgeschlossen, dass irgendein Trainer das schafft. Jeder der schon mal Fussball gespielt hat, müsste das bestätigen können. Unabhängig davon würde ich das auch für unmöglich in der freien Wirtschaft halten. Wir reden hier über ein Team vom 20-30 "jungen" Leuten. Das hier nicht jeder die gleiche Wertschätzung erhält, ist normal.
Wir reden aktuell über 2-3 Kandidaten, die ggf. mit ihrer Situation unzufrieden sind. Das ist verständlich und legitim. Ich würde mir mehr Gedanken machen, wenn alle schön ruhig sind und sich über ihren Bankplatz freuen.
Ok, jetzt erklär mir mal, was das zu tun hat mit " jeder der mal Fußball gespielt hat, kann dies bestätigen." Du warst wohl nur Bankdrücker und auch frustriert auf deinen Trainer, weil du nie gespielt hast, oder wie. Wir sind hier in der Bundesliga, da sollte jeder im Kader eine gute Qualität mitbringen und jeder Spieler auch seine Vorteile haben und nicht in der Kreisliga, oder sonst wo. Wo die Hälfte den Ball nicht trifft.
"Ein richtig guter Trainer schafft es, die Stimmung in der GESAMTEN Mannschaft hochzuhalten. Nicht nur bei 11 oder 12 Stammspielern"
Auf diese Aussage von Kning habe ich mich bezogen. Letztlich ist es dabei vollkommen egal, ob ich einer der frustrierten Bankdrücker war oder über Jahre Stammspieler in der Landesliga. Es kommt auf ein Mannschaftsgefüge an. Ich glaube, dass es schwer möglich ist in einem Team von 20-30 "jungen" Menschen immer dafür zu sorgen, dass jeder immer glücklich und zufrieden ist.
Ich gehe sogar so weit zu behaupten, dies gelingt den wenigsten Führungspersonen in der freien Wirtschaft.
Da ich sowohl im sportlichen Bereich als auch in der freien Wirtschaft Einblicke in dieses Gefüge genießen durfte, erlaube ich mir einen Rückschluss auf das Innenleben eines Bundesligateams. Fussballprofis sind nur auf Grund ihrer Berufung keine Roboter sondern auch nur Menschen. Gleiches gilt für Trainer.
Ist das jetzt etwas verständlicher für Dich?
02.04.2014 - 16:17 Uhr
zitat=FB-Fohle79 Zitat
Ich glaube, dass es schwer möglich ist in einem Team von 20-30 "jungen" Menschen immer dafür zu sorgen, dass jeder immer glücklich und zufrieden ist.
Stimmt. Das ist unmöglich. Niemand auf der Welt kann dafür sorgen, dass ein anderer immer glücklich und zufrieden ist. Das kann nur jeder selber. Der Trainer oder die Führungskraft ist dafür zuständig jeden nach seinen Fähigkeiten best möglich einzusetzen. Dazu kann er durch einen professionellen Führungsstil jedem die entsprechende Wertschätzung zu Teil werden lassen. Mehr nicht.
Zitat
Ich gehe sogar so weit zu behaupten, dies gelingt den wenigsten Führungspersonen in der freien Wirtschaft.
Da gebe ich dir völlig Recht. Die meisten handeln rein intuitiv.
Zitat
Da ich sowohl im sportlichen Bereich als auch in der freien Wirtschaft Einblicke in dieses Gefüge genießen durfte, erlaube ich mir einen Rückschluss auf das Innenleben eines Bundesligateams. Fussballprofis sind nur auf Grund ihrer Berufung keine Roboter sondern auch nur Menschen. Gleiches gilt für Trainer.
Absolut. Daher ist auch jeder Spieler selbst für seine Einstellung und Motivation verantwortlich. Die Rahmenbedingungen hingegen gibt der Verein vor. Die können einem Spieler gefallen oder nicht.
Am Beispiel de Jong: Favre spielt nicht mit einem Stoßstürmer = Rahmenbedingungen und nicht beeinflussbar vom Spieler. Beeinflussbar ist die Spielweise von de Jong. Die kann er ändern. Ob er dann noch die Qualitäten hat um Borussia weiterzuhelfen (innerhalb der vorgegebenen Rahmenbedingungen) ist dan eine andere Frage. Somit war der Wechsel im Winter die richtige Entscheidung.
Favre ist für die Rahmenbedingungen in seinem Aufgabengebite zuständig (Austellung, Taktik, Training, etc.). Was der Spieler daraus macht oder woran es scheitert (Motivation, Wille, Einstellung,...) liegt alleine in der Verantwortung des Spielers.
Ich glaube, dass es schwer möglich ist in einem Team von 20-30 "jungen" Menschen immer dafür zu sorgen, dass jeder immer glücklich und zufrieden ist.
Stimmt. Das ist unmöglich. Niemand auf der Welt kann dafür sorgen, dass ein anderer immer glücklich und zufrieden ist. Das kann nur jeder selber. Der Trainer oder die Führungskraft ist dafür zuständig jeden nach seinen Fähigkeiten best möglich einzusetzen. Dazu kann er durch einen professionellen Führungsstil jedem die entsprechende Wertschätzung zu Teil werden lassen. Mehr nicht.
Zitat
Ich gehe sogar so weit zu behaupten, dies gelingt den wenigsten Führungspersonen in der freien Wirtschaft.
Da gebe ich dir völlig Recht. Die meisten handeln rein intuitiv.
Zitat
Da ich sowohl im sportlichen Bereich als auch in der freien Wirtschaft Einblicke in dieses Gefüge genießen durfte, erlaube ich mir einen Rückschluss auf das Innenleben eines Bundesligateams. Fussballprofis sind nur auf Grund ihrer Berufung keine Roboter sondern auch nur Menschen. Gleiches gilt für Trainer.
Absolut. Daher ist auch jeder Spieler selbst für seine Einstellung und Motivation verantwortlich. Die Rahmenbedingungen hingegen gibt der Verein vor. Die können einem Spieler gefallen oder nicht.
Am Beispiel de Jong: Favre spielt nicht mit einem Stoßstürmer = Rahmenbedingungen und nicht beeinflussbar vom Spieler. Beeinflussbar ist die Spielweise von de Jong. Die kann er ändern. Ob er dann noch die Qualitäten hat um Borussia weiterzuhelfen (innerhalb der vorgegebenen Rahmenbedingungen) ist dan eine andere Frage. Somit war der Wechsel im Winter die richtige Entscheidung.
Favre ist für die Rahmenbedingungen in seinem Aufgabengebite zuständig (Austellung, Taktik, Training, etc.). Was der Spieler daraus macht oder woran es scheitert (Motivation, Wille, Einstellung,...) liegt alleine in der Verantwortung des Spielers.
02.04.2014 - 16:39 Uhr
Und bei all dieser Diskussion steht unterm Strich nur eins: Der Erfolg! Und der ist da, seitdem Favre bei uns unterschrieben hat. Das lässt sich von niemanden bestreiten.
Auch wenn ich Hoeneß Art mittlerweile kritisiere, in dem Punkt hat er absolut recht gehabt.
Auch wenn ich Hoeneß Art mittlerweile kritisiere, in dem Punkt hat er absolut recht gehabt.
02.04.2014 - 19:06 Uhr
Es steht außer Frage dass der Erfolg von Borussia (oh ja es ist einer!!) eng mit dem Namen Favre verknüpft ist. Dennoch muss man aus meiner Sicht schon hinterfragen dürfen warum z.B. ein durch nicht bundesligatauglichen Leistungen auffälliger Hrgota einem Mlapa trotz guter Vorbereitung als Bankspieler vorgezogen wird. Ich spreche nicht (!) von der Stammelf...
02.04.2014 - 19:55 Uhr
Um die Frage der Motivation eines Spielers mal auf Favres Aufstellungsphilosophie zu zu spitzen:
Wo soll die Motivation eines Spielers her kommen, wenn er den Eindruck gewinnt, das Leistungsprinzip sei ausgehebelt? Und so, wie Favre an Spielern fest hält, die Wochen oder gar Monate lang im Leistungsloch stecken, ist es nicht schwer diesen Eindruck zu gewinnen.
Wo soll die Motivation eines Spielers her kommen, wenn er den Eindruck gewinnt, das Leistungsprinzip sei ausgehebelt? Und so, wie Favre an Spielern fest hält, die Wochen oder gar Monate lang im Leistungsloch stecken, ist es nicht schwer diesen Eindruck zu gewinnen.
02.04.2014 - 20:14 Uhr
Zitat von Schlappschuss:
Um die Frage der Motivation eines Spielers mal auf Favres Aufstellungsphilosophie zu zu spitzen:
Wo soll die Motivation eines Spielers her kommen, wenn er den Eindruck gewinnt, das Leistungsprinzip sei ausgehebelt? Und so, wie Favre an Spielern fest hält, die Wochen oder gar Monate lang im Leistungsloch stecken, ist es nicht schwer diesen Eindruck zu gewinnen.
Naja, wo die Motivation herkommt, sieht man ja bei den meisten: Es gibt keine. (Naja, Mlapa hatte die mE nach der guten Vorbereitung, hat nicht schlecht gespielt etc. pp., Quittung ist die Tribüne. Und ja, man muss mit ihm reden, Leistungssport hin oder her. Das ist ein junger Mann, der geführt und motiviert werden will...).
Ebensowenig wie ein Leistungsprinzip existiert oder eine nachvollziehbare Nominierung auf vielen Positionen. So lange man Erfolg hat, ist das alles auch halb so wild, wenn sich keiner verletzt.
Ich hoffe mal, dass uns der Kader nicht irgendwann um die Ohren fliegt. Noch gibt es eine klare Hierachie in der Mannschaft, zumindest unter den Leuten, die normalerweise im Kader sind.
Wenn nächste Saison Hahn und Traore und evtl. noch jemand kommen, dann muss der Trainer einen Weg finden, Rotation rein zu bringen bzw. alle zu befrieden. Wenn noch ein gestandener Profi oder jemand der über den Talentstatus raus ist dazu kommt, dann sehe ich die Fetzen fliegen, wenn weiter so bei der teils gebotenen Leistung an der Stammelf festgehalten wird.
Dazu werden wohl Mlapa und de Jong ersetzt werden müssen (alleine schon wegen der Sprengkraft im Kader, gerade de Jong hat sich bisher sehr professionell verhalten, wenn der nächste Saison gar nicht mehr spielt, sehe ich auch das gefährdet).
Dazu werden noch Younes und Hrgota endgültig anfangen, mit den Hufen zu scharren bzw. ihre Einsätze einzufordern, weil auch die beiden wohl über kurz oder lang ihre Entwicklung gefährdet sehen werden.
Um die Frage der Motivation eines Spielers mal auf Favres Aufstellungsphilosophie zu zu spitzen:
Wo soll die Motivation eines Spielers her kommen, wenn er den Eindruck gewinnt, das Leistungsprinzip sei ausgehebelt? Und so, wie Favre an Spielern fest hält, die Wochen oder gar Monate lang im Leistungsloch stecken, ist es nicht schwer diesen Eindruck zu gewinnen.
Naja, wo die Motivation herkommt, sieht man ja bei den meisten: Es gibt keine. (Naja, Mlapa hatte die mE nach der guten Vorbereitung, hat nicht schlecht gespielt etc. pp., Quittung ist die Tribüne. Und ja, man muss mit ihm reden, Leistungssport hin oder her. Das ist ein junger Mann, der geführt und motiviert werden will...).
Ebensowenig wie ein Leistungsprinzip existiert oder eine nachvollziehbare Nominierung auf vielen Positionen. So lange man Erfolg hat, ist das alles auch halb so wild, wenn sich keiner verletzt.
Ich hoffe mal, dass uns der Kader nicht irgendwann um die Ohren fliegt. Noch gibt es eine klare Hierachie in der Mannschaft, zumindest unter den Leuten, die normalerweise im Kader sind.
Wenn nächste Saison Hahn und Traore und evtl. noch jemand kommen, dann muss der Trainer einen Weg finden, Rotation rein zu bringen bzw. alle zu befrieden. Wenn noch ein gestandener Profi oder jemand der über den Talentstatus raus ist dazu kommt, dann sehe ich die Fetzen fliegen, wenn weiter so bei der teils gebotenen Leistung an der Stammelf festgehalten wird.
Dazu werden wohl Mlapa und de Jong ersetzt werden müssen (alleine schon wegen der Sprengkraft im Kader, gerade de Jong hat sich bisher sehr professionell verhalten, wenn der nächste Saison gar nicht mehr spielt, sehe ich auch das gefährdet).
Dazu werden noch Younes und Hrgota endgültig anfangen, mit den Hufen zu scharren bzw. ihre Einsätze einzufordern, weil auch die beiden wohl über kurz oder lang ihre Entwicklung gefährdet sehen werden.
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