England - weitere Vereine und Themen

Less Is Still More - Talk

10.01.2013 - 00:15 Uhr
Less Is Still More - Talk |#1571
06.03.2013 - 21:51 Uhr
Zitat von arsenal84:
Zitat von Marmeladenbrot:
In dem er praktisch behauptet, das Sexismus nur in unrelevanten Ausreissern existiert?!

Das ist nicht richtig. Er hat gesagt, er könne keine "besonders gravierende, flächendeckende Fehlhaltung von Männern" erkennen.
Dass "besonders gravierend" dann einfach mal weggelassen wird, finde ich nicht gerade fair.

Natürlich gibt es immer noch Sexismus. Aber die Art von Mann, die moralisch noch in der Steinzeit lebt, ist nicht gerade die Art von Mensch, bei der Aufklärung viel bewirkt. Aber ich wage mal die Behauptung, dass wir in einer Zeit leben, in der das eine Minderheit ist
Frauen werden im Durchschnitt schlechter bezahlt. Frauen finden sich außerhalb der Politik und dort auch nur vereinzelt, nicht gerade häufig in Führungspositionen. Wollen wir die Liste fortsetzen? Und sie dreht sich nur um den Rahmen. Sexismus am Arbeitsplatz ist da noch das viel heftigere Thema und ein extrem weites Feld.

Zitat von arsenal84:

und nur weil ein Politiker in dieser Hinsicht negativ aufgefallen ist, der sowieso öfter mal negativ auffällt, macht das nicht gleich jeden zweiten Mann zum Sexisten.

Zitat von england5germany1:
Dass ein Bundespräsident eine Debatte, die zwar von den Medien, wie er richtig sagt "hochgejäzzt" wurde, aber trotzdem im Grunde wichtig und somit eine Relevanz besitzt, so verbal mit den Füßen tritt, ist peinlich und beweist ein weiteres Mal, dass der sog. 'Bürger Gauck' in Wirklichkeit entweder wirklich so bräsig ist, wie es manche politischen Gegner vermuten oder Angst vor dem weiblichen Geschlecht zu haben scheint.

Dieser Beitrag wurde zuletzt von england5germany1 am 06.03.2013 um 22:10 Uhr bearbeitet
Less Is Still More - Talk |#1572
06.03.2013 - 21:54 Uhr
Mehr Frauen in Führungspositionen ist ein langwieriger Prozess...das kann nicht einfach herbeidiskutiert werden.

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Less Is Still More - Talk |#1573
06.03.2013 - 21:56 Uhr
Zitat von arsenal84:

Das ist nicht richtig. Er hat gesagt, er könne keine "besonders gravierende, flächendeckende Fehlhaltung von Männern" erkennen.
Dass "besonders gravierend" dann einfach mal weggelassen wird, finde ich nicht gerade fair.


Jo, finde ich auch nicht fair. Macht nämlich seine Aussage auch nicht besser. Gut, vielleicht sollte man sich nochmal damit widmen, wie man selbst Sexismus definiert, aber allein die Ungleiche Bezahlung von Frauen, der Anreiz durch das Betreuungsgeld zur hausfrau und und und ist für mich schon eine besonders gravierende, flächendeckende Fehlhaltung.

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Less Is Still More - Talk |#1574
06.03.2013 - 22:04 Uhr
Zitat von Pyrrhus:
Mehr Frauen in Führungspositionen ist ein langwieriger Prozess...das kann nicht einfach herbeidiskutiert werden.
Richtig. Etwas anderes habe ich auch nicht behauptet. Gleichzeitig ist es doch kein Geheimnis, dass Frauen in vielen Fällen, beim Aufstieg in diese hohen Höhen, das ein oder andere Zusatzgewicht in den Rucksack gepackt wird.
Less Is Still More - Talk |#1575
06.03.2013 - 22:06 Uhr
Zitat von england5germany1:
Zitat von Pyrrhus:
Mehr Frauen in Führungspositionen ist ein langwieriger Prozess...das kann nicht einfach herbeidiskutiert werden.
Richtig. Etwas anderes habe ich auch nicht behauptet. Gleichzeitig ist es doch kein Geheimnis, dass Frauen in vielen Fällen, beim Aufstieg in diese hohen Höhen, das ein oder andere Zusatzgewicht in den Rucksack gepackt wird.

Ich sage es nur - eine Sexismusdebatte hilft da auch nicht viel, Dinge wie Frauenquoten empfinde ich sogar als kontraproduktiv.

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Less Is Still More - Talk |#1576
06.03.2013 - 22:14 Uhr
Zitat von Marmeladenbrot:
Zitat von arsenal84:

Das ist nicht richtig. Er hat gesagt, er könne keine "besonders gravierende, flächendeckende Fehlhaltung von Männern" erkennen.
Dass "besonders gravierend" dann einfach mal weggelassen wird, finde ich nicht gerade fair.


Jo, finde ich auch nicht fair. Macht nämlich seine Aussage auch nicht besser. Gut, vielleicht sollte man sich nochmal damit widmen, wie man selbst Sexismus definiert, aber allein die Ungleiche Bezahlung von Frauen, der Anreiz durch das Betreuungsgeld zur hausfrau und und und ist für mich schon eine besonders gravierende, flächendeckende Fehlhaltung.

Es ging doch um Brüderle, oder nicht? Um Brüderles Verhalten und die Annahme, dass alle Männer sich so verhalten, oder nicht? Die Debatte um soziale Ungerechtigkeiten ist doch ein viel weiteres Thema, auf das Gauck (meiner Ansicht nach) gar keinen Bezug nehmen wollte. So interpretier ich zumindest das Wort "Fehlhaltung"...
Less Is Still More - Talk |#1577
06.03.2013 - 22:15 Uhr
Zitat von Pyrrhus:
Zitat von england5germany1:
Zitat von Pyrrhus:
Mehr Frauen in Führungspositionen ist ein langwieriger Prozess...das kann nicht einfach herbeidiskutiert werden.
Richtig. Etwas anderes habe ich auch nicht behauptet. Gleichzeitig ist es doch kein Geheimnis, dass Frauen in vielen Fällen, beim Aufstieg in diese hohen Höhen, das ein oder andere Zusatzgewicht in den Rucksack gepackt wird.

Ich sage es nur - eine Sexismusdebatte hilft da auch nicht viel, Dinge wie Frauenquoten empfinde ich sogar als kontraproduktiv.
Über die Frauenquote kann man streiten. Frauen, die genügend Selbstvertrauen besitzen und sich nicht von den Männern unterkriegen lassen, die genüsslich an ihrem Stühlen sägen, benötigen sie nicht. Für viele andere Frauen wäre es ein Segen. Zudem sollte man nicht verkennen, dass sie möglicherweise auch eine Signalwirkung bzw. einen Dominoeffekt auslösen könnte, da eine weibliche Personalchefin möglicherweise eine Frau nicht aufgrund einer in den nächsten fünf bis fünfzehn Jahren möglicherweise anstehenden Schwangerschaft nicht einstellt, sondern gegenüber dieser natürliche Unwucht von Seiten Mutter Natur, mal eine "Auge zudrückt".
Less Is Still More - Talk |#1578
06.03.2013 - 22:21 Uhr
Zitat von arsenal84:
Zitat von Marmeladenbrot:
Zitat von arsenal84:

Das ist nicht richtig. Er hat gesagt, er könne keine "besonders gravierende, flächendeckende Fehlhaltung von Männern" erkennen.
Dass "besonders gravierend" dann einfach mal weggelassen wird, finde ich nicht gerade fair.


Jo, finde ich auch nicht fair. Macht nämlich seine Aussage auch nicht besser. Gut, vielleicht sollte man sich nochmal damit widmen, wie man selbst Sexismus definiert, aber allein die Ungleiche Bezahlung von Frauen, der Anreiz durch das Betreuungsgeld zur hausfrau und und und ist für mich schon eine besonders gravierende, flächendeckende Fehlhaltung.

Es ging doch um Brüderle, oder nicht? Um Brüderles Verhalten und die Annahme, dass alle Männer sich so verhalten, oder nicht?
Nein. Brüderle war einzig der (auch in meinen Augen) fragwürdig gewählte Auslöser einer Debatte, die dann doch recht schnell von unserem "liberalen Lust- bzw. Dirndlfreund" und hin zu einer durchaus seriöser anmutenden Ebene führte. Wie du zur Auffassung kommst, die Debatte hätte alle Männer in die Sexismusecke getrieben, würde ich aber schon gerne wissen.
Less Is Still More - Talk |#1579
06.03.2013 - 22:22 Uhr
Zitat von england5germany1:
Zitat von Pyrrhus:
Zitat von england5germany1:
Zitat von Pyrrhus:
Mehr Frauen in Führungspositionen ist ein langwieriger Prozess...das kann nicht einfach herbeidiskutiert werden.
Richtig. Etwas anderes habe ich auch nicht behauptet. Gleichzeitig ist es doch kein Geheimnis, dass Frauen in vielen Fällen, beim Aufstieg in diese hohen Höhen, das ein oder andere Zusatzgewicht in den Rucksack gepackt wird.

Ich sage es nur - eine Sexismusdebatte hilft da auch nicht viel, Dinge wie Frauenquoten empfinde ich sogar als kontraproduktiv.
Über die Frauenquote kann man streiten. Frauen, die genügend Selbstvertrauen besitzen und sich nicht von den Männern unterkriegen lassen, die genüsslich an ihrem Stühlen sägen, benötigen sie nicht. Für viele andere Frauen wäre es ein Segen. Zudem sollte man nicht verkennen, dass sie möglicherweise auch eine Signalwirkung bzw. einen Dominoeffekt auslösen könnte, da eine weibliche Personalchefin möglicherweise eine Frau nicht aufgrund einer in den nächsten fünf bis fünfzehn Jahren möglicherweise anstehenden Schwangerschaft nicht einstellt, sondern gegenüber dieser natürliche Unwucht von Seiten Mutter Natur, mal eine "Auge zudrückt".

Darum geht es mir nicht. Der Zweck Frauen in Führungspositionen zu bekommen ist legitim, das Mittel ist nicht gut gewählt, denn wenn eine Frau "künstlich" in eine Position gebracht wird, weil ihr die Hand per legem über den Kopf gehalten wird, wird es intern zu Querelen kommen, die dazu führen, dass die Frau zwar Schreibtisch und Stuhl hat, aber auf letzterem kann es für sie dann auch extrem unangenehm werden.
Eine Frau muss sich wie ein Mann, also jeder, ihre Position verdienen, indem sie sich gegen alle anderen Mitbewerber durchsetzt - und nicht, indem der Kreis der Mitbewerber verkleinert wird.
Künstliche Differenzierung um gleichzuschalten, nur wenn ich jemanden besonders behandele, dann ist es nicht das Gleiche.
Siehe Homo-Ehe. Wenn zwei Menschen davon ausgehen sie sind füreinander geschaffen und sich zutrauen ein Kind großzuziehen, sollten sie das tun (dürfen). Unabhängig vom Geschlecht, wenn jetzt aber die "Homo-Ehe" erlaubt wäre und alle homosexuellen Paare auf dem Standesamt eine 40% Quote für Termine kriegen, die auf Schnapszahlen-Tage fallen, wird das Ganze wieder zur Ungleichbehandlung ggü. denen, die nicht bevorteilt werden...

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Less Is Still More - Talk |#1580
06.03.2013 - 22:30 Uhr
Zitat von Pyrrhus:
Zitat von england5germany1:
Zitat von Pyrrhus:
Zitat von england5germany1:
Zitat von Pyrrhus:
Mehr Frauen in Führungspositionen ist ein langwieriger Prozess...das kann nicht einfach herbeidiskutiert werden.
Richtig. Etwas anderes habe ich auch nicht behauptet. Gleichzeitig ist es doch kein Geheimnis, dass Frauen in vielen Fällen, beim Aufstieg in diese hohen Höhen, das ein oder andere Zusatzgewicht in den Rucksack gepackt wird.

Ich sage es nur - eine Sexismusdebatte hilft da auch nicht viel, Dinge wie Frauenquoten empfinde ich sogar als kontraproduktiv.
Über die Frauenquote kann man streiten. Frauen, die genügend Selbstvertrauen besitzen und sich nicht von den Männern unterkriegen lassen, die genüsslich an ihrem Stühlen sägen, benötigen sie nicht. Für viele andere Frauen wäre es ein Segen. Zudem sollte man nicht verkennen, dass sie möglicherweise auch eine Signalwirkung bzw. einen Dominoeffekt auslösen könnte, da eine weibliche Personalchefin möglicherweise eine Frau nicht aufgrund einer in den nächsten fünf bis fünfzehn Jahren möglicherweise anstehenden Schwangerschaft nicht einstellt, sondern gegenüber dieser natürliche Unwucht von Seiten Mutter Natur, mal eine "Auge zudrückt".

Darum geht es mir nicht. Der Zweck Frauen in Führungspositionen zu bekommen ist legitim, das Mittel ist nicht gut gewählt, denn wenn eine Frau "künstlich" in eine Position gebracht wird, weil ihr die Hand per legem über den Kopf gehalten wird, wird es intern zu Querelen kommen, die dazu führen, dass die Frau zwar Schreibtisch und Stuhl hat, aber auf letzterem kann es für sie dann auch extrem unangenehm werden.
Eine Frau muss sich wie ein Mann, also jeder, ihre Position verdienen, indem sie sich gegen alle anderen Mitbewerber durchsetzt - und nicht, indem der Kreis der Mitbewerber verkleinert wird.
Künstliche Differenzierung um gleichzuschalten, nur wenn ich jemanden besonders behandele, dann ist es nicht das Gleiche.
Siehe Homo-Ehe. Wenn zwei Menschen davon ausgehen sie sind füreinander geschaffen und sich zutrauen ein Kind großzuziehen, sollten sie das tun (dürfen). Unabhängig vom Geschlecht, wenn jetzt aber die "Homo-Ehe" erlaubt wäre und alle homosexuellen Paare auf dem Standesamt eine 40% Quote für Termine kriegen, die auf Schnapszahlen-Tage fallen, wird das Ganze wieder zur Ungleichbehandlung ggü. denen, die nicht bevorteilt werden...
Mit dem Unterschied, dass sich heute schon Frauen ihre Positionen verdienen, aber im Ernstfall noch viel zu oft, manche mögen meinen im Regelfall, geschnitten werden und trotz ihrer fachlichen Qualifikation nicht den Aufstieg schaffen.
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