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Klaus Allofs
Geburtsdatum 05.12.1956
Alter 69
Nat. Deutschland  Deutschland
Funktion Sportvorstand
Akt. Verein Vereinslos

Klaus Allofs [Manager]

14.11.2012 - 18:34 Uhr
Klaus Allofs [Manager] |#1151
31.10.2016 - 14:46 Uhr
Zitat von westschinken
In der jetzigen Situation ist es unerlässlich den Kopf anzuschalten und die richtigen Schritte zu tätigen und nicht, ihn auszuschalten und auf plumpe Besserung zu hoffen. Das wird nämlich nicht passieren. Es gibt ja das alte Sprichwort: „Von nichts kommt nichts“ und ich denke, dass es dies trifft. Der Fußball ist nicht so hochkomplex, wie es einige weißmachen wollen. Er ist aber auch wiederrum nicht so einfach, wie es einige denken. Nur, weil da vorne ein neuer Trainer steht (und vor allem nicht bei Ismael), wird es nicht besser. Es ist ja auch, wie ich bereits vor der Saison gesagt habe. Man hat den Kader verschlechtert und die Sommerpause im spielerischen Bereich verschwendet (überlegt euch doch alleine, wie oft die Dreierkette probiert wurde und wie häufig sie dann wirklich gespielt wurde – 1 mal??).
Man hat also weniger Holz in den Kamin geschmissen, will aber, dass er länger, größer und wärmer brennt. Dabei schließt sich doch genau das aus. Es gibt keinen größeren Output, bei weniger Input. Überlegt mal, was passiert, wenn ihr einem Sprinter sagt, er soll in möglichst kurzer Zeit, möglichst weit laufen. Geht nicht, der weiß nicht, was er machen soll.

Ich sehe übrigens auch, dass die Vizemeisterschaft und DFB-Pokalsieg die statistischen Ausreisser nach oben waren. Die richtige Mannschaftsleistung haben wir letztes Jahr gesehen. Irgendwo im grauen Mittelfeld. Im Endeffekt hat sich diese Situation auch als entsprechend tückisch dargestellt, weil die wenigsten die Zeichen der Zeit erkannt haben (im Erfolg) – inklusive Führungsriege und Trainerteam des VfL. Dass sich die meisten Fans davon blenden lassen, okay. Soll auch kein Vorwurf sein.

Ich vergleiche die Situation allerdings häufig mit der Schule (weil die meisten von uns dort waren zwinker ). Es ist doch so…manchmal kam man mit einem Schulfach gar nicht zurecht bzw. hat nichts dafür gemacht – weder Hausaufgaben, noch wöchentliche Übungen. Trotz der augenscheinlichen Mängel und Defizite hat man aber die Klausuren irgendwie gut geschafft/bestanden. Man war glücklich, dass man es geschafft hat und hat sich zufrieden in dem zeitweiligen Erfolg gesonnt – allerdings vergessen, dass der Stoff ja relevant für die Abschlussprüfungen ist. So kam es dann häufig, dass kurz vor der Abschlussprüfung alles zusammen kam und man die Mängel nicht mehr verstecken konnte und so entweder durchgefallen oder nur knapp bestanden hat. Das war jetzt keine Geschichte aus meinem Leben, aber eine passende und vergleichbare Situation, die man gut auf den Sport und den VfL übertragen kann. Man hat gedacht, dass man mit der biederen Art und Weise weiterhin Erfolg haben wird und hat über augenscheinliche Mängel hinweggesehen (u.a. die komplette Abhängigkeit von DeBruyne).

Im Endeffekt ist es doch auch nur eine weitere Farce der Klubführung und damit meine ich nicht mehr nur explizit Allofs. Ich weiß nicht, wo ich es gelesen habe, aber irgendein User sprach von antizyklischer Investitionspolitik. Da gehe ich komplett mit. Bei VfL wurde im Misserfolg investiert und im Erfolgsfall nicht mehr nachgelegt. Das war schon in der ersten Magath-Amtszeit der Fall, als er sich im (noch vor dem endgültigen Transfer zu Schalke) mit Leuten wie Cavani und Montolivo zu Gesprächen getroffen hat, Volkswagen aber Gelder abgeschlagen hat, weil der Überraschungskader um Dzeko und Grafite angeblich stark genug war – ein Fehler, wie man im Nachhinein betrachtet sieht. Und so war es auch nach der vorletzten Saison. Anstatt nochmal zu investieren, um De Bruyne und dann auch Perisic für ein Jahr zu halten (er – KDB - hatte genügend Angebote, auch ein Jahr später zu wechseln, u.a. von Bayern, City) wurde der Kader in der Breite verstärkt, nicht in der so dringend benötigten Spitze. Mal ehrlich, wenn Transfers von Lukaku an 5 Mio. Euro scheitern, man diese dann aber bei einem Gerhardt, Schürrle oder sogar womöglich Caligiuri bei der Vertragsverlängerung (gesehen auf 3-4 Jahre) draufpackt, dann fasse ich mir an den Kopf. Man hat geschlafen. Total.

Der Verein ist weder untrainierbar, noch unführbar. Es muss sich aber einiges ändern, auch bei den Fans. Die Großkotzigkeit vieler Fans nach dem Real-Sieg hing mir zum Halse raus (vielleicht nicht unbedingt nur hier auf TM, aber in der Stadt, auf Arbeit,…). Das muss sich ändern, weil man niemals in diese Regionen stoßen wird (einige meinten ja noch, Wolfsburg hätte die gleiche Perspektive wie der VfL).

Also zurück zur Basis, Neuaufbau. Gerne auch mit teuren Spielern, die müssen aber Qualität haben. Wenn die deutsche Nationalität weiterhin

Einstellungskriterium ist, dann gute Nacht.



Zu Allemdaumen-hoch! ... Ausser evtl., nur mit Abstrichen, zu dem "gerne auch mit teuren Spielern"!
Die Vergangenheit hat irgendwie gezeigt, dass es fast immer ein Fehler war auf große Namen (=teure Spieler) zu setzen.
Wenn man nachdenkt, sind eigentlich alle Spieler die man mit den Erfolgen des VFL in Verbindung bringt, gar nicht die teuersten gewesen.
Spieler wie Dzeko, Schäfer, Riether, Gentner ... eigentlich alle aus der Meistermannschaft, hatten ihren Preis, waren jetzt aber auch damals nicht die Teuersten! Auch ein de Bruyne hat gekostet, war aber im Vergleich zum Markt, nicht ganz oben anzusiedeln!
Selbst in nicht so erfolgreichen Zeiten, wurden Leute wie Schnoor, Franz, usw. wenigstens respektiert, selbst wenn man fußballerisch Zweifel hatte, ob das wirklich der Weg sein kann!
Warum? Weil sie wenigstens gekämpft haben!
Wenn ich das immo gerade sehe und feststelle, daß es wieder so ist, dass nicht die vermeintlich "Teuersten" Spieler vorne weg gehen, sondern ein "Altersteilzeitler" wie Schäfer und ein "gerade Ausgelernter" wie Arnold, noch am meißten Bereitschaft zeigen zu beißen ... (mir wird schon wieder schlecht!)
Die teuer eingekauften Spieler, die uns immer noch weiter nach vorne bringen und für das Prestige ja so wichtig waren, die Fehler!
Immer wenn es hieß:"Ladies und Geeentleman ... hier ist der neue Star den alle wollten...!", ging es bergab!
Effenberg, Diego, DeAllesandro, nur um mal die 10er rauszunehmen ... der, der die Leute am meißten, vor KdB überzeugt hat, war Misimovic!

Wenn damit natürlich gemeint war, dass man durchaus mehr Geld ausgeben könnte um junge und (oder) hungrige Spieler zu holen, die sich in der Lage sehen, ihre Fähigkeiten, die sie bei höherem Preis dann ja haben sollten, auch zeigen zu wollen und evtl. sogar noch, als Bonus, bereit sind an ihren Schwächen zu arbeiten, bin ich auch da, voll dabei!!
Mit dem gesparten Geld für so genannte "Stars", könnte man sicher so etwas realisieren und sogar noch die Ausbildungsarbeit (sogar das Spielerrohmaterial) weiter verbessern.
Genug vernetzt, sollte man mit VW doch sein, um da vor allem International, noch mehr rauszuholen!
Klaus Allofs [Manager] |#1152
31.10.2016 - 14:48 Uhr
Zitat von jonny_pl
Zitat von Hammerhai

Also ich muss ehrlich sagen, dass ich entsetzt darüber bin, wenn ich im kicker lese, dass es von Seiten des AR im Dezember (!) und im Mai den Impuls gab, Ismael zu entlassen, und Allofs ihn zweimal durchgedrückt hat. Das ist schlichtweg - bodenlos! Wie kann es aber sein, dass er immer noch in Amt und Würden ist? Ehrlicherweise muss man konstatieren, dass der AR ähnlich inkonsequent gehandelt hat wie Allofs.


Du meinst sicherlich Hecking, ja das habe ich mich auch gefragt... Wieso man vor allem nicht bei Favre ernst gemacht hat seitens des AR!


Ja Sorry! Ist geändert.
Klaus Allofs [Manager] |#1153
31.10.2016 - 14:49 Uhr
Sagt mal habe ich Allofs im Interview bei SSNHD richtig verstanden???
Seile Aussage zu Ismael: "Wir haben keine Wunderdinge von ihm erwartet. Der Effekt in der Mannschaft ist erkennbar."
Bin ich bei der neuen Comedy Show gelandet oder was? Man kann ja wirklich versuchen überzeugend die ein oder anderen Dinge etwas positiver zu reden als sie zu sein vermögen. Aber das ist nicht mal mehr lächerlich! Ich kann das nicht mehr ernst nehmen...

•     •     •

Erfolg ist schnell Vergangenheit...
Die Liebe zum VfL gilt für die Ewigkeit!
Klaus Allofs [Manager] |#1154
31.10.2016 - 14:55 Uhr
Zitat von VfL_El_Nino
Sagt mal habe ich Allofs im Interview bei SSNHD richtig verstanden???
Seile Aussage zu Ismael: "Wir haben keine Wunderdinge von ihm erwartet. Der Effekt in der Mannschaft ist erkennbar."
Bin ich bei der neuen Comedy Show gelandet oder was? Man kann ja wirklich versuchen überzeugend die ein oder anderen Dinge etwas positiver zu reden als sie zu sein vermögen. Aber das ist nicht mal mehr lächerlich! Ich kann das nicht mehr ernst nehmen...


Leider hast du nicht versehentlich Extra 3 geschaut ugly
Klaus Allofs [Manager] |#1155
31.10.2016 - 15:14 Uhr
Zitat von MrMoody
Zitat von Freesafety43

Zitat von MrMoody

Zitat von Freesafety43

Man darf sich in so einer sch... Situation ruhig unwohl fühlen!
Ganz im Gegenteil, ich würde erstmal jeden, dem im Training, auf irgend eine Weise ein Lächeln über die Lippen huscht, die Frage stellen, ob verlieren wirklich so viel Spaß macht!


Ich hoffe du bist kein Trainer, oder Lehrer, oder sonstwas, was mit Menschen zu tun hat... zwinker


...

Natürlich ist es wahrscheinlich so, dass die heutige Zeit, stressiger ist als früher.
Aber diese Haltung von Profis, die wegen jedem kleinen Schniedelschnupfen gleich ne Krise kriegen, einen Psychater brauchen und schreien: "Ohhh dieser Druck! Wie soll ich diesem vielen Geld, das ich verdiene, nur gerecht werden (und vor allem wofür soll ich es ausgeben? Ich hab doch schon alles!Lachend)?", kann ich wirklich eher weniger nachvollziehen!
Ich denke viele von denen, würden mit dieser Haltung, im "realen Leben", mit Problemen von "normal Sterblichen", sang und klanglos untergehen!
....


Da bin ich bei dir. Die Basics, Fitness, Kampf, Lauf- und Arbeitsbereitschaft müssen da sein. Das ist auch das Mindeste, was man von hochbezahlten Sportlern erwarten kann.
Ich denke jedoch, daß Fußball zu 50% im Kopf stattfindet und daher eine gute Stimmung im Team ebenso extrem wichtig ist.


Absolut, es gibt und gab aber wenig Anzeichen dafür, dass da so viel dramatisches im Argen ist/war, dass man in so eine Situation kommen musste (natürlich bin ich, wohl wie jeder andere hier, nicht ständig in der Kabine dabei, aber richtig Heftiges, findet meistens ja auch irgendwie den Weg in die Presse).
Alle Probleme scheinen wohl auf irgend eine Weise, Hausgemacht zu sein (Halten von Unwilligen, Ausstiegsklauseln, Aussagen von Verantwortlichen, usw. ... zusammengefasst, einfach FALSCHE ENTSCHEIDUNGEN in sehr vielen Belangen und das fängt ja schon bei der Entscheidung an, welches Grundprinzip man verfolgt!).
Klaus Allofs [Manager] |#1156
31.10.2016 - 15:15 Uhr
Zitat von Freesafety43
Zitat von westschinken

In der jetzigen Situation ist es unerlässlich den Kopf anzuschalten und die richtigen Schritte zu tätigen und nicht, ihn auszuschalten und auf plumpe Besserung zu hoffen. Das wird nämlich nicht passieren. Es gibt ja das alte Sprichwort: „Von nichts kommt nichts“ und ich denke, dass es dies trifft. Der Fußball ist nicht so hochkomplex, wie es einige weißmachen wollen. Er ist aber auch wiederrum nicht so einfach, wie es einige denken. Nur, weil da vorne ein neuer Trainer steht (und vor allem nicht bei Ismael), wird es nicht besser. Es ist ja auch, wie ich bereits vor der Saison gesagt habe. Man hat den Kader verschlechtert und die Sommerpause im spielerischen Bereich verschwendet (überlegt euch doch alleine, wie oft die Dreierkette probiert wurde und wie häufig sie dann wirklich gespielt wurde – 1 mal??).
Man hat also weniger Holz in den Kamin geschmissen, will aber, dass er länger, größer und wärmer brennt. Dabei schließt sich doch genau das aus. Es gibt keinen größeren Output, bei weniger Input. Überlegt mal, was passiert, wenn ihr einem Sprinter sagt, er soll in möglichst kurzer Zeit, möglichst weit laufen. Geht nicht, der weiß nicht, was er machen soll.

Ich sehe übrigens auch, dass die Vizemeisterschaft und DFB-Pokalsieg die statistischen Ausreisser nach oben waren. Die richtige Mannschaftsleistung haben wir letztes Jahr gesehen. Irgendwo im grauen Mittelfeld. Im Endeffekt hat sich diese Situation auch als entsprechend tückisch dargestellt, weil die wenigsten die Zeichen der Zeit erkannt haben (im Erfolg) – inklusive Führungsriege und Trainerteam des VfL. Dass sich die meisten Fans davon blenden lassen, okay. Soll auch kein Vorwurf sein.

Ich vergleiche die Situation allerdings häufig mit der Schule (weil die meisten von uns dort waren zwinker ). Es ist doch so…manchmal kam man mit einem Schulfach gar nicht zurecht bzw. hat nichts dafür gemacht – weder Hausaufgaben, noch wöchentliche Übungen. Trotz der augenscheinlichen Mängel und Defizite hat man aber die Klausuren irgendwie gut geschafft/bestanden. Man war glücklich, dass man es geschafft hat und hat sich zufrieden in dem zeitweiligen Erfolg gesonnt – allerdings vergessen, dass der Stoff ja relevant für die Abschlussprüfungen ist. So kam es dann häufig, dass kurz vor der Abschlussprüfung alles zusammen kam und man die Mängel nicht mehr verstecken konnte und so entweder durchgefallen oder nur knapp bestanden hat. Das war jetzt keine Geschichte aus meinem Leben, aber eine passende und vergleichbare Situation, die man gut auf den Sport und den VfL übertragen kann. Man hat gedacht, dass man mit der biederen Art und Weise weiterhin Erfolg haben wird und hat über augenscheinliche Mängel hinweggesehen (u.a. die komplette Abhängigkeit von DeBruyne).

Im Endeffekt ist es doch auch nur eine weitere Farce der Klubführung und damit meine ich nicht mehr nur explizit Allofs. Ich weiß nicht, wo ich es gelesen habe, aber irgendein User sprach von antizyklischer Investitionspolitik. Da gehe ich komplett mit. Bei VfL wurde im Misserfolg investiert und im Erfolgsfall nicht mehr nachgelegt. Das war schon in der ersten Magath-Amtszeit der Fall, als er sich im (noch vor dem endgültigen Transfer zu Schalke) mit Leuten wie Cavani und Montolivo zu Gesprächen getroffen hat, Volkswagen aber Gelder abgeschlagen hat, weil der Überraschungskader um Dzeko und Grafite angeblich stark genug war – ein Fehler, wie man im Nachhinein betrachtet sieht. Und so war es auch nach der vorletzten Saison. Anstatt nochmal zu investieren, um De Bruyne und dann auch Perisic für ein Jahr zu halten (er – KDB - hatte genügend Angebote, auch ein Jahr später zu wechseln, u.a. von Bayern, City) wurde der Kader in der Breite verstärkt, nicht in der so dringend benötigten Spitze. Mal ehrlich, wenn Transfers von Lukaku an 5 Mio. Euro scheitern, man diese dann aber bei einem Gerhardt, Schürrle oder sogar womöglich Caligiuri bei der Vertragsverlängerung (gesehen auf 3-4 Jahre) draufpackt, dann fasse ich mir an den Kopf. Man hat geschlafen. Total.

Der Verein ist weder untrainierbar, noch unführbar. Es muss sich aber einiges ändern, auch bei den Fans. Die Großkotzigkeit vieler Fans nach dem Real-Sieg hing mir zum Halse raus (vielleicht nicht unbedingt nur hier auf TM, aber in der Stadt, auf Arbeit,…). Das muss sich ändern, weil man niemals in diese Regionen stoßen wird (einige meinten ja noch, Wolfsburg hätte die gleiche Perspektive wie der VfL).

Also zurück zur Basis, Neuaufbau. Gerne auch mit teuren Spielern, die müssen aber Qualität haben. Wenn die deutsche Nationalität weiterhin

Einstellungskriterium ist, dann gute Nacht.



Zu Allemdaumen-hoch! ... Ausser evtl., nur mit Abstrichen, zu dem "gerne auch mit teuren Spielern"!
Die Vergangenheit hat irgendwie gezeigt, dass es fast immer ein Fehler war auf große Namen (=teure Spieler) zu setzen.
Wenn man nachdenkt, sind eigentlich alle Spieler die man mit den Erfolgen des VFL in Verbindung bringt, gar nicht die teuersten gewesen.
Spieler wie Dzeko, Schäfer, Riether, Gentner ... eigentlich alle aus der Meistermannschaft, hatten ihren Preis, waren jetzt aber auch damals nicht die Teuersten! Auch ein de Bruyne hat gekostet, war aber im Vergleich zum Markt, nicht ganz oben anzusiedeln!
Selbst in nicht so erfolgreichen Zeiten, wurden Leute wie Schnoor, Franz, usw. wenigstens respektiert, selbst wenn man fußballerisch Zweifel hatte, ob das wirklich der Weg sein kann!
Warum? Weil sie wenigstens gekämpft haben!
Wenn ich das immo gerade sehe und feststelle, daß es wieder so ist, dass nicht die vermeintlich "Teuersten" Spieler vorne weg gehen, sondern ein "Altersteilzeitler" wie Schäfer und ein "gerade Ausgelernter" wie Arnold, noch am meißten Bereitschaft zeigen zu beißen ... (mir wird schon wieder schlecht!)
Die teuer eingekauften Spieler, die uns immer noch weiter nach vorne bringen und für das Prestige ja so wichtig waren, die Fehler!
Immer wenn es hieß:"Ladies und Geeentleman ... hier ist der neue Star den alle wollten...!", ging es bergab!
Effenberg, Diego, DeAllesandro, nur um mal die 10er rauszunehmen ... der, der die Leute am meißten, vor KdB überzeugt hat, war Misimovic!

Wenn damit natürlich gemeint war, dass man durchaus mehr Geld ausgeben könnte um junge und (oder) hungrige Spieler zu holen, die sich in der Lage sehen, ihre Fähigkeiten, die sie bei höherem Preis dann ja haben sollten, auch zeigen zu wollen und evtl. sogar noch, als Bonus, bereit sind an ihren Schwächen zu arbeiten, bin ich auch da, voll dabei!!
Mit dem gesparten Geld für so genannte "Stars", könnte man sicher so etwas realisieren und sogar noch die Ausbildungsarbeit (sogar das Spielerrohmaterial) weiter verbessern.
Genug vernetzt, sollte man mit VW doch sein, um da vor allem International, noch mehr rauszuholen!


Ich bin da teilweise bei dir, allerdings wirklich nur teilweise.

Wichtig ist doch, dass das Geld für die richtigen Spieler ausgegeben wird! Man hat hier oft Geld in die Hand genommen und in den meisten Fällen nur Mist gekauft bzw. dann auch falsch eingesetzt. Denn mal ehrlich: Schürrle ist zwar von seinem Potential keine 30 Millionen Wert, allerdings ist das der Preis, den man für einen Chelsea-Spieler und Weltmeister zu zahlen hat. Das Problem ist doch, dass er der Summe nicht gerecht werden konnte, weil er schlichtweg verbrannt wurde. Im falschen System auf der falschen Position. Wenn man sich angeguckt hat, wo er welche Stärken hat muss man zum Schluss kommen, dass er hier nie in den Genuss kam, das spielen zu dürfen was er kann. Es ist doch ähnlich wie mit Gomez: Er wird nie jemand sein, der Bälle holt und man darf das nicht verlangen. Er hat seine Stärken im 16er und dann muss man ihn entsprechend einsetzen, oder von einem Transfer abstand nehmen. Ich empfinde es als Frechheit, wenn Spieler nicht so eingesetzt werden, wie sie sollten und dann noch gefordert wird, dass sie die Welt neu erfinden. Wenn man einen Büromenschen bei Volkswagen plötzlich an die Sitzpolsterung verbannt, kann er auch nicht so glänzen, wie an der Tastatur. Wenn ihr euch erinnert: Hecking hat sogar DeBruyne auf den Außen spielen lassen und so in der Rückrunde komplett verheizt (blättert mal in den Threads zurück – sogar dort haben viele User gesagt, dass Hecking ihn komplett falsch benutzt). Man muss mit viel Geld nun mal die richtigen Spieler kaufen. Barzagli war nicht billig – war aber der richtige Mann. Lukaku wäre für den Sturm der richtige Mann gewesen, oder die Budget-Variante Modeste. Nun ist es müßig darüber zu spekulieren, wer gut gewesen ist. Fakt ist doch, dass große Transfers nicht scheitern, weil das Umfeld schlecht ist, sondern weil falsch gekauft wird. Draxler ist doch kein 1 vs. 1 DeBruyne-Ersatz. Da hätte man neben noch einen gestandenen Spieler kaufen müssen, wenn man schon 70+ Millionen für KDB bekommt. So war es doch auch mit D’Alessandro. Welche Nebenspieler hatte er denn? Man ist immer nur so gut, wie das schwächste Glied einer Mannschaft und da sind wir bei dem Punkt, den ich oben genannt habe: Nur durch konstante Investitionen kann man sich den Erfolg irgendwie erkaufen. Es geht natürlich auch und das ist der Idealfall, durch spezielle Planung und Förderung wie in Leipzig. Trotzdem erwehre ich mich dagegen, dass man hier nicht viel investieren sollte. Wenn man zweiter der Bundesliga ist und den Pokal gewinnt, muss man alles daran setzen, den Status mindestens zu erhalten. Ich will gar nicht auf die falsche Bewertung der Leistungsfähigkeit der Spieler hinaus, das haben wir bereits gesprochen. Aber in Anbetracht der Dreifachbelastung und erhöhtem Leistungsdruck durch die CL (und wir hatten mehr als eine Kindergartengruppe + Achtelfinale) muss man sich verstärken.
Klaus Allofs [Manager] |#1157
31.10.2016 - 15:27 Uhr
Stimme ich zu... Wobei ich bei Schürrle mittlerweile so meine Zweifel habe.. der Kommt ja mit seiner kränkelden Art auch bei Dortmund nicht wirklich auf beide Beine. Da war das gute Spiel zu Beginn, sowie bei uns damals gegen Hoffenheim und dann mööp..

Was Gomez betrifft, sehe ich das änlich bzw. genauso. Gomez ist ein Mittelstürmer, der vorne zu finden ist. Keiner, der sich aus dem MF die Bälle holt und seine Außenspieler miteinsetzt oder selber schießt, sondern zu 90% eben der Stafraum-Stürmer...So wie Dost. Und der hat genetzt, als die Spieler da waren, die ihn einsetzten... Da wurde, wie hier schon oft angesprochen, das fehlende Offensivkonzept durch die Genialität von KdB und die Stärke von Perisic kaschiert... Der Kerl kriegt bei Sporting seine Bälle und locht ein. 9 Spiele und 5 Tore für Sporting sind absolut in Ordnung.
Und genauso ist es doch auch bei Gomez. Der Kerl tut einem Leid.. Ich erwarte nicht, dass er jede Chance reinmacht.. Aber aktuell sieht's einfach sch... aus, weil er kaum Bälle bekommt..

Bzgl. der Kohle... Mir ist es egal, ob der Spieler 13, 23 oder 33 Mio kostet... Ich habe nur keinen Bock mehr auf Transfers, wo man sich fragt: WIESO wurde der Spieler für die Position geholt bzw. wieso holen wir einen Spieler, dessen Stammposition, dessen STARKE Position in unserem System gar nicht existiert?
Klaus Allofs [Manager] |#1158
31.10.2016 - 23:40 Uhr
Zitat von westschinken

Ich bin da teilweise bei dir, allerdings wirklich nur teilweise.

Wichtig ist doch, dass das Geld für die richtigen Spieler ausgegeben wird! Man hat hier oft Geld in die Hand genommen und in den meisten Fällen nur Mist gekauft bzw. dann auch falsch eingesetzt. Denn mal ehrlich: Schürrle ist zwar von seinem Potential keine 30 Millionen Wert, allerdings ist das der Preis, den man für einen Chelsea-Spieler und Weltmeister zu zahlen hat. Das Problem ist doch, dass er der Summe nicht gerecht werden konnte, weil er schlichtweg verbrannt wurde. Im falschen System auf der falschen Position. Wenn man sich angeguckt hat, wo er welche Stärken hat muss man zum Schluss kommen, dass er hier nie in den Genuss kam, das spielen zu dürfen was er kann. Es ist doch ähnlich wie mit Gomez: Er wird nie jemand sein, der Bälle holt und man darf das nicht verlangen. Er hat seine Stärken im 16er und dann muss man ihn entsprechend einsetzen, oder von einem Transfer abstand nehmen. Ich empfinde es als Frechheit, wenn Spieler nicht so eingesetzt werden, wie sie sollten und dann noch gefordert wird, dass sie die Welt neu erfinden. Wenn man einen Büromenschen bei Volkswagen plötzlich an die Sitzpolsterung verbannt, kann er auch nicht so glänzen, wie an der Tastatur. Wenn ihr euch erinnert: Hecking hat sogar DeBruyne auf den Außen spielen lassen und so in der Rückrunde komplett verheizt (blättert mal in den Threads zurück – sogar dort haben viele User gesagt, dass Hecking ihn komplett falsch benutzt). Man muss mit viel Geld nun mal die richtigen Spieler kaufen. Barzagli war nicht billig – war aber der richtige Mann. Lukaku wäre für den Sturm der richtige Mann gewesen, oder die Budget-Variante Modeste. Nun ist es müßig darüber zu spekulieren, wer gut gewesen ist. Fakt ist doch, dass große Transfers nicht scheitern, weil das Umfeld schlecht ist, sondern weil falsch gekauft wird. Draxler ist doch kein 1 vs. 1 DeBruyne-Ersatz. Da hätte man neben noch einen gestandenen Spieler kaufen müssen, wenn man schon 70+ Millionen für KDB bekommt. So war es doch auch mit D’Alessandro. Welche Nebenspieler hatte er denn? Man ist immer nur so gut, wie das schwächste Glied einer Mannschaft und da sind wir bei dem Punkt, den ich oben genannt habe: Nur durch konstante Investitionen kann man sich den Erfolg irgendwie erkaufen. Es geht natürlich auch und das ist der Idealfall, durch spezielle Planung und Förderung wie in Leipzig. Trotzdem erwehre ich mich dagegen, dass man hier nicht viel investieren sollte. Wenn man zweiter der Bundesliga ist und den Pokal gewinnt, muss man alles daran setzen, den Status mindestens zu erhalten. Ich will gar nicht auf die falsche Bewertung der Leistungsfähigkeit der Spieler hinaus, das haben wir bereits gesprochen. Aber in Anbetracht der Dreifachbelastung und erhöhtem Leistungsdruck durch die CL (und wir hatten mehr als eine Kindergartengruppe + Achtelfinale) muss man sich verstärken.


Ich denke, da liegen wir alle nicht weit auseinander, wenn gesagt wird, dass niemand etwas dagegen hat, Geld für die richtigen Spieler auszugeben.
Nur leider scheint es so, dass immer im Erfolgsfall, ganz schnell vergessen wird, wie der Erfolg zu Stande kam und etwas neues gemacht werden muss.

Wenn man die Plazierungskurve nach der Meisterschaft anguckt und jetzt die nach dem Pokalsieg, ist diese fast identisch.
Also wurde das Thema "Nachhaltigkeit", dass sich KA bei Amtsantritt auf die Fahne geschrieben hatte, nach dem unerwartet schnellen Erfolg, einfach ausser acht gelassen.
Man könnte meinen, obwohl die Verantwortlichen selber gesagt hatten, dass man so schnell nicht mit so einem Erfolg gerechnet hatte, sich einfach vom Erfolg haben blenden lassen und den angefangenen Weg unverständlicher Weise verlassen haben.
Klaus Allofs [Manager] |#1159
01.11.2016 - 08:42 Uhr
Im NeuerTrainer Forum wurde der Name Frings genanntugly!

Das wäre selbst für die 2., mit dem Plan von KA, Ismael wirklich als Neuen durchzuboxen, der absolute Schenkelklopfer!

Für mich wäre das der endgültige Beweis, dass bei KA wirklich mal jemand mit ner umgedrehten Jacke vorbei fahren sollte.
Gehe eh davon aus, dass es da ein Problem gibt mit der Wahrnehmung!

Greifen oben ins Regal=Wir sind gut aufgestellt
Nachhaltigkeit=blinder Aktionismus
50/50 Verhältnis eig.Jugend/teure Käufe=keine Nachwuchssp. hoch gezogen (erst jetzt aus der Not)
Nur mit Identifikation=Spieler, wie vor allem Draxler, noch da
Darmstadt=Positives erkannt
Nach Leverkusen=Trainerwechsel hat den gewünschten Effekt gezeigt

Wenn er das auch selber glaubt, dann wirds langsam kritisch!

Naja ich Roll mich mal in Fötusstellung ab, kann mich ja dann jemand in zwei Jahren, in der Regionalliga aus der Schockstarre holen, wenn nicht, ... einfach entsorgen!
Klaus Allofs [Manager] |#1160
01.11.2016 - 10:28 Uhr
Selbst wenn Frings jetzt nur für die U23 käme, wäre das totaler Humbug. Der neue Trainer für die A-Mannschaft und die U23 müssten endlich mal aufeinander abgestimmt werden. Mit anderen Worten: Erst einen neuen Cheftrainer holen und sich danach für den Unterbau neu aufstellen.
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