| Geburtsdatum | 05.03.1994 |
|---|---|
| Alter | 32 |
| Nat. |
Türkei |
| Größe | 1,89m |
| Vertrag bis | 30.06.2028 |
| Position | Offensives Mittelfeld |
| Fuß | rechts |
| Akt. Verein | FC Schalke 04 |
Leistungsdaten: 25/26
| Wettbewerb | wettbewerb | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Insgesamt | 34 | 14 | 5 | ||
![]() | 2. Bundesliga | 32 | 14 | 5 | |
![]() | DFB-Pokal | 2 | - | - | |
Kenan Karaman [19]
01.09.2022 - 19:04 Uhr
13.09.2025 - 21:17 Uhr
Zitat von Balo92
Karaman wirkt aktuell wie ein Fremdkörper im neuen System. Er sieht in jeder Aktion kraftlos aus, jegliche Spritzigkeit geht ihm ab.
Das Anlaufen mit ihm ist um 3 Klassen weniger aggressiv als noch gegen die Hertha ohne ihn.
Dabei müsste er längst wieder bei 100% sein. Ist er jedoch ganz offensichtlich nicht.
Karaman wirkt aktuell wie ein Fremdkörper im neuen System. Er sieht in jeder Aktion kraftlos aus, jegliche Spritzigkeit geht ihm ab.
Das Anlaufen mit ihm ist um 3 Klassen weniger aggressiv als noch gegen die Hertha ohne ihn.
Dabei müsste er längst wieder bei 100% sein. Ist er jedoch ganz offensichtlich nicht.
wieso muss er das ?
Eine Knie OP mit 31 und keine Vorbereitung, sondern rein ins kalte Wasser sind halt eine andere Hausnummer, als mit Ruhe und Geduld wieder langsam aber stetig reinzukommen.
Ich bin mir sicher, das die OP ihn mindestens im Kopf noch hemmt, wenn nicht sogar Körperlich noch defizite vorhanden sind.
Desweiteren liegt es ja nicht an Kenan, dass Gomis erst so spät gekommen ist.
Ich gaube auch, das er besser in einem anderem System aussieht, aber ich glaube nicht, dass er es nicht auch schafft hier eine gute Rolle zu spielen.
Wäre Remmert fit, hätte Kenan wohl auch etwas weniger Spielzeit.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von DaEVO am 13.09.2025 um 21:24 Uhr bearbeitet
14.09.2025 - 09:07 Uhr
Ich sträube mich ein wenig gegen die These, dass Spieler wie Karaman oder Syllas einfach „nicht in Muslics System passen“. Klar, es gibt immer Typen, die besser zur Idee eines Trainers passen, und andere, die eher kämpfen müssen, um da reinzukommen. Extrembeispiele gibt’s natürlich auch – dass ein Younes z. B. kein Pressingmonster mehr wird, liegt auf der Hand. Auf der anderen Seite wirkt El Faouzi wie für dieses System gemacht.
Viel entscheidender finde ich aber die Frage: Wie dogmatisch will ein Trainer sein System umsetzen – und wie sehr sind Spieler bereit, sich auf einen Spielstil einzulassen, der nicht auf sie zugeschnitten ist? Bei Karaman sieht man m. E. schon, dass er versucht, das im Rahmen seiner Möglichkeiten zu adaptieren. Er braucht einfach noch mehr Zeit, um wieder richtig fit und spritzig zu werden, muss sich in das System einfinden und dann auch mal ein Tor aus dem Spiel heraus machen – fürs Ego!
Ein gutes Gegenbeispiel ist für mich Anton Donkor: Von seiner Physis und Schnelligkeit ist er eigentlich perfekt geeignet für den Muslic-Ball, trotzdem wirkt es so, als käme er nicht richtig klar – entweder will er nicht so aggressiv ins Pressing gehen, kann es nicht oder er bringt die Intensität nicht konstant auf den Platz.
Auf der anderen Seite gibt es Spieler, die man auf den ersten Blick gar nicht in so einer Spielweise erwartet hätte, die aber dann trotzdem ihre Rolle finden. Erinnert mich ein bisschen an Max Meyer unter Tedesco, der plötzlich im DM zu einem Zweikampfmonster mutierte.
Deshalb glaube ich schon, dass auch Karaman oder Syllas ihren Platz in diesem Gefüge finden können – das ist für mich keine Schwarz-Weiß-Frage im Sinne von: Karaman passt nicht zu Muslic, der muss weg.
Ich meine erkannt zu haben, dass wir gestern eher ein asymmetrisches System praktizierten: rechts mit Gomis sehr aggressiv gegen die letzte Kette der Kieler und mit hohen Bällen, links auf Karamans Seite eher flacheres Spiel, wo man Kiel aber auch eher aufbauen ließ.
Ich finde die Thematik spannend und bin der Meinung, dass ein guter und flexibler Trainer für nahezu jeden Spieler einen Platz in seinem System findet – aber eben nur, wenn der Spieler auch bereit ist, sich darauf einzulassen.
Viel entscheidender finde ich aber die Frage: Wie dogmatisch will ein Trainer sein System umsetzen – und wie sehr sind Spieler bereit, sich auf einen Spielstil einzulassen, der nicht auf sie zugeschnitten ist? Bei Karaman sieht man m. E. schon, dass er versucht, das im Rahmen seiner Möglichkeiten zu adaptieren. Er braucht einfach noch mehr Zeit, um wieder richtig fit und spritzig zu werden, muss sich in das System einfinden und dann auch mal ein Tor aus dem Spiel heraus machen – fürs Ego!
Ein gutes Gegenbeispiel ist für mich Anton Donkor: Von seiner Physis und Schnelligkeit ist er eigentlich perfekt geeignet für den Muslic-Ball, trotzdem wirkt es so, als käme er nicht richtig klar – entweder will er nicht so aggressiv ins Pressing gehen, kann es nicht oder er bringt die Intensität nicht konstant auf den Platz.
Auf der anderen Seite gibt es Spieler, die man auf den ersten Blick gar nicht in so einer Spielweise erwartet hätte, die aber dann trotzdem ihre Rolle finden. Erinnert mich ein bisschen an Max Meyer unter Tedesco, der plötzlich im DM zu einem Zweikampfmonster mutierte.
Deshalb glaube ich schon, dass auch Karaman oder Syllas ihren Platz in diesem Gefüge finden können – das ist für mich keine Schwarz-Weiß-Frage im Sinne von: Karaman passt nicht zu Muslic, der muss weg.
Ich meine erkannt zu haben, dass wir gestern eher ein asymmetrisches System praktizierten: rechts mit Gomis sehr aggressiv gegen die letzte Kette der Kieler und mit hohen Bällen, links auf Karamans Seite eher flacheres Spiel, wo man Kiel aber auch eher aufbauen ließ.
Ich finde die Thematik spannend und bin der Meinung, dass ein guter und flexibler Trainer für nahezu jeden Spieler einen Platz in seinem System findet – aber eben nur, wenn der Spieler auch bereit ist, sich darauf einzulassen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Sgt_Salty am 14.09.2025 um 09:11 Uhr bearbeitet
14.09.2025 - 09:21 Uhr
Zitat von Sgt_Salty
Ich sträube mich ein wenig gegen die These, dass Spieler wie Karaman oder Syllas einfach „nicht in Muslics System passen“. Klar, es gibt immer Typen, die besser zur Idee eines Trainers passen, und andere, die eher kämpfen müssen, um da reinzukommen. Extrembeispiele gibt’s natürlich auch – dass ein Younes z. B. kein Pressingmonster mehr wird, liegt auf der Hand. Auf der anderen Seite wirkt El Faouzi wie für dieses System gemacht.
Viel entscheidender finde ich aber die Frage: Wie dogmatisch will ein Trainer sein System umsetzen – und wie sehr sind Spieler bereit, sich auf einen Spielstil einzulassen, der nicht auf sie zugeschnitten ist? Bei Karaman sieht man m. E. schon, dass er versucht, das im Rahmen seiner Möglichkeiten zu adaptieren. Er braucht einfach noch mehr Zeit, um wieder richtig fit und spritzig zu werden, muss sich in das System einfinden und dann auch mal ein Tor aus dem Spiel heraus machen – fürs Ego!
Ein gutes Gegenbeispiel ist für mich Anton Donkor: Von seiner Physis und Schnelligkeit ist er eigentlich perfekt geeignet für den Muslic-Ball, trotzdem wirkt es so, als käme er nicht richtig klar – entweder will er nicht so aggressiv ins Pressing gehen, kann es nicht oder er bringt die Intensität nicht konstant auf den Platz.
Auf der anderen Seite gibt es Spieler, die man auf den ersten Blick gar nicht in so einer Spielweise erwartet hätte, die aber dann trotzdem ihre Rolle finden. Erinnert mich ein bisschen an Max Meyer unter Tedesco, der plötzlich im DM zu einem Zweikampfmonster mutierte.
Deshalb glaube ich schon, dass auch Karaman oder Syllas ihren Platz in diesem Gefüge finden können – das ist für mich keine Schwarz-Weiß-Frage im Sinne von: Karaman passt nicht zu Muslic, der muss weg.
Ich meine erkannt zu haben, dass wir gestern eher ein asymmetrisches System praktizierten: rechts mit Gomis sehr aggressiv gegen die letzte Kette der Kieler und mit hohen Bällen, links auf Karamans Seite eher flacheres Spiel, wo man Kiel aber auch eher aufbauen ließ.
Ich finde die Thematik spannend und bin der Meinung, dass ein guter und flexibler Trainer für nahezu jeden Spieler einen Platz in seinem System findet – aber eben nur, wenn der Spieler auch bereit ist, sich darauf einzulassen.
Ich sträube mich ein wenig gegen die These, dass Spieler wie Karaman oder Syllas einfach „nicht in Muslics System passen“. Klar, es gibt immer Typen, die besser zur Idee eines Trainers passen, und andere, die eher kämpfen müssen, um da reinzukommen. Extrembeispiele gibt’s natürlich auch – dass ein Younes z. B. kein Pressingmonster mehr wird, liegt auf der Hand. Auf der anderen Seite wirkt El Faouzi wie für dieses System gemacht.
Viel entscheidender finde ich aber die Frage: Wie dogmatisch will ein Trainer sein System umsetzen – und wie sehr sind Spieler bereit, sich auf einen Spielstil einzulassen, der nicht auf sie zugeschnitten ist? Bei Karaman sieht man m. E. schon, dass er versucht, das im Rahmen seiner Möglichkeiten zu adaptieren. Er braucht einfach noch mehr Zeit, um wieder richtig fit und spritzig zu werden, muss sich in das System einfinden und dann auch mal ein Tor aus dem Spiel heraus machen – fürs Ego!
Ein gutes Gegenbeispiel ist für mich Anton Donkor: Von seiner Physis und Schnelligkeit ist er eigentlich perfekt geeignet für den Muslic-Ball, trotzdem wirkt es so, als käme er nicht richtig klar – entweder will er nicht so aggressiv ins Pressing gehen, kann es nicht oder er bringt die Intensität nicht konstant auf den Platz.
Auf der anderen Seite gibt es Spieler, die man auf den ersten Blick gar nicht in so einer Spielweise erwartet hätte, die aber dann trotzdem ihre Rolle finden. Erinnert mich ein bisschen an Max Meyer unter Tedesco, der plötzlich im DM zu einem Zweikampfmonster mutierte.
Deshalb glaube ich schon, dass auch Karaman oder Syllas ihren Platz in diesem Gefüge finden können – das ist für mich keine Schwarz-Weiß-Frage im Sinne von: Karaman passt nicht zu Muslic, der muss weg.
Ich meine erkannt zu haben, dass wir gestern eher ein asymmetrisches System praktizierten: rechts mit Gomis sehr aggressiv gegen die letzte Kette der Kieler und mit hohen Bällen, links auf Karamans Seite eher flacheres Spiel, wo man Kiel aber auch eher aufbauen ließ.
Ich finde die Thematik spannend und bin der Meinung, dass ein guter und flexibler Trainer für nahezu jeden Spieler einen Platz in seinem System findet – aber eben nur, wenn der Spieler auch bereit ist, sich darauf einzulassen.
Dafür müsste ein anderer Spieler geopfert werden aus dem Mittelfeld.
Sylla müsste als 2. Stürmer neben einem großen Zielspieler spielen, einer der auch mal 2 IV bindet.
Desweiteren müssten unsere Aussenbahnspieler höher stehen und mehr zur Grundlinie gehen.
Dann bekommen wir auch mal ne Deckung in Unordnung und Sylla bekommt die Situationen im Strafraum die er braucht.
Hinter Sylla müssten dann Karaman und Gomis nachstoßen. Karaman hat zusätzlich einen ziemlichen guten Schuss, den das machen wir zu wenig (Schüsse aus der 2. Reihe).
01.12.2025 - 12:55 Uhr
Wenn man sich nochmal die Tor Szene anschaut, dann ist der Moment wo Karaman das Zuspielvon Sylla bekommt, nicht auf den Ball schaut und ihn trotzdem nicht verstolpert, pures Können.
Desweiteren war auch Syllas anschließender Laufweg Richtung lange freie Torecke genau das, was ein Stürmer mit Intuition machen muss. Hätte der TW Kenans Schuss pariert, hätte Sylla den 2. Ball noch bekommen können.
Desweiteren war auch Syllas anschließender Laufweg Richtung lange freie Torecke genau das, was ein Stürmer mit Intuition machen muss. Hätte der TW Kenans Schuss pariert, hätte Sylla den 2. Ball noch bekommen können.
01.12.2025 - 13:43 Uhr
Zitat von DaEVO
Wenn man sich nochmal die Tor Szene anschaut, dann ist der Moment wo Karaman das Zuspielvon Sylla bekommt, nicht auf den Ball schaut und ihn trotzdem nicht verstolpert, pures Können
Wenn man sich nochmal die Tor Szene anschaut, dann ist der Moment wo Karaman das Zuspielvon Sylla bekommt, nicht auf den Ball schaut und ihn trotzdem nicht verstolpert, pures Können
So ist es, im Live Bild ging ich davon aus, dass Karaman sich den Ball irgendwie mit Glück vor die Füße gestolpert hat, aber wenn man in der Wiederholung auf die Füße achtet, war das eine absolut geschmeidige Bewegung und genauso gewollt.
Was den Abschluss angeht, gehört Karaman aus meiner Sicht, zu den besten Spielern der Liga. Der hat eine Genauigkeit, auch aus schlechtem Winkel, die seines gleichen sucht.
04.12.2025 - 09:09 Uhr
Zitat von Runaway
So ist es, im Live Bild ging ich davon aus, dass Karaman sich den Ball irgendwie mit Glück vor die Füße gestolpert hat, aber wenn man in der Wiederholung auf die Füße achtet, war das eine absolut geschmeidige Bewegung und genauso gewollt.
Was den Abschluss angeht, gehört Karaman aus meiner Sicht, zu den besten Spielern der Liga. Der hat eine Genauigkeit, auch aus schlechtem Winkel, die seines gleichen sucht.
Zitat von DaEVO
Wenn man sich nochmal die Tor Szene anschaut, dann ist der Moment wo Karaman das Zuspielvon Sylla bekommt, nicht auf den Ball schaut und ihn trotzdem nicht verstolpert, pures Können
Wenn man sich nochmal die Tor Szene anschaut, dann ist der Moment wo Karaman das Zuspielvon Sylla bekommt, nicht auf den Ball schaut und ihn trotzdem nicht verstolpert, pures Können
So ist es, im Live Bild ging ich davon aus, dass Karaman sich den Ball irgendwie mit Glück vor die Füße gestolpert hat, aber wenn man in der Wiederholung auf die Füße achtet, war das eine absolut geschmeidige Bewegung und genauso gewollt.
Was den Abschluss angeht, gehört Karaman aus meiner Sicht, zu den besten Spielern der Liga. Der hat eine Genauigkeit, auch aus schlechtem Winkel, die seines gleichen sucht.
Karaman kaufe ich auch das klopfen auf das Wappen nach dem Tor ab. Der hat sein Glück auf Schalke gefunden.
Kann mir gut vorstellen, dass er seine Karriere auf Schalke beendet. Er weiß denke ich auch, dass Schalke genau seine Kragenweite ist. Bei einem anderen Verein in der Bundesliga wäre er eventuell wieder nur einer unter vielen und mit 31 ist er auch kein besonders attraktives Transferziel. Ablösefrei mit 33 wahrscheinlich auch nicht.
04.12.2025 - 09:39 Uhr
Zitat von S04-Maniac
Karaman kaufe ich auch das klopfen auf das Wappen nach dem Tor ab. Der hat sein Glück auf Schalke gefunden.
Kann mir gut vorstellen, dass er seine Karriere auf Schalke beendet. Er weiß denke ich auch, dass Schalke genau seine Kragenweite ist. Bei einem anderen Verein in der Bundesliga wäre er eventuell wieder nur einer unter vielen und mit 31 ist er auch kein besonders attraktives Transferziel. Ablösefrei mit 33 wahrscheinlich auch nicht.
Karaman kaufe ich auch das klopfen auf das Wappen nach dem Tor ab. Der hat sein Glück auf Schalke gefunden.
Kann mir gut vorstellen, dass er seine Karriere auf Schalke beendet. Er weiß denke ich auch, dass Schalke genau seine Kragenweite ist. Bei einem anderen Verein in der Bundesliga wäre er eventuell wieder nur einer unter vielen und mit 31 ist er auch kein besonders attraktives Transferziel. Ablösefrei mit 33 wahrscheinlich auch nicht.
Ich kann mir gut vorstellen, dass seine letzte Vertragsverlängerung nicht einfach war. Da war er genau in dem alter, in dem man noch einen großen Vertrag unterschreibt, er hatte eine starke Saison gespielt und es wird sicher das eine oder andere, finanziell bessere Angebot für ihn gegeben haben.
Die Tatsache, dass er dann bei uns verlängerte, dürfte genau die Grundsatzentscheidung gewesen sein, dass er bei uns nicht nur ein Spieler im Kader ist, sondern, wie Muslic es sagt, ein Parade-Kapitän.
Woanders hätte er auch seine Einsatzzeiten bekommen, aber hier ist er zum ersten Mal in seiner Karriere Leistungsträger und Führungsspieler und das nach einem holprigen Start, als er als ungeliebter Ergänzungsspieler kam.
Er hätte sicherlich auch den Bülter machen können, um irgendwo Edeljoker in der Bundesliga zu spielen, aber hier ist er eben mehr als nur ein Spieler im Kader.
04.12.2025 - 16:45 Uhr
Zitat von Runaway
Woanders hätte er auch seine Einsatzzeiten bekommen, aber hier ist er zum ersten Mal in seiner Karriere Leistungsträger und Führungsspieler und das nach einem holprigen Start, als er als ungeliebter Ergänzungsspieler kam.
Woanders hätte er auch seine Einsatzzeiten bekommen, aber hier ist er zum ersten Mal in seiner Karriere Leistungsträger und Führungsspieler und das nach einem holprigen Start, als er als ungeliebter Ergänzungsspieler kam.
Ja, vollkommen richtig und gut erläuert, Runny. Karaman hat bei uns sowas wie seine sportliche Heimat gefunden, genauso wie seine Rolle und Position. Er ist ja eigentlich ursprünglich mal als Mittelstürmer mit RA-Potential gekommen, und ich erinner mich noch an unsere Abstiegssaison, wo ich nicht wirklich von Karaman überzeugt war. Er hat aber rückwirkend betrachtet auch schon in der Rückrunde angefangen zu scoren. Dortmund war sein persönlicher Knotenlöser, und danach ist das Mistrauen auch in Vertrauen umgeschwenkt bei den meisten Fans.
In der Saison darauf hat er uns dann quasi alleine vor dem Abstieg in die 3. Liga gerettet, als Schattenstürmer. Weite Teile aus dieser Schattenstürmer-Rolle sieht man immer noch in seinem aktuellen Spiel, z.B. beim 1:1 am letzten Spieltag. Das ist genau sein Ding. Kurze, überragende Dribblings, erkennen, wann man in die Lücke drängen muss und quasi aus dem nichts auftauchen, mit einer der besten Abschlussspieler der Liga, dazu Kopfballstark. Jetzt zeigt er aber auch noch, dass er das Spiel teils ganz gut verlagern kann und auch den Blick für Mitspieler hat bei Kontern, und dazu noch enorm gut mitpressst. Wenn ich es mir so recht überlege, dann ist Karaman für mich weiterhin DER Hauptgrund, warum wir die Dinger außerhalb von Standards und Berechenbarkeit auch machen. Seine Form ist gut, er lässt trotz der Intensität nicht nach. Das ist z.B. etwas anders als bei El-Faouzi, dem man schon anmerken kann, dass er etwas überlaufen ist aktuell.
Zitat von Runaway
Er hätte sicherlich auch den Bülter machen können, um irgendwo Edeljoker in der Bundesliga zu spielen, aber hier ist er eben mehr als nur ein Spieler im Kader.
Er hätte sicherlich auch den Bülter machen können, um irgendwo Edeljoker in der Bundesliga zu spielen, aber hier ist er eben mehr als nur ein Spieler im Kader.
An dieser Stelle bin ich mir nicht so sicher. Erstmal ist Bülter kein Edeljoker, sondern ein klarer Stammspieler mit Ausfallzeiten und guter Scorerbilanz. Letztes Jahr 11 Scorer, 22 Startelfeinsätze bei 11 komplett ausgefallenen Spielen ist eindeutig kein Edeljoker. Auch dieses Jahr ist er auf dem Weg zurück in die Startelf nach Verletzung, so wie er die Saison auch die ersten 4 Spiele begonnen hat. Mit bereits 6 Scorern ist das für Köln mit der wichtigste Spieler vorne.
Unabhängig davon ist Bülter halt auch nochmal ein anderes Profil und Kaliber. Karaman ist wesentlich langsamer, was ihm aber in Liga 2 zugute kommt. Auch sind die Verteidiger natürlich stärker, da ist ne regelmäßig erwartbare zweistellige Scorerzahl bei Bülter halt ne andere Geschichte. Bülter ist für mich auch eher so der klassische Konterspieler, während Karaman das jetzt erst entdeckt und sich da weiterentwickelt. Beide haben einen tollen Abschluss, ich befürchte nur, dass es in Liga 1 ohne das Tempo halt ne ganze Ecke schwieriger wäre.
Ich weiß aber was du meinst, Karaman hätte sicher auch nach seinen 20 Scorern in Liga 2 hochgehen können. Ob er dann wie Bülter zum Stammspieler geworden wäre, wage ich aber zu bezweifeln. Karaman wäre sicher eher ein Joker geworden, ob wirklich Edeljoker - ich bin da eher skeptisch. Bülter ist halt mehr für den Fussball in Liga 1 gemacht.
04.12.2025 - 18:15 Uhr
Ohne jetzt zu sehr auf Bülter eingehen zu wollen, ging es um den Zeitpunkt des Wechsels und in seiner ersten Saison bei der TSG war er für mich ein Edeljoker. Er hat sich dann durch gute Leistungen und Fehleinkäufe zum Stammspieler gemausert, aber zum Zeitpunkt seines Wechsels, war das bis dahin vor Schalke eine wenig beeindruckende Karriere und bei uns hätte er eben der Star sein können.
In Hoffenheim war er sicherlich eher als Upgrade zu Bruun Larsen gedacht. Hoffenheim hat nach ihm dann ja auch noch ein paar "Namen" im Sturm verpflichtet.
Rückblickend hat Bülter sportlich auch alles richtig gemacht, aber das ist eine ähnliche Entwicklung wie Karaman bei uns. Gleichzeitig sieht man aber bei Bülter, dass der eben keine sportliche Heimat gefunden hat, sonst wäre er nicht weitergezogen.
Karaman wird bei uns als großer Spieler in die Geschichte eingehen und Bülter wird irgendwann mal einer sein, von dem man sagen wird, dass er für Union, Schalke, Hoffenheim und Köln aktiv war.
In Hoffenheim war er sicherlich eher als Upgrade zu Bruun Larsen gedacht. Hoffenheim hat nach ihm dann ja auch noch ein paar "Namen" im Sturm verpflichtet.
Rückblickend hat Bülter sportlich auch alles richtig gemacht, aber das ist eine ähnliche Entwicklung wie Karaman bei uns. Gleichzeitig sieht man aber bei Bülter, dass der eben keine sportliche Heimat gefunden hat, sonst wäre er nicht weitergezogen.
Karaman wird bei uns als großer Spieler in die Geschichte eingehen und Bülter wird irgendwann mal einer sein, von dem man sagen wird, dass er für Union, Schalke, Hoffenheim und Köln aktiv war.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Runaway am 04.12.2025 um 18:17 Uhr bearbeitet
04.12.2025 - 19:46 Uhr
Zitat von Runaway
Ohne jetzt zu sehr auf Bülter eingehen zu wollen, ging es um den Zeitpunkt des Wechsels und in seiner ersten Saison bei der TSG war er für mich ein Edeljoker. Er hat sich dann durch gute Leistungen und Fehleinkäufe zum Stammspieler gemausert, aber zum Zeitpunkt seines Wechsels, war das bis dahin vor Schalke eine wenig beeindruckende Karriere und bei uns hätte er eben der Star sein können.
In Hoffenheim war er sicherlich eher als Upgrade zu Bruun Larsen gedacht. Hoffenheim hat nach ihm dann ja auch noch ein paar "Namen" im Sturm verpflichtet.
Rückblickend hat Bülter sportlich auch alles richtig gemacht, aber das ist eine ähnliche Entwicklung wie Karaman bei uns. Gleichzeitig sieht man aber bei Bülter, dass der eben keine sportliche Heimat gefunden hat, sonst wäre er nicht weitergezogen.
Karaman wird bei uns als großer Spieler in die Geschichte eingehen und Bülter wird irgendwann mal einer sein, von dem man sagen wird, dass er für Union, Schalke, Hoffenheim und Köln aktiv war.
Ohne jetzt zu sehr auf Bülter eingehen zu wollen, ging es um den Zeitpunkt des Wechsels und in seiner ersten Saison bei der TSG war er für mich ein Edeljoker. Er hat sich dann durch gute Leistungen und Fehleinkäufe zum Stammspieler gemausert, aber zum Zeitpunkt seines Wechsels, war das bis dahin vor Schalke eine wenig beeindruckende Karriere und bei uns hätte er eben der Star sein können.
In Hoffenheim war er sicherlich eher als Upgrade zu Bruun Larsen gedacht. Hoffenheim hat nach ihm dann ja auch noch ein paar "Namen" im Sturm verpflichtet.
Rückblickend hat Bülter sportlich auch alles richtig gemacht, aber das ist eine ähnliche Entwicklung wie Karaman bei uns. Gleichzeitig sieht man aber bei Bülter, dass der eben keine sportliche Heimat gefunden hat, sonst wäre er nicht weitergezogen.
Karaman wird bei uns als großer Spieler in die Geschichte eingehen und Bülter wird irgendwann mal einer sein, von dem man sagen wird, dass er für Union, Schalke, Hoffenheim und Köln aktiv war.
Die wenigsten Kicker treffen ihre Entscheidungen im Sinne von Fußballromantik. Bülter hat bei Schalke eine überragende Bundesliga-Rückrunde gespielt und hatte danach keine Lust mehr auf zweite Liga und schon gar nicht darauf, auf viel Geld zu verzichten.
Abgesehen davon war der Verkauf von Bülter für Schalke nach dem Abstieg wirtschaftlich alternativlos.
Nach Köln passt Bülter deutlich besser als nach Hoffenheim. Mal abwarten, welche Reputation er sich da noch erspielen kann.
Ob Kenan überhaupt ein ähnlich attraktives Angebot aus der ersten Liga hatte, ist spekulativ. Auf jeden Fall ist es schön, dass es zwischen Schalke und Kenan so toll passt. Daran hätte bei Kenans Verpflichtung wohl kaum jemand geglaubt.
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