Kartensituation
02.07.2007 - 14:07 Uhr
08.01.2010 - 14:26 Uhr
Zitat
Ermäßigungshinweise:
Ermäßigte Karten können wir nur gegen Vorlage des Berechtigungsnachweises abgeben. Dies können unter anderem sein: Wehr- und Zivildienstausweis, Schüler- oder Studentenausweis (bis 27 Jahre), Rentenbescheinigung oder aktueller Leistungs- bzw. Bewilligungsbescheid von der Bundesagentur für Arbeit. Die Nachweise sind auf Verlangen beim Einlass ins Stadion sowie beim Kauf der Karte vorzuzeigen.
von der Homepage ;)
sonst musste mal dem Kartencenter ne Email schreiben die sind ganz nett da und antworten auch schnell
Ermäßigungshinweise:
Ermäßigte Karten können wir nur gegen Vorlage des Berechtigungsnachweises abgeben. Dies können unter anderem sein: Wehr- und Zivildienstausweis, Schüler- oder Studentenausweis (bis 27 Jahre), Rentenbescheinigung oder aktueller Leistungs- bzw. Bewilligungsbescheid von der Bundesagentur für Arbeit. Die Nachweise sind auf Verlangen beim Einlass ins Stadion sowie beim Kauf der Karte vorzuzeigen.
von der Homepage ;)
sonst musste mal dem Kartencenter ne Email schreiben die sind ganz nett da und antworten auch schnell
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Harun am 08.01.2010 um 14:27 Uhr bearbeitet
24.02.2010 - 21:23 Uhr
Zitat von fcstpauli.com:
Stellungnahme zum Kartenverkauf gegen 1860 München
[...]
Bei einer Bestellung aus Süddeutschland können wir anhand des Ausweises ja nicht sehen, ob derjenige Fan von 1860 oder St. Pauli ist.[...]
Quelle: http://www.fcstpauli.com/magazin/artikel.php?artikel=6078&type=2&menuid=57&topmenu=112
Haha, ich kann versichern, dass meine Karten nicht an die 60er gehen :D (außer vielleicht Paulo, aber der kneift ja eh :p).
Ernsthaft: Da kann man wirklich nur hoffen, dass das Beispiel nicht Schule macht.
Stellungnahme zum Kartenverkauf gegen 1860 München
[...]
Bei einer Bestellung aus Süddeutschland können wir anhand des Ausweises ja nicht sehen, ob derjenige Fan von 1860 oder St. Pauli ist.[...]
Quelle: http://www.fcstpauli.com/magazin/artikel.php?artikel=6078&type=2&menuid=57&topmenu=112
Haha, ich kann versichern, dass meine Karten nicht an die 60er gehen :D (außer vielleicht Paulo, aber der kneift ja eh :p).
Ernsthaft: Da kann man wirklich nur hoffen, dass das Beispiel nicht Schule macht.
24.02.2010 - 21:50 Uhr
Ich kann mir nicht vorstellen, dass da noch Karten in den freien Verkauf gehen. Beim Wunsch nach Karten für das Spiel würde ich folgende Reihenfolge vermuten:
1. DK
2. Vereinsmitglied
3. Connection
4. Sie schrauben schon Sitze auf die Haupttribüne
5. Glück und mind. 12 Stunden anstehen für die normalerweise 500 freien Karten auf der Süd
6. "Er will doch nur 100 Euro!" (Schwarzmarkt)
1. DK
2. Vereinsmitglied
3. Connection
4. Sie schrauben schon Sitze auf die Haupttribüne
5. Glück und mind. 12 Stunden anstehen für die normalerweise 500 freien Karten auf der Süd
6. "Er will doch nur 100 Euro!" (Schwarzmarkt)
24.02.2010 - 23:51 Uhr
Zitat von Tobster:
.....
6. "Er will doch nur 100 Euro!" (Schwarzmarkt)
.....wenn man dann noch in einer ähnlichen Position steht wie jetzt wirst du damit vorne und hinten nicht hinkommen.....Die Karten beim Aufstieg in die 2. Liga sind schon für 160 Euro bei Ebay gelaufen .
.....
6. "Er will doch nur 100 Euro!" (Schwarzmarkt)
.....wenn man dann noch in einer ähnlichen Position steht wie jetzt wirst du damit vorne und hinten nicht hinkommen.....Die Karten beim Aufstieg in die 2. Liga sind schon für 160 Euro bei Ebay gelaufen .
28.02.2010 - 12:23 Uhr
Na das klingt ja mal echt Shaize :(.
Könnt ihr mich mal aufklären, wie das Kartenvergabesystem dieses mal gewesen? Ich dachte immer da würde es über den USP ein gewisses "selbstverwaltetes" Kontingent geben, so dass das genau nicht passiert? Das scheint ja nicht der Fall gewesen zu sein :/:.
Könnt ihr mich mal aufklären, wie das Kartenvergabesystem dieses mal gewesen? Ich dachte immer da würde es über den USP ein gewisses "selbstverwaltetes" Kontingent geben, so dass das genau nicht passiert? Das scheint ja nicht der Fall gewesen zu sein :/:.
06.03.2010 - 12:51 Uhr
Schön dass sich so ausführlich dazu geäußert wurde, aber das Problem ist dennoch unübersehbar. Ich denke aber auch, dass es in naher Zukunft, wie von Brux auch angesprochen, keine Lösung geben wird. Die 600 Karten im freien Verkauf sind sicherlich eine gute Sache, aber halt auch nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Kann man sein Leben nicht x Wochen im Voraus planen, ist es fast unmöglich Karten zu bekommen. Mit anderen Worten bleibt einem dann nichts anderes als der Schwarzmarkt übrig. Traurig, aber wahr.
06.03.2010 - 15:31 Uhr
Hat eigentlich jemand eine Idee was mit den Dauerkartenbesitzern der Gegengrade passiert wenn die umgebaut wird?!
11.03.2010 - 18:57 Uhr
Für alle die die Gazetta nicht erhalten ;)
Zitat
*STELLUNGNAHME SÜDKURVENANMELDUNG*
Hallo Sankt Pauli-Fans!
Der lang beworbene Tag, an dem die Anmeldezettel für die kommende Saison
in der Südkurve abgegeben werden konnten, liegt nun hinter uns. Wie
bereits angekündigt, wollen wir uns natürlich nochmal ausführlicher zum
Verlauf des gesamten Anmelde- Prozesses äußern.
Zum einen wollen wir dabei den Ablauf reflektieren, zum anderen auch auf
eure Kritik eingehen, die ihr per Mail an USP, den Fanladen oder auch
den Verein geschickt oder in persönlichen Gesprächen an uns
herangetragen habt. Wir möchten an dieser Stelle auch auf die gute
Stellungnahme des Vereins verweisen, die wesentliche Teile der
Diskussion aufgreift und kommentiert.
Nichtsdestotrotz wollen wir als Organisatoren sowohl des Projektes
Südkurve als auch des Anmeldetags unsere Meinung zu einigen Dingen darlegen.
Schon weit im Vorfeld war klar, dass wir uns einer deutlichen
Übernachfrage nach Dauerkarten werden stellen müssen. Das Projekt
Südkurve hat sich in den letzten Jahren unterm Strich aus unserer Sicht
phänomenal entwickelt. Sankt Pauli hat wieder, vielleicht sogar
erstmals, eine Fankurve, die sich als solche definiert und auch den
entsprechenden Anspruch hat. Die Südkurve bekommt Lob aus vielen Ecken
sowohl des Vereins als auch der Fanszene- und die Entwicklung geht
weiter! Nun kommt erfreulicherweise noch der sportliche Erfolg hinzu, so
dass klar war, dass die Nachfrage im Vergleich zu den Vorjahren noch
einmal steigen wird.
Seit Wochen wurde in der Planungsgruppe diskutiert, wie der Anmeldetag
unter diesen Bedingungen zu gestalten sei. Viele Szenarien und
Möglichkeiten wurden erörtert und letztendlich haben wir uns für das
Vorgehen entschieden, dass ihr alle erleben konntet.
Entgegen vieler Vorwürfe, der Tag sei "chaotisch organisiert" und wir
seien "offensichtlich überfordert" gewesen, denken wir, dass diese
Anmeldung die im Vorfeld am besten organisierte Abgabe seit Bestehen des
Konzeptes war, bei der im logistischen Bereich der Abarbeitung der
Anmeldungen auch alles problemlos funktionierte.
Leider wurden Teile der Vorbereitung von einem asozialen und
egoistischen Verhalten vieler Fans am Anmeldetag unterlaufen, mit dem
wir in dieser Intensität in der Tat nicht gerechnet haben und über das
wir erschrocken sind. Unseren Schätzungen zufolge handelte es sich um
rund 500 Personen, die sich in die Schlange der Wartenden gedrängelt
haben und so die Fans, die sich ehrlich angestellt haben, um ihren Platz
in der Reihe betrogen. Wir haben auch diese Probleme vorher diskutiert
und dabei wohl vielen Leuten, die sich beim FC St. Pauli und noch dazu
in der Südkurve für eine Karte anstellen, zu viel zugetraut.
Diese Verantwortung nehmen wir an, fragen uns aber dennoch, ob mögliche
und ins Auge gefasste Maßnahmen wie zig Ordner, die Leute aus der
Schlange entfernt hätten, oder weitere Markierungen und Erfassung von
Fans nicht zu anderer, vielleicht noch viel heftigerer Kritik geführt
hätten. Wie man es macht, man macht es in so einem großen Rahmen eben
verkehrt und bekommt es im Nachhinein vorgeworfen. Auch das muss man
wohl einfach akzeptieren. In einigen Rückmeldungen wurde gar das
Verteilen von Info-Flyern mit haarsträubenden Argumenten kritisiert.
Desweiteren sind wir erschrocken über die Sündenbock- Mentalität vieler
Leute. "Ich habe keine Karte und dafür muss jetzt jemand verantwortlich
sein!" Es liegt in der Natur der Sache, dass Leute leer ausgehen, wenn
sich 3.500 Leute für 2.000 Dauerkarten anstellen.
Wir verstehen die Enttäuschung jedes Einzelnen, können aber nicht
akzeptieren, dass einzelne Menschen völlig willkürlich angegangen und
dafür verantwortlich gemacht werden. Es ging soweit, dass USP dafür
herhalten sollte, dass es zu viele VIP-Plätze und zu wenig Stehplätze im
Stadion gibt.
Gelitten hat an diesem Tag der Spirit von Sankt Pauli, mit dem sich so
oft gerühmt wird. Wir könnten noch viele Beispiele nennen, angefangen
bei Leuten, die ihre Quittung sofort an Wartende am Ende der Schlange
weiterverkaufen wollten, bis hin zu hsv-Fans, die in den Seitenstraßen
St. Paulianern auf die Schnauze hauen, während andere St. Pauli-Fans
untätig daneben stehen und so weiter und so fort.
Wir haben in den Tagen seit der Anmeldung viel Feedback bekommen.
Darunter waren viele Vorschläge, wie man dem Problem begegnen könnte.
Wir danken allen für die Ideen, die natürlich auch in zukünftige
Diskussionen einfließen werden. Den Königsweg gibt es dabei
bedauerlicherweise nicht und es bleibt festzustellen, dass so gut wie
alle Vorschläge bereits in der Organisationsgruppe diskutiert worden sind.
Wenn wir von der Kritik berichten, dann müssen wir leider auch
feststellen, dass viele Vorwürfe völlig frei von Fakten sind. Es
kursieren fantastische Zahlen und abenteuerliche Behauptungen. Es ist
schwierig, den teilweise diffamierenden und offensichtlich berechnenden
Lügen argumentativ zu begegnen. Der Fluch einer öffentlichen Diskussion
bleibt dabei, dass auch Medien diese Dinge aufgreifen und mit falschen
Berichten die Stimmung zusätzlich anheizen. Artikel in Tageszeitungen
voller falscher Behauptungen, bei denen wir uns sicher sind, dass kein
Vereinsoffizieller sich dementsprechend geäußert hat, tragen leider
nicht zu einer sachlichen Auseinandersetzung in der Fanszene bei.
Die am häufigsten genannten Dinge wollen wir dennoch kurz aufgreifen und
kommentieren.
Es kursierten Zahlen von 3.000 über 5.000 bis hin zu 9.000
Anmeldezetteln, die das Problem verursacht hätten. Es stimmt, dass es
mehr Anmeldezettel als verfügbare Listenplätze gab.
Das macht Sinn, denn ansonsten hätte sich das Problem auf die Ausgabe
der Zettel verlagert. Dies hätte darüberhinaus auch einen erheblichen
Missbrauch mit sich gebracht, denn jeder hätte sich mit ein wenig
Geschick mehrere Anmeldebögen und somit unmittelbar Dauerkarten besorgen
können.
Mit Unverständnis wurde teilweise auch auf die Entscheidung reagiert,
dass nicht vorher angekündigt wurde, wie viele Leute noch eine Karte
bekommen können.
Bei dem beobachteten Anstellverhalten und der Ellenbogenmentalität
möchten wir lieber nicht wissen, wie sich die Situation in der Schlange
entwickelt hätte, wenn verkündet worden wäre, dass es noch 1.000, 500,
100 Tickets gibt.
Immer wieder taucht die Behauptung auf, dass es für viele (natürlich
mehrheitlich als Ultras Identifizierte) mehr als eine Option gab. Dies
ist schlicht unwahr. Jeder hat eine einzige Quittung bekommen. Gar nicht
mehr eingehen wollen wir auf Räuberpistolen wie das Ansprechen Älterer,
dass sie in der Südkurve nichts zu suchen hätten. Da kommen wir uns bei
all den Mitteilungen und Erklärungen der Vergangenheit nun wirklich
einfach nur noch verarscht vor.
Was bleibt nun? Wir haben das aktuell gültige Konzept radikaler
Gleichberechtigung durchgezogen. Es werden viele neue, vor allem junge
Fans, ins Stadion kommen- das hat eine erste Auswertung der Anmeldungen
bereits deutlich gemacht. Die Vorgehensweise in ihrer aktuellen
Konzeption ist aufgegangen und hat sich genauso entwickelt wie zu
erwartet war.
Perspektivisch werden wir die Diskussion wieder aufgreifen müssen,
inwieweit die Ziele des Modells vor dem Hintergrund der engen
Rahmenbedingungen durch eine uneingeschränkte Gleichbehandlung
gewährleistet sind. Oft wurde die Notwendigkeit ins Spiel gebracht, die
absolute Gleichberechtigung zu Gunsten einer höheren
Verteilungsgerechtigkeit aufzuweichen.
Aktuell bleibt eine "gefühlte" Gerechtigkeitslücke, denn durch den
starken Zuwachs sind viele Leute leer ausgegangen, die sich um die
Südkurve und die Fanszene von Sankt Pauli verdient gemacht haben. Das
empfinden auch wir als Problem. Wir haben in den Tagen nach der
Anmeldung einige Ideen entwickelt und sind damit an den Verein
herangetreten, um zu klären, ob und wie eventuell noch etwas Linderung
möglich ist.
Der Ausgang dieser Diskussion ist aktuell völlig offen. Wir werden euch
informieren, sobald wir genaueres wissen.
Ultrá Sankt Pauli - Südkurvengruppe, März 2010
Zitat
*STELLUNGNAHME SÜDKURVENANMELDUNG*
Hallo Sankt Pauli-Fans!
Der lang beworbene Tag, an dem die Anmeldezettel für die kommende Saison
in der Südkurve abgegeben werden konnten, liegt nun hinter uns. Wie
bereits angekündigt, wollen wir uns natürlich nochmal ausführlicher zum
Verlauf des gesamten Anmelde- Prozesses äußern.
Zum einen wollen wir dabei den Ablauf reflektieren, zum anderen auch auf
eure Kritik eingehen, die ihr per Mail an USP, den Fanladen oder auch
den Verein geschickt oder in persönlichen Gesprächen an uns
herangetragen habt. Wir möchten an dieser Stelle auch auf die gute
Stellungnahme des Vereins verweisen, die wesentliche Teile der
Diskussion aufgreift und kommentiert.
Nichtsdestotrotz wollen wir als Organisatoren sowohl des Projektes
Südkurve als auch des Anmeldetags unsere Meinung zu einigen Dingen darlegen.
Schon weit im Vorfeld war klar, dass wir uns einer deutlichen
Übernachfrage nach Dauerkarten werden stellen müssen. Das Projekt
Südkurve hat sich in den letzten Jahren unterm Strich aus unserer Sicht
phänomenal entwickelt. Sankt Pauli hat wieder, vielleicht sogar
erstmals, eine Fankurve, die sich als solche definiert und auch den
entsprechenden Anspruch hat. Die Südkurve bekommt Lob aus vielen Ecken
sowohl des Vereins als auch der Fanszene- und die Entwicklung geht
weiter! Nun kommt erfreulicherweise noch der sportliche Erfolg hinzu, so
dass klar war, dass die Nachfrage im Vergleich zu den Vorjahren noch
einmal steigen wird.
Seit Wochen wurde in der Planungsgruppe diskutiert, wie der Anmeldetag
unter diesen Bedingungen zu gestalten sei. Viele Szenarien und
Möglichkeiten wurden erörtert und letztendlich haben wir uns für das
Vorgehen entschieden, dass ihr alle erleben konntet.
Entgegen vieler Vorwürfe, der Tag sei "chaotisch organisiert" und wir
seien "offensichtlich überfordert" gewesen, denken wir, dass diese
Anmeldung die im Vorfeld am besten organisierte Abgabe seit Bestehen des
Konzeptes war, bei der im logistischen Bereich der Abarbeitung der
Anmeldungen auch alles problemlos funktionierte.
Leider wurden Teile der Vorbereitung von einem asozialen und
egoistischen Verhalten vieler Fans am Anmeldetag unterlaufen, mit dem
wir in dieser Intensität in der Tat nicht gerechnet haben und über das
wir erschrocken sind. Unseren Schätzungen zufolge handelte es sich um
rund 500 Personen, die sich in die Schlange der Wartenden gedrängelt
haben und so die Fans, die sich ehrlich angestellt haben, um ihren Platz
in der Reihe betrogen. Wir haben auch diese Probleme vorher diskutiert
und dabei wohl vielen Leuten, die sich beim FC St. Pauli und noch dazu
in der Südkurve für eine Karte anstellen, zu viel zugetraut.
Diese Verantwortung nehmen wir an, fragen uns aber dennoch, ob mögliche
und ins Auge gefasste Maßnahmen wie zig Ordner, die Leute aus der
Schlange entfernt hätten, oder weitere Markierungen und Erfassung von
Fans nicht zu anderer, vielleicht noch viel heftigerer Kritik geführt
hätten. Wie man es macht, man macht es in so einem großen Rahmen eben
verkehrt und bekommt es im Nachhinein vorgeworfen. Auch das muss man
wohl einfach akzeptieren. In einigen Rückmeldungen wurde gar das
Verteilen von Info-Flyern mit haarsträubenden Argumenten kritisiert.
Desweiteren sind wir erschrocken über die Sündenbock- Mentalität vieler
Leute. "Ich habe keine Karte und dafür muss jetzt jemand verantwortlich
sein!" Es liegt in der Natur der Sache, dass Leute leer ausgehen, wenn
sich 3.500 Leute für 2.000 Dauerkarten anstellen.
Wir verstehen die Enttäuschung jedes Einzelnen, können aber nicht
akzeptieren, dass einzelne Menschen völlig willkürlich angegangen und
dafür verantwortlich gemacht werden. Es ging soweit, dass USP dafür
herhalten sollte, dass es zu viele VIP-Plätze und zu wenig Stehplätze im
Stadion gibt.
Gelitten hat an diesem Tag der Spirit von Sankt Pauli, mit dem sich so
oft gerühmt wird. Wir könnten noch viele Beispiele nennen, angefangen
bei Leuten, die ihre Quittung sofort an Wartende am Ende der Schlange
weiterverkaufen wollten, bis hin zu hsv-Fans, die in den Seitenstraßen
St. Paulianern auf die Schnauze hauen, während andere St. Pauli-Fans
untätig daneben stehen und so weiter und so fort.
Wir haben in den Tagen seit der Anmeldung viel Feedback bekommen.
Darunter waren viele Vorschläge, wie man dem Problem begegnen könnte.
Wir danken allen für die Ideen, die natürlich auch in zukünftige
Diskussionen einfließen werden. Den Königsweg gibt es dabei
bedauerlicherweise nicht und es bleibt festzustellen, dass so gut wie
alle Vorschläge bereits in der Organisationsgruppe diskutiert worden sind.
Wenn wir von der Kritik berichten, dann müssen wir leider auch
feststellen, dass viele Vorwürfe völlig frei von Fakten sind. Es
kursieren fantastische Zahlen und abenteuerliche Behauptungen. Es ist
schwierig, den teilweise diffamierenden und offensichtlich berechnenden
Lügen argumentativ zu begegnen. Der Fluch einer öffentlichen Diskussion
bleibt dabei, dass auch Medien diese Dinge aufgreifen und mit falschen
Berichten die Stimmung zusätzlich anheizen. Artikel in Tageszeitungen
voller falscher Behauptungen, bei denen wir uns sicher sind, dass kein
Vereinsoffizieller sich dementsprechend geäußert hat, tragen leider
nicht zu einer sachlichen Auseinandersetzung in der Fanszene bei.
Die am häufigsten genannten Dinge wollen wir dennoch kurz aufgreifen und
kommentieren.
Es kursierten Zahlen von 3.000 über 5.000 bis hin zu 9.000
Anmeldezetteln, die das Problem verursacht hätten. Es stimmt, dass es
mehr Anmeldezettel als verfügbare Listenplätze gab.
Das macht Sinn, denn ansonsten hätte sich das Problem auf die Ausgabe
der Zettel verlagert. Dies hätte darüberhinaus auch einen erheblichen
Missbrauch mit sich gebracht, denn jeder hätte sich mit ein wenig
Geschick mehrere Anmeldebögen und somit unmittelbar Dauerkarten besorgen
können.
Mit Unverständnis wurde teilweise auch auf die Entscheidung reagiert,
dass nicht vorher angekündigt wurde, wie viele Leute noch eine Karte
bekommen können.
Bei dem beobachteten Anstellverhalten und der Ellenbogenmentalität
möchten wir lieber nicht wissen, wie sich die Situation in der Schlange
entwickelt hätte, wenn verkündet worden wäre, dass es noch 1.000, 500,
100 Tickets gibt.
Immer wieder taucht die Behauptung auf, dass es für viele (natürlich
mehrheitlich als Ultras Identifizierte) mehr als eine Option gab. Dies
ist schlicht unwahr. Jeder hat eine einzige Quittung bekommen. Gar nicht
mehr eingehen wollen wir auf Räuberpistolen wie das Ansprechen Älterer,
dass sie in der Südkurve nichts zu suchen hätten. Da kommen wir uns bei
all den Mitteilungen und Erklärungen der Vergangenheit nun wirklich
einfach nur noch verarscht vor.
Was bleibt nun? Wir haben das aktuell gültige Konzept radikaler
Gleichberechtigung durchgezogen. Es werden viele neue, vor allem junge
Fans, ins Stadion kommen- das hat eine erste Auswertung der Anmeldungen
bereits deutlich gemacht. Die Vorgehensweise in ihrer aktuellen
Konzeption ist aufgegangen und hat sich genauso entwickelt wie zu
erwartet war.
Perspektivisch werden wir die Diskussion wieder aufgreifen müssen,
inwieweit die Ziele des Modells vor dem Hintergrund der engen
Rahmenbedingungen durch eine uneingeschränkte Gleichbehandlung
gewährleistet sind. Oft wurde die Notwendigkeit ins Spiel gebracht, die
absolute Gleichberechtigung zu Gunsten einer höheren
Verteilungsgerechtigkeit aufzuweichen.
Aktuell bleibt eine "gefühlte" Gerechtigkeitslücke, denn durch den
starken Zuwachs sind viele Leute leer ausgegangen, die sich um die
Südkurve und die Fanszene von Sankt Pauli verdient gemacht haben. Das
empfinden auch wir als Problem. Wir haben in den Tagen nach der
Anmeldung einige Ideen entwickelt und sind damit an den Verein
herangetreten, um zu klären, ob und wie eventuell noch etwas Linderung
möglich ist.
Der Ausgang dieser Diskussion ist aktuell völlig offen. Wir werden euch
informieren, sobald wir genaueres wissen.
Ultrá Sankt Pauli - Südkurvengruppe, März 2010
11.03.2010 - 19:45 Uhr
Langsam geht mir das alles nur noch auf den Sack!
Habe echt kein Bock mehr überhaupt noch zu versuchen Karten zu bekommen. :angry
Ich schicke als Mitglied um 13 Uhr meine Reservierungsmail wie es bei St. Pauli auf der Homepage steht und bekomme keine Karte mehr obwohl um 17.15 noch Karten Verkauft wurde.
Sorry aber wo ist da die Logik und die Fairness??? :angry
Wohne 60 KM von Hamburg entfernt und bin Schüler hab also kein Geld und keine Zeitum extra nach HH zu fahren und dann bekommt man nichtmal über diesen Weg eine Karte.
Bin echt am Überlegen ob ich die Mitgliedschaft nicht gleich wieder Kündige! :angry
Habe echt kein Bock mehr überhaupt noch zu versuchen Karten zu bekommen. :angry
Ich schicke als Mitglied um 13 Uhr meine Reservierungsmail wie es bei St. Pauli auf der Homepage steht und bekomme keine Karte mehr obwohl um 17.15 noch Karten Verkauft wurde.
Sorry aber wo ist da die Logik und die Fairness??? :angry
Wohne 60 KM von Hamburg entfernt und bin Schüler hab also kein Geld und keine Zeitum extra nach HH zu fahren und dann bekommt man nichtmal über diesen Weg eine Karte.
Bin echt am Überlegen ob ich die Mitgliedschaft nicht gleich wieder Kündige! :angry
12.03.2010 - 12:41 Uhr
Zitat von der Homepage:
Kartencenter
Spiel gegen Rostock ausverkauft
Die Partie gegen den F.C. Hansa Rostock am 28. März ist restlos ausverkauft.
http://www.fcstpauli.com/magazin/artikel.php?artikel=6172&type=2&menuid=57&topmenu=112
Kartencenter
Spiel gegen Rostock ausverkauft
Die Partie gegen den F.C. Hansa Rostock am 28. März ist restlos ausverkauft.
http://www.fcstpauli.com/magazin/artikel.php?artikel=6172&type=2&menuid=57&topmenu=112
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