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Kai Havertz
Geburtsdatum 11.06.1999
Alter 27
Nat. Deutschland  Deutschland
Größe 1,93m
Vertrag bis 30.06.2028
Position Mittelstürmer
Fuß links
Akt. Verein FC Arsenal

Leistungsdaten: 26/27

Kai Havertz

15.10.2016 - 20:11 Uhr
Kai Havertz |#501
12.11.2018 - 10:44 Uhr
Wenn man ein Kai Havertz ist, der schon mit 12-13 Jahren als Supertalent bekannt war, dann bleibt den Eltern früher oder später nichts anderes übrig als Berater zu engagieren. Da andernfalls Scouts, Vereinsvertreter und Agenten den Spieler oder die Eltern belästigen würden.

Generell finde ich die Berichtertattung aber wieder extrem tendenziös. Hier wird krampfhaft versucht ein Sachverhalt zu skandalisieren, der für mich total unspektakulär ist.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von levoo am 12.11.2018 um 10:45 Uhr bearbeitet
Kai Havertz |#502
12.11.2018 - 10:48 Uhr
Zitat von Marbelous88
Zitat von Bayer04Fan

Zitat von AaronLennon

Ware Fußball-Talent - Der Fall Kai Havertz | Football Leaks | Sportschau


Tja, so ist das heutzutage leider. Regeln sind dazu da, um sie zu brechen. Wir erfreuen uns jede Woche aufs Neue, dass Kai für Leverkusen spielt. Hätte man damals dem Vertrag nicht zugestimmt, würde er heute vermutlich woanders spielen. Die Machtposition der Berater ist leider viel zu stark und den jeweiligen Vereinen sind in gewisser Weise die Hände gebunden. Sie müssen das Spielchen nicht mitspielen, aber dann verlieren sie ihre besten Talente schon mit 16 und nicht erst mit 21. Mich würde mal interessieren, ob sich damals Kai mit seinen 16 Jahren dessen bewusst war, dass sein Berater Regelungen umgeht.

Schaut man sich die weiteren Klienten seines Spielerberaters hier auf tm.de an, dann sticht einem der Name Serge Gnabry ins Auge. Gnabry ist damals von der Stuttgarter U17 zu Arsenal London gewechselt. Lief hier dieselbe Geschichte, nur dass sich der VfB geweigert hatte?


Das Problem sind ja auch die Eltern. Geld regiert die Welt, wenn da jemand mit Euronoten wedelt ist vieles schnell vergessen. Schönes Gegenbeispiel ist Mark Uth, der lange von seinem Vater vertreten wurde und erst zu späten Hoffenheimer Zeiten eine Agentur gesucht hat, was in dem Alter und den Sphären auch Sinn macht.

Wenn du als U18 Spieler enormes Talent hast, dann brauchst du noch keinen Berater. Der schickt dich irgendwo hin, wo es das meiste Geld gibt, aber deine Karriere interessiert danach keinen mehr.


Ja furchtbar schlimm von den Eltern, ich weiß es nicht 200000 im Jahr zu kassieren für einen 16 Jährigen, der vielleicht nie Bundesliga spielen wird.
Da muss man doch auch mal die andere Seite sehen. Das ist doch auch ein enormes Risiko, was die Berater da eingehen und so schlecht beraten tun sie ja anscheinend nun auch nicht. Gibt schlechtere Optionen als bei uns (Havertz oder Brandt, der ja auch nach der ersten A-Jugend Saison gewechselt ist) oder in Leipzig unterzukommen.
Klar wird es da auch schwarze Schaafe geben und Umfelder, die damit nicht umgehen können, aber das lässt sich schwer vermeiden.

Bei dem österreichischen Burschen, der von uns zu Chelsea (?) gewechselt ist, war die Rede von einem 6(!) stelligen Jahresgehalt. Das war ne Flüchtlingsfamilie. Tue mich schwer sowas dann zu verurteilen.
Kai Havertz |#503
12.11.2018 - 10:48 Uhr
Zitat von levoo
Wenn man ein Kai Havertz ist, der schon mit 12-13 Jahren als Supertalent bekannt war, dann bleibt den Eltern früher oder später nichts anderes übrig als Berater zu engagieren. Da andernfalls Scouts, Vereinsvertreter und Agenten den Spieler oder die Eltern belästigen würden.


Wenn ich mich klar pro B04 positioniere und einen Vertrag ab 18 Jahren über mehrere Jahre Laufzeit ohne AK unterschreibe, hat sich das Thema für alle Scouts, Berater und Agenturen schnell erledigt.
Kai Havertz |#504
12.11.2018 - 10:51 Uhr
Zitat von Dome81
Zitat von Marbelous88

Zitat von Bayer04Fan

Zitat von AaronLennon

Ware Fußball-Talent - Der Fall Kai Havertz | Football Leaks | Sportschau


Tja, so ist das heutzutage leider. Regeln sind dazu da, um sie zu brechen. Wir erfreuen uns jede Woche aufs Neue, dass Kai für Leverkusen spielt. Hätte man damals dem Vertrag nicht zugestimmt, würde er heute vermutlich woanders spielen. Die Machtposition der Berater ist leider viel zu stark und den jeweiligen Vereinen sind in gewisser Weise die Hände gebunden. Sie müssen das Spielchen nicht mitspielen, aber dann verlieren sie ihre besten Talente schon mit 16 und nicht erst mit 21. Mich würde mal interessieren, ob sich damals Kai mit seinen 16 Jahren dessen bewusst war, dass sein Berater Regelungen umgeht.

Schaut man sich die weiteren Klienten seines Spielerberaters hier auf tm.de an, dann sticht einem der Name Serge Gnabry ins Auge. Gnabry ist damals von der Stuttgarter U17 zu Arsenal London gewechselt. Lief hier dieselbe Geschichte, nur dass sich der VfB geweigert hatte?


Das Problem sind ja auch die Eltern. Geld regiert die Welt, wenn da jemand mit Euronoten wedelt ist vieles schnell vergessen. Schönes Gegenbeispiel ist Mark Uth, der lange von seinem Vater vertreten wurde und erst zu späten Hoffenheimer Zeiten eine Agentur gesucht hat, was in dem Alter und den Sphären auch Sinn macht.

Wenn du als U18 Spieler enormes Talent hast, dann brauchst du noch keinen Berater. Der schickt dich irgendwo hin, wo es das meiste Geld gibt, aber deine Karriere interessiert danach keinen mehr.


Ja furchtbar schlimm von den Eltern, ich weiß es nicht 200000 im Jahr zu kassieren für einen 16 Jährigen, der vielleicht nie Bundesliga spielen wird.
Da muss man doch auch mal die andere Seite sehen. Das ist doch auch ein enormes Risiko, was die Berater da eingehen und so schlecht beraten tun sie ja anscheinend nun auch nicht. Gibt schlechtere Optionen als bei uns (Havertz oder Brandt, der ja auch nach der ersten A-Jugend Saison gewechselt ist) oder in Leipzig unterzukommen.
Klar wird es da auch schwarze Schaafe geben und Umfelder, die damit nicht umgehen können, aber das lässt sich schwer vermeiden.

Bei dem österreichischen Burschen, der von uns zu Chelsea (?) gewechselt ist, war die Rede von einem 6(!) stelligen Jahresgehalt. Das war ne Flüchtlingsfamilie. Tue mich schwer sowas dann zu verurteilen.


Du darfst nicht vergessen das die Vereine die Summen sowieso bieten, egal ob du einen Berater hast oder nicht. Mark Uth hat in Heerenveen schon ausgesorgt, ohne Millionen zu verdienen.
Kai Havertz |#505
12.11.2018 - 11:00 Uhr
Zitat von Marbelous88

Zitat von levoo

Wenn man ein Kai Havertz ist, der schon mit 12-13 Jahren als Supertalent bekannt war, dann bleibt den Eltern früher oder später nichts anderes übrig als Berater zu engagieren. Da andernfalls Scouts, Vereinsvertreter und Agenten den Spieler oder die Eltern belästigen würden.


Wenn ich mich klar pro B04 positioniere und einen Vertrag ab 18 Jahren über mehrere Jahre Laufzeit ohne AK unterschreibe, hat sich das Thema für alle Scouts, Berater und Agenturen schnell erledigt.


Ja und diesen Vertrag konnte er erst mit 18 unterschreiben. Du kannst dir sicher sein, dass im Laufe seiner Jugendzeit hunderte Personen bei seinen Eltern auf der Matte gestanden hätten, um den Sohnemann für sich zu gewinnen. Egal ob andere Berater oder Scouts.

Mit Beratern haben sich die Eltern diese Tortur erspart, ganz einfach.

Wenn du ein Nobody-Talent ist dann kann dich auch dein Opa beraten, weil ohnehin niemand was von dir will.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von levoo am 12.11.2018 um 11:03 Uhr bearbeitet
Kai Havertz |#506
12.11.2018 - 11:04 Uhr
Zitat von Marbelous88
Zitat von Bayer04Fan

Zitat von AaronLennon

Ware Fußball-Talent - Der Fall Kai Havertz | Football Leaks | Sportschau


Tja, so ist das heutzutage leider. Regeln sind dazu da, um sie zu brechen. Wir erfreuen uns jede Woche aufs Neue, dass Kai für Leverkusen spielt. Hätte man damals dem Vertrag nicht zugestimmt, würde er heute vermutlich woanders spielen. Die Machtposition der Berater ist leider viel zu stark und den jeweiligen Vereinen sind in gewisser Weise die Hände gebunden. Sie müssen das Spielchen nicht mitspielen, aber dann verlieren sie ihre besten Talente schon mit 16 und nicht erst mit 21. Mich würde mal interessieren, ob sich damals Kai mit seinen 16 Jahren dessen bewusst war, dass sein Berater Regelungen umgeht.

Schaut man sich die weiteren Klienten seines Spielerberaters hier auf tm.de an, dann sticht einem der Name Serge Gnabry ins Auge. Gnabry ist damals von der Stuttgarter U17 zu Arsenal London gewechselt. Lief hier dieselbe Geschichte, nur dass sich der VfB geweigert hatte?


Das Problem sind ja auch die Eltern. Geld regiert die Welt, wenn da jemand mit Euronoten wedelt ist vieles schnell vergessen. Schönes Gegenbeispiel ist Mark Uth, der lange von seinem Vater vertreten wurde und erst zu späten Hoffenheimer Zeiten eine Agentur gesucht hat, was in dem Alter und den Sphären auch Sinn macht.

Wenn du als U18 Spieler enormes Talent hast, dann brauchst du noch keinen Berater. Der schickt dich irgendwo hin, wo es das meiste Geld gibt, aber deine Karriere interessiert danach keinen mehr.

Das mit Uth war mir nicht bekannt. Finde ich ganz interessant. Man muss aber auch sagen, dass er erst spät den großen Durchbruch (Bundesliga) geschafft hat. Als Profi muss man ihm dann die Frage stellen, ob er nicht ganz so talentiert ist/war und bis Mitte 20 hart schuften musste, um dieses Niveau zu erreichen, oder vielleicht doch "schlecht" beraten war und der Sprung nicht schon früher möglich gewesen ist, hätte er schon eher auf Spitzenniveau trainieren dürfen.

Es ist nunmal auch ein Job, die Karriere Profifussballer, und mit Mitte 30 verschwinden die meisten aus dieser Branche. Wenn man dann erst mit Mitte 20 die "große" Kohle macht muss man einige Entscheidungen durchaus hinterfragen, auch wenn ich die Typen Uth den Dembeles immer vorziehe. Spannendes Thema wo es für mich kein richtig oder falsch gibt, da es eben auch ein Geschäft ist wovon man sich und seiner Familie richtig was bieten kann, sofern man möchte und das Zeug dazu hat.
Kai Havertz |#507
12.11.2018 - 11:15 Uhr
Ich empfehle jedem mal das Buch "Mroskos Talente" zu lesen. Da wird beschrieben wie Borussia Mönchengladbach damals den Vater von Marko Marin bezahlt hat, damit er zu BMG wechselt.

BMG hat den Vater als Scout eingestellt, jedoch hat er nie wirklich gearbeitet. Volles Gehalt hat er trotzdem bekommen. Eine reine Scheinanstellung, um Schmiergelder (Provisionen) zu übermitteln.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von levoo am 12.11.2018 um 11:16 Uhr bearbeitet
Kai Havertz |#508
12.11.2018 - 12:05 Uhr
Zitat von levoo
Zitat von Marbelous88

Zitat von levoo

Wenn man ein Kai Havertz ist, der schon mit 12-13 Jahren als Supertalent bekannt war, dann bleibt den Eltern früher oder später nichts anderes übrig als Berater zu engagieren. Da andernfalls Scouts, Vereinsvertreter und Agenten den Spieler oder die Eltern belästigen würden.


Wenn ich mich klar pro B04 positioniere und einen Vertrag ab 18 Jahren über mehrere Jahre Laufzeit ohne AK unterschreibe, hat sich das Thema für alle Scouts, Berater und Agenturen schnell erledigt.


Ja und diesen Vertrag konnte er erst mit 18 unterschreiben. Du kannst dir sicher sein, dass im Laufe seiner Jugendzeit hunderte Personen bei seinen Eltern auf der Matte gestanden hätten, um den Sohnemann für sich zu gewinnen. Egal ob andere Berater oder Scouts.

Mit Beratern haben sich die Eltern diese Tortur erspart, ganz einfach.

Wenn du ein Nobody-Talent ist dann kann dich auch dein Opa beraten, weil ohnehin niemand was von dir will.


Die Verträge werden schon vorher dingfest gemacht, siehe u.a. Paulinho. Aber Havertz ist auch ein extremes Beispiel, diesbezüglich wirst du recht haben.
Kai Havertz |#509
12.11.2018 - 12:31 Uhr
Zitat von levoo
Ich empfehle jedem mal das Buch "Mroskos Talente" zu lesen. Da wird beschrieben wie Borussia Mönchengladbach damals den Vater von Marko Marin bezahlt hat, damit er zu BMG wechselt.

BMG hat den Vater als Scout eingestellt, jedoch hat er nie wirklich gearbeitet. Volles Gehalt hat er trotzdem bekommen. Eine reine Scheinanstellung, um Schmiergelder (Provisionen) zu übermitteln.


Da könnte ich mir sehr gut vorstellen, dass das bei uns mit Levin Öztunalis Vater (der ja auch eine Anstellung als Scout bei Bayer 04 bekommen hat) ähnlich war. Vermutlich macht sowas jeder Bundesligist zeitweise, da sieht man, wie krank dieser Kampf um die besten Jugendspieler mittlerweile geworden ist.

•     •     •

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Kai Havertz |#510
14.11.2018 - 13:31 Uhr
Post für RB und Bayer: DFB-Ethiker fordern Stellungnahmen

Dieser Tage haben Bayer Leverkusen und RB Leipzig Post aus Hennef erhalten. Dort, in der Sportschule, tagt regelmäßig die DFB-Ethikkommission. Und die interessiert sich für zwei Verträge der Bundesligisten, auf die die jüngsten Veröffentlichungen der Football Leaks aufmerksam gemacht haben.
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