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Kaderschmiede 2019/2020

02.02.2019 - 09:36 Uhr
Kaderschmiede 2019/2020 |#1251
24.08.2019 - 11:20 Uhr
Zitat von Delije_Sever
Zitat von He-Man

Zugänge:

- Mohammed Ihattaren als neues Talent als Außenstürmer 13 Mio
- Niklas Stark als Abwehrtalent 25 Mio
- Houssem Aouar als neuer 8er 40 Mio
- Enzo Loiodice als 6er Abräumer Talent 7 Mio
- J-P Augustin als Paco Backup 10 Mio

Abgänge:

- Weigl 25 Mio
- Dahoud 12 Mio
- Wolf 8 Mio
- Götze 15 Mio
- Zagadou 30 Mio
- Larsen im Winter nach England 10 Mio

Dann ist der Umbruch endlich fertig!!!


Ihattaren einer der größten Talente seines Jahrgangs PSV hatte bevor er den Vertrag verlängert hat Angebote von 15-20 Mio wieso sollten sie ihn jetzt wo er verlängert hat für weniger abgeben der kostet min. 25-30 Mio

Aouar das größte Mittelfeldtalent aus Frankreich derzeit Marktwert 45 Mio Vertrag bis 2023 wird bestimmt 80 Mio + kosten.

Auch Loiodice wird min. 12 bis 15 Mio kosten.


Jap, mit Ihattaren und Loiodice zwei sehr spannende Talente rausgesucht... beide werden nur deutlich teurer werden und Ihattaren ist auch eher 8er/10er, als wirklicher Flügelspieler.

Aouar wird auch sehr viel teurer werden und ist dann für uns einfach unerreichbar.

Augustin wird sich sicherlich nicht von der Leipziger Bank auf unsere setzten.

Stark kann ich mir vorstellen, das er im nächsten Jahr, bei möglichem Akanji Abgang, ein Thema werden wird, aber sicherlich nicht noch in dieser Transferperiode.

Aber sonst, die Problemenstellen eigentlich richtig aufgeführt. ZM, Flügel, Stürmer-Back müssten eigentlich noch kommen... so spät in der Transferperiode kann ich mir das aber leider nicht vorstellen das da noch groß was passiert, aber ich versuch mich dann auch mal.

Rein: Camavinga, Antony, Simms/Soule

Raus: Weigl, Rapha (leider), Götze, Larsen (mit RKO)
Kaderschmiede 2019/2020 |#1252
24.08.2019 - 17:08 Uhr
Gut, hätte nicht gedacht, dass die Jungs schon so krass auf dem Radar sind. Was mir aktuell am meisten fehlt, ist ein besserer Delaney. Für mich hat er in der entscheidenden Phase eben nicht die wichtigen Zweikämpfe gewonnen und unpräzise gespielt. Ein neuer Typ Arturo Vidal, Alan oder Javi Martinez wäre cool!!! Wir haben Bennacer bekommen und ich hoffe, dass er seinen Stempel setzt bei uns. Was haltet ihr eigentlich von Jerome Boateng zum BVB neben Hummels? Und wie fändet ihr Maxi Eggestein auf der 8?
Kaderschmiede 2019/2020 |#1253
24.08.2019 - 17:20 Uhr
Zitat von He-Man
Gut, hätte nicht gedacht, dass die Jungs schon so krass auf dem Radar sind. Was mir aktuell am meisten fehlt, ist ein besserer Delaney. Für mich hat er in der entscheidenden Phase eben nicht die wichtigen Zweikämpfe gewonnen und unpräzise gespielt. Ein neuer Typ Arturo Vidal, Alan oder Javi Martinez wäre cool!!! Wir haben Bennacer bekommen und ich hoffe, dass er seinen Stempel setzt bei uns. Was haltet ihr eigentlich von Jerome Boateng zum BVB neben Hummels? Und wie fändet ihr Maxi Eggestein auf der 8?


Jau, wir geben Toprak ab und holen uns Boateng.
Der passt überhaupt nicht zu uns, wieso sollte der FCB ihn an uns abgeben und dann erklärst du Akanji und Zagadou wieso die weiter nach hinten rutschen.
Eggestein hat seinen Vertrag doch erst vor kurzem verlängert, nachdem wir Interesse an ihm hatten.

•     •     •

---WESTFALENSTADION---
Kaderschmiede 2019/2020 |#1254
28.08.2019 - 01:41 Uhr
Kurze Bestandsaufnahme 6 Tage vor Schließung des Transferfensters.

Der derzeitige Profikader besteht aus 23 Feldspieler + 3 Torhütern.

Tor:

  • Roman Bürki
  • Marwin Hitz
  • Luca Unbehaun (wegen aktueller Verletzung -> 3. Torwart: Eric Oelschlägel)


Abwehr:

  • Mats Hummels
  • Manuel Akanji
  • Dan-Axel Zagadou
  • Leonardi Balerdi
  • Nico Schulz
  • Marcel Schmelzer
  • Lukasz Piszczek
  • Achraf Hakimi
  • Mateu Morey


Mittelfeld:

  • Julian Weigl
  • Axel Witsel
  • Thomas Delaney
  • Mahmoud Dahoud
  • Tobias Raschl


Offensive:

  • Marco Reus
  • Jadon Sancho
  • Mario Götze
  • Julian Brandt
  • Raphael Guerreiro
  • Jacob Bruun Larsen
  • Marius Wolf
  • Thorgan Hazard
  • Paco Alcacer




Potentielle Abgangskandidaten (bis 02.09.):


  • Raphael Guerreiro

-> bei ihm ist die Sache stand heute am klarsten: findet sich bis zum 02.09. noch ein Club (im Endeffekt sprechen wir hier nurnoch darüber, ob Paris SG aktiv wird oder das bleiben lässt), wird man Raphael Guerreiro für ne kolportierte Summe zw. +/- 25mio€ ziehen lassen, da sich in der Causa Vertragsverlängerung offensichtlich nichts tut, die Fronten verhärtet sind (5mio Gehaltsangebot des BVBs steht im Raum, bei Paris könnte er wohl 8mio oder gar das Doppelte pro Jahr verdienen).



  • Mario Götze

-> hier wird es dann schon schwieriger, die Parteien sind sich ebenso uneins im Gehalt wie bei Guerreiro, eine Vertragsverlängerung ist dadurch zurzeit unwahrscheinlicher denn je. Hinzu kommt der sportliche Status unseres WM-Finaltorschützen. Unter Favre zeichnet sich diese Saison fast dasselbe Bild wie in der abgelaufenen Spielzeit ab, Mario Götze ist nur Reservist und sammelte in den ersten 4 Pflichtspielen (Super, DFB-Pokal, 2x Bundesliga) zusammengenommen insgesamt nur kümmerliche 23 Einsatzminuten. Ein Transfer diesen Sommer noch ist aktuell aber nicht in Sicht, da mangelt es an potentiellen Werbern, im Gegensatz zu Guerreiro. Das liegt natürlich an seinen Gehaltsansprüchen. Hier gehe ich von einem Wechsel im nächsten Sommer, dann ablösefrei aus, wo ihm irgendein Club - voraussichtlich aus dem Ausland - ein Paket bieten kann, das in Summe von Gehalt + Handgeld auf seine veranschlagten 10mio p.a. hinauslaufen könnte.



  • Marcel Schmelzer

Hier ist die Faktenlage wieder relativ klar: Schmelzer kann sich vorstellen, seinen Vertrag (*2021) beim BVB zu erfüllen, auch wenn er bis dahin nurnoch die jetzt angenommene Reservistenrolle ausfüllen darf, solange er nicht aktiv von den Vereinsverantwortlichen um Zorc und Watzke gebeten wird, den Verein zu verlassen.
Nachzulesen im Interview von schwatzgelb: Klick.
Da dies nicht zu erwarten ist, dass man einen der letzten "langjährig verdienten" Spieler aktiv zu einem Wechsel drängen wird, ist ein Wechsel - zumindestens vornächstem Sommer - eigentlich (!) nicht zu erwarten. Dachte man aber natürlich auch letztes Jahr bei Nuri Sahin, der am Deadline Day dann doch die sich ihm eröffnende Chance nutzte, liga-intern zu Werder Bremen zu wechseln. Genau eben jenes Werder, das jetzt durch den Augustinsson-Ausfall (man spricht ja schon vom Hinrundenaus) einen Bedarfsfall auf der Linksverteidiger-Position ausrufen könnte. Der einzige potentiell noch als Linksverteidiger herhaltende Marco Friedl wird aufgrund akuter Innenverteidiger-Probleme auf dieser Position gebraucht. Eine Leihe von Marcel Schmelzer wäre da jetzt nicht unbedingt das unrealistischte Szenario, um das Abwehrproblem der Werderaner für diese Saison ein bisschen zu entzerren. Zorc würde Marcel sicherlich, analog zu Nuri, auch keine Steine in den Weg legen, denn im aktuellen Kader ist Schmelzer zwar nicht überflüssig, durch die Polyvalenz von bspw. Hakimi und Morey aber nicht mehr unbedingt als Backup Nummer 1 gefragt, wenn man einen Backup für Nico Schulz benennen müsste.




  • Mahmoud Dahoud

Fehlte bisher in keinem Spieltagskader, sammelt aber auch nach vier Pflichtspielen nicht unbedingt Spielminuten, im Klartext: bisher noch gar keine. In der Rangordnung steht er auf Platz 4 hinter Witsel, Weigl und Delaney - und selbst letzterer hat in dieser Saison bisher stark mit dem Reservisten-Dasein zu kämpfen. Seien wir mal ehrlich: Dahoud hat sich sicherlich viel mehr erhofft, als er nach - das Folgende wird ihm immerhin so von etlichen Protagonisten wie Stefan Kuntz, Watzke, Zorc und Co. bescheinigt, ich sehe das eher nicht so überschwänglich - einer starken U21-EM Mitte/Ende Juli ins Mannschaftstraining einstieg aber die Rollen dann relativ schnell schon wieder relativ klar verteilt worden sind, auch, weil sich mit Weigl ein im Vorjahr kaum im ZM spielender Konkurrent plötzlich zum sogenannten "Vorbereitungskönig" im Mittelfeld aufschwang und davon jetzt auch in allen Spielen profitierte.
Bei Dahoud fände ich eine Leihe mit Kaufoption auf der Zielgeraden des Transferfensters keine schlechte Sache, da er sich hier mit einer weiteren Reservisten-Saison nurnoch mehr den Marktwert kaputt macht. Mo ist auch ersatzlos "verzichtbar", da mit Tobias Raschl das nächste hauseigene Talent mit den Hufen scharrt und dessen Vertragsverlängerung und gleichzeitiger Absage an Konkurrenten wie Bayern, Leverkusen oder Gladbach sicherlich nicht ausschließlich damit einherging, dass er die ganze Saison jetzt nur über bei der U23 spielt. Eine Beförderung Raschls zur Nummer 4 in unserem Mittelfeld (und damit auch regelmäßiges Erscheinen im Spieltagskader) würde meine Zustimmung erhalten.



  • Marius Wolf

Der bisherige Haupt-Leidtragende unserer sommerlichen Transferaktivitäten in der Offensive - und das, obwohl man ihn bis zur Rückkehr aus den USA eigentlich als einen der Vorbereitungs-Gewinner tituliert hat. Hat er sich in der abgelaufenen Saison eigentlich immer ohne Murren dort einsetzen lassen, wo gerade akuter Bedarf bestand (erst als RA, in der Rückrunde dann als RV), sind nun beide Positionen mit mehreren Spielern abgedeckt. Als RV dürfte er derzeit hinter Piszczek, Hakimi und Morey nur die vierte Alternative sein - und selbst auf seiner Stammposition im rechten offensiven Mittelfeld führt diese Saison selbstredend kein Weg an Jadon Sancho vorbei, es ist dort sogar anzunehmen, dass Favre eher einen Thorgan Hazard im Falle eines Sancho-Ausfalls dort aufbietet. Eben jener Hazard fällt jetzt aber "mehrere Wochen" und wohl bis Mitte/Ende September aus, was sich für Marius Wolf dahingehend positiv heraustellen kann, dass er wohl jetzt doch wieder als Alternative für die offensive rechte Seite "back in business" sozusagen ist. Ein Abgang Wolfs in diesem Sommer noch, auch weil der Guerreiro-Wechsel in der Offensive weiterhin wie ein Damokles-Schwert über dem Verein hängt, ist eig. quasi ausgeschlossen, wenn man sich zu den ausgerufenen hohen Zielen bekennen möchte, dazu gehört eben ein breiter Kader und auch der ein oder andere personale "Härtefall", den Wolf (oder auch ein Jacob Bruun Larsen) dieses Jahr desöfteren darstellen könnten.


______________________________


Unterm Strich kann man glaube ich sagen, dass die ersatzlosen Abgänge von Marcel Schmelzer und Mahmoud Dahoud den Kader kaum bis gar nicht schwächen würden, da auf ihren Positionen genug Alternativen Gewehr bei Fuß stünden. Bei Schmelzer ist es einfach eine Herzensangelegenheit, dass man man per se so einer Person, die sich jetzt über 10 Jahren für den Verein verdient gemacht hat, ein langsames Karriereende auf der Bank so nicht wünscht, das Planspiel mit Werder Bremen habe ich allerdings heute nur aus einem anderen Thread aufgegriffen und ist natürlich reine Fiktion bis dato. Bei Mo Dahoud ist die Sache ein bisschen anders gelagert, weil hier auch noch wirtschaftliche Aspekte mit hinein spielen. Ein weiteres Jahr zwischen Ersatzbank und Tribüne schmälert einfach seinen Marktwert zu sehr, jetzt könnte man noch ein Modell entwickeln, bei dem der aufnehmende Verein über eine Kaufoption bzw. bei Zorcs Verhandlungsgeschick eventuell sogar über eine Kaufpflicht (wie bei Ömer Toprak) verfügt, die irgendwo zwischen 10-15mio€ liegt.

Bei Guerreiro bin ich mittlerweile gedanklich schon dabei, ihn mir ab September nicht mehr im BVB-Kader vorzustellen. Gleichzeitig sollte bzw. wird man dann aber noch über einen weiteren Offensiv-Neuzugang nachdenken, was Zorc mit all seiner Routine sicherlich auch schon vorbereitet hat. Nach dem wochenlangen Ausfall von Hazard (kann im laufe der Saison natürlich auch einen Sancho, Reus oder Brandt treffen) steht man hier schon nicht unbedingt mehr allzu breit aufgestellt da, wenn ich jetzt beispielsweise an die anstehenden Pflichtspiele gegen Union und Leverkusen, aber auch wahrscheinlich das erste Pflichtspiel in der CL, bei dem Hazard wohl noch fehlen wird, denke:

LA: Bruun Larsen
ZOM: Reus, Brandt (im Idealfall im 4-1-4-1 nebeneinander zukünftig), Götze
RA: Sancho, Wolf


Von einem dauerhaften Einsatz Julian Brandts auf der LA-Position halte ich ebenso wenig wie, dass man seriös mit Hakimi als offensiven Außenbahnler plant, der wird diese Saison noch oft genug in der defensive und das auf beiden (!) Seiten gebraucht.

Kandidaten, die offensiv links (und im Idealfall eben dann auch noch rechts) spielen und nach einem Guerreiro-Abgang in den Fokus rücken könnten:

Steven Bergwijn
Milot Rashica
François Kamano
Jonathan Bamba

Die lasse ich jetzt mal relativ unkommentiert stehen, könnte aber, wie im Falle von Bergwijn dann nochmal eine relativ teure Geschichte über +/- 35mio€ werden. Geld, dass nach einem Guerreiro-Abgang aber zu 2/3 schon wieder eingespielt wäre.


Spieler, die aber mit Sicherheit nicht als direkter Ersatz gelten können:
Krépin Diatta
Noah Okafor
Agustín Urzi
Pedro De La Vega

Zu Okafor und De la Vega gab es ja bereits BVB-Gerüchte in der Vergangenheit.


Ebenfalls schon desöfteren auf dem Radar, vorallem soll es schon direkte Gespräche von BVB-Offiziellen in Brasilien mit seinem Berater gegeben haben:

Pedrinho
-> was natürlich bedeuten müsste, dass Sancho desöfteren wieder auf seine frühere linke Seite wechselt , da Pedrinhos Hauptposition schon klar der rechte Flügel ist.



Die letzten 6 Tage machen es also nochmal spannend.

•     •     •

R.I.P. - Robert Enke

* 24.08.1977
+ 10.11.2009
Kaderschmiede 2019/2020 |#1255
31.08.2019 - 10:53 Uhr
Viel wird natürlich nicht mehr passieren. Auch das Rapha und Götze jetzt noch gehen, glaube ich nicht mehr dran.

Ich hoffe man kann Rapha von einer langfristigen Vertragsverlängerung überzeugen... für mich der perfekte Partner in einem 4141 oder 433, neben Brandt.

Der Kader steht so schon sehr gut, mir fehlt aber definitiv noch eine Alternative zu Sancho und Hazard. Ein junges Talent, das frech, mit Tempo und Dribbelstärke, Lücken reißen kann und auch ein wenig auf den zukünftigen Sancho-Abgang vorbereitet. Antony, von Sao Paulo, wäre mein absoluter Wunschtransfer, aber auch eine Pedrinho, La Vega, oder Armada wären sehr interessant.

Da bei mir, in der Schmiede, Götze jetzt bleibt, und Hazard die Stürmerposition auch einnehmen kann, würde ich kein großen Geld für einen Paco-Backup ausgeben und versuchen, ein kostengünstiges Talent an Land zu ziehen. Soule oder Simms wären hier sehr spannend.

Larsen würde ich noch abgeben, aber NUR mit RKO. Der Junge hat ein wahnsinniges Potenzial, hat aber seine richtige Position, mMn., noch nicht wirklich gefunden. Ich sehe ihn zentraler, 9 1/2 oder ganz Vorne, am stärksten. Da er jetzt auch nicht mehr ganz so jung ist, wird's an der Zeit das er sich irgendwo einen Stammplatz erkämpft... den wird er bei uns nicht einfach nich bekommen.

Das ganze würde dann so ausschauen:

--------------------------------------------BÜRKI--------------------------------------------
---------------------------------------------(Hitz)--------------------------------------------
------------------------AKANJI----------------------------HUMMELS---------------------
-----------------------(Balerdi)---------------------------(Zagadou)---------------------
HAKIMI----------------------------------WITSEL--------------------------------SCHULZ
(Pische)---------------------------------(Weigl)----------------------------(Schmelzer)
--------------------------BRANDT-----------------------RAPHA---------------------------
---------------------------(Götze)----------------------(Delaney)-------------------------
-------------------------------------------------------------------------------------------------
--------------SANCHO-----------------------------------------------REUS-----------------
--------------(Antony)----------------ALCACER-----------------(Hazard)---------------
-------------------------------------------(Soule)--------------------------------------------

Kader: Oelschlägel, Reyna, Raschl, Pherai, Morey, Wolf


Sommer Zugänge:
Antony | Sau Paulo | 25 Mio. EUR
Soule | West Brom | Ablösefrei

Sommer Abgänge:
Larsen | Hoffenheim | 12 Mio. EUR mit RKO
Dahoud | Egal | 10 Mio. EUR

Vertragsverlängerung:
Zagadou | 2024
Rapha | 2024
Weigl | 2024
Götze | 2022
Dieser Beitrag wurde zuletzt von BigDogTinyHome am 31.08.2019 um 10:57 Uhr bearbeitet
Kaderschmiede 2019/2020 |#1256
31.08.2019 - 12:00 Uhr
Das könnte wieder einen sehr großen Umbruch bedeuten nächstes Jahr ...

Hakimi geht zurück zu Real
Sancho könnte Wechseln
Dazu Rapha und Götze eventuell Ablösefrei ..
Das sind 4 potenzielle Stammspieler bzw die zum erweiterten Stamm gehören ..
Dazu Pischu der nicht jünger wird und eventuell die Karriere beendet


Damit hätte man 5 wichtige Spieler verloren ...
Hoffe das alles nicht so eintrifft ..

Man Wunsch wäre :

Hakimi = Klostermann
Pischu = Morey ( Pischu vllt noch als Notnagel ein weiteres Jahr )
Wolf + JBL = neuer Aussenspieler internationales Format
Dahoud = neuer Box to Box Spieler
+ endlich der zweite Stürmer
Schmelle = junger Lv

Sancho hoffe ich auf ein weiteres Jahr
Rapha und Götze verlängern

Kader
Bürki
Hitz

Außenverteidiger
Schulz
Klostermann
Morey
Neuer Lv
(Pischu)

IV
Hummels
Akanji
Zaga
Balerdi

DMZm
Witsel
Weigl
Delaney
+ box to Box Spieler

OM
Reus
Brandt
Götze

Flügelspieler
Rapha
Hazard
Sancho
+ Zugang

MS
Paco
+ Zugang

•     •     •

——— You’ll never Walk alone——-
Kaderschmiede 2019/2020 |#1257
06.09.2019 - 17:05 Uhr
Der Transfermarkt hat zwar erst ein paar Tage geschlossen, aber ich denke der Sommer hat noch so manche Aufgabe unerledigt gelassen. Die Verträge von Guerreiro und Götze laufen nächsten Sommer aus, womit sie derzeit ablösefrei wechseln dürften. Bei Guerreiro stehen die Chancen auf Verlängerung zwar angeblich ganz gut, aber passiert ist nichts, weswegen ich dem Braten nicht so recht traue. Bei Götze spricht für mich rein gar nichts für eine Verlängerung. Die Fronten sind verhärtet und keine Seite bietet ausreichend Argumente, um einzuknicken. Ich gehe daher bei dieser Kaderschmiede von einem Szenario aus, bei dem beide Spieler ihre Verträge nicht verlängern werden – obwohl ich mir durchaus vorstellen kann, dass Guerreiro verlängert. Von dem her wird es bei beiden wohl sehr darauf ankommen, welche Interessenten im Winter anklopfen und was sie bieten. Ich glaube jedenfalls, dass die Schmerzgrenzen im Winter recht niedrig sein werden und beide Spieler für maximal 10 Mio. Ablöse einen neuen Verein suchen werden. Beide können es sich nicht leisten sportlich keine Rolle zu spielen, was naheliegend wäre, wenn sie keine Gründe bieten, um auf sie zu setzen und die Konkurrenz mindestens gleich gute Leistungen bietet.

Dazu wird man meines Erachtens im Mittelfeld aktiv werden müssen. Dort ist man definitiv nicht gut aufeinander abgestimmt, hat viele Spielertypen im Kader, die insgesamt nicht spielstark genug sind oder sich positionell bestenfalls bedingt ergänzen. Für jeden Gegner ist das recht ausrechenbar, zumal das Zentrum auch noch sehr undynamisch ist und wenige Möglichkeiten bietet, um sich Pressing und Manndeckung zu widersetzen. Dahoud hätte hier zwar einige Alleinstellungsmerkmale zu bieten, aber seine Entwicklung im Bereich Spielintelligenz verlief beim BVB höchst enttäuschend, sodass ich mittlerweile auch davon ausgehe, dass das nun leider nichts mehr wird. Die Anlagen sind alle da, aber gerade in dem Bereich hapert zu viel, als dass er auf dem Level noch eine ernsthafte Chance hat überhaupt auf ausreichend Spielzeit zu kommen. Daher wird auch er zum Verkauf stehen und man wird für einen Nachfolger sorgen müssen, der sich mit den restlichen 6ern im Kader besser ergänzt. Zwar traue ich das auch Raschl zu, der im Laufe der Hinrunde vielleicht sogar noch eine Chance bekommt, aber so oder so würde ein Neuzugang helfen, der dann im Winter wohl auch schon kommen muss, während Dahoud als Erster weicht.

Ich kann mir bis dahin zudem gut vorstellen, dass bereits im Winter ein Wettlauf um Sancho im vollen Gange ist. City wird Interesse an ihm als Sane Nachfolger haben, da ich denke, dass ein Deal mit den Bayern nach wie vor nicht vom Tisch ist. Vor dem nächsten Sommer dürfte aber nichts passieren, selbst wenn Sane sich schneller als gedacht erholen sollte. Dementsprechend wird jeder Verein, der Sancho haben will, im Winter Druck machen müssen, will man Sancho holen. Ich kann mir dabei vorstellen, dass sowohl Real als auch vor allem United solche Konkurrenten sind, die genug Geld generieren könnten, um hier mitzumischen. Geld, das City wohl auch erst mal von den Bayern benötigen würde, obwohl sie für Sancho 15% Nachlass bekommen würde, wie gerüchteweise zu lesen ist, da sie eine Weiterverkaufsbeteiligung haben sollen. Ich kann mir daher vorstellen, dass United ein Angebot abgibt, das der BVB nicht ablehnen und City im Winter nicht mitgehen kann, obwohl sie Sancho dennoch erst im Sommer bekommen, da der BVB Sancho im Winter niemals abgeben würde. Ein solches Angebot müsste in meinen Augen 150 Mio. betragen und die Möglichkeit bieten einen Spieler von United fest zu verpflichten – dazu später mehr. Von einer frühzeitig geklärten Zukunft hätten aber denke ich alle Parteien etwas und ich bezweifle sehr, dass der BVB noch in einer Rolle ist, in der man bei Sancho eine ernsthafte Chance auf Verlängerung hat.

Auf der Zugangseite würde dann folgendes passieren:

United müsste in einen Deal mit Sancho Greenwood integrieren. Damit würde man in meinen Augen mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen, da Greenwood ein beweglicher MS ist, der aktuell aber seine Einsatzzeiten vornehmlich auf RA bekommt. Also genau dort, wo man dünn besetzt ist, hätte man dann sowohl einen BU für Alcacer als auch für Sancho. Beides Themen, die im Sommer nicht richtig angegangen wurden. Mit seiner Dynamik kann er durchaus mal ein 1gg1 gewinnen, wobei er in meinen Augen eher ein mitspielender Kombinationsspiel-Stürmer ist, der einen guten Linken mitbringt und sich sehr gut in den Zwischenräumen bewegen kann. An sich ist er mit seinen bald erst 18 zwar ein Stürmer, den United sicherlich sehr ungern abgeben wollen wird, aber ein Sancho dürfte seiner Entwicklung bei United einen Dämpfer verleihen, zumal er im Sturmzentrum derzeit eh schon keine Perspektive hat. Gerade gegenüber United denke ich jedenfalls, dass man eine Position hätte, um so einen Deal hinzubekommen. Von dem her könnten sich so gute Argumente für alle Seiten bieten. Im Mittelfeld würde ich versuchen mehr strategische, dynamische und physische Fähigkeiten in einem Spieler zu vereinen. Da Soumare einen auslaufenden Vertrag hat, könnte er im Winter zum passenden Schnapper geraten, da ich bei ihm nach wie vor denke, dass er als Spielertyp vieles mitbringt, was dem BVB derzeit komplett fehlt, weswegen sein Potenzial deutlich eher abgerufen werden könnte, als in Lille. Rein von den Anlagen bringt er für mich jedenfalls weiterhin alles mit, um ein kompletter DM-ZM-Hybrid zu werden.
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Abgänge Winter: 180 Mio. Einnahmen

Sancho | 150 Mio.
Götze | 10 Mio.
Guerreiro | 10 Mio.
Dahoud | 10 Mio.

Zugänge Winter: 30 Mio. Ausgaben

Sancho | Leihe
Greenwood | 25 Mio.
Soumare | 5 Mio.
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Damit sollte man dann die dringendsten Probleme im Kader angegangen haben, um die Homogenität deutlich zu verbessern. Perfekt wird der Kader im Winter trotzdem noch nicht sein, da weiterhin das ein oder andere Problem vorliegt, weswegen meines Erachtens im Sommer wieder einiges passieren wird und, nicht nur durch die Leihspieler und Sancho bedingt, ein weiterer größerer Umbruch ansteht.

Weigls Perspektiven sind nicht besonders gut, da er gegen Witsel in meinen Augen keine Chance hat und auch nicht mehr darauf warten kann, dass Witsel nachlässt. Neben Witsel funktioniert es nicht. Alles andere als ein Abgang macht für mich daher endgültig keinen Sinn mehr, da man es lange genug gegen alle Wahrscheinlichkeiten versucht hat und zu Saisonbeginn sogar versuchte es zu erzwingen. Es wird daher Zeit, dass man beim BVB realisiert, dass man Weigl nicht die passende Situation bieten kann. Dazu würde ich konsequent sein und auch Delaney abgeben. Wenn ein sich schlecht mit Witsel ergänzender Weigl den Vorzug erhält und es gute Gründe dafür gibt, warum das so ist, muss man meines Erachtens feststellen, dass es für Delaney vor allem spielerisch nicht reicht. Es muss daher nächsten Sommer klares Ziel sein, dass man sich im Zentrum anders aufstellt und die größte Schwachstelle im Kader deutlich und kompromisslos angeht. Neben Sancho und dessen Nachfolge muss das im nächsten Sommer daher absolute Priorität sein, dass man sich hier neu und vor allem sinnvoll aufstellt!

Piszczek dürfte die Karriere beenden. Zwar gibt es sicher vorsichtige Gespräche über eine Verlängerung, da er im Moment immer noch klar gesetzt ist und gerade als Persönlichkeit ist er auf dem Platz sehr schwer zu ersetzen, aber ich denke nicht, dass es Sinn für ihn macht, wenn er sich nochmal ein Jahr antut. Man erkennt langsam schon, wie Alter und Verletzungen Tribut fordern und auch spielerisch fällt es Piszczek teils immer schwerer mitzuhalten, sodass ich denke, dass nach der Saison der Zeitpunkt gekommen ist, an dem er seine Schwächen nicht mehr kompensiert bekommt. Zumal ich ihm einen Abtritt durch die Vordertüre wünschen würde, den er als Stammspieler definitiv bekommen würde. Hakimi wird zu Real zurückkehren, da Odriozola keine Bäume ausreißt. Ich rechne somit nicht damit, dass man ihn weiterverpflichten kann, sodass Morey als einziger RV verbleibt.

Larsen hat noch ein Jahr Vertrag im Sommer und sollte jetzt diese Saison kein größerer Sprung kommen oder er sich doch noch auf RV einschalten, was ich aber nicht wahrscheinlich empfinde, wird er denke ich den Absprung versuchen. Angesichts der Vertragslaufzeit hätte der BVB eh keinen Hebel, weswegen er dann auch ziehen dürfte. Es ist schade, aber Larsen hat wohl scheinbar gerade so viel Talent, um sich in die Rotation zu spielen, aber steckt eben in der Zwickmühle, dass er wohl Spielpraxis benötigt, für die er dann aber wieder nicht gut genug ist, um sie zu bekommen, weswegen er keine ausreichende Spielpraxis bekommt. Bei Schmelzer glaube ich zudem, dass er nach einem Jahr auf der Bank doch wieder spielen möchte, was beim BVB aber kaum mehr drin ist, weswegen ich mir gut vorstellen kann, dass er sich nächsten Sommer dann doch nochmal genauer umsieht und seinen Wunsch nach einer exotischeren Liga und Erfahrung erfüllt. Zumal sein Vertrag auch nicht mehr lange läuft.

Dazu gehe ich davon aus, dass Unbehaun dann nächsten Sommer für Oelschlägel in den Kader rücken wird, sofern da nicht wieder etwas Unvorhergesehenes passiert. Ich hoffe ansonsten, dass die KO bei allen Leihspielern greifen bzw. gezogen werden. Ergibt für mich also klare Bedarfe für je einen RV und LV, zwei bis drei Spieler für das Zentrum und zwei bis drei Außenspieler.

Auf RV würde ich Maehle holen. Er ist zwar nicht 100% meine Idealvorstellung von einem perfekten RV, da er technisch sicher nicht zu den besten AV gehört, aber es reicht und gibt dennoch viele Argumente für ihn. Physisch und dynamisch sowie als gesamter Spielertyp erinnert er schon recht stark an den Piszczek vergangener Tage. Dennoch ist er technisch stärker und im Aufbau daher eine Modernisierungsmaßnahme. Dazu hat er schon einige internationale Erfahrung sammeln können und seine Ablöse ist mit einem Jahr Restvertrag (ich gehe davon aus, dass die Vereinsoption gezogen wird) bei einem deutlich kleineren als RB damit wesentlich günstiger als vom qualitativ vergleichbaren Klostermann – trotz identischer Restlaufzeit (noch, da ich bei ihm mit Verlängerung rechne). Ich denke also Preis-Leistung wird kaum besser zu finden sein, zumal ich Morey eh keine schlechten Chancen ausrechne, dass er nächstes Jahr angreift. Somit wäre Maehle vor allem als sichere Alternative zu Morey gedacht, die noch ordentlich Potenzial mitbringt, um es auch unabhängig von Morey zu bringen, ohne dirket 25-30 Mio. zu kosten. Soll es richtig günstig werden, muss man meines Erachtens Fosu-Mensah im Blick behalten, der nächsten Sommer ablösefrei wäre – daher wahrscheinlich auch schon im Winter auf dem Markt ist, da er bei United trotzdem nur RV Nummer 3 ist. Da ich gerade bei United bin: ideal fände ich Dalot. Sollte das finanziell irgendwie möglich sein, würde ich es versuchen, obwohl ich nicht denke, dass es bei der aktuellen Angebotslage viel Sinn macht bei AV über 15-20 Mio. zu bezahlen.

Auf LV würde ich mir nochmal Caricol genauer anschauen. Er ist die defensiv und technisch stärkere Variante zu Schulz, der es meines Erachtens schwer gegen Caricol haben würde. Dank angeblicher – schwer zu glauben allerdings - AK von 15 Mio. würde man aber dieses Duo durchfinanzieren können und auch hier sollte sich dann ein gutes Duo für alle Lebenslage ergeben, das in Summe dann auch sein Geld wert ist. Caricol wäre für 15 Mio. jedenfalls sehr günstig und würde den überhöhten Preis für Schulz kompensieren, sodass man ihn auch nicht direkt wieder abgeben müsste. Die Alternative zu Caricol wäre auch weiterhin ein Spanier, wenngleich auch komplett anders ausgerichtet. Sollte man doch eher einen offensivorientierten, aber technisch deutlich stärkeren, Spieler haben wollen, als Schulz, dann muss man denke ich weiterhin über Cucurella nachdenken. Barca hat ihn ziehen lassen, für relativ wenig Geld, da sie die Bedarfe anders gesetzt haben. Dabei haben sie nur eine hohe Weiterverkaufsbeteiligung (40%) eingebaut. Damit könnte er dann trotzdem noch im Bereich 15-20 Mio. verfügbar sein – viel teurer dürfte es keinesfalls werden. Insgesamt würde ich mir so jedenfalls auf beiden AV Positionen spielerische Upgrades erhoffen, die im Aufbau stabiler sind und trotzdem BVB-typische Elemente einbringen. Idealerweise ist mit der Besetzung dann sogar eine Rotation möglich, was ein positiver Nebeneffekt wäre.

Nach Soumare im Winter würde ich im Sommer zudem sehr vieles daran setzen, dass man Szoboszlai vom BVB überzeugt und dafür dann auch viel Geld in die Hand nehmen. Ich halte ihn rein vom Talent für einen der besten ZM, die man in den nächsten Jahren im Weltfussball sehen dürfte. Einfach weil er so komplett veranlagt ist. Er bringt eine ordentliche Dynamik, Geschwindigkeit und Physis mit, ist ein technisch sehr starker Spielmacher und hat auch noch einen guten Schuss. Der First Touch gehört mit zum Besten, was es derzeit U23 gibt, obwohl er längst kein fertiger Spieler ist. In meinen Augen hat er damit alle Mittel, um verschiedenste Spielsituationen, auch unter Druck, aufzulösen, ob über ein gutes und schnelles Kombinationsspiel oder aber über dynamische Dribblings, weswegen ich ihm zutraue, dass er der lange gesuchte Verbindungsspieler wird. Er bringt zudem eine gute Größe mit, kann ZM oder OM spielen, was sich sowohl mit Witsel, Soumare als auch Brandt, den ich am liebsten nur noch zentral sehen will, jeweils gut ergänzen sollte. Mit einem Vertrag bis 2022 dürfte es für Salzburg auch schon die vorletzte Möglichkeit sein, um Geld mit ihm zu machen, wobei ich klar denke, dass er schon 2020 zu gut ist, um in Salzburg zu bleiben, sondern der nächste Schritt ansteht. Schaut man sich sonst den Markt und den Bedarf des BVB an, sieht es dahinter nicht besonders vielversprechend aus. Einzig Oscar Rodriguez könnte ich mir im Moment noch als Alternative vorstellen. Es wird daher teuer werden, weil man nicht viel Auswahl hat, aber großen Bedarf!

Dazu sollte der eigene Nachwuchs gerade in diesem Bereich stark gefördert werden, da ich schon denke, dass man zumindest hier in den nächsten Jahren sehr gut besetzt ist und mindestens einen Spieler hervorbringen wird. Vor allem für Raschl sehe ich kurzfristig eigentlich nach wie vor gute Chancen. Bei ihm würde ich mir jedenfalls wünschen, dass er zum direkten BU von Witsel befördert wird, was angesichts Soumares Eignung als 6er auch quantitativ kein Problem wäre, um nicht noch über einen weiteren DM/ZM nachdenken zu müssen – falls doch, wäre Geiger aber wohl sicher einer der interessanteren Namen. Pherai wird zudem hochgezogen und Gomez bekommt eine neue Chance.

Ein Sancho Abgang wäre natürlich nicht mit einem Greenwood aufgefangen – der mittelfristig im MS mehr und mehr Einsatzzeiten bekommen soll. Es gibt meines Erachtens vor allem einen Kandidaten, den ich dafür derzeit im Auge habe: Ferran Torres. Seine Vertrag läuft nur noch bis 2021, weswegen ich mir im nächsten Sommer durchaus Chancen ausrechne, dass man ihn zu einem noch relativ anständigen Preis bekommen kann, wenngleich wir hier wohl trotzdem klar vom Rekordtransfer reden dürften. Er würde sowohl das mit Sancho verloren gegangene 1gg1 Element bieten als auch Sanchos Fähigkeiten als Spielmacher. Sollte Valencia jedoch zu viel verlangen, wird man wohl kleinere Brötchen backen müssen, indem man eher einen Joao Jota und möglicherweise sogar einen weiteren Spieler zusätzlich holt. Jota ist noch nicht so weit, wie Torres, allerdings sehe ich ihn vom Talent her auch im selben Bereich, vielleicht sogar eher darüber. Was den zweiten Spieler betrifft, habe ich im Moment noch keinen klaren Kandidaten, auch wenn der ein oder andere Spieler durchaus auf dem Radar ist, da ich erst mal noch das Halbjahr abwarten möchte, wie diese Spieler sich entwickeln. Einen erfahrenen Mann, der Sancho ersetzen kann und bezahlbar ist, ist allerdings nicht dabei und für mich daher auch kein wünschenswertes Ziel. Zu wertvoll ist Sancho, zu viel Qualität würde man damit in meinen Augen verlieren, da die etablierten guten Spieler zu viel kosten. Für Larsen wird zudem Reyna bereits in den Kader rücken und damit müsste ein etwaiger weiterer Spieler dann nicht notwendigerweise ein erstklassiger Dribbler in allen Lagen sein, da auch ein weiterer Allrounder denkbar wäre – auch dank einem MS-Typ wie Greenwood. Ich bin aber im Moment, bei dem Szenario, bei dem Torres doch nicht erhältlich ist, noch recht unentschlossen, wie das genau aussehen sollte.
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Abgänge Sommer: weitere 77,5 Mio. Einnahmen | insgesamt: 235 Mio. (inklusive Weiterverkaufsbeteiligung Sancho)

Wolf | 20 Mio.
Weigl | 20 Mio.
Delaney | 20 Mio.
Schürrle | 8 Mio.
Toljan | 5 Mio.
Toprak | 3,5 Mio.
Schmelzer | 1 Mio.

Zugänge Sommer: weitere 100 Mio. Ausgaben | insgesamt: 130 Mio.

Torres | 40 Mio.
Szoboszlai | 30 Mio.
Maehle | 15 Mio.
Caricol | 15 Mio.
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Ziel ist es also in Summe, dass der Kader jünger, dynamischer und auch nochmal etwas physischer wird. Vor allem ist aber Spielstärke das zentrale Thema auf allen Positionen, sodass der BVB letztendlich alle Möglichkeiten gewinnt, um gegen beide Probleme der letzten Jahre ausreichend Optionen zu haben: Manndeckung mit hohem Pressing und tiefstehende Gegner! Dazu ist es mir wichtig, dass man wieder das Tafelsilber aufstockt, da nach Sancho die Gefahr erst mal groß ist, dass man keine Cashcow mehr hat, auf die man aber angewiesen sein wird, da zwangsläufig nie alle Transfers für alle Ewigkeiten die Richtigen sein werden und immer wieder die besten Spieler den Abflug machen werden, was idealerweise aber auf mehrere Schultern verteilt wird. Risikodiversifizierung ist das Stichwort. Auch gilt es bereits anstehenden oder noch vorhersehbaren ablösefreien Abgängen bzw. Spielern, die ihre Karriere beenden, entgegenzuwirken und dafür potenzielle Nachfolger oder finanzielle Ressourcen zu schaffen.

Die Risiken eines so jungen Kaders sind mir dabei durchaus bewusst ist. Allerdings ist abgesehen vom Mittelfeld jede Position auch mit mindestens einem (bundesliga-)erfahrenen Spieler besetzt. 11 Spieler hätten mindestens 2 Saisons als Stamm in der Bundesliga hinter sich. Ein Großteil der restlichen Spieler hat sich ansonsten in einer Top 5 Liga oder zumindest international schon bewiesen, sodass ich den Kader insgesamt nicht für zu jung geraten sehe, auch wenn die Plätze für reine Perspektivspieler relativ früh kommen. Im Gegenteil, denke ich, dass man so Potenziale generiert, wo vorher eher durchschnittliche oder redundante Spieler einen Kaderplatz besetzt haben, ohne Aussicht darauf, dass sie mal eine Lücke füllen können, die einen hochkarätigen Abgang füllt. Stattdessen hat man damit in meinen Augen oftmals eher Talent blockiert, das noch nicht ganz deren Niveau hat, aber eben mehr Potenzial, um diese mit derselben Rolle zu überflügeln. Was bringt es schließlich erfahrene Spieler zu bunkern, wenn man sie dennoch nicht einsetzt und ab Platz 16 im Kader so oder so ein Gefälle hat? Dann lieber mit Spielern arbeiten und diese effektiv fördern, die mittelfristig die Chance haben, um das Gefälle deutlich zu verringern. Für mich überwiegen daher die Chancen, wenn die Risiken in der Realität eigentlich fast dieselben sind, ob der Kader nun jünger oder älter ist. Die Fluktuation durch durchschnittliche Qualität einzugrenzen, funktioniert in meinen Augen jedenfalls nicht.

Den Wunsch nach mehr deutschen Spielern, habe ich klar hintenangestellt, weil die Qualität der erreichbaren Spieler in meinen Augen nicht ausreicht oder die Preise, die dafür aufgerufen werden, nicht vertretbar sind. Man merkt meines Erachtens jetzt schon, dass es nur noch einige wenige Toptalente gibt, sodass das geringe Angebot von der Nachfrage weit übertroffen wird, was in naher Zukunft nicht besser wird. Deshalb muss das ein Thema für den Jugendbereich sein, dass von dort deutsche Spieler nachkommen, da es aus Wettbewerbssicht nur ein untergeordnetes Thema sein darf – der Pass darf keinen Unterschied im Wert eines Spielers ausmachen. Unterm Strich gehen aber dennoch nur 2 Spieler – Weigl und Schmelzer -, die nicht eh schon weg sind. Dafür kommen Spieler aus der Jugend nach, für die der Kader auch in Zukunft so kompakt gehalten werden soll, dass die Chance auf Durchlässigkeit prinzipiell gegeben ist. Wie gesagt: das muss in meinen Augen auch kurz- bis mittelfristig der Weg sein, bis der Nachwuchs wieder insgesamt deutlich besser wird.

Der Kader ist ansonsten nicht gerade auf Favre abgestimmt worden. Ich glaube nicht, dass er nach der Saison auf der Bank des BVB verbleiben wird, auch wenn ich noch weniger glaube, dass er unter der Saison geht oder gehen muss – für mich ist daher auch aktuell keine Trainerdiskussion notwendig, die kurzfristig denkt. Ich glaube nur, dass er eine Einbahnstraße verfolgt und damit dann letztendlich viele Dinge nicht so laufen, wie der Verein und viele Fans sich das vorstellen – auch wenn letzteres nicht so relevant ist, da die Vorstellungen eh weit auseinandergehen können. Mehr als CL halte ich so nicht für möglich und daher wird man sich bis zum nächsten Sommer sicher überlegen, wie man sich neu und sinnvoll aufstellen kann. Insgesamt habe ich den Kader daher so aufgestellt, dass der Baukasten alle Elemente an Spielertypen vereint, die meines Erachtens vertreten sein müssen. Zumindest gilt es dann auch einen Trainer so auszuwählen, dass er zum Kader passt, weswegen ich hoffe, dass man das Trainerscouting mittlerweile deutlich optimiert hat und zukünftig mehr Ungewissheit ausschließen kann – bzw. herausgefunden hat, warum Trainer viele Elemente ihrer Vorgängerstation(en) nicht beim BVB implementieren können. Finanziell wäre sogar noch etwas Luft, allerdings nicht so viel, wie wahrscheinlich gedacht wird, angesichts dessen, dass rund 100 Mio. übrig bleiben. Das Konto ist im Moment leer, obwohl es Sinn macht dort ein paar Euro in Reserve zu haben, um kurzfristig handlungsfähig zu sein, ohne Abgänge. Transfernebenkosten werden sicher durch Einnahmen aus Transfers gedeckt werden müssen und es kommt auch noch darauf an, was ein Trainer kostet. Mehr als 20-30 Mio. dürften daher für weitere Spieler nicht zur Verfügung stehen. Je nachdem, habe ich dafür aber auch schon Einsatzzwecke genannt, wobei ich den optimalen Spieler im Moment noch nicht sehe – ganz fertig ist der Kader also in meinen Augen noch nicht.

Mein Wunschkader sähe letztendlich jedenfalls so aus:

TW: Bürki, Hitz, Unbehaun
IV: Akanji, Hummels, Balerdi, Zagadou
AV: Morey, Schulz, Maehle, Caricol
ZM: Witsel, Brandt, Raschl, Soumare, Szoboszlai Pherai, Gomez
OA: Reus, Hazard, Torres, Reyna
MS: Alcacer, Greenwood
Kaderschmiede 2019/2020 |#1258
06.09.2019 - 17:25 Uhr
Zitat von BVBBC
Der Transfermarkt hat zwar erst ein paar Tage geschlossen, aber ich denke der Sommer hat noch so manche Aufgabe unerledigt gelassen. Die Verträge von Guerreiro und Götze laufen nächsten Sommer aus, womit sie derzeit ablösefrei wechseln dürften. Bei Guerreiro stehen die Chancen auf Verlängerung zwar angeblich ganz gut, aber passiert ist nichts, weswegen ich dem Braten nicht so recht traue. Bei Götze spricht für mich rein gar nichts für eine Verlängerung. Die Fronten sind verhärtet und keine Seite bietet ausreichend Argumente, um einzuknicken. Ich gehe daher bei dieser Kaderschmiede von einem Szenario aus, bei dem beide Spieler ihre Verträge nicht verlängern werden – obwohl ich mir durchaus vorstellen kann, dass Guerreiro verlängert. Von dem her wird es bei beiden wohl sehr darauf ankommen, welche Interessenten im Winter anklopfen und was sie bieten. Ich glaube jedenfalls, dass die Schmerzgrenzen im Winter recht niedrig sein werden und beide Spieler für maximal 10 Mio. Ablöse einen neuen Verein suchen werden. Beide können es sich nicht leisten sportlich keine Rolle zu spielen, was naheliegend wäre, wenn sie keine Gründe bieten, um auf sie zu setzen und die Konkurrenz mindestens gleich gute Leistungen bietet.

Dazu wird man meines Erachtens im Mittelfeld aktiv werden müssen. Dort ist man definitiv nicht gut aufeinander abgestimmt, hat viele Spielertypen im Kader, die insgesamt nicht spielstark genug sind oder sich positionell bestenfalls bedingt ergänzen. Für jeden Gegner ist das recht ausrechenbar, zumal das Zentrum auch noch sehr undynamisch ist und wenige Möglichkeiten bietet, um sich Pressing und Manndeckung zu widersetzen. Dahoud hätte hier zwar einige Alleinstellungsmerkmale zu bieten, aber seine Entwicklung im Bereich Spielintelligenz verlief beim BVB höchst enttäuschend, sodass ich mittlerweile auch davon ausgehe, dass das nun leider nichts mehr wird. Die Anlagen sind alle da, aber gerade in dem Bereich hapert zu viel, als dass er auf dem Level noch eine ernsthafte Chance hat überhaupt auf ausreichend Spielzeit zu kommen. Daher wird auch er zum Verkauf stehen und man wird für einen Nachfolger sorgen müssen, der sich mit den restlichen 6ern im Kader besser ergänzt. Zwar traue ich das auch Raschl zu, der im Laufe der Hinrunde vielleicht sogar noch eine Chance bekommt, aber so oder so würde ein Neuzugang helfen, der dann im Winter wohl auch schon kommen muss, während Dahoud als Erster weicht.

Ich kann mir bis dahin zudem gut vorstellen, dass bereits im Winter ein Wettlauf um Sancho im vollen Gange ist. City wird Interesse an ihm als Sane Nachfolger haben, da ich denke, dass ein Deal mit den Bayern nach wie vor nicht vom Tisch ist. Vor dem nächsten Sommer dürfte aber nichts passieren, selbst wenn Sane sich schneller als gedacht erholen sollte. Dementsprechend wird jeder Verein, der Sancho haben will, im Winter Druck machen müssen, will man Sancho holen. Ich kann mir dabei vorstellen, dass sowohl Real als auch vor allem United solche Konkurrenten sind, die genug Geld generieren könnten, um hier mitzumischen. Geld, das City wohl auch erst mal von den Bayern benötigen würde, obwohl sie für Sancho 15% Nachlass bekommen würde, wie gerüchteweise zu lesen ist, da sie eine Weiterverkaufsbeteiligung haben sollen. Ich kann mir daher vorstellen, dass United ein Angebot abgibt, das der BVB nicht ablehnen und City im Winter nicht mitgehen kann, obwohl sie Sancho dennoch erst im Sommer bekommen, da der BVB Sancho im Winter niemals abgeben würde. Ein solches Angebot müsste in meinen Augen 150 Mio. betragen und die Möglichkeit bieten einen Spieler von United fest zu verpflichten – dazu später mehr. Von einer frühzeitig geklärten Zukunft hätten aber denke ich alle Parteien etwas und ich bezweifle sehr, dass der BVB noch in einer Rolle ist, in der man bei Sancho eine ernsthafte Chance auf Verlängerung hat.

Auf der Zugangseite würde dann folgendes passieren:

United müsste in einen Deal mit Sancho Greenwood integrieren. Damit würde man in meinen Augen mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen, da Greenwood ein beweglicher MS ist, der aktuell aber seine Einsatzzeiten vornehmlich auf RA bekommt. Also genau dort, wo man dünn besetzt ist, hätte man dann sowohl einen BU für Alcacer als auch für Sancho. Beides Themen, die im Sommer nicht richtig angegangen wurden. Mit seiner Dynamik kann er durchaus mal ein 1gg1 gewinnen, wobei er in meinen Augen eher ein mitspielender Kombinationsspiel-Stürmer ist, der einen guten Linken mitbringt und sich sehr gut in den Zwischenräumen bewegen kann. An sich ist er mit seinen bald erst 18 zwar ein Stürmer, den United sicherlich sehr ungern abgeben wollen wird, aber ein Sancho dürfte seiner Entwicklung bei United einen Dämpfer verleihen, zumal er im Sturmzentrum derzeit eh schon keine Perspektive hat. Gerade gegenüber United denke ich jedenfalls, dass man eine Position hätte, um so einen Deal hinzubekommen. Von dem her könnten sich so gute Argumente für alle Seiten bieten. Im Mittelfeld würde ich versuchen mehr strategische, dynamische und physische Fähigkeiten in einem Spieler zu vereinen. Da Soumare einen auslaufenden Vertrag hat, könnte er im Winter zum passenden Schnapper geraten, da ich bei ihm nach wie vor denke, dass er als Spielertyp vieles mitbringt, was dem BVB derzeit komplett fehlt, weswegen sein Potenzial deutlich eher abgerufen werden könnte, als in Lille. Rein von den Anlagen bringt er für mich jedenfalls weiterhin alles mit, um ein kompletter DM-ZM-Hybrid zu werden.
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Abgänge Winter: 180 Mio. Einnahmen

Sancho | 150 Mio.
Götze | 10 Mio.
Guerreiro | 10 Mio.
Dahoud | 10 Mio.

Zugänge Winter: 30 Mio. Ausgaben

Sancho | Leihe
Greenwood | 25 Mio.
Soumare | 5 Mio.
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Damit sollte man dann die dringendsten Probleme im Kader angegangen haben, um die Homogenität deutlich zu verbessern. Perfekt wird der Kader im Winter trotzdem noch nicht sein, da weiterhin das ein oder andere Problem vorliegt, weswegen meines Erachtens im Sommer wieder einiges passieren wird und, nicht nur durch die Leihspieler und Sancho bedingt, ein weiterer größerer Umbruch ansteht.

Weigls Perspektiven sind nicht besonders gut, da er gegen Witsel in meinen Augen keine Chance hat und auch nicht mehr darauf warten kann, dass Witsel nachlässt. Neben Witsel funktioniert es nicht. Alles andere als ein Abgang macht für mich daher endgültig keinen Sinn mehr, da man es lange genug gegen alle Wahrscheinlichkeiten versucht hat und zu Saisonbeginn sogar versuchte es zu erzwingen. Es wird daher Zeit, dass man beim BVB realisiert, dass man Weigl nicht die passende Situation bieten kann. Dazu würde ich konsequent sein und auch Delaney abgeben. Wenn ein sich schlecht mit Witsel ergänzender Weigl den Vorzug erhält und es gute Gründe dafür gibt, warum das so ist, muss man meines Erachtens feststellen, dass es für Delaney vor allem spielerisch nicht reicht. Es muss daher nächsten Sommer klares Ziel sein, dass man sich im Zentrum anders aufstellt und die größte Schwachstelle im Kader deutlich und kompromisslos angeht. Neben Sancho und dessen Nachfolge muss das im nächsten Sommer daher absolute Priorität sein, dass man sich hier neu und vor allem sinnvoll aufstellt!

Piszczek dürfte die Karriere beenden. Zwar gibt es sicher vorsichtige Gespräche über eine Verlängerung, da er im Moment immer noch klar gesetzt ist und gerade als Persönlichkeit ist er auf dem Platz sehr schwer zu ersetzen, aber ich denke nicht, dass es Sinn für ihn macht, wenn er sich nochmal ein Jahr antut. Man erkennt langsam schon, wie Alter und Verletzungen Tribut fordern und auch spielerisch fällt es Piszczek teils immer schwerer mitzuhalten, sodass ich denke, dass nach der Saison der Zeitpunkt gekommen ist, an dem er seine Schwächen nicht mehr kompensiert bekommt. Zumal ich ihm einen Abtritt durch die Vordertüre wünschen würde, den er als Stammspieler definitiv bekommen würde. Hakimi wird zu Real zurückkehren, da Odriozola keine Bäume ausreißt. Ich rechne somit nicht damit, dass man ihn weiterverpflichten kann, sodass Morey als einziger RV verbleibt.

Larsen hat noch ein Jahr Vertrag im Sommer und sollte jetzt diese Saison kein größerer Sprung kommen oder er sich doch noch auf RV einschalten, was ich aber nicht wahrscheinlich empfinde, wird er denke ich den Absprung versuchen. Angesichts der Vertragslaufzeit hätte der BVB eh keinen Hebel, weswegen er dann auch ziehen dürfte. Es ist schade, aber Larsen hat wohl scheinbar gerade so viel Talent, um sich in die Rotation zu spielen, aber steckt eben in der Zwickmühle, dass er wohl Spielpraxis benötigt, für die er dann aber wieder nicht gut genug ist, um sie zu bekommen, weswegen er keine ausreichende Spielpraxis bekommt. Bei Schmelzer glaube ich zudem, dass er nach einem Jahr auf der Bank doch wieder spielen möchte, was beim BVB aber kaum mehr drin ist, weswegen ich mir gut vorstellen kann, dass er sich nächsten Sommer dann doch nochmal genauer umsieht und seinen Wunsch nach einer exotischeren Liga und Erfahrung erfüllt. Zumal sein Vertrag auch nicht mehr lange läuft.

Dazu gehe ich davon aus, dass Unbehaun dann nächsten Sommer für Oelschlägel in den Kader rücken wird, sofern da nicht wieder etwas Unvorhergesehenes passiert. Ich hoffe ansonsten, dass die KO bei allen Leihspielern greifen bzw. gezogen werden. Ergibt für mich also klare Bedarfe für je einen RV und LV, zwei bis drei Spieler für das Zentrum und zwei bis drei Außenspieler.

Auf RV würde ich Maehle holen. Er ist zwar nicht 100% meine Idealvorstellung von einem perfekten RV, da er technisch sicher nicht zu den besten AV gehört, aber es reicht und gibt dennoch viele Argumente für ihn. Physisch und dynamisch sowie als gesamter Spielertyp erinnert er schon recht stark an den Piszczek vergangener Tage. Dennoch ist er technisch stärker und im Aufbau daher eine Modernisierungsmaßnahme. Dazu hat er schon einige internationale Erfahrung sammeln können und seine Ablöse ist mit einem Jahr Restvertrag (ich gehe davon aus, dass die Vereinsoption gezogen wird) bei einem deutlich kleineren als RB damit wesentlich günstiger als vom qualitativ vergleichbaren Klostermann – trotz identischer Restlaufzeit (noch, da ich bei ihm mit Verlängerung rechne). Ich denke also Preis-Leistung wird kaum besser zu finden sein, zumal ich Morey eh keine schlechten Chancen ausrechne, dass er nächstes Jahr angreift. Somit wäre Maehle vor allem als sichere Alternative zu Morey gedacht, die noch ordentlich Potenzial mitbringt, um es auch unabhängig von Morey zu bringen, ohne dirket 25-30 Mio. zu kosten. Soll es richtig günstig werden, muss man meines Erachtens Fosu-Mensah im Blick behalten, der nächsten Sommer ablösefrei wäre – daher wahrscheinlich auch schon im Winter auf dem Markt ist, da er bei United trotzdem nur RV Nummer 3 ist. Da ich gerade bei United bin: ideal fände ich Dalot. Sollte das finanziell irgendwie möglich sein, würde ich es versuchen, obwohl ich nicht denke, dass es bei der aktuellen Angebotslage viel Sinn macht bei AV über 15-20 Mio. zu bezahlen.

Auf LV würde ich mir nochmal Caricol genauer anschauen. Er ist die defensiv und technisch stärkere Variante zu Schulz, der es meines Erachtens schwer gegen Caricol haben würde. Dank angeblicher – schwer zu glauben allerdings - AK von 15 Mio. würde man aber dieses Duo durchfinanzieren können und auch hier sollte sich dann ein gutes Duo für alle Lebenslage ergeben, das in Summe dann auch sein Geld wert ist. Caricol wäre für 15 Mio. jedenfalls sehr günstig und würde den überhöhten Preis für Schulz kompensieren, sodass man ihn auch nicht direkt wieder abgeben müsste. Die Alternative zu Caricol wäre auch weiterhin ein Spanier, wenngleich auch komplett anders ausgerichtet. Sollte man doch eher einen offensivorientierten, aber technisch deutlich stärkeren, Spieler haben wollen, als Schulz, dann muss man denke ich weiterhin über Cucurella nachdenken. Barca hat ihn ziehen lassen, für relativ wenig Geld, da sie die Bedarfe anders gesetzt haben. Dabei haben sie nur eine hohe Weiterverkaufsbeteiligung (40%) eingebaut. Damit könnte er dann trotzdem noch im Bereich 15-20 Mio. verfügbar sein – viel teurer dürfte es keinesfalls werden. Insgesamt würde ich mir so jedenfalls auf beiden AV Positionen spielerische Upgrades erhoffen, die im Aufbau stabiler sind und trotzdem BVB-typische Elemente einbringen. Idealerweise ist mit der Besetzung dann sogar eine Rotation möglich, was ein positiver Nebeneffekt wäre.

Nach Soumare im Winter würde ich im Sommer zudem sehr vieles daran setzen, dass man Szoboszlai vom BVB überzeugt und dafür dann auch viel Geld in die Hand nehmen. Ich halte ihn rein vom Talent für einen der besten ZM, die man in den nächsten Jahren im Weltfussball sehen dürfte. Einfach weil er so komplett veranlagt ist. Er bringt eine ordentliche Dynamik, Geschwindigkeit und Physis mit, ist ein technisch sehr starker Spielmacher und hat auch noch einen guten Schuss. Der First Touch gehört mit zum Besten, was es derzeit U23 gibt, obwohl er längst kein fertiger Spieler ist. In meinen Augen hat er damit alle Mittel, um verschiedenste Spielsituationen, auch unter Druck, aufzulösen, ob über ein gutes und schnelles Kombinationsspiel oder aber über dynamische Dribblings, weswegen ich ihm zutraue, dass er der lange gesuchte Verbindungsspieler wird. Er bringt zudem eine gute Größe mit, kann ZM oder OM spielen, was sich sowohl mit Witsel, Soumare als auch Brandt, den ich am liebsten nur noch zentral sehen will, jeweils gut ergänzen sollte. Mit einem Vertrag bis 2022 dürfte es für Salzburg auch schon die vorletzte Möglichkeit sein, um Geld mit ihm zu machen, wobei ich klar denke, dass er schon 2020 zu gut ist, um in Salzburg zu bleiben, sondern der nächste Schritt ansteht. Schaut man sich sonst den Markt und den Bedarf des BVB an, sieht es dahinter nicht besonders vielversprechend aus. Einzig Oscar Rodriguez könnte ich mir im Moment noch als Alternative vorstellen. Es wird daher teuer werden, weil man nicht viel Auswahl hat, aber großen Bedarf!

Dazu sollte der eigene Nachwuchs gerade in diesem Bereich stark gefördert werden, da ich schon denke, dass man zumindest hier in den nächsten Jahren sehr gut besetzt ist und mindestens einen Spieler hervorbringen wird. Vor allem für Raschl sehe ich kurzfristig eigentlich nach wie vor gute Chancen. Bei ihm würde ich mir jedenfalls wünschen, dass er zum direkten BU von Witsel befördert wird, was angesichts Soumares Eignung als 6er auch quantitativ kein Problem wäre, um nicht noch über einen weiteren DM/ZM nachdenken zu müssen – falls doch, wäre Geiger aber wohl sicher einer der interessanteren Namen. Pherai wird zudem hochgezogen und Gomez bekommt eine neue Chance.

Ein Sancho Abgang wäre natürlich nicht mit einem Greenwood aufgefangen – der mittelfristig im MS mehr und mehr Einsatzzeiten bekommen soll. Es gibt meines Erachtens vor allem einen Kandidaten, den ich dafür derzeit im Auge habe: Ferran Torres. Seine Vertrag läuft nur noch bis 2021, weswegen ich mir im nächsten Sommer durchaus Chancen ausrechne, dass man ihn zu einem noch relativ anständigen Preis bekommen kann, wenngleich wir hier wohl trotzdem klar vom Rekordtransfer reden dürften. Er würde sowohl das mit Sancho verloren gegangene 1gg1 Element bieten als auch Sanchos Fähigkeiten als Spielmacher. Sollte Valencia jedoch zu viel verlangen, wird man wohl kleinere Brötchen backen müssen, indem man eher einen Joao Jota und möglicherweise sogar einen weiteren Spieler zusätzlich holt. Jota ist noch nicht so weit, wie Torres, allerdings sehe ich ihn vom Talent her auch im selben Bereich, vielleicht sogar eher darüber. Was den zweiten Spieler betrifft, habe ich im Moment noch keinen klaren Kandidaten, auch wenn der ein oder andere Spieler durchaus auf dem Radar ist, da ich erst mal noch das Halbjahr abwarten möchte, wie diese Spieler sich entwickeln. Einen erfahrenen Mann, der Sancho ersetzen kann und bezahlbar ist, ist allerdings nicht dabei und für mich daher auch kein wünschenswertes Ziel. Zu wertvoll ist Sancho, zu viel Qualität würde man damit in meinen Augen verlieren, da die etablierten guten Spieler zu viel kosten. Für Larsen wird zudem Reyna bereits in den Kader rücken und damit müsste ein etwaiger weiterer Spieler dann nicht notwendigerweise ein erstklassiger Dribbler in allen Lagen sein, da auch ein weiterer Allrounder denkbar wäre – auch dank einem MS-Typ wie Greenwood. Ich bin aber im Moment, bei dem Szenario, bei dem Torres doch nicht erhältlich ist, noch recht unentschlossen, wie das genau aussehen sollte.
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Abgänge Sommer: weitere 77,5 Mio. Einnahmen | insgesamt: 235 Mio. (inklusive Weiterverkaufsbeteiligung Sancho)

Wolf | 20 Mio.
Weigl | 20 Mio.
Delaney | 20 Mio.
Schürrle | 8 Mio.
Toljan | 5 Mio.
Toprak | 3,5 Mio.
Schmelzer | 1 Mio.

Zugänge Sommer: weitere 100 Mio. Ausgaben | insgesamt: 130 Mio.

Torres | 40 Mio.
Szoboszlai | 30 Mio.
Maehle | 15 Mio.
Caricol | 15 Mio.
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Ziel ist es also in Summe, dass der Kader jünger, dynamischer und auch nochmal etwas physischer wird. Vor allem ist aber Spielstärke das zentrale Thema auf allen Positionen, sodass der BVB letztendlich alle Möglichkeiten gewinnt, um gegen beide Probleme der letzten Jahre ausreichend Optionen zu haben: Manndeckung mit hohem Pressing und tiefstehende Gegner! Dazu ist es mir wichtig, dass man wieder das Tafelsilber aufstockt, da nach Sancho die Gefahr erst mal groß ist, dass man keine Cashcow mehr hat, auf die man aber angewiesen sein wird, da zwangsläufig nie alle Transfers für alle Ewigkeiten die Richtigen sein werden und immer wieder die besten Spieler den Abflug machen werden, was idealerweise aber auf mehrere Schultern verteilt wird. Risikodiversifizierung ist das Stichwort. Auch gilt es bereits anstehenden oder noch vorhersehbaren ablösefreien Abgängen bzw. Spielern, die ihre Karriere beenden, entgegenzuwirken und dafür potenzielle Nachfolger oder finanzielle Ressourcen zu schaffen.

Die Risiken eines so jungen Kaders sind mir dabei durchaus bewusst ist. Allerdings ist abgesehen vom Mittelfeld jede Position auch mit mindestens einem (bundesliga-)erfahrenen Spieler besetzt. 11 Spieler hätten mindestens 2 Saisons als Stamm in der Bundesliga hinter sich. Ein Großteil der restlichen Spieler hat sich ansonsten in einer Top 5 Liga oder zumindest international schon bewiesen, sodass ich den Kader insgesamt nicht für zu jung geraten sehe, auch wenn die Plätze für reine Perspektivspieler relativ früh kommen. Im Gegenteil, denke ich, dass man so Potenziale generiert, wo vorher eher durchschnittliche oder redundante Spieler einen Kaderplatz besetzt haben, ohne Aussicht darauf, dass sie mal eine Lücke füllen können, die einen hochkarätigen Abgang füllt. Stattdessen hat man damit in meinen Augen oftmals eher Talent blockiert, das noch nicht ganz deren Niveau hat, aber eben mehr Potenzial, um diese mit derselben Rolle zu überflügeln. Was bringt es schließlich erfahrene Spieler zu bunkern, wenn man sie dennoch nicht einsetzt und ab Platz 16 im Kader so oder so ein Gefälle hat? Dann lieber mit Spielern arbeiten und diese effektiv fördern, die mittelfristig die Chance haben, um das Gefälle deutlich zu verringern. Für mich überwiegen daher die Chancen, wenn die Risiken in der Realität eigentlich fast dieselben sind, ob der Kader nun jünger oder älter ist. Die Fluktuation durch durchschnittliche Qualität einzugrenzen, funktioniert in meinen Augen jedenfalls nicht.

Den Wunsch nach mehr deutschen Spielern, habe ich klar hintenangestellt, weil die Qualität der erreichbaren Spieler in meinen Augen nicht ausreicht oder die Preise, die dafür aufgerufen werden, nicht vertretbar sind. Man merkt meines Erachtens jetzt schon, dass es nur noch einige wenige Toptalente gibt, sodass das geringe Angebot von der Nachfrage weit übertroffen wird, was in naher Zukunft nicht besser wird. Deshalb muss das ein Thema für den Jugendbereich sein, dass von dort deutsche Spieler nachkommen, da es aus Wettbewerbssicht nur ein untergeordnetes Thema sein darf – der Pass darf keinen Unterschied im Wert eines Spielers ausmachen. Unterm Strich gehen aber dennoch nur 2 Spieler – Weigl und Schmelzer -, die nicht eh schon weg sind. Dafür kommen Spieler aus der Jugend nach, für die der Kader auch in Zukunft so kompakt gehalten werden soll, dass die Chance auf Durchlässigkeit prinzipiell gegeben ist. Wie gesagt: das muss in meinen Augen auch kurz- bis mittelfristig der Weg sein, bis der Nachwuchs wieder insgesamt deutlich besser wird.

Der Kader ist ansonsten nicht gerade auf Favre abgestimmt worden. Ich glaube nicht, dass er nach der Saison auf der Bank des BVB verbleiben wird, auch wenn ich noch weniger glaube, dass er unter der Saison geht oder gehen muss – für mich ist daher auch aktuell keine Trainerdiskussion notwendig, die kurzfristig denkt. Ich glaube nur, dass er eine Einbahnstraße verfolgt und damit dann letztendlich viele Dinge nicht so laufen, wie der Verein und viele Fans sich das vorstellen – auch wenn letzteres nicht so relevant ist, da die Vorstellungen eh weit auseinandergehen können. Mehr als CL halte ich so nicht für möglich und daher wird man sich bis zum nächsten Sommer sicher überlegen, wie man sich neu und sinnvoll aufstellen kann. Insgesamt habe ich den Kader daher so aufgestellt, dass der Baukasten alle Elemente an Spielertypen vereint, die meines Erachtens vertreten sein müssen. Zumindest gilt es dann auch einen Trainer so auszuwählen, dass er zum Kader passt, weswegen ich hoffe, dass man das Trainerscouting mittlerweile deutlich optimiert hat und zukünftig mehr Ungewissheit ausschließen kann – bzw. herausgefunden hat, warum Trainer viele Elemente ihrer Vorgängerstation(en) nicht beim BVB implementieren können. Finanziell wäre sogar noch etwas Luft, allerdings nicht so viel, wie wahrscheinlich gedacht wird, angesichts dessen, dass rund 100 Mio. übrig bleiben. Das Konto ist im Moment leer, obwohl es Sinn macht dort ein paar Euro in Reserve zu haben, um kurzfristig handlungsfähig zu sein, ohne Abgänge. Transfernebenkosten werden sicher durch Einnahmen aus Transfers gedeckt werden müssen und es kommt auch noch darauf an, was ein Trainer kostet. Mehr als 20-30 Mio. dürften daher für weitere Spieler nicht zur Verfügung stehen. Je nachdem, habe ich dafür aber auch schon Einsatzzwecke genannt, wobei ich den optimalen Spieler im Moment noch nicht sehe – ganz fertig ist der Kader also in meinen Augen noch nicht.

Mein Wunschkader sähe letztendlich jedenfalls so aus:

TW: Bürki, Hitz, Unbehaun
IV: Akanji, Hummels, Balerdi, Zagadou
AV: Morey, Schulz, Maehle, Caricol
ZM: Witsel, Brandt, Raschl, Soumare, Szoboszlai Pherai, Gomez
OA: Reus, Hazard, Torres, Reyna
MS: Alcacer, Greenwood


Wieso sollte Dortmund Sancho im Winter verkaufen wenn der noch lang genug Vertrag hat und sich bei dem EM20 beweisen kann und dann immernoch 150+ Mio einbringt. Ausserdem wird kein Verein dir 150 Mio geben und ihn dann zurück an den BVB verleihen weil Sancho wäre bei fast jeden TopTeam Stammspieler also total unrealistisch.

Und das du Deutsche Spieler hinten anstellst schön und gut nur mit 6 Deutschen Lizenspielern wird Dortmund nicht in der Bundesliga antreten dürfen weil man min. 12 Deutsche brauch....
Kaderschmiede 2019/2020 |#1259
06.09.2019 - 17:40 Uhr
Zitat von Delije_Sever
Zitat von BVBBC

Der Transfermarkt hat zwar erst ein paar Tage geschlossen, aber ich denke der Sommer hat noch so manche Aufgabe unerledigt gelassen. Die Verträge von Guerreiro und Götze laufen nächsten Sommer aus, womit sie derzeit ablösefrei wechseln dürften. Bei Guerreiro stehen die Chancen auf Verlängerung zwar angeblich ganz gut, aber passiert ist nichts, weswegen ich dem Braten nicht so recht traue. Bei Götze spricht für mich rein gar nichts für eine Verlängerung. Die Fronten sind verhärtet und keine Seite bietet ausreichend Argumente, um einzuknicken. Ich gehe daher bei dieser Kaderschmiede von einem Szenario aus, bei dem beide Spieler ihre Verträge nicht verlängern werden – obwohl ich mir durchaus vorstellen kann, dass Guerreiro verlängert. Von dem her wird es bei beiden wohl sehr darauf ankommen, welche Interessenten im Winter anklopfen und was sie bieten. Ich glaube jedenfalls, dass die Schmerzgrenzen im Winter recht niedrig sein werden und beide Spieler für maximal 10 Mio. Ablöse einen neuen Verein suchen werden. Beide können es sich nicht leisten sportlich keine Rolle zu spielen, was naheliegend wäre, wenn sie keine Gründe bieten, um auf sie zu setzen und die Konkurrenz mindestens gleich gute Leistungen bietet.

Dazu wird man meines Erachtens im Mittelfeld aktiv werden müssen. Dort ist man definitiv nicht gut aufeinander abgestimmt, hat viele Spielertypen im Kader, die insgesamt nicht spielstark genug sind oder sich positionell bestenfalls bedingt ergänzen. Für jeden Gegner ist das recht ausrechenbar, zumal das Zentrum auch noch sehr undynamisch ist und wenige Möglichkeiten bietet, um sich Pressing und Manndeckung zu widersetzen. Dahoud hätte hier zwar einige Alleinstellungsmerkmale zu bieten, aber seine Entwicklung im Bereich Spielintelligenz verlief beim BVB höchst enttäuschend, sodass ich mittlerweile auch davon ausgehe, dass das nun leider nichts mehr wird. Die Anlagen sind alle da, aber gerade in dem Bereich hapert zu viel, als dass er auf dem Level noch eine ernsthafte Chance hat überhaupt auf ausreichend Spielzeit zu kommen. Daher wird auch er zum Verkauf stehen und man wird für einen Nachfolger sorgen müssen, der sich mit den restlichen 6ern im Kader besser ergänzt. Zwar traue ich das auch Raschl zu, der im Laufe der Hinrunde vielleicht sogar noch eine Chance bekommt, aber so oder so würde ein Neuzugang helfen, der dann im Winter wohl auch schon kommen muss, während Dahoud als Erster weicht.

Ich kann mir bis dahin zudem gut vorstellen, dass bereits im Winter ein Wettlauf um Sancho im vollen Gange ist. City wird Interesse an ihm als Sane Nachfolger haben, da ich denke, dass ein Deal mit den Bayern nach wie vor nicht vom Tisch ist. Vor dem nächsten Sommer dürfte aber nichts passieren, selbst wenn Sane sich schneller als gedacht erholen sollte. Dementsprechend wird jeder Verein, der Sancho haben will, im Winter Druck machen müssen, will man Sancho holen. Ich kann mir dabei vorstellen, dass sowohl Real als auch vor allem United solche Konkurrenten sind, die genug Geld generieren könnten, um hier mitzumischen. Geld, das City wohl auch erst mal von den Bayern benötigen würde, obwohl sie für Sancho 15% Nachlass bekommen würde, wie gerüchteweise zu lesen ist, da sie eine Weiterverkaufsbeteiligung haben sollen. Ich kann mir daher vorstellen, dass United ein Angebot abgibt, das der BVB nicht ablehnen und City im Winter nicht mitgehen kann, obwohl sie Sancho dennoch erst im Sommer bekommen, da der BVB Sancho im Winter niemals abgeben würde. Ein solches Angebot müsste in meinen Augen 150 Mio. betragen und die Möglichkeit bieten einen Spieler von United fest zu verpflichten – dazu später mehr. Von einer frühzeitig geklärten Zukunft hätten aber denke ich alle Parteien etwas und ich bezweifle sehr, dass der BVB noch in einer Rolle ist, in der man bei Sancho eine ernsthafte Chance auf Verlängerung hat.

Auf der Zugangseite würde dann folgendes passieren:

United müsste in einen Deal mit Sancho Greenwood integrieren. Damit würde man in meinen Augen mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen, da Greenwood ein beweglicher MS ist, der aktuell aber seine Einsatzzeiten vornehmlich auf RA bekommt. Also genau dort, wo man dünn besetzt ist, hätte man dann sowohl einen BU für Alcacer als auch für Sancho. Beides Themen, die im Sommer nicht richtig angegangen wurden. Mit seiner Dynamik kann er durchaus mal ein 1gg1 gewinnen, wobei er in meinen Augen eher ein mitspielender Kombinationsspiel-Stürmer ist, der einen guten Linken mitbringt und sich sehr gut in den Zwischenräumen bewegen kann. An sich ist er mit seinen bald erst 18 zwar ein Stürmer, den United sicherlich sehr ungern abgeben wollen wird, aber ein Sancho dürfte seiner Entwicklung bei United einen Dämpfer verleihen, zumal er im Sturmzentrum derzeit eh schon keine Perspektive hat. Gerade gegenüber United denke ich jedenfalls, dass man eine Position hätte, um so einen Deal hinzubekommen. Von dem her könnten sich so gute Argumente für alle Seiten bieten. Im Mittelfeld würde ich versuchen mehr strategische, dynamische und physische Fähigkeiten in einem Spieler zu vereinen. Da Soumare einen auslaufenden Vertrag hat, könnte er im Winter zum passenden Schnapper geraten, da ich bei ihm nach wie vor denke, dass er als Spielertyp vieles mitbringt, was dem BVB derzeit komplett fehlt, weswegen sein Potenzial deutlich eher abgerufen werden könnte, als in Lille. Rein von den Anlagen bringt er für mich jedenfalls weiterhin alles mit, um ein kompletter DM-ZM-Hybrid zu werden.
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Abgänge Winter: 180 Mio. Einnahmen

Sancho | 150 Mio.
Götze | 10 Mio.
Guerreiro | 10 Mio.
Dahoud | 10 Mio.

Zugänge Winter: 30 Mio. Ausgaben

Sancho | Leihe
Greenwood | 25 Mio.
Soumare | 5 Mio.
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Damit sollte man dann die dringendsten Probleme im Kader angegangen haben, um die Homogenität deutlich zu verbessern. Perfekt wird der Kader im Winter trotzdem noch nicht sein, da weiterhin das ein oder andere Problem vorliegt, weswegen meines Erachtens im Sommer wieder einiges passieren wird und, nicht nur durch die Leihspieler und Sancho bedingt, ein weiterer größerer Umbruch ansteht.

Weigls Perspektiven sind nicht besonders gut, da er gegen Witsel in meinen Augen keine Chance hat und auch nicht mehr darauf warten kann, dass Witsel nachlässt. Neben Witsel funktioniert es nicht. Alles andere als ein Abgang macht für mich daher endgültig keinen Sinn mehr, da man es lange genug gegen alle Wahrscheinlichkeiten versucht hat und zu Saisonbeginn sogar versuchte es zu erzwingen. Es wird daher Zeit, dass man beim BVB realisiert, dass man Weigl nicht die passende Situation bieten kann. Dazu würde ich konsequent sein und auch Delaney abgeben. Wenn ein sich schlecht mit Witsel ergänzender Weigl den Vorzug erhält und es gute Gründe dafür gibt, warum das so ist, muss man meines Erachtens feststellen, dass es für Delaney vor allem spielerisch nicht reicht. Es muss daher nächsten Sommer klares Ziel sein, dass man sich im Zentrum anders aufstellt und die größte Schwachstelle im Kader deutlich und kompromisslos angeht. Neben Sancho und dessen Nachfolge muss das im nächsten Sommer daher absolute Priorität sein, dass man sich hier neu und vor allem sinnvoll aufstellt!

Piszczek dürfte die Karriere beenden. Zwar gibt es sicher vorsichtige Gespräche über eine Verlängerung, da er im Moment immer noch klar gesetzt ist und gerade als Persönlichkeit ist er auf dem Platz sehr schwer zu ersetzen, aber ich denke nicht, dass es Sinn für ihn macht, wenn er sich nochmal ein Jahr antut. Man erkennt langsam schon, wie Alter und Verletzungen Tribut fordern und auch spielerisch fällt es Piszczek teils immer schwerer mitzuhalten, sodass ich denke, dass nach der Saison der Zeitpunkt gekommen ist, an dem er seine Schwächen nicht mehr kompensiert bekommt. Zumal ich ihm einen Abtritt durch die Vordertüre wünschen würde, den er als Stammspieler definitiv bekommen würde. Hakimi wird zu Real zurückkehren, da Odriozola keine Bäume ausreißt. Ich rechne somit nicht damit, dass man ihn weiterverpflichten kann, sodass Morey als einziger RV verbleibt.

Larsen hat noch ein Jahr Vertrag im Sommer und sollte jetzt diese Saison kein größerer Sprung kommen oder er sich doch noch auf RV einschalten, was ich aber nicht wahrscheinlich empfinde, wird er denke ich den Absprung versuchen. Angesichts der Vertragslaufzeit hätte der BVB eh keinen Hebel, weswegen er dann auch ziehen dürfte. Es ist schade, aber Larsen hat wohl scheinbar gerade so viel Talent, um sich in die Rotation zu spielen, aber steckt eben in der Zwickmühle, dass er wohl Spielpraxis benötigt, für die er dann aber wieder nicht gut genug ist, um sie zu bekommen, weswegen er keine ausreichende Spielpraxis bekommt. Bei Schmelzer glaube ich zudem, dass er nach einem Jahr auf der Bank doch wieder spielen möchte, was beim BVB aber kaum mehr drin ist, weswegen ich mir gut vorstellen kann, dass er sich nächsten Sommer dann doch nochmal genauer umsieht und seinen Wunsch nach einer exotischeren Liga und Erfahrung erfüllt. Zumal sein Vertrag auch nicht mehr lange läuft.

Dazu gehe ich davon aus, dass Unbehaun dann nächsten Sommer für Oelschlägel in den Kader rücken wird, sofern da nicht wieder etwas Unvorhergesehenes passiert. Ich hoffe ansonsten, dass die KO bei allen Leihspielern greifen bzw. gezogen werden. Ergibt für mich also klare Bedarfe für je einen RV und LV, zwei bis drei Spieler für das Zentrum und zwei bis drei Außenspieler.

Auf RV würde ich Maehle holen. Er ist zwar nicht 100% meine Idealvorstellung von einem perfekten RV, da er technisch sicher nicht zu den besten AV gehört, aber es reicht und gibt dennoch viele Argumente für ihn. Physisch und dynamisch sowie als gesamter Spielertyp erinnert er schon recht stark an den Piszczek vergangener Tage. Dennoch ist er technisch stärker und im Aufbau daher eine Modernisierungsmaßnahme. Dazu hat er schon einige internationale Erfahrung sammeln können und seine Ablöse ist mit einem Jahr Restvertrag (ich gehe davon aus, dass die Vereinsoption gezogen wird) bei einem deutlich kleineren als RB damit wesentlich günstiger als vom qualitativ vergleichbaren Klostermann – trotz identischer Restlaufzeit (noch, da ich bei ihm mit Verlängerung rechne). Ich denke also Preis-Leistung wird kaum besser zu finden sein, zumal ich Morey eh keine schlechten Chancen ausrechne, dass er nächstes Jahr angreift. Somit wäre Maehle vor allem als sichere Alternative zu Morey gedacht, die noch ordentlich Potenzial mitbringt, um es auch unabhängig von Morey zu bringen, ohne dirket 25-30 Mio. zu kosten. Soll es richtig günstig werden, muss man meines Erachtens Fosu-Mensah im Blick behalten, der nächsten Sommer ablösefrei wäre – daher wahrscheinlich auch schon im Winter auf dem Markt ist, da er bei United trotzdem nur RV Nummer 3 ist. Da ich gerade bei United bin: ideal fände ich Dalot. Sollte das finanziell irgendwie möglich sein, würde ich es versuchen, obwohl ich nicht denke, dass es bei der aktuellen Angebotslage viel Sinn macht bei AV über 15-20 Mio. zu bezahlen.

Auf LV würde ich mir nochmal Caricol genauer anschauen. Er ist die defensiv und technisch stärkere Variante zu Schulz, der es meines Erachtens schwer gegen Caricol haben würde. Dank angeblicher – schwer zu glauben allerdings - AK von 15 Mio. würde man aber dieses Duo durchfinanzieren können und auch hier sollte sich dann ein gutes Duo für alle Lebenslage ergeben, das in Summe dann auch sein Geld wert ist. Caricol wäre für 15 Mio. jedenfalls sehr günstig und würde den überhöhten Preis für Schulz kompensieren, sodass man ihn auch nicht direkt wieder abgeben müsste. Die Alternative zu Caricol wäre auch weiterhin ein Spanier, wenngleich auch komplett anders ausgerichtet. Sollte man doch eher einen offensivorientierten, aber technisch deutlich stärkeren, Spieler haben wollen, als Schulz, dann muss man denke ich weiterhin über Cucurella nachdenken. Barca hat ihn ziehen lassen, für relativ wenig Geld, da sie die Bedarfe anders gesetzt haben. Dabei haben sie nur eine hohe Weiterverkaufsbeteiligung (40%) eingebaut. Damit könnte er dann trotzdem noch im Bereich 15-20 Mio. verfügbar sein – viel teurer dürfte es keinesfalls werden. Insgesamt würde ich mir so jedenfalls auf beiden AV Positionen spielerische Upgrades erhoffen, die im Aufbau stabiler sind und trotzdem BVB-typische Elemente einbringen. Idealerweise ist mit der Besetzung dann sogar eine Rotation möglich, was ein positiver Nebeneffekt wäre.

Nach Soumare im Winter würde ich im Sommer zudem sehr vieles daran setzen, dass man Szoboszlai vom BVB überzeugt und dafür dann auch viel Geld in die Hand nehmen. Ich halte ihn rein vom Talent für einen der besten ZM, die man in den nächsten Jahren im Weltfussball sehen dürfte. Einfach weil er so komplett veranlagt ist. Er bringt eine ordentliche Dynamik, Geschwindigkeit und Physis mit, ist ein technisch sehr starker Spielmacher und hat auch noch einen guten Schuss. Der First Touch gehört mit zum Besten, was es derzeit U23 gibt, obwohl er längst kein fertiger Spieler ist. In meinen Augen hat er damit alle Mittel, um verschiedenste Spielsituationen, auch unter Druck, aufzulösen, ob über ein gutes und schnelles Kombinationsspiel oder aber über dynamische Dribblings, weswegen ich ihm zutraue, dass er der lange gesuchte Verbindungsspieler wird. Er bringt zudem eine gute Größe mit, kann ZM oder OM spielen, was sich sowohl mit Witsel, Soumare als auch Brandt, den ich am liebsten nur noch zentral sehen will, jeweils gut ergänzen sollte. Mit einem Vertrag bis 2022 dürfte es für Salzburg auch schon die vorletzte Möglichkeit sein, um Geld mit ihm zu machen, wobei ich klar denke, dass er schon 2020 zu gut ist, um in Salzburg zu bleiben, sondern der nächste Schritt ansteht. Schaut man sich sonst den Markt und den Bedarf des BVB an, sieht es dahinter nicht besonders vielversprechend aus. Einzig Oscar Rodriguez könnte ich mir im Moment noch als Alternative vorstellen. Es wird daher teuer werden, weil man nicht viel Auswahl hat, aber großen Bedarf!

Dazu sollte der eigene Nachwuchs gerade in diesem Bereich stark gefördert werden, da ich schon denke, dass man zumindest hier in den nächsten Jahren sehr gut besetzt ist und mindestens einen Spieler hervorbringen wird. Vor allem für Raschl sehe ich kurzfristig eigentlich nach wie vor gute Chancen. Bei ihm würde ich mir jedenfalls wünschen, dass er zum direkten BU von Witsel befördert wird, was angesichts Soumares Eignung als 6er auch quantitativ kein Problem wäre, um nicht noch über einen weiteren DM/ZM nachdenken zu müssen – falls doch, wäre Geiger aber wohl sicher einer der interessanteren Namen. Pherai wird zudem hochgezogen und Gomez bekommt eine neue Chance.

Ein Sancho Abgang wäre natürlich nicht mit einem Greenwood aufgefangen – der mittelfristig im MS mehr und mehr Einsatzzeiten bekommen soll. Es gibt meines Erachtens vor allem einen Kandidaten, den ich dafür derzeit im Auge habe: Ferran Torres. Seine Vertrag läuft nur noch bis 2021, weswegen ich mir im nächsten Sommer durchaus Chancen ausrechne, dass man ihn zu einem noch relativ anständigen Preis bekommen kann, wenngleich wir hier wohl trotzdem klar vom Rekordtransfer reden dürften. Er würde sowohl das mit Sancho verloren gegangene 1gg1 Element bieten als auch Sanchos Fähigkeiten als Spielmacher. Sollte Valencia jedoch zu viel verlangen, wird man wohl kleinere Brötchen backen müssen, indem man eher einen Joao Jota und möglicherweise sogar einen weiteren Spieler zusätzlich holt. Jota ist noch nicht so weit, wie Torres, allerdings sehe ich ihn vom Talent her auch im selben Bereich, vielleicht sogar eher darüber. Was den zweiten Spieler betrifft, habe ich im Moment noch keinen klaren Kandidaten, auch wenn der ein oder andere Spieler durchaus auf dem Radar ist, da ich erst mal noch das Halbjahr abwarten möchte, wie diese Spieler sich entwickeln. Einen erfahrenen Mann, der Sancho ersetzen kann und bezahlbar ist, ist allerdings nicht dabei und für mich daher auch kein wünschenswertes Ziel. Zu wertvoll ist Sancho, zu viel Qualität würde man damit in meinen Augen verlieren, da die etablierten guten Spieler zu viel kosten. Für Larsen wird zudem Reyna bereits in den Kader rücken und damit müsste ein etwaiger weiterer Spieler dann nicht notwendigerweise ein erstklassiger Dribbler in allen Lagen sein, da auch ein weiterer Allrounder denkbar wäre – auch dank einem MS-Typ wie Greenwood. Ich bin aber im Moment, bei dem Szenario, bei dem Torres doch nicht erhältlich ist, noch recht unentschlossen, wie das genau aussehen sollte.
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Abgänge Sommer: weitere 77,5 Mio. Einnahmen | insgesamt: 235 Mio. (inklusive Weiterverkaufsbeteiligung Sancho)

Wolf | 20 Mio.
Weigl | 20 Mio.
Delaney | 20 Mio.
Schürrle | 8 Mio.
Toljan | 5 Mio.
Toprak | 3,5 Mio.
Schmelzer | 1 Mio.

Zugänge Sommer: weitere 100 Mio. Ausgaben | insgesamt: 130 Mio.

Torres | 40 Mio.
Szoboszlai | 30 Mio.
Maehle | 15 Mio.
Caricol | 15 Mio.
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Ziel ist es also in Summe, dass der Kader jünger, dynamischer und auch nochmal etwas physischer wird. Vor allem ist aber Spielstärke das zentrale Thema auf allen Positionen, sodass der BVB letztendlich alle Möglichkeiten gewinnt, um gegen beide Probleme der letzten Jahre ausreichend Optionen zu haben: Manndeckung mit hohem Pressing und tiefstehende Gegner! Dazu ist es mir wichtig, dass man wieder das Tafelsilber aufstockt, da nach Sancho die Gefahr erst mal groß ist, dass man keine Cashcow mehr hat, auf die man aber angewiesen sein wird, da zwangsläufig nie alle Transfers für alle Ewigkeiten die Richtigen sein werden und immer wieder die besten Spieler den Abflug machen werden, was idealerweise aber auf mehrere Schultern verteilt wird. Risikodiversifizierung ist das Stichwort. Auch gilt es bereits anstehenden oder noch vorhersehbaren ablösefreien Abgängen bzw. Spielern, die ihre Karriere beenden, entgegenzuwirken und dafür potenzielle Nachfolger oder finanzielle Ressourcen zu schaffen.

Die Risiken eines so jungen Kaders sind mir dabei durchaus bewusst ist. Allerdings ist abgesehen vom Mittelfeld jede Position auch mit mindestens einem (bundesliga-)erfahrenen Spieler besetzt. 11 Spieler hätten mindestens 2 Saisons als Stamm in der Bundesliga hinter sich. Ein Großteil der restlichen Spieler hat sich ansonsten in einer Top 5 Liga oder zumindest international schon bewiesen, sodass ich den Kader insgesamt nicht für zu jung geraten sehe, auch wenn die Plätze für reine Perspektivspieler relativ früh kommen. Im Gegenteil, denke ich, dass man so Potenziale generiert, wo vorher eher durchschnittliche oder redundante Spieler einen Kaderplatz besetzt haben, ohne Aussicht darauf, dass sie mal eine Lücke füllen können, die einen hochkarätigen Abgang füllt. Stattdessen hat man damit in meinen Augen oftmals eher Talent blockiert, das noch nicht ganz deren Niveau hat, aber eben mehr Potenzial, um diese mit derselben Rolle zu überflügeln. Was bringt es schließlich erfahrene Spieler zu bunkern, wenn man sie dennoch nicht einsetzt und ab Platz 16 im Kader so oder so ein Gefälle hat? Dann lieber mit Spielern arbeiten und diese effektiv fördern, die mittelfristig die Chance haben, um das Gefälle deutlich zu verringern. Für mich überwiegen daher die Chancen, wenn die Risiken in der Realität eigentlich fast dieselben sind, ob der Kader nun jünger oder älter ist. Die Fluktuation durch durchschnittliche Qualität einzugrenzen, funktioniert in meinen Augen jedenfalls nicht.

Den Wunsch nach mehr deutschen Spielern, habe ich klar hintenangestellt, weil die Qualität der erreichbaren Spieler in meinen Augen nicht ausreicht oder die Preise, die dafür aufgerufen werden, nicht vertretbar sind. Man merkt meines Erachtens jetzt schon, dass es nur noch einige wenige Toptalente gibt, sodass das geringe Angebot von der Nachfrage weit übertroffen wird, was in naher Zukunft nicht besser wird. Deshalb muss das ein Thema für den Jugendbereich sein, dass von dort deutsche Spieler nachkommen, da es aus Wettbewerbssicht nur ein untergeordnetes Thema sein darf – der Pass darf keinen Unterschied im Wert eines Spielers ausmachen. Unterm Strich gehen aber dennoch nur 2 Spieler – Weigl und Schmelzer -, die nicht eh schon weg sind. Dafür kommen Spieler aus der Jugend nach, für die der Kader auch in Zukunft so kompakt gehalten werden soll, dass die Chance auf Durchlässigkeit prinzipiell gegeben ist. Wie gesagt: das muss in meinen Augen auch kurz- bis mittelfristig der Weg sein, bis der Nachwuchs wieder insgesamt deutlich besser wird.

Der Kader ist ansonsten nicht gerade auf Favre abgestimmt worden. Ich glaube nicht, dass er nach der Saison auf der Bank des BVB verbleiben wird, auch wenn ich noch weniger glaube, dass er unter der Saison geht oder gehen muss – für mich ist daher auch aktuell keine Trainerdiskussion notwendig, die kurzfristig denkt. Ich glaube nur, dass er eine Einbahnstraße verfolgt und damit dann letztendlich viele Dinge nicht so laufen, wie der Verein und viele Fans sich das vorstellen – auch wenn letzteres nicht so relevant ist, da die Vorstellungen eh weit auseinandergehen können. Mehr als CL halte ich so nicht für möglich und daher wird man sich bis zum nächsten Sommer sicher überlegen, wie man sich neu und sinnvoll aufstellen kann. Insgesamt habe ich den Kader daher so aufgestellt, dass der Baukasten alle Elemente an Spielertypen vereint, die meines Erachtens vertreten sein müssen. Zumindest gilt es dann auch einen Trainer so auszuwählen, dass er zum Kader passt, weswegen ich hoffe, dass man das Trainerscouting mittlerweile deutlich optimiert hat und zukünftig mehr Ungewissheit ausschließen kann – bzw. herausgefunden hat, warum Trainer viele Elemente ihrer Vorgängerstation(en) nicht beim BVB implementieren können. Finanziell wäre sogar noch etwas Luft, allerdings nicht so viel, wie wahrscheinlich gedacht wird, angesichts dessen, dass rund 100 Mio. übrig bleiben. Das Konto ist im Moment leer, obwohl es Sinn macht dort ein paar Euro in Reserve zu haben, um kurzfristig handlungsfähig zu sein, ohne Abgänge. Transfernebenkosten werden sicher durch Einnahmen aus Transfers gedeckt werden müssen und es kommt auch noch darauf an, was ein Trainer kostet. Mehr als 20-30 Mio. dürften daher für weitere Spieler nicht zur Verfügung stehen. Je nachdem, habe ich dafür aber auch schon Einsatzzwecke genannt, wobei ich den optimalen Spieler im Moment noch nicht sehe – ganz fertig ist der Kader also in meinen Augen noch nicht.

Mein Wunschkader sähe letztendlich jedenfalls so aus:

TW: Bürki, Hitz, Unbehaun
IV: Akanji, Hummels, Balerdi, Zagadou
AV: Morey, Schulz, Maehle, Caricol
ZM: Witsel, Brandt, Raschl, Soumare, Szoboszlai Pherai, Gomez
OA: Reus, Hazard, Torres, Reyna
MS: Alcacer, Greenwood


Wieso sollte Dortmund Sancho im Winter verkaufen wenn der noch lang genug Vertrag hat und sich bei dem EM20 beweisen kann und dann immernoch 150+ Mio einbringt. Ausserdem wird kein Verein dir 150 Mio geben und ihn dann zurück an den BVB verleihen weil Sancho wäre bei fast jeden TopTeam Stammspieler also total unrealistisch.



Habe ich doch lang und breit erklärt, warum ich glaube, dass United unter den gegebenen Bedingungen bereits im Winter aktiv wird oder sogar werden muss und der BVB entsprechende Hebel hat, warum man Sancho dennoch bis zum Sommer halten kann - falls das das Missverständnis sein sollte, da ich Sancho bei den Sommerabgängen nicht mehr explizit aufgeführt habe. War bei Pulisic auch möglich.

Die EM hat für Sancho in meinen Augen gar keinen Einfluss auf seinen Wert. Er ist Engländer, damit besonders interessant für die finanzstärkste Liga der Welt und seine Qualität steht außer Frage. Ansonsten würdest du ja auch nicht feststellen, dass Sancho bei jedem Topteam Stammspieler wäre. Welchen Wert soll er also noch mit einer EM steigern?



Und das du Deutsche Spieler hinten anstellst schön und gut nur mit 6 Deutschen Lizenspielern wird Dortmund nicht in der Bundesliga antreten dürfen weil man min. 12 Deutsche brauch....


Weswegen die DFL keine Kadergrößen limitiert und somit auch U-Spieler mit entsprechenden Verträgen die Lücke füllen. Das ist also kein Problem, wenn man sich vorher informiert und nicht nur Halbwahrheiten kennt, da bei den Amas genug deutsche Lizenzspieler unter Vertrag stehen. In München sind aktuell auch nur 9 Deutsche echte Profis im Profikader, in Leipzig 6 usw. ...
Kaderschmiede 2019/2020 |#1260
06.09.2019 - 18:23 Uhr
Zitat von BVBBC
Zitat von Delije_Sever

Zitat von BVBBC

Der Transfermarkt hat zwar erst ein paar Tage geschlossen, aber ich denke der Sommer hat noch so manche Aufgabe unerledigt gelassen. Die Verträge von Guerreiro und Götze laufen nächsten Sommer aus, womit sie derzeit ablösefrei wechseln dürften. Bei Guerreiro stehen die Chancen auf Verlängerung zwar angeblich ganz gut, aber passiert ist nichts, weswegen ich dem Braten nicht so recht traue. Bei Götze spricht für mich rein gar nichts für eine Verlängerung. Die Fronten sind verhärtet und keine Seite bietet ausreichend Argumente, um einzuknicken. Ich gehe daher bei dieser Kaderschmiede von einem Szenario aus, bei dem beide Spieler ihre Verträge nicht verlängern werden – obwohl ich mir durchaus vorstellen kann, dass Guerreiro verlängert. Von dem her wird es bei beiden wohl sehr darauf ankommen, welche Interessenten im Winter anklopfen und was sie bieten. Ich glaube jedenfalls, dass die Schmerzgrenzen im Winter recht niedrig sein werden und beide Spieler für maximal 10 Mio. Ablöse einen neuen Verein suchen werden. Beide können es sich nicht leisten sportlich keine Rolle zu spielen, was naheliegend wäre, wenn sie keine Gründe bieten, um auf sie zu setzen und die Konkurrenz mindestens gleich gute Leistungen bietet.

Dazu wird man meines Erachtens im Mittelfeld aktiv werden müssen. Dort ist man definitiv nicht gut aufeinander abgestimmt, hat viele Spielertypen im Kader, die insgesamt nicht spielstark genug sind oder sich positionell bestenfalls bedingt ergänzen. Für jeden Gegner ist das recht ausrechenbar, zumal das Zentrum auch noch sehr undynamisch ist und wenige Möglichkeiten bietet, um sich Pressing und Manndeckung zu widersetzen. Dahoud hätte hier zwar einige Alleinstellungsmerkmale zu bieten, aber seine Entwicklung im Bereich Spielintelligenz verlief beim BVB höchst enttäuschend, sodass ich mittlerweile auch davon ausgehe, dass das nun leider nichts mehr wird. Die Anlagen sind alle da, aber gerade in dem Bereich hapert zu viel, als dass er auf dem Level noch eine ernsthafte Chance hat überhaupt auf ausreichend Spielzeit zu kommen. Daher wird auch er zum Verkauf stehen und man wird für einen Nachfolger sorgen müssen, der sich mit den restlichen 6ern im Kader besser ergänzt. Zwar traue ich das auch Raschl zu, der im Laufe der Hinrunde vielleicht sogar noch eine Chance bekommt, aber so oder so würde ein Neuzugang helfen, der dann im Winter wohl auch schon kommen muss, während Dahoud als Erster weicht.

Ich kann mir bis dahin zudem gut vorstellen, dass bereits im Winter ein Wettlauf um Sancho im vollen Gange ist. City wird Interesse an ihm als Sane Nachfolger haben, da ich denke, dass ein Deal mit den Bayern nach wie vor nicht vom Tisch ist. Vor dem nächsten Sommer dürfte aber nichts passieren, selbst wenn Sane sich schneller als gedacht erholen sollte. Dementsprechend wird jeder Verein, der Sancho haben will, im Winter Druck machen müssen, will man Sancho holen. Ich kann mir dabei vorstellen, dass sowohl Real als auch vor allem United solche Konkurrenten sind, die genug Geld generieren könnten, um hier mitzumischen. Geld, das City wohl auch erst mal von den Bayern benötigen würde, obwohl sie für Sancho 15% Nachlass bekommen würde, wie gerüchteweise zu lesen ist, da sie eine Weiterverkaufsbeteiligung haben sollen. Ich kann mir daher vorstellen, dass United ein Angebot abgibt, das der BVB nicht ablehnen und City im Winter nicht mitgehen kann, obwohl sie Sancho dennoch erst im Sommer bekommen, da der BVB Sancho im Winter niemals abgeben würde. Ein solches Angebot müsste in meinen Augen 150 Mio. betragen und die Möglichkeit bieten einen Spieler von United fest zu verpflichten – dazu später mehr. Von einer frühzeitig geklärten Zukunft hätten aber denke ich alle Parteien etwas und ich bezweifle sehr, dass der BVB noch in einer Rolle ist, in der man bei Sancho eine ernsthafte Chance auf Verlängerung hat.

Auf der Zugangseite würde dann folgendes passieren:

United müsste in einen Deal mit Sancho Greenwood integrieren. Damit würde man in meinen Augen mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen, da Greenwood ein beweglicher MS ist, der aktuell aber seine Einsatzzeiten vornehmlich auf RA bekommt. Also genau dort, wo man dünn besetzt ist, hätte man dann sowohl einen BU für Alcacer als auch für Sancho. Beides Themen, die im Sommer nicht richtig angegangen wurden. Mit seiner Dynamik kann er durchaus mal ein 1gg1 gewinnen, wobei er in meinen Augen eher ein mitspielender Kombinationsspiel-Stürmer ist, der einen guten Linken mitbringt und sich sehr gut in den Zwischenräumen bewegen kann. An sich ist er mit seinen bald erst 18 zwar ein Stürmer, den United sicherlich sehr ungern abgeben wollen wird, aber ein Sancho dürfte seiner Entwicklung bei United einen Dämpfer verleihen, zumal er im Sturmzentrum derzeit eh schon keine Perspektive hat. Gerade gegenüber United denke ich jedenfalls, dass man eine Position hätte, um so einen Deal hinzubekommen. Von dem her könnten sich so gute Argumente für alle Seiten bieten. Im Mittelfeld würde ich versuchen mehr strategische, dynamische und physische Fähigkeiten in einem Spieler zu vereinen. Da Soumare einen auslaufenden Vertrag hat, könnte er im Winter zum passenden Schnapper geraten, da ich bei ihm nach wie vor denke, dass er als Spielertyp vieles mitbringt, was dem BVB derzeit komplett fehlt, weswegen sein Potenzial deutlich eher abgerufen werden könnte, als in Lille. Rein von den Anlagen bringt er für mich jedenfalls weiterhin alles mit, um ein kompletter DM-ZM-Hybrid zu werden.
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Abgänge Winter: 180 Mio. Einnahmen

Sancho | 150 Mio.
Götze | 10 Mio.
Guerreiro | 10 Mio.
Dahoud | 10 Mio.

Zugänge Winter: 30 Mio. Ausgaben

Sancho | Leihe
Greenwood | 25 Mio.
Soumare | 5 Mio.
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Damit sollte man dann die dringendsten Probleme im Kader angegangen haben, um die Homogenität deutlich zu verbessern. Perfekt wird der Kader im Winter trotzdem noch nicht sein, da weiterhin das ein oder andere Problem vorliegt, weswegen meines Erachtens im Sommer wieder einiges passieren wird und, nicht nur durch die Leihspieler und Sancho bedingt, ein weiterer größerer Umbruch ansteht.

Weigls Perspektiven sind nicht besonders gut, da er gegen Witsel in meinen Augen keine Chance hat und auch nicht mehr darauf warten kann, dass Witsel nachlässt. Neben Witsel funktioniert es nicht. Alles andere als ein Abgang macht für mich daher endgültig keinen Sinn mehr, da man es lange genug gegen alle Wahrscheinlichkeiten versucht hat und zu Saisonbeginn sogar versuchte es zu erzwingen. Es wird daher Zeit, dass man beim BVB realisiert, dass man Weigl nicht die passende Situation bieten kann. Dazu würde ich konsequent sein und auch Delaney abgeben. Wenn ein sich schlecht mit Witsel ergänzender Weigl den Vorzug erhält und es gute Gründe dafür gibt, warum das so ist, muss man meines Erachtens feststellen, dass es für Delaney vor allem spielerisch nicht reicht. Es muss daher nächsten Sommer klares Ziel sein, dass man sich im Zentrum anders aufstellt und die größte Schwachstelle im Kader deutlich und kompromisslos angeht. Neben Sancho und dessen Nachfolge muss das im nächsten Sommer daher absolute Priorität sein, dass man sich hier neu und vor allem sinnvoll aufstellt!

Piszczek dürfte die Karriere beenden. Zwar gibt es sicher vorsichtige Gespräche über eine Verlängerung, da er im Moment immer noch klar gesetzt ist und gerade als Persönlichkeit ist er auf dem Platz sehr schwer zu ersetzen, aber ich denke nicht, dass es Sinn für ihn macht, wenn er sich nochmal ein Jahr antut. Man erkennt langsam schon, wie Alter und Verletzungen Tribut fordern und auch spielerisch fällt es Piszczek teils immer schwerer mitzuhalten, sodass ich denke, dass nach der Saison der Zeitpunkt gekommen ist, an dem er seine Schwächen nicht mehr kompensiert bekommt. Zumal ich ihm einen Abtritt durch die Vordertüre wünschen würde, den er als Stammspieler definitiv bekommen würde. Hakimi wird zu Real zurückkehren, da Odriozola keine Bäume ausreißt. Ich rechne somit nicht damit, dass man ihn weiterverpflichten kann, sodass Morey als einziger RV verbleibt.

Larsen hat noch ein Jahr Vertrag im Sommer und sollte jetzt diese Saison kein größerer Sprung kommen oder er sich doch noch auf RV einschalten, was ich aber nicht wahrscheinlich empfinde, wird er denke ich den Absprung versuchen. Angesichts der Vertragslaufzeit hätte der BVB eh keinen Hebel, weswegen er dann auch ziehen dürfte. Es ist schade, aber Larsen hat wohl scheinbar gerade so viel Talent, um sich in die Rotation zu spielen, aber steckt eben in der Zwickmühle, dass er wohl Spielpraxis benötigt, für die er dann aber wieder nicht gut genug ist, um sie zu bekommen, weswegen er keine ausreichende Spielpraxis bekommt. Bei Schmelzer glaube ich zudem, dass er nach einem Jahr auf der Bank doch wieder spielen möchte, was beim BVB aber kaum mehr drin ist, weswegen ich mir gut vorstellen kann, dass er sich nächsten Sommer dann doch nochmal genauer umsieht und seinen Wunsch nach einer exotischeren Liga und Erfahrung erfüllt. Zumal sein Vertrag auch nicht mehr lange läuft.

Dazu gehe ich davon aus, dass Unbehaun dann nächsten Sommer für Oelschlägel in den Kader rücken wird, sofern da nicht wieder etwas Unvorhergesehenes passiert. Ich hoffe ansonsten, dass die KO bei allen Leihspielern greifen bzw. gezogen werden. Ergibt für mich also klare Bedarfe für je einen RV und LV, zwei bis drei Spieler für das Zentrum und zwei bis drei Außenspieler.

Auf RV würde ich Maehle holen. Er ist zwar nicht 100% meine Idealvorstellung von einem perfekten RV, da er technisch sicher nicht zu den besten AV gehört, aber es reicht und gibt dennoch viele Argumente für ihn. Physisch und dynamisch sowie als gesamter Spielertyp erinnert er schon recht stark an den Piszczek vergangener Tage. Dennoch ist er technisch stärker und im Aufbau daher eine Modernisierungsmaßnahme. Dazu hat er schon einige internationale Erfahrung sammeln können und seine Ablöse ist mit einem Jahr Restvertrag (ich gehe davon aus, dass die Vereinsoption gezogen wird) bei einem deutlich kleineren als RB damit wesentlich günstiger als vom qualitativ vergleichbaren Klostermann – trotz identischer Restlaufzeit (noch, da ich bei ihm mit Verlängerung rechne). Ich denke also Preis-Leistung wird kaum besser zu finden sein, zumal ich Morey eh keine schlechten Chancen ausrechne, dass er nächstes Jahr angreift. Somit wäre Maehle vor allem als sichere Alternative zu Morey gedacht, die noch ordentlich Potenzial mitbringt, um es auch unabhängig von Morey zu bringen, ohne dirket 25-30 Mio. zu kosten. Soll es richtig günstig werden, muss man meines Erachtens Fosu-Mensah im Blick behalten, der nächsten Sommer ablösefrei wäre – daher wahrscheinlich auch schon im Winter auf dem Markt ist, da er bei United trotzdem nur RV Nummer 3 ist. Da ich gerade bei United bin: ideal fände ich Dalot. Sollte das finanziell irgendwie möglich sein, würde ich es versuchen, obwohl ich nicht denke, dass es bei der aktuellen Angebotslage viel Sinn macht bei AV über 15-20 Mio. zu bezahlen.

Auf LV würde ich mir nochmal Caricol genauer anschauen. Er ist die defensiv und technisch stärkere Variante zu Schulz, der es meines Erachtens schwer gegen Caricol haben würde. Dank angeblicher – schwer zu glauben allerdings - AK von 15 Mio. würde man aber dieses Duo durchfinanzieren können und auch hier sollte sich dann ein gutes Duo für alle Lebenslage ergeben, das in Summe dann auch sein Geld wert ist. Caricol wäre für 15 Mio. jedenfalls sehr günstig und würde den überhöhten Preis für Schulz kompensieren, sodass man ihn auch nicht direkt wieder abgeben müsste. Die Alternative zu Caricol wäre auch weiterhin ein Spanier, wenngleich auch komplett anders ausgerichtet. Sollte man doch eher einen offensivorientierten, aber technisch deutlich stärkeren, Spieler haben wollen, als Schulz, dann muss man denke ich weiterhin über Cucurella nachdenken. Barca hat ihn ziehen lassen, für relativ wenig Geld, da sie die Bedarfe anders gesetzt haben. Dabei haben sie nur eine hohe Weiterverkaufsbeteiligung (40%) eingebaut. Damit könnte er dann trotzdem noch im Bereich 15-20 Mio. verfügbar sein – viel teurer dürfte es keinesfalls werden. Insgesamt würde ich mir so jedenfalls auf beiden AV Positionen spielerische Upgrades erhoffen, die im Aufbau stabiler sind und trotzdem BVB-typische Elemente einbringen. Idealerweise ist mit der Besetzung dann sogar eine Rotation möglich, was ein positiver Nebeneffekt wäre.

Nach Soumare im Winter würde ich im Sommer zudem sehr vieles daran setzen, dass man Szoboszlai vom BVB überzeugt und dafür dann auch viel Geld in die Hand nehmen. Ich halte ihn rein vom Talent für einen der besten ZM, die man in den nächsten Jahren im Weltfussball sehen dürfte. Einfach weil er so komplett veranlagt ist. Er bringt eine ordentliche Dynamik, Geschwindigkeit und Physis mit, ist ein technisch sehr starker Spielmacher und hat auch noch einen guten Schuss. Der First Touch gehört mit zum Besten, was es derzeit U23 gibt, obwohl er längst kein fertiger Spieler ist. In meinen Augen hat er damit alle Mittel, um verschiedenste Spielsituationen, auch unter Druck, aufzulösen, ob über ein gutes und schnelles Kombinationsspiel oder aber über dynamische Dribblings, weswegen ich ihm zutraue, dass er der lange gesuchte Verbindungsspieler wird. Er bringt zudem eine gute Größe mit, kann ZM oder OM spielen, was sich sowohl mit Witsel, Soumare als auch Brandt, den ich am liebsten nur noch zentral sehen will, jeweils gut ergänzen sollte. Mit einem Vertrag bis 2022 dürfte es für Salzburg auch schon die vorletzte Möglichkeit sein, um Geld mit ihm zu machen, wobei ich klar denke, dass er schon 2020 zu gut ist, um in Salzburg zu bleiben, sondern der nächste Schritt ansteht. Schaut man sich sonst den Markt und den Bedarf des BVB an, sieht es dahinter nicht besonders vielversprechend aus. Einzig Oscar Rodriguez könnte ich mir im Moment noch als Alternative vorstellen. Es wird daher teuer werden, weil man nicht viel Auswahl hat, aber großen Bedarf!

Dazu sollte der eigene Nachwuchs gerade in diesem Bereich stark gefördert werden, da ich schon denke, dass man zumindest hier in den nächsten Jahren sehr gut besetzt ist und mindestens einen Spieler hervorbringen wird. Vor allem für Raschl sehe ich kurzfristig eigentlich nach wie vor gute Chancen. Bei ihm würde ich mir jedenfalls wünschen, dass er zum direkten BU von Witsel befördert wird, was angesichts Soumares Eignung als 6er auch quantitativ kein Problem wäre, um nicht noch über einen weiteren DM/ZM nachdenken zu müssen – falls doch, wäre Geiger aber wohl sicher einer der interessanteren Namen. Pherai wird zudem hochgezogen und Gomez bekommt eine neue Chance.

Ein Sancho Abgang wäre natürlich nicht mit einem Greenwood aufgefangen – der mittelfristig im MS mehr und mehr Einsatzzeiten bekommen soll. Es gibt meines Erachtens vor allem einen Kandidaten, den ich dafür derzeit im Auge habe: Ferran Torres. Seine Vertrag läuft nur noch bis 2021, weswegen ich mir im nächsten Sommer durchaus Chancen ausrechne, dass man ihn zu einem noch relativ anständigen Preis bekommen kann, wenngleich wir hier wohl trotzdem klar vom Rekordtransfer reden dürften. Er würde sowohl das mit Sancho verloren gegangene 1gg1 Element bieten als auch Sanchos Fähigkeiten als Spielmacher. Sollte Valencia jedoch zu viel verlangen, wird man wohl kleinere Brötchen backen müssen, indem man eher einen Joao Jota und möglicherweise sogar einen weiteren Spieler zusätzlich holt. Jota ist noch nicht so weit, wie Torres, allerdings sehe ich ihn vom Talent her auch im selben Bereich, vielleicht sogar eher darüber. Was den zweiten Spieler betrifft, habe ich im Moment noch keinen klaren Kandidaten, auch wenn der ein oder andere Spieler durchaus auf dem Radar ist, da ich erst mal noch das Halbjahr abwarten möchte, wie diese Spieler sich entwickeln. Einen erfahrenen Mann, der Sancho ersetzen kann und bezahlbar ist, ist allerdings nicht dabei und für mich daher auch kein wünschenswertes Ziel. Zu wertvoll ist Sancho, zu viel Qualität würde man damit in meinen Augen verlieren, da die etablierten guten Spieler zu viel kosten. Für Larsen wird zudem Reyna bereits in den Kader rücken und damit müsste ein etwaiger weiterer Spieler dann nicht notwendigerweise ein erstklassiger Dribbler in allen Lagen sein, da auch ein weiterer Allrounder denkbar wäre – auch dank einem MS-Typ wie Greenwood. Ich bin aber im Moment, bei dem Szenario, bei dem Torres doch nicht erhältlich ist, noch recht unentschlossen, wie das genau aussehen sollte.
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Abgänge Sommer: weitere 77,5 Mio. Einnahmen | insgesamt: 235 Mio. (inklusive Weiterverkaufsbeteiligung Sancho)

Wolf | 20 Mio.
Weigl | 20 Mio.
Delaney | 20 Mio.
Schürrle | 8 Mio.
Toljan | 5 Mio.
Toprak | 3,5 Mio.
Schmelzer | 1 Mio.

Zugänge Sommer: weitere 100 Mio. Ausgaben | insgesamt: 130 Mio.

Torres | 40 Mio.
Szoboszlai | 30 Mio.
Maehle | 15 Mio.
Caricol | 15 Mio.
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Ziel ist es also in Summe, dass der Kader jünger, dynamischer und auch nochmal etwas physischer wird. Vor allem ist aber Spielstärke das zentrale Thema auf allen Positionen, sodass der BVB letztendlich alle Möglichkeiten gewinnt, um gegen beide Probleme der letzten Jahre ausreichend Optionen zu haben: Manndeckung mit hohem Pressing und tiefstehende Gegner! Dazu ist es mir wichtig, dass man wieder das Tafelsilber aufstockt, da nach Sancho die Gefahr erst mal groß ist, dass man keine Cashcow mehr hat, auf die man aber angewiesen sein wird, da zwangsläufig nie alle Transfers für alle Ewigkeiten die Richtigen sein werden und immer wieder die besten Spieler den Abflug machen werden, was idealerweise aber auf mehrere Schultern verteilt wird. Risikodiversifizierung ist das Stichwort. Auch gilt es bereits anstehenden oder noch vorhersehbaren ablösefreien Abgängen bzw. Spielern, die ihre Karriere beenden, entgegenzuwirken und dafür potenzielle Nachfolger oder finanzielle Ressourcen zu schaffen.

Die Risiken eines so jungen Kaders sind mir dabei durchaus bewusst ist. Allerdings ist abgesehen vom Mittelfeld jede Position auch mit mindestens einem (bundesliga-)erfahrenen Spieler besetzt. 11 Spieler hätten mindestens 2 Saisons als Stamm in der Bundesliga hinter sich. Ein Großteil der restlichen Spieler hat sich ansonsten in einer Top 5 Liga oder zumindest international schon bewiesen, sodass ich den Kader insgesamt nicht für zu jung geraten sehe, auch wenn die Plätze für reine Perspektivspieler relativ früh kommen. Im Gegenteil, denke ich, dass man so Potenziale generiert, wo vorher eher durchschnittliche oder redundante Spieler einen Kaderplatz besetzt haben, ohne Aussicht darauf, dass sie mal eine Lücke füllen können, die einen hochkarätigen Abgang füllt. Stattdessen hat man damit in meinen Augen oftmals eher Talent blockiert, das noch nicht ganz deren Niveau hat, aber eben mehr Potenzial, um diese mit derselben Rolle zu überflügeln. Was bringt es schließlich erfahrene Spieler zu bunkern, wenn man sie dennoch nicht einsetzt und ab Platz 16 im Kader so oder so ein Gefälle hat? Dann lieber mit Spielern arbeiten und diese effektiv fördern, die mittelfristig die Chance haben, um das Gefälle deutlich zu verringern. Für mich überwiegen daher die Chancen, wenn die Risiken in der Realität eigentlich fast dieselben sind, ob der Kader nun jünger oder älter ist. Die Fluktuation durch durchschnittliche Qualität einzugrenzen, funktioniert in meinen Augen jedenfalls nicht.

Den Wunsch nach mehr deutschen Spielern, habe ich klar hintenangestellt, weil die Qualität der erreichbaren Spieler in meinen Augen nicht ausreicht oder die Preise, die dafür aufgerufen werden, nicht vertretbar sind. Man merkt meines Erachtens jetzt schon, dass es nur noch einige wenige Toptalente gibt, sodass das geringe Angebot von der Nachfrage weit übertroffen wird, was in naher Zukunft nicht besser wird. Deshalb muss das ein Thema für den Jugendbereich sein, dass von dort deutsche Spieler nachkommen, da es aus Wettbewerbssicht nur ein untergeordnetes Thema sein darf – der Pass darf keinen Unterschied im Wert eines Spielers ausmachen. Unterm Strich gehen aber dennoch nur 2 Spieler – Weigl und Schmelzer -, die nicht eh schon weg sind. Dafür kommen Spieler aus der Jugend nach, für die der Kader auch in Zukunft so kompakt gehalten werden soll, dass die Chance auf Durchlässigkeit prinzipiell gegeben ist. Wie gesagt: das muss in meinen Augen auch kurz- bis mittelfristig der Weg sein, bis der Nachwuchs wieder insgesamt deutlich besser wird.

Der Kader ist ansonsten nicht gerade auf Favre abgestimmt worden. Ich glaube nicht, dass er nach der Saison auf der Bank des BVB verbleiben wird, auch wenn ich noch weniger glaube, dass er unter der Saison geht oder gehen muss – für mich ist daher auch aktuell keine Trainerdiskussion notwendig, die kurzfristig denkt. Ich glaube nur, dass er eine Einbahnstraße verfolgt und damit dann letztendlich viele Dinge nicht so laufen, wie der Verein und viele Fans sich das vorstellen – auch wenn letzteres nicht so relevant ist, da die Vorstellungen eh weit auseinandergehen können. Mehr als CL halte ich so nicht für möglich und daher wird man sich bis zum nächsten Sommer sicher überlegen, wie man sich neu und sinnvoll aufstellen kann. Insgesamt habe ich den Kader daher so aufgestellt, dass der Baukasten alle Elemente an Spielertypen vereint, die meines Erachtens vertreten sein müssen. Zumindest gilt es dann auch einen Trainer so auszuwählen, dass er zum Kader passt, weswegen ich hoffe, dass man das Trainerscouting mittlerweile deutlich optimiert hat und zukünftig mehr Ungewissheit ausschließen kann – bzw. herausgefunden hat, warum Trainer viele Elemente ihrer Vorgängerstation(en) nicht beim BVB implementieren können. Finanziell wäre sogar noch etwas Luft, allerdings nicht so viel, wie wahrscheinlich gedacht wird, angesichts dessen, dass rund 100 Mio. übrig bleiben. Das Konto ist im Moment leer, obwohl es Sinn macht dort ein paar Euro in Reserve zu haben, um kurzfristig handlungsfähig zu sein, ohne Abgänge. Transfernebenkosten werden sicher durch Einnahmen aus Transfers gedeckt werden müssen und es kommt auch noch darauf an, was ein Trainer kostet. Mehr als 20-30 Mio. dürften daher für weitere Spieler nicht zur Verfügung stehen. Je nachdem, habe ich dafür aber auch schon Einsatzzwecke genannt, wobei ich den optimalen Spieler im Moment noch nicht sehe – ganz fertig ist der Kader also in meinen Augen noch nicht.

Mein Wunschkader sähe letztendlich jedenfalls so aus:

TW: Bürki, Hitz, Unbehaun
IV: Akanji, Hummels, Balerdi, Zagadou
AV: Morey, Schulz, Maehle, Caricol
ZM: Witsel, Brandt, Raschl, Soumare, Szoboszlai Pherai, Gomez
OA: Reus, Hazard, Torres, Reyna
MS: Alcacer, Greenwood


Wieso sollte Dortmund Sancho im Winter verkaufen wenn der noch lang genug Vertrag hat und sich bei dem EM20 beweisen kann und dann immernoch 150+ Mio einbringt. Ausserdem wird kein Verein dir 150 Mio geben und ihn dann zurück an den BVB verleihen weil Sancho wäre bei fast jeden TopTeam Stammspieler also total unrealistisch.



Habe ich doch lang und breit erklärt, warum ich glaube, dass United unter den gegebenen Bedingungen bereits im Winter aktiv wird oder sogar werden muss und der BVB entsprechende Hebel hat, warum man Sancho dennoch bis zum Sommer halten kann - falls das das Missverständnis sein sollte, da ich Sancho bei den Sommerabgängen nicht mehr explizit aufgeführt habe. War bei Pulisic auch möglich.

Die EM hat für Sancho in meinen Augen gar keinen Einfluss auf seinen Wert. Er ist Engländer, damit besonders interessant für die finanzstärkste Liga der Welt und seine Qualität steht außer Frage. Ansonsten würdest du ja auch nicht feststellen, dass Sancho bei jedem Topteam Stammspieler wäre. Welchen Wert soll er also noch mit einer EM steigern?


Und das du Deutsche Spieler hinten anstellst schön und gut nur mit 6 Deutschen Lizenspielern wird Dortmund nicht in der Bundesliga antreten dürfen weil man min. 12 Deutsche brauch....


Weswegen die DFL keine Kadergrößen limitiert und somit auch U-Spieler mit entsprechenden Verträgen die Lücke füllen. Das ist also kein Problem, wenn man sich vorher informiert und nicht nur Halbwahrheiten kennt, da bei den Amas genug deutsche Lizenzspieler unter Vertrag stehen. In München sind aktuell auch nur 9 Deutsche echte Profis im Profikader, in Leipzig 6 usw. ...


Neuer,Ullreich,Früchtl,Hoffmann,Süle,Boateng,Mai,Kimmich,Goretzka,Gnabry,Arp,Müller haben alle Profiverträge und das sind 12 Spieler ohne Spieler von dem Amas wo noch Batista-Maier oder Dajaku auch Profiverträge schon haben.
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