Kaderplanung 2025/2026
27.01.2025 - 22:51 Uhr
31.01.2026 - 18:45 Uhr
Wie Sportvorstand Jens Haustein auf TAG24-Nachfrage erklärte, sei Tomislav Stipic (46) kein Kandidat für die Härtel-Nachfolge. Gleiches gelte für Torsten Ziegner (48). Innenverteidiger Ermin Bicakcic (36, aktuell vereinslos), der als potentielle Verstärkung galt, sei mittlerweile vom Tisch.
Erstmeldung: 31. Januar, 12.11 Uhr,
Erstmeldung: 31. Januar, 12.11 Uhr,
31.01.2026 - 18:49 Uhr
Zitat von Veilchen65
Wie Sportvorstand Jens Haustein auf TAG24-Nachfrage erklärte, sei Tomislav Stipic (46) kein Kandidat für die Härtel-Nachfolge. Gleiches gelte für Torsten Ziegner (48). Innenverteidiger Ermin Bicakcic (36, aktuell vereinslos), der als potentielle Verstärkung galt, sei mittlerweile vom Tisch.
Erstmeldung: 31. Januar, 12.11 Uhr,
Wie Sportvorstand Jens Haustein auf TAG24-Nachfrage erklärte, sei Tomislav Stipic (46) kein Kandidat für die Härtel-Nachfolge. Gleiches gelte für Torsten Ziegner (48). Innenverteidiger Ermin Bicakcic (36, aktuell vereinslos), der als potentielle Verstärkung galt, sei mittlerweile vom Tisch.
Erstmeldung: 31. Januar, 12.11 Uhr,
Dann kommt heute niemand mehr.. ich sehe etwas schwarz.
31.01.2026 - 18:54 Uhr
Zitat von MrEla46
Dann kommt heute niemand mehr.. ich sehe etwas schwarz.
Zitat von Veilchen65
Wie Sportvorstand Jens Haustein auf TAG24-Nachfrage erklärte, sei Tomislav Stipic (46) kein Kandidat für die Härtel-Nachfolge. Gleiches gelte für Torsten Ziegner (48). Innenverteidiger Ermin Bicakcic (36, aktuell vereinslos), der als potentielle Verstärkung galt, sei mittlerweile vom Tisch.
Erstmeldung: 31. Januar, 12.11 Uhr,
Wie Sportvorstand Jens Haustein auf TAG24-Nachfrage erklärte, sei Tomislav Stipic (46) kein Kandidat für die Härtel-Nachfolge. Gleiches gelte für Torsten Ziegner (48). Innenverteidiger Ermin Bicakcic (36, aktuell vereinslos), der als potentielle Verstärkung galt, sei mittlerweile vom Tisch.
Erstmeldung: 31. Januar, 12.11 Uhr,
Dann kommt heute niemand mehr.. ich sehe etwas schwarz.
Abwarten das Transferfenster schließt am Montag.
31.01.2026 - 18:57 Uhr
Zitat von Wismut82
Abwarten das Transferfenster schließt am Montag.
Zitat von MrEla46
Dann kommt heute niemand mehr.. ich sehe etwas schwarz.
Zitat von Veilchen65
Wie Sportvorstand Jens Haustein auf TAG24-Nachfrage erklärte, sei Tomislav Stipic (46) kein Kandidat für die Härtel-Nachfolge. Gleiches gelte für Torsten Ziegner (48). Innenverteidiger Ermin Bicakcic (36, aktuell vereinslos), der als potentielle Verstärkung galt, sei mittlerweile vom Tisch.
Erstmeldung: 31. Januar, 12.11 Uhr,
Wie Sportvorstand Jens Haustein auf TAG24-Nachfrage erklärte, sei Tomislav Stipic (46) kein Kandidat für die Härtel-Nachfolge. Gleiches gelte für Torsten Ziegner (48). Innenverteidiger Ermin Bicakcic (36, aktuell vereinslos), der als potentielle Verstärkung galt, sei mittlerweile vom Tisch.
Erstmeldung: 31. Januar, 12.11 Uhr,
Dann kommt heute niemand mehr.. ich sehe etwas schwarz.
Abwarten das Transferfenster schließt am Montag.
Nicht heute? .. na ein Glück

Dieser Beitrag wurde zuletzt von MrEla46 am 31.01.2026 um 18:58 Uhr bearbeitet
31.01.2026 - 19:09 Uhr
Es war überfällig und kommt vielleicht sogar zu spät. Jens Härtel war über ein Jahr lang Trainer in Aue und sollte aus einer ambitionierten und sicherlich auch in Teilen talentierten Mannschaft eine Aufstiegsmannschaft formen. Nichts davon ging leider auf, nach knapp 365 Tagen schließt sich in der Eilenriede der Kreis und was bei der Reservemannschaft von Hannover nicht gut begann, endete gegen den Regionalliga Nord Aufsteiger Havelse krachend. Trotz großem Namen und frührerer Erfolge kam Härtel mit der Mannschaft nie ins Rollen, es war keine Entwicklung zu sehen und immer sorgten Formdellen dafür, dass man tiefer rutschte. Während man unter Pavel Dotchev immer wieder oben dran war und dann entscheidende Spiele verlor, brauchte es unter Härtel solche entscheidenden Spiele, um überhaupt wieder in die Spur zu finden.
Sicherlich war seine Amtszeit von einigen Verletzungen überschattet, sicherlich schlug der ein oder andere Transfer nicht so ein und einige Spiele verlor man tragisch und unverdient. Aber es gab wohl kaum einen Trainer in der jüngeren Auer Vergangenheit, dem man von oben wie von unten so viele Chancen und Nachsichtigkeit gab. Im Sommer hätten einige Vereine das Experiment schon beendet, im Herbst nach vier Pleiten wäre beim Großteil wahrscheinlich schon Schluss gewesen. Im Winter exte der Verein lieber einen Co-Trainer und zwang den Sport-Geschäftsführer zum Rücktritt. Viel mehr Rückendeckung war schlichtweg nicht möglich.
Als es jetzt im Januar um einen guten Rückrundenstart ging und darum endlich die Qualität auf den Platz zu bringen, setzte man drei Spiele gegen zwei direkte Konkurrenten an die Wand. Man belebte schon tot geglaubte Konkurrenten wieder und war in allen Spielen nicht in der Lage einen Gegener mit Qualität und Plan über 90 Minuten Paroli zu bieten. Da kann es dann wirklich keinerlei Spielraum mehr geben. Das Vertrauen in Härtel war ein großes Wagnis und es ging nicht auf, das muss man so in aller Deutlichkeit sagen. Man ging ins Risiko und machte sicherlich etwas, was nicht jeder Verein tat. Aber geliefert wurde nunmal nicht. Jetzt muss man einen Trainer finden, der in 16 Spielen mindestens 25 Punkte holt und damit einen echten Turnaround schafft. Keine leichte Aufgabe.
Natürlich sind die Spieler auch gefordert, aber die mancherorts zu lesende Argumentation, dass Härtel nur ein Bauernopfer sei und die Spieler es verzapft hätten, teile ich überhaupt nicht. Mit großen Teilen dieser Mannschaft standen wir unter Pavel Dotchev in der oberen Tabellenhälfte. Dieser Kader hatte die Qualität und er hatte viele Talente mit Potential. Man kann mir nicht sagen, dass in so kurzer Zeit aus einer ambitionierten Drittliga-Mannschaft nicht mehr herauszuholen ist, um den TSV Havelse zu schlagen. Spieler wie Pascal Fallmann oder Mika Clausen, die an der Schwelle zur 2. Liga standen, sind unter Härtel völlig abgetaucht. Andere treten auf der Stelle oder kommen gar nicht zur Geltung. Sicherlich schlugen nicht alle Transfers ein. Aber man kann mir bei den ganzen Daten von Eherls, Weinhauer, Uhlmann, Seiffert und Co. nicht erklären, dass alles bodenlose One-Hit-Wonder waren.
Jens Härtel gelang es nicht, die Offensive mit Spielern, wie Stefaniak, Guttau und Clausen in Fahrt zu bekommen. Er konnte keine Alternative für Marcel Bär aufbauen oder systematisch finden und war am Ende auch nicht in der Lage die Mannschaft über 90 Minuten am Match zu halten. Das sind für mich dann klare Indizien, dass es am Trainer liegt und man einer Mannschaft da nicht den vollen Vorwurf machen kann. Man zahlt einen Cheftrainer auch nicht solche Summen und gibt ihm solche Handlungsfülle, wenn man Ende nur der schlechte Platz, der Physio oder das ungünstige Wetter Schuld an der Niederlage haben.
Jetzt müssen wir wirklich einen golden Griff tätigen und irgendwie am Wochenende gewinnen. Wir haben uns da in eine verdammt heikle Lage manövriert.
Sicherlich war seine Amtszeit von einigen Verletzungen überschattet, sicherlich schlug der ein oder andere Transfer nicht so ein und einige Spiele verlor man tragisch und unverdient. Aber es gab wohl kaum einen Trainer in der jüngeren Auer Vergangenheit, dem man von oben wie von unten so viele Chancen und Nachsichtigkeit gab. Im Sommer hätten einige Vereine das Experiment schon beendet, im Herbst nach vier Pleiten wäre beim Großteil wahrscheinlich schon Schluss gewesen. Im Winter exte der Verein lieber einen Co-Trainer und zwang den Sport-Geschäftsführer zum Rücktritt. Viel mehr Rückendeckung war schlichtweg nicht möglich.
Als es jetzt im Januar um einen guten Rückrundenstart ging und darum endlich die Qualität auf den Platz zu bringen, setzte man drei Spiele gegen zwei direkte Konkurrenten an die Wand. Man belebte schon tot geglaubte Konkurrenten wieder und war in allen Spielen nicht in der Lage einen Gegener mit Qualität und Plan über 90 Minuten Paroli zu bieten. Da kann es dann wirklich keinerlei Spielraum mehr geben. Das Vertrauen in Härtel war ein großes Wagnis und es ging nicht auf, das muss man so in aller Deutlichkeit sagen. Man ging ins Risiko und machte sicherlich etwas, was nicht jeder Verein tat. Aber geliefert wurde nunmal nicht. Jetzt muss man einen Trainer finden, der in 16 Spielen mindestens 25 Punkte holt und damit einen echten Turnaround schafft. Keine leichte Aufgabe.
Natürlich sind die Spieler auch gefordert, aber die mancherorts zu lesende Argumentation, dass Härtel nur ein Bauernopfer sei und die Spieler es verzapft hätten, teile ich überhaupt nicht. Mit großen Teilen dieser Mannschaft standen wir unter Pavel Dotchev in der oberen Tabellenhälfte. Dieser Kader hatte die Qualität und er hatte viele Talente mit Potential. Man kann mir nicht sagen, dass in so kurzer Zeit aus einer ambitionierten Drittliga-Mannschaft nicht mehr herauszuholen ist, um den TSV Havelse zu schlagen. Spieler wie Pascal Fallmann oder Mika Clausen, die an der Schwelle zur 2. Liga standen, sind unter Härtel völlig abgetaucht. Andere treten auf der Stelle oder kommen gar nicht zur Geltung. Sicherlich schlugen nicht alle Transfers ein. Aber man kann mir bei den ganzen Daten von Eherls, Weinhauer, Uhlmann, Seiffert und Co. nicht erklären, dass alles bodenlose One-Hit-Wonder waren.
Jens Härtel gelang es nicht, die Offensive mit Spielern, wie Stefaniak, Guttau und Clausen in Fahrt zu bekommen. Er konnte keine Alternative für Marcel Bär aufbauen oder systematisch finden und war am Ende auch nicht in der Lage die Mannschaft über 90 Minuten am Match zu halten. Das sind für mich dann klare Indizien, dass es am Trainer liegt und man einer Mannschaft da nicht den vollen Vorwurf machen kann. Man zahlt einen Cheftrainer auch nicht solche Summen und gibt ihm solche Handlungsfülle, wenn man Ende nur der schlechte Platz, der Physio oder das ungünstige Wetter Schuld an der Niederlage haben.
Jetzt müssen wir wirklich einen golden Griff tätigen und irgendwie am Wochenende gewinnen. Wir haben uns da in eine verdammt heikle Lage manövriert.
31.01.2026 - 23:48 Uhr
Zitat von FCE_Highlander
Es war überfällig und kommt vielleicht sogar zu spät. Jens Härtel war über ein Jahr lang Trainer in Aue und sollte aus einer ambitionierten und sicherlich auch in Teilen talentierten Mannschaft eine Aufstiegsmannschaft formen. Nichts davon ging leider auf, nach knapp 365 Tagen schließt sich in der Eilenriede der Kreis und was bei der Reservemannschaft von Hannover nicht gut begann, endete gegen den Regionalliga Nord Aufsteiger Havelse krachend. Trotz großem Namen und frührerer Erfolge kam Härtel mit der Mannschaft nie ins Rollen, es war keine Entwicklung zu sehen und immer sorgten Formdellen dafür, dass man tiefer rutschte. Während man unter Pavel Dotchev immer wieder oben dran war und dann entscheidende Spiele verlor, brauchte es unter Härtel solche entscheidenden Spiele, um überhaupt wieder in die Spur zu finden.
Sicherlich war seine Amtszeit von einigen Verletzungen überschattet, sicherlich schlug der ein oder andere Transfer nicht so ein und einige Spiele verlor man tragisch und unverdient. Aber es gab wohl kaum einen Trainer in der jüngeren Auer Vergangenheit, dem man von oben wie von unten so viele Chancen und Nachsichtigkeit gab. Im Sommer hätten einige Vereine das Experiment schon beendet, im Herbst nach vier Pleiten wäre beim Großteil wahrscheinlich schon Schluss gewesen. Im Winter exte der Verein lieber einen Co-Trainer und zwang den Sport-Geschäftsführer zum Rücktritt. Viel mehr Rückendeckung war schlichtweg nicht möglich.
Als es jetzt im Januar um einen guten Rückrundenstart ging und darum endlich die Qualität auf den Platz zu bringen, setzte man drei Spiele gegen zwei direkte Konkurrenten an die Wand. Man belebte schon tot geglaubte Konkurrenten wieder und war in allen Spielen nicht in der Lage einen Gegener mit Qualität und Plan über 90 Minuten Paroli zu bieten. Da kann es dann wirklich keinerlei Spielraum mehr geben. Das Vertrauen in Härtel war ein großes Wagnis und es ging nicht auf, das muss man so in aller Deutlichkeit sagen. Man ging ins Risiko und machte sicherlich etwas, was nicht jeder Verein tat. Aber geliefert wurde nunmal nicht. Jetzt muss man einen Trainer finden, der in 16 Spielen mindestens 25 Punkte holt und damit einen echten Turnaround schafft. Keine leichte Aufgabe.
Natürlich sind die Spieler auch gefordert, aber die mancherorts zu lesende Argumentation, dass Härtel nur ein Bauernopfer sei und die Spieler es verzapft hätten, teile ich überhaupt nicht. Mit großen Teilen dieser Mannschaft standen wir unter Pavel Dotchev in der oberen Tabellenhälfte. Dieser Kader hatte die Qualität und er hatte viele Talente mit Potential. Man kann mir nicht sagen, dass in so kurzer Zeit aus einer ambitionierten Drittliga-Mannschaft nicht mehr herauszuholen ist, um den TSV Havelse zu schlagen. Spieler wie Pascal Fallmann oder Mika Clausen, die an der Schwelle zur 2. Liga standen, sind unter Härtel völlig abgetaucht. Andere treten auf der Stelle oder kommen gar nicht zur Geltung. Sicherlich schlugen nicht alle Transfers ein. Aber man kann mir bei den ganzen Daten von Eherls, Weinhauer, Uhlmann, Seiffert und Co. nicht erklären, dass alles bodenlose One-Hit-Wonder waren.
Jens Härtel gelang es nicht, die Offensive mit Spielern, wie Stefaniak, Guttau und Clausen in Fahrt zu bekommen. Er konnte keine Alternative für Marcel Bär aufbauen oder systematisch finden und war am Ende auch nicht in der Lage die Mannschaft über 90 Minuten am Match zu halten. Das sind für mich dann klare Indizien, dass es am Trainer liegt und man einer Mannschaft da nicht den vollen Vorwurf machen kann. Man zahlt einen Cheftrainer auch nicht solche Summen und gibt ihm solche Handlungsfülle, wenn man Ende nur der schlechte Platz, der Physio oder das ungünstige Wetter Schuld an der Niederlage haben.
Jetzt müssen wir wirklich einen golden Griff tätigen und irgendwie am Wochenende gewinnen. Wir haben uns da in eine verdammt heikle Lage manövriert.
Es war überfällig und kommt vielleicht sogar zu spät. Jens Härtel war über ein Jahr lang Trainer in Aue und sollte aus einer ambitionierten und sicherlich auch in Teilen talentierten Mannschaft eine Aufstiegsmannschaft formen. Nichts davon ging leider auf, nach knapp 365 Tagen schließt sich in der Eilenriede der Kreis und was bei der Reservemannschaft von Hannover nicht gut begann, endete gegen den Regionalliga Nord Aufsteiger Havelse krachend. Trotz großem Namen und frührerer Erfolge kam Härtel mit der Mannschaft nie ins Rollen, es war keine Entwicklung zu sehen und immer sorgten Formdellen dafür, dass man tiefer rutschte. Während man unter Pavel Dotchev immer wieder oben dran war und dann entscheidende Spiele verlor, brauchte es unter Härtel solche entscheidenden Spiele, um überhaupt wieder in die Spur zu finden.
Sicherlich war seine Amtszeit von einigen Verletzungen überschattet, sicherlich schlug der ein oder andere Transfer nicht so ein und einige Spiele verlor man tragisch und unverdient. Aber es gab wohl kaum einen Trainer in der jüngeren Auer Vergangenheit, dem man von oben wie von unten so viele Chancen und Nachsichtigkeit gab. Im Sommer hätten einige Vereine das Experiment schon beendet, im Herbst nach vier Pleiten wäre beim Großteil wahrscheinlich schon Schluss gewesen. Im Winter exte der Verein lieber einen Co-Trainer und zwang den Sport-Geschäftsführer zum Rücktritt. Viel mehr Rückendeckung war schlichtweg nicht möglich.
Als es jetzt im Januar um einen guten Rückrundenstart ging und darum endlich die Qualität auf den Platz zu bringen, setzte man drei Spiele gegen zwei direkte Konkurrenten an die Wand. Man belebte schon tot geglaubte Konkurrenten wieder und war in allen Spielen nicht in der Lage einen Gegener mit Qualität und Plan über 90 Minuten Paroli zu bieten. Da kann es dann wirklich keinerlei Spielraum mehr geben. Das Vertrauen in Härtel war ein großes Wagnis und es ging nicht auf, das muss man so in aller Deutlichkeit sagen. Man ging ins Risiko und machte sicherlich etwas, was nicht jeder Verein tat. Aber geliefert wurde nunmal nicht. Jetzt muss man einen Trainer finden, der in 16 Spielen mindestens 25 Punkte holt und damit einen echten Turnaround schafft. Keine leichte Aufgabe.
Natürlich sind die Spieler auch gefordert, aber die mancherorts zu lesende Argumentation, dass Härtel nur ein Bauernopfer sei und die Spieler es verzapft hätten, teile ich überhaupt nicht. Mit großen Teilen dieser Mannschaft standen wir unter Pavel Dotchev in der oberen Tabellenhälfte. Dieser Kader hatte die Qualität und er hatte viele Talente mit Potential. Man kann mir nicht sagen, dass in so kurzer Zeit aus einer ambitionierten Drittliga-Mannschaft nicht mehr herauszuholen ist, um den TSV Havelse zu schlagen. Spieler wie Pascal Fallmann oder Mika Clausen, die an der Schwelle zur 2. Liga standen, sind unter Härtel völlig abgetaucht. Andere treten auf der Stelle oder kommen gar nicht zur Geltung. Sicherlich schlugen nicht alle Transfers ein. Aber man kann mir bei den ganzen Daten von Eherls, Weinhauer, Uhlmann, Seiffert und Co. nicht erklären, dass alles bodenlose One-Hit-Wonder waren.
Jens Härtel gelang es nicht, die Offensive mit Spielern, wie Stefaniak, Guttau und Clausen in Fahrt zu bekommen. Er konnte keine Alternative für Marcel Bär aufbauen oder systematisch finden und war am Ende auch nicht in der Lage die Mannschaft über 90 Minuten am Match zu halten. Das sind für mich dann klare Indizien, dass es am Trainer liegt und man einer Mannschaft da nicht den vollen Vorwurf machen kann. Man zahlt einen Cheftrainer auch nicht solche Summen und gibt ihm solche Handlungsfülle, wenn man Ende nur der schlechte Platz, der Physio oder das ungünstige Wetter Schuld an der Niederlage haben.
Jetzt müssen wir wirklich einen golden Griff tätigen und irgendwie am Wochenende gewinnen. Wir haben uns da in eine verdammt heikle Lage manövriert.
Wie heißt es so schön:"Wenn ich aus dem Rathaus komme, bin ich immer schlauer"!
Jetzt im Nachhinein alles beim Trainer abzuladen, finde ich unfair.
Die Herren Spieler gehören viel mehr in die Pflicht genommen. Sie haben die aermste Sa... allein im Regen stehen lassen.
Und ich bleibe beim Bauernopfer, auch wenn ich bei Weitem nicht so nahe an der Basis bin, wie Andere.
01.02.2026 - 10:59 Uhr
Morgen ist der letzte Tag des Transfers. Was meint ihr wird man noch Spieler abgeben und kommt noch ein neuer? Eure Meinung?
01.02.2026 - 11:15 Uhr
Zitat von HHMchen
Wie heißt es so schön:"Wenn ich aus dem Rathaus komme, bin ich immer schlauer"!
Jetzt im Nachhinein alles beim Trainer abzuladen, finde ich unfair.
Die Herren Spieler gehören viel mehr in die Pflicht genommen. Sie haben die aermste Sa... allein im Regen stehen lassen.
Und ich bleibe beim Bauernopfer, auch wenn ich bei Weitem nicht so nahe an der Basis bin, wie Andere.
Zitat von FCE_Highlander
Es war überfällig und kommt vielleicht sogar zu spät. Jens Härtel war über ein Jahr lang Trainer in Aue und sollte aus einer ambitionierten und sicherlich auch in Teilen talentierten Mannschaft eine Aufstiegsmannschaft formen. Nichts davon ging leider auf, nach knapp 365 Tagen schließt sich in der Eilenriede der Kreis und was bei der Reservemannschaft von Hannover nicht gut begann, endete gegen den Regionalliga Nord Aufsteiger Havelse krachend. Trotz großem Namen und frührerer Erfolge kam Härtel mit der Mannschaft nie ins Rollen, es war keine Entwicklung zu sehen und immer sorgten Formdellen dafür, dass man tiefer rutschte. Während man unter Pavel Dotchev immer wieder oben dran war und dann entscheidende Spiele verlor, brauchte es unter Härtel solche entscheidenden Spiele, um überhaupt wieder in die Spur zu finden.
Sicherlich war seine Amtszeit von einigen Verletzungen überschattet, sicherlich schlug der ein oder andere Transfer nicht so ein und einige Spiele verlor man tragisch und unverdient. Aber es gab wohl kaum einen Trainer in der jüngeren Auer Vergangenheit, dem man von oben wie von unten so viele Chancen und Nachsichtigkeit gab. Im Sommer hätten einige Vereine das Experiment schon beendet, im Herbst nach vier Pleiten wäre beim Großteil wahrscheinlich schon Schluss gewesen. Im Winter exte der Verein lieber einen Co-Trainer und zwang den Sport-Geschäftsführer zum Rücktritt. Viel mehr Rückendeckung war schlichtweg nicht möglich.
Als es jetzt im Januar um einen guten Rückrundenstart ging und darum endlich die Qualität auf den Platz zu bringen, setzte man drei Spiele gegen zwei direkte Konkurrenten an die Wand. Man belebte schon tot geglaubte Konkurrenten wieder und war in allen Spielen nicht in der Lage einen Gegener mit Qualität und Plan über 90 Minuten Paroli zu bieten. Da kann es dann wirklich keinerlei Spielraum mehr geben. Das Vertrauen in Härtel war ein großes Wagnis und es ging nicht auf, das muss man so in aller Deutlichkeit sagen. Man ging ins Risiko und machte sicherlich etwas, was nicht jeder Verein tat. Aber geliefert wurde nunmal nicht. Jetzt muss man einen Trainer finden, der in 16 Spielen mindestens 25 Punkte holt und damit einen echten Turnaround schafft. Keine leichte Aufgabe.
Natürlich sind die Spieler auch gefordert, aber die mancherorts zu lesende Argumentation, dass Härtel nur ein Bauernopfer sei und die Spieler es verzapft hätten, teile ich überhaupt nicht. Mit großen Teilen dieser Mannschaft standen wir unter Pavel Dotchev in der oberen Tabellenhälfte. Dieser Kader hatte die Qualität und er hatte viele Talente mit Potential. Man kann mir nicht sagen, dass in so kurzer Zeit aus einer ambitionierten Drittliga-Mannschaft nicht mehr herauszuholen ist, um den TSV Havelse zu schlagen. Spieler wie Pascal Fallmann oder Mika Clausen, die an der Schwelle zur 2. Liga standen, sind unter Härtel völlig abgetaucht. Andere treten auf der Stelle oder kommen gar nicht zur Geltung. Sicherlich schlugen nicht alle Transfers ein. Aber man kann mir bei den ganzen Daten von Eherls, Weinhauer, Uhlmann, Seiffert und Co. nicht erklären, dass alles bodenlose One-Hit-Wonder waren.
Jens Härtel gelang es nicht, die Offensive mit Spielern, wie Stefaniak, Guttau und Clausen in Fahrt zu bekommen. Er konnte keine Alternative für Marcel Bär aufbauen oder systematisch finden und war am Ende auch nicht in der Lage die Mannschaft über 90 Minuten am Match zu halten. Das sind für mich dann klare Indizien, dass es am Trainer liegt und man einer Mannschaft da nicht den vollen Vorwurf machen kann. Man zahlt einen Cheftrainer auch nicht solche Summen und gibt ihm solche Handlungsfülle, wenn man Ende nur der schlechte Platz, der Physio oder das ungünstige Wetter Schuld an der Niederlage haben.
Jetzt müssen wir wirklich einen golden Griff tätigen und irgendwie am Wochenende gewinnen. Wir haben uns da in eine verdammt heikle Lage manövriert.
Es war überfällig und kommt vielleicht sogar zu spät. Jens Härtel war über ein Jahr lang Trainer in Aue und sollte aus einer ambitionierten und sicherlich auch in Teilen talentierten Mannschaft eine Aufstiegsmannschaft formen. Nichts davon ging leider auf, nach knapp 365 Tagen schließt sich in der Eilenriede der Kreis und was bei der Reservemannschaft von Hannover nicht gut begann, endete gegen den Regionalliga Nord Aufsteiger Havelse krachend. Trotz großem Namen und frührerer Erfolge kam Härtel mit der Mannschaft nie ins Rollen, es war keine Entwicklung zu sehen und immer sorgten Formdellen dafür, dass man tiefer rutschte. Während man unter Pavel Dotchev immer wieder oben dran war und dann entscheidende Spiele verlor, brauchte es unter Härtel solche entscheidenden Spiele, um überhaupt wieder in die Spur zu finden.
Sicherlich war seine Amtszeit von einigen Verletzungen überschattet, sicherlich schlug der ein oder andere Transfer nicht so ein und einige Spiele verlor man tragisch und unverdient. Aber es gab wohl kaum einen Trainer in der jüngeren Auer Vergangenheit, dem man von oben wie von unten so viele Chancen und Nachsichtigkeit gab. Im Sommer hätten einige Vereine das Experiment schon beendet, im Herbst nach vier Pleiten wäre beim Großteil wahrscheinlich schon Schluss gewesen. Im Winter exte der Verein lieber einen Co-Trainer und zwang den Sport-Geschäftsführer zum Rücktritt. Viel mehr Rückendeckung war schlichtweg nicht möglich.
Als es jetzt im Januar um einen guten Rückrundenstart ging und darum endlich die Qualität auf den Platz zu bringen, setzte man drei Spiele gegen zwei direkte Konkurrenten an die Wand. Man belebte schon tot geglaubte Konkurrenten wieder und war in allen Spielen nicht in der Lage einen Gegener mit Qualität und Plan über 90 Minuten Paroli zu bieten. Da kann es dann wirklich keinerlei Spielraum mehr geben. Das Vertrauen in Härtel war ein großes Wagnis und es ging nicht auf, das muss man so in aller Deutlichkeit sagen. Man ging ins Risiko und machte sicherlich etwas, was nicht jeder Verein tat. Aber geliefert wurde nunmal nicht. Jetzt muss man einen Trainer finden, der in 16 Spielen mindestens 25 Punkte holt und damit einen echten Turnaround schafft. Keine leichte Aufgabe.
Natürlich sind die Spieler auch gefordert, aber die mancherorts zu lesende Argumentation, dass Härtel nur ein Bauernopfer sei und die Spieler es verzapft hätten, teile ich überhaupt nicht. Mit großen Teilen dieser Mannschaft standen wir unter Pavel Dotchev in der oberen Tabellenhälfte. Dieser Kader hatte die Qualität und er hatte viele Talente mit Potential. Man kann mir nicht sagen, dass in so kurzer Zeit aus einer ambitionierten Drittliga-Mannschaft nicht mehr herauszuholen ist, um den TSV Havelse zu schlagen. Spieler wie Pascal Fallmann oder Mika Clausen, die an der Schwelle zur 2. Liga standen, sind unter Härtel völlig abgetaucht. Andere treten auf der Stelle oder kommen gar nicht zur Geltung. Sicherlich schlugen nicht alle Transfers ein. Aber man kann mir bei den ganzen Daten von Eherls, Weinhauer, Uhlmann, Seiffert und Co. nicht erklären, dass alles bodenlose One-Hit-Wonder waren.
Jens Härtel gelang es nicht, die Offensive mit Spielern, wie Stefaniak, Guttau und Clausen in Fahrt zu bekommen. Er konnte keine Alternative für Marcel Bär aufbauen oder systematisch finden und war am Ende auch nicht in der Lage die Mannschaft über 90 Minuten am Match zu halten. Das sind für mich dann klare Indizien, dass es am Trainer liegt und man einer Mannschaft da nicht den vollen Vorwurf machen kann. Man zahlt einen Cheftrainer auch nicht solche Summen und gibt ihm solche Handlungsfülle, wenn man Ende nur der schlechte Platz, der Physio oder das ungünstige Wetter Schuld an der Niederlage haben.
Jetzt müssen wir wirklich einen golden Griff tätigen und irgendwie am Wochenende gewinnen. Wir haben uns da in eine verdammt heikle Lage manövriert.
Wie heißt es so schön:"Wenn ich aus dem Rathaus komme, bin ich immer schlauer"!
Jetzt im Nachhinein alles beim Trainer abzuladen, finde ich unfair.
Die Herren Spieler gehören viel mehr in die Pflicht genommen. Sie haben die aermste Sa... allein im Regen stehen lassen.
Und ich bleibe beim Bauernopfer, auch wenn ich bei Weitem nicht so nahe an der Basis bin, wie Andere.
Moment mal, der @FCE_Highlander hat in seinem Essay 😁doch nun wirklich sehr anschaulich herausgearbeitet, welch lange Geduldsleitung unser Vorstand hatte. Ich würde auch eher diesen Umstand kritisieren. Von einem Bauernopfer kann man nach der langen "Leidenszeit" nun wahrlich nicht sprechen!
01.02.2026 - 12:08 Uhr
Zitat von Hiesicher
Moment mal, der @FCE_Highlander hat in seinem Essay 😁doch nun wirklich sehr anschaulich herausgearbeitet, welch lange Geduldsleitung unser Vorstand hatte. Ich würde auch eher diesen Umstand kritisieren. Von einem Bauernopfer kann man nach der langen "Leidenszeit" nun wahrlich nicht sprechen!
Zitat von HHMchen
Wie heißt es so schön:"Wenn ich aus dem Rathaus komme, bin ich immer schlauer"!
Jetzt im Nachhinein alles beim Trainer abzuladen, finde ich unfair.
Die Herren Spieler gehören viel mehr in die Pflicht genommen. Sie haben die aermste Sa... allein im Regen stehen lassen.
Und ich bleibe beim Bauernopfer, auch wenn ich bei Weitem nicht so nahe an der Basis bin, wie Andere.
Zitat von FCE_Highlander
Es war überfällig und kommt vielleicht sogar zu spät. Jens Härtel war über ein Jahr lang Trainer in Aue und sollte aus einer ambitionierten und sicherlich auch in Teilen talentierten Mannschaft eine Aufstiegsmannschaft formen. Nichts davon ging leider auf, nach knapp 365 Tagen schließt sich in der Eilenriede der Kreis und was bei der Reservemannschaft von Hannover nicht gut begann, endete gegen den Regionalliga Nord Aufsteiger Havelse krachend. Trotz großem Namen und frührerer Erfolge kam Härtel mit der Mannschaft nie ins Rollen, es war keine Entwicklung zu sehen und immer sorgten Formdellen dafür, dass man tiefer rutschte. Während man unter Pavel Dotchev immer wieder oben dran war und dann entscheidende Spiele verlor, brauchte es unter Härtel solche entscheidenden Spiele, um überhaupt wieder in die Spur zu finden.
Sicherlich war seine Amtszeit von einigen Verletzungen überschattet, sicherlich schlug der ein oder andere Transfer nicht so ein und einige Spiele verlor man tragisch und unverdient. Aber es gab wohl kaum einen Trainer in der jüngeren Auer Vergangenheit, dem man von oben wie von unten so viele Chancen und Nachsichtigkeit gab. Im Sommer hätten einige Vereine das Experiment schon beendet, im Herbst nach vier Pleiten wäre beim Großteil wahrscheinlich schon Schluss gewesen. Im Winter exte der Verein lieber einen Co-Trainer und zwang den Sport-Geschäftsführer zum Rücktritt. Viel mehr Rückendeckung war schlichtweg nicht möglich.
Als es jetzt im Januar um einen guten Rückrundenstart ging und darum endlich die Qualität auf den Platz zu bringen, setzte man drei Spiele gegen zwei direkte Konkurrenten an die Wand. Man belebte schon tot geglaubte Konkurrenten wieder und war in allen Spielen nicht in der Lage einen Gegener mit Qualität und Plan über 90 Minuten Paroli zu bieten. Da kann es dann wirklich keinerlei Spielraum mehr geben. Das Vertrauen in Härtel war ein großes Wagnis und es ging nicht auf, das muss man so in aller Deutlichkeit sagen. Man ging ins Risiko und machte sicherlich etwas, was nicht jeder Verein tat. Aber geliefert wurde nunmal nicht. Jetzt muss man einen Trainer finden, der in 16 Spielen mindestens 25 Punkte holt und damit einen echten Turnaround schafft. Keine leichte Aufgabe.
Natürlich sind die Spieler auch gefordert, aber die mancherorts zu lesende Argumentation, dass Härtel nur ein Bauernopfer sei und die Spieler es verzapft hätten, teile ich überhaupt nicht. Mit großen Teilen dieser Mannschaft standen wir unter Pavel Dotchev in der oberen Tabellenhälfte. Dieser Kader hatte die Qualität und er hatte viele Talente mit Potential. Man kann mir nicht sagen, dass in so kurzer Zeit aus einer ambitionierten Drittliga-Mannschaft nicht mehr herauszuholen ist, um den TSV Havelse zu schlagen. Spieler wie Pascal Fallmann oder Mika Clausen, die an der Schwelle zur 2. Liga standen, sind unter Härtel völlig abgetaucht. Andere treten auf der Stelle oder kommen gar nicht zur Geltung. Sicherlich schlugen nicht alle Transfers ein. Aber man kann mir bei den ganzen Daten von Eherls, Weinhauer, Uhlmann, Seiffert und Co. nicht erklären, dass alles bodenlose One-Hit-Wonder waren.
Jens Härtel gelang es nicht, die Offensive mit Spielern, wie Stefaniak, Guttau und Clausen in Fahrt zu bekommen. Er konnte keine Alternative für Marcel Bär aufbauen oder systematisch finden und war am Ende auch nicht in der Lage die Mannschaft über 90 Minuten am Match zu halten. Das sind für mich dann klare Indizien, dass es am Trainer liegt und man einer Mannschaft da nicht den vollen Vorwurf machen kann. Man zahlt einen Cheftrainer auch nicht solche Summen und gibt ihm solche Handlungsfülle, wenn man Ende nur der schlechte Platz, der Physio oder das ungünstige Wetter Schuld an der Niederlage haben.
Jetzt müssen wir wirklich einen golden Griff tätigen und irgendwie am Wochenende gewinnen. Wir haben uns da in eine verdammt heikle Lage manövriert.
Es war überfällig und kommt vielleicht sogar zu spät. Jens Härtel war über ein Jahr lang Trainer in Aue und sollte aus einer ambitionierten und sicherlich auch in Teilen talentierten Mannschaft eine Aufstiegsmannschaft formen. Nichts davon ging leider auf, nach knapp 365 Tagen schließt sich in der Eilenriede der Kreis und was bei der Reservemannschaft von Hannover nicht gut begann, endete gegen den Regionalliga Nord Aufsteiger Havelse krachend. Trotz großem Namen und frührerer Erfolge kam Härtel mit der Mannschaft nie ins Rollen, es war keine Entwicklung zu sehen und immer sorgten Formdellen dafür, dass man tiefer rutschte. Während man unter Pavel Dotchev immer wieder oben dran war und dann entscheidende Spiele verlor, brauchte es unter Härtel solche entscheidenden Spiele, um überhaupt wieder in die Spur zu finden.
Sicherlich war seine Amtszeit von einigen Verletzungen überschattet, sicherlich schlug der ein oder andere Transfer nicht so ein und einige Spiele verlor man tragisch und unverdient. Aber es gab wohl kaum einen Trainer in der jüngeren Auer Vergangenheit, dem man von oben wie von unten so viele Chancen und Nachsichtigkeit gab. Im Sommer hätten einige Vereine das Experiment schon beendet, im Herbst nach vier Pleiten wäre beim Großteil wahrscheinlich schon Schluss gewesen. Im Winter exte der Verein lieber einen Co-Trainer und zwang den Sport-Geschäftsführer zum Rücktritt. Viel mehr Rückendeckung war schlichtweg nicht möglich.
Als es jetzt im Januar um einen guten Rückrundenstart ging und darum endlich die Qualität auf den Platz zu bringen, setzte man drei Spiele gegen zwei direkte Konkurrenten an die Wand. Man belebte schon tot geglaubte Konkurrenten wieder und war in allen Spielen nicht in der Lage einen Gegener mit Qualität und Plan über 90 Minuten Paroli zu bieten. Da kann es dann wirklich keinerlei Spielraum mehr geben. Das Vertrauen in Härtel war ein großes Wagnis und es ging nicht auf, das muss man so in aller Deutlichkeit sagen. Man ging ins Risiko und machte sicherlich etwas, was nicht jeder Verein tat. Aber geliefert wurde nunmal nicht. Jetzt muss man einen Trainer finden, der in 16 Spielen mindestens 25 Punkte holt und damit einen echten Turnaround schafft. Keine leichte Aufgabe.
Natürlich sind die Spieler auch gefordert, aber die mancherorts zu lesende Argumentation, dass Härtel nur ein Bauernopfer sei und die Spieler es verzapft hätten, teile ich überhaupt nicht. Mit großen Teilen dieser Mannschaft standen wir unter Pavel Dotchev in der oberen Tabellenhälfte. Dieser Kader hatte die Qualität und er hatte viele Talente mit Potential. Man kann mir nicht sagen, dass in so kurzer Zeit aus einer ambitionierten Drittliga-Mannschaft nicht mehr herauszuholen ist, um den TSV Havelse zu schlagen. Spieler wie Pascal Fallmann oder Mika Clausen, die an der Schwelle zur 2. Liga standen, sind unter Härtel völlig abgetaucht. Andere treten auf der Stelle oder kommen gar nicht zur Geltung. Sicherlich schlugen nicht alle Transfers ein. Aber man kann mir bei den ganzen Daten von Eherls, Weinhauer, Uhlmann, Seiffert und Co. nicht erklären, dass alles bodenlose One-Hit-Wonder waren.
Jens Härtel gelang es nicht, die Offensive mit Spielern, wie Stefaniak, Guttau und Clausen in Fahrt zu bekommen. Er konnte keine Alternative für Marcel Bär aufbauen oder systematisch finden und war am Ende auch nicht in der Lage die Mannschaft über 90 Minuten am Match zu halten. Das sind für mich dann klare Indizien, dass es am Trainer liegt und man einer Mannschaft da nicht den vollen Vorwurf machen kann. Man zahlt einen Cheftrainer auch nicht solche Summen und gibt ihm solche Handlungsfülle, wenn man Ende nur der schlechte Platz, der Physio oder das ungünstige Wetter Schuld an der Niederlage haben.
Jetzt müssen wir wirklich einen golden Griff tätigen und irgendwie am Wochenende gewinnen. Wir haben uns da in eine verdammt heikle Lage manövriert.
Wie heißt es so schön:"Wenn ich aus dem Rathaus komme, bin ich immer schlauer"!
Jetzt im Nachhinein alles beim Trainer abzuladen, finde ich unfair.
Die Herren Spieler gehören viel mehr in die Pflicht genommen. Sie haben die aermste Sa... allein im Regen stehen lassen.
Und ich bleibe beim Bauernopfer, auch wenn ich bei Weitem nicht so nahe an der Basis bin, wie Andere.
Moment mal, der @FCE_Highlander hat in seinem Essay 😁doch nun wirklich sehr anschaulich herausgearbeitet, welch lange Geduldsleitung unser Vorstand hatte. Ich würde auch eher diesen Umstand kritisieren. Von einem Bauernopfer kann man nach der langen "Leidenszeit" nun wahrlich nicht sprechen!
Es ist nun mal meine Sicht auf die Dinge.
Ich finde es einfach zu billig, immer und immer wieder den Trainer als Hauptverantwortlichen davonzujagen, während die Spieler auf dem Feld dafür sorgen, dass derartige Ergebnisse rauskommen.
01.02.2026 - 14:09 Uhr
So ist das Leben, @HHMchen . 😏
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