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Kaderanalyse

02.02.2009 - 18:37 Uhr
Kaderanalyse |#3781
16.12.2023 - 17:15 Uhr
Gestern war Fröling der schnellste Spieler beider Teams laut SkyLachend

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AFDFCH

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Camaro626 am 16.12.2023 um 17:16 Uhr bearbeitet
Kaderanalyse |#3782
16.12.2023 - 18:52 Uhr
Zitat von Camaro626
Gestern war Fröling der schnellste Spieler beider Teams laut SkyLachend


Hab ich auch gesehen, aber wichtiger wäre schnell mit Ball.
Würde sagen der einzige der schnell mit Ball ist, ist Perea. Der wird auch 2-3x je Spiel über 90min dann gefoult durch festhalten dann, gestern auch.
Ingelsson bei guter Form kann das auch.

Würde also nicht sagen, dass Tempo generell fehlt
Kaderanalyse |#3783
16.12.2023 - 19:06 Uhr
Mir fehlt die Kombi aus Schnellig- und Körperlichkeit. Unsere schnellen Spieler prallen regelmäßig am Gegner ab.

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Mitglied des FC Hansa Rostock
Kaderanalyse |#3784
18.12.2023 - 20:18 Uhr
Ich hoffe das Folgende passt hierher, ansonsten bitte gerne verschieben.

Kristian Walter sagte im Zuge der Vorstellung von Mersad Selimbegovic, dass dieser Pressing-Elemente spielen lässt.

Damit diese funktionieren muss man die Mannschaft im konditionellen Bereich entsprechend trainieren.
Schafft man das in der Wintervorbereitung? Oder können wir uns die ersten Spieltage der Rückrunde anhören, dass es noch dauert, bis das Pressing funktioniert? Ähnlich wie Alois Schwartz letzte Saison meinte, die Mannschaft wäre nicht fit?

Vielleicht kennt sich jemand von euch mit solchen Trainingsprozessen aus und kann etwas dazu sagen?
Kaderanalyse |#3785
18.12.2023 - 21:11 Uhr
Zitat von phlipp11

Ich hoffe das Folgende passt hierher, ansonsten bitte gerne verschieben.

Kristian Walter sagte im Zuge der Vorstellung von Mersad Selimbegovic, dass dieser Pressing-Elemente spielen lässt.

Damit diese funktionieren muss man die Mannschaft im konditionellen Bereich entsprechend trainieren.
Schafft man das in der Wintervorbereitung? Oder können wir uns die ersten Spieltage der Rückrunde anhören, dass es noch dauert, bis das Pressing funktioniert? Ähnlich wie Alois Schwartz letzte Saison meinte, die Mannschaft wäre nicht fit?

Vielleicht kennt sich jemand von euch mit solchen Trainingsprozessen aus und kann etwas dazu sagen?


Für Pressing-Elemente brauchst du nicht ausschließlich Kondition sondern auch den entsprechenden Kampfgeist, Willen, die Teamfähigkeit und letzten Endes auch einfach ganz viel Konzentration. Die Wintervorbereitung ist recht kurz, in ein bisschen mehr als einem Monat geht es ja schon wieder weiter, deshalb muss Selimbegovic sich erstmal die Frage stellen, wo genau er die Truppe kurzfristig verbessern will, denn für einen Totalumbruch ist eine solche Winterpause schlichtweg zu kurz. Da Schwartz schon ein Trainer war, der laut der öffentlichen Wahrnehmung sehr auf den konditionellen Bereich achtete, wird das kein allzu großes Problem sein. Die Jungs haben jetzt Urlaub, dann wird das Weihnachtsessen im Trainingslager wieder raustrainiert und dann sollte sich der Spaß auch schon wieder haben, darauf wird außerhalb des Trainingslagers nicht der Fokus liegen.

Bei den anderen Eigenschaften muss Mersad sich dann ein Bild machen. Einem Brumado, Pröger oder Ingelsson fehlt es aber meiner Meinung nach nicht an Willen oder Kampfgeist. Wenn man den Kader mal so durchgeht, dann wird man besonders in der ersten Reihe merken, dass das eigentlich schon wirklich stark auf ein Pressing-System ausgelegt ist. Ein Güler wird und muss bei einer Chance bspw. auch entsprechend alles reinhauen, ein Singh kennt die Spielweise bereits aus Regensburger-Zeiten.

Nun muss man eben aber auch sagen, dass besonders Pressing-Systeme Eingespieltheit erfordern und unter Schwartz haben wir nur in den seltensten Fällen offensiv gepresst. Um deine Frage damit zu beantworten: Ich bin mir unsicher, wie Selimbegovic das auf den PKs ausdrücken wird, aber das Pressing wird nicht am ersten Spieltag spitzenmäßig funktionieren. Die Kondition wird und darf dafür dann aber keine Ausrede sein, sondern eher die Eingespieltheit des Systems oder die Mentalität einzelner Spieler, wobei ich mir selbst bei der Geschichte unseres neuen Trainers nicht vorstellen kann, dass er nach den ersten Spielen bereits die Bereitschaft einzelner Spieler öffentlich in Frage stellen wird.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Testron am 18.12.2023 um 21:15 Uhr bearbeitet
Kaderanalyse |#3786
18.12.2023 - 21:57 Uhr
Ich würde auch sagen, dass wir die Mentalität für frühes Pressing in der Mannschaft haben. Und natürlich muss das gut abgestimmt sein. Sonst wird das schnell umspielt. Haben wir gegen Paderborn ja gesehen.

Es macht aber keinen Unterschied, ob ich die Kondition für aggressives Anlaufen oder passives Mitlaufen trainiere? Letzteres klingt negativer als es gemeint ist. ugly
Und brauche ich nicht eine viel höhere Kondition, da ich doch viel mehr laufe, weil ich presse und dann die Wege zurück in die Verteidigung gehen muss? Nicht umsonst haben wir doch oft die geringere Laufleistung im Spiel.
Worauf ich hinaus will: Uns nützen doch die gewilltesten Spieler, die super miteinander harmonieren, nichts, wenn diese das Ganze nur 2/3 des Spiels durchziehen können.

P.S. Mir ist klar, dass man nicht 90 Minuten pressen kann. Aber die Zeit, die ich das kann sollte doch möglichst lang sein. Deshalb frage ich nach den konditionellen Grundlagen.
Kaderanalyse |#3787
18.12.2023 - 22:11 Uhr
Zitat von phlipp11
Ich würde auch sagen, dass wir die Mentalität für frühes Pressing in der Mannschaft haben. Und natürlich muss das gut abgestimmt sein. Sonst wird das schnell umspielt. Haben wir gegen Paderborn ja gesehen.

Es macht aber keinen Unterschied, ob ich die Kondition für aggressives Anlaufen oder passives Mitlaufen trainiere? Letzteres klingt negativer als es gemeint ist. ugly
Und brauche ich nicht eine viel höhere Kondition, da ich doch viel mehr laufe, weil ich presse und dann die Wege zurück in die Verteidigung gehen muss? Nicht umsonst haben wir doch oft die geringere Laufleistung im Spiel.
Worauf ich hinaus will: Uns nützen doch die gewilltesten Spieler, die super miteinander harmonieren, nichts, wenn diese das Ganze nur 2/3 des Spiels durchziehen können.

P.S. Mir ist klar, dass man nicht 90 Minuten pressen kann. Aber die Zeit, die ich das kann sollte doch möglichst lang sein. Deshalb frage ich nach den konditionellen Grundlagen.

Härtel hat dieses Problem mit rechtzeitigen Wechseln kompensiert. Dort wurde oftmals mindestens 2/3 der vordersten Reihe zwischen der 60. und 70. Minute ausgewechselt, um frische Beine und frische Köpfe auf dem Feld zu haben.
Es stimmt, das gutes Pressing durchaus anstrengend ist, aber man nimmt dadurch mMn aktiver am Spielgeschehen teil und ist dann (hoffentlich) aufmerksamer, als wenn man dauerhaft nur reagiert. Ich bin gespannt was uns erwartet. Mit der gewünschten Spielweise wird es sicherlich für den ein oder anderen eine Umstellung werden, aber ich glaube das tut dem Team gut.
Kaderanalyse |#3788
18.12.2023 - 23:05 Uhr
Zitat von Draven_afdfch
Zitat von phlipp11

Ich würde auch sagen, dass wir die Mentalität für frühes Pressing in der Mannschaft haben. Und natürlich muss das gut abgestimmt sein. Sonst wird das schnell umspielt. Haben wir gegen Paderborn ja gesehen.

Es macht aber keinen Unterschied, ob ich die Kondition für aggressives Anlaufen oder passives Mitlaufen trainiere? Letzteres klingt negativer als es gemeint ist. ugly
Und brauche ich nicht eine viel höhere Kondition, da ich doch viel mehr laufe, weil ich presse und dann die Wege zurück in die Verteidigung gehen muss? Nicht umsonst haben wir doch oft die geringere Laufleistung im Spiel.
Worauf ich hinaus will: Uns nützen doch die gewilltesten Spieler, die super miteinander harmonieren, nichts, wenn diese das Ganze nur 2/3 des Spiels durchziehen können.

P.S. Mir ist klar, dass man nicht 90 Minuten pressen kann. Aber die Zeit, die ich das kann sollte doch möglichst lang sein. Deshalb frage ich nach den konditionellen Grundlagen.

Härtel hat dieses Problem mit rechtzeitigen Wechseln kompensiert. Dort wurde oftmals mindestens 2/3 der vordersten Reihe zwischen der 60. und 70. Minute ausgewechselt, um frische Beine und frische Köpfe auf dem Feld zu haben.
Es stimmt, das gutes Pressing durchaus anstrengend ist, aber man nimmt dadurch mMn aktiver am Spielgeschehen teil und ist dann (hoffentlich) aufmerksamer, als wenn man dauerhaft nur reagiert. Ich bin gespannt was uns erwartet. Mit der gewünschten Spielweise wird es sicherlich für den ein oder anderen eine Umstellung werden, aber ich glaube das tut dem Team gut.


Nur, um das noch mal deutlich zu machen: Ich will Pressing nicht verunmöglichen, sondern würde mich auch sehr darüber freuen.

Ich habe nur die Befürchtung, dass wir jetzt alle „gutes“ Pressing erwarten und keines bekommen. Vielleicht weil die konditionellen Grundlagen im Sommer nicht gelegt wurden, weil das nicht der Plan war. Vielleicht, weil es nicht so kurzfristig ausreichend einstudiert werden kann.

Deshalb meine Nachfragen, weil ich von der Trainingsarbeit keine Ahnung habe, beim Lesen hier aber den Eindruck hatte, dass sich andere da gut auskennen.
Kaderanalyse |#3789
18.12.2023 - 23:25 Uhr
Zitat von phlipp11
Zitat von Draven_afdfch

Zitat von phlipp11

Ich würde auch sagen, dass wir die Mentalität für frühes Pressing in der Mannschaft haben. Und natürlich muss das gut abgestimmt sein. Sonst wird das schnell umspielt. Haben wir gegen Paderborn ja gesehen.

Es macht aber keinen Unterschied, ob ich die Kondition für aggressives Anlaufen oder passives Mitlaufen trainiere? Letzteres klingt negativer als es gemeint ist. ugly
Und brauche ich nicht eine viel höhere Kondition, da ich doch viel mehr laufe, weil ich presse und dann die Wege zurück in die Verteidigung gehen muss? Nicht umsonst haben wir doch oft die geringere Laufleistung im Spiel.
Worauf ich hinaus will: Uns nützen doch die gewilltesten Spieler, die super miteinander harmonieren, nichts, wenn diese das Ganze nur 2/3 des Spiels durchziehen können.

P.S. Mir ist klar, dass man nicht 90 Minuten pressen kann. Aber die Zeit, die ich das kann sollte doch möglichst lang sein. Deshalb frage ich nach den konditionellen Grundlagen.

Härtel hat dieses Problem mit rechtzeitigen Wechseln kompensiert. Dort wurde oftmals mindestens 2/3 der vordersten Reihe zwischen der 60. und 70. Minute ausgewechselt, um frische Beine und frische Köpfe auf dem Feld zu haben.
Es stimmt, das gutes Pressing durchaus anstrengend ist, aber man nimmt dadurch mMn aktiver am Spielgeschehen teil und ist dann (hoffentlich) aufmerksamer, als wenn man dauerhaft nur reagiert. Ich bin gespannt was uns erwartet. Mit der gewünschten Spielweise wird es sicherlich für den ein oder anderen eine Umstellung werden, aber ich glaube das tut dem Team gut.


Nur, um das noch mal deutlich zu machen: Ich will Pressing nicht verunmöglichen, sondern würde mich auch sehr darüber freuen.

Ich habe nur die Befürchtung, dass wir jetzt alle „gutes“ Pressing erwarten und keines bekommen. Vielleicht weil die konditionellen Grundlagen im Sommer nicht gelegt wurden, weil das nicht der Plan war. Vielleicht, weil es nicht so kurzfristig ausreichend einstudiert werden kann.

Deshalb meine Nachfragen, weil ich von der Trainingsarbeit keine Ahnung habe, beim Lesen hier aber den Eindruck hatte, dass sich andere da gut auskennen.

Ich verstehe deine Gedanken und bin da voll bei dir. Pressing ist meiner Meinung nach hauptsächlich anstrengend für den Kopf, denn alle müssen mitmachen und das zum richtigen Zeitpunkt. Die Kondition ist sekundär, die beeinflusst später die Konzentration. Es muss klar sein welche Situationen Pressingauslöser sind. Sei es, dass ein bestimmter Gegenspieler den Ball hat, oder der Ball in einer bestimmten Zone ist. Dann muss der Ballführende angelaufen werden von 1-2 Spieler und der Rest muss die Anspielstationen decken, so entstehen im Optimalfall gegnerische Ballverluste und eine unsortierte Hintermannschafft des Gegners.
Pressing darf nie wild werden, dann ist man selbst zu anfällig. Wenn Hansa in der Lage wäre einen Max Besuschkow zu bekommen, der Selimbegovic kennt und seine bisherige prime unter ihm hatte, dann wäre das eine enorme Hilfe. Wie vorhin erwähnt, mit 5 Wechsel, sollte Kondition nicht das größte Problem sein, es ist taktisches Verständnis und geistige Frische die relevanteren Parameter. Natürlich braucht man eine gewisse Geschwindigkeit, besser sogar Antritt, um erfolgreich zu sein. Ich halte es für möglich das in der Winterpause einzustudieren.
Kaderanalyse |#3790
18.12.2023 - 23:36 Uhr
Zitat von Draven_afdfch

Zitat von phlipp11

Ich würde auch sagen, dass wir die Mentalität für frühes Pressing in der Mannschaft haben. Und natürlich muss das gut abgestimmt sein. Sonst wird das schnell umspielt. Haben wir gegen Paderborn ja gesehen.

Es macht aber keinen Unterschied, ob ich die Kondition für aggressives Anlaufen oder passives Mitlaufen trainiere? Letzteres klingt negativer als es gemeint ist. ugly
Und brauche ich nicht eine viel höhere Kondition, da ich doch viel mehr laufe, weil ich presse und dann die Wege zurück in die Verteidigung gehen muss? Nicht umsonst haben wir doch oft die geringere Laufleistung im Spiel.
Worauf ich hinaus will: Uns nützen doch die gewilltesten Spieler, die super miteinander harmonieren, nichts, wenn diese das Ganze nur 2/3 des Spiels durchziehen können.

P.S. Mir ist klar, dass man nicht 90 Minuten pressen kann. Aber die Zeit, die ich das kann sollte doch möglichst lang sein. Deshalb frage ich nach den konditionellen Grundlagen.

Härtel hat dieses Problem mit rechtzeitigen Wechseln kompensiert. Dort wurde oftmals mindestens 2/3 der vordersten Reihe zwischen der 60. und 70. Minute ausgewechselt, um frische Beine und frische Köpfe auf dem Feld zu haben.
Es stimmt, das gutes Pressing durchaus anstrengend ist, aber man nimmt dadurch mMn aktiver am Spielgeschehen teil und ist dann (hoffentlich) aufmerksamer, als wenn man dauerhaft nur reagiert. Ich bin gespannt was uns erwartet. Mit der gewünschten Spielweise wird es sicherlich für den ein oder anderen eine Umstellung werden, aber ich glaube das tut dem Team gut.


Härtel wurde oft für empfundene zu späte Wechsel kritisiert. Wird hier oft vergessen. Auch er scheute den "harten Cut", wenn es mal nicht so gut lief. Aber da auch Glöckner und Schwartz, sowie so ziemlich alle anderen Zweitliga-Trainer höchst selten zur 46. Minute dreifach auswechseln, darf der gemeine Fan (ich zähle mich auch dazu) sich auch mal davon verabschieden.

Pressing alleine gilt schon lange als völlig überholt, zurecht. Kann man phasenweise als zerstörendes Element bringen, kostet aber mehr Ressourcen, als es Ertrag bringt. Gegenpressing und 2. Bälle sind auch nur situativ und Chaos/Zufallorientiert erfolgreich. On the long run, ohne gut harmonierende, eingespielte Offensivkräfte (also wie bei Hansa), hat sich durch alle Generationen und Moden eines am besten bewährt, vor Allem für kleine Lichter: defensive Stabilität und konsequentes Chancenverwerten. Sah nie gut aus, war immer effektiv.

Das ist für mich die Marschroute. Hinten dicht, vorne unkompliziert. Als kleines Licht, vom Abstieg bedroht, darf man da keine größeren Erwartungen hegen, der Kader gibt das auch her.

Schwartz hat es nie geschafft, den Laden hinten dicht zu bekommen. Selimbegovic muss genau da ansetzen.

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Glatter Aal

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Leif_Erikson am 18.12.2023 um 23:58 Uhr bearbeitet
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