Jürgen Klopp [Head of Global Soccer]
09.10.2024 - 10:38 Uhr
04.07.2026 - 10:30 Uhr
Zitat von Larionov80
Diego, hier noch einmal mein Beitrag von heute vormittag, mit einem kleinen Update:
Das Problem ist dass wir Alle nicht wissen was Jürgen Klopp eigentliche Aufgabenstellung ist, was er bereits als "Head of Global Soccer" bei Red Bull verändert hat und wie es sich auf die tägliche Arbeit aller Teams auswirkt.
Insofern fällt es für mich schwer mir ein Urteil zu bilden, ob sein Abgang ein schwerwiegender Verlust wäre. Ich habe aber die leise Vermutung, das ob des großen und weltweit anerkannten Trainers Jürgen Klopp, man vielleicht auch schier Übermenschliches von ihm erwartet, dass in der Realität nicht so erfüllbar ist.
Ich sehe das ganze relativ entspannt was seinen positiven Impact auf das Operative betrifft, auch weil ich mit der Entlassung von Ole Werner absolut nicht einverstanden bin, ich Klopps Verhalten/Rolle dabei mindestens fragwürdig finde. Über das Für und Wider müssen wir hier nicht (mehr) diskutieren, aber ich glaube das er durch diese Entscheidung - jeder weiß dass die Vorgabe der Entlassung aus Fuschl kam - seinen Sportdirektor bei RB, Marcel Schäfer "enteiert" hat. Das Kunststück das jetzt Schäfer vollbringen muss ist gesichtswahrend und argumentativ schlüssig zu erklären, wie es von angedachten Vertragsgesprächen in der Sommerpause mit Ole Werner zu einer Trennung mit selbigem kam.
Jetzt wo er nun Bundestrainer wird, der DFB hat ihn als Wunschtrainer öffentlich verkündet, sind wir in der Situation, dass er Ole Werner rasiert hat - und sich jetzt - salopp gesagt - "verpisst". Menschlich mag das jeder beurteilen wie er will, ich halte das für eine große menschliche Charakterschwäche. Die Verantwortung die mit dem Amt bei Red Bull einhergeht nicht vollumfänglich wahrzunehmen, in dem Wissen welche Entscheidung man vor zwei Wochen getroffen hat, das werfe ich ihm vor. Mir ist dabei völlig egal ob Bundestrainer sein Traumjob ist - irgendwie klingelt noch im Ohr dass er nicht mehr Trainer sein wollte, aber nun gut. Es geht darum Verantwortung für das Begonnene, die Neuorientierung bei RBL, zu übernehmen. Jetzt haben wir einen neuen Trainer, der von Klopp geholt wurde - oder glaubt Jemand dass es Zugfall ist dass Beide mit Mark Kosicke den gleichen Berater haben - und der sich jetzt erst einmal zurechtfinden muss. Dessen sicherlich großer Fürsprecher Klopp ist jetzt weg und er muss sich mit Marcel Schäfer, der Ole Werner laut eigenen Aussagen aus dem Saisonfinale gern behalten hätte, erst einmal arrangieren.
Ja man kann sagen, es sind alles Profis und die müssen das aushalten, sich anpassen usw., dieses Geschäft ist schnelllebig, es gibt keine Garantien. Dabei wird aber verkannt - und ein Jeder von uns kennt das doch selbst - das hier immer noch Menschen miteinander arbeiten, dass Vertrauen und Aufrichtigkeit dabei wichtige Eckpunkte sind, und es Situationen gibt deren Bewältigung länger dauert, mehr Zeit in Anspruch nimmt. So etwas kann Spuren (Schäfer!!) hinterlassen. Diese Gefahr sehe ich hier einfach, dass es letztlich länger dauern wird, Vorbehalte abzubauen und Vertrauen zu generieren und den sportlichen Erfolg zumindest hemmt.
Diego, hier noch einmal mein Beitrag von heute vormittag, mit einem kleinen Update:
Das Problem ist dass wir Alle nicht wissen was Jürgen Klopp eigentliche Aufgabenstellung ist, was er bereits als "Head of Global Soccer" bei Red Bull verändert hat und wie es sich auf die tägliche Arbeit aller Teams auswirkt.
Insofern fällt es für mich schwer mir ein Urteil zu bilden, ob sein Abgang ein schwerwiegender Verlust wäre. Ich habe aber die leise Vermutung, das ob des großen und weltweit anerkannten Trainers Jürgen Klopp, man vielleicht auch schier Übermenschliches von ihm erwartet, dass in der Realität nicht so erfüllbar ist.
Ich sehe das ganze relativ entspannt was seinen positiven Impact auf das Operative betrifft, auch weil ich mit der Entlassung von Ole Werner absolut nicht einverstanden bin, ich Klopps Verhalten/Rolle dabei mindestens fragwürdig finde. Über das Für und Wider müssen wir hier nicht (mehr) diskutieren, aber ich glaube das er durch diese Entscheidung - jeder weiß dass die Vorgabe der Entlassung aus Fuschl kam - seinen Sportdirektor bei RB, Marcel Schäfer "enteiert" hat. Das Kunststück das jetzt Schäfer vollbringen muss ist gesichtswahrend und argumentativ schlüssig zu erklären, wie es von angedachten Vertragsgesprächen in der Sommerpause mit Ole Werner zu einer Trennung mit selbigem kam.
Jetzt wo er nun Bundestrainer wird, der DFB hat ihn als Wunschtrainer öffentlich verkündet, sind wir in der Situation, dass er Ole Werner rasiert hat - und sich jetzt - salopp gesagt - "verpisst". Menschlich mag das jeder beurteilen wie er will, ich halte das für eine große menschliche Charakterschwäche. Die Verantwortung die mit dem Amt bei Red Bull einhergeht nicht vollumfänglich wahrzunehmen, in dem Wissen welche Entscheidung man vor zwei Wochen getroffen hat, das werfe ich ihm vor. Mir ist dabei völlig egal ob Bundestrainer sein Traumjob ist - irgendwie klingelt noch im Ohr dass er nicht mehr Trainer sein wollte, aber nun gut. Es geht darum Verantwortung für das Begonnene, die Neuorientierung bei RBL, zu übernehmen. Jetzt haben wir einen neuen Trainer, der von Klopp geholt wurde - oder glaubt Jemand dass es Zugfall ist dass Beide mit Mark Kosicke den gleichen Berater haben - und der sich jetzt erst einmal zurechtfinden muss. Dessen sicherlich großer Fürsprecher Klopp ist jetzt weg und er muss sich mit Marcel Schäfer, der Ole Werner laut eigenen Aussagen aus dem Saisonfinale gern behalten hätte, erst einmal arrangieren.
Ja man kann sagen, es sind alles Profis und die müssen das aushalten, sich anpassen usw., dieses Geschäft ist schnelllebig, es gibt keine Garantien. Dabei wird aber verkannt - und ein Jeder von uns kennt das doch selbst - das hier immer noch Menschen miteinander arbeiten, dass Vertrauen und Aufrichtigkeit dabei wichtige Eckpunkte sind, und es Situationen gibt deren Bewältigung länger dauert, mehr Zeit in Anspruch nimmt. So etwas kann Spuren (Schäfer!!) hinterlassen. Diese Gefahr sehe ich hier einfach, dass es letztlich länger dauern wird, Vorbehalte abzubauen und Vertrauen zu generieren und den sportlichen Erfolg zumindest hemmt.
Danke, den Beitrag hatte ich bereits gelesen. Auch dein Update gefällt mir sehr und musste bei vielen Dingen zustimmend nicken 😉👍🏻.
04.07.2026 - 10:39 Uhr
Zitat von ErikvanStojve
Also ich weiß nicht. Fußballdeutschland ist ja mega hyped dass jetzt klopp kommt. Aber ehrlicherweise muss ich sagen dass ich sehr skeptisch bin ob das was wird. Eigentlich hat er die besten voraussetzungen krachend zu scheitern. Wenig trainingszeit, eigentlich völlig pragmatisch spielen lassen und nicht nach nem elaborierten konzept. Also alles was man nagelsmann vorwirft trifft eigentlich noch extremer auf klopp zu.
Denke trotzdem dass er den posten übernimmt, da ist die versuchung des ego-pitch einfach zu groß als dass er da nein sagen könnte. Hoffe dass man als nicht-deutsches unternehmen den dfb ordentlich bluten lässt und OM jetzt nicht wieder einen auf lebenstraumerfüller und für deutschland fü lau macht.
Also ich weiß nicht. Fußballdeutschland ist ja mega hyped dass jetzt klopp kommt. Aber ehrlicherweise muss ich sagen dass ich sehr skeptisch bin ob das was wird. Eigentlich hat er die besten voraussetzungen krachend zu scheitern. Wenig trainingszeit, eigentlich völlig pragmatisch spielen lassen und nicht nach nem elaborierten konzept. Also alles was man nagelsmann vorwirft trifft eigentlich noch extremer auf klopp zu.
Denke trotzdem dass er den posten übernimmt, da ist die versuchung des ego-pitch einfach zu groß als dass er da nein sagen könnte. Hoffe dass man als nicht-deutsches unternehmen den dfb ordentlich bluten lässt und OM jetzt nicht wieder einen auf lebenstraumerfüller und für deutschland fü lau macht.
Das wundert mich auch, aber so sind die meisten deutschen Fußball-Fans eben. Man vergleicht die Vereinstrainertätigkeiten und deren Erfolge mit einem möglichen Nationaltrainerposten. Kann man aber eben überhaupt nicht. Die tägliche Arbeit mit der Mannschaft fällt komplett weg, es kommen lediglich paar Tage übers Jahr verteilt bei rum. Und genau darauf hat aber Klopps Arbeit beruht. Weiterhin kann er hier nun eben nur aus einem begrenzen Pool aus Spielern wählen und niemanden einfach mal dazu kaufen, der ihm ins System passt. Daher bin ich sehr skeptisch ob das überhaupt funktioniert. Aber nicht unser Problem…
Ich denke sogar er könnte beim DFB in höherer Funktion einsteigen, um den Neuanfang zu gestalten und man holt wen anders als Trainer unter seinen Fittichen. Aber das nur meine Einschätzung.
Zu letzterem: ich denke leider sehr wohl, dass OM hier sehr entgegen kommend agieren wird und dem DFB kein Mega-Summe für JK „aus dem Kreuz leiern“ wird.
05.07.2026 - 09:31 Uhr
Puh, da hätte Klopp ja fast noch Frankreich übernehmen müssen.
05.07.2026 - 12:44 Uhr
Romano hat schon sein Here we go verlauten lassen.
Ich finds unglaublich. Ohne dass ich jetzt Klopps Arbeit überhöhen will, aber wie wenig Kontinuität kann man denn bitte haben?
Seit dem Abgang von Nagelsmann und Krösche ist es eine Farce, wie der Verein geführt wird.
Im November wird dann Demichelis entlassen, weil auch er einen qualitativ überschaubaren, unausgewogenen und nicht auf seinen Spielstil ausgerichteten Kader kriegt.
Ich finds unglaublich. Ohne dass ich jetzt Klopps Arbeit überhöhen will, aber wie wenig Kontinuität kann man denn bitte haben?
Seit dem Abgang von Nagelsmann und Krösche ist es eine Farce, wie der Verein geführt wird.
Im November wird dann Demichelis entlassen, weil auch er einen qualitativ überschaubaren, unausgewogenen und nicht auf seinen Spielstil ausgerichteten Kader kriegt.
05.07.2026 - 13:13 Uhr
Zitat von Kreta_LE
Romano hat schon sein Here we go verlauten lassen.
Ich finds unglaublich. Ohne dass ich jetzt Klopps Arbeit überhöhen will, aber wie wenig Kontinuität kann man denn bitte haben?
Seit dem Abgang von Nagelsmann und Krösche ist es eine Farce, wie der Verein geführt wird.
Im November wird dann Demichelis entlassen, weil auch er einen qualitativ überschaubaren, unausgewogenen und nicht auf seinen Spielstil ausgerichteten Kader kriegt.
Romano hat schon sein Here we go verlauten lassen.
Ich finds unglaublich. Ohne dass ich jetzt Klopps Arbeit überhöhen will, aber wie wenig Kontinuität kann man denn bitte haben?
Seit dem Abgang von Nagelsmann und Krösche ist es eine Farce, wie der Verein geführt wird.
Im November wird dann Demichelis entlassen, weil auch er einen qualitativ überschaubaren, unausgewogenen und nicht auf seinen Spielstil ausgerichteten Kader kriegt.
Da gebe ich dir total recht. Das ist wirklich wenig kontinuierlich. Vor allem hat man mit demichelis klopps wunschtrainer, und Klopp selbst ist nicht mehr da.
Man kann nur hoffen, dass micho ein Ausnahme Talent ist.
05.07.2026 - 13:17 Uhr
Zitat von Kreta_LE
Romano hat schon sein Here we go verlauten lassen.
Ich finds unglaublich. Ohne dass ich jetzt Klopps Arbeit überhöhen will, aber wie wenig Kontinuität kann man denn bitte haben?
Seit dem Abgang von Nagelsmann und Krösche ist es eine Farce, wie der Verein geführt wird.
Im November wird dann Demichelis entlassen, weil auch er einen qualitativ überschaubaren, unausgewogenen und nicht auf seinen Spielstil ausgerichteten Kader kriegt.
Romano hat schon sein Here we go verlauten lassen.
Ich finds unglaublich. Ohne dass ich jetzt Klopps Arbeit überhöhen will, aber wie wenig Kontinuität kann man denn bitte haben?
Seit dem Abgang von Nagelsmann und Krösche ist es eine Farce, wie der Verein geführt wird.
Im November wird dann Demichelis entlassen, weil auch er einen qualitativ überschaubaren, unausgewogenen und nicht auf seinen Spielstil ausgerichteten Kader kriegt.
Dann sollten wir den Spielbetrieb vielleicht besser gleich einstellen. Der Ausgang scheint ja bereits festzustehen.
Klopp geht möglicherweise, Demichelis scheitert im November, der Kader ist unausgewogen, die Verantwortlichen sind überfordert und RB Leipzig taumelt dem nächsten Scherbenhaufen entgegen. Wenn man es so liest, fragt man sich fast, wie dieser Verein in den letzten Jahren überhaupt Vizemeister, Champions-League-Halbfinalist, zweimaliger Pokalsieger, Supercup-Sieger und gerade wieder Bundesligadritter werden konnte.
Ironie aus.
Ich verstehe die Kritik an fehlender Kontinuität durchaus, aber mir ist dieser komplette Abgesang auf RB inzwischen trotzdem zu viel.
Wir reden immer noch über einen Verein, der sich gerade wieder für die Champions League qualifiziert hat, sportlich zur deutschen Spitze gehört und weiterhin Spieler, Trainer und Verantwortliche anzieht, die für die meisten Bundesligisten kaum erreichbar wären. Unsere Probleme hätten viele andere Fans vermutlich ziemlich gern.
Natürlich läuft nicht alles rund. Natürlich muss man Entscheidungen hinterfragen. Und natürlich darf man genervt sein, wenn schon wieder eine wichtige Personalie wackelt oder wegbricht.
Aber manchmal fehlt mir bei uns auch ein bisschen Maßstab. Wir diskutieren oft so, als wären wir seit Jahren im freien Fall. Tatsächlich bewegen wir uns trotz aller Brüche auf einem Niveau, von dem fast der gesamte deutsche Fußball nur träumen kann.
Vielleicht muss man Demichelis nicht sofort feiern. Vielleicht muss man Klopp auch nicht verteidigen. Aber man könnte dem neuen Trainer wenigstens die Chance geben, einmal mit der Mannschaft zu arbeiten, bevor wir seine Entlassung im November schon fest einplanen.
Etwas weniger Untergangsszenario und etwas mehr Vertrauen in die grundsätzliche Substanz dieses Vereins würden uns als Anhängerschaft aus meiner Sicht nicht schaden.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Renitent99 am 05.07.2026 um 13:19 Uhr bearbeitet
05.07.2026 - 13:33 Uhr
Zitat von Renitent99
Dann sollten wir den Spielbetrieb vielleicht besser gleich einstellen. Der Ausgang scheint ja bereits festzustehen.
Klopp geht möglicherweise, Demichelis scheitert im November, der Kader ist unausgewogen, die Verantwortlichen sind überfordert und RB Leipzig taumelt dem nächsten Scherbenhaufen entgegen. Wenn man es so liest, fragt man sich fast, wie dieser Verein in den letzten Jahren überhaupt Vizemeister, Champions-League-Halbfinalist, zweimaliger Pokalsieger, Supercup-Sieger und gerade wieder Bundesligadritter werden konnte.
Ironie aus.
Ich verstehe die Kritik an fehlender Kontinuität durchaus, aber mir ist dieser komplette Abgesang auf RB inzwischen trotzdem zu viel.
Wir reden immer noch über einen Verein, der sich gerade wieder für die Champions League qualifiziert hat, sportlich zur deutschen Spitze gehört und weiterhin Spieler, Trainer und Verantwortliche anzieht, die für die meisten Bundesligisten kaum erreichbar wären. Unsere Probleme hätten viele andere Fans vermutlich ziemlich gern.
Natürlich läuft nicht alles rund. Natürlich muss man Entscheidungen hinterfragen. Und natürlich darf man genervt sein, wenn schon wieder eine wichtige Personalie wackelt oder wegbricht.
Aber manchmal fehlt mir bei uns auch ein bisschen Maßstab. Wir diskutieren oft so, als wären wir seit Jahren im freien Fall. Tatsächlich bewegen wir uns trotz aller Brüche auf einem Niveau, von dem fast der gesamte deutsche Fußball nur träumen kann.
Vielleicht muss man Demichelis nicht sofort feiern. Vielleicht muss man Klopp auch nicht verteidigen. Aber man könnte dem neuen Trainer wenigstens die Chance geben, einmal mit der Mannschaft zu arbeiten, bevor wir seine Entlassung im November schon fest einplanen.
Etwas weniger Untergangsszenario und etwas mehr Vertrauen in die grundsätzliche Substanz dieses Vereins würden uns als Anhängerschaft aus meiner Sicht nicht schaden.
Zitat von Kreta_LE
Romano hat schon sein Here we go verlauten lassen.
Ich finds unglaublich. Ohne dass ich jetzt Klopps Arbeit überhöhen will, aber wie wenig Kontinuität kann man denn bitte haben?
Seit dem Abgang von Nagelsmann und Krösche ist es eine Farce, wie der Verein geführt wird.
Im November wird dann Demichelis entlassen, weil auch er einen qualitativ überschaubaren, unausgewogenen und nicht auf seinen Spielstil ausgerichteten Kader kriegt.
Romano hat schon sein Here we go verlauten lassen.
Ich finds unglaublich. Ohne dass ich jetzt Klopps Arbeit überhöhen will, aber wie wenig Kontinuität kann man denn bitte haben?
Seit dem Abgang von Nagelsmann und Krösche ist es eine Farce, wie der Verein geführt wird.
Im November wird dann Demichelis entlassen, weil auch er einen qualitativ überschaubaren, unausgewogenen und nicht auf seinen Spielstil ausgerichteten Kader kriegt.
Dann sollten wir den Spielbetrieb vielleicht besser gleich einstellen. Der Ausgang scheint ja bereits festzustehen.
Klopp geht möglicherweise, Demichelis scheitert im November, der Kader ist unausgewogen, die Verantwortlichen sind überfordert und RB Leipzig taumelt dem nächsten Scherbenhaufen entgegen. Wenn man es so liest, fragt man sich fast, wie dieser Verein in den letzten Jahren überhaupt Vizemeister, Champions-League-Halbfinalist, zweimaliger Pokalsieger, Supercup-Sieger und gerade wieder Bundesligadritter werden konnte.
Ironie aus.
Ich verstehe die Kritik an fehlender Kontinuität durchaus, aber mir ist dieser komplette Abgesang auf RB inzwischen trotzdem zu viel.
Wir reden immer noch über einen Verein, der sich gerade wieder für die Champions League qualifiziert hat, sportlich zur deutschen Spitze gehört und weiterhin Spieler, Trainer und Verantwortliche anzieht, die für die meisten Bundesligisten kaum erreichbar wären. Unsere Probleme hätten viele andere Fans vermutlich ziemlich gern.
Natürlich läuft nicht alles rund. Natürlich muss man Entscheidungen hinterfragen. Und natürlich darf man genervt sein, wenn schon wieder eine wichtige Personalie wackelt oder wegbricht.
Aber manchmal fehlt mir bei uns auch ein bisschen Maßstab. Wir diskutieren oft so, als wären wir seit Jahren im freien Fall. Tatsächlich bewegen wir uns trotz aller Brüche auf einem Niveau, von dem fast der gesamte deutsche Fußball nur träumen kann.
Vielleicht muss man Demichelis nicht sofort feiern. Vielleicht muss man Klopp auch nicht verteidigen. Aber man könnte dem neuen Trainer wenigstens die Chance geben, einmal mit der Mannschaft zu arbeiten, bevor wir seine Entlassung im November schon fest einplanen.
Etwas weniger Untergangsszenario und etwas mehr Vertrauen in die grundsätzliche Substanz dieses Vereins würden uns als Anhängerschaft aus meiner Sicht nicht schaden.
Absolute Zustimmung. Man muss auch sehen dass es im Fußball heutzutage doch kaum noch Kontinuität gibt. Teainer werden nach ner halben Saison gefeuert, Manager haben auch nur noch ne verweildauer unterhalb der Zeitgrenze wo man ihre Arbeit beurteilen kann und Klopp hätte auch seinen Vertrag mindestens erfüllen müssen, bevor man sagen könnte ob das gut war oder nicht.
Was ich mich frage ist, ob Klopp dann auch Löw und Krawietz hier gleich mit wegbringt. Da muss man dann schon feststellen dass das auf strategischer Ebene nochmal einen größerer Verlust darstellt als die Personalie Klopp singulär.
05.07.2026 - 14:16 Uhr
Zitat von ErikvanStojve
Absolute Zustimmung. Man muss auch sehen dass es im Fußball heutzutage doch kaum noch Kontinuität gibt. Teainer werden nach ner halben Saison gefeuert, Manager haben auch nur noch ne verweildauer unterhalb der Zeitgrenze wo man ihre Arbeit beurteilen kann und Klopp hätte auch seinen Vertrag mindestens erfüllen müssen, bevor man sagen könnte ob das gut war oder nicht.
Was ich mich frage ist, ob Klopp dann auch Löw und Krawietz hier gleich mit wegbringt. Da muss man dann schon feststellen dass das auf strategischer Ebene nochmal einen größerer Verlust darstellt als die Personalie Klopp singulär.
Zitat von Renitent99
Dann sollten wir den Spielbetrieb vielleicht besser gleich einstellen. Der Ausgang scheint ja bereits festzustehen.
Klopp geht möglicherweise, Demichelis scheitert im November, der Kader ist unausgewogen, die Verantwortlichen sind überfordert und RB Leipzig taumelt dem nächsten Scherbenhaufen entgegen. Wenn man es so liest, fragt man sich fast, wie dieser Verein in den letzten Jahren überhaupt Vizemeister, Champions-League-Halbfinalist, zweimaliger Pokalsieger, Supercup-Sieger und gerade wieder Bundesligadritter werden konnte.
Ironie aus.
Ich verstehe die Kritik an fehlender Kontinuität durchaus, aber mir ist dieser komplette Abgesang auf RB inzwischen trotzdem zu viel.
Wir reden immer noch über einen Verein, der sich gerade wieder für die Champions League qualifiziert hat, sportlich zur deutschen Spitze gehört und weiterhin Spieler, Trainer und Verantwortliche anzieht, die für die meisten Bundesligisten kaum erreichbar wären. Unsere Probleme hätten viele andere Fans vermutlich ziemlich gern.
Natürlich läuft nicht alles rund. Natürlich muss man Entscheidungen hinterfragen. Und natürlich darf man genervt sein, wenn schon wieder eine wichtige Personalie wackelt oder wegbricht.
Aber manchmal fehlt mir bei uns auch ein bisschen Maßstab. Wir diskutieren oft so, als wären wir seit Jahren im freien Fall. Tatsächlich bewegen wir uns trotz aller Brüche auf einem Niveau, von dem fast der gesamte deutsche Fußball nur träumen kann.
Vielleicht muss man Demichelis nicht sofort feiern. Vielleicht muss man Klopp auch nicht verteidigen. Aber man könnte dem neuen Trainer wenigstens die Chance geben, einmal mit der Mannschaft zu arbeiten, bevor wir seine Entlassung im November schon fest einplanen.
Etwas weniger Untergangsszenario und etwas mehr Vertrauen in die grundsätzliche Substanz dieses Vereins würden uns als Anhängerschaft aus meiner Sicht nicht schaden.
Zitat von Kreta_LE
Romano hat schon sein Here we go verlauten lassen.
Ich finds unglaublich. Ohne dass ich jetzt Klopps Arbeit überhöhen will, aber wie wenig Kontinuität kann man denn bitte haben?
Seit dem Abgang von Nagelsmann und Krösche ist es eine Farce, wie der Verein geführt wird.
Im November wird dann Demichelis entlassen, weil auch er einen qualitativ überschaubaren, unausgewogenen und nicht auf seinen Spielstil ausgerichteten Kader kriegt.
Romano hat schon sein Here we go verlauten lassen.
Ich finds unglaublich. Ohne dass ich jetzt Klopps Arbeit überhöhen will, aber wie wenig Kontinuität kann man denn bitte haben?
Seit dem Abgang von Nagelsmann und Krösche ist es eine Farce, wie der Verein geführt wird.
Im November wird dann Demichelis entlassen, weil auch er einen qualitativ überschaubaren, unausgewogenen und nicht auf seinen Spielstil ausgerichteten Kader kriegt.
Dann sollten wir den Spielbetrieb vielleicht besser gleich einstellen. Der Ausgang scheint ja bereits festzustehen.
Klopp geht möglicherweise, Demichelis scheitert im November, der Kader ist unausgewogen, die Verantwortlichen sind überfordert und RB Leipzig taumelt dem nächsten Scherbenhaufen entgegen. Wenn man es so liest, fragt man sich fast, wie dieser Verein in den letzten Jahren überhaupt Vizemeister, Champions-League-Halbfinalist, zweimaliger Pokalsieger, Supercup-Sieger und gerade wieder Bundesligadritter werden konnte.
Ironie aus.
Ich verstehe die Kritik an fehlender Kontinuität durchaus, aber mir ist dieser komplette Abgesang auf RB inzwischen trotzdem zu viel.
Wir reden immer noch über einen Verein, der sich gerade wieder für die Champions League qualifiziert hat, sportlich zur deutschen Spitze gehört und weiterhin Spieler, Trainer und Verantwortliche anzieht, die für die meisten Bundesligisten kaum erreichbar wären. Unsere Probleme hätten viele andere Fans vermutlich ziemlich gern.
Natürlich läuft nicht alles rund. Natürlich muss man Entscheidungen hinterfragen. Und natürlich darf man genervt sein, wenn schon wieder eine wichtige Personalie wackelt oder wegbricht.
Aber manchmal fehlt mir bei uns auch ein bisschen Maßstab. Wir diskutieren oft so, als wären wir seit Jahren im freien Fall. Tatsächlich bewegen wir uns trotz aller Brüche auf einem Niveau, von dem fast der gesamte deutsche Fußball nur träumen kann.
Vielleicht muss man Demichelis nicht sofort feiern. Vielleicht muss man Klopp auch nicht verteidigen. Aber man könnte dem neuen Trainer wenigstens die Chance geben, einmal mit der Mannschaft zu arbeiten, bevor wir seine Entlassung im November schon fest einplanen.
Etwas weniger Untergangsszenario und etwas mehr Vertrauen in die grundsätzliche Substanz dieses Vereins würden uns als Anhängerschaft aus meiner Sicht nicht schaden.
Absolute Zustimmung. Man muss auch sehen dass es im Fußball heutzutage doch kaum noch Kontinuität gibt. Teainer werden nach ner halben Saison gefeuert, Manager haben auch nur noch ne verweildauer unterhalb der Zeitgrenze wo man ihre Arbeit beurteilen kann und Klopp hätte auch seinen Vertrag mindestens erfüllen müssen, bevor man sagen könnte ob das gut war oder nicht.
Was ich mich frage ist, ob Klopp dann auch Löw und Krawietz hier gleich mit wegbringt. Da muss man dann schon feststellen dass das auf strategischer Ebene nochmal einen größerer Verlust darstellt als die Personalie Klopp singulär.
Die Situation mit dem NT und Klopp ist doch wahrlich nicht beispielhaft dafür, was im Fußball, oder bei RB, falsch läuft.
Da hat etwas eine Eigendynamik bekommen und am Ende steht eben der Wechsel von Klopp zum DFB.
Kann man ihm vorwerfen, dass er, als profiliertester deutscher Trainer sagt, ok, die braucheen mich, ich mach das, obwohl das Team am Boden liegt und er bei dem Job nicht halb so viel verdient, wie überall anderswo?
Sicher nicht, ich denke ganz D rechnet ihm das hoch an.
Und was hätte RB da machen sollen? Njet sagen? Obwohl Klopp das machen will. Wegen irgendwas mit Kontinuität?
Die Dinge haben sich sehr schnell entwickelt die letzten zwei Monate und ja, das war nicht ideal und kann auch zu weiteren Problemen führen. Aber erstens muss man die nicht herbei wünschen, nur damit man zu recht empört war und zweitens kann das trotzdem gut laufen. Ich darf schon daran erinnern, wie viele letzten Sommer einen weiteren Absturz in Bedeutungslosigkeit prophezeit haben, als Werner geholt wurde, weil er ja der falsche Trainer war und der Kader schlecht und falsch zusammengesetzt war.
05.07.2026 - 14:42 Uhr
Zitat von GrazerAK1902
Die Situation mit dem NT und Klopp ist doch wahrlich nicht beispielhaft dafür, was im Fußball, oder bei RB, falsch läuft.
Da hat etwas eine Eigendynamik bekommen und am Ende steht eben der Wechsel von Klopp zum DFB.
Kann man ihm vorwerfen, dass er, als profiliertester deutscher Trainer sagt, ok, die braucheen mich, ich mach das, obwohl das Team am Boden liegt und er bei dem Job nicht halb so viel verdient, wie überall anderswo?
Sicher nicht, ich denke ganz D rechnet ihm das hoch an.
Und was hätte RB da machen sollen? Njet sagen? Obwohl Klopp das machen will. Wegen irgendwas mit Kontinuität?
Die Dinge haben sich sehr schnell entwickelt die letzten zwei Monate und ja, das war nicht ideal und kann auch zu weiteren Problemen führen. Aber erstens muss man die nicht herbei wünschen, nur damit man zu recht empört war und zweitens kann das trotzdem gut laufen. Ich darf schon daran erinnern, wie viele letzten Sommer einen weiteren Absturz in Bedeutungslosigkeit prophezeit haben, als Werner geholt wurde, weil er ja der falsche Trainer war und der Kader schlecht und falsch zusammengesetzt war.
Zitat von ErikvanStojve
Absolute Zustimmung. Man muss auch sehen dass es im Fußball heutzutage doch kaum noch Kontinuität gibt. Teainer werden nach ner halben Saison gefeuert, Manager haben auch nur noch ne verweildauer unterhalb der Zeitgrenze wo man ihre Arbeit beurteilen kann und Klopp hätte auch seinen Vertrag mindestens erfüllen müssen, bevor man sagen könnte ob das gut war oder nicht.
Was ich mich frage ist, ob Klopp dann auch Löw und Krawietz hier gleich mit wegbringt. Da muss man dann schon feststellen dass das auf strategischer Ebene nochmal einen größerer Verlust darstellt als die Personalie Klopp singulär.
Zitat von Renitent99
Dann sollten wir den Spielbetrieb vielleicht besser gleich einstellen. Der Ausgang scheint ja bereits festzustehen.
Klopp geht möglicherweise, Demichelis scheitert im November, der Kader ist unausgewogen, die Verantwortlichen sind überfordert und RB Leipzig taumelt dem nächsten Scherbenhaufen entgegen. Wenn man es so liest, fragt man sich fast, wie dieser Verein in den letzten Jahren überhaupt Vizemeister, Champions-League-Halbfinalist, zweimaliger Pokalsieger, Supercup-Sieger und gerade wieder Bundesligadritter werden konnte.
Ironie aus.
Ich verstehe die Kritik an fehlender Kontinuität durchaus, aber mir ist dieser komplette Abgesang auf RB inzwischen trotzdem zu viel.
Wir reden immer noch über einen Verein, der sich gerade wieder für die Champions League qualifiziert hat, sportlich zur deutschen Spitze gehört und weiterhin Spieler, Trainer und Verantwortliche anzieht, die für die meisten Bundesligisten kaum erreichbar wären. Unsere Probleme hätten viele andere Fans vermutlich ziemlich gern.
Natürlich läuft nicht alles rund. Natürlich muss man Entscheidungen hinterfragen. Und natürlich darf man genervt sein, wenn schon wieder eine wichtige Personalie wackelt oder wegbricht.
Aber manchmal fehlt mir bei uns auch ein bisschen Maßstab. Wir diskutieren oft so, als wären wir seit Jahren im freien Fall. Tatsächlich bewegen wir uns trotz aller Brüche auf einem Niveau, von dem fast der gesamte deutsche Fußball nur träumen kann.
Vielleicht muss man Demichelis nicht sofort feiern. Vielleicht muss man Klopp auch nicht verteidigen. Aber man könnte dem neuen Trainer wenigstens die Chance geben, einmal mit der Mannschaft zu arbeiten, bevor wir seine Entlassung im November schon fest einplanen.
Etwas weniger Untergangsszenario und etwas mehr Vertrauen in die grundsätzliche Substanz dieses Vereins würden uns als Anhängerschaft aus meiner Sicht nicht schaden.
Zitat von Kreta_LE
Romano hat schon sein Here we go verlauten lassen.
Ich finds unglaublich. Ohne dass ich jetzt Klopps Arbeit überhöhen will, aber wie wenig Kontinuität kann man denn bitte haben?
Seit dem Abgang von Nagelsmann und Krösche ist es eine Farce, wie der Verein geführt wird.
Im November wird dann Demichelis entlassen, weil auch er einen qualitativ überschaubaren, unausgewogenen und nicht auf seinen Spielstil ausgerichteten Kader kriegt.
Romano hat schon sein Here we go verlauten lassen.
Ich finds unglaublich. Ohne dass ich jetzt Klopps Arbeit überhöhen will, aber wie wenig Kontinuität kann man denn bitte haben?
Seit dem Abgang von Nagelsmann und Krösche ist es eine Farce, wie der Verein geführt wird.
Im November wird dann Demichelis entlassen, weil auch er einen qualitativ überschaubaren, unausgewogenen und nicht auf seinen Spielstil ausgerichteten Kader kriegt.
Dann sollten wir den Spielbetrieb vielleicht besser gleich einstellen. Der Ausgang scheint ja bereits festzustehen.
Klopp geht möglicherweise, Demichelis scheitert im November, der Kader ist unausgewogen, die Verantwortlichen sind überfordert und RB Leipzig taumelt dem nächsten Scherbenhaufen entgegen. Wenn man es so liest, fragt man sich fast, wie dieser Verein in den letzten Jahren überhaupt Vizemeister, Champions-League-Halbfinalist, zweimaliger Pokalsieger, Supercup-Sieger und gerade wieder Bundesligadritter werden konnte.
Ironie aus.
Ich verstehe die Kritik an fehlender Kontinuität durchaus, aber mir ist dieser komplette Abgesang auf RB inzwischen trotzdem zu viel.
Wir reden immer noch über einen Verein, der sich gerade wieder für die Champions League qualifiziert hat, sportlich zur deutschen Spitze gehört und weiterhin Spieler, Trainer und Verantwortliche anzieht, die für die meisten Bundesligisten kaum erreichbar wären. Unsere Probleme hätten viele andere Fans vermutlich ziemlich gern.
Natürlich läuft nicht alles rund. Natürlich muss man Entscheidungen hinterfragen. Und natürlich darf man genervt sein, wenn schon wieder eine wichtige Personalie wackelt oder wegbricht.
Aber manchmal fehlt mir bei uns auch ein bisschen Maßstab. Wir diskutieren oft so, als wären wir seit Jahren im freien Fall. Tatsächlich bewegen wir uns trotz aller Brüche auf einem Niveau, von dem fast der gesamte deutsche Fußball nur träumen kann.
Vielleicht muss man Demichelis nicht sofort feiern. Vielleicht muss man Klopp auch nicht verteidigen. Aber man könnte dem neuen Trainer wenigstens die Chance geben, einmal mit der Mannschaft zu arbeiten, bevor wir seine Entlassung im November schon fest einplanen.
Etwas weniger Untergangsszenario und etwas mehr Vertrauen in die grundsätzliche Substanz dieses Vereins würden uns als Anhängerschaft aus meiner Sicht nicht schaden.
Absolute Zustimmung. Man muss auch sehen dass es im Fußball heutzutage doch kaum noch Kontinuität gibt. Teainer werden nach ner halben Saison gefeuert, Manager haben auch nur noch ne verweildauer unterhalb der Zeitgrenze wo man ihre Arbeit beurteilen kann und Klopp hätte auch seinen Vertrag mindestens erfüllen müssen, bevor man sagen könnte ob das gut war oder nicht.
Was ich mich frage ist, ob Klopp dann auch Löw und Krawietz hier gleich mit wegbringt. Da muss man dann schon feststellen dass das auf strategischer Ebene nochmal einen größerer Verlust darstellt als die Personalie Klopp singulär.
Die Situation mit dem NT und Klopp ist doch wahrlich nicht beispielhaft dafür, was im Fußball, oder bei RB, falsch läuft.
Da hat etwas eine Eigendynamik bekommen und am Ende steht eben der Wechsel von Klopp zum DFB.
Kann man ihm vorwerfen, dass er, als profiliertester deutscher Trainer sagt, ok, die braucheen mich, ich mach das, obwohl das Team am Boden liegt und er bei dem Job nicht halb so viel verdient, wie überall anderswo?
Sicher nicht, ich denke ganz D rechnet ihm das hoch an.
Und was hätte RB da machen sollen? Njet sagen? Obwohl Klopp das machen will. Wegen irgendwas mit Kontinuität?
Die Dinge haben sich sehr schnell entwickelt die letzten zwei Monate und ja, das war nicht ideal und kann auch zu weiteren Problemen führen. Aber erstens muss man die nicht herbei wünschen, nur damit man zu recht empört war und zweitens kann das trotzdem gut laufen. Ich darf schon daran erinnern, wie viele letzten Sommer einen weiteren Absturz in Bedeutungslosigkeit prophezeit haben, als Werner geholt wurde, weil er ja der falsche Trainer war und der Kader schlecht und falsch zusammengesetzt war.
Das war doch auch gar nicht mein Punkt. Alle wussten doch schon zur Vertragsunterschrift das Klopp den Vertrag nicht erfüllen wird und zum DFB wechselt, bzw. das die Chance verschwindend gering ist dass es anders kommt. Ich wollte das auch gar nicht irgendwie werten, schließlich ist es ja irgendwo auch sein Lebenstraum und er soll ihn sich von mir aus gerne erfüllen. Der einzige der wirklich seit Jahren mMn ne schlechte Figur macht ist Oliver 'Aki' Mintzlaff.
Im übrigen, lieber Grazer, war ich schon letzte Saison sehr positiv im bezug auf Werner und bin es auch jetzt in Bezug auf Micho.
05.07.2026 - 14:55 Uhr
Zitat von ErikvanStojve
Das war doch auch gar nicht mein Punkt. Alle wussten doch schon zur Vertragsunterschrift das Klopp den Vertrag nicht erfüllen wird und zum DFB wechselt, bzw. das die Chance verschwindend gering ist dass es anders kommt. Ich wollte das auch gar nicht irgendwie werten, schließlich ist es ja irgendwo auch sein Lebenstraum und er soll ihn sich von mir aus gerne erfüllen. Der einzige der wirklich seit Jahren mMn ne schlechte Figur macht ist Oliver 'Aki' Mintzlaff.
Im übrigen, lieber Grazer, war ich schon letzte Saison sehr positiv im bezug auf Werner und bin es auch jetzt in Bezug auf Micho.
Zitat von GrazerAK1902
Die Situation mit dem NT und Klopp ist doch wahrlich nicht beispielhaft dafür, was im Fußball, oder bei RB, falsch läuft.
Da hat etwas eine Eigendynamik bekommen und am Ende steht eben der Wechsel von Klopp zum DFB.
Kann man ihm vorwerfen, dass er, als profiliertester deutscher Trainer sagt, ok, die braucheen mich, ich mach das, obwohl das Team am Boden liegt und er bei dem Job nicht halb so viel verdient, wie überall anderswo?
Sicher nicht, ich denke ganz D rechnet ihm das hoch an.
Und was hätte RB da machen sollen? Njet sagen? Obwohl Klopp das machen will. Wegen irgendwas mit Kontinuität?
Die Dinge haben sich sehr schnell entwickelt die letzten zwei Monate und ja, das war nicht ideal und kann auch zu weiteren Problemen führen. Aber erstens muss man die nicht herbei wünschen, nur damit man zu recht empört war und zweitens kann das trotzdem gut laufen. Ich darf schon daran erinnern, wie viele letzten Sommer einen weiteren Absturz in Bedeutungslosigkeit prophezeit haben, als Werner geholt wurde, weil er ja der falsche Trainer war und der Kader schlecht und falsch zusammengesetzt war.
Zitat von ErikvanStojve
Absolute Zustimmung. Man muss auch sehen dass es im Fußball heutzutage doch kaum noch Kontinuität gibt. Teainer werden nach ner halben Saison gefeuert, Manager haben auch nur noch ne verweildauer unterhalb der Zeitgrenze wo man ihre Arbeit beurteilen kann und Klopp hätte auch seinen Vertrag mindestens erfüllen müssen, bevor man sagen könnte ob das gut war oder nicht.
Was ich mich frage ist, ob Klopp dann auch Löw und Krawietz hier gleich mit wegbringt. Da muss man dann schon feststellen dass das auf strategischer Ebene nochmal einen größerer Verlust darstellt als die Personalie Klopp singulär.
Zitat von Renitent99
Dann sollten wir den Spielbetrieb vielleicht besser gleich einstellen. Der Ausgang scheint ja bereits festzustehen.
Klopp geht möglicherweise, Demichelis scheitert im November, der Kader ist unausgewogen, die Verantwortlichen sind überfordert und RB Leipzig taumelt dem nächsten Scherbenhaufen entgegen. Wenn man es so liest, fragt man sich fast, wie dieser Verein in den letzten Jahren überhaupt Vizemeister, Champions-League-Halbfinalist, zweimaliger Pokalsieger, Supercup-Sieger und gerade wieder Bundesligadritter werden konnte.
Ironie aus.
Ich verstehe die Kritik an fehlender Kontinuität durchaus, aber mir ist dieser komplette Abgesang auf RB inzwischen trotzdem zu viel.
Wir reden immer noch über einen Verein, der sich gerade wieder für die Champions League qualifiziert hat, sportlich zur deutschen Spitze gehört und weiterhin Spieler, Trainer und Verantwortliche anzieht, die für die meisten Bundesligisten kaum erreichbar wären. Unsere Probleme hätten viele andere Fans vermutlich ziemlich gern.
Natürlich läuft nicht alles rund. Natürlich muss man Entscheidungen hinterfragen. Und natürlich darf man genervt sein, wenn schon wieder eine wichtige Personalie wackelt oder wegbricht.
Aber manchmal fehlt mir bei uns auch ein bisschen Maßstab. Wir diskutieren oft so, als wären wir seit Jahren im freien Fall. Tatsächlich bewegen wir uns trotz aller Brüche auf einem Niveau, von dem fast der gesamte deutsche Fußball nur träumen kann.
Vielleicht muss man Demichelis nicht sofort feiern. Vielleicht muss man Klopp auch nicht verteidigen. Aber man könnte dem neuen Trainer wenigstens die Chance geben, einmal mit der Mannschaft zu arbeiten, bevor wir seine Entlassung im November schon fest einplanen.
Etwas weniger Untergangsszenario und etwas mehr Vertrauen in die grundsätzliche Substanz dieses Vereins würden uns als Anhängerschaft aus meiner Sicht nicht schaden.
Zitat von Kreta_LE
Romano hat schon sein Here we go verlauten lassen.
Ich finds unglaublich. Ohne dass ich jetzt Klopps Arbeit überhöhen will, aber wie wenig Kontinuität kann man denn bitte haben?
Seit dem Abgang von Nagelsmann und Krösche ist es eine Farce, wie der Verein geführt wird.
Im November wird dann Demichelis entlassen, weil auch er einen qualitativ überschaubaren, unausgewogenen und nicht auf seinen Spielstil ausgerichteten Kader kriegt.
Romano hat schon sein Here we go verlauten lassen.
Ich finds unglaublich. Ohne dass ich jetzt Klopps Arbeit überhöhen will, aber wie wenig Kontinuität kann man denn bitte haben?
Seit dem Abgang von Nagelsmann und Krösche ist es eine Farce, wie der Verein geführt wird.
Im November wird dann Demichelis entlassen, weil auch er einen qualitativ überschaubaren, unausgewogenen und nicht auf seinen Spielstil ausgerichteten Kader kriegt.
Dann sollten wir den Spielbetrieb vielleicht besser gleich einstellen. Der Ausgang scheint ja bereits festzustehen.
Klopp geht möglicherweise, Demichelis scheitert im November, der Kader ist unausgewogen, die Verantwortlichen sind überfordert und RB Leipzig taumelt dem nächsten Scherbenhaufen entgegen. Wenn man es so liest, fragt man sich fast, wie dieser Verein in den letzten Jahren überhaupt Vizemeister, Champions-League-Halbfinalist, zweimaliger Pokalsieger, Supercup-Sieger und gerade wieder Bundesligadritter werden konnte.
Ironie aus.
Ich verstehe die Kritik an fehlender Kontinuität durchaus, aber mir ist dieser komplette Abgesang auf RB inzwischen trotzdem zu viel.
Wir reden immer noch über einen Verein, der sich gerade wieder für die Champions League qualifiziert hat, sportlich zur deutschen Spitze gehört und weiterhin Spieler, Trainer und Verantwortliche anzieht, die für die meisten Bundesligisten kaum erreichbar wären. Unsere Probleme hätten viele andere Fans vermutlich ziemlich gern.
Natürlich läuft nicht alles rund. Natürlich muss man Entscheidungen hinterfragen. Und natürlich darf man genervt sein, wenn schon wieder eine wichtige Personalie wackelt oder wegbricht.
Aber manchmal fehlt mir bei uns auch ein bisschen Maßstab. Wir diskutieren oft so, als wären wir seit Jahren im freien Fall. Tatsächlich bewegen wir uns trotz aller Brüche auf einem Niveau, von dem fast der gesamte deutsche Fußball nur träumen kann.
Vielleicht muss man Demichelis nicht sofort feiern. Vielleicht muss man Klopp auch nicht verteidigen. Aber man könnte dem neuen Trainer wenigstens die Chance geben, einmal mit der Mannschaft zu arbeiten, bevor wir seine Entlassung im November schon fest einplanen.
Etwas weniger Untergangsszenario und etwas mehr Vertrauen in die grundsätzliche Substanz dieses Vereins würden uns als Anhängerschaft aus meiner Sicht nicht schaden.
Absolute Zustimmung. Man muss auch sehen dass es im Fußball heutzutage doch kaum noch Kontinuität gibt. Teainer werden nach ner halben Saison gefeuert, Manager haben auch nur noch ne verweildauer unterhalb der Zeitgrenze wo man ihre Arbeit beurteilen kann und Klopp hätte auch seinen Vertrag mindestens erfüllen müssen, bevor man sagen könnte ob das gut war oder nicht.
Was ich mich frage ist, ob Klopp dann auch Löw und Krawietz hier gleich mit wegbringt. Da muss man dann schon feststellen dass das auf strategischer Ebene nochmal einen größerer Verlust darstellt als die Personalie Klopp singulär.
Die Situation mit dem NT und Klopp ist doch wahrlich nicht beispielhaft dafür, was im Fußball, oder bei RB, falsch läuft.
Da hat etwas eine Eigendynamik bekommen und am Ende steht eben der Wechsel von Klopp zum DFB.
Kann man ihm vorwerfen, dass er, als profiliertester deutscher Trainer sagt, ok, die braucheen mich, ich mach das, obwohl das Team am Boden liegt und er bei dem Job nicht halb so viel verdient, wie überall anderswo?
Sicher nicht, ich denke ganz D rechnet ihm das hoch an.
Und was hätte RB da machen sollen? Njet sagen? Obwohl Klopp das machen will. Wegen irgendwas mit Kontinuität?
Die Dinge haben sich sehr schnell entwickelt die letzten zwei Monate und ja, das war nicht ideal und kann auch zu weiteren Problemen führen. Aber erstens muss man die nicht herbei wünschen, nur damit man zu recht empört war und zweitens kann das trotzdem gut laufen. Ich darf schon daran erinnern, wie viele letzten Sommer einen weiteren Absturz in Bedeutungslosigkeit prophezeit haben, als Werner geholt wurde, weil er ja der falsche Trainer war und der Kader schlecht und falsch zusammengesetzt war.
Das war doch auch gar nicht mein Punkt. Alle wussten doch schon zur Vertragsunterschrift das Klopp den Vertrag nicht erfüllen wird und zum DFB wechselt, bzw. das die Chance verschwindend gering ist dass es anders kommt. Ich wollte das auch gar nicht irgendwie werten, schließlich ist es ja irgendwo auch sein Lebenstraum und er soll ihn sich von mir aus gerne erfüllen. Der einzige der wirklich seit Jahren mMn ne schlechte Figur macht ist Oliver 'Aki' Mintzlaff.
Im übrigen, lieber Grazer, war ich schon letzte Saison sehr positiv im bezug auf Werner und bin es auch jetzt in Bezug auf Micho.
Ich habe mich ja auf das Eingangsposting von Kreta bezogen und eure Position bestärkt. Und dass du nicht zu den Werner Najsagern gehört hast, weiß ich auch. (so wie ich). Da waren andere die, die uns schon im Abstiegskampf sahen.
Wir sehen das doch völlig gleich. Keiner weiß, ob das mit Micho funktionieren wird, so wie man es nie weiß, das gilt für jeden Trainerwechsel. Aber man darf auch gespannt positiv auf so etwas blicken. Er ist ein interessanter Mann und im Gegensatz zu manchen im Forum glaube ich auch nicht, dass er im Kader von RB nicht die richtigen Leute für seinen Fußball findet. Ein zwei Schlüsselspieler wird es noch brauchen und die werden wir ja hoffentlich auch noch finden. Dann wird alles gut.
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