| Geburtsdatum | 13.06.1963 |
|---|---|
| Alter | 63 |
| Nat. |
Niederlande |
| Funktion | Trainer |
| Akt. Verein | Karriereende |
Jos Luhukay [Trainer]
11.04.2019 - 09:21 Uhr
22.06.2020 - 18:34 Uhr
eine offizielle Bestätigung für Luhukays Abgang gibt es noch nicht, Kicker war da wohl voreiig
22.06.2020 - 19:35 Uhr
Zitat von Tafelberg
eine offizielle Bestätigung für Luhukays Abgang gibt es noch nicht, Kicker war da wohl voreiig
eine offizielle Bestätigung für Luhukays Abgang gibt es noch nicht, Kicker war da wohl voreiig
Der Abgang könnte auch schon länger stehen.
Hinter den Kulissen wird
- nach den richtigen Formulierungen gesucht,
- Abfingungsregelung festgezurrt,
- Nachfolger gescoutet,
- interne Folgen abgefedert (Präsi, AR bringen sich in Sicherheit)
Das dauert.
23.06.2020 - 10:09 Uhr
Zitat von Shakes
Der Abgang könnte auch schon länger stehen.
Hinter den Kulissen wird
- nach den richtigen Formulierungen gesucht,
- Abfingungsregelung festgezurrt,
- Nachfolger gescoutet,
- interne Folgen abgefedert (Präsi, AR bringen sich in Sicherheit)
Das dauert.
Zitat von Tafelberg
eine offizielle Bestätigung für Luhukays Abgang gibt es noch nicht, Kicker war da wohl voreiig
eine offizielle Bestätigung für Luhukays Abgang gibt es noch nicht, Kicker war da wohl voreiig
Der Abgang könnte auch schon länger stehen.
Hinter den Kulissen wird
- nach den richtigen Formulierungen gesucht,
- Abfingungsregelung festgezurrt,
- Nachfolger gescoutet,
- interne Folgen abgefedert (Präsi, AR bringen sich in Sicherheit)
Das dauert.
Wahrscheinlicher scheint mir, daß man auch das letzte Spiel mit Luhukay bestreiten will, ergo ihm nicht sagen kann, daß man sich bereits anders entschieden hat. Aber auch möglich, daß man ihn nicht entlassen will, so lange man keinen Nachfolger an der Hand hat.
Interessant ist, daß Bornemann diesbezüglich laut Bild davon sprach, daß es "Tendenzen in beide Richtungen" gäbe - womöglich ist er sich mit Göttlich auch gar nicht einig, ob Luhukay gehen sollte, kennt aber das Schicksal seines Vorgängers... so oder so: In der Woche nach Wiesbaden soll es die ominöse "Saisonanalyse" geben, danach werden wir wohl mehr wissen.
25.06.2020 - 09:48 Uhr
Laut Aussagen Mannschaft, war beim nicht ganz Corona konformen Mannschaftskreis nach dem Spiel zur Verabschiedung Kallas, Luhukay nicht anwesend. Schon komisch.
25.06.2020 - 11:47 Uhr
Zitat von Schnuersenkel
Laut Aussagen Mannschaft, war beim nicht ganz Corona konformen Mannschaftskreis nach dem Spiel zur Verabschiedung Kallas, Luhukay nicht anwesend. Schon komisch.
Laut Aussagen Mannschaft, war beim nicht ganz Corona konformen Mannschaftskreis nach dem Spiel zur Verabschiedung Kallas, Luhukay nicht anwesend. Schon komisch.
Eh egal, der Kerl ist Geschichte nach dem 30.06.
25.06.2020 - 15:42 Uhr
Zitat von 1910erFCSP
Eh egal, der Kerl ist Geschichte nach dem 30.06.
Zitat von Schnuersenkel
Laut Aussagen Mannschaft, war beim nicht ganz Corona konformen Mannschaftskreis nach dem Spiel zur Verabschiedung Kallas, Luhukay nicht anwesend. Schon komisch.
Laut Aussagen Mannschaft, war beim nicht ganz Corona konformen Mannschaftskreis nach dem Spiel zur Verabschiedung Kallas, Luhukay nicht anwesend. Schon komisch.
Eh egal, der Kerl ist Geschichte nach dem 30.06.
Im St.Pauli Forum gibt es einige die meinen, dass es nicht so eindeutig ist, bzw. das sie einem Verbleib nichts dagegen zu setzen haben
26.06.2020 - 12:43 Uhr
Ich denke schon, dass Luhukay geht.
Im Rahmen dieser Diskussion habe ich mir mal angeschaut, wer bei uns wann angeheuert hat.
Olaf Janßen kam als Co, sofort nachdem Rettig Meggle abgelöst hat. Mit wen hat der zusammengearbeitet? Mit Luhukay und Gellhaus. Als dann Lienen seinen Cheftrainerposten räumen musste, hat Janßen dann Gellhaus geholt. Der war jahrelang Assi von Luhukay. Kauczinski war dann der "Unfall" von Stöver nachdem Janßen entlassen wurde und wohl Luhukay schon bei Sheffiel unterschrieben hatte.
Super dass Rettig dann mit Kauczinski (die Platzierung hätte ich heute gern) und Stöver gleich zwei Leute feuern konnte, um Platz erst für sich selbst und dann für Bornemann (guter Freund und Nachfolger von Rettig in Freiburg) und endlich Luhukay machen konnte.
Wenn jetzt Daniel Stendel oder Michael Köllner gehandelt werden, kriege ich echt Angst. Dann fühlt sich das an. als wäre Rettig immer noch bei uns und Göttlich liest ihm jeden Wunsch von den Lippen ab.
Stendel kommt nämlich auch aus dem Gellhaus und Janßen Umfeld, Köllner war mit Bornemann bei Nürnberg
Im Rahmen dieser Diskussion habe ich mir mal angeschaut, wer bei uns wann angeheuert hat.
Olaf Janßen kam als Co, sofort nachdem Rettig Meggle abgelöst hat. Mit wen hat der zusammengearbeitet? Mit Luhukay und Gellhaus. Als dann Lienen seinen Cheftrainerposten räumen musste, hat Janßen dann Gellhaus geholt. Der war jahrelang Assi von Luhukay. Kauczinski war dann der "Unfall" von Stöver nachdem Janßen entlassen wurde und wohl Luhukay schon bei Sheffiel unterschrieben hatte.
Super dass Rettig dann mit Kauczinski (die Platzierung hätte ich heute gern) und Stöver gleich zwei Leute feuern konnte, um Platz erst für sich selbst und dann für Bornemann (guter Freund und Nachfolger von Rettig in Freiburg) und endlich Luhukay machen konnte.
Wenn jetzt Daniel Stendel oder Michael Köllner gehandelt werden, kriege ich echt Angst. Dann fühlt sich das an. als wäre Rettig immer noch bei uns und Göttlich liest ihm jeden Wunsch von den Lippen ab.
Stendel kommt nämlich auch aus dem Gellhaus und Janßen Umfeld, Köllner war mit Bornemann bei Nürnberg
27.06.2020 - 02:55 Uhr
Zitat von Flecktier
Olaf Janßen kam als Co, sofort nachdem Rettig Meggle abgelöst hat. Mit wen hat der zusammengearbeitet? Mit Luhukay und Gellhaus. Als dann Lienen seinen Cheftrainerposten räumen musste, hat Janßen dann Gellhaus geholt. Der war jahrelang Assi von Luhukay. Kauczinski war dann der "Unfall" von Stöver nachdem Janßen entlassen wurde und wohl Luhukay schon bei Sheffiel unterschrieben hatte.
Olaf Janßen kam als Co, sofort nachdem Rettig Meggle abgelöst hat. Mit wen hat der zusammengearbeitet? Mit Luhukay und Gellhaus. Als dann Lienen seinen Cheftrainerposten räumen musste, hat Janßen dann Gellhaus geholt. Der war jahrelang Assi von Luhukay. Kauczinski war dann der "Unfall" von Stöver nachdem Janßen entlassen wurde und wohl Luhukay schon bei Sheffiel unterschrieben hatte.
Die These klingt ehrlich gesagt auf verschiedenen Ebenen ein wenig konspirativ.
Dass Lienen gehen "musste" ist meines Wissens nach (und ich habe mich da nun in den letzten Wochen/Monaten ausgiebig informiert und jede Quelle gecheckt die ich gefunden habe) nichts als eine knappe Vermutung mancher Fans die letztlich auf einer Begründung basiert die mehr als nur konspirative Züge annimmt. (Immerhin hätte Göttlich ihn einfach absägen können nachdem unter Ewald die schlechteste Hinrunde der Zweitligavereinsgeschichte gespielt wurde und er medial mehr als nur umstritten war.
Nebenbei, war bei Janßen sicher nicht sein Engagement bei uns das Problem, sondern seine Rolle als Cheftrainer. Als Co unter Ewald hat er entscheidende Impulse gegeben. Er ist auch danach als Chefcoach gescheitert, ist aber stand jetzt wieder Co-Trainer auf nochmal einem deutlich höheren Level.
Was Köllner angeht muss man ihm klar zu Gute heißen, dass er in seinem ersten Jahr als Cheftrainer eines Profikaders diesen gleich mal zum Aufstieg geführt hat und auch gerade bei 1860 einen ziemlich soliden Job macht bzw. die Münchner Leistungstechnisch stabilisert hat.
Und muss man allgemein zu Bornemanns Und Köllners Verteidigung mal anmerken, dass es seit ihrem Aus beim Club in Nürnberg alles anderes als besser wurde und der Verein letztlich immernoch gute Chancen hat bis in die Dritte Liga durchgereicht zu werden.
Ich mein klar. Der Club war unter Bornemann und Köllner nicht Erstligatauglich. Seit ihrem Abgang würde ich den Nürnbergern nichtmal mehr die unangefochtene Zweitligatauglichkeit attestieren.
27.06.2020 - 09:11 Uhr
Zitat von Flecktier
Köllner war mit Bornemann bei Nürnberg
Köllner war mit Bornemann bei Nürnberg
... und es gibt eine Reihe Nürnberger-Fans, die sich wünschten, das wäre auch heute noch so...
Luhukays Verpflichtung geht sicherlich auf Rettig zurück - daß er aber auch MK und Stöver gefeuert hätte, ist allerdings ein Gerücht, das auch nur schwer zu dem öffentlich Bekannten paßt: Schließlich sollte Stöver ja eigentlich im Amt bleiben und mußte ja nur gehen, weil er MK nicht entlassen wollte. Daß er dann auch entlassen wurde, geht auf Göttlich zurück (und Rettig war bekanntlich alles andere als erfreut über die Doppelbelastung), der sich seine Fan-Träume vom attraktiven und erfolgreichen Fußball nicht von der Realität kaputt machen lassen wollte. Ebenso wie Lienens "Weglobung", die er schon damals damit begründet hat, daß er Lienen eine Weiterentwicklung der Mannschaft in Richtung "attraktiv" nicht zutraut.
Was jenseits aller dunklen Vermutungen sicherlich ein Punkt ist, ist die mangelnde Fachkompetenz Göttlichs & Co, die sich auch in einem wohl nicht gerade besonders gutem Netzwerk niederschlägt, gerade zu Beginn der Amtszeit des Präsidiums. Da ist es kein Wunder, wenn die Wenigen mit Netzwerk im Verein auch gehört werden. Littmann und Orth waren wenigstens so schlau, dann die jeweils Zuständigen machen zu lassen (auch wenn es da ebenfalls ein paar krumme Geschichten gab wie Meggles Beförderung zum SpoDi).
Anm.:
Generell finde ich es allerdings nicht problematisch, wenn SpoDis Trainer holen, mit denen sie schon gearbeitet haben. Zumindest kennt man sich, weiß wie der andere arbeitet und welche Vorstellungen er hat. Es darf halt nur nicht dazu führen, daß solche Punkte für die Entscheidungsfindung wichtiger werden als die Frage, wer zur Mannschaft und der mit ihr möglichen Spielweise und den finanziellen Voraussetzungen paßt, die man nun einmal hat.
28.06.2020 - 18:10 Uhr
Luhukay – eine Würdigung
Was war die Euphorie groß, als Göttlich seine „1a-Lösung“ präsentiert hat. Nicht ohne Spitzen gegen MK, der – auf Platz 7 stehend – ohne vernünftige Kompensation der Verletzten eine schlechte Rückrunde spielte. "Es herrscht eine lethargische Stimmung in und um den Verein, als ob wir auf einem Abstiegsplatz stünden“, so Göttlich damals.
Nun, Luhukays Ausbeute war danach dann sogar noch schlechter, aber immerhin mit vielen Jungen und Hurra-Fußball, der die Fans frohlocken ließ. Wie sich zeigte, schaffte es aber nicht einmal der Erfolgstrainer Luhukay, den Abstiegsplatz zu holen, was aber weniger auf die eigene Leistung als auf die starke Konkurrenz zurückzuführen war.
Ach ja, der irre Oke. Legendär sein Versuch, das eigene Brechen seines Versprechens schön zu reden: „Der FC St. Pauli hat sich in der Entscheidung zwischen Kontinuität und Entwicklung, für den Weg der Entwicklung entschieden. Wenn ich zwischen Aktion und Reaktion entscheiden muss, entscheide ich mich für Aktion. Es darf nicht sein, dass Aktionismus kritisiert wird, wenn Ambitionslosigkeit zur Gefahr wird, sonst kann man sportlich nicht erfolgreich sein."
Nun, an Ambitionslosigkeit hat Luhukay nie gelitten und in der Tat setzte unter ihm auch eine kontinuierliche Entwicklung ein, mit welcher das schiefe Verhältnis zwischen spielerischer Qualität und Ergebnissen („wir haben Spiele gewonnen und wußten nicht warum“) wieder gerade gerückt wurde. Sah es anfangs noch nach Fußball aus, so wußte Luhukay geeignete Maßnahmen zu ergreifen (permanenter Wechsel des Systems, der Spieler, Demontage seiner Mannschaft und insbesondere der vermeintlichen Leistungsträger und Führungsspieler).
Dennoch gab es bereits im Februar erste Anzeichen der Zerrüttung, drohte Göttlich doch glatt mit Luhukays Entlassung, trotz des sagenumwobenen zweiten Derby-Siegs, mit dem sich Luhukay (für`s Erste zumindest) unsterblich gemacht hat: „Ich bin mir sehr sicher, dass ein erfahrener Trainer wie Jos Luhukay genau das richtig einschätzen kann und wir mit Sicherheit die Maßnahmen finden werden, dass wir den Torerfolg und dann auch die Punkte erzwingen... Außer Sie wüssten jetzt jemanden, der deutlich besseren Fußball spielen lassen würde – bei deutlich mehr Torerfolgen, dann würde ich selbstverständlich noch mal darüber nachdenken ...“
Luhukay aber blieb unbeirrt und unbeirrbar und feierte so noch eine ganze Reihe weiterer Rekorde, mit denen er sich in der Vereinschronik unsterblich gemacht hat. Er war der Trainer:
- mit den meisten eingesetzten S11 – Spielern
- mit den meisten eingesetzten Spielern insgesamt ( im Unterschied zu den bisherigen Rekorden beides ohne Not)
- mit der schlechtesten Punkteausbeute aller Zweitligatrainer bei uns (1,08 über alle Pflichtspiele / 1,11 in der zweiten Liga).
Er schaffte:
- die schlechteste Relation zwischen Mitteleinsatz und Endergebnis in unserer Zweitligageschichte
- es, kein einziges Spiel außerhalb Hamburgs zu gewinnen und somit
- unsere schlechteste Auswärtsbilanz aller Zeiten in der Liga
- Saisonübergreifend auf einen Auswärtspunkteschnitt von sagenhaften 0,42 zu kommen.
Nur das Ergebnis der großen Ausnahmesaison 14/15 konnte er nicht knacken (2 Punkte mehr geholt, 1 Tor mehr geschossen und 1 Tor weniger kassiert). Aber er hat sich alle Mühe gegeben.
Lassen wir zum Schluß noch einmal Göttlich zu Wort kommen: „Wir wollen eine Situation schaffen, die davon geprägt ist, Spiele zu gewinnen und nicht zu versuchen, Spiele nicht mehr zu verlieren.“
Der Versuch läßt sich leider nur als semi-erfolgreich beurteilen, schließlich verlor der Vorgänger zwar 63 % seiner Ligaspiele nicht, Luhukay hingegen 61 %. Aber beim Versuch, zu gewinnen, war die Vorgabe dann doch ein bißchen zu viel für den niederländischen Grantler: 25 % gewonnene Spiele unter Luhukay waren dann doch ein bißchen arg weit von den 41 % gewonnenen Spielen unter MK entfernt.
Dennoch: Als Mann der Vereinsrekorde wird Luhukay den Fans unvergeßlich bleiben und es steht nur zu hoffen, daß sich Göttlich in seiner Weisheit an seine eigenen Worte erinnert: „Kontinuität ist kein Selbstzweck. Sie kann nicht vor sportlichem Erfolg stehen“.
Was war die Euphorie groß, als Göttlich seine „1a-Lösung“ präsentiert hat. Nicht ohne Spitzen gegen MK, der – auf Platz 7 stehend – ohne vernünftige Kompensation der Verletzten eine schlechte Rückrunde spielte. "Es herrscht eine lethargische Stimmung in und um den Verein, als ob wir auf einem Abstiegsplatz stünden“, so Göttlich damals.
Nun, Luhukays Ausbeute war danach dann sogar noch schlechter, aber immerhin mit vielen Jungen und Hurra-Fußball, der die Fans frohlocken ließ. Wie sich zeigte, schaffte es aber nicht einmal der Erfolgstrainer Luhukay, den Abstiegsplatz zu holen, was aber weniger auf die eigene Leistung als auf die starke Konkurrenz zurückzuführen war.
Ach ja, der irre Oke. Legendär sein Versuch, das eigene Brechen seines Versprechens schön zu reden: „Der FC St. Pauli hat sich in der Entscheidung zwischen Kontinuität und Entwicklung, für den Weg der Entwicklung entschieden. Wenn ich zwischen Aktion und Reaktion entscheiden muss, entscheide ich mich für Aktion. Es darf nicht sein, dass Aktionismus kritisiert wird, wenn Ambitionslosigkeit zur Gefahr wird, sonst kann man sportlich nicht erfolgreich sein."
Nun, an Ambitionslosigkeit hat Luhukay nie gelitten und in der Tat setzte unter ihm auch eine kontinuierliche Entwicklung ein, mit welcher das schiefe Verhältnis zwischen spielerischer Qualität und Ergebnissen („wir haben Spiele gewonnen und wußten nicht warum“) wieder gerade gerückt wurde. Sah es anfangs noch nach Fußball aus, so wußte Luhukay geeignete Maßnahmen zu ergreifen (permanenter Wechsel des Systems, der Spieler, Demontage seiner Mannschaft und insbesondere der vermeintlichen Leistungsträger und Führungsspieler).
Dennoch gab es bereits im Februar erste Anzeichen der Zerrüttung, drohte Göttlich doch glatt mit Luhukays Entlassung, trotz des sagenumwobenen zweiten Derby-Siegs, mit dem sich Luhukay (für`s Erste zumindest) unsterblich gemacht hat: „Ich bin mir sehr sicher, dass ein erfahrener Trainer wie Jos Luhukay genau das richtig einschätzen kann und wir mit Sicherheit die Maßnahmen finden werden, dass wir den Torerfolg und dann auch die Punkte erzwingen... Außer Sie wüssten jetzt jemanden, der deutlich besseren Fußball spielen lassen würde – bei deutlich mehr Torerfolgen, dann würde ich selbstverständlich noch mal darüber nachdenken ...“
Luhukay aber blieb unbeirrt und unbeirrbar und feierte so noch eine ganze Reihe weiterer Rekorde, mit denen er sich in der Vereinschronik unsterblich gemacht hat. Er war der Trainer:
- mit den meisten eingesetzten S11 – Spielern
- mit den meisten eingesetzten Spielern insgesamt ( im Unterschied zu den bisherigen Rekorden beides ohne Not)
- mit der schlechtesten Punkteausbeute aller Zweitligatrainer bei uns (1,08 über alle Pflichtspiele / 1,11 in der zweiten Liga).
Er schaffte:
- die schlechteste Relation zwischen Mitteleinsatz und Endergebnis in unserer Zweitligageschichte
- es, kein einziges Spiel außerhalb Hamburgs zu gewinnen und somit
- unsere schlechteste Auswärtsbilanz aller Zeiten in der Liga
- Saisonübergreifend auf einen Auswärtspunkteschnitt von sagenhaften 0,42 zu kommen.
Nur das Ergebnis der großen Ausnahmesaison 14/15 konnte er nicht knacken (2 Punkte mehr geholt, 1 Tor mehr geschossen und 1 Tor weniger kassiert). Aber er hat sich alle Mühe gegeben.
Lassen wir zum Schluß noch einmal Göttlich zu Wort kommen: „Wir wollen eine Situation schaffen, die davon geprägt ist, Spiele zu gewinnen und nicht zu versuchen, Spiele nicht mehr zu verlieren.“
Der Versuch läßt sich leider nur als semi-erfolgreich beurteilen, schließlich verlor der Vorgänger zwar 63 % seiner Ligaspiele nicht, Luhukay hingegen 61 %. Aber beim Versuch, zu gewinnen, war die Vorgabe dann doch ein bißchen zu viel für den niederländischen Grantler: 25 % gewonnene Spiele unter Luhukay waren dann doch ein bißchen arg weit von den 41 % gewonnenen Spielen unter MK entfernt.
Dennoch: Als Mann der Vereinsrekorde wird Luhukay den Fans unvergeßlich bleiben und es steht nur zu hoffen, daß sich Göttlich in seiner Weisheit an seine eigenen Worte erinnert: „Kontinuität ist kein Selbstzweck. Sie kann nicht vor sportlichem Erfolg stehen“.
Post-Optionen
Den kompletten Thread wirklich löschen?
Paten-Optionen
Möchtest Du den Beitrag wirklich löschen?
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Lesezeichen
Abonnierte Threads
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Post-Optionen
Nutze die Thread-Suche, wenn Du diesen Post in einen anderen Thread verschieben möchtest. Drücke Thread erstellen, wenn aus diesem Post ein eigenständiger Thread werden soll.
Niederlande 

