Hertha BSC geht in Berufung
21.05.2012 - 23:12 Uhr
21.05.2012 - 23:59 Uhr
www.bz-berlin.de:
mit dem Zug vors Bundesgericht ist damit dann aber wohl Schluss. Nach B.Z.-Informationen will der Klub sich an dieses Urteil halten. Das „Ständige DFB Schiedsgericht“, die theoretisch letztmögliche Instanz, will Hertha wohl nicht nutzen.
Das kann man sich aus Herthasicht sparen, wie Lehner im Interview ja auch ausführt: "Lehner: Das Bundesgericht ist ja auch ein DFB-Verbandsgericht. Zwar sitzen dort andere Personen, aber bislang hat das Bundesgericht die Urteile des Sportgerichts meist nur modifiziert. In diesem Fall müsste sie das Urteil komplett kippen, und dass das geschieht, halte ich dann doch für äußerst fraglich. Ich blicke eher weiter auf die nächste Instanz, das Ständige Schiedsgericht. Und das ist personell deutlich breiter besetzt. Wenn, dann sehe ich dort Chancen für Hertha."
Die werden kaum den eigenen Leuten ans Bein pinkeln und deren Verhandlungsführung als den Schwachsinn bloßstellen, der dort ablief. Sollte es eine faire Verhandlung mit sauberem Ablauf und ordentlich begründetem Urteil geben, kann man das zweifelsohne akzeptieren. Aber ich würde sagen, eher friert die Hölle zu. Wenn das Schiedsgericht dann Monate braucht um zu entscheiden, dann ist das nicht Herthas Problem, sondern ein DFB-Problem. Die Fakten sind bekannt, eine Revision und die nächsthöhere Instanz, sollten in der Lage sein, innerhalb von wenigen Tagen zu entscheiden. Hertha an den Pranger zu stellen, weil man eine unabhängige und faire Verhandlung verlangt, ist in diesem Fall nicht zielführend und sollte auch nicht hingenommen werden.
mit dem Zug vors Bundesgericht ist damit dann aber wohl Schluss. Nach B.Z.-Informationen will der Klub sich an dieses Urteil halten. Das „Ständige DFB Schiedsgericht“, die theoretisch letztmögliche Instanz, will Hertha wohl nicht nutzen.
Das kann man sich aus Herthasicht sparen, wie Lehner im Interview ja auch ausführt: "Lehner: Das Bundesgericht ist ja auch ein DFB-Verbandsgericht. Zwar sitzen dort andere Personen, aber bislang hat das Bundesgericht die Urteile des Sportgerichts meist nur modifiziert. In diesem Fall müsste sie das Urteil komplett kippen, und dass das geschieht, halte ich dann doch für äußerst fraglich. Ich blicke eher weiter auf die nächste Instanz, das Ständige Schiedsgericht. Und das ist personell deutlich breiter besetzt. Wenn, dann sehe ich dort Chancen für Hertha."
Die werden kaum den eigenen Leuten ans Bein pinkeln und deren Verhandlungsführung als den Schwachsinn bloßstellen, der dort ablief. Sollte es eine faire Verhandlung mit sauberem Ablauf und ordentlich begründetem Urteil geben, kann man das zweifelsohne akzeptieren. Aber ich würde sagen, eher friert die Hölle zu. Wenn das Schiedsgericht dann Monate braucht um zu entscheiden, dann ist das nicht Herthas Problem, sondern ein DFB-Problem. Die Fakten sind bekannt, eine Revision und die nächsthöhere Instanz, sollten in der Lage sein, innerhalb von wenigen Tagen zu entscheiden. Hertha an den Pranger zu stellen, weil man eine unabhängige und faire Verhandlung verlangt, ist in diesem Fall nicht zielführend und sollte auch nicht hingenommen werden.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von bones am 22.05.2012 um 00:00 Uhr bearbeitet
22.05.2012 - 00:01 Uhr
Quelle: www.spiegel.de
Pressestimmen zu Hertha-Urteil
"So aber gibt es nur Verlierer"
Die deutsche Presse kritisiert heftig das Urteil des DFB-Sportgerichts, das Spiel zwischen Hertha BSC und Fortuna Düsseldorf nicht zu wiederholen: "Ein fatales Signal" und "seltsam ängstlich" sei die Entscheidung der Richter.
Hamburg - Sie waren über die Balustraden geklettert, über das Spielfeld gerannt und hatten bengalische Feuer gezündet. Die Fußballfans von Fortuna Düsseldorf waren nicht mehr auf ihren Plätzen zu halten, obwohl das Spiel gegen Hertha BSC noch lief. Die Berliner legten Einspruch ein, scheiterten jedoch damit. Die Richter des DFB sprachen sich heute gegen eine Wiederholung der Partie aus. Deutsche Medien bewerten das Urteil vorwiegend kritisch.
"Die Welt" blickt kritisch auf die Entscheidung: "Durch das Urteil könnten Verband und Liga vor ein gewaltiges Problem gestellt werden. Eine Partie, die nach Zuschauerausschreitungen und Platzstürmung insgesamt fast eine halbe Stunde unterbrochen werden musste, bei der einige Profis im Düsseldorfer Fan-Mob laut eigener Darstellung Todesängste ausstanden und der zum Schluss Eckfahnen und Elfmetermarkierung abhandenkamen, gilt nun als regulär zu Ende geführt. Eine solche Sicht der Dinge könnten Fans künftig dazu nutzen, Fußballstadien weiter munter als Plattform für ihre Gewaltexzesse und Pyrotechnikexperimente zu missbrauchen. Nach einer Saison, die ob heftiger Krawalle in Karlsruhe, Köln oder Dortmund ohnehin schon so viele negative Schlagzeilen wie nie zuvor produzierte, ist das ein fatales Signal."
Auch "Faz.net" kritisiert das Urteil auf ihrer Homepage: "Diesmal allerdings, wo es nicht vorrangig um die Bestrafung eines Klubs für seine Anhänger ging, sondern um den Schutz des Spiels vor jedweder Einmischung, erscheint das Urteil des DFB-Sportgerichts seltsam ängstlich - oder unpassend pragmatisch. Ein Wiederholungsspiel um den Aufstieg unter aufgeheizten Umständen wäre tatsächlich keine leichte Sache, das wochenlange Warten auf eine endgültige sportliche Entscheidung eine Zumutung für die Klubs im Liga-Niemandsland mit Blick auf die Saisonplanung. Aber das allzu bequeme Urteil ist genau das falsche Signal, das in diesen Tagen, in denen der Fußball die Kontrolle über einen Teil seiner Anhänger zu verlieren droht, vom DFB ausgeht."
Ebenso sieht "Zeit Online" das Urteil kritisch: "Die Entscheidung des DFB-Sportgerichts, den Einspruch Herthas gegen die Wertung des Relegationsspiels in Düsseldorf abzulehnen, ist falsch. Zwar wurde die Partie formal korrekt zu Ende geführt, doch die Bedingungen waren irregulär. Das Spiel hätte nicht gewertet werden dürfen."
Die "Berliner Morgenpost" kommentiert: "Ein Wiederholungsspiel in Düsseldorf mit begrenztem Zuschaueraufkommen wäre ein weitaus nachvollziehbareres Urteil des Sportgerichts gewesen. So aber gibt es nur Verlierer: Neben Verband und Liga, die vehement Maßnahmen gegen die Gewalt in den Stadien suchen und durch das Urteil doppelt gefordert sind, ist das zuvorderst Hertha BSC. Der Verein hat einen heftigen Imageschaden erlitten, sieht dem Abstieg entgegen und muss auch noch damit leben, dass er wilde Prügler beschäftigt."
Die "Märkische Oderzeitung" aus Frankfurt schreibt: "Und doch bleibt ein fader Beigeschmack. Denn unstrittig wurden die Berliner klar benachteiligt, als der Platzsturm durch feiernde Düsseldorfer Fans die Begegnung unterbrach. Egal, ob die Herthaner nun Todesangst hatten wie behauptet oder nicht - nach Wiederanpfiff dachte bestimmt niemand mehr ans Toreschießen, sondern nur noch daran, heil aus dem Schlamassel herauszukommen. Insofern ist der Einspruch der Berliner gegen das Urteil nur folgerichtig."
Der "Schwarzwälder Bote" Kommentiert: "Das Urteil des DFB-Sportgerichts überrascht keinen. Tatsachen-Entscheidungen des Schiedsrichters stehen im deutschen Fußball wie in Stein gemeißelt. Da spielt auch keine Rolle, dass die Berliner nicht mehr wirklich eine Chance hatten, das Spiel noch umzubiegen. Letzter Strohhalm der Hauptstädter bleibt der wenig erfolgversprechende Gang vor das DFB-Bundesgericht. Auch das Sportgericht hat noch Wichtiges zu erledigen: Das kollektive Versagen des Düsseldorfer Ordnungsdienstes muss ebenso bestraft werden wie das Ausrasten diverser Hertha-Kicker - und zwar knallhart, als unüberhörbares Signal an alle Chaoten."
"Der Tagesspiegel" aus Berlin sieht das anders: "Wer erst von 'Todesangst' spricht, aber das nicht belegen kann, verliert an Glaubwürdigkeit. Derzeit deutet nichts darauf hin, dass sich das Spiel noch einmal dreht. Das Urteil des Sportgerichts kommt zwar in der Tat dem Deutschen Fußball-Bund sehr gelegen. Denn wo würde es hinführen, wenn die Entscheidung des Schiedsrichters, wann und unter welchen Umständen er ein Spiel an- und abpfeift, auf einmal in Frage steht? Doch genau das ist eben die Grundlage des Spiels, und an der Seriosität des Urteils und des Vorsitzenden Richters, des erfahrenen Berufsrichters Hans E. Lorenz, besteht daher kein Zweifel."
In der Presse kommt der DFB mit seiner Entscheidung überwiegend schlecht an.
"So aber gibt es nur Verlierer"
Die deutsche Presse kritisiert heftig das Urteil des DFB-Sportgerichts, das Spiel zwischen Hertha BSC und Fortuna Düsseldorf nicht zu wiederholen: "Ein fatales Signal" und "seltsam ängstlich" sei die Entscheidung der Richter.
Hamburg - Sie waren über die Balustraden geklettert, über das Spielfeld gerannt und hatten bengalische Feuer gezündet. Die Fußballfans von Fortuna Düsseldorf waren nicht mehr auf ihren Plätzen zu halten, obwohl das Spiel gegen Hertha BSC noch lief. Die Berliner legten Einspruch ein, scheiterten jedoch damit. Die Richter des DFB sprachen sich heute gegen eine Wiederholung der Partie aus. Deutsche Medien bewerten das Urteil vorwiegend kritisch.
"Die Welt" blickt kritisch auf die Entscheidung: "Durch das Urteil könnten Verband und Liga vor ein gewaltiges Problem gestellt werden. Eine Partie, die nach Zuschauerausschreitungen und Platzstürmung insgesamt fast eine halbe Stunde unterbrochen werden musste, bei der einige Profis im Düsseldorfer Fan-Mob laut eigener Darstellung Todesängste ausstanden und der zum Schluss Eckfahnen und Elfmetermarkierung abhandenkamen, gilt nun als regulär zu Ende geführt. Eine solche Sicht der Dinge könnten Fans künftig dazu nutzen, Fußballstadien weiter munter als Plattform für ihre Gewaltexzesse und Pyrotechnikexperimente zu missbrauchen. Nach einer Saison, die ob heftiger Krawalle in Karlsruhe, Köln oder Dortmund ohnehin schon so viele negative Schlagzeilen wie nie zuvor produzierte, ist das ein fatales Signal."
Auch "Faz.net" kritisiert das Urteil auf ihrer Homepage: "Diesmal allerdings, wo es nicht vorrangig um die Bestrafung eines Klubs für seine Anhänger ging, sondern um den Schutz des Spiels vor jedweder Einmischung, erscheint das Urteil des DFB-Sportgerichts seltsam ängstlich - oder unpassend pragmatisch. Ein Wiederholungsspiel um den Aufstieg unter aufgeheizten Umständen wäre tatsächlich keine leichte Sache, das wochenlange Warten auf eine endgültige sportliche Entscheidung eine Zumutung für die Klubs im Liga-Niemandsland mit Blick auf die Saisonplanung. Aber das allzu bequeme Urteil ist genau das falsche Signal, das in diesen Tagen, in denen der Fußball die Kontrolle über einen Teil seiner Anhänger zu verlieren droht, vom DFB ausgeht."
Ebenso sieht "Zeit Online" das Urteil kritisch: "Die Entscheidung des DFB-Sportgerichts, den Einspruch Herthas gegen die Wertung des Relegationsspiels in Düsseldorf abzulehnen, ist falsch. Zwar wurde die Partie formal korrekt zu Ende geführt, doch die Bedingungen waren irregulär. Das Spiel hätte nicht gewertet werden dürfen."
Die "Berliner Morgenpost" kommentiert: "Ein Wiederholungsspiel in Düsseldorf mit begrenztem Zuschaueraufkommen wäre ein weitaus nachvollziehbareres Urteil des Sportgerichts gewesen. So aber gibt es nur Verlierer: Neben Verband und Liga, die vehement Maßnahmen gegen die Gewalt in den Stadien suchen und durch das Urteil doppelt gefordert sind, ist das zuvorderst Hertha BSC. Der Verein hat einen heftigen Imageschaden erlitten, sieht dem Abstieg entgegen und muss auch noch damit leben, dass er wilde Prügler beschäftigt."
Die "Märkische Oderzeitung" aus Frankfurt schreibt: "Und doch bleibt ein fader Beigeschmack. Denn unstrittig wurden die Berliner klar benachteiligt, als der Platzsturm durch feiernde Düsseldorfer Fans die Begegnung unterbrach. Egal, ob die Herthaner nun Todesangst hatten wie behauptet oder nicht - nach Wiederanpfiff dachte bestimmt niemand mehr ans Toreschießen, sondern nur noch daran, heil aus dem Schlamassel herauszukommen. Insofern ist der Einspruch der Berliner gegen das Urteil nur folgerichtig."
Der "Schwarzwälder Bote" Kommentiert: "Das Urteil des DFB-Sportgerichts überrascht keinen. Tatsachen-Entscheidungen des Schiedsrichters stehen im deutschen Fußball wie in Stein gemeißelt. Da spielt auch keine Rolle, dass die Berliner nicht mehr wirklich eine Chance hatten, das Spiel noch umzubiegen. Letzter Strohhalm der Hauptstädter bleibt der wenig erfolgversprechende Gang vor das DFB-Bundesgericht. Auch das Sportgericht hat noch Wichtiges zu erledigen: Das kollektive Versagen des Düsseldorfer Ordnungsdienstes muss ebenso bestraft werden wie das Ausrasten diverser Hertha-Kicker - und zwar knallhart, als unüberhörbares Signal an alle Chaoten."
"Der Tagesspiegel" aus Berlin sieht das anders: "Wer erst von 'Todesangst' spricht, aber das nicht belegen kann, verliert an Glaubwürdigkeit. Derzeit deutet nichts darauf hin, dass sich das Spiel noch einmal dreht. Das Urteil des Sportgerichts kommt zwar in der Tat dem Deutschen Fußball-Bund sehr gelegen. Denn wo würde es hinführen, wenn die Entscheidung des Schiedsrichters, wann und unter welchen Umständen er ein Spiel an- und abpfeift, auf einmal in Frage steht? Doch genau das ist eben die Grundlage des Spiels, und an der Seriosität des Urteils und des Vorsitzenden Richters, des erfahrenen Berufsrichters Hans E. Lorenz, besteht daher kein Zweifel."
22.05.2012 - 00:04 Uhr
Zitat von PES:
Und die Geschichte schreibt nun wieder ein neues Kapitel:
Nach der Ablehnung der letzten Verhandlung geht Hertha nun zur nächsten Instanz über.
Interessant dazu:
Zitat
Für Lorenz ist vollkommen offen, wie das Bundesgericht unter dem Vorsitz von Goetz Eilers entscheidet. Der Richter: „Mir ist kein Fall bekannt, in dem das Bundesgericht die Entscheidung des Sportgerichts revidiert hat. Es ist aber vollkommen frei und unabhängig. Und ich habe vollstes Verständnis dafür, dass Hertha nun vors Bundesgericht zieht. Ich würde als Vereinsvertreter genauso handeln.“ Pikant: Eilers war früher stellvertretender Generalsekretär des DFB. Sein Chef war der heutige DFB-Boss Wolfgang Niersbach, ein bekennender Fortuna-Fan. Früher zeichnete er sogar mal für Düsseldorfs Stadionheft verantwortlich…
http://www.bz-berlin.de/sport/hertha-bsc/hertha-zieht-vor-das-dfb-bundesgericht-article1463323.html
Wenn man dieses so liest: Kann der Eilers eigtl. noch unabhängig sein bzw. gibt es die Möglichkeit, ihn wg. evtl. Befangenheit abzulehnen?
Und die Geschichte schreibt nun wieder ein neues Kapitel:
Nach der Ablehnung der letzten Verhandlung geht Hertha nun zur nächsten Instanz über.
Interessant dazu:
Zitat
Für Lorenz ist vollkommen offen, wie das Bundesgericht unter dem Vorsitz von Goetz Eilers entscheidet. Der Richter: „Mir ist kein Fall bekannt, in dem das Bundesgericht die Entscheidung des Sportgerichts revidiert hat. Es ist aber vollkommen frei und unabhängig. Und ich habe vollstes Verständnis dafür, dass Hertha nun vors Bundesgericht zieht. Ich würde als Vereinsvertreter genauso handeln.“ Pikant: Eilers war früher stellvertretender Generalsekretär des DFB. Sein Chef war der heutige DFB-Boss Wolfgang Niersbach, ein bekennender Fortuna-Fan. Früher zeichnete er sogar mal für Düsseldorfs Stadionheft verantwortlich…
http://www.bz-berlin.de/sport/hertha-bsc/hertha-zieht-vor-das-dfb-bundesgericht-article1463323.html
Wenn man dieses so liest: Kann der Eilers eigtl. noch unabhängig sein bzw. gibt es die Möglichkeit, ihn wg. evtl. Befangenheit abzulehnen?
22.05.2012 - 00:08 Uhr
Auf beiden Seiten sind Fehler passiert. Bestraft wird aber bisher nur Hertha BSC.
Ich könnte mit dem Urteil leben, wenn es eine drastische Strafe für die Fortuna Fans gibt. Eine Sperre des Stadions und ein Verbot für eine Saison Heimspiele im Umkreis 50 Kilometern um das Stadium herum auszutragen wäre ein Ansatz.
Ich könnte mit dem Urteil leben, wenn es eine drastische Strafe für die Fortuna Fans gibt. Eine Sperre des Stadions und ein Verbot für eine Saison Heimspiele im Umkreis 50 Kilometern um das Stadium herum auszutragen wäre ein Ansatz.
22.05.2012 - 00:12 Uhr
Irgendwie reflektiert diese "Hertha klammert sich an ihren letzten Strohhalm"-Aussage von Richter Lorenz auch die Voreingenommenheit des Gerichtes gegenueber Hertha's Einspruch. Damit spricht man dem Einspruch indirekt die objektive Grundlage ab, und reduziert sie auf einen verzweifelten Versuch eines vom Abstieg bedrohten Vereins das eigene Unheil noch irgendwie abzuwenden. So nach dem Motto: wuerde man Hertha Recht geben, waere das aus reiner Gutmuetigkeit gegenueber dem Verein.
22.05.2012 - 00:17 Uhr
Zitat von Haeberle:
Zitat von bones:
Wenn das Schiedsgericht dann Monate braucht um zu entscheiden, dann ist das nicht Herthas Problem, sondern ein DFB-Problem.
Offensichtlich hast du keine Ahnung, was der DFB alles mit der Hertha machen kann, wenn sie ihm auf die Nerven geht. Bei der Hertha scheinen sie es ja hingegen laut BZ so langsam zu begreifen.
ohhhhhh jetzt kriegen die Berliner angst :-)
Zitat von bones:
Wenn das Schiedsgericht dann Monate braucht um zu entscheiden, dann ist das nicht Herthas Problem, sondern ein DFB-Problem.
Offensichtlich hast du keine Ahnung, was der DFB alles mit der Hertha machen kann, wenn sie ihm auf die Nerven geht. Bei der Hertha scheinen sie es ja hingegen laut BZ so langsam zu begreifen.
ohhhhhh jetzt kriegen die Berliner angst :-)
22.05.2012 - 00:19 Uhr
Zitat von Haeberle:
Zitat von bones:
Wenn das Schiedsgericht dann Monate braucht um zu entscheiden, dann ist das nicht Herthas Problem, sondern ein DFB-Problem.
Offensichtlich hast du keine Ahnung, was der DFB alles mit der Hertha machen kann, wenn sie ihm auf die Nerven geht. Bei der Hertha scheinen sie es ja hingegen laut BZ so langsam zu begreifen.
Nu komm mal wieder runter auf eine sachliche Ebene. Danke.
Was kann der DFB alles machen? Scheinst ja Interna zu kennen.
Denn anwenden tut der DFB noch nichtmal seine eigenen aufgestellten Regeln.
Hertha, und somit ALLE beim DFB eingegliederten Vereine stellen also nur eine Marionette dar?
Gut zu wissen. Dann kann der ganze Laden ja zu.
GW
Zitat von bones:
Wenn das Schiedsgericht dann Monate braucht um zu entscheiden, dann ist das nicht Herthas Problem, sondern ein DFB-Problem.
Offensichtlich hast du keine Ahnung, was der DFB alles mit der Hertha machen kann, wenn sie ihm auf die Nerven geht. Bei der Hertha scheinen sie es ja hingegen laut BZ so langsam zu begreifen.
Nu komm mal wieder runter auf eine sachliche Ebene. Danke.
Was kann der DFB alles machen? Scheinst ja Interna zu kennen.
Denn anwenden tut der DFB noch nichtmal seine eigenen aufgestellten Regeln.
Hertha, und somit ALLE beim DFB eingegliederten Vereine stellen also nur eine Marionette dar?
Gut zu wissen. Dann kann der ganze Laden ja zu.
GW
22.05.2012 - 00:27 Uhr
was mir nach lesen der threads hier auffällt, ist dass die meisten Wiederholungsspielbefürworter partout nicht hören wollen, dass dieses eben NICHT die einzig mögliche konsequenz ist. als ob der platzsturm jetzt komplett ungeahndet bleiben würde... immer wieder wird 'kein wiederholungsspiel' mit 'keine strafe für den platzsturm' gleichgesetz. das scheint mir hier der grundgedanke aller zu sein, die gegen das urteil sind.
warum?!?
es wurde doch nur entschieden, dass ein wiederholungsspiel nicht gerechtfertigt ist.
'ne saftige strafe kommt so sicher wie der morgige sonnenaufgang.
warum?!?
es wurde doch nur entschieden, dass ein wiederholungsspiel nicht gerechtfertigt ist.
'ne saftige strafe kommt so sicher wie der morgige sonnenaufgang.
22.05.2012 - 00:30 Uhr
Zitat von Haeberle:
Zitat von bones:
Wenn das Schiedsgericht dann Monate braucht um zu entscheiden, dann ist das nicht Herthas Problem, sondern ein DFB-Problem.
Offensichtlich hast du keine Ahnung, was der DFB alles mit der Hertha machen kann, wenn sie ihm auf die Nerven geht. Bei der Hertha scheinen sie es ja hingegen laut BZ so langsam zu begreifen.
Was kann denn der DFB ach so Tolles machen, wenn die Hertha nervt?
Mit Verlaub, diese "Drohung" ist doch Unfug - und das weisst Du auch selbst.
Denn: Die Hertha nimmt ihr Recht, welches ihr zusteht, in Anspruch - nicht mehr und nicht weniger.
Zitat von bones:
Wenn das Schiedsgericht dann Monate braucht um zu entscheiden, dann ist das nicht Herthas Problem, sondern ein DFB-Problem.
Offensichtlich hast du keine Ahnung, was der DFB alles mit der Hertha machen kann, wenn sie ihm auf die Nerven geht. Bei der Hertha scheinen sie es ja hingegen laut BZ so langsam zu begreifen.
Was kann denn der DFB ach so Tolles machen, wenn die Hertha nervt?
Mit Verlaub, diese "Drohung" ist doch Unfug - und das weisst Du auch selbst.
Denn: Die Hertha nimmt ihr Recht, welches ihr zusteht, in Anspruch - nicht mehr und nicht weniger.
22.05.2012 - 00:31 Uhr
Zitat von Oberklops:
was mir nach lesen der threads hier auffällt, ist dass die meisten Wiederholungsspielbefürworter partout nicht hören wollen, dass dieses eben NICHT die einzig mögliche konsequenz ist. als ob der platzsturm jetzt komplett ungeahndet bleiben würde... immer wieder wird 'kein wiederholungsspiel' mit 'keine strafe für den platzsturm' gleichgesetz. das scheint mir hier der grundgedanke aller zu sein, die gegen das urteil sind.
warum?!?
es wurde doch nur entschieden, dass ein wiederholungsspiel nicht gerechtfertigt ist.
'ne saftige strafe kommt so sicher wie der morgige sonnenaufgang.
Naja, das liegt sicherlich daran, dass die Strafe für die Fortuna, wie 1 Geisterspiel oder 100.000€ Strafe bei weitem nicht so "hart" ist wie es ein Relegationsspiel sein kann - und viel mehr kann man beim DFB auch gar nicht erwarten...
was mir nach lesen der threads hier auffällt, ist dass die meisten Wiederholungsspielbefürworter partout nicht hören wollen, dass dieses eben NICHT die einzig mögliche konsequenz ist. als ob der platzsturm jetzt komplett ungeahndet bleiben würde... immer wieder wird 'kein wiederholungsspiel' mit 'keine strafe für den platzsturm' gleichgesetz. das scheint mir hier der grundgedanke aller zu sein, die gegen das urteil sind.
warum?!?
es wurde doch nur entschieden, dass ein wiederholungsspiel nicht gerechtfertigt ist.
'ne saftige strafe kommt so sicher wie der morgige sonnenaufgang.
Naja, das liegt sicherlich daran, dass die Strafe für die Fortuna, wie 1 Geisterspiel oder 100.000€ Strafe bei weitem nicht so "hart" ist wie es ein Relegationsspiel sein kann - und viel mehr kann man beim DFB auch gar nicht erwarten...
Post-Optionen
Den kompletten Thread wirklich löschen?
Paten-Optionen
Möchtest Du den Beitrag wirklich löschen?
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Lesezeichen
Abonnierte Threads
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Post-Optionen
Nutze die Thread-Suche, wenn Du diesen Post in einen anderen Thread verschieben möchtest. Drücke Thread erstellen, wenn aus diesem Post ein eigenständiger Thread werden soll.






