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Fritz-Walter-Stadion

26.01.2009 - 08:40 Uhr
Fritz-Walter-Stadion |#2911
05.03.2026 - 06:41 Uhr
Zitat von Hemdl

Sollten die Anteilseigner (nur als Gedankenspiel) jetzt sagen, dass sie die Bürgschaft übernehmen, und uns einen Kredit in Höhe von XX Millionen zinslos oder zur geringeren Zinssätzen zur Verfügung stellen (weil sie selbst vom Mehrwert des Klubs MIT einem sanierten Stadion profitieren), so sähe doch die Welt ganz anders aus.


Könntest du das noch weiter ausführen? Unsere Anteilseigner könnten jährlich mindestens 7 Prozent verdienen, wenn sie ihr Geld in Aktien stecken und vermutlich nicht mehr, wenn sie ihr Geld in Wohnungen stecken und diese vermieten würden. Die wetten jetzt schon darauf, dass ihre Anteile irgendwann mal eine höhere Rendite abwerfen als die kumulierten 7% bei Aktien. Ob die Wette wirklich aufgeht, hängt am seidenen Faden Erstligaetablierung.


Warum sollten die Millionen in einen Stadionkauf investieren? Oder anders: warum würde ihr Investment dadurch potentiell ertragreicher? Das habe ich noch nicht ganz verstanden?
Fritz-Walter-Stadion |#2912
05.03.2026 - 07:26 Uhr
Zitat von nordishLautrer

Warum sollten die Millionen in einen Stadionkauf investieren? Oder anders: warum würde ihr Investment dadurch potentiell ertragreicher? Das habe ich noch nicht ganz verstanden?


Weil sich ein Verein mit attraktivem Stadion im Eigenbesitz potentiell besser und teurer verkaufen lässt, als ein Verein ohne dieses Eigentum - der Wert des Klubs steigt dadurch massiv an.

Und kosten würde das die Eigentümer ja keinen Cent, da die Zahlungen hierzu ja aus dem laufenden Betrieb erfolgen würden und es hier ja "nur" um Sicherheiten oder Kredite geht.
Über sonstige Anlagemöglichkeiten wie Aktien oder Immobilien brauchen wir an der Stelle ja gar nicht reden, immerhin hätten diese Möglichkeiten ja auch vor den Investitionen in den FCK bestanden und man hat sich ja bewusst dazu entschieden - mehrfach - hohe Summen in den FCK zu investieren. Und stand heute dürften das angesichts der Zuwächse und Entwicklungen keine Fehlinvestitionen gewesen sein.
Wie ja bereits geschrieben hätte man mit den Summen, die man da in den letzten Jahren aufgebracht hat, das Stadion und etwaige Sanierungen schon jetzt bezahlen können, konnte das aber aufgrund der Ausgestaltung nicht. Wenn hierfür jetzt die Investoren einspringen und sich dann diese Raten sichern, dafür aber finanziell durch den Wert des Stadions im Vereinseigentum und höherer Chancen auf sportlichen Erfolg durch angepasstere Raten erhöhen, wäre das vermeintliche Risiko durchaus überschaubar. Natürlich würde dabei ein etwaiger Aufstieg in die erste Liga ganz andere Chancen ermöglichen - und die finanziellen Möglichkeiten hierfür hätte man dann an der Stelle dann auch wieder in der eigenen Hand.

•     •     •

Mein Leben hab ich dir vermacht, jeden Tag und jede Nacht!
Forza FCK, rot-weiß-rot olé!
Fritz-Walter-Stadion |#2913
05.03.2026 - 07:40 Uhr
Zitat von Hemdl
Zitat von nordishLautrer

Warum sollten die Millionen in einen Stadionkauf investieren? Oder anders: warum würde ihr Investment dadurch potentiell ertragreicher? Das habe ich noch nicht ganz verstanden?


Weil sich ein Verein mit attraktivem Stadion im Eigenbesitz potentiell besser und teurer verkaufen lässt, als ein Verein ohne dieses Eigentum - der Wert des Klubs steigt dadurch massiv an.

Und kosten würde das die Eigentümer ja keinen Cent, da die Zahlungen hierzu ja aus dem laufenden Betrieb erfolgen würden und es hier ja "nur" um Sicherheiten oder Kredite geht.
Über sonstige Anlagemöglichkeiten wie Aktien oder Immobilien brauchen wir an der Stelle ja gar nicht reden, immerhin hätten diese Möglichkeiten ja auch vor den Investitionen in den FCK bestanden und man hat sich ja bewusst dazu entschieden - mehrfach - hohe Summen in den FCK zu investieren. Und stand heute dürften das angesichts der Zuwächse und Entwicklungen keine Fehlinvestitionen gewesen sein.
Wie ja bereits geschrieben hätte man mit den Summen, die man da in den letzten Jahren aufgebracht hat, das Stadion und etwaige Sanierungen schon jetzt bezahlen können, konnte das aber aufgrund der Ausgestaltung nicht. Wenn hierfür jetzt die Investoren einspringen und sich dann diese Raten sichern, dafür aber finanziell durch den Wert des Stadions im Vereinseigentum und höherer Chancen auf sportlichen Erfolg durch angepasstere Raten erhöhen, wäre das vermeintliche Risiko durchaus überschaubar. Natürlich würde dabei ein etwaiger Aufstieg in die erste Liga ganz andere Chancen ermöglichen - und die finanziellen Möglichkeiten hierfür hätte man dann an der Stelle dann auch wieder in der eigenen Hand.


Das ganze hört sich gut an, hat aber meiner Meinung nach einen gewaltigen Haken.
Wenn ich dich richtig verstehe gehst du davon aus dass die bisherigen Investoren ihre Anteile gewinnbringend verkaufen können, wenn das Stadion in Vereinsbesitz ist und modernisiert wurde?
Zunächst einmal würde ich grundsätzlich in Frage stellen ob die Investoren überhaupt liquide genug sind um eine derartige Investition in Modernisierung usw. zu tätigen.
Gleichzeitig wage ich es noch für unwahrscheinlicher das es eine große Nachfrage für die Anteile gibt.
Fritz-Walter-Stadion |#2914
05.03.2026 - 09:19 Uhr
Zitat von Olivarius

Zitat von Hemdl

Zitat von nordishLautrer

Warum sollten die Millionen in einen Stadionkauf investieren? Oder anders: warum würde ihr Investment dadurch potentiell ertragreicher? Das habe ich noch nicht ganz verstanden?


Weil sich ein Verein mit attraktivem Stadion im Eigenbesitz potentiell besser und teurer verkaufen lässt, als ein Verein ohne dieses Eigentum - der Wert des Klubs steigt dadurch massiv an.

Und kosten würde das die Eigentümer ja keinen Cent, da die Zahlungen hierzu ja aus dem laufenden Betrieb erfolgen würden und es hier ja "nur" um Sicherheiten oder Kredite geht.
Über sonstige Anlagemöglichkeiten wie Aktien oder Immobilien brauchen wir an der Stelle ja gar nicht reden, immerhin hätten diese Möglichkeiten ja auch vor den Investitionen in den FCK bestanden und man hat sich ja bewusst dazu entschieden - mehrfach - hohe Summen in den FCK zu investieren. Und stand heute dürften das angesichts der Zuwächse und Entwicklungen keine Fehlinvestitionen gewesen sein.
Wie ja bereits geschrieben hätte man mit den Summen, die man da in den letzten Jahren aufgebracht hat, das Stadion und etwaige Sanierungen schon jetzt bezahlen können, konnte das aber aufgrund der Ausgestaltung nicht. Wenn hierfür jetzt die Investoren einspringen und sich dann diese Raten sichern, dafür aber finanziell durch den Wert des Stadions im Vereinseigentum und höherer Chancen auf sportlichen Erfolg durch angepasstere Raten erhöhen, wäre das vermeintliche Risiko durchaus überschaubar. Natürlich würde dabei ein etwaiger Aufstieg in die erste Liga ganz andere Chancen ermöglichen - und die finanziellen Möglichkeiten hierfür hätte man dann an der Stelle dann auch wieder in der eigenen Hand.


Das ganze hört sich gut an, hat aber meiner Meinung nach einen gewaltigen Haken.
Wenn ich dich richtig verstehe gehst du davon aus dass die bisherigen Investoren ihre Anteile gewinnbringend verkaufen können, wenn das Stadion in Vereinsbesitz ist und modernisiert wurde?
Zunächst einmal würde ich grundsätzlich in Frage stellen ob die Investoren überhaupt liquide genug sind um eine derartige Investition in Modernisierung usw. zu tätigen.
Gleichzeitig wage ich es noch für unwahrscheinlicher das es eine große Nachfrage für die Anteile gibt.


Was ich glaube,dass unsere Investoren finanziell eher beschränkt bzw. fast am Limit sind,sonst würden sie viel mehr in die Mannschaft stecken wenn sie denn unbedingt hoch wollen.
Und wenn sie Interesse am Stadion hätten,wären schon lange Lösungen in Sicht etc ansttatt das Ding langsam aber sicher vergammeln zu lassen.
Ich vermute das Stadion ist für die 2-3 Klassen zu hoch und da passiert nichts in die Richtung.
Das ist alles nur meine Meinung ohne jegliches Hintergrundwissen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von DirtyOldTown am 05.03.2026 um 09:21 Uhr bearbeitet
Fritz-Walter-Stadion |#2915
05.03.2026 - 09:19 Uhr
Zitat von Hemdl
Ich sehe das ganze nicht so tragisch wie einige hier, auch was das Politikum dahinter angeht.

Am Ende hast du ein Stadion, mit dem niemand außer dem FCK etwas anfangen kann. Und einen Fußballverein, der dieses Stadion braucht. Der Rest ist Verhandlungssache und da wird man sicher irgendwo zusammen kommen.
Gemessen an dem aktuellen Konstrukt kann es jedenfalls kaum viel schlechter kommen und ich bin mir sicher, dass auch die diversen Anteilseigner da ein großes Interesse hätten, dass man dem FCK das Stadion auf die eine oder andere Weise zurückholt.
Viel interessanter als die reine Ausgestaltung der Ratenzahlung bzw. Finanzierung wäre für mich der Ankaufswert und wie hoch man den Investitionsstau aktuell schätzt.



So sehe ich das auch. Und ich bin mir sicher, dass es hierzu auch schon mehr als ein Gedankenspiel gibt. Sollte der Weg des FCK nicht wieder in die andere richtung gehen, so bin ich mir sicher, dass in den nächsten sagen wir mal 10 Jahren eine >Eigentümerwechsel erfolgen wird. Und das halte ich persönlich auch für richtig.
Fritz-Walter-Stadion |#2916
05.03.2026 - 10:10 Uhr
Interessante Gedankenspiele bezüglich des Stadions und der Investoren. Ich gehe auch stark davon aus, dass die SPI bei Weitem nicht die finanziellen Mittel hat, um das Stadion zu kaufen. Ich sehe aber auch (aus den bereits genannten Gründen) keinen seriösen und ernsthaft interessierten Investor für diese Frage. Womöglich am ehesten, wenn man aufsteigt und sich in der Bundesliga etabliert. Selbst das ist aber wilde Spekulation und man müsste nicht eine immense Summe in den Kauf stecken, sondern eben auch in eine Grundsanierung. Da sehe ich es tatsächlich realistischer (auch wenn trotzdem eher unrealistisch) das jemand ein neues Stadion finanzieren möchte.
Also, die Grundvoraussetzung wäre so oder so: Liga 1.
Was ich mir durchaus vorstellen könnte, dass man von der SPI aber in Sachen Neuverpflichtungen noch eine Schippe drauflegen könnte oder auch wird. Allerdings ist dann immer die Frage, welchen Gegenwert man dafür bekommt? Mehr Anteile zu kaufen ist immer so eine Sache. Das kommt nicht immer bei allen gut an und kann womöglich anderen Investoren den Zugang versperren. Einfach Geld hineinschießen (wie damals Kühne beim HSV) oder mit einem klaren Verwendungszweck für einen bestimmten Spieler? Ich kann es nicht beurteilen. Ich gehe aber auch davon aus, dass man von Seiten des FCKs durchaus die Optionen abwägt. Momentan scheint aber Abwarten (zumindest nach außen hin) die Devise zu sein. Wenn es dann in 10 Jahren so weit ist und der Kredit abläuft, wird man durch die Dringlichkeit der Situation womöglich schon bessere Karten haben. Momentan wird kaum ein Politiker sich die Finger verbrennen wollen und irgendwelche Steuergelder für den FCK in Anspruch nehmen.
Fritz-Walter-Stadion |#2917
05.03.2026 - 10:26 Uhr

Quelle: Kicker

Wie die DFL mitteilte, wird zwischen Vereinen, die international spielen, und solchen, die nicht daran teilnehmen, unterschieden. Auch Defizite, die durch das Eigenkapital gedeckt sind, werden anders behandelt als solche, welche nicht dadurch abgedeckt sind. Damit sollen "im Sinne eines vitalen Wettbewerbs temporär Spielräume für höhere Kaderinvestitionen von finanziell gesunden Klubs ermöglicht werden, die nicht an den internationalen Wettbewerben teilnehmen."
Eine Erhöhung des EK durch ein Stadionrückkauf könnte auch interessant sein in Hinblick auf die neue Finanzregelung der DFL. Natürlich ist sowas nicht aus den aktuellen Einnahmen stemmbar. Aber es gibt sicherlich noch andere Möglichkeiten. Beteiligung der Fans als Chance und Risiko. Schalke hat dadurch umfinanziert. Überlegungen wird es sicherlich geben. Glaube aber, daß das Amateurstadion Prio A hat. Wäre ja auch eine EK Erhöhung
...

•     •     •

Ein Pessimist wird immer irgendwann mal Recht haben, aber bis dahin hatte er wenig Freude.
Fritz-Walter-Stadion |#2918
05.03.2026 - 10:26 Uhr
Zitat von Hemdl

Viel interessanter als die reine Ausgestaltung der Ratenzahlung bzw. Finanzierung wäre für mich der Ankaufswert und wie hoch man den Investitionsstau aktuell schätzt.


Komplett richtig.
Wenn Verkauf oder jede andere Übertragung im Raum steht, wird es aber sicher auch ein Gutachten geben, das darüber Auskunft gibt.



Ich fände ein spannendes Gedankenspiel, dass man die ominöse Fansäule dahingehend umdenkt und die Fans sich mit einem Genossenschaftsmodell (gibt ja schon Beispiele) ihr "Wohnzimmer" zurück holen.

Und dann auch verwalten.

Da gibt es super viele spannende Ausgestaltungsmöglichkeiten
zB die Verknüpfung von Anteilen und Tickets
und Szenarien rund um Mietbedingungen, Catering-Angebote, Sicherheit, Raumgestaltung, Eigeneleistungen

Man darf natürlich nicht naiv sein. Da gibt es knallharte Geschäftsinteressen bis hin zu Erpressungspotentialen.

Wenn man es richtig angeht, kann es eine tolle Partnerschaft sein, in dem Fans und Verein noch enger zusammenarbeiten und das Stadionerlebnis aufwerten.

•     •     •

Nichts ersetzt die Romantik eines Flutlichtspiels im Regen... ...und siegen!!

Wir denken nur noch von Grätsche zu Grätsche!

Hate the Game, not the Player!
Fritz-Walter-Stadion |#2919
05.03.2026 - 10:33 Uhr
Zitat von FCKMitglied_16927

Glaube aber, daß das Amateurstadion Prio A hat. Wäre ja auch eine EK Erhöhung
...


Stichwort Amateurstadion.
Durch die neue freiwillige U21 Liga wird man da sicherlich erstmal abwarten.
Falls sich das nämlich etablieren sollte, oder man in den nächsten Jahren eine Pflicht analog zur Premier League einführt, steht man da mit Amateurstadion ohne wirklichen Zweck.
Wäre zwar nice-to-have, aber sollte sich diese U21 Liga (wohlgemerkt ohne Zuschauer) durchsetzen, wäre das Geld für Tribünen eher verschwendet.
Fritz-Walter-Stadion |#2920
05.03.2026 - 10:40 Uhr
Zitat von FCK1900_
Zitat von FCKMitglied_16927

Glaube aber, daß das Amateurstadion Prio A hat. Wäre ja auch eine EK Erhöhung
...


Stichwort Amateurstadion.
Durch die neue freiwillige U21 Liga wird man da sicherlich erstmal abwarten.
Falls sich das nämlich etablieren sollte, oder man in den nächsten Jahren eine Pflicht analog zur Premier League einführt, steht man da mit Amateurstadion ohne wirklichen Zweck.
Wäre zwar nice-to-have, aber sollte sich diese U21 Liga (wohlgemerkt ohne Zuschauer) durchsetzen, wäre das Geld für Tribünen eher verschwendet.


Würd ich so nicht sicher sagen. Das Stadion soll ja für die Jugendmannschaften genauso dienen wie für die Frauen. Also mit der Zeit kommt man um eine zweite Spielstätte mit kleinerem Rahmen nicht umhin glaube ich...
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