Finanzthread ab 09/2006
04.09.2006 - 10:06 Uhr
20.05.2007 - 18:27 Uhr
Zitat von AU_Alex:
Servus,
auch auf die gefahr hin, dass ihr die frage tausend mal hört, aber gibt es eine möglichkeit irgendwie licht in das finazwirwarr zu bekommen?
wie hoch ist unser club verschuldet? wie viel gewinne (wenn überhaupt) werden erzielt? wann sind wir schuldenfrei? gibt es veröffentlichte bilanzen? Irgendwas dass mal eine klare lage zu unsere finanzlage gibt
1. Lies doch einfach in diesem Thread. Das dürfte schonmal einiges beantworten.
2. Es gibt jedes jahr eine Bilanz. Die aktuelle wurde gestern im "Schalker Kreisel" veröffentlicht.
Das wesentliche daraus:
- Umsatzrückgang von 130 auf 115 Mio.
(war nach verpasser CL und frühem Aus im Uefa-Cup zu erwarten)
- Verlust von 3.5 Mio.
(ist angesichts des immer noch gewaltigen Umsatzes ein ganz schöner Batzen)
- Verbindlichkeiten gestiegen
(während bei der Anleihe planmäßig getilgt wurde tauchen zusätzlich "Verbindlichkeiten gegenüber beteiligten Unternehmen" von 9 Mio. auf, denen stehen allerdings auch "Forderungen gegenüber b. U." in ähnlicher Höhe gegenüber
Falls jemand den Kreisel und einen Scanner hat, wäre es sehr hilfreich, wenn jemand die Bilanz uploaden könnte. :rolleyes
Servus,
auch auf die gefahr hin, dass ihr die frage tausend mal hört, aber gibt es eine möglichkeit irgendwie licht in das finazwirwarr zu bekommen?
wie hoch ist unser club verschuldet? wie viel gewinne (wenn überhaupt) werden erzielt? wann sind wir schuldenfrei? gibt es veröffentlichte bilanzen? Irgendwas dass mal eine klare lage zu unsere finanzlage gibt
1. Lies doch einfach in diesem Thread. Das dürfte schonmal einiges beantworten.
2. Es gibt jedes jahr eine Bilanz. Die aktuelle wurde gestern im "Schalker Kreisel" veröffentlicht.
Das wesentliche daraus:
- Umsatzrückgang von 130 auf 115 Mio.
(war nach verpasser CL und frühem Aus im Uefa-Cup zu erwarten)
- Verlust von 3.5 Mio.
(ist angesichts des immer noch gewaltigen Umsatzes ein ganz schöner Batzen)
- Verbindlichkeiten gestiegen
(während bei der Anleihe planmäßig getilgt wurde tauchen zusätzlich "Verbindlichkeiten gegenüber beteiligten Unternehmen" von 9 Mio. auf, denen stehen allerdings auch "Forderungen gegenüber b. U." in ähnlicher Höhe gegenüber
Falls jemand den Kreisel und einen Scanner hat, wäre es sehr hilfreich, wenn jemand die Bilanz uploaden könnte. :rolleyes
20.05.2007 - 20:08 Uhr
Aber Schnusi sagt die 3,5 Mio. Verlust wären Absachreibungen der Transfers? Bitte? wer kann mir das mal entschlüsseln?
Gruß Balou
Gruß Balou
20.05.2007 - 22:18 Uhr
- die Abschreibungen betragen um die 12 Mio., demnach kann man von einem Cash-flow von 8 - 9 Mio. ausgehen
- aus dem operativen Geschäft gibt es angeblich einen Gewinn von 15 Mio.
@Balou
Aufschlüsseln kann man das erst, wenn die Zahlen vorliegen, deshalb nochmal mein Aufruf. Bist du nicht Mitglied und hast den Kreisel? Scanner vorhanden?
- aus dem operativen Geschäft gibt es angeblich einen Gewinn von 15 Mio.
@Balou
Aufschlüsseln kann man das erst, wenn die Zahlen vorliegen, deshalb nochmal mein Aufruf. Bist du nicht Mitglied und hast den Kreisel? Scanner vorhanden?
21.05.2007 - 08:25 Uhr
Trotz eines Fehlbetrags von 3,42 Mio. Euro blickt Schalke auf ein stabiles Jahr zurück. Die Verluste machen den Knappen kaum Sorgen. Wie aus der Bilanz hervorgeht, sanken die Umsatzerlöse im Abrechnungszeitraum 01.01. bis 31.12. 2006 zwar auf 115,81 Millionen Euro (2005: 129,6 Millionen Euro).
Dennoch verzeichnete der Revierverein den dritthöchsten Umsatz der Clubgeschichte. "Mit dem Umsatz haben wir erstmals auch ohne die Teilnahme an der Champions League die 100-Millionen-Grenze durchbrochen", sagte Schalkes Finanzvorstand Josef Schnusenberg.
Der Einzug in das Halbfinale des UEFA-Cups in der Vorsaison spülte nicht so viel Geld in die Kasse wie bei einer Champions-League-Teilnahme. Auch das frühe Aus im DFB-Pokal macht sich bemerkbar, obwohl diese Einnahmen nicht in die Kalkulation einfließen.
Finanzielle Steigerungen nur durch Europapokal möglich
Schnusenberg betonte, dass signifikante Steigerungen bei den Einnahmen künftig nur durch die Teilnahme an europäischen Wettbewerben zu erzielen seien. Das Potenzial bei Werbung und Ticketing sei dagegen praktisch ausgereizt, meinte der 66 Jahre alte Steuerberater.
Da die Mannschaft mit dem 2:1 gegen Arminia Bielefeld die direkte Qualifikation für die "Königsklasse" perfekt machte, werden die 2006 ausgewiesenen Verluste im laufenden Jahr wahrscheinlich wieder mehr als ausgeglichen. Dazu fließen die Zuwendungen des neuen Hauptsponsors Gazprom reichlich.
130 Millionen Euro Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten stiegen von 120,4 Millionen Euro (2005) auf knapp 130 Millionen Euro zum 31. Dezember 2006, was laut Schalke aber nur auf Geschäfte zwischen dem Verein und den Tochterunternehmen zurückzuführen sei.
Das Vereinsvermögen ist wegen der Verluste leicht auf gut 39 Millionen Euro geschrumpft. Das Anlage- und Umlaufvermögen des Bundesliga-Zweiten wuchs geringfügig und liegt mit mehr als 180 Millionen Euro weit über dem Durchschnitt der Bundesliga.
Höherer Aufwand für Personal
Das Spielervermögen ging leicht zurück, was aber auf die Transferpolitik, vorwiegend ablösefreie Spieler und Talente aus dem Nachwuchs zu verpflichten, zurückzuführen sei, hieß es. "Der tatsächliche Wert unseres Spielerkaders ist aber auf dem Transfermarkt viel höher einzuschätzen, als er in den Büchern steht", erklärte Manager Andreas Müller.
Der Aufwand für das Personal (Löhne und Gehälter) ist 2006 auf insgesamt 54,5 Millionen Euro gestiegen (Vorjahr: 50,5). Sehr zufrieden sind die Verantwortlichen mit dem Ergebnis des operativen Geschäfts (Ergebnis des reinen Fußball- Geschäftes). Dort wurde ein Überschuss von mehr als 15 Millionen Euro erwirtschaftet, auch der Cash Flow liegt im positiven Millionen- Bereich
www.eurosport.de
Dennoch verzeichnete der Revierverein den dritthöchsten Umsatz der Clubgeschichte. "Mit dem Umsatz haben wir erstmals auch ohne die Teilnahme an der Champions League die 100-Millionen-Grenze durchbrochen", sagte Schalkes Finanzvorstand Josef Schnusenberg.
Der Einzug in das Halbfinale des UEFA-Cups in der Vorsaison spülte nicht so viel Geld in die Kasse wie bei einer Champions-League-Teilnahme. Auch das frühe Aus im DFB-Pokal macht sich bemerkbar, obwohl diese Einnahmen nicht in die Kalkulation einfließen.
Finanzielle Steigerungen nur durch Europapokal möglich
Schnusenberg betonte, dass signifikante Steigerungen bei den Einnahmen künftig nur durch die Teilnahme an europäischen Wettbewerben zu erzielen seien. Das Potenzial bei Werbung und Ticketing sei dagegen praktisch ausgereizt, meinte der 66 Jahre alte Steuerberater.
Da die Mannschaft mit dem 2:1 gegen Arminia Bielefeld die direkte Qualifikation für die "Königsklasse" perfekt machte, werden die 2006 ausgewiesenen Verluste im laufenden Jahr wahrscheinlich wieder mehr als ausgeglichen. Dazu fließen die Zuwendungen des neuen Hauptsponsors Gazprom reichlich.
130 Millionen Euro Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten stiegen von 120,4 Millionen Euro (2005) auf knapp 130 Millionen Euro zum 31. Dezember 2006, was laut Schalke aber nur auf Geschäfte zwischen dem Verein und den Tochterunternehmen zurückzuführen sei.
Das Vereinsvermögen ist wegen der Verluste leicht auf gut 39 Millionen Euro geschrumpft. Das Anlage- und Umlaufvermögen des Bundesliga-Zweiten wuchs geringfügig und liegt mit mehr als 180 Millionen Euro weit über dem Durchschnitt der Bundesliga.
Höherer Aufwand für Personal
Das Spielervermögen ging leicht zurück, was aber auf die Transferpolitik, vorwiegend ablösefreie Spieler und Talente aus dem Nachwuchs zu verpflichten, zurückzuführen sei, hieß es. "Der tatsächliche Wert unseres Spielerkaders ist aber auf dem Transfermarkt viel höher einzuschätzen, als er in den Büchern steht", erklärte Manager Andreas Müller.
Der Aufwand für das Personal (Löhne und Gehälter) ist 2006 auf insgesamt 54,5 Millionen Euro gestiegen (Vorjahr: 50,5). Sehr zufrieden sind die Verantwortlichen mit dem Ergebnis des operativen Geschäfts (Ergebnis des reinen Fußball- Geschäftes). Dort wurde ein Überschuss von mehr als 15 Millionen Euro erwirtschaftet, auch der Cash Flow liegt im positiven Millionen- Bereich
www.eurosport.de
21.05.2007 - 23:23 Uhr
Sorry, habe ja davon Null Ahnung, trotz Mathematik, aber wenn man mir sat unsere Verbindlichkeiten stiegen sogar von 120 Mio auf 130 Mio. bekomme ich tränen in die Augen! Wenn ich höre die Personalkosten betragen 54 Mio. Leute ich kotze bald, sollten sie nicht auf 38 Mio. reduziert werden?
Gruß Balou
Gruß Balou
22.05.2007 - 00:03 Uhr
Ich glaube, dass die 38 Mio. die Grundgehälter sind und mit UEFA-Cup Halbfinale und Platz 2 im Winter fallen wohl viele erfolgsabhängige Bonuszahlungen an. Das war vor 2 Jahren ähnlich, als wir 2. wurden und ins Pokalfinale kamen.
22.05.2007 - 00:21 Uhr
naja 15 mio plus aus dem operativen geschäft ist gut und das wird kommendes jahr um einiges mehr, was interessant wäre ist, wie es in den tochterunternehmen ausschaut, aber ab 2018 sieht das ja alles anders aus ;) dauert ja nur noch 11 jahre :D
22.05.2007 - 00:25 Uhr
Das Risiko was Schalke Jahr für Jahr fährt ist sehr hoch,man ist von den CL Geldern abhängig.Nicht auszudenken wenn Schalke so eine Saison wiederfahren würde wie dem HSV aber ohne das erreichen des UI-Cups,es müssten Spieler erkauft werden gerade wenn andere Vereine das wissen kriegt man noch weniger für sie,dazu kommen die Spieler die wechseln wollen wegen der Perspektive,da können Manschaften auseinander brechen.Andere Manschaften kalkulieren ähnlich,hat der HSV das Geld letzte Saison noch mit vollen Händen rausschmeissen können,müssen sie diese Saison kleinere Brötchen backen.Bayern kann sich so eine Saison wie die letztes Jahr auch nicht nochmal leisten obwohl sie 20 Jahre gespart haben und umso mehr sie invesstieren desto mehr sind sie vom erfolg abhängig das geht auch Schalke so,als abschreckung kann man Doofmund sehen die ihr Stadion sogar verkaufen mussten,man ist zum siegen verdammt.Dieses Risiko ist der Preiss das man oben mitspielen will.Man kann nur hoffen das es gut geht und man nächstes Jahr wieder in die CL einzieht.
22.05.2007 - 00:27 Uhr
Zitat von Hiro04:
naja 15 mio plus aus dem operativen geschäft ist gut und das wird kommendes jahr um einiges mehr, was interessant wäre ist, wie es in den tochterunternehmen ausschaut, aber ab 2018 sieht das ja alles anders aus ;) dauert ja nur noch 11 jahre :D
Was ist denn in 11 Jahren?
naja 15 mio plus aus dem operativen geschäft ist gut und das wird kommendes jahr um einiges mehr, was interessant wäre ist, wie es in den tochterunternehmen ausschaut, aber ab 2018 sieht das ja alles anders aus ;) dauert ja nur noch 11 jahre :D
Was ist denn in 11 Jahren?
22.05.2007 - 00:32 Uhr
musste nen paar seiten zurück blättern und dir den super langen post durchlesen, dann is die schechter anleihe aller voraussicht nach abbezahlt, dann gehen die zuschauereinnahmen in die eigene tasche, mehreinnahmen werden wir so oder so durch gazprom und tv-erlöse haben zudem kommt die eintrittspreiserhöhung um 2 mal 2 € das sind auch wieder 4 mio euronen zusätzlich da man ja auf ca. 1 mio zuschauer pro jahr kommt und für die schechteranleihe sind glaub sogar nur 50 000 zuschauer kalkuliert worden, da man ja zuerst nicht damit gerechnet hat, dass das stadion immer ausverkauft ist...
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