Finanzen
02.12.2019 - 16:18 Uhr
Mit Blick auf die Bilanz vom letzten Geschäftsjahr, in der ein sehr hohes EK vor allem in Bezug auf Umlaufvermögen, also im Wesentlichen liquide Mittel, ausgewiesen wird, und den danach erst verbuchten Verkäufen von Ache und Kaloc bin ich mir sehr sicher, dass wir könnten, wenn wir wollten. Ich halte es aber auch nicht für sinnvoll, das Geld jetzt links und rechts für Spieler raus zu hauen, wenn die Preise nicht stimmen, zumal mit dem VfL Wolfsburg ein Topfavorit für einen Aufstiegsplatz existiert, der den HSV bezüglich finanzieller Überlegenheit noch mal locker toppt.
Hengen meinte auch, wir sollten für 27/28 noch mal einen Sprung bei den Fernsehgeldern machen. Ich denke, die Saison wird dann diejenige, in der man wirklich ernst macht bezüglich Aufstiegsambitionen.
Beste Grüße
Lullaby
Hengen meinte auch, wir sollten für 27/28 noch mal einen Sprung bei den Fernsehgeldern machen. Ich denke, die Saison wird dann diejenige, in der man wirklich ernst macht bezüglich Aufstiegsambitionen.
Beste Grüße
Lullaby
In den ganzen Rechnungen werden permanent Liquidität und Aufwand/ Ertrag durcheinander geworfen.
Bauen wir ein Stadion für beispielsweise 4 Millionen und schreiben es auf 25 Jahre ab, so ist der tatsächliche Aufwand im Geschäftsjahr genau 160K. Nicht mehr und nicht weniger. Auf der anderen Seite steht die Liquidität. Die Rechnungen für den Stadionbau müssen natürlich bezahlt werden. Wenn ein Neubau ordentlich durchfinanziert ist, so sprechen wir von z.B. ca. 1 Millionen Euro Eigenkapital und die restlichen 3 Millionen werden z.B. durch Bankdarlehen finanziert. Hat in der Tat auch steuerliche Gründe/ Vorteile. Kann natürlich auch anders finanziert werden.
Ergo: die kolportierten 10 Mio. aus DFB Pokal und Spielerverkäufen sind tatsächlich Gewinn und zudem Eingehende Liquidität. Das neue Stadion kostet uns „lediglich“ 160K.
Bei Spielerkäufen / -verkäufen ist es ähnlich. Der Kaufpreis und soweit ich weiß ein etwaiges Handgeld werden über die Vertragslaufzeit abgeschrieben und sind somit steuerlich als Aufwand zu betrachten. Kauf für insgesamt 1 Millionen. 4 Jahre Vertrag, ergo 250K jede Saison als Aufwand.
Beim Verkauf ist ein möglicher „Restbuchwert“ zu berücksichtigen. Der Rest geht als Gewinn in die entsprechende Periode ein.
Bitte unterscheidet in eurer Diskussion zwischen Liquidität und Gewinn, sonst geht die Rechnung nicht auf.
Danke!
Bauen wir ein Stadion für beispielsweise 4 Millionen und schreiben es auf 25 Jahre ab, so ist der tatsächliche Aufwand im Geschäftsjahr genau 160K. Nicht mehr und nicht weniger. Auf der anderen Seite steht die Liquidität. Die Rechnungen für den Stadionbau müssen natürlich bezahlt werden. Wenn ein Neubau ordentlich durchfinanziert ist, so sprechen wir von z.B. ca. 1 Millionen Euro Eigenkapital und die restlichen 3 Millionen werden z.B. durch Bankdarlehen finanziert. Hat in der Tat auch steuerliche Gründe/ Vorteile. Kann natürlich auch anders finanziert werden.
Ergo: die kolportierten 10 Mio. aus DFB Pokal und Spielerverkäufen sind tatsächlich Gewinn und zudem Eingehende Liquidität. Das neue Stadion kostet uns „lediglich“ 160K.
Bei Spielerkäufen / -verkäufen ist es ähnlich. Der Kaufpreis und soweit ich weiß ein etwaiges Handgeld werden über die Vertragslaufzeit abgeschrieben und sind somit steuerlich als Aufwand zu betrachten. Kauf für insgesamt 1 Millionen. 4 Jahre Vertrag, ergo 250K jede Saison als Aufwand.
Beim Verkauf ist ein möglicher „Restbuchwert“ zu berücksichtigen. Der Rest geht als Gewinn in die entsprechende Periode ein.
Bitte unterscheidet in eurer Diskussion zwischen Liquidität und Gewinn, sonst geht die Rechnung nicht auf.
Danke!
Dieser Beitrag wurde zuletzt von DasHerzDerPfalz2 am 13.07.2026 um 19:32 Uhr bearbeitet Zitat von DasHerzDerPfalz2
Bauen wir ein Stadion für beispielsweise 4 Millionen und schreiben es auf 25 Jahre ab, so ist der tatsächliche Aufwand im Geschäftsjahr genau 160K.
Bauen wir ein Stadion für beispielsweise 4 Millionen und schreiben es auf 25 Jahre ab, so ist der tatsächliche Aufwand im Geschäftsjahr genau 160K.
Bauen wir ein Stadion für 4 Millionen, kostet uns das direkt 4 Millionen.
Die 160K werden dann 25 Jahre gegen die Einnahmen der folgenden 25 Jahre gerechnet.
Das Kapital brauche ich direkt und sofort!
Zitat von Unscripted
Bauen wir ein Stadion für 4 Millionen, kostet uns das direkt 4 Millionen.
Die 160K werden dann 25 Jahre gegen die Einnahmen der folgenden 25 Jahre gerechnet.
Das Kapital brauche ich direkt und sofort!
Zitat von DasHerzDerPfalz2
Bauen wir ein Stadion für beispielsweise 4 Millionen und schreiben es auf 25 Jahre ab, so ist der tatsächliche Aufwand im Geschäftsjahr genau 160K.
Bauen wir ein Stadion für beispielsweise 4 Millionen und schreiben es auf 25 Jahre ab, so ist der tatsächliche Aufwand im Geschäftsjahr genau 160K.
Bauen wir ein Stadion für 4 Millionen, kostet uns das direkt 4 Millionen.
Die 160K werden dann 25 Jahre gegen die Einnahmen der folgenden 25 Jahre gerechnet.
Das Kapital brauche ich direkt und sofort!
Nehmen wir an, du möchtest ein Haus für 500.000 Euro bauen. Wartest du dann so lange ab bis du die vollen 500.000 Euro in cash angespart hast oder nimmst du bei einer Bank einen Baukredit auf und zahlst diesen (+Zinsen) dann in den Folgejahren ab, während du das Häuschen schon bewohnst?
In der Antwort auf diese Frage könnte auch die Lösung für den Sachverhalt des Jugendstadions liegen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von BBBetze am 13.07.2026 um 20:14 Uhr bearbeitet
Der "Standard" ist , dass du 20% Eigenkapital ansparst und die restlichen 80% über einen Hypothekenkredit finanzierst.
Aber du brauchst die 100% für den Kauf oder den Bau. Wobei bei Bau die Kosten je nach Baufortschritt anfallen.
Aber du brauchst die 100% für den Kauf oder den Bau. Wobei bei Bau die Kosten je nach Baufortschritt anfallen.
Zitat von Unscripted
Bauen wir ein Stadion für 4 Millionen, kostet uns das direkt 4 Millionen.
Die 160K werden dann 25 Jahre gegen die Einnahmen der folgenden 25 Jahre gerechnet.
Das Kapital brauche ich direkt und sofort!
Zitat von DasHerzDerPfalz2
Bauen wir ein Stadion für beispielsweise 4 Millionen und schreiben es auf 25 Jahre ab, so ist der tatsächliche Aufwand im Geschäftsjahr genau 160K.
Bauen wir ein Stadion für beispielsweise 4 Millionen und schreiben es auf 25 Jahre ab, so ist der tatsächliche Aufwand im Geschäftsjahr genau 160K.
Bauen wir ein Stadion für 4 Millionen, kostet uns das direkt 4 Millionen.
Die 160K werden dann 25 Jahre gegen die Einnahmen der folgenden 25 Jahre gerechnet.
Das Kapital brauche ich direkt und sofort!
Ja, wir benötigen die 4 Mio. an Liquidität, was nichts mit dem GUV-wirksamen Aufwand (160K) zu tun hat. Habe ich ausführlich erklärt. Trotzdem musst du den Ertrag 10 Mio. mit dem Aufwand von 160K für das Stadion für dieses Geschäftsjahr vergleichen und nich mit den Baukosten von 4 Mio. Die werden nämlich bilanziell aktiviert und über die Nutzungsdauer abgeschrieben.
Nochmal: Liquidität ist nicht mit Aufwand gleichzusetzen.
Zitat von Unscripted
Bauen wir ein Stadion für 4 Millionen, kostet uns das direkt 4 Millionen.
Die 160K werden dann 25 Jahre gegen die Einnahmen der folgenden 25 Jahre gerechnet.
Das Kapital brauche ich direkt und sofort!
Zitat von DasHerzDerPfalz2
Bauen wir ein Stadion für beispielsweise 4 Millionen und schreiben es auf 25 Jahre ab, so ist der tatsächliche Aufwand im Geschäftsjahr genau 160K.
Bauen wir ein Stadion für beispielsweise 4 Millionen und schreiben es auf 25 Jahre ab, so ist der tatsächliche Aufwand im Geschäftsjahr genau 160K.
Bauen wir ein Stadion für 4 Millionen, kostet uns das direkt 4 Millionen.
Die 160K werden dann 25 Jahre gegen die Einnahmen der folgenden 25 Jahre gerechnet.
Das Kapital brauche ich direkt und sofort!
Ja, das Kapital brauchst du. Aber der Immobilienkauf ist bilanziell zunächst nur ein Aktivtausch: Die Liquidität sinkt, dafür steigt das Anlagevermögen. Das Geld ist also nicht verschwunden, sondern in Immobilien investiert. Der Kaufpreis/Herstellungskosten selbst beeinflusst die GuV zunächst nicht und ist daher erfolgsneutral.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von RightBack am 13.07.2026 um 21:23 Uhr bearbeitet Zitat von DasHerzDerPfalz2
Bei Spielerkäufen / -verkäufen ist es ähnlich. Der Kaufpreis und soweit ich weiß ein etwaiges Handgeld werden über die Vertragslaufzeit abgeschrieben und sind somit steuerlich als Aufwand zu betrachten. Kauf für insgesamt 1 Millionen. 4 Jahre Vertrag, ergo 250K jede Saison als Aufwand.
Beim Verkauf ist ein möglicher „Restbuchwert“ zu berücksichtigen. Der Rest geht als Gewinn in die entsprechende Periode ein.
Bitte unterscheidet in eurer Diskussion zwischen Liquidität und Gewinn, sonst geht die Rechnung nicht auf.
Danke!
Bei Spielerkäufen / -verkäufen ist es ähnlich. Der Kaufpreis und soweit ich weiß ein etwaiges Handgeld werden über die Vertragslaufzeit abgeschrieben und sind somit steuerlich als Aufwand zu betrachten. Kauf für insgesamt 1 Millionen. 4 Jahre Vertrag, ergo 250K jede Saison als Aufwand.
Beim Verkauf ist ein möglicher „Restbuchwert“ zu berücksichtigen. Der Rest geht als Gewinn in die entsprechende Periode ein.
Bitte unterscheidet in eurer Diskussion zwischen Liquidität und Gewinn, sonst geht die Rechnung nicht auf.
Danke!
Kannst du noch erläutern, wie sich dieser Unterschied auf unsere aktuelle finanzielle Situation auswirkt?
Ich kann doch nur ausgeben, was ich vorher einnehme. Wo haben also Josh und ich den Denkfehler? Danke!
Zitat von nordishLautrer
Kannst du noch erläutern, wie sich dieser Unterschied auf unsere aktuelle finanzielle Situation auswirkt?
Ich kann doch nur ausgeben, was ich vorher einnehme. Wo haben also Josh und ich den Denkfehler? Danke!
Zitat von DasHerzDerPfalz2
Bei Spielerkäufen / -verkäufen ist es ähnlich. Der Kaufpreis und soweit ich weiß ein etwaiges Handgeld werden über die Vertragslaufzeit abgeschrieben und sind somit steuerlich als Aufwand zu betrachten. Kauf für insgesamt 1 Millionen. 4 Jahre Vertrag, ergo 250K jede Saison als Aufwand.
Beim Verkauf ist ein möglicher „Restbuchwert“ zu berücksichtigen. Der Rest geht als Gewinn in die entsprechende Periode ein.
Bitte unterscheidet in eurer Diskussion zwischen Liquidität und Gewinn, sonst geht die Rechnung nicht auf.
Danke!
Bei Spielerkäufen / -verkäufen ist es ähnlich. Der Kaufpreis und soweit ich weiß ein etwaiges Handgeld werden über die Vertragslaufzeit abgeschrieben und sind somit steuerlich als Aufwand zu betrachten. Kauf für insgesamt 1 Millionen. 4 Jahre Vertrag, ergo 250K jede Saison als Aufwand.
Beim Verkauf ist ein möglicher „Restbuchwert“ zu berücksichtigen. Der Rest geht als Gewinn in die entsprechende Periode ein.
Bitte unterscheidet in eurer Diskussion zwischen Liquidität und Gewinn, sonst geht die Rechnung nicht auf.
Danke!
Kannst du noch erläutern, wie sich dieser Unterschied auf unsere aktuelle finanzielle Situation auswirkt?
Ich kann doch nur ausgeben, was ich vorher einnehme. Wo haben also Josh und ich den Denkfehler? Danke!
Ich kann’s versuchen.
Durch Spielerverkäufe von Ache und Kaloc beispielsweise haben wir einerseits Geld in die Kasse bzw. aufs Konto bekommen (Bilanz) andererseits haben wir vermutlich einen ordentlichen Gewinn (in der Gewinn- und Verlustrechnung) gemacht, dadurch dass der Verkaufspreis höher als der Buchwert war. Hätte noch ein Restbuchwert bestanden, wovon auszugehen ist, muss dieser Wert natürlich gegengerechnet werden.
Obwohl ich die Bilanz nicht kenne, ist von eienm ordentlich gefüllten Konto (Liquidität) auszugehen. Insbesondere durch Spielerverkäufe in der Vergangenheit, DFB-Pokal und letztlich auch durch die Kapitalerhöhung.
Wenn ich ein Stadion zu finanzieren hätte, benötige ich natürlich auch Liquidität, um die Rechnungen zu begleichen. Normalerweise wir bei solchen Projekten ein nicht unerheblicher Betrag durch eine Bank fremdfinanziert (auch aus steuerlichen Gründen) was durch die Auszahlung des Darlehens wieder Geld in die Kasse spült. Idealerweise läuft die Finanzierung ebenfalls über 25 Jahre, dann deckt sich nämlich die jährliche Reduzierung des Vermögenswertes „Stadion“ (Aktivseite der Bilanz) durch die Abschreibung mit der Reduzierung des Darlehens (Passivseite der Bilanz / Schulden). Nach 25 Jahren ist das Stadion bezahlt, und steht mit 0 € in der Bilanz. Natürlich müssen wir jedes Jahr die Abschreibung „verdienen“ (Gewinn machen) um unsere Schulden zu bezahlen.
Wenn wir jetzt Maglica für eine Mio. kaufen, so belastet das unsere Kasse zunächst mit 1 Mio. € (Bilanz), bei einem 4-Jahresvertrag wird der Spielerwert über 4 Jahre mit je 250K abgeschrieben, was letztlich jährlich als Aufwand in unserer Gewinn- und Verlustrechnung auftaucht. Auch diese 250K müssen natürlich verdient werden. Ist aber letztlich bei ablösefreien Spielern mit Handgeld und ggf. einem höheren Jahresgehalt genau das gleiche.
Ich hoffe ich konnte ein wenig aufklären.
Beste Grüße!
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