Finanzen
22.07.2015 - 22:13 Uhr
Zitat von pulder
Ich habe da eine Zahl von 126 Mios. für Stadion und Fröhnerhof im Kopf. Der Fröhnerhof war da in einer
Größenordnung von 20 Mios. im Gesamtpaket enthalten, der Rückkaufswert lag dann aber bei nur ca. 2 Mios.. In der Zwischenzeit wurde wahrscheinlich niedrig, sehr niedrig getilgt, sodass ich von einem
objektbezogenen Darlehensvolumen von 80-100 Mios. ausgehe.
Ich habe da eine Zahl von 126 Mios. für Stadion und Fröhnerhof im Kopf. Der Fröhnerhof war da in einer
Größenordnung von 20 Mios. im Gesamtpaket enthalten, der Rückkaufswert lag dann aber bei nur ca. 2 Mios.. In der Zwischenzeit wurde wahrscheinlich niedrig, sehr niedrig getilgt, sodass ich von einem
objektbezogenen Darlehensvolumen von 80-100 Mios. ausgehe.
Der Stadionrückkauf ist aus meiner Sicht illusorisch. Aber bevor man mit irgendwelchen Fantasiezahlen argumentiert, sollte man in die öffentlich zugängliche Bilanz der Stadiongesellschaft schauen. Da findet man auf einen Blick die Höhe des noch ausstehenden Darlehens.
Zitat von Waterhead
Der Stadionrückkauf ist aus meiner Sicht illusorisch. Aber bevor man mit irgendwelchen Fantasiezahlen argumentiert, sollte man in die öffentlich zugängliche Bilanz der Stadiongesellschaft schauen. Da findet man auf einen Blick die Höhe des noch ausstehenden Darlehens.
Zitat von pulder
Ich habe da eine Zahl von 126 Mios. für Stadion und Fröhnerhof im Kopf. Der Fröhnerhof war da in einer
Größenordnung von 20 Mios. im Gesamtpaket enthalten, der Rückkaufswert lag dann aber bei nur ca. 2 Mios.. In der Zwischenzeit wurde wahrscheinlich niedrig, sehr niedrig getilgt, sodass ich von einem
objektbezogenen Darlehensvolumen von 80-100 Mios. ausgehe.
Ich habe da eine Zahl von 126 Mios. für Stadion und Fröhnerhof im Kopf. Der Fröhnerhof war da in einer
Größenordnung von 20 Mios. im Gesamtpaket enthalten, der Rückkaufswert lag dann aber bei nur ca. 2 Mios.. In der Zwischenzeit wurde wahrscheinlich niedrig, sehr niedrig getilgt, sodass ich von einem
objektbezogenen Darlehensvolumen von 80-100 Mios. ausgehe.
Der Stadionrückkauf ist aus meiner Sicht illusorisch. Aber bevor man mit irgendwelchen Fantasiezahlen argumentiert, sollte man in die öffentlich zugängliche Bilanz der Stadiongesellschaft schauen. Da findet man auf einen Blick die Höhe des noch ausstehenden Darlehens.
Ist ja ok Waterhead, Fantasiezahlen sind es sicher nicht, aber ich werde mich nicht in die Bilanz des FCK
einlesen, denn dazu habe ich keine Zeit und keine Lust.
@Waterhead und alle anderen, die etwas Ahnung von Bilanzen haben
Wird man aus der Bilanz herauslesen können, in welchem Umfang man sich der Anleihe bediente?
Zum Beispiel: Angenommen man hat die Anleihe um ein paar Millionen geschröpft und hat diese durch die Transfereinnahmen wieder "aufgefüllt". Kann man einen derartigen Vorgang rauslesen/nachvollziehen?
Wird man aus der Bilanz herauslesen können, in welchem Umfang man sich der Anleihe bediente?
Zum Beispiel: Angenommen man hat die Anleihe um ein paar Millionen geschröpft und hat diese durch die Transfereinnahmen wieder "aufgefüllt". Kann man einen derartigen Vorgang rauslesen/nachvollziehen?
Dieser Beitrag wurde zuletzt von FCKFAN am 18.09.2015 um 11:39 Uhr bearbeitet Wie kommst du auf diesen hohen Wert ?
Bis zum Jahr 2003 war das Stadion Eigentum des 1. FC Kaiserslautern. Aufgrund finanzieller Probleme des Vereins wurde die Spielstätte zusammen mit dem Nachwuchs-Leistungszentrum Fröhnerhof für 57,9 Millionen Euro an die Fritz-Walter-Stadion Kaiserslautern GmbH verkauft, deren einziger Gesellschafter die Stadt Kaiserslautern ist.
Der damalige Schätzwert lag evtl. im Bereich um die 100 Mio. aber nicht der Kaufpreis .
Wenn es jemanden interessieren sollte :
Die Stadiongesellschaft hat in ihrer Bilanz zum 31.12.2013
das Anlagevermögen mit 47.036.758,27 € Beziffert
und die Verbindlichkeiten auf 66.762.406,42 € ,
sowie ca. 12Mio Rücklagen .
Meines Wissens werden die Verbindlichkeiten auch zuerst am Ende der Laufzeit durch
die Rücklagen getilgt . Also erfolgt keine Schuldenreduzierung während der Laufzeit.
Das würde bedeuten das ein evtl. Rückkaufspreis die Diff. zwischen Verbindlichkeiten
und Rücklagen (also zum 31.12.2013 ca. 45 Mio ) betragen würde .
Die Stadiongesellschaft hat in ihrer Bilanz zum 31.12.2013
das Anlagevermögen mit 47.036.758,27 € Beziffert
und die Verbindlichkeiten auf 66.762.406,42 € ,
sowie ca. 12Mio Rücklagen .
Meines Wissens werden die Verbindlichkeiten auch zuerst am Ende der Laufzeit durch
die Rücklagen getilgt . Also erfolgt keine Schuldenreduzierung während der Laufzeit.
Das würde bedeuten das ein evtl. Rückkaufspreis die Diff. zwischen Verbindlichkeiten
und Rücklagen (also zum 31.12.2013 ca. 45 Mio ) betragen würde .
Dieser Beitrag wurde zuletzt von sirTeddy am 18.09.2015 um 11:56 Uhr bearbeitet Zitat von FCKFAN
@Waterhead und alle anderen, die etwas Ahnung von Bilanzen haben
Wird man aus der Bilanz herauslesen können, in welchem Umfang man sich der Anleihe bediente?
Zum Beispiel: Angenommen man hat die Anleihe um ein paar Millionen geschröpft und hat diese durch die Transfereinnahmen wieder "aufgefüllt". Kann man einen derartigen Vorgang rauslesen/nachvollziehen?
@Waterhead und alle anderen, die etwas Ahnung von Bilanzen haben
Wird man aus der Bilanz herauslesen können, in welchem Umfang man sich der Anleihe bediente?
Zum Beispiel: Angenommen man hat die Anleihe um ein paar Millionen geschröpft und hat diese durch die Transfereinnahmen wieder "aufgefüllt". Kann man einen derartigen Vorgang rauslesen/nachvollziehen?
Das kannst du nur aus einer Kapitalflussrechnung heraus lesen, die vom FCK nicht erstellt werden muss. Aus der Bilanz kannst du nur heraus lesen, ob am Bilanzstichtag das durch die Anleihe eingenommene Kapital noch zur Verfügung steht.
Vereinfachend dargestellt: Durch die Anleihe hatet man einen Kapitalzufluss von ca. 6 Mio. EUR. Wenn für den Fröhnerhof bspw. bisher insgesamt 2,5 Mio. EUR ausgegeben wurden (genaue Zahl habe ich nicht im Kopf), dann sollte die Bilanz bei Kassenbestand bzw. Guthaben bei Kreditinstituten insgesamt 3,5 Mio. EUR ausweisen.
Ansonsten wurde das Kapital angeknabbert. Ob die Anleihe während der Saison aber andersweitig verwendet wurde, kannst du aus der Bilanz nicht ablesen. Die Bilanz betrachtet, vereinfachend gesprochen, nur einen einzigen Tag.
@pulder: Aus der Bilanz des FCK werde ich nicht die Verbindlichkeiten der Stadt bzw. der Stadiongesellschaft herauslesen können. Falls du tatsächlich an den richtigen Zahlen interessiert bist, findest du sie hier: http://www.kaiserslautern.de/mb/themen/stadtverwaltung/beteiligungen/pdf/fritz-walter-stadion.pdf
Edit: SirTeddy war schon schneller.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Waterhead am 18.09.2015 um 11:54 Uhr bearbeitet Zitat von sirTeddy
Wie kommst du auf diesen hohen Wert ?
Bis zum Jahr 2003 war das Stadion Eigentum des 1. FC Kaiserslautern. Aufgrund finanzieller Probleme des Vereins wurde die Spielstätte zusammen mit dem Nachwuchs-Leistungszentrum Fröhnerhof für 57,9 Millionen Euro an die Fritz-Walter-Stadion Kaiserslautern GmbH verkauft, deren einziger Gesellschafter die Stadt Kaiserslautern ist.
Der damalige Schätzwert lag evtl. im Bereich um die 100 Mio. aber nicht der Kaufpreis .[/Quote
Nach Fertigstellung der Zusatzarbeiten für die Weltmeisterschaft ( Sitzplätze ) gab es einen Fernsehbericht
( Südwestfunk ) über die Situation Stadion/FCK und in diesem Bericht wurde festgestellt, dass die
Baukosten sich stark erhöht hätten, vor allem auch durch Abstützungsmaßnahmen hinter der Nordtribüne.
In diesem Zusammenhang wurden Zahlen um 100 Mios. Gesamtbaukosten genannt. Der Ansatz vom
Fröhnerhof geht dann auf Berichte Quante zurück, der von einem Gesamtpaket Stadion/Fröhnerhof
126 Mios. ausgegangen ist. Es gab Leute, die dann davon ausgegangen sind, dass der Betze als Sicherheit
damals schon stark überbewertet war.
Wenn damals für 57 Mios. verkauft wurde, ok..
Mir geht es nur darum, deutlich zu machen, dass hinter dem Wunsch nach Ausgliederung nur Geldbeschaffung für den operativen, also sportlichen Bereich, stecken kann und an einen
Rückkauf des Stadions selbst durch Fremdgeld eines Investors nicht zu denken ist.
Ich denke eher, dass uns finanziell das Wasser bis zum Hals steht und die Geschäftsführung sich durch
finanzielle Mittel etwas mehr Freiraum verschaffen will.
Man sollte die Sache aber auch nicht dramatisieren. Die Ausgliederung wird nicht viel bringen, so oder so..
Entweder wir steigen in den nächsten 2 Jahren auf oder wir spielen den Ausbildungsverein für Hoffenheim
und Mainz.
Wie kommst du auf diesen hohen Wert ?
Bis zum Jahr 2003 war das Stadion Eigentum des 1. FC Kaiserslautern. Aufgrund finanzieller Probleme des Vereins wurde die Spielstätte zusammen mit dem Nachwuchs-Leistungszentrum Fröhnerhof für 57,9 Millionen Euro an die Fritz-Walter-Stadion Kaiserslautern GmbH verkauft, deren einziger Gesellschafter die Stadt Kaiserslautern ist.
Der damalige Schätzwert lag evtl. im Bereich um die 100 Mio. aber nicht der Kaufpreis .[/Quote
Nach Fertigstellung der Zusatzarbeiten für die Weltmeisterschaft ( Sitzplätze ) gab es einen Fernsehbericht
( Südwestfunk ) über die Situation Stadion/FCK und in diesem Bericht wurde festgestellt, dass die
Baukosten sich stark erhöht hätten, vor allem auch durch Abstützungsmaßnahmen hinter der Nordtribüne.
In diesem Zusammenhang wurden Zahlen um 100 Mios. Gesamtbaukosten genannt. Der Ansatz vom
Fröhnerhof geht dann auf Berichte Quante zurück, der von einem Gesamtpaket Stadion/Fröhnerhof
126 Mios. ausgegangen ist. Es gab Leute, die dann davon ausgegangen sind, dass der Betze als Sicherheit
damals schon stark überbewertet war.
Wenn damals für 57 Mios. verkauft wurde, ok..
Mir geht es nur darum, deutlich zu machen, dass hinter dem Wunsch nach Ausgliederung nur Geldbeschaffung für den operativen, also sportlichen Bereich, stecken kann und an einen
Rückkauf des Stadions selbst durch Fremdgeld eines Investors nicht zu denken ist.
Ich denke eher, dass uns finanziell das Wasser bis zum Hals steht und die Geschäftsführung sich durch
finanzielle Mittel etwas mehr Freiraum verschaffen will.
Man sollte die Sache aber auch nicht dramatisieren. Die Ausgliederung wird nicht viel bringen, so oder so..
Entweder wir steigen in den nächsten 2 Jahren auf oder wir spielen den Ausbildungsverein für Hoffenheim
und Mainz.
Zitat von sirTeddy
Wenn es jemanden interessieren sollte :
Die Stadiongesellschaft hat in ihrer Bilanz zum 31.12.2013
das Anlagevermögen mit 47.036.758,27 € Beziffert
und die Verbindlichkeiten auf 66.762.406,42 € ,
sowie ca. 12Mio Rücklagen .
Meines Wissens werden die Verbindlichkeiten auch zuerst am Ende der Laufzeit durch
die Rücklagen getilgt . Also erfolgt keine Schuldenreduzierung während der Laufzeit.
Das würde bedeuten das ein evtl. Rückkaufspreis die Diff. zwischen Verbindlichkeiten
und Rücklagen (also zum 31.12.2013 ca. 45 Mio ) betragen würde .
Wenn es jemanden interessieren sollte :
Die Stadiongesellschaft hat in ihrer Bilanz zum 31.12.2013
das Anlagevermögen mit 47.036.758,27 € Beziffert
und die Verbindlichkeiten auf 66.762.406,42 € ,
sowie ca. 12Mio Rücklagen .
Meines Wissens werden die Verbindlichkeiten auch zuerst am Ende der Laufzeit durch
die Rücklagen getilgt . Also erfolgt keine Schuldenreduzierung während der Laufzeit.
Das würde bedeuten das ein evtl. Rückkaufspreis die Diff. zwischen Verbindlichkeiten
und Rücklagen (also zum 31.12.2013 ca. 45 Mio ) betragen würde .
Rechenfehler?
Verbindlichkeiten..................................66.762.406,42 €
Rücklagen............................................12.000.000,00 €
Differenz...............................................54.762.406,42 €
Was außerdem auffällt:
Anlagevermögen...................................47.036.758,27 €
Rücklagen (richtig. Rückstellungen?)....12.000.000,00 €
Umlaufvermögen (gibt es das?)................................... €
Aktiva gesamt....................................... 57.036.758,27 €
Verbindlichkeiten....................................66.762.406,42 €
Differenz................................................-.9.725.648,15 €
Damit hätten wir ein negatives Eigenkapital, womit die Stadiongesellschaft überschuldet wäre ?!
Ich bitte die Experten um Aufklärung
Gruß aus der Pfalz
Dass die Stadiongesellschaft überschuldet ist, ist seit Jahren bekannt. Die Stadt bürgt.
Beste Grüße
Lullaby
Beste Grüße
Lullaby
Zitat von running-man
[
Damit hätten wir ein negatives Eigenkapital, womit die Stadiongesellschaft überschuldet wäre ?!
Ich bitte die Experten um Aufklärung
Gruß aus der Pfalz
[
Damit hätten wir ein negatives Eigenkapital, womit die Stadiongesellschaft überschuldet wäre ?!
Ich bitte die Experten um Aufklärung
Gruß aus der Pfalz
Die Stadiongesellschaft ist überschuldet. In dem veröffentlichten Jahresabschluss findet man den Wert auf der Aktivseite ("Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag").
Wenn du auf meinen Link klickst, findest du auf Seite 40 die Jahresverluste der Stadiongesellschaft seit 2008. Ohne die Diskussion des BdSt wieder aufzuwärmen zeigt es für mich trotzdem, dass die Pachtzahlungen in der Vergangenheit nicht ausgereicht haben, um die Aufwändungen (insb. Zinszahlungen) zu decken.
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