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Finanzen

22.07.2015 - 22:13 Uhr
Finanzen |#231
17.09.2015 - 13:58 Uhr
Zitat von parkthebus92
Quelle:
Nein! Sagt Dieter Rombach, der Aufsichtsratsvorsitzende des FCK. „Ich sehe noch keinen Grund zu einer Trainerdiskussion. Ich habe die Hoffnung, dass die Mannschaft das Steuer in der englischen Woche noch rumreißen kann“, erklärte Rombach, der gestern auf Dienstreise in den USA weilte, in einem Telefonat.


verzeiht meinen mangelnden Durchblick, aber was macht Rombach eigentlich auf Dienstreise in den USA?


Rombach ist Lehrstuhlinhaber und Institutsleiter beim Fraunhofer. Zusätzlich noch Mitglied bzw. Vorstand in drölfzich Verbänden und Vereinigungen. In dieser Funktion ist er häufiger in den USA und auch in Australien. Mit dem FCK hat es weniger zu tun.

Man sollte nicht vergessen, dass unsere AR keine Angestellten des FCK sind und ihre Hauptbetätigung i.d.R. an erster Stelle steht.

Zur Ausgliederungsdebatte: So lange niemand prägnant und korrekt den Vorteil einer Ausgliederung aufzeigen kann, sollte man als Mitglied dagegen stimmen.
Es stehen bei uns keine Investoren schlange, die die ausgegliederte Abteilung kaufen möchten. Es ist auch nicht -obwohl immer wieder behauptet- zwingend erforderlich, für die Bundesliga eine Trennung zwischen Hauptverein und Fußballabteilung vorzunehmen.

Sofern dies jemand anders sieht, sollte er es begründen können. Nur schwammig auf "steuerliche Aspekte" zu verweisen, reicht mir nicht aus.
Und welche Rolle die Anleihe bei einer Ausgliederung spielt, weiß nur Kuntz alleine.

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"I spent a lot of my money on booze, birds and fast cars - the rest I just squandered"


"Winning isn´t everything. It´s the only thing!"- Vince Lombardi
Finanzen |#232
17.09.2015 - 14:45 Uhr
Zitat von Devil_till_Death
@Bertikoks
Was ist eigentlich dein Standpunkt in Sachen Ausgliederung? Strikt dagegen oder eher dafür? Und unter welchen Prämissen würdest du zustimmen und unter welchen nicht?


Ich bin weder strikt dafür noch strikt dagegen. Klar ist, dass der Verein seine dann ausgegliederte Abteilung nur einmal verkaufen kann. Und ob man die Vorraussetzung dafür gerade zu dem Zeitpunkt schaffen muss, an dem der Verein nahezu am Tiefpunkt seiner wirtschaftlichen Entwicklung steht, ist zumindest fragwürdig. Die Verantwortlichen vergleichen gerne mit dem FC Bayern. Tatsächlich sollten wir uns aber eher an den Löwen orientieren.

Der Wechsel der Rechtsform nach 115 Jahren Vereinsgeschichte muss sehr gut und glaubhaft begründet werden. Und es muss klare Regeln geben, was dem Verein in dieser Sache erlaubt ist, und was nicht. Einfach nur frisches Wasser in einen bereits löchrigen Eimer zu gießen, gaukelt die vermeintlich besseren Chancen für die Zukunft lediglich vor.

Die Vorstellung, dass die jetzt Verantwortlichen alleine und nach Gutdünken darüber entscheiden wann und wem sie Anteile des 1. FC Kaiserslautern e.V. beziehungsweise der ausgegliederten Profi-Abteilung verkaufen und zu welchem Preis, ist mir persönlich nicht geheuer. Die Ausgliederung selbst wird auf Dauer jedoch nicht zu vermeiden sein.

Deshalb gilt es Regeln festzulegen die unabhängig von Personen Gültigkeit besitzen. Ich glaube ja immer noch, dass wir selbst der beste Investor sind. Darum sieht der nächste Teil meiner Anträge zur Ausgliederung vor, dass der Vorstand für den Fall eines Verkaufs von Anteilen, diese für eine Frist von 30 Tagen zunächst im Streubesitz an Vereinsmitglieder und Fans anbieten muss. Das gibt uns zu mindestens die Möglichkeit den Prozess zu beeinflussen.

Ferner muss in der Satzung festgeschrieben werden, dass der Verein immer im Besitz von 50 % der ausgegliederten Abteilung + einem Anteil bleiben muss. Das ist nichts anderes als die 50 + 1 Regelung der DFL. Da diese aber schrittweise aufgeweicht wird und Kriterien festgelegt werden, unter welchen diese Regel ihre Gültigkeit verliert, muss diese Schallmauer dauerhaft festgeschrieben werden. Dies betrachte ich ausdrücklich nicht als Misstrauensvotum gegen die jetzt handelnden Personen, sondern als dauerhafte Absicherung für den Verein 1. FC Kaiserslautern e.V. - den wir wohl alle gern erhalten wollen.

Gruß Berti

•     •     •

Bertikoks - Transfermarkt since 2003. Originalmitgliedsnummer 1686. Keine anonyme Kritik: FCK MGLD 2151
Finanzen |#233
17.09.2015 - 14:53 Uhr
Meines Erachtens sollte der Verein sowohl bei stimmberechtigten Anteilen als auch bei der Entscheidung über die Emission und Veräußerung von stimmlosen Anteilen zu 100% entscheidungsbefugt sein.

Beste Grüße
Lullaby
Finanzen |#234
17.09.2015 - 14:56 Uhr
Das heißt konkret? Die Mitglieder entscheiden über die Ausgliederung und der Vorstand ohne weitere Einschränkung über die Größe, Bewertung und Verkauf von Anteilen?

Gruß Berti

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Bertikoks - Transfermarkt since 2003. Originalmitgliedsnummer 1686. Keine anonyme Kritik: FCK MGLD 2151

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Bertikoks am 17.09.2015 um 14:57 Uhr bearbeitet
Finanzen |#235
17.09.2015 - 15:27 Uhr
Welchen Vorstand meinst du?

Grundsätzlich sollte beides von einer MV entschieden werden. Dass ich viel von basisdemokratischen Entscheidungsmodellen halte, sollte ja nun nicht überraschen.

Beste Grüße
Lullaby
Finanzen |#236
17.09.2015 - 15:27 Uhr
Meiner bescheidenen und verkürzten Meinung nach sollte man zunächst ausgliedern. So sind direkt die Voraussetzungen für zukünftige Investorenverhandlungen geschaffen. Was den Zeitpunkt angeht Anteile zu veräussern bin ich ganz bei Berti.
Dies sollte nur in Liga 1 geschehen und nur zu einem Preis der uns erheblich weiterhilft den Fck in der 1. Liga zu halten.

Allerdings erst in der 1.Liga ausgliedern oder wenn ein gutes konktretes Angebot vorliegt halte ich deutlich für zu spät. Wie lange dauert die Planung / tatsachliche Abwicklung der Ausgliederung ? 6 Monate - 1 Jahr ? Dann noch Investitionsverhandlungen, die auch scheitern können. Das ist mir zu schwerfällig.

Die Grundsatzvorraussetzungen kann man jetzt schaffen oder die Mitglieder wollen es nicht.

Steht ein gutes - sehr gutes Angebot auf der Matte darf es zusammen mit den Mitgliedern nur noch um Annahme oder Ablehnung.
Dieses Szenario lässt sich zeitlich viel geschickter händeln als wenn der potentielle Investor noch das Ja oder Nein der Ausgliederung abwarten muss.

Der wichtigste Aspekt der Ausgliederung könnte aber ein Schutz des Vereins und seinen Namens anbelangen.

Würden wir jetzt z.b bei Abstieg in Liga 3 insolvent gehn, ist es nicht so das der Name "1.FCK e.v." droht bei erfolgloser Wiederbelebung verloren zu gehn.

Geht die ausgegliederte Gmbh insolvent. Kann man problemlos mit dem Namen weiterarbeiten, da er voll dem Verein gehört und ggf die Insolvenzmasse kaufen und in eine neue Spielbetriebs GmbH übertragen.

Bei diesem Punkt bin ich mir nicht ganz sicher. Wie seht ihr das?
Finanzen |#237
17.09.2015 - 15:36 Uhr
Einen Investor ins Boot zu holen, ist meines Erachtens nur dann sinnvoll, wenn das daraus resultierende Geld ausreicht, um einen Stadionrückkauf zu mindestens 50% anzufinanzieren.

Beste Grüße
Lullaby
Finanzen |#238
17.09.2015 - 15:57 Uhr
Zitat von Lullaby
Einen Investor ins Boot zu holen, ist meines Erachtens nur dann sinnvoll, wenn das daraus resultierende Geld ausreicht, um einen Stadionrückkauf zu mindestens 50% anzufinanzieren.

Beste Grüße
Lullaby


Wie soll das gehen ?

Wenn ein Finanzinvestor Geldmittel einbringt, die zur Hälfte ausreichen, um das Stadion zurückzukaufen,
verändert sich doch die G + V nicht und der Verein wird nicht automatisch kreditwürdig. Geht man von einem Gesamtrückkaufswert für das Stadion von etwa 80-100 Millionen aus ( von mir geschätzt, nur um mal
einen Betrag zu nennen ), müsste der FCK nach Ausgliederung noch eine Finanzierung von 40-50 Mios.
auf die Beine stellen.

Der Verein macht aber schon seit Jahren keine Gewinne; dieses Jahr sind gerade mal 700 TE angestrebt.

Welcher Kreditgeber wird, kann, darf da 40-50 Mios. finanzieren ?
Finanzen |#239
17.09.2015 - 15:59 Uhr
Eventuell sollte man sich zunächst über den "Investorentyp" klar werden.
Ein Investor im europäischen Fußball verdient i.d.R. mit seinem "Investment" keine Geld, d.h. er erwirtschaftet keine Rendite.

Von dem Geld, dass er in einen Verein steckt, kann er sich mental verabschieden. Trotzdem möchte er für seine Zahlung einen Gegenwert erhalten und dass ist meistens der sportliche Erfolg. Der sollte dann am besten mit seinem Namen verbunden sein.

Entsprechend wird ein Investor nicht bereit sein, durch seinen Anteilskauf den Stadionrückkauf o.ä. zu finanzieren. Statt dessen will er den sportlichen Erfolg und dafür muss der Verein das zur Verfügung gestellte Kapital (sinnvoll) in Beine investieren.

Darüber hinaus glaube ich nicht, dass man die Macht eines Investors durch irgendwelche Satzungsvereinbarungen begrenzen kann. Man sieht es m.M.n in Hannover, Hamburg, München, Hoffenheim, Leipzig etc. Wer die Musik bezahlt, bestimmt was gespielt wird. Ob einem Investor dann 49%, 50% oder 100% des Vereins gehören, ist de facto unerheblich.

Ausnahme bilden dabei nur die Bayern und der BVB. Sie haben ein solches Standing (wirtschaftlich und sportlich), dass sie auf EINEN Investor nicht angewiesen sind.

Ich halte deshalb eine Ausgliederung mit anschließendem Anteilsverkauf für ein sehr heißes Eisen. Man bekommt danach den Geist schlecht in die Flasche zurück. Deshalb sollte man sich die Entscheidung sehr gut überlegen. Aktuell überzeugen mich sehr wenige Argumente, die pro Ausgliederung angeführt werden.

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"Winning isn´t everything. It´s the only thing!"- Vince Lombardi
Finanzen |#240
17.09.2015 - 16:12 Uhr
Zitat von pulder
Zitat von Lullaby

Einen Investor ins Boot zu holen, ist meines Erachtens nur dann sinnvoll, wenn das daraus resultierende Geld ausreicht, um einen Stadionrückkauf zu mindestens 50% anzufinanzieren.

Beste Grüße
Lullaby


Wie soll das gehen ?

Wenn ein Finanzinvestor Geldmittel einbringt, die zur Hälfte ausreichen, um das Stadion zurückzukaufen,
verändert sich doch die G + V nicht und der Verein wird nicht automatisch kreditwürdig. Geht man von einem Gesamtrückkaufswert für das Stadion von etwa 80-100 Millionen aus ( von mir geschätzt, nur um mal
einen Betrag zu nennen ), müsste der FCK nach Ausgliederung noch eine Finanzierung von 40-50 Mios.
auf die Beine stellen.

Der Verein macht aber schon seit Jahren keine Gewinne; dieses Jahr sind gerade mal 700 TE angestrebt.

Welcher Kreditgeber wird, kann, darf da 40-50 Mios. finanzieren ?


Also ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass deine Schätzung stimmt. Das Stadion inkl Grundstück steht mit um die 47Mio in den Büchern, soweit ich mich erinnere. Und die Stadt wird bei einem konkreten Rückkaufangebot sicherlich die ine oder andere Kröte schlucken müssen. Und da gibt es ja mehrere Möglichkeiten, wie sich das dann finanzieren lässt. Wenn die Hälfte der Verkaufspreises direkt überwiesen würde, wären die Zinsen plötzlich nicht mehr so belastend und man könnt über eine Restratenzahlung nachdenken. Oder man könnte den Kreditvertrag der Stadiongesellschaft zum Teil übernehmen (ist das möglich?) oder es lässt sich ein Kreditinstitut auf das Stadion als Sicherheit ein (Maxda? grins ).
Ganz so schwarz sehe ich da ehrlich gesagt nicht.
Schwarz sehe ich eher bei dem potentiellen Investor, geschweigedenn dass jemand 49% Anteile für 30Mio oder so will.

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