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Finanzen

22.07.2015 - 22:13 Uhr
Finanzen |#4591
18.04.2019 - 10:11 Uhr
Zitat von Butduma

Der FCK ist aber keine Kathedrale mit Brandschaden.

Da kann man trefflich drüber streiten. grins

Wichtig ist die langfristige Interessenslage des Investors, nicht ob er ein lieber Mensch ist. Was also passiert, wenn Becca das Pfaff-Gelände erworben hat? Stößt er das FCK-Investment dann zum vertraglich nächstmöglichen Zeitpunkt ab? Welche Sicherheiten haben wir, dass wir von ihm nachhaltig in Sachen Stadionmiete entlastet werden, so er denn das Stadion erwerben will? Welches Interesse hat er, die dort nötigen Investitionen in den längerfristigen Erhalt der Bausubstanz zu tätigen?

Zur Beantwortung dieser Fragen ist es dann doch nicht gänzlich unwichtig, ob bei dem Herren eine Vereinsbindung vorliegt oder nicht. Wie man jetzt hört, also nicht! Das hörte sich für mich früher schon mal ein wenig anders an, aber gut.

Wichtig erscheint mir der Satz, dass man nicht nur mit Becca über ein Investment verhandle. Von dem Schweizer Immobilienfonds hört man ja allerdings rein gar nichts mehr. Das Dementi von Ponomarew, überhaupt in Gesprächen mit dem FCK gestanden zu haben, scheint ja auch keiner zu kaufen. Da frage ich mich dann, ob dieses Reh wirklich so scheu ist, dass es sich von einer einzigen - zugegeben üblen - Indiskretion vertreiben lässt. Vielleicht ginge da ja doch noch was, wenn die Querelen im AR/ Beirat endlich aufhören würden und man sich bei dem Herren entschuldigt. Sehr viel Konjunktiv, ich weiß.

Günstig wäre es jedenfalls, mehrere Eisen im Feuer zu haben, um souveräner verhandeln zu können. Und nicht alles nur auf den Ankerinvestor zu setzen! Wo sind denn Littigs Truppen von regionalen Investoren geblieben, die immer mal kolportiert wurden - und die angeblich wesentlich mehr investieren wollten als die Combo um Buchholz und Theiss?

Und was ist von der RP-Spekulation zu halten, dass im Zweifelsfall die institutionellen Anleger der alten Anleihe ihr Investment erneuern oder gar ausbauen könnten, um nicht einen Großteil der Einlagen bei einer Insolvenz zu verlieren? Laut RP ein Pokerspiel. Glaubt da hier jemand dran? Für mich schwer einschätzbar, erscheint mir aber hoch spekulativ.

Immerhin nimmt Kapilendo wieder etwas Fahrt auf. Stand jetzt: 533.500

Wenigstens kommt derzeit etwas Bewegung in die ganze Sache. Ganz ehrlich: Lieber ein zeitnahes Ende mit Schrecken als diese bleierne Zeit ohne den geringsten erkennbaren Fortschritt.

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Dieser Beitrag wurde zuletzt von Newtrial am 18.04.2019 um 10:40 Uhr bearbeitet
Finanzen |#4592
18.04.2019 - 10:14 Uhr
Zitat von Jermies16

..wieso geht man nicht selbst mit gutem Beispiel voran und investiert selbst als Privatmann........
......


Tun sie doch. Hat ja aber nichts damit zu tun, dass sie kundtun müssten, in welcher Höhe. Es ist wohl sonnenklar, dass die Höhe eines Investements von z. B. Florian Dick eh in den sozialen Medien zerpflückt wird. Entweder ist es zu wenig, denn er verdient ja an uns im Verhältnis viel mehr....... oder es geht in die Richtung "da kann man mal sehen, was die an Kohle mit nach Hause schleppen!".

@ chioro hat da völlig Recht.
Finanzen |#4593
18.04.2019 - 10:42 Uhr
Zitat von lauteres_Wesen

Zitat von Jermies16

..wieso geht man nicht selbst mit gutem Beispiel voran und investiert selbst als Privatmann........
......


Tun sie doch. Hat ja aber nichts damit zu tun, dass sie kundtun müssten, in welcher Höhe. Es ist wohl sonnenklar, dass die Höhe eines Investements von z. B. Florian Dick eh in den sozialen Medien zerpflückt wird. Entweder ist es zu wenig, denn er verdient ja an uns im Verhältnis viel mehr....... oder es geht in die Richtung "da kann man mal sehen, was die an Kohle mit nach Hause schleppen!".

@ chioro hat da völlig Recht.


Naja, also wenn einer mit einem Gehalt von beispielsweise jährlich 200.000, der zusätzlich noch maßgeblich Einfluss (sei es als Vorstand oder Spieler) auf die künftige Entwicklung eines Vereins hat, für nur 500 € eine Anleihe zeichnet, dann frage ich mich, wieso ich auch nur 1 Cent geben soll.

Gerade von der Führungsebene könnte man da schon erwarten, dass sie einen großen prozentualen Anteil ihres Gehalts mit dem Schicksal des FCK verknüpfen (die Anleihe ist für diese Verknüpfung ja geradezu prädestiniert). Bei Spielern sehe ich weniger Verantwortung, weil sie als einzelne nicht so viel Einfluss auf die Vereinsentwicklung haben. Aber Summen wie 10.000 von der gesamten Mannschaft wären da auch eher enttäuschend geringe Zahlen.

Betrachtet man die bisher veröffentlichten Investitionsbeträge, habe ich Zweifel, dass von den Verantwortlichen größere Summen geflossen sind. (Man belehre mich eines besseren!). Gerade wenn man das Prinzip "tue Gutes und sprich darüber" berücksichtigt, glaube ich, dass wir davon erfahren hätten, wenn beispielsweise ein Martin Bader einen großen Anteil seines Jahresgehalts in die Anleihe gepackt hätte.

Der Gedanke, dass meine heutige Investition in 3 Jahren im Ergebnis nicht im Verein, sondern in der Tasche von (aus Sicht eines Durchschnittsbürgers) gut bezahlten Führungskräften gelandet ist, schreckt mich schon davor ab, in die Anleihe zu investieren. Wüsste ich, dass alle im selben Boot säßen, wäre ich dazu durchaus bereit gewesen. Leider stimmt aus meiner Sicht das Verhältnis zwischen persönlicher Verantwortung der Entscheidungsträger mit dem Ausfallrisiko der Anleihenzeichner nicht.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Jermies16 am 18.04.2019 um 10:43 Uhr bearbeitet
Finanzen |#4594
18.04.2019 - 11:03 Uhr
Also nur mal kurz ein Zwischenruf. Auch wenn der Artikel mit der Aussage von Krauss eben erst heute in der Rheinpfalz erschienen ist. Die Mannschaft hat sich durch die Mannschaftskasse an Kapilendo beteiligt. Sie wird sich nicht, sie hat sich schon! Und das meines Wissens nach schon recht früh. Beispielsweise der 10.000 € Hüpfer heute Nacht kam nicht von der Mannschaft.

Was man in der Diskussion um Kapilendo bitte nicht außer acht lassen darf. Ein großer Teil der Fans, die den Verein bereitwillig unterstützen, hatte bereits die Fananleihe gezeichnet. Da viele nicht auf großen Reichtümern sitzen, bedeutet dies, dass deren verfügbares Kapital gebunden ist. Da geht es also eher um die Umwandlung der Anleihe. Und nicht darum zusätzlich noch bei Kapilendo zu investieren. Von daher darf man da nicht zu viel erwarten.
Finanzen |#4595
18.04.2019 - 11:06 Uhr
Naja, aus meiner Sicht gibt es noch eine weitere Komponente bzgl. des Invests von Vereinsmitarbeitern (Spielern, Geschäftsstelle, etc.). Die entsprechenden Personen haben ja ein etwas höheres Risiko bzgl. des Invests als Außenstehende, denn geht der FCK insolvent ist neben der Geldanlage auch noch das geregelte Einkommen in Gefahr, somit doppeltest Risiko zwinker Und nicht jeder wird nach dem FCK einen (in der Höhe) gleichen Vertrag bekommen oder muss ggf. auch mal eine arbeitslose Zeit überbrücken.

Muss jeder überlegen ob er seinem Arbeitgeber in Schieflage auch noch bereits erhaltenes Geld leihen mag. Mit der Gefahr Job und Anlage zu verlieren ... weiß nicht was ich persönlich in so einer Situation machen würde.

LG
Finanzen |#4596
18.04.2019 - 12:01 Uhr
Ich glaube diese Diskussion läuft auf der falschen Ebene. Wir können gerne darüber diskutieren ob es eigentlich redlich ist, ausgerechnet den normalen Fans, denen die immer noch da sind und die häufig nicht über umfangreiche Mittel verfügen, mit halbgaren Slogans kurzfristig eine völlig unterverzinste Hochrisikoanleihe andrehen zu wollen.

Aber darüber zu diskutieren ob und in welcher Höhe, sich die ehrenamtliche Vereinsspitze zu beteiligen habe, finde ich nicht anständig. Man gibt bei solchen Anlässen bekannt, dass sich alle beteiligt hätten. Das hat mehr mit Marketing zu tun als mit echten Überzeugungen.

Aber eine Art „Anspruch“ auf Offenlegung lehne ich an dieser Stelle mit aller Vehemenz ab. Der Großteil der Vereinsspitze erledigt das ehrenamtlich und den beiden Geschäftsführern steht es völlig frei, ob sie sich an einer solchen Aktion beteiligen wollen oder nicht. Es wäre zwar in der Tat äußerst merkwürdig, wenn ausgerechnet der/die „Architekten“ dieser “Strategie“ sich selbst nicht genug vertrauen würden um dort eigene Gelder einzulegen, aber ein Anspruch auf Offenlegung besteht auch hier zu keinem Zeitpunkt. Das führt zu nichts und überfrachtet Funktionäre und nun auch Spieler mit falschen Erwartungen. Ich räume jedoch ein, das dies durch die Medienstrategie des FCK selbst befördert wird, halte es aber trotzdem für einen Fehler.

Um zu verdeutlichen was ich meine, will ich ein Beispiel geben. Norbert Thines könnte niemals soviel Geld einlegen wie z.B. Dieter Buchholz. Entwertet das jetzt die Arbeit und die Leistung unseres Ehrenpräsidenten? Das ist, ich wiederhole mich da, die völlig falsche Ebene.

Soweit meine Meinung zum Thema.


Gruß Berti

•     •     •

Bertikoks - Transfermarkt since 2003. Originalmitgliedsnummer 1686. Keine anonyme Kritik: FCK MGLD 2151
Finanzen |#4597
18.04.2019 - 12:18 Uhr
@Jermies16

Die Diskussion geht für mich in eine ähnliche Richtung wie zuletzt, als es um die Aussage von Hemlein ging "Ihr reist nicht der Mannschaft hinterher, sondern dem Verein".

Sie (Spieler und Vorstand/Mitarbeiter) sind Angestellte des Vereins. Sie sind dem Verein nicht aus Prinzip mit dem Herzen verbunden. Sind nicht zwangsläufig Fans.

Dass sie sich selbst an der Anleihe beteiligen sollten, um positive Signale zu senden, sehe ich genau so wie du. Und ich freue mich darüber, dass sie es tun. Egal ob Herr Klatt nun 100€, 1.000€ oder 10.000€ gibt: Ich freue mich darüber, dass er selbst etwas gibt und dabei auch sicherlich ein Signal sendet.

Wären konkrete Zahlen in den Medien, würden sie doch eh auseinander genommen werden. Außerdem sind das private Zahlungen. Die gehen die Öffentlichkeit nix an.

Ich vermute z.B. auch, dass ein Florian Dick, welcher eindeutig eng mit dem Verein verbunden ist, privat nochmal selbst investiert hat. Unabhängig von der Mannschaftskassenaktion. Von einem wie Dick erwarte/erhoffe ich mir das einfach auch. Aber auch hier, ist es letztendlich seine private Sache und ich werde einen Teufel tun, ihn oder andere zur Rechenschaft zu ziehen.

Gruß
Chio

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osirisy: "Dummschwätzer..."
Finanzen |#4598
18.04.2019 - 12:33 Uhr
Zitat von Jermies16

Naja, also wenn einer mit einem Gehalt von beispielsweise jährlich 200.000, der zusätzlich noch maßgeblich Einfluss (sei es als Vorstand oder Spieler) auf die künftige Entwicklung eines Vereins hat, für nur 500 € eine Anleihe zeichnet, dann frage ich mich, wieso ich auch nur 1 Cent geben soll.


Ganz einfach: weil es nicht um das Verhalten von irgendwelchen Personen, gekränkte Eitelkeiten oder Selbstdarstellungen sondern um DEN FCK geht. Wenn der dir nur "einen Cent" Wert ist, wenn andere was tun sagt das mehr über Dich als Fan als sonst was aus. Sorry, meine Meinung.

Ansonsten schließe ich mich dazu meinen Vorrednern an - das ist nicht die richtige Ebene der Debatte.

Um Mal wieder auf wichtigeres zu kommen: Kapilendo.

Die von mir erhoffte Rallye gegen Ende der Investitonszeit und mit Überschreiten der 500 TEURO Marke scheint einzusetzen - wir stehen schon bei mehr als 540 TEURO, also gut 10% seit letztem Tag. Ich bleibe also bei meiner Prognose vom Anfang der Woche.

Widersprechen möchte ich übrigens kurz @Bertikoks - fünf Prozent für eine nicht-nachrangige Verbindlichkeit bei einem Unternehmen, welches dank der EK-Einlagen zumindest nicht akut insolvenzgefährdet ist (Lizenzerteilung vorausgesetzt) ist bei einer kurzlaufenden Anleihe keineswegs unrealistisch. Dass es auch nicht üppig ist, ist klar (ich denke, realistischer wären 7-8%), aber es ist keineswegs so grob unterverzinst wie du insinuierst.
Finanzen |#4599
18.04.2019 - 13:38 Uhr
Quelle: www.dfb.de
Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat Drittligist 1. FC Kaiserslautern im Einzelrichterverfahren nach Anklageerhebung durch den DFB-Kontrollausschuss wegen eines unsportlichen Verhaltens seiner Anhänger mit einer Geldstrafe in Höhe von 1200 Euro belegt.
Auf der einen Seite bettelt der Verein um jede 100 € die sie kriegen können und auf der anderen Seite gehen wieder 1200 € für nix raus. Ich hoffe die Anhänger reißen sich in den letzten Spielen zusammen, um nicht noch mehr Kohle unnötig rausbuttern zu müssen. Wobei mir noch vor dem Urteil wegen der Pyro-Show im HF des Verbandspokal kraut...

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Ein Pessimist wird immer irgendwann mal Recht haben, aber bis dahin hatte er wenig Freude.
Finanzen |#4600
18.04.2019 - 17:16 Uhr
Zitat von FCKMitglied_16927
Quelle: www.dfb.de
Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat Drittligist 1. FC Kaiserslautern im Einzelrichterverfahren nach Anklageerhebung durch den DFB-Kontrollausschuss wegen eines unsportlichen Verhaltens seiner Anhänger mit einer Geldstrafe in Höhe von 1200 Euro belegt.
Auf der einen Seite bettelt der Verein um jede 100 € die sie kriegen können und auf der anderen Seite gehen wieder 1200 € für nix raus. Ich hoffe die Anhänger reißen sich in den letzten Spielen zusammen, um nicht noch mehr Kohle unnötig rausbuttern zu müssen. Wobei mir noch vor dem Urteil wegen der Pyro-Show im HF des Verbandspokal kraut...

Da bisher bei jedem Verbandspokalspiel gezündelt wurde, so wie ich das in Erinnerung habe, werden sich diese Personen es bestimmt nicht nehmen lassen auch im Finale ihre Show zu veranstalten.
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