27.05.2013 - 23:43 Uhr
Zitat von Chefkritiker:
Einen aus ter Stegen, Guaita, Adler und ich wäre zufrieden. Muslera und Marchetti müssen jetzt nicht unbedingt sein.
In der IV halte ich Vertonghen für machbar und realistisch und auch ein gutes Transferobjekt.
Die 2 deutschen Kandidaten wären auch meine Top Wünsche, nach Courtois. Adler gefällt mir schon immer, und war diese Saison bei meinem HSV der mit abstand beste Spieler. Vor allem das er solche Leistungen nach den ganzen Verletzungen auf den Platz bringt...
Aber gegen Ter Stegen hätte ich auch überhaupt nichts, mit seinen 20 Jahren wäre das Tor über Jahre hinweg besetzt, und sollte er sich so entwickeln wie viele es sich erhoffen, dann hätten wir endlich mal einen Torwart der zur obersten Torwart Elite gehört! (Nichts gegen Valdes, war zwar nie großer Fan von ihm, aber seinen Leistungen gebühre ich großen Respekt.)
Und ich denke wenn wir bei Gladbach und Ter Stegen mal Anfragen, würde das wohl relativ schnell über die Bühne gehen...
Guaita kenn ich leider nicht wirklich um ihn zu beurteilen... Könnte jemand vielleicht mal bisschen was über ihn erzählen?
Und zur IV Debatte.
Ich hoffe ja das unsere Verantwortlichen das richtige machen. Die 1A Lösungen wären wie hier schon 100fach aufgelistet worden, Thiago Silva und Vincent Kompany und beide sind wohl so gut wie unmöglich.
Am Ende werden wir hoffentlich positiv überrascht mit einem Kandidaten der bisher nicht genannt wurde in den Medien.
Einen aus ter Stegen, Guaita, Adler und ich wäre zufrieden. Muslera und Marchetti müssen jetzt nicht unbedingt sein.
In der IV halte ich Vertonghen für machbar und realistisch und auch ein gutes Transferobjekt.
Die 2 deutschen Kandidaten wären auch meine Top Wünsche, nach Courtois. Adler gefällt mir schon immer, und war diese Saison bei meinem HSV der mit abstand beste Spieler. Vor allem das er solche Leistungen nach den ganzen Verletzungen auf den Platz bringt...
Aber gegen Ter Stegen hätte ich auch überhaupt nichts, mit seinen 20 Jahren wäre das Tor über Jahre hinweg besetzt, und sollte er sich so entwickeln wie viele es sich erhoffen, dann hätten wir endlich mal einen Torwart der zur obersten Torwart Elite gehört! (Nichts gegen Valdes, war zwar nie großer Fan von ihm, aber seinen Leistungen gebühre ich großen Respekt.)
Und ich denke wenn wir bei Gladbach und Ter Stegen mal Anfragen, würde das wohl relativ schnell über die Bühne gehen...
Guaita kenn ich leider nicht wirklich um ihn zu beurteilen... Könnte jemand vielleicht mal bisschen was über ihn erzählen?
Und zur IV Debatte.
Ich hoffe ja das unsere Verantwortlichen das richtige machen. Die 1A Lösungen wären wie hier schon 100fach aufgelistet worden, Thiago Silva und Vincent Kompany und beide sind wohl so gut wie unmöglich.
Am Ende werden wir hoffentlich positiv überrascht mit einem Kandidaten der bisher nicht genannt wurde in den Medien.
27.05.2013 - 23:45 Uhr
Zitat von Celso:
Mich wundert, dass bei den TW-Vorschlägen nie der Name Rui Patrício fällt. Der wäre wohl einigermaßen bezahlbar und hat sich auch toll entwickelt.
Ist schon ein paar Mal gefallen, aber durch die Medien ist eben nichts davon zu hören. Sicher ein Interessanter Name, und scheint zumindest nicht Mendes als Berater zu haben, also im Bereich des möglichen (und würde mir auch relativ gut gefallen).
Von den genannten Namen, habe ich Muslera doch in etwas schlechterer Erinnerung, aber angeblich hat er sich ja verbessert, aber auch sehr teuer und würde ich deshalb ausschließen, ebenso de Gea.
Ich vermute nicht, dass hier jemand kommt mit dem der Großteil der Fangemeinde zufrieden sein wird und die Medien stochern auch noch ziemlich im Dunkeln - vielleicht glaubt man auch immer noch, dass Valdes bleibt.
Ich hoffe nur, dass man nicht glaubt man könnte mit Oier planen. Die Saison war alles andere als gut, und mit mehr als der #3 würde ich ihn keinesfalls einplanen - nach dieser Saison wäre mir Masip lieber als er, leider plant die Führung diesbezüglich aber anders.
Mich wundert, dass bei den TW-Vorschlägen nie der Name Rui Patrício fällt. Der wäre wohl einigermaßen bezahlbar und hat sich auch toll entwickelt.
Ist schon ein paar Mal gefallen, aber durch die Medien ist eben nichts davon zu hören. Sicher ein Interessanter Name, und scheint zumindest nicht Mendes als Berater zu haben, also im Bereich des möglichen (und würde mir auch relativ gut gefallen).
Von den genannten Namen, habe ich Muslera doch in etwas schlechterer Erinnerung, aber angeblich hat er sich ja verbessert, aber auch sehr teuer und würde ich deshalb ausschließen, ebenso de Gea.
Ich vermute nicht, dass hier jemand kommt mit dem der Großteil der Fangemeinde zufrieden sein wird und die Medien stochern auch noch ziemlich im Dunkeln - vielleicht glaubt man auch immer noch, dass Valdes bleibt.
Ich hoffe nur, dass man nicht glaubt man könnte mit Oier planen. Die Saison war alles andere als gut, und mit mehr als der #3 würde ich ihn keinesfalls einplanen - nach dieser Saison wäre mir Masip lieber als er, leider plant die Führung diesbezüglich aber anders.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von JustSpam am 27.05.2013 um 23:45 Uhr bearbeitet
27.05.2013 - 23:59 Uhr
Zitat von maradinho:
Zitat von RinusMichels:
Zitat von ErnieUndBert:
Der Argentinier soll ja, laut der Biographie Guardiolas, ein Problem mit anderen Stars neben sich haben. Wobei ich mir das bei ihm gar nicht vorstellen kann. Aber warum sollte Pep mit seiner Biographie, die er zwar nicht selbst geschrieben hat, so etwas
behaupten, wenn es nicht stimmen sollte?
Pep behauptet das auch nicht.
Ich habe die Biographie von Guillem Balague letztes Jahr im englischen Original gelesen. Hat ein paar hübsche Anekdoten drin, ist aber ein höchst durschnittliches Buch, mE. Wer Barça nicht so verfolgt hat unter Pep, für den kann es trotzdem spannend sein.
Der von der Bild daraus veröffentlichte Auszug ist sehr irreführend (vlt sogar populistisch?). Erstens wird daraus nicht klar ersichtlich, dass dies Vermutungen von Balague sind, und nicht die Meinung von Guardiola.
Zweitens werden einfach jene Teile, die etwas positives über Messi sagen, rausgelassen. Balague versucht nämlich in jenem Abschnitt sehr wohl ein differenziertes Bild zu zeichnen. Er geht auf Messis Charakter ein, streicht heraus, dass ihm nichts so wichtig ist wie Fussball, dass er da manchmal wie ein Kind tickt, dass in das Showbiz etc nicht interessiert.
Er erklärt aber auch, wie ehrgeizig Messi stets war.
Dann stellt er die These auf, dass Barcelona als System fussballerisch zu abhängig von Messi geworden ist (womit er nicht unrecht hat). In keiner Art und Weise wird Messi für den Abgang von Ibra oder Eto'o verantwortlich gemacht. Es werden im Gegenteil deren Fehlverhalten beschrieben und es wird erläutert, wie Guardiola als junger Trainer lernen musste, mit solchen, schwierigen Personalentscheiden umzugehen.
Darum geht es in jenem Buch. Um Pep's Beziehung zu den Spielern und den schweren Spagat zwischen Freundschaft und Professionalität.
kannst du das buch empfehlen?
Kommt darauf an was Du erwartest. Ich denke nicht dass Du wahnsinnig viel neues erfährst, hast ja alles quasi "selbst" miterlebt.
Das Buch ist eigentlich eher eine hübsche Sammlung von Anekdoten. Da sind durchaus auch interessante dabei. Aber ich hatte meistens das Gefühl, das schonmal gehört oder gelesen zu haben, auch wenn auf Gespräche von Spielern mit Pep verwiesen wird. Von daher denke ich nicht, das Balague wahnsinnig viel eigene Recherche da rein gesteckt hat.
Aber man kann die Pep-Ära gut revue passieren lassen.
Wo ich es einfach schwach finde ist in der Analyse selbst. Das Buch wirft interessante Fragen auf, bleibt aber Antworten schuldig.
Das liegt auch daran, dass Balague es stets vermeidet irgendwas zu werten. Mou kommt beispielsweise eher gut weg. Er versucht sogar Parallelen zwischen ihm und Pep herauszuarbeiten. Aber das ist dann auch wieder einer jener Überlegungsansätze die dann irgendwie versanden.
Das Buch hat eigentlich keine klare These oder Message. Mich hat das irgendwie gestört. Aber ich denke es vermittelt ein gutes Gesamtbild von Pep's Barça und ist auch keine simple Lobhudelei.
Fazit: Lesenswert, aber kein Muss.
Zitat von RinusMichels:
Zitat von ErnieUndBert:
Der Argentinier soll ja, laut der Biographie Guardiolas, ein Problem mit anderen Stars neben sich haben. Wobei ich mir das bei ihm gar nicht vorstellen kann. Aber warum sollte Pep mit seiner Biographie, die er zwar nicht selbst geschrieben hat, so etwas
behaupten, wenn es nicht stimmen sollte?
Pep behauptet das auch nicht.
Ich habe die Biographie von Guillem Balague letztes Jahr im englischen Original gelesen. Hat ein paar hübsche Anekdoten drin, ist aber ein höchst durschnittliches Buch, mE. Wer Barça nicht so verfolgt hat unter Pep, für den kann es trotzdem spannend sein.
Der von der Bild daraus veröffentlichte Auszug ist sehr irreführend (vlt sogar populistisch?). Erstens wird daraus nicht klar ersichtlich, dass dies Vermutungen von Balague sind, und nicht die Meinung von Guardiola.
Zweitens werden einfach jene Teile, die etwas positives über Messi sagen, rausgelassen. Balague versucht nämlich in jenem Abschnitt sehr wohl ein differenziertes Bild zu zeichnen. Er geht auf Messis Charakter ein, streicht heraus, dass ihm nichts so wichtig ist wie Fussball, dass er da manchmal wie ein Kind tickt, dass in das Showbiz etc nicht interessiert.
Er erklärt aber auch, wie ehrgeizig Messi stets war.
Dann stellt er die These auf, dass Barcelona als System fussballerisch zu abhängig von Messi geworden ist (womit er nicht unrecht hat). In keiner Art und Weise wird Messi für den Abgang von Ibra oder Eto'o verantwortlich gemacht. Es werden im Gegenteil deren Fehlverhalten beschrieben und es wird erläutert, wie Guardiola als junger Trainer lernen musste, mit solchen, schwierigen Personalentscheiden umzugehen.
Darum geht es in jenem Buch. Um Pep's Beziehung zu den Spielern und den schweren Spagat zwischen Freundschaft und Professionalität.
kannst du das buch empfehlen?
Kommt darauf an was Du erwartest. Ich denke nicht dass Du wahnsinnig viel neues erfährst, hast ja alles quasi "selbst" miterlebt.
Das Buch ist eigentlich eher eine hübsche Sammlung von Anekdoten. Da sind durchaus auch interessante dabei. Aber ich hatte meistens das Gefühl, das schonmal gehört oder gelesen zu haben, auch wenn auf Gespräche von Spielern mit Pep verwiesen wird. Von daher denke ich nicht, das Balague wahnsinnig viel eigene Recherche da rein gesteckt hat.
Aber man kann die Pep-Ära gut revue passieren lassen.
Wo ich es einfach schwach finde ist in der Analyse selbst. Das Buch wirft interessante Fragen auf, bleibt aber Antworten schuldig.
Das liegt auch daran, dass Balague es stets vermeidet irgendwas zu werten. Mou kommt beispielsweise eher gut weg. Er versucht sogar Parallelen zwischen ihm und Pep herauszuarbeiten. Aber das ist dann auch wieder einer jener Überlegungsansätze die dann irgendwie versanden.
Das Buch hat eigentlich keine klare These oder Message. Mich hat das irgendwie gestört. Aber ich denke es vermittelt ein gutes Gesamtbild von Pep's Barça und ist auch keine simple Lobhudelei.
Fazit: Lesenswert, aber kein Muss.
28.05.2013 - 00:05 Uhr
wie wird denn der spieler gündogan hier so gesehen (habe nicht die gesamten letzten seiten gelesen)?
überragende saison bei dortmund. in der cl durch die bank überzeugt und im finale über weite strecken gegen vorher als quasi-übermächtig-angesehene bayern den takt des spiels bestimmt.
er ist erst 22 und hat sich in seiner karriere kontinuierlich gesteigert. seine technik ist klasse, sein stellungsspiel herausragend und das pressing sehr intelligent. dazu kommt ein starkes zwikampfverhalten und eine überragende spieleröffnung (man liest, ich bin großer fan). schwächen hat er in der offensive - aber das kann er sicherlich noch verbessern.
für mich war gündogan mit martinez der beste zm in europa in dieser saison. sollte xavi in den nächsten 2 jahren kürzer treten, muss er in erwägung gezogen werden. thiago ist gut, aber seine entwicklung ist in der letzten saison etwas flacher verlaufen. cesc ist der logische xavi-nachfolger, allerdings benötigt man mindestens 3 spieler im zm auf höchstem niveau.
kombinationen wie gündogan-cesc oder gündogan-iniesta könnten zudem auch sehr reizvoll sein.
überragende saison bei dortmund. in der cl durch die bank überzeugt und im finale über weite strecken gegen vorher als quasi-übermächtig-angesehene bayern den takt des spiels bestimmt.
er ist erst 22 und hat sich in seiner karriere kontinuierlich gesteigert. seine technik ist klasse, sein stellungsspiel herausragend und das pressing sehr intelligent. dazu kommt ein starkes zwikampfverhalten und eine überragende spieleröffnung (man liest, ich bin großer fan). schwächen hat er in der offensive - aber das kann er sicherlich noch verbessern.
für mich war gündogan mit martinez der beste zm in europa in dieser saison. sollte xavi in den nächsten 2 jahren kürzer treten, muss er in erwägung gezogen werden. thiago ist gut, aber seine entwicklung ist in der letzten saison etwas flacher verlaufen. cesc ist der logische xavi-nachfolger, allerdings benötigt man mindestens 3 spieler im zm auf höchstem niveau.
kombinationen wie gündogan-cesc oder gündogan-iniesta könnten zudem auch sehr reizvoll sein.
28.05.2013 - 00:11 Uhr
Zitat von RinusMichels:
Zitat von maradinho:
Zitat von RinusMichels:
Zitat von ErnieUndBert:
Der Argentinier soll ja, laut der Biographie Guardiolas, ein Problem mit anderen Stars neben sich haben. Wobei ich mir das bei ihm gar nicht vorstellen kann. Aber warum sollte Pep mit seiner Biographie, die er zwar nicht selbst geschrieben hat, so etwas
behaupten, wenn es nicht stimmen sollte?
Pep behauptet das auch nicht.
Ich habe die Biographie von Guillem Balague letztes Jahr im englischen Original gelesen. Hat ein paar hübsche Anekdoten drin, ist aber ein höchst durschnittliches Buch, mE. Wer Barça nicht so verfolgt hat unter Pep, für den kann es trotzdem spannend sein.
Der von der Bild daraus veröffentlichte Auszug ist sehr irreführend (vlt sogar populistisch?). Erstens wird daraus nicht klar ersichtlich, dass dies Vermutungen von Balague sind, und nicht die Meinung von Guardiola.
Zweitens werden einfach jene Teile, die etwas positives über Messi sagen, rausgelassen. Balague versucht nämlich in jenem Abschnitt sehr wohl ein differenziertes Bild zu zeichnen. Er geht auf Messis Charakter ein, streicht heraus, dass ihm nichts so wichtig ist wie Fussball, dass er da manchmal wie ein Kind tickt, dass in das Showbiz etc nicht interessiert.
Er erklärt aber auch, wie ehrgeizig Messi stets war.
Dann stellt er die These auf, dass Barcelona als System fussballerisch zu abhängig von Messi geworden ist (womit er nicht unrecht hat). In keiner Art und Weise wird Messi für den Abgang von Ibra oder Eto'o verantwortlich gemacht. Es werden im Gegenteil deren Fehlverhalten beschrieben und es wird erläutert, wie Guardiola als junger Trainer lernen musste, mit solchen, schwierigen Personalentscheiden umzugehen.
Darum geht es in jenem Buch. Um Pep's Beziehung zu den Spielern und den schweren Spagat zwischen Freundschaft und Professionalität.
kannst du das buch empfehlen?
Kommt darauf an was Du erwartest. Ich denke nicht dass Du wahnsinnig viel neues erfährst, hast ja alles quasi "selbst" miterlebt.
Das Buch ist eigentlich eher eine hübsche Sammlung von Anekdoten. Da sind durchaus auch interessante dabei. Aber ich hatte meistens das Gefühl, das schonmal gehört oder gelesen zu haben, auch wenn auf Gespräche von Spielern mit Pep verwiesen wird. Von daher denke ich nicht, das Balague wahnsinnig viel eigene Recherche da rein gesteckt hat.
Aber man kann die Pep-Ära gut revue passieren lassen.
Wo ich es einfach schwach finde ist in der Analyse selbst. Das Buch wirft interessante Fragen auf, bleibt aber Antworten schuldig.
Das liegt auch daran, dass Balague es stets vermeidet irgendwas zu werten. Mou kommt beispielsweise eher gut weg. Er versucht sogar Parallelen zwischen ihm und Pep herauszuarbeiten. Aber das ist dann auch wieder einer jener Überlegungsansätze die dann irgendwie versanden.
Das Buch hat eigentlich keine klare These oder Message. Mich hat das irgendwie gestört. Aber ich denke es vermittelt ein gutes Gesamtbild von Pep's Barça und ist auch keine simple Lobhudelei.
Fazit: Lesenswert, aber kein Muss.
alles klar. danke für die kleine buchkritik! ich fand das buch von graham hunter: "barca - the making of the best team in the world" sehr interessant, mit einigen hintergrundstories und guten interviews. fängt die zeit zwischen 09-11 super ein.
die biografie von caioli über messi fand ich ok, aber nichts besonders spannendes.
aber dann werde ich mal schauen, ob ich die pep-biografie kaufe. würde ja passen ;)
Zitat von maradinho:
Zitat von RinusMichels:
Zitat von ErnieUndBert:
Der Argentinier soll ja, laut der Biographie Guardiolas, ein Problem mit anderen Stars neben sich haben. Wobei ich mir das bei ihm gar nicht vorstellen kann. Aber warum sollte Pep mit seiner Biographie, die er zwar nicht selbst geschrieben hat, so etwas
behaupten, wenn es nicht stimmen sollte?
Pep behauptet das auch nicht.
Ich habe die Biographie von Guillem Balague letztes Jahr im englischen Original gelesen. Hat ein paar hübsche Anekdoten drin, ist aber ein höchst durschnittliches Buch, mE. Wer Barça nicht so verfolgt hat unter Pep, für den kann es trotzdem spannend sein.
Der von der Bild daraus veröffentlichte Auszug ist sehr irreführend (vlt sogar populistisch?). Erstens wird daraus nicht klar ersichtlich, dass dies Vermutungen von Balague sind, und nicht die Meinung von Guardiola.
Zweitens werden einfach jene Teile, die etwas positives über Messi sagen, rausgelassen. Balague versucht nämlich in jenem Abschnitt sehr wohl ein differenziertes Bild zu zeichnen. Er geht auf Messis Charakter ein, streicht heraus, dass ihm nichts so wichtig ist wie Fussball, dass er da manchmal wie ein Kind tickt, dass in das Showbiz etc nicht interessiert.
Er erklärt aber auch, wie ehrgeizig Messi stets war.
Dann stellt er die These auf, dass Barcelona als System fussballerisch zu abhängig von Messi geworden ist (womit er nicht unrecht hat). In keiner Art und Weise wird Messi für den Abgang von Ibra oder Eto'o verantwortlich gemacht. Es werden im Gegenteil deren Fehlverhalten beschrieben und es wird erläutert, wie Guardiola als junger Trainer lernen musste, mit solchen, schwierigen Personalentscheiden umzugehen.
Darum geht es in jenem Buch. Um Pep's Beziehung zu den Spielern und den schweren Spagat zwischen Freundschaft und Professionalität.
kannst du das buch empfehlen?
Kommt darauf an was Du erwartest. Ich denke nicht dass Du wahnsinnig viel neues erfährst, hast ja alles quasi "selbst" miterlebt.
Das Buch ist eigentlich eher eine hübsche Sammlung von Anekdoten. Da sind durchaus auch interessante dabei. Aber ich hatte meistens das Gefühl, das schonmal gehört oder gelesen zu haben, auch wenn auf Gespräche von Spielern mit Pep verwiesen wird. Von daher denke ich nicht, das Balague wahnsinnig viel eigene Recherche da rein gesteckt hat.
Aber man kann die Pep-Ära gut revue passieren lassen.
Wo ich es einfach schwach finde ist in der Analyse selbst. Das Buch wirft interessante Fragen auf, bleibt aber Antworten schuldig.
Das liegt auch daran, dass Balague es stets vermeidet irgendwas zu werten. Mou kommt beispielsweise eher gut weg. Er versucht sogar Parallelen zwischen ihm und Pep herauszuarbeiten. Aber das ist dann auch wieder einer jener Überlegungsansätze die dann irgendwie versanden.
Das Buch hat eigentlich keine klare These oder Message. Mich hat das irgendwie gestört. Aber ich denke es vermittelt ein gutes Gesamtbild von Pep's Barça und ist auch keine simple Lobhudelei.
Fazit: Lesenswert, aber kein Muss.
alles klar. danke für die kleine buchkritik! ich fand das buch von graham hunter: "barca - the making of the best team in the world" sehr interessant, mit einigen hintergrundstories und guten interviews. fängt die zeit zwischen 09-11 super ein.
die biografie von caioli über messi fand ich ok, aber nichts besonders spannendes.
aber dann werde ich mal schauen, ob ich die pep-biografie kaufe. würde ja passen ;)
28.05.2013 - 11:05 Uhr
http://www.sport1.de/de/fussball/fussball_bundesliga/newspage_725474.html
deulofeu leihe zum bvb, diese meldung habe ich gestern schon gelesen. meint die ihr da ist was dran? wo doch dortmund sch in der offensive verstärken will, würde er dort wenig spielzeit bekommen :/:
deulofeu leihe zum bvb, diese meldung habe ich gestern schon gelesen. meint die ihr da ist was dran? wo doch dortmund sch in der offensive verstärken will, würde er dort wenig spielzeit bekommen :/:
28.05.2013 - 13:07 Uhr
Eine Leihe kommt mMn für den BVB nicht in Frage.
Ich bin ein großer Fan von Deulofeu und sehr sicher, dass er sich prächtig entwickeln wird, aber Dortmund muss gerade nach Götze's Abgang neu planen und zwar mit festen Neuzugängen ohne Ausstiegsklauseln oder mit irrational hohen Ausstiegsklauseln. Eine Leihe würde nur Barca weiterhelfen.
Ich bin ein großer Fan von Deulofeu und sehr sicher, dass er sich prächtig entwickeln wird, aber Dortmund muss gerade nach Götze's Abgang neu planen und zwar mit festen Neuzugängen ohne Ausstiegsklauseln oder mit irrational hohen Ausstiegsklauseln. Eine Leihe würde nur Barca weiterhelfen.
28.05.2013 - 13:51 Uhr
Deulofeu hat sein vertrag verlängert & eine AK von 35 Millionen. Bei dortmund könnte er sich natürlich super entwickeln der kloppo hat da eine händchen für junge talente. Aber warum sollte der bvb Deulofeu ausleihen? Würde nur sinn machen wenn der bvb ihn über 2 jahre ausleit + eine KO. Am schluss leiht sich der kloppo Deulofeu aus für ein jahr der junge spielt eine unglaubliche sasion & dortmund zieht die AK von 35 Millionen & Barca verliert das größte Talent nach Messi & der bvb hat einen "neuen" Götze :ugly :D
28.05.2013 - 14:50 Uhr
Die Geschichte bereitet mir Bauchschmerzen.
Eine Leihe mit Kaufoption wäre wohl das Blödeste was man machen kann. GD geht zu Dortmund, entwickelt sich prächtig BVB zieht die KO, Barca verliert ein - wenn nicht DAS - Riesentalent.
Eine bloße Leihe wäre für Barca besser (auch wenn ich selbst dagegen wäre), immerhin würde GD vermutlich ausreichend Spielpraxis bei einem Top Ausbildungsverein erhalten, in einer Liga in der über weite Strecken kein Rumpelfußball mehr gespielt wird.
Würde Dortmund - so denke ich - nur unter der Voraussetzung mitmachen, dass sie nächste Saison wirklich aufkrachen wollen und die Kaderspitze und -breite verstärken wollen, um sich an der deutschen und europäischen Spitze festzusetzen. In diesem Fall könnten sie einen Deulofeu für lau wohl als regelmäßigen Joker hervorragend gebrauchen und die Götzemillionen in diverse Eriksens und de Bruynes investieren.
Am nettesten für beide Seiten wäre wohl an sich ein Kauf mit Rückkaufoption/Vorkaufsrecht.
Barca würde für jetzt wohl eine niedrige zweistellige Millionensumme mehr in das IV/TW-projekt stecken können; der doppelte Preis in zwei Jahren würde nicht so wehtun, da unser Problem in erster Linie in der Liquidität liegt.
Dortmund würde einen netten Perspektivspieler bekommen und müsste ihn zumindest nicht mit leeren Händen wieder gehen lassen bzw würde ihre Ausbildungsarbeit entlohnt bekommen.
Allerdings hat Barca ja mit dieser und ähnlichen Konstellationen (Cesc, Bojan) nicht so die top Erfahrungen gemacht...
All dies kann ich mir aber nur vorstellen, wenn GD wirklich weg möchte, weil er keine ausreichend gute Perspektive sieht. Ich wünsche mir einfach sehr, dass er die Geduld besitzt und sich langsam heranarbeitet.
Ich hätte seine Ausbildung lieber in Barcelona unter ständiger Beobachtung, unter Heranführung an das System. Man hat bei Cesc gesehen, wie schwierig es ist, einen an sich sehr guten, aber anders ausgebildeten Spieler in das bestehende, sehr fein austarierte System einzufügen. Gut, bei einem Flügelspieler ist es vermutlich einfacher als bei einem ZM, aber trotzdem. GD ist so ein Juwel, ich würde ihn sehr ungerne aus der Hand geben.
Eine Leihe mit Kaufoption wäre wohl das Blödeste was man machen kann. GD geht zu Dortmund, entwickelt sich prächtig BVB zieht die KO, Barca verliert ein - wenn nicht DAS - Riesentalent.
Eine bloße Leihe wäre für Barca besser (auch wenn ich selbst dagegen wäre), immerhin würde GD vermutlich ausreichend Spielpraxis bei einem Top Ausbildungsverein erhalten, in einer Liga in der über weite Strecken kein Rumpelfußball mehr gespielt wird.
Würde Dortmund - so denke ich - nur unter der Voraussetzung mitmachen, dass sie nächste Saison wirklich aufkrachen wollen und die Kaderspitze und -breite verstärken wollen, um sich an der deutschen und europäischen Spitze festzusetzen. In diesem Fall könnten sie einen Deulofeu für lau wohl als regelmäßigen Joker hervorragend gebrauchen und die Götzemillionen in diverse Eriksens und de Bruynes investieren.
Am nettesten für beide Seiten wäre wohl an sich ein Kauf mit Rückkaufoption/Vorkaufsrecht.
Barca würde für jetzt wohl eine niedrige zweistellige Millionensumme mehr in das IV/TW-projekt stecken können; der doppelte Preis in zwei Jahren würde nicht so wehtun, da unser Problem in erster Linie in der Liquidität liegt.
Dortmund würde einen netten Perspektivspieler bekommen und müsste ihn zumindest nicht mit leeren Händen wieder gehen lassen bzw würde ihre Ausbildungsarbeit entlohnt bekommen.
Allerdings hat Barca ja mit dieser und ähnlichen Konstellationen (Cesc, Bojan) nicht so die top Erfahrungen gemacht...
All dies kann ich mir aber nur vorstellen, wenn GD wirklich weg möchte, weil er keine ausreichend gute Perspektive sieht. Ich wünsche mir einfach sehr, dass er die Geduld besitzt und sich langsam heranarbeitet.
Ich hätte seine Ausbildung lieber in Barcelona unter ständiger Beobachtung, unter Heranführung an das System. Man hat bei Cesc gesehen, wie schwierig es ist, einen an sich sehr guten, aber anders ausgebildeten Spieler in das bestehende, sehr fein austarierte System einzufügen. Gut, bei einem Flügelspieler ist es vermutlich einfacher als bei einem ZM, aber trotzdem. GD ist so ein Juwel, ich würde ihn sehr ungerne aus der Hand geben.
28.05.2013 - 15:08 Uhr
Zitat von Jugendspieler:
Für mich wäre die beste Lösung,man verkauft ihn an den BVB für 7-8 Mio. und legt ne Rückkaufoption für vllt 15-20 Mio. fest.
Und wenn er kaum spielt zahlt man dem BVB mindestens 7 Millionen für einen Spieler der auf der Bank sitzt und keine Spielpraxis erhält. Generell würde ihm der Spielstil des BVBs sicher liegen, aber dafür dass er zu einer hohen Chance sich hinter Kuba anstellen muss, ist das ganze unsicher.
Halte nicht viel davon, ihn zu einem solche Verein zu verleihen - Spielpraxis muss gesichert sein ansonsten hat das wenig Sinn, und es ist ein Verbleib bei uns sinnvoller, wo er zumindest mit der Mannschaft trainiert bei der er später spielen soll.
Sollte man ihn wirklich zu einem Verein aus England, Italien & Deutschland sollen der CL spielt, kann ich mir eigentlich nur Leverkusen, Schalke oder eventuell Napoli (je nachdem wie Benitez plant und was passiert vorstellen).
Sich so auf die CL zu fixieren sehe ich allerdings als Blödsinn an, mir würde ein kleinere Verein in Spanien viel besser gefallen (Rayo wäre fast ein Idealfall, falls Paco Jémez bleibt), ansonsten Betis oder eventuell La Real.
Für mich wäre die beste Lösung,man verkauft ihn an den BVB für 7-8 Mio. und legt ne Rückkaufoption für vllt 15-20 Mio. fest.
Und wenn er kaum spielt zahlt man dem BVB mindestens 7 Millionen für einen Spieler der auf der Bank sitzt und keine Spielpraxis erhält. Generell würde ihm der Spielstil des BVBs sicher liegen, aber dafür dass er zu einer hohen Chance sich hinter Kuba anstellen muss, ist das ganze unsicher.
Halte nicht viel davon, ihn zu einem solche Verein zu verleihen - Spielpraxis muss gesichert sein ansonsten hat das wenig Sinn, und es ist ein Verbleib bei uns sinnvoller, wo er zumindest mit der Mannschaft trainiert bei der er später spielen soll.
Sollte man ihn wirklich zu einem Verein aus England, Italien & Deutschland sollen der CL spielt, kann ich mir eigentlich nur Leverkusen, Schalke oder eventuell Napoli (je nachdem wie Benitez plant und was passiert vorstellen).
Sich so auf die CL zu fixieren sehe ich allerdings als Blödsinn an, mir würde ein kleinere Verein in Spanien viel besser gefallen (Rayo wäre fast ein Idealfall, falls Paco Jémez bleibt), ansonsten Betis oder eventuell La Real.
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