26.05.2013 - 15:42 Uhr
Zitat von HarveySpecter:
Zitat von RinusMichels :
Zitat von Asturiax:
www.marca.com:
EL BARÇA PAGARÁ UNOS 54 MILLONES DE EUROS POR NEYMAR
SCHWACHSINN!
Das was MARCA schreibt ist 10Mio Mal glaubwürdiger UND AUFGESCHLÜSSELT.
Würde der Marca hier gar nichts glauben, Adiles. Sie sind auch die einzigen die mit dieser Zahl kommen.
Die gehen davon aus, dass man 25m für die 55% von Santos zahlt und rechnen das dann hoch auf 100%.
Laut Mundo Deportivo sind die 25m allerdings für die gesamten Rechte am Spieler. Wenn die übrigen beiden Parteien mit ihrem Anteil an den 25m nicht einverstanden sind, können sie damit vor Gericht gehen. Der Spieler ist auf jeden Fall spielberechtigt.
Barca habe sich diesbezüglich auch bei UEFA und FIFA abgesichert. Das Aufteilen von Spielerrechten wird dort ebenfalls mit Argwohn gesehen und man unterstützt Barça's Vorgehen.
Solange keine Zahlen von offizieller Seite da sind, scheint mir die folgende Rechnung daher die plausibelste:
25m an Santos (danach aufgeteilt -> nicht Barças Problem) + 2 Freundschaftsspiele + die 10m Vorauszahlung an Neymar = 35m - 38m
Sollte dies (in etwa) stimmen, wäre dieser Transfer eine Glanzleistung des Managements: das begehrteste Fussballtalent in einer langfristig angelegten Aktion gegen die gesamte Konkurrenz nach Barcelona gelotst und das zu einem Schnäppchenpreis. Chapeau!
wieso sollte man der mundo deportivo jetzt mehr glauben als der marca? die eine ist eine der hauspostillen des einen vereins, die andere die hauspostille des anderen vereins.
wenn du 55% an einem unternehmen besitzt und über den verkauf verhandelst, musst du doch aus deinem verkaufserlös nicht die anderen aktionäre ausbezahlen? wo wäre denn dann ursprünglich der sinn für diese gewesen zu investieren (im wahrsten sinne des wortes!)?
wenn deine theorie stimmern sollte, ok, dann wäre das eine gute leistung. wenn man aber >50mio bezahlt hat, dann schon nicht mehr ganz so gut.
die indizien (ausgehend davon, dass santos rein von der logik her sicher nicht über die restlichen 45% bestimmen kann; vor tagen wollte santos für seine 55% von > 50mio; bei dem angebot reals wurde immer von >= 50mio gesprochen, beide pakete werden sich aus verkäufersicht sicher nicht grundlegend unterscheiden, sonst lehne ich das eine ab; generell hören sich
In Brasilien kommen auch eher Gerüchte, dass die Ablösesumme von uns unter 30 Millionen liegt. Angebote soweit ich das in Erinnerung habe, 28 von uns, 35 von euch. 10 Millionen gehen davon an die DIS. Dazu 2 Friendlys mit Santos.
Das war die ganze Zeit jetzt zu hören, und ich würde mich eher daran halten - Santos hat eigentlich keinen Grund über die Ablöse zu lügen - aber vielleicht wird's ja offizielle Zahlen geben.
Zitat von Asturiax:
www.marca.com:
EL BARÇA PAGARÁ UNOS 54 MILLONES DE EUROS POR NEYMAR
SCHWACHSINN!
Das was MARCA schreibt ist 10Mio Mal glaubwürdiger UND AUFGESCHLÜSSELT.
Würde der Marca hier gar nichts glauben, Adiles. Sie sind auch die einzigen die mit dieser Zahl kommen.
Die gehen davon aus, dass man 25m für die 55% von Santos zahlt und rechnen das dann hoch auf 100%.
Laut Mundo Deportivo sind die 25m allerdings für die gesamten Rechte am Spieler. Wenn die übrigen beiden Parteien mit ihrem Anteil an den 25m nicht einverstanden sind, können sie damit vor Gericht gehen. Der Spieler ist auf jeden Fall spielberechtigt.
Barca habe sich diesbezüglich auch bei UEFA und FIFA abgesichert. Das Aufteilen von Spielerrechten wird dort ebenfalls mit Argwohn gesehen und man unterstützt Barça's Vorgehen.
Solange keine Zahlen von offizieller Seite da sind, scheint mir die folgende Rechnung daher die plausibelste:
25m an Santos (danach aufgeteilt -> nicht Barças Problem) + 2 Freundschaftsspiele + die 10m Vorauszahlung an Neymar = 35m - 38m
Sollte dies (in etwa) stimmen, wäre dieser Transfer eine Glanzleistung des Managements: das begehrteste Fussballtalent in einer langfristig angelegten Aktion gegen die gesamte Konkurrenz nach Barcelona gelotst und das zu einem Schnäppchenpreis. Chapeau!
wieso sollte man der mundo deportivo jetzt mehr glauben als der marca? die eine ist eine der hauspostillen des einen vereins, die andere die hauspostille des anderen vereins.
wenn du 55% an einem unternehmen besitzt und über den verkauf verhandelst, musst du doch aus deinem verkaufserlös nicht die anderen aktionäre ausbezahlen? wo wäre denn dann ursprünglich der sinn für diese gewesen zu investieren (im wahrsten sinne des wortes!)?
wenn deine theorie stimmern sollte, ok, dann wäre das eine gute leistung. wenn man aber >50mio bezahlt hat, dann schon nicht mehr ganz so gut.
die indizien (ausgehend davon, dass santos rein von der logik her sicher nicht über die restlichen 45% bestimmen kann; vor tagen wollte santos für seine 55% von > 50mio; bei dem angebot reals wurde immer von >= 50mio gesprochen, beide pakete werden sich aus verkäufersicht sicher nicht grundlegend unterscheiden, sonst lehne ich das eine ab; generell hören sich
In Brasilien kommen auch eher Gerüchte, dass die Ablösesumme von uns unter 30 Millionen liegt. Angebote soweit ich das in Erinnerung habe, 28 von uns, 35 von euch. 10 Millionen gehen davon an die DIS. Dazu 2 Friendlys mit Santos.
Das war die ganze Zeit jetzt zu hören, und ich würde mich eher daran halten - Santos hat eigentlich keinen Grund über die Ablöse zu lügen - aber vielleicht wird's ja offizielle Zahlen geben.
26.05.2013 - 15:52 Uhr
Zitat von dreitagebart:
Ich schlage folgende Lösung vor:
Jedes Mal, wenn jemand einen kopfballstarken Stürmer für Barca fordert, damit wir "auch mal eine Flanke in den Strafraum schlagen können, wenn es mit dem Kurzpassspiel mal nicht so klappt" weil "unsere Schwäche darin liegt, dass wir zu einseitig spielen", dann muss der Betreffende einen Euro in einen tm.de-Barcaforum-Topf zahlen und von dem Geld kaufen wir in einem Jahr Bier und Grillgut und gucken zu, wie Barca erneut den europäischen Fußballthron erklimmt.
Wer ist dabei?
So viel Bier und Grillgut gibts gar nicht, dass wir die ganze Kohle dafür ausgeben könnten ... Ich schlage zusätzlich vor, von dem Geld MARIO GOMEZ zu verpflichten, der bringt alle Qualitäten mit, die uns fehlen, groß und Kopfballstark ist er auch, spricht auch spanisch, UND: Wir könnten auch mal eine Flanke in den Strafraum schlagen, wenn es mit Kurzpassspiel mal nicht ... und so weiter ...
Mal im Ernst, wie du schon sagst, bevor man sich um einen Plan B kümmert, sollte man Plan A mal (wieder) perfektionieren. Dann wird auch der Erfolg wieder kommen. Mehr ist dazu eigentlich auch nicht zu sagen.
Ich schlage folgende Lösung vor:
Jedes Mal, wenn jemand einen kopfballstarken Stürmer für Barca fordert, damit wir "auch mal eine Flanke in den Strafraum schlagen können, wenn es mit dem Kurzpassspiel mal nicht so klappt" weil "unsere Schwäche darin liegt, dass wir zu einseitig spielen", dann muss der Betreffende einen Euro in einen tm.de-Barcaforum-Topf zahlen und von dem Geld kaufen wir in einem Jahr Bier und Grillgut und gucken zu, wie Barca erneut den europäischen Fußballthron erklimmt.
Wer ist dabei?
So viel Bier und Grillgut gibts gar nicht, dass wir die ganze Kohle dafür ausgeben könnten ... Ich schlage zusätzlich vor, von dem Geld MARIO GOMEZ zu verpflichten, der bringt alle Qualitäten mit, die uns fehlen, groß und Kopfballstark ist er auch, spricht auch spanisch, UND: Wir könnten auch mal eine Flanke in den Strafraum schlagen, wenn es mit Kurzpassspiel mal nicht ... und so weiter ...
Mal im Ernst, wie du schon sagst, bevor man sich um einen Plan B kümmert, sollte man Plan A mal (wieder) perfektionieren. Dann wird auch der Erfolg wieder kommen. Mehr ist dazu eigentlich auch nicht zu sagen.
26.05.2013 - 15:58 Uhr
@Harvey
€ und @Adiles
Ich schätze die MD glaubwürdiger ein, da sie in der Neymar Sache stets gut informiert war - zumindest soweit ich das verfolgt habe und man es im Nachhinein verifizieren kann. Sie waren auch die ersten, die den Transfer in Spanien vermeldeten, als alle anderen noch verwirrt über die Existenz eines zweiten Angebots grübelten. Ihre Artikel zum Thema gehen auch tiefer, so wurde eben gerade auch die rechtlichen Situation recherchiert und erläutert. Das macht ihre Berichterstattung einiges plausibler. Die Meldungen aus Brasilien decken sich zudem mit der Version von MD.
Ich weiss nicht inwiefern die Minderheitsanteilnehmer an den Verhandlungen teilnahmen und wenn, wieviel sie zu sagen hatten. Grundsätzlich hält Santos ja mit 55% die Mehrheit und kann daher selbst entscheiden. Die übrigen haben dann einfach ein Anrecht auf einen Anteil an den gesamten Transfer-EINNAHMEN, im Verhältniss zu ihrem Anteil an den "Transferrechten".
Der Irrglaube ist jener, dass Santos nur 55% seiner Transfer-RECHTE an Barcelona verkauft. Transferrechte sind (nach Auffassung der FIFA) NICHT TEILBAR.
DIS z.B. hält 40% der "Rechte": das sind aber Rechte an den Transfer-EINNAHMEN, nicht am Transfer.
DIS wird nach dem Transfer keine Rechte mehr an Neymar haben. Sie haben aber gegenüber Santos ein Recht auf Beteiligung an den Transfer-EINNAHMEN. Das werden dann wohl etwa 10m sein, womit die DIS ja einen Gewinn macht. Ist ihr das zuwenig, können sie den Rechtsweg beschreiten. Neymar wird aber auf jeden Fall zu 100% für Barça in Spanien und Europa SPIELBERECHTIGT, den Barça hält nach dem Transfer 100% der Rechte.
Und der Grund dafür, dass Real mehr bieten musste ist schlicht der, dass Barça in der Verhandlungen weiter war und der Spieler zu Barça wollte. Ich denke, das war eher eine Verzweiflungsaktion aus Madrid, die wohl nie wirklich eine Chance hatte.
€ und @Adiles
Ich schätze die MD glaubwürdiger ein, da sie in der Neymar Sache stets gut informiert war - zumindest soweit ich das verfolgt habe und man es im Nachhinein verifizieren kann. Sie waren auch die ersten, die den Transfer in Spanien vermeldeten, als alle anderen noch verwirrt über die Existenz eines zweiten Angebots grübelten. Ihre Artikel zum Thema gehen auch tiefer, so wurde eben gerade auch die rechtlichen Situation recherchiert und erläutert. Das macht ihre Berichterstattung einiges plausibler. Die Meldungen aus Brasilien decken sich zudem mit der Version von MD.
Ich weiss nicht inwiefern die Minderheitsanteilnehmer an den Verhandlungen teilnahmen und wenn, wieviel sie zu sagen hatten. Grundsätzlich hält Santos ja mit 55% die Mehrheit und kann daher selbst entscheiden. Die übrigen haben dann einfach ein Anrecht auf einen Anteil an den gesamten Transfer-EINNAHMEN, im Verhältniss zu ihrem Anteil an den "Transferrechten".
Der Irrglaube ist jener, dass Santos nur 55% seiner Transfer-RECHTE an Barcelona verkauft. Transferrechte sind (nach Auffassung der FIFA) NICHT TEILBAR.
DIS z.B. hält 40% der "Rechte": das sind aber Rechte an den Transfer-EINNAHMEN, nicht am Transfer.
DIS wird nach dem Transfer keine Rechte mehr an Neymar haben. Sie haben aber gegenüber Santos ein Recht auf Beteiligung an den Transfer-EINNAHMEN. Das werden dann wohl etwa 10m sein, womit die DIS ja einen Gewinn macht. Ist ihr das zuwenig, können sie den Rechtsweg beschreiten. Neymar wird aber auf jeden Fall zu 100% für Barça in Spanien und Europa SPIELBERECHTIGT, den Barça hält nach dem Transfer 100% der Rechte.
Und der Grund dafür, dass Real mehr bieten musste ist schlicht der, dass Barça in der Verhandlungen weiter war und der Spieler zu Barça wollte. Ich denke, das war eher eine Verzweiflungsaktion aus Madrid, die wohl nie wirklich eine Chance hatte.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von RinusMichels am 26.05.2013 um 16:25 Uhr bearbeitet
26.05.2013 - 16:12 Uhr
Zitat von Barcelona_:
@ Adiles
Gehen wir mal von den 35 Mio + X aus. Ich glaube kaum, dass wir für die restlichen 45 % nur 20 Mio bezahlen müssen. Noch dazu sind die Firmen in einer besseren Verhandlungsposition als Santos.
Wie erklärst du dir das?
Nochmals, damit mein Punkt wirklich klar ist:
Die "restlichen 45%" interessieren einen feuchten F***.
Das ist das Problem von Santos, DIS und "dingsda-Investoren".
Barça hat aller Rechte an Neymar für 25m gekauft!
DIS und "dingsda" können sich jetzt mit Santos streiten wie sie den 25m Kuchen aufteilen. Sie haben Rechte am Kuchen aber nicht am Transfer.
Der Kuchen wird nicht grösser!
@ Adiles
Gehen wir mal von den 35 Mio + X aus. Ich glaube kaum, dass wir für die restlichen 45 % nur 20 Mio bezahlen müssen. Noch dazu sind die Firmen in einer besseren Verhandlungsposition als Santos.
Wie erklärst du dir das?
Nochmals, damit mein Punkt wirklich klar ist:
Die "restlichen 45%" interessieren einen feuchten F***.
Das ist das Problem von Santos, DIS und "dingsda-Investoren".
Barça hat aller Rechte an Neymar für 25m gekauft!
DIS und "dingsda" können sich jetzt mit Santos streiten wie sie den 25m Kuchen aufteilen. Sie haben Rechte am Kuchen aber nicht am Transfer.
Der Kuchen wird nicht grösser!
26.05.2013 - 16:19 Uhr
so beginnt also das projekt neymar:
35 mio für das gesamtpaket wäre tatsächlich eine gute leistung und rosells kontakte nach brasilien hätten sich ausgezahlt. für 35 mio hätte man kaum einen spieler mit diesem potenzial bekommen, ausser lewandowski. aber das ist ein anderes thema.
contra:
- neymar ist eine wundertüte. ob er wirklich eine große verstärkung wird, muss man abwarten. das liegt an vielen verschiedenen faktoren
- die ablöse. ich hoffe, es wird jetzt nicht aufgrund von neymar in der iv gespart. das wäre die investition am falschen ende. ein iv muss unbedingt verpflichtet werden.
pro:
- neymar ist ein spieler mit so viel potenzial, dass er tatsächlich irgendwann den unterschied zw hf-cl oder cl-sieg ausmachen könnte. so viel hype gab es selbst bei robinho nicht, welcher die erwartungen zwar nicht erfüllt, aber bei real zu seiner zeit einer der stars war.
- im sturm wird er sich entwickeln können. er bekommt räume durch messi und bälle von xaviesta, cesc und messi. zum ersten mal seit ronaldinho hat man zudem einen spieler, der perfekt auf linksaussen passt. henry und villa waren/sind dafür nicht optimal geeignet.
insgesamt sehe ich den neymar-transfer als logische konsequenz der letzten saison an. man benötigt ganz vorne eben doch noch etwas individuelle klasse. neymar hat das zeug dazu die individuelle klasse zu erhöhen. das kollektiv wird dadurch stärker, neymar wird abspielen lernen müssen - mussten ronaldinho, messi und etoo aber auch.
@harveyspectercecottobrunosenna
deine zahlen sind durch die madrilenische presse belegt. die katanische hauspresse behauptet etwas anderes - und emd/sport sind wesentlich näher an barca als marca und as.
von daher kann ich dein auftreten hier nicht ganz nachvollziehen. was ist die agenda? übrigens hat sich rosell bislang als starker einkäufer bewährt und die wirtschaftliche entwicklung ist sehr positiv. es gibt überhaupt keinen grund zu denken, dass sich barca mit so einem transfer übernimmt.
35 mio für das gesamtpaket wäre tatsächlich eine gute leistung und rosells kontakte nach brasilien hätten sich ausgezahlt. für 35 mio hätte man kaum einen spieler mit diesem potenzial bekommen, ausser lewandowski. aber das ist ein anderes thema.
contra:
- neymar ist eine wundertüte. ob er wirklich eine große verstärkung wird, muss man abwarten. das liegt an vielen verschiedenen faktoren
- die ablöse. ich hoffe, es wird jetzt nicht aufgrund von neymar in der iv gespart. das wäre die investition am falschen ende. ein iv muss unbedingt verpflichtet werden.
pro:
- neymar ist ein spieler mit so viel potenzial, dass er tatsächlich irgendwann den unterschied zw hf-cl oder cl-sieg ausmachen könnte. so viel hype gab es selbst bei robinho nicht, welcher die erwartungen zwar nicht erfüllt, aber bei real zu seiner zeit einer der stars war.
- im sturm wird er sich entwickeln können. er bekommt räume durch messi und bälle von xaviesta, cesc und messi. zum ersten mal seit ronaldinho hat man zudem einen spieler, der perfekt auf linksaussen passt. henry und villa waren/sind dafür nicht optimal geeignet.
insgesamt sehe ich den neymar-transfer als logische konsequenz der letzten saison an. man benötigt ganz vorne eben doch noch etwas individuelle klasse. neymar hat das zeug dazu die individuelle klasse zu erhöhen. das kollektiv wird dadurch stärker, neymar wird abspielen lernen müssen - mussten ronaldinho, messi und etoo aber auch.
@harveyspectercecottobrunosenna
deine zahlen sind durch die madrilenische presse belegt. die katanische hauspresse behauptet etwas anderes - und emd/sport sind wesentlich näher an barca als marca und as.
von daher kann ich dein auftreten hier nicht ganz nachvollziehen. was ist die agenda? übrigens hat sich rosell bislang als starker einkäufer bewährt und die wirtschaftliche entwicklung ist sehr positiv. es gibt überhaupt keinen grund zu denken, dass sich barca mit so einem transfer übernimmt.
26.05.2013 - 16:42 Uhr
Zitat von warhol:
Letztlich ist es völlig wurscht, was er gekostet hat. Ein finanzielles Risiko gibts bei Transfers dieser Größenordnung eigentlich nicht. Wir sprechen hier von einem Spieler der -- vielleicht nicht sportlichen , aber jedenfalls im ökonomischen Sinne -- Kategorie Messi/Ronaldo; oder seinerzeit Beckham, der eigentlich der adäquateste Vergleich ist.
Dazu wird er völlig unabhängig vom sportlichen Abschneiden stets einen Wiederverkaufs-Erlös in der Höhe von - mindestens - ~25Millionen generieren.
Finanziell ist ein derartiger Transfer eigentlich immer eine gute Sache, sofern er nicht ein Übermaß an andernorts effizienter einzusetzenden Ressourcen bindet. Das seh' ich aber bei Barcelona nicht als gegeben, insofern mir die Verstärkung der Offensive wichtiger erscheint als jene der Verteidigung. Barcelona ist dieses Jahr sicher nicht an der individuellen Klasse ihrer Defensivspieler gescheitert; die hätten allenfalls abissle Linderung der kollektiven Problematik bedeuten können.
ein unfitter puyol, ein müder pique, mascherano anfangs instabil und am ende (vor allem gegen bayern) zu viel bartra, der mMn nicht die klasse hat, um in den big games mitzuhalten.
im sturm hat zumindest alexis gegen ende sehr starke ansätze gezeigt. ausserdem fand ich die aufstellungen mit xaviesta und cesc ebenfalls kreativer/besser als mit villa oder pedro im klassischen 4-3-3.
von daher sehe ich die verstärkung in der defensive genauso wichtig wie in der offensive. ich denke aber auch, dass da noch etwas passiert.
Letztlich ist es völlig wurscht, was er gekostet hat. Ein finanzielles Risiko gibts bei Transfers dieser Größenordnung eigentlich nicht. Wir sprechen hier von einem Spieler der -- vielleicht nicht sportlichen , aber jedenfalls im ökonomischen Sinne -- Kategorie Messi/Ronaldo; oder seinerzeit Beckham, der eigentlich der adäquateste Vergleich ist.
Dazu wird er völlig unabhängig vom sportlichen Abschneiden stets einen Wiederverkaufs-Erlös in der Höhe von - mindestens - ~25Millionen generieren.
Finanziell ist ein derartiger Transfer eigentlich immer eine gute Sache, sofern er nicht ein Übermaß an andernorts effizienter einzusetzenden Ressourcen bindet. Das seh' ich aber bei Barcelona nicht als gegeben, insofern mir die Verstärkung der Offensive wichtiger erscheint als jene der Verteidigung. Barcelona ist dieses Jahr sicher nicht an der individuellen Klasse ihrer Defensivspieler gescheitert; die hätten allenfalls abissle Linderung der kollektiven Problematik bedeuten können.
ein unfitter puyol, ein müder pique, mascherano anfangs instabil und am ende (vor allem gegen bayern) zu viel bartra, der mMn nicht die klasse hat, um in den big games mitzuhalten.
im sturm hat zumindest alexis gegen ende sehr starke ansätze gezeigt. ausserdem fand ich die aufstellungen mit xaviesta und cesc ebenfalls kreativer/besser als mit villa oder pedro im klassischen 4-3-3.
von daher sehe ich die verstärkung in der defensive genauso wichtig wie in der offensive. ich denke aber auch, dass da noch etwas passiert.
26.05.2013 - 16:57 Uhr
@ Barcelona_, RinusMichels und Jo0825 (und andere, die mir verzeihen werden)
Gute Beiträge, es macht Spaß mit euch zu diskutieren, weiter so :)
Was mir gerade zum Thema "Einseitigkeit und Ausrechenbarkeit des Spiels" noch einfällt:
Das Vorurteil ist weit verbreitet, aber es ist keineswegs so dass der FC Barcelona immer seinen Stiefel runterspielt und sich nicht auf Gegner einstellen kann!
Die Anpassungen liegen aber eher im mikrotaktischen Bereich so dass sie nicht gerade leicht zu erkennen sind; die grundsätzliche Ausrichtung und Spielphilosophie ist natürlich immer die gleiche (was gut ist!), sie wird aber durchaus dem Gegner angepasst ausgelegt.
Je nach Spielweise des Gegners werden verschiedene Räume verstärkt bespielt und verschiedene Spielrhythmen gewählt um möglichst gut die Kontrolle behalten zu können.
Man sieht sehr oft, dass Barca in den ersten zehn bis zwanzig Minuten eines Spiels nicht zwingend spielt, sondern erstmal versucht das Pressing, die Raumaufteilung, die Deckungsart usw. des Gegners herauszufinden und die geeigneten Passmuster und Angriffsabläufe zu installieren, um dann die Schwachstellen des Gegners gezielt anzugreifen.
Das ist im Übrigen auch eine Qualität Xavis, die in diesem Maß wohl kein anderer Spieler weltweit besitzt.
Gute Beiträge, es macht Spaß mit euch zu diskutieren, weiter so :)
Was mir gerade zum Thema "Einseitigkeit und Ausrechenbarkeit des Spiels" noch einfällt:
Das Vorurteil ist weit verbreitet, aber es ist keineswegs so dass der FC Barcelona immer seinen Stiefel runterspielt und sich nicht auf Gegner einstellen kann!
Die Anpassungen liegen aber eher im mikrotaktischen Bereich so dass sie nicht gerade leicht zu erkennen sind; die grundsätzliche Ausrichtung und Spielphilosophie ist natürlich immer die gleiche (was gut ist!), sie wird aber durchaus dem Gegner angepasst ausgelegt.
Je nach Spielweise des Gegners werden verschiedene Räume verstärkt bespielt und verschiedene Spielrhythmen gewählt um möglichst gut die Kontrolle behalten zu können.
Man sieht sehr oft, dass Barca in den ersten zehn bis zwanzig Minuten eines Spiels nicht zwingend spielt, sondern erstmal versucht das Pressing, die Raumaufteilung, die Deckungsart usw. des Gegners herauszufinden und die geeigneten Passmuster und Angriffsabläufe zu installieren, um dann die Schwachstellen des Gegners gezielt anzugreifen.
Das ist im Übrigen auch eine Qualität Xavis, die in diesem Maß wohl kein anderer Spieler weltweit besitzt.
26.05.2013 - 16:59 Uhr
Zitat von warhol:
Zitat von maradinho:
von daher sehe ich die verstärkung in der defensive genauso wichtig wie in der offensive. ich denke aber auch, dass da noch etwas passiert.
Prinzipiell seh' ich Mascherano/Puyol als qualitativ ausreichend. Trotzdem wär eine Verstärkung der Innenverteidigung keine schlechte Sache; der größere Grenznutzen ist mMn aber in Neymar zu vermuten.
Genau genommen ist auch das nicht so wichtig: Neymar ist kurzfristig eine Belastung für die Liquidität, aber mittelfristig keine für die G+V.
Insofern geht es nur darum, ob die zusätzlichen Geldmittel kurzfristig zu lukrieren sind. Davon ist angesichts der von traditionellen ökonomischen Erwägungen entkoppelten Maßstäbe für die Kreditvergabe an Vereine wie Madrid und Barcelona aber auszugehen.
Der Transfer ist also in jedem Fall eine gute Sache. Ich vermute auch, dass er sportlich funktionieren wird, bzw. ein allfälliges sportliches Scheitern nicht an Neymar, sondern an Tito festzumachen sein wird, dessen Fähigkeiten als Trainer noch nicht zu beurteilen sind.
sehe ich ähnlich. tito wird sich unter anderem daran messen lassen müssen, wie er neymar und cesc (nachhaltig) integriert. nicht ganz einfach, aber bei bei dem talent, die beide mitbringen, eine sehr spannende aufgabe.
bei neymar bin ich gespannt wie gut er tatsächlich ist. ich denke nicht, dass er das camp nou im sturm erobern wird, aber vielleicht ist er zur rückrunde schon so integriert, dass er weiterhilft, wenn es gegen real und/oder bayern und/oder bvb (gehört seit gestern dazu, oder?) geht.
trotz seines status in brasilien, hat neymar alles bisher sehr professionell geregelt oder geregelt bekommen. keine yellow press und auch keine dämlichen äußerungen - spricht für seine professionalität. um bei barca zu bestehen, ist das allerdings nur die basis. wenn er körperlich noch zulegt, dann kann das eine erfolgsgeschichte werden.
wirtschaftlich ist der transfer sicherlich kein allzu großes risiko. zumal eine andere verstärkung in der offensive kaum für unter 25-30 mio zu haben gewesen wäre. das delta zur neymar-ablöse ist das risiko wohl wert.
dennoch könnte jetzt der ein oder andere euro oder dollar fehlen für die verstärkung in der defensive.
Zitat von maradinho:
von daher sehe ich die verstärkung in der defensive genauso wichtig wie in der offensive. ich denke aber auch, dass da noch etwas passiert.
Prinzipiell seh' ich Mascherano/Puyol als qualitativ ausreichend. Trotzdem wär eine Verstärkung der Innenverteidigung keine schlechte Sache; der größere Grenznutzen ist mMn aber in Neymar zu vermuten.
Genau genommen ist auch das nicht so wichtig: Neymar ist kurzfristig eine Belastung für die Liquidität, aber mittelfristig keine für die G+V.
Insofern geht es nur darum, ob die zusätzlichen Geldmittel kurzfristig zu lukrieren sind. Davon ist angesichts der von traditionellen ökonomischen Erwägungen entkoppelten Maßstäbe für die Kreditvergabe an Vereine wie Madrid und Barcelona aber auszugehen.
Der Transfer ist also in jedem Fall eine gute Sache. Ich vermute auch, dass er sportlich funktionieren wird, bzw. ein allfälliges sportliches Scheitern nicht an Neymar, sondern an Tito festzumachen sein wird, dessen Fähigkeiten als Trainer noch nicht zu beurteilen sind.
sehe ich ähnlich. tito wird sich unter anderem daran messen lassen müssen, wie er neymar und cesc (nachhaltig) integriert. nicht ganz einfach, aber bei bei dem talent, die beide mitbringen, eine sehr spannende aufgabe.
bei neymar bin ich gespannt wie gut er tatsächlich ist. ich denke nicht, dass er das camp nou im sturm erobern wird, aber vielleicht ist er zur rückrunde schon so integriert, dass er weiterhilft, wenn es gegen real und/oder bayern und/oder bvb (gehört seit gestern dazu, oder?) geht.
trotz seines status in brasilien, hat neymar alles bisher sehr professionell geregelt oder geregelt bekommen. keine yellow press und auch keine dämlichen äußerungen - spricht für seine professionalität. um bei barca zu bestehen, ist das allerdings nur die basis. wenn er körperlich noch zulegt, dann kann das eine erfolgsgeschichte werden.
wirtschaftlich ist der transfer sicherlich kein allzu großes risiko. zumal eine andere verstärkung in der offensive kaum für unter 25-30 mio zu haben gewesen wäre. das delta zur neymar-ablöse ist das risiko wohl wert.
dennoch könnte jetzt der ein oder andere euro oder dollar fehlen für die verstärkung in der defensive.
26.05.2013 - 17:03 Uhr
@maradinho
Der Neymar-Transfer scheint wirklich eine tolle Leistung von Rosell und seinem Team zu sein.
Im besten Fall haben wir in ein paar Jahren einen neuen Ronaldinho. Im schlechten Fall, einen Robinho - wobei dieser ja auch nicht so schlecht war, bei Real.
Neymar muss robuster werden. Neymar muss direkter spielen. Neymar muss sich an die höhere Intensität und das höhere Tempo in Europa gewöhnen. Neymar muss sich an Barças System gewöhnen.
Ich bin optimistisch. Wir müssen ihm aber auch 1-2 Jahre Zeit zugestehen, bevor er wirklich einer sein kann, der den Unterschied in den ganz grossen Spielen macht.
Neymar ist ein langfristiges Projekt.
Das tolle am Transfer ist aber auch, dass er bereits so früh in trockenen Tücher ist. Damit kann man sich nun auf die Baustellen IV und TW konzentrieren. Hier ist der Markt um einiges schwieriger als bei den Stürmern.
Ich weiss, Du hast einem IV stets Priorität gegeben. Ich sah das etwas anders, da ich die Probleme in der Defensive haupsächlich am kollektiven Defensivverhalten festmache. Trotzdem kann man die Notwendigkeit eines zusätzlichen IV nicht bestreiten! (Und konnte das auch letztes Jahr nicht)
Bzgl. IV sehe ich drei Strategien, die ich in folgender Reihenfolge bevorzuge:
1. Richtig Geld in die Hand nehmen und dafür Weltklasse einkaufen. Problem: Da gibts nur einen, der wirklich passt und der wird wohl nicht zu haben sein. Aber der Sommer ist ja noch lang.
2. Ein Spieler mit grossem Potential zu einem vernünftigen Preis. Marquinhos oder Nkoulou sind interessante Namen. Damit hätten wir immerhin das Problem in der Breite gelöst, aber (noch) nicht in der Spitze. Hier müsste man sich wiederum etwas gedulden.
3. Einen etablierten IV internationaler Klasse. Hier ist einfach der Preis entscheidend. Leute wie Luiz oder Agger, von mir aus auch Vertonghen, sind keine schlechten, aber bestimmt nicht weltklasse. Sie scheitern mE einfach am Preis - die meisten etablierten IVs haben auch lange Vertragslaufzeiten und gut dotierte Verträge. Vermaelen wäre vlt eine Option, die nicht zu teuer kommen würde.
@Harvey:
Ich für meinen Teil finde kritische Wortmeldungen von Aussenstehenden immer gut! Solange anständig argumentiert, reflektiert oder mit Quellen belegt. Deine Fragen (oben) z.B. finde ich sehr gut. Allemal besser als eine Diskussion über Neymars Frisur... ;-)
Der Neymar-Transfer scheint wirklich eine tolle Leistung von Rosell und seinem Team zu sein.
Im besten Fall haben wir in ein paar Jahren einen neuen Ronaldinho. Im schlechten Fall, einen Robinho - wobei dieser ja auch nicht so schlecht war, bei Real.
Neymar muss robuster werden. Neymar muss direkter spielen. Neymar muss sich an die höhere Intensität und das höhere Tempo in Europa gewöhnen. Neymar muss sich an Barças System gewöhnen.
Ich bin optimistisch. Wir müssen ihm aber auch 1-2 Jahre Zeit zugestehen, bevor er wirklich einer sein kann, der den Unterschied in den ganz grossen Spielen macht.
Neymar ist ein langfristiges Projekt.
Das tolle am Transfer ist aber auch, dass er bereits so früh in trockenen Tücher ist. Damit kann man sich nun auf die Baustellen IV und TW konzentrieren. Hier ist der Markt um einiges schwieriger als bei den Stürmern.
Ich weiss, Du hast einem IV stets Priorität gegeben. Ich sah das etwas anders, da ich die Probleme in der Defensive haupsächlich am kollektiven Defensivverhalten festmache. Trotzdem kann man die Notwendigkeit eines zusätzlichen IV nicht bestreiten! (Und konnte das auch letztes Jahr nicht)
Bzgl. IV sehe ich drei Strategien, die ich in folgender Reihenfolge bevorzuge:
1. Richtig Geld in die Hand nehmen und dafür Weltklasse einkaufen. Problem: Da gibts nur einen, der wirklich passt und der wird wohl nicht zu haben sein. Aber der Sommer ist ja noch lang.
2. Ein Spieler mit grossem Potential zu einem vernünftigen Preis. Marquinhos oder Nkoulou sind interessante Namen. Damit hätten wir immerhin das Problem in der Breite gelöst, aber (noch) nicht in der Spitze. Hier müsste man sich wiederum etwas gedulden.
3. Einen etablierten IV internationaler Klasse. Hier ist einfach der Preis entscheidend. Leute wie Luiz oder Agger, von mir aus auch Vertonghen, sind keine schlechten, aber bestimmt nicht weltklasse. Sie scheitern mE einfach am Preis - die meisten etablierten IVs haben auch lange Vertragslaufzeiten und gut dotierte Verträge. Vermaelen wäre vlt eine Option, die nicht zu teuer kommen würde.
@Harvey:
Ich für meinen Teil finde kritische Wortmeldungen von Aussenstehenden immer gut! Solange anständig argumentiert, reflektiert oder mit Quellen belegt. Deine Fragen (oben) z.B. finde ich sehr gut. Allemal besser als eine Diskussion über Neymars Frisur... ;-)
Dieser Beitrag wurde zuletzt von RinusMichels am 26.05.2013 um 17:10 Uhr bearbeitet
26.05.2013 - 17:09 Uhr
Zitat von warhol:
Finanziell ist ein derartiger Transfer eigentlich immer eine gute Sache, sofern er nicht ein Übermaß an andernorts effizienter einzusetzenden Ressourcen bindet. Das seh' ich aber bei Barcelona nicht als gegeben, insofern mir die Verstärkung der Offensive wichtiger erscheint als jene der Verteidigung. Barcelona ist dieses Jahr sicher nicht an der individuellen Klasse ihrer Defensivspieler gescheitert; die hätten allenfalls abissle Linderung der kollektiven Problematik bedeuten können.
Ich gebe Dir insofern Recht, als die kollektiven defensiven Probleme der vergangenen Saison wohl schwerer wiegen als die individuellen. Es war allgemein ganz oft so, dass kollektive Mängel durch individuelle Glanzleistungen kaschiert und geschönt wurden, so dass das eigentliche Problem längere Zeit verborgen blieb.
Zweifelsohne liegt die wirkliche Baustelle für die nächsten ein, zwei Saisons nicht darin, den Kader partikular mit Spielern aufzurüsten, sondern neue kollektive Mechanismen zu finden und einzurichten.
Aber:
Wenn man den Ansprich hat, zur Weltspitze zu gehören, muss man sowohl im individuellen als auch im kollektiven Bereich Weltklasse haben. Dies ist nur eine allgemeine Überlegung, ich möchte keinem unserer Verteidiger die Klasse absprechen.
Außerdem ist es natürlich deutlich schwieriger, kollektives Spiel, was neben einem taktischen Grundverständnis der einzelnen Spieler vor allem Automatismen und Eingespieltheit erfordert, erfolgreich durchzuziehen, wenn man mit einer Verletzungshäufung und oft wechselnden Spielerbesetzungen zu kämpfen hat. Vor der Hintergrund dieser Notwendigkeit von Konstanz wäre es ganz sinnvoll, einen Verteidiger zu holen, der die Fähigkeit hat Stammspieler zu sein.
Finanziell ist ein derartiger Transfer eigentlich immer eine gute Sache, sofern er nicht ein Übermaß an andernorts effizienter einzusetzenden Ressourcen bindet. Das seh' ich aber bei Barcelona nicht als gegeben, insofern mir die Verstärkung der Offensive wichtiger erscheint als jene der Verteidigung. Barcelona ist dieses Jahr sicher nicht an der individuellen Klasse ihrer Defensivspieler gescheitert; die hätten allenfalls abissle Linderung der kollektiven Problematik bedeuten können.
Ich gebe Dir insofern Recht, als die kollektiven defensiven Probleme der vergangenen Saison wohl schwerer wiegen als die individuellen. Es war allgemein ganz oft so, dass kollektive Mängel durch individuelle Glanzleistungen kaschiert und geschönt wurden, so dass das eigentliche Problem längere Zeit verborgen blieb.
Zweifelsohne liegt die wirkliche Baustelle für die nächsten ein, zwei Saisons nicht darin, den Kader partikular mit Spielern aufzurüsten, sondern neue kollektive Mechanismen zu finden und einzurichten.
Aber:
Wenn man den Ansprich hat, zur Weltspitze zu gehören, muss man sowohl im individuellen als auch im kollektiven Bereich Weltklasse haben. Dies ist nur eine allgemeine Überlegung, ich möchte keinem unserer Verteidiger die Klasse absprechen.
Außerdem ist es natürlich deutlich schwieriger, kollektives Spiel, was neben einem taktischen Grundverständnis der einzelnen Spieler vor allem Automatismen und Eingespieltheit erfordert, erfolgreich durchzuziehen, wenn man mit einer Verletzungshäufung und oft wechselnden Spielerbesetzungen zu kämpfen hat. Vor der Hintergrund dieser Notwendigkeit von Konstanz wäre es ganz sinnvoll, einen Verteidiger zu holen, der die Fähigkeit hat Stammspieler zu sein.
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