Ex-Lautrer
31.07.2015 - 09:17 Uhr
17.10.2019 - 08:24 Uhr
Quelle: www.mlssoccer.com
“When I was a youth player in Europe, the coach told me he cannot call me Kacper, no one will respect you on the field," Przybylko told MLSsoccer.com last month with the same amiable enthusiasm with which he celebrates goals at Talen Energy Stadium. "Everyone knows Kacper the ghost, but in Germany, it’s also Kacper the clown. Like a puppet clown," as he began to pantomime a puppet on his right hand, complete with facial expressions to drive the point home.
Ein sehr sehr interessantes Interview über Przybylko.
17.10.2019 - 09:24 Uhr
Zitat von Ivo_Ilicevic
Quelle: www.mlssoccer.com
“When I was a youth player in Europe, the coach told me he cannot call me Kacper, no one will respect you on the field," Przybylko told MLSsoccer.com last month with the same amiable enthusiasm with which he celebrates goals at Talen Energy Stadium. "Everyone knows Kacper the ghost, but in Germany, it’s also Kacper the clown. Like a puppet clown," as he began to pantomime a puppet on his right hand, complete with facial expressions to drive the point home.
Ein sehr sehr interessantes Interview über Przybylko.Ja, wirklich interessant. Freut mich sehr für ihn, dass er solch ein Comeback hingelegt hat. Und es würde mich noch mehr freuen, wenn er die Prophezeiung seines Trainers in Phily noch erfüllt und den Sprung zurück in eine Top Liga nach Europa schafft. Ich drück ihm die Daumen.
17.10.2019 - 11:55 Uhr
Zitat von Coolwetter
Quelle: www.bild.de
Ex-FCK-Trainer Balakov „Kaiserslautern war
ein Fehler!“
Ex-Bundesliga-Star Krasimir Balakov (53) ist aktuell als Trainer der Bulgarischen Nationalmannschaft unterwegs. Von März bis Mai 2012 war er Coach in Lautern, sollte den Klub in der Bundesliga halten. Jetzt tritt der frühere Mittelfeld-Zauberer böse nach.
Balakov zu BILD: „Das war keine Chance, sondern eine Notaktion und deshalb auch ein Fehler. Ich bin da naiv reingerutscht, weil ich dachte, ich könnte irgendetwas bewegen.“
Balakov weiter: „Im Fußball muss schon eine Grundlage da sein und das war nicht der Fall. Weil sonst müssten sie ja nach mir schon längst wieder in der ersten Liga sein. Das ist aber nicht passiert. Im Gegenteil.“
ein Fehler!“
Ex-Bundesliga-Star Krasimir Balakov (53) ist aktuell als Trainer der Bulgarischen Nationalmannschaft unterwegs. Von März bis Mai 2012 war er Coach in Lautern, sollte den Klub in der Bundesliga halten. Jetzt tritt der frühere Mittelfeld-Zauberer böse nach.
Balakov zu BILD: „Das war keine Chance, sondern eine Notaktion und deshalb auch ein Fehler. Ich bin da naiv reingerutscht, weil ich dachte, ich könnte irgendetwas bewegen.“
Balakov weiter: „Im Fußball muss schon eine Grundlage da sein und das war nicht der Fall. Weil sonst müssten sie ja nach mir schon längst wieder in der ersten Liga sein. Das ist aber nicht passiert. Im Gegenteil.“
Unabhängig davon, dass man Kurz viel früher hätte entlassen müssen (oder ihn aber behalten und mit in die 2.Liga nehmen) und der Zeitpunkt des Einstiegs von Balakov ein Himmelfahrtskommando war, ist seine Aussage natürlich völliger Blödsinn.
Die Kausalität mit der jetzigen Situation ist schlicht nicht vorhanden. Nach dem Abstieg 2012 hatten wir 3 Jahre lang eine Mannschaft, die hätte aufsteigen müssen, de facto stärker war als die Abstiegsmannschaft und vor allem 2015 darüber hinaus mit Demirbay, Heinz, Orban etc. das Potential hatte, sich wieder dauerhaft in der Bundesliga zu entablieren.
Dass das nicht geklappt hat, hat andere, bereits hinlänglich diskutierte Gründe. Insbesondere der verpasste Aufstieg 2015 hat uns das Genick gebrochen, da dies das letzte Mal war, dass wir einen überdurchschnittlichen Kader stellen konnten. Danach wurde jedes Jahr zum stopfen von Löchern Tafelsilber verscherbelt und wir waren in der Spirale drin.
Insofern ist Balakovs Sicht völlig verfehlt.
Gruß Master
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Betzemaster am 17.10.2019 um 12:14 Uhr bearbeitet
17.10.2019 - 15:41 Uhr
Zitat von Ivo_Ilicevic
Quelle: www.mlssoccer.com
“When I was a youth player in Europe, the coach told me he cannot call me Kacper, no one will respect you on the field," Przybylko told MLSsoccer.com last month with the same amiable enthusiasm with which he celebrates goals at Talen Energy Stadium. "Everyone knows Kacper the ghost, but in Germany, it’s also Kacper the clown. Like a puppet clown," as he began to pantomime a puppet on his right hand, complete with facial expressions to drive the point home.
Ein sehr sehr interessantes Interview über Przybylko.Mal ein erfrischendes Interview ohne die üblichen Schlammschlachten. Persönlich hätte ich nicht gedacht das Pritsche sich so gut zurück kämpft, hoffe er bleibt Verletzungsfrei und vielleicht sieht man ihn ja in ein paar Jahren in der 2 oder 1 Bundesliga wieder
Bzw. der Trainer lobt ihn für seine Laufbereitschaft, was würde er wohl von Kühlwetter halten
Vllt. sollte er da mal vorspielen
17.10.2019 - 15:54 Uhr
https://www.transfermarkt.de/runjaic-pogon-stettin-bdquo-wird-eine-beispielhafte-adresse-im-polnischen-markt-sein-ldquo-/view/news/347218
Interview unseres letzten richtigen Trainers, der auf Druck der "Fans" wegen Erfolgslosigkeit im Mittelfeld der 2.Liga entlassen wurde.
Gruß
Interview unseres letzten richtigen Trainers, der auf Druck der "Fans" wegen Erfolgslosigkeit im Mittelfeld der 2.Liga entlassen wurde.
Gruß
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Betzemaster am 17.10.2019 um 15:55 Uhr bearbeitet
17.10.2019 - 17:06 Uhr
Zitat von Betzemaster
https://www.transfermarkt.de/runjaic-pogon-stettin-bdquo-wird-eine-beispielhafte-adresse-im-polnischen-markt-sein-ldquo-/view/news/347218
Interview unseres letzten richtigen Trainers, der auf Druck der "Fans" wegen Erfolgslosigkeit im Mittelfeld der 2.Liga entlassen wurde.
Gruß
https://www.transfermarkt.de/runjaic-pogon-stettin-bdquo-wird-eine-beispielhafte-adresse-im-polnischen-markt-sein-ldquo-/view/news/347218
Interview unseres letzten richtigen Trainers, der auf Druck der "Fans" wegen Erfolgslosigkeit im Mittelfeld der 2.Liga entlassen wurde.
Gruß
Hey Master,
ich mag diese Ballbesitzscheiße nicht, bin also quasi Eventfan
Deshalb war ich über die Demission Kostas nicht ganz unglücklich.
17.10.2019 - 19:46 Uhr
Wir hatten zu Kostas Zeit einfach so viel Pech, Einzel-ausfälle und Missgunst. Aber ansonsten war er halt tatsächlich der Letzte, bei dem man nen Plan sehen konnte. Gruev hatte die Standards im Blick. Ja, da kann man heute von träumen.
17.10.2019 - 23:07 Uhr
Zitat von Betzemaster
Nach dem Abstieg 2012 hatten wir 3 Jahre lang eine Mannschaft, die hätte aufsteigen müssen, de facto stärker war als die Abstiegsmannschaft und vor allem 2015 darüber hinaus mit Demirbay, Heinz, Orban etc. das Potential hatte, sich wieder dauerhaft in der Bundesliga zu entablieren.
Dass das nicht geklappt hat, hat andere, bereits hinlänglich diskutierte Gründe. Insbesondere der verpasste Aufstieg 2015 hat uns das Genick gebrochen
Nach dem Abstieg 2012 hatten wir 3 Jahre lang eine Mannschaft, die hätte aufsteigen müssen, de facto stärker war als die Abstiegsmannschaft und vor allem 2015 darüber hinaus mit Demirbay, Heinz, Orban etc. das Potential hatte, sich wieder dauerhaft in der Bundesliga zu entablieren.
Dass das nicht geklappt hat, hat andere, bereits hinlänglich diskutierte Gründe. Insbesondere der verpasste Aufstieg 2015 hat uns das Genick gebrochen
...
Zitat von Betzemaster
Interview unseres letzten richtigen Trainers, der auf Druck der "Fans" wegen Erfolgslosigkeit im Mittelfeld der 2.Liga entlassen wurde.
Interview unseres letzten richtigen Trainers, der auf Druck der "Fans" wegen Erfolgslosigkeit im Mittelfeld der 2.Liga entlassen wurde.
Ja wie denn nun, Erfolg oder Genick gebrochen?
Ich kann mich noch an das verzweifelte Gesicht von Stipe Vucur erinnern, wie er unter Druck an der eigenen Grundlinie spielerische Lösungen suchen sollte.
Leistungsziel nicht erfüllen geht nicht nur durch Abstieg. Runjaics Ideen waren einigermaßen erschöpft, außerdem bin ich wohl nicht der Einzige, der sich an Gerüchte bezüglich der Streitigkeiten darüber, wer die Mannschaft aufstellt (also wer bestimmt, wer spielt), erinnert.
Man kann sagen, der Erfolg gibt Runjaic und Kuntz jetzt recht.
Wieso hat er ihnen nicht bei uns rechtgegeben...
Nimm den Widerspruch nicht persönlich, wenn's geht. Unsere Geschichte der letzten Jahre verleitet nicht übermäßig zur Heldenbildung, aber ganz ist die Gefahr nicht gebannt, wie man sieht. Ich fand weiterhin Mugosa nen guten Stürmer...
Jeder hat so seine Lieblinge.
18.10.2019 - 12:38 Uhr
Zitat von Verkehrtfunk
...
Ja wie denn nun, Erfolg oder Genick gebrochen?
Ich kann mich noch an das verzweifelte Gesicht von Stipe Vucur erinnern, wie er unter Druck an der eigenen Grundlinie spielerische Lösungen suchen sollte.
Leistungsziel nicht erfüllen geht nicht nur durch Abstieg. Runjaics Ideen waren einigermaßen erschöpft, außerdem bin ich wohl nicht der Einzige, der sich an Gerüchte bezüglich der Streitigkeiten darüber, wer die Mannschaft aufstellt (also wer bestimmt, wer spielt), erinnert.
Man kann sagen, der Erfolg gibt Runjaic und Kuntz jetzt recht.
Wieso hat er ihnen nicht bei uns rechtgegeben...
Nimm den Widerspruch nicht persönlich, wenn's geht. Unsere Geschichte der letzten Jahre verleitet nicht übermäßig zur Heldenbildung, aber ganz ist die Gefahr nicht gebannt, wie man sieht. Ich fand weiterhin Mugosa nen guten Stürmer...
Jeder hat so seine Lieblinge.
Zitat von Betzemaster
Nach dem Abstieg 2012 hatten wir 3 Jahre lang eine Mannschaft, die hätte aufsteigen müssen, de facto stärker war als die Abstiegsmannschaft und vor allem 2015 darüber hinaus mit Demirbay, Heinz, Orban etc. das Potential hatte, sich wieder dauerhaft in der Bundesliga zu entablieren.
Dass das nicht geklappt hat, hat andere, bereits hinlänglich diskutierte Gründe. Insbesondere der verpasste Aufstieg 2015 hat uns das Genick gebrochen
Nach dem Abstieg 2012 hatten wir 3 Jahre lang eine Mannschaft, die hätte aufsteigen müssen, de facto stärker war als die Abstiegsmannschaft und vor allem 2015 darüber hinaus mit Demirbay, Heinz, Orban etc. das Potential hatte, sich wieder dauerhaft in der Bundesliga zu entablieren.
Dass das nicht geklappt hat, hat andere, bereits hinlänglich diskutierte Gründe. Insbesondere der verpasste Aufstieg 2015 hat uns das Genick gebrochen
...
Zitat von Betzemaster
Interview unseres letzten richtigen Trainers, der auf Druck der "Fans" wegen Erfolgslosigkeit im Mittelfeld der 2.Liga entlassen wurde.
Interview unseres letzten richtigen Trainers, der auf Druck der "Fans" wegen Erfolgslosigkeit im Mittelfeld der 2.Liga entlassen wurde.
Ja wie denn nun, Erfolg oder Genick gebrochen?
Ich kann mich noch an das verzweifelte Gesicht von Stipe Vucur erinnern, wie er unter Druck an der eigenen Grundlinie spielerische Lösungen suchen sollte.
Leistungsziel nicht erfüllen geht nicht nur durch Abstieg. Runjaics Ideen waren einigermaßen erschöpft, außerdem bin ich wohl nicht der Einzige, der sich an Gerüchte bezüglich der Streitigkeiten darüber, wer die Mannschaft aufstellt (also wer bestimmt, wer spielt), erinnert.
Man kann sagen, der Erfolg gibt Runjaic und Kuntz jetzt recht.
Wieso hat er ihnen nicht bei uns rechtgegeben...
Nimm den Widerspruch nicht persönlich, wenn's geht. Unsere Geschichte der letzten Jahre verleitet nicht übermäßig zur Heldenbildung, aber ganz ist die Gefahr nicht gebannt, wie man sieht. Ich fand weiterhin Mugosa nen guten Stürmer...
Jeder hat so seine Lieblinge.
Servus,
ich sehe keinen Widerspruch. Denn der verpasste Aufstieg war m.E. nicht die Schuld von Runjaic. Wenn man bis zum 30.Spieltag mit 4 Punkten Vorsprung auf den 3. Platz Zweiter ist, haben weder Vorstand noch Trainerstab viel falsch gemacht, im Gegenteil.
Wenn man mit 2 verbleibenden Heimspielen gegen den 17. und den bereits aufgestiegenen FCI das Ding noch vergeigt, liegt das nicht am Trainer. Das liegt einerseits an Herrn Aytekin via Witzelfer und an ein paar wenigen Einzelspielern, die sich auf einmal in die Hose gemacht und die Nerven verloren haben. Wenn Du mal im Sport unterwegs warst wirst Du wissen, dass man als Trainer in einer solchen Situation machen und sagen kannst was Du willst, hilft nix. Die letzten Meter müssen Spieler insoweit alleine gehen.
Ein Fehler war nach meiner Überzeugung, daß man Lakic im Winter abgegeben hat. Mit ihm wäre da mannschaftsintern vermutlich nichts eingebrochen, weil er alles schonmal erlebt hatte.
Meines Erachtens wurde die tatsächliche Wirkung dieses verpassten Aufstiegs zwar ob seiner wirtschaftlichen Bedeutung hinlänglich diskutiert, aber nie in seiner psychologischen Bedeutung: der Frust war anders als vorher, tiefsitzender. Ein Gefühl von "wir schaffen das nicht mehr" setzte ein, man fing an sich Schuldige zu suchen. Auf Löwe wurde eingedroschen, auf Runjaic, Rombach und Grünewald (weite Teile auch berechtigt) sowieso und man fing gezielt an bei Kuntz nach Krümeln zu suchen. Jeder konnte sagen was er wollte, alles war nur noch Mist, gelogen, selbstgefällig.
Dieser verpasste Aufstieg war ein bis heute nicht mehr geheilter Bruch zwischen Berg, Fan und Mannschaft. Sozusagen unsere Krebsdiagnose.
Und die Wut hierüber hat auch einen Mittelfeldplatz mit deutlich schlechterer Mannschaft nicht mehr genügen lassen, sodass wir einen Kopf nach dem anderen haben rollen lassen. Ergebnis sieht man heute.
Ich hoffe ich konnte Dir erklären, warum ich keinen Widerspruch sehe...
Gruß Master
18.10.2019 - 14:37 Uhr
Zitat von Betzemaster
Meines Erachtens wurde die tatsächliche Wirkung dieses verpassten Aufstiegs zwar ob seiner wirtschaftlichen Bedeutung hinlänglich diskutiert, aber nie in seiner psychologischen Bedeutung: der Frust war anders als vorher, tiefsitzender. Ein Gefühl von "wir schaffen das nicht mehr" setzte ein, man fing an sich Schuldige zu suchen. Auf Löwe wurde eingedroschen, auf Runjaic, Rombach und Grünewald (weite Teile auch berechtigt) sowieso und man fing gezielt an bei Kuntz nach Krümeln zu suchen. Jeder konnte sagen was er wollte, alles war nur noch Mist, gelogen, selbstgefällig.
Dieser verpasste Aufstieg war ein bis heute nicht mehr geheilter Bruch zwischen Berg, Fan und Mannschaft. Sozusagen unsere Krebsdiagnose.
Und die Wut hierüber hat auch einen Mittelfeldplatz mit deutlich schlechterer Mannschaft nicht mehr genügen lassen, sodass wir einen Kopf nach dem anderen haben rollen lassen. Ergebnis sieht man heute.
Ich hoffe ich konnte Dir erklären, warum ich keinen Widerspruch sehe...
Gruß Master
Meines Erachtens wurde die tatsächliche Wirkung dieses verpassten Aufstiegs zwar ob seiner wirtschaftlichen Bedeutung hinlänglich diskutiert, aber nie in seiner psychologischen Bedeutung: der Frust war anders als vorher, tiefsitzender. Ein Gefühl von "wir schaffen das nicht mehr" setzte ein, man fing an sich Schuldige zu suchen. Auf Löwe wurde eingedroschen, auf Runjaic, Rombach und Grünewald (weite Teile auch berechtigt) sowieso und man fing gezielt an bei Kuntz nach Krümeln zu suchen. Jeder konnte sagen was er wollte, alles war nur noch Mist, gelogen, selbstgefällig.
Dieser verpasste Aufstieg war ein bis heute nicht mehr geheilter Bruch zwischen Berg, Fan und Mannschaft. Sozusagen unsere Krebsdiagnose.
Und die Wut hierüber hat auch einen Mittelfeldplatz mit deutlich schlechterer Mannschaft nicht mehr genügen lassen, sodass wir einen Kopf nach dem anderen haben rollen lassen. Ergebnis sieht man heute.
Ich hoffe ich konnte Dir erklären, warum ich keinen Widerspruch sehe...
Gruß Master
Hier gehe ich absolut mit; nach dem verpassten Aufstieg ist in der Tat etwas "in mir zerbrochen."
Das lag aber nicht primär an dem "sportlichen Scheitern", sondern vielmehr an dem Umgang damit:
Wenn ich 4 Spieltage vor dem letzten Spieltag einen direkten Abstiegsplatz innehabe und letztlich auf den vierten Platz abrutsche, hätte ich es doch ganz nett gefunden, wenn mal eine Flasche durch die Gegend geflogen wäre oder ein Stuhl zertrümmert wird, um es mal ganz platt zu sagen.
Zumindest ein Spruch ala "wir sind enttäuscht und wären gerne aufgestiegen" hätte mir gefallen.
Stattdessen wird der vierte Platz als Erfolg gefeiert und vor sich hingegrinst.
Dass wir nach der Saison einen sportichen Aderlass zu verkraften hatten und natürlich Probleme bekamen, Heintz, Orban, Demirbay, Stöger, Younes und wie sie alle hießen zu ersetzen, ist natürlich unbestritten.
Es gibt allerdings auch Mannschaften, die gehen aus einer sportlichen Niederlage gestärkt hervor und legen eine "Jetzt-erst-Recht-Haltung" an den Tag.
Eine solche sah ich bei uns zu keinem Zeitpunkt.
Hätte man die Saison anders verarbeitet, hätte es in meinen Augen nicht zu dem "Bruch" zwischen Team und Fans kommen müssen.
Ich hatte zwischenzeitlich das Gefühl, als seien die Fans enttäuscht über die verpasste Chance; dem Team und den Verantwortlichen sei es aber egal, in welcher Liga man unterwegs wäre.
So wie jetzt gerade.
Investierten wir 12/13 ähnlich wie Mannschaften wie Stuttgart, Köln oder der HSV im größeren Stil, um den Abstieg schnellstmöglich als "Betriebsunfall" abzuhaken und wieder hochzukommen, hat man auch gerade den Eindruck, als wäre die dritte Liga "eigentlich gar nicht so schlimm" und man "könne sich auch vorstellen, dauerhaft dort zu verweilen."
Sportliche Ambitonen erkenne ich nicht immer.
Letztlich stimme ich mit deinem Beitrag in großen Teilen auch überein; denke aber, dass die Gräben in der Form, in der sie heute vorhanden sind, nicht hätten sein müssen, wenn entsprechend entgegengesteuert worden wäre.
Auch ein "Heißsporn" wie Löwe hätte vielleicht erkennen können, dass die Fans einfach traurig und leer waren; dass er letztlich im Fadenkreuz stand, lag wenn mich nicht alles täuscht primär daran, dass er ähnlich wie Hemlein gegen 1860 die Fans von der Kurve wegzog und sich über die Pfiffe beschwerte.
Kurz zu Runjaic; ich gönne ihm den Erfolg und in der jetztigen Situation wäre er natürlich Gold wert.
Allerdings ist er als Trainer in meinen Augen durchaus auch dafür verantwortlich, die Mannschaft psychologisch aufzubauen und zu motivieren.
In der Vorsaison 13/14 waren wir unter ihm auch Tabellenführer, zeigten attraktiven und erfolgreichen Fußball, schalteten Leverkusen im Pokal aus und brachen plötzlich ein und kamen nie wieder hoch.
Hätten wir in den drei Jahren nach dem Abstieg in Liga 2 einmal den Weg nach oben geschafft, so würden wir heute vlt gar nicht über Investoren oder AOMV reden.
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