| Geburtsdatum | 05.04.1967 |
|---|---|
| Alter | 59 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Geschäftsführer |
| Akt. Verein | Hertha BSC |
Dr. Peter Görlich [Geschäftsführer]
03.08.2025 - 11:14 Uhr
16.11.2025 - 10:21 Uhr
Zitat von CurrywurstBSC
"An der einen oder anderen Stelle"...
Die vier genannten Punkte decken doch im Prinzip den kompletten sportlichen Bereich.
"An der einen oder anderen Stelle"...
Die vier genannten Punkte decken doch im Prinzip den kompletten sportlichen Bereich.
Danke, das Gleiche habe ich auch gedacht und fand die Aussage daher völlig nichtssagend.
Klingt halt erst einmal gut, wenn man etwas identifiziert hat, an dem man arbeiten kann. Dass es Bereiche sind, in denen man sich eh immer weiterentwickeln sollte, ist ja nebensächlich. 😉
16.11.2025 - 10:42 Uhr
Zitat von rinderwahn110
Danke, das Gleiche habe ich auch gedacht und fand die Aussage daher völlig nichtssagend.
Klingt halt erst einmal gut, wenn man etwas identifiziert hat, an dem man arbeiten kann. Dass es Bereiche sind, in denen man sich eh immer weiterentwickeln sollte, ist ja nebensächlich. 😉
Zitat von CurrywurstBSC
"An der einen oder anderen Stelle"...
Die vier genannten Punkte decken doch im Prinzip den kompletten sportlichen Bereich.
"An der einen oder anderen Stelle"...
Die vier genannten Punkte decken doch im Prinzip den kompletten sportlichen Bereich.
Danke, das Gleiche habe ich auch gedacht und fand die Aussage daher völlig nichtssagend.
Klingt halt erst einmal gut, wenn man etwas identifiziert hat, an dem man arbeiten kann. Dass es Bereiche sind, in denen man sich eh immer weiterentwickeln sollte, ist ja nebensächlich. 😉
Einerseits wollen viele, das alles auf den Prüfstand gestellt wird, eigentlich sehr viele Stellschrauben durch die Verantwortlichen gedreht werden sollen. Jetzt sagt einer, der erst 2 Monate da ist: Habe mir angeschaut und gemerkt, müssen an vielen Stellschrauben drehen, dazu werden wir externe Expertise und Leistungsbereitschaft brauchen. Und dann sagt man nicht: geil, der sieht das ja wie ich/wir. Sondern: das sind ja Bereiche in denen man sich eh weiterentwickeln soll, das verkauft der ja nur gut.
Das er dann jetzt auch in den nächsten Monaten liefern muss ist auch klar, aber diese Einstellung hinsichtlich (gerade auch neuem Personal) verstehe ich nicht. Meint ihr Tom Herrich hätte über die Veränderung der Ballkontaktzeit im Fußball der letzten 20 Jahre referieren können? Es ist jetzt sportliche Expertise vorhanden die vorher einfach nicht da war, das kann man ja auch einfach mal positiv sehen.
16.11.2025 - 17:08 Uhr
Zitat von Herthanah
Einerseits wollen viele, das alles auf den Prüfstand gestellt wird, eigentlich sehr viele Stellschrauben durch die Verantwortlichen gedreht werden sollen. Jetzt sagt einer, der erst 2 Monate da ist: Habe mir angeschaut und gemerkt, müssen an vielen Stellschrauben drehen, dazu werden wir externe Expertise und Leistungsbereitschaft brauchen. Und dann sagt man nicht: geil, der sieht das ja wie ich/wir. Sondern: das sind ja Bereiche in denen man sich eh weiterentwickeln soll, das verkauft der ja nur gut.
Das er dann jetzt auch in den nächsten Monaten liefern muss ist auch klar, aber diese Einstellung hinsichtlich (gerade auch neuem Personal) verstehe ich nicht. Meint ihr Tom Herrich hätte über die Veränderung der Ballkontaktzeit im Fußball der letzten 20 Jahre referieren können? Es ist jetzt sportliche Expertise vorhanden die vorher einfach nicht da war, das kann man ja auch einfach mal positiv sehen.
Zitat von rinderwahn110
Danke, das Gleiche habe ich auch gedacht und fand die Aussage daher völlig nichtssagend.
Klingt halt erst einmal gut, wenn man etwas identifiziert hat, an dem man arbeiten kann. Dass es Bereiche sind, in denen man sich eh immer weiterentwickeln sollte, ist ja nebensächlich. 😉
Zitat von CurrywurstBSC
"An der einen oder anderen Stelle"...
Die vier genannten Punkte decken doch im Prinzip den kompletten sportlichen Bereich.
"An der einen oder anderen Stelle"...
Die vier genannten Punkte decken doch im Prinzip den kompletten sportlichen Bereich.
Danke, das Gleiche habe ich auch gedacht und fand die Aussage daher völlig nichtssagend.
Klingt halt erst einmal gut, wenn man etwas identifiziert hat, an dem man arbeiten kann. Dass es Bereiche sind, in denen man sich eh immer weiterentwickeln sollte, ist ja nebensächlich. 😉
Einerseits wollen viele, das alles auf den Prüfstand gestellt wird, eigentlich sehr viele Stellschrauben durch die Verantwortlichen gedreht werden sollen. Jetzt sagt einer, der erst 2 Monate da ist: Habe mir angeschaut und gemerkt, müssen an vielen Stellschrauben drehen, dazu werden wir externe Expertise und Leistungsbereitschaft brauchen. Und dann sagt man nicht: geil, der sieht das ja wie ich/wir. Sondern: das sind ja Bereiche in denen man sich eh weiterentwickeln soll, das verkauft der ja nur gut.
Das er dann jetzt auch in den nächsten Monaten liefern muss ist auch klar, aber diese Einstellung hinsichtlich (gerade auch neuem Personal) verstehe ich nicht. Meint ihr Tom Herrich hätte über die Veränderung der Ballkontaktzeit im Fußball der letzten 20 Jahre referieren können? Es ist jetzt sportliche Expertise vorhanden die vorher einfach nicht da war, das kann man ja auch einfach mal positiv sehen.
Unsere Aussagen schließen sich doch nicht gegenseitig aus.
Ich bin ebenso wie du der Meinung, dass jeder Stein umgedreht, genau betrachtet und bei Bedarf ausgetauscht werden sollte. Und ich hoffe auch, dass das unter Görlich wirklich passiert.
Ändert jedoch nichts daran, dass ich seine getätigte Aussage nichtssagend fand.
Man möge mich gerne berichtigen, aber mMn hat er lediglich (fast) alle Bereiche/Prozesse aufgezählt, die (wie @CurrywurstBSC schon schrieb) für das Profiteam relevant sind. Das ist für mich aber total unkonkret.
Wie gesagt, ich wünsche mir genau wie du, dass die Professionalisierung auf allen Ebenen vorangetrieben wird, indem "schwache" Bereiche ausgetauscht oder verstärkt werden.
Ich kann lediglich mit seiner Aussage an sich nichts anfangen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von rinderwahn110 am 16.11.2025 um 17:10 Uhr bearbeitet
16.11.2025 - 20:43 Uhr
Zitat von rinderwahn110
Unsere Aussagen schließen sich doch nicht gegenseitig aus.
Ich bin ebenso wie du der Meinung, dass jeder Stein umgedreht, genau betrachtet und bei Bedarf ausgetauscht werden sollte. Und ich hoffe auch, dass das unter Görlich wirklich passiert.
Ändert jedoch nichts daran, dass ich seine getätigte Aussage nichtssagend fand.
Man möge mich gerne berichtigen, aber mMn hat er lediglich (fast) alle Bereiche/Prozesse aufgezählt, die (wie @CurrywurstBSC schon schrieb) für das Profiteam relevant sind. Das ist für mich aber total unkonkret.
Wie gesagt, ich wünsche mir genau wie du, dass die Professionalisierung auf allen Ebenen vorangetrieben wird, indem "schwache" Bereiche ausgetauscht oder verstärkt werden.
Ich kann lediglich mit seiner Aussage an sich nichts anfangen.
Zitat von Herthanah
Einerseits wollen viele, das alles auf den Prüfstand gestellt wird, eigentlich sehr viele Stellschrauben durch die Verantwortlichen gedreht werden sollen. Jetzt sagt einer, der erst 2 Monate da ist: Habe mir angeschaut und gemerkt, müssen an vielen Stellschrauben drehen, dazu werden wir externe Expertise und Leistungsbereitschaft brauchen. Und dann sagt man nicht: geil, der sieht das ja wie ich/wir. Sondern: das sind ja Bereiche in denen man sich eh weiterentwickeln soll, das verkauft der ja nur gut.
Das er dann jetzt auch in den nächsten Monaten liefern muss ist auch klar, aber diese Einstellung hinsichtlich (gerade auch neuem Personal) verstehe ich nicht. Meint ihr Tom Herrich hätte über die Veränderung der Ballkontaktzeit im Fußball der letzten 20 Jahre referieren können? Es ist jetzt sportliche Expertise vorhanden die vorher einfach nicht da war, das kann man ja auch einfach mal positiv sehen.
Zitat von rinderwahn110
Danke, das Gleiche habe ich auch gedacht und fand die Aussage daher völlig nichtssagend.
Klingt halt erst einmal gut, wenn man etwas identifiziert hat, an dem man arbeiten kann. Dass es Bereiche sind, in denen man sich eh immer weiterentwickeln sollte, ist ja nebensächlich. 😉
Zitat von CurrywurstBSC
"An der einen oder anderen Stelle"...
Die vier genannten Punkte decken doch im Prinzip den kompletten sportlichen Bereich.
"An der einen oder anderen Stelle"...
Die vier genannten Punkte decken doch im Prinzip den kompletten sportlichen Bereich.
Danke, das Gleiche habe ich auch gedacht und fand die Aussage daher völlig nichtssagend.
Klingt halt erst einmal gut, wenn man etwas identifiziert hat, an dem man arbeiten kann. Dass es Bereiche sind, in denen man sich eh immer weiterentwickeln sollte, ist ja nebensächlich. 😉
Einerseits wollen viele, das alles auf den Prüfstand gestellt wird, eigentlich sehr viele Stellschrauben durch die Verantwortlichen gedreht werden sollen. Jetzt sagt einer, der erst 2 Monate da ist: Habe mir angeschaut und gemerkt, müssen an vielen Stellschrauben drehen, dazu werden wir externe Expertise und Leistungsbereitschaft brauchen. Und dann sagt man nicht: geil, der sieht das ja wie ich/wir. Sondern: das sind ja Bereiche in denen man sich eh weiterentwickeln soll, das verkauft der ja nur gut.
Das er dann jetzt auch in den nächsten Monaten liefern muss ist auch klar, aber diese Einstellung hinsichtlich (gerade auch neuem Personal) verstehe ich nicht. Meint ihr Tom Herrich hätte über die Veränderung der Ballkontaktzeit im Fußball der letzten 20 Jahre referieren können? Es ist jetzt sportliche Expertise vorhanden die vorher einfach nicht da war, das kann man ja auch einfach mal positiv sehen.
Unsere Aussagen schließen sich doch nicht gegenseitig aus.
Ich bin ebenso wie du der Meinung, dass jeder Stein umgedreht, genau betrachtet und bei Bedarf ausgetauscht werden sollte. Und ich hoffe auch, dass das unter Görlich wirklich passiert.
Ändert jedoch nichts daran, dass ich seine getätigte Aussage nichtssagend fand.
Man möge mich gerne berichtigen, aber mMn hat er lediglich (fast) alle Bereiche/Prozesse aufgezählt, die (wie @CurrywurstBSC schon schrieb) für das Profiteam relevant sind. Das ist für mich aber total unkonkret.
Wie gesagt, ich wünsche mir genau wie du, dass die Professionalisierung auf allen Ebenen vorangetrieben wird, indem "schwache" Bereiche ausgetauscht oder verstärkt werden.
Ich kann lediglich mit seiner Aussage an sich nichts anfangen.
Deshalb ist das doch nicht nichtssagend, sondern heißt nur, dass wir faktisch in jedem Bereich Defizite haben. Das denkt doch eh der Großteil hier, mich eingeschlossen. Also freuen wir uns, wenn er die Baustellen alle nach nur 2 Monaten schon Identifiziert hat.
17.11.2025 - 23:32 Uhr
Zitat von MonsieurFavre
Deshalb ist das doch nicht nichtssagend, sondern heißt nur, dass wir faktisch in jedem Bereich Defizite haben. Das denkt doch eh der Großteil hier, mich eingeschlossen. Also freuen wir uns, wenn er die Baustellen alle nach nur 2 Monaten schon Identifiziert hat.
Zitat von rinderwahn110
Unsere Aussagen schließen sich doch nicht gegenseitig aus.
Ich bin ebenso wie du der Meinung, dass jeder Stein umgedreht, genau betrachtet und bei Bedarf ausgetauscht werden sollte. Und ich hoffe auch, dass das unter Görlich wirklich passiert.
Ändert jedoch nichts daran, dass ich seine getätigte Aussage nichtssagend fand.
Man möge mich gerne berichtigen, aber mMn hat er lediglich (fast) alle Bereiche/Prozesse aufgezählt, die (wie @CurrywurstBSC schon schrieb) für das Profiteam relevant sind. Das ist für mich aber total unkonkret.
Wie gesagt, ich wünsche mir genau wie du, dass die Professionalisierung auf allen Ebenen vorangetrieben wird, indem "schwache" Bereiche ausgetauscht oder verstärkt werden.
Ich kann lediglich mit seiner Aussage an sich nichts anfangen.
Zitat von Herthanah
Einerseits wollen viele, das alles auf den Prüfstand gestellt wird, eigentlich sehr viele Stellschrauben durch die Verantwortlichen gedreht werden sollen. Jetzt sagt einer, der erst 2 Monate da ist: Habe mir angeschaut und gemerkt, müssen an vielen Stellschrauben drehen, dazu werden wir externe Expertise und Leistungsbereitschaft brauchen. Und dann sagt man nicht: geil, der sieht das ja wie ich/wir. Sondern: das sind ja Bereiche in denen man sich eh weiterentwickeln soll, das verkauft der ja nur gut.
Das er dann jetzt auch in den nächsten Monaten liefern muss ist auch klar, aber diese Einstellung hinsichtlich (gerade auch neuem Personal) verstehe ich nicht. Meint ihr Tom Herrich hätte über die Veränderung der Ballkontaktzeit im Fußball der letzten 20 Jahre referieren können? Es ist jetzt sportliche Expertise vorhanden die vorher einfach nicht da war, das kann man ja auch einfach mal positiv sehen.
Zitat von rinderwahn110
Danke, das Gleiche habe ich auch gedacht und fand die Aussage daher völlig nichtssagend.
Klingt halt erst einmal gut, wenn man etwas identifiziert hat, an dem man arbeiten kann. Dass es Bereiche sind, in denen man sich eh immer weiterentwickeln sollte, ist ja nebensächlich. 😉
Zitat von CurrywurstBSC
"An der einen oder anderen Stelle"...
Die vier genannten Punkte decken doch im Prinzip den kompletten sportlichen Bereich.
"An der einen oder anderen Stelle"...
Die vier genannten Punkte decken doch im Prinzip den kompletten sportlichen Bereich.
Danke, das Gleiche habe ich auch gedacht und fand die Aussage daher völlig nichtssagend.
Klingt halt erst einmal gut, wenn man etwas identifiziert hat, an dem man arbeiten kann. Dass es Bereiche sind, in denen man sich eh immer weiterentwickeln sollte, ist ja nebensächlich. 😉
Einerseits wollen viele, das alles auf den Prüfstand gestellt wird, eigentlich sehr viele Stellschrauben durch die Verantwortlichen gedreht werden sollen. Jetzt sagt einer, der erst 2 Monate da ist: Habe mir angeschaut und gemerkt, müssen an vielen Stellschrauben drehen, dazu werden wir externe Expertise und Leistungsbereitschaft brauchen. Und dann sagt man nicht: geil, der sieht das ja wie ich/wir. Sondern: das sind ja Bereiche in denen man sich eh weiterentwickeln soll, das verkauft der ja nur gut.
Das er dann jetzt auch in den nächsten Monaten liefern muss ist auch klar, aber diese Einstellung hinsichtlich (gerade auch neuem Personal) verstehe ich nicht. Meint ihr Tom Herrich hätte über die Veränderung der Ballkontaktzeit im Fußball der letzten 20 Jahre referieren können? Es ist jetzt sportliche Expertise vorhanden die vorher einfach nicht da war, das kann man ja auch einfach mal positiv sehen.
Unsere Aussagen schließen sich doch nicht gegenseitig aus.
Ich bin ebenso wie du der Meinung, dass jeder Stein umgedreht, genau betrachtet und bei Bedarf ausgetauscht werden sollte. Und ich hoffe auch, dass das unter Görlich wirklich passiert.
Ändert jedoch nichts daran, dass ich seine getätigte Aussage nichtssagend fand.
Man möge mich gerne berichtigen, aber mMn hat er lediglich (fast) alle Bereiche/Prozesse aufgezählt, die (wie @CurrywurstBSC schon schrieb) für das Profiteam relevant sind. Das ist für mich aber total unkonkret.
Wie gesagt, ich wünsche mir genau wie du, dass die Professionalisierung auf allen Ebenen vorangetrieben wird, indem "schwache" Bereiche ausgetauscht oder verstärkt werden.
Ich kann lediglich mit seiner Aussage an sich nichts anfangen.
Deshalb ist das doch nicht nichtssagend, sondern heißt nur, dass wir faktisch in jedem Bereich Defizite haben. Das denkt doch eh der Großteil hier, mich eingeschlossen. Also freuen wir uns, wenn er die Baustellen alle nach nur 2 Monaten schon Identifiziert hat.
Ja. Und abgesehen davon wird er eben in der Öffentlichkeit nicht spezifischer. Du möchtest auch nicht als Mitarbeiter bei so einer MV zum ersten Mal davon hören, dass deine Abteilung nicht gut arbeitet. Die Details kommuniziert man dann intern, oder kann das dann im Nachhinein mit ein bißchen Abstand kommentieren, wenn man Veränderungen vorgenommen hat, und diese tatsächlich anfangen zu wirken.
18.11.2025 - 08:35 Uhr
Zitat von flogae
Ja. Und abgesehen davon wird er eben in der Öffentlichkeit nicht spezifischer. Du möchtest auch nicht als Mitarbeiter bei so einer MV zum ersten Mal davon hören, dass deine Abteilung nicht gut arbeitet. Die Details kommuniziert man dann intern, oder kann das dann im Nachhinein mit ein bißchen Abstand kommentieren, wenn man Veränderungen vorgenommen hat, und diese tatsächlich anfangen zu wirken.
Zitat von MonsieurFavre
Deshalb ist das doch nicht nichtssagend, sondern heißt nur, dass wir faktisch in jedem Bereich Defizite haben. Das denkt doch eh der Großteil hier, mich eingeschlossen. Also freuen wir uns, wenn er die Baustellen alle nach nur 2 Monaten schon Identifiziert hat.
Zitat von rinderwahn110
Unsere Aussagen schließen sich doch nicht gegenseitig aus.
Ich bin ebenso wie du der Meinung, dass jeder Stein umgedreht, genau betrachtet und bei Bedarf ausgetauscht werden sollte. Und ich hoffe auch, dass das unter Görlich wirklich passiert.
Ändert jedoch nichts daran, dass ich seine getätigte Aussage nichtssagend fand.
Man möge mich gerne berichtigen, aber mMn hat er lediglich (fast) alle Bereiche/Prozesse aufgezählt, die (wie @CurrywurstBSC schon schrieb) für das Profiteam relevant sind. Das ist für mich aber total unkonkret.
Wie gesagt, ich wünsche mir genau wie du, dass die Professionalisierung auf allen Ebenen vorangetrieben wird, indem "schwache" Bereiche ausgetauscht oder verstärkt werden.
Ich kann lediglich mit seiner Aussage an sich nichts anfangen.
Zitat von Herthanah
Einerseits wollen viele, das alles auf den Prüfstand gestellt wird, eigentlich sehr viele Stellschrauben durch die Verantwortlichen gedreht werden sollen. Jetzt sagt einer, der erst 2 Monate da ist: Habe mir angeschaut und gemerkt, müssen an vielen Stellschrauben drehen, dazu werden wir externe Expertise und Leistungsbereitschaft brauchen. Und dann sagt man nicht: geil, der sieht das ja wie ich/wir. Sondern: das sind ja Bereiche in denen man sich eh weiterentwickeln soll, das verkauft der ja nur gut.
Das er dann jetzt auch in den nächsten Monaten liefern muss ist auch klar, aber diese Einstellung hinsichtlich (gerade auch neuem Personal) verstehe ich nicht. Meint ihr Tom Herrich hätte über die Veränderung der Ballkontaktzeit im Fußball der letzten 20 Jahre referieren können? Es ist jetzt sportliche Expertise vorhanden die vorher einfach nicht da war, das kann man ja auch einfach mal positiv sehen.
Zitat von rinderwahn110
Danke, das Gleiche habe ich auch gedacht und fand die Aussage daher völlig nichtssagend.
Klingt halt erst einmal gut, wenn man etwas identifiziert hat, an dem man arbeiten kann. Dass es Bereiche sind, in denen man sich eh immer weiterentwickeln sollte, ist ja nebensächlich. 😉
Zitat von CurrywurstBSC
"An der einen oder anderen Stelle"...
Die vier genannten Punkte decken doch im Prinzip den kompletten sportlichen Bereich.
"An der einen oder anderen Stelle"...
Die vier genannten Punkte decken doch im Prinzip den kompletten sportlichen Bereich.
Danke, das Gleiche habe ich auch gedacht und fand die Aussage daher völlig nichtssagend.
Klingt halt erst einmal gut, wenn man etwas identifiziert hat, an dem man arbeiten kann. Dass es Bereiche sind, in denen man sich eh immer weiterentwickeln sollte, ist ja nebensächlich. 😉
Einerseits wollen viele, das alles auf den Prüfstand gestellt wird, eigentlich sehr viele Stellschrauben durch die Verantwortlichen gedreht werden sollen. Jetzt sagt einer, der erst 2 Monate da ist: Habe mir angeschaut und gemerkt, müssen an vielen Stellschrauben drehen, dazu werden wir externe Expertise und Leistungsbereitschaft brauchen. Und dann sagt man nicht: geil, der sieht das ja wie ich/wir. Sondern: das sind ja Bereiche in denen man sich eh weiterentwickeln soll, das verkauft der ja nur gut.
Das er dann jetzt auch in den nächsten Monaten liefern muss ist auch klar, aber diese Einstellung hinsichtlich (gerade auch neuem Personal) verstehe ich nicht. Meint ihr Tom Herrich hätte über die Veränderung der Ballkontaktzeit im Fußball der letzten 20 Jahre referieren können? Es ist jetzt sportliche Expertise vorhanden die vorher einfach nicht da war, das kann man ja auch einfach mal positiv sehen.
Unsere Aussagen schließen sich doch nicht gegenseitig aus.
Ich bin ebenso wie du der Meinung, dass jeder Stein umgedreht, genau betrachtet und bei Bedarf ausgetauscht werden sollte. Und ich hoffe auch, dass das unter Görlich wirklich passiert.
Ändert jedoch nichts daran, dass ich seine getätigte Aussage nichtssagend fand.
Man möge mich gerne berichtigen, aber mMn hat er lediglich (fast) alle Bereiche/Prozesse aufgezählt, die (wie @CurrywurstBSC schon schrieb) für das Profiteam relevant sind. Das ist für mich aber total unkonkret.
Wie gesagt, ich wünsche mir genau wie du, dass die Professionalisierung auf allen Ebenen vorangetrieben wird, indem "schwache" Bereiche ausgetauscht oder verstärkt werden.
Ich kann lediglich mit seiner Aussage an sich nichts anfangen.
Deshalb ist das doch nicht nichtssagend, sondern heißt nur, dass wir faktisch in jedem Bereich Defizite haben. Das denkt doch eh der Großteil hier, mich eingeschlossen. Also freuen wir uns, wenn er die Baustellen alle nach nur 2 Monaten schon Identifiziert hat.
Ja. Und abgesehen davon wird er eben in der Öffentlichkeit nicht spezifischer. Du möchtest auch nicht als Mitarbeiter bei so einer MV zum ersten Mal davon hören, dass deine Abteilung nicht gut arbeitet. Die Details kommuniziert man dann intern, oder kann das dann im Nachhinein mit ein bißchen Abstand kommentieren, wenn man Veränderungen vorgenommen hat, und diese tatsächlich anfangen zu wirken.
Wobei ich nicht mal bei euch bin. Ich finde er ist in vielen Aussagen spezifischer geworden, als es manch anderer gemacht hat. Sprach direkt die Kader und Altersstruktur an, erwähnte auf der MV, dass bei der Jugend die Infrastruktur, im konkreten Fall die Flutlichtanlage einfach nicht ausreichend sei und sowas geändert werden muss. Logisch, dass er uns keinen Maßnahmenkatalog erstellt und vorlegt was alles schief lief. Und dennoch finde ich ihn sehr bemüht seine Aussagen auch teilweise zu unterfüttern, damit er eben nicht nur hohle Phrasen drischt.
In meinen Augen hat er da einen sehr konkreten Plan aufgestellt an dem man ihn super messen kann. Er hat die 4 Bereiche angesprochen, für die er Spezialisten bestimmt bzw. von extern holt, er hat konkret gesagt, dass er damit nicht bis zum Sommer warten wird und so wie es für mich klingt wird man auch nach der Sommertransferphase sehr eindeutig seine Handschrift erkennen können. Wenn das unkonkret ist, verstehe ich nicht, was manche für eine Erwartungshaltung haben. Klar dauern die Prozesse jetzt auch Zeit. Und dennoch wird man in den nächsten Monaten die ersten Früchte auch sehen können.
Ich finde übrigens auch sehr stark, dass Görlich auf der MV konkret sagte, dass wir zwar erfolgreicher sind, aber das keineswegs an unserer Spielweise liegt und wir dort immernoch viel Verbesserungspotenzial haben. Jeder vor ihm hätte sich gefühlt im Erfolg gebadet und hätte vermutlich gesagt, dass man jetzt so weiter machen müsse und man auf einem guten Weg sei.
Ich werde Peter Görlichs Arbeit weiterhin sehr genau beobachten und werde mir nach einem Jahr ein mit Ergebnissen unterfüttertes Bild machen können. Und bis dahin weiß ich genau, an was er arbeiten will, ich weiß genau, welche Bereiche er verbessern will und ich habe mit der Erfahrung aus Hoffenheim auch ein Bild, wie das ganze Aussehen kann, was er dort für "Data Spaces" geschaffen hat, wie exakt Spieler analysiert wurden, wie Trainingsintensitäten gesteuert werden und Potenziale ausgearbeitet wurden. Das ist alles so immens spannend.
18.11.2025 - 11:09 Uhr
Es ist bisher wirklich erfrischend auf dem Posten eine (anscheinend) intelligente und qualifizierte Person sitzen zu haben. Alleine aufgrund seines Doktortitels wird ja Erfahrung darin haben auch wissenschaftlich zu arbeiten, anhand von Daten und Fakten. Das gibt mir schon ein deutlich besseres Gefühl als die "Qualifikation Ex-Profi"
Wirklich bewerten kann man die Arbeit natürlich nach wie vor nicht, aber ich bin zumindest verhalten optimistisch.
Wirklich bewerten kann man die Arbeit natürlich nach wie vor nicht, aber ich bin zumindest verhalten optimistisch.
10.12.2025 - 20:10 Uhr
Quelle: RBB
"Ich sehe Hertha als soliden Bundesligisten"
Am 1. September 2025 trat Peter Görlich seinen Job als neuer Geschäftsführer von Hertha BSC an. 100 Tage später spricht der neue starke Mann beim Fußball-Zweitligisten im rbb|24-Interview über seine Entscheidung für den Klub, die ersten Eindrücke, kurz- und mittelfristige Ziele - und die Zukunft von Top-Talent Kennet Eichhorn.
Am 1. September 2025 trat Peter Görlich seinen Job als neuer Geschäftsführer von Hertha BSC an. 100 Tage später spricht der neue starke Mann beim Fußball-Zweitligisten im rbb|24-Interview über seine Entscheidung für den Klub, die ersten Eindrücke, kurz- und mittelfristige Ziele - und die Zukunft von Top-Talent Kennet Eichhorn.
Zitat von Dennis Wiese
rbb|24: Herr Görlich, 100 Tage sind Sie jetzt Geschäftsführer von Hertha BSC – was für ein Bild haben Sie sich in der Zeit vom Verein machen können?
Peter Görlich: Ein sehr intensives und vielschichtiges, mit viel Wissen, welches ich mir über den Verein aneignen durfte. Wie er intern und extern funktioniert, welche Stakeholder um ihn herum sind und mit ihm arbeiten. Ich habe Menschen kennenlernen dürfen, die sehr offen sind und aktiv daran arbeiten, dass es Hertha in der Zukunft besser geht.
rbb|24: Was für ein Gefühl haben Sie entwickelt?
Görlich: Ich freue mich jeden Morgen, wenn ich hier reinkomme. Ich hatte noch keinen Tag, an dem ich gesagt habe: "Puh, heute wird es vielleicht kritisch." Und wir haben definitiv kritische Themen. Ich begrüße alle freundlich und werde auch noch freundlich begrüßt. Ich habe ein total gutes Gefühl und mir macht es unglaublich viel Spaß.
rbb|24: Was hat Sie an Hertha so gereizt?
Görlich: Die Überlegungen, die ich hatte, als ich Hoffenheim verlassen habe. Ich wollte eine Großstadt, einen mitgliedergeführten und einen noch gestaltbaren Verein haben. Die drei Attribute haben auf Hertha gepasst und ich hatte sehr gute Gespräche mit dem Präsidium und den Aufsichtsräten. Beide Seiten hatten in den Gesprächen glaube ich eine Exit-Strategie, wenn es doch nicht gepasst hätte. Wir haben uns in kurzer Zeit intensiv angenähert und einen gemeinsamen Nenner gefunden, der heißt, Hertha auf ein solides Fundament zu stellen und zu entwickeln.
rbb|24: Bei jeder Entwicklung stellt sich die Frage: Geld oder Liebe? Alle europäischen Top-Klubs sollen hinter Kennet Eichhorn her sein. Probiert man da eine Ablöse zu generieren oder ihn zu überzeugen, mit Hertha zu wachsen?
Görlich: Erstmal ist es die Liebe, aber Liebe hat immer eine Konsequenz. Ich habe Verantwortung für jemanden. Die haben wir für Kenny Eichhorn. Wir wissen, was das für ein wunderbarer Spieler ist und wie der als 16-Jähriger im Pokal gegen Kaiserslautern oder auch davor in Kiel agiert hat. Aber wir beteiligen uns nicht an den Spekulationen. Wir sehen die Entwicklung eines jungen Menschen, der sich noch entwickeln darf. Wir sind dem Jungen und der Familie gegenüber einfach verantwortlich, dass wir sehr ordentlich und zukunftsgerichtet mit ihm umgehen.
rbb|24: Generell steckt in diesem Hertha-Team viel Potenzial...
Görlich: Dass wir in dieser Mannschaft unglaublich interessante Spieler haben, weiß jeder. Das ist nicht nur Kenny. Wir haben einen sensationellen Torhüter mit Tjark Ernst, zwei Innenverteidiger aus der eigenen Akademie mit Marton und Linus . Wir haben einen wahnsinnig schnellen Marten Winkler. Wir haben Fabian Reese, den wir zum Kapitän gemacht haben und der sich immer mehr zum Leader entwickelt. Wir haben eine wunderbare Mannschaft. Gegenüber den Menschen haben wir aber eine Verantwortung und die wollen wir tragen.
Das bedeutet, die gesamte Organisation muss Lust auf Leistung haben, damit wir solche Menschen wie Kenny nicht nur einmalig erleben, sondern aus dieser tollen Akademie die Nächsten wieder hervorkommen. Deshalb lohnt es sich, sich jede Sekunde oder Stunde für Hertha einzusetzen und mit so tollen Menschen zu arbeiten. Wir haben diese Talente nicht nur auf dem Spielfeld, sondern auch außerhalb. Wenn wir als Organisation wachsen wollen, müssen wir auch die mitnehmen und da kümmern wir uns genauso verantwortungsvoll.
rbb|24: Wir sind im Dezember – wo steht Hertha sportlich Ende Mai?
Görlich: Ich glaube, wir werden uns darüber freuen, wo Hertha steht.
rbb|24: Dann sind die Saison und das DFB-Pokalfinale gespielt. Worüber kann man sich mit Blick auf die etwas weitere Zukunft, in beispielsweise fünf Jahren, freuen?
Görlich: Ich sehe Hertha als soliden Bundesligisten, der auch immer wieder an europäische Wettbewerbe anklopft. Wenn wir vieles richtig machen, können wir es verstetigen und bekommen dann endlich auch das, was die Stadt und die Menschen, die den Verein ausmachen, verdient haben. Einen soliden Partner in der Stadt, aber auch in Fußball-Deutschland und vielleicht darüber hinaus. Das ist unser gemeinsames Ziel.
rbb|24: Herr Görlich, 100 Tage sind Sie jetzt Geschäftsführer von Hertha BSC – was für ein Bild haben Sie sich in der Zeit vom Verein machen können?
Peter Görlich: Ein sehr intensives und vielschichtiges, mit viel Wissen, welches ich mir über den Verein aneignen durfte. Wie er intern und extern funktioniert, welche Stakeholder um ihn herum sind und mit ihm arbeiten. Ich habe Menschen kennenlernen dürfen, die sehr offen sind und aktiv daran arbeiten, dass es Hertha in der Zukunft besser geht.
rbb|24: Was für ein Gefühl haben Sie entwickelt?
Görlich: Ich freue mich jeden Morgen, wenn ich hier reinkomme. Ich hatte noch keinen Tag, an dem ich gesagt habe: "Puh, heute wird es vielleicht kritisch." Und wir haben definitiv kritische Themen. Ich begrüße alle freundlich und werde auch noch freundlich begrüßt. Ich habe ein total gutes Gefühl und mir macht es unglaublich viel Spaß.
rbb|24: Was hat Sie an Hertha so gereizt?
Görlich: Die Überlegungen, die ich hatte, als ich Hoffenheim verlassen habe. Ich wollte eine Großstadt, einen mitgliedergeführten und einen noch gestaltbaren Verein haben. Die drei Attribute haben auf Hertha gepasst und ich hatte sehr gute Gespräche mit dem Präsidium und den Aufsichtsräten. Beide Seiten hatten in den Gesprächen glaube ich eine Exit-Strategie, wenn es doch nicht gepasst hätte. Wir haben uns in kurzer Zeit intensiv angenähert und einen gemeinsamen Nenner gefunden, der heißt, Hertha auf ein solides Fundament zu stellen und zu entwickeln.
rbb|24: Bei jeder Entwicklung stellt sich die Frage: Geld oder Liebe? Alle europäischen Top-Klubs sollen hinter Kennet Eichhorn her sein. Probiert man da eine Ablöse zu generieren oder ihn zu überzeugen, mit Hertha zu wachsen?
Görlich: Erstmal ist es die Liebe, aber Liebe hat immer eine Konsequenz. Ich habe Verantwortung für jemanden. Die haben wir für Kenny Eichhorn. Wir wissen, was das für ein wunderbarer Spieler ist und wie der als 16-Jähriger im Pokal gegen Kaiserslautern oder auch davor in Kiel agiert hat. Aber wir beteiligen uns nicht an den Spekulationen. Wir sehen die Entwicklung eines jungen Menschen, der sich noch entwickeln darf. Wir sind dem Jungen und der Familie gegenüber einfach verantwortlich, dass wir sehr ordentlich und zukunftsgerichtet mit ihm umgehen.
rbb|24: Generell steckt in diesem Hertha-Team viel Potenzial...
Görlich: Dass wir in dieser Mannschaft unglaublich interessante Spieler haben, weiß jeder. Das ist nicht nur Kenny. Wir haben einen sensationellen Torhüter mit Tjark Ernst, zwei Innenverteidiger aus der eigenen Akademie mit Marton und Linus . Wir haben einen wahnsinnig schnellen Marten Winkler. Wir haben Fabian Reese, den wir zum Kapitän gemacht haben und der sich immer mehr zum Leader entwickelt. Wir haben eine wunderbare Mannschaft. Gegenüber den Menschen haben wir aber eine Verantwortung und die wollen wir tragen.
Das bedeutet, die gesamte Organisation muss Lust auf Leistung haben, damit wir solche Menschen wie Kenny nicht nur einmalig erleben, sondern aus dieser tollen Akademie die Nächsten wieder hervorkommen. Deshalb lohnt es sich, sich jede Sekunde oder Stunde für Hertha einzusetzen und mit so tollen Menschen zu arbeiten. Wir haben diese Talente nicht nur auf dem Spielfeld, sondern auch außerhalb. Wenn wir als Organisation wachsen wollen, müssen wir auch die mitnehmen und da kümmern wir uns genauso verantwortungsvoll.
rbb|24: Wir sind im Dezember – wo steht Hertha sportlich Ende Mai?
Görlich: Ich glaube, wir werden uns darüber freuen, wo Hertha steht.
rbb|24: Dann sind die Saison und das DFB-Pokalfinale gespielt. Worüber kann man sich mit Blick auf die etwas weitere Zukunft, in beispielsweise fünf Jahren, freuen?
Görlich: Ich sehe Hertha als soliden Bundesligisten, der auch immer wieder an europäische Wettbewerbe anklopft. Wenn wir vieles richtig machen, können wir es verstetigen und bekommen dann endlich auch das, was die Stadt und die Menschen, die den Verein ausmachen, verdient haben. Einen soliden Partner in der Stadt, aber auch in Fußball-Deutschland und vielleicht darüber hinaus. Das ist unser gemeinsames Ziel.
21.12.2025 - 12:13 Uhr
Bin gespannt wie es jetzt und später zur neuen Saison personell weiter geht, denn das erste Transferfenster, welches Görlich als Hauptverantwortlicher begleitet, steht vor der Tür.
Stand jetzt wird die Wintertransferperiode wohl mit Leitl und Weber überbrückt, da noch immer kein neuer Kaderplaner eingestellt wurde. Auf der Position des Kaderplaners benötigen wir aber endlich Qualität und Know-How, denn Benni Webers Stärken liegen wohl eher woanders.
Oder aber die Tage von Benni Weber als Sportdirektor sind intern schon gezählt und sein Nachfolger soll die Möglichkeit bekommen, zu gegebener Zeit einen neuen Kaderplaner einzustellen.
Aber wie ich meine Hertha kenne, kann es auch mit Weber und Allagui weitergehen. Allagui wird dann zum Kaderplaner befördert und alle klopfen sich auf die Schulter.
Stand jetzt wird die Wintertransferperiode wohl mit Leitl und Weber überbrückt, da noch immer kein neuer Kaderplaner eingestellt wurde. Auf der Position des Kaderplaners benötigen wir aber endlich Qualität und Know-How, denn Benni Webers Stärken liegen wohl eher woanders.
Oder aber die Tage von Benni Weber als Sportdirektor sind intern schon gezählt und sein Nachfolger soll die Möglichkeit bekommen, zu gegebener Zeit einen neuen Kaderplaner einzustellen.
Aber wie ich meine Hertha kenne, kann es auch mit Weber und Allagui weitergehen. Allagui wird dann zum Kaderplaner befördert und alle klopfen sich auf die Schulter.
08.01.2026 - 21:39 Uhr
Quelle: BILD
Bis Samstag ist Hertha BSC noch im Trainingslager in Lagos (Portugal). Seit Sonntag vor Ort: der neue Hertha-Geschäftsführer Peter Görlich (58). Er spricht erstmals über …
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… seine ersten Eindrücke: Ich erlebe brutal viel Lust auf Leistung bei allen, auch mental wird viel gearbeitet.
… teampsychologische Einheiten: Wir haben spezifische sportpsychologische Tests gefahren, dabei geht es um Entscheidungsfindungen. Das kam bei Jungs gut an. Das ist ein Teil, um die Leistung zu optimieren. Es reicht nicht, nur überragende Beine zu haben, du musst auch zum Zeitpunkt X die richtige Leistung im Kopf bringen. Dazu gehören körperliche, taktische und auch mentale Aspekte.
… mögliche Transfers: Wir sind dabei geblieben, es geht nur Zug um Zug. Wir vertrauen diesem Kader. Er ist sehr gut, hat verschiedene Charaktere. Wir sehen keinen großen Handlungsbedarf.
… das schwere Startprogramm: Unser Anspruch ist es, dass wir Spiele gewinnen, das ist etwas sehr Schönes. Dabei ist es relativ egal, wer da kommt. Wir wollen eine Heimmacht sein, unser klares Ziel ist 15.30 Uhr, das haben wir mehrfach formuliert. Dazu bedarf es, konstant Leistung zu bringen.
… ein mögliches Aufstiegs-Aus schon im Februar: Ich glaube nicht, dass der Februar hinreichen wird, dafür werden noch zu viele Punkte vergeben.
… einen Ausverkauf bei Nichtaufstieg: Da muss man beide Seiten betrachten, es gibt den Spieler- und den Vereinsmarkt. Im Fußballgeschäft geben wir uns immer ein Treuebekenntnis auf Zeit, das darf man nicht vergessen. Hertha ist nicht mit einem Schnips in der Lage, eine Wunschelf aufzustellen. Wir orientieren uns nach dem Markt, wir müssen schauen, was sinnvoll ist. Das ist strategische Kaderplanung.
… Kürzungen bei Rabatten auf Tickets und Fanartikel: Wenn ich etwas wegnehme, dann bringt das nie einen positiven Duktus mit sich. Wir tun es nicht, um jemanden zu ärgern, wir tun es dafür, dass wir als Hertha zukunftsfähig aufgestellt sind.
... Wunderkind Kennet Eichhorn und den Austausch: Wenn ich so einen jungen Menschen in meinen Reihen habe, dann geht es nicht darum, wo ich bin, sondern: Wo steht der junge Mensch? Er ist sehr, sehr jung, hat Familie hinten dran, die natürlich auch freudig, aber auch besorgt auf ihn schaut. Diese Interaktion zu koordinieren, sehe ich in unserem Aufgabenfeld. Wir freuen uns alle, wenn wir ihn auf dem Platz sehen. Unser Job ist es, mit diesem Jungen verantwortungsvoll umzugehen und so viel Hilfe wie möglich zur Verfügung zu stellen. Der Weg von Kenny zeigt, dass wir mutig sind als Organisation, dass wir in der Lage sind, jungen Spielern Entwicklungspläne an die Hand zu geben, denen wir auch gerecht werden. Das ist der entscheidende Punkt. Das ist die Qualität unserer Akademie, das ist die Qualität unseres ganzen Staffs, dass wir einen solchen Weg nicht nur aufs Papier schreiben, sondern tatsächlich mit dem Menschen und seinem Umfeld sehr verantwortungsvoll umgehen. Und auch immer wieder in den Austausch gehen. Aber das ist ein hochgradiger individueller Austausch, das ist Teil unseres Tagesgeschäfts. Alle, die an diesem Prozess beteiligt sind – das ist nie eine einzelne Person, das ist die Hertha, das ist eine Familie – dürfen stolz sein.
… seine ersten Eindrücke: Ich erlebe brutal viel Lust auf Leistung bei allen, auch mental wird viel gearbeitet.
… teampsychologische Einheiten: Wir haben spezifische sportpsychologische Tests gefahren, dabei geht es um Entscheidungsfindungen. Das kam bei Jungs gut an. Das ist ein Teil, um die Leistung zu optimieren. Es reicht nicht, nur überragende Beine zu haben, du musst auch zum Zeitpunkt X die richtige Leistung im Kopf bringen. Dazu gehören körperliche, taktische und auch mentale Aspekte.
… mögliche Transfers: Wir sind dabei geblieben, es geht nur Zug um Zug. Wir vertrauen diesem Kader. Er ist sehr gut, hat verschiedene Charaktere. Wir sehen keinen großen Handlungsbedarf.
… das schwere Startprogramm: Unser Anspruch ist es, dass wir Spiele gewinnen, das ist etwas sehr Schönes. Dabei ist es relativ egal, wer da kommt. Wir wollen eine Heimmacht sein, unser klares Ziel ist 15.30 Uhr, das haben wir mehrfach formuliert. Dazu bedarf es, konstant Leistung zu bringen.
… ein mögliches Aufstiegs-Aus schon im Februar: Ich glaube nicht, dass der Februar hinreichen wird, dafür werden noch zu viele Punkte vergeben.
… einen Ausverkauf bei Nichtaufstieg: Da muss man beide Seiten betrachten, es gibt den Spieler- und den Vereinsmarkt. Im Fußballgeschäft geben wir uns immer ein Treuebekenntnis auf Zeit, das darf man nicht vergessen. Hertha ist nicht mit einem Schnips in der Lage, eine Wunschelf aufzustellen. Wir orientieren uns nach dem Markt, wir müssen schauen, was sinnvoll ist. Das ist strategische Kaderplanung.
… Kürzungen bei Rabatten auf Tickets und Fanartikel: Wenn ich etwas wegnehme, dann bringt das nie einen positiven Duktus mit sich. Wir tun es nicht, um jemanden zu ärgern, wir tun es dafür, dass wir als Hertha zukunftsfähig aufgestellt sind.
... Wunderkind Kennet Eichhorn und den Austausch: Wenn ich so einen jungen Menschen in meinen Reihen habe, dann geht es nicht darum, wo ich bin, sondern: Wo steht der junge Mensch? Er ist sehr, sehr jung, hat Familie hinten dran, die natürlich auch freudig, aber auch besorgt auf ihn schaut. Diese Interaktion zu koordinieren, sehe ich in unserem Aufgabenfeld. Wir freuen uns alle, wenn wir ihn auf dem Platz sehen. Unser Job ist es, mit diesem Jungen verantwortungsvoll umzugehen und so viel Hilfe wie möglich zur Verfügung zu stellen. Der Weg von Kenny zeigt, dass wir mutig sind als Organisation, dass wir in der Lage sind, jungen Spielern Entwicklungspläne an die Hand zu geben, denen wir auch gerecht werden. Das ist der entscheidende Punkt. Das ist die Qualität unserer Akademie, das ist die Qualität unseres ganzen Staffs, dass wir einen solchen Weg nicht nur aufs Papier schreiben, sondern tatsächlich mit dem Menschen und seinem Umfeld sehr verantwortungsvoll umgehen. Und auch immer wieder in den Austausch gehen. Aber das ist ein hochgradiger individueller Austausch, das ist Teil unseres Tagesgeschäfts. Alle, die an diesem Prozess beteiligt sind – das ist nie eine einzelne Person, das ist die Hertha, das ist eine Familie – dürfen stolz sein.
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