Die Kurve
04.04.2013 - 17:27 Uhr
Zitat von Testron
Ganz abseits davon, ob das nun politisch sinnvoll ist oder nicht, bin ich eigentlich der Einzige, der da das für den Wettbewerb einfach kritisch findet? Die Polizei in NRW hat sich ja glaube ich konsequent dagegen ausgesprochen, andere haben sich noch nicht dazu geäußert. Sagen wir nun mal, dass 8 Bundesländer sich dafür entscheiden, die Vereine zu belangen und der Rest dies sein lässt, dann haben die Vereine, die benachteiligt werden, doch einen immensen Wettbewerbsnachteil, oder? Also entweder müssen alle bezahlen oder keiner bezahlt mMn. Wenn Hansa jetzt jährlich eine nicht zu vernachlässigende finanzielle Mehrbelastung hat, sich dadurch bspw. im Winter nicht verstärken könnte und ein Aufstiegskonkurrent hat diese Mehrbelastung nicht und kann deshalb einen Spieler im Winter abwerben, nur weil dieser Verein 100 Kilometer weiter weg in einem Bundesland seinen Sitz hat, das die Vereine für Hochrisikospiele eben nicht belangt, dann fände ich das persönlich schon ziemlich unfair.
Edit: Was ich absurd finde, dass man die Kosten im Normalfall immer auf die Täter umbetten konnte, sollten diese ermittelt werden. Hier muss es nicht mal einen Täter geben und man hat trotzdem Kosten zu tragen, weil im Vorhinein entschieden wurde, dass ein bestimmtes Spiel ein Hochrisikospiel sei. Wenn ich steuern zahle, dann eben doch genau für sowas wie die Polizei oder andere öffentliche Kräfte. Warum soll das denn jetzt ein Privatunternehmen bezahlen (dass im Übrigen auch nicht unerhebliche Steuern zahlt)? Klar zahle ich bei diesen Steuern dafür auch automatisch für andere Vereine mit, aber das ist doch der Sinn hinter den Steuern, dass man die Allgemeinheit damit unterstützt? Wenn Hunderttausende von Leuten an jedem Spieltag ihrem Lieblingsverein zugucken können, dann zahle ich da gerne mit. Ist mir zumindest lieber als dass das hinterletzte Kaff die hundertste Bushaltestelle baut, die keiner nutzt, nur weil es durch den Staat mit Steuergeldern subventioniert wird. Finde diese Entscheidung auf einer rein logischen Ebene fragwürdig.
Ganz abseits davon, ob das nun politisch sinnvoll ist oder nicht, bin ich eigentlich der Einzige, der da das für den Wettbewerb einfach kritisch findet? Die Polizei in NRW hat sich ja glaube ich konsequent dagegen ausgesprochen, andere haben sich noch nicht dazu geäußert. Sagen wir nun mal, dass 8 Bundesländer sich dafür entscheiden, die Vereine zu belangen und der Rest dies sein lässt, dann haben die Vereine, die benachteiligt werden, doch einen immensen Wettbewerbsnachteil, oder? Also entweder müssen alle bezahlen oder keiner bezahlt mMn. Wenn Hansa jetzt jährlich eine nicht zu vernachlässigende finanzielle Mehrbelastung hat, sich dadurch bspw. im Winter nicht verstärken könnte und ein Aufstiegskonkurrent hat diese Mehrbelastung nicht und kann deshalb einen Spieler im Winter abwerben, nur weil dieser Verein 100 Kilometer weiter weg in einem Bundesland seinen Sitz hat, das die Vereine für Hochrisikospiele eben nicht belangt, dann fände ich das persönlich schon ziemlich unfair.
Edit: Was ich absurd finde, dass man die Kosten im Normalfall immer auf die Täter umbetten konnte, sollten diese ermittelt werden. Hier muss es nicht mal einen Täter geben und man hat trotzdem Kosten zu tragen, weil im Vorhinein entschieden wurde, dass ein bestimmtes Spiel ein Hochrisikospiel sei. Wenn ich steuern zahle, dann eben doch genau für sowas wie die Polizei oder andere öffentliche Kräfte. Warum soll das denn jetzt ein Privatunternehmen bezahlen (dass im Übrigen auch nicht unerhebliche Steuern zahlt)? Klar zahle ich bei diesen Steuern dafür auch automatisch für andere Vereine mit, aber das ist doch der Sinn hinter den Steuern, dass man die Allgemeinheit damit unterstützt? Wenn Hunderttausende von Leuten an jedem Spieltag ihrem Lieblingsverein zugucken können, dann zahle ich da gerne mit. Ist mir zumindest lieber als dass das hinterletzte Kaff die hundertste Bushaltestelle baut, die keiner nutzt, nur weil es durch den Staat mit Steuergeldern subventioniert wird. Finde diese Entscheidung auf einer rein logischen Ebene fragwürdig.
Worau leitest Du konkret ab, dass mit der Zahlung von Steuern jegliches Maß abgegolten ist? Gibt es irgendwo einen verfassungsrechtlichen Passus auf freies Tanzen bzw. Unantastbarkeit beim Fußi?
Im Urteil geht es um Mehrkosten durch Risikospiele. Zusatzkosten zu einem ohnehin schon immensen "Standard-Aufwand" an jedem Spieltag und für eine privatwirtschaftl. Veranstaltung. Die Hochrisikospiele fallen nicht vom Himmel und werden nicht durch die Polizei aus Langeweile mit dem Aufwand besichert. Diese Spiele wurden sich durch Fanlager und Vorkommnisse über Jahre mühsam erarbeitet. Zurückziehen kann sich die Polizei nicht, solang die Veranstaltung stattfindet, da die Polizei hier in der Verantwortung zur Gewährleistung der öfft. Sicherheit ist.
Es mag für Dich passen. Die ist allerdings nicht rein logisch, sondern eine absolut subjektive Sicht durch die Fanbrille. Rein logisch ist es, dass eine befürchtete Wettbewerbsverzerrung einer gewerbl. und gewinnorientierten Veranstaltung ein nachrangiges Argument ist. Hier wäre jetzt eher die DFL in der Pflicht, im Namen der durch Sie Vertrenen auf eine bundeseinheitliche Lösung hinzuwirken. Es liegt doch zuvorderst an den Vereinen und der DFL selbst, zur Reduzierung dieses Mehraufwands endlich auch effektiv beizutragen.
BTW. Wo wurde denn die letzten Jahre Rücksicht auf die krass unterschiedlichen Haushalts- und Personalmittel der einzelnen BL genommen, in deren Hoheit die Polizeieinsätze liegen?
Rein logisch ist es, dass man der Allgemeinheit und der öfftl. Hand nicht vermitteln kann, dass Sie für Exzesse und dadurch bedingte, unverhältnismäßige Mehrkosten (durch 500 bis annähernd 1000 Polizisten nebst Material etc. für ein lapidares Fußballspiel) herhalten sollen. Die öfftl. Hand ist nicht dem Wohl des Fußballgeschäfts verpflichtet.
Ps: Nebelkerzen wie die "Bushaltestelle im hinterletzten Kaff, die keiner nutzt" kann man dann einfach mal lassen.
1. ist ÖPNV eine Aufgabe der öffentlichen Daseinsvorsorge (siehe Kommunalverfassung M-V). In der 3. Liga (und in den höheren Ligen) spielen ausschließlich Profispieler. 2.Ist die Aussage auch sachl. Blödsinn und zeigt, dass Du offensichtlich lange nicht mehr ÖPNV im ländl. Raum genutzt hast = also auch persönlich nicht betroffen bist. Im Gegensatz zum Fußball wurden da in den letzten Jahren reichlich die Axt angesetzt. Dort kämpfen Gemeinden und Kreise mangels Finanzen regelmäßig um jeden Bus. Mag Dich persönlich glücklicherweise nicht betreffen. Sollte man aber zur Kenntnis nehmen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Blaues-Wunder am 15.01.2025 um 18:37 Uhr bearbeitet Zitat von Blaues-Wunder
Worau leitest Du konkret ab, dass mit der Zahlung von Steuern jegliches Maß abgegolten ist? Gibt es irgendwo einen verfassungsrechtlichen Passus auf freies Tanzen bzw. Unantastbarkeit beim Fußi?
Im Urteil geht es um Mehrkosten durch Risikospiele. Zusatzkosten zu einem ohnehin schon immensen "Standard-Aufwand" an jedem Spieltag und für eine privatwirtschaftl. Veranstaltung. Die Hochrisikospiele fallen nicht vom Himmel und werden nicht durch die Polizei aus Langeweile mit dem Aufwand besichert. Diese Spiele wurden sich durch Fanlager und Vorkommnisse über Jahre mühsam erarbeitet. Zurückziehen kann sich die Polizei nicht, solang die Veranstaltung stattfindet, da die Polizei hier in der Verantwortung zur Gewährleistung der öfft. Sicherheit ist.
Es mag für Dich passen. Die ist allerdings nicht rein logisch, sondern eine absolut subjektive Sicht durch die Fanbrille. Rein logisch ist es, dass eine befürchtete Wettbewerbsverzerrung einer gewerbl. und gewinnorientierten Veranstaltung ein nachrangiges Argument ist. Hier wäre jetzt eher die DFL in der Pflicht, im Namen der durch Sie Vertrenen auf eine bundeseinheitliche Lösung hinzuwirken. Es liegt doch zuvorderst an den Vereinen und der DFL selbst, zur Reduzierung dieses Mehraufwands endlich auch effektiv beizutragen.
BTW. Wo wurde denn die letzten Jahre Rücksicht auf die krass unterschiedlichen Haushalts- und Personalmittel der einzelnen BL genommen, in deren Hoheit die Polizeieinsätze liegen?
Rein logisch ist es, dass man der Allgemeinheit und der öfftl. Hand nicht vermitteln kann, dass Sie für Exzesse und dadurch bedingte, unverhältnismäßige Mehrkosten (durch 500 bis annähernd 1000 Polizisten nebst Material etc. für ein lapidares Fußballspiel) herhalten sollen. Die öfftl. Hand ist nicht dem Wohl des Fußballgeschäfts verpflichtet.
Ps: Nebelkerzen wie die "Bushaltestelle im hinterletzten Kaff, die keiner nutzt" kann man dann einfach mal lassen.
1. ist ÖPNV eine Aufgabe der öffentlichen Daseinsvorsorge (siehe Kommunalverfassung M-V). In der 3. Liga (und in den höheren Ligen) spielen ausschließlich Profispieler. 2.Ist die Aussage auch sachl. Blödsinn und zeigt, dass Du offensichtlich lange nicht mehr ÖPNV im ländl. Raum genutzt hast = also auch persönlich nicht betroffen bist. Im Gegensatz zum Fußball wurden da in den letzten Jahren reichlich die Axt angesetzt. Dort kämpfen Gemeinden und Kreise mangels Finanzen regelmäßig um jeden Bus. Mag Dich persönlich glücklicherweise nicht betreffen. Sollte man aber zur Kenntnis nehmen.
Worau leitest Du konkret ab, dass mit der Zahlung von Steuern jegliches Maß abgegolten ist? Gibt es irgendwo einen verfassungsrechtlichen Passus auf freies Tanzen bzw. Unantastbarkeit beim Fußi?
Im Urteil geht es um Mehrkosten durch Risikospiele. Zusatzkosten zu einem ohnehin schon immensen "Standard-Aufwand" an jedem Spieltag und für eine privatwirtschaftl. Veranstaltung. Die Hochrisikospiele fallen nicht vom Himmel und werden nicht durch die Polizei aus Langeweile mit dem Aufwand besichert. Diese Spiele wurden sich durch Fanlager und Vorkommnisse über Jahre mühsam erarbeitet. Zurückziehen kann sich die Polizei nicht, solang die Veranstaltung stattfindet, da die Polizei hier in der Verantwortung zur Gewährleistung der öfft. Sicherheit ist.
Es mag für Dich passen. Die ist allerdings nicht rein logisch, sondern eine absolut subjektive Sicht durch die Fanbrille. Rein logisch ist es, dass eine befürchtete Wettbewerbsverzerrung einer gewerbl. und gewinnorientierten Veranstaltung ein nachrangiges Argument ist. Hier wäre jetzt eher die DFL in der Pflicht, im Namen der durch Sie Vertrenen auf eine bundeseinheitliche Lösung hinzuwirken. Es liegt doch zuvorderst an den Vereinen und der DFL selbst, zur Reduzierung dieses Mehraufwands endlich auch effektiv beizutragen.
BTW. Wo wurde denn die letzten Jahre Rücksicht auf die krass unterschiedlichen Haushalts- und Personalmittel der einzelnen BL genommen, in deren Hoheit die Polizeieinsätze liegen?
Rein logisch ist es, dass man der Allgemeinheit und der öfftl. Hand nicht vermitteln kann, dass Sie für Exzesse und dadurch bedingte, unverhältnismäßige Mehrkosten (durch 500 bis annähernd 1000 Polizisten nebst Material etc. für ein lapidares Fußballspiel) herhalten sollen. Die öfftl. Hand ist nicht dem Wohl des Fußballgeschäfts verpflichtet.
Ps: Nebelkerzen wie die "Bushaltestelle im hinterletzten Kaff, die keiner nutzt" kann man dann einfach mal lassen.
1. ist ÖPNV eine Aufgabe der öffentlichen Daseinsvorsorge (siehe Kommunalverfassung M-V). In der 3. Liga (und in den höheren Ligen) spielen ausschließlich Profispieler. 2.Ist die Aussage auch sachl. Blödsinn und zeigt, dass Du offensichtlich lange nicht mehr ÖPNV im ländl. Raum genutzt hast = also auch persönlich nicht betroffen bist. Im Gegensatz zum Fußball wurden da in den letzten Jahren reichlich die Axt angesetzt. Dort kämpfen Gemeinden und Kreise mangels Finanzen regelmäßig um jeden Bus. Mag Dich persönlich glücklicherweise nicht betreffen. Sollte man aber zur Kenntnis nehmen.
Dass dies ein untergeordnetes Argument ist habe ich nie bestritten, sollte man trotzdem aber erwähnen. Dass es eine rein subjektive Sicht aus der Fanbrille ist, dass einige Vereine - nicht mal nur potenziell der FCH - durch die Mehrbelastung auf dem Markt nicht so stark agieren können, ist definitiv ein interessante Aussage. Die Rechnung ist tatsächlich ganz einfach: Spieler kostet Eine Million Euro in der Anschaffung, zwei Vereine haben diese eine Million Euro aber Verein A muss 100.000€ investieren um die Hochrisikospiele zu bezahlen, Ergebnis: Verein A kann sich diese Personalie nicht leisten, Verein B schon. Tatsächlich ist Mathe nicht subjektiv. Wie Sinti schon sagt bestehen solche Arten von Wettbewerbsverzerrungen schon immer, verschärfen sollte man sie dennoch nicht.
Meine Aussage als Blödsinn zu bezeichnen ist natürlich ein starkes Argument, wenn man meinen Text überhaupt nicht richtig liest. Ich habe extra betont, dass ich Bushaltestellen meine, die keiner nutzt. Ich lade dich gerne ein, beim nächsten Mal richtig zu lesen und dann mir trotzdem auch gerne wieder zu widersprechen, nur ohne meine Aussage rein kategorisch mit irgendwelchen Parolen abzuwälzen. Es gibt tatsächlich sehr viele Beispiele, in denen bestimmte Sachen - nicht nur Bushaltestellen - alleine gebaut werden, weil die Kommune dadurch vom Staat entlohnt wird. Oft sind diese Sachen nicht von Nutzen. Hättest du aufmerksam gelesen, wäre dir übrigens auch aufgefallen, dass ich gerne zahle, wenn die Allgemeinheit davon was hat.
Zitat von Testron
Dass dies ein untergeordnetes Argument ist habe ich nie bestritten, sollte man trotzdem aber erwähnen. Dass es eine rein subjektive Sicht aus der Fanbrille ist, dass einige Vereine - nicht mal nur potenziell der FCH - durch die Mehrbelastung auf dem Markt nicht so stark agieren können, ist definitiv ein interessante Aussage. Die Rechnung ist tatsächlich ganz einfach: Spieler kostet Eine Million Euro in der Anschaffung, zwei Vereine haben diese eine Million Euro aber Verein A muss 100.000€ investieren um die Hochrisikospiele zu bezahlen, Ergebnis: Verein A kann sich diese Personalie nicht leisten, Verein B schon. Tatsächlich ist Mathe nicht subjektiv. Wie Sinti schon sagt bestehen solche Arten von Wettbewerbsverzerrungen schon immer, verschärfen sollte man sie dennoch nicht.
Dass dies ein untergeordnetes Argument ist habe ich nie bestritten, sollte man trotzdem aber erwähnen. Dass es eine rein subjektive Sicht aus der Fanbrille ist, dass einige Vereine - nicht mal nur potenziell der FCH - durch die Mehrbelastung auf dem Markt nicht so stark agieren können, ist definitiv ein interessante Aussage. Die Rechnung ist tatsächlich ganz einfach: Spieler kostet Eine Million Euro in der Anschaffung, zwei Vereine haben diese eine Million Euro aber Verein A muss 100.000€ investieren um die Hochrisikospiele zu bezahlen, Ergebnis: Verein A kann sich diese Personalie nicht leisten, Verein B schon. Tatsächlich ist Mathe nicht subjektiv. Wie Sinti schon sagt bestehen solche Arten von Wettbewerbsverzerrungen schon immer, verschärfen sollte man sie dennoch nicht.
Es gibt dann auch die Milchmädchenrechnungen. Es ist nicht Aufgabe der öffentl. Hand, welche ohnehin schon hohen Grundkosten für die Durchsetzung er öffentl. Sicherheit beim Ligabetrieb aufbringt, hier für Krawall Kompensationsregelungen zu erfinden. Diese privatwirtschaftl. Verzerrungen und/oder ein Ausgleichsmechanismus können gern unter den Vereinen bzw. mit der DFL, oder durch die DFL/den DFB auf Bundesebene angestoßen werden.
Zitat von Testron
Meine Aussage als Blödsinn zu bezeichnen ist natürlich ein starkes Argument, wenn man meinen Text überhaupt nicht richtig liest. Ich habe extra betont, dass ich Bushaltestellen meine, die keiner nutzt. Ich lade dich gerne ein, beim nächsten Mal richtig zu lesen und dann mir trotzdem auch gerne wieder zu widersprechen, nur ohne meine Aussage rein kategorisch mit irgendwelchen Parolen abzuwälzen. Es gibt tatsächlich sehr viele Beispiele, in denen bestimmte Sachen - nicht nur Bushaltestellen - alleine gebaut werden, weil die Kommune dadurch vom Staat entlohnt wird. Oft sind diese Sachen nicht von Nutzen. Hättest du aufmerksam gelesen, wäre dir übrigens auch aufgefallen, dass ich gerne zahle, wenn die Allgemeinheit davon was hat.
Meine Aussage als Blödsinn zu bezeichnen ist natürlich ein starkes Argument, wenn man meinen Text überhaupt nicht richtig liest. Ich habe extra betont, dass ich Bushaltestellen meine, die keiner nutzt. Ich lade dich gerne ein, beim nächsten Mal richtig zu lesen und dann mir trotzdem auch gerne wieder zu widersprechen, nur ohne meine Aussage rein kategorisch mit irgendwelchen Parolen abzuwälzen. Es gibt tatsächlich sehr viele Beispiele, in denen bestimmte Sachen - nicht nur Bushaltestellen - alleine gebaut werden, weil die Kommune dadurch vom Staat entlohnt wird. Oft sind diese Sachen nicht von Nutzen. Hättest du aufmerksam gelesen, wäre dir übrigens auch aufgefallen, dass ich gerne zahle, wenn die Allgemeinheit davon was hat.
Das Wiederholen von Unsinn macht diesen nicht inhaltlicher. Dein bemühtes Beispiel der Bushaltestellen, welche keiner nutzt, ist faktischer Quatsch, ohne das Du Dich mit der Thematik auch nur im Kern beschäftigt hast, oder willst. Genau sowas sind dann Parolen.
Hier wird auch keine Kommune vom Staat entlohnt, wenn Sie diese baut. Die Finanzierung des ÖPNV obliegt dem jeweiligen Aufgabenträger = der Stadt oder der Gemeinde. Hierbei gibt es festgesetzte zweckgebundene Zuweisungen vom Land zur Unterstützung bei der Wahrnehmung der Aufgabenverantwortung. Grundlage sind von den Aufgabenträgern zu erstellende und von den Gemeindevertretungen mit Öffentlichkeitsbeteiligung beschlossene Nahverkehrspläne. Diese definieren u.a. den Bestand und künftige Entwicklung des ÖPNV-Angebotes sowie der Nachfrage nach ÖPNV-Leistungen, die Organisation und Finanzierung des ÖPNV
Habe dieses Metier zufälligerweise einige Jahre berufl. bearbeitet. Drum nerven mich diese ahnungslosen und abschätzigen Sprüche, wonach da willkürlich Geld verbrannt wird. Sei Dir sicher, dass dort im Gegensatz zum Fußball deutlich sparsamer und effizienter mit Finanzen umgegangen wird.
Ebenso ist es einfach daneben, Daseinsvorsorge gegen Drittliga-Profifußball auszuspielen und dabei zu vergessen, dass schon für den normalen Spieltagsbetrieb ein immenser öffentl. Aufwand betrieben wird.
Bei aller Liebe zu diesem Sport, es gibt Grenzen.
Unabhängig das ein Teil unserer Fanszene aktiv dazu beigetragen hat, dass wir Risikospiele bestreiten "dürfen", verstehe ich den Einwand der Ungleichbehandlung.
Beispiel 1: Sachsen (Dynamo oder Aue) würde die Mehrkosten für den Polizeiaufwand nicht in Rechnung stellen, M/V für den FCH schon. Das wäre aus meiner Sicht nicht vertretbar. Entweder es trifft alle Vereine oder eben keinen. Wer seine Fangruppen unter Kontrolle hat und wenig oder keine Risikospiele bestreiten muss, der wird diesen Weg wahrscheinlich auch besser finden.
Beispiel 2: Sachsen-Anhalt stellt für seine Landespolizei bei einem Einsatz im benachbarten Niedersachsen (z.B. Braunschweig) keine Rechnung bei einem Risikospiel (z.B. Hannover), was die Niedersächsische Landespolizei jedoch in Rechnung stellen würde...
Wäre das möglich, oder wird die Landespolizei bei sowas nicht im anderen Bundesland eingesetzt? Wenn ja, könnte ein Verein sich dann aussuchen, woher die Einsatzkräfte kommen?
Wie wäre es, wenn Bundespolizeikräfte, statt Landespolizei eingesetzt werden? Kann da jemand was dazu sagen?
Ich hab da keine Ahnung. Bitte um Aufklärung, gern auch per PN...
Beispiel 1: Sachsen (Dynamo oder Aue) würde die Mehrkosten für den Polizeiaufwand nicht in Rechnung stellen, M/V für den FCH schon. Das wäre aus meiner Sicht nicht vertretbar. Entweder es trifft alle Vereine oder eben keinen. Wer seine Fangruppen unter Kontrolle hat und wenig oder keine Risikospiele bestreiten muss, der wird diesen Weg wahrscheinlich auch besser finden.
Beispiel 2: Sachsen-Anhalt stellt für seine Landespolizei bei einem Einsatz im benachbarten Niedersachsen (z.B. Braunschweig) keine Rechnung bei einem Risikospiel (z.B. Hannover), was die Niedersächsische Landespolizei jedoch in Rechnung stellen würde...
Wäre das möglich, oder wird die Landespolizei bei sowas nicht im anderen Bundesland eingesetzt? Wenn ja, könnte ein Verein sich dann aussuchen, woher die Einsatzkräfte kommen?
Wie wäre es, wenn Bundespolizeikräfte, statt Landespolizei eingesetzt werden? Kann da jemand was dazu sagen?
Ich hab da keine Ahnung. Bitte um Aufklärung, gern auch per PN...
Will hier eigentlich gar nicht groß etwas lostreten, aber habe heute unter dem Flutlichtmasten-Transparent einen kleinen Spruch gesehen: "brüderlich vereint, gegen den Feind"
Kann mir jemand den Ursprung und die Bedeutung erklären? Ich kann nicht genau mit dem Finger drauf zeigen, aber iwie hat der Spruch bei mir ein gewisses Geschmäckle...
Kann aber auch mit dem ganzen "wir gegen alle"/"tausend feinde keine Freunde" überhaupt nichts anfangen.
Kann mir jemand den Ursprung und die Bedeutung erklären? Ich kann nicht genau mit dem Finger drauf zeigen, aber iwie hat der Spruch bei mir ein gewisses Geschmäckle...
Kann aber auch mit dem ganzen "wir gegen alle"/"tausend feinde keine Freunde" überhaupt nichts anfangen.
Es kursiert ein Video in dem ca. 100 HSV Hooligans eine Kneipe auf dem Kiez mit Rentnern und Frauen (augenscheinlich 1.FC Köln Fans) angreifen und mit brutalen Fausthieben schlagen. Bin gespannt auf die ganzen Artikel in den Medien. Ich weiß wie das bei uns aussehen würde.
Zitat von Baltic1965
Es kursiert ein Video in dem ca. 100 HSV Hooligans eine Kneipe auf dem Kiez mit Rentnern und Frauen (augenscheinlich 1.FC Köln Fans) angreifen und mit brutalen Fausthieben schlagen. Bin gespannt auf die ganzen Artikel in den Medien. Ich weiß wie das bei uns aussehen würde.
Es kursiert ein Video in dem ca. 100 HSV Hooligans eine Kneipe auf dem Kiez mit Rentnern und Frauen (augenscheinlich 1.FC Köln Fans) angreifen und mit brutalen Fausthieben schlagen. Bin gespannt auf die ganzen Artikel in den Medien. Ich weiß wie das bei uns aussehen würde.
Ja das stimmt danach gab es wohl noch eine andere Auseinderandersetzung mit Hools beider Seiten...
Zitat von Baltic1965
Es kursiert ein Video in dem ca. 100 HSV Hooligans eine Kneipe auf dem Kiez mit Rentnern und Frauen (augenscheinlich 1.FC Köln Fans) angreifen und mit brutalen Fausthieben schlagen. Bin gespannt auf die ganzen Artikel in den Medien. Ich weiß wie das bei uns aussehen würde.
Es kursiert ein Video in dem ca. 100 HSV Hooligans eine Kneipe auf dem Kiez mit Rentnern und Frauen (augenscheinlich 1.FC Köln Fans) angreifen und mit brutalen Fausthieben schlagen. Bin gespannt auf die ganzen Artikel in den Medien. Ich weiß wie das bei uns aussehen würde.
Ist jetzt auch in den Medien präsent.
https://m.bild.de/regional/hamburg/hamburg-massenschlaegerei-zwischen-hooligans-von-hsv-und-koeln-678bcb6e56e145300e471677
Zitat von K4terR
Ist jetzt auch in den Medien präsent.
https://m.bild.de/regional/hamburg/hamburg-massenschlaegerei-zwischen-hooligans-von-hsv-und-koeln-678bcb6e56e145300e471677
Zitat von Baltic1965
Es kursiert ein Video in dem ca. 100 HSV Hooligans eine Kneipe auf dem Kiez mit Rentnern und Frauen (augenscheinlich 1.FC Köln Fans) angreifen und mit brutalen Fausthieben schlagen. Bin gespannt auf die ganzen Artikel in den Medien. Ich weiß wie das bei uns aussehen würde.
Es kursiert ein Video in dem ca. 100 HSV Hooligans eine Kneipe auf dem Kiez mit Rentnern und Frauen (augenscheinlich 1.FC Köln Fans) angreifen und mit brutalen Fausthieben schlagen. Bin gespannt auf die ganzen Artikel in den Medien. Ich weiß wie das bei uns aussehen würde.
Ist jetzt auch in den Medien präsent.
https://m.bild.de/regional/hamburg/hamburg-massenschlaegerei-zwischen-hooligans-von-hsv-und-koeln-678bcb6e56e145300e471677
Richtige H*r*n*ö*n*!! Das kann man garnicht in Worte fassen wie asozial das ist, friedliche Fans anzugreifen vor allem älter Personen und Rentner.
Das Video ist einfach nur bestürzend.
Zum glück wurde ja anscheinend von einem Großteil die Personalien aufgenommen, zu blöd nur das wir in Deutschland leben und das diese hinterhältige Verhalten keine wirklichen Konsequenzen haben wird.
Zitat von Blue_Lightning
Will hier eigentlich gar nicht groß etwas lostreten, aber habe heute unter dem Flutlichtmasten-Transparent einen kleinen Spruch gesehen: "brüderlich vereint, gegen den Feind"
Kann mir jemand den Ursprung und die Bedeutung erklären? Ich kann nicht genau mit dem Finger drauf zeigen, aber iwie hat der Spruch bei mir ein gewisses Geschmäckle...
Kann aber auch mit dem ganzen "wir gegen alle"/"tausend feinde keine Freunde" überhaupt nichts anfangen.
Will hier eigentlich gar nicht groß etwas lostreten, aber habe heute unter dem Flutlichtmasten-Transparent einen kleinen Spruch gesehen: "brüderlich vereint, gegen den Feind"
Kann mir jemand den Ursprung und die Bedeutung erklären? Ich kann nicht genau mit dem Finger drauf zeigen, aber iwie hat der Spruch bei mir ein gewisses Geschmäckle...
Kann aber auch mit dem ganzen "wir gegen alle"/"tausend feinde keine Freunde" überhaupt nichts anfangen.
Klingt für mich wie eine Abwandlung einer Stelle aus der zweiten Strophe von "Auferstanden aus Ruinen"
„Wenn wir brüderlich uns einen,
schlagen wir des Volkes Feind.“
Kann jetzt aber auch weit hergeholt sein.
Würde aber zum Ost-Flair und dem von dir erwähnten "keine Freunde tausend Feinde" passen.
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