Die Kurve
04.04.2013 - 17:27 Uhr
Wenn man auswärts im Heimbereich kein alkoholisches Bier bekommt und nachfragt warum, man als Begründung bekommt, dass man weiß, dass genug Hansafans im Heimbereich sitzen und man da kein Alkohol riskieren will und man auf Nachfrage, ob das bei allen Mannschaften mit vielen Fans so ist, als Antwort ein nein, nur bei ganz Bestimmten bekommt…
Und wenn das dann auch noch früher dort anders war.
Mittlerweile ist unser Ruf eigentlich im ganzen Land ruiniert und irgendwas muss ja dann bei unsere Szene anders sein als bei anderen Ultras.
Und wenn das dann auch noch früher dort anders war.
Mittlerweile ist unser Ruf eigentlich im ganzen Land ruiniert und irgendwas muss ja dann bei unsere Szene anders sein als bei anderen Ultras.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Camaro626 am 25.05.2024 um 13:10 Uhr bearbeitet Zitat von Schlumpi
Aber genau das bedeutet doch Demokratie, oder? Wenn eine gesellschaftliche Mehrheit nicht akzeptiert, was eine gesellschaftliche Minderheit in einem gewissen Umfeld (z.B. Stadion) tut oder schreibt, dann ist doch nichts demokratischer, als das die Mehrheit es für diesen gesellschaftlichen Rahmen bestimmt und sich die Minderheit daran zu halten hat, oder nicht. Es braucht ja nicht immer erst Gesetze. Manchmal reicht ein gesellschaftlicher Konsens. In einer Demokratie bestimmt die Mehrheit was die Gesamtgesellschaft tun und lassen darf. So verstehe ich Demokratie zumindest. Jeder der Pyro, Böller oder menschenverachtende Äußerungen von sich geben möchte, kann das in seinen privaten Raum tun oder einen eigenen Verein gründen. Das steht doch jedem zu. Hansa Rostock bzw. das Ostseestadion ist doch aber nicht der Private Raum der FZ. Sie verstehen es aber leider so, weil man sie auch zu lange gewähren ließ. Dann muß man es erklären (was jetzt jahrelang nicht funktioniert) oder Konsequenzen ziehen, was schon lange bitter nötig ist.
Glaubt wirklich jemand, das wir ohne den "Support" aus 9A und Süd keine Stimmung im Stadion hätten? Das ist einfach nicht der Fall. Und glaubt wirklich jemand das uns unser "toller Support" Punkte bringt? Dann hätten wir ja um den Aufstieg spielen müssen.
Es reicht jetzt einfach. Und ich hoffe, daß jetzt wirklich durchgegriffen wird und Maßnahmen getroffen werden, um das alles zu unterbinden.
Genug von mir zu diesem Thema. Warten wir ab, was der Verein tut.
Aber genau das bedeutet doch Demokratie, oder? Wenn eine gesellschaftliche Mehrheit nicht akzeptiert, was eine gesellschaftliche Minderheit in einem gewissen Umfeld (z.B. Stadion) tut oder schreibt, dann ist doch nichts demokratischer, als das die Mehrheit es für diesen gesellschaftlichen Rahmen bestimmt und sich die Minderheit daran zu halten hat, oder nicht. Es braucht ja nicht immer erst Gesetze. Manchmal reicht ein gesellschaftlicher Konsens. In einer Demokratie bestimmt die Mehrheit was die Gesamtgesellschaft tun und lassen darf. So verstehe ich Demokratie zumindest. Jeder der Pyro, Böller oder menschenverachtende Äußerungen von sich geben möchte, kann das in seinen privaten Raum tun oder einen eigenen Verein gründen. Das steht doch jedem zu. Hansa Rostock bzw. das Ostseestadion ist doch aber nicht der Private Raum der FZ. Sie verstehen es aber leider so, weil man sie auch zu lange gewähren ließ. Dann muß man es erklären (was jetzt jahrelang nicht funktioniert) oder Konsequenzen ziehen, was schon lange bitter nötig ist.
Glaubt wirklich jemand, das wir ohne den "Support" aus 9A und Süd keine Stimmung im Stadion hätten? Das ist einfach nicht der Fall. Und glaubt wirklich jemand das uns unser "toller Support" Punkte bringt? Dann hätten wir ja um den Aufstieg spielen müssen.
Es reicht jetzt einfach. Und ich hoffe, daß jetzt wirklich durchgegriffen wird und Maßnahmen getroffen werden, um das alles zu unterbinden.
Genug von mir zu diesem Thema. Warten wir ab, was der Verein tut.
Eine Diktatur der Mehrheit ist nicht das, was den gegenwärtigen Stand der Demokratietheorie bzw. -entwicklung darstellt. Minderheitenschutz gehört genauso dazu. Deshalb gibt es ja einen Rechtsrahmen. Der ist sicherlich auch kein göttliches Gebot, sondern veränderbar (Pyro als bestes Beispiel in alle Richtungen: erst legal, dann illegal, in der Praxis aber weitgehend geduldet bzw. wohlwollend betrachtet), aber er sichert ab, dass man in einem gewissen Rahmen auch von der Mehrheit abweichen darf. Mit anderen Worten: Wenn eine Fangruppierung beispielsweise eine Choreo machen will, die einer Mehrheit nicht passt, die aber auch nicht aus dem Rechtsrahmen fällt, möchte ich nicht in einer Gesellschaft leben, in der ihr das verboten wird. Damit öffnen wir Tür und Tor für einen (von wem auch immer) kuratierten Meinungskorridor.
Anlass dieser Diskussion hier ist nun keine Choreo und kein Transparent (auch wenn das gern alles in einen Topf geworfen wird), sondern Vorkommnisse beim letzten Spiel, die zum Teil ganz sicher außerhalb dieses Rechtsrahmens waren. Aber bei den hier diskutierten Maßnahmen wird sich zwar stark aufgeplustert, ich lese aber bisher fast nichts, was umsetzbar und auch noch fair wäre. Dafür wird hier aber wieder einmal ein ziemlich lautstarker Druck auf die Akteure aufgebaut, als ob das einfach lösbar wäre. Solche hyperpolitischen Diskussionen führen in der Praxis zu gar nichts und ich weiß auch nicht, ob sie uns inhaltlich bzw. im Nachdenken über Hansa weiterführen.
Zitat von Tomminho
Eine Diktatur der Mehrheit ist nicht das, was den gegenwärtigen Stand der Demokratietheorie bzw. -entwicklung darstellt. Minderheitenschutz gehört genauso dazu. Deshalb gibt es ja einen Rechtsrahmen. Der ist sicherlich auch kein göttliches Gebot, sondern veränderbar (Pyro als bestes Beispiel in alle Richtungen: erst legal, dann illegal, in der Praxis aber weitgehend geduldet bzw. wohlwollend betrachtet), aber er sichert ab, dass man in einem gewissen Rahmen auch von der Mehrheit abweichen darf. Mit anderen Worten: Wenn eine Fangruppierung beispielsweise eine Choreo machen will, die einer Mehrheit nicht passt, die aber auch nicht aus dem Rechtsrahmen fällt, möchte ich nicht in einer Gesellschaft leben, in der ihr das verboten wird. Damit öffnen wir Tür und Tor für einen (von wem auch immer) kuratierten Meinungskorridor.
Anlass dieser Diskussion hier ist nun keine Choreo und kein Transparent (auch wenn das gern alles in einen Topf geworfen wird), sondern Vorkommnisse beim letzten Spiel, die zum Teil ganz sicher außerhalb dieses Rechtsrahmens waren. Aber bei den hier diskutierten Maßnahmen wird sich zwar stark aufgeplustert, ich lese aber bisher fast nichts, was umsetzbar und auch noch fair wäre. Dafür wird hier aber wieder einmal ein ziemlich lautstarker Druck auf die Akteure aufgebaut, als ob das einfach lösbar wäre. Solche hyperpolitischen Diskussionen führen in der Praxis zu gar nichts und ich weiß auch nicht, ob sie uns inhaltlich bzw. im Nachdenken über Hansa weiterführen.
Eine Diktatur der Mehrheit ist nicht das, was den gegenwärtigen Stand der Demokratietheorie bzw. -entwicklung darstellt. Minderheitenschutz gehört genauso dazu. Deshalb gibt es ja einen Rechtsrahmen. Der ist sicherlich auch kein göttliches Gebot, sondern veränderbar (Pyro als bestes Beispiel in alle Richtungen: erst legal, dann illegal, in der Praxis aber weitgehend geduldet bzw. wohlwollend betrachtet), aber er sichert ab, dass man in einem gewissen Rahmen auch von der Mehrheit abweichen darf. Mit anderen Worten: Wenn eine Fangruppierung beispielsweise eine Choreo machen will, die einer Mehrheit nicht passt, die aber auch nicht aus dem Rechtsrahmen fällt, möchte ich nicht in einer Gesellschaft leben, in der ihr das verboten wird. Damit öffnen wir Tür und Tor für einen (von wem auch immer) kuratierten Meinungskorridor.
Anlass dieser Diskussion hier ist nun keine Choreo und kein Transparent (auch wenn das gern alles in einen Topf geworfen wird), sondern Vorkommnisse beim letzten Spiel, die zum Teil ganz sicher außerhalb dieses Rechtsrahmens waren. Aber bei den hier diskutierten Maßnahmen wird sich zwar stark aufgeplustert, ich lese aber bisher fast nichts, was umsetzbar und auch noch fair wäre. Dafür wird hier aber wieder einmal ein ziemlich lautstarker Druck auf die Akteure aufgebaut, als ob das einfach lösbar wäre. Solche hyperpolitischen Diskussionen führen in der Praxis zu gar nichts und ich weiß auch nicht, ob sie uns inhaltlich bzw. im Nachdenken über Hansa weiterführen.
Alles was im Stadion passiert, passiert nicht im öffentlichem Raum sondern im "Haus" von Hansa. Hansa hat Hausrecht und darf somit bestimmen, wohin die Reise geht.
Ich als Minderheit kann doch auch nicht zu dir nach Hause kommen und dort tun, was ich für richtig halte und nicht das was du möchtest.
Zitat von inkijens
Alles was im Stadion passiert, passiert nicht im öffentlichem Raum sondern im "Haus" von Hansa. Hansa hat Hausrecht und darf somit bestimmen, wohin die Reise geht.
Ich als Minderheit kann doch auch nicht zu dir nach Hause kommen und dort tun, was ich für richtig halte und nicht das was du möchtest.
Zitat von Tomminho
Eine Diktatur der Mehrheit ist nicht das, was den gegenwärtigen Stand der Demokratietheorie bzw. -entwicklung darstellt. Minderheitenschutz gehört genauso dazu. Deshalb gibt es ja einen Rechtsrahmen. Der ist sicherlich auch kein göttliches Gebot, sondern veränderbar (Pyro als bestes Beispiel in alle Richtungen: erst legal, dann illegal, in der Praxis aber weitgehend geduldet bzw. wohlwollend betrachtet), aber er sichert ab, dass man in einem gewissen Rahmen auch von der Mehrheit abweichen darf. Mit anderen Worten: Wenn eine Fangruppierung beispielsweise eine Choreo machen will, die einer Mehrheit nicht passt, die aber auch nicht aus dem Rechtsrahmen fällt, möchte ich nicht in einer Gesellschaft leben, in der ihr das verboten wird. Damit öffnen wir Tür und Tor für einen (von wem auch immer) kuratierten Meinungskorridor.
Anlass dieser Diskussion hier ist nun keine Choreo und kein Transparent (auch wenn das gern alles in einen Topf geworfen wird), sondern Vorkommnisse beim letzten Spiel, die zum Teil ganz sicher außerhalb dieses Rechtsrahmens waren. Aber bei den hier diskutierten Maßnahmen wird sich zwar stark aufgeplustert, ich lese aber bisher fast nichts, was umsetzbar und auch noch fair wäre. Dafür wird hier aber wieder einmal ein ziemlich lautstarker Druck auf die Akteure aufgebaut, als ob das einfach lösbar wäre. Solche hyperpolitischen Diskussionen führen in der Praxis zu gar nichts und ich weiß auch nicht, ob sie uns inhaltlich bzw. im Nachdenken über Hansa weiterführen.
Eine Diktatur der Mehrheit ist nicht das, was den gegenwärtigen Stand der Demokratietheorie bzw. -entwicklung darstellt. Minderheitenschutz gehört genauso dazu. Deshalb gibt es ja einen Rechtsrahmen. Der ist sicherlich auch kein göttliches Gebot, sondern veränderbar (Pyro als bestes Beispiel in alle Richtungen: erst legal, dann illegal, in der Praxis aber weitgehend geduldet bzw. wohlwollend betrachtet), aber er sichert ab, dass man in einem gewissen Rahmen auch von der Mehrheit abweichen darf. Mit anderen Worten: Wenn eine Fangruppierung beispielsweise eine Choreo machen will, die einer Mehrheit nicht passt, die aber auch nicht aus dem Rechtsrahmen fällt, möchte ich nicht in einer Gesellschaft leben, in der ihr das verboten wird. Damit öffnen wir Tür und Tor für einen (von wem auch immer) kuratierten Meinungskorridor.
Anlass dieser Diskussion hier ist nun keine Choreo und kein Transparent (auch wenn das gern alles in einen Topf geworfen wird), sondern Vorkommnisse beim letzten Spiel, die zum Teil ganz sicher außerhalb dieses Rechtsrahmens waren. Aber bei den hier diskutierten Maßnahmen wird sich zwar stark aufgeplustert, ich lese aber bisher fast nichts, was umsetzbar und auch noch fair wäre. Dafür wird hier aber wieder einmal ein ziemlich lautstarker Druck auf die Akteure aufgebaut, als ob das einfach lösbar wäre. Solche hyperpolitischen Diskussionen führen in der Praxis zu gar nichts und ich weiß auch nicht, ob sie uns inhaltlich bzw. im Nachdenken über Hansa weiterführen.
Alles was im Stadion passiert, passiert nicht im öffentlichem Raum sondern im "Haus" von Hansa. Hansa hat Hausrecht und darf somit bestimmen, wohin die Reise geht.
Ich als Minderheit kann doch auch nicht zu dir nach Hause kommen und dort tun, was ich für richtig halte und nicht das was du möchtest.

Wie gesagt: Hansa kann das natürlich machen - nur glaube ich, dass man da ein Fass aufmacht, das man nicht wieder zu bekommen wird. Es gibt eine laute Minderheit (v.a. online), die schon bei Frakturschrift nach Rechtsextremismus schreit. Daher finde ich eigentlich gut, dass sich Hansa aus den Choreos bisher inhaltlich weitestgehend raushält. Wie schon geschrieben, könnte ich mir dort bzw. bei Transparenten eine Verpflichtung zur Angabe verantwortlicher Personen vorstellen, um ggf. im Nachgang bei einer (gff. juristischen) Klärung helfen zu können.
Was andere "Vorfälle" im Stadion anbelangt, sehe ich hier noch nicht die Vorschläge oder Maßnahme(n), die ich für zielführend UND verhältnismäßig halte.
Zitat von Tomminho
Daher finde ich eigentlich gut, dass sich Hansa aus den Choreos bisher inhaltlich weitestgehend raushält.
Daher finde ich eigentlich gut, dass sich Hansa aus den Choreos bisher inhaltlich weitestgehend raushält.
Ich nicht, da Hansa sich dadurch immer wieder in der Öffentlichkeit angreifbar gemacht hat.
Zitat von inkijens
Ich nicht, da Hansa sich dadurch immer wieder in der Öffentlichkeit angreifbar gemacht hat.
Zitat von Tomminho
Daher finde ich eigentlich gut, dass sich Hansa aus den Choreos bisher inhaltlich weitestgehend raushält.
Daher finde ich eigentlich gut, dass sich Hansa aus den Choreos bisher inhaltlich weitestgehend raushält.
Ich nicht, da Hansa sich dadurch immer wieder in der Öffentlichkeit angreifbar gemacht hat.
Bei Leuten, von denen ich sage, dass uns ihre Meinung nicht zu interessieren braucht.
Zitat von Tomminho
Wie gesagt: Hansa kann das natürlich machen - nur glaube ich, dass man da ein Fass aufmacht, das man nicht wieder zu bekommen wird. Es gibt eine laute Minderheit (v.a. online), die schon bei Frakturschrift nach Rechtsextremismus schreit. Daher finde ich eigentlich gut, dass sich Hansa aus den Choreos bisher inhaltlich weitestgehend raushält. Wie schon geschrieben, könnte ich mir dort bzw. bei Transparenten eine Verpflichtung zur Angabe verantwortlicher Personen vorstellen, um ggf. im Nachgang bei einer (gff. juristischen) Klärung helfen zu können.
Was andere "Vorfälle" im Stadion anbelangt, sehe ich hier noch nicht die Vorschläge oder Maßnahme(n), die ich für zielführend UND verhältnismäßig halte.
Zitat von inkijens
Alles was im Stadion passiert, passiert nicht im öffentlichem Raum sondern im "Haus" von Hansa. Hansa hat Hausrecht und darf somit bestimmen, wohin die Reise geht.
Ich als Minderheit kann doch auch nicht zu dir nach Hause kommen und dort tun, was ich für richtig halte und nicht das was du möchtest.
Zitat von Tomminho
Eine Diktatur der Mehrheit ist nicht das, was den gegenwärtigen Stand der Demokratietheorie bzw. -entwicklung darstellt. Minderheitenschutz gehört genauso dazu. Deshalb gibt es ja einen Rechtsrahmen. Der ist sicherlich auch kein göttliches Gebot, sondern veränderbar (Pyro als bestes Beispiel in alle Richtungen: erst legal, dann illegal, in der Praxis aber weitgehend geduldet bzw. wohlwollend betrachtet), aber er sichert ab, dass man in einem gewissen Rahmen auch von der Mehrheit abweichen darf. Mit anderen Worten: Wenn eine Fangruppierung beispielsweise eine Choreo machen will, die einer Mehrheit nicht passt, die aber auch nicht aus dem Rechtsrahmen fällt, möchte ich nicht in einer Gesellschaft leben, in der ihr das verboten wird. Damit öffnen wir Tür und Tor für einen (von wem auch immer) kuratierten Meinungskorridor.
Anlass dieser Diskussion hier ist nun keine Choreo und kein Transparent (auch wenn das gern alles in einen Topf geworfen wird), sondern Vorkommnisse beim letzten Spiel, die zum Teil ganz sicher außerhalb dieses Rechtsrahmens waren. Aber bei den hier diskutierten Maßnahmen wird sich zwar stark aufgeplustert, ich lese aber bisher fast nichts, was umsetzbar und auch noch fair wäre. Dafür wird hier aber wieder einmal ein ziemlich lautstarker Druck auf die Akteure aufgebaut, als ob das einfach lösbar wäre. Solche hyperpolitischen Diskussionen führen in der Praxis zu gar nichts und ich weiß auch nicht, ob sie uns inhaltlich bzw. im Nachdenken über Hansa weiterführen.
Eine Diktatur der Mehrheit ist nicht das, was den gegenwärtigen Stand der Demokratietheorie bzw. -entwicklung darstellt. Minderheitenschutz gehört genauso dazu. Deshalb gibt es ja einen Rechtsrahmen. Der ist sicherlich auch kein göttliches Gebot, sondern veränderbar (Pyro als bestes Beispiel in alle Richtungen: erst legal, dann illegal, in der Praxis aber weitgehend geduldet bzw. wohlwollend betrachtet), aber er sichert ab, dass man in einem gewissen Rahmen auch von der Mehrheit abweichen darf. Mit anderen Worten: Wenn eine Fangruppierung beispielsweise eine Choreo machen will, die einer Mehrheit nicht passt, die aber auch nicht aus dem Rechtsrahmen fällt, möchte ich nicht in einer Gesellschaft leben, in der ihr das verboten wird. Damit öffnen wir Tür und Tor für einen (von wem auch immer) kuratierten Meinungskorridor.
Anlass dieser Diskussion hier ist nun keine Choreo und kein Transparent (auch wenn das gern alles in einen Topf geworfen wird), sondern Vorkommnisse beim letzten Spiel, die zum Teil ganz sicher außerhalb dieses Rechtsrahmens waren. Aber bei den hier diskutierten Maßnahmen wird sich zwar stark aufgeplustert, ich lese aber bisher fast nichts, was umsetzbar und auch noch fair wäre. Dafür wird hier aber wieder einmal ein ziemlich lautstarker Druck auf die Akteure aufgebaut, als ob das einfach lösbar wäre. Solche hyperpolitischen Diskussionen führen in der Praxis zu gar nichts und ich weiß auch nicht, ob sie uns inhaltlich bzw. im Nachdenken über Hansa weiterführen.
Alles was im Stadion passiert, passiert nicht im öffentlichem Raum sondern im "Haus" von Hansa. Hansa hat Hausrecht und darf somit bestimmen, wohin die Reise geht.
Ich als Minderheit kann doch auch nicht zu dir nach Hause kommen und dort tun, was ich für richtig halte und nicht das was du möchtest.

Wie gesagt: Hansa kann das natürlich machen - nur glaube ich, dass man da ein Fass aufmacht, das man nicht wieder zu bekommen wird. Es gibt eine laute Minderheit (v.a. online), die schon bei Frakturschrift nach Rechtsextremismus schreit. Daher finde ich eigentlich gut, dass sich Hansa aus den Choreos bisher inhaltlich weitestgehend raushält. Wie schon geschrieben, könnte ich mir dort bzw. bei Transparenten eine Verpflichtung zur Angabe verantwortlicher Personen vorstellen, um ggf. im Nachgang bei einer (gff. juristischen) Klärung helfen zu können.
Was andere "Vorfälle" im Stadion anbelangt, sehe ich hier noch nicht die Vorschläge oder Maßnahme(n), die ich für zielführend UND verhältnismäßig halte.
Vielleicht ist eben genau hier das Problem: nur eine Minderheit in MV sieht hier die Probleme. Stramm Rechts ist in MV akzeptiert, deshalb stören sich auch so wenige an bestimmten Dingen. Im Grunde kann es Hansa auch egal sein - Dynamo ujd Cottbus können/konnten sich damit auch gut arrangieren. Ob man den Geist dann wieder in die Hand nehmen Flasche kriegt weiß ich aber nicht.
Zitat von Forever_Hansa
Vielleicht ist eben genau hier das Problem: nur eine Minderheit in MV sieht hier die Probleme. Stramm Rechts ist in MV akzeptiert, deshalb stören sich auch so wenige an bestimmten Dingen. Im Grunde kann es Hansa auch egal sein - Dynamo ujd Cottbus können/konnten sich damit auch gut arrangieren. Ob man den Geist dann wieder in die Hand nehmen Flasche kriegt weiß ich aber nicht.
Vielleicht ist eben genau hier das Problem: nur eine Minderheit in MV sieht hier die Probleme. Stramm Rechts ist in MV akzeptiert, deshalb stören sich auch so wenige an bestimmten Dingen. Im Grunde kann es Hansa auch egal sein - Dynamo ujd Cottbus können/konnten sich damit auch gut arrangieren. Ob man den Geist dann wieder in die Hand nehmen Flasche kriegt weiß ich aber nicht.
Zitat von Tomminho
Bei Leuten, von denen ich sage, dass uns ihre Meinung nicht zu interessieren braucht.
Zitat von inkijens
Ich nicht, da Hansa sich dadurch immer wieder in der Öffentlichkeit angreifbar gemacht hat.
Zitat von Tomminho
Daher finde ich eigentlich gut, dass sich Hansa aus den Choreos bisher inhaltlich weitestgehend raushält.
Daher finde ich eigentlich gut, dass sich Hansa aus den Choreos bisher inhaltlich weitestgehend raushält.
Ich nicht, da Hansa sich dadurch immer wieder in der Öffentlichkeit angreifbar gemacht hat.
Bei Leuten, von denen ich sage, dass uns ihre Meinung nicht zu interessieren braucht.
Von der allgemeinen Mehrheit, von der Politik, von DFB+DFL, von der Polizei, von Sponsoren, von (ausländischen) Spielern, von der Stadt Rostock, vom Land M-V usw. ...?
Zitat von inkijens
Von der allgemeinen Mehrheit, von der Politik, von DFB+DFL, von der Polizei, von Sponsoren, von (ausländischen) Spielern, von der Stadt Rostock, vom Land M-V usw. ...?

Zitat von Tomminho
Bei Leuten, von denen ich sage, dass uns ihre Meinung nicht zu interessieren braucht.
Zitat von inkijens
Ich nicht, da Hansa sich dadurch immer wieder in der Öffentlichkeit angreifbar gemacht hat.
Zitat von Tomminho
Daher finde ich eigentlich gut, dass sich Hansa aus den Choreos bisher inhaltlich weitestgehend raushält.
Daher finde ich eigentlich gut, dass sich Hansa aus den Choreos bisher inhaltlich weitestgehend raushält.
Ich nicht, da Hansa sich dadurch immer wieder in der Öffentlichkeit angreifbar gemacht hat.
Bei Leuten, von denen ich sage, dass uns ihre Meinung nicht zu interessieren braucht.
Von der allgemeinen Mehrheit, von der Politik, von DFB+DFL, von der Polizei, von Sponsoren, von (ausländischen) Spielern, von der Stadt Rostock, vom Land M-V usw. ...?

Wir drehen uns hier im Kreis. Hansa macht mehr Unsatz als je zuvor, hat mehr und finanzkräftigere Sponsoren als je zuvor, verkauft mehr Dauerkarten als je zuvor, hat quasi immer ein ausverkauftes Stadion im Heimbereich usw. - zusammengefasst: Hansa ist größer als je zuvor!
Zeig mir den "(ausländischen) Spieler" der wegen der Fans nicht zu Hansa kommt - ich bin vom Gegenteil überzeugt: die kommen WEGEN der Fans zu uns.
Wer "die Stadt" oder "das Land" sein sollen, weiß ich nicht - aber die Stadt ist bei Heimspielen auf jeden Fall immer auf den Beinen und man sieht Autos aus den ganzen Land in Rostock.
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