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Die Kurve

04.04.2013 - 17:27 Uhr
Die Kurve |#3671
28.06.2021 - 19:54 Uhr
Zitat von spence
Zitat von rockyandone

Zitat von Hanseatenjoker

In England ist ein Staatsanwalt bei jedem Spiel vor Ort und bei Vergehen wirst Du sofort verurteilt.
Ob das in Deutschland je möglich wäre ?


Natürlich wäre das nicht möglich.
In einem Rechtsstaat habe ich natürlich die Möglichkeit mich ausreichend zu verteidigen bzw. diese an einen Anwalt meiner Wahl zu übertragen.

Ohne die Gerichtsbarkeit in England zu kennen, kann ich mir auch beim besten Willen nicht vorstellen dass es dort so einfach geht.


Ich kenne mich da natürlich auch nicht aus, aber ist ein Stadionverbot nicht sowas wie ein Hausverbot in z.B. Gaststätten, in denen man vielleicht negativ aufgefallen ist?
Kann man das Einklagen? Keine Ahnung!
Aber ist doch auch egal, scheinbar wirken die dortigen Maßnahmen.
Es ist etwas anderes, ob immer nur der Verein zahlen muss oder ich persönlich belangt werde und ob man da so leichtfertig eine lebenslange Stadionsperre riskiert? Ich weiß ja nicht.


Klagen kann man prinzipiell gegen alles.
Die Erfolgschancen bei einem Stadion,- Hausverbot sind wohl vergleichsweise gering da der Betreiber wohl gute Gründe hatte dieses Verbot auszusprechen.

Aber ein Staatsanwalt wird kaum am Bratwurststand (wahlweise Fish and Chips zwinker), Stadionverbote erteilen.

Ja, die dortigen Maßnahmen wirken. Allerdings zu einem durchaus hohen Preis.
Es gibt ausschließlich Sitzplätze in der Premier League.
Wenn man dort steht, wird man vom Stadionsprecher darauf hingewiesen das ständiges Stehen assozial sei.
Es gibt keine Trennung von Fanlagern.
Die Eintrittspreise sind teilweise astronomisch.
Mit meiner Auffassung von Fankultur hat das wenig zu tun.
Die Kurve |#3672
28.06.2021 - 20:18 Uhr
Zitat von rockyandone
Zitat von spence

Zitat von rockyandone

Zitat von Hanseatenjoker

In England ist ein Staatsanwalt bei jedem Spiel vor Ort und bei Vergehen wirst Du sofort verurteilt.
Ob das in Deutschland je möglich wäre ?


Natürlich wäre das nicht möglich.
In einem Rechtsstaat habe ich natürlich die Möglichkeit mich ausreichend zu verteidigen bzw. diese an einen Anwalt meiner Wahl zu übertragen.

Ohne die Gerichtsbarkeit in England zu kennen, kann ich mir auch beim besten Willen nicht vorstellen dass es dort so einfach geht.


Ich kenne mich da natürlich auch nicht aus, aber ist ein Stadionverbot nicht sowas wie ein Hausverbot in z.B. Gaststätten, in denen man vielleicht negativ aufgefallen ist?
Kann man das Einklagen? Keine Ahnung!
Aber ist doch auch egal, scheinbar wirken die dortigen Maßnahmen.
Es ist etwas anderes, ob immer nur der Verein zahlen muss oder ich persönlich belangt werde und ob man da so leichtfertig eine lebenslange Stadionsperre riskiert? Ich weiß ja nicht.


Klagen kann man prinzipiell gegen alles.
Die Erfolgschancen bei einem Stadion,- Hausverbot sind wohl vergleichsweise gering da der Betreiber wohl gute Gründe hatte dieses Verbot auszusprechen.

Aber ein Staatsanwalt wird kaum am Bratwurststand (wahlweise Fish and Chips zwinker), Stadionverbote erteilen.

Ja, die dortigen Maßnahmen wirken. Allerdings zu einem durchaus hohen Preis.
Es gibt ausschließlich Sitzplätze in der Premier League.
Wenn man dort steht, wird man vom Stadionsprecher darauf hingewiesen das ständiges Stehen assozial sei.
Es gibt keine Trennung von Fanlagern.
Die Eintrittspreise sind teilweise astronomisch.
Mit meiner Auffassung von Fankultur hat das wenig zu tun.


Ja , bei uns zahlt der Verein die hohen Preise!
Und meine Auffassung von Fankultur hat nichts mit Böllern, Qualm, zerstörten Toiletten und erhängten Polizistenpuppen zu tun.
Aber weiter oben schrieb jemand, dass wir uns hier einfach nur im Kreis drehen. Das stimmt wohl und deshalb lasse ich es jetzt auch gut sein.
Die Kurve |#3673
28.06.2021 - 20:29 Uhr
Zitat von spence
Zitat von rockyandone

Zitat von spence

Zitat von rockyandone

Zitat von Hanseatenjoker

In England ist ein Staatsanwalt bei jedem Spiel vor Ort und bei Vergehen wirst Du sofort verurteilt.
Ob das in Deutschland je möglich wäre ?


Natürlich wäre das nicht möglich.
In einem Rechtsstaat habe ich natürlich die Möglichkeit mich ausreichend zu verteidigen bzw. diese an einen Anwalt meiner Wahl zu übertragen.

Ohne die Gerichtsbarkeit in England zu kennen, kann ich mir auch beim besten Willen nicht vorstellen dass es dort so einfach geht.


Ich kenne mich da natürlich auch nicht aus, aber ist ein Stadionverbot nicht sowas wie ein Hausverbot in z.B. Gaststätten, in denen man vielleicht negativ aufgefallen ist?
Kann man das Einklagen? Keine Ahnung!
Aber ist doch auch egal, scheinbar wirken die dortigen Maßnahmen.
Es ist etwas anderes, ob immer nur der Verein zahlen muss oder ich persönlich belangt werde und ob man da so leichtfertig eine lebenslange Stadionsperre riskiert? Ich weiß ja nicht.


Klagen kann man prinzipiell gegen alles.
Die Erfolgschancen bei einem Stadion,- Hausverbot sind wohl vergleichsweise gering da der Betreiber wohl gute Gründe hatte dieses Verbot auszusprechen.

Aber ein Staatsanwalt wird kaum am Bratwurststand (wahlweise Fish and Chips zwinker), Stadionverbote erteilen.

Ja, die dortigen Maßnahmen wirken. Allerdings zu einem durchaus hohen Preis.
Es gibt ausschließlich Sitzplätze in der Premier League.
Wenn man dort steht, wird man vom Stadionsprecher darauf hingewiesen das ständiges Stehen assozial sei.
Es gibt keine Trennung von Fanlagern.
Die Eintrittspreise sind teilweise astronomisch.
Mit meiner Auffassung von Fankultur hat das wenig zu tun.


Ja , bei uns zahlt der Verein die hohen Preise!
Und meine Auffassung von Fankultur hat nichts mit Böllern, Qualm, zerstörten Toiletten und erhängten Polizistenpuppen zu tun.
Aber weiter oben schrieb jemand, dass wir uns hier einfach nur im Kreis drehen. Das stimmt wohl und deshalb lasse ich es jetzt auch gut sein.


Finde ich jetzt schade.
Mit Kopf in den Sand kommen wir ja auch nicht weiter.
Ich bin genauso gegen die von dir beschriebenen Widrigkeiten.
Ich finde aber das der britische Weg, für mich, nicht der richtige ist da das Erlebnis Fußball (und ja ich meine den Sport an sich) dabei auf der Strecke bleibt.
Die Kurve |#3674
28.06.2021 - 20:38 Uhr
Zitat von rockyandone
Zitat von spence

Zitat von rockyandone

Zitat von spence

Zitat von rockyandone

Zitat von Hanseatenjoker

In England ist ein Staatsanwalt bei jedem Spiel vor Ort und bei Vergehen wirst Du sofort verurteilt.
Ob das in Deutschland je möglich wäre ?


Natürlich wäre das nicht möglich.
In einem Rechtsstaat habe ich natürlich die Möglichkeit mich ausreichend zu verteidigen bzw. diese an einen Anwalt meiner Wahl zu übertragen.

Ohne die Gerichtsbarkeit in England zu kennen, kann ich mir auch beim besten Willen nicht vorstellen dass es dort so einfach geht.


Ich kenne mich da natürlich auch nicht aus, aber ist ein Stadionverbot nicht sowas wie ein Hausverbot in z.B. Gaststätten, in denen man vielleicht negativ aufgefallen ist?
Kann man das Einklagen? Keine Ahnung!
Aber ist doch auch egal, scheinbar wirken die dortigen Maßnahmen.
Es ist etwas anderes, ob immer nur der Verein zahlen muss oder ich persönlich belangt werde und ob man da so leichtfertig eine lebenslange Stadionsperre riskiert? Ich weiß ja nicht.


Klagen kann man prinzipiell gegen alles.
Die Erfolgschancen bei einem Stadion,- Hausverbot sind wohl vergleichsweise gering da der Betreiber wohl gute Gründe hatte dieses Verbot auszusprechen.

Aber ein Staatsanwalt wird kaum am Bratwurststand (wahlweise Fish and Chips zwinker), Stadionverbote erteilen.

Ja, die dortigen Maßnahmen wirken. Allerdings zu einem durchaus hohen Preis.
Es gibt ausschließlich Sitzplätze in der Premier League.
Wenn man dort steht, wird man vom Stadionsprecher darauf hingewiesen das ständiges Stehen assozial sei.
Es gibt keine Trennung von Fanlagern.
Die Eintrittspreise sind teilweise astronomisch.
Mit meiner Auffassung von Fankultur hat das wenig zu tun.


Ja , bei uns zahlt der Verein die hohen Preise!
Und meine Auffassung von Fankultur hat nichts mit Böllern, Qualm, zerstörten Toiletten und erhängten Polizistenpuppen zu tun.
Aber weiter oben schrieb jemand, dass wir uns hier einfach nur im Kreis drehen. Das stimmt wohl und deshalb lasse ich es jetzt auch gut sein.


Finde ich jetzt schade.
Mit Kopf in den Sand kommen wir ja auch nicht weiter.
Ich bin genauso gegen die von dir beschriebenen Widrigkeiten.
Ich finde aber das der britische Weg, für mich, nicht der richtige ist da das Erlebnis Fußball (und ja ich meine den Sport an sich) dabei auf der Strecke bleibt.


Dann doch noch einen Satz.
Wir hier im Forum werden das Problem sicher nicht lösen können, wir können nur Meinungen austauschen.
Das haben wir respektvoll getan! So muss das sein.
Ich kann verstehen, was Du vom Erlebnis Fußball in England sagst und da kann ich Dir auch zustimmen.
Die Kurve |#3675
28.06.2021 - 22:42 Uhr
Zitat von Sinti
Zitat von Forever_Hansa

Ich-Botschaften sind doch noch am fairsten: Ich halte die Strafen des DFB einfach für nicht schmerzhaft genug - sonst würde man sich mit Pyro und Fanszene nicht schmücken sondern etwas unternehmen.

Die Erpressung des Vereins unter Hoffmann durch die Fanszene haben alle folgenden Führungen zum Anlass genommen in die Richtung nicht zu agieren. Und hier muss man auch beglückwünschen: Es klappt ja, der DFB lässt das billigst durchgehen.


Es ist für mich mega witzig, dass du ich Botschaften verwendest, um dann mit Strafen zu argumentieren. Ich kann dir im Zusammenhang einige wissenschaftliche Grundwerke empfehlen. Dies ist schon seit einigen Jahren davon entfernt mit der Intensität von Strafen zu arbeiten. Das funktioniert nur bis zu einem gewissen Punkt. Bestimmte Gruppen bekommst du dann nicht mehr. Da ist die Höhe der Strafe entweder irrelevant oder es führt dazu, dass noch mehr „Straftaten“ begangen werden, um diese zu vertuschen.


Du hast mich falsch verstanden - ich will nicht die ***** en mit den Strafen bewegen sondern in erster Linie den Verein, vor allem seine Führung, aber auch das Umfeld. Es gab Zeiten da ging es dem Verein dreckig und wir haben hier im kleinen versucht mit Minisponsorings, Spenden und Trainingslagerbanden zu helfen. Und dann kommt ein vermeintlich brisantes Spiel und die Vollspacken lassen für den Club das X-fache in Rauch aufgehen. Und die Vereinsführung guckt zu...

Das schlimme ist - und da hat Hollerbach recht - dass es genug Leute gibt die das geil finden. Für die sind eben die Folgen nicht drastisch genug.

Aber wie gesagt - das ist meine Meinung. Ich war auch mal jung und da kann man durchaus mit dem Riot-Livestyle spielen.
Die Kurve |#3676
28.06.2021 - 23:00 Uhr
Zitat von Hanseatenjoker
In England ist ein Staatsanwalt bei jedem Spiel vor Ort und bei Vergehen wirst Du sofort verurteilt.
Ob das in Deutschland je möglich wäre ?


Ich meine mich dunkel zu erinnern, dass wir das im Ostseestadion früher auch hatten.

Soweit muss/soll es aber auch nicht kommen - man kann geile und brachiale Stimmung machen ohne a) Pyro zu zünden oder b) Angst und Schrecken zu verbreiten. Das meine ich nicht mal explizit auf unsere Fanszene gemünzt - das hab ich schon überall erlebt.
Englische Verhältnisse will sicher niemand - ich kann beim Fussball nur schwerlich sitzen bleiben zwinker

Zum Thema Querschnitt der Gesellschaft und Akzeptanz: Wenn der Querschnitt in die Bahn pinkelt wird man da (ausser auf auswärtsfahrten natürlich) auch kaum ein Auge zudrücken mit Verweis auf die Herkunft.
Die Kurve |#3677
30.06.2021 - 13:03 Uhr
Zitat von Sinti
Zitat von JoRostock

Wer sich eine Dauerkarte geholt hat, findet auf dem Karton, in dem die Spraydose ist, ein "Pro visuelle Effekte" unter anderen mit gemalten Rauchtopf etc. (Und noch ein paar andere "Pros")
Das Design ist zwar von Artunique, aber dann scheint es den Verein ja nicht wirklich zu stören. Sonst hätte er dort nach einer Änderung gefragt.


Ich selbst habe ja nichts gegen Konzepte, die kontrolliertes abbrennen ermöglichen. Die sind aber noch nicht erlaubt. Und wenn sie dann trotzdem drei- viermal zünden, würde sich das ja in einem gewissen Rahmen halten. Die Jahre vor Corona haben allerdings nicht gezeigt, dass auf so einen Rahmen geachtet wird.
Ob so ein Design auf der Dauerkarten Verpackung einen großen Unterschied macht, ob gezündet wird oder nicht? Eher nicht.
Ob man sich dann die Durchsagen im Stadion sparen kann? Eigentlich schon. Ernst nehmen kann man sie dann ja nicht.

Hansa wirbt halt durchaus auch mit solchen Aktionen. Es wurde hier auch schonmal geschrieben, dass der Verein mit der Szene auch Marketing betreibt.
Wenn die Anzahl der Pyroshows aber das Ausmaß von vor Corona erreicht, frage ich mich aber, ob sich das für den Verein lohnt. In der zweiten Liga ist eine Fackel oder ein Rauchtopf nämlich teurer als in der dritten Liga. Kostete eine Fackel dort 350€, sind es in der zweiten Liga schon 600€ pro Fackel.
Denke ich mal an die Saison, in der über 100.000€ Strafe generiert wurden, wären wir da schon ca. bei 200.000€ Strafe.


Das Spiel Hansa -HSV zum Abschluss der Saison ist sicherlich auch kein Zufall. So ist das nun mal, wenn Profit am wichtigsten ist. Dann nutzt du das aus, was dir was bringen könnte. Machst coole Werbung. Oder ne EM in vielen Ländern oder gründest ne eigene neue Liga.

Bin aber auch gespannt wie sich unser Image entwickelt. Fans anderer Vereine sind sehr begeistert von unserem Marketing. Das war schon bei der Fischbüchse so. Ich finds auch cool, damit zu spielen. Ändern kannst du das sowieso nicht. Für mich gibts auch ne Grenze, aber ich finde es spannend, wenn man diese immer wieder ausreizt. Wenn man sich überlegt, was sich UEFA und. DFB so seit Jahren leisten, dann fällt mir das persönlich schwer, sowas ernst zu nehmen.


Ich möchte etwas zurück rudern! Meine Jahreskarte ist nun auch angekommen und ich weiß jetzt was du Mist „pro visuelle Effekte meinst“. Ich finde die Dose cool, wenn man dann natürlich nicht mehr Grübeln muss und das so plakativ drauf druckt, finde ich es wesentlich weniger reizvoll als nur die Dose.

Allerdings finde ich es interessant, dass du nur die visuellen Effekte erwähnst. Der Schaden durch pro Hansa Graffiti ist sichtlich Landesweit höher als die Strafzahlungen. Ich persönlich finde das Motiv zu „pro stabil bleiben befremdlich“. Das wäre mein Aufhänger gewesen um über die Dose zu diskutieren. Aber da sieht man mal wie unterschiedlich die Probleme sind und vor allem , was man mit den einzelnen Motiven verbindet.
Die Kurve |#3678
30.06.2021 - 13:08 Uhr
Zitat von Sinti

Zitat von Sinti

Zitat von JoRostock

Wer sich eine Dauerkarte geholt hat, findet auf dem Karton, in dem die Spraydose ist, ein "Pro visuelle Effekte" unter anderen mit gemalten Rauchtopf etc. (Und noch ein paar andere "Pros")
Das Design ist zwar von Artunique, aber dann scheint es den Verein ja nicht wirklich zu stören. Sonst hätte er dort nach einer Änderung gefragt.


Ich selbst habe ja nichts gegen Konzepte, die kontrolliertes abbrennen ermöglichen. Die sind aber noch nicht erlaubt. Und wenn sie dann trotzdem drei- viermal zünden, würde sich das ja in einem gewissen Rahmen halten. Die Jahre vor Corona haben allerdings nicht gezeigt, dass auf so einen Rahmen geachtet wird.
Ob so ein Design auf der Dauerkarten Verpackung einen großen Unterschied macht, ob gezündet wird oder nicht? Eher nicht.
Ob man sich dann die Durchsagen im Stadion sparen kann? Eigentlich schon. Ernst nehmen kann man sie dann ja nicht.

Hansa wirbt halt durchaus auch mit solchen Aktionen. Es wurde hier auch schonmal geschrieben, dass der Verein mit der Szene auch Marketing betreibt.
Wenn die Anzahl der Pyroshows aber das Ausmaß von vor Corona erreicht, frage ich mich aber, ob sich das für den Verein lohnt. In der zweiten Liga ist eine Fackel oder ein Rauchtopf nämlich teurer als in der dritten Liga. Kostete eine Fackel dort 350€, sind es in der zweiten Liga schon 600€ pro Fackel.
Denke ich mal an die Saison, in der über 100.000€ Strafe generiert wurden, wären wir da schon ca. bei 200.000€ Strafe.


Das Spiel Hansa -HSV zum Abschluss der Saison ist sicherlich auch kein Zufall. So ist das nun mal, wenn Profit am wichtigsten ist. Dann nutzt du das aus, was dir was bringen könnte. Machst coole Werbung. Oder ne EM in vielen Ländern oder gründest ne eigene neue Liga.

Bin aber auch gespannt wie sich unser Image entwickelt. Fans anderer Vereine sind sehr begeistert von unserem Marketing. Das war schon bei der Fischbüchse so. Ich finds auch cool, damit zu spielen. Ändern kannst du das sowieso nicht. Für mich gibts auch ne Grenze, aber ich finde es spannend, wenn man diese immer wieder ausreizt. Wenn man sich überlegt, was sich UEFA und. DFB so seit Jahren leisten, dann fällt mir das persönlich schwer, sowas ernst zu nehmen.


Ich möchte etwas zurück rudern! Meine Jahreskarte ist nun auch angekommen und ich weiß jetzt was du Mist „pro visuelle Effekte meinst“. Ich finde die Dose cool, wenn man dann natürlich nicht mehr Grübeln muss und das so plakativ drauf druckt, finde ich es wesentlich weniger reizvoll als nur die Dose.

Allerdings finde ich es interessant, dass du nur die visuellen Effekte erwähnst. Der Schaden durch pro Hansa Graffiti ist sichtlich Landesweit höher als die Strafzahlungen. Ich persönlich finde das Motiv zu „pro stabil bleiben befremdlich“. Das wäre mein Aufhänger gewesen um über die Dose zu diskutieren. Aber da sieht man mal wie unterschiedlich die Probleme sind und vor allem , was man mit den einzelnen Motiven verbindet.



Das habe ich als Aufhänger gewählt, weil es ja wieder die Pyro Debatte im Forum gab. Andere Motive fand ich auch befremdlich, so ist es nicht.
Aber freut mich, dass mein Anliegen jetzt verständlicher wurde daumen-hoch


Achso: um die Dose an sich ging es mir ja auch gar nicht.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von JoRostock am 30.06.2021 um 13:11 Uhr bearbeitet
Die Kurve |#3679
01.07.2021 - 14:03 Uhr
So, Dauerkarten sind eingetroffen, es kann also losgehen!

Zum Design:

Karte an sich und die dazu gehörige Hülle inkl. Gruß des ehrenamtlichen Mitarbeiters namens Fußballgott finde ich sehr gut. Schön zu wissen, dass er zu Hansa hält. daumen-hoch

Die Verpackung inkl. Botschaften finde ich dagegen viel zu einseitig und auf eine bestimmte Klientel zugeschnitten:

- Pro "Hansa Graffiti" ist abseits des Hansakosmos auch oft ein finanzielles Ärgernis für den unbekannten Eigentümer. Und letztlich Sachbeschädigung.

- Pro "Visuelle Effekte" ist mit den dargestellten Raketen und Bengalos eben nur eine nette Beschreibung für schlicht verbotene und gefährliche Dinge. Die nächste Empörung bei Zuschauerbeschuss oder ähnlichem kann sich der Verein sparen.

- Pro "Stabil bleiben" ist mir ehrlich gesagt sprachlich entwachsen. Was der gesichtslose Muskelprotz darstellt ist dann Interpretationssache. Aber für die anderen "Pros" ist es ganz gut, wenn man anonym bleiben kann.

Fazit:
Ein Design das spaltet. Ultraiges Lebensgefühl hin oder her, man muss es aber von Vereinsseite nicht mit Botschaften im strafbaren Bereich ausnutzen im Marketing. Hier sehe ich eine große Gefahr für den Verein, der sich in manchen Bereichen dann nicht über das mangelnde Entgegenkommen anderer Stakeholder im DFL-Geschäft wundern braucht. Ich halte die Saison daher weniger im Sportlichen als im Umfeld für die schwerste der letzten 10 Jahre.

•     •     •

. . . F. C. Hansa Rostock . . .

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Probetraining am 01.07.2021 um 14:09 Uhr bearbeitet
Die Kurve |#3680
01.07.2021 - 14:17 Uhr
Zitat von Probetraining
So, Dauerkarten sind eingetroffen, es kann also losgehen!

Zum Design:

Karte an sich und die dazu gehörige Hülle inkl. Gruß des ehrenamtlichen Mitarbeiters namens Fußballgott finde ich sehr gut. Schön zu wissen, dass er zu Hansa hält. daumen-hoch

Die Verpackung inkl. Botschaften finde ich dagegen viel zu einseitig und auf eine bestimmte Klientel zugeschnitten:

- Pro "Hansa Graffiti" ist abseits des Hansakosmos auch oft ein finanzielles Ärgernis für den unbekannten Eigentümer. Und letztlich Sachbeschädigung.

- Pro "Visuelle Effekte" ist mit den dargestellten Raketen und Bengalos eben nur eine nette Beschreibung für schlicht verbotene und gefährliche Dinge. Die nächste Empörung bei Zuschauerbeschuss oder ähnlichem kann sich der Verein sparen.

- Pro "Stabil bleiben" ist mir ehrlich gesagt sprachlich entwachsen. Was der gesichtslose Muskelprotz darstellt ist dann Interpretationssache. Aber für die anderen "Pros" ist es ganz gut, wenn man anonym bleiben kann.

Fazit:
Ein Design das spaltet. Ultraiges Lebensgefühl hin oder her, man muss es aber von Vereinsseite nicht mit Botschaften im strafbaren Bereich ausnutzen im Marketing. Hier sehe ich eine große Gefahr für den Verein, der sich in manchen Bereichen dann nicht über das mangelnde Entgegenkommen anderer Stakeholder im DFL-Geschäft wundern braucht. Ich halte die Saison daher weniger im Sportlichen als im Umfeld für die schwerste der letzten 10 Jahre.


Kann dir nur zustimmen. Bin mir auch ziemlich sicher, dass einige Leute das befremdlich finden werden. Einige werden das widerrum feiern. Wie du schon schreibst: es spaltet halt.
Vorallem als Zweitligaverein kann Hansa auch breitere Gruppen ansprechen.
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