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Die aktuelle Situation der Eintracht

28.04.2015 - 11:04 Uhr
Kann dem eigentlich nur zustimmen.

Man muss fairerweise aber auch sagen: Im Fußball entscheiden oft Kleinigkeiten über den Verlauf einer ganzen Saison – und vor allem der Kopf ist dabei der größte Faktor. Allen voran bei unserer Mannschaft.

Nehmen wir den Saisonauftakt: Wenn Philippe am 1. Spieltag auf Schalke nach drei Minuten das 1:0 macht – nach einem überragenden Steckpass von Raebiger, wohlgemerkt – dann hast du direkt Oberwasser.
Schalke, zu dem Zeitpunkt ohnehin auch schon verunsichert, wäre völlig aus dem Tritt geraten. Vielleicht nimmst du dann etwas Zählbares mit, vielleicht sogar den Sieg.

Und am 2. Spieltag? Ähnliches Bild: Philippe läuft wieder frei aufs Tor zu, diesmal gegen Magdeburg. Verwandelt er auch diese Chance zur frühen Führung, nimmt das Spiel womöglich einen völlig anderen Verlauf.

Es sind solche Schlüsselszenen, die eine Mannschaft wie unsere, die viel über Emotion, Rhythmus und Selbstvertrauen kommt, extrem beeinflussen können. Mit einem positiven Start, mit ein, zwei frühen Erfolgserlebnissen – wer weiß, vielleicht hätten wir dann eine ganz andere Saison gesehen.

Philippes vergebene Großchancen zu Saisonbeginn stehen für mich sinnbildlich für den Verlauf.
Statt Rückenwind gab es gleich Gegenwind. Statt Euphorie direkt Zweifel. Und das hat sich durchgezogen.

Aber ja – am Ende ist es natürlich hypothetisch. „Hätte, hätte…“ – klar. Doch es zeigt eben, wie schmal der Grat ist im Profifußball. Zwei Szenen, zwei Tore – und vielleicht reden wir heute über eine sorgenfreie Saison im gesicherten Mittelfeld.

So bleibt es aber letztlich ein weiteres Kapitel in der Geschichte von verpassten Momenten.

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Domi Kumbela – Dennis Kruppke
Mirko Boland
Norman Theuerkauf - Marc Pfitzner
Damir Vrancic
Ken Reichel – Deniz Dogan – Ermin Bicakcic – Benjamin Kessel
Jasmin Fejzic

Trainer: Torsten Lieberknecht

Ein Jahrzehnt voller Herz, Leidenschaft und Löwenmut – Danke für alles!
2 gute Beiträge von euch! Durch die Relegation haben wir jetzt eigentlich schon den Gegenwind und mehr Zeitdruck als die Konkurrenz passende Spieler zu finden! Ich hoffe dass dieser Nachteil mit klugen Transfers und vor allem einer guten Ablöse für Rayan kompensiert werden kann. Kessel sollte jetzt alle Unterstützung vom Verein bekommen damit sich so eine Saison nicht zum 4 . mal wiederholt, wobei diese alle anderen davor nochmal an Dramatik übertroffen hat.
Mir tun jetzt schon die Vereine in der nächsten Saison leid die von der Relegation betroffen sind. Ich persönlich brauche das nie wieder für meine/unsere Eintracht!

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alter Löwe
@Peter_Sillje

Vom „Alles-schlecht-Redner“ zum „2-Chancen-Hoffnungs-Erklärer“, was für eine Metamorphose 😜.

Sicher, Kleinigkeiten können im Einzelfall eine Menge ausmachen, aber heißt es nicht, das gleicht sich während der Saison aus? Klar hatte Philippe Großchancen, die hatte er aber die ganze Saison hinweg, so auch in Saarbrücken vor dem 1:0, trotzdem wurde gewonnen. Und wieviel Großchancen hatte die Gegner gegen uns, die nicht verwandelt wurden? Nein, deswegen kann ich das i.Z.m. dem Versuch den Saisonverlauf zu erklären nicht wirklich gelten lassen. Leider, und das hast du im Kern ja auch immer zurecht beklagt, liegen die Gründe tiefer und werden hoffentlich intern auch offen diskutiert und anerkannt, ansonsten wird es keine Veränderung geben und man bleibt in seiner Blase, so wie es auch Köhler zurecht angemahnt hat.

Und das Thema „Kopf“ hatte ich während der Saison schon mal detaillierter adressiert und auch den „Druck“ nach der Rettung hier angesprochen. Die Spieler sind eben keine Roboter, nicht einfach zu programmieren, insofern sind dies Themen, die ganz allgemein in den Trainingsprozeß professionell integriert werden müssen, denn, wenn der Kopf wichtig ist, muss man ihn auch trainieren.
Das Trainingslager steht fest einige andere Termine stehen fest und auch Freundschaftsspiel Gegner stehen fest nur Mannschaft und Trainer nicht.... Ja es ist Urlaubszeit und das soll auch so sein aber die Spannung ist nicht mehr zu ertragen 😁 dagegen war das relegations Rückspiel so spannend wie eine Doku über Schokolinsen.

Schöne Pfingsten
Mal ein Blick auf andere in ihrer Entwicklung :
Osnabrück stellt sich komplett nach der Krise neu auf :
3 neue Direktoren (u.a Entwicklung (Pädagogik und Schulbank,) , Fußball (Kabine und Fußballplatz ), Technisch (Universität und Wissenschaft ), Administration und Fußball wird organisatorisch verzahnt durch die Geschäftsleitung ausgeführt
https://www.vfl.de/strukturelle-neuausrichtung/

Da bei uns ja zuletzt auch immer wieder hier im Forum oder bei Studio Blau Gelb angemerkt wurde , das der Trainer bzw. Benny auch vom Präsidium und Aufsichtsrat zu oft gerade in der Krise komplett allein im Wind gelassen wird ...
Vorgeschlagen wurde u.a , das ein oder zwei Direktoren Posten evtl. auch bei uns zusätzlich als Entlastung oder Verzahnung evtl. hilfreich sein könnten ( 1x Sportlich , 1x Finanziell)

Meine offene Diskussionsfrage hier :
Wäre das oder so etwas ähnliches was Osnabrück dort aktuell vorstellt ( siehe link) ansatzweise auch bei uns tragbar, hilfreich und Umsetzbar ?
Oder müssen einfach nur andere Persönlichkeiten (wie früher Ebel) im Präsidium oder Aufsichtsrat durch glückliche freiwillige Fügung her, die wir uns zum Teil aber politisch nicht überall aussuchen können (Aufsichtsratsvorsitzender)

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Meine Vereine , Eintracht Braunschweig

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Hucky am 08.06.2025 um 12:07 Uhr bearbeitet
Zitat von Hucky
Mal ein Blick auf andere in ihrer Entwicklung :
Osnabrück stellt sich komplett nach der Krise neu auf :
3 neue Direktoren (u.a Entwicklung (Pädagogik und Schulbank,) , Fußball (Kabine und Fußballplatz ), Technisch (Universität und Wissenschaft ), Administration und Fußball wird organisatorisch verzahnt durch die Geschäftsleitung ausgeführt
https://www.vfl.de/strukturelle-neuausrichtung/

Da bei uns ja zuletzt auch immer wieder hier im Forum oder bei Studio Blau Gelb angemerkt wurde , das der Trainer bzw. Benny auch vom Präsidium und Aufsichtsrat zu oft gerade in der Krise komplett allein im Wind gelassen wird ...
Vorgeschlagen wurde u.a , das ein oder zwei Direktoren Posten evtl. auch bei uns zusätzlich als Entlastung oder Verzahnung evtl. hilfreich sein könnten ( 1x Sportlich , 1x Finanziell)

Meine offene Diskussionsfrage hier :
Wäre das oder so etwas ähnliches was Osnabrück dort aktuell vorstellt ( siehe link) ansatzweise auch bei uns tragbar, hilfreich und Umsetzbar ?
Oder müssen einfach nur andere Persönlichkeiten (wie früher Ebel) im Präsidium oder Aufsichtsrat durch glückliche freiwillige Fügung her, die wir uns zum Teil aber politisch nicht überall aussuchen können (Aufsichtsratsvorsitzender)


Naja, eine Organisation sollte so aufgestellt werden, dass der an der Spitze möglichst wenig Schaden anrichten kann. Heißt: man sollte nicht auf den/die eine/n starken Mann/Frau vertrauen. Allerdings besteht auch immer die Gefahr, dassdurch zu viele Verantwortliche die gesamte Organisation gelähmt wird.

Bei Eintracht sehe ich das Problem, dass wenig externes Know-How zur Verfügung steht. Nichts gegen unsere Legenden, aber es macht schon Sinn, dass man auch Leute im Verein hat, die schon Erfahrungen in anderen Vereinen gesammelt haben. Außerdem scheint unser Amateur-AR recht viel Einfluss gehabt zu haben in den vergangenen Jahren, wenn ich da an die Schiele-Entlassung denke.

Lange Rede, kurzer Sinn: ja eine Aufteilung der Verantwortung macht durchaus Sinn, um die beiden GF zu entlasten.
Zwei Wochen nach der Relegation fühlt es sich immer noch so an, als ob man einen schweren Verkehrsunfall irgendwie doch unbeschadet überstanden hätte.

Wir sind es zwar seit Jahren gewohnt, an der Schnittstelle zwischen Zweiter und Dritter Liga festzuhängen.
Aber diese Schnittstelle ist noch genauso so scharf wie vor einem oder vor zwei oder vor drei Jahren, sodass man wieder inständig hofft, endlich einmal eine ruhige Saison im gesicherten Mittelfeld zu verbringen.

Geändert hat sich bisher nichts Gravierendes, die Probleme sind noch so groß wie vor vier Jahren, Besserung ist kaum in Sicht.

Auch wenn es im Verein und im Bereich durchaus Bemühungen gibt, eine Strategie zu entwickeln, um die eher noch größer werdenden Herausforderungen bewältigen zu können, so agiert man doch seit Jahren zu behäbig und zu langsam.
Innovationen und kreative Ideen bleiben dabei meist auf der Strecke. Den Verantwortlichen ist dies auch grundsätzlich bewusst. Allerdings wird nun schon seit drei Jahren eingestanden, dass man das, was man will und wie man es erreichen will, nicht ausreichend kommuniziert hat.

Daher war ich sehr froh, dass direkt nach dem Klassenerhalt einige Spieler, allen voran Sven Köhler, deutliche Kritik geäußert haben:
"Es ist fünf vor zwölf. Der Verein muss endlich aufwachen und anders arbeiten. (...), „man muss sich neu aufstellen, vielleicht auch etwas schlauere Lösungen finden. Wer nicht die meiste Kohle hat, muss besser arbeiten. Das ist eben so. Dann muss man überperformen. Und wenn das nicht passiert, dann gibt’s riesige Probleme – so wie in diesem Jahr. Die Frage ist: Wie oft geht so etwas gut?“

Er trifft den Nagel damit auf den Kopf und hat mir aus der Seele gesprochen.
Ich hoffe sehr, dass diese Kritik bei den Verantwortlichen, also den beiden Geschäftsführern Benz und Kessel sowie dem Aufsichtsrat angekommen ist und von ihnen ernst genommen wird.

Allerdings ist zu befürchten, dass im Alltagstress der Vorbereitung auf die neue Saison inklusive Trainer-Suche gar nicht genug Zeit bleibt, um sich dieser strategischen Probleme anzunehmen. Dafür wäre wohl unter anderem der Aufsichtsrat zuständig, doch der tut sich aus verschiedenen Gründen sehr schwer, gerade wenn er der BZ zufolge in zwei Lager gespalten ist.

Wobei als allererstes Verantwortliche das tun sollten, wofür sie da sind - nämlich Verantwortung übernehmen.
Da gibt es große Defizite. Zwar ist Katja Wittfoth jetzt komplett aus dem Aufsichtsrat ausgeschieden und übernimmt damit in gewisser Weise Verantwortung für falsche Weichenstellungen im sportlichen Bereich.
Torsten Sümnich dagegen bleibt wohl bis aus weiteres. Gleiches gilt für den Aufsichtsratsvorsitzenden Jens-Uwe Freitag, der in erster Linie das Härtel-Debakel zu verantworten hat.
Eine klare Strategie - oder gar eine Vision - und deren tatkräftige Umsetzung kann man nicht mehr von ihnen erwarten, einen Rücktritt aber auch nicht.
Jedoch muss man eingestehen, dass es so viele echte und bessere Alternativen in Braunschweig für Eintracht wahrscheinlich gar nicht gibt.
Für den sportlichen Bereich würden mir da höchstens Rische und Vrancic einfallen, für den wirtschaftlichen Bereich jemand vom neuen Hauptsponsor BRAWO.

Im Übrigen, wer als einfaches Aufsichtsratsmitglied mit in der Verantwortung steht, ist Nicole Kumpis. Die massive, oft im Ton auch unangemessene Kritik kann ich aber nur bedingt teilen. Als Präsidentin des Gesamtvereins macht sie aus meiner Wahrnehmung keinen schlechten Job.

Für den kaufmännischen Geschäftsführer Wolfram Benz gilt aus meiner Sicht grundsätzlich Gleiches. Er tut unter wirklich schwierigen Bedingungen sein bestes, um Eintracht finanziell auf halbwegs ruhigem Kurs zu halten. Das verdient Anerkennung, doch mehr ist dann eben auch nicht.
Sehr schnell deutlich größeren finanziellen Spielraum zu bekommen ist mehr denn je absolut überlebensnotwendig. Dafür muss man auch an den Stadionnamen ran.
(Ein Teil der schwierigen Bedingungen ist die Stadt Braunschweig als Eigentümerin des Stadions, die sich gerne mit der Eintracht schmückt, jedoch viel mehr tun könnte und müsste für den Verein.)
Durch den Philippe-Transfer kommt endlich einmal viel Geld in die Kassen, wobei sicherlich ein Drittel davon an Kölml gehen wird.

Der Sport-Geschäftsführer Benjamin Kessel hat als Novize in seinem Job in einer äußerst schwierigen Situation zwei absolut richtige Entscheidungen getroffen mit den Verpflichtungen von Scherning und Bicakcic in der Saison 23/24. Bei Bicakcic war die persönliche Beziehung ein ausschlaggebender Faktor. Ohne diese beiden Entscheidungen wäre Eintracht abgestiegen.

Seitdem aber waren einige Personalentscheidungen nicht besonders erfolgreich. Besonders zeigt sich das am Beispiel Sebastian Polter, bei dem er wieder die persönliche Beziehung genutzt hat. Doch anders als Eisen-Ermin konnte Polter nicht mehr an die Leistungen von früher anknüpfen.
Bei ihm hat sich Kessel offenbar zu sehr auf sein Bauchgefühl verlassen und Fakten und Daten zu sehr ignoriert.
Bei einigen anderen Spielern scheint es ähnlich gelaufen zu sein.
(Dass es im letzten September ein großer Fehler war, so lange darauf zu hoffen, dass man Helgason bekommen könnte, hat er selbst zugegeben.)🫥

Der Chefscout Philipp Schmidt und er haben zwar eine grundsätzlich absolut überzeugende Sportstrategie aufs Gleis gesetzt, an der Umsetzung hapert es jedoch offensichtlich noch.
Möglicherweise sollte man mehr auf den Datenanbieter hören, den man hat, oder diesen Anbieter wechseln.

Schmidt scheint mir ebenfalls zu den Bremsern zu gehören, weil er glaubt, dass alles seine Zeit brauche.
Immerhin hat man in der abgelaufenen Saison drei Regionalscouts verpflichtet, deren Expertise und deren Arbeit nun hoffentlich Früchte tragen.
Zudem ist bei Frenkerts Vorstellung deutlich kommuniziert worden, dass Dennis Kruppke mehr als bisher in der Verantwortung steht.

Auch sonst hat man einiges im Laufe der Saison verbessert, genauer gesagt zur Winterpause. Beispielsweise fängt die Vorbereitung auf das Training nun viel früher an, um Verletzungen vorzubeugen. Außerdem steht jetzt den Profi-Spielern die NLZ-Psychologin zur Verfügung.

Man muss aber fragen, warum erst zur Winterpause? Warum reagiert man immer nur, wenn die Krise kaum noch zu bewältigen ist, warum handelt man nicht proaktiv?


Am Ende muss es darum gehen, die Spieler, die sich Eintracht leisten kann, besser zu machen. Echte Unterschiedsspieler können wir uns kaum leisten, also brauchen wir, um an Sven Köhlers Kritik anzuknüpfen, eine Unterschiedsstrategie.

Grundsätzlich unterscheiden sich Profi-Sportler nicht so sehr in ihrem Potential. Der entscheidende Unterschied liegt meiner Überzeugung nach in erster Linie darin, wie oft und wie vollständig ein Spieler sein Potential auf den Platz bringen kann. (Relativieren muss man diesen Satz höchstens bei jungen Spielern, bei denen Schwankungen noch größer sind.)

Besser machen bedeutet demnach, unsere Spieler in die Lage zu versetzen, häufiger Leistungen wie gegen den HSV und seltener Leistungen wie gegen Elversberg zu zeigen. Oder um wieder eine von Köhlers Aussagen zu nutzen, man muss sie die Lage versetzen, dass sie auch gegen Elversberg oder Münster überperformen.

Dafür Konzepte und Ideen zu entwickeln bzw. zu nutzen, das muss für Kessel und Kruppke die wichtigste Aufgabe für gesamte Saison sein.

Hoffnung macht, dass Hoffmann bleibt und seinen Einfluss nutzt, um auch Tempelmann zum Bleiben zu bringen.
Hoffnung macht, dass Kessel mit Frenkert einen der besten Abwehrspieler der abgelaufenen Saison von einem Wechsel zu Eintracht überzeugen konnte.
Und Hoffnung macht hoffentlich ein neuer Trainer, der engagiert und innovativ daran geht, Eintracht endlich ins Tabellenmittelfeld zu bringen.

Ich gehe fest davon aus, dass auf der Info-Veranstaltung am nächsten Mittwoch der neue Trainer vorgestellt wird und dass die Verantwortlichen Auskunft darüber geben werden, wie Köhlers Impulse umgesetzt werden können.

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Mensch, saa helle, wenns ooch duster is.




Dieser Beitrag wurde zuletzt von Rabona95 am 10.06.2025 um 16:49 Uhr bearbeitet
Heute Abend ist Mitglieder-Infoveranstaltung.
Leo Hartmann erwartet heute 3 "gute Nachrichten".

Eintracht Braunschweig könnte also am Tag der Mitgliederversammlung ggf. 3 Entscheidungen und teilweise lang erwartete Transfers bekanntgeben? Ein Schelm wer böses dabei denkt.

Wie hat Jussi dazu gesagt "Ein Meister der Ablenkung".... Wieder vor der Infoverantaltung nochmal schnell die Stimmung so sehr ins Positive kippen wie es gerade in der eigenen Macht steht... Wir wollen ja bloß keinen unangenehmen Austausch.
Zitat von Branko74
So schlecht kann es mit den Finanzen unserer Eintracht nun auch nicht aussehen, wenn man für einen Trainer aus der dritten Liga 100000 Euro Ablöse aufbringen kann.
Das Geld hätte man besser in die Infrastruktur investieren sollen. Zum Beispiel in die Funktionsräume die nach Bico nicht gerade im besten Zustand sind.


Hier wurde es zwar schon mehrfach erwähnt, aber ich nehme mir trotzdem noch einmal die Zeit, es zu erklären:

Es gibt im Profifußball keine „ablösefreien“ Wechsel, wie man sie sich häufig vorstellt. Selbst wenn ein Spieler keinen gültigen Vertrag mehr hat, fließen in der Regel trotzdem Tausende Euro – sei es in Handgelder, Beraterhonorare oder Bonuszahlungen. Das bedeutet: Auch ein Spieler, der auf dem Papier ablösefrei wechselt, kostet de facto Geld – nur eben nicht direkt in Form einer Ablöse an den alten Verein, sondern indirekt an Spieler und Berater.

Nun zur Geschichte rund um Backhaus:

Der Trainer ist eine der wichtigsten Personen im Verein. Diese Position muss einfach passen, wenn man sportlich erfolgreich sein will. Es bringt nichts, einen Trainer zu holen, der nicht funktioniert – nur um ihn dann direkt wieder zu entlassen und weiterzubezahlen (Grüße an Härtel).

Was das Gehalt von Backhaus angeht, vermute ich, dass er bei Alemannia Aachen zwischen 150.000 und 250.000 € im Jahr verdient hat. Bei uns wird er vermutlich ähnlich viel verdienen wie damals Schiele – vielleicht sogar etwas weniger. (Ich schätze, Schiele hatte rund 350.000 € pro Jahr verdient, finanziert durch die Ablöse für Pherai.)

In jedem Fall ist Backhaus günstiger als ein Trainer, der bereits mehrere Jahre in der 2. Liga oder höher trainiert hat – selbst wenn wir zusätzlich 100.000 € Ablöse gezahlt haben. Ich verstehe, dass das Wort "Ablöse" bei manchen Fans sofort für Unruhe sorgt, aber solche Kosten sind im Gesamtpaket eines Trainerwechsels längst einkalkuliert (Gehalt, Boni, etc.).

Zusammengefasst:

Dass wir 100.000 € Ablöse für Backhaus zahlen, heißt nicht, dass er unterm Strich teurer ist als andere Kandidaten, die z. B. 100.000 € Handgeld gefordert hätten. Im Gegenteil: Ich kann mir gut vorstellen, dass Backhaus sogar finanzielle Einbußen in Kauf nimmt, um in der 2. Liga trainieren zu dürfen. Ein Trainer wie Klauß wäre mit Sicherheit deutlich teurer gewesen – selbst ohne Ablöse.

Und ganz klar: Wer sportlichen Erfolg will, muss investieren. Wenn man überzeugt ist, dass Backhaus der richtige Mann ist, dann sind 100.000 € eine absolut vertretbare Investition. Von nichts kommt eben nichts.

Hinweis: Alle genannten Zahlen basieren auf Spekulationen und dienen nur der Veranschaulichung.

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Eintracht Braunschweig
Sheffield Wednesday - CSA Steaua Bucuresti - Lyn Oslo
Zitat von Branko74

So schlecht kann es mit den Finanzen unserer Eintracht nun auch nicht aussehen, wenn man für einen Trainer aus der dritten Liga 100000 Euro Ablöse aufbringen kann.
Das Geld hätte man besser in die Infrastruktur investieren sollen. Zum Beispiel in die Funktionsräume die nach Bico nicht gerade im besten Zustand sind.



Coach aus der Arbeitslosigkeit vom Karussel , Coach derssen Vertrag just ausgelaufen ist und wir dank Religation übergangslos zu spät dran waren, Coach der in einem NLZ Bundesligaclub unter Vertrag ist , jemanden aus dem Ausland der die Liga und ggf.Sprache nicht beherrscht
Jetzt haben wir einen Coach der als Trainer kein NLZ gesehen hat , aber bereits etwas Erfahrung bei Traditionsvereinen hat und ein wenig wie ein extrem stürmisches Unikat wirkt.😄
Sein Tross aus begleitenden Staff scheint auch nicht aus der höchsten Gehaltsklasse zu sein, da sehr jung aus unteren Ligen kommend.

Wer weiss ob nicht auch bei "Ablösefreien" Trainern nicht ordentlich Hand und Beratergeld fliesst , gerade aus den renommierten NLZ der Bundedligaclubs
Auch beim ablösefreien Frenkert wird eine Ablöse in Form von Handgeld geflossen sein.
100.000 € +/- scheint mir noch in dem entsprechenden Rahmen zu sein .
Bei 3 00.000 bis 500.000 € sehe das natürliich anders aus
Nach 10 Spielen wie dern ablösefreie Hörtel zu entlassen und ihn wie den ablösefreie Schiele noch 2 Jahre voll zu bezahlen wöre aber natürlich dann auch sehr uncool.
Lt.Medien scheinen wir ja evtl.dazu auch mit einem späteren Verkauf zu rechnen, dann würden wir ja bei Erfolg noch Transfergewinn machen 😀

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Meine Vereine , Eintracht Braunschweig

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Hucky am 18.06.2025 um 12:14 Uhr bearbeitet
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