Der Schiri Thread
08.08.2011 - 15:46 Uhr
07.05.2015 - 17:49 Uhr
Ich habe nebenbei mal einen Blick auf die in Bezug auf Mitspieler, Spielfeldgröße und Komplexität vergleichbare Sportart American Football geworfen. Dort wird nicht nur der Videobeweis für praktisch alle kritischen Situationen verwendet (der aufgrund der Struktur des Spiels mit seiner Vielzahl an Unterbrechungen allerdings auch wesentlich leichter heran gezogen werden kann), sondern vor allem auch satte sieben Schiedsrichter für Profispiele, von denen jeder einen ganz spezifischen Bereich bzw. ganz spezifische Regeln überwacht.
Die Idee, einfach einige zusätzliche Assistenten einzusetzen, speziell auf den Torauslinien mit Blick auf Tor(aus)linie und Strafraum, hatte ich schon vor sonst wie vielen Jahren und das sicher nicht als einziger. Dürfte wesentlich mehr bringen als ein Chip im Ball oder vergleichbare Spielchen. Darüber hinaus gibt es im American Football einen Verhaltenskodex, der zwar nicht in den Spielregeln enthalten ist, dem sich aber Spieler, Schiedsrichter und Funktionäre unterwerfen. So etwas beinhaltet potenziell neben Beleidigungen auch Betrugsversuche.
Auf diesem Weg würde man auch Schauspielerei in den Griff bekommen, ohne die Regeln zu ändern. Natürlich müssen bei sowas alle mitmachen. Ein Alleingang des DFB bringt da wenig.
Beste Grüße
Lullaby
Die Idee, einfach einige zusätzliche Assistenten einzusetzen, speziell auf den Torauslinien mit Blick auf Tor(aus)linie und Strafraum, hatte ich schon vor sonst wie vielen Jahren und das sicher nicht als einziger. Dürfte wesentlich mehr bringen als ein Chip im Ball oder vergleichbare Spielchen. Darüber hinaus gibt es im American Football einen Verhaltenskodex, der zwar nicht in den Spielregeln enthalten ist, dem sich aber Spieler, Schiedsrichter und Funktionäre unterwerfen. So etwas beinhaltet potenziell neben Beleidigungen auch Betrugsversuche.
Auf diesem Weg würde man auch Schauspielerei in den Griff bekommen, ohne die Regeln zu ändern. Natürlich müssen bei sowas alle mitmachen. Ein Alleingang des DFB bringt da wenig.
Beste Grüße
Lullaby
07.05.2015 - 21:13 Uhr
Zitat von Lullaby
Ich habe nebenbei mal einen Blick auf die in Bezug auf Mitspieler, Spielfeldgröße und Komplexität vergleichbare Sportart American Football geworfen. Dort wird nicht nur der Videobeweis für praktisch alle kritischen Situationen verwendet (der aufgrund der Struktur des Spiels mit seiner Vielzahl an Unterbrechungen allerdings auch wesentlich leichter heran gezogen werden kann), sondern vor allem auch satte sieben Schiedsrichter für Profispiele, von denen jeder einen ganz spezifischen Bereich bzw. ganz spezifische Regeln überwacht.
Die Idee, einfach einige zusätzliche Assistenten einzusetzen, speziell auf den Torauslinien mit Blick auf Tor(aus)linie und Strafraum, hatte ich schon vor sonst wie vielen Jahren und das sicher nicht als einziger. Dürfte wesentlich mehr bringen als ein Chip im Ball oder vergleichbare Spielchen. Darüber hinaus gibt es im American Football einen Verhaltenskodex, der zwar nicht in den Spielregeln enthalten ist, dem sich aber Spieler, Schiedsrichter und Funktionäre unterwerfen. So etwas beinhaltet potenziell neben Beleidigungen auch Betrugsversuche.
Auf diesem Weg würde man auch Schauspielerei in den Griff bekommen, ohne die Regeln zu ändern. Natürlich müssen bei sowas alle mitmachen. Ein Alleingang des DFB bringt da wenig.
Beste Grüße
Lullaby
Ich habe nebenbei mal einen Blick auf die in Bezug auf Mitspieler, Spielfeldgröße und Komplexität vergleichbare Sportart American Football geworfen. Dort wird nicht nur der Videobeweis für praktisch alle kritischen Situationen verwendet (der aufgrund der Struktur des Spiels mit seiner Vielzahl an Unterbrechungen allerdings auch wesentlich leichter heran gezogen werden kann), sondern vor allem auch satte sieben Schiedsrichter für Profispiele, von denen jeder einen ganz spezifischen Bereich bzw. ganz spezifische Regeln überwacht.
Die Idee, einfach einige zusätzliche Assistenten einzusetzen, speziell auf den Torauslinien mit Blick auf Tor(aus)linie und Strafraum, hatte ich schon vor sonst wie vielen Jahren und das sicher nicht als einziger. Dürfte wesentlich mehr bringen als ein Chip im Ball oder vergleichbare Spielchen. Darüber hinaus gibt es im American Football einen Verhaltenskodex, der zwar nicht in den Spielregeln enthalten ist, dem sich aber Spieler, Schiedsrichter und Funktionäre unterwerfen. So etwas beinhaltet potenziell neben Beleidigungen auch Betrugsversuche.
Auf diesem Weg würde man auch Schauspielerei in den Griff bekommen, ohne die Regeln zu ändern. Natürlich müssen bei sowas alle mitmachen. Ein Alleingang des DFB bringt da wenig.
Beste Grüße
Lullaby
Bitte nicht! Wenn ich mir das Tempo eines American Football-Spieles angucke und das mit dem von "unserem" Fußballspiel vergleiche , dann nehm ich gerne die ein oder andere Fehlentscheidung in Kauf,auch wenn sie gegen den eigenen Verein geht.
Und mehr Schiedsrichter machen nicht automatisch das Riskio geringer einer Fehlentscheidung.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Gescheidfallzieher am 07.05.2015 um 21:13 Uhr bearbeitet
07.05.2015 - 22:10 Uhr
Zitat von Gescheidfallzieher
Und mehr Schiedsrichter machen nicht automatisch das Riskio geringer einer Fehlentscheidung.
Und mehr Schiedsrichter machen nicht automatisch das Riskio geringer einer Fehlentscheidung.
Doch, sogar massiv. Und dass American Football zäh ist, liegt in keinster Weise an der Anzahl der Schiedsrichter, sondern an den Regeln.
Beste Grüße
Lullaby
08.05.2015 - 08:40 Uhr
Zitat von Lullaby
Ich habe nebenbei mal einen Blick auf die in Bezug auf Mitspieler, Spielfeldgröße und Komplexität vergleichbare Sportart American Football geworfen. Dort wird nicht nur der Videobeweis für praktisch alle kritischen Situationen verwendet (der aufgrund der Struktur des Spiels mit seiner Vielzahl an Unterbrechungen allerdings auch wesentlich leichter heran gezogen werden kann), sondern vor allem auch satte sieben Schiedsrichter für Profispiele, von denen jeder einen ganz spezifischen Bereich bzw. ganz spezifische Regeln überwacht.
Die Idee, einfach einige zusätzliche Assistenten einzusetzen, speziell auf den Torauslinien mit Blick auf Tor(aus)linie und Strafraum, hatte ich schon vor sonst wie vielen Jahren und das sicher nicht als einziger. Dürfte wesentlich mehr bringen als ein Chip im Ball oder vergleichbare Spielchen. Darüber hinaus gibt es im American Football einen Verhaltenskodex, der zwar nicht in den Spielregeln enthalten ist, dem sich aber Spieler, Schiedsrichter und Funktionäre unterwerfen. So etwas beinhaltet potenziell neben Beleidigungen auch Betrugsversuche.
Auf diesem Weg würde man auch Schauspielerei in den Griff bekommen, ohne die Regeln zu ändern. Natürlich müssen bei sowas alle mitmachen. Ein Alleingang des DFB bringt da wenig.
Beste Grüße
Lullaby
Ich habe nebenbei mal einen Blick auf die in Bezug auf Mitspieler, Spielfeldgröße und Komplexität vergleichbare Sportart American Football geworfen. Dort wird nicht nur der Videobeweis für praktisch alle kritischen Situationen verwendet (der aufgrund der Struktur des Spiels mit seiner Vielzahl an Unterbrechungen allerdings auch wesentlich leichter heran gezogen werden kann), sondern vor allem auch satte sieben Schiedsrichter für Profispiele, von denen jeder einen ganz spezifischen Bereich bzw. ganz spezifische Regeln überwacht.
Die Idee, einfach einige zusätzliche Assistenten einzusetzen, speziell auf den Torauslinien mit Blick auf Tor(aus)linie und Strafraum, hatte ich schon vor sonst wie vielen Jahren und das sicher nicht als einziger. Dürfte wesentlich mehr bringen als ein Chip im Ball oder vergleichbare Spielchen. Darüber hinaus gibt es im American Football einen Verhaltenskodex, der zwar nicht in den Spielregeln enthalten ist, dem sich aber Spieler, Schiedsrichter und Funktionäre unterwerfen. So etwas beinhaltet potenziell neben Beleidigungen auch Betrugsversuche.
Auf diesem Weg würde man auch Schauspielerei in den Griff bekommen, ohne die Regeln zu ändern. Natürlich müssen bei sowas alle mitmachen. Ein Alleingang des DFB bringt da wenig.
Beste Grüße
Lullaby
mMn ist die Aufstockung der Schiedsrichter der falsche Weg , selbst der 4. Schiri ist mir persönlich schon zuviel.
Die Sache mit dem Ehrenkodex finde ich hingegen sehr gut.
mMn liegt jedoch das Problem an ganz anderer Stelle .
Fehlentscheidungen gibt und gab es schon immer . Was sich jedoch im laufe der Zeit geändert hat sind die tausend Zeitlupen und Computeranimationen . Fussbal ist ein emotionales Spiel , das von Fehlern lebt (auch von solchen die Schiris machen) .
Was man jedoch einführen sollte , ist eine Überprüfung der Schiedsrichterleistungen. Jeder Schiri sollte im Nachhinein auf Fehlentscheidungen überprüft werden und Gegebenenfalls ne Gelbe ; Gelb-Rote oder Rote Karte erhalten und somit für seine Fehler "bestraft" werden wie jeder Fussballer auch .
(Jedoch keine nachträgliche Spielwertung !!!!)
lg
08.05.2015 - 08:51 Uhr
Ganz ehrlich... bei uns heißt es:"eine Krähe kratzt der anderen kein Auge aus". Wenn man die Schiris bewerten wollen würde, dann höchstens von jemand unabhängigen, vertrauenswürdigen. Und wieviele solcher "Bewerter" hätte man denn? Ich finde die Idee ja auch nicht schlecht, vielleicht nicht mit Karten, sondern einem Punktesystem. Und nur wer imSchnitt mehr als 8.0 hat darf International pfeifen oder ähnliches. Allein die durchführung dürfte schwierig werden.
08.05.2015 - 09:33 Uhr
Was meint ihr denn, was die offiziellen Schiedsrichterbeobachter in den Stadien machen?
Exakt so ein Punktesystem gibt es schon. Und mit 8,0 wäre man noch weit von der Qualifikation für internationale Spiele entfernt.
Exakt so ein Punktesystem gibt es schon. Und mit 8,0 wäre man noch weit von der Qualifikation für internationale Spiele entfernt.
08.05.2015 - 10:24 Uhr
Zitat von -Cloud-
Was meint ihr denn, was die offiziellen Schiedsrichterbeobachter in den Stadien machen?
Exakt so ein Punktesystem gibt es schon. Und mit 8,0 wäre man noch weit von der Qualifikation für internationale Spiele entfernt.
Was meint ihr denn, was die offiziellen Schiedsrichterbeobachter in den Stadien machen?
Exakt so ein Punktesystem gibt es schon. Und mit 8,0 wäre man noch weit von der Qualifikation für internationale Spiele entfernt.
Ich weiss das es Schiedrichterbeobachter gibt , kenne mehrere in den unteren Ligen.
Aber diese bewerten den "Gesamteindruck" und diesen direkt vor Ort .
Ausserdem sind diese Bewertungen "intern" also mehr oder weniger "geheim"
Was ich meinte war eine Bewertung der Entscheidungen und dieses nach Sichtung
der "Fernsehbeweise" . Die Medien würden schon dafür sorgen das diese "Bewertungen" Objektiv und nicht "Eine Krähe usw." wären .
Ausserdem sollten die Karten (finde ich besser als Punkte , da sie einen direkteren Bezug zu den , dem Schiri zur Verfügung stehenden Mitteln bilden) öffentlich gemacht werden , so wie es bei den Spielern ja auch ist .
Anhand dieser Bewertungen kann man dann eine Art Ranking der Schiris machen die
jedem Zugänglich ist . Die TOP 5 darf dann die "großen" Spiele Pfeifen .
Ich Rede aber ausdrücklich nicht von Bestrafung der Schiris , sondern von Nachbesprechung ihrer Entscheidungen . Damit sie in Zukunft diese "Fehler" nicht mehr machen .
Dieses wäre auch den Vereinen und Spielern gegenüber fair da dadurch Fehlentscheidungen (die nie ausgeschlossen werden können) zugegeben werden .
08.05.2015 - 16:24 Uhr
Was willst du denn bewerten, wenn nicht den Eindruck vor Ort?
Soll es Punktabzug geben, weil ein Schiedsrichter eine Situation nicht geahndet hat, in der in der 5. Zeitlupe aus der Perspektive von schräg unterhalb des Dachs eindeutig ein Regelverstoß zu sehen war?
Die Beobachter bekommen auch durchaus vor Ort mit, ob eine Entscheidung falsch war oder nicht. Heutzutage ist es ja kein Problem, parallel zum eigenen Blick auf das Spiel eine zusätzliche Informationsplattform zu Rate zu ziehen.
Und selbst wenn da mal ein grober Schnitzer durch rutscht, nur weil etwas erst im Nachhinein auffällt wird es deswegen nicht ignoriert.
Soll es Punktabzug geben, weil ein Schiedsrichter eine Situation nicht geahndet hat, in der in der 5. Zeitlupe aus der Perspektive von schräg unterhalb des Dachs eindeutig ein Regelverstoß zu sehen war?
Die Beobachter bekommen auch durchaus vor Ort mit, ob eine Entscheidung falsch war oder nicht. Heutzutage ist es ja kein Problem, parallel zum eigenen Blick auf das Spiel eine zusätzliche Informationsplattform zu Rate zu ziehen.
Und selbst wenn da mal ein grober Schnitzer durch rutscht, nur weil etwas erst im Nachhinein auffällt wird es deswegen nicht ignoriert.
08.05.2015 - 17:33 Uhr
Zitat von -Cloud-
Was willst du denn bewerten, wenn nicht den Eindruck vor Ort?
Was willst du denn bewerten, wenn nicht den Eindruck vor Ort?
Es soll emotionslos die Leistung des Schiris bewertet werden , ohne die Einflüssen von schreienden Fans oder subjektives empfinden des Beobachters in der Situation vor Ort .
Zitat von -Cloud-
Soll es Punktabzug geben, weil ein Schiedsrichter eine Situation nicht geahndet hat, in der in der 5. Zeitlupe aus der Perspektive von schräg unterhalb des Dachs eindeutig ein Regelverstoß zu sehen war?
Soll es Punktabzug geben, weil ein Schiedsrichter eine Situation nicht geahndet hat, in der in der 5. Zeitlupe aus der Perspektive von schräg unterhalb des Dachs eindeutig ein Regelverstoß zu sehen war?
Für den Schiedsrichter ja . Genau das ist doch mein Ansatz . Fehler können gemacht werden . Aber wenn dies festgestellt wird , sollte es auch geahndet werden .
Warum kann ich einen Schiri nicht nach der x-ten Zeitlupe sagen : "Deine Entscheidung war falsch ?" Ich nagel den deswegen ja nicht an die Wand . Sondern ich zeige ihm das jeder Mensch Fehler macht und auch machen darf . Niemand ist perfekt ! Also sollte auch niemand so hingestellt werden als wäre Er über Fehler erhaben .
Übrigens werden vom Schiri auch Entscheidungen getroffen (wird in der Schirischulung auch so gelernt) ohne genau die Situation gesehen zu haben . (z.B. Anhand der Flugrichtung des Balls entschieden wer als letzter den Ball berührt hat . Ohne zu sehen wer es tatsächlich war. )
Zitat von -Cloud-
Die Beobachter bekommen auch durchaus vor Ort mit, ob eine Entscheidung falsch war oder nicht. Heutzutage ist es ja kein Problem, parallel zum eigenen Blick auf das Spiel eine zusätzliche Informationsplattform zu Rate zu ziehen.
Und selbst wenn da mal ein grober Schnitzer durch rutscht, nur weil etwas erst im Nachhinein auffällt wird es deswegen nicht ignoriert.
Die Beobachter bekommen auch durchaus vor Ort mit, ob eine Entscheidung falsch war oder nicht. Heutzutage ist es ja kein Problem, parallel zum eigenen Blick auf das Spiel eine zusätzliche Informationsplattform zu Rate zu ziehen.
Und selbst wenn da mal ein grober Schnitzer durch rutscht, nur weil etwas erst im Nachhinein auffällt wird es deswegen nicht ignoriert.
Das bezweifle ich doch sehr . Wenn ein Beobachter eine Situation vor Ort bewertet und einschätzt ist er späteren Überprüfungen dieser Situation voreingenommen .
Wie man aber hier ganz gut sieht , gibt es keinen Königsweg .
Jedoch bin ich der Auffassung das jeder der Entscheidungen trifft auch an Hand dieser Beurteilt werden sollte . Das ist im Berufsleben nicht anders als anderswo auch.
Warum also nicht mit einem gewissen Abstand die Leistung oder Fehlleistung eines Schiris beurteilen .
vllt. könnte man auch überlegen eine Art "Leistungszulage" (wie sie in der Industrie gang und gebe ist)
für die gezeigte Schirileistung zu vergeben . Sprich wenn ein Schiri wenig fehler macht merkt Er das direkt am Geldbeutel .
09.05.2015 - 00:03 Uhr
Zitat von sirTeddy
Es soll emotionslos die Leistung des Schiris bewertet werden , ohne die Einflüssen von schreienden Fans oder subjektives empfinden des Beobachters in der Situation vor Ort .
Zitat von -Cloud-
Was willst du denn bewerten, wenn nicht den Eindruck vor Ort?
Was willst du denn bewerten, wenn nicht den Eindruck vor Ort?
Es soll emotionslos die Leistung des Schiris bewertet werden , ohne die Einflüssen von schreienden Fans oder subjektives empfinden des Beobachters in der Situation vor Ort .
Wer ist denn emotionsloser objektiver in der Bewertung, als ein altgedienter Unparteiischer?
Was die Fans in der Kurve schreien ist dem Beobachter doch egal.
Mal abgesehen davon fehlen Beobachtern, die auch nichts mit dem Schiedsrichterwesen zu tun haben, gewisse Informationen.
Selbst wenn dieser neutrale Beobachter alle Regeln kennt - und wenn man an diese eine Abseits-Situation in Pauli vor ein paar Jahren zurück denkt, sitzt so manch eine Regel nicht mal bei den Spielern - gibt es manch eine Anmerkung und Weisung zum Regeltext, die z.T. schriftlich, zum Großteil jedoch nur mündlich oder visuell an die Schiedsrichter weiter gegeben wird.
Ein außenstehender Beobachter wüsste davon nichts und könnte schon allein deswegen manche Situationen nicht richtig bewerten.
Zitat von sirTeddy
Für den Schiedsrichter ja . Genau das ist doch mein Ansatz . Fehler können gemacht werden . Aber wenn dies festgestellt wird , sollte es auch geahndet werden .
Warum kann ich einen Schiri nicht nach der x-ten Zeitlupe sagen : "Deine Entscheidung war falsch ?" Ich nagel den deswegen ja nicht an die Wand . Sondern ich zeige ihm das jeder Mensch Fehler macht und auch machen darf . Niemand ist perfekt ! Also sollte auch niemand so hingestellt werden als wäre Er über Fehler erhaben .
Zitat von -Cloud-
Soll es Punktabzug geben, weil ein Schiedsrichter eine Situation nicht geahndet hat, in der in der 5. Zeitlupe aus der Perspektive von schräg unterhalb des Dachs eindeutig ein Regelverstoß zu sehen war?
Soll es Punktabzug geben, weil ein Schiedsrichter eine Situation nicht geahndet hat, in der in der 5. Zeitlupe aus der Perspektive von schräg unterhalb des Dachs eindeutig ein Regelverstoß zu sehen war?
Für den Schiedsrichter ja . Genau das ist doch mein Ansatz . Fehler können gemacht werden . Aber wenn dies festgestellt wird , sollte es auch geahndet werden .
Warum kann ich einen Schiri nicht nach der x-ten Zeitlupe sagen : "Deine Entscheidung war falsch ?" Ich nagel den deswegen ja nicht an die Wand . Sondern ich zeige ihm das jeder Mensch Fehler macht und auch machen darf . Niemand ist perfekt ! Also sollte auch niemand so hingestellt werden als wäre Er über Fehler erhaben .
Ok, eigentlich hatte ich ja befürchtet, dass diese rhetorische Frage vielleicht etwas überspitzt war und somit eventuell etwas angriffslustig rüber kam.
Ich finde, dass du dir hier ein wenig selbst widersprichst.
Zum einen gestehst du den Schiedsrichtern als Menschen auch ihre Fehler zu. Zum anderen erwartest du von ihnen einen Röntgenblick und eine 360° Rundumsicht, indem du Sanktionen für Situationen forderst, die sich bei genauster Betrachtung der Fernsehbilder als Fehlentscheidung herausstellen, die die Schiedsrichter jedoch selbst wenn sie alles richtig machen einfach nicht richtig sehen und beurteilen konnten.
Wir wäre es mit einem neuen Beispiel dazu...
Steilpass, gegenläufige Bewegung des Angreifers und des letzten Verteidigers, das ganze mit hohem Tempo.
Das Gespann entscheidet auf gleiche Höhe und weiterspielen. Im Standbild der Wiederholung mit eingezeichneter Linie ist dann aber zu erkennen, dass die Stirn des Angreifers zum Zeitpunkt der Ballabgabe 5 Zentimeter im Abseits war.
Würdest du dem Gespann für diese Fehlentscheidung tatsächlich Punkte abziehen, weil sie sie falsch beurteilt haben?
Oder mal eine Situation aus dem Alltag:
Du möchtest an einer Ecke parken. Dass du mindestens 5m Abstand halten musst weißt du und achtest folglich auch darauf. Jetzt kommt aber eine übergenaue Politesse, misst nach und stellt dir daraufhin ein Ticket aus, weil du nur 4,995m vom Eck weg warst. Fändest du das gerecht(fertigt)?
Ich stimme dir jedoch definitiv zu, dass man Fehlentscheidungen öffentlich als solche Bezeichnen sollte.
Kann man ja aber auch.
Hier gilt lediglich der Ton macht die Musik. Und bei dem Ton sind die Herren vom dfb zugegeben etwas überfürsorglich, wenn es um den Schutz der Schiedsrichter geht.
Zitat von sirTeddy
Übrigens werden vom Schiri auch Entscheidungen getroffen (wird in der Schirischulung auch so gelernt) ohne genau die Situation gesehen zu haben . (z.B. Anhand der Flugrichtung des Balls entschieden wer als letzter den Ball berührt hat . Ohne zu sehen wer es tatsächlich war. )
Übrigens werden vom Schiri auch Entscheidungen getroffen (wird in der Schirischulung auch so gelernt) ohne genau die Situation gesehen zu haben . (z.B. Anhand der Flugrichtung des Balls entschieden wer als letzter den Ball berührt hat . Ohne zu sehen wer es tatsächlich war. )
Was willst du denn machen, wenn du es aufgrund der Perspektive nicht richtig siehst? Wir können eben auch nicht um Ecken bzw um Spieler herum gucken. Sollen wir dann sagen "ich hab's nicht genau gesehen, macht halt mal unter euch aus, wer Einwurf hat"?
Natürlich werden manche Situationen auf Verdacht oder auch nach dem Gehör entschieden.
Ich hatte vor einigen Jahren mal folgende Situation in einem Jugendspiel:
Rückpass zum Torwart, der legt aus meiner Sicht die Hand auf den vor ihm liegenden Ball, ich pfeife folglich. Der Torwart ist ganz geschockt, weil er den Ball gar nicht berührt hätte, sondern noch minimalst darüber war.
Ich hab dem Bu dann erklärt, dass ich aus 15-20m Entfernung unmöglich sehen kann, ob die Hand nun drauf oder noch einen halben Zentimeter über dem Ball ist und er so einen Unsinn das nächste Mal einfach lassen soll.
Seinen Trainer kannte ich persönlich. Der hat ihm von draußen auch ordentlich den Marsch geblasen und wäre daraus ein Tor entstanden hätte er ihn wohl noch heute Runden um den Platz rennen lassen.
Zitat von sirTeddy
Das bezweifle ich doch sehr . Wenn ein Beobachter eine Situation vor Ort bewertet und einschätzt ist er späteren Überprüfungen dieser Situation voreingenommen .
Zitat von -Cloud-
Die Beobachter bekommen auch durchaus vor Ort mit, ob eine Entscheidung falsch war oder nicht. Heutzutage ist es ja kein Problem, parallel zum eigenen Blick auf das Spiel eine zusätzliche Informationsplattform zu Rate zu ziehen.
Und selbst wenn da mal ein grober Schnitzer durch rutscht, nur weil etwas erst im Nachhinein auffällt wird es deswegen nicht ignoriert.
Die Beobachter bekommen auch durchaus vor Ort mit, ob eine Entscheidung falsch war oder nicht. Heutzutage ist es ja kein Problem, parallel zum eigenen Blick auf das Spiel eine zusätzliche Informationsplattform zu Rate zu ziehen.
Und selbst wenn da mal ein grober Schnitzer durch rutscht, nur weil etwas erst im Nachhinein auffällt wird es deswegen nicht ignoriert.
Das bezweifle ich doch sehr . Wenn ein Beobachter eine Situation vor Ort bewertet und einschätzt ist er späteren Überprüfungen dieser Situation voreingenommen .
Wieso sollte er das sein? Wenn er vor Ort etwas nicht sieht, ihm die Fehlentscheidung auch nicht sonst wie mitgeteilt wird und er dann später sieht, dass es in der Situation beispielsweise doch Abseits war, wieso sollte er die Situation dann nicht noch einmal neu bewerten können?
Selbst wenn es zu spät ist eine Fehlentscheidung in die Bewertung des Schiedsrichters einfließen zu lassen, deswegen wird es nicht vergessen.
Zitat von sirTeddy
Jedoch bin ich der Auffassung das jeder der Entscheidungen trifft auch an Hand dieser Beurteilt werden sollte . Das ist im Berufsleben nicht anders als anderswo auch.
...
vllt. könnte man auch überlegen eine Art "Leistungszulage" (wie sie in der Industrie gang und gebe ist)
für die gezeigte Schirileistung zu vergeben . Sprich wenn ein Schiri wenig fehler macht merkt Er das direkt am Geldbeutel .
Jedoch bin ich der Auffassung das jeder der Entscheidungen trifft auch an Hand dieser Beurteilt werden sollte . Das ist im Berufsleben nicht anders als anderswo auch.
...
vllt. könnte man auch überlegen eine Art "Leistungszulage" (wie sie in der Industrie gang und gebe ist)
für die gezeigte Schirileistung zu vergeben . Sprich wenn ein Schiri wenig fehler macht merkt Er das direkt am Geldbeutel .
Eine Leistungszulage mag es in der Form nicht geben, jedoch ist dafür die Chance auf "Beförderungen" so groß, wie in kaum einem anderen Geschäft. Zumindest, sobald man es mal zum Profi-Schiedsrichter geschafft hat.
Und die damit einher gehenden "Lohnerhöhungen" können sich sehen lassen.
Ein Schiedsrichter, der sich mit ach und krach in der 1. Liga hält, verdient erheblich weniger als jemand, der seinen Job super macht und dafür als FIFA-Schiedsrichter nominiert wird.
Siehe hier:
http://fussball-geld.de/was-verdienen-bundesliga-schiedsrichter/
http://www.vermoegenmagazin.de/schiedsrichter-gehalt-bundesliga/
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