Der Schiri Thread
08.08.2011 - 15:46 Uhr
15.09.2014 - 23:32 Uhr
Zitat von -Cloud-
Der vierte Offizielle hat in erster Linie natürlich andere Aufgaben.
Sollte er jedoch mal etwas sehen oder hören, dass dem Schiedsrichter und seinen beiden Assistenten entgeht, so kann das selbstverständlich melden.
Der vierte Offizielle hat in erster Linie natürlich andere Aufgaben.
Sollte er jedoch mal etwas sehen oder hören, dass dem Schiedsrichter und seinen beiden Assistenten entgeht, so kann das selbstverständlich melden.
Das ist mir klar, in meiner Wahrnehmung dachte ich aber eher weniger, dass diese das auch hin und wieder tun.
Ähnlich wie es mit den Torrichtern ist. Die stehen oftmals perfekt und scheinen selten ins Spiel einzugreifen.
15.09.2014 - 23:51 Uhr
Zitat von Phoenix115
Das ist mir klar, in meiner Wahrnehmung dachte ich aber eher weniger, dass diese das auch hin und wieder tun.
Ähnlich wie es mit den Torrichtern ist. Die stehen oftmals perfekt und scheinen selten ins Spiel einzugreifen.
Zitat von -Cloud-
Der vierte Offizielle hat in erster Linie natürlich andere Aufgaben.
Sollte er jedoch mal etwas sehen oder hören, dass dem Schiedsrichter und seinen beiden Assistenten entgeht, so kann das selbstverständlich melden.
Der vierte Offizielle hat in erster Linie natürlich andere Aufgaben.
Sollte er jedoch mal etwas sehen oder hören, dass dem Schiedsrichter und seinen beiden Assistenten entgeht, so kann das selbstverständlich melden.
Das ist mir klar, in meiner Wahrnehmung dachte ich aber eher weniger, dass diese das auch hin und wieder tun.
Ähnlich wie es mit den Torrichtern ist. Die stehen oftmals perfekt und scheinen selten ins Spiel einzugreifen.
Von einem ehemaligen Bundesligaschiedsrichter, auf den ich hin und wieder treffe, habe ich mal gehört, dass der 4. Offizielle häufiger am Dialog um strittige Situationen beteiligt ist, als man denken würde.
Zu den Torrichtern habe ich zur Zeit ihrer Einführung mal gehört (jedoch nicht von besagtem Schiedsrichter), dass sie ein sehr begrenztes Aufgabenfeld hätten. Demnach sollen sie sich weitestgehend aus dem Spielgeschehen raushalten und sich nur bei Fragen bezüglich der Tor- bzw. Torauslinie zu Wort melden. (-> Tor? Kein Tor? Ball im Aus? Wenn ja von Wem?)
Dass sie wirklich nichts sagen sollten, selbst wenn sie im Gegensatz zu ihren Kollegen z.B. ein klares Foul im Strafraum sehen, kann ich mir jedoch nicht wirklich vorstellen. Ich geb nur weiter, was ich damals aufgeschnappt habe.
16.09.2014 - 15:17 Uhr
Zitat von -Cloud-
Von einem ehemaligen Bundesligaschiedsrichter, auf den ich hin und wieder treffe, habe ich mal gehört, dass der 4. Offizielle häufiger am Dialog um strittige Situationen beteiligt ist, als man denken würde.
Zu den Torrichtern habe ich zur Zeit ihrer Einführung mal gehört (jedoch nicht von besagtem Schiedsrichter), dass sie ein sehr begrenztes Aufgabenfeld hätten. Demnach sollen sie sich weitestgehend aus dem Spielgeschehen raushalten und sich nur bei Fragen bezüglich der Tor- bzw. Torauslinie zu Wort melden. (-> Tor? Kein Tor? Ball im Aus? Wenn ja von Wem?)
Dass sie wirklich nichts sagen sollten, selbst wenn sie im Gegensatz zu ihren Kollegen z.B. ein klares Foul im Strafraum sehen, kann ich mir jedoch nicht wirklich vorstellen. Ich geb nur weiter, was ich damals aufgeschnappt habe.
Zitat von Phoenix115
Das ist mir klar, in meiner Wahrnehmung dachte ich aber eher weniger, dass diese das auch hin und wieder tun.
Ähnlich wie es mit den Torrichtern ist. Die stehen oftmals perfekt und scheinen selten ins Spiel einzugreifen.
Zitat von -Cloud-
Der vierte Offizielle hat in erster Linie natürlich andere Aufgaben.
Sollte er jedoch mal etwas sehen oder hören, dass dem Schiedsrichter und seinen beiden Assistenten entgeht, so kann das selbstverständlich melden.
Der vierte Offizielle hat in erster Linie natürlich andere Aufgaben.
Sollte er jedoch mal etwas sehen oder hören, dass dem Schiedsrichter und seinen beiden Assistenten entgeht, so kann das selbstverständlich melden.
Das ist mir klar, in meiner Wahrnehmung dachte ich aber eher weniger, dass diese das auch hin und wieder tun.
Ähnlich wie es mit den Torrichtern ist. Die stehen oftmals perfekt und scheinen selten ins Spiel einzugreifen.
Von einem ehemaligen Bundesligaschiedsrichter, auf den ich hin und wieder treffe, habe ich mal gehört, dass der 4. Offizielle häufiger am Dialog um strittige Situationen beteiligt ist, als man denken würde.
Zu den Torrichtern habe ich zur Zeit ihrer Einführung mal gehört (jedoch nicht von besagtem Schiedsrichter), dass sie ein sehr begrenztes Aufgabenfeld hätten. Demnach sollen sie sich weitestgehend aus dem Spielgeschehen raushalten und sich nur bei Fragen bezüglich der Tor- bzw. Torauslinie zu Wort melden. (-> Tor? Kein Tor? Ball im Aus? Wenn ja von Wem?)
Dass sie wirklich nichts sagen sollten, selbst wenn sie im Gegensatz zu ihren Kollegen z.B. ein klares Foul im Strafraum sehen, kann ich mir jedoch nicht wirklich vorstellen. Ich geb nur weiter, was ich damals aufgeschnappt habe.
Habe da wahrscheinlich dann eine falsche Wahrnehmung, hätte das nämlich wirklich nicht gedacht.
Das mit den Torrichtern habe ich auch schon gehört und finde es lächerlich. Ich kann dir nicht sagen welches Spiel es war, aber es gab mal einen Elfmeter den man auf Sicht des Torrichters zu 100% gut sehen konnte/musste. 3-4 Meter von ihm entfernt. Und nichts ist passiert, weil es nicht zu seinen Aufgaben zählt!? Das fände ich bedenklich.
Ein Argument wird aber wahrscheinlich sein, dass der Torrichter auf die Torlinie achten soll und daher nicht in Richtung Ball gucken muss in Bereichen in denen er nicht aufs Tor geht. Aber das könnte man ja leicht ändern.
Aber ich fand die Torlinientechnik wie bei der WM gezeigt recht gut. Wäre dafür diese jetzt dann wirklich einzuführen. Zusätzlich fände ich ein Modell interessant, in dem jeder Trainer ein mal pro Spiel die Gelegenheit hätte eine Situation anschauen zu lassen. Diese könnte man als kleine Trinkpause nutzen und der Schiri schaut sich die Situation noch mal an. Das garantiert zwar immer noch keine fehlerfreien Spiele und wird dann immer noch zu heißen Diskussionen führen aber ein paar Prozent weniger falsche Entscheidungen hätte man durch beide Maßnahmen. Auch wenn natürlich geregelt werden muss wie man so etwas finanziert.
20.09.2014 - 23:16 Uhr
In der Sportschau gerade sind mir wieder mal zwei Sachen aufgefallen.
Erstmal spricht der Kommentator beim Elfmeter für den BVB davon, dass eine entscheidende Frage sei ob Absicht oder nicht. Ich dachte es ist in der Bewertung egal ob Absicht oder nicht, sondern die Frage lautet ob es eine unnatürliche Handhaltung ist oder die Körperfläche vergrößert wird? Ob Absicht oder nicht ist da doch egal!?
Und dann das zweite Tor. Der Spieler von Mainz steht im Abseits, passiv. Aber wird er denn nicht in dem Moment aktiv, in dem Ginter in den Ball grätscht, weil in seinem Rücken der Mainzer steht? Da beeinflusst der Mainzer doch Ginter aktiv!? Der Kommentator meinte hier vollkommen richtig entschieden aber wie sieht denn hier die Regel aus von passivem und aktivem Abseits aus in dem Beispiel? Für mich nimmt der Mainzer eine aktive Rolle ein weil er nah genug am Dortmunder steht um diesen zu beeinflussen.
Erstmal spricht der Kommentator beim Elfmeter für den BVB davon, dass eine entscheidende Frage sei ob Absicht oder nicht. Ich dachte es ist in der Bewertung egal ob Absicht oder nicht, sondern die Frage lautet ob es eine unnatürliche Handhaltung ist oder die Körperfläche vergrößert wird? Ob Absicht oder nicht ist da doch egal!?
Und dann das zweite Tor. Der Spieler von Mainz steht im Abseits, passiv. Aber wird er denn nicht in dem Moment aktiv, in dem Ginter in den Ball grätscht, weil in seinem Rücken der Mainzer steht? Da beeinflusst der Mainzer doch Ginter aktiv!? Der Kommentator meinte hier vollkommen richtig entschieden aber wie sieht denn hier die Regel aus von passivem und aktivem Abseits aus in dem Beispiel? Für mich nimmt der Mainzer eine aktive Rolle ein weil er nah genug am Dortmunder steht um diesen zu beeinflussen.
21.09.2014 - 01:51 Uhr
Zitat von Phoenix115
In der Sportschau gerade sind mir wieder mal zwei Sachen aufgefallen.
Erstmal spricht der Kommentator beim Elfmeter für den BVB davon, dass eine entscheidende Frage sei ob Absicht oder nicht. Ich dachte es ist in der Bewertung egal ob Absicht oder nicht, sondern die Frage lautet ob es eine unnatürliche Handhaltung ist oder die Körperfläche vergrößert wird? Ob Absicht oder nicht ist da doch egal!?
Und dann das zweite Tor. Der Spieler von Mainz steht im Abseits, passiv. Aber wird er denn nicht in dem Moment aktiv, in dem Ginter in den Ball grätscht, weil in seinem Rücken der Mainzer steht? Da beeinflusst der Mainzer doch Ginter aktiv!? Der Kommentator meinte hier vollkommen richtig entschieden aber wie sieht denn hier die Regel aus von passivem und aktivem Abseits aus in dem Beispiel? Für mich nimmt der Mainzer eine aktive Rolle ein weil er nah genug am Dortmunder steht um diesen zu beeinflussen.
In der Sportschau gerade sind mir wieder mal zwei Sachen aufgefallen.
Erstmal spricht der Kommentator beim Elfmeter für den BVB davon, dass eine entscheidende Frage sei ob Absicht oder nicht. Ich dachte es ist in der Bewertung egal ob Absicht oder nicht, sondern die Frage lautet ob es eine unnatürliche Handhaltung ist oder die Körperfläche vergrößert wird? Ob Absicht oder nicht ist da doch egal!?
Und dann das zweite Tor. Der Spieler von Mainz steht im Abseits, passiv. Aber wird er denn nicht in dem Moment aktiv, in dem Ginter in den Ball grätscht, weil in seinem Rücken der Mainzer steht? Da beeinflusst der Mainzer doch Ginter aktiv!? Der Kommentator meinte hier vollkommen richtig entschieden aber wie sieht denn hier die Regel aus von passivem und aktivem Abseits aus in dem Beispiel? Für mich nimmt der Mainzer eine aktive Rolle ein weil er nah genug am Dortmunder steht um diesen zu beeinflussen.
Nagel mich jetzt nicht darauf fest, habe beide Szenen nicht gesehen. Daher versuche ich, mich allgemein zu halten.
Beim Handspiel ist eine Absicht oder Fahrlässigkeit entscheidend. Ohne eines der beiden kein strafbares Handspiel.
Um dies zu bewerten gibt es wiederum verschiedene Kriterien. Geht der Ball zum Arm oder der Arm zum Ball? Distanz? Unnatürliche Körperhaltung / Bewegung?
Unter letzteres fällt auch die Vergrößerung der Körperfläche. Nicht jede Vergrößerung der Körperfläche ist gleich strafbar. Wenn die Vergrößerung der Körperfläche eine normale Haltung oder Bewegung ist, zum Beispiel die übliche schwingende Bewegung beim Laufen, so ist das Handspiel trotz Vergrößerung der Körperfläche nicht zu ahnden.
(Unter diesem Gesichtspunkt, der Tatsache, dass der Ball zum Arm geht und der kurzen Distanz bewerte ich die rote Karte gegen Sippel inzwischen auch als klare Fehlentscheidung)
Was das Abseits angeht klingt das nach der seit letzter Saison geltenden Regeländerung. Nach welcher der beiden Punkte kann ich ohne die Situation gesehen zu haben nicht beurteilen, daher hier nun beide dargelegt:
Wenn ein Spieler passiv im Abseits steht und der Ball unterwegs absichtlich von einem Verteidiger gespielt wird - außer, um damit einen Torschuss zu blocken - so gilt das als neue Spielsituation und der Spieler ist somit nicht mehr im Abseits.
Wenn ein Verteidiger also versucht einen Pass zu blocken und dabei den Ball zu einem bei der ursprünglichen Ballabgabe im Abseits stehenden Spieler verlängert (z.B. eine Kopfballverlängerung nach einer Flanke), so ist das kein Abseits mehr.
Außerdem gilt es erst als aktives Abseits, wenn ein Spieler den Verteidiger, der zum Ball geht, attakiert. Wenn er also nur in dessen Rücken steht, auch wenn der Verteidiger nur deswegen in den Ball grätscht, weil der Angreifer eben in seinem Rücken lauert, so ist es noch passives Abseits.
Wenn der Verteidiger den Ball bei der Grätsche berührt un er dann so dem lauernden Angreifer durch kommt, dann wird aus dem passiven Abseits wie oben beschrieben sogar gar kein Abseits mehr.
Ich hoffe, damit ist die Situation aufgelöst. Wenn ich komme ich vielleicht morgen dazu, die Szene zu sehen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von -Cloud- am 21.09.2014 um 02:02 Uhr bearbeitet
21.09.2014 - 02:25 Uhr
Alles klar danke dir! Finde die Regelungen immer wieder verwirrend. Es war ja ein Eigentor von Ginter, der in die Hereingabe auf den im Abseits stehenden Mainzer rein grätscht und den Ball ins Tor lenkt. Wäre er nicht dran gegangen wäre der Mainzer Spieler an den Ball gekommen und aktiv geworden.
Denn im Prinzip nimmt der Spieler im Rücken ja eindeutig aktiv in der Situation teil und zwingt den Abwehrspieler zum handeln. Aber gut, da könnte man dann wahrscheinlich auch wieder Stunden diskutieren ab wann ein Spieler den Gegner so beeinflusst, dass es als aktiv gilt.
Was die Regelung zum Handspiel angeht verstehe ich das Grundsätzlich schon aber dass Absicht ein entscheidender Faktor ist finde ich ist dennoch eine falsche Aussage, denn auch ohne Absicht ist ein Elfmeter möglich, daher war das wahrscheinlich einfach unglücklich formuliert. Dennoch nervt mich das immer wieder, wenn Kommentatoren z.B. auch sagen das Handspiel sei ja keine Absicht gewesen und ein Freistoß/Elfer fragwürdig, obwohl das Regelwerk auch ohne Absicht Möglichkeiten her gibt zu pfeifen.
Aber beim Spiel auf Schalke gab es ja auch wieder so eine Situation, in der es Elfmeter gab und man streiten kann ob es den hätte geben müssen oder nicht. Ich bin da bei Thomas Schaaf und finde, dass eine bessere Regelung gefunden werden muss, bzw die Schiris eine einheitlichere Linie finden müssen.
Denn im Prinzip nimmt der Spieler im Rücken ja eindeutig aktiv in der Situation teil und zwingt den Abwehrspieler zum handeln. Aber gut, da könnte man dann wahrscheinlich auch wieder Stunden diskutieren ab wann ein Spieler den Gegner so beeinflusst, dass es als aktiv gilt.
Was die Regelung zum Handspiel angeht verstehe ich das Grundsätzlich schon aber dass Absicht ein entscheidender Faktor ist finde ich ist dennoch eine falsche Aussage, denn auch ohne Absicht ist ein Elfmeter möglich, daher war das wahrscheinlich einfach unglücklich formuliert. Dennoch nervt mich das immer wieder, wenn Kommentatoren z.B. auch sagen das Handspiel sei ja keine Absicht gewesen und ein Freistoß/Elfer fragwürdig, obwohl das Regelwerk auch ohne Absicht Möglichkeiten her gibt zu pfeifen.
Aber beim Spiel auf Schalke gab es ja auch wieder so eine Situation, in der es Elfmeter gab und man streiten kann ob es den hätte geben müssen oder nicht. Ich bin da bei Thomas Schaaf und finde, dass eine bessere Regelung gefunden werden muss, bzw die Schiris eine einheitlichere Linie finden müssen.
21.09.2014 - 02:37 Uhr
Ich bin da ganz bei dir. Laut der neuen Abseitsregel reicht eine bloße Irritierung indem er z.B. im Rücken steht jedoch nicht mehr aus. Der Verteidiger muss aktiv angegangen werden, damit auch das Abseits aktiv wird.
Bei dem Handspiel haben die Kommentatoren ganz einfach die Fahrlässigkeit unterschlagen. Wenn man z.B. die Hände nach oben nimmt und diese dann aus kurzer Distanz angeschossen werden, so ist das kein absichtliches Handspiel (kurze Distanz + Ball zur Hand und nicht Hand zum Ball), aber ein fahrlässiges (unnatürliche Körperhaltung) und somit strafbar.#
Ich kenne auch keinen Schiedsrichter, der über diese Änderungen erfreut ist.
Erklär mal in nem C-Klasse Derby den Spielern, dass der 10 Meter im Abseits stehende entscheidende Torschütze nicht mehr im Abseits stand, weil ein Verteidiger den langen Ball mit dem Kopf verlängert hat. Da musst du vermutlich schnell und geduckt in Richtung Kabine flitzen.
Wir wurden deswegen sogar von unserem Vorsitzenden angehalten, in einer solchen Situation im Amateurfußball (ich meine er hätte bis inklusive Landesliga gesagt) nach der alten Regel und somit Abseits zu pfeifen um keine Probleme zu bekommen. Eine Anweisung, an die sich hoffentlich niemand hält. Da braucht nur ein Spieler oder Betreuer in der oben beschriebenen Situationen die Regel zu kennen, du pfeifst in vollem Bewusstsein zu Unrecht ab und schon ist auf der anderen Seite die Hölle los und das Spiel muss wiederholt werden.
Bei dem Handspiel haben die Kommentatoren ganz einfach die Fahrlässigkeit unterschlagen. Wenn man z.B. die Hände nach oben nimmt und diese dann aus kurzer Distanz angeschossen werden, so ist das kein absichtliches Handspiel (kurze Distanz + Ball zur Hand und nicht Hand zum Ball), aber ein fahrlässiges (unnatürliche Körperhaltung) und somit strafbar.#
Ich kenne auch keinen Schiedsrichter, der über diese Änderungen erfreut ist.
Erklär mal in nem C-Klasse Derby den Spielern, dass der 10 Meter im Abseits stehende entscheidende Torschütze nicht mehr im Abseits stand, weil ein Verteidiger den langen Ball mit dem Kopf verlängert hat. Da musst du vermutlich schnell und geduckt in Richtung Kabine flitzen.
Wir wurden deswegen sogar von unserem Vorsitzenden angehalten, in einer solchen Situation im Amateurfußball (ich meine er hätte bis inklusive Landesliga gesagt) nach der alten Regel und somit Abseits zu pfeifen um keine Probleme zu bekommen. Eine Anweisung, an die sich hoffentlich niemand hält. Da braucht nur ein Spieler oder Betreuer in der oben beschriebenen Situationen die Regel zu kennen, du pfeifst in vollem Bewusstsein zu Unrecht ab und schon ist auf der anderen Seite die Hölle los und das Spiel muss wiederholt werden.
21.09.2014 - 15:04 Uhr
Habe das Spiel gerade auf DSF gesehen
Für mich eines der Beispiele, weshalb die neue Regelauslegung Schwachsinn ist.
Wäre der Mainzer meterweit im Abseits gewesen, so hätte man sagen können, dass Ginter selbst Schuld sei wenn er da trotzdem mit Risiko rein grätscht.
Aber die Situation war ja hauchdünn. Da muss er einfach das Risiko eingehen und versuchen, den Ball vor dem einschussbereiten Angreifer zu klären.
Ich bin der Meinung, dass ein Angreifer wie in dieser Situation oftmals auch ohne den gegnerischen Spieler zu bedrängen derart irritierend im Abseits stehen kann, dass es nicht mehr nur passives Abseits ist.
Aber die Herren da oben sehen das scheinbar anders.
Für mich eines der Beispiele, weshalb die neue Regelauslegung Schwachsinn ist.
Wäre der Mainzer meterweit im Abseits gewesen, so hätte man sagen können, dass Ginter selbst Schuld sei wenn er da trotzdem mit Risiko rein grätscht.
Aber die Situation war ja hauchdünn. Da muss er einfach das Risiko eingehen und versuchen, den Ball vor dem einschussbereiten Angreifer zu klären.
Ich bin der Meinung, dass ein Angreifer wie in dieser Situation oftmals auch ohne den gegnerischen Spieler zu bedrängen derart irritierend im Abseits stehen kann, dass es nicht mehr nur passives Abseits ist.
Aber die Herren da oben sehen das scheinbar anders.
21.09.2014 - 16:33 Uhr
Zitat von -Cloud-
Habe das Spiel gerade auf DSF gesehen
Für mich eines der Beispiele, weshalb die neue Regelauslegung Schwachsinn ist.
Wäre der Mainzer meterweit im Abseits gewesen, so hätte man sagen können, dass Ginter selbst Schuld sei wenn er da trotzdem mit Risiko rein grätscht.
Aber die Situation war ja hauchdünn. Da muss er einfach das Risiko eingehen und versuchen, den Ball vor dem einschussbereiten Angreifer zu klären.
Ich bin der Meinung, dass ein Angreifer wie in dieser Situation oftmals auch ohne den gegnerischen Spieler zu bedrängen derart irritierend im Abseits stehen kann, dass es nicht mehr nur passives Abseits ist.
Aber die Herren da oben sehen das scheinbar anders.
Habe das Spiel gerade auf DSF gesehen
Für mich eines der Beispiele, weshalb die neue Regelauslegung Schwachsinn ist.
Wäre der Mainzer meterweit im Abseits gewesen, so hätte man sagen können, dass Ginter selbst Schuld sei wenn er da trotzdem mit Risiko rein grätscht.
Aber die Situation war ja hauchdünn. Da muss er einfach das Risiko eingehen und versuchen, den Ball vor dem einschussbereiten Angreifer zu klären.
Ich bin der Meinung, dass ein Angreifer wie in dieser Situation oftmals auch ohne den gegnerischen Spieler zu bedrängen derart irritierend im Abseits stehen kann, dass es nicht mehr nur passives Abseits ist.
Aber die Herren da oben sehen das scheinbar anders.
Genau das war mein Standpunkt, weshalb ich da so irritiert war und hier nachgefragt habe ab wann man denn aktiv wird.
Ein Spieler der dem Torhüter die Sicht nimmt ist aktiv, auch wenn er weit von Gegenspielern weg steht und keine Bewegung zum Ball macht. Da sagt man der irritiert den Torhüter.
In diesem Fall irritiert der Spieler Ginter und verursacht ein aktives Handeln aber hier ist es kein aktives Abseits?
Ich finde sobald ein Spieler im Abseits steht und irgendeinen Einfluss auf das Spielgeschehen hat, sollte auch Abseits gepfiffen werden.
24.09.2014 - 11:38 Uhr
Geht es nur mir so?
Die Schiris in der 2ten Liga werden vom Gefühl her immer schlechter und das obwohl mittlerweile 4 Mann bei einem Spiel zusammen arbeiten sollen. Woran liegt das? Ist der Fussball tatsächlich so viel schneller geworden, dass die Herren nicht mehr alles sehen können? Das Spieltempo ist allerdings nur ein Problem was ich sehe. Oft fehlt mir das Fingerspitzengefühl bei den Schiris und eine ausgeglichene, durchgängige Linie bei den Entscheidungen der Herren in Schwarz. Erschwerend kommt natürlich noch dazu, dass sich scheinbar einige Spieler lieber mit dem Spielen von Sterbeszenen als mit ihrer fussballerischen Qualtität auseinander setzen wollen und das ist nicht immer leicht zu sehen. Dann kommt da noch die Frage auf, ist eine kleine Berühung ein Foul, wenn der Spieler einen auf „die hard“ oder „einer flog übers Kuckucksnest“ macht? Sollte das wirklich eine Frage sein? Sieht zwar oft widerlich aus, aber eine Berührung bleibt eine Berührung!? Gibt es tatsächlich Fouls im 16er, welche nicht mit Elfmeter gewertet werden müssen? Aus meiner Sicht nicht! Ist ein Hände ein Hände? Klar manchmal kann man sehen, wie der Arm bewegt wird, aber können die Schiris das denn tatsächlich so gut erkennen? In der Regel rennen ein paar andere Spieler im Sichtfeld herum. Ja, manche Entscheidung ist schwer zu fällen! Warum wird Schauspielerei, wenn sie denn entschieden wird, nicht immer mit Gelb gestraft?
Was offensichtilich ist, dass sich die Schiedsrichtergespanne lieber mit den Trainer anlegen, wenn diese mal etwas aktiver in ihrem Hasenkasten herumspringen oder ewig lange Diskussionen mit Spielern führen oder dann im umgekehrten Fall Spieler direkt verwarnen, wenn diese sich trauen mal nachzufragen. Man bekommt mehr und mehr das Gefühl, dass diese Herren ihre eigentliche Aufgabe aus dem Blick verlieren, eine unparteiische Leitung des Fussballspiels. Bei manchen hat man tatsächlich den Eindruck, dass sie einzelne Spieler/Trainer auf dem Kieker haben.
Wie errechnen sich die Nachspielzeiten? Da kann man manchmal nicht verstehen, was die Herren in Schwarz treiben. Warum geht man gegen Zeitspiel nur selten vor? Da ist keine klare Linie zu erkennen.
Was noch auffällt ist, dass man scheinbar nicht kritikfähig bei den Schiris und den Verbänden ist und man nicht aus den oft herben Fehler lernen will. Alles Tatsachenentscheidung und damit gute Entscheidungen.
Was muss sich ändern oder kann getan werden um den Schiris zu helfen? Weitere Assistenten hatten mehr oder weniger viel Erfolg gebracht. Sind halt auch nur Menschen! Gegen technische Hilfen wehrt man sich, dabei wird der Videobeweis bereits in vielen anderen Sportarten erfolgreich gelebt. Hier müsste nur eine gangbare Regelung gefunden werden. Bei größeren Spielunterbrechungen müsste die Zeit einfach anhalten bis der Verletzte vom Platz ist. Wieso darf einer der so schwer verletzt ist gleich wieder auf den Platz, den könnte man doch einfach mal 60Sekunden gesunden lassen. Und da gibt es noch viele Dinge mehr, mit welchen man einfach mal wieder ein saubereres Spiel bewirken könnten. Wenn es die Schiris nicht hinbekommen und man denen keine Hilfen geben will, warum werden harte und unfaire Vergehen nicht regelmäßig im Nachgang bestraft. Die Verbände propagieren doch immer den fairen Fussballsport. Tatsachenentscheidung hin oder her, muss man denn alles von den Fehlentscheidungen der Schiris abhängig machen. Wenn die Entscheidungen richtig waren, dann wird sich ja keiner darüber beschweren!
Wie wird die Leistung der Schiris bewertet? Es sollten doch nur die Besten der jeweiligen Liga zum Einsatz kommen. Wir diskutieren über einen Spieler, wenn er mal einen schweren Fehler macht, aber bei den Schiris scheint das alles in Ordnung zu sein und jetzt will ich gar nicht damit anfangen, dass man bei manchen großen Vereinen den Eindruck gewinnt, dass diese einen Sympathiebonus genießen.
Muss sich nicht langsam was tun um den Schiedsrichtern zu helfen, die Spieler zu erziehen und unserem geliebten Sport wieder eine Hauch mehr von Sauberkeit und Korrektheit zu verleihen?
Muss denn eine Regel immer Auslegungssache des Schiris sein?
Die Schiris in der 2ten Liga werden vom Gefühl her immer schlechter und das obwohl mittlerweile 4 Mann bei einem Spiel zusammen arbeiten sollen. Woran liegt das? Ist der Fussball tatsächlich so viel schneller geworden, dass die Herren nicht mehr alles sehen können? Das Spieltempo ist allerdings nur ein Problem was ich sehe. Oft fehlt mir das Fingerspitzengefühl bei den Schiris und eine ausgeglichene, durchgängige Linie bei den Entscheidungen der Herren in Schwarz. Erschwerend kommt natürlich noch dazu, dass sich scheinbar einige Spieler lieber mit dem Spielen von Sterbeszenen als mit ihrer fussballerischen Qualtität auseinander setzen wollen und das ist nicht immer leicht zu sehen. Dann kommt da noch die Frage auf, ist eine kleine Berühung ein Foul, wenn der Spieler einen auf „die hard“ oder „einer flog übers Kuckucksnest“ macht? Sollte das wirklich eine Frage sein? Sieht zwar oft widerlich aus, aber eine Berührung bleibt eine Berührung!? Gibt es tatsächlich Fouls im 16er, welche nicht mit Elfmeter gewertet werden müssen? Aus meiner Sicht nicht! Ist ein Hände ein Hände? Klar manchmal kann man sehen, wie der Arm bewegt wird, aber können die Schiris das denn tatsächlich so gut erkennen? In der Regel rennen ein paar andere Spieler im Sichtfeld herum. Ja, manche Entscheidung ist schwer zu fällen! Warum wird Schauspielerei, wenn sie denn entschieden wird, nicht immer mit Gelb gestraft?
Was offensichtilich ist, dass sich die Schiedsrichtergespanne lieber mit den Trainer anlegen, wenn diese mal etwas aktiver in ihrem Hasenkasten herumspringen oder ewig lange Diskussionen mit Spielern führen oder dann im umgekehrten Fall Spieler direkt verwarnen, wenn diese sich trauen mal nachzufragen. Man bekommt mehr und mehr das Gefühl, dass diese Herren ihre eigentliche Aufgabe aus dem Blick verlieren, eine unparteiische Leitung des Fussballspiels. Bei manchen hat man tatsächlich den Eindruck, dass sie einzelne Spieler/Trainer auf dem Kieker haben.
Wie errechnen sich die Nachspielzeiten? Da kann man manchmal nicht verstehen, was die Herren in Schwarz treiben. Warum geht man gegen Zeitspiel nur selten vor? Da ist keine klare Linie zu erkennen.
Was noch auffällt ist, dass man scheinbar nicht kritikfähig bei den Schiris und den Verbänden ist und man nicht aus den oft herben Fehler lernen will. Alles Tatsachenentscheidung und damit gute Entscheidungen.
Was muss sich ändern oder kann getan werden um den Schiris zu helfen? Weitere Assistenten hatten mehr oder weniger viel Erfolg gebracht. Sind halt auch nur Menschen! Gegen technische Hilfen wehrt man sich, dabei wird der Videobeweis bereits in vielen anderen Sportarten erfolgreich gelebt. Hier müsste nur eine gangbare Regelung gefunden werden. Bei größeren Spielunterbrechungen müsste die Zeit einfach anhalten bis der Verletzte vom Platz ist. Wieso darf einer der so schwer verletzt ist gleich wieder auf den Platz, den könnte man doch einfach mal 60Sekunden gesunden lassen. Und da gibt es noch viele Dinge mehr, mit welchen man einfach mal wieder ein saubereres Spiel bewirken könnten. Wenn es die Schiris nicht hinbekommen und man denen keine Hilfen geben will, warum werden harte und unfaire Vergehen nicht regelmäßig im Nachgang bestraft. Die Verbände propagieren doch immer den fairen Fussballsport. Tatsachenentscheidung hin oder her, muss man denn alles von den Fehlentscheidungen der Schiris abhängig machen. Wenn die Entscheidungen richtig waren, dann wird sich ja keiner darüber beschweren!
Wie wird die Leistung der Schiris bewertet? Es sollten doch nur die Besten der jeweiligen Liga zum Einsatz kommen. Wir diskutieren über einen Spieler, wenn er mal einen schweren Fehler macht, aber bei den Schiris scheint das alles in Ordnung zu sein und jetzt will ich gar nicht damit anfangen, dass man bei manchen großen Vereinen den Eindruck gewinnt, dass diese einen Sympathiebonus genießen.
Muss sich nicht langsam was tun um den Schiedsrichtern zu helfen, die Spieler zu erziehen und unserem geliebten Sport wieder eine Hauch mehr von Sauberkeit und Korrektheit zu verleihen?
Muss denn eine Regel immer Auslegungssache des Schiris sein?
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