Der Schiri Thread
08.08.2011 - 15:46 Uhr
24.09.2014 - 11:55 Uhr
Vorab: Schiedsrichter ist der undankbarste Job im Fussballgeschäft.
Knut Kircher z.B. ist generell sehr beliebt, weil er einfach eine offene und kommunikative Art vermittelt und unterm Strich auch weniger ins Klo greift als andere Kollegen.
Wenn ich mir die ganzen Namenlosen Schiris (ok, jeder hat mal klein angefangen) in der zweiten und sogar ersten Liga anschaue, frage ich mich auch des Öfteren wo unseren guten Schiri's geblieben sind. Vielleicht ausgewandert?
Da dackeln völlig verkrampfte Jünglinge mit einer katastrophalen Körpersprache ins Verderben und liefern seit zwei Jahren ganz schwache Leistungen ab. Was alleine gestern wieder gepfiffen wurde war purer slapstick. Uns wurden min. zwei Punkte genommen.
Ist die Ausbildung zu schlecht? werden die Spieler immer schlimmer? ist der Druck zu groß? die Bezahlung zu schlecht?
Wenn ich mir manchmal anschaue was in den untersten deutsche Klassen so los ist, wundere ich mich jedenfalls nicht darüber dass wir keinen Nachwuchs haben...
Knut Kircher z.B. ist generell sehr beliebt, weil er einfach eine offene und kommunikative Art vermittelt und unterm Strich auch weniger ins Klo greift als andere Kollegen.
Wenn ich mir die ganzen Namenlosen Schiris (ok, jeder hat mal klein angefangen) in der zweiten und sogar ersten Liga anschaue, frage ich mich auch des Öfteren wo unseren guten Schiri's geblieben sind. Vielleicht ausgewandert?
Da dackeln völlig verkrampfte Jünglinge mit einer katastrophalen Körpersprache ins Verderben und liefern seit zwei Jahren ganz schwache Leistungen ab. Was alleine gestern wieder gepfiffen wurde war purer slapstick. Uns wurden min. zwei Punkte genommen.
Ist die Ausbildung zu schlecht? werden die Spieler immer schlimmer? ist der Druck zu groß? die Bezahlung zu schlecht?
Wenn ich mir manchmal anschaue was in den untersten deutsche Klassen so los ist, wundere ich mich jedenfalls nicht darüber dass wir keinen Nachwuchs haben...
24.09.2014 - 12:27 Uhr
@FCK_Horst_3te
Muss denn eine Regel immer Auslegungssache des Schiris sein?
Wer sonst wenn nicht die Spielleiter?
Wenn man mal sieht wieviel Meinungen es bei Sippels Roter Karte gegen 60 gab,oder die ganze Auslegungskacke,wo bei das ja erst ein Problem wird wenn der Schiri nicht bei seiner Linie bleib,wie in Führt gut zu sehen war,wir bekommen Gelb und Führt Freistoß und auf der anderen Seite wurde das Spiel weiterlaufen gelassen.
Die Schiedsrichter werden doch jetzt auch gut bezahlt und dann könnte man auch mal eine Pause verordnen.
Muss denn eine Regel immer Auslegungssache des Schiris sein?
Wer sonst wenn nicht die Spielleiter?
Wenn man mal sieht wieviel Meinungen es bei Sippels Roter Karte gegen 60 gab,oder die ganze Auslegungskacke,wo bei das ja erst ein Problem wird wenn der Schiri nicht bei seiner Linie bleib,wie in Führt gut zu sehen war,wir bekommen Gelb und Führt Freistoß und auf der anderen Seite wurde das Spiel weiterlaufen gelassen.
Die Schiedsrichter werden doch jetzt auch gut bezahlt und dann könnte man auch mal eine Pause verordnen.
24.09.2014 - 13:42 Uhr
Ist das wirklich so? Es passiert ihnen doch nichts, egal was sie verbocken! Ich rede jetzt nur über die Schiris im Profigeschäft. So hat es auf jeden Fall den Anschein. Klar wird jede Situation mit der Kamara aufgefangen, aber am Ende scheint es egal zu sein. Es sind immer Tatsachenentscheidungen. Einzig die betroffenen Vereine reden etwas länger über die getroffenen Entscheidungen, aber der Schiri macht am nächsten WE genauso weiter. Dann redet man wieder drüber und nichts passiert. Gut die Beschimpfungen in den Stadien sind nicht schön und in der Vergangenheit gab es da auch schon dumme Menschen, welche das auf anderer Ebene weiter geführt haben. Das ist Gott sei Dank die Ausnahme!
Ich rede ja nicht darüber, dass man die Herren in ein dunkles Loch sperrt. Im Gegenteil, gibt es doch vielleicht die Möglichkeit den Herren zu helfen. U.U. könnte man auch bei permanenten schlechten Bewertungen einen der Herrn ja mal aus dem Verkehr ziehen (für ein oder zwei Spiele und kein Geld). Findet denn eine Bewertung statt und hat diese einen Einfluss? Wenn die Schiris nicht ohne Hilfe zu Recht kommen, dann könnte man doch wirklich mal über den Videobeweis nachdenken.
Ich weiß nicht wie es bei dir ist, aber bei uns wird die Arbeit eines Mitarbeiters bewertet und die Monitärenleistungen sind von den Bewertungen abhängig. Da ist nichts falsch daran, wenn es korrekt gelebt wird. Könnte bei den Schiris darauf hinauslaufen, dass sie bei schlechten Bewertungen niedrigere Ligen pfeifen müssen und damit weniger Geld bekommen. Nur als Beispiel.
Ich bin der Meinung ein Foul im 16er muss als Foul gewertet werden, wenn der Verteidiger war muss es Elfer geben, wenn es der Stürmer war Freistoß. Ringkämpfe gehören nicht zum Fussball und wenn der Schiri das nicht alleine richtig entscheiden kann, dann muss man sehen, wie man ihm helfen kann.
und so geht es mit Abseits weiter....
Vielleicht sind die Regeln auch zu kompliziert und werden deshalb falsch/anders interpretiert?
Fakt ist doch, dass es viel Redebedarf über Schiedsrichterentscheidungen gibt. Oder sollen wir uns einfach damit abfinden, dass man diese unter dem Deckmantel der Tatsachenentscheidung laufen? Ich denke nicht, denn es geht für alle Vereine um viel Geld und um ihre Existenz. Manche bekommen das auch ohne Hilfe der Schiris hin, auch das ist weitreichend bekannt.
Ich bin der Meinung, dass der Schiri einzig die Unterstützung sein muss, dass die Spiele sauber und fair verlaufen und nicht die Entscheidungen herbeiführen dürfen.
Irgendjemand hat die letzten Tagen einen schönen Satz dazu geschrieben, so in der Art: "Es wäre schön, mal wieder ein Spiel sehen zu können und danach nicht über den Schiri reden zu müssen".
24.09.2014 - 13:50 Uhr
Zitat von FCK_Horst_3te
Geht es nur mir so?
Die Schiris in der 2ten Liga werden vom Gefühl her immer schlechter und das obwohl mittlerweile 4 Mann bei einem Spiel zusammen arbeiten sollen. Woran liegt das?
Geht es nur mir so?
Die Schiris in der 2ten Liga werden vom Gefühl her immer schlechter und das obwohl mittlerweile 4 Mann bei einem Spiel zusammen arbeiten sollen. Woran liegt das?
Ich werde mal versuchen, aus der Sicht eines Schiedsrichters - wenn auch nur eines Amateurs - auf deine Fragen und Punkte einzugehen.
Direkt eine kleine Anmerkung: der 4. Mann soll hauptsächlich als Bindeglied zur Coachingzone dienen. Wenn er mal etwas sieht, dass seinen Kollegen entgeht, oder eine andere Perspektive zu einer strittigen Situation einbringen kann, gut. Seine Hauptaufgabe ist es jedoch nicht, dem Schiedsrichter auf die Weise zu assistieren, wie es die beiden Kollegen mit dem Fähnchen tun.
Zitat von FCK_Horst_3te
Ist der Fussball tatsächlich so viel schneller geworden, dass die Herren nicht mehr alles sehen können? Das Spieltempo ist allerdings nur ein Problem was ich sehe. ... Erschwerend kommt natürlich noch dazu, dass sich scheinbar einige Spieler lieber mit dem Spielen von Sterbeszenen als mit ihrer fussballerischen Qualtität auseinander setzen wollen und das ist nicht immer leicht zu sehen
Ist der Fussball tatsächlich so viel schneller geworden, dass die Herren nicht mehr alles sehen können? Das Spieltempo ist allerdings nur ein Problem was ich sehe. ... Erschwerend kommt natürlich noch dazu, dass sich scheinbar einige Spieler lieber mit dem Spielen von Sterbeszenen als mit ihrer fussballerischen Qualtität auseinander setzen wollen und das ist nicht immer leicht zu sehen
Schneller im Vergleich zu wann? Vor 20 Jahren? Vor 5 Jahren? Denn ich sehe auch in den letzten Jahren unterm Strich eine permanente Verschlechterung der Schiedsrichterleistungen und in dieser Zeit ist der Fußball nicht soo viel schneller geworden, als dass dies als Erklärung dienen könnte.
Im Vergleich zu früher sind auch die schauspielerischen Einlagen der Spieler wesentlich trickreicher und somit schwerer als solche zu entlarven. Das ist jedoch auch kein Problem, das erst in den letzten 2-3 Jahren aufgetaucht ist.
Die Antwort auf die Frage, wodurch diese negative Entwicklung verursacht wird, ist für mich daher weniger auf dem Spielfeld zu suchen.
Zitat von FCK_Horst_3te
Oft fehlt mir das Fingerspitzengefühl bei den Schiris und eine ausgeglichene, durchgängige Linie bei den Entscheidungen der Herren in Schwarz.
Oft fehlt mir das Fingerspitzengefühl bei den Schiris und eine ausgeglichene, durchgängige Linie bei den Entscheidungen der Herren in Schwarz.
Die meisten Schiedsrichter haben meiner Meinung nach durchaus eine klare Linie. Egal ob diese nun kleinlicher ist, oder ein Schiedsrichter mehr laufen lässt.
Das Problem ist jedoch, dass man seine Linie in der Regel nicht 90 Minuten lang durchziehen kann, sondern abhängig von Spielgeschehen und Stimmung wechseln muss. Daher kann es durchaus berechtigt sein, dass bei zwei identischen Fouls in der 20. Minute bei bis dahin relativ ruhigem Spielverlauf eine Ermahnung noch genügt, der Schiedsrichter in der 60. Spielminute, nachdem das Spiel härter geworden ist, für das gleiche Foul jedoch Gelb gibt.
Dem gegenüber stehen natürlich auch Situationen wie die Fouls von Sukalo, Ring und Lakic. Hier allen drei Gelb zu geben obwohl die Situationen alles andere als gleichwertig waren, spricht natürlich nicht für eine klare Linie (selbst wenn man das Ding von Ring fälschlicherweise als Foul beurteilt).
Zitat von FCK_Horst_3te
Dann kommt da noch die Frage auf, ist eine kleine Berühung ein Foul, wenn der Spieler einen auf „die hard“ oder „einer flog übers Kuckucksnest“ macht? Sollte das wirklich eine Frage sein? Sieht zwar oft widerlich aus, aber eine Berührung bleibt eine Berührung!? Gibt es tatsächlich Fouls im 16er, welche nicht mit Elfmeter gewertet werden müssen? Aus meiner Sicht nicht!
Dann kommt da noch die Frage auf, ist eine kleine Berühung ein Foul, wenn der Spieler einen auf „die hard“ oder „einer flog übers Kuckucksnest“ macht? Sollte das wirklich eine Frage sein? Sieht zwar oft widerlich aus, aber eine Berührung bleibt eine Berührung!? Gibt es tatsächlich Fouls im 16er, welche nicht mit Elfmeter gewertet werden müssen? Aus meiner Sicht nicht!
Selbstverständlich gibt es Zweikämpfe (sowohl innerhalb als auch außerhalb des Strafraumes), die nicht ganz astrein sind, die man aber je nach persönliche Linie und Spielverlauf laufen lassen kann.
Wenn man jeden Zweikampf, der nicht zu 100% astrein ist, abpfeift, gibt es nicht nur keinen Spielfluss, sondern auch in jedem Spiel ein Dutzend Strafstöße.
Und ja, auch wenn dir das offiziell keiner sagen wird und es erst recht keinen solchen Regeltext gibt, es gibt Fouls, die für einen Elfmeter nicht reichen. Ich selbst hatte gerade am Wochenende wieder eine solche Situation. Ein zunächst fairer Körpereinsatz Seite an Seite im Laufduell, bei dem der Verteidiger dann aber auch minimal den Arm ausfährt. Ist nicht astrein, hätte ich in einer anderen Situation auch abgepfiffen, für einen Elfer ist mir das aber definitiv zu wenig.
Zitat von FCK_Horst_3te
Ist ein Hände ein Hände? Klar manchmal kann man sehen, wie der Arm bewegt wird, aber können die Schiris das denn tatsächlich so gut erkennen? In der Regel rennen ein paar andere Spieler im Sichtfeld herum.
Ist ein Hände ein Hände? Klar manchmal kann man sehen, wie der Arm bewegt wird, aber können die Schiris das denn tatsächlich so gut erkennen? In der Regel rennen ein paar andere Spieler im Sichtfeld herum.
Die Kriterien für ein strafbares Handspiel habe ich ja bereits weiter oben mit Phoenix diskutiert. Eine Bewegung des Armes ist da nur ein Mosaikstein von vielen. Die bloße Bewegung des Armes zum Ball sagt zum Beispiel noch gar nichts über die Strafbarkeit des Handspiels aus. Wenn diese Bewegung eine natürliche ist, zum Beispiel die übliche schwingende Bewegung beim Laufen, so kann die Hand durchaus auch zum Ball gehen, ohne das ein Pfiff erfolgen muss.
Selbst bei gutem Stellungsspiel hat man natürlich sehr oft keine vollkommen freie Sicht auf die Situation. Aber ja, Schiedsrichter, vor allem mit Assistenten, können das. Selbst in schnellen Situationen können geradezu intuitiv richtige Entscheidungen getroffen werden. Das ist vor allem eine Frage der Erfahrung. Auf dem Platz ist selten genug Zeit Entscheidungen zu durchdenken oder im Kopf das Für und Wider eines Pfiffes mit einer Checkliste der verschiedenen Aspekte abzuhaken. Viele Pfiffe erfolgen intuitiv, nachdem man aufgrund seiner Erfahrung Bewegungsabläufe blitzschnell mehr oder weniger bewusst analysiert und auswertet.
Und das gilt, wie auch deine folgende Aussage...
Zitat von FCK_Horst_3te
Ja, manche Entscheidung ist schwer zu fällen!
Ja, manche Entscheidung ist schwer zu fällen!
...nicht nur für Handspiele, sondern auch für die Bewertung von Zweikämpfen.
Als Zuschauer sollte man jedoch immer bedenken, dass Schiedsrichter mit ihrem einen paar Augen, selbst mit den zusätzlichen Augen der Assistenten, weder um Ecken sehen können, noch einen Röntgenblick haben. Daher entgehen den Unparteiischen eben auch Dinge, die die Fernsehkameras problemlos auflösen können und die auch der eine oder andere Zuschauer von seiner Position aus eindeutig sieht.
Man muss auch bedenken, dass nicht nur die Blickrichtung entscheidend ist, sondern auch die Distanz. Wenn ich 40 Meter entfernt auf der Tribüne sitze, dann kann ich gleichzeitig den Ballführenden Spieler und seinen Verfolger, sowie auch das Foul abseits des Balles 10 Meter daneben im Fokus haben. Wenn ich nun aber in der gleichen Situation als Schiedsrichter 5 Meter vom Zweikampf um den Ball entfernt bin, so kann es durchaus sein, dass ich das Foul abseits des Balles, das ein Zuschauer mit identischer Blickrichtung eindeutig sieht, eben nicht oder nur peripher (irgendwas war da) wahrnehmen kann
Zitat von FCK_Horst_3te
Warum wird Schauspielerei, wenn sie denn entschieden wird, nicht immer mit Gelb gestraft?
Warum wird Schauspielerei, wenn sie denn entschieden wird, nicht immer mit Gelb gestraft?
Schauspielerei ist nicht gleich Schauspielerei.
Man kann bei einem kleinen Kontakt, ob nun regelkonform war oder nicht, theatralisch zu Boden gehen und dennoch ist es keine Schwalbe, die mit Gelb zu ahnden wäre. Schließlich gab es ja einen Kontakt.
Wenn man nun jedoch einfach so abhebt, so muss eine gelbe Karte erfolgen. Und du hast recht, die sitzt inzwischen nicht mehr so locker, wie sie es sollte, sondern wird oft stecken gelassen. Manchmal liegt es daran, dass der Schiedsrichter sich nicht sicher ist, ob es nicht doch zumindest einen Kontakt gab, oder es eine klare Schwalbe war. Manchmal ist es aber auch einfach nur eine Fehlentscheidung.
Zitat von FCK_Horst_3te
Was offensichtilich ist, dass sich die Schiedsrichtergespanne lieber mit den Trainer anlegen, wenn diese mal etwas aktiver in ihrem Hasenkasten herumspringen
Was offensichtilich ist, dass sich die Schiedsrichtergespanne lieber mit den Trainer anlegen, wenn diese mal etwas aktiver in ihrem Hasenkasten herumspringen
Normalerweise schreitet ein Schiedsrichter nicht ein, nur weil sich ein Trainer z.B. über eine vergebene Kontergelegenheit aufregt. Wenn jedoch gegen den Schiedsrichter gewettert wird kann das nur bis zu einem gewissen Grad ignoriert werden
Zitat von FCK_Horst_3te
oder ewig lange Diskussionen mit Spielern führen oder dann im umgekehrten Fall Spieler direkt verwarnen, wenn diese sich trauen mal nachzufragen.
oder ewig lange Diskussionen mit Spielern führen oder dann im umgekehrten Fall Spieler direkt verwarnen, wenn diese sich trauen mal nachzufragen.
Soll der Schiedsrichter denn partout die Diskussion meiden und Spieler, die einen Pfiff unberechtigt finden, mit "ich habe so entschieden und damit ist die Sache gegessen" abspeisen? Dann wird wieder die Arroganz vorgeworfen.
So lange die Grundlage für eine vernünftige Diskussion da ist, kann und sollte man eine Entscheidung durchaus kurz erläutern. Unnötige Diskussionen, bei denen man ohnehin auf taube Ohren stößt, sollte man jedoch vermeiden,
Und wenn ein Spieler nur kommt und in aller Ruhe nachfragt zeigt ein Schiedsrichter dafür keine gelbe Karte. In der Regel macht da der Ton die Musik. Wenn ein Spieler auf mich zu gerannt kommt und mich halb anbrüllt was ich da gepfiffen hätte, kann er natürlich nach einer Ermahnung oder Verwarnung direkt wieder umdrehen.
Zitat von FCK_Horst_3te
Man bekommt mehr und mehr das Gefühl, dass diese Herren ihre eigentliche Aufgabe aus dem Blick verlieren, eine unparteiische Leitung des Fussballspiels. Bei manchen hat man tatsächlich den Eindruck, dass sie einzelne Spieler/Trainer auf dem Kieker haben.
Man bekommt mehr und mehr das Gefühl, dass diese Herren ihre eigentliche Aufgabe aus dem Blick verlieren, eine unparteiische Leitung des Fussballspiels. Bei manchen hat man tatsächlich den Eindruck, dass sie einzelne Spieler/Trainer auf dem Kieker haben.
Das Problem ist eher, dass Schiedsrichter heutzutage sowohl in der Auslegung der Regeln, als auch in ihrem Auftreten, viel mehr Aufgaben haben als früher.
Abgesehen davon sind Schiedsrichter auch nur Menschen. Wenn man z.B. mal eine schlechte Erfahrung mit einem gewissen Spieler, Trainier oder einer Mannschaft gemacht hat, so wird diese nach dem Abpfiff nicht einfach gelöscht. Auch wenn es natürlich nicht so sein sollte, kann die Karte deswegen bei einem Spieler lockerer sitzen, als bei einem anderen.
Zitat von FCK_Horst_3te
Wie errechnen sich die Nachspielzeiten? Da kann man manchmal nicht verstehen, was die Herren in Schwarz treiben. Warum geht man gegen Zeitspiel nur selten vor? Da ist keine klare Linie zu erkennen.
Wie errechnen sich die Nachspielzeiten? Da kann man manchmal nicht verstehen, was die Herren in Schwarz treiben. Warum geht man gegen Zeitspiel nur selten vor? Da ist keine klare Linie zu erkennen.
Dazu werden verschiedene Punkte abgewägt. Unterbrechungen, Grund der Unterbrechung, Spielstand, Zeitspiel und sonstige Verzögerungen,...
Unterm Strich ist es jedoch eine recht subjektive Einschätzung des Schiedsrichters.
Gegen das Zeitspiel wird oft vorgegangen, indem man den Spieler ermahnt und noch entsprechend nachspielen lässt. Nur wer das Zeitspiel zu sehr ausreizt oder damit zum wiederholten Male auffällt, obwohl er erst eine Minute zuvor deswegen ermahnt wurde, bekommt dafür den gelben Karton.
Die Verteilung der Karten nach Zeitspiel ist mir eigentlich nicht negativ aufgefallen. Jedoch des öfteren, dass man die Zeit dann nicht wieder hinten drauf setzt und so auch bereits ausgesprochene Nachspielzeiten einfach um noch eine Minute verlängert.
Zitat von FCK_Horst_3te
Was noch auffällt ist, dass man scheinbar nicht kritikfähig bei den Schiris und den Verbänden ist und man nicht aus den oft herben Fehler lernen will. Alles Tatsachenentscheidung und damit gute Entscheidungen.
Was noch auffällt ist, dass man scheinbar nicht kritikfähig bei den Schiris und den Verbänden ist und man nicht aus den oft herben Fehler lernen will. Alles Tatsachenentscheidung und damit gute Entscheidungen.
Es wird oft eingestanden, dass eine Tatsachenentscheidung nicht richtig war. Dennoch gibt es eben Argumente dafür, das Konstrukt der Tatsachenentscheidung zu schützen.
Dass das oftmals jedoch in blindem Eifer geschieht, da bin ich bei dir. Manchmal sollte man auch Tatsachenentscheidungen nachträglich revidieren können, indem man z.B. nach Betrachtung der Fernsehbilder Sperren verteilt oder eben trotz erfolgtem, jedoch unberechtigtem Platzverweis aufhebt.
Zitat von FCK_Horst_3te
Was muss sich ändern oder kann getan werden um den Schiris zu helfen? Weitere Assistenten hatten mehr oder weniger viel Erfolg gebracht. Sind halt auch nur Menschen! Gegen technische Hilfen wehrt man sich, dabei wird der Videobeweis bereits in vielen anderen Sportarten erfolgreich gelebt. Hier müsste nur eine gangbare Regelung gefunden werden.
Was muss sich ändern oder kann getan werden um den Schiris zu helfen? Weitere Assistenten hatten mehr oder weniger viel Erfolg gebracht. Sind halt auch nur Menschen! Gegen technische Hilfen wehrt man sich, dabei wird der Videobeweis bereits in vielen anderen Sportarten erfolgreich gelebt. Hier müsste nur eine gangbare Regelung gefunden werden.
Es ist wohl eine Glaubensfrage, wie viel Technik eine Sportart verträgt, bevor die Hilfsmittel den Sport zerstören. Mit der neuen Tortechnik wurde nun zumindest ein erster Schritt gemacht, andere werden vermutlich noch folgen.
Dennoch bin ich der Meinung, dass das nicht ausarten darf. Wenn nach jeder strittigen Situation ein x-ter Unparteiischer mit einem Videobeweis herangezogen wird, ginge für mich viel vom Sport verloren. Dann lieber mit der einen oder anderen Fehlentscheidung leben.
Zitat von FCK_Horst_3te
Bei größeren Spielunterbrechungen müsste die Zeit einfach anhalten bis der Verletzte vom Platz ist.
Bei größeren Spielunterbrechungen müsste die Zeit einfach anhalten bis der Verletzte vom Platz ist.
Entweder die Zeit bei jeder Unterbrechung stoppen und dafür nach 90 Minuten (+ vielleicht ein letzter Angriff) abpfeifen, oder die Uhr immer weiter laufen lassen und Unterbrechungen nachspielen.
Bei größeren Unterbrechungen haben die Schiedsrichter die Uhr normalerweise im Auge und setzten die Zeit hinten drauf.
Zitat von FCK_Horst_3te
Wieso darf einer der so schwer verletzt ist gleich wieder auf den Platz, den könnte man doch einfach mal 60Sekunden gesunden lassen
Wieso darf einer der so schwer verletzt ist gleich wieder auf den Platz, den könnte man doch einfach mal 60Sekunden gesunden lassen
Wenn ein Spieler wieder rein möchte und nichts dagegen spricht (Ausrüstung ok und keine blutenden Wunden), so muss er auch schnellstmöglich wieder auf das Feld gelassen werden.
Ein geschickter Schiedsrichter überhört dann aber einfach mal eine gewisse Zeit die Rufe von außen, dass der Spieler wieder rein möchte
Im Profisport ist das jedoch schwer machbar, da der Spieler sich ja auch bei einem Assistenten wieder anmelden kann, welcher mit dem Schiedsrichter in Funkkontakt steht. Da kann man schlechte behaupten, man hätte es als Schiedsrichter nicht mitbekommen. Zitat von FCK_Horst_3te
Und da gibt es noch viele Dinge mehr, mit welchen man einfach mal wieder ein saubereres Spiel bewirken könnten. Wenn es die Schiris nicht hinbekommen und man denen keine Hilfen geben will, warum werden harte und unfaire Vergehen nicht regelmäßig im Nachgang bestraft. Die Verbände propagieren doch immer den fairen Fussballsport. Tatsachenentscheidung hin oder her, muss man denn alles von den Fehlentscheidungen der Schiris abhängig machen. Wenn die Entscheidungen richtig waren, dann wird sich ja keiner darüber beschweren!
Und da gibt es noch viele Dinge mehr, mit welchen man einfach mal wieder ein saubereres Spiel bewirken könnten. Wenn es die Schiris nicht hinbekommen und man denen keine Hilfen geben will, warum werden harte und unfaire Vergehen nicht regelmäßig im Nachgang bestraft. Die Verbände propagieren doch immer den fairen Fussballsport. Tatsachenentscheidung hin oder her, muss man denn alles von den Fehlentscheidungen der Schiris abhängig machen. Wenn die Entscheidungen richtig waren, dann wird sich ja keiner darüber beschweren!
Dazu habe ich oben ja bereits etwas geschrieben.
Für meinen Geschmack beharrt der DFB oft zu stur auf die Tatsachenentscheidung. Das grundlegende Konstrukt der Tatsachenentscheidung unterstütze ich jedoch. Es ist hier oftmals auch schwer, den schmalen Grat zu finden, wann man eine Entscheidung doch nachträglich umstoßen kann.
Zitat von FCK_Horst_3te
Wie wird die Leistung der Schiris bewertet? Es sollten doch nur die Besten der jeweiligen Liga zum Einsatz kommen. Wir diskutieren über einen Spieler, wenn er mal einen schweren Fehler macht, aber bei den Schiris scheint das alles in Ordnung zu sein und jetzt will ich gar nicht damit anfangen, dass man bei manchen großen Vereinen den Eindruck gewinnt, dass diese einen Sympathiebonus genießen.
Wie wird die Leistung der Schiris bewertet? Es sollten doch nur die Besten der jeweiligen Liga zum Einsatz kommen. Wir diskutieren über einen Spieler, wenn er mal einen schweren Fehler macht, aber bei den Schiris scheint das alles in Ordnung zu sein und jetzt will ich gar nicht damit anfangen, dass man bei manchen großen Vereinen den Eindruck gewinnt, dass diese einen Sympathiebonus genießen.
Das Kontingent an Schiedsrichter, erst recht an Profi-Schiedsrichtern, ist einfach stark begrenzt.
Über Spieler kann man diskutieren, weil man entsprechende Spieler in der Hinterhand hat. Und trotzdem wird jetzt niemand den Orban für 2 Spiele auf die Bank setzen wollen und wenn dann heute auch Heintz patzt am Wochenende lieber mit Heubach und Schindele starten.
Bei Schiedsrichtern hat man nicht einmal diese Optionen des Ersatzes. Man kann über Fehler diskutieren, aber ohne Alternativen kann man nicht einfach mal ein Dutzend Profi-Schiedsrichter für eine gewisse Zeit in den Amateursport versetzen und dann auf ein Dutzend Profi-Schiedsrichter in Wartestellung zurückgreifen.
Zitat von FCK_Horst_3te
Muss sich nicht langsam was tun um den Schiedsrichtern zu helfen, die Spieler zu erziehen und unserem geliebten Sport wieder eine Hauch mehr von Sauberkeit und Korrektheit zu verleihen?
Muss sich nicht langsam was tun um den Schiedsrichtern zu helfen, die Spieler zu erziehen und unserem geliebten Sport wieder eine Hauch mehr von Sauberkeit und Korrektheit zu verleihen?
Die Spieler zu erziehen ist sicherlich nicht die Aufgabe der Schiedsrichter und diverse Spieler werden auch nie zum fairen Sportsmann, ganz egal wer was versucht.
Zitat von FCK_Horst_3te
Muss denn eine Regel immer Auslegungssache des Schiris sein?
Muss denn eine Regel immer Auslegungssache des Schiris sein?
Manche sind Auslegungssache, andere nicht.
Wäre es dir lieber nur noch schwarz-weiß zu pfeifen?
Bei jedem Kontakt des Balles mit einer Hand pfeifen. Wenn einer sicher an der Eckfahne die Schuhe binden einen Pass in der Mitte wegen Abseits abpfeifen (passives Abseits ist ja auch oft Auslegungssache, also lieber gleich abschaffen). Usw.
Ich finde Grauzonen prinzipiell richtig. Um einigermaßen die Einheitlichkeit der Entscheidungen beizubehalten muss es entsprechende Anweisungen geben.
Über diese kann man dann wiederum diskutieren. Von der letztjährigen Umformulierung der Auslegung des passiven Abseits halte ich wie in vorherigen Beiträgen zu lesen zum Beispiel herzlich wenig.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von -Cloud- am 24.09.2014 um 14:08 Uhr bearbeitet
24.09.2014 - 16:09 Uhr
-Cloud-
sehr lesenswerter Beitrag. Interessant dies mal aus der Sicht der "anderen Seite" zu sehen.
Beim Spiel in Fürth bekamen Lakic und Ring lächerliche gelbe Karten. Karl bringt (später) seinen Gegenspieler im griechisch-römischen Stil zu Fall und Sukalo senst Sippel (früher) an der Torausfahne um. Jede Aktion wird gleich bestraft, das ist für mich das Unverständliche. Die Aktion von Sukalo war mMn schon fast Körperverletzung. Konsequenterweise hätten die gelben Karten für Lakic und Ring niemals gezogen werden dürfen, da weder eine Summe von Fouls vorlag, noch der Härtegrad der abgepfiffenen Situation eine Verwarnung rechtfertigen. Daher stimme ich den Vorrednern zu, dass es vor allem an Fingerspitzengefühl fehlt, aber genau das hätte ich von Gagelmann (dem alten Hasen) eigentlich erwarten können.
sehr lesenswerter Beitrag. Interessant dies mal aus der Sicht der "anderen Seite" zu sehen.
Beim Spiel in Fürth bekamen Lakic und Ring lächerliche gelbe Karten. Karl bringt (später) seinen Gegenspieler im griechisch-römischen Stil zu Fall und Sukalo senst Sippel (früher) an der Torausfahne um. Jede Aktion wird gleich bestraft, das ist für mich das Unverständliche. Die Aktion von Sukalo war mMn schon fast Körperverletzung. Konsequenterweise hätten die gelben Karten für Lakic und Ring niemals gezogen werden dürfen, da weder eine Summe von Fouls vorlag, noch der Härtegrad der abgepfiffenen Situation eine Verwarnung rechtfertigen. Daher stimme ich den Vorrednern zu, dass es vor allem an Fingerspitzengefühl fehlt, aber genau das hätte ich von Gagelmann (dem alten Hasen) eigentlich erwarten können.
24.09.2014 - 19:43 Uhr
Sehr gute Leistung des Schiris heute. Allenfalls Gaus hätte für seine zweibeinige Grätsche rot sehen können. Zwingend war das aber keineswegs.
Beste Grüße
Lullaby
Beste Grüße
Lullaby
24.09.2014 - 19:51 Uhr
Zitat von Lullaby
Sehr gute Leistung des Schiris heute. Allenfalls Gaus hätte für seine zweibeinige Grätsche rot sehen können. Zwingend war das aber keineswegs.
Sehr gute Leistung des Schiris heute. Allenfalls Gaus hätte für seine zweibeinige Grätsche rot sehen können. Zwingend war das aber keineswegs.
Das sehe ich auch so. Und phasenweise war es ein keineswegs einfaches Spiel für ihn. Gute Vorteilsauslegung. Wusste, wann er es laufen lassen kann und wann er als Kartenspieler gefragt ist. Entschiedene Körpersprache, ohne das fast schon als Kontrollverlust zu interpretierende Minenspiel von Gagelmann in Fürth. Und wie er die Rudelbildung gelöst hat - Respekt!
Extremer Kontrast zu der lächerlichen Vorstellung von Gagelmann in der vergangenen Woche. Geht doch, liebe Schiris!
24.09.2014 - 20:01 Uhr
Zitat von Newtrial
Das sehe ich auch so. Und phasenweise war es ein keineswegs einfaches Spiel für ihn. Gute Vorteilsauslegung. Wusste, wann er es laufen lassen kann und wann er als Kartenspieler gefragt ist. Entschiedene Körpersprache, ohne das fast schon als Kontrollverlust zu interpretierende Minenspiel von Gagelmann in Fürth. Und wie er die Rudelbildung gelöst hat - Respekt!
Extremer Kontrast zu der lächerlichen Vorstellung von Gagelmann in der vergangenen Woche. Geht doch, liebe Schiris!
Zitat von Lullaby
Sehr gute Leistung des Schiris heute. Allenfalls Gaus hätte für seine zweibeinige Grätsche rot sehen können. Zwingend war das aber keineswegs.
Sehr gute Leistung des Schiris heute. Allenfalls Gaus hätte für seine zweibeinige Grätsche rot sehen können. Zwingend war das aber keineswegs.
Das sehe ich auch so. Und phasenweise war es ein keineswegs einfaches Spiel für ihn. Gute Vorteilsauslegung. Wusste, wann er es laufen lassen kann und wann er als Kartenspieler gefragt ist. Entschiedene Körpersprache, ohne das fast schon als Kontrollverlust zu interpretierende Minenspiel von Gagelmann in Fürth. Und wie er die Rudelbildung gelöst hat - Respekt!
Extremer Kontrast zu der lächerlichen Vorstellung von Gagelmann in der vergangenen Woche. Geht doch, liebe Schiris!
Rot für Gaus?Und gegen Zimmer gab es Abstoß?
Ansonsten hat er das Spiel gut geleitet und war unauffällig was für einen Schiedsrichter das wichtigste ist.
Note 2+
24.09.2014 - 20:01 Uhr
Zitat von Newtrial
Das sehe ich auch so. Und phasenweise war es ein keineswegs einfaches Spiel für ihn. Gute Vorteilsauslegung. Wusste, wann er es laufen lassen kann und wann er als Kartenspieler gefragt ist. Entschiedene Körpersprache, ohne das fast schon als Kontrollverlust zu interpretierende Minenspiel von Gagelmann in Fürth. Und wie er die Rudelbildung gelöst hat - Respekt!
Extremer Kontrast zu der lächerlichen Vorstellung von Gagelmann in der vergangenen Woche. Geht doch, liebe Schiris!
Zitat von Lullaby
Sehr gute Leistung des Schiris heute. Allenfalls Gaus hätte für seine zweibeinige Grätsche rot sehen können. Zwingend war das aber keineswegs.
Sehr gute Leistung des Schiris heute. Allenfalls Gaus hätte für seine zweibeinige Grätsche rot sehen können. Zwingend war das aber keineswegs.
Das sehe ich auch so. Und phasenweise war es ein keineswegs einfaches Spiel für ihn. Gute Vorteilsauslegung. Wusste, wann er es laufen lassen kann und wann er als Kartenspieler gefragt ist. Entschiedene Körpersprache, ohne das fast schon als Kontrollverlust zu interpretierende Minenspiel von Gagelmann in Fürth. Und wie er die Rudelbildung gelöst hat - Respekt!
Extremer Kontrast zu der lächerlichen Vorstellung von Gagelmann in der vergangenen Woche. Geht doch, liebe Schiris!
Rot für Gaus?Und gegen Zimmer gab es Abstoß?
Ansonsten hat er das Spiel gut geleitet und war unauffällig was für einen Schiedsrichter das wichtigste ist.
Note 2+
24.09.2014 - 20:11 Uhr
Zitat von Allerhopp
Rot für Gaus?Und gegen Zimmer gab es Abstoß?
Ansonsten hat er das Spiel gut geleitet und war unauffällig was für einen Schiedsrichter das wichtigste ist.
Note 2+
Zitat von Newtrial
Das sehe ich auch so. Und phasenweise war es ein keineswegs einfaches Spiel für ihn. Gute Vorteilsauslegung. Wusste, wann er es laufen lassen kann und wann er als Kartenspieler gefragt ist. Entschiedene Körpersprache, ohne das fast schon als Kontrollverlust zu interpretierende Minenspiel von Gagelmann in Fürth. Und wie er die Rudelbildung gelöst hat - Respekt!
Extremer Kontrast zu der lächerlichen Vorstellung von Gagelmann in der vergangenen Woche. Geht doch, liebe Schiris!
Zitat von Lullaby
Sehr gute Leistung des Schiris heute. Allenfalls Gaus hätte für seine zweibeinige Grätsche rot sehen können. Zwingend war das aber keineswegs.
Sehr gute Leistung des Schiris heute. Allenfalls Gaus hätte für seine zweibeinige Grätsche rot sehen können. Zwingend war das aber keineswegs.
Das sehe ich auch so. Und phasenweise war es ein keineswegs einfaches Spiel für ihn. Gute Vorteilsauslegung. Wusste, wann er es laufen lassen kann und wann er als Kartenspieler gefragt ist. Entschiedene Körpersprache, ohne das fast schon als Kontrollverlust zu interpretierende Minenspiel von Gagelmann in Fürth. Und wie er die Rudelbildung gelöst hat - Respekt!
Extremer Kontrast zu der lächerlichen Vorstellung von Gagelmann in der vergangenen Woche. Geht doch, liebe Schiris!
Rot für Gaus?Und gegen Zimmer gab es Abstoß?
Ansonsten hat er das Spiel gut geleitet und war unauffällig was für einen Schiedsrichter das wichtigste ist.
Note 2+
Die beiden Situationen sind nicht wirklich vergleichbar.
Gaus springt nicht nur mit beiden Sohlen voran rein, sondern drückt diese kurz vor dem Kontakt auch noch schön durch. Da er zuerst den Ball trifft und dann den Gegner kann man es bei Gelb belassen, über Rot hätte er sich jedoch nicht beschweren können.
In der Situation um Zimmer war das ein harter Zweikampf, aber längst nicht mit dem Risiko, das Gaus da gegangen ist. Zimmers Gegenspieler trifft da primär den Ball und danach viel Gegner. Jedoch geht er dabei längst nicht so rein wie Gaus. Ein Freistoß wäre da ok gewesen, eine Karte hätte es nicht gebraucht und auf Abstoß zu entscheiden kann man auch noch einigermaßen vertreten.
Immerhin mal wieder eine gute Schiedsrichterleistung. Geht also auch anders =)
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