Der Konkurrenzthread der Saison 2017/18
09.06.2017 - 13:24 Uhr
31.08.2017 - 19:46 Uhr
Quelle: www.baden.fm
Der gekürte Siegerentwurf für die geplante 35.000-Zuschauer-Arena wird nun öffentlich
Die Pläne für das neue Fußballstadion des SC Freiburg am Standort Wolfswinkel nehmen Gestalt an
Die Pläne für das neue Fußballstadion des SC Freiburg am Standort Wolfswinkel nehmen Gestalt an
31.08.2017 - 20:25 Uhr
Zitat von zerocool76
@UweRahn
Hatte dich auch so verstanden und finde deinen unkt mit den fehlenden Visionen sehr interessant.
MMn herrscht auch zuviel Inzest und "Vitamin B" in der Bundesliga.
Wir haben da Glück mit Eberl gehabt aber auch einige Fehlschläge vorher gehabt und wenn ich mir die Fußballlandschaft so anschaue, dann passiert dort erfrischendes wo wirklich neue Gesichter aufschlagen.
Natürlich auch kein Allheilmittel und vielleicht trügt da auch mein Gefühl, evtl. hat ja jemand mal die Muße das zu recherchieren bezogen auf Trainer und Sportdirektoren.
Im Bereich Fußball kann man viel in bzw aus anderen Bereichen lernen, sei es wirtschaftlich, sportlich oder auch führungstechnisch. Der damalige Ansatz von Klinsmann hat mir richtig gut gefallen, nur hat man auch gesehen wie das Gros im Business Fußball tickt.
@UweRahn
Hatte dich auch so verstanden und finde deinen unkt mit den fehlenden Visionen sehr interessant.
MMn herrscht auch zuviel Inzest und "Vitamin B" in der Bundesliga.
Wir haben da Glück mit Eberl gehabt aber auch einige Fehlschläge vorher gehabt und wenn ich mir die Fußballlandschaft so anschaue, dann passiert dort erfrischendes wo wirklich neue Gesichter aufschlagen.
Natürlich auch kein Allheilmittel und vielleicht trügt da auch mein Gefühl, evtl. hat ja jemand mal die Muße das zu recherchieren bezogen auf Trainer und Sportdirektoren.
Im Bereich Fußball kann man viel in bzw aus anderen Bereichen lernen, sei es wirtschaftlich, sportlich oder auch führungstechnisch. Der damalige Ansatz von Klinsmann hat mir richtig gut gefallen, nur hat man auch gesehen wie das Gros im Business Fußball tickt.
Natürlich hatten wir mit Eberl damals viel Glück, aber er hatte euch in der Jugendarbeit die Aufgabe sie auf bessere Beine zu stellen. Diese Erfahrung konnte er in seine neue Aufgabe mitnehmen.
Wenn ich es noch richtig im Kopf habe, dann hatten wir damals einen nicht typischen Fußball für Borussia gespielt. Die Spiele waren grauenvoll, wenn auch teils erfolgreich (was damals Klassenerhalt hieß). Eberl schien aber damals auch das Ohr bei den Fans zu haben. Man wollte keinen Fußball mehr sehen wie unter Meyer, man wollte wieder attraktivere Spiele sehen.
Nun kam Eberls Vision:
Die "Leitplanken" hießen
- offensiveres Spiel
- ansehnlicheres Spiel
- keine Kohle rausschmeissen
- alles was eingenommen wird in Beine zu investieren (damals ca. 8-10 Mio)
- Kontinuität auf den verantwortlich Posten
- weitere Verbesserung der Jugendarbeit (später auch durch Zukauf junger ausländischer Spieler)
Es fehlen sicherlich ein paar Dinge, aber daran kann man sehen das es einen Plan gab, der mehr und mehr Richtung Einstelligkeit führen sollte. Schritt für Schritt.
Die Verpflichtung von Frontzek (bitte nicht schlagen) war der allererste Schritt, unter ihm spielten wir schon attraktiver und Spieler wie Arango, Dante und Reus waren die ersten Garanten dafür. Dies war auch sicherlich ein Grund dafür, das Eberl sich schwer tat mit der Entlassung von Frontzek.
Mit Favre hat er dann den passenden Trainer gefunden, erst die Rettung und danach die Quali-Spiele gegen Kiew. Hier habe ich damals die größte Gefahr gesehen, nämlich das man sich hier evtl. am Ziel sah, da wir doch 3 Schritte auf einmal gemacht haben. Die sorgenfreie Saison danach und die anschließende EL-Qualifikation haben mich dann beruhigt.
Seit dieser Zeit sehe ich das man auf dem Boden bleibt und dennoch das Ziel weiterhin im Auge hat. Öffentlich spricht man von Einstelligkeit und dennoch hörte man aus allen Interviews das man mehr wollte. Vor dieser Saison sogar das man wieder international dabei sein möchte.
Um auf die Konkurrenz zurück zu kommen, bei den genannten Vereinen fehlt mir diese Vision bzw. ein aufzeigen des Wegs dorthin wo man hin möchte.
Dazu benötigt man auf einem wichtigen Posten eine Person mit Ahnung, Ideen und viel Kraft um dies durchzusetzen.
Auch wenn du es wahrscheinlich nicht gern hörst, aber in Leipzig hatte man diese Visionen und (ganz entscheidend) das Geld um diese sehr schnell umsetzen zu können. Sie haben das fantastisch gemacht. Nur dieses Geld haben die genannten Vereine nicht und deshalb müssten sie eigentlich einen ähnlichen Weg gehen wie wir, da dieser erfolgreich gewesen ist. Nur ist inzwischen die Konkurrenz viel größer geworden, da auch Vereine wie der BVB voll auf junge Spieler setzt.
Inzwischen muss man vielleicht auch einen anderen Weg gehen ? Sprich , eine andere Vision haben.
Beispiel Darmstadt: Dort wurden Spieler verpflichtet, die Vereinslos oder aussortiert waren.
Die Grundfrage lautet: Wie kann ich mit meinem Verein Bundesliga spielen ohne das große Geld zu haben und wie kann ich dies Nachhaltig machen? Wie lautet mein Ziel ? Wie lauten die Etappenziele (damit ich meinen Weg hinterfragen kann) ?
31.08.2017 - 20:35 Uhr
Zitat von AlexFromTheGalax
Let's face it: Die meisten Bundesliga-Fans interessiert H96 wenig bis gar nicht, na und?! Kann einem als Fan doch egal sein.
Let's face it: Die meisten Bundesliga-Fans interessiert H96 wenig bis gar nicht, na und?! Kann einem als Fan doch egal sein.
Ich denke, dass die meisten Bundesligavereine bei den anderen Fans nur auf geringes Interesse stoßen, außer bei negativen Nachrichten, z.B. zu Hamburg, da müssen sich dann komischerweise wieder alle äußern. Dass 96 und Hannover als Stadt wie geschrieben ziemlich egal sind (außer bei Kind, wo es dann auf einmal wieder viele Experten gibt), solange man kein Fan ist, habe ich ja selbst geschrieben. Und ganz ehrlich, es ist mir auch komplett egal, ob ein Gladbacher User mein Verein interessiert oder nicht, so lange wir gegen euch die Punkte holen (passiert aber sowieso nicht ^^) und Stindl nicht bei uns netzt, können Gladbacher oder generell Fans anderer Vereine denken, was sie wollen.
Und das wird dir wohl ähnlich gehen. Ganz ehrlich - Gladbach interessiert als Verein mit großer Tradition sicherlich mehr Leute, dem größeren Teil sind die deswegen trotzdem wohl relativ egal. Und das wird dir als Fan genauso (un)wichtig sein wie mir bei 96. Manchmal sogar ganz vorteilhaft, weil dann keiner mitbekommt, dass der Anton ein ziemlich cooler Kicker ist (obwohl er in 1-2 Jahren sowieso von einem Klub mit einer guten Scoutingabteilung abgegriffen wird).
Zitat von AlaxFromTheGalax
Mich nicht. In dir hat er ja offenbar einen seinesgleichen gefunden, mit dem er spielen kann. Du trittst hier nicht weniger energisch auf, wie du es deinem Konterpart unterstellst. So sehr unterscheidet ihr euch da nicht.
Zitat von Footballive22
Wundert mich sowieso, dass er bei diesem Thema so energisch ist, obwohl ihm 96 doch offenbar so wichtig ist wie ein halber Kasten Leergut.
Wundert mich sowieso, dass er bei diesem Thema so energisch ist, obwohl ihm 96 doch offenbar so wichtig ist wie ein halber Kasten Leergut.

Mich nicht. In dir hat er ja offenbar einen seinesgleichen gefunden, mit dem er spielen kann. Du trittst hier nicht weniger energisch auf, wie du es deinem Konterpart unterstellst. So sehr unterscheidet ihr euch da nicht.

Ich habe dich schon auch noch als den nicht nur so ruhigen und sachlichen User in Erinnerung (war ein Schalke - Spiel gegen euch von fragnichtwann)...
Im Ernst, ja mag sein, dass ich hier energischer schreibe als sonst, auf Provokationen oder Sonstiges verzichte ich normalerweise auch komplett. Ob euch 96 wichtig ist oder nicht, ist mir auch ziemlich egal. Mich stört es nur, wenn Leute, die sich offenbar nicht ausreichend über 96 informiert haben, dann Dinge über Kind schreiben, die komplett falsch sind. Dass man contra Kind sein kann, steht außer Frage und kann man auch nachvollziehen. Wenn dann aber von seinem Ableben und dass es niemanden interessiert gesprochen wird oder er mit Erdogan verglichen wird, konnte ich da persönlich nicht die Hände still halten, auch wenn ich mit meiner zugegebenermaßen in diesem Fall nicht immer sachlichen Diskussionsweise wohl auch kontraproduktiv gewirkt habe. Aber glaube mir, du magst von Kind halten was du willst, in meiner Position wäre es dir da nicht so viel anders gegangen, hätte jemand gewisse Dinge über den Präsidenten deines Vereins gesagt.
In diesem Sinne - eine gute Saison, wir sehen uns am 7.Spieltag. Gerne in der aktuellen Tabellenkonstellation, auch wenn ich noch nicht daran glaube...
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Footballive22 am 31.08.2017 um 20:38 Uhr bearbeitet
31.08.2017 - 20:39 Uhr
Zitat von UweRahn
Die Grundfrage lautet: Wie kann ich mit meinem Verein Bundesliga spielen ohne das große Geld zu haben und wie kann ich dies Nachhaltig machen?
Die Grundfrage lautet: Wie kann ich mit meinem Verein Bundesliga spielen ohne das große Geld zu haben und wie kann ich dies Nachhaltig machen?
Da viele Vereine inzwischen die Talente weltweit scouten,verpflichten und sogar teilweise horten, wird man vermutlich in Zukunft noch früher ansetzen müssen --> ergo, nicht nur Talente verpflichten, sondern diese bereits ausbilden und an den Verein binden. Ich denke, mit unserem Neubau und dem vergrößerten Internat sind wir da jetzt schon auf einem guten Weg
31.08.2017 - 20:48 Uhr
Zitat von Pumuckel65
Da viele Vereine inzwischen die Talente weltweit scouten,verpflichten und sogar teilweise horten, wird man vermutlich in Zukunft noch früher ansetzen müssen --> ergo, nicht nur Talente verpflichten, sondern diese bereits ausbilden und an den Verein binden. Ich denke, mit unserem Neubau und dem vergrößerten Internat sind wir da jetzt schon auf einem guten Weg
Zitat von UweRahn
Die Grundfrage lautet: Wie kann ich mit meinem Verein Bundesliga spielen ohne das große Geld zu haben und wie kann ich dies Nachhaltig machen?
Die Grundfrage lautet: Wie kann ich mit meinem Verein Bundesliga spielen ohne das große Geld zu haben und wie kann ich dies Nachhaltig machen?
Da viele Vereine inzwischen die Talente weltweit scouten,verpflichten und sogar teilweise horten, wird man vermutlich in Zukunft noch früher ansetzen müssen --> ergo, nicht nur Talente verpflichten, sondern diese bereits ausbilden und an den Verein binden. Ich denke, mit unserem Neubau und dem vergrößerten Internat sind wir da jetzt schon auf einem guten Weg

Für uns (Borussia ) sicherlich alternativlos im Moment, da wir diesen Weg eingeschlagen haben und auf diesem Weg uns immer weiter verbessern müssen.
Habe dazu ja schon mal etwas geschrieben (nicht ganz ernst gemeint), Darkroom, Nachwuchs selbst züchten, falls nicht geeignet dann zu besseren Fans erziehen usw.
Ein anderer Verein kann hingegen eine andere Vision haben, die ganz anders aussieht.
sh. z. B. Darmstadt
31.08.2017 - 20:59 Uhr
Zitat von pokalsieger94_95
Nicht zu Wort gemeldet? Du hast doch noch zwei andere User dafür angefahren, dass sie auf den Gewaltaufruf hinwesein.
Zitat von Footballive22
Weil ich diese Beiträge auch geschrieben habe? Bitte?
Auf diesen Beitrag bei uns im Forum sind zurecht genug Leute eingegangen und eine nicht gerade kleine Diskussion ist entstanden. Da musste ich mich nicht auch einmischen und dann irgendetwas schreiben, was sowieso schon einige Beiträge vorher geschrieben wurde.
Weil ich diese Beiträge auch geschrieben habe? Bitte?
Auf diesen Beitrag bei uns im Forum sind zurecht genug Leute eingegangen und eine nicht gerade kleine Diskussion ist entstanden. Da musste ich mich nicht auch einmischen und dann irgendetwas schreiben, was sowieso schon einige Beiträge vorher geschrieben wurde.
Nicht zu Wort gemeldet? Du hast doch noch zwei andere User dafür angefahren, dass sie auf den Gewaltaufruf hinwesein.
Bitte?
Da würde mich dann ein Zitat sehr interessieren. Vielleicht verwechselst du mich, aber ich habe ziemlich sicher dazu nichts geschrieben und habe mich bewusst aus dieser sowieso schon Überhitzten Diskussion rausgehalten. Aber nur zu, wenn du mir einen Beleg in Form eines Zitats liefern kannst. Zitat von pokalsieger94_95
Völlig unhaltbar sind nicht die Dinge die hier geschrieben werden, sondern die Entdemokratisierung eures Vereins in Person von Martin Kind. Dass Menschen wie du auch noch wie die Lemminge auf den Zug aufspringen ist traurig. Aber klar, eine Person muss einen Verein besitzen, damit er ihn fördern kann. Ich versteh schon..
Völlig unhaltbar sind nicht die Dinge die hier geschrieben werden, sondern die Entdemokratisierung eures Vereins in Person von Martin Kind. Dass Menschen wie du auch noch wie die Lemminge auf den Zug aufspringen ist traurig. Aber klar, eine Person muss einen Verein besitzen, damit er ihn fördern kann. Ich versteh schon..
Ich verstehe schon, du hast dich mit dem Thema wohl nicht wirklich auseinandergesetzt. Musst du auch nicht, weil 96 dich wohl verständlicherweise auch nicht interessiert. Aber wenn du dich dazu äußern willst, würde mehr als ein Kicker - Artikel hilfreich sein. Wenn es dich interessiert, kann ich empfehlen dir Mal beide Seiten anzuhören, also die von der offiziellen Seite von 96 und die von ProVerein. Bezweifle ich aber sowieso dass dich das wirklich interessiert, insofern.
Dass man Kind kritisch betrachten kann ist verständlich. Allen Fans, die aber nicht automatisch gegen Kind sind oder ihn sogar beleidigen, direkt jegliche Kompetenz zu entziehen, obwohl sie sich als 96er wohl mehr damit beschäftigt haben als du, ist dann schon etwas Anderes. Du kannst das Thema gerne so sehen, ähnlich wie der User @Slowdive oder Teile unserer Ultras, das wird Kind am Ende egal sein und nichts verändern. Selbst nicht, wenn er beleidigt oder mit Erdogan verglichen wird.
Deine Sichtweise ist grundsätzlich zu verstehen. Und gleichzeitig solltest du vielleicht auch eine andere Sichtweise zulassen. Wenn du dich zu dem Thema äußerst.
Zitat von pokalsieger94_95
Die Zusammenfassung ist leider falsch. Ich habe dir mit keinem Wort den Mund verboten. Ich habe darauf hingewiesen, dass du hier einem User Niveaulosigkeit unterstellst, Niveau aber an anderer Stelle selbst vermissen lässt.
Die Zusammenfassung ist leider falsch. Ich habe dir mit keinem Wort den Mund verboten. Ich habe darauf hingewiesen, dass du hier einem User Niveaulosigkeit unterstellst, Niveau aber an anderer Stelle selbst vermissen lässt.
Ah ja, ich lasse also Niveau vermissen, nur weil ich mich nicht zu einem Thema in unserem Forum äußere, wo die Diskussion sowieso schon sehr hitzig war, jede Ansicht mehrmals wiederholt wurde und die Zitate ("aus dem Stadion prügeln") zurecht bereitd kritisiert wurden? Sehr interessant...
Zitat von pokalsieger94_95
Das ist dein gutes Recht und keine Spitze. Ich finde es eher amüsant, dass dir das Forum sympathischer ist, in dem die Fans ansässig sind, deren Gästehaufen euch letztes Wochenende als "Hu...sohnverein" und den heiligen St. Martin als "Sohn einer H..e" und im Wechselgesang als "schei.e" besungen haben.
Das ist dein gutes Recht und keine Spitze. Ich finde es eher amüsant, dass dir das Forum sympathischer ist, in dem die Fans ansässig sind, deren Gästehaufen euch letztes Wochenende als "Hu...sohnverein" und den heiligen St. Martin als "Sohn einer H..e" und im Wechselgesang als "schei.e" besungen haben.

Wie auch bei uns gilt das nicht für alle Fans, sondern wohl nur einen Teil der Ultras. Und die muss man sowieso nicht immer für voll nehmen. Es werden auch nicht die letzten Gästefans sein, die sich diesen Gesängen anstimmen - vielleicht eure ja auch.
Und trotzdem zählt es deswegen nicht für alle Fans, wie auch bei uns, eher sind sie in der klaren Minderheit. Ansonsten haben die Schalker in ihrem Forum zumindest relativ sportlich auf die Niederlage reagiert. Mag aber auch daran gelegen haben, dass unser Sieg (anders als noch gegen Mainz) in Ordnung ging. Aber das ist sowieso eine andere Diskussion...
Euch viel Erfolg diese Saison, kann mir vorstellen dass euch bei der großen Konkurrenz eine ebenso schwierige Saison erwartet, nur halt in höheren Tabellenregionen. Und so lange uns Stindl nicht aus dem Stadion schießt, freue ich mich auch schon auf die Spiele gegen euch.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Footballive22 am 31.08.2017 um 21:03 Uhr bearbeitet
31.08.2017 - 21:28 Uhr
Zitat von UweRahn
Natürlich hatten wir mit Eberl damals viel Glück, aber er hatte euch in der Jugendarbeit die Aufgabe sie auf bessere Beine zu stellen. Diese Erfahrung konnte er in seine neue Aufgabe mitnehmen.
Wenn ich es noch richtig im Kopf habe, dann hatten wir damals einen nicht typischen Fußball für Borussia gespielt. Die Spiele waren grauenvoll, wenn auch teils erfolgreich (was damals Klassenerhalt hieß). Eberl schien aber damals auch das Ohr bei den Fans zu haben. Man wollte keinen Fußball mehr sehen wie unter Meyer, man wollte wieder attraktivere Spiele sehen.
Nun kam Eberls Vision:
Die "Leitplanken" hießen
- offensiveres Spiel
- ansehnlicheres Spiel
- keine Kohle rausschmeissen
- alles was eingenommen wird in Beine zu investieren (damals ca. 8-10 Mio)
- Kontinuität auf den verantwortlich Posten
- weitere Verbesserung der Jugendarbeit (später auch durch Zukauf junger ausländischer Spieler)
Es fehlen sicherlich ein paar Dinge, aber daran kann man sehen das es einen Plan gab, der mehr und mehr Richtung Einstelligkeit führen sollte. Schritt für Schritt.
Die Verpflichtung von Frontzek (bitte nicht schlagen) war der allererste Schritt, unter ihm spielten wir schon attraktiver und Spieler wie Arango, Dante und Reus waren die ersten Garanten dafür. Dies war auch sicherlich ein Grund dafür, das Eberl sich schwer tat mit der Entlassung von Frontzek.
Mit Favre hat er dann den passenden Trainer gefunden, erst die Rettung und danach die Quali-Spiele gegen Kiew. Hier habe ich damals die größte Gefahr gesehen, nämlich das man sich hier evtl. am Ziel sah, da wir doch 3 Schritte auf einmal gemacht haben. Die sorgenfreie Saison danach und die anschließende EL-Qualifikation haben mich dann beruhigt.
Seit dieser Zeit sehe ich das man auf dem Boden bleibt und dennoch das Ziel weiterhin im Auge hat. Öffentlich spricht man von Einstelligkeit und dennoch hörte man aus allen Interviews das man mehr wollte. Vor dieser Saison sogar das man wieder international dabei sein möchte.
Um auf die Konkurrenz zurück zu kommen, bei den genannten Vereinen fehlt mir diese Vision bzw. ein aufzeigen des Wegs dorthin wo man hin möchte.
Dazu benötigt man auf einem wichtigen Posten eine Person mit Ahnung, Ideen und viel Kraft um dies durchzusetzen.
Auch wenn du es wahrscheinlich nicht gern hörst, aber in Leipzig hatte man diese Visionen und (ganz entscheidend) das Geld um diese sehr schnell umsetzen zu können. Sie haben das fantastisch gemacht. Nur dieses Geld haben die genannten Vereine nicht und deshalb müssten sie eigentlich einen ähnlichen Weg gehen wie wir, da dieser erfolgreich gewesen ist. Nur ist inzwischen die Konkurrenz viel größer geworden, da auch Vereine wie der BVB voll auf junge Spieler setzt.
Inzwischen muss man vielleicht auch einen anderen Weg gehen ? Sprich , eine andere Vision haben.
Beispiel Darmstadt: Dort wurden Spieler verpflichtet, die Vereinslos oder aussortiert waren.
Die Grundfrage lautet: Wie kann ich mit meinem Verein Bundesliga spielen ohne das große Geld zu haben und wie kann ich dies Nachhaltig machen? Wie lautet mein Ziel ? Wie lauten die Etappenziele (damit ich meinen Weg hinterfragen kann) ?
Zitat von zerocool76
@UweRahn
Hatte dich auch so verstanden und finde deinen unkt mit den fehlenden Visionen sehr interessant.
MMn herrscht auch zuviel Inzest und "Vitamin B" in der Bundesliga.
Wir haben da Glück mit Eberl gehabt aber auch einige Fehlschläge vorher gehabt und wenn ich mir die Fußballlandschaft so anschaue, dann passiert dort erfrischendes wo wirklich neue Gesichter aufschlagen.
Natürlich auch kein Allheilmittel und vielleicht trügt da auch mein Gefühl, evtl. hat ja jemand mal die Muße das zu recherchieren bezogen auf Trainer und Sportdirektoren.
Im Bereich Fußball kann man viel in bzw aus anderen Bereichen lernen, sei es wirtschaftlich, sportlich oder auch führungstechnisch. Der damalige Ansatz von Klinsmann hat mir richtig gut gefallen, nur hat man auch gesehen wie das Gros im Business Fußball tickt.
@UweRahn
Hatte dich auch so verstanden und finde deinen unkt mit den fehlenden Visionen sehr interessant.
MMn herrscht auch zuviel Inzest und "Vitamin B" in der Bundesliga.
Wir haben da Glück mit Eberl gehabt aber auch einige Fehlschläge vorher gehabt und wenn ich mir die Fußballlandschaft so anschaue, dann passiert dort erfrischendes wo wirklich neue Gesichter aufschlagen.
Natürlich auch kein Allheilmittel und vielleicht trügt da auch mein Gefühl, evtl. hat ja jemand mal die Muße das zu recherchieren bezogen auf Trainer und Sportdirektoren.
Im Bereich Fußball kann man viel in bzw aus anderen Bereichen lernen, sei es wirtschaftlich, sportlich oder auch führungstechnisch. Der damalige Ansatz von Klinsmann hat mir richtig gut gefallen, nur hat man auch gesehen wie das Gros im Business Fußball tickt.
Natürlich hatten wir mit Eberl damals viel Glück, aber er hatte euch in der Jugendarbeit die Aufgabe sie auf bessere Beine zu stellen. Diese Erfahrung konnte er in seine neue Aufgabe mitnehmen.
Wenn ich es noch richtig im Kopf habe, dann hatten wir damals einen nicht typischen Fußball für Borussia gespielt. Die Spiele waren grauenvoll, wenn auch teils erfolgreich (was damals Klassenerhalt hieß). Eberl schien aber damals auch das Ohr bei den Fans zu haben. Man wollte keinen Fußball mehr sehen wie unter Meyer, man wollte wieder attraktivere Spiele sehen.
Nun kam Eberls Vision:
Die "Leitplanken" hießen
- offensiveres Spiel
- ansehnlicheres Spiel
- keine Kohle rausschmeissen
- alles was eingenommen wird in Beine zu investieren (damals ca. 8-10 Mio)
- Kontinuität auf den verantwortlich Posten
- weitere Verbesserung der Jugendarbeit (später auch durch Zukauf junger ausländischer Spieler)
Es fehlen sicherlich ein paar Dinge, aber daran kann man sehen das es einen Plan gab, der mehr und mehr Richtung Einstelligkeit führen sollte. Schritt für Schritt.
Die Verpflichtung von Frontzek (bitte nicht schlagen) war der allererste Schritt, unter ihm spielten wir schon attraktiver und Spieler wie Arango, Dante und Reus waren die ersten Garanten dafür. Dies war auch sicherlich ein Grund dafür, das Eberl sich schwer tat mit der Entlassung von Frontzek.
Mit Favre hat er dann den passenden Trainer gefunden, erst die Rettung und danach die Quali-Spiele gegen Kiew. Hier habe ich damals die größte Gefahr gesehen, nämlich das man sich hier evtl. am Ziel sah, da wir doch 3 Schritte auf einmal gemacht haben. Die sorgenfreie Saison danach und die anschließende EL-Qualifikation haben mich dann beruhigt.
Seit dieser Zeit sehe ich das man auf dem Boden bleibt und dennoch das Ziel weiterhin im Auge hat. Öffentlich spricht man von Einstelligkeit und dennoch hörte man aus allen Interviews das man mehr wollte. Vor dieser Saison sogar das man wieder international dabei sein möchte.
Um auf die Konkurrenz zurück zu kommen, bei den genannten Vereinen fehlt mir diese Vision bzw. ein aufzeigen des Wegs dorthin wo man hin möchte.
Dazu benötigt man auf einem wichtigen Posten eine Person mit Ahnung, Ideen und viel Kraft um dies durchzusetzen.
Auch wenn du es wahrscheinlich nicht gern hörst, aber in Leipzig hatte man diese Visionen und (ganz entscheidend) das Geld um diese sehr schnell umsetzen zu können. Sie haben das fantastisch gemacht. Nur dieses Geld haben die genannten Vereine nicht und deshalb müssten sie eigentlich einen ähnlichen Weg gehen wie wir, da dieser erfolgreich gewesen ist. Nur ist inzwischen die Konkurrenz viel größer geworden, da auch Vereine wie der BVB voll auf junge Spieler setzt.
Inzwischen muss man vielleicht auch einen anderen Weg gehen ? Sprich , eine andere Vision haben.
Beispiel Darmstadt: Dort wurden Spieler verpflichtet, die Vereinslos oder aussortiert waren.
Die Grundfrage lautet: Wie kann ich mit meinem Verein Bundesliga spielen ohne das große Geld zu haben und wie kann ich dies Nachhaltig machen? Wie lautet mein Ziel ? Wie lauten die Etappenziele (damit ich meinen Weg hinterfragen kann) ?
Nee, ich habe auch mit Leipzig keinerlei Probleme und kann die Arbeit da auch respektieren und das Geld alleine kein erfolgsgarant ist hat man mittlerweile häufig genug beobachten können.
Was du bzgl unserer Borussia auflistest kann ich alles so unterschreiben und ich schrieb ja auch schon, dass wir mit Eberl wirklich Glück hatten und haben.
Schau dir aber mal andere ehemalige Profis an die sich ausserhalb des Spielfeldes versucht haben.
Hier einfach mal relativ wertfrei ein paar Namen: Nerlinger, Kuntz, Hochstätter, Allofs, Bierhoff, Strunz, usw.
Die einzige Qualifikation die die besitzen bzw besassen war es mal Spieler gewesen zu sein und dann vom Azubi direkt zum leitenden Angestellten. Das mein(t) ich mit Inzest und woher sollen dann auch Visionen kommen oder der Blick über den Tellerrand.
Wobei Visionen alleine logischerweise auch nicht ausreichen, viel mehr ist es eine Philosophie die da sein muss und von der man auch in schwierigeren Zeiten nicht direkt abweicht. Eberl nannte es bei uns Leitplanke.
31.08.2017 - 21:51 Uhr
@zerocool
Nun habe ich verstanden was du mit Inzest meintest.
Ja damit hast du sicherlich recht.
Auf der anderen Seite, wenn soll ein Verein verpflichten ?
Es liegt einfach nahe einen ehemaligen Spieler zu nehmen, da er sich in diesem Business auskennt und evtl. auch schon Beziehungen hat oder zumindest Leute kennt.
Komm jetzt nicht auf den Namen (Spieler bei uns, Manager Haie, dann Werder Bremen ), aber er kam aus einer anderen Branche und hatte es schwer in der Buli, da er zu lange aus dem Geschäft gewesen ist.
Vielleicht sollte der ein oder andere Verein mal eine Stellenausschreibung machen:
Suchen neuen Sportdirektor. Voraussetzung:
- 35 bis 40 jähre alt
- Abitur
- ehemaliger Fußballer mit Mindestniveau Regionalliga oder Jugendkoordinator beim einem 1. oder 2. Ligisten
- abgeschlossenem Studium in Sportmanagent
- Visionär
- Fähig Aufgaben zu übertragen und zu verteilen
- Teamfähigkeit
- Führungsfähigkeit
- Kommunikationsfähigkeit
- nicht eingefahren
usw.
Nach Auswahl der Bewerbungen werden die Kandidaten in drei Monaten zu einem Gespräch eingeladen und jeder Bewerber stellt seine Vision in einer Präsentation für den Verein vor.
(So kommt man als Verein auch zu neuen Visionen, obwohl man evtl. einen anderen verpflichtet.
)
Im übrigen hängt viel auch von den Leuten hinter/über dem Manager ab. Vertraut man dem Manager ? Geht man seinen Weg mit ?
Und dazu braucht man noch Glück bei der Trainerauswahl und natürlich Spielerwahl.
Wie sagte Eberl mal, 80% kann man planen in der Kaderzusammenstellung um seine Zwischenziele/ Ziele zu erreichen.
Nun habe ich verstanden was du mit Inzest meintest.
Ja damit hast du sicherlich recht.
Auf der anderen Seite, wenn soll ein Verein verpflichten ?
Es liegt einfach nahe einen ehemaligen Spieler zu nehmen, da er sich in diesem Business auskennt und evtl. auch schon Beziehungen hat oder zumindest Leute kennt.
Komm jetzt nicht auf den Namen (Spieler bei uns, Manager Haie, dann Werder Bremen ), aber er kam aus einer anderen Branche und hatte es schwer in der Buli, da er zu lange aus dem Geschäft gewesen ist.
Vielleicht sollte der ein oder andere Verein mal eine Stellenausschreibung machen:
Suchen neuen Sportdirektor. Voraussetzung:
- 35 bis 40 jähre alt
- Abitur
- ehemaliger Fußballer mit Mindestniveau Regionalliga oder Jugendkoordinator beim einem 1. oder 2. Ligisten
- abgeschlossenem Studium in Sportmanagent
- Visionär
- Fähig Aufgaben zu übertragen und zu verteilen
- Teamfähigkeit
- Führungsfähigkeit
- Kommunikationsfähigkeit
- nicht eingefahren
usw.
Nach Auswahl der Bewerbungen werden die Kandidaten in drei Monaten zu einem Gespräch eingeladen und jeder Bewerber stellt seine Vision in einer Präsentation für den Verein vor.
(So kommt man als Verein auch zu neuen Visionen, obwohl man evtl. einen anderen verpflichtet.
) Im übrigen hängt viel auch von den Leuten hinter/über dem Manager ab. Vertraut man dem Manager ? Geht man seinen Weg mit ?
Und dazu braucht man noch Glück bei der Trainerauswahl und natürlich Spielerwahl.
Wie sagte Eberl mal, 80% kann man planen in der Kaderzusammenstellung um seine Zwischenziele/ Ziele zu erreichen.
31.08.2017 - 22:07 Uhr
Quelle: www.scfreiburg.com
Der Sport-Club hat für diese Saison den englischen Offensiv-Spieler Ryan Kent vom FC Liverpool ausgeliehen
31.08.2017 - 22:17 Uhr
Je länger ich darüber nachdenke, desto unnötiger ist sogar ein Sportdirektor.
Die wirtschaftliche Seite ist sowieso anderweitig abgedeckt,
dann hat man den Trainer in der sportlichen Verantwortung
und die Scoutingabteilung die grundsätzlich beschäftigt ist mit potentiellen neuen Spielern.
Gibt es den Sportdirektor eigentlich in anderen Ländern / Ligen?
Schließlich gibt es den Posten auch bei uns noch nicht so lange.
Nee, der Eberl hat schon mehr als nur eine Daseinsberechtigung, bitte das obige mit einem Augenzwinkern lesen, wobei ein bißchen Ernsthaftigkeit auch versteckt ist.
Den Posten könnte man aber mMn häufig besser besetzen als mit Novizen, denn wie schon gesagt ist deren Hauptqualifikation dass sie mal kicken konnten. Verträge haben die meisten vorher auch noch nie ausgehandelt und eine Unternehmensphilosophie, geschweige denn einen Businessplan zu entwickeln, sind wohl Bücher mit sieben Siegeln. Eberl durfte/musste da schon etwas durch die härtere Schule gehen in dem er vorher im Jugendbereich tätig war, was ihm dann auch enorm zugute gekommen ist. Ein Strunz ist hingegen nicht grundlos grandios gescheitert und hat dann auch den leichten Weg gewählt - Spielerberater.
Den von dir angesprochenen Eichin fand ich auch gar nicht so verkehrt, weder bei den haien, noch in Bremen aber er war halt auch unbequem und das mag mancher halt nicht so gerne.
Die wirtschaftliche Seite ist sowieso anderweitig abgedeckt,
dann hat man den Trainer in der sportlichen Verantwortung
und die Scoutingabteilung die grundsätzlich beschäftigt ist mit potentiellen neuen Spielern.
Gibt es den Sportdirektor eigentlich in anderen Ländern / Ligen?
Schließlich gibt es den Posten auch bei uns noch nicht so lange.
Nee, der Eberl hat schon mehr als nur eine Daseinsberechtigung, bitte das obige mit einem Augenzwinkern lesen, wobei ein bißchen Ernsthaftigkeit auch versteckt ist.
Den Posten könnte man aber mMn häufig besser besetzen als mit Novizen, denn wie schon gesagt ist deren Hauptqualifikation dass sie mal kicken konnten. Verträge haben die meisten vorher auch noch nie ausgehandelt und eine Unternehmensphilosophie, geschweige denn einen Businessplan zu entwickeln, sind wohl Bücher mit sieben Siegeln. Eberl durfte/musste da schon etwas durch die härtere Schule gehen in dem er vorher im Jugendbereich tätig war, was ihm dann auch enorm zugute gekommen ist. Ein Strunz ist hingegen nicht grundlos grandios gescheitert und hat dann auch den leichten Weg gewählt - Spielerberater.
Den von dir angesprochenen Eichin fand ich auch gar nicht so verkehrt, weder bei den haien, noch in Bremen aber er war halt auch unbequem und das mag mancher halt nicht so gerne.
Post-Optionen
Den kompletten Thread wirklich löschen?
Paten-Optionen
Möchtest Du den Beitrag wirklich löschen?
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Lesezeichen
Abonnierte Threads
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Post-Optionen
Nutze die Thread-Suche, wenn Du diesen Post in einen anderen Thread verschieben möchtest. Drücke Thread erstellen, wenn aus diesem Post ein eigenständiger Thread werden soll.


