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Der BVB-Aktienkurs

23.10.2010 - 12:23 Uhr
Der BVB-Aktienkurs |#1201
27.03.2014 - 17:32 Uhr
Zitat von PaneM_et_CircenseS:
Zitat von halbgott:
Zitat von PaneM_et_CircenseS:
Zitat von theoneandonly:
Sollte die 50+1 Regel in Zukunft gekippt werden, werden sich die Oligarchen und Co. über den Mickrigen Marktwert von Dortmund schlapp lachen und sich gut eindecken, dann enden wir so wie PSG oder City


Völlig unmöglich bei unserer Unternehmensform.


Der entscheidene Punkt ist doch, daß Hertha genau wie Dortmund die gleiche Unternehmensform besitzt, eine GmbH & Co KGaA. Und daß dies einen Investor nicht abschrecken konnte einzusteigen.

Aber auch die Allianz, Audi, Adidas haben bei Bayern München wegen 50+1 wenig zu melden, trotzdem sind sie eingestiegen.


Der persönlich haftende Gesellschafter (im Falle des BVB die "BVB Geschäftsführungs GmbH") behält bei dieser Unternehmensform auch dann die Kontrolle, wenn 99% des Grundkapitals verkauft sind.

Beim BVB entschied man sich bewusst für die Form der KGaA, die Börsennotierung ist nur deswegen relevant, weil darüber Kapital beschafft werden kann. Die KGaA als solche ist komplett übernahmeresistent. Da bringen den Scheichs auch 90% der Anteile rein gar nichts.


Exakt. Deswegen schrieb ich:

"Hertha ist genau wie Borussia Dortmund eine GmbH & Co KGaA, der Investor hat also genauso wenig zu sagen wie bei Dortmund."

Ob es Aktien an der Börse gibt oder nicht, spielt überhaupt keine Rolle.

"Hertha BSC hatte 57,7 Millionen Umsatz, der wird vermutlich auf 75 Mio steigen, Hauptstadt Potential haben sie seit 24 Jahren. Der Investor KKR bewertet Hertha damit mit dem dreifachen Umsatz, das ist völlig normal und durchaus so üblich, bei Bayern und Manchester ist es viel mehr."

Borussia Dortmund käme bei einer Bewertung die dem dreifachen Umsatz entspricht auf eine Marktkapitalisierung von über 750 Millionen Euro. Wäre es der zweifache Umsatz, wären es immer noch über 500 Millionen, das entspräche einem Aktienkurs von 8,20
Der BVB-Aktienkurs |#1202
27.03.2014 - 17:43 Uhr
Hertha, 57,7 Mio Umsatz, 7,8 Mio Verlust, dazu eine Quelle

"Verluste macht die Hertha allerdings schon länger. Seit 2006/2007 musste der Hauptstadtverein jedesmal Verluste verzeichnen."

http://fussball-geld.de/hertha-bsc-hohe-verluste-im-zweitligajahr/
Der BVB-Aktienkurs |#1203
27.03.2014 - 17:59 Uhr
Zitat von Sportfreund1601:
Zitat von frei-s:
Zitat von Sportfreund1601:
Zitat von frei-s:
www.ad-hoc-news.de:
Odey Asset Management LLP, London, Großbritannien, hat unserer Gesellschaft am 26. März 2014 nach § 21 Abs. 1 Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA, Rheinlanddamm 207-209, 44137 Dortmund, Deutschland, am 21. März 2014 die Schwellen von 3% und 5% überschritten und an diesem Tag 5,06% betragen hat (dies entspricht 3.108.915 Stimmrechten), davon sind ihr 0,68% der Stimmrechte (dies entspricht 415.198 Stimmrechten) gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG zuzurechnen.

Dortmund, 27. März 2014 Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA Borussia Dortmund Geschäftsführungs-GmbH
Veränderte Aktionärsstruktur:

Bernd Geske: 11,87%
BV. Borussia 09 e.V. Dortmund: 7,24%
Odey Asset Management LLP: 5,06%
Streubesitz: 80,89%

http://aktie.bvb.de/BVB-Aktie/Aktionaersstruktur


Peinlich, peinlich... In Summe sind das 105,06%...

Da hast du wohl recht. Mal wieder ein Beweis, dass ungeprüftes Copy+Paste nicht empfehlenswert ist. Sorry.


Die Kritik ging nicht in deine Richtung, sondern in Richtung des BVB.
Hab es dem entsprechenden Bearbeiter schon geschrieben und das wird umgehend geändert.

Edit: Ein paar Tickets zum Dank wären nicht schlecht ;-)



Sie haben den Fehler mittlerweile korrigiert:

http://aktie.bvb.de/BVB-Aktie/Aktionaersstruktur
Der BVB-Aktienkurs |#1204
27.03.2014 - 18:50 Uhr
halbgott, es ging darum, dass der BVB auf Grund des niedrigen Kursniveaus locker zum Scheichklub werden könnte, exakt das Gleiche wie City oder PSG.

Darauf bezog sich mein KGaA-Einwurf - natürlich könnten Anteile AKTIV verkauft werden - war aber nicht Thema.

@ halbgott

Wie schlägt sich die Aktie noch gleich während der Sommerpause? Du hattest da mal eine ordentliche Analyse gemacht...
Der BVB-Aktienkurs |#1205
27.03.2014 - 21:08 Uhr
Zitat von PaneM_et_CircenseS:
halbgott, es ging darum, dass der BVB auf Grund des niedrigen Kursniveaus locker zum Scheichklub werden könnte, exakt das Gleiche wie City oder PSG.

Darauf bezog sich mein KGaA-Einwurf - natürlich könnten Anteile AKTIV verkauft werden - war aber nicht Thema.

@ halbgott

Wie schlägt sich die Aktie noch gleich während der Sommerpause? Du hattest da mal eine ordentliche Analyse gemacht...


Das ist ein statistisch wiederkehrendes Merkmal, bei zuletzt abnehmender Volalität. Sehr viel hängt davon ab, wie sich die BVB Aktie unmittelbar vor bzw. am Anfang der Sommerpause entwickelt.

In der Sommerpause 2012 begann bei einem Aktienkurs von 2,31 unmittelbar nach dem Pokalendspiel gegen Bayern München. Das war am 14.5.2012

Die BVB Aktie war da aber vorher schon im Sinkflug. Ich zitiere Uli Hoeneß:

"Die Dortmund-Aktie kann man an die Wand kleben. Ich werde meine verkaufen, weil sie nach dem Sieg gegen uns nicht gestiegen, sondern gefallen ist. Das ist ein schlechtes Zeichen"

Kurs am 16.4.2012 am Tag nach der Hoeness Aussage war zwischen 2,59 - 2,403. Die BVB Aktie fiel deutlich und fiel auch weiter, als Dortmund in einem denkwürdigen Pokalfinale 5:2 gegen Bayern München gewann. Zu Beginn der Sommerpause 2012 stand der Kurs bei 2,31 danach sank der Kurs weiter bis auf 2,09 am 7.6.2012

Eigentlich etwas merkwürdig, um es mal milde auszudrücken...

Fakt ist, daß die Aktie am Ende der Sommerpause 2012 bei 2,484 stand. Ein deutliches Plus, das aber wohl auch durch die größere Volalität zustande kam, z.B. Shorteindeckungen.

Diese Volalität nimmt nun spürbar ab, die Sommerpause 2013 war weitgehend ereignislos, aber auch da gab es ein leichtes Plus. Ich gehe davon aus, daß von Dortmunder Seite hinter den Kulissen alles dafür getan wird, der BVB Aktie ein seriöseres Profil zu geben.

Ich zitiere CFO Treß:

"Mit Feststehen der Meisterschaften 2011 und 2012 ist der Kurs jeweils deutlich abgeschmiert. Das lag daran, dass plötzlich manche Zocker ihre Aktien auf den Markt geworfen haben und Gewinnmitnahmen für sich realisieren wollten. Sie dachten, dass ja in der Sommerpause nichts mehr passieren wird und wollten daher Kasse machen. Im Unterschied dazu haben Fonds, mit denen wir im Mai rund um das Champions-League-Finale in Luxemburg, Italien und London gesprochen haben, Aktien aufgekauft. Der Kurs konnte somit bis Saisonbeginn bei über drei Euro gehalten werden. Es gibt also auch Investoren, die nachhaltig an unserer Aktie interessiert sind, weil sie sie bezogen auf unsere Ertragskraft auch für zu günstig halten."

http://www.spox.com/de/sport/fussball/bundesliga/1312/Artikel/thomas-tress-interview-borussia-dortmund-bvb-cfo-geschaeftsfuehrung-hans-joachim-watzke-finanzen-organisation-financial-fairplay-bayern-muenchen,seite=2.html

Das Hoeneß Zitat müsste man jetzt also wie folgt abändern:

"Die BVB Aktie ist nach dem verlorenen CL Finale gegen Bayern München gestiegen. Auch nach der 0:3 Heimniederlage gegen Bayern München ist sie gestiegen. Das ist ein gutes Zeichen."

Ich gehe mittlerweile auch davon aus, daß es Jahr für Jahr schwieriger wird die BVB Aktie in irgendeiner Weise zu manipulieren. Der Free Float nimmt ab, Fonds und größere Investoren steigen ein. Allianz Global hält laut der letzten Analyse von Bankhaus Lampe 2,2% der Aktien, gut möglich daß auch sie demnächst die Meldeschwelle von 3% überschreiten.

Jahrelang gab es für die BVB Aktie nur einen oder zwei Analysten, jetzt sind es vier und die sagen etwas ganz anderes als all die Jahre zuvor.

Und so absurd es auch klingen mag:

Die BVB Aktie ist heute weitaus günstiger bewertet als 2011, '12 oder '13. Die Aktie ist zwar sehr deutlich gestiegen, sie ist dabei aber der galoppierenden Nachrichtenlage nur hinterher gehechelt. Gleichzeitig gibt es heute eine ganz andere Sicherheit für die vielen sportlichen Unabwägbarkeiten. Von Platz 2 der Fernsehgeldtabelle wird man so schnell nicht zu verdrängen sein, gleichzeitig steigen diese Einnahmen Jahr für Jahr, nächstes Jahr 10%. Bei der TV Auslandsvermarktung gibt es einen regelrechten Sprung, das hat schon CL Niveau. Und das alles vollkommen unabhängig davon, ob man diese Saison Platz 2 oder 4 erreicht.

In der Saison 2010/11 hätte Platz 4 nicht für einen Qualifikationsplatz zur Champions League gereicht.

Daher wird der richtige Kaufzeitpunkt immer unwichtiger, so lange das Kriterium der krassen Unterbewertung gegeben ist.

Heute wurde bekanntgegeben, daß ein Hedgefond die 5% Schwelle überschritten hat. Aber wenn plötzlich die Vertragsverlängerung mit Evonik bekanntgegeben wird oder weitergehende Vereinbarungen könnte der Kurs unmittelbar reagieren, dann ist die Kursentwicklung in der Sommerpause eher nebensächlich.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von halbgott am 27.03.2014 um 21:13 Uhr bearbeitet
Der BVB-Aktienkurs |#1206
27.03.2014 - 22:18 Uhr
Beckham will mit anderen ehemaligen Teamkollegen und unter Mithilfe von Katar Manchester United kaufen.

Der Preis soll bei 2 Milliarden liegen.

Die Glazers seien einem Verkauf nicht abgeneigt.

http://www.sport1.de/de/fussball/fus_international/fussball_international_premierleague/newspage_865851.html

BVB Analyst Marcus Silbe von Close Brothers Seydler hatte sich unlängst zu Manchester United wie folgt geäußert:

"Die BVB-Aktie ist noch immer nur ein Zehntel so viel wert wie die von Manchester United. Angesichts der sportlichen Erfolge und wirtschaftlichen Daten sei ein Abschlag von 90 Prozent zu dem britischen Kontrahenten nicht länger gerechtfertigt."

http://www.wsj.de/article/SB10001424052702303936904579179443805322488.html
Der BVB-Aktienkurs |#1207
27.03.2014 - 22:58 Uhr
Zitat von halbgott:
Beckham will mit anderen ehemaligen Teamkollegen und unter Mithilfe von Katar Manchester United kaufen.

Der Preis soll bei 2 Milliarden liegen.

Die Glazers seien einem Verkauf nicht abgeneigt.

http://www.sport1.de/de/fussball/fus_international/fussball_international_premierleague/newspage_865851.html

BVB Analyst Marcus Silbe von Close Brothers Seydler hatte sich unlängst zu Manchester United wie folgt geäußert:

"Die BVB-Aktie ist noch immer nur ein Zehntel so viel wert wie die von Manchester United. Angesichts der sportlichen Erfolge und wirtschaftlichen Daten sei ein Abschlag von 90 Prozent zu dem britischen Kontrahenten nicht länger gerechtfertigt."

http://www.wsj.de/article/SB10001424052702303936904579179443805322488.html


Die Bild nennt einen Kaufpreis von 2,4 Milliarden

http://www.bild.de/sport/fussball/manchester-united/beckham-will-seinen-ex-klub-kaufen-35245506.bild.html

Damit wäre Manchester United exakt 10x wertvoller als Borussia Dortmund, die auf eine Marktkapitalisierung von schlappen 240 Millionen kommen.

Die Manchester United Aktie stieg heute übrigens um 5%

http://www.wallstreet-online.de/aktien/18256670
Der BVB-Aktienkurs |#1208
27.03.2014 - 23:07 Uhr
Zitat von halbgott:
Zitat von halbgott:
Beckham will mit anderen ehemaligen Teamkollegen und unter Mithilfe von Katar Manchester United kaufen.

Der Preis soll bei 2 Milliarden liegen.

Die Glazers seien einem Verkauf nicht abgeneigt.

http://www.sport1.de/de/fussball/fus_international/fussball_international_premierleague/newspage_865851.html

BVB Analyst Marcus Silbe von Close Brothers Seydler hatte sich unlängst zu Manchester United wie folgt geäußert:

"Die BVB-Aktie ist noch immer nur ein Zehntel so viel wert wie die von Manchester United. Angesichts der sportlichen Erfolge und wirtschaftlichen Daten sei ein Abschlag von 90 Prozent zu dem britischen Kontrahenten nicht länger gerechtfertigt."

http://www.wsj.de/article/SB10001424052702303936904579179443805322488.html


Die Bild nennt einen Kaufpreis von 2,4 Milliarden

http://www.bild.de/sport/fussball/manchester-united/beckham-will-seinen-ex-klub-kaufen-35245506.bild.html

Damit wäre Manchester United exakt 10x wertvoller als Borussia Dortmund, die auf eine Marktkapitalisierung von schlappen 240 Millionen kommen.

Die Manchester United Aktie stieg heute übrigens um 5%

http://www.wallstreet-online.de/aktien/18256670


Sind die 2,4 Mrd. bewertungstechnisch irgendwie seriös herleitbar??Andernfalls erinnern mich solche Zahlen langsam an die Dotcom-Blase.
Der BVB-Aktienkurs |#1209
28.03.2014 - 12:59 Uhr
Zitat von Querpass09:
Zitat von halbgott:
Zitat von halbgott:
Beckham will mit anderen ehemaligen Teamkollegen und unter Mithilfe von Katar Manchester United kaufen.

Der Preis soll bei 2 Milliarden liegen.

Die Glazers seien einem Verkauf nicht abgeneigt.

http://www.sport1.de/de/fussball/fus_international/fussball_international_premierleague/newspage_865851.html

BVB Analyst Marcus Silbe von Close Brothers Seydler hatte sich unlängst zu Manchester United wie folgt geäußert:

"Die BVB-Aktie ist noch immer nur ein Zehntel so viel wert wie die von Manchester United. Angesichts der sportlichen Erfolge und wirtschaftlichen Daten sei ein Abschlag von 90 Prozent zu dem britischen Kontrahenten nicht länger gerechtfertigt."

http://www.wsj.de/article/SB10001424052702303936904579179443805322488.html


Die Bild nennt einen Kaufpreis von 2,4 Milliarden

http://www.bild.de/sport/fussball/manchester-united/beckham-will-seinen-ex-klub-kaufen-35245506.bild.html

Damit wäre Manchester United exakt 10x wertvoller als Borussia Dortmund, die auf eine Marktkapitalisierung von schlappen 240 Millionen kommen.

Die Manchester United Aktie stieg heute übrigens um 5%

http://www.wallstreet-online.de/aktien/18256670


Sind die 2,4 Mrd. bewertungstechnisch irgendwie seriös herleitbar??Andernfalls erinnern mich solche Zahlen langsam an die Dotcom-Blase.


Mit der Dotcom Blase hat das nichts zu tun. Die Dotcom Blase geht ungefähr so:

Ein neuer Verein wird gegründet, der 1. FC Berlin. Endlich soll mal das Hauptstadtpotential zur Geltung kommen. Völlig neuartige Konzepte wolle man entwickeln, die Bratwürste will man selber nicht nur verkaufen, sondern auch herstellen, die Internetpräsenz soll wahnsinnig viel besser sein als bei der Konkurrenz und auf dem Platz wird man ganz anders Fussball spielen als alle anderen. Dazu hat man ein kompetentes Team, das selbstverständlich nicht nur kostendeckend arbeitet, sondern dem Verein noch einen erklecklichen Gewinn überläßt.

Investoren reagieren begeistert und bewerten das Unternehmen gleich mal mit 5 Millionen Euro, am ersten Börsentag steigt der Kram gleich um 90%, es wäre nur eine Frage von wenigen Stunden, wann eine Marktkapitalisierung von 10 Mio erreicht wird.

Das wäre so in etwa die Dotcom Blase. Kannst das Spielchen auch mit einer Kiste Apfelsinen machen. Bei der Dotcom Blase geht es darum, daß Unternehmen bewertet werden, die eigentlich überhaupt noch nicht existieren, oder irgendwas geleistet haben, geschweige den eine starke Marke aufgebaut haben.

Bei Manchester United ist hingegen alles sehr anders. In diesem Jahr soll Manchester United die Umsatzschwelle von 500 Millionen überschreiten, bei einem Kaufpreis von 2,4 Milliarden wäre Manchester damit mit dem knapp fünffachen des Umsatzes bewertet.

Die Einnahmesituation ist bei Manchester United gelinde gesagt glänzend, von solchen Sponsoren Erträgen können Bundesliga Vereine nur träumen, das gleiche gilt für die TV Inland und Auslandsvermarktung. Der Letzte der Premier League bekommt mehr Geld als der Erste der Bundesliga.

Für den Fall, daß sich Manchester United nicht für die europäischen Wettbewerbe qualifiziert, hat man den Aktionären äußerst lukrative Freundschaftsspiele in Asien versprochen. Klingt nicht schlecht. Dortmund hätte in Asien derzeit kaum eine Chance, dort weiß man gar nicht, daß Dortmund überhaupt existiert, überspitzt formuliert.

Problem bei Manchester ist die Kostenstruktur, der Kader ist viel zu teuer und viel zu schlecht. Aber wenn der Laden von kompetenten Leuten übernommen wird, kann sich sowas schnell ändern, Fussball ist ein schnelllebiges Geschäft, keiner hätte Borussia Dortmund diesen schnellen Turnaround zugetraut. Grundlage für eine derartige Spekulation, falls sie denn überhaupt aufgeht, ist die starke Marke Manchester United. Durch einen Kauf ausgerechnet durch Beckham und anderen sehr prominenten Spielern wird die ohnehin starke Marke eher gestärkt, als durch den Kauf von unbekannten amerikanischen Milliardären.

Das wichtigste Argument ist aber, daß Manchester United überhaupt gekauft werden kann, wenn sich die Glazers zum Verkauf entschließen. So etwas treibt den Preis nicht unmaßgeblich. Bei Dortmund wäre das nicht möglich, jemand der alle Aktien kauft hat nichts zu melden.

Ich selber finde eine Bewertung die dem fünffachen Umsatz entspricht auch ambitioniert und sehe da keine großartigen Kurschancen, aber es ist eben keine Blase, sondern weitgehend marktüblich.

Der BVB Analyst Marcus Silbe hat die Bewertung von Manchester United mit der von Dortmund verglichen, den Vergleich kann man natürlich nicht 1:1 durchführen, tut er auch nicht. Aber vergleichen kann man, sollte man sogar.

Wenn man sich an dem Konstrukt der GmbH&Co KGaA stört, bei Hertha BSC liegt genau dasgleiche Konstrukt vor, Hertha BSC wird mit dem dreifachen Umsatz bewertet, Manchester mit dem fünffachen.

Das einzige was ich hier unterstelle ist, daß Dortmund mindestens mit dem zweifachen Umsatz bewertet werden müsste. Der Umsatz liegt in dieser Saison bei 260 Millionen Euro, 520 Millionen wäre der zweifache Umsatz, das entspricht einem Aktienkurs von 8,20 und wäre alles andere als ambitioniert.
Der BVB-Aktienkurs |#1210
28.03.2014 - 13:21 Uhr
Zitat von halbgott:
Zitat von Querpass09:
Zitat von halbgott:
Zitat von halbgott:
Beckham will mit anderen ehemaligen Teamkollegen und unter Mithilfe von Katar Manchester United kaufen.

Der Preis soll bei 2 Milliarden liegen.

Die Glazers seien einem Verkauf nicht abgeneigt.

http://www.sport1.de/de/fussball/fus_international/fussball_international_premierleague/newspage_865851.html

BVB Analyst Marcus Silbe von Close Brothers Seydler hatte sich unlängst zu Manchester United wie folgt geäußert:

"Die BVB-Aktie ist noch immer nur ein Zehntel so viel wert wie die von Manchester United. Angesichts der sportlichen Erfolge und wirtschaftlichen Daten sei ein Abschlag von 90 Prozent zu dem britischen Kontrahenten nicht länger gerechtfertigt."

http://www.wsj.de/article/SB10001424052702303936904579179443805322488.html


Die Bild nennt einen Kaufpreis von 2,4 Milliarden

http://www.bild.de/sport/fussball/manchester-united/beckham-will-seinen-ex-klub-kaufen-35245506.bild.html

Damit wäre Manchester United exakt 10x wertvoller als Borussia Dortmund, die auf eine Marktkapitalisierung von schlappen 240 Millionen kommen.

Die Manchester United Aktie stieg heute übrigens um 5%

http://www.wallstreet-online.de/aktien/18256670


Sind die 2,4 Mrd. bewertungstechnisch irgendwie seriös herleitbar??Andernfalls erinnern mich solche Zahlen langsam an die Dotcom-Blase.


Mit der Dotcom Blase hat das nichts zu tun. Die Dotcom Blase geht ungefähr so:

Ein neuer Verein wird gegründet, der 1. FC Berlin. Endlich soll mal das Hauptstadtpotential zur Geltung kommen. Völlig neuartige Konzepte wolle man entwickeln, die Bratwürste will man selber nicht nur verkaufen, sondern auch herstellen, die Internetpräsenz soll wahnsinnig viel besser sein als bei der Konkurrenz und auf dem Platz wird man ganz anders Fussball spielen als alle anderen. Dazu hat man ein kompetentes Team, das selbstverständlich nicht nur kostendeckend arbeitet, sondern dem Verein noch einen erklecklichen Gewinn überläßt.

Investoren reagieren begeistert und bewerten das Unternehmen gleich mal mit 5 Millionen Euro, am ersten Börsentag steigt der Kram gleich um 90%, es wäre nur eine Frage von wenigen Stunden, wann eine Marktkapitalisierung von 10 Mio erreicht wird.

Das wäre so in etwa die Dotcom Blase. Kannst das Spielchen auch mit einer Kiste Apfelsinen machen. Bei der Dotcom Blase geht es darum, daß Unternehmen bewertet werden, die eigentlich überhaupt noch nicht existieren, oder irgendwas geleistet haben, geschweige den eine starke Marke aufgebaut haben.

Bei Manchester United ist hingegen alles sehr anders. In diesem Jahr soll Manchester United die Umsatzschwelle von 500 Millionen überschreiten, bei einem Kaufpreis von 2,4 Milliarden wäre Manchester damit mit dem knapp fünffachen des Umsatzes bewertet.

Die Einnahmesituation ist bei Manchester United gelinde gesagt glänzend, von solchen Sponsoren Erträgen können Bundesliga Vereine nur träumen, das gleiche gilt für die TV Inland und Auslandsvermarktung. Der Letzte der Premier League bekommt mehr Geld als der Erste der Bundesliga.

Für den Fall, daß sich Manchester United nicht für die europäischen Wettbewerbe qualifiziert, hat man den Aktionären äußerst lukrative Freundschaftsspiele in Asien versprochen. Klingt nicht schlecht. Dortmund hätte in Asien derzeit kaum eine Chance, dort weiß man gar nicht, daß Dortmund überhaupt existiert, überspitzt formuliert.

Problem bei Manchester ist die Kostenstruktur, der Kader ist viel zu teuer und viel zu schlecht. Aber wenn der Laden von kompetenten Leuten übernommen wird, kann sich sowas schnell ändern, Fussball ist ein schnelllebiges Geschäft, keiner hätte Borussia Dortmund diesen schnellen Turnaround zugetraut. Grundlage für eine derartige Spekulation, falls sie denn überhaupt aufgeht, ist die starke Marke Manchester United. Durch einen Kauf ausgerechnet durch Beckham und anderen sehr prominenten Spielern wird die ohnehin starke Marke eher gestärkt, als durch den Kauf von unbekannten amerikanischen Milliardären.

Das wichtigste Argument ist aber, daß Manchester United überhaupt gekauft werden kann, wenn sich die Glazers zum Verkauf entschließen. So etwas treibt den Preis nicht unmaßgeblich. Bei Dortmund wäre das nicht möglich, jemand der alle Aktien kauft hat nichts zu melden.

Ich selber finde eine Bewertung die dem fünffachen Umsatz entspricht auch ambitioniert und sehe da keine großartigen Kurschancen, aber es ist eben keine Blase, sondern weitgehend marktüblich.

Der BVB Analyst Marcus Silbe hat die Bewertung von Manchester United mit der von Dortmund verglichen, den Vergleich kann man natürlich nicht 1:1 durchführen, tut er auch nicht. Aber vergleichen kann man, sollte man sogar.

Wenn man sich an dem Konstrukt der GmbH&Co KGaA stört, bei Hertha BSC liegt genau dasgleiche Konstrukt vor, Hertha BSC wird mit dem dreifachen Umsatz bewertet, Manchester mit dem fünffachen.

Das einzige was ich hier unterstelle ist, daß Dortmund mindestens mit dem zweifachen Umsatz bewertet werden müsste. Der Umsatz liegt in dieser Saison bei 260 Millionen Euro, 520 Millionen wäre der zweifache Umsatz, das entspricht einem Aktienkurs von 8,20 und wäre alles andere als ambitioniert.


Danke! Stimmt schon: Fünffaches Umsatz-Multiple ist in der Tat üppig, aber nicht völlig aus der Welt. Nehmen wir es also in der Tat als positives Indiz, wie viel Luft noch n der BVB-Aktie steckt.
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