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Der BVB-Aktienkurs

23.10.2010 - 12:23 Uhr
Der BVB-Aktienkurs |#81
15.11.2010 - 22:14 Uhr
Zitat von garlef:
das wär ja geil..., ich hab für unter 1 € gekauft..., wo hat du denn gelesen das sie aufsteigt in den s-dax?


ich halte dieses gerücht für Quatsch... :p

Um in den S-Dax zu kommen müsste der BVB zunächst mal in den Prime Standard aufsteigen hierzu müsste mind. einmal jährlich eine Analystenkonferenz abhalten werden , Finanzberichte und adhoc Meldungen auch in englischer Sprache veröffentlicht werden und zu guter letzt ein Antrag gestellt werden.
Da der BVB wohl kaum die zusätzlichen Kosten tragen will und selbst nur im Falle einer Kapitalerhöhung vom WOMÖGLICH höheren Kurs profitieren würde, ist dies sehr unwahrscheinlich.

http://deutsche-boerse.com/dbag/dispatch/de/kir/gdb_navigation/lc/100_Market_Structure/30_auswahlindizes/250_SDAX
Dieser Beitrag wurde zuletzt von erasmusvonrot1 am 15.11.2010 um 22:42 Uhr bearbeitet
Der BVB-Aktienkurs |#82
15.11.2010 - 22:50 Uhr
Zitat von dubak:
Gab es denn bei den bisherigen Kapitalerhöhungen keine Bezugsrechte für Investierte? Folglich hätten diese ihre Bezugsrechte über die Börse veräußern und so den Einstiegskurs mindern können.

Natürlich gab es gesetzliche Bezugsrechte, dies bedeutet aber nicht, dass diese folglich über die Börse zu veräußern waren oder sind. Bei allen Kapitalerhöhungen hat der BVB den Handel mit Bezugsrechten ausgeschlossen (soweit ich sehen konnte). Man kann den Zukauf tätigen oder lassen, Geld gibt es nicht:
2004:
http://www.borussia-aktie.de/?%95%5C%1B%E7%F4%9D
Zitat
Frage: Warum werden die Bezugsrechte nicht an der Börse gehandelt und warum wird im Zusammenhang mit der Kapitalerhöhung kein Verkaufsprospekt veröffentlicht?
Antwort: ...Für die Durchführung der Kapitalerhöhung bedarf es rechtlich keines Verkaufsprospekts, wenn sichergestellt ist, dass ein Bezugsrechtshandel nicht stattfindet. Wir sehen hierin keine Nachteile für die Aktionäre, da diese aufgrund der fortlaufenden Berichterstattung über unser Unternehmen ausreichend unterrichtet sind. Einen wirtschaftlichen Wert hat das Bezugsrecht außerdem ohnehin nicht, da die neuen Aktien zum aktuellen Börsenpreis ausgegeben werden. Insofern entsteht einem Aktionär durch die fehlende Möglichkeit, sein Bezugsrecht über die Börse zu veräußern, auch kein finanzieller Nachteil.

So auch im Mai 2006 und August 2006. Und übrigens auch bei einer möglichen nächsten Kapitalerhöhung....
Eine Veräußerung hätte auch keinen Sinn gemacht, da die neuen Aktien immer zum aktuellen Börsenpreis ausgegeben wurde (siehe Artikel). Damit wäre der Wert der Bezugsrechte immer bei 0,-€ gewesen. Also völlig ungeeignet für das Verbilligen.

Zitat von dubak:
Zitat von Myki82:
Ich denke du meinst, ab wann lohnt sich die Aktie? Eigentlich ab 11€ + Steuer + Gebühr. Also NIE! :D

Sicherlich nicht, inzwischen hat man schließlich einige Kapitalerhöhungen durchgeführt, bei welchen man, wenn man nicht zeichnen wollte, jeweils seine Bezugsrechte verkaufen konnte. Bei 3-4 € müsste dieser Wert ca. liegen.

Sicherlich nicht. Wenn sich die Aktienmenge wie beim BVB von 20 mio auf 60 mio verdreifacht, bedeutet dies doch nicht, dass der Anleger auch nur noch ca. ein Drittel des Kaufkurses benötigt (11 zu 3-4€). Du überschätzt das Bezugsrecht gewaltig. Beim Verkauf erhält man lediglich den Kursvorteil der neuen Aktie gegenüber den aktuellen Aktienkursen meiner alten Aktien.

Angenommen, der BVB hätte entgegen der Realität seinen Aktionären einen Kursvorteil von 0,50€ geboten:
Beispiel: Ürsprünglicher Kauf 100 Aktien zu 11€ entsprechen 1100,- Einsatz
Kapitalerhöhung 2004 zu 2,50€ mit Bezugsverhältnis 2:1
Bei einem Aktienkurs von 3,-- wäre rechnerisch dein Erlös (3-2,5)/(2+1) = 0,16 EUR* 50 Bezugsrechte= 8,33 EUR.
Ich erspare mir die restlichen zwei Kapitalerhöhungen (Verhältnis 2:1 und 5:2) und rechne vereinfacht mit insgesamt 30 EURO Erlösen aus den Bezugsrechten.
Damit vermindert sich mein Einsatz auf (1000€ - 30€) / 100 Aktien = 10,70 € neuer Einstandskurs. Dies ist grob dein neuer Zielkurs, nicht 3-4 €. Myki82 liegt schon ungefähr richtig (bis auf die Steuer). Bezugsrechte sind also fast generell zu vernachlässigen.

Allen Investierten wünsche ich gute Gewinne und gute Nacht. Den anderen mangels Aktien nur gute Nacht. ;)

•     •     •

53°35'14'' N 9°53'55'' O

Dieser Beitrag wurde zuletzt von uweyx am 15.11.2010 um 22:52 Uhr bearbeitet
Der BVB-Aktienkurs |#83
16.11.2010 - 11:28 Uhr
Prime Standard ist ja nicht hinreichend, nur nötige Bedingung für den SDax. Zusätzlich müsste die BVB Aktie über einen gewissen Zeitraum mehr Streubesitz und handelsgewichtetes Volumen auf die Waage kriegen als das schlechteste Drittel des derzeitigen SDax. Kann man alles auf der Seite der Deutschen Börse nachlesen, aber ich denke, da würde es wohl reichen.

Frage ist, ob es den Aufwand lohnen würde.
Da bin ich eher skeptisch.
Der BVB-Aktienkurs |#84
16.11.2010 - 11:58 Uhr
3,48€
Das darf echt nicht wahr sein.

Da hab ich geschlafen. :ugly
Der BVB-Aktienkurs |#85
16.11.2010 - 12:08 Uhr
Zitat von heja_bvb:
3,48€
Das darf echt nicht wahr sein.

Da hab ich geschlafen. :ugly


Ich bin auch ziemlich sauer auf mich selber, dass ich mir meinen Kauf im August doch noch anders überlegt habe.. So kann ich mich "nur" für den BVB selber freuen.. ;)
Der BVB-Aktienkurs |#86
16.11.2010 - 12:37 Uhr
Jetzt vielleicht mal eine blöde Frage, aber ich bin nicht der große Wirtschaftsexperte :). Das Grundkapital der Borussia Dortmund GmbH beträgt laut letztem Quartalsbericht 64.425.000 Euro. Der BVB hält 7,24 Prozent der Aktien, was einem Wert von 4.525.812,50 Euro entspricht. Am 30. September lag der Kurs der Aktie bei 1,38 EUR. Wenn der Kurs jetzt bei 3,48 EUR liegt dann würde ich meinen, dass die Aktien von Borussia Dortmund jetzt 11.412.918,48 EUR Wert sind, wir also seit dem 30. September einen Gewinn von 6.887.105,98 EUR gemacht haben. Ist das so richtig?

Wenn man in dieses Geschäftsjahr jetzt noch die Transfereinnahmen von Nelson Valdez (ca. 3,5 Millionen) miteinberechnet so müssten wir dieses Jahr doch einen deutlichen Gewinn verzeichnen, oder (6.887.105,98 EUR + 3.500.000 EUR = +10.387.105,98 EUR)?
Dieser Beitrag wurde zuletzt von gabrielinc am 16.11.2010 um 12:38 Uhr bearbeitet
Der BVB-Aktienkurs |#87
16.11.2010 - 14:09 Uhr
Zitat von gabrielinc:
Jetzt vielleicht mal eine blöde Frage, aber ich bin nicht der große Wirtschaftsexperte :). Das Grundkapital der Borussia Dortmund GmbH beträgt laut letztem Quartalsbericht 64.425.000 Euro. Der BVB hält 7,24 Prozent der Aktien, was einem Wert von 4.525.812,50 Euro entspricht. Am 30. September lag der Kurs der Aktie bei 1,38 EUR. Wenn der Kurs jetzt bei 3,48 EUR liegt dann würde ich meinen, dass die Aktien von Borussia Dortmund jetzt 11.412.918,48 EUR Wert sind, wir also seit dem 30. September einen Gewinn von 6.887.105,98 EUR gemacht haben. Ist das so richtig?

Wenn man in dieses Geschäftsjahr jetzt noch die Transfereinnahmen von Nelson Valdez (ca. 3,5 Millionen) miteinberechnet so müssten wir dieses Jahr doch einen deutlichen Gewinn verzeichnen, oder (6.887.105,98 EUR + 3.500.000 EUR = +10.387.105,98 EUR)?



nein, so kannst du das nicht rechnen.
das Grundkapital ist das , was vom Eigenkapital vor dem Börsengang auf die Aktien verteilt wurde. Müsste man nochmal nachsehen, wie viel das war, aber meistens 1 Euro/Aktie.
Es sind 61 Mio Stücke in Umlauf, macht per heute einen Börsenwert der Borussia von ca 210 Millionen Euro, 7 % davon sind 14 Millionen. Soviel ist der BVB-Anteil an den eigenen Aktien wert.

Einen "Gewinn" haben "wir" deswegen aber noch lange nicht gemacht, schon gar nicht kannst du Transfererlöse hier reinrechnen; lediglich der Wert des Eigenkapitals ist gestiegen, nicht durch den Valdez-Transfer, sondern durch die Kursgewinne der Aktie.

Das "bringt" erstmal direkt kein "Geld." Es würde sich aber positiv auswirken bei Finanzierungsmaßnahmen; wenn wir zB eine Anleihe ausgeben würden wie Sch****e oder Hertha, müssten wir weniger Zinsen zahlen, weil unser Eigenkapital viel mehr wert ist als vor 3 Jahren und so die Bonität besser wäre. Erst recht wenn wir eine Kapitalerhöhung machen würden, dann würden wir für die neuen Aktien mehr Geld reinkriegen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Killerinstinkt am 16.11.2010 um 14:11 Uhr bearbeitet
Der BVB-Aktienkurs |#88
16.11.2010 - 19:12 Uhr
Zitat von lindianoo:
Zitat von gabrielinc:
Jetzt vielleicht mal eine blöde Frage, aber ich bin nicht der große Wirtschaftsexperte :). Das Grundkapital der Borussia Dortmund GmbH beträgt laut letztem Quartalsbericht 64.425.000 Euro. Der BVB hält 7,24 Prozent der Aktien, was einem Wert von 4.525.812,50 Euro entspricht. Am 30. September lag der Kurs der Aktie bei 1,38 EUR. Wenn der Kurs jetzt bei 3,48 EUR liegt dann würde ich meinen, dass die Aktien von Borussia Dortmund jetzt 11.412.918,48 EUR Wert sind, wir also seit dem 30. September einen Gewinn von 6.887.105,98 EUR gemacht haben. Ist das so richtig?

Wenn man in dieses Geschäftsjahr jetzt noch die Transfereinnahmen von Nelson Valdez (ca. 3,5 Millionen) miteinberechnet so müssten wir dieses Jahr doch einen deutlichen Gewinn verzeichnen, oder (6.887.105,98 EUR + 3.500.000 EUR = +10.387.105,98 EUR)?


Grundregeln im Finanzwesen "nicht realisierte Gewinne dürfen NICHT ausgewiesen werden" Grundsatz der Bilanzwahrheit.



Also klar, es ist gut für den BVB und die Attraktivität der Aktie, aber mehr auch nicht.


Das ist die eine Wahrheit, die andere ist, dass die 7,xx prozent dem Verein gehören. Da der Verein und die KGaA rechtlich voneinander unabhängig sind (okay, der Verein bestellt mittelbar die Geschäftsführung aber es besteht keine Mutter-Tochter Beziehung etc.) sind diese 7,xx% keine eigenen Aktien. Der Anteil der eigenen Aktien war glaube ich nur marginal größer als 0. Dementsprechend ist im Lizenzspielerbereich (= KGaA) auch keine stille Reserve entstanden, die man durch Verkauf realisieren könnte...

Zitat
Ebenso wird der BVB seine eigenen Aktien nicht verkaufen, weil ihm somit das Stimmen recht abhanden kommen würde...


Wen interessiert bei einer KGaA eigentlich das Stimmrecht? Bei einer KGaA hast du als Aktionär fast nichts zu sagen... Die Relevanten Entscheidungen werden eh durch den persönlich Haftenden Gesellschafter (Komplemenär, im Falle des BVB persönlich Haftende Gesellschafterin) getroffen.
Außer Feststellung des Jahresabschlusses (wie toll), Entlastung des Komplementärs und des Aufsichtsrates, sowie Wahl des (fast machtlosen) Aufsichtsrates und Gewinnverwendung (welcher Gewinn?? :p ) hast du als Kommanditaktionär nichts zu sagen...
Der BVB-Aktienkurs |#89
16.11.2010 - 19:20 Uhr
Zitat von Killerinstinkt:
Zitat von gabrielinc:
Jetzt vielleicht mal eine blöde Frage, aber ich bin nicht der große Wirtschaftsexperte :). Das Grundkapital der Borussia Dortmund GmbH beträgt laut letztem Quartalsbericht 64.425.000 Euro. Der BVB hält 7,24 Prozent der Aktien, was einem Wert von 4.525.812,50 Euro entspricht. Am 30. September lag der Kurs der Aktie bei 1,38 EUR. Wenn der Kurs jetzt bei 3,48 EUR liegt dann würde ich meinen, dass die Aktien von Borussia Dortmund jetzt 11.412.918,48 EUR Wert sind, wir also seit dem 30. September einen Gewinn von 6.887.105,98 EUR gemacht haben. Ist das so richtig?

Wenn man in dieses Geschäftsjahr jetzt noch die Transfereinnahmen von Nelson Valdez (ca. 3,5 Millionen) miteinberechnet so müssten wir dieses Jahr doch einen deutlichen Gewinn verzeichnen, oder (6.887.105,98 EUR + 3.500.000 EUR = +10.387.105,98 EUR)?



nein, so kannst du das nicht rechnen.
das Grundkapital ist das , was vom Eigenkapital vor dem Börsengang auf die Aktien verteilt wurde. Müsste man nochmal nachsehen, wie viel das war, aber meistens 1 Euro/Aktie.
Es sind 61 Mio Stücke in Umlauf, macht per heute einen Börsenwert der Borussia von ca 210 Millionen Euro, 7 % davon sind 14 Millionen. Soviel ist der BVB-Anteil an den eigenen Aktien wert.

Einen "Gewinn" haben "wir" deswegen aber noch lange nicht gemacht, schon gar nicht kannst du Transfererlöse hier reinrechnen; lediglich der Wert des Eigenkapitals ist gestiegen, nicht durch den Valdez-Transfer, sondern durch die Kursgewinne der Aktie.

Das "bringt" erstmal direkt kein "Geld." Es würde sich aber positiv auswirken bei Finanzierungsmaßnahmen; wenn wir zB eine Anleihe ausgeben würden wie Sch****e oder Hertha, müssten wir weniger Zinsen zahlen, weil unser Eigenkapital viel mehr wert ist als vor 3 Jahren und so die Bonität besser wäre. Erst recht wenn wir eine Kapitalerhöhung machen würden, dann würden wir für die neuen Aktien mehr Geld reinkriegen.



Das ist falsch.
Da die KGaA fast keine eigenen Aktien hat, steigt das Eigenkapital nicht, lediglich die Marktkapitalisierung hat zugenommen. (Siehe mein vorheriger Post)
Für Fremdfinanzierungen muss das auch nichts heißen, da keine Vermögensgegenstände hinzugekommen sind, die die Bonität steigern. Allerdings ist es richtig, dass die positiven Erwartungen, die der Aktienkurs impliziert durchaus ein (sehr kleiner) Faktor bei Kreditaufnahme sein könnte.

Der Valdeztransfer dürfte fast 1:1 Ertrag sein, da Valdez (aufgrund der "Nutzungsdauer") vermutlich komplett abgeschrieben war.

Nur nochmal zur Info:
Ein Spieler wird im Prinzip wie eine Maschine behandelt:
1. Wird er zu Anschaffungkosten bilanziert
2. Wird er mit seiner "Nutzungsdauer" (Vertragslaufzeit) abgeschrieben

Der Rest dürfte klar sein
Der BVB-Aktienkurs |#90
16.11.2010 - 19:28 Uhr
Zitat von Killerinstinkt:
Prime Standard ist ja nicht hinreichend, nur nötige Bedingung für den SDax. Zusätzlich müsste die BVB Aktie über einen gewissen Zeitraum mehr Streubesitz und handelsgewichtetes Volumen auf die Waage kriegen als das schlechteste Drittel des derzeitigen SDax. Kann man alles auf der Seite der Deutschen Börse nachlesen, aber ich denke, da würde es wohl reichen.

Frage ist, ob es den Aufwand lohnen würde.
Da bin ich eher skeptisch.


Wenn die noch nichteinmal die notwendige Bedingung erfüllt ist, brauchen wir erst recht nicht über die hinreichende Bedingung reden.

Wobei der Freefloat der Borussiaaktie absolut ausreichend wäre und die AKTUELLEN Handelsvolumina würden sogar für den MDAX reichen.
Das ist aber eh irrelevant, da ja nichteinmal die Grundvoraussetzungen erfüllt sind ;)
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