Der BVB-Aktienkurs
23.10.2010 - 12:23 Uhr
14.05.2012 - 17:36 Uhr
der euphorie-funke sprang leider nicht aufs parkett über. die aktie verharrt weiterhin unter der grenze von 2,30 und befindet sich somit auf dem nierdrigstens stand seit dem rapiden kursanstieg vor knapp 3 monaten.
14.05.2012 - 19:22 Uhr
BVB: "Insgesamt sieht es sehr gut aus!"
Borussia Dortmund hat nach dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft auch den DFB-Pokal gewonnen - erstmals in der 103-jährigen Vereinsgeschichte schafft der BVB damit das Double.
Dass damit die Vormachtstellung von Bayern München innerhalb der Fußball-Bundesliga beendet ist, glaubt Sebastian Hein, Analyst beim Bankhaus Lampe, nicht. "Bayern München sei seit Jahrzehnten erfolgreich - und zwar nicht nur national, sondern auch international", so der Experte. "Jetzt gilt es, international erfolgreich zu sein." Sowohl in der vergangenen Saison als auch in der Saison 2010/2011 war Borussia Dortmund früh aus der Champions League ausgeschieden. Dieser Wettbewerb sei laut Hein "unglaublich wichtig" für Dortmund. "Das ist ein sehr lukratives Geschäft." Die Dortmunder seien aber auf einem sehr guten Weg. Auch in der Reduzierung der Schulden ist der BVB laut Hein einen großen Schritt weiter. Für die Aktie brauche es allerdings neue "Trigger".Wieviel Schulden der Verein noch hat, welche Rolle das Merchandising spielt und was die Anleger jetzt machen sollten, sehen Sie in diesem Interview.
http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2012-05/23524858-bvb-insgesamt-sieht-es-sehr-gut-aus-398.htm
Borussia Dortmund hat nach dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft auch den DFB-Pokal gewonnen - erstmals in der 103-jährigen Vereinsgeschichte schafft der BVB damit das Double.
Dass damit die Vormachtstellung von Bayern München innerhalb der Fußball-Bundesliga beendet ist, glaubt Sebastian Hein, Analyst beim Bankhaus Lampe, nicht. "Bayern München sei seit Jahrzehnten erfolgreich - und zwar nicht nur national, sondern auch international", so der Experte. "Jetzt gilt es, international erfolgreich zu sein." Sowohl in der vergangenen Saison als auch in der Saison 2010/2011 war Borussia Dortmund früh aus der Champions League ausgeschieden. Dieser Wettbewerb sei laut Hein "unglaublich wichtig" für Dortmund. "Das ist ein sehr lukratives Geschäft." Die Dortmunder seien aber auf einem sehr guten Weg. Auch in der Reduzierung der Schulden ist der BVB laut Hein einen großen Schritt weiter. Für die Aktie brauche es allerdings neue "Trigger".Wieviel Schulden der Verein noch hat, welche Rolle das Merchandising spielt und was die Anleger jetzt machen sollten, sehen Sie in diesem Interview.
http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2012-05/23524858-bvb-insgesamt-sieht-es-sehr-gut-aus-398.htm
Dieser Beitrag wurde zuletzt von PaneM_et_CircenseS am 14.05.2012 um 19:23 Uhr bearbeitet
14.05.2012 - 22:02 Uhr
Zitat von Box2Box_Playmaker:
kann mir einier der fachmänner hier, der es sich zutraut, mal erklären, an welchen gründen es konkret liegen könnte, dass sich der bvb-aktien-kurs, trotz der überragenden entwicklung - sportlich wie finanziell - so bescheiden entwickelt? ich bin alles, aber kein börsenexperte, nur intuitiv müsste der kurs doch durch die decke gehen...wieso passiert da nichts?
Zunächst herzlichen Glückwunsch zum Double, habe mich nicht nur wegen Bender&Leitner sehr für euch gefreut!
Der Grund dafür ist eigentlich recht simpel, die Aktie ist aus Investorensicht schlichtweg relativ uninteressant, insbesondere natürlich für die großen Player am Markt. Das liegt einerseits an den doch recht niedrigen und sehr unbeständigen Handelsvolumina, die insbesondere auch in der Aktionärsstruktur begründet ist. Der Freefloat der BVB Aktie besteht größtenteils aus Kleinstanlegern, die natürlich nur dementsprechend niedrige Umsätze generieren. Folglich ist es für Investoren (kenne jetzt spontan ehrlich gesagt keinen, der da wirklich drin ist, aber auch Investoren die sich auf kleine Werte wie den BVB konzentrieren gehen hier sicherlich mit Tickets von mindestens 30.000 Stück rein, alles darunter rentiert sich nicht) problematisch, aus der Geschichte schnell und lautlos wieder herauszukommen und das ist im Zweifel ein erhebliches Gegenargument.
Dazu kommt natürlich noch die ganz erhebliche Problematik, wie man den Kauf dieser Aktie fundamental begründen soll. Hierfür ist es natürlich essentiell, Aussagen hinsichtlich der Bewertung treffen zu können, was aber schlichtweg seriös nicht möglich ist. Ich habe hier einige hanebüchene Aussagen eines Users gelesen, der vehement betont, die Aktie sei unterbewertet, an so einen Quatsch sollte man nicht glauben, sondern sein Geld in solide Werte stecken. Nichtsdestotrotz ist die BVB Aktie für Fans natürlich ein nettes Gimmick ;)
kann mir einier der fachmänner hier, der es sich zutraut, mal erklären, an welchen gründen es konkret liegen könnte, dass sich der bvb-aktien-kurs, trotz der überragenden entwicklung - sportlich wie finanziell - so bescheiden entwickelt? ich bin alles, aber kein börsenexperte, nur intuitiv müsste der kurs doch durch die decke gehen...wieso passiert da nichts?
Zunächst herzlichen Glückwunsch zum Double, habe mich nicht nur wegen Bender&Leitner sehr für euch gefreut!
Der Grund dafür ist eigentlich recht simpel, die Aktie ist aus Investorensicht schlichtweg relativ uninteressant, insbesondere natürlich für die großen Player am Markt. Das liegt einerseits an den doch recht niedrigen und sehr unbeständigen Handelsvolumina, die insbesondere auch in der Aktionärsstruktur begründet ist. Der Freefloat der BVB Aktie besteht größtenteils aus Kleinstanlegern, die natürlich nur dementsprechend niedrige Umsätze generieren. Folglich ist es für Investoren (kenne jetzt spontan ehrlich gesagt keinen, der da wirklich drin ist, aber auch Investoren die sich auf kleine Werte wie den BVB konzentrieren gehen hier sicherlich mit Tickets von mindestens 30.000 Stück rein, alles darunter rentiert sich nicht) problematisch, aus der Geschichte schnell und lautlos wieder herauszukommen und das ist im Zweifel ein erhebliches Gegenargument.
Dazu kommt natürlich noch die ganz erhebliche Problematik, wie man den Kauf dieser Aktie fundamental begründen soll. Hierfür ist es natürlich essentiell, Aussagen hinsichtlich der Bewertung treffen zu können, was aber schlichtweg seriös nicht möglich ist. Ich habe hier einige hanebüchene Aussagen eines Users gelesen, der vehement betont, die Aktie sei unterbewertet, an so einen Quatsch sollte man nicht glauben, sondern sein Geld in solide Werte stecken. Nichtsdestotrotz ist die BVB Aktie für Fans natürlich ein nettes Gimmick ;)
14.05.2012 - 22:50 Uhr
Zitat von giasingerbua:
Zitat von Box2Box_Playmaker:
kann mir einier der fachmänner hier, der es sich zutraut, mal erklären, an welchen gründen es konkret liegen könnte, dass sich der bvb-aktien-kurs, trotz der überragenden entwicklung - sportlich wie finanziell - so bescheiden entwickelt? ich bin alles, aber kein börsenexperte, nur intuitiv müsste der kurs doch durch die decke gehen...wieso passiert da nichts?
Zunächst herzlichen Glückwunsch zum Double, habe mich nicht nur wegen Bender&Leitner sehr für euch gefreut!
Der Grund dafür ist eigentlich recht simpel, die Aktie ist aus Investorensicht schlichtweg relativ uninteressant, insbesondere natürlich für die großen Player am Markt. Das liegt einerseits an den doch recht niedrigen und sehr unbeständigen Handelsvolumina, die insbesondere auch in der Aktionärsstruktur begründet ist. Der Freefloat der BVB Aktie besteht größtenteils aus Kleinstanlegern, die natürlich nur dementsprechend niedrige Umsätze generieren. Folglich ist es für Investoren (kenne jetzt spontan ehrlich gesagt keinen, der da wirklich drin ist, aber auch Investoren die sich auf kleine Werte wie den BVB konzentrieren gehen hier sicherlich mit Tickets von mindestens 30.000 Stück rein, alles darunter rentiert sich nicht) problematisch, aus der Geschichte schnell und lautlos wieder herauszukommen und das ist im Zweifel ein erhebliches Gegenargument.
Dazu kommt natürlich noch die ganz erhebliche Problematik, wie man den Kauf dieser Aktie fundamental begründen soll. Hierfür ist es natürlich essentiell, Aussagen hinsichtlich der Bewertung treffen zu können, was aber schlichtweg seriös nicht möglich ist. Ich habe hier einige hanebüchene Aussagen eines Users gelesen, der vehement betont, die Aktie sei unterbewertet, an so einen Quatsch sollte man nicht glauben, sondern sein Geld in solide Werte stecken. Nichtsdestotrotz ist die BVB Aktie für Fans natürlich ein nettes Gimmick ;)
mal ganz abgesehen davon, daß hier eigentlich durchgehend nur polemisiert wird, ok. das passiert anderswo auch, aber hier darf man gar keine Meinung haben, ohne daß gleich sinnlos draufgehauen wird, und das zu 100%.
Einen Link reinstellen ohne Kommentar geht noch. Oder so Aussagen wie der Kurs ist heute tiefer als vor drei Monaten, geht auch. Ist ja keine Meinung oder Diskussionsgrundlage.
Trotzdem will ich es mal versuchen hierauf zu antworten. Das mit den niedrigen Umsätzen ist tatsächlich ein Argument, zumal hier noch die Besonderheit der KGaA hinzukommt.
Eine fundamentalen Begründung hingegen kann man mühelos geben. Die Aktie hat ein KGV und demnächst sogar eine Dividendenrendite. Und da stellt man fest, daß beispielsweise VW ein absurd niedriges KGV hat, bei einer höheren Dividendenrendite. Im langjährigen Schnitt ist der ganze DAX krass unterbewertet. Aber aus guten Gründen. Die Aussichten sind extrem unsicher. Nur in 20 Jahren wird es VW noch geben, aber ob der BVB da noch in der Bundesliga spielt? Der ganze Markt sucht permanent nur die Sicherheit und meidet jegliches Risiko. Ist einfach nicht die Zeit dafür.
Trotzdem bin ich bei der BVB Aktie weiterhin sehr optimistisch. Die Volalität aus dem Vorjahr ist sehr viel geringer geworden. 52 Wochenhoch 2,84 und 52 Wochen Tief 1,76 klingt schon deutlich entspannter als 52 Wochenhoch 3,50 und 52 Wochentief 0,85 letztes Jahr. Das heißt die Aktie wird für viele Spekulanten irgendwann einfach nur uninteressant. Derzeit wird die Aktie ganz massiv geshortet, obwohl es fast überall dafür bessere Möglichkeiten gibt. Das wird sich kaum so fortsetzen. Die Aktie performt nach wie vor deutlich besser als jeder Index, daran wird sich über kurz oder lang kaum etwas ändern.
Gründe dafür gibt es zuhauf. Zum Beispiel langfristige Faktoren, wie zum Beispiel der 9 Jahres Vertrag mit Signal Iduna, der mittlerweile 66% mehr Einnahmen garantiert als bei der Fast Insolvenz, bei Puma und Evonik ist es ähnlich. Natürlich sind viele Sponsoren Einnahmen erfolgsabhängig, aber die erfolgsunabhängigen Beträge sind deutlich gestiegen. Und dann vor allen Dingen die TV Erträge ab der Saison 2013/14. Da steigen die wichtigsten Einnahmen, die der BVB überhaupt hat, in einem Maße, als hätte sich der BVB bereits jetzt für die Champions League qualifiziert.
Zusammen mit dem sportlichen Erfolg, der einen Hinweis darauf gibt, daß diese Mannschaft vermutlich genauso wenig absteigen wird wie Bayern München und stattdessen eher weiterhin um die Plätze 1 - 4 spielen wird und der Dividende sind das dann schon ein ganzer Pool von guten Gründen.
Der BVB wird im laufenden Geschäftsjahr vermutlich einen höheren Gewinn ausweisen als Bayern München, obwohl diese das Champions League Finale erreicht haben. Der BVB kalkuliert also so derartig konserativ, daß ein Kader mit lediglich 25 Millionen bilanziert ist, und die Personalkosten so niedrig bleiben, daß man sich einen möglichen Mißerfolg durchaus "leisten" könnte.
Insgesamt also mehr Chance als Risiko, und das gilt dann am langen Ende natürlich auch für die Aktie.
Zitat von Box2Box_Playmaker:
kann mir einier der fachmänner hier, der es sich zutraut, mal erklären, an welchen gründen es konkret liegen könnte, dass sich der bvb-aktien-kurs, trotz der überragenden entwicklung - sportlich wie finanziell - so bescheiden entwickelt? ich bin alles, aber kein börsenexperte, nur intuitiv müsste der kurs doch durch die decke gehen...wieso passiert da nichts?
Zunächst herzlichen Glückwunsch zum Double, habe mich nicht nur wegen Bender&Leitner sehr für euch gefreut!
Der Grund dafür ist eigentlich recht simpel, die Aktie ist aus Investorensicht schlichtweg relativ uninteressant, insbesondere natürlich für die großen Player am Markt. Das liegt einerseits an den doch recht niedrigen und sehr unbeständigen Handelsvolumina, die insbesondere auch in der Aktionärsstruktur begründet ist. Der Freefloat der BVB Aktie besteht größtenteils aus Kleinstanlegern, die natürlich nur dementsprechend niedrige Umsätze generieren. Folglich ist es für Investoren (kenne jetzt spontan ehrlich gesagt keinen, der da wirklich drin ist, aber auch Investoren die sich auf kleine Werte wie den BVB konzentrieren gehen hier sicherlich mit Tickets von mindestens 30.000 Stück rein, alles darunter rentiert sich nicht) problematisch, aus der Geschichte schnell und lautlos wieder herauszukommen und das ist im Zweifel ein erhebliches Gegenargument.
Dazu kommt natürlich noch die ganz erhebliche Problematik, wie man den Kauf dieser Aktie fundamental begründen soll. Hierfür ist es natürlich essentiell, Aussagen hinsichtlich der Bewertung treffen zu können, was aber schlichtweg seriös nicht möglich ist. Ich habe hier einige hanebüchene Aussagen eines Users gelesen, der vehement betont, die Aktie sei unterbewertet, an so einen Quatsch sollte man nicht glauben, sondern sein Geld in solide Werte stecken. Nichtsdestotrotz ist die BVB Aktie für Fans natürlich ein nettes Gimmick ;)
mal ganz abgesehen davon, daß hier eigentlich durchgehend nur polemisiert wird, ok. das passiert anderswo auch, aber hier darf man gar keine Meinung haben, ohne daß gleich sinnlos draufgehauen wird, und das zu 100%.
Einen Link reinstellen ohne Kommentar geht noch. Oder so Aussagen wie der Kurs ist heute tiefer als vor drei Monaten, geht auch. Ist ja keine Meinung oder Diskussionsgrundlage.
Trotzdem will ich es mal versuchen hierauf zu antworten. Das mit den niedrigen Umsätzen ist tatsächlich ein Argument, zumal hier noch die Besonderheit der KGaA hinzukommt.
Eine fundamentalen Begründung hingegen kann man mühelos geben. Die Aktie hat ein KGV und demnächst sogar eine Dividendenrendite. Und da stellt man fest, daß beispielsweise VW ein absurd niedriges KGV hat, bei einer höheren Dividendenrendite. Im langjährigen Schnitt ist der ganze DAX krass unterbewertet. Aber aus guten Gründen. Die Aussichten sind extrem unsicher. Nur in 20 Jahren wird es VW noch geben, aber ob der BVB da noch in der Bundesliga spielt? Der ganze Markt sucht permanent nur die Sicherheit und meidet jegliches Risiko. Ist einfach nicht die Zeit dafür.
Trotzdem bin ich bei der BVB Aktie weiterhin sehr optimistisch. Die Volalität aus dem Vorjahr ist sehr viel geringer geworden. 52 Wochenhoch 2,84 und 52 Wochen Tief 1,76 klingt schon deutlich entspannter als 52 Wochenhoch 3,50 und 52 Wochentief 0,85 letztes Jahr. Das heißt die Aktie wird für viele Spekulanten irgendwann einfach nur uninteressant. Derzeit wird die Aktie ganz massiv geshortet, obwohl es fast überall dafür bessere Möglichkeiten gibt. Das wird sich kaum so fortsetzen. Die Aktie performt nach wie vor deutlich besser als jeder Index, daran wird sich über kurz oder lang kaum etwas ändern.
Gründe dafür gibt es zuhauf. Zum Beispiel langfristige Faktoren, wie zum Beispiel der 9 Jahres Vertrag mit Signal Iduna, der mittlerweile 66% mehr Einnahmen garantiert als bei der Fast Insolvenz, bei Puma und Evonik ist es ähnlich. Natürlich sind viele Sponsoren Einnahmen erfolgsabhängig, aber die erfolgsunabhängigen Beträge sind deutlich gestiegen. Und dann vor allen Dingen die TV Erträge ab der Saison 2013/14. Da steigen die wichtigsten Einnahmen, die der BVB überhaupt hat, in einem Maße, als hätte sich der BVB bereits jetzt für die Champions League qualifiziert.
Zusammen mit dem sportlichen Erfolg, der einen Hinweis darauf gibt, daß diese Mannschaft vermutlich genauso wenig absteigen wird wie Bayern München und stattdessen eher weiterhin um die Plätze 1 - 4 spielen wird und der Dividende sind das dann schon ein ganzer Pool von guten Gründen.
Der BVB wird im laufenden Geschäftsjahr vermutlich einen höheren Gewinn ausweisen als Bayern München, obwohl diese das Champions League Finale erreicht haben. Der BVB kalkuliert also so derartig konserativ, daß ein Kader mit lediglich 25 Millionen bilanziert ist, und die Personalkosten so niedrig bleiben, daß man sich einen möglichen Mißerfolg durchaus "leisten" könnte.
Insgesamt also mehr Chance als Risiko, und das gilt dann am langen Ende natürlich auch für die Aktie.
15.05.2012 - 18:46 Uhr
Zitat von halbgott:
Eine fundamentalen Begründung hingegen kann man mühelos geben. Die Aktie hat ein KGV und demnächst sogar eine Dividendenrendite. Und da stellt man fest, daß beispielsweise VW ein absurd niedriges KGV hat, bei einer höheren Dividendenrendite. Im langjährigen Schnitt ist der ganze DAX krass unterbewertet. Aber aus guten Gründen. Die Aussichten sind extrem unsicher. Nur in 20 Jahren wird es VW noch geben, aber ob der BVB da noch in der Bundesliga spielt? Der ganze Markt sucht permanent nur die Sicherheit und meidet jegliches Risiko. Ist einfach nicht die Zeit dafür.
Mal abgesehen von der Überlegung, ob Fußballunternehmen überhaupt ausschütten sollten, stellt sich bevor man hier einfach irgendwelche Bewertungsverfahren anwendet zunächst die Frage, ob diese überhaupt anwendbar sind. Die Dividendenrendite taugt zwar durchaus, um Käufe zu rechtfertigen (obgleich Unternehmen mit hoher Ausschüttungsquote in den letzten Jahren tendenziell schlechter performen), aber dazu muss das Unternehmen erst einmal beweisen, dass es überhaupt konstant eine Dividende zahlen kann. Eine einmalige Zahlung taugt - auch unter der Ex-Dividend Problematik der letzten Jahre - kaum als Gradmesser. Das KGV ist sicherlich ein schneller Indikator, um festzustellen, wie der Markt eine Aktie bewertet. Mangels einer wirklich aussagekräftigen Peer Group ist es bei Fußballunternehmen aber wiederum extrem zweifelhaft, ob diese Kennzahl hier überhaupt ein Indiz hinsichtlich der Bewertung sein kann. Alleinstehend sagt das P/E so gut wie nichts aus und der Vergleich mit dem Gesamtmarkt hinkt aus den gegebenen Gründen auch.
Der DAX ist momentan unterbewertet ob der Unternehmenszahlen, da gebe ich dir Recht, aber es schwelt einfach zu viel Unsicherheit im Markt, weshalb auch die normalen Mechanismen nicht greifen und die Aussagekraft der traditionellen Tradingmultiples wie etwa dem KGV doch erheblich begrenzt ist. Die Investoren sitzen seit Monaten auf hohen Cashbeständen, aber auch als das Sentiment freundlicher war, sind im Gegensatz zu vielen anderen Smallcaps keine (oder nur extrem kleine, habe mich mit der Aktionärsstruktur des BVB noch nicht ausgiebig beschäftigt) Player in den BVB rein und das aus gutem Grunde!
Zitat von halbgott:
Trotzdem bin ich bei der BVB Aktie weiterhin sehr optimistisch. Die Volalität aus dem Vorjahr ist sehr viel geringer geworden. 52 Wochenhoch 2,84 und 52 Wochen Tief 1,76 klingt schon deutlich entspannter als 52 Wochenhoch 3,50 und 52 Wochentief 0,85 letztes Jahr. Das heißt die Aktie wird für viele Spekulanten irgendwann einfach nur uninteressant. Derzeit wird die Aktie ganz massiv geshortet, obwohl es fast überall dafür bessere Möglichkeiten gibt. Das wird sich kaum so fortsetzen. Die Aktie performt nach wie vor deutlich besser als jeder Index, daran wird sich über kurz oder lang kaum etwas ändern.
Deinen Optimismus würde ich langfristig nicht teilen. Natürlich kann man auch mit der BVB Aktie mal schöne Gewinne mitnehmen, aber das liegt dann weniger an begnadetem Stockpicking, sondern lässt sich fast eher mit einer Partie Oddset vergleichen. Was genau verstehst du unter massiv shorten, ich habe keine Zahlen zur Hand, aber ich kann es mir ob der Struktur der Aktie nicht vorstellen, dass hier viele Marktteilnehmer tatsächlich physisch eine Shortposition einnehmen.
Zitat von halbgott:
Gründe dafür gibt es zuhauf. Zum Beispiel langfristige Faktoren, wie zum Beispiel der 9 Jahres Vertrag mit Signal Iduna, der mittlerweile 66% mehr Einnahmen garantiert als bei der Fast Insolvenz, bei Puma und Evonik ist es ähnlich. Natürlich sind viele Sponsoren Einnahmen erfolgsabhängig, aber die erfolgsunabhängigen Beträge sind deutlich gestiegen. Und dann vor allen Dingen die TV Erträge ab der Saison 2013/14. Da steigen die wichtigsten Einnahmen, die der BVB überhaupt hat, in einem Maße, als hätte sich der BVB bereits jetzt für die Champions League qualifiziert.
Da geht es jetzt in die Bewertung und die ist in meinen Augen schlichtweg nicht möglich. Man kann einen Wert per heute bestimmen, ja, aber das ist nur ein Indiz und für eine Investitionsentscheidung bei weitem nicht ausreichend. Obgleich die Zahlungen des BVB in den letzten Jahren erheblich gestiegen sind, ist ein Großteil der Cashflows (und die sind es, die neben den Kapitalkosten den Wert des Unternehmens letztlich bestimmen) erheblichen Schwankungen ausgesetzt, die sich schlichtweg nicht prognostizieren oder gar quantifizieren lassen. Du kannst also keinen "fairen" Unternehmenswert bestimmen, der aber Vorraussetzung dafür wäre, das Kursniveau zu werten.
Zitat von halbgott:
Zusammen mit dem sportlichen Erfolg, der einen Hinweis darauf gibt, daß diese Mannschaft vermutlich genauso wenig absteigen wird wie Bayern München und stattdessen eher weiterhin um die Plätze 1 - 4 spielen wird und der Dividende sind das dann schon ein ganzer Pool von guten Gründen.
Die Dividende ist Stand heute, wie gesagt, kein Argument. Die sportliche Entwicklung ist sehr positiv, da stimme ich dir zu, aber auch da gibt es viel zu viele Variablen als dass man hier anfangen könnte, das zu in Zahlen zu fassen.
Zitat von halbgott:
Der BVB wird im laufenden Geschäftsjahr vermutlich einen höheren Gewinn ausweisen als Bayern München, obwohl diese das Champions League Finale erreicht haben. Der BVB kalkuliert also so derartig konserativ, daß ein Kader mit lediglich 25 Millionen bilanziert ist, und die Personalkosten so niedrig bleiben, daß man sich einen möglichen Mißerfolg durchaus "leisten" könnte.
Ein höherer Gewinn ist sicherlich sehr medienwirksam, aber die Aussagekraft der Größe "Gewinn" geht gegen 0, man kann dort - überspitzt gesagt - ohne zu betrügen fast jede Zahl eintragen. Lass' dich von so etwas nie blenden. Dass der Kader mit 25 Mio. angesetzt ist hat wenig mit Vorsicht zu tun, sondern ist vielmehr dem Umstand geschuldet, dass man hier wenig Wahlrechte hat. Aber wenn wir schon bei der Bilanz sind, ich würde da doch noch eine Reduzierung des Eigenkapitals erwarten, um den Unternehmenswert zu steigern ;)
Ob die Personalkosten tatsächlich so niedrig bleiben wie im Moment, würde ich doch stark anzweifeln, das wird uns aber die Zukunft zeigen
Deinen abschließenden Satz kann ich so nicht unterschreiben, Fußballaktien sind höchstriskante Papiere, an denen man sich auf lange Sicht nur die Finger verbrennen kann. Für die Mitnahme kurzfristiger Gewinne und für das Tapezieren der heimischen Wand sind sie zwar durchaus geeignet, aber nicht als Mittel zur Vermögenssteigerung.
Eine fundamentalen Begründung hingegen kann man mühelos geben. Die Aktie hat ein KGV und demnächst sogar eine Dividendenrendite. Und da stellt man fest, daß beispielsweise VW ein absurd niedriges KGV hat, bei einer höheren Dividendenrendite. Im langjährigen Schnitt ist der ganze DAX krass unterbewertet. Aber aus guten Gründen. Die Aussichten sind extrem unsicher. Nur in 20 Jahren wird es VW noch geben, aber ob der BVB da noch in der Bundesliga spielt? Der ganze Markt sucht permanent nur die Sicherheit und meidet jegliches Risiko. Ist einfach nicht die Zeit dafür.
Mal abgesehen von der Überlegung, ob Fußballunternehmen überhaupt ausschütten sollten, stellt sich bevor man hier einfach irgendwelche Bewertungsverfahren anwendet zunächst die Frage, ob diese überhaupt anwendbar sind. Die Dividendenrendite taugt zwar durchaus, um Käufe zu rechtfertigen (obgleich Unternehmen mit hoher Ausschüttungsquote in den letzten Jahren tendenziell schlechter performen), aber dazu muss das Unternehmen erst einmal beweisen, dass es überhaupt konstant eine Dividende zahlen kann. Eine einmalige Zahlung taugt - auch unter der Ex-Dividend Problematik der letzten Jahre - kaum als Gradmesser. Das KGV ist sicherlich ein schneller Indikator, um festzustellen, wie der Markt eine Aktie bewertet. Mangels einer wirklich aussagekräftigen Peer Group ist es bei Fußballunternehmen aber wiederum extrem zweifelhaft, ob diese Kennzahl hier überhaupt ein Indiz hinsichtlich der Bewertung sein kann. Alleinstehend sagt das P/E so gut wie nichts aus und der Vergleich mit dem Gesamtmarkt hinkt aus den gegebenen Gründen auch.
Der DAX ist momentan unterbewertet ob der Unternehmenszahlen, da gebe ich dir Recht, aber es schwelt einfach zu viel Unsicherheit im Markt, weshalb auch die normalen Mechanismen nicht greifen und die Aussagekraft der traditionellen Tradingmultiples wie etwa dem KGV doch erheblich begrenzt ist. Die Investoren sitzen seit Monaten auf hohen Cashbeständen, aber auch als das Sentiment freundlicher war, sind im Gegensatz zu vielen anderen Smallcaps keine (oder nur extrem kleine, habe mich mit der Aktionärsstruktur des BVB noch nicht ausgiebig beschäftigt) Player in den BVB rein und das aus gutem Grunde!
Zitat von halbgott:
Trotzdem bin ich bei der BVB Aktie weiterhin sehr optimistisch. Die Volalität aus dem Vorjahr ist sehr viel geringer geworden. 52 Wochenhoch 2,84 und 52 Wochen Tief 1,76 klingt schon deutlich entspannter als 52 Wochenhoch 3,50 und 52 Wochentief 0,85 letztes Jahr. Das heißt die Aktie wird für viele Spekulanten irgendwann einfach nur uninteressant. Derzeit wird die Aktie ganz massiv geshortet, obwohl es fast überall dafür bessere Möglichkeiten gibt. Das wird sich kaum so fortsetzen. Die Aktie performt nach wie vor deutlich besser als jeder Index, daran wird sich über kurz oder lang kaum etwas ändern.
Deinen Optimismus würde ich langfristig nicht teilen. Natürlich kann man auch mit der BVB Aktie mal schöne Gewinne mitnehmen, aber das liegt dann weniger an begnadetem Stockpicking, sondern lässt sich fast eher mit einer Partie Oddset vergleichen. Was genau verstehst du unter massiv shorten, ich habe keine Zahlen zur Hand, aber ich kann es mir ob der Struktur der Aktie nicht vorstellen, dass hier viele Marktteilnehmer tatsächlich physisch eine Shortposition einnehmen.
Zitat von halbgott:
Gründe dafür gibt es zuhauf. Zum Beispiel langfristige Faktoren, wie zum Beispiel der 9 Jahres Vertrag mit Signal Iduna, der mittlerweile 66% mehr Einnahmen garantiert als bei der Fast Insolvenz, bei Puma und Evonik ist es ähnlich. Natürlich sind viele Sponsoren Einnahmen erfolgsabhängig, aber die erfolgsunabhängigen Beträge sind deutlich gestiegen. Und dann vor allen Dingen die TV Erträge ab der Saison 2013/14. Da steigen die wichtigsten Einnahmen, die der BVB überhaupt hat, in einem Maße, als hätte sich der BVB bereits jetzt für die Champions League qualifiziert.
Da geht es jetzt in die Bewertung und die ist in meinen Augen schlichtweg nicht möglich. Man kann einen Wert per heute bestimmen, ja, aber das ist nur ein Indiz und für eine Investitionsentscheidung bei weitem nicht ausreichend. Obgleich die Zahlungen des BVB in den letzten Jahren erheblich gestiegen sind, ist ein Großteil der Cashflows (und die sind es, die neben den Kapitalkosten den Wert des Unternehmens letztlich bestimmen) erheblichen Schwankungen ausgesetzt, die sich schlichtweg nicht prognostizieren oder gar quantifizieren lassen. Du kannst also keinen "fairen" Unternehmenswert bestimmen, der aber Vorraussetzung dafür wäre, das Kursniveau zu werten.
Zitat von halbgott:
Zusammen mit dem sportlichen Erfolg, der einen Hinweis darauf gibt, daß diese Mannschaft vermutlich genauso wenig absteigen wird wie Bayern München und stattdessen eher weiterhin um die Plätze 1 - 4 spielen wird und der Dividende sind das dann schon ein ganzer Pool von guten Gründen.
Die Dividende ist Stand heute, wie gesagt, kein Argument. Die sportliche Entwicklung ist sehr positiv, da stimme ich dir zu, aber auch da gibt es viel zu viele Variablen als dass man hier anfangen könnte, das zu in Zahlen zu fassen.
Zitat von halbgott:
Der BVB wird im laufenden Geschäftsjahr vermutlich einen höheren Gewinn ausweisen als Bayern München, obwohl diese das Champions League Finale erreicht haben. Der BVB kalkuliert also so derartig konserativ, daß ein Kader mit lediglich 25 Millionen bilanziert ist, und die Personalkosten so niedrig bleiben, daß man sich einen möglichen Mißerfolg durchaus "leisten" könnte.
Ein höherer Gewinn ist sicherlich sehr medienwirksam, aber die Aussagekraft der Größe "Gewinn" geht gegen 0, man kann dort - überspitzt gesagt - ohne zu betrügen fast jede Zahl eintragen. Lass' dich von so etwas nie blenden. Dass der Kader mit 25 Mio. angesetzt ist hat wenig mit Vorsicht zu tun, sondern ist vielmehr dem Umstand geschuldet, dass man hier wenig Wahlrechte hat. Aber wenn wir schon bei der Bilanz sind, ich würde da doch noch eine Reduzierung des Eigenkapitals erwarten, um den Unternehmenswert zu steigern ;)
Ob die Personalkosten tatsächlich so niedrig bleiben wie im Moment, würde ich doch stark anzweifeln, das wird uns aber die Zukunft zeigen
Deinen abschließenden Satz kann ich so nicht unterschreiben, Fußballaktien sind höchstriskante Papiere, an denen man sich auf lange Sicht nur die Finger verbrennen kann. Für die Mitnahme kurzfristiger Gewinne und für das Tapezieren der heimischen Wand sind sie zwar durchaus geeignet, aber nicht als Mittel zur Vermögenssteigerung.
15.05.2012 - 19:08 Uhr
Gibt es schon Kaufsignale bei Borussia Dortmund?
Liebe Leser,
Borussia Dortmund hat nach dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft auch den DFB-Pokal gewonnen - erstmals in der 103-jährigen Vereinsgeschichte schafft der BVB damit das Double. Dass damit die Vormachtstellung von Bayern München innerhalb der Fußball-Bundesliga beendet ist, glaubt Sebastian Hein, Analyst beim Bankhaus Lampe, nicht.
"Bayern München sei seit Jahrzehnten erfolgreich - und zwar nicht nur national, sondern auch international", so der Experte. "Jetzt gilt es, international erfolgreich zu sein. Quelle: Deutsches Anleger Fernsehen
Der Aktie hat das Double nicht wirklich geholfen und bis jetzt sind noch keine Kaufsignale zu sehen. Die 2,20 Euro sehen wir nun als nächste Unterstützung, bevor die 2 Euro und 1,80 Euro ins Visier rücken. Ein Kauf drängt sich weiterhin nicht auf.
Sobald sich die Einschätzung zur Aktie von Borussia Dortmund GmbH & Co Kgaa ändert oder Handlungsbedarf besteht, werden wir Sie kostenlos darüber in Kenntnis setzen.
http://www.moneymoney.de/2012051511858/moneymoney/boersen-blog/gibt-es-schon-kaufsignale-bei-borussia-dortmund.html
Liebe Leser,
Borussia Dortmund hat nach dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft auch den DFB-Pokal gewonnen - erstmals in der 103-jährigen Vereinsgeschichte schafft der BVB damit das Double. Dass damit die Vormachtstellung von Bayern München innerhalb der Fußball-Bundesliga beendet ist, glaubt Sebastian Hein, Analyst beim Bankhaus Lampe, nicht.
"Bayern München sei seit Jahrzehnten erfolgreich - und zwar nicht nur national, sondern auch international", so der Experte. "Jetzt gilt es, international erfolgreich zu sein. Quelle: Deutsches Anleger Fernsehen
Der Aktie hat das Double nicht wirklich geholfen und bis jetzt sind noch keine Kaufsignale zu sehen. Die 2,20 Euro sehen wir nun als nächste Unterstützung, bevor die 2 Euro und 1,80 Euro ins Visier rücken. Ein Kauf drängt sich weiterhin nicht auf.
Sobald sich die Einschätzung zur Aktie von Borussia Dortmund GmbH & Co Kgaa ändert oder Handlungsbedarf besteht, werden wir Sie kostenlos darüber in Kenntnis setzen.
http://www.moneymoney.de/2012051511858/moneymoney/boersen-blog/gibt-es-schon-kaufsignale-bei-borussia-dortmund.html
15.05.2012 - 20:53 Uhr
Zunächst mal erst mal vielen Dank für die sachliche Diskussion. Es gibt durchaus einige Punkte wo wir übereinstimmen, auch jetzt wieder. Ich gehe aber jetzt mal nur auf einige Dinge ein, wo es mehr "Reibung" gibt.
Zitat von giasingerbua:
Die Dividendenrendite taugt zwar durchaus, um Käufe zu rechtfertigen (obgleich Unternehmen mit hoher Ausschüttungsquote in den letzten Jahren tendenziell schlechter performen), aber dazu muss das Unternehmen erst einmal beweisen, dass es überhaupt konstant eine Dividende zahlen kann.
Volle Zustimmung. Aber da bin ich relativ optimistisch. Durch die erneute Champions League sind auch im nächsten Geschäftsjahr große Einnahmen garantiert. Daß die Sponsoren Einnahmen stärker steigen, als die Personalkosten wurde vom Unternehmen so kommuniziert. Entscheidend wird also sein, ob man sich auch zum dritten Mal in Folge für die Champions League qualifiziert. Natürlich ist das eine sportliche Unabwägbarkeit, aber durch den neuen TV Vertrag gibt es eine Einnahmesteigerung in Höhe der Champions League Teilnahme, das ist ein unglaublicher Quantensprung.
Zitat von giasingerbua:
Das KGV ist sicherlich ein schneller Indikator, um festzustellen, wie der Markt eine Aktie bewertet.
In der Tat. Und dieses KGV wird so günstig sein, wie noch nie.
Zitat von giasingerbua:
Mangels einer wirklich aussagekräftigen Peer Group ist es bei Fußballunternehmen aber wiederum extrem zweifelhaft, ob diese Kennzahl hier überhaupt ein Indiz hinsichtlich der Bewertung sein kann.
Stimmt. Aber ein paar Fußballaktien gibt es dann doch. Oder gab es, z.B. Manchester United. Dann gibt es in Deutschland den Vergleich mit dem Branchenführer Bayern München. Deren Marktkapitalisierung von z.Z. ca, einer Milliarde Euro mag durchaus berechtigt sein. Allerdings hat der BVB meiner Meinung nach den riesengroßen Abstand verringert. Ich finde die 140 Millionen für Borussia Dortmund in diesem Zusammenhang unangemessen.
Zitat von giasingerbua:
Der DAX ist momentan unterbewertet ob der Unternehmenszahlen, da gebe ich dir Recht, aber es schwelt einfach zu viel Unsicherheit im Markt, weshalb auch die normalen Mechanismen nicht greifen und die Aussagekraft der traditionellen Tradingmultiples wie etwa dem KGV doch erheblich begrenzt ist.
Genau diese Unsicherheit wird explizit beim BVB durch den neuen TV Vertrag ganz erheblich begrenzt. Die Bundesliga ist ganz generell auf dem Vormarsch. Es gibt nächste Saison erstmalig einen weiteren Champions League Platz. Der ist zunächst mal ziemlich sicher, sher unwahrscheinlich, daß Italien demnächst noch mal rankommt. Deren Vereine sind hochverschuldet, die Schuldenkrise macht es ihnen unmöglich so zu wirtschaften, wie in den 80er oder 90er. Dazu kommen eklatante Probleme in Spanien, von denen Deutschland sehr weit entfernt ist. Spanische Fußbalclubs schulden dem Staat 750 Millionen Steuerschulden, das wird sich definitiv nicht so fortsetzen können. Von derartigen Problemen ist die Bundesliga und insbesondere der BVB sehr weit entfernt.
Zitat von giasingerbua:
Was genau verstehst du unter massiv shorten, ich habe keine Zahlen zur Hand, aber ich kann es mir ob der Struktur der Aktie nicht vorstellen, dass hier viele Marktteilnehmer tatsächlich physisch eine Shortposition einnehmen.
So was z.B. stand in der Euro am Sonntag:
"Für bekennende Bayern-Fans, wie mich, war die vergangene Woche keine leichte. Viel Häme musste ich von meinen sogenannten Freunden über mich ergehen lassen...Anleger, die Dortmund also erneut den Meistertitel zutrauen, sollten die Aktie lieber meiden. Bayern-Anhängern sei indes zur Frustbewältigung der Kauf von Knock-out-Puts empfohlen, mit denen man auf fallende Kurse des BVB spekulieren kann. Short-Zertifikate (etwa ISIN: DE 000 LS2 ZAP 5) hat zurzeit leider ausschließlich der Emittent Lang & Schwarz im Angebot, und der stellt schlechte Kurse. Ich werde die Put-Spekulation wohl trotzdem wagen..."
Zitat von giasingerbua:
Da geht es jetzt in die Bewertung und die ist in meinen Augen schlichtweg nicht möglich. Man kann einen Wert per heute bestimmen, ja, aber das ist nur ein Indiz und für eine Investitionsentscheidung bei weitem nicht ausreichend. Obgleich die Zahlungen des BVB in den letzten Jahren erheblich gestiegen sind, ist ein Großteil der Cashflows (und die sind es, die neben den Kapitalkosten den Wert des Unternehmens letztlich bestimmen) erheblichen Schwankungen ausgesetzt, die sich schlichtweg nicht prognostizieren oder gar quantifizieren lassen. Du kannst also keinen "fairen" Unternehmenswert bestimmen, der aber Vorraussetzung dafür wäre, das Kursniveau zu werten.
Dem kann ich nur bedingt folgen. Der Kader hat z.Z. einen Wert von 190 Millionen. Da diese Kennzahl zweifelhaft ist, bzw. höchsten Schwankungen unterworfen ist, halbiere ich sie, also ca. 95 Millionen. Finde ich vertretbar. Das Stadion hat einen Wert von 190 Millionen, auch hier setze ich einfach die Hälfte an. Dann bin ich insgesamt bei 190 Millionen. Minus Schulden. Dann kommt aber noch der Wert der Marke BVB hinzu. Wie ich es drehe und wende, komme ich nie und nimmer auf eine Marktkapitalisierung von 140 Millionen Euro. Dazu braucht es keine Genauigkeit, das ist ganz pauschal deutlich zu wenig. Außer es sind erhebliche Risiken da, die darauf hinweisen, daß der Kaderwert demnächst auf 50 Millionen sinkt oder eine ganz neue unglaubliche Schuldenspirale in Gang geht, oder Bilanzfälschungen auftauchen, und einiges mehr. Ja klar, das waren jetzt ganz dümmliche Milchmädchenrechnungen. Mir sind die Risiken bewußt, Die habe ich aber bei jeder Aktie. Bei Fußballaktien sind sie generell höher, so oder so. Sollte Jürgen Klopp von einem Schalke Fan erschossen werden, geht es mit der BVB Aktie deutlich schneller und tiefer runter, als wenn etwas vergleichbares bei einem DAX Unternehmen passiert.
Ich sehe aber nicht nur die Risiken, sondern auch die Chancen, da unterscheiden wir uns deutlich.
Zitat von giasingerbua:
Die Dividende ist Stand heute, wie gesagt, kein Argument. Die sportliche Entwicklung ist sehr positiv, da stimme ich dir zu, aber auch da gibt es viel zu viele Variablen als dass man hier anfangen könnte, das zu in Zahlen zu fassen.
Genau das gibt auch der Aktienkurs wieder. Nur, wenn die Dividende ein Argument ist, gibt es die Aktie kaum für 2,30. Und wenn die sportlichen Variablen beim BVB ähnlich eingegrenzt sind wie bei Bayern München, die zuverlässig über 40 Jahre "immer" oben mitspielen, gibt es die Aktie auch nicht mehr für 2,30. Ich greife also risikobewußt einer gewissen Entwicklung voraus, das ist aber bei einem Aktienkauf fast immer so.
Zitat von giasingerbua:
Ein höherer Gewinn ist sicherlich sehr medienwirksam, aber die Aussagekraft der Größe "Gewinn" geht gegen 0, man kann dort - überspitzt gesagt - ohne zu betrügen fast jede Zahl eintragen....
finde ich in der Tat ziemlich überspitzt. Ich bin da in der Tat sehr, sehr vorsichtig. Aber ich habe mir das Treiben von Watzke/Zorc/Klopp auch ein bißchen länger angeschaut, bevor ich eingestiegen bin.
Zitat von giasingerbua:
Ob die Personalkosten tatsächlich so niedrig bleiben wie im Moment, würde ich doch stark anzweifeln, das wird uns aber die Zukunft zeigen
Sie werden wesentlich stärker steigen, aber nur wenn der sportliche und wirtschaftliche Erfolg dies zuläßt.
Zitat von giasingerbua:
Deinen abschließenden Satz kann ich so nicht unterschreiben, Fußballaktien sind höchstriskante Papiere, an denen man sich auf lange Sicht nur die Finger verbrennen kann. Für die Mitnahme kurzfristiger Gewinne und für das Tapezieren der heimischen Wand sind sie zwar durchaus geeignet, aber nicht als Mittel zur Vermögenssteigerung.
die Aktie von Manchester United ist 1000% hochgegangen. Das wird mit der BVB Aktie nicht passieren. Aber daß Fußballaktien nur für das Tapezieren der heimischen Wand geeignet sind, halte ich ganz grundsätzlich für eine vollkommen falsche Aussage.
Die BVB Aktie performt seit dem 1.7.2008, also seit dem Amtsantritt von Jürgen Klopp recht ordentlich, jedenfalls deutlich besser als der DAX und das ist schon ein ordentliches Zeitfenster.
Zitat von giasingerbua:
Die Dividendenrendite taugt zwar durchaus, um Käufe zu rechtfertigen (obgleich Unternehmen mit hoher Ausschüttungsquote in den letzten Jahren tendenziell schlechter performen), aber dazu muss das Unternehmen erst einmal beweisen, dass es überhaupt konstant eine Dividende zahlen kann.
Volle Zustimmung. Aber da bin ich relativ optimistisch. Durch die erneute Champions League sind auch im nächsten Geschäftsjahr große Einnahmen garantiert. Daß die Sponsoren Einnahmen stärker steigen, als die Personalkosten wurde vom Unternehmen so kommuniziert. Entscheidend wird also sein, ob man sich auch zum dritten Mal in Folge für die Champions League qualifiziert. Natürlich ist das eine sportliche Unabwägbarkeit, aber durch den neuen TV Vertrag gibt es eine Einnahmesteigerung in Höhe der Champions League Teilnahme, das ist ein unglaublicher Quantensprung.
Zitat von giasingerbua:
Das KGV ist sicherlich ein schneller Indikator, um festzustellen, wie der Markt eine Aktie bewertet.
In der Tat. Und dieses KGV wird so günstig sein, wie noch nie.
Zitat von giasingerbua:
Mangels einer wirklich aussagekräftigen Peer Group ist es bei Fußballunternehmen aber wiederum extrem zweifelhaft, ob diese Kennzahl hier überhaupt ein Indiz hinsichtlich der Bewertung sein kann.
Stimmt. Aber ein paar Fußballaktien gibt es dann doch. Oder gab es, z.B. Manchester United. Dann gibt es in Deutschland den Vergleich mit dem Branchenführer Bayern München. Deren Marktkapitalisierung von z.Z. ca, einer Milliarde Euro mag durchaus berechtigt sein. Allerdings hat der BVB meiner Meinung nach den riesengroßen Abstand verringert. Ich finde die 140 Millionen für Borussia Dortmund in diesem Zusammenhang unangemessen.
Zitat von giasingerbua:
Der DAX ist momentan unterbewertet ob der Unternehmenszahlen, da gebe ich dir Recht, aber es schwelt einfach zu viel Unsicherheit im Markt, weshalb auch die normalen Mechanismen nicht greifen und die Aussagekraft der traditionellen Tradingmultiples wie etwa dem KGV doch erheblich begrenzt ist.
Genau diese Unsicherheit wird explizit beim BVB durch den neuen TV Vertrag ganz erheblich begrenzt. Die Bundesliga ist ganz generell auf dem Vormarsch. Es gibt nächste Saison erstmalig einen weiteren Champions League Platz. Der ist zunächst mal ziemlich sicher, sher unwahrscheinlich, daß Italien demnächst noch mal rankommt. Deren Vereine sind hochverschuldet, die Schuldenkrise macht es ihnen unmöglich so zu wirtschaften, wie in den 80er oder 90er. Dazu kommen eklatante Probleme in Spanien, von denen Deutschland sehr weit entfernt ist. Spanische Fußbalclubs schulden dem Staat 750 Millionen Steuerschulden, das wird sich definitiv nicht so fortsetzen können. Von derartigen Problemen ist die Bundesliga und insbesondere der BVB sehr weit entfernt.
Zitat von giasingerbua:
Was genau verstehst du unter massiv shorten, ich habe keine Zahlen zur Hand, aber ich kann es mir ob der Struktur der Aktie nicht vorstellen, dass hier viele Marktteilnehmer tatsächlich physisch eine Shortposition einnehmen.
So was z.B. stand in der Euro am Sonntag:
"Für bekennende Bayern-Fans, wie mich, war die vergangene Woche keine leichte. Viel Häme musste ich von meinen sogenannten Freunden über mich ergehen lassen...Anleger, die Dortmund also erneut den Meistertitel zutrauen, sollten die Aktie lieber meiden. Bayern-Anhängern sei indes zur Frustbewältigung der Kauf von Knock-out-Puts empfohlen, mit denen man auf fallende Kurse des BVB spekulieren kann. Short-Zertifikate (etwa ISIN: DE 000 LS2 ZAP 5) hat zurzeit leider ausschließlich der Emittent Lang & Schwarz im Angebot, und der stellt schlechte Kurse. Ich werde die Put-Spekulation wohl trotzdem wagen..."
Zitat von giasingerbua:
Da geht es jetzt in die Bewertung und die ist in meinen Augen schlichtweg nicht möglich. Man kann einen Wert per heute bestimmen, ja, aber das ist nur ein Indiz und für eine Investitionsentscheidung bei weitem nicht ausreichend. Obgleich die Zahlungen des BVB in den letzten Jahren erheblich gestiegen sind, ist ein Großteil der Cashflows (und die sind es, die neben den Kapitalkosten den Wert des Unternehmens letztlich bestimmen) erheblichen Schwankungen ausgesetzt, die sich schlichtweg nicht prognostizieren oder gar quantifizieren lassen. Du kannst also keinen "fairen" Unternehmenswert bestimmen, der aber Vorraussetzung dafür wäre, das Kursniveau zu werten.
Dem kann ich nur bedingt folgen. Der Kader hat z.Z. einen Wert von 190 Millionen. Da diese Kennzahl zweifelhaft ist, bzw. höchsten Schwankungen unterworfen ist, halbiere ich sie, also ca. 95 Millionen. Finde ich vertretbar. Das Stadion hat einen Wert von 190 Millionen, auch hier setze ich einfach die Hälfte an. Dann bin ich insgesamt bei 190 Millionen. Minus Schulden. Dann kommt aber noch der Wert der Marke BVB hinzu. Wie ich es drehe und wende, komme ich nie und nimmer auf eine Marktkapitalisierung von 140 Millionen Euro. Dazu braucht es keine Genauigkeit, das ist ganz pauschal deutlich zu wenig. Außer es sind erhebliche Risiken da, die darauf hinweisen, daß der Kaderwert demnächst auf 50 Millionen sinkt oder eine ganz neue unglaubliche Schuldenspirale in Gang geht, oder Bilanzfälschungen auftauchen, und einiges mehr. Ja klar, das waren jetzt ganz dümmliche Milchmädchenrechnungen. Mir sind die Risiken bewußt, Die habe ich aber bei jeder Aktie. Bei Fußballaktien sind sie generell höher, so oder so. Sollte Jürgen Klopp von einem Schalke Fan erschossen werden, geht es mit der BVB Aktie deutlich schneller und tiefer runter, als wenn etwas vergleichbares bei einem DAX Unternehmen passiert.
Ich sehe aber nicht nur die Risiken, sondern auch die Chancen, da unterscheiden wir uns deutlich.
Zitat von giasingerbua:
Die Dividende ist Stand heute, wie gesagt, kein Argument. Die sportliche Entwicklung ist sehr positiv, da stimme ich dir zu, aber auch da gibt es viel zu viele Variablen als dass man hier anfangen könnte, das zu in Zahlen zu fassen.
Genau das gibt auch der Aktienkurs wieder. Nur, wenn die Dividende ein Argument ist, gibt es die Aktie kaum für 2,30. Und wenn die sportlichen Variablen beim BVB ähnlich eingegrenzt sind wie bei Bayern München, die zuverlässig über 40 Jahre "immer" oben mitspielen, gibt es die Aktie auch nicht mehr für 2,30. Ich greife also risikobewußt einer gewissen Entwicklung voraus, das ist aber bei einem Aktienkauf fast immer so.
Zitat von giasingerbua:
Ein höherer Gewinn ist sicherlich sehr medienwirksam, aber die Aussagekraft der Größe "Gewinn" geht gegen 0, man kann dort - überspitzt gesagt - ohne zu betrügen fast jede Zahl eintragen....
finde ich in der Tat ziemlich überspitzt. Ich bin da in der Tat sehr, sehr vorsichtig. Aber ich habe mir das Treiben von Watzke/Zorc/Klopp auch ein bißchen länger angeschaut, bevor ich eingestiegen bin.
Zitat von giasingerbua:
Ob die Personalkosten tatsächlich so niedrig bleiben wie im Moment, würde ich doch stark anzweifeln, das wird uns aber die Zukunft zeigen
Sie werden wesentlich stärker steigen, aber nur wenn der sportliche und wirtschaftliche Erfolg dies zuläßt.
Zitat von giasingerbua:
Deinen abschließenden Satz kann ich so nicht unterschreiben, Fußballaktien sind höchstriskante Papiere, an denen man sich auf lange Sicht nur die Finger verbrennen kann. Für die Mitnahme kurzfristiger Gewinne und für das Tapezieren der heimischen Wand sind sie zwar durchaus geeignet, aber nicht als Mittel zur Vermögenssteigerung.
die Aktie von Manchester United ist 1000% hochgegangen. Das wird mit der BVB Aktie nicht passieren. Aber daß Fußballaktien nur für das Tapezieren der heimischen Wand geeignet sind, halte ich ganz grundsätzlich für eine vollkommen falsche Aussage.
Die BVB Aktie performt seit dem 1.7.2008, also seit dem Amtsantritt von Jürgen Klopp recht ordentlich, jedenfalls deutlich besser als der DAX und das ist schon ein ordentliches Zeitfenster.
16.05.2012 - 08:22 Uhr
Quelle: newsticker.sueddeutsche.de
Der Gewinn wird der höchste der Vereinsgeschichte sein», sagte Finanzgeschäftsführer Thomas Treß zum auslaufenden Geschäftsjahr (30. Juni) der Deutschen Presse-Agentur dpa
Offensichtlich geht Treß von vier Champions League Teilnehmern aus, Gladbach muß sich aber erst noch qualifizieren.
16.05.2012 - 08:51 Uhr
Zitat von halbgott:
newsticker.sueddeutsche.de:
Der Gewinn wird der höchste der Vereinsgeschichte sein», sagte Finanzgeschäftsführer Thomas Treß zum auslaufenden Geschäftsjahr (30. Juni) der Deutschen Presse-Agentur dpaOffensichtlich geht Treß von vier Champions League Teilnehmern aus, Gladbach muß sich aber erst noch qualifizieren.
Sowas nennt man PLANZAHLEN! Das ist der unterschied zu früher bei uns! Früher hat man gesagt man kommt mit der Mannschaft sicher in die CL und hat damit geplant. Dann kommt ein Cottbus-Spiel und Brügge Spiel und vieles sieht anders aus....
Aktuell ist es halt so, dass man davon ausgehen muss, dass Gladbach in der CL spiel!
newsticker.sueddeutsche.de:
Der Gewinn wird der höchste der Vereinsgeschichte sein», sagte Finanzgeschäftsführer Thomas Treß zum auslaufenden Geschäftsjahr (30. Juni) der Deutschen Presse-Agentur dpaOffensichtlich geht Treß von vier Champions League Teilnehmern aus, Gladbach muß sich aber erst noch qualifizieren.
Sowas nennt man PLANZAHLEN! Das ist der unterschied zu früher bei uns! Früher hat man gesagt man kommt mit der Mannschaft sicher in die CL und hat damit geplant. Dann kommt ein Cottbus-Spiel und Brügge Spiel und vieles sieht anders aus....
Aktuell ist es halt so, dass man davon ausgehen muss, dass Gladbach in der CL spiel!
16.05.2012 - 09:00 Uhr
Zitat von Hammer:
Zitat von halbgott:
newsticker.sueddeutsche.de:
Der Gewinn wird der höchste der Vereinsgeschichte sein», sagte Finanzgeschäftsführer Thomas Treß zum auslaufenden Geschäftsjahr (30. Juni) der Deutschen Presse-Agentur dpaOffensichtlich geht Treß von vier Champions League Teilnehmern aus, Gladbach muß sich aber erst noch qualifizieren.
Sowas nennt man PLANZAHLEN! Das ist der unterschied zu früher bei uns! Früher hat man gesagt man kommt mit der Mannschaft sicher in die CL und hat damit geplant. Dann kommt ein Cottbus-Spiel und Brügge Spiel und vieles sieht anders aus....
Aktuell ist es halt so, dass man davon ausgehen muss, dass Gladbach in der CL spiel!
Richtig, finde ich auch sehr gut und stimmig.
Die Personalkosten sind auch deshalb vergleichsweise so niedrig, weil man für derartige Einbrüche wie damals Cottbus/Brügge/Amoroso gewappnet sein will.
Wenn der wichtigste Spieler Götze Sportinvalide wird, passiert finanziell gesehen nichts wirklich aufregendes.
Zitat von halbgott:
newsticker.sueddeutsche.de:
Der Gewinn wird der höchste der Vereinsgeschichte sein», sagte Finanzgeschäftsführer Thomas Treß zum auslaufenden Geschäftsjahr (30. Juni) der Deutschen Presse-Agentur dpaOffensichtlich geht Treß von vier Champions League Teilnehmern aus, Gladbach muß sich aber erst noch qualifizieren.
Sowas nennt man PLANZAHLEN! Das ist der unterschied zu früher bei uns! Früher hat man gesagt man kommt mit der Mannschaft sicher in die CL und hat damit geplant. Dann kommt ein Cottbus-Spiel und Brügge Spiel und vieles sieht anders aus....
Aktuell ist es halt so, dass man davon ausgehen muss, dass Gladbach in der CL spiel!
Richtig, finde ich auch sehr gut und stimmig.
Die Personalkosten sind auch deshalb vergleichsweise so niedrig, weil man für derartige Einbrüche wie damals Cottbus/Brügge/Amoroso gewappnet sein will.
Wenn der wichtigste Spieler Götze Sportinvalide wird, passiert finanziell gesehen nichts wirklich aufregendes.
Post-Optionen
Den kompletten Thread wirklich löschen?
Paten-Optionen
Möchtest Du den Beitrag wirklich löschen?
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Lesezeichen
Abonnierte Threads
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Post-Optionen
Nutze die Thread-Suche, wenn Du diesen Post in einen anderen Thread verschieben möchtest. Drücke Thread erstellen, wenn aus diesem Post ein eigenständiger Thread werden soll.

