| Geburtsdatum | 29.10.1983 |
|---|---|
| Alter | 42 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Trainer |
| Akt. Verein | SV Wehen Wiesbaden |
Daniel Scherning [Trainer]
07.11.2023 - 14:31 Uhr
30.04.2025 - 19:01 Uhr
Ich möchte weder etwas schön reden, noch möchte ich Partei ergreifen.
Aber es geht nicht an, dass auf der einen Seite Ausreißer genannt werden, die aber nicht zählen sollen ( z.B. Kackstadt, 2x HSV, …) auf der anderen Seite die Ausreißer ( abschlachten, …) aber zählen sollen und müssen.
Entweder es wird komplett betrachtet oder man kann es auch gleich lassen.
Wer eine Analyse oder Betrachtung voreingenommen angeht, kann niemals ergebnisoffen sein, für den steht das Ergebnis ja bereits vorher fest.
Wer möchte, kann sich gerne die Hinrunden- gegen die Rückrundentabelle anschauen.
Da sollte schon eine Entwicklung ( zumindest von den Ergebnissen) erkennbar sein.
Es kommt halt auf die Absprungbasis an, die zugrunde gelegt wird.
Wer erwartet hat, dass nach drei Jahren zweite Liga jetzt endlich um die einstelligen Plätze gespielt werden muss, der wird nach wie vor vom Saisonverlauf enttäuscht sein.
Wer erwartet hat, dass es eine schwere Saison wird ( siehe z.B. Experteneinschätzungen von GSN, NDR, etc) der sieht die Mannschaft, auch hier über die komplette Saison betrachtet, durchaus im Soll.
Es gibt ja auch Stimmen, die behaupten, es gebe keine Spielphilosophie.
Dem ist aber nicht so, da Eintracht durchaus eine Spielstrategie verfolgt, Konterfussball.
Nicht umsonst zählen die gegnerischen Trainer immer wieder auf, welche Gefahr von Eintracht aus geht und dass unbedingt auf die Absicherung geachtet werden muss.
Am wenigsten Punkte wurden geholt, als Eintracht versucht hat selbst mitzuspielen und über Ballbesitz etwas zu kreieren.
Mir persönlich ist es lieber, gegen die Aufsteiger nicht gut zu spielen, aber das Saisonziel zu erreichen, als in Schönheit zu sterben. In den Spielen also zumeist die bessere Mannschaft zu sein, aber nicht zu punkten.
Jetzt habe ich viel mehr geschrieben als ich eigentlich wollte.
Ich hoffe auf eine umfassende, ergebnisoffene Analyse nach der Saison, wo offen alle Parameter angesprochen werden.
Von der Kaderzusammenstellung, über Peripherie, Trainingsmethoden bis hin zu den Aufstellungen und Wechseln an den Spieltagen.
Aber es geht nicht an, dass auf der einen Seite Ausreißer genannt werden, die aber nicht zählen sollen ( z.B. Kackstadt, 2x HSV, …) auf der anderen Seite die Ausreißer ( abschlachten, …) aber zählen sollen und müssen.
Entweder es wird komplett betrachtet oder man kann es auch gleich lassen.
Wer eine Analyse oder Betrachtung voreingenommen angeht, kann niemals ergebnisoffen sein, für den steht das Ergebnis ja bereits vorher fest.
Wer möchte, kann sich gerne die Hinrunden- gegen die Rückrundentabelle anschauen.
Da sollte schon eine Entwicklung ( zumindest von den Ergebnissen) erkennbar sein.
Es kommt halt auf die Absprungbasis an, die zugrunde gelegt wird.
Wer erwartet hat, dass nach drei Jahren zweite Liga jetzt endlich um die einstelligen Plätze gespielt werden muss, der wird nach wie vor vom Saisonverlauf enttäuscht sein.
Wer erwartet hat, dass es eine schwere Saison wird ( siehe z.B. Experteneinschätzungen von GSN, NDR, etc) der sieht die Mannschaft, auch hier über die komplette Saison betrachtet, durchaus im Soll.
Es gibt ja auch Stimmen, die behaupten, es gebe keine Spielphilosophie.
Dem ist aber nicht so, da Eintracht durchaus eine Spielstrategie verfolgt, Konterfussball.
Nicht umsonst zählen die gegnerischen Trainer immer wieder auf, welche Gefahr von Eintracht aus geht und dass unbedingt auf die Absicherung geachtet werden muss.
Am wenigsten Punkte wurden geholt, als Eintracht versucht hat selbst mitzuspielen und über Ballbesitz etwas zu kreieren.
Mir persönlich ist es lieber, gegen die Aufsteiger nicht gut zu spielen, aber das Saisonziel zu erreichen, als in Schönheit zu sterben. In den Spielen also zumeist die bessere Mannschaft zu sein, aber nicht zu punkten.
Jetzt habe ich viel mehr geschrieben als ich eigentlich wollte.
Ich hoffe auf eine umfassende, ergebnisoffene Analyse nach der Saison, wo offen alle Parameter angesprochen werden.
Von der Kaderzusammenstellung, über Peripherie, Trainingsmethoden bis hin zu den Aufstellungen und Wechseln an den Spieltagen.
30.04.2025 - 20:52 Uhr
Zitat von Prill
Ich möchte weder etwas schön reden, noch möchte ich Partei ergreifen.
Aber es geht nicht an, dass auf der einen Seite Ausreißer genannt werden, die aber nicht zählen sollen ( z.B. Kackstadt, 2x HSV, …) auf der anderen Seite die Ausreißer ( abschlachten, …) aber zählen sollen und müssen.
Entweder es wird komplett betrachtet oder man kann es auch gleich lassen.
Wer eine Analyse oder Betrachtung voreingenommen angeht, kann niemals ergebnisoffen sein, für den steht das Ergebnis ja bereits vorher fest.
Wer möchte, kann sich gerne die Hinrunden- gegen die Rückrundentabelle anschauen.
Da sollte schon eine Entwicklung ( zumindest von den Ergebnissen) erkennbar sein.
Es kommt halt auf die Absprungbasis an, die zugrunde gelegt wird.
Wer erwartet hat, dass nach drei Jahren zweite Liga jetzt endlich um die einstelligen Plätze gespielt werden muss, der wird nach wie vor vom Saisonverlauf enttäuscht sein.
Wer erwartet hat, dass es eine schwere Saison wird ( siehe z.B. Experteneinschätzungen von GSN, NDR, etc) der sieht die Mannschaft, auch hier über die komplette Saison betrachtet, durchaus im Soll.
Es gibt ja auch Stimmen, die behaupten, es gebe keine Spielphilosophie.
Dem ist aber nicht so, da Eintracht durchaus eine Spielstrategie verfolgt, Konterfussball.
Nicht umsonst zählen die gegnerischen Trainer immer wieder auf, welche Gefahr von Eintracht aus geht und dass unbedingt auf die Absicherung geachtet werden muss.
Am wenigsten Punkte wurden geholt, als Eintracht versucht hat selbst mitzuspielen und über Ballbesitz etwas zu kreieren.
Mir persönlich ist es lieber, gegen die Aufsteiger nicht gut zu spielen, aber das Saisonziel zu erreichen, als in Schönheit zu sterben. In den Spielen also zumeist die bessere Mannschaft zu sein, aber nicht zu punkten.
Jetzt habe ich viel mehr geschrieben als ich eigentlich wollte.
Ich hoffe auf eine umfassende, ergebnisoffene Analyse nach der Saison, wo offen alle Parameter angesprochen werden.
Von der Kaderzusammenstellung, über Peripherie, Trainingsmethoden bis hin zu den Aufstellungen und Wechseln an den Spieltagen.
Ich möchte weder etwas schön reden, noch möchte ich Partei ergreifen.
Aber es geht nicht an, dass auf der einen Seite Ausreißer genannt werden, die aber nicht zählen sollen ( z.B. Kackstadt, 2x HSV, …) auf der anderen Seite die Ausreißer ( abschlachten, …) aber zählen sollen und müssen.
Entweder es wird komplett betrachtet oder man kann es auch gleich lassen.
Wer eine Analyse oder Betrachtung voreingenommen angeht, kann niemals ergebnisoffen sein, für den steht das Ergebnis ja bereits vorher fest.
Wer möchte, kann sich gerne die Hinrunden- gegen die Rückrundentabelle anschauen.
Da sollte schon eine Entwicklung ( zumindest von den Ergebnissen) erkennbar sein.
Es kommt halt auf die Absprungbasis an, die zugrunde gelegt wird.
Wer erwartet hat, dass nach drei Jahren zweite Liga jetzt endlich um die einstelligen Plätze gespielt werden muss, der wird nach wie vor vom Saisonverlauf enttäuscht sein.
Wer erwartet hat, dass es eine schwere Saison wird ( siehe z.B. Experteneinschätzungen von GSN, NDR, etc) der sieht die Mannschaft, auch hier über die komplette Saison betrachtet, durchaus im Soll.
Es gibt ja auch Stimmen, die behaupten, es gebe keine Spielphilosophie.
Dem ist aber nicht so, da Eintracht durchaus eine Spielstrategie verfolgt, Konterfussball.
Nicht umsonst zählen die gegnerischen Trainer immer wieder auf, welche Gefahr von Eintracht aus geht und dass unbedingt auf die Absicherung geachtet werden muss.
Am wenigsten Punkte wurden geholt, als Eintracht versucht hat selbst mitzuspielen und über Ballbesitz etwas zu kreieren.
Mir persönlich ist es lieber, gegen die Aufsteiger nicht gut zu spielen, aber das Saisonziel zu erreichen, als in Schönheit zu sterben. In den Spielen also zumeist die bessere Mannschaft zu sein, aber nicht zu punkten.
Jetzt habe ich viel mehr geschrieben als ich eigentlich wollte.
Ich hoffe auf eine umfassende, ergebnisoffene Analyse nach der Saison, wo offen alle Parameter angesprochen werden.
Von der Kaderzusammenstellung, über Peripherie, Trainingsmethoden bis hin zu den Aufstellungen und Wechseln an den Spieltagen.
Danke dir für deinen differenzierten Beitrag, den ich so unterstütze.
In Summe ist mir die Diskussion um DS zu einfach. Mir scheinen manche Beiträge so, als gäbe es nur eine Meinung - bzw. kann es nur eine "richtige" Meinung geben, eine Medaillie hat aber immer zwei Seiten. Es gibt eben nicht nur schwarz oder weiß - hat auch aus meiner Sicht nichts mit "Entwicklung" oder "Ansprüchen" zu tun, sondern mit der knallharten Realität.
Ich habe ja bereits angekündigt, meine Meinung darüber kundzutun, weshalb ich der Meinung bin das DS auch über die Saison hinaus Trainer bleiben sollte - ich möchte das thematisch gerne auch unterteilen. Fangen wir mit dem Trainer an sich an.
Für DS spricht aus meiner Sicht:
- Er ist authentisch. Zumindest kommt es mir so vor, als lebe er und sei er genau das, was er sagt / zeigt. Er ist nicht dieser 0815-Trainer, den du ans Sky-Mikrofon gestellt bekommst und der dir dann irgendwas von "inversen Außenverteidigern" erzählt. Er spricht eine klare Sprache, die jeder nachvollziehen kann. Einzig allein die Wörter "Box" und "Komponente" kann ich nicht mehr hören.
- Er hat bewiesen das er mit Druck und den Erwartungen in Braunschweig umgehen kann. Sei es in der vergangenen Saison als er als Feuerwehrmann kam, oder eben auch in dieser Saison, mit der er mehrfach mit dem Rücken zur Wand stand.
- Entwicklung: entgegen der scheinbar anhaltenden Meinung das er es nicht schafft, Spieler zu entwickeln, sehe ich das nicht so. Er hat einen Kaufmann in der vergangenen Saison zum ZM gemacht, diese Saison einen Köhler in die IV entwickelt, einen Marie auf 2-Liga Niveau gebracht und das allerwichtigste aus meiner Sicht: unter SEINER Regie hat sich ein Phillippe erst entwickelt. Er hat ihn im letzten Jahr zum Spiel gegen Wiesbaden reingeworfen und ihm seitdem kontinuierlich das Vertrauen geschenkt. Zudem: schaut man sich die Rückrunde mit der Hinserie an, so stellt man verwundert fest das wir in diesem Jahr (14 Spiele) bisher 3 Niederlagen kassiert haben.
- Coach: neben seiner fachlichen Expertise (die er ja dank nachgewiesener UEFA-Pro-Lizenz hat - und die man btw. auch nicht einfach so bekommt -> jeder der sich selbst als Trainer entwickelt hat weiß, wovon ich spreche), ist ein Coach eben nicht nur ein "Fußballlehrer", sondern auch ein Menschenfänger. Anders ist es nicht zu erklären, das er die Störgeräusche in der Mannschaft zu klein wie möglich hält. Er hat die Kabine stets und nicht nur in den positiven Phasen, hinter sich gehabt. Mehrfach und unabhängig der Spieler wurde ihm bescheinigt, ein guter Coach zu sein. In einem 30-Mann Kader ist es nicht einfach, einem Raebiger, Sane, WOC etc. zu erklären, warum es dieses mal wieder nicht für den Kader reicht. Er zeigt aber scheinbar Perspektiven und Alternativen auf, was in unserer Gesamtsituation mehr als notwendig ist. Das Ziel, die Mannschaft und der Verein, steht über allem.
- Siege und Niederlagen: Ist es schön, sich mehrere Packungen mit 5 Gegentoren einzufangen? Nein. Ist das "normal": nein. Erstrebenswert? Auch nicht. Wurde das jemals heruntergspielt? Nein. Ist es schlimm gegen direkte Konkurenz "wenig Punkte" geholt zu haben? Nein. Kleiner Sidefact: gegen Fürth (direkter Konkurrent) haben wir gewonnen und verloren, gegen alle anderen unentschieden gespielt (Hinspiel in Ulm ausgenommen). Somit hat nur Ulm als einziger Konkurrent einen Mehrwert durch uns erhalten. Diese Teams sind keine Selbstläufer. Da spielen auch Spieler, die richtig gut kicken können. Es sind eben keine Pflichtsiege.
Thematisch möchte ich nun einen Switch machen und auf die Rahmenbedingungen eingehen, die wir im Gesamtverein haben:
Warum schaffen wir es nun also nicht, mal eine Saison "Ruhe" zu haben? Das liegt neben den gefühlt 600-Transferbewegungen im letzten Sommer, der Umbruch für Umbruch nach sich zieht, vor allem an Dingen wie:
- Katastrophales NLZ - Infrastrukturell sowie sportlich. Da kommt nix, gar nix. Seit Jahren nix. Und da wird auch nichts kommen, zumindest nicht mit ernsthaften Einsatzchancen. Das größte Potential hatte aus meiner Sicht ein Rami Zouaoui. Wir spielen im NLZ-Bereich halt einfach eine untergeordnete Rolle - möglicherweise gibts hier auch zu viel gute / größere in der näheren Umgebungen.
Aus eigenen Hospitationserfahrungen bei WOB, Hannover und Hamburg kann ich sagen. Das sind ganz andere Welten. Und das ist auch okay.
- Finanzen und Sponsoren: wie es um unsere Finanzen steht, hat ja Wolle Benz gestern ausführlich erklärt. Zudem sind wir auch hier wieder im Dreieck WOB, Hannover und Hamburg, wo potentiell große Sponsoren eher andere Engangements antreten. Wir leben in der Sponsoren-Thematik hauptsächlich von dem lokalen Bezug.
Diese ganzen Argumente zeigen aus meiner Sicht eins: die Fußballwelt ist mehr, als nur eine kontinuierlliche Entwicklung. Die beste und langfristigste Entwicklung hatten wir, als Konstanz auf dem Stuhl des Sportdirektors / Sport-Vorstand und Konstanz auf dem Stuhl des Trainers war (Marc Arnold; Torsten Lieberknecht). Zudem glaube ich ganz fest das es - Stand heute 30.04.2025 - keinen Trainer gibt, der diesen Job besser machen könnte als DS. Zumindest niemand, der in unserer Range liegt. Auch ein Pep Guardiola würde aus Szabo keinen Haaland machen. Und ein Max Marie wird auch kein Rodri.
Wie dolle wurde am Anfang die Verpflichtung von Miro Klose zerissen - auch der ist in allen seinen vorhigern Stationen gescheitert. Bei ihm ging die positive Entwicklung aber schneller. Weil Nürnberg ein ganz anderer Club, mit einem ganz anderen NLZ / Unterbau (siehe alleine diese Saison Janisch u. Forkel bspw) ist.
Ich traue DS in der kommenden Saison eine Entwicklung der Mannschaft zu. Und ich hoffe auch sehr das er sich das alles nicht zu sehr zu Herzen genommen hat. Denn auch DS ist ein Mensch und solche Situationen und Kritiken, die teilw. beschämend und vor allem ganz weit unter der Gürtellinie waren, gehen an keinem Spurlos vorbei.
01.05.2025 - 08:06 Uhr
Nach der letzten Saison und der Übernahme von Scherning und dem darauffolgenden Klassenerhalt mit einer starken Rückrunde, haben wir uns hier wohl alle eine bessere Saison sowie eine erkennbare Entwicklung der Mannschaft gewünscht.
Scherning wollte es Anfang der Saison mit einem spielerischen Ansatz probieren und das ging bekanntlich in die Hose. Da hat er wohl die Qualität des Kaders falsch eingeschätzt.
Er hat dann umgestellt und es begann eine Phase mit dem Derbysieg und dem Hinspielsieg gegen den HSV, wo man dachte, dass die Truppe stabil geworden ist und ein System mit der passenden Taktik gefunden wurde.
Dann gab es, auch durch viele Verletzte, einen kompletten Einbruch. Hier wirkte Scherning schon fast etwas hilflos und hatte keinen Ansatz, etwas dieser Phase entgegenzuwirken.
In der Winterpause stand er zur Debatte und durfte weitermachen. Es wurden Verstärkungen wie Tempelmann, Baas, Hoffmann und Tachie verpflichtet und die Qualität der Mannschaft deutlich erhöht, sodass man die Klasse halten muss. Gerade wenn man die Kader mit Regensburg, Münster und Ulm vergleicht.
Die Rückrunde war dann ein Auf und Ab mit guten und schlechten Auftritten. Negativer Höhepunkt war die Klatsche gegen Berlin und der fast sicheren Entlassung von Scherning als Folge.
Danach kam ein eher schwacher Auftritt gegen Münster und ein sehr glücklicher Sieg gegen Paderborn. Dieser hat die Mannschaft richtig gepusht und sie haben dann tolle Spiele gegen den HSV und Lautern gezeigt und extrem wichtige Punkte für den Klassenerhalt geholt.
Der Auftritt gegen Regensburg war dann wieder sehr ernüchternd und die Mannschaft wirkte so, als können Sie mit dem Druck in der Favoritenrolle so gar nicht klarkommen. Dieses Muster zieht sich schon die komplette Saison, wenn man an die Auftritte gegen die Aufsteiger denkt. 6 Spiele kein Sieg ist eine sehr ernüchternde Bilanz.
Positiv will ich hervorheben, dass Scherning die Mannschaft gegen bessere Teams in der Regel gut einstellen kann und man dort ordentlich punktet. Die Rückrunde sieht Punktetechnisch gut aus.
Negativ waren die fragwürdigen Auftritte wie bei den hohen Niederlagen wie gegen Köln, Düsseldorf und Hertha. Verlieren kann man, aber so wehrlos "abgeschlachtet" zu werden ist in der Häufigkeit nicht akzeptabel.
Dazu schafft es Scherning wohl noch nicht die Mannschaft mental da hinzubekommen, dass sie mit der Favoritenrolle zurecht kommen, um gegen die "Kleineren" Siege einzufahren.
Wenn wir den Klassenerhalt hoffentlich schaffen, stehen wir im Endeffekt da, wo wir letzte Saison standen. Eine große Entwicklung hat nicht stattgefunden. Traue ich Scherning diese Entwicklung langfristig zu? Ehrlich gesagt bin ich mir da unschlüssig. Bei mir ist es gerade 50/50.
Ich will noch hinzufügen, dass wir die Qualität der Transfers, die wir im Winter hatten, unbedingt im Sommer brauchen, um eine bessere Grundlage für Scherning oder den neuen Trainer zu haben. Hier muss sich Kessel auch ein gutes Stück steigern.
Scherning wollte es Anfang der Saison mit einem spielerischen Ansatz probieren und das ging bekanntlich in die Hose. Da hat er wohl die Qualität des Kaders falsch eingeschätzt.
Er hat dann umgestellt und es begann eine Phase mit dem Derbysieg und dem Hinspielsieg gegen den HSV, wo man dachte, dass die Truppe stabil geworden ist und ein System mit der passenden Taktik gefunden wurde.
Dann gab es, auch durch viele Verletzte, einen kompletten Einbruch. Hier wirkte Scherning schon fast etwas hilflos und hatte keinen Ansatz, etwas dieser Phase entgegenzuwirken.
In der Winterpause stand er zur Debatte und durfte weitermachen. Es wurden Verstärkungen wie Tempelmann, Baas, Hoffmann und Tachie verpflichtet und die Qualität der Mannschaft deutlich erhöht, sodass man die Klasse halten muss. Gerade wenn man die Kader mit Regensburg, Münster und Ulm vergleicht.
Die Rückrunde war dann ein Auf und Ab mit guten und schlechten Auftritten. Negativer Höhepunkt war die Klatsche gegen Berlin und der fast sicheren Entlassung von Scherning als Folge.
Danach kam ein eher schwacher Auftritt gegen Münster und ein sehr glücklicher Sieg gegen Paderborn. Dieser hat die Mannschaft richtig gepusht und sie haben dann tolle Spiele gegen den HSV und Lautern gezeigt und extrem wichtige Punkte für den Klassenerhalt geholt.
Der Auftritt gegen Regensburg war dann wieder sehr ernüchternd und die Mannschaft wirkte so, als können Sie mit dem Druck in der Favoritenrolle so gar nicht klarkommen. Dieses Muster zieht sich schon die komplette Saison, wenn man an die Auftritte gegen die Aufsteiger denkt. 6 Spiele kein Sieg ist eine sehr ernüchternde Bilanz.
Positiv will ich hervorheben, dass Scherning die Mannschaft gegen bessere Teams in der Regel gut einstellen kann und man dort ordentlich punktet. Die Rückrunde sieht Punktetechnisch gut aus.
Negativ waren die fragwürdigen Auftritte wie bei den hohen Niederlagen wie gegen Köln, Düsseldorf und Hertha. Verlieren kann man, aber so wehrlos "abgeschlachtet" zu werden ist in der Häufigkeit nicht akzeptabel.
Dazu schafft es Scherning wohl noch nicht die Mannschaft mental da hinzubekommen, dass sie mit der Favoritenrolle zurecht kommen, um gegen die "Kleineren" Siege einzufahren.
Wenn wir den Klassenerhalt hoffentlich schaffen, stehen wir im Endeffekt da, wo wir letzte Saison standen. Eine große Entwicklung hat nicht stattgefunden. Traue ich Scherning diese Entwicklung langfristig zu? Ehrlich gesagt bin ich mir da unschlüssig. Bei mir ist es gerade 50/50.
Ich will noch hinzufügen, dass wir die Qualität der Transfers, die wir im Winter hatten, unbedingt im Sommer brauchen, um eine bessere Grundlage für Scherning oder den neuen Trainer zu haben. Hier muss sich Kessel auch ein gutes Stück steigern.
02.05.2025 - 08:44 Uhr
https://www.braunschweiger-zeitung.de/sport/eintracht-braunschweig/article408906198/warum-nun-mehr-fuer-einen-scherning-verbleib-bei-eintracht-spricht.html
So, es können sich jetzt erstmal alle wieder entspannen: Im neuesten Artikel der BZ klingt es wirklich nicht so, als wäre Scherning grundsätzlich abgeneigt, bei Eintracht zu bleiben – im Gegenteil. Er sagt selbst: „Wenn der Verein mit mir weiterarbeiten will, dann haben wir eine gute Basis und werden uns im richtigen Moment besprechen.“ Das macht ziemlich klar: Er macht es nicht an sich oder seinen eigenen Wünschen fest, sondern stellt den Verein in den Mittelpunkt.
Ich muss sagen, auch ich bin weiterhin zwiegespalten. Wenn Scherning jetzt die kommenden Spiele ungeschlagen bleibt, die Klasse souverän sichert und die Mannschaft dabei halbwegs ansehnlich auftritt, dann spricht sportlich erstmal wenig gegen eine Verlängerung. Aber – und das ist mir extrem wichtig – die Geschehnisse dieser Saison dürfen nicht einfach unter „am Ende nochmal gerettet“ abgehakt werden. Da muss von allen Seiten, auch vom Trainer selbst, knallhart analysiert werden: Warum gab es diese vielen Totalaussetzer? Warum immer wieder diese extremen Klatschen? Und wie verhindert man, dass man erneut fast eine komplette Hinrunde herschenkt?
Wenn es also mit Scherning weitergeht, dann wünsche ich ihm von Herzen, dass er aus dieser Saison die richtigen Lehren zieht und mit Eintracht den nächsten Schritt machen kann.
Denn klar ist: Stillstand darf es jetzt keinen mehr geben. Dann lass uns halt gemeinsam wachsen – warum nicht?
So, es können sich jetzt erstmal alle wieder entspannen: Im neuesten Artikel der BZ klingt es wirklich nicht so, als wäre Scherning grundsätzlich abgeneigt, bei Eintracht zu bleiben – im Gegenteil. Er sagt selbst: „Wenn der Verein mit mir weiterarbeiten will, dann haben wir eine gute Basis und werden uns im richtigen Moment besprechen.“ Das macht ziemlich klar: Er macht es nicht an sich oder seinen eigenen Wünschen fest, sondern stellt den Verein in den Mittelpunkt.
Ich muss sagen, auch ich bin weiterhin zwiegespalten. Wenn Scherning jetzt die kommenden Spiele ungeschlagen bleibt, die Klasse souverän sichert und die Mannschaft dabei halbwegs ansehnlich auftritt, dann spricht sportlich erstmal wenig gegen eine Verlängerung. Aber – und das ist mir extrem wichtig – die Geschehnisse dieser Saison dürfen nicht einfach unter „am Ende nochmal gerettet“ abgehakt werden. Da muss von allen Seiten, auch vom Trainer selbst, knallhart analysiert werden: Warum gab es diese vielen Totalaussetzer? Warum immer wieder diese extremen Klatschen? Und wie verhindert man, dass man erneut fast eine komplette Hinrunde herschenkt?
Wenn es also mit Scherning weitergeht, dann wünsche ich ihm von Herzen, dass er aus dieser Saison die richtigen Lehren zieht und mit Eintracht den nächsten Schritt machen kann.
Denn klar ist: Stillstand darf es jetzt keinen mehr geben. Dann lass uns halt gemeinsam wachsen – warum nicht?
02.05.2025 - 10:56 Uhr
Zitat von MacieKing
Wow. Diese Worte.. von dir?
Wenn jetzt schon einer der „größten Kritiker“
hier im Forum positiv gegenüber dem Scherning ist, kann es ja nur ein gutes Ende der Saison geben, oder?
Wow. Diese Worte.. von dir?
Wenn jetzt schon einer der „größten Kritiker“
hier im Forum positiv gegenüber dem Scherning ist, kann es ja nur ein gutes Ende der Saison geben, oder?Ja, diese Worte tatsächlich von mir – das überrascht manche wohl, aber hey, man darf (und sollte!) differenzieren können. Ich bleibe nämlich trotzdem bei meiner berechtigten Kritik: Scherning hat es bisher nicht geschafft, der Mannschaft echte spielerische Lösungen mitzugeben, um auch gegen tiefstehende Gegner zuverlässig zu gewinnen. Das bleibt für mich ein riesiges Problem.
Aber ich bin auch realistisch genug zu sagen: Wenn er jetzt seine zweite Sommervorbereitung bekommt, dazu seine vierte Transferphase, dann MUSS sich spätestens ab der neuen Saison eine klare, sichtbare Entwicklung zeigen. Diese Chance wird er allein schon mangels realistischer Alternativen wahrscheinlich bekommen. Klar, jemand wie Sandro Wagner war vor ein paar Jahren ein Thema gewesen – heute ist das längst ein paar Regale zu hoch. Einzig ein Trainer wie Robert Klauß wäre aus meiner Sicht eine echte Option, die aber auch erstmal verfügbar und interessiert sein müsste. Eintracht soll da bereits angeklopft haben, was aber nichts zu heißen hat. Man plant halt für alle möglichen Szenarien.
Was mir wichtig ist: Kritik muss sein – aber sie muss fundiert sein. Und ich finde, bei Scherning gibt es nach dieser Saison definitiv genügend Ansätze, die man kritisch beleuchten muss, egal wie es am Ende ausgeht. Da waren einfach zu viele Spiele dabei, wo man sich nur an den Kopf fassen konnte. Solche Totalaussetzer dürfen einfach nie wieder passieren, das muss aufgearbeitet werden.
Aber unterm Strich: Wir alle hier wollen doch dasselbe – eine positive Entwicklung für die Eintracht. Unterschiedliche Meinungen, unterschiedliche Blickwinkel gehören dazu und machen es am Ende spannend zu diskutieren. Ich respektiere jeden, der klar pro Scherning ist, genauso wünsche ich mir, dass auch die kritischen Stimmen als Teil einer gesunden Fan- und Diskussionskultur gesehen und akzeptiert werden.
Also: Hoffen wir einfach gemeinsam auf das Beste.
Samstag Klassenerhalt eintüten – und dann geht’s nach oben. Europapokal!
02.05.2025 - 14:43 Uhr
Zitat von Peter_Sillje
Ja, diese Worte tatsächlich von mir – das überrascht manche wohl, aber hey, man darf (und sollte!) differenzieren können. Ich bleibe nämlich trotzdem bei meiner berechtigten Kritik: Scherning hat es bisher nicht geschafft, der Mannschaft echte spielerische Lösungen mitzugeben, um auch gegen tiefstehende Gegner zuverlässig zu gewinnen. Das bleibt für mich ein riesiges Problem.
Aber ich bin auch realistisch genug zu sagen: Wenn er jetzt seine zweite Sommervorbereitung bekommt, dazu seine vierte Transferphase, dann MUSS sich spätestens ab der neuen Saison eine klare, sichtbare Entwicklung zeigen. Diese Chance wird er allein schon mangels realistischer Alternativen wahrscheinlich bekommen. Klar, jemand wie Sandro Wagner war vor ein paar Jahren ein Thema gewesen – heute ist das längst ein paar Regale zu hoch. Einzig ein Trainer wie Robert Klauß wäre aus meiner Sicht eine echte Option, die aber auch erstmal verfügbar und interessiert sein müsste. Eintracht soll da bereits angeklopft haben, was aber nichts zu heißen hat. Man plant halt für alle möglichen Szenarien.
Was mir wichtig ist: Kritik muss sein – aber sie muss fundiert sein. Und ich finde, bei Scherning gibt es nach dieser Saison definitiv genügend Ansätze, die man kritisch beleuchten muss, egal wie es am Ende ausgeht. Da waren einfach zu viele Spiele dabei, wo man sich nur an den Kopf fassen konnte. Solche Totalaussetzer dürfen einfach nie wieder passieren, das muss aufgearbeitet werden.
Aber unterm Strich: Wir alle hier wollen doch dasselbe – eine positive Entwicklung für die Eintracht. Unterschiedliche Meinungen, unterschiedliche Blickwinkel gehören dazu und machen es am Ende spannend zu diskutieren. Ich respektiere jeden, der klar pro Scherning ist, genauso wünsche ich mir, dass auch die kritischen Stimmen als Teil einer gesunden Fan- und Diskussionskultur gesehen und akzeptiert werden.
Also: Hoffen wir einfach gemeinsam auf das Beste.
Samstag Klassenerhalt eintüten – und dann geht’s nach oben. Europapokal!
Zitat von MacieKing
Wow. Diese Worte.. von dir?
Wenn jetzt schon einer der „größten Kritiker“
hier im Forum positiv gegenüber dem Scherning ist, kann es ja nur ein gutes Ende der Saison geben, oder?
Wow. Diese Worte.. von dir?
Wenn jetzt schon einer der „größten Kritiker“
hier im Forum positiv gegenüber dem Scherning ist, kann es ja nur ein gutes Ende der Saison geben, oder?Ja, diese Worte tatsächlich von mir – das überrascht manche wohl, aber hey, man darf (und sollte!) differenzieren können. Ich bleibe nämlich trotzdem bei meiner berechtigten Kritik: Scherning hat es bisher nicht geschafft, der Mannschaft echte spielerische Lösungen mitzugeben, um auch gegen tiefstehende Gegner zuverlässig zu gewinnen. Das bleibt für mich ein riesiges Problem.
Aber ich bin auch realistisch genug zu sagen: Wenn er jetzt seine zweite Sommervorbereitung bekommt, dazu seine vierte Transferphase, dann MUSS sich spätestens ab der neuen Saison eine klare, sichtbare Entwicklung zeigen. Diese Chance wird er allein schon mangels realistischer Alternativen wahrscheinlich bekommen. Klar, jemand wie Sandro Wagner war vor ein paar Jahren ein Thema gewesen – heute ist das längst ein paar Regale zu hoch. Einzig ein Trainer wie Robert Klauß wäre aus meiner Sicht eine echte Option, die aber auch erstmal verfügbar und interessiert sein müsste. Eintracht soll da bereits angeklopft haben, was aber nichts zu heißen hat. Man plant halt für alle möglichen Szenarien.
Was mir wichtig ist: Kritik muss sein – aber sie muss fundiert sein. Und ich finde, bei Scherning gibt es nach dieser Saison definitiv genügend Ansätze, die man kritisch beleuchten muss, egal wie es am Ende ausgeht. Da waren einfach zu viele Spiele dabei, wo man sich nur an den Kopf fassen konnte. Solche Totalaussetzer dürfen einfach nie wieder passieren, das muss aufgearbeitet werden.
Aber unterm Strich: Wir alle hier wollen doch dasselbe – eine positive Entwicklung für die Eintracht. Unterschiedliche Meinungen, unterschiedliche Blickwinkel gehören dazu und machen es am Ende spannend zu diskutieren. Ich respektiere jeden, der klar pro Scherning ist, genauso wünsche ich mir, dass auch die kritischen Stimmen als Teil einer gesunden Fan- und Diskussionskultur gesehen und akzeptiert werden.
Also: Hoffen wir einfach gemeinsam auf das Beste.
Samstag Klassenerhalt eintüten – und dann geht’s nach oben. Europapokal!

Es scheint etwas Realismus einzuziehen…gut so
. Und natürlich muss es eine intensive Saisonanalyse geben, ergebnisoffen, tiefgehend, realistisch. Ob es dann mit Scherning weitergehen könnte und würde, vermag ich nicht abschließend auszuloten und zu bewerten. Für Scherning spricht zumindest, dass er
- bereits zugestanden hatte, dass die Saisonvorbereitung falsch ausgerichtete war,
- bereits zugestanden hatte, dass die ersten Saisonspiele mit falscher Taktik und zu vielen Neuzugängen angegangen wurde,
- er zuletzt neue Varianten ausprobiert hat,
- er - endlich - Varianten bei den Standards eingeführt hat.
Dies zeigt zumindest auch eine gewisse Bereitschaft und Offenheit für kritische Aspekte. Ist da ausreichend? Sicher nicht, die so viel diskutierte spielerische Entwicklung und Identität hat sicher nicht in dem Maße stattgefunden wie erhofft. Ist Scherning dazu in der Lage? Auch das ist schwer zu beantworten, ist er doch noch ein relativ junger Trainer in voller Verantwortung. Letztlich ist ein Blick in den Rückspiegel sicher wichtig, aber entscheidend ist das zukünftige Potential. Ob und inwieweit dies vorhanden ist, kann unsererseits doch nur spekulativ beantwortet werden, die Entscheidungsträger haben da hoffentlich eine fundierte Basis für. Wäre er mein Wunschkandidat? Grundsätzlich präferiere ich schon für eine Kontinuität, aber natürlich nicht der Kontinuität wegen, logisch. Aber sich nicht von der öffentlichen Hektik anstecken zu lassen ist schon etwas positives und schafft übergeordnet Vertrauen und Seriösität., man muss hier nur mal nach Kaiserslautern schauen. Wenn auch bei Scherning Entwicklungspotenzial vorhanden sein sollte, dann kann er gerne weitermachen, wenn nicht , dann nicht. Dann stellt sich allerdings immer noch die Frage nach er Alternative.
Hier wird ja zumeist die Schuld bei Scherning abgeladen. Für mich ist das zu kurz gesprungen. Man sieht ja, dass die Mannschaft mit den Winterzugängen in der Rückrunde - trotz der vielen Kritik - einen gesicherten Mittelfeldplatz erreicht hat. Dies belegt - neben den vielen Verletzten - dass der Kader in der Summe kaum 2.Liga-fähig war. Diese Situation ist ja nicht neu, hatten wir auch in den beiden Jahren davor. Klar, manche Spieler bekommt man im Sommer nicht, andere Vereine zeigen aber auch, dass gute Transfers nicht unmöglich sind. Dass alle Aufsteiger auf den Abstiegsplätzen stehen zeigt aber auch, dass es bei „normalen“ Klubs aufgrund beschränkter finanzieller Mittel und mangelnder Attraktivität schwer ist die richtigen Transfers umzusetzen. Kessel muss m.E. im Sommer deshalb ebenso liefern.
Ich bin ja nachwievor der Meinung, dass in Braunschweig nicht das schlechteste Umfeld für eine positive Entwicklung gegeben ist: Traditionsklub, treues Publikum, Professionalisierung des Sponsoring/Scouting/Nachwuchs, Leistungsnachweis für Entwicklung junger Spieler…..in der Summe durchaus attraktiv. Wenn man mal Magdeburg oder Elversberg als positive Beispiele nimmt, dann müßte eine ähnliche Entwicklung möglich sein in der Tendenz. Dazu gehört auch ein passender Trainer wie bei den genannten Vereinen, die ebenfalls auf Kontinuität gesetzt haben. Ich bin offen für alles, bloß erfolgversprechend sollte es sein, Garantien wird es allerdings bei der Entscheidungsfindung und Entscheidung nicht geben. Ich erwarte allerdings, dass der Prozess, wie es letztendlich weitergeht und wie man zur Entscheidung gekommen ist, so professionell wie möglich umgesetzt wird.
18.05.2025 - 21:19 Uhr
Ehrlicherweise tut mir Daniel Scherning auch leid. Ich finde man sieht ihm an das es ihn sehr belastet - und das nehme ich ihm auch ab. Kein Trainer sagt seiner Mannschaft: geht raus, lasst euch überrennen und verliert jeden Zweikampf.. Das ist einzig und allein jedem Spieler anzukreiden, der es nicht schafft sich selbst in die mentale Verfassung zu bringen, die es in solchen Situationen benötigt. Er hat einiges erreicht (Klassenerhalt letzte Saison etc.) und auch diese Saison den Turnaround geschafft, aber ich denke man sollte ihn von diesem Druck erlösen.
Er steht seit Anfang dieser Saison im Feuer, stellt sich immer wieder vor seine Mannschaft und fängt sämtliche Kritiken ab - probiert das beste aus allem rauszuholen und kriegt ständig auf den Deckel. Mit Sicherheit ist das Teil seines Jobs und gehört dazu, aber in dieser Häufigkeit und dieser Intensität ist es nicht mehr schön.
Es ist jetzt an der Zeit die Spieler und nur die Spieler in die Pflicht zu nehmen - mit welchem Trainer auch immer. Aber sie sind es am Ende, die es auf dem Platz nicht geschissen bekommen. Sie sind zu 80 % verantwortlich, für die Leistung die dort abgeliefert wird - explizit im Profifußball.
Das Kessel ein Interview nach dem Spiel abgesagt hat, finde ich genauso befremdlich. Er ist der Verantwortliche - und er lässt den Trainer wieder alleine. Und schickt einen Dennis Kruppke vor.
Die kannst du alle in der Pfeife rauchen, aber menschlich gesehen tut es mir explizit nur um den Trainer leid.
Und ja: auch DS hat diese Situation mitzuverantworten. Aber eben nicht nur alleine auszubaden.
Er steht seit Anfang dieser Saison im Feuer, stellt sich immer wieder vor seine Mannschaft und fängt sämtliche Kritiken ab - probiert das beste aus allem rauszuholen und kriegt ständig auf den Deckel. Mit Sicherheit ist das Teil seines Jobs und gehört dazu, aber in dieser Häufigkeit und dieser Intensität ist es nicht mehr schön.
Es ist jetzt an der Zeit die Spieler und nur die Spieler in die Pflicht zu nehmen - mit welchem Trainer auch immer. Aber sie sind es am Ende, die es auf dem Platz nicht geschissen bekommen. Sie sind zu 80 % verantwortlich, für die Leistung die dort abgeliefert wird - explizit im Profifußball.
Das Kessel ein Interview nach dem Spiel abgesagt hat, finde ich genauso befremdlich. Er ist der Verantwortliche - und er lässt den Trainer wieder alleine. Und schickt einen Dennis Kruppke vor.
Die kannst du alle in der Pfeife rauchen, aber menschlich gesehen tut es mir explizit nur um den Trainer leid.
Und ja: auch DS hat diese Situation mitzuverantworten. Aber eben nicht nur alleine auszubaden.
19.05.2025 - 11:36 Uhr
Zitat von PASUBS
Auch hier nochmal die konkrete Nachfrage: wer ist / kann eine realistische Alternative sein? Bzw. wen würdest Du stattdessen einsetzen? Pfitzner? Adelmann? Vasic? Moehlmann? Schiele? Urs Fischer?
Zitat von Peter_Sillje
Es ist nach 11 Uhr und gibt immer noch keine Meldung über eine Freistellung?
Es ist wirklich bemerkenswert, wie konsequent dieser Verein aus seinen Fehlern nichts lernt.
Der Absturz war mit Ansage – Woche für Woche – und trotzdem hält man weiter an Strukturen und Personal fest, die diesen Niedergang maßgeblich mitverantwortet haben.
Ein großer Dank geht an dieser Stelle an Frau Kumpis, Herrn Kessel und alle anderen Verantwortlichen:
Ihr habt den Karren mit voller Geschwindigkeit in Richtung 3. Liga gelenkt – und dabei noch applaudiert. Gratulation! Ihr seid die tragischen Helden dieses Trauerspiels.
Es ist nach 11 Uhr und gibt immer noch keine Meldung über eine Freistellung?
Es ist wirklich bemerkenswert, wie konsequent dieser Verein aus seinen Fehlern nichts lernt.
Der Absturz war mit Ansage – Woche für Woche – und trotzdem hält man weiter an Strukturen und Personal fest, die diesen Niedergang maßgeblich mitverantwortet haben.
Ein großer Dank geht an dieser Stelle an Frau Kumpis, Herrn Kessel und alle anderen Verantwortlichen:
Ihr habt den Karren mit voller Geschwindigkeit in Richtung 3. Liga gelenkt – und dabei noch applaudiert. Gratulation! Ihr seid die tragischen Helden dieses Trauerspiels.
Auch hier nochmal die konkrete Nachfrage: wer ist / kann eine realistische Alternative sein? Bzw. wen würdest Du stattdessen einsetzen? Pfitzner? Adelmann? Vasic? Moehlmann? Schiele? Urs Fischer?
Die Frage nach dem „Wer sonst?“ ist verständlich – aber sie lenkt doch vom eigentlichen Kern ab.
Denn es geht nicht darum, jetzt den perfekten Trainer für die kommenden Jahre zu finden. Es geht um einen letzten Impuls. Um ein klares Zeichen. Um das Wachrütteln einer charakterlosen Mannschaft, die seit Monaten immer wieder in denselben Mustern versinkt – und mit Daniel Scherning wird sich daran nichts mehr ändern, das hat die gesamte Saison überdeutlich gezeigt.
Ob es dann ein Typ wie André Schubert, Uwe Neuhaus oder auch ein Feuerwehrmann à la Antwerpen ist – spielt erstmal keine Rolle. Es braucht jetzt jemanden, der der Truppe das Feuer einimpft, das ihr aktuell komplett fehlt. Jemand, der ihnen Beine macht bis jeder Spieler auf dem Trainingsplatz kotzen muss, Haltung abverlangt, sie zur Rechenschaft zieht für ihre ständige Arbeitsverweigerung. Scherning steht für das genaue Gegenteil – und genau deshalb ist jeder Tag mehr mit ihm ein Risiko. Der Kumpel-Trainer ist gescheitert. Punkt.
Sich jetzt auf „fehlende Alternativen“ zurückzuziehen ist die bequemste und gefährlichste Ausrede. Passt aber hervorragend zu einer Kumpis und Co.
Denn dieses "Weiter so" hat uns überhaupt erst in diese Lage gebracht. Wer jetzt nicht handelt, nimmt den sportlichen Super-GAU billigend in Kauf.
19.05.2025 - 12:29 Uhr
Zitat von Grunaldo
Es ist doch egal wer die letzten zwei Spiele an der Seitenlinie steht, Hauptsache man versucht nochmal alles und die Klasse zu halten.
Normalerweise hätte Scherning spätestens nach dem desolaten Auftritt in Elversberg entlassen werden müssen.
Die letzten zwei Spiele waren so wichtig und es war einfach weniger als nichts was gezeigt wurde.
Es ist doch egal wer die letzten zwei Spiele an der Seitenlinie steht, Hauptsache man versucht nochmal alles und die Klasse zu halten.
Normalerweise hätte Scherning spätestens nach dem desolaten Auftritt in Elversberg entlassen werden müssen.
Die letzten zwei Spiele waren so wichtig und es war einfach weniger als nichts was gezeigt wurde.
..."die letzte Patrone" hebe ich bis zum Schluss auf, daher m. E. die richtige Entscheidung bis nach dem Nürnberg Spiel zu warten.
Es braucht m. E. auch keinen externen Trainer, sondern lediglich einen, der der Mannschaft richtig Feuer unter dem Hintern macht, motiviert und die letzten Prozente rauskitzelt - dass durchaus auch mehr in der Truppe steckt, haben sie in der Rückrunde das eine oder andere mal gezeigt, leider nicht konstant.
Alles Gute Pfitze, Jasi und Ken.
P.S.: Alles Gute für die Zukunft DS, menschlich ein feiner Charakter, leider wurde die Mannschaft nicht gut zusammengestellt und er hat z. T. zu lange an taktischen Varianten festgehalten.
https://www.transfermarkt.de/4-tage-vor-relegation-braunschweig-stellt-scherning-doch-noch-frei-pfitzner-ubernimmt/view/news/454083
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Jedimeister am 19.05.2025 um 12:35 Uhr bearbeitet
19.05.2025 - 12:33 Uhr
Die Trennung war meiner Meinung nach überfällig. Von der Lösung Pfitzner, Fejzic und Reichel halte ich allerdings auch nicht viel.
Ich fand die Empfehlung von GSN zu Willi Kronhardt (aktuell wohl Scout bei RB Leipzig) als Sportdirektor /Chefscout interessant.
In einer perfekten Welt könnte man ihn vielleicht davon überzeugen für zwei Spiele noch einmal den Trainerposten zu übernehmen um im Anschluss ligenunabhängig als Sportdirektor (oder in ähnlicher Position) einen sportlichen Neuaufbau voranzutreiben. Die Kompetenz dazu hätte er bei seinem Lebenslauf wohl allemal und die externen Einblicke würden dem Verein sehr gut tun denke ich. Fraglich allerdings ob das zeitlich und finanziell zu realisieren wäre... Und ob er sich das antun würde.
Ich fand die Empfehlung von GSN zu Willi Kronhardt (aktuell wohl Scout bei RB Leipzig) als Sportdirektor /Chefscout interessant.
In einer perfekten Welt könnte man ihn vielleicht davon überzeugen für zwei Spiele noch einmal den Trainerposten zu übernehmen um im Anschluss ligenunabhängig als Sportdirektor (oder in ähnlicher Position) einen sportlichen Neuaufbau voranzutreiben. Die Kompetenz dazu hätte er bei seinem Lebenslauf wohl allemal und die externen Einblicke würden dem Verein sehr gut tun denke ich. Fraglich allerdings ob das zeitlich und finanziell zu realisieren wäre... Und ob er sich das antun würde.
Post-Optionen
Den kompletten Thread wirklich löschen?
Paten-Optionen
Möchtest Du den Beitrag wirklich löschen?
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Lesezeichen
Abonnierte Threads
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Post-Optionen
Nutze die Thread-Suche, wenn Du diesen Post in einen anderen Thread verschieben möchtest. Drücke Thread erstellen, wenn aus diesem Post ein eigenständiger Thread werden soll.
Deutschland 